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Foto - Berichte  und  Infos  2017   -----   World Endurance Championship (WEC)



WEC / Nürburgring
19.4.2017

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Zeitplan WEC Nürburgring

Samstag 15. Juli
09:45-10:45 Uhr WEC
freies Training3

12:40-13:10 Uhr V8 3.5
Quali2

13:25-13:55 Uhr Porsche
Quali

14:10-14:40 Uhr F.Renault
Quali2

14:55-15:15 Uhr WEC
Quali LMGTE

15:25-15:45 Uhr WEC
Quali LMP

16:10-16:55 Uhr V8 3.5
Rennen1

17:20-17:50 Uhr Porsche
Rennen1

18:15-18:50 Uhr F.Renault
Rennen1


Sonntag 16. Juli
08:00-09:00 Uhr WEC Pit walk

09:10-09:45 Uhr F.Renault Rennen2

10:05-10:35 Uhr Porsche Rennen2

11:00-11:45 Uhr V8 3.5 Rennen2

12:20-12:35 Uhr WEC Grid walk

13:00-19:00 Uhr WEC 6H-Rennen

Vorbericht zum WEC Lauf Nürburgring   15. - 16. Juli 2017

Der deutsche Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) vom 14. bis 16. Juli auf dem Nürburgring ist ein Saison-Highlight: Die Fans können sich nach spannungsgeladenen Gastspielen 2015 und 2016 zum dritten Mal auf die tollen Fights der Königsklasse des Sportwagen- und GT-Sports freuen. Fahrer und Teams gehen besonders ehrgeizig in diesen vierten Saisonlauf am 'Ring', denn erneut wird hier die Revanche für die dritte WEC-Runde im Rahmen der legendären 24 Stunden von Le Mans ausgetragen. Etwas Besonderes ist das Rennen auch für die in der WEC-Top-Klasse LMP1 engagierten Werke. Schließlich entwickeln sowohl Porsche als auch Toyota ihre spektakulären Hybrid-Boliden in Deutschland.
Der spannende WEC-Auftakt am Wochenende im britischen Silverstone hat die Vorfreude nun noch einmal angeheizt. Auch 2017 ist das heiße Duell zwischen Le-Mans-Sieger und Weltmeister Porsche und Herausforderer Toyota dramatisch eng.
Tickets für die »FIA WEC - 6 Hours of Nürburgring« gibt es im Vorverkauf direkt über die Nürburgring-Tickethotline 0800 2083200 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) oder im Nürburgring Online-Shop (www.nuerburgring-shop.de). Das Tagesticket für Sonntag kostet 30 Euro (VVK), das Wochenendticket 35 Euro (VVK). Weitere Ticket-Infos und alles Wissenswerte rund um die FIA WEC auf dem Nürburgring gibt es unter www.nuerburgring.de.

Sowohl bei der Premiere der »6 Hours of Nürburgring«, bei der die Tradition des bereits 1953 geschaffenen 1000-km-Rennens wieder auflebte als auch beim zweiten Auftritt im vergangenen Jahr siegten die Porsche-Fahrer dabei vor vollem Haus: 58.000 Zuschauer strömten 2016 an die Strecke und erlebten Sportwagen-Action der Extraklasse. Und das nicht nur in der Sportwagen-Königsklasse LMP1, sondern auch in den drei weiteren WEC-Kategorien, die für ein volles Starterfeld und viel Spektakel auf der Grand-Prix-Strecke sorgten.

Das Rahmenprogramm

  1. Eurocup Formel Renault 2.0   -   160 Min. Training/Quali und 2 x 25 Min. Rennen
  2. World Series Formel V8 3.5   -   160 Min. Training/Quali und 2 x 40 Min. Rennen
  3. Porsche Super Sports Cup   -   60 Min. Training/Quali und 2 x 30 Min. Rennen

Geländeplan zu den 6h NürburgringÜbersichtsplan der Grand-Prix-Strecke mit allen Einrichtungen



Toyota
17.4.2017

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FIA und ACO verlängern WEC-Partnerschaft

Die Präsidenten der FIA (Jean Todt) und des ACO (Pierre Fillon) unterzeichneten die WEC-Vertragsverlängerung für die nächsten drei Jahre, also bis Ende 20120.


 


Start des 6-Stunden Rennen




[# 8] Toyota 050 Hybrid / Sébastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki Nakajima




[# 8] Toyota 050 Hybrid / Sébastien Buemi



Toyota Gazoo Racing gewinnt in Silverstone

TOYOTA GAZOO Racing gelang ein dramatischer Sieg bei den Sechs Stunden von Silverstone, dem aufregenden Auftakt zur FIA WEC Langstreckenweltmeisterschaft 2017.

Vor 50.200 Zuschauern (während des gesamten Wochenendes) und in einem Rennen, das immer wieder von Regenschauern geprägt wurde, stellte der TS050 HYBRID mit der [# 8], der abwechselnd von Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima pilotiert wurde, den Sieg erst in den letzten 15 Minuten sicher.

Außer der Siegertrophäe erhielt die Crew des Wagens mit der Nummer acht auch noch die »Royal Automobile Club International Tourist Trophy«, die erstmals 1905 vergeben und solchen Legenden wie Tazio Nuvolari, Graham Hill und Sterling Moss verliehen wurde.

Der TS050 HYBRID mit der Startnummer sieben, Polesitter und mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López am Steuer, verlor wegen eines Unfalls über eine Stunde an der Box und wurde schließlich 23. José María wurde zunächst im Streckenhospital durchgecheckt und im Anschluss ins Northampton General Hospital gebracht, um dort vorsorglich radiologisch untersucht zu werden. Das Ergebnis zeigte, dass er keinerlei Verletzungen erlitten hatte.

Zwar begann das Rennen bei kühler und trockener Witterung und die beiden TOYOTA führten das Feld an; nach 45 Minuten aber ging ein Schauer nieder, immer wieder gefolgt danach von leichtem Regen.
Kurz vor dem zweiten Boxenstopp bekam der Wagen #7 mit Kamui am Steuer ein Problem mit dem Stabilisator, welches die Lenkung beinträchtigte, wodurch er Zeit verlor und auf Rang vier zurückfiel.

Nun führte Anthony im Wagen [# 8] und lieferte sich einen Kampf mit dem Porsche [# 1]. Doch nach zwei Stunden Renndauer verschlecherte sich das Wetter, wodurch eine zusätzliche Herausforderung entstand.

Beide TS050 HYBRID blieben während des gesamten Rennens auf Slicks, anders als die Porsche, die auf Intermediates wechselten. Als der Regen am stärksten war, rutschte Kamui kurz durch den Kies, verlor Zeit und fiel von Rang zwei auf Platz vier zurück, während Anthony sich auf dem zweiten Platz wiederfand.

Als die Bedingungen sich besserten, legten die Porsche einen Extrastopp ein, um auf Slicks zu wechseln und Anthony übernahm wieder die Führung. Doch knapp nach Halbzeit regnete es erneut und das warf Wagen [# 7] aus dem Kampf um den Sieg. José María, der mit schwierigem Handling zu kämpfen hatte, knallte mit hoher Geschwindigkeit in eine Reifenbarriere, wodurch der Wagen an Front und Heck schwer beschädigt wurde.
Es gelang ihm, den Wagen zurück an die Boxen zu bringen, wo sich die Mechaniker sofort an die Arbeit machten. Nach 66 Minuten in der Garage ging Mike als 26. Zurück auf die Piste.

Der Unfall zog eine Safety-Car-Phase nach sich und reduzierte den Vorsprung der Nummer acht auf die Nummer zwei erheblich. Der enge Kampf setzte sich über die beiden letzten Stunden des Rennens fort, nun mit Sébastien am Steuer, und sorgte für ein aufregendes Finish.

30 Minuten vor dem Ende legte der Porsche [# 2] seinen letzten Boxenstopp ein und ging mit nur mehr acht Sekunden Vorsprung zurück ins Rennen. Sébastien verringerte den Rückstand durch eine Serie von schnellen Runden, auch als es wieder leicht regnete. Zwölf Minuten vor Schluss holte er sich schließlich die Führung zurück und gewann mit einem Vorsprung von 6.173 Sekunden.

Das Team bereitet sich nun auf das zweite Saisonrennen vor, die Sechs Stunden von Spa-Franchorchamps in Belgien - das letzte Rennen vor den 24 Stunden von Le Mans. In Spa wird TOYOTA erstmals drei LMP1-Hybrid-Autos einsetzen - Stéphane Sarrazin, Yuji Kunimoto und Nicolas Lapierre werden im Wagen mit der Startnummer neun antreten.

Toshio Sato, Team President: "Es war ein dramatisches Rennen, aber unser aller Gedanken sind bei José María und wir sind erleichtert, dass es ihm nach dem Unfall gut geht. Trotz unserer starken Vorstellung im Qualifying wussten wir, dass Porsche im Rennen ein harter Gegner sein würde. Das ganze Team hat gute Arbeit geleistet und kämpfte bis zur Zielflagge. Natürlich ist es enttäuschend, nicht beide Autos auf dem Podium zu sehen, aber ich bin stolz auf das Team für die Hingabe und den Kampfgeist, den es heute gezeigt hat, vor allem auf die Mechaniker, die die Nummer sieben so schnell wieder auf die Piste gebracht haben. Alles in allem bin ich zufrieden mit unserer TS050 HYBRID Höchstabtriebs-Version, die während der gesamten Woche eine starke Leistung zeigte. Nun müssen wir für Spa-Franchorchamps an der Feinabstimmung arbeiten, denn wir erwarten erneut einen harten Kampf mit Porsche."

TS050 HYBRID [# 7] (Mike Conway, Kamui Kobayashi, José María López) Rennen: P2, 159 Runden, 6 Boxenstopps. Startplatz: P1. Schnellste Runde: 1:39,656 Minuten.

TS050 HYBRID [# 8] (Sébastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki Nakajima) Rennen: P1, 197 Runden, 6 Boxenstopps. Startplatz: P2. Schnellste Runde: 1:39,804 Minuten.

Ergebnis Sechs Stunden von Silverstone:
1. [# 8]   TOYOTA GAZOO Racing   197 Runden
2. [# 2]   Porsche (Bernhard/Bamber/Hartley)   +6,173 Sekunden
3. [# 1]   Porsche (Jani/Lotterer/Tandy)   +46,956 Sekunden
4. [# 38]   DC Racing (Tung/Jarvis/Laurent)   -13 Runden
5. [# 31]   Rebellion (Canal/Prost/Senna)   -13 Runden
6. [# 28]   TDS   (Perrodo/Vaxiviere/Collard)   -14 Runden
...
23. [# 7]   TOYOTA GAZOO Racing   -38 Runden



Heinz-Josef Hilger
16.4.2017

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Porsche startet mit Podium in die neue Saison

Plätze zwei und drei: Porsche 919 Hybrid in Silverstone stärker als erwartet

Trotz eines zwar kalkulierten, aber deutlichen Aerodynamik-Nachteils konnte Porsche mit dem 919 Hybrid in Silverstone um den Rennsieg kämpfen. Beim Auftakt zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft auf dem anspruchsvollen britischen Grand-Prix-Kurs kam das Trio Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ) am Sonntag nach sechs Stunden exakt 6,173 Sekunden hinter dem Toyota von Sébastien Buemi (CH), Anthony Davidson (GB) und Kazuki Nakajima (JP) ins Ziel. Die Schlussphase verlief atemraubend: Buemi konnte Hartley erst sieben Runden vor Rennende niederringen. Platz drei ging an den zweiten Porsche 919 Hybrid mit dem amtierenden Weltmeister Neel Jani (CH) sowie André Lotterer (DE) und Nick Tandy (GB).

Das erste Saisonrennen fand bei typisch englischem Wetter statt: Rund elf Grad Luft- und Streckentemperatur, gelegentlich angereichert mit leichtem Regen, prägten den kühlen Apriltag. Die Stimmung war trotzdem gut: Am Wochenende kamen 50.200 Zuschauer.

Das Porsche LMP Team - Le-Mans-Sieger und Weltmeister 2015 und 2016 - liegt in der Hersteller-Weltmeisterschaft nach dem ersten von neun Läufen mit 33 Punkten vor Toyota (26,5) auf Rang eins. In der Fahrer-WM belegen die Porsche-Crews die Plätze zwei und drei.

So lief das Rennen für die Startnummer 1:
Neel Jani startet von Platz drei im 27 Autos starken Feld, verliert aber noch in der ersten Runde eine Position an das Schwesterauto. Nach 28 Runden tankt der Schweizer erstmals nach und fährt als Vierter weiter. Am Ende der 57. Runde übernimmt Nick Tandy. In der 64. Runde verbessert sich der Brite auf Platz drei, weil der Toyota mit der Startnummer 7 ein Problem hat. Nach 86 Umläufen lässt Tandy nachtanken und greift anschließend den Nummer-8-Toyota an. Bei einsetzendem Regen muss er gleich noch einmal zur Box: Nach 89 Runden erhält Tandy Intermediate-Reifen, profillose Hybrid-Reifen mit weicherer Lauffläche für gemischte Bedingungen. Am Ende der 98. Runde steigt André Lotterer ein und setzt das Rennen auf Slicks an dritter Position fort - er liegt hinter dem führenden Toyota mit der Nummer 8 und dem Schwester-Porsche mit der Nummer 2. In der 177. Runde verunfallt der Nummer-7-Toyota. Lotterer nutzt die Safety-Car-Phase zum Auftanken. Nach 141 Runden entscheidet sich das Team zugunsten der Reifen-Performance für einen vorgezogenen Stopp, Tandy übernimmt für die Schlussphase. Der Brite tankt in Runde 171 noch einmal nach und erhält nur für die linke Seite zwei gebrauchte Reifen aus dem Qualifying, bevor er als Dritter ins Ziel fährt.

So lief das Rennen für die Startnummer 2:
Brendon Hartley verbessert sich gleich nach dem Start vom vierten auf den dritten Platz. Ende der 29. Runde tankt der Neuseeländer auf und fährt an dritter Position weiter, wobei er das Tempo der führenden Toyota halten kann. Nach 59 Runden übergibt Hartley an Timo Bernhard. Der liegt nun an zweiter Stelle vor dem Toyota mit der Nummer 7. In der 88 Runde kommt der Deutsche planmäßig zum Tankstopp. Kurzfristig entscheidet das Team, wegen einsetzenden Regens auch gleich auf Intermediate-Reifen zu wechseln. Bernhard setzt das Rennen als Zweiter fort. Nach 99 Runden übernimmt Earl Bamber, nun werden wieder Slicks aufgezogen. Während der Safety-Car-Phase, die der Unfall des Nummer-7-Toyota ausgelöst hat, tankt Bamber Ende der 117. Runde. Im 150. Umlauf übernimmt Hartley erneut und setzt die Verfolgung des Toyota fort. Als er nach 178 Runden zum letzten Tankstopp kommt, hat er fast eine Minute Vorsprung. Dank dieses Polsters kehrt er eine halbe Stunde vor Rennende nach einem perfekten Boxenservice als Führender wieder auf die Strecke zurück. Jetzt beträgt der Vorsprung noch acht Sekunden. Doch der Toyota hat nicht nur die bessere Aerodynamik, sondern auch frischere Reifen. In der 190. von 197 Runden und bei erneut leichtem Regen quetscht sich Sébastien Buemi innen an Hartley vorbei und fährt zum Sieg.

Neuer Porsche 911 RSR startet mit Podium in erste WM-Saison

Beim Sechsstundenrennen in Silverstone ist der neue Porsche 911 RSR mit einer Podiumsplatzierung in seine erste Saison in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gestartet. Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) belegten am Ostersonntag vor mehr als 50.000 Zuschauern im 911 RSR mit der Startnummer 91 den dritten Platz in der Klasse GTE-Pro. Diese Kategorie ist mit vier Automobilherstellern am stärksten besetzt und bot gleich zum Saisonauftakt 171 Runden lang Spannung und Dramatik. Der komplett neu entwickelte 510 PS starke Rennwagen aus Weissach wird vom Porsche GT Team in dieser Saison sowohl in der WEC als auch in der IMSA SportsCar Championship in den USA und Kanada eingesetzt.

Auf dem Silverstone Circuit waren 27 Autos am Start des Auftaktrennens der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Der Himmel über der Traditionsrennstrecke in den britischen Midlands war bewölkt, es wehte ein kalter Wind, und vor allem in der zweiten Rennhälfte fiel immer wieder leichter Regen. Die motorsportbegeisterten britischen Fans auf den Tribünen ließen sich davon allerdings ebenso wenig beeindrucken wie die Piloten, die selbst auf teilweise nasser Strecke nicht auf Regenreifen wechselten, sondern sich mit profillosen Slicks spannende Positionskämpfe und spektakuäre Überholmanöver lieferten. Das Porsche GT Team hatte im Qualifying voll auf die Rennvorbereitung gesetzt und Reifen gespart. In dieser Saison dürfen pro Rennwochenende nur noch vier statt bisher sechs Reifensätze verwendet werden.

Diese Strategie zahlte sich aus. Im 911 RSR mit der Startnummer 91 machte Frédéric Makowiecki gleich in der ersten Runde drei Positionen gut, nach neun Runden war er bereits Dritter. In seinem Windschatten fuhr auch sein Werksfahrerkollege Michael Christensen (Nummer 92) konstant schnell in Richtung Spitzengruppe. Nach nicht einmal einer halben Stunde war der Franzose Zweiter, der Däne Dritter. In seinem Vorwärtsdrang ließ sich Frédéric Makowiecki auch von den ersten Regentropfen nicht aufhalten. Nach 26 Runden übernahm er erstmals die Führung, die im weiteren Rennverlauf immer wieder wechselte. Nach zwei Stunden übergab er den 911 RSR an seinen Teamkollegen Richard Lietz. In der Startnummer 92 setzte sich Kévin Estre ans Lenkrad und machte Jagd auf die Spitzengruppe. Doch nach etwas mehr als der Hälfte der Distanz musste er seinen 911 RSR wegen eines technischen Problems abstellen.

Frédéric Makowiecki war dagegen nicht zu bremsen. Als gut zwei Stunden vor dem Ziel wegen eines Unfalls das Safety Car auf die Strecke ging, löste er Richard Lietz ab und fuhr kurz darauf die bis dahin schnellste Rennrunde. Eine Stunde und zwölf Minuten vor dem Rennende ging er als Spitzenreiter an die Box. Auch als er kurz vor dem Ziel noch einmal zum schnellen Nachtanken musste, lag er wieder in Führung. Da die Konkurrenten ihre Stopps zu diesem Zeitpunkt schon hinter sich hatten, kam er nur als Vierter zurück auf die Strecke. Doch mit einem sehenswerten Schlussspurt sicherte er dem Porsche GT Team in den letzten Rennrunden noch den schon fast verloren geglaubten dritten Platz und damit den erhofft guten Saisonstart in der WEC.

Auch in der Klasse GTE-Am hatte Porsche allen Grund zum Feiern. Mit dem 911 RSR des Kundenteams Dempsey Proton Racing erkämpfte sich Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) zusammen mit Christian Ried (Schönebürg) und Marvin Dienst (Lampertheim) in einer dramatischen Schlussrunde den dritten Platz. Matteo Cairoli war auch einer der Piloten, die tags zuvor im 911 RSR von Proton Competition beim Auftaktrennen der European Le Mans Series ELMS in Silverstone als Zweite ins Ziel gekommen waren.

Der zweite Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC wird am 6. Mai in Spa-Francorchamps/Belgien ausgetragen.

Rennergebnisse:
Klasse GTE-Pro
1. [# 67]   Priaulx/Tincknell/Derani (GB/GB/BRA), Ford GT, 171 Runden
2. [# 51]   Calado/Pier Guidi (I/I), Ferrari 488 GTE, 171
3. [# 91]   Lietz/Makowiecki (A/F), Porsche 911 RSR, 171
4. [# 66]   Mücke/Pla/Johnson (D/F/USA), Ford GT, 171
5. [# 71]   Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE, 170
6. [# 95]   Thiim/Soerensen/Stanaway (DK/DK/NZ), Aston Martin, 170
7. [# 97]   Turner/Adam/Serra (GB/GB/BRA), Aston Martin, 168
-   [# 92]   Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 95, DNC

Klasse GTE-Am
1. [# 61]   Mok/Sawa/Griffin (MYS/J/IRL), Ferrari 488 GTE, 166 Runden
2. [# 98]   Dalla Lana/Lamy/Lauda (CAN/P/A), Aston Martin, 166
3. [# 77]   Ried/Cairoli/Dienst (D/I/D), Porsche 911 RSR, 166
4. [# 86]   Wainwright/Barker/Foster (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, 143
-  [# 54]   Flohr/Castellacci/Molina (CZE/I/E), Ferrari 488 GTE, 165, DNC



Heinz-Josef Hilger
16.4.2017

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Sonntag: der Tag der 6 Stunden

Das war ein Tag für Toyota: zuerst der Unfall der [# 7] und dann der Kampf um den Gesamtsieg in der letzten halben Stunde des Rennens! Nun ist die Toyota-Mannschaft happy und kann sich seit langer Zeit freuen, diesen Sieg erkämpft zu haben.



Heinz-Josef Hilger
15.4.2017

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6H Silverstone 15.-16. April

Sonntag (Ostern) 16.4.
12:30-13:30 Uhr Rennen
Sport1+ live (Pay-TV)

14:30-14:55 Uhr Rennen
Sport1 live

15:25-17:50 Uhr Rennen
Sport1+ live (Pay-TV)

16:45-19:00 Uhr Rennen
Sport1 live

18:00-19:15 Uhr Rennen
Eurosport 1 live

Samstag: der Qualifying-Tag

Die »LMGTE Pro« und »LMGTE Am« starten zuerst in die zwanzigminütige Qualifying Session. Die Temperatur beträgt ca. 10-11° C, die Strecke ist trocken. Der Ford [# 67] kämpft sich in der Addition der beiden Runden und anschließendem Durchschnittswert an die Klassenspitze.

Bei den LMP 1 und LMP 2 sieht es nach 20 Minuten Session-Time folgendermaßen aus:

Damit holt Toyota die gewünschte Pole für morgen Mittag. Bei den LMP2 steht G-Drive [# 26] ganz vorne.

Fahrer der [# 7]: Mike Conway (li) und Kamui Kobayashi (re) mit der Pole-Position



Hilger / Porsche
14.4.2017

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Alle WEC Fahrer präsentieren sich zum Saisonbeginn in Silverstone




[# 77] Dempsey-Proton Racing - C. RIED / M. CAIROLI / M. DIENST




Porsche 919 Hybrid [# 1] und [# 2] im Service




[# 2] Porsche 919 Hybrid




[# 7] Toyota TS050 Hybrid



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6H Silverstone 15.-16. April

Samstag 15.4.
13:30-15:00 Uhr Qualifying
- Sport1 - live

Sonntag (Ostern) 16.4.
12:30-13:30 Uhr Rennen
Sport1+ live (Pay-TV)

14:30-14:55 Uhr Rennen
Sport1 live

15:25-17:50 Uhr Rennen
Sport1+ live (Pay-TV)

16:45-19:00 Uhr Rennen
Sport1 live

18:00-19:15 Uhr Rennen
Eurosport 1 live

Am ersten Trainingstag fehlen Porsche 2 Sekunden auf Toyota

Beim freien Training zu den 6 Stunden von Silverstone liegen die beiden Porsche 919 Hybrid Prototypen in der LMP1-Klasse und mehr als 2 Sekunden gegenüber den beiden Toyota TS050-Hybrid zurück.

Die Spannung vor dem ersten Schlagabtausch zwischen den Le-Mans-Prototypen von Porsche und Toyota steigt. In den ersten beiden Trainings zum Saisonauftakt der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Silverstone (GB) hatte Toyota die Nase vorn. Das kommt nicht überraschend: Während die beiden Porsche 919 Hybrid zugunsten der Aerodynamik-Strategie für die ganze Saison derzeit auf hohen Anpressdruck verzichten, ist die japanische Konkurrenz mit einem High-Downforce-Paket besser für die 5,9 Kilometer lange Traditionsrennstrecke gerüstet.

Die gefahrenen Zeiten im 2. freien Training:
1. [# 8] Toyota Gazoo Racing - S. BUEMI / A. DAVIDSON / K. NAKAJIMA - Toyota TS050-Hybrid   1:38,210 [m:s]
2. [# 7] Toyota Gazoo Racing - M. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ - Toyota TS050-Hybrid   1:38,444 [m:s]   +0,234 [s]
3. [# 2] Porsche LMP Team - T. BERNHARD / E. BAMBER / B. HARTLEY - Porsche 919 Hybrid   1:40,500 [m:s]   +2,290 [s]
4. [# 1] Porsche LMP Team - N. JANI / A. LOTTERER / N. TANDY - Porsche 919 Hybrid   1:41,201 [m:s]   +2,991 [s]

Besser sah es bei den Porsche 911 RSR (2017) in der Klasse LMGTE Pro aus: dort belegte die [# 92] den ersten Platz vor den beiden Aston Martin Vantage und den beiden Ford GT.

Die gefahrenen Zeiten im 2. freien Training:
1. [# 92] Porsche GT Team - M. CHRISTENSEN / K. ESTRE - Porsche 911 RSR   1:57,765 [m:s]
2. [# 97] Aston Martin Racing - D. TURNER / J. ADAM / D. SERRA - Aston Martin VANTAGE   1:57,957 [m:s]   +0,192 [s]
...
7. [# 91] Porsche GT Team - R. LIETZ / F. MAKOWIECKI - Porsche 911 RSR   1:58,955 [m:s]   +1,190 [s]

Auch in der LMGTE Am-Klasse belegt ein Porsche den ersten Platz vor Ferrari.

Die gefahrenen Zeiten im 2. freien Training:
1. [# 86] Gulf Racing - UK M. WAINWRIGHT / B. BARKER / N. FOSTER - Porsche 911 RSR (991)   1:59,991 [m:s]
2. [# 54] Spirit of Race - T. FLOHR / F. CASTELLACCI / M. MOLINA - Ferrari 488 GTE   2:00,380 [m:s]   +0,389 [s]
3. [# 77] Dempsey-Proton Racing - C. RIED / M. CAIROLI / M. DIENST - Porsche 911 RSR (991)   2:00,421 [m:s]   +0,430 [s]



ByKolles / Kubica
12.4.2017

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Robert Kubica wird nicht bei ByKOLLES RACING fahren

Robert Kubica tritt nicht mit ByKolles Racing in der WEC zum diesjährigen Wettbewerb an! Er teilte dies auf seiner FB-Seite mit. Die wirklichen Gründe für diesen Entschluß sind noch unklar.

Kubica: "Nach dem Prolog habe ich mich entschieden, mein Rennprogramm mit dem ByKolles Team in der LMP1 zu unterbrechen. Deshalb nehme ich nicht am Saisonauftakt in Silverstone und auch nicht an anderen WEC-Rennen teil. Es war eine schwierige Entscheidung, zu verzichten und damit die Möglichkeit zu verlieren, in solch einer starken Meisterschaft zu fahren. Ich hoffe aber, dass es kein endgültiger Abschied sein wird."


ByKOLLES RACING benennt Fahrertrio für den Saisonauftakt der Langstrecken-WM 2017 in Silverstone

ByKOLLES Racing wird mit bewährtem Personal im Cockpit des Enso P1/01 Nismo in die Saison 2017 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) starten. Neben Stammpilot Oliver Webb (GB) werden sich Dominik Kraihamer (AUT) und James Rossiter (GB) die Arbeit beim ersten 6-Stunden-Rennen des Jahres teilen. Robert Kubica (POL) musste seinen Einsatz absagen.

"Endlich geht es wieder los", freut sich Oliver Webb. "Der Saisonstart wird von allen mit viel Spannung erwartet. Bei mir ist die Vorfreude doppelt groß, denn Silverstone ist mein Heimrennen. Nachdem wir beim Prolog der WEC in Monza nicht viel fahren konnten, bin ich schon sehr auf die Fortschritte gespannt, die uns in der neuen Zusammenarbeit mit Nismo nach vorn bringen werden. Ganz besonders freue ich mich auf die tollen Zuschauer in Silverstone. Darunter werden auch viele Freunde und Verwandte von mir sein."

"Ich darf nach meinen LMP2-Einsätzen im Jahr 2013 wieder mit der Mannschaft aus Greding zusammenarbeiten", erklärt Dominik Kraihamer. "Endlich darf ich wieder in der höchsten Klasse der Prototypen mitmischen. Bislang habe ich nur wenig Erfahrung mit dem CLM P1/01 Nismo, daher werden die Trainings in Silverstone sehr wichtig sein. Ich liebe die Strecke, weil es wirklich viele schnelle Passagen gibt, in denen neben Mut auch sehr viel Fahrzeuggefühl gefragt ist. Wir werden die Werksteams kaum gefährden können, aber sobald es wechselhaftes Wetter gibt, ergeben sich immer auch besondere Möglichkeiten."

"Ich kenne die Mannschaft aus Greding bestens und bin auch im vergangenen Jahr die beiden Rennen in Silverstone und Spa-Francorchamps für das Team gefahren", sagt James Rossiter. "Ein Rennen auf heimischem Geläuf ist immer etwas Besonderes, zumal ich seit Jahren fast nur noch in Japan unterwegs bin. Mit einem LMP1-Auto in Silverstone zu fahren, ist immer eine ganz eigene Herausforderung. In den schnellen Abschnitten bekomme ich regelmäßig ein Grinsen ins Gesicht. Wir wollen zum Auftakt in die neue Saison sauber durch das Rennen kommen. Dann schauen wir am Ende, was im Gesamtklassement dabei herausgesprungen ist."



Toyota
10.4.2017

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6H Silverstone 15.-16. April

Samstag 15.4.
13:30-15:00 Uhr Qualifying
- Sport1 - live

Sonntag (Ostern) 16.4.
12:30-13:30 Uhr Rennen
Sport1+ live (Pay-TV)

14:30-14:55 Uhr Rennen
Sport1 live

15:25-17:50 Uhr Rennen
Sport1+ live (Pay-TV)

16:45-19:00 Uhr Rennen
Sport1 live

18:00-19:15 Uhr Rennen
Eurosport 1 live

Toyota Gazoo Racing bereit für Silverstone

TOYOTA GAZOO Racing wird am kommenden Wochenende beim Sechs-Stunden-Rennen von Silverstone den Saisonauftakt zur FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) 2017 mit neuem Auto und veränderten Fahrerkader in Angriff nehmen.

Zwei der umfangreich modifizierten TS050 HYBRID, die einen überarbeiteten und 1.000 PS starken Hybridantrieb sowie zahlreiche Verbesserungen im Bereich von Mechanik und Aerodynamik aufweisen, kommen beim ersten der insgesamt neun WM-Läufe des Jahres zum Einsatz.
Nachdem für 2017 nur zwei verschiedene Aerodynamik-Versionen erlaubt sind, wird TOYOTA in Silverstone, wo man in den letzten fünf Saisons jeweils auf Podiumsplätze fuhr, mit jener Variante des TS050 HYBRID antreten, die einen höheren Abtrieb aufweist.

Die 5,891 Kilometer lange Rennstrecke von Silverstone ist eine der historischen Austragungsstätten des WEC-Kalenders und seit 1948 in Betrieb. Aller Veränderung im Laufe der Jahrzehnte zum Trotz, blieb der ursprüngliche Charakter der Piste mit ihren schnellen Kurven erhalten, was Abtrieb dort wichtiger macht, als auf den langen Geraden nach absolutem Topspeed zu streben.

Nach rund 35.000 Testkilometern in der Vorsaison, die zwei Tage des Prologs in Monza zu Monatsanfang inbegriffen, reist das Team nun nach Silverstone, bereit dem LMP1-Rivalen Porsche zum Auftakt eines über die gesamte Saison währenden Duells die Stirn zu bieten.

Der dreifache Tourenwagen-Weltmeister José María López wird beim Saisonauftakt sein Renndebüt bei TOYOTA begehen, denn er teilt sich den TS050 HYBRID mit der Startnummer sieben mit Mike Conway und Kamui Kobayashi, beide routinierte WEC-Laufsieger und WM-Titelanwärter der Saison 2016.
Im Schwesterauto mit der Nummer acht finden sich Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima zu einer dritten gemeinsamen Saison wieder vereint. Anthony und Sébastien wechseln sich sogar seit 2013 auf einem Auto ab und gewannen - eben mit dieser Startnummer acht - 2014 den WM-Titel.

Die Lokalhelden Anthony und Mike konnten über die Jahre achtbare Erfolge in Silverstone einfahren. Beide konnten bereits die Richard Lloyd Trophäe gewinnen, die dem im Rennen bestplatzierten Mitglied des dort ansässigen und bereits legendären Rennfahrerklubs BRDC (British Racing Drivers' Club) verliehen wird.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag mit zwei 90-minütigen Trainingssitzungen und setzt sich am Samstag mit einem dritten freien Training und dem Qualifying fort. Der Start des Sechs-Stunden-Rennens, das das Siegerauto im Vorjahr mit 1.144 gefahrenen Kilometern beendete, erfolgt am Sonntag zur Mittagszeit (local Time).



Porsche / H.-J. Hilger
10.4.2017

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6H Silverstone 15.-16. April

Samstag 15.4.
13:30-15:00 Uhr Qualifying
- Sport1 - live

Sonntag (Ostern) 16.4.
12:30-13:30 Uhr Rennen
Sport1+ live (Pay-TV)

14:30-14:55 Uhr Rennen
Sport1 live

15:25-17:50 Uhr Rennen
Sport1+ live (Pay-TV)

16:45-19:00 Uhr Rennen
Sport1 live

18:00-19:15 Uhr Rennen
Eurosport 1 live

Vorbericht WEC Lauf #1 in Silverstone 14.-16. April 2017

Hochspannung vor dem ersten Duell

Am kommenden Wochenende, 14.-16. April, startet das Porsche LMP Team zum ersten von neun Läufen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft 2017. Das Sechsstundenrennen auf dem britischen Traditionskurs in Silverstone wird das erste Duell der weiterentwickelten Porsche 919 Hybrid mit den aktuellen Toyota TS050 Hybrid. Porsche, Weltmeister und Le-Mans-Sieger von 2015 und 2016, will erneut beide Titel verteidigen. In England rechnet das Team mit einem schwierigen Auftakt. Denn zugunsten der Aerodynamik-Auslegung für die gesamte Saison wird der Porsche 919 Hybrid in Northamptonshire mit weniger Abtrieb antreten als für die schnellen Kurven des anspruchsvollen Grand-Prix-Kurses wünschenswert wäre.
Gemeint ist damit, daß Porsche mit dem 'Low-Downforce-Paket' in Silverstone und Spa antreten werden. Dies wird in Silverstone gewisse Nachteile gegenüber Toyota haben, denn die werden mit einem 'High-Downforce-Paket' antreten.

Der mit Hochspannung erwartete Start des 27 Sportwagen und Prototypen zählenden Feldes erfolgt am Sonntag um 12:00 Uhr Ortszeit auf dem 5,9 km langen Formel-1-Kurs. Das Rennen kann via Internet überall auf der Welt live verfolgt werden.

Der Porsche 919 Hybrid wurde für die WM 2017 umfassend überarbeitet. 60 bis 70 Prozent des Le-Mans-Prototyps sind Neuentwicklungen. Sie betreffen vorrangig die Bereiche Aerodynamik, Fahrwerk und Verbrennungsmotor. Das Antriebsprinzip des innovativen Hybrid-Rennwagens wurde beibehalten: Er entwickelt rund 900 PS (662 kW) Systemleistung aus einem kompakten Zweiliter-V4-Turbobenziner (knapp 500 PS/368 kW) in Kombination mit zwei verschiedenen Rückgewinnungssystemen - Bremsenergie von der Vorderachse und Abgasenergie. Während der Verbrenner die Hinterachse antreibt, wirkt beim Boosten ein E-Motor mit über 400 PS (294 kW) an der Vorderachse. Als Zwischenspeicher für den aus Brems- und Abgasenergie gewonnenen elektrischen Strom dient eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie.

Der neu aufgestellte Fahrerkader der Porsche-LMP1-Werkspiloten hat sich bei den Wintertestfahrten sowie beim Prolog der WEC in Monza (IT) bereits gut in Szene gesetzt. Der amtierende Weltmeister Neel Jani (CH) geht mit der Startnummer 1 ins Rennen und wechselt sich mit dem Briten Nick Tandy und Porsche-Neuzugang André Lotterer (DE) ab. Das Schwesterauto mit der Nummer 2 teilen sich die beiden Neuseeländer Earl Bamber und Brendon Hartley mit Timo Bernhard (DE).

Zahlen und Fakten:

  • Das Effizienzreglement der WEC begrenzt die Energiemenge, die der Porsche 919 Hybrid pro Runde einsetzen darf. In Silverstone sind es 5,37 Megajoule elektrische Energie aus den Rückgewinnungssystemen und 1,504 Kilogramm/2,076 Liter Benzin.
  • Bei normalem Rennbetrieb muss der 919 spätestens alle 29 Runden tanken.
  • Betankung und Reifenwechsel dürfen nur nacheinander durchgeführt werden. Beim Radwechsel dürfen nur vier Mechaniker gleichzeitig arbeiten. Es darf auch nur ein Schlagschrauber zur Zeit eingesetzt werden. Der Boxenstopp dauert also viel länger als etwa in der Formel 1.
  • Fahrerwechsel erfolgen normalerweise, wenn neue Reifen gebraucht werden.
  • Die Reifenauswahl umfasst drei unterschiedlich harte Mischungen Slicks für trockene Strecke, einen ebenfalls profillosen Hybrid-Reifen mit weicherer Lauffläche für gemischte Bedingungen sowie Regenreifen. Es stehen vier Sätze Trockenreifen pro Fahrzeug für Qualifying und Rennen zur Verfügung. Das sind zwei Sätze weniger als 2016.
  • Eine Runde in Silverstone ist 5,9 Kilometer lang und hat 18 Kurven. Die erste Rennstrecke auf dem ehemaligen Militärflugplatz wurde 1947 eröffnet.
Porsche GT Team mit neuem 911 RSR zurück in der Weltmeisterschaft

Beim Sechsstundenrennen in Silverstone kehrt Porsche am 16. April nach einem Jahr Entwicklungspause mit seinem GT-Werksteam in die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC zurück. Auf dem 5,901 Kilometer langen Silverstone Circuit, der Traditionsrennstrecke in den britischen Midlands, setzt das Porsche GT Team zwei neuentwickelte 911 RSR ein. Der 510 PS starke Rennwagen aus Weissach, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert, feierte im Januar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona seine erfolgreiche Rennpremiere. Der Automobilsport-Weltverband FIA hat die GT-Kategorie in der WEC weiter aufgewertet: In dieser Saison wird erstmals ein offizieller Weltmeistertitel vergeben.

Die Porsche-Fahrer
Für das Porsche GT Team sind beim Auftaktrennen in Silverstone vier Werksfahrer mit dem neuen 911 RSR in der Klasse GTE-Pro am Start. Das Cockpit der Startnummer 91 teilen sich Richard Lietz (Österreich), der WEC-GT-Champion von 2015, und Frédéric Makowiecki (Frankreich). Mit der Startnummer 92 treten Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) an. In der Klasse GTE-Am setzt das Porsche-Kundenteam Dempsey Proton Racing einen 911 RSR aus den Vorjahren mit Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Christian Ried (Schönebürg) und Marvin Dienst (Lampertheim) als Fahrer ein.

Der Porsche 911 RSR
Der 911 RSR ist eine komplette Neuentwicklung: Fahrwerk, Karosseriestruktur, Aerodynamikkonzept, Motor und Getriebe wurden in Weissach von Grund auf neu konstruiert. Der vor die Hinterachse gerückte Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Dank des besonders großen Heckdiffusors in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel konnten das Abtriebsniveau sowie die aerodynamische Effizienz signifikant verbessert werden. Auch in der WEC startet der 911 RSR im weiterentwickelten Werksdesign mit den Grundfarben Weiß, Rot und Schwarz.



Ford
10.4.2017

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6H Silverstone 15.-16. April

Samstag 15.4.
13:30-15:00 Uhr Qualifying
- Sport1 - live

Sonntag (Ostern) 16.4.
12:30-13:30 Uhr Rennen
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14:30-14:55 Uhr Rennen
Sport1 live

15:25-17:50 Uhr Rennen
Sport1+ live (Pay-TV)

16:45-19:00 Uhr Rennen
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18:00-19:15 Uhr Rennen
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[# 66] Billy Johnson - Stefan Mücke - Oliver Pla




[# 67] Pipo Derani - Harry Tinknell - Andy Priaulx



Der Ford GT setzt die Segel für den Gewinn der Weltmeistertitel in der FIA Langstrecken-WM

  • FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) mit den 24 Stunden von Le Mans als Saisonhöhepunkt startet am kommenden Wochenende im britischen Silverstone
  • WEC-Team von Ford Chip Ganassi Racing schickt erneut zwei Ford GT in der LMGTE Pro-Klasse ins Rennen gegen Fahrzeuge von Porsche, Ferrari und Aston Martin
  • Speerspitze in der Startnummer 66: Stefan Mücke aus Berlin und Teamkollege Olivier Pla (F) erhalten Verstärkung von Billy Johnson (USA)
  • Zweiter Ford GT mit der Nummer 67 wird in Silverstone von Andy Priaulx und Harry Tincknell (beide GB) sowie "Pipo" Derani (BR) pilotiert

Der europäische, in England basierte Zweig des Teams Ford Chip Ganassi Racing steht bereit für eine neue Herausforderung: sein zweites Jahr in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) inklusive der 24 Stunden von Le Mans. Es beginnt am kommenden Wochenende mit dem ersten Saisonlauf auf dem Grand Prix-Kurs von Silverstone, dem "Home of British Motorsports". Beide Ford GT des WEC-Werksteams von Ford treten mit der jeweils dreiköpfigen Fahrerbesetzung an, die sich auch bei dem französischen Langstreckenklassiker die Cockpits teilen wird. Das Ziel ist klar gesteckt: Ford will um die Weltmeistertitel kämpfen, die von der FIA jetzt für die Fahrer- und Herstellerwertung der LMGTE-Kategorie vergeben werden.

"Wir haben uns im ersten Jahr des Ford GT in der Langstrecken-Weltmeisterschaft mehr als respektabel geschlagen und auf Anhieb einen Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans herausgefahren", erläutert Dave Pericak, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das weltweite Motorsport-Engagement der Marke. "Der Konkurrenzkampf in der GTE Pro-Klasse dürfte auch in der neuen Saison wieder sehr intensiv ausfallen, aber wir fühlen uns bestens vorbereitet. Wir freuen uns auf eine spannende WM mit fantastischem Rennsport."

Zur Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt in Le Mans schickt Ford Chip Ganassi Racing seine auf dem Supersportwagen Ford GT basierenden Hightech-Boliden bereits in Silverstone in voller Mannstärke ins Rennen. Dies bedeutet: Am Steuer des Ford GT mit der Startnummer 66 verstärkt der US-Amerikaner Billy Johnson den Deutschen Stefan Mücke und den Franzosen Olivier Pla, während sich Andy Priaulx und Harry Tincknell (beide GB) die Nummer 67 mit dem Brasilianer Luis Felipe "Pipo" Derani teilen.

"Wir haben uns für die neue Saison ein klares Ziel gesetzt: den Gewinn der Weltmeisterschaft", betont Stefan Mücke aus Berlin. "Dabei kommt es natürlich auf ein gutes Resultat bei dem 24-Stunden-Klassiker an, aber auch die anderen Rennen sind von großer Bedeutung. Ich liebe die WEC. Die Rennwoche in Le Mans ist unheimlich intensiv, zudem dürfen wir auf einigen wirklich fantastischen Strecken weltweit fahren. Da passt es gut, dass unsere Saison in Silverstone beginnt - auf dem Formel 1-Kurs zeigt sich sofort, wer über den Winter die beste Arbeit abgeliefert hat. Die Strecke bietet alles: langsame Kurven, in denen es auf mechanischen Grip ankommt, und Hochgeschwindigkeits-Passagen mit langen Geraden und harten Bremsphasen. Das Team hat sich mächtig ins Zeug gelegt, wir blicken sehr zuversichtlich nach vorne. Jeder gibt sein Bestes, um jene Zeitspäne abzufeilen, die am Ende für unsere Titelambitionen den Ausschlag ergeben können. Auf uns wartet starke Konkurrenz, darum werden wir auch zwischen den beiden Ford GT-Crews Informationen austauschen, um noch besser gerüstet zu sein."

Neu für 2017 ist das Reifen-Reglement. So stehen jedem der beiden Ford GT für die üblicherweise sechs Stunden dauernden Langstreckenläufe - Ausnahme: Le Mans - fortan nur noch drei statt vier Sätze Michelin-Pneus für die freien Trainingssitzungen zur Verfügung. Im Qualifying und Rennen dürfen lediglich vier Reifensätze zum Einsatz kommen. Zuvor waren es sechs.

"Auch wir haben uns den Gewinn der Meisterschaft auf die Fahnen geschrieben", unterstreicht Andy Priaulx für den Ford GT mit der Startnummer 67. "Dafür kommt es darauf an, möglichst jedes Rennen mit einem guten Resultat zu beenden, an unsere Stärken zu glauben und stets so viele Punkte mitzunehmen wie möglich. Dass am Ende ein WM-Titel winkt, steigert unsere Motivation zusätzlich. In der GTE-Klasse geht es so eng zu, da sind brisante Kämpfe auf der Strecke praktisch unvermeidlich, die wir in aller Fairness austragen werden. Im Vordergrund steht für uns natürlich Le Mans, wo die doppelte Punktzahl vergeben wird. Im zweiten Jahr des Ford GT in der WEC kennen wir nun alle Strecken und können auf relevante Daten zurückgreifen, das hilft uns auf jeden Fall. Die Atmosphäre im Team ist phantastisch und so gut, wie ich sie in meiner Karriere noch nie erlebt habe. Ich blicke einer faszinierenden Saison mit großer Freude entgegen."

"Der Winter verlief für das gesamte Team sehr kurzweilig", betont George Howard-Chappell als Chef des WEC-Teams von Ford Chip Ganassi Racing. "Neben unserem Test- und Entwicklungsprogramm haben wir auch die 24 Stunden von Daytona und die 12 Stunden von Sebring bestritten. Der diesjährige Ford GT ähnelt dem Vorjahresauto sehr, da uns das unverändert übernommene Technische Reglement diesbezüglich wenig Spielraum gegeben hat. Soweit erlaubt, haben wir als professionelles Rennteam natürlich jedes Teil und jede Komponente noch einmal überarbeitet und verbessert. Vieles davon konnten wir bereits gegen Ende der vergangenen Saison einsetzen und testen, so wie zum Beispiel neue Flügelkonfigurationen, die bereits in Fuji und Shanghai zum Einsatz kamen. Ich erwarte erneut extrem knappe Duelle, wir werden auf der Strecke um jeden Zentimeter kämpfen müssen."



SPORT1 / Hilger
6.4.2017

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6H Silverstone 15.-16. April

Samstag 15.4.
13:30-15:00 Uhr Qualifying
- Sport1 - live

Sonntag (Ostern) 16.4.
12:30-13:30 Uhr Rennen
Sport1+ live

14:30-14:55 Uhr Rennen
Sport1 live

15:25-17:50 Uhr Rennen
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16:45-19:00 Uhr Rennen
Sport1 live

SPORT1 zeigt die FIA WEC 2017 LIVE und Highlights im Free-TV

SPORT1 zeigt mit der FIA World Endurance Championship 2017 in dieser Saison eine weitere Top-Rennserie. Los geht es bereits am 15. April mit dem Saisonauftakt in Silverstone. Mit der FIA World Endurance Championship (WEC) präsentiert SPORT1 in dieser Saison eine weitere Top-Rennserie in seinem "Home of Motorsport".

SPORT1 wird die komplette Saison der FIA WEC ab dem 15. April 2017 umfangreich auf seinen Plattformen begleiten: Neben LIVE-Übertragungen und Highlight-Zusammenfassungen der Langstreckenrennen im Free-TV wird es auch regelmäßige LIVESTREAMS der Rennen in voller Länge auf SPORT1.de sowie ausgewählte LIVE-Übertragungen auf dem Pay-TV-Sender SPORT1+ geben.

Zum Saisonauftakt in Silverstone zeigt SPORT1 bereits das Qualifying am Samstag, 15. April, LIVE ab 13:30 Uhr im Free-TV.

Das erste Rennen des Jahres wird dann am Sonntag, 16. April, LIVE ab 14:30 Uhr und LIVE ab 16:45 Uhr im Free-TV sowie LIVE ab 12:30 Uhr und LIVE ab 15:25 Uhr auf SPORT1+ übertragen, von der Startphase wird es eine zusätzliche LIVE-Schaltung aus dem Volkswagen Doppelpass geben.

Das komplette Rennen wird außerdem in ausführlichen Highlights ab 0:00 Uhr auf SPORT1 zusammengefasst und ist darüber hinaus ab 12:30 Uhr LIVE und in voller Länge auf SPORT1.de zu sehen.
Die Übertragungen aus Silverstone begleiten vor Ort Moderator Eric Engesser und Kommentator Peter Kohl, der am Mikrofon auch Gäste aus dem Fahrerlager begrüßen wird. Die Highlight-Zusammenfassung kommentiert Andreas Spellig.



WEC / Hilger
5.4.2017

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Die Rennen der FIA World Endurance Championship 2017

16. April: 6 Hours of Silverstone (Großbritannien)
6. Mai: 6 Hours of Spa-Francorchamps (Belgien)
17./18. Juni: 24 Hours of Le Mans (Frankreich)
16. Juli: 6 Hours of Nürburgring (Deutschland)
3. September: 6 Hours of Mexiko (Mexiko)
16. September : 6 Hours of Austin (USA)
15. Oktober: 6 Hours of Fuji (Japan)
5. November: 6 Hours of Shanghai (China)
18. November: 6 Hours of Bahrain (Bahrain)




Neues BoP-System für die LMGTE Pro wird eingeführt

Die FIA, der ACO und die GTE Hersteller die in der WEC involviert sind, haben ein neues System der BoP erstellt. Das neue System soll ab dem Lauf auf dem Nürburgring benutzt werden. Vorher werden die Läufe in Silverstone und in Spa als 'Datensammelläufe' benutzt - die 24H Le Mans werden durch den ACO nach anderen Kriterien behandelt. Die Auswertung und Festlegung der BoP-Werte erfolgt mit einem Software-Programm, so daß menschliche 'Fehler' und 'Interpretationen' dadurch nicht mehr die BoP beeinflussen können. Es werden nur mathematische Formeln benutzt.

Auftretende Unterschiede zwischen den verschiedenen Fahrzeugen sollen von Rennen zu Rennen korrigiert werden. Die benutzte Software entscheidet, ob ein zu 'langsamer' Rennwagen in der Leistung verbessert wird oder ein zu 'schneller' Rennwagen gedrosselt wird, damit das Feld mehr angeglichen wird. Es wird nur der 'schnellste' Rennwagen desselben Typs betrachtet (typischerweise sind ja 2 oder mehr Fahrzeuge des selben Typs unterwegs). Es werden nur die 60% der schnellsten Rundenzeiten in Betracht genommen und die Sektorzeiten auch betrachtet.

Es gibt zwei 'Schrauben', an denen gedreht werden kann: Zusatzgewichte (+/-20 kg max.) und +/-10 kW Leistung. Es kann gleichzeitig an beiden 'Schrauben' gedreht werden.

Die Basis-BoP für Silverstone und Spa wird durch die Ergebnisse der 2016er Saison und den Test in Ladoux festgelegt. Die BoP für die LMGTE Am bleibt so wie 2016.

Fazit: Das neue System wird sich bei den nächsten Rennen bewähren müssen und leider wird man am Ende des Jahres nicht mehr sagen können, ob die getroffenen Entscheidungen wirklich sinnvoll waren, denn dann ist nichts mehr wirklich vergleichbar, weil nach jedem Rennen ja eventuell alle Parameter verändert werden und es ist nichts mehr wirklich nachvollziehbar. Der Grundfehler des Systems ist, daß während der Saison an den Parametern 'herumgeschraubt' wird.



Toyota
3.4.2017

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Die Rennen der FIA World Endurance Championship 2017

16. April: 6 Hours of Silverstone (Großbritannien)
6. Mai: 6 Hours of Spa-Francorchamps (Belgien)
17./18. Juni: 24 Hours of Le Mans (Frankreich)
16. Juli: 6 Hours of Nürburgring (Deutschland)
3. September: 6 Hours of Mexiko (Mexiko)
16. September : 6 Hours of Austin (USA)
15. Oktober: 6 Hours of Fuji (Japan)
5. November: 6 Hours of Shanghai (China)
18. November: 6 Hours of Bahrain (Bahrain)




Produktiver Prolog für Toyota Gazoo Racing in Monza

TOYOTA GAZOO Racing komplettierte beim offiziellen Start der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) 2017, dem Prolog im italienischen Monza, zwei Tage voller produktiver Arbeit mit positivem Gesamteindruck. Das Team brachte zwei der überarbeiteten TS050 HYBRID nach Monza und stellte diese beim Pressetermin am Freitag der Öffentlichkeit vor. Diesem Termin folgten zweitägige Testfahrten unter Teilnahme sämtlicher WEC-Teams.

Toyota

Beim ersten Zusammentreffen mit LMP1-Konkurrent Porsche wurde dem Aufstellen von Bestzeiten dabei keinerlei Priorität eingeräumt, sondern sich übers Wochenende hinweg voll auf das Erarbeiten diverser Abstimmungsmöglichkeiten und Feineinstellungen gewidmet.

Bei insgesamt fünf Trainingssitzungen über die beiden Tage, Darunter auch ein Nachttraining am Samstag, wurden mit den beiden TS050 HYBRID insgesamt 642 Runden, also 3.719 Testkilometer absolviert. Die absolute Bestzeit, gefahren am Sonntagnachmittag von Nicolas Lapierre, war dabei nur ein Bonus.

Dieses Wochenende bedeutete für Yuji Kunimoto, dem amtierenden Meister der Japanischen Super Formula-Rennserie, zugleich der Einstand als TOYOTA-Werksfahrer in der WEC, während es für Nicolas ein Comeback beim jenem Team war, für das er zuletzt 2014 fuhr. Beiden lebten sich schnell im Team ein, wobei Yuji bei seinen ersten Metern auf der legendären Strecke von Monza zügig Fortschritte machte.

Mike Conway und Kamui Kobayashi widmeten sich im Fahrzeug mit der Startnummer sieben der Feinarbeit rund um die Abstimmung der Aerodynamik-Variante des TS050 HYBRID mit wenig Abtrieb, welche beim zweiten WM-Lauf in Spa-Francorchamps debütieren wird.

Anthony Davidson und Kazuki Nakajima räumten auf Fahrzeug #8 zwei Fahrern der #9, nämlich Nicolas und Yuji, viel Fahrzeit in ihrem Auto ein, damit die beiden Neuzugänge sich optimal auf ihr Debüt in einem dritten Auto in Spa einarbeiten konnten. Sébastien Buemi, José María López und Stéphane Sarrazin waren zwar beim Pressetermin am Freitag zugegen, reisten dann aber sofort nach Mittelamerika weiter, da alle drei beim Formel E-Lauf in Mexiko antraten.

Nach fünf Testfahrten und insgesamt 30.000 Kilometern zurückgelegter Testdistanz mit dem völlig überarbeiteten Auto, boten die Monza-Testfahrten die letzte Chance vor dem Saisonauftakt in Silverstone in zwei Wochen noch weiteres Datenmaterial zu sammeln.

Auch wenn das aktuelle Team im Rahmen des Hybrid-WEC-Projektes Monza noch nie zuvor besucht hatte, so hielt die norditalienische Rennstrecke für TOYOTA schöne Erinnerungen parat, da sie einst Stätte des ersten Sieges der Marke bei einem Langstrecken-WM-Lauf war. Geoff Lees und Hitoshi Ogawa steuerten hier nämlich im Jahre 1992 einen TS010 bei den 1.000 Kilometern von Monza, damals ein Lauf zur Sportwagen-Welteisterschaft (WSC), zum Gesamtsieg.

Bis zu den Reisevorbereitungen für den WM-Auftakt in Silverstone bleiben nur wenig Zeit, daher wird das Team in den kommenden Tagen am Firmensitz in Köln das Datenmaterial von diesem Wochenende auswerten und mit letzten Maßnahmen die Vorbereitungen auf die Saison 2017 abschließen.

Toshio Sato, Team President: "Es war eine schöne Erfahrung eine für uns neue Rennstrecke zu besuchen, zumal diese Hochgeschwindigkeits-Piste uns die Möglichkeit gab unser Auto in der Variante mit wenig Abtrieb zu testen. Das war eine gute Vorbereitung auf Le Mans, also war es uns wichtig, dass die Autos auch zuverlässig funktionieren, damit wir so viel Datenmaterial wie nur irgend möglich aus diesen Testfahrten gewinnen konnten.
Ein Dankeschön an die vielen Fans, die dem Prolog beiwohnten, sie gaben dem Ganzen einen nette Atmosphäre und verliehen dieser Saison schon vor dem WM-Start eine hohe Erwartungshaltung. Jetzt sehen wir dem Saisonstart entgegen, denn wir wollen Porsche vom ersten Lauf an die Stirn bieten. Was wir hier in Monza bereits sehen konnten, war vor allem mit dem Auto mit weniger Abtrieb sehr ermutigend. Nun müssen wir noch reichlich Arbeit investieren, damit wir auch mit der Version mit hohem Abtrieb rechtzeitig für Silverstone fertig werden."



Porsche
2.4.2017

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Die Rennen der FIA World Endurance Championship 2017

16. April: 6 Hours of Silverstone (Großbritannien)
6. Mai: 6 Hours of Spa-Francorchamps (Belgien)
17./18. Juni: 24 Hours of Le Mans (Frankreich)
16. Juli: 6 Hours of Nürburgring (Deutschland)
3. September: 6 Hours of Mexiko (Mexiko)
16. September : 6 Hours of Austin (USA)
15. Oktober: 6 Hours of Fuji (Japan)
5. November: 6 Hours of Shanghai (China)
18. November: 6 Hours of Bahrain (Bahrain)




Guter Einstand für die Porsche 919 Hybrid beim Prolog in Monza

Das Porsche LMP Team freut sich über einen gelungenen Auftritt in Monza. Auf dem italienischen Hochgeschwindigkeitskurs vor den Toren Mailands versammelte sich am Wochenende fast das komplette Feld der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft zu zwei gemeinsamen Testtagen. Beim so genannten 'Prolog' mit 27 Autos debütierten sowohl der neue 919 Hybrid von WM-Titelverteidiger Porsche als auch der neue Toyota TS050 Hybrid in der Öffentlichkeit. Beide Hersteller testeten mit zwei Fahrzeugen. Das Duell der beiden Klasse-1-Prototypen in der WM 2017 mit dem Höhepunkt der 24 Stunden von Le Mans wird mit Spannung erwartet.

Beim Prolog setzte Toyota die absolute Bestzeit. Die schnellste Runde mit dem Porsche 919 Hybrid fuhr Neel Jani (CH) am Samstag in 1.31,666 Minuten auf dem 5,793 Kilometer langen Kurs. Der amtierende Weltmeister teilt sich den 919 Hybrid mit Porsche-Neuzugang André Lotterer (DE) und LMP1-Rückkehrer Nick Tandy (GB). Zusammen legte das Trio mit der Startnummer 1 an zwei Tagen 331 Runden (1.906 Kilometer) zurück.

Im Schwesterauto mit der Startnummer 2 erzielte Earl Bamber (NZ) die Bestzeit in 1.31,823 Minuten ebenfalls im Rahmen einer Qualifying-Simulation am frühen Samstagabend. Bamber hat den Platz von Mark Webber übernommen und fährt gemeinsam mit Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ). Die Drei absolvierten insgesamt 329 Runden (1.894 Kilometer) beim Prolog in Monza.

Fritz Enzinger, Leiter LMP1: "Dank einer tollen Leistung des gesamten Teams blicken wir nicht nur auf eine sehr anstrengende, sondern auch auf eine richtig gute Woche zurück. In Paul Ricard haben wir einen der besten Langstreckentests überhaupt absolviert, dann folgte die Präsentation in Monza mit enorm positiver Resonanz auf den Look des neuen Autos. Auch die zwei Testtage beim Prolog verliefen hervorragend, und angesichts der Leistungsdichte zwischen uns und Toyota kann sich das Publikum auf eine extrem spannende Weltmeisterschaft freuen."

Andreas Seidl, Teamchef: "Wir haben uns den Prolog in zwei Testeinheiten aufgeteilt. Am Samstag stand die Verfeinerung der Fahrzeugabstimmung im Vordergrund, dabei haben wir weitere Fortschritte erzielt. Ein Plus war der Regen am Abend, weil wir die schnelle Reaktion auf wechselnde Bedingungen trainieren konnten. Am Sonntag sind wir mit beiden Autos eine Rennsimulation gefahren. Dabei standen die Dauerhaltbarkeit der Reifen und die Routine der rennspezifischen Abläufe wie Boxenstopps im Vordergrund. Das erste Aufeinandertreffen von uns und Toyota in Aerodynamikkonfigurationen mit geringem Abtrieb, wie sie in Le Mans gefahren werden, war natürlich interessant für beide Wettbewerber.
Eine echte Standortbestimmung lassen Testfahrten nicht zu, aber wir liegen sicherlich unter allen Bedingungen sehr eng beisammen. Für uns als Mannschaft ist es wichtig, dass wir uns nach dem Prolog absolut bereit fühlen für den Saisonauftakt in Silverstone am 16. April."



Porsche
31.3.2017

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Die Rennen der FIA World Endurance Championship 2017

16. April: 6 Hours of Silverstone (Großbritannien)
6. Mai: 6 Hours of Spa-Francorchamps (Belgien)
17./18. Juni: 24 Hours of Le Mans (Frankreich)
16. Juli: 6 Hours of Nürburgring (Deutschland)
3. September: 6 Hours of Mexiko (Mexiko)
16. September : 6 Hours of Austin (USA)
15. Oktober: 6 Hours of Fuji (Japan)
5. November: 6 Hours of Shanghai (China)
18. November: 6 Hours of Bahrain (Bahrain)




Aktuelle Fotos des überarbeiteten Porsche 919 Hybrid:


Porsche 919 Hybrid - 2017




Porsche 919 Hybrid - 2017




Porsche 919 Hybrid - 2017




Porsche 919 Hybrid - 2017




Porsche 919 Hybrid - 2017




Porsche 919 Hybrid - 2017




Porsche 919 Hybrid - 2017



Porsche nimmt den Hattrick ins Visier

Weltpremiere im Königlichen Park: Am heutigen Freitag hat Porsche den neuen 919 Hybrid auf der Rennstrecke von Monza (IT) enthüllt. Der Le-Mans-Prototyp mit rund 900 PS (662 kW) Systemleistung wurde umfassend überarbeitet. Porsche peilt mit ihm den Hattrick an: Ziel ist es, zum dritten Mal in Folge nach 2015 und 2016 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans (17./18. Juni) sowie die Titel für Hersteller und Fahrer in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC zu gewinnen.

Fritz Enzinger, Leiter LMP1, sieht der Saison mit Respekt entgegen: "Jedes einzelne der neun Langstreckenrennen ist eine Herausforderung. Standfestigkeit ist die Basis. Sechs Stunden im dichten Verkehr der verschiedenen Rennwagen-Kategorien mit ihren Geschwindigkeitsunterschieden machen jeden Lauf unberechenbar und am Ende entscheiden oft nur Sekunden über den Sieg. Dabei bildet Le Mans mit der vierfachen Dauer der normalen Rennen die Spitze. Dieses 24-Stunden-Rennen ist eine absolute Grenzerfahrung für Mensch und Material. Toyota wird 2017 ein sehr starker Wettbewerber in der Topkategorie LMP1. Wir werden ihm mit einem akribisch weiterentwickelten Porsche 919 Hybrid und einem souveränen Fahrer-Sextett begegnen."

Die Technik des Le-Mans-Prototyps
Vor allem in den Bereichen Aerodynamik, Fahrwerk und Verbrennungsmotor kommen am 2017er Porsche 919 Hybrid Neuerungen zum Einsatz. Teamchef Andreas Seidl, der weiterhin kommissarisch das Amt des Technischen Direktors schultert, erklärt: "Insgesamt lässt sich der Anteil der Neuentwicklungen für die Saison 2017 auf 60 bis 70 Prozent des Gesamtfahrzeugs beziffern. Das Basiskonzept des 919 Hybrid bietet weiterhin Spielraum zur Detailoptimierung und Effizienzsteigerung. Das Monocoque blieb gegenüber 2016 identisch, alle anderen Bauteile wurden auf ihr Optimierungspotenzial überprüft und mehrheitlich verändert." Das Monocoque besteht, genau wie in der Formel 1, aus Carbonfaser in Sandwichbauweise.

Aerodynamik
Das technische Reglement für die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC schränkt für 2017 die Dimensionen einiger aerodynamisch relevanter Karosseriekomponenten weiter ein. Mit diesen neuen Maßen reduziert das Regelwerk den Abtrieb der Klasse-1-Prototypen und damit die Kurvengeschwindigkeiten. Dies dient der Sicherheit. Auf Basis der neuen Vorgaben und zusammen mit gewonnenen Erkenntnissen zur Weiterentwicklung schufen die Porsche-Ingenieure zwei komplett neue Aerodynamik-Pakete für den 919 Hybrid. Dahinter stand der Wunsch, den reglementbedingten Anstieg der Rundenzeiten möglichst wieder auszugleichen.

2016 hatte Porsche noch drei Aeropakete für die Saison aufgeboten, aber auch hier setzt das Reglement neue Grenzen. Andreas Seidl: "Die Beschränkung auf zwei aerodynamische Auslegungen pro Saison ist eine vernünftige Maßnahme im Sinne der Kostenkontrolle."

Eines der neuen Aerodynamik-Pakete ist schwerpunktmäßig für den Hochgeschwindigkeitskurs von Le Mans ausgelegt. Für hohen Topspeed auf den extrem langen Geraden liegt dort der Fokus auf möglichst geringem Luftwiderstand. Beim zweiten Aeropaket nimmt man einen höheren Luftwiderstand in Kauf, gewinnt dadurch aber Abtrieb für kurvigere Rennstrecken. Streckenspezifische Detailanpassungen sind weiterhin erlaubt. Grundsätzlich müssen 2017 aber mehr Kompromisse eingegangen werden als mit den drei Aero-Paketen im Vorjahr.

Besonderes Augenmerk legten die Ingenieure darauf, den Vorderwagen aerodynamisch unempfindlicher zu gestalten. "2016", so Seidl weiter, "saugte die Frontpartie zu leicht Gummiabrieb von der Strecke auf. Dieser setzte sich fest und störte die Fahrzeugbalance. Das Phänomen wurde analysiert. In der Folge konnten wir die entsprechenden Karosserie-Teile optimieren."

Beim Vorher-Nachher-Vergleich mit dem Vorjahres-919 fallen in der Frontansicht die höheren, breiteren und längeren Radhäuser ins Auge. Seitlich sind sowohl die angepassten hinteren Lufteinlässe für die Kühler als auch der neue Durchlass vom Monocoque zum Radhaus auszumachen.

"Durch die reglementbedingten aerodynamischen Einbußen rechnen wir in Le Mans mit einem Anstieg der Rundenzeiten von drei bis vier Sekunden", kalkuliert Seidl. "Inwieweit sich das durch die verschiedenen Weiterentwicklungsmaßnahmen kompensieren lassen wird, ist noch nicht abzusehen."

Antrieb
Zu diesen Weiterentwicklungsmaßnahmen gehört auch die neuerliche Effizienz- und Leistungssteigerung des Antriebsstrangs. Die Optimierungen betreffen die Getriebe an Vorder- und Hinterachse, den Verbrennungsmotor, die E-Maschine und die Rückgewinnungssysteme. Das Prinzip des Antriebs bleibt unverändert: Die Hinterachse des 919 wird von einem extrem kompakten Zweiliter-V4-Verbrennungsmotor angetrieben. Er verbindet Downsizing-Turbotechnologie mit effizienter Benzindirekteinspritzung, leistet knapp 500 PS (368 kW) und ist der effizienteste Verbrennungsmotor, den Porsche bislang gebaut hat.
Darüber hinaus speisen zwei unterschiedliche Energierückgewinnungssysteme - Bremsenergie von der Vorderachse und Abgasenergie - über eine Lithium-Ionen-Batterie den Elektromotor, der auf Abruf die Vorderachse mit zusätzlich über 400 PS (294 kW) antreibt. Der in Weissach entwickelte 919 Hybrid ist der einzige Prototyp, der nicht nur beim Bremsen, sondern auch beim Beschleunigen Energie zurückgewinnt.
Er erreicht eine Systemleistung von mehr als 900 PS (662 kW) und profitiert von der enormen Traktion, wenn beim Herausbeschleunigen aus den Kurven mehr als 400 PS an der Vorderachse zupacken und den 919 in einen Allradler verwandeln.

Etwa 60 Prozent der zurückgewonnenen Energie trägt das KERS (Kynetic Energy Recovery System) der Vorderachsbremsen bei. 40 Prozent liefert die Abgasenergierückgewinnung (AER). Von der an der Vorderachse gewonnenen Bremsenergie wiederum werden durchschnittlich 80 Prozent direkt in Antriebsenergie umgewandelt. Müsste der Verbrennungsmotor diese elektrische Leistung darstellen, bräuchte er über 100 PS (74 kW) mehr Leistung, wodurch der 919 gut 20 Prozent mehr Kraftstoff verbrauchen würde. In Le Mans wäre das rund ein Liter pro Runde.
Ein weiterer Vorteil der hocheffizienten Rekuperation ist, dass der 919 dadurch mit kleineren und leichteren Bremsen auskommt. Das spart nicht nur Gewicht, sondern auch Luftwiderstand, denn die kleineren Bremsen brauchen weniger Kühlluft.

Zur Abgasenergierückgewinnung sitzt im Abgastrakt eine kleine Turbine. Sie dreht mehr als 120.000 Mal pro Minute und treibt einen Generator an. Der so erzeugte Strom wird - genau wie jener, den die vorderen Bremsen zurückgewinnen - in der Lithium-Ionen-Batterie zwischengespeichert. Von dort kann der Fahrer die Energie per Knopfdruck abrufen. Er 'boostet' am Kurvenausgang und sammelt beim Beschleunigen auch bereits wieder neue Energie aus dem Abgas ein.
Damit die Turbine auch bei niedrigen Drehzahlen, also mit entsprechend geringem Abgasdruck, effizient funktioniert, verfügt sie über eine variable Turbinen-Geometrie. Trotz der raffinierten Technik ist es gelungen, bei der Abgasanlage Gewicht einzusparen.

Seidl: "Unser Ziel war es, trotz vieler Neuerungen - von Fahrwerkselementen über die Karosserie bis hin zu den Updates im Antriebsstrang - nicht über das Fahrzeuggewicht vom Vorjahr zu kommen."

Der 919 startet auch 2017 in der höchsten Energie-Effizienzklasse, die das Reglement vorsieht. Das bedeutet: Auf einer 13,629 Kilometer langen Runde in Le Mans darf er 8 Megajoule aus der Energierückgewinnung einsetzen, dafür aber maximal 4,31 Liter Benzin verbrauchen. Beide Verbrauchswerte werden von der FIA per Telemetrie streng überwacht, abgerechnet wird nach jeder Runde.

Fahrbarkeit und Reifen
Neben mechanischen Weiterentwicklungen des Fahrwerks tragen Software-Neuerungen zur verbesserten Fahrbarkeit des 919 bei. Diese betreffen insbesondere die Traktionskontrolle und das Hybridmanagement. Beides hat großen Einfluss auf die Haltbarkeit der Reifen. Diesem Punkt kommt 2017 eine noch größere Bedeutung zu. Pro Rennwochenende und Auto stehen den LMP1-Teams jetzt drei Reifensätze weniger zur Verfügung. Deshalb müssen die Reifensätze im Rennen häufiger Doppelstints aushalten - also die Reichweite von zwei Tankfüllungen. Das ergibt eine Fahrzeit von rund anderthalb Stunden.
Seidl: "Zusammen mit unserem Partner Michelin haben wir uns intensiv vorbereitet, damit wir das Tempo auch bei Doppelstints bis zum Schluss hoch halten können. Denn die Rennen, ob sechs oder 24 Stunden, werden auch 2017 Sprintcharakter haben." In der Nacht von Le Mans, also bei kühleren Temperaturen, werden sogar Vierfachstints mit einem Reifensatz gefahren.

WEC als ideale Plattform für Technologiepioniere
Das einzigartige Effizienzreglement für Klasse-1-Le-Mans-Prototypen macht die WEC zur idealen Plattform für Porsche und bewegte das Unternehmen, 2014 in den Spitzenmotorsport zurückzukehren. Das Regelwerk lässt den Ingenieuren ungewöhnlich viel Freiraum für unterschiedliche Antriebskonzepte und verlangt zukunftsträchtige Technologien wie Hybridisierung, höchst effiziente Downsizing-Motoren oder konsequenten Leichtbau. Die WEC ist damit das richtige Umfeld, um Innovationen für Straßensportwagen zu entwickeln und zu erproben.

Prolog: erstes Aufeinandertreffen mit dem Wettbewerb
Ab morgen steht das erste Aufeinandertreffen des WEC-Feldes auf dem Programm. Beim sogenannten Prolog der WEC wird am Samstag und Sonntag insgesamt 14 Stunden lang getestet. Am Samstag auch zwei Stunden nach Sonnenuntergang.

Das Porsche LMP Team wird an beiden Tagen mit beiden Einsatzfahrzeugen testen. Den Hybrid-Rennwagen mit der Startnummer 1 teilen sich Neel Jani (33, CH), André Lotterer (35, DE) und Nick Tandy (32, GB). Jani ist amtierender Weltmeister und Le-Mans-Sieger von 2016. Lotterer wurde 2012 mit Audi Weltmeister und bringt die Erfahrung von drei Le-Mans-Gesamtsiegen mit. Tandy gehörte 2015 zur siegreichen Porsche-Mannschaft in Le Mans. Am Steuer des Schwesterautos mit der Startnummer 2 wechselt sich Timo Bernhard (36, DE), Weltmeister 2015, mit den beiden Neuseeländern Earl Bamber (26) und Brendon Hartley (27) ab. Bamber siegte 2015 zusammen mit Tandy in Le Mans, Hartley wurde im selben Jahr gemeinsam mit Bernhard Langstrecken-Weltmeister.



Dunlop
31.3.2017

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Dunlop wird Partner von Porsche-Teams in der WEC

Dunlop wird Partner von Dempsey-Proton Racing und Gulf Racing in der LMGTE AM-Klasse der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2017. Beide Teams gehen mit einem Porsche 911 RSR an den Start und werden die Saison auf Dunlop-Reifen bestreiten. Diese Entscheidung wurde nach einem erfolgreichen Testprogramm getroffen.
Zur FIA-Langstrecken-WM gehören auch die 24 Stunden von Le Mans, bei dem Dunlop mit bisher 34 Gesamtsiegen erfolgreicher war als jeder andere Reifenhersteller. In der jüngeren Vergangenheit konzentrierte sich Dunlop auf die Prototypen-Kategorie LMP2 und gewann diese extrem hart umkämpfte Klasse zuletzt sechs Mal in Folge. In der GTE-Pro-Klasse gewannen Dunlop und Aston Martin in ihrer ersten gemeinsamen Saison die Teamwertung. Die Erkenntnisse aus dem letztjährigen WEC-Programm und Dunlops Erfahrung in der ELMS flossen in die Entwicklung der Reifen für die Porsches der beiden Teams, die in diesem Jahr eingesetzt werden.

"Ich bin mir sicher, dass die konstruktive und professionelle Arbeit mit Dunlop einen großen Vorteil für uns beide bringen wird", sagte Christian Ried, Teammanager und Fahrer von Dempsey Proton Racing, dessen Teamteilhaber der rennbegeisterte Hollywoodstar Patrick Dempsey ist.
"Wir freuen uns, dass zwei erfahrene Teams Dunlop als technischen Partner gewählt haben", sagte Xavier Fraipont, Managing Director Dunlop Motorsport. "Diese Entscheidung nach intensiven Vergleichstests ist eine Bestätigung unserer Reifenperfomance."



Den Sieg auf der Langstrecke im Visier

Toyota GAZOO Racing startet mit verbesserten Fahrzeugen

Toyota GAZOO Racing setzt auf Sieg: Mit einem grundlegend überarbeiteten Fahrzeug will das Motorsportteam des japanischen Automobilherstellers nicht nur erneut die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gewinnen, sondern erstmals auch bei den 24 Stunden von Le Mans triumphieren. Die leistungsstarken Toyota TS050 Hybrid zeigen sich in allen wichtigen Bereichen verbessert.

Nachdem Toyota den Sieg beim Traditionsklassiker im vergangenen Jahr erst in der letzten Runde hergegeben hat, bläst das Team zum Angriff. Die Technikzentren in Köln und im japanischen Higashi-Fuji haben in enger Zusammenarbeit die Hybrid-Rennwagen nahezu komplett modifiziert - ein neuer Motor, ein optimiertes Hybridsystem und eine angepasste Aerodynamik inklusive.

Unter der Motorhaube arbeitet ein 2,4 Liter großer Sechszylinder-Turbobenziner, der dank eines höheren Verdichtungsverhältnisses einen besseren thermischen Wirkungsgrad aufweist. Kombiniert ist der Direkteinspritzer weiterhin mit einem 8-Megajoule-Hybridsystem: Dessen Generatoren (MGU) sind nun kleiner und leichter, die Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie wurde weiterentwickelt. Ganz im Sinne des Toyota Anspruchs, stetig bessere Autos zu produzieren, werden auch Kunden normaler Toyota Modelle für die Straße von diesen Optimierungen in der Hybridtechnologie profitieren.

Um die Sicherheit zu erhöhen, begrenzen die neuen WEC-Regularien unter anderem die aerodynamische Effizienz. Ein um 15 Millimeter höherer Frontsplitter und ein schmalerer Heckdiffusor sollen die Rennwagen verlangsamen. Mit Ausnahme des Monocoque-Rahmens hat Toyota GAZOO Racing deshalb das Chassis umfangreich überarbeitet und die optimale Form unter anderem im Windkanal ermittelt: Die Toyota TS050 Hybrid sind nun mit einer angehobenen Nase und modifizierten Seitenkästen unterwegs. Auch die Außenspiegel sind den Regeln entsprechend für bessere Sicht größer. Gemeinsam mit Michelin wurden die perfekten Reifenmischungen gefunden.

Die Wirksamkeit all dieser Maßnahmen und die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge bestätigen mehr als 30.000 Kilometer auf verschiedenen Teststrecken in Südeuropa und über unterschiedliche Distanzen - darunter vier 30-Stunden-Langstreckentests. Ihre Rennpremiere feiern die neuen Toyota TS050 Hybrid am 16. April 2017 im britischen Silverstone.

Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López starten im Fahrzeug mit der Startnummer 7. Am Steuer des zweiten Toyota TS050 Hybrid mit der Startnummer 8 sitzen die beiden 2014er Fahrer-Weltmeister Sébastien Buemi und Anthony Davidson sowie Kazuki Nakajima. Im zweiten Lauf in Spa-Francorchamps (6. Mai) sowie bei den 24 Stunden von Le Mans (17./18. Juni) geht mit dem Toyota TS050 Hybrid #9 ein drittes Fahrzeug ins Rennen, das Stéphane Sarrazin, Yuji Kunimoto und Nicolas Lapierre pilotieren.

"Das ganze Team ist motiviert und entschlossen. Wir möchten gewinnen, da gibt es keine Zweifel. Aber wir wissen, dass es ein enger Kampf mit Porsche wird. Die Teams in Higashi-Fuji und Köln haben unglaublich hart am Upgrade des Toyota TS050 Hybrid gearbeitet und die ersten Anzeichen sind vielversprechend", erklärt Team-Präsident Toshio Sato.



Porsche
29.3.2017

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Die Rennen der FIA World Endurance Championship 2017

16. April: 6 Hours of Silverstone (Großbritannien)
6. Mai: 6 Hours of Spa-Francorchamps (Belgien)
17./18. Juni: 24 Hours of Le Mans (Frankreich)
16. Juli: 6 Hours of Nürburgring (Deutschland)
3. September: 6 Hours of Mexiko (Mexiko)
16. September : 6 Hours of Austin (USA)
15. Oktober: 6 Hours of Fuji (Japan)
5. November: 6 Hours of Shanghai (China)
18. November: 6 Hours of Bahrain (Bahrain)

Porsche stellt in Monza den 919 Hybrid und das Team vor

Nach Testfahrten auf den Rennstrecken von Valencia (ES), Aragon (ES), Vallelunga (IT) und Paul Ricard (FR) stellt Porsche den neuen 919 Hybrid am 31. März um 14:00 Uhr nun der Öffentlichkeit vor. Schauplatz ist die Hochgeschwindigkeitsstrecke im königlichen Park von Monza (IT). Dort versammelt sich erstmals das Starterfeld der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC 2017 zu gemeinsamen Testfahrten am 1./2. April, dem offiziellen Prolog der WEC.

Porsche hat mit dem innovativen Le-Mans-Prototyp 919 Hybrid in den beiden zurückliegenden Jahren sowohl das 24-Stunden-Rennen von Le Mans als auch die Weltmeistertitel für Hersteller und Fahrer gewonnen. Der erste Auftritt des weiterentwickelten Titelverteidigers wird mit Spannung erwartet.

Erste Fotos der neuen Fahrerbesetzung
Nach drei Jahren konstanter Fahrerbesetzung startet das Porsche LMP Team 2017 mit zwei neu zusammengestellten Trios.
Den Hybrid-Rennwagen mit der Startnummer 1 teilen sich Neel Jani (33, CH), André Lotterer (35, DE) und Nick Tandy (32, GB). Jani ist amtierender Weltmeister und Le-Mans-Sieger von 2016. Lotterer wurde 2012 mit Audi Weltmeister und bringt die Erfahrung von drei Le-Mans-Gesamtsiegen mit. Tandy gehörte 2015 zur siegreichen Porsche-Mannschaft in Le Mans.
Am Steuer des Schwesterautos mit der Startnummer 2 wechselt sich Timo Bernhard (36, DE), Weltmeister 2015, mit den beiden Neuseeländern Earl Bamber (26) und Brendon Hartley (27) ab. Bamber siegte 2015 zusammen mit Tandy in Le Mans, Hartley wurde im selben Jahr gemeinsam mit Bernhard Langstrecken-Weltmeister.



Toyota
28.3.2017

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Die Rennen der FIA World Endurance Championship 2017

16. April: 6 Hours of Silverstone (Großbritannien)
6. Mai: 6 Hours of Spa-Francorchamps (Belgien)
17./18. Juni: 24 Hours of Le Mans (Frankreich)
16. Juli: 6 Hours of Nürburgring (Deutschland)
3. September: 6 Hours of Mexiko (Mexiko)
16. September : 6 Hours of Austin (USA)
15. Oktober: 6 Hours of Fuji (Japan)
5. November: 6 Hours of Shanghai (China)
18. November: 6 Hours of Bahrain (Bahrain)

Toyota Gazoo Racing komplettiert Fahrerkader

TOYOTA GAZOO Racing gab heute den endgültigen Fahrerkader für die Saison 2017 bekannt. Yuji Kunimoto und Nicolas Lapierre verstärken bei den Läufen in Spa-Francorchamps und Le Mans das Team.

Yuji and Nicolas werden sich mit Stéphane Sarrazin beim zweiten und dritten Rennen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) 2017 am Steuer des dritten TS050 HYBRID mit der Startnummer neun abwechseln.

Yuji gilt nach acht Saisons in der Japanischen Super GT Meisterschaft bereits als erfahrener Langstreckenpilot, doch Schlagzeilen machte der 26-jährige so richtig mit dem Titelgewinn in der japanischen Super Formel Meisterschaft 2016 gegen deutlich erfahrenere Konkurrenten. Der einstige Meister der Japanischen Formel 3 wird - nebst einer weiteren Saison in der Super GT - dem Formelsport auch 2017 erhalten bleiben und die Titelverteidigung in der offiziell 'Super Formula' genannten Top-Rennserie Japans anstreben.

Für Nicolas ist es die Rückkehr in ein ihm bestens bekanntes Umfeld, denn der 32-jährige Franzose fuhr bereits von 2012 bis 2014 für das Team und errang in der WEC die ersten Erfolge mit Hybridantrieb für TOYOTA. Seither gilt er als einer der Topfahrer in der LMP2-Wertung, errang zwei Klassensiege in Le Mans und gewann2016 die LMP2-Fahrerwertung in der WEC.

Mit der heutigen Ankündigung ist der Fahrerkader von TOYOTA GAZOO Racing nun für 2017 komplett. Wie bereits im Januar bekanntgegeben, wird das Fahrzeug mit der Startnummer sieben von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López pilotiert, während sich Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima im Cockpit der Startnummer acht abwechseln.

Toshio Sato, Team President: "Ich freue mich sehr Yuji und Nicolas für dieLäufe in Spa und Le Mans in unserem Fahrerkader willkommen zu heißen. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit ihnen neben einem so erfahrenen Fahrer wie Stéphane ein starkes Trio in der [# 9] am Start haben werden. Wir kennen Nicolas gut und sind stets in Kontakt geblieben. Er ist ein sehr schneller Fahrer, der weiß, worauf es in Le Mans ankommt. Ich bin daher sicher, dass er sich sehr schnell und mühelos im Team einleben wird. Yuji ist ein vielversprechender Fahrer, der sein Können und seine Entschlossenheit im japanischen Motorsport bereits unter Beweis gestellt hat. Bei Testfahrten erwies er sich als konstant schnell und als ein Teamplayer, ich bin daher zuversichtlich, dass er sich schnell an die Anforderungen in der WEC eingewöhnen wird."

Yuji_Kunimoto

Yuji Kunimoto: "Für mich wird ein Traum wahr. Ich hätte nie erwartet, dass ich eines Tages für ein Team wie TOYOTA in Le Mans antreten würde, umso entschlossener bin ich diese Chance optimal zu nutzen. Der erste Test mit dem TS050 HYBRID hat viel Spaß gemacht, ein wirklich beeindruckendes Auto. Die LMP1 und die europäischen Langstreckenrennen werden eine ganz neue Erfahrung für mich sein, umso härter arbeite ich daran, möglichst viel vom Team und meinen neuen Teamgefährten zu lernen."


Yuji_Kunimoto

Nicolas Lapierre: "Es ist großartig wieder Teil von TOYOTA zu sein und ich möchte dem Team für das Vertrauen danken. Ich freue mich schon darauf wieder einen LMP1-Rennwagen zu fahren, zumal sich die Autos doch erheblich entwickelt haben, seit ich zuletzt den TS040 HYBRID in 2014 gefahren bin. Spa steht gewissermaßen schon vor der Haustür und ich konzentriere mich daher mit meiner Vorbereitung bereits auf die bevorstehende Saison. Ich habe in der Vergangenheit schon einmal einen Podiumsplatz in Le Mans mit TOYOTA errungen, das Ziel ist daher eindeutig diesen Erfolg in diesem Jahr zu wiederholen."



TDS Racing
26.3.2017

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Die Rennen der FIA World Endurance Championship 2017

16. April: 6 Hours of Silverstone (Großbritannien)
6. Mai: 6 Hours of Spa-Francorchamps (Belgien)
17./18. Juni: 24 Hours of Le Mans (Frankreich)
16. Juli: 6 Hours of Nürburgring (Deutschland)
3. September: 6 Hours of Mexiko (Mexiko)
16. September : 6 Hours of Austin (USA)
15. Oktober: 6 Hours of Fuji (Japan)
5. November: 6 Hours of Shanghai (China)
18. November: 6 Hours of Bahrain (Bahrain)

TDS Racing startet mit einem Oreca 07-Gibson in der WEC bei den LMP2

Das französische TDS Racing (Top Drive Services) Team aus Saint-Aunès in der Nähe von Montpellier am Mittelmeer wird in diesem Jahr an der WEC Serie und den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen. Das Fahrzeug - ein Oreca 07 mit Gibson-Motor - wurde jetzt mit neuem Design vorgestellt.

Die Fahrer: Francois Perrodo / Emmanuel Collard / Matthieu Vaxivière.

Der erste Einsatz werden die 6 Stunden in Silverstone sein, die am 16. April anstehen.



WEC
23.3.2017

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Die Rennen der FIA World Endurance Championship 2017

16. April: 6 Hours of Silverstone (Großbritannien)
6. Mai: 6 Hours of Spa-Francorchamps (Belgien)
17./18. Juni: 24 Hours of Le Mans (Frankreich)
16. Juli: 6 Hours of Nürburgring (Deutschland)
3. September: 6 Hours of Mexiko (Mexiko)
16. September : 6 Hours of Austin (USA)
15. Oktober: 6 Hours of Fuji (Japan)
5. November: 6 Hours of Shanghai (China)
18. November: 6 Hours of Bahrain (Bahrain)

Die Saison beginnt... der WEC Prologue in Monza steht an

We are all waiting for things to get started! After a break of nearly four months, and the announcement of the official entries for the 2017 FIA World Endurance Championship on February 2nd, everyone is now heading towards the starting blocks and looking forward to being back on track again. On Saturday 1st April and Sunday 2nd April the Prologue will be held at the legendary Monza circuit in Italy, before the first round which will take place in Great Britain at Silverstone (April 16th).

The WEC Prologue will take place at the Autodromo Nazionale Monza, the first time for the WEC on Italian ground. Five test sessions will be on the schedule, one being held at night providing fans with an opportunity to see full season entries on track together for the first time this year. There will also be a chance to meet the drivers during an autograph session organized for Sunday.

The stars of the show
These two days will offer all the teams the possibility to run and set up the cars in preparation for the first round of the season. Spectators will see the new-for-2017 Porsches and Toyotas from the LMP1category and the newly upgraded and more competitive LMP2s will run on European ground for the first time. Regarding the amazing GTEs (Aston Martin, Ferrari, Ford and Porsche), these cars will be preparing for a new season in which a World GT Championship will officially be awarded for the first time.

Vorläufiger Zeitplan

Samstag 1. April
09:00 - 12:00 Uhr   Session 1
14:00 - 17:00 Uhr   Session 2
19:00 - 21:00 Uhr   Session 3 (Nacht Training)

Sonntag 2. April
09:00 - 12:00 Uhr   Session 4
13:15 - 13:45 Uhr   Fahrer Autogramm Session
14:00 - 17:00 Uhr   Session 5



Porsche
9.3.2017

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Die Rennen der FIA World Endurance Championship 2017

16. April: 6 Hours of Silverstone (Großbritannien)
6. Mai: 6 Hours of Spa-Francorchamps (Belgien)
17./18. Juni: 24 Hours of Le Mans (Frankreich)
16. Juli: 6 Hours of Nürburgring (Deutschland)
3. September: 6 Hours of Mexiko (Mexiko)
16. September : 6 Hours of Austin (USA)
15. Oktober: 6 Hours of Fuji (Japan)
5. November: 6 Hours of Shanghai (China)
18. November: 6 Hours of Bahrain (Bahrain)

Porsche benennt Fahrerpaarungen im neuen 911 RSR für Weltmeisterschaft (WEC)

Das Porsche GT Team setzt in der GT-Klasse der FIA World Endurance Championship, in der 2017 erstmals ein Weltmeistertitel vergeben wird, zwei 510 PS starke Porsche 911 RSR ein. Nach einem Entwicklungsjahr in 2016 kehren die FIA-WEC-Titelgewinner des Jahres 2015 wieder werksseitig in den weltweit wichtigsten GT-Wettbewerb zurück.

Den 911 RSR mit Startnummer 91, der an den roten Porsche-Schriftzügen auf schwarzem Grund auf dem Frontscheiben-Banner und am Heckflügel sowie an den roten Außenspiegeln zu erkennen ist, teilen sich der 2015er WEC-Champion Richard Lietz (Österreich) sowie Frédéric Makowiecki (Frankreich). Im Wagen mit der Nummer 92 gehen Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) an den Start. Ihr 911 RSR unterscheidet sich vom Schwesterauto durch die weißen Grundflächen an der Frontscheibe und am Heckflügel, sowie durch weiße Außenspiegel.

Beide 911 RSR, die von Grund auf neu für die Saison 2017 konstruiert wurden und bei denen der 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor vor der Hinterachse verbaut ist, werden bereits beim offiziellen WEC-Saisontest (Prolog) am 1. und 2. April in Monza zu sehen sein. Das erste Saisonrennen findet am 16. April in Silverstone (Großbritannien) statt.

"Für den Kampf um den erstmals vergebenen GT-Weltmeistertitel in der FIA WEC haben wir zwei starke Fahrerpaarungen zusammengestellt. Und alle vier Piloten stammen aus der weltweit besten GT-Talentschmiede, den Porsche-Markenpokalen", sagt Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser.

----------- Richard Lietz ----------------- Frédéric Makowiecki --------------- Michael Christensen --------------- Kévin Estre -----------



WEC / Hilger
1.3.2017

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Porsche testet im Motorland Aragon

Die Uhr tickt... noch 4 Wochen bis zum Prologue - der Saisonstart kommt immer näher

In gerade 28 Tagen werden die WEC Teams die Testtage - den Prologue - in dem »Autodromo Nazionale di Monza« absolvieren.

Dempsey Proton Racing
Dempsey Proton Racing in Ummendorf (Landkreis Biberach in Baden-Württemberg), hat die Fahrer für die [# 77], den Porsche 911 RSR festgelegt. Es sind im Cockpit: Christian Ried (GER), Marvin Dienst (GER) und Matteo Cairoli (ITA).
Das erfahrene Team und die Piloten werden auf starke Wettbewerber treffen, doch Dempsey Proton Racing ist zuversichtlich, die Herausforderung zu meistern.

Porsche beendet den LMP1 Test mit positivem Ergebnis
Porsche hat die zweite Test Session 2017 im Motorland Aragon in Spanien beendet - die erste im neuen Jahr mit der 2017er Specifikation des 919 Hybrid. Das Team legte ca. 7.200 km in fünf Tagen zurück und alle sechs Werkspiloten waren im Einsatz. Chef-Renningenieur Stephen Mitas sagte: "Das Hauptaugenmerk wurde aufgeteilt auf 'Entwicklung' und 'Ausdauer'. Wir hatten einige kleinere Probleme, einschließlich Nebel während deres Nachttrainings. Der Test wurde deshalb um 2 Tage verlängert und man traf dadurch Toyota auf der Strecke."
Teamleiter Andreas Seidl ergänzt: "Die Bedinguungen generell waren gut, trockene Strecke und Sonnenschein am Tage, hohe Luftfeuchtigkeit und Nebel an den Abenden." Die Hauptziele waren die Abnahme der Fahrzeug-Spec für Silverstone und Spa, die Zuverlässigkeit, das Set-Up und Reifentests. "Es war ein sehr positiver Test mit der vollen 2017er-Spec auf der Rennstrecke, ausgerichtet auf Silverstone, aber es bleiben noch einige Arbeiten übrig, die noch zu erledigen sind für den Einsatz in Le Mans."

Die Fahrer haben zwischenzeitlich auch die neuen Rennanzüge für 2017 getestet (Foto: André Lotterer, Nick Tandy und Neel Jani).



Ferrari / Hilger
21.2.2017

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Alessandro Pier Guidi ersetzt Gianmaria Bruni im Ferrari [# 51]

Der Fiorano Circuit war der Austragungsort für einen Ferrari-Galaabend mit der Preisverleihung für Fahrer und Teams, die GT Rennen am Steuer eines Ferrari im Jahr 2016 gewannen. Alessandro Pier Guidi erschien als Überraschungsgast, nachdem er an diesem Nachmittag seinen Vertrag unterzeichnete und so zu einem offiziellen Ferrari-Fahrer geworden war. Im Jahr 2017 wird der 32-Jährige aus Piemont bei der World Endurance Championship (WEC) am Steuer der 488 GTE Nr. 51 des AF Corse-Teams von Amato Ferrari aktiv sein.

Die Veranstaltung endete mit einem Tribut an die Saison 2016 der World Endurance Championship, die Ferrari wieder mit dem Konstrukteurs Titel in der GT-Klasse nach einer Pause von nur einem Jahr bescherte. Anschließend wurde Alessandro Pier Guidi auf die Bühne gebeten und er hatte die Chance, zum ersten Mal als offizieller Ferrari-Fahrer zu sprechen: "Racing mit Ferrari ist für jeden Fahrer der Traum, vor allem, wenn sie Italiener sind. In meiner Karriere habe ich schon mehrfach Glück gehabt, mit dem 360 Modena, dem F430 und dem 458 Italia mehrere Rennen zu gewinnen und ich bin sehr stolz darauf, die nächsten mit dem 488 GTE als offizieller Standartenträger zu gewinnen. Ich bin sehr glücklich."



Young Driver AMR
20.2.2017

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Der 'Dänen-Zug' rollt auch dieses Jahr   ---   aber Young Driver AMR legt »Pit Stop« ein

Wenn die 2017 FIA World Endurance Championship Saison am Osterwochenende in Silverstone startet, wird der 'Dänen-Zug' Aston Martin Vantage GTE [# 95] den World Championship Titel in der GTE-Pro Klasse verteidigen, aber mit einem kleinen Unterschied zu früher. Das Einsatzteam, also Young Driver AMR, wird eine Pause einlegen für das Jahr 2017. Seit 2010 betreute Young Driver AMR verschiedene Aston Martin Rennwagen in diversen Meisterschaften und erreichte 16 Siege und zwei Weltmeisterschaften in 90 Rennen.

Die dänischen Piloten Marco Sørensen und Nicki Thiim werden weiterhin mit der [# 95] am Start sein und werden direkt vom Werksteam von Aston Martin betreut.

Seit 2010 hat Young Driver AMR verschiedene Aston Martin Fahrzeuge (GT1, GT3 und GTE-Versionen) in der GT1-Weltmeisterschaft, dem GT-Masters und der WEC eingesetzt. Zu den größten Erfolgen zählen die Titelgewinne in den GTE-Am und GTE-Pro Klassen in 2014 und 2016 sowie ein Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 2014.



WEC
16.2.2017

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Ticketverkauf für Spa-Francorchamp ist offen

Eau Rouge, Blanchimont, Pouhon, La Source... diese Namen meinen nur eine Sache - der Ticketverkauf für die »WEC 6 Stunden von Spa-Francorchamps« ist gestartet und nun ist es an der Zeit, die Reise dorthin zu planen!

Poster WEC Spa

Der Termin ist klar: der Start des 6h-Rennen wird am 6. Mai (Samstag) sein und das Ticket für die Zeit vom 4. bis 6. Mai kostet 31 Euro. Für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.



Ford
15.2.2017

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Ford GT NBR 2016

Ford GT-Fahrerkader wird 2017 bei den 24 Stunden von Le Mans mit vier Rennfahrzeugen antreten

Der ACO (Automobilclub de l'Ouest) gab bekannt, dass in diesem Jahr insgesamt vier Ford GT-Rennfahrzeugen an den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen werden. Erst 2016 feierte die Marke Ford mit einem Klassensieg eine triumphale Rückkehr bei dem legendären Langstreckenrennen - genau 50 Jahre nach dem historischen Dreifachsieg des GT40 von 1966.

"Als wir letztes Jahr in Le Mans gestartet sind, lastete viel Druck auf dem Team. Es ging darum, einen Sieg zum Gedenken an die Erfolge des Ford GT40 im Jahre 1966 zu erringen", sagte Raj Nair, Executive Vice President of Global Product Development and Chief Technical Officer, Ford Motor Company. "Unser Klassensieg war fantastisch, aber wir werden uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Im Juni kehren wir erneut nach Le Mans zurück, mit jeder Menge Erfahrung und sieben Siegen mit dem Ford GT, darunter bei den 24 Stunden von Le Mans und den kürzlich zurückliegenden Rolex 24 von Daytona. Wir können es kaum erwarten, wieder an diesem unglaublich spannenden Rennen teilzunehmen."

Das Ford Chip Ganassi Racing-Team wird wieder mit einem starken Fahrerkader antreten, um den Sieg von 2016 in der LM GTE Pro-Klasse zu verteidigen. Neu im Team ist der junge Brasilianer, Luís Felipe "Pipo" Derani, der in Le Mans, Silverstone, Spa an der Seite von Andy Priaulx (GB) und Harry Tincknell (GB) im Ford GT mit der Startnummer 67 bei den FIA WEC-Rennen teilnehmen wird. Ford wurde 2016 auf den 23-Jährigen aufmerksam, als er die Rolex 24 in Daytona und die 12 Stunden von Sebring bei seinem Debüt als Rennfahrer auf diesen Strecken gewann.
Die Sieger des letzten Rolex 24-Langstreckenrennens in Daytona, Joey Hand (US), Dirk Müller (GER) und Sébastien Bourdais (FRA), verteidigen dieses Jahr im Ford GT mit der Startnummer 68 ihren historischen Le Mans-Sieg von 2016, bei dem sie bereits bewiesen haben, dass sie sehr schwer zu schlagen sind.
Am Steuer des Ford GT-Rennfahrzeugs mit der Startnummer 66 werden abwechselnd Stefan Mücke (GER) und Olivier Pla (FRA) und Billy Johnson (US) Platz nehmen, die neben Le Mans auch die anstehenden Rennen in Silverstone und Spa bestreiten werden. Die Fahrer des Ford GT-Rennfahrzeugs mit der Startnummer 69 sind Ryan Briscoe (AUS), Richard Westbrook (GB) und Scott Dixon (NZ).

"Wir freuen uns sehr darauf, mit dem Ford GT in diesem Jahr nach Le Mans zurückzukehren", sagte Chip Ganassi, ehemaliger US-amerikanischer Rennfahrer und Besitzer des Ford Chip Ganassi Racing Teams. "Obwohl wir letztes Jahr einen großartigen Sieg feiern konnten, glaube ich, dass wir zudem viel über das Rennen selbst und den Ford GT gelernt haben. Diesmal sind wir also noch besser vorbereitet. Darüber hinaus werden wir wieder vier Autos und zwölf der weltbesten Rennfahrer ins Feld schicken, so dass ich es kaum erwarten kann, unseren Titel vor Ort zu verteidigen."

STEFAN MÜCKE (Startnummer 66) "Le Mans ist ein ganz besonderes Rennen für mich. Es ist ein harter und schwieriger Wettbewerb, bei dem kein Fehler verziehen werden. Für gute Leistung müssen wir also alles geben. Letztes Jahr hatten wir ein geringfügiges Elektrik-Problem und mussten für eine Reparatur kurz stoppen. Wir belegten den vierten Platz in der Klasse, der zugleich der höchste Platz aller WEC-Teilnehmer war, aber dieses Jahr wollen wir in Le Mans nach Möglichkeit ganz oben aufs Siegertreppchen.

DIRK MÜLLER (Startnummer 68) "Es ist absolut fantastisch, nach dem letztjährigen Sieg mit dem Ford GT nach Le Mans zurück zu kommen. Wir freuen uns sehr darauf".
"Ich kann es kaum erwarten, dort wieder anzutreten. Le Mans ist eine meiner Lieblings-Rennstrecken. Gerne würde ich an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen, als wir mit dem aktuellen Ford GT-Rennfahrzeug eine hervorragende Klassenwertung eingefahren haben. Vielleicht gibt es 2017 wieder ein 50-jähriges Jubiläum zu feiern, denn auch im Jahre 1967 hatte der ursprüngliche GT40 in Le Mans ja bekanntlich gewonnen".
"Ich habe Stefan Mücke im letzten Jahr kennen gelernt, als wir alle dem Ford Chip Ganassi Racing-Programm beigetreten sind. Stefan war bereits mit dem Ford GT mit der Startnummer 67 in Daytona. Wir sind beide Deutsche, doch während er vorher bei der DTM unterwegs war und ich bei WEC-Meisterschaften, haben sich unsere Wege nie wirklich gekreuzt. Als Fahrer des Ford GT sind wir nun ein Team. Und wir haben ein gemeinsames Ziel: das Rennen zu gewinnen. Um dies zu erreichen, arbeiten wir Hand in Hand. Er ist ein netter Kerl. Ich hoffe, er sagt dasselbe über mich (lacht)."



ByKolles
14.2.2017

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ByKOLLES RACING verpflichtet Robert Kubica und Oliver Webb für die Langstrecken-Saison 2017

ByKOLLES Racing geht mit einem prominenten Fahrer in die Saison 2017 der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Ex-Formel-1-Pilot Robert Kubica (32/POL) wird sich am Steuer des CLM P1/01 Nismo mit dem Briten Oliver Webb (25) abwechseln. Der dritte Fahrer für die Einsätze in der FIA WEC inklusive der 24 Stunden von Le Mans 2017 wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Oliver Webb war bereits in der vergangenen Saison für das private LMP1 ByKOLLES Racing im Einsatz. Robert Kubica wird nach zahlreichen Erfolgen in der Formel 1 und einigen Jahren im Rallyesport auf die Rundstrecke zurückkehren und im Juni sein Debüt beim Langstreckenklassiker in Le Mans feiern.

"Nach meiner Zeit im Rallyesport habe ich nach etwas gesucht, was der Formel 1 möglichst nahe kommt. Genau dies habe ich in der LMP1 gefunden", sagt Robert Kubica. "Am Ende der vergangenen WEC-Saison habe ich beim Test in Bahrain erste Runden am Steuer des CLM P1/01 drehen können. Ich habe mich sehr schnell im Auto wohlgefühlt. Entsprechend zügig konnte ich auch an Tempo zulegen. Mit noch mehr Erfahrung werde ich bestimmt noch mehr Performance herauskitzeln können. Ich freue mich schon sehr auf den Prolog in Monza und den anschließenden Saisonstart in Silverstone. Die sehr professionelle Mannschaft von ByKOLLES Racing will im Verlauf des Jahres weitere wichtige Fortschritte mit dem Fahrzeug machen. Da bin ich gern dabei. Die WEC fährt auf großartigen Strecken, die ich aus meiner Formel-1-Zeit genau kenne. Die Ausnahme ist Le Mans. Über den Event an der Sarthe habe ich schon so viel Gutes gehört. Ich bin extrem gespannt auf meinen ersten Start bei diesem 24-Stunden-Rennen."

Oliver Webb

"Ich freue mich sehr, dass ich wieder gemeinsam mit ByKOLLES Racing in der LMP1-Klasse fahre und Robert mein Teamkollege wird", erklärt Oliver Webb. "Es ist großartig, dass wir ab sofort den Nismo-Motor im Heck unseres Autos haben. Für 2018 zeichnet sich ein toller und intensiver Wettbewerb in der LMP1 Kategorie ab. In diesem Jahr mag das Feld der privaten LMP1-Autos sehr überschaubar sein, aber wir werden diese Saison nutzen, um unser Fahrzeug optimal auf den neuen Motorantrieb anzupassen und an vielen weiteren Stellschrauben drehen. Ich werde wieder bei den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen, mit Robert als Teamkollege - ein Traum!"

"Mit der Verpflichtung von Robert Kubica und Oliver Webb sowie dem Wechsel zum Nismo-Motor haben wir unsere Ambitionen deutlich dargestellt", kommentiert Boris Bermes, Einsatzleiter ByKOLLES Racing. "Robert wird uns mit seiner Erfahrung und seinem beeindruckenden Tempo sicherlich einen erheblichen Schub geben können. Zudem setzen wir auf Oliver, der innerhalb des vergangenen Jahres zu einer festen Größe in unserem Team geworden ist und sehr gut mit Robert harmonieren wird. Wir wollen in diesem Jahr viel Entwicklungsarbeit erledigen und deutlich vorankommen. Dabei verlieren wir aber niemals das Racing aus den Augen. Auch ohne direkte Konkurrenz in unserer Kategorie gibt es für uns nur eines: Vollgas mit Blick auf das Gesamtergebnis! Unseren dritten Fahrer werden wir bald bekanntgeben."



Goodyear-Dunlop
13.2.2017

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Le Mans 2017: mehr Teams auf Dunlop

In der diesjährigen European Le Mans Series (ELMS) setzen in der Prototypenklasse LMP2 84 Prozent der Teams auf Dunlop als bevorzugter technischer Partner. Im Vorjahr waren es zu Saisonbeginn 71 Prozent.

WEC: Auch in der LMP2-Kategorie der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), in der Dunlop in den vergangenen sechs Jahren auf den Siegerautos der 24 Stunden von Le Mans montiert war, hat die Mehrheit der Teams Dunlop als Reifenpartner ausgewählt. 18 der 23 Autos werden mit Dunlop bereift sein.

In der GTE-Pro-Klasse der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft wird der Klassensieger von 2016 auch in diesem Jahr wieder mit Dunlop an den Start gehen. In ihrer ersten gemeinsamen Saison gewannen Aston Martin und Dunlop nicht nur die Teamwertung in der GTE-Pro-Klasse, die beiden Fahrer Nicki Thiim und Marco Sørensen sicherten sich auch die Langstreckentrophäe für GT-Fahrer.

"Von so vielen Teams dieser anspruchsvollen Langstrecken-Meisterschaften als bevorzugter technischer Partner ausgewählt zu werden, ist eine Anerkennung", sagte Jean-Felix Bazelin, Director Dunlop Motorsport Operations. "Unsere Service-, Produktions- und Entwicklungsteams haben in der vergangenen Saison und in der Wintertestsaison eine Menge geleistet. Nur ein Tag nachdem wir die Meisterschaft gewonnen haben, begannen wir mit dem Testprogramm für 2017 und der Entwicklung der Reifen für die GTE- und LMP-Klassen." Dunlop testet seit Ende der Saison 2016 in Sakhir (Bahrain), Sebring (USA), Aragon (Spanien) und Paul Ricard (Frankreich). Dabei wurden mit den modifizierten LMP2-Autos und den neuen Dunlop-Reifenspezifikationen Rundenzeiten erzielt, die fast so schnell waren wie die der LMP1-Autos vor vier Jahren.

Die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und die European Le Mans Series (ELMS) starten am 15. und 16. April in Silverstone (Großbritannien).



WEC
11.2.2017

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50 Tage bis zum Test-Wochenende in Monza

Die Uhr läuft und zählt die Zeit runter bis zum Beginn der beiden Testtage am 1. und 2. April im 'Autodromo Nazionale' in Monza. Das Fahrerlager ist für das interessierte Publikum an beiden Tagen geöffnet - und zwar ohne Eintritt zu zahlen! Nur eine Auto-Parkplatzgebühr von 10 EUR ist zu zahlen.
Für die Zuschauer wird am Sonntag (2. April) eine Autogrammstunde mit den Fahrern der WEC (LMP1 / LMP2 / LMGTE-Pro und -Am) organisiert.

Samstag und Sonntag Testzeiten: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr

Nacht-Session: Samstag von 19:00 - 21:00 Uhr

Autogrammstunde: Sonntag von 13:15 bis 13:45 Uhr.



Toyota
5.2.2017

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Toyota Trio für die »24 Stunden von Le Mans«

Toyota bläst auf der Langstrecke zum Angriff: Der japanische Automobilhersteller startet mit einem Trio bei den prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans. Zur Vorbereitung auf den Klassiker schickt Toyota GAZOO Racing bereits drei Fahrzeuge in ausgewählte Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).

Der dritte der zur neuen Saison nochmals verbesserten Toyota TS050 Hybrid debütiert beim Sechs-Stunden-Rennen am 6. Mai 2017 im belgischen Spa-Francorchamps. Den WEC-Auftakt am 16. April 2017 im britischen Silverstone bestreitet das Motorsport-Team des japanischen Autoherstellers noch mit zwei Rennboliden.

Das erste Fahrzeug trägt die Startnummer 7 - ein Tribut an den legendären Sportwagen Toyota 7. Den Toyota TS050 Hybrid #7 teilen sich die WEC-Sieger Mike Conway und Kamui Kobayashi sowie José María López. Der 33-jährige Neuling war unter anderem in der GP2 aktiv, bevor er in die Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) wechselte und nicht weniger als drei Titel holte.

Am Steuer des zweiten Toyota TS050 Hybrid mit der Startnummer 8 sitzen die beiden 2014er Fahrer-Weltmeister Sébastien Buemi und Anthony Davidson - mit dieser Zahl hatten sie schon 2014 den WM-Titel gewonnen. Unterstützt werden sie von Kazuki Nakajima, der als einziger japanischer Fahrer eine Pole-Position in Le Mans einfahren konnte. Das Trio bestreitet die komplette Saison zusammen.

Das dritte Fahrzeug mit der Startnummer 9 führt Stéphane Sarrazin an, der das Toyota WEC-Team bereits seit seinem Start 2012 begleitet. Die weiteren Fahrer werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

"Es ist eine spannende Zeit für Toyota GAZOO Racing auf der Langstrecke. Der Start mit drei Fahrzeugen in Spa und Le Mans ist eine völlig neue Herausforderung. Wir arbeiten hart, um vorbereitet zu sein, und wollen natürlich gewinnen", erklärt Team-Präsident Toshio Sato. Die Team- und Fahrzeugpräsentation erfolgt Ende März auf der italienischen Traditionsrennstrecke Monza.



WEC
2.2.2017

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Die Starterliste der WEC in 2017

In diesem Jahr ist es eine sehr übersichtliche Liste der Teams und Fahrzeuge incl. dem Fahrer Nr. 1 geworden. Es wurden nur insgesamt 28 Fahrzeuge zur Weltmeisterschaftsserie angemeldet. Am stärksten schrumpfte das LMP1 Feld, nämlich von 9 (in 2016) auf nun 5 Fahrzeuge.

Die komplette Liste der WEC:



Die Starterliste bei den 24H Le Mans 2017

Hier sind alle 60 Plätze belegt - als Überraschung wird Toyota mit 3 LMP1 Hybrid-Fahrzeugen am Start sein. Insgesamt starten 6 Fahrzeuge bei den LMP1. Die LMP2-Klasse ist die stärkste Klasse mit 25 Bewerbern. Die LM GTE Pro-Klasse besteht aus 13 Fahrzeugen, die GTE AM mit 16. Zwei Reserve Teams sind gelistet.

Die Fahrer bei Toyota:
[# 7] Mike Conway (UK) / Kamui Kobayashi (Japan) / José María López (Argentina)
[# 8] Sébastien Buemi (Switzerland) / Anthony Davidson (UK) / Kazuki Nakajima (Japan)
[# 9] Stéphane Sarrazin (France) / ? / ? (nur Spa-Francorchamps und Le Mans)



WEC
1.1.2017

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Logo REBELLION


 

Rebellion Racing verkündet: zwei LMP2-Wagen in 2017 bei der WEC

Rebellion Racing, die in der Saison 2016 mit zwei bzw. einem Fahrzeug in der LMP1 antraten, werden in der kommenden Saison mit zwei ORECA 07 Gibson LMP2 Fahrzeugen bei den WEC-Läufen antreten. Auch die ersten vier Fahrer wurden vorgestellt. Es sind:

  • Nicolas Prost, Mathias Beche, Nelson Piquet Jr. und Bruno Senna
Die weiteren Fahrer werden später mitgeteilt.

Das Schweizer Team hat den ersten ORECA 07 in Sebring letzte Woche getestet, u.a. beim Test von Dunlop Reifen.



BMW
1.1.2017

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BMW: FIA World Endurance Championship - Der Countdown läuft.

Nach der Ankündigung von BMW Motorsport Ende September, ab 2018 in der FIA World Endurance Championship (WEC) anzutreten, stehen nun einige weitere Eckdaten zu diesem Engagement fest. Als Einsatzmannschaft soll das BMW Team MTEK in der kommenden Saison mit einem umfangreichen Test- und Vorbereitungsprogramm im Hinblick auf das folgende Jahr starten. Als Fahrer sind in dieser Phase Martin Tomczyk, Alexander Sims und António Félix da Costa vorgesehen.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt sagt: "Der Countdown für 2018 läuft. Im Verlauf der kommenden Saison werden wir uns akribisch auf unseren Einstieg in die FIA WEC vorbereiten. Das BMW Team MTEK steht dafür bereits in den Startlöchern und ist hoch motiviert."

PS: Es wurden von BMW keine Angaben zu dem verwendeten Fahrzeug - also ein modifizierter M6 oder der neue M8 oder vielleicht ein M5 - gemacht.



WEC
1.1.2017

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Der Event-Kalender der WEC für 2017

1. / 2. April           WEC Prologue, Monza, ITA
16. April                6 Hours of Silverstone, GBR
06. May                 WEC 6 Hours of Spa-Francorchamps, BEL
17. - 18. June       Le Mans 24 Hours, FRA
16. July                 6 Hours of Nürburgring, DEU
03. September     6 Hours of Mexico, MEX
16. September     6 Hours of Circuit of the Americas, USA
15. October          6 Hours of Fuji, JAP
05. November     6 Hours of Shanghai, CHN
18. November     6 Hours of Bahrain, BAH



Porsche
1.1.2017

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Porsche-Piloten 2017

LMP1 - 919 Hybrid Startnummer 1
Neel Jani (32) Schweiz
André Lotterer (35) Deutschland
Nick Tandy (32) Großbritannien

LMP1 - 919 Hybrid Startnummer 2
Earl Bamber (26) Neuseeland
Timo Bernhard (35) Deutschland
Brendon Hartley (27) Neuseeland

Werksfahrer GT
Jörg Bergmeister (40) Deutschland
Michael Christensen (26) Dänemark
Romain Dumas (38) Frankreich
Kévin Estre (28) Frankreich
Wolf Henzler (41) Deutschland
Richard Lietz (32) Österreich
Patrick Long (35) USA
Frédéric Makowiecki (36) Frankreich
Sven Müller (24) Deutschland
Patrick Pilet (35) Frankreich
Laurens Vanthoor (25) Belgien
Dirk Werner (35) Deutschland

Young Professionals
Matteo Cairoli (20) Italien
Mathieu Jaminet (22) Frankreich

Porsche Junioren
Matt Campbell (21) Australien
Dennis Olsen (20) Norwegen
Thomas Preining (18) Österreich




Alle Fahrer 2017

Drei neue Fahrer für die Porsche LMP1

Auf der 'Night of Champions', der Jahresabschlußfeier von Porsche in Weissach, wurden die drei neuen LMP1-Fahrer verkündet: André Lotterer (er kommt von der Konzernschwester Audi), Nick Tandy und Earl Bamber. Die beiden letztgenannten sind Porsche-Fahrer und waren letztes Jahr schon mit dem LMP1 in Spa und Le Mans unterwegs - sie holten zusammen mit Nico Hülkenberg den Gesamtsieg an der Sarthe.

Die neuen Fahrzeugbesatzungen:
[# 1]   Neel Jani / André Lotterer / Nick Tandy
[# 2]   Earl Bamber / Timo Bernhard / Brendon Hartley

Der beständig weiterentwickelte 919 wird im nächsten Jahr abermals als technische Evolution auftreten. Ein völlig neues Farbdesign, eine optimierte Aerodynamik und die Überarbeitung nahezu aller Bauteile zeichnen das 2017er Modell aus. Offiziell vorgestellt wird der Wagen am 23. März beim WEC-Prolog, der erstmals in Monza, Italien stattfindet.

Drei neue GT-Werksfahrer

Mit dem Wechsel von Earl Bamber und Nick Tandy in den LMP-Bereich und der werksseitigen Rückkehr in die FIA WEC gehen neue Fahrerverpflichtungen einher. Mit dem Deutschen Dirk Werner (35) kehrt ein erfahrener Porsche-Pilot hinter das Steuer des Elfers zurück. Werner fuhr von 2004 bis 2009 Porsche, sicherte sich 2006 den Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland, gewann 2007 und 2009 den GT-Titel in der Grand Am Series und wurde 2009 als bester Privatfahrer mit dem Porsche Cup ausgezeichnet. Von 2010 bis 2016 trat er für BMW als Werksfahrer unter anderem in der DTM und der IMSA Weathertech Sportscar Championship an.
Der Belgier Laurens Vanthoor (25) holte 2013 den Titel in der FIA GT Series und sammelte fortan Siege bei Langstreckenrennen: 2014 bei den 24 Stunden von Spa, 2015 bei den 24 Stunden am Nürburgring und bei den 12 Stunden von Sepang sowie 2016 bei den 24 Stunden von Dubai. Vor zwei Wochen gewann der Audi-Pilot den FIA GT World Cup in Macau.

Den Aufstieg vom Porsche-Junior zum Werksfahrer hat der Deutsche Sven Müller (24) geschafft. Drei Jahre lang wurde er von Porsche zum Profi-Rennfahrer ausgebildet und sicherte sich 2016 die Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland und im internationalen Porsche Mobil 1 Supercup.

Porsche fährt 2017 werksseitig um Weltmeistertitel in GT-Wertung der FIA WEC

Zusätzlich zum LMP1-Engagement tritt Porsche werksseitig 2017 auch in der GT-Wertung der FIA WEC an, in der erstmals Weltmeistertitel für den besten Fahrer und den erfolgreichsten Hersteller vergeben werden. "Dies ist eine deutliche Aufwertung unseres Motorsport-Engagements und wird der Professionalität in der GT-Kategorie gerecht. Und es unterstreicht, dass wir mit der WEC auf die richtige Plattform setzen", sagte Michael Steiner, Vorstand Forschung und Entwicklung der Porsche AG. Das Team Porsche Motorsport GT bringt in der GTE-Pro Klasse zwei neue 911 RSR an den Start. Bislang gesetzt sind die Piloten Michael Christensen (26), Frédéric Makowiecki (36) und Richard Lietz (32).

Porsche will Titel in den USA mit zwei 911 RSR gewinnen

Auch in der vierten Saison der wichtigsten Sportwagen-Meisterschaft der USA, der IMSA Weathertech SportsCar Championship, stellt sich Porsche werksseitig dem Wettbewerb. Porsche Motorsport GT setzt wie in der FIA WEC zwei brandneue 911 RSR ein. Das Cockpit von Startnummer 911 teilen sich Patrick Pilet (35) und Dirk Werner (35). Bei den besonders langen Rennen (24 Stunden Daytona, 12 Stunden Sebring, Watkins Glen und Petit Le Mans) wird das Duo zusätzlich von Frédéric Makowiecki unterstützt. Die Stammbesatzung im Auto mit der Nummer 912 bilden Kévin Estre (28) und Laurens Vanthoor. Bei den vier Langstreckenklassikern kommt Richard Lietz hinzu. Saisonauftakt ist das 24-Stunden-Rennen in Daytona am 28. Januar.

Porsche stellt Nachwuchsförderung neu auf

Porsche ergänzt sein erfolgreiches Junior Programm um ein weiteres Modul: Nach ihren beeindruckenden Erfolgen in den Markenpokalen werden der Italiener Matteo Cairoli (20) und der Franzose Mathieu Jaminet (22) als 'Young Professionals' im Rahmen von Kundensporteinsätzen im internationalen GT-Sport weiter gefördert und unterstützt. Drei junge Piloten werden 2017 als Porsche-Junior gefördert: Dennis Olsen (20) aus Norwegen und der Australier Matt Campbell (21) gehen im Porsche Mobil 1 Supercup an den Start. GT-Neuling Thomas Preining (18) aus Österreich wird im Porsche Carrera Cup Deutschland antreten.

Robert Renauer gewinnt Porsche Cup

Der Porsche Cup, die Trophäe für den weltweit erfolgreichsten Porsche-Privatfahrer, geht in diesem Jahr an einen Rennfahrer aus Deutschland. Robert Renauer (31) durfte den Traditionspokal aus den Händen von Dr. Wolfgang Porsche, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Porsche AG, entgegennehmen. Zusätzlich erhält Renauer einen Porsche 911 im Wert von 120.000,- Euro. Mit seinen Erfolgen im ADAC GT Masters, der European Le Mans Series sowie der 24h International Endurance Series sammelte er am Steuer verschiedener Porsche-Rennfahrzeuge in der zurückliegenden Saison 7.355 Punkte. Der Zweitplatzierte Deutsche Christian Ried kann sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen, Daniel Diaz-Varela aus Spanien gewinnt als Dritter 25.000 Euro. Der Porsche Cup wird seit 1970 vergeben und beruht auf einer Idee von Ferry Porsche.