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Foto - Berichte  und  Infos  2017   -----   ADAC 24h-Rennen Nürburgring



ADAC NR
8.9.2017

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24h-Termine: Sechs-Jahres-Plan veröffentlicht

Die Veranstalter des ADAC Zurich 24h-Rennens haben mit einer Vorabvereinbarung zu den Terminen der kommenden Jahre wichtige Weichen für die Zukunft des größten Rundstreckenrennens der Welt stellen können. Bis 2023 sind die 24h-Termine im Kalender der Eifelstrecke nun reserviert.
Ein wichtiger Eckpunkt war dabei die Abstimmung mit den Organisatoren von 'Rock am Ring'. Das Mammutkonzert hat - ebenso wie das ADAC Zurich 24h-Rennen - einen erheblichen Vorlauf für Aufbau und Logistik.
Schon jetzt steht damit fest: Nach dem frühen Termin im kommenden Jahr (10. - 13. Mai) wird das Rennen fünf Mal in Folge später stattfinden. 2019 in der dritten Juni-Woche, 2020 am letzten Mai-Wochenende und ab 2021 dann jeweils zwischen Anfang und Mitte Juni.

    Termine ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 - 2023 *
  • 10. - 13. Mai 2018     (Christi Himmelfahrt)
  • 20. - 23. Juni 2019     (Fronleichnam)
  • 21. - 24. Mai 2020     (Christi Himmelfahrt)
  • 03. - 06. Juni 2021     (Fronleichnam)
  • 16. - 19. Juni 2022     (Fronleichnam)
  • 08. - 11. Juni 2023     (Fronleichnam)

* = Vorbehaltlich Vertragsabschluss



ADAC NR
8.8.2017

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Termin für 46. ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 steht fest

  • Der Langstreckenklassiker wird 2018 am Himmelfahrtswochenende ausgetragen
  • Erste Details für das Rahmenprogramm stehen bereits fest
  • Attraktives Paket bei Rennprogram und medialer Umsetzung ist in Sicht

Das 46.ADAC Zurich 24h-Rennen findet 2018 vom 10. bis 13. Mai 2018 statt. Der ADAC Nordrhein als Ausrichter des Langstreckenklassikers konnte mit den Betreibern der Rennstrecke das lange Himmelfahrtswochenende für die 46. Auflage des Jahreshöhepunktes auf der Nordschleife fixieren. Der Termin liegt damit etwas früher als in diesem Jahr, als die 24h Ende Mai (Fronleichnam) ausgetragen wurden. Abgesehen davon ändert sich am bewährten Erfolgspaket nichts.

Auch 2018 wird es in der Vorbereitungsphase das Qualifikationsrennen geben und zwar am 14./15. April. Traditionell können sich die Aktiven und Fans auch im Rahmen der vorausgehenden VLN-Läufe auf das Highlight-Rennen auf der 25,378 km langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings vorbereiten.

Nachdem nun der Termin für das ADAC Zurich 24h-Rennen als wichtigem Eckpunkt endgültig feststeht, kann auch dafür die Terminplanung beginnen. Über alles Wissenswerte, Termine und weitere Rahmendaten informiert die offizielle Homepage www.24h-rennen.de.

Die Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) wird bei beiden Terminen jeweils im Vorprogramm auftreten mit einer Leistungsprüfung, die ca. drei Stunden dauert.

Leider gibt es bei dem Termin des 24h-Rennen am 10.-13. Mai 2018 eine kritische Überschneidung mit der Blancpain GT Serie, die am selben Wochenende das zweite Endurance-Rennen in Silverstone (England) geplant hat. Dort sind die selben GT3-Fahrzeuge und natürlich auch die wichtigen Fahrer unterwegs.

Eine andere Termin-Kollosion wird es mit dem Formel 1 Lauf in Barcelona geben (am 13. Mai); allerdings ist die F1 keine wirkliche Konkurrenz zu den 24h Nürburgring am selben Wochenende.



Falken
1.6.2017

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FALKEN überzeugt bei Reifenschlacht auf dem Nürburgring in den Top 10

FALKEN konnte mit seinem erstmalig eingesetzten Falken BMW M6 GT3 beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring einen stolzen 8. Platz einfahren und landete damit als drittbester BMW im Ziel. Aufgrund einer Kollision war für den Falken Porsche 911 GT3 R das Rennen nach 26 Runden vorzeitig beendet. Den internen Battle zwischen den Teams FALKEN Porsche und FALKEN BMW entschied nach dem Zeittraining zunächst die Porsche-Mannschaft für sich. Martin Ragginger, Jörg Bergmeister, Dirk Werner und Laufens Vanthoor starteten im Porsche 911 GT3 R vom 25. Startplatz.
Auf Position 37 folgten Peter Dumbreck, Alexandre Imperatori, Stef Dusseldorp und Marco Seefried im BMW M6 GT3. Beide Crews legten bei ungewöhnlich hohen Außentemperaturen einen Traumstart hin. Während andere Teams mit hitzebedingt frühzeitig abbauenden Reifen zu kämpfen hatten, konnten sowohl der Porsche als auch der BMW den ersten Stint wie geplant absolvieren und sich im Feld souverän nach vorne arbeiten. Dabei überzeugte der 911 GT3 R als schnellster Porsche im Feld und tauchte bereits nach wenigen Runden in den Top 10 auf, bevor er nach ca. vier Stunden Rennen von einem anderen Fahrzeug berührt wurde und bei der anschliessenden Kollision irreparablen Schaden erlitt.

Mit konstanter Leistung spulte der M6 GT3 sein erstes 24h-Rennen in FALKEN-Farben ab. Sowohl in den kühleren Nachtstunden als auch am erneut heißen Sonntag inklusive Gewitterschauer zeigten die FALKEN-Reifen eine hervorragende Performance auf dem BMW. Von Position 37 gestartet fuhr der Falken BMW als Achter nach 24 Stunden über die Ziellinie.
"Wir freuen uns, dass wir unter diesen Extrembedingungen die breite Performance unserer Reifen unter Beweis stellen konnten", kommentierte Markus Bögner, COO bei Falken Tyre Europe GmbH das Rennergebnis. "Ein großer Dank gilt unserem Motorsports Team und unseren Partnern bei BMW und Porsche sowie natürlich den Fahrern, die unseren ersten Doppeleinsatz beim 24h-Rennen hervorragend gemeistert haben."

Mehr als 600 Kunden und Journalisten aus allen europäischen Märkten waren bei FALKEN am Nürburgring zu Gast. Sie erlebten in unterschiedlichen Hospitalities ein begeisterndes Wochenende mit Motorsport zum Anfassen. FALKEN engagierte sich als einer der Hauptsponsoren des 24h-Rennens auf und auch neben der Rennstrecke: So sorgten zum Bespiel die FALKEN-Drift Show und Drift-Taxifahrten für Begeisterung und Abwechslung bei den Fans. FALKEN-Grid Girls zogen nicht nur in der Startaufstellung die Aufmerksamkeit der Fans und Fahrer auf sich, auch im Fahrerlager sorgten sie immer wieder für 'Selfie-Alarm' und viel Aufmerksamkeit. "Wir haben unser Engagement auch medial sehr stark aktiviert. Mit drei Film-Crews, einem Helikopter und mehreren Fotografen sowie Social-Media-Teams haben wir einzigartigen Content generiert, den wir über unsere unterschiedlichen Kanäle weltweit verbreitet haben", freute sich Stephan Cimbal, Head of Marketing bei Falken Tyre Europe GmbH über die gelungene Veranstaltung. "Falken steht für Begeisterung und High-Technology - und das haben wir hier über vier Tage live demonstriert."



ADAC NR / H.-J. Hilger
31.5.2017

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Fotobericht zum 24-Stunden-Rennen Nürburgring 2017

Hier die Fotoserie vom Rennen mit vielen Fahrzeugen - dieses Mal von »Toms-Racefotos.de«:

>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto


ADAC NR / H.-J. Hilger
31.5.2017

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Die ADAC 24-Stunden Nürburgring in der Statistik

Die Top 10 im Gesamtklassement der ADAC 24h Nürburgring 2017

Platz Start-Nr.TeamFahrzeug Fahrer Runden/Abstand
1. [# 29]Audi LandAudi R8 LMSMies / De Phillippi / Winkelhock / Van Der Linde 158
2. [# 98]ROWE RacingBMW M6 Palttala / Catsburg / Sims / Westbrook +29,418
3. [# 9]Audi WRTAudi R8 LMS Müller / Fässler / Frijns / Rast+50,622
4. [# 42]BMW Schnitzer BMW M6 Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus +6:54,159
5. [# 1]Black-Falcon Mercedes-AMG Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger +7:10,835
6. [# 31]Frikadelli Porsche 911 R Christensen / Bachler / Siedler / Luhr 157
7. [# 22]WTM Ferrari 488 Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach +1:35,339
8. [# 33]Falken BMW M6 Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried +1:58,634
9. [# 8]Haribo Mercedes-AMG Alzen / Arnold / Götz / Van Der Zande +2:31,898
10. [# 99]ROWE Racing BMW M6 Eng / Sims / Martin / Basseng +3:28,817

Alle Klassensieger der ADAC 24h Nürburgring 2017

Klasse Start-Nr. Bewerber Fahrzeug Fahrer Runden gestartet gewertet
V2T [# 177] Opel Astra J OPC Strycek Lena, Strycek Robin, Strycek Volker119 2 1
V 3 [# 161] Team Mathol Racing e.V. Toyota GT86 Sluis Jan, Veronelli Luca, Wormstall Detlef, Kranenberg Christian 119 1 1
V 4 [# 156] Securtal Sorg Rennsport BMW 325 i Kratz Torsten, Sandberg Oskar, Warum Kevin129 10 6
V 5 [# 144] Porsche Cayman Schöning Dominik, Böckmann Marek, Nett Jürgen, Muytjens Olivier 134 6 5
V 6 [# 133] BLACK FALCON Team TMD Friction Porsche Carrera Al Faisal Saud, Bolz Thomas, Leib Fidel, Schoeller Aurel 135 4 3
AT [# 320] Porsche Cayman GT4 von Löwis of Menar Thomas, Schellhaas Daniel, Duffner Axel 137 5 3
SP 2T [# 114]Stanco & Tanner Motorsport Renault Clio Endurance Kuhs Stephan, Rothenberger Sandro, Toniutti Sarah, Weissenfels Rolf 108 2 2
SP 3 [# 131] Renault Clio RS CUPEpp Stephan, Holthaus Gerrit, Bohrer Michael, Uelwer Michael 131 15 9
SP 3T [# 89] LMS Engineering Audi TTRS2 Wieninger Stefan, Andree Ulrich, Schmid Daniela, Schmitz Christian 145 12 10
SP 5 [# 83] LEUTHEUSER RACING&EVENTS BMW 1M-Coupé Rettich Harald, Reicher Fabrice, Nury Dominique, Purtscher Richard 133 1 1
SP 6 [# 81] Hofor- Racing BMW M3 CSL Titze Christian, Küpper Bernd, Fischer Michael, Euser Cor 131 6 3
SP 7 [# 66] Manthey Racing Porsche 911 GT3 Cup-MR Aust Stefan, Oeverhaus Ralf, Bollrath Christian 146 10 6
SP 8 [# 7] Aston Martin Lagonda Ltd Aston Martin GT8 Turner Darren, Thiim Nicki, Lungstrass Markus, Cate Peter 147 7 5
SP 8T [# 40] Securtal Sorg Rennsport BMW M4 GT4 Adorf Dirk, Collard Ricky, Weidinger Jörg, Bovingdon Jethro 140 5 3
SP 9 [# 29] Audi Sport Team Land Audi R8 LMS De Phillippi Connor,
Mies Christopher,
Winkelhock Markus,
van der Linde Kelvin
158 30 18
SP 9-L [# 37] Bentley Team ABT Bentley Continental GT3 Brück Christopher, Menzel Christian, Verdonck Nico, Jöns Christer 155 4 3
SP 10 [# 72] BLACK FALCON Team TMD Friction Porsche Cayman GT4 Gomez Carlos, Lethmate Ronny, Kaya Mustafa Mehmet, Piana Gabriele 140 5 1
SP-X [# 702] TRAUM MOTORSPORT SA SCG003C Mutsch Thomas, Piccini Andrea, Laser Felipe Fernandez, Mailleux Franck 148 7 5
TCR [# 175] mathilda racing Volkswagen Golf GTI TCR Gülden Andreas, Leuchter Benjamin, Wüsthoff Dennis, Kletzer Constantin 142 5 4
CUP 3 [#307] Teichmann Racing Porsche Cayman GT4 Clubsport Bohr Daniel, Grosse Fabio, Siebenbach Maximilian, Schramm Kim-Luis 142 10 9
Cup 5 [# 249] ADAC Team Weser Ems e.V. BMW M235i Racing Mettler Yannick, Hinte Patrick, Ehret Marc, Schrey Michael 138 13 11


Hankook
30.5.2017

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Hankook beim 24h-Rennen am Nürburgring: Exklusivausrüstung der TCR- und GT4-Klassen ein voller Erfolg

Neuer BMW M4 GT4 feiert auf Hankook Rennreifen mit Klassensieg Premiere

160 Fahrzeuge und über 200.000 Besucher während der vier Tage machten den 24-Stunden-Klassiker erneut zu dem größten Motorsport-Festival des Jahres. Premium-Reifenhersteller Hankook präsentierte sich einmal mehr als feste Größe am Ring. Die exklusive Reifenausrüstung der TCR- und GT4-Klassen sowie des neuen BMW M4 GT4, der beim 24-Stunden Marathon am Nürburgring seine offizielle Rennpremiere feierte, waren ein voller Erfolg.

Kaiserwetter beim 24-Stunden-Klassiker in der Eifel. Bei hochsommerlichen Temperaturen gingen am Samstagnachmittag 160 Teams ins Rennen. Regenschauer auf Teilen der Strecke sorgten 30 Minuten vor Ende des Rennens für ein hochspannendes Finale mit Führungswechsel. Premium-Reifenhersteller Hankook rüstete insgesamt 21 Fahrzeuge mit seinen Rennreifen vom Typ Ventus Race in allen erforderlichen Dimensionen mit je einer Trocken- und Regenvariante aus. Insgesamt wurden dazu 1500 Reifen in die Eifel transportiert. Der Ventus Premium-Rennreifen von Hankook zeigte auf der 25,378 Kilometer langen Traditionsstrecke auch bei unterschiedlichsten Bedingungen stets eine perfekte Performance. Der Slick entwickelte sowohl tagsüber bei Streckentemperaturen von bis zu 47 Grad als auch nachts auf der abkühlenden Fahrbahn ein stets gleichmäßig hohes Grip-Niveau. Wegen der hohen Konstanz des Hankook Rennreifens konnten alle Piloten auch am Ende ihrer Stints schnelle Rundenzeiten fahren.

Für besonders viel Aufmerksamkeit sorgte der erste offizielle Rennauftritt des neuen BMW M4 GT4, der ebenfalls exklusiv auf Hankook-Rennreifen ins Rennen ging. Das Fahrzeug mit den deutschen Piloten Dirk Adorf und Jörg Weidinger sowie den Briten Ricky Collard und Jethro Bovingdon siegte in der Klasse SP 8T und belegte einen beachtlichen 37. Platz in der Gesamtwertung. Parallel zum ADAC Zürich 24h-Rennen begann auch der weltweite Verkauf des BMW M4 GT4. Die vorerst auf 80 Stück limitierte und für den BMW Kundensport aufgelegte Baureihe wird ebenfalls exklusiv auf Hankook-Reifen ausgeliefert.

Manfred Sandbichler, Hankooks Motorsport Direktor Europa: "Wir sind sehr stolz, dass wir den neuen BMW M4 GT4 exklusiv ausstatten. Diese Kooperation ist für uns ein weiterer Meilenstein im internationalen Motorsport. Darüber hinaus konnten wir mit der Exklusivausrüstung der Klassen TCR und GT4 einmal mehr unter Beweis stellen, dass Hankook der richtige Partner ist, wenn es darauf ankommt, den Teams in größerem Umfang einheitlich Bereifungen und Services auf Premium-Level zur Verfügung stellen. Ein großes Kompliment geht natürlich an unsere Service-Crew, die das ganze Wochenende wieder fehlerfrei gearbeitet hat, um die von uns belieferten Fahrzeuge stets optimal mit Reifen zu versorgen. Unsere Reifen haben allen Fahrern trotz großer Temperaturunterschiede ein gleichmäßig hohes Grip-Niveau und damit eine bestmögliche Fahrzeugkontrolle geliefert."



Rinaldi Racing
30.5.2017

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Sieg beim 24h Nürburgring in der ProAm Klasse und ein grandioser 7. Gesamtplatz

Letzte Woche stand eins der Highlights auf dem Programm von Rinaldi Racing. Dort betreute die Truppe aus Mendig den Ferrari 488 GT3 vom Wochenspiegel Team Monschau. Die Lenkradarbeit in der ProAm Klasse teilten sich Georg Weiss (Bronze), Oliver Kainz (Bronze), Jochen Krumbach (Silber) und Daniel Keilwitz (Gold).

Schon am Mittwoch fand der Adenauer Racing Day statt, bei dem sich ausgewählte Rennfahrzeuge präsentieren durften. Die Stimmung bei den Fans war großartig und die Anzahl an Zuschauer enorm.

Am Donnerstagnachmittag ging es dann endlich mit den ersten Sessions los. Die Fahrer konnten sich an die warmen Temperaturen gewöhnen und abends auch die Streckenverhältnisse bei Nacht. Schon beim ersten Qualifying konnten die Fahrer eine gute Zeit herausfahren und landeten auf Platz fünf. Gute Voraussetzungen für die nächsten Tage.

Am Freitagmorgen ging es direkt mit dem zweiten Qualifying weiter. Die Fahrer fühlten sich in dem Ferrari 488 GT3 sehr wohl und konnten auch den Speed der Führenden mithalten. In der letzten Runde vom Qualifying legte Daniel Keilwitz eine Glanzleistung hin. Mit einer Rundenzeit von 8:14,591 Minuten sicherte er sich den ersten Platz. Eine absolute Spitzenleistung, die auch die Leistung von dem italienischen Boliden widerspiegelte. Dadurch konnte sich Rinaldi Racing auch für das Top30-Qualifying qualifizieren.

Für das Top30-Qualifying startete der Wochenspiegel Ferrari mit Jochen Krumbach am Steuer. Alle 30 Fahrzeuge stellten sich hintereinander auf der Start- und Zielgeraden auf und wurden alle 10 Sekunden auf ihre Runden geschickt. Jochen Krumbach konnte schon in seiner ersten Runde eine 8:16,365 herausfahren - eine fabelhafte Runde für das Team. Am Ende erzielte Rinaldi Racing einen fabelhaften vierten Platz mit nicht mal einer Sekunde Rückstand auf die Polezeit.

Somit ging es dann am Sonntag von Platz vier und der zweiten Startreihe ins Rennen. Pünktlich um 15:30 Uhr fiel der Startschuss zum 24 Stunden-Rennen. Oliver Kainz konnte gleich beim Start eine Position gutmachen. Nach dem ersten Boxenstopp und dem Wechsel auf Jochen Krumbach erlebte das Team eine kleine Schrecksekunde: gleich nachdem der Ferrari wieder auf der Strecke war, wurde er von einem Porsche getroffen und drehte sich. Glücklicherweise wurde dabei das Fahrzeug nicht beschädigt und konnte nach einigen Minuten wieder weiterfahren.
Bis zum Einbruch der Nacht lief der Ferrari ohne Probleme und auch die Fahrer konnten mit guten Rundenzeiten mithalten. In der Nacht absolvierten die Fahrer Doppelstints und konnten sich immer in den Top 10 halten. Am frühen Morgen setzte sich Georg Weiss ans Steuer. Auch er absolvierte seine Runden ohne jegliche Probleme. In der letzten Stunde lag der Ferrari mit der Startnummer 22 auf Platz 11.
Jochen Krumbach übernahm den Schlussstint. Mit dem weiteren Geschehen hätte wirklich niemand gerechnet. 20 Minuten vor Rennende bekamen die Teams die Mitteilung von einsetzendem Regen. Nun galt es, sich richtig zu entscheiden: auf Slicks bleiben oder auf Regenreifen wechseln. Jochen Krumbach entschied sich für Regenreifen. Der Ferrari bog in die Box ab zum Radwechsel. Mit einem super schnellem Boxenstopp lieferten die Mechaniker eine Topleistung ab und schickten Krumbach wieder auf die Strecke.
Der Wechsel auf Regenreifen erwies sich als die richtige Entscheidung. Auf den letzten zwei Runden konnte Krumbach noch einige Konkurrenten überholen und sicherte sich den siebten Gesamtplatz. Außerdem sicherte die Fahrertruppe rund um Georg Weiss den ersten Platz in der ProAm-Wertung.

Michele Rinaldi: "Was ein Rennen und was eine Woche für unser Team. Eine Top 10 Platzierung als Privatteam unter den ganzen Werksteams, das ist schon eine Nummer. Zusammengefasst kann man sagen: Gesamtplatz sieben, erster Platz in der ProAm, schnellste Rennrunde aus den ganzen Sessions mit einer 8:14,591 und die schnellste Rennrunde während des Rennens mit einer 8:19,375. Was will man mehr.
Die Fahrer haben einen super Job gemacht. Ohne Probleme haben sie Runde für Runde absolviert und sich immer wieder nach vorne gearbeitet. Auch ein ganz großes Lob an die Mechaniker, die bei jedem Boxenstopp alles gegeben haben, besonders beim letzten ungeplanten Stopp.
Die 24h Nürburgring haben wir als echtes Kundensportprojekt auf die Beine gestellt. Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt. Der Ferrari eignet sich hervorragend als Kundensportfahrzeug, bei dem der Kunde unterstützt und in den Vordergrund gestellt wird. Durch die Kombination von Ferrari als Kundensportfahrzeug und das gute Produkt von Michelin, ist es auch für Bronze-Fahrer ein sicheres und solides Komplettpaket, womit sie ihre grandiose Leidenschaft für den Motorsport ausleben können. Nochmals vielen Dank an Georg Weiss, ohne ihn wäre das Projekt nicht zu Stande gekommen."



Dunlop
30.5.2017

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    In Kürze:
  • Erster 24h-Sieg für das Audi Sport Team Land
  • Glickenhaus-Sportwagen holt auf Dunlop die Pole Position
  • Entwicklungsarbeit zahlte sich aus

Audi Sport Team Land und Dunlop gewinnen das 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Das Audi Sport Team Land und Dunlop haben das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Connor De Phillippi (USA), Christopher Mies, Markus Winkelhock und Kelvin van der Linde setzten sich im Dunlop-bereiften Audi R8 LMS mit der [# 29] in einem dramatischen Finale nach unerwarteten Wetterkapriolen durch. Nach 158 Runden (4009,724 km) auf der längsten und härtesten Rennstrecke der Welt holte die Land-Mannschaft den Sieg vor dem BMW M6 GT3 mit der [# 98]. Das erfolgreiche Wochenende für Dunlop komplettierte das Audi Sport Team WRT [# 9]. Nico Müller (Schweiz), Marcel Fässler (Schweiz), Robin Frijns (Niederlande) und René Rast standen als Drittplatzierte auf dem Siegerpodium.

"Herzlichen Glückwunsch an das Audi Sport Team Land zum verdienten 24hSieg und an WRT für den dritten Platz", sagte Alexander Kühn, Produktmanager Dunlop Motorsport EMEA. "Die Entwicklungsarbeit der vergangenen Monate, mit der wir uns auf das neue Reifenreglement für die Nordschleife vorbereitet haben, hat sich ausgezahlt. Unsere Reifen konnten problemlos alle erforderlichen Temperaturbereiche abdecken - auch bei den ungewöhnlich hohen Temperaturen an diesem Wochenende." Bei Lufttemperaturen jenseits der 30-Grad-Marke wurden Asphalttemperaturen von circa 45 Grad gemessen, in der warmen Nacht war die Strecke immer noch 22 Grad warm.

Dunlop-Reifen mit exzellenter Performance
Der Land-Audi führte das Rennen 125 Runden lang souverän an, ehe der R8 LMS wegen eines Sensorproblems auf den dritten Platz zurückfiel. Als zwei Runden vor Schluss aber plötzlich starker Regen einsetzte, wurde es hektisch in der Boxengasse. Das Land-Team zog beim eigentlich schon verpatzten Boxenstopp in letzter Sekunde noch Regenreifen auf und holte die an der Spitze enteilten Markenkollegen im Dunlop-bereiften Audi R8 LMS [# 9] wieder ein, die zum Schluss als Dritte abgewinkt wurden. "Wir hatten jederzeit einen guten Dunlop-Reifen", sagte Teamchef Wolfgang Land nach dem ersten 24h-Triumph. "Es gab keinerlei Qualitätsprobleme."
Nach einer sehenswerten Aufholjagd schaffte der langjährige Dunlop-Partner Phoenix Racing mit dem Audi R8 LMS [# 5] den Sprung in die Top 20. Nach einem Unfall waren Dennis Busch, Nicolaj Møller Madsen (Dänemark), Mike Rockenfeller und Frank Stippler bis auf Platz 79 zurückgefallen.

Glickenhaus-Sportwagen SCG003C holte die Pole Position
Bereits in den Qualifyings zeigten die Dunlop-bereiften GT3-Sportwagen eine hervorragende Performance. Der US-Amerikaner Jeff Westphal fuhr in 8:15,427 Minuten die Bestzeit im Top-30-Qualifying und ging im Glickenhaus-SCG003C mit der [# 704] von Startplatz eins ins Rennen. Startreihe eins komplettierte der Land-Audi [# 29], der in 8:16,102 Minuten lediglich 0,675 Sekunden langsamer war, während der WRT-Audi [# 9] in Reihe zwei stand. Startreihe drei besetzten zwei weitere Sportwagen auf Dunlop: Der WRT-Audi [# 10] und der Phoenix-Audi [# 5]. Auch der bestplatzierte Mercedes-AMG GT3 mit der [# 3] in Startreihe vier stand auf Dunlop.



Toyota
30.5.2017

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    In Kürze:
  • Platz zwei für Toyota GAZOO Racing mit dem Lexus RC in der SP3T-Klasse
  • Kundenteam überrascht im Toyota GT86 in der SP3-Klasse
  • Spektakuläre Szenen bei Hitze und Unwetter vor über 200.000 Zuschauern

Starker Auftritt für Lexus beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Kundenteam fährt mit Toyota GT86 auf den dritten Platz

Toyota GAZOO Racing hat bei den 24 Stunden am Nürburgring (25. bis 28. Mai 2017) einen hervorragenden zweiten Platz belegt: Der Lexus RC [# 170] musste in der SP3T-Klasse nur einem Mitbewerber den Vortritt lassen. Takuto Iguchi, Takamitsu Matsui, Naoya Gamo und Hisashi Yabuki zeigten am Steuer des Sportwagens vor über 200.000 Besuchern bei Hitze und Starkregen eine starke Leistung. Die Boxencrew setzte sich erneut aus Mitarbeitern aus der Toyota Zentrale zusammen.

Das ohnehin spektakuläre Rennen in der Eifel bot bei seiner 45. Auflage alles, was sich Motorsportfans wünschen: Spannung bis zuletzt und ein Stelldichein nahezu aller wichtigen Automobilhersteller. Ein Achtungserfolg gelang dabei auch dem Toyota GT86 vom Team Mathol Racing, der in der V3-Klasse ins Rennen ging. Von Platz 141 verbesserte sich das Team in einem ereignisreichen Rennen auf einen sehr guten 92. Platz im Gesamtklassement. Jan Sluis, Luca Veronelli, Detlef Wormstall und Christian Kranenberg waren damit die bestplatzierten Fahrer eines Toyota GT86 beim Langstreckenklassiker in der Eifel und sicherten ihrem Team eine von der Toyota Motorsport GmbH ausgelobte Prämie von 5.000 Euro.

Vom Pech verfolgt waren unterdessen die Teilnehmer aus dem TMG GT86 Cup. Lediglich die Mannschaft von Milltek Racing erreichte das Ziel und fuhr mit den Piloten Lucian Gravis, Dale Lomas sowie dem Vater-Sohn Duo Werner und Moritz Gusenbauer auf den dritten Platz der Klasse SP 3. In der Anfangsphase des Rennens hatte sich Milltek Racing dabei einen heißen Kampf um die Führung in der Klasse mit ihren Kontrahenten aus dem GT86 Cup geliefert: Nils Jung, Florian Wolf, Manuel Amweg und Fred Yerly vom Team Ring Racing. Diese mussten jedoch das Rennen ebenso wie das belgische Team Pit Lane - AMC Sankt Vith aufgrund technischer Probleme vorzeitig beenden.

Beide Toyota Corolla Altis des Toyota GAZOO Racing Team Thailand schafften es hingegen in die Wertung der SP3-Klasse und belegten Rang 8 und 9. Unterstützt wurde das Team von dem erfahrenen Rennfahrer Takayuki Kinoshita.



Daimler
29.5.2017

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Zwei Top-Ten-Plätze für Mercedes-AMG in dramatischem Regen-Finish auf der Nordschleife

Nach dem historischen Vierfach-Sieg des Vorjahres darf sich Mercedes-AMG auch in seinem Jubiläumsjahr über eine erfolgreiche Vorstellung beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring freuen. In einem packenden Rennen, das zum Schluss noch durch Regen an Dramatik gewann, konnten sich zwei Mercedes-AMG GT3 in den Top-Ten platzieren. Für das beste Ergebnis sorgte die [# 1] des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON mit Yelmer Buurman (NED), Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (GER), Manuel Metzger (GER) auf dem 5. Gesamtrang. Den zweiten Top-Ten-Platz für Mercedes-AMG Motorsport sicherte sich im Regenchaos die [# 8] des HARIBO Racing Team Mercedes-AMG: Platz 9 für Lance David Arnold (GER), Uwe Alzen (GER), Maximilian Götz (GER) und Renger van der Zande (NED).

Mercedes-AMG GT3 auf den Plätzen 5, 9, 13, 14 und 23

Bei nahezu durchgängig guten Wetterbedingungen erlebten 205.000 Fans am Nürburgring und an der Nordschleife ein packendes Rennwochenende mit einem dramatischen Finale: 30 Minuten vor Ablauf der 24-Stunden-Distanz sorgte einsetzender Regen auf der Nordschleife für Positionsverschiebungen und auch einige Last-Minute-Ausfälle in der Spitzengruppe.

Seine Position behaupten konnte Schlussfahrer Maro Engel, der im Regenchaos die Nerven behielt. Trotz eines Ausrutschers brachte er die [# 1] des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON nach 157 Runden auf dem 5. Platz ins Ziel. Das Siegerfahrzeug des Vorjahres, das neben Engel auch noch von Yelmer Buurman, Adam Christodoulo und Manuel Metzger pilotiert wurde, war vom 22. Platz in den Marathon gegangen. Das Quartett machte vor allem im ersten Rennviertel schnell Boden gut und hatte sich schon vor Anbruch der Nacht in den Top-Ten etabliert. Durch fehlerfreie Stints und problemlose Boxenstopps festigten die Fahrer ihre Platzierung in der Verfolgung der Podiumsränge bis zur Zieldurchfahrt.

Die zweite Top-Ten-Platzierung für Mercedes-AMG Motorsport geht an die [# 8] des HARIBO Racing Team Mercedes-AMG mit Lance David Arnold, Uwe Alzen, Maximilian Götz und Renger van der Zande. Der schnelle 'Goldbär' erlebte dabei einen sehr wechselhaften Rennverlauf: Vom 13. Platz gestartet lag das Quartett am Samstagabend zwischenzeitlich auf Podiumskurs, wurde dann aber durch eine Zeitstrafe hinter die Top-Ten zurückgeworfen. Schlussfahrer Lance David Arnold kam gut durch die wechselhaften Streckenbedingungen, machte Positionen gut und brachte die #8 schließlich auf dem 9. Gesamtrang ins Ziel.

Ein Opfer der am Ende teilweise regennassen Nordschleife wurde hingegen die [# 50] des Mercedes-AMG Team HTP Motorsport mit Dominik Baumann (AUT), Maximilian Buhk (GER), Edoardo Mortara (ITA) und Edward Sandström (SWE). Auf dem sechsten Rang liegend verunfallte der auf Slicks fahrende Schlussfahrer Maximilian Buhk im Bereich Metzgesfeld und kam nicht in die Wertung.

Erfolgreich verlief das Rennen für die Kundenfahrzeuge von BLACK FALCON und HTP Motorsport: In der [# 4] von BLACK FALCON kamen Abdulaziz Bin Turki Al Faisal (KSA), Hubert Haupt (GER), Daniel Juncadella (ESP) und Luca Stolz (GER) auf dem 13. Platz ins Ziel. In der [# 48] des MANN-FILTER Team HTP Motorsport wurden Patrick Assenheimer (GER), Indy Dontje (NED), Kenneth Heyer (GER) und Bernd Schneider (GER) auf dem 14. Platz abgewinkt.

Eine beeindruckende Aufholjagd bot die [# 3] des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON, die in der Anfangsphase aufgrund einer Reperaturpause Zeit verlor. Der von Maro Engel (GER), Thomas Jäger (GER), Dirk Müller (GER) und Jan Seyffarth (GER) pilotierte Mercedes-AMG GT3 musste das Feld von hinten aufrollen und kämpfte sich bis auf den 23. Platz nach vorne. Das Rennen nicht beenden konnte die [# 47] des Mercedes-AMG Team HTP Motorsport. Der von Sebastian Asch (GER), Dominik Baumann (AUT), Christian Hohenadel (GER) und Stefan Mücke (GER) pilotierte Mercedes-AMG GT3 wurde von dem Team nach einer Kollision in den Abendstunden aus dem Rennen genommen.

Die Platzierungen nach Rennende

5. [# 1] Mercedes-AMG GT3 - Mercedes-AMG Team BLACK FALCON - Yelmer Buurman, Adam Christodoulou, Maro Engel, Manuel Metzger   158 Runden
9. [# 8] Mercedes-AMG GT3 - HARIBO Racing Team Mercedes-AMG - Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz, Renger van der Zande   157
13. [# 4] Mercedes-AMG GT3 - BLACK FALCON - Abdulaziz Bin Turki Al Faisal, Hubert Haupt, Daniel Juncadella, Luca Stolz   156
14. [# 48] Mercedes-AMG GT3 - MANN-FILTER Team HTP Motorsport - Patrick Assenheimer, Indy Dontje, Kenneth Heyer, Bernd Schneider   155
23. [# 3] Mercedes-AMG GT3 - Mercedes-AMG Team BLACK FALCON - Maro Engel, Thomas Jäger, Dirk Müller, Jan Seyffarth   149
DNF [# 50] Mercedes-AMG GT3 - Mercedes-AMG Team HTP Motorsport - Dominik Baumann, Maximilian Buhk, Edoardo Mortara, Edward Sandström   155
DNF [# 47] Mercedes-AMG GT3 - Mercedes-AMG Team HTP Motorsport - Sebastian Asch, Dominik Baumann, Christian Hohenadel, Stefan Mücke   27



BMW
29.5.2017

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Dramatisches 24h-Finale im Regen: ROWE Racing holt mit dem BMW M6 GT3 auf dem Nürburgring den zweiten Platz

Ein dramatisches Regen-Finale, Hitze wie im Hochsommer und 205.000 begeisterte Zuschauer: Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER) hat seinem Ruf als eines der härtesten und spektakulärsten GT-Rennen der Welt auch bei der 45. Auflage alle Ehre gemacht. Grund zur Freude hatten aus BMW Sicht vor allem Alexander Sims (GBR), Markus Palttala (FIN), Nick Catsburg (NED) und Richard Westbrook (GBR). Im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 98 von ROWE Racing erreichte das Quartett nach 158 gefahrenen Runden den zweiten Platz. Die Entscheidung fiel erst auf der spannenden Schlussrunde.

Etwa eine halbe Stunde vor dem Ende sorgte ein heftiger Regenguss auf weiten Teilen der Nordschleife für chaotische Bedingungen. Catsburg behielt als Schlussfahrer der Startnummer 98 jedoch einen kühlen Kopf, konnte auf Regenreifen noch eine Position gutmachen und schließlich als Zweiter gemeinsam mit seinen Teamkollegen jubeln. Platz zwei ist das bisher beste Ergebnis für ROWE Racing beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel.

Starke Mannschaftsleistung aller BMW M6 GT3 Teams
Fünf weiteren BMW M6 GT3 gelang der Sprung in die Top-15. Der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 42 verpasste auf Rang vier beim 24h-Comeback vom BMW Team Schnitzer das Podium nur knapp. Trotzdem gelang Marco Wittmann (GER), Tom Blomqvist (GBR), Martin Tomczyk (GER) und Augusto Farfus (BRA) eine starke Aufholjagd, nachdem sie in der Nacht aufgrund von technischen Problemen bei einem Tankstopp viel Zeit verloren hatten. Das zweite Schnitzer-Fahrzeug mit der Nummer 43 war gut fünf Stunden vor Rennende in Folge eines Unfalls ausgeschieden. Bis dahin hatten António Félix da Costa (POR), Alex Lynn (GBR), Timo Scheider (GER) und Farfus ebenfalls um einen Podiumsrang gekämpft.

Die beiden BMW M6 GT3 vom Schubert Motorsport Team erreichten auf der 25,378 Kilometer langen Strecke die Positionen elf (#20) und zwölf (#19). Im Fahrzeug mit der Startnummer 20 waren Jesse Krohn (FIN), Bruno Spengler (CAN), Kuno Wittmer (CAN) und Jörg Müller (GER) unterwegs. Am Steuer der Nummer 19 wechselten sich Jens Klingmann (GER), John Edwards (USA), Tom Onslow-Cole (GBR) und Müller ab. Der zweite BMW M6 GT3 vom ROWE Racing Team (Nummer 99) belegte mit Philipp Eng (AUT), Alexander Sims (GBR), Maxime Martin (BEL) und Marc Basseng (GER) im Cockpit den zehnten Rang.

Falken Motorsports überzeugt - BMW M4 GT4 besteht Härtetest
Eine starke Leistung lieferte ebenfalls das Falken Motorsports Team ab. Peter Dumbreck (GBR), Alexandre Imperatori (SUI), Stef Dusseldorp (NED) und Marco Seefried (GER) brachten den BMW M6 GT3 mit der Startnummer 33 auf dem achten Gesamtrang ins Ziel und waren davor durchgängig in der Spitzengruppe unterwegs gewesen. Weniger Glück hatte das Team von Walkenhorst Motorsport, dessen BMW M6 GT3 mit der Nummer 101 vorzeitig ausschied. Dafür überquerte der Walkenhorst BMW Z4 GT3 auf dem überzeugenden 18. Rang die Ziellinie.

Der BMW M4 GT4 bestand seinen 24h-Härtetest in der 'Grünen Hölle' mit Bravour: Dirk Adorf (GER), der zum 25. Mal beim 24h-Rennen auf der Nordschleife antrat, BMW Motorsport Junior Ricky Collard (GBR), Jörg Weidinger (GER) und Jethro Bovingdon (GBR) belegten den 37. Gesamtrang.

Ergebnisse BMW M6 GT3 Teams:

#19 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport - Platz 12
    Jens Klingmann (GER), Jörg Müller (GER), John Edwards (USA), Tom Onslow-Cole (GBR)
#20 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport - Platz 11
    Jesse Krohn (FIN), Jörg Müller (GER), Bruno Spengler (CAN), Kuno Wittmer (CAN)
#42, BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer - Platz 4
    Marco Wittmann (GER), Tom Blomqvist (GBR), Martin Tomczyk (GER), Augusto Farfus (BRA)
#43, BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer - DNF
    Augusto Farfus (BRA), Alexander Lynn (GBR), António Félix da Costa (POR), Timo Scheider (GER)
#98 BMW M6 GT3, ROWE Racing - Platz 2
    Markus Palttala (FIN), Nick Catsburg (NED), Alexander Sims (GBR), Richard Westbrook (GBR)
#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing - Platz 10
    Philipp Eng (AUT), Alexander Sims (GBR), Maxime Martin (BEL), Marc Basseng (GER)
#33 BMW M6 GT3, Falken Motorsports - Platz 8
    Peter Dumbreck (GBR), Alexandre Imperatori (SUI), Stef Dusseldorp (NED), Marco Seefried (GER)
#101 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport - DNF
    Henry Walkenhorst (GER), Jordan Tresson (FRA), David Schiwietz (GER), Jaap van Lagen (NED)



ADAC NR
28.5.2017

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Stimmen von der Sieger-Pressekonferenz

1. Das Siegerteam Audi Sport Team Land (Audi R8 LMS)

Connor De Phillippi:
"Die Reifen haben dieses Jahr eine sehr große Rolle gespielt. Wir haben über das Wochenende die verschiedenen Reifen getestet und konnten uns dann definitiv für die beste Lösung entscheiden."

Christopher Mies :
"Wenn man so lange geführt hat, ist es schon sehr enttäuschend mit anzusehen, wenn das Auto plötzlich keine Leistung mehr hat. Zum Glück haben unsere Jungs nicht aufgegeben und das Problem schnell gefunden. Beim letzten Boxenstopp hatten wir dann gleich nochmal Glück, denn wir hatten zunächst ein kleines Problem beim Tanken. Wir hatten schon die neuen Slicks montiert und haben uns dann doch noch im letzten Moment dafür entschieden, auf Regenreifen zu wechseln. Das war letztlich der entscheidende Punkt, warum wir doch noch den Sieg holen konnten."

Markus Winkelhock:
"Ich bin absolut happy. Wir waren 22 Stunden lang in Führung, also fast die ganze Renndistanz. Dann hatten wir ein technisches Problem, das uns auf Platz drei zurückgeworfen hat. Wenn du hier beim 24h-Rennen startest, willst du ganz einfach gewinnen. Der zweite und dritte Platz ist zwar schön, doch dieses Rennen ist etwas ganz Besonderes, das du nur einmal im Jahr gewinnen kannst. Als es dann zu regnen begann saßen wir anderen Fahrer schon im LKW und konnten selber kaum glauben, was da draußen abgeht. Ehrlich gesagt bin ich jetzt noch etwas sprachlos."

Kelvin van der Linde:
"Nach dem Problem mit dem Sensor habe ich ehrlich gesagt an gar nichts mehr gedacht, sondern nur gepushed. Wir wollten den BMW vor uns noch abfangen. Während des letzten Stopps hatten wir ein kleines Problem beim Tanken und uns spontan entschieden, auf Regenreifen zu wechseln, was sich im nachhinein als goldrichtig herausgestellt hat."


2. Das Zweitplatzierte Team Rowe Racing (BMW M6 GT3)

Markus Paltalla:
"Seit Freitag war das Land Motorsportteam einfach eine Klasse für sich und bei den warmen Bedingungen sehr stark. In der Nacht waren wir aber auch sehr gut. Wir haben das Maximum aus unserer Leistung herausgeholt und sind glücklich damit."

Nick Catsburg:
"Es war ein richtig tolles Wochenende für mich. In der WTCC die Siege und jetzt auch noch bei den 24h-Rennen auf dem Podium. Obwohl ich gestehen muss, dass wir nach Samstag nicht unbedingt damit gerechnet hatten, so weit nach vorne zu kommen."

Alexander Sims:
"Spa und Nürburgring, das sind die größten GT3-Rennen der Welt. Auf beiden Treppchen zu stehen ist fantastisch. Wir haben nicht damit gerechnet, hier am Nürburgring auf dem Podium zu stehen, aber fest daran geglaubt. Dieses Resultat ist exzellent."

Richard Westbrook:
"Wir hatten einen sehr guten und strikten Plan für dieses Rennen, nur hat es am Ende leider zum Teil an der Umsetzung gehapert. Wir haben versucht, so weit wie möglich zu pushen. Aber die Hitze des Tages hatte mehr Auswirkungen auf die Reifen als wir geahnt hatten. Ich denke, wir sind ein tolles Rennen gefahren. Diese Jungs hier neben mir, sind mein Team, und jeder hat sein Bestes gegeben."


3. Das Drittplatzierte Team Audi Sport Team WRT (Audi R8 LMS)

Nico Müller:
"Die Teamleistung war klasse. Alle haben perfekte Arbeit abgeliefert. Bis auf die letzte Entscheidung, leider. Das Rennen lief bis dahin hervorragend. Das Ergebnis ist sehr schmerzhaft."

Marcel Fässler:
"Es war wirklich ein gelungenes Wochenende, das 24h-Rennen ist einfach sehr einzigartig. Über 30 GT3-Fahrzeuge am Start, allein diese Menge ist etwas Besonderes - dazu noch auf dieser wirklich tollen Strecke zu fahren. Mittwoch sind wir mit dem Moutainbike über die gesamte Nordschleife gefahren, und da haben wir bereits die atemberaubende Stimmung erlebt. Das macht den Nürburgring, denke ich, auch so einzigartig. Das Rennen an sich ist knallhart. Man muss das Risiko einschätzen, wann und wie man überholt. Ansonsten kann das Rennen ziemlich schnell beendet sein. Die Spannung ist auf jeden Fall unfassbar krass. Am Schluss, das muss man auch sagen, haben die richtigen Leute verdient gewonnen, auch wenn es uns als Team natürlich sehr schmerzt."

Robin Frijns:
"Es tut weh, zu wissen, dass man so nah am Sieg vorbeigefahren ist. Wir wären selbstverständlich gern als erstes Team ins Ziel gefahren. Wir hätten den Sieg ebenso verdient gehabt, denn wir haben stark gekämpft. Leider haben wir durch den Regen die falsche Entscheidung getroffen, und das hat uns dann am Ende zurückgeworfen."

René Rast:
"Das ganze Rennen lagen wir hinter dem Land-Audi. Aufgrund von Gelbphasen hatten wir eine Minute Rückstand, dieser Zeit sind wir hinterhergefahren. Rund 90 Minuten vor Schluss haben wir aufgrund eines Problems bei Land die Führung übernehmen können. Beim letzten Stopp war die Strecke noch überwiegend trocken. Hier haben wir eine Fehlentscheidung getroffen. Wir hätten auf Intermediates wechseln sollen. Ich sehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf unsere Platzierung."



Volkswagen
28.5.2017

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Bester Tourenwagen: Klassensieg für den Golf GTI beim 24-Stunden-Klassiker

Der Golf GTI TCR hat das schwierigste Rennen der Welt mit Bravour gemeistert: Beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife erzielten Andreas Gülden (D), Benjamin Leuchter (D), Constantin Kletzer (A) und Dennis Wüsthoff (D) nicht nur den Sieg in der TCR-Klasse. Der 350 PS starke Golf GTI von Mathilda Racing war auf Gesamtrang 29 auch der bestplatzierte Tourenwagen und ließ unzählige leistungsstärkere Sportwagen - darunter sämtliche Fahrzeuge der GT4-Klasse - hinter sich.
In einer an Dramatik nicht zu überbietenden Schlussphase mit einsetzendem Regen in der letzten Stunde, behielt Schluss-Fahrer Leuchter kühlen Kopf und steuerte den schwarz-goldenen Tourenwagen bei schwierigen Streckenbedingungen sicher über die Ziellinie. Der zweite Golf der Kölner Mathilda-Mannschaft - pilotiert von Josef Kocsis (D), Knut Kluge (D), Charlie BH Kang (ROK) und Teamchef Michael Paatz (D) - belegte Platz vier der TCR-Klasse. Der Gesamtsieg ging an Audi Sport Team Land um den ehemaligen Volkswagen Nachwuchspiloten Kelvin van der Linde (ZA), der 2013 die Meisterschaft im Volkswagen Scirocco R-Cup gewonnen hatte.

Benjamin Leuchter (D), Volkswagen Golf GTI TCR #175
"Ein unglaublicher Erfolg, das gesamte Team hat einen sensationellen Job gemacht. Im Rennen mussten wir ein Radlager austauschen, dafür haben unsere Mechaniker lediglich 5:11 Minuten benötigt - Wahnsinn! Als es angefangen hat zu regnen, habe ich es richtig fliegen lassen, habe 58 Sekunden auf das letzte vor uns liegende GT4-Fahrzeug aufgeholt und bin in der letzten Runde noch vorbeigekommen."



Audi
28.5.2017

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Vierter Sieg für Audi R8 LMS bei den 24 Stunden Nürburgring

Vierter Sieg in fünf Kalenderjahren: Nach 2012, 2014 und 2015 ging der Gesamtsieg 2017 wiederum an den Audi R8 LMS. Damit ist der Rennwagen von Audi Sport customer racing der erfolgreichste Sportwagen, seit sich ab 2012 die GT3-Modelle im Kampf um den Gesamtsieg in der Eifel dauerhaft durchsetzten.

Das Audi Sport Team Land feierte bei Wetterkapriolen in der Eifel einen dramatischen Sieg. Die Mannschaft aus Niederdreisbach war das dominante Team des Rennens, erlitt aber in der vorletzten Rennstunde einen Rückschlag. 125 Runden lang, also 3.172 Kilometer, hat das Team von Wolfgang Land das Feld angeführt, als Sensorprobleme auftraten. Der Versuch, sie bei zwei Boxenstopps vollständig zu lösen, glückte nicht. Trotzdem fuhr der Audi mit der Nummer 29 auf Platz zwei weiter.
Als kurz vor Rennende Regen einsetzte, wechselte das Audi Sport Team Land als erstes Spitzenteam auf Regenreifen. Eine Entscheidung, die sich auszahlte: Kelvin van der Linde eroberte im Regen die Führung zurück. Zusammen mit seinen Teamkollegen Christopher Mies (D), Connor De Phillippi (USA) und Markus Winkelhock (D) gewann der Südafrikaner schließlich die 45. Auflage des Langstreckenrennens. Für das Audi Sport Team Land war es ebenso wie für van der Linde und De Phillippi der erste Sieg, für Christopher Mies der zweite und für Markus Winkelhock bereits der dritte Erfolg in der Eifel.

Das Audi Sport Team WRT musste sich am Ende mit dem dritten Platz genügen. Sah das belgische Team mit dem Fahrerquartett Marcel Fässler/Robin Frijns/Nico Müller/René Rast (CH/NL/CH/D) nach dem Rückschlag beim Audi Sport Team Land bereits wie der Sieger aus, so verlor es im Reifenpoker zum Schluss entscheidende Zeit, als es zunächst auf Slicks wechselte und später Regenreifen aufziehen ließ.

Nach einer Aufholjagd erreichte Phoenix Racing in einem weiteren Audi R8 LMS ein Ergebnis unter den besten 20. Durch Unfallschäden war das Team bis auf Platz 79 zurückgefallen. Dennis Busch/Nicolaj Møller Madsen/Mike Rockenfeller/Frank Stippler (D/DK/D/D) kämpften sich wieder bis auf Position 19 vor.

Klassenerfolg für das Kundensportteam LMS Engineering

Auch das private Kundenteam Car Collection Motorsport freute sich über eine Zielankunft. Die Amateurpiloten Klaus Koch/Lorenzo Rocco/Ronnie Saurenmann/Jan-Erik Slooten (D/I/CH/D) erreichten Platz 27. Ein weiteres Privatteam trug mit einem Klassensieg zur Erfolgsbilanz von Audi Sport customer racing bei. Das Team LMS Engineering gewann mit Ulrich Andree/Daniela Schmid/Christian Schmitz/Stefan Wieninger im Audi TT RS die hart umkämpfte Klasse SP 3T.

Zwei Debüts erbrachten weitere zählbare Ergebnisse für das Kundensport-Programm von Audi: Das Team Bonk Motorsport erreichte mit dem erstmals bei den 24 Stunden Nürburgring eingesetzten Audi RS 3 LMS den zweiten und den dritten Platz in der TCR-Klasse. Sein erstes Rennen absolvierte auch der neue Audi R8 LMS GT4. Das Audi Sport Team Phoenix brachte die beiden seriennahen Sportwagen auf den Plätzen drei und fünf der SP-X-Klasse ins Ziel.

"Wir haben bei Temperaturen von mehr als 25 Grad Celsius und einem Regenschauer in der Schlussphase eines der härtesten, dramatischsten und schnellsten Rennen der Geschichte erlebt", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. Mit 158 Runden blieben die Sieger nur eine Runde hinter der von Audi 2014 aufgestellten Rekorddistanz zurück. "Audi war dabei die dominante Marke mit 143 Führungsrunden - das entspricht über 90 Prozent des Rennens. Einen herzlichen Glückwunsch an unsere Kunden, alle ihre Teammitglieder und die Fahrer, die dieses Ergebnis ermöglicht haben. Das ist ein dramatisch errungener Erfolg, der in die Motorsport-Geschichtsbücher eingehen wird."



Porsche
28.5.2017

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Sechs Porsche Klassensiege beim Eifel-Marathon

Beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring konnten die Porsche-Kundenteams vor 205.000 Zuschauern zahlreiche Erfolge einfahren: In sechs Wertungsklassen stand ein Sportwagen aus Zuffenhausen ganz oben auf dem Podium. Im Gesamtklassement landete der beste 911 GT3 R auf der Position sechs. Mit der Rekordzahl von 44 Autos stellte der Sportwagenhersteller erstmals die meisten Fahrzeuge im Starterfeld der größten Motorsportveranstaltung Deutschlands.

Mit dem Porsche 911 GT3 Cup MR gewann das Team Manthey Racing die Klasse SP7. Das Black Falcon Team TMD Friction hatte mit dem Porsche Cayman GT4 und dem Porsche Carrera in den Klassen SP10 und V6 die Nase vorn. Das Team Care for Climate rund um den Rapper 'Smudo' (Die Fantastischen Vier) siegte mit dem Porsche Cayman GT4 in der Klasse AT. Das Team Teichmann Racing war mit dem Porsche Cayman GT4 Clubsport in der Klasse Cup 3 ebenso wenig zu schlagen wie PROsport Performance mit dem Porsche Cayman in der V5 Kategorie. Bemerkenswert auch der zweite Rang des Cayman GT4 Clubsport mit Startnummer 150 in der Klasse SP-X, der ein weitgehend problemloses Rennen fuhr und nur vom Trainingsschnellsten SCG003C geschlagen wurde.

Bester Porsche 911 GT3 R im Gesamtklassement war das Fahrzeug mit der Startnummer 31. Von Rang 29 aus ins Rennen gegangen arbeiteten sich Michael Christensen, Klaus Bachler, Lucas Luhr und Norbert Siedler vom Frikadelli Racing Team im Laufe der 24 Stunden immer weiter nach vorn und beendeten den Eifel-Marathon auf Rang sechs. Auch ihre Teamkollegen mit der Startnummer 30 bewiesen viel Kampfgeist und fuhren nach 24 Stunden als 17. über die Ziellinie.

Die vier weiteren Porsche 911 GT3 R, die bei der 45. Auflage des Langstreckenklassikers gestartet waren, sahen die Zielflagge nicht. Die 500 PS starken Elfer vom Team Manthey Racing mit den Startnummern 59 und 12 konnten das Rennen wegen eines Defektes nicht beenden, die Startnummer 911 musste nach einer unverschuldeten Kollision in der Garage abgestellt werden. Das gleiche Schicksal erlitt der Porsche 911 GT3 R (#44) von Falken Motorsports.

Bei der 45. Auflage des Eifel-Marathons waren 160 Fahrzeuge ins Rennen gegangen, bei dem mehr als 600 Fahrer zum Einsatz kamen.



Frikadelli
28.5.2017

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Frikadelli Racing stellt die beiden bestplatzierten Porsche bei den 24-Stunden-Nürburgring

Mit Platz sechs für das Pro-Auto und Rang 17 für den Pro-Am-911 GT3 R stammen die beiden bestplatzierten Porsche des diesjährigen 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring von Frikadelli Racing. Das Kultteam aus dem benachbarten Barweiler überzeugte mit einer strategisch cleveren Herangehensweise und brachte die beiden vollkommen problemlos funktionierenden SP9-Rennwagen weit nach vorne.
Die von Norbert Siedler (A), Lucas Luhr (Koblenz), Klaus Bachler (A) und dem Porsche-Werksfahrer Michael Christensen (DK) pilotierte Nummer 31 hatte den Eifelklassiker vom 30. Startplatz aus in Angriff genommen, das Schwesterauto von Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler) sowie Andreas Ziegler (Sinzig) und Alex Müller (Emmerich) hatte das Qualifying auf der 32 Position beendet.
Beide Wagen blieben über die 24-Stunden-Distanz von Zwischenfällen verschont und kamen auch heil durch den lokalen Starkregen, der die letzten 20 Minuten des 24-Stunden-Klassikers noch einmal in einen Rennsport-Krimi verwandelten.

Stimmen Porsche 911 GT3 R Startnummer 30

Klaus Abbelen: "Am Ende wurde es noch einmal hektisch. Ich fuhr vor unserem 31er Porsche und als ich den Regen sah, habe ich sofort gefunkt, dass das andere Auto Regenreifen braucht. So haben wir flott noch einmal Plätze gutgemacht und sind Sechste geworden - Ziel erreicht. Wir selbst konnten uns trotz Regenreifen leider nicht mehr verbessern, dafür war nach vorne und hinten zu viel Luft. Alles richtig gemacht, ich bin voll zufrieden. Alle Jungs und Mädels aus dem Team und der Werkstatt bekommen eine Prämie, weil sie so fleißig und fehlerfrei gearbeitet haben!"

Sabine Schmitz: "Ich bin fünf Stints gefahren. Es war ganz schön warm und im Außenspiegel sehe ich dauernd das aufgeklebte Kölsch-Glas bei uns im Heck, da bekomme ich immer tierischen Durst... Aber im Ernst: Unsere zwei Porsche funktionierten wie die Uhrwerke, es lief wie am Schnürchen. Es ist kaum zu glauben, wie wir durchs Feld gepflügt sind. Na ja, gepflügt ist vielleicht etwas übertrieben, wir waren ja nicht die Schnellsten..."

Alex Müller: "Bis jetzt sind wir sehr zufrieden, bislang ist es gut gelaufen. Ich hatte einen sehr guten Start-Stint und bin im Formationsflug mit dem Schwester-Porsche um den Kurs geflogen - das hat sehr viel Spaß gemacht, wir haben uns in vollstem Vertrauen tolle Windschattenduelle auf der 'Döttinger Höhe' geliefert und dabei zehn Plätze gutgemacht. Die restlichen 22 Stunden waren kontrolliert. Das Auto lief toll, Frikadelli Racing hat einen Megajob gemacht, alle zogen an einem Strang. Vielen Dank an Klaus, Sabine und das ganze Team für das Vertrauen. Wir wollten in die Top 20, das haben wir geschafft."

Andreas Ziegler: "Ich hatte fünf harte, aber gute Stints. Mir hat es vor allem in der Nacht Megaspaß gemacht, da hatte der Wagen enormen Grip und ich konnte richtig pushen. Die Aufgabe war es, beim Überholen aufzupassen, in den Rückspiegel zu schauen und die Führenden vorbeizulassen. Das ist mir gelungen. Der Porsche war bestens, das Team hat eine Weltklassearbeit abgeliefert - ein ganz großes Dankeschön. Im Auto war es sehr heiß, locker 50 Grad. Das muss man sich so vorstellen: Du gehst in die Sauna, ziehst dir etwas an und treibst dann Sport..."

Porsche 911 GT3 R Startnummer 31

Norbert Siedler: "Ich glaube, wir können mit Rang sechs zufrieden sein. Nach den Trainingssitzungen am Donnerstag und Freitag hatten wir uns das schlimmer vorgestellt. Aber wir sind ohne Fehler durchgefahren, das Team hat einen tollen Job gemacht. Mit einer Top-10-Platzierung haben wir unser Ziel erreicht."

Klaus Bachler: "Prinzipiell ein sehr gutes Rennen. Wir Fahrer und das gesamte Team haben einen tollen Job abgeliefert. Wir konnten uns aus allem heraushalten und konstant gute Zeiten fahren. Mehr war mit dem Reifenpotenzial einfach nicht machbar, wir haben gekämpft bis zum Schluss und die Autos heil und ohne Zwischenfälle zurückgebracht."

Michael Christensen: "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, Mechaniker, Ingenieure und Fahrer haben gut zusammengearbeitet. Während der gesamten 24 Stunden hatten wir nicht einen Kontakt mit einem anderen Fahrzeug. Das ist hier in der 'Grünen Hölle' schon sehr ungewöhnlich. Wenigstens der Schauer am Ende hat uns in die Karten gespielt. Wir haben auf Regenreifen gewechselt, und so konnte Lucas Luhr am Ende noch bis auf Rang sechs vorfahren."

Lucas Luhr: "Wir konnten das gesamte Wochenende aus verschiedenen Gründen nicht ganz den Speed der Spitze mitgehen. Aber wir haben uns auf uns konzentriert, sind konstant weitergefahren und haben das Rennen trotz des Regens beendet. Die Erfahrung hat sich bestätigt, dass hier zum Schluss noch ein paar Autos der 'Grünen Hölle' zum Opfer fallen. Gut, dass wir nicht dabei waren, sondern noch bis auf Platz sechs nach vorne gekommen sind."



ADAC NR
27.-28.5.2017

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Das Rennen

Die Sieger nach 24 Stunden im Ziel:



ADAC NR
26.5.2017

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Freitag: Qualifying 2 und TOP 30 Quali

Der Wochenspiegel Ferrari steht mit einer 8:14,591 an der Spitze!

Das Ergebnis des Qualifying 2:

Die besten Zeiten in den Klassen und die Teams:

Klasse --- Nr. --- Fahrer --- Fahrzeug --- Rundenzeit
Cup 3   #308   von Gartzen-Gusenbauer-Oestreich-Oestreich - Porsche Cayman GT4 Clubsport 9:11,621
Cup 5   #249   Mettler-Hinte-Ehret-Schrey - BMW M235i Racing 9:32,314
SP 2T  #114   Rothenberger-Toniutti-Weissenfels-Kuhs - Renault Clio Endurance 10:24,556
SP 3   #122   Beckmann-Hass-Strycek-Schulten - Opel Manta 9:47,772
SP 3T   #89   Wieninger-Andree-Schmid-Schmitz - Audi TTRS2 8:56,560
SP 5   #83   Rettich-Reicher-Nury-Purtscher - BMW 1M-Coupé 9:36,438
SP 6   #76   Hauschild-Czyborra-Hüttenrauch-Kodidek - Porsche 991 GT3 Cup HRT 9:20,647
SP 7   #66   Aust-Oeverhaus-Jahn-Bollrath - Porsche 911 GT3 Cup-MR 8:36,772
SP 8   #69   Goral-Wlazik-Scholze-Wächtler - Lamborghini Huracan Super Trofeo 8:53,562
SP 8T   #40   Adorf-Collard-Weidinger-Bovingdon - BMW M4 GT4 9:05,002
SP 9   #22   Weiss-Kainz-Krumbach-Keilwitz - Ferrari 488 GT3 8:14,591
SP 9-LG   #38   Jöns-Mamerow-Pepper-Brück - Bentley Continental GT3 8:19,707
SP 10   #71   Ludwig-Kranz-Beulen - Porsche Cayman GT4 MR 9:09,284
SP-X   #702   Mutsch-Piccini-Laser-Mailleux - SCG SCG003C 8:22,037
TCR   #175   Gülden-Leuchter-Wüsthoff-Kletzer - Volkswagen Golf GTI TCR 9:07,309
AT     #13   Dittmann-Albrecht-Schall-Lachmayer - Chrysler Dodge Viper 9:05,061
V2T   #177   Strycek-Strycek-Strycek - Opel Astra J OPC 10:16,780
V 3   #161   Jan Sluis-Veronelli-Wormstall-Kranenberg - Toyota GT86 10:59,233
V 4   #143   Rink-Brink-Leisen-Steinhaus - BMW E90 325i 10:14,149
V 5   #152   Büllesbach-Schettler-Arimon-Duve - 10:06,209
V 6   #137   Karch-Jacoma-Wolter - Porsche Cayman S 9:23,829

Hier die bislang qualifizierten Teilnehmer für das Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen 2017:

Start-Nr.KlasseBewerberFahrerFahrzeug
911 - VLN1SP 9Manthey RacingPatrick PiletPorsche 911-991 GT3 R
4 - VLN1SP 9Falken MotorsportsMartin RaggingerPorsche 911-991 GT3 R
59 - Q24hSP 9Manthey RacingSven MüllerPorsche 911-991 GT3 R
12 - VLN2SP 9Manthey RacingMathieu JaminetPorsche 911-991 GT3 R
31 - VLN2SP 9Frikadelli RacingNorbert SiedlerPorsche 911-991 GT3 R
8 - VLN2SP 9Haribo Racing Mercedes-AMGUwe AlzenMercedes-AMG GT3
3 - Q24hSP 9Mercedes-AMG Black FalconMaro EngelMercedes-AMG GT3
47 - Q24hSP 9AMG-Team HTP MotorsportChristian HohenadelMercedes-AMG GT3
42 - Q24hSP 9BMW Team SchnitzerMarco WittmannBMW M6 GT3
33 - Q24hSP 9Falken MotorsportStef DusseldorpBMW M6 GT3
100 - Q24hSP 9Walkenhorst MotorsportChristian KrognesBMW M6 GT3
49 - VLN1SP 9Audi Sport Team WRTRobin FrijnsAudi R8 LMS
28 - Q24hSP 9Audi Sport Team LandN. N.Audi R8 LMS
5 - Q24hSP 9Phoenix-AudiMike RockenfellerAudi R8 LMS
10 - Q24hSP 9Audi Sport Team WRTAudi R8 LMS
702 - Q24hSP-XTraum MotorsportFelipe LaserSCG003C
704 - Q24hSP-XTraum MotorsportFranck MailleuxSCG003C
37 - Q24hSP 9LGBentley Team AbtChristopher BrückBentley Continental GT3
1SP 9Black FalconMercedes AMG GT3
4SP 9Black FalconMercedes AMG GT3
22SP 9Wochenspiegel Team MonschauFerrari 488 GT3
48SP 9HTP MotorsportMercedes AMG GT3
50SP 9HTP MotorsportMercedes AMG GT3
36SP 9LGBentley Team AbtBentley Continental GT3
38SP 9LGBentley Team AbtBentley Continental GT3
20SP 9Schubert MotorsportBMW M6 GT3
98SP 9Rowe RacingBMW M6 GT3
99SP 9Rowe RacingBMW M6 GT3
43SP 9Schnitzer MotorsportBMW M6 GT3
29SP 9Audi Sport Team LandAudi R8 LMS

PS: Der verunfallte Walkenhorst-BMW [# 100] wird durch die [# 19] ersetzt.


Das Ergebnis des TOP 30 Quali:



ADAC NR
25.5.2017

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Schnitzer-BMW im ersten Qualifying an der Spitze

Donnerstag: Das freie Training und Qualifying 1

Das Ergebnis des freien Trainings Donnerstag Nachmittag:


Das Ergebnis des ersten Qualifying Donnerstag Nacht



Subaru
25.5.2017

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Hattrick zum Jubiläum: Subaru peilt erneut Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring an

Subaru kehrt zur 'Mission Titelverteidigung' in die grüne Hölle zurück: Subaru Tecnica International (STI) startet beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (25. bis 28. Mai 2017). Mit einem nochmals verbesserten Fahrzeug und dem bewährten Erfolgsquartett will das Motorsport-Team des japanischen Automobilherstellers den Hattrick beim Jubiläum holen: Bei der mittlerweile zehnten Teilnahme am Langstreckenklassiker in Serie soll der dritte Klassensieg in Folge - der fünfte insgesamt - herausspringen.

Die Nürburgring-Nordschleife in der Eifel hat ihre eigenen Gesetze: Die wohl anspruchsvollste Rennstrecke der Welt verlangt Fahrern und Fahrzeugen alles ab, einen zusätzlichen Spannungsfaktor liefert die traditionell wechselnde Witterung. Doch STI ist perfekt vorbereitet: Die Motorsport-Tochter hat die Rennversion des Subaru WRX STI gezielt weiterentwickelt und verbessert. Der Allrad-Sportwagen ist jetzt schneller und reagiert noch direkter auf die Befehle des Fahrers. Der 1.994 ccm große Boxermotor mit Twin-Scroll-Turbo leistet 250 kW/340 PS und produziert ein maximales Drehmoment von 461 Nm. Neben der höheren Motorleistung profitieren die Piloten unter anderem von Schaltwippen und einem modifizierten Getriebe. Das optimierte Fahrwerk, die leichtere Karosserie, ein niedrigeres Trägheitsmoment und der verbesserte Anpressdruck erhöhen zudem die Kurvengeschwindigkeit, Brembo-Bremsen rundum sorgen für zuverlässige Verzögerung.

Den Sieg einfahren soll das bewährte Fahrerquartett: Neben Carlo van Dam aus den Niederlanden und Hideki Yamauchi aus Japan schickt STI mit Marcel Lasée und Tim Schrick erneut zwei deutsche Fahrer ins Rennen.

"Wir gehen in unsere dritte gemeinsame Saison und wollen natürlich an unsere Erfolge aus den Vorjahren anknüpfen. Dabei profitieren wir von unserer Erfahrung und dem nochmals verbesserten WRX STI", erläutert der in Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen) geborene Schrick. Teamchef ist Shigeo Sugaya, die Boxencrew verstärken sechs Mitarbeiter und Mechaniker von japanischen Subaru-Händlern.

STI startet in der SP3T-Klasse, die ausschließlich Fahrzeugen mit einem maximal zwei Liter großen Turbomotor vorbehalten ist. Hier kämpfen traditionell zahlreiche Automobilhersteller um den Sieg. Subaru konnte bereits 2012, 2013, 2015 und 2016 gewinnen.



Heinz-Josef Hilger
24.5.2017

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BoP wurde nochmal überarbeitet

Einen Tag vor Beginn der Veranstaltung hat der ADAC Nordrhein bzw. die Technikkommission einige techn. Daten für die GT3-Fahrzeuge geändert. Betroffen sind die Bentley Continental GT3, die einen etwas größeren Luft-Restriktor erhielten. Der Durchmesser wurde von 34,0 auf 34,2 mm erhöht. Der max. zulässiger Ladedruck wurde von 1820 auf 1800 mbar reduziert.

In der Klasse SP-X wurde der Audi R8 LMNS GT4 aufgenommen und der Porsche Cayman Pro 4 in den techn. Daten geändert.



Heinz-Josef Hilger
24.5.2017

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TV Übertragungen RTL NITRO

Donnerstag, 25. Mai
22:50 UHR: Qualifying 1

Freitag, 26. Mai
19:25 UHR: TOP 30 Qualifying

Samstag, 27. Mai
15:00 UHR: Das Rennen - live - bis Sonntag, 17:20 Uhr

Ab Mittwoch, 16:00 Uhr dreht sich auf der Hauptstraße in Adenau alles um das 24h-Rennen

Ist das der kommende Sieger der 24-Stunden Nürburgring ?

Morgen, am Donnerstag beginnt der Kampf um gute Startplätze und ein starkes Renommée bei den TOP 30. Samstag und Sonntag werden dann ca. 4000 km zurückgelegt - nur, um als Erster über die Ziellinie zu fahren - um dann gaaanz oben auf dem Treppchen zu stehen.

Das Problem ist aber, daß da ungefähr 30 Teams hin wollen und keiner gibt so freiwillig auf und überlässt das Geschäft der Konkurrenz. Wer wird es schaffen?

Ich glaube, daß in diesem Jahr Porsche mit der [# 911] das Rennen machen wird und ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen darf.

Hier die Fotoserie vom Qualifikationsrennen mit diesem Fahrzeug und den Fahrern:

>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto

Der »Grello« - so genannt wegen seinen grellen Farben - hat schon bei den VLN Läufen gezeigt, was er leisten kann und mit der Fahrerbesetzung Roman Dumas - Fred Makowiecki - Patrick Pilet und Richard Lietz (alle Porsche Werksfahrer) zusammen mit der Manthey-Mannschaft ist ein sehr starkes Aufgebot der Firma Porsche - mit dem ganz klaren Ziel des Gesamtsieges der 24h 2017.

Porsche ist im Gegensatz zu BMW oder Mercedes-AMG nur mit drei siegfähigen Fahrzeugen vertreten: der schon beschriebenen [# 911], dem Falken-Porsche [# 44] mit Martin Ragginger, Dirk Werner, Jörg Bergmeister und Laurens Vanthoor und dem Frikadelli-Porsche [# 31] mit Michael Christensen, Klaus Bachler, Norbert Siedler und Lucas Luhr.
Aber wir wissen: es reicht, wenn nur ein Porsche das Ziel als Erster erreicht...



Daimler
24.5.2017

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TV Übertragungen RTL NITRO

Donnerstag, 25. Mai
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Samstag, 27. Mai
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Ab Mittwoch, 16:00 Uhr dreht sich auf der Hauptstraße in Adenau alles um das 24h-Rennen

Frage an die Mercedes-AMG Fahrer vor dem 24h-Rennen

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring findet vom 25.-28. Mai 2017 mit einigen Neuerungen im Reglement statt. Die Vorjahressieger Adam Christodoulou, Maro Engel und Manuel Metzger versuchen, ihren Titel dieses Jahr zusammen mit Yelmer Buurman zu verteidigen. Was erwartet ihr von dem Langstrecken-Highlight?

Adam Christodoulou: Für mich sind die 24-Stunden auf dem Nürburgring das größte und beste Autorennen der Welt. Ich kann es kaum erwarten, in diesem Jahr mit der Startnummer "1" auf dem Rennwagen erneut zusammen mit Maro, Manuel und dieses Jahr noch Yelmer zu starten. Ich habe immer noch Gänsehaut, wenn ich an unseren Sieg vom letzten Jahr denke. Die Führung in der letzten Runde zu holen, machte das Ganze noch einmal unglaublicher. Alle, das gesamte Team, meine Fahrerkollegen und die Ingenieure, sind durchgedreht als wir die Ziellinie als Sieger überquert haben.
Die Herausforderung ist dieses Jahr umso größer, zum einen mit dem Erfolg aus dem Vorjahr und zum anderen, dass die Ergebnisse in den ersten VLN-Läufen nicht so perfekt waren wie vergangenes Jahr. Dort konnten wir von Anfang an auf das Podium fahren. 2017 gibt es bezüglich im Reglement einige Neuerungen - auch an unserem Mercedes-AMG GT3, sei es bei den Reifen oder der Aerodynamik, weswegen wir noch nicht die erwartete Leistung abrufen konnten. Bei den bisherigen Saisonrennen der VLN haben wir uns aber ausgiebig mit der Vorbereitung und dem Setup beschäftigt, um ein optimales Paket für das Saisonhighlight Ende Mai zu schnüren.

Maro Engel: Es war mein Kindheitstraum, das 24-Stunden-Rennen zu gewinnen. Einen besonderen Stellenwert hat das Rennen für mich, weil ich es mit Bernd Schneider als Teamkollegen gewonnen habe. Er hat mir als Kind schon auf der Kartstrecke die Ideallinie gezeigt. Mit ihm auf dem Siegerpodest zu stehen, war etwas ganz Besonderes. Wenn ich die Bilder sehe, kommen nach wie vor die Emotionen hoch: Erst die Pole Position, dann das Rennen mit diesem Finale und am Schluss den Siegerpokal in die Luft zu strecken - das war einzigartig. Beim härtesten Autorennen der Welt gibt es auch 2017 eine große Konkurrenz. Unglaublich, was da am Start steht - so viele Hersteller, so viele Werksfahrer. Der Kampf wird auch dieses Jahr extrem und ich denke, dass die Konkurrenten so entschlossen wie nie sind, nach unserem Vierfachsieg von 2016 zurückzuschlagen.
Aber wir sind auch wieder sehr gut gerüstet: mit einem sehr starken Auto, tollen Teams und einem sehr starken Fahrerkader. Ich bin auch dieses Jahr wieder auf zwei Autos am Start. Das ist eine zusätzliche Herausforderung und eine spannende Aufgabe. Meine Teamkollegen machen mir das aber auch leicht, weil sie sehr professionell arbeiten und mich toll unterstützen. Es bleibt auch 2017 dabei: Es geht darum, das schwierigste Rennen der Welt zu gewinnen.

Manuel Metzger: Der Wettbewerb wird wohl noch einmal enger als in den vergangenen Jahren. Porsche hat bei den bisherigen VLN-Rennen einen starken Eindruck gemacht und auch von den BMW-Teams wissen wir, dass sie stark sind. Sie werden genauso auf Augenhöhe sein, wie die Audi-Teams. Ich rechne mit einem spannenden Vierkampf zwischen uns und diesen drei Mitbewerbern. Aber auch Bentley darf man nicht unterschätzen, es dürfte also ein sehr enger Fight werden.
Die Anpassungen im Reglement bedeuten für uns, dass wir ein neues Setup finden müssen. Wir müssen uns alle an die neue Fahrzeughöhe gewöhnen, herausfinden, wie der geänderte Flügel funktioniert und verstehen, wie die neuen Reifen arbeiten. Bei den ersten Runden auf der Nordschleife in diesem Jahr konnte man kaum einschätzen, wie sich das Auto verhalten würde. Wir hatten aber mit den VLN-Läufen und dem Qualifikationsrennen genügend Gelegenheiten, uns an diese Neuerungen zu gewöhnen. Jetzt freue ich mich riesig, in diesem Jahr mit der Nummer "1" auf dem Auto und einer fast unveränderten Fahrerbesetzung anzutreten. Wir haben ein starkes Team und wollen wieder angreifen.



Frikadelli
23.5.2017

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Fahrerkader komplett: Alex Müller, Klaus Bachler und Lucas Luhr verstärken Frikadelli beim 24-Stunden-Rennen

Frikadelli Racing hat den Fahrerkader für das diesjährige 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (27./28. Mai) finalisiert. Im neuen Motul-Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 31 erhält Stammpilot Norbert Siedler (A) Verstärkung durch den Porsche-Werksfahrer Michael Christensen (DK), den ehemaligen FIA GT1-Weltmeister und sechsfachen American Le Mans Series-Champion Lucas Luhr (D) sowie den früheren Porsche Junior Klaus Bachler (A).
Christensen, Luhr und Bachler haben Ende April bereits das 24-Stunden-Qualifikationsrennen gemeinsam für Frikadelli Racing bestritten und aufgezeigt, dass mit ihnen gerechnet werden muss.

Auch für die klassische 'Frikadelle', dem bei Nordschleifen-Fans besonders beliebten 911 GT3 R von Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler) sowie Andreas Ziegler (Sinzig), steht das Fahrerquartett nun fest: In der Nummer 30 komplettiert Alex Müller das Aufgebot. Der 38-Jährige vom Niederrhein hat 1989 im Kartsport erste Motorsporterfahrungen gesammelt, 1994 wurde er Vize-Weltmeister. Ein Jahr später wagte er den Sprung ins Rennauto und ging in der ADAC Formel Junior an den Start. Seine Karriere setzte sich klassisch fort - über die Formel Renault in die Formel 3, von dort aus in die damalige Formel 3000 bis hin zu Formel 1-Testfahrten. 2005 gewann er mit sieben Siegen die italienische Formel 3-Meisterschaft.

"Wenn die Einstufung des Porsche 911 GT3 R in der 'Balance-of-Performance' im Endeffekt für Chancengleichheit sorgt, dann gehört unser Profi-Auto mit der Startnummer 31 sicher zu den Sieganwärtern - unsere vier Fahrer haben enormes Potenzial", erklärt Teamchef Klaus Abbelen. "In unserer Nummer 30 bekommen Sabine, Andreas Ziegler und ich durch Alex Müller noch tatkräftige Unterstützung durch einen Profi. Als Pro-Am-Besetzung ist unser Ziel ein Platz unter den ersten 15. Um eine der 'blauen Lampen' zu bekommen, müssen wir im Qualifying unter den besten 30 sein. Das dürfte bei diesem starken Starterfeld äußerst schwierig werden."



Toyota
23.5.2017

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Donnerstag, 25. Mai
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Samstag, 27. Mai
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Toyota und Lexus beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Werks- und Kundenteams vertrauen auf japanische Marken

Mit Vollgas durch die grüne Hölle: Zum 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (25. bis 28. Mai 2017) versammelt sich die internationale Motorsport-Szene zum Härtetest in der Eifel. Nahezu alle wichtigen Automobilhersteller nehmen an der 45. Auflage des Langstreckenklassikers teil. Toyota und Lexus sind ebenfalls am Start: Neben dem Werks- vertrauen auch Kundenteams auf die Fahrzeuge der japanischen Marken.

Mit einem Lexus RC bestreitet Toyota GAZOO Racing [# 170] die 24 Stunden auf der Nordschleife. Bei der mittlerweile elften Teilnahme in Folge teilen sich diesmal Takuto Iguchi, Takamitsu Matsui, Naoya Gamo und Hisashi Yabuki das Steuer des schnellen Sportwagens. Nachdem das letztjährige Rennen für das japanische Motorsport-Team frühzeitig endete, ist es nun auf Wiedergutmachung aus. In der SP3T-Klasse will es wieder um den Sieg mitfahren. Der intensive Test- und Entwicklungsprozess, allen voran die Generalprobe in der VLN Langstrecken-Meisterschaft und das Qualifying, stimmen das Team um Chefmechaniker Yasuo Hirata zuversichtlich. Die Boxencrew setzt sich erneut aus Mitarbeitern aus der Toyota Zentrale zusammen.

Toyota GAZOO Racing Team Thailand geht derweil mit zwei Toyota Corolla Altis ins Rennen. Unterstützt wird es vom erfahrenen Rennfahrer Takayuki Kinoshita. Start-Nrn: [# 123] und [# 124].

Neben den Werksteams sind auch viele Kundenteams in Toyota und Lexus Modellen unterwegs - mit professioneller Unterstützung. Da der hauseigene Markenpokal Toyota GT86 Cup pausiert, hilft die Toyota Motorsport GmbH (TMG) den Teilnehmern des Langstreckenklassikers.

Durch die gezielten Verbesserungen zur neuen Saison starten die Toyota GT86 beim 24-Stunden-Rennen erstmals in der SP3- statt in der V3-Klasse. Die Mannschaft von 'Pit Lane - AMC Sankt Vith', die im vergangenen Jahr einen Doppelsieg in ihrer Klasse einfuhr, ist zuversichtlich. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Das Team Ring Racing, das den zweiten Lauf des Toyota GT86 Cup gewonnen hat, macht sogar mit dem Cup-Kontrahenten vom Toyota Swiss Racing Team gemeinsame Sache; die sonst gegeneinander antretenden Fahrer teilen sich einen Rennwagen. Milltek Racing - Sieger des ersten Cup-Rennens - komplettiert das Trio, das an den 24 Stunden teilnimmt.

Eigens für den 24-Stunden-Dauereinsatz der Toyota GT86 Cup-Fahrzeuge hat TMG einen größeren Tank mit einem auf 100 Liter verdoppelten Volumen entwickelt. Mussten die Fahrer bislang jede Stunde die Box ansteuern und somit 24 Tankstopps einlegen, verlieren sie nun weitaus weniger Zeit. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu den sonst üblichen Aufbautanks im Heck des Fahrzeugs wird der neue Toyota Tank wie das Serienexemplar am Unterboden montiert - der niedrige Schwerpunkt und die sportliche DNA bleiben dadurch unverändert. Neben dem größeren Tank profitieren die Teams erneut vom Ersatzteil-Service im Fahrerlager. Der bestplatzierte Toyota GT86 erhält von TMG zudem eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro, Cup-Partner B.R.M. Chronographes stellt weitere Trophäen bereit.



Heinz-Josef Hilger
23.5.2017

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Die Rahmenrennen am Himmelfahrtswochenende am Ring

  • RCN Leistungsprüfung »Feste Nürburg«
  • 3-Stunden-Rennen Young- und Oldtimer »ADAC 24h-Classic«
  • WTCC und ETCC
  • Audi Sport TT Cup

RCN Leistungsprüfung »Feste Nürburg«

Im Rahmenprogramm der 24-Stunden-Nürburgring starten die RCN-Fahrzeuge schon am Donnerstag in der Früh' über die Nordschleifen-Strecke über insgesamt 15 Runden.

Mehr Informationen über die RCN-Veranstaltung


3-Stunden-Rennen Young- und Oldtimer »ADAC 24h-Classic«

Bei der »ADAC 24h-Classic« treten die Youngtimer und die etwas älteren FHR-Fahrzeuge in einem gemeinsamen 3-Stunden Rennen auf - allerding mit getrennter Wertung, weil die älteren Fahrzeuge gegen die guten Youngtimer keine Gewinnchance haben. Start des Rennens ist Freitag um 16:20 Uhr.

Teilnehmerliste Youngtimer Teilnehmerliste FHR


WTCC verspricht beste Unterhaltung
Bevor das 24h-Rennen am Samstagmittag gestartet wird, erleben die Fans das erste Highlight des Wochenendes: Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC trägt beim ADAC Zurich 24h-Rennen erneut zwei Läufe über die Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife aus, bei dem die WM der legendärsten Rennstrecke der Welt zuliebe auch Konzessionen macht: Die beiden Rennen sind ausnahmsweise gleich lang, jeweils drei Runden dauern sie und werden nur von einer kurzen Reparaturpause unterbrochen.

Die WTCC-Teilnehmer:

Gemeinsam mit den WM-Piloten gehen erneut die Fahrer aus dem Tourenwagen-Europacup ETCC an den Start, die in einer getrennten Startgruppe auf die Reise gehen. Besonders spannende ist die Frage, wer die Nachfolge von Citroën antritt, die in den vergangenen Jahren das Geschehen auf der Nordschleife dominierten. Nach dem werksseitigen Ausscheiden der Franzosen sind es Honda und Volvo Polestar, die in der Weltmeisterschaft den Ton angeben. Bei den bislang ausgetragenen Saisonrennen lieferten sie sich äußerst spannende Fights, bei denen sich auch die Privatfahrer auf Chevrolet, Citroën und Lada als völlig konkurrenzfähig erwiesen.


Audi Sport TT Cup

Der Audi Sport TT Cup gastiert nur auf dem Grand-Prix-Kurs und es treten ca. 16 Fahrzeuge an. Nach den Rennen in Hockenheim führt Philip Ellis (50 Punkte) vor Gosina Rdest (42) und Milan Dontje (30) die Jahreswertung an.

Die Audi Sport TT-Teilnehmer:

Die beiden Rennen finden Freitag um 11:55 Uhr und Samstag um 9:55 Uhr statt.



ADAC NR
23.5.2017

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Neue, aktualisierte Teilnehmerliste für's Rennen

Der ADAC Nordrhein als Veranstalter des 24-Stunden-Rennen Nürburgring hat noch vor Beginn des Veranstaltungswochenendes eine überarbeitete Teilnehmerliste herausgegeben. Stand: 15. Mai 2017.

Teilnehmerliste 24h-Rennen (PDF)



mathilda racing
22.5.2017

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Schwarz-gold in die »Grüne Hölle«: Golf GTI bereit für Langstrecken-Klassiker

Das Volkswagen Kundenteam Mathilda Racing hat die Vorbereitungen für das 24H-Rennen auf dem Nürburgring abgeschlossen. Der Kölner Rennstall setzt beim Langstrecken-Klassiker am kommenden Wochenende (25.-28. Mai) zwei Volkswagen Golf GTI TCR ein. Am Steuer des 350 PS starken Tourenwagens mit der Startnummer 175, der in einer auffallenden schwarz-goldenen Lackierung in der »Grünen Hölle« an den Start geht: Die beiden Stammpiloten Andreas Gülden (D) und Benjamin Leuchter (D), sowie Constantin Kletzer (A) und Dennis Wüsthoff (D).

Den zweiten Golf GTI TCR mit der Startnummer 174 pilotieren Josef Kocsis (D), Knut Kluge (D), Charlie BH Kang (ROK) und Teamchef Michael Paatz (D). Nach Klassensiegen bei den ersten beiden VLN-Rennen gilt das Team als Mitfavorit auf den Sieg in der TCR-Klasse.



Mercedes-AMG zum Jubiläumsjahr mit großem Auftritt beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring

Für Mercedes-AMG steht 2017 ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums. Auch seinen Markenauftritt beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring stellt das 1967 gegründete Unternehmen unter das Motto: 50 Years of Driving Performance. Auf der Rennstrecke werden insgesamt sieben Mercedes-AMG GT3 die Hatz zweimal rund um die Uhr antreten. Pilotiert werden die Renner aus Affalterbach von einem starken Fahrerkader, der versucht, an den historischen Vierfach-Sieg des Vorjahres anzuknüpfen. Bei dem Saisonhighlight in der Eifel können die Besucher zudem die erfolgreiche Motorsporthistorie und den faszinierenden Spirit der Performance-Marke aus Affalterbach auch abseits der Rennstrecke hautnah erleben. Neben legendären Rennfahrzeugen aus allen Dekaden der Unternehmensgeschichte bildet die Premiere des limitierten Sondermodells »Mercedes-AMG GT3 Edition 50« ein weiteres Highlight im Rahmenprogramm von Mercedes-AMG.

50 Jahre Mercedes-AMG, 90 Jahre Nürburgring und die 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen - diese einzigartige Kombination von Jubiläen gibt es nur 2017. Bei dem Langstreckenklassiker, der vom 25. bis 28. Mai 2017 stattfindet, präsentiert sich Mercedes-AMG Motorsport mit einem starken Team- und Fahreraufgebot. Abseits der Rennstrecke erwartet die Fans ein attraktiver Markenauftritt rund um das Unternehmensjubiläum.

Sieben Mercedes-AMG GT3 am Start
Das Mercedes-AMG Team BLACK FALCON tritt mit zwei Fahrzeugen an: Die Startnummer [# 1] wird mit Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (GER) und Manuel Metzger (GER) von drei Vorjahressiegern pilotiert, zu denen sich in diesem Jahr Yelmer Buurman (NED) gesellt.
In der [# 3] des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON werden Thomas Jäger (GER), Dirk Müller (GER), Jan Seyffarth (GER) sowie Doppelstarter Maro Engel angreifen.
Ebenfalls zwei Fahrzeuge schickt das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport ins Rennen: Am Steuer der [# 47] werden sich Sebastian Asch (GER), Dominik Baumann (AUT), Christian Hohenadel (GER) und Stefan Mücke (GER) abwechseln. Das Schwesterfahrzeug mit der [# 50] trägt das Design des Mercede-AMG Partners IWC Schaffhausen und wird gesteuert von Maximilian Buhk (GER), Edoardo Mortara (ITA), Edward Sandström (SWE) und Dominik Baumann, der ebenfalls als Doppelstarter genannt ist.
Das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG tritt mit einem Fahrzeug an: Im Mercedes-AMG GT3 [# 8] werden Uwe Alzen (GER), Lance David Arnold (GER), Maximilian Götz (GER) und Renger van der Zande (NED) den »Goldbären« durch die Grüne Hölle lenken. Neben diesen fünf Mercedes-AMG GT3, die unter anderem alle das markante 50 Jahre-Signet auf der Motorhaube tragen werden, setzen BLACK FALCON und HTP Motorsport jeweils einen weiteren Mercedes-AMG GT3 als Kundenfahrzeug ein.

Fahrer-Team-Aufteilung Mercedes-AMG Motorsport 24h Nürburgring*

Start-Nr.

Team

Fahrer (in alphabetischer Reihenfolge)

1

Mercedes-AMG Team BLACK FALCON

Yelmer Buurman (NED), Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (GER), Manuel Metzger (GER)

3

Mercedes-AMG Team BLACK FALCON

Maro Engel (GER), Thomas Jäger (GER), Dirk Müller (GER), Jan Seyffarth (GER)

4

BLACK FALCON

Abdulaziz Bin Turki Al Faisal (KSA), Hubert Haupt (GER), Daniel Juncadella (ESP), Luca Stolz (GER)

8

HARIBO Racing Team Mercedes-AMG

Uwe Alzen (GER), Lance David Arnold (GER), Maximilian Götz (GER), Renger van der Zande (NED)

47

Mercedes-AMG Team HTP Motorsport

Sebastian Asch (GER), Dominik Baumann (AUT), Christian Hohenadel (GER), Stefan Mücke (GER)

48

MANN-FILTER Team HTP Motorsport

Patrick Assenheimer (GER), Indy Dontje (NED), Kenneth Heyer (GER), Bernd Schneider (GER)

50

Mercedes-AMG Team HTP Motorsport

Dominik Baumann (AUT), Maximilian Buhk (GER), Edoardo Mortara (ITA), Edward Sandström (SWE)

* vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen

Mercedes-AMG Fan Base
Im Rahmenprogramm des Rennens setzt sich der starke Auftritt von Mercedes-AMG fort. So erwartet die Besucher am nördlichen Eingang des Nürburgring-Fahrerlagers eine 1.500 Quadratmeter große Fan-Base. In der für alle Zuschauer mit gültigem Eventticket frei zugänglichen Erlebniswelt finden Motorsport-Enthusiasten zahlreiche Erinnerungen an große Rennstrecken-Momente der vergangenen 50 Jahre. Das Herzstück bildet eine Fahrzeugausstellung, die einige der legendärsten Rennboliden aus Affalterbach versammelt - unter anderem den AMG 300 SEL 6.8, der 1971 beim 24-Stunden-Rennen von Spa überraschend den Klassensieg und Rang zwei im Gesamtklassement errang und so den Mythos von AMG begründete. Die ebenfalls in der Fan Base ausgestellten Fahrzeuge der aktuellen GT-Familie schlagen die Brücke zur Gegenwart von Mercedes-AMG.

Während der gesamten Veranstaltung bietet die Fan Base ein abwechslungsreiches Programm: Zu den Highlights gehört die offizielle Autogramm- und Interviewstunde der Mercedes-AMG Fahrer, die für Freitag (26. Mai) um 14:00 Uhr angesetzt ist. Darüber hinaus finden hier immer wieder Live-Interviews statt und die Besucher haben gute Chancen, weitere Autogramme prominenter Motorsportler zu sammeln. Als Mitmach-Aktion gibt es einen Boxenstopp-Wettbewerb, bei dem die Fans an einem originalen Mercedes-AMG GT3 ihr Tempo beim Radwechsel testen können. Zur Fan Base gehört auch ein großzügig angelegter Biergarten sowie eine Aussichtsterrasse mit Blick auf den Teil der Rennstrecke, wo die Fahrzeuge vom GP-Kurs auf die legendäre Nordschleife einbiegen. Zudem wird auf großen Screens Live-Bilder vom Renngeschehen gezeigt.

Fahrzeug-Premiere: Mercedes-AMG GT3 Edition 50
Ein Eyecatcher in der Fan Base ist der Mercedes-AMG GT3 Edition 50. Das exklusive Sondermodell zum 50-jährigen Markenjubiläum wird beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring erstmals öffentlich zu sehen sein. Das Rennfahrzeug ist auf maximal fünf Exemplare limitiert und richtet sich primär an Motorsport-affine Sammler. Als Basis dient der Mercedes-AMG GT3, der um exklusive Ausstattungen und Funktionen, so zum Beispiel eine Beifahrersitzkiste, erweitert wird. Optisch stechen dabei neben der Sonderlackierung und zahlreichen Carbon-Applikationen vor allem das 50 Jahre-Signet auf der Motorhaube und das 50 Jahre-Logo auf den Türen ins Auge.

Uhren-Premiere: »50th anniversary of Mercedes-AMG« von IWC
Beim 24-Stunden-Rennen präsentiert auch der Mercedes-AMG Partner IWC Schaffhausen ein neues Sondermodell zu Ehren des Jubiläums: Die Ingenieur Chronograph Sport Edition »50th anniversary of Mercedes-AMG« ist auf 250 Exemplare limitiert und verbindet präzises Engineering mit spektakulärem Design. Käufer eines Mercedes-AMG GT3 Edition 50 erhalten den exklusiven Zeitmesser als Zugabe zu dem Fahrzeug.

Mercedes-AMG Showroom im ring°boulevard
Der ring°boulevard, der sich parallel zur Start- und Zielgeraden befindet, ist eine weitere Anlaufstelle für Anhänger der Driving Performance. Hier präsentiert sich Mercedes-AMG mit einem neuen Showroom-Konzept, das unter anderem die 50-jährige Geschichte des Unternehmens beleuchtet. Ebenfalls im ring°boulevard ausgestellt ist das Siegerfahrzeug von 2016 - der Mercedes-AMG GT3 [# 4] des Mercedes-AMG-Team BLACK FALCON.



Pures Rennsport-Flair beim Rekordauftritt von Audi auf dem Nürburgring

Neue Bestmarke für Audi auf dem Nürburgring: Beim 24-Stunden-Rennen setzen mehr Teams denn je auf Kundensportrennwagen von Audi Sport customer racing. Sechs Audi R8 LMS - vier davon werksunterstützt - treten in der GT3-Klasse an. Das jüngste Kundensportprojekt, der Audi R8 LMS GT4, erlebt zum Zweck der Erprobung ebenfalls sein Renndebüt. Und in der TCR-Kategorie fahren drei Audi RS 3 LMS in Kundenhand um den Klassensieg. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung startet zudem der Audi Sport TT Cup mit 18 Autos.

Elf aktuelle Kundensport-Rennwagen beim Langstrecken-Klassiker

"Mit über 160 Teilnehmern auf dem größten Kurs der Welt bleiben die 24 Stunden auf dem Nürburgring die Top-Kundenveranstaltung für uns", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Die große Begeisterung für unsere Produkte bestätigt unsere Entwicklungsrichtung." Alleine in der Spitzenklasse SP9-GT3 kämpfen die Teams von sieben Marken mit 34 Rennwagen gegeneinander.
Bei Audi bilden die werksunterstützten Mannschaften des Audi Sport Team Land und des Audi Sport Team WRT die Speerspitze. Sechs ehemalige Rennsieger und sechs weitere Spitzenpiloten wechseln sich am Steuer von insgesamt vier Audi R8 LMS ab. Phoenix Racing - seit 2014 Distanzrekord-Halter auf der Nordschleife - sowie Car Collection Motorsport treten mit je einem weiteren GT3-Sportwagen von Audi an. Das Ziel: Nach 2012, 2014 und 2015 sollen die Vier Ringe zum vierten Mal in der berüchtigten 'Grünen Hölle' des Nürburgrings gewinnen.

Premiere des Audi R8 LMS GT4
Mit Spannung erwartet das internationale Rennsport-Publikum auch die Premiere des Audi R8 LMS GT4. Das Modell steht für eine wachstumsträchtige Klasse für Gentleman-Piloten im weltweiten GT-Sport. Das Audi Sport Team Phoenix setzt zwei der seriennahen Rennwagen ein. Der neue R8 LMS GT4 nutzt rund 60 Prozent der Teile des straßenzugelassenen Schwestermodells.

Premiere des Audi RS 3 LMS
Premiere auch für den Audi RS 3 LMS: Er feiert sein Debüt beim Eifel-Marathon. Bereits 90 der Einsteiger-Rennwagen hat Audi Sport customer racing gebaut. Seither fahren die Audi-Kundenteams mit diesem Modell weltweit diverse Erfolge ein - darunter einen Klassensieg bei den 24 Stunden von Dubai im Januar. Das Team Bonk Motorsport setzt zwei Autos ein, LMS Engineering stellt sich dem Langstrecken-Klassiker mit einem weiteren Audi RS 3 LMS.

Rennsport zum Anfassen: Fans in Markenauftritt eingebunden

Auch im Umfeld der Strecke sind die Vier Ringe stark vertreten. Als Partner des Veranstalters stellt Audi Sport die Official Cars für die Rennorganisation. Zudem dürfen sich die vielen Fans vor Ort zum ersten Mal auf eine 750 Quadratmeter große Erlebnisfläche im Fahrerlager freuen - die Audi Sport experience area. Im Loungebereich können Besucher das Renngeschehen auf einer Großbildleinwand verfolgen.
Ein echter Leckerbissen für Fans sind die sieben ausgestellten Rennmodelle: Der Le-Mans-Sportwagen Audi R8, ein Audi V8 DTM und ein Auto Union Typ D verkörpern einige der größten Motorsport-Erfolge der Marke. Hinzu kommen die aktuellen Rennwagen Audi RS 5 DTM, R8 LMS, R8 LMS GT4 und RS 3 LMS. Drei Hochleistungsmodelle von Audi Sport runden den Rennsport-Auftritt ab. Zusätzlich begeistert am Wochenende in der Eifel der Audi Sport TT Cup die Fans: Er trägt seine zweite von sieben Veranstaltungen im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens aus.

Die Zuschauer, die nicht vor Ort sind, können das Rennen im Internet verfolgen. Audi bietet eine umfassende Berichterstattung auf seinen Social-Media-Plattformen sowie einen Livestream des gesamten Rennens. Der Fernsehsender RTL Nitro übertragt das gesamte Rennen 26 Stunden lang live.



Dunlop
19.5.2017

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Dunlop optimal vorbereitet für den Saisonhöhepunkt beim 24h-Rennen

Dunlop reist gut vorbereitet zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Das vielleicht größte und härteste Rennen der Welt wird am Himmelfahrtswochenende (25. - 28. Mai) auf der legendären Nordschleife ausgetragen. Bei der 45. Auflage des Motorsport-Marathons rüstet die Reifenmarke insbesondere in der stark besetzten GT3-Klasse zahlreiche Top-Fahrzeuge und -Teams aus, die um den Gesamtsieg kämpfen. So gehen bärenstarke Sportwagen wie Audi R8 LMS, BMW M6 GT3 und Mercedes-AMG GT3 aber auch die spektakulären Sportprototypen SCG003C der Mannschaft von Traum Motorsport um den US-Amerikaner James Glickenhaus auf Dunlop-Rennreifen an den Start, die von einem internationalen Team entwickelt und in Hanau produziert werden.

"Nach dem Doppelerfolg der Dunlop-bereiften Audi beim 24h-Qualirennen blicken wir zuversichtlich auf den Saisonhöhepunkt in der Eifel", sagt Alexander Kühn, Produktmanager Dunlop Motorsport EMEA. "Aber wir wissen natürlich, dass die Nordschleife jedes Jahr aufs Neue ihre eigenen Gesetze schreibt."

Starke Dunlop-Präsenz bei den GT3-Fahrzeugen
Nach dem Sieg beim 24h-Qualirennen über sechs Stunden gehört der Audi R8 LMS mit der [# 5] von Phoenix Racing zu den heißen Siegkandidaten. Die Lokalmatadore aus der Eifel treten mit Frank Stippler, Mike Rockenfeller, Dennis Busch und dem Dänen Nicolay Møller Madsen an. Selbstverständlich zählen aber auch Dunlop-bereifte Audi R8 LMS, die vom Audi Sport Team WRT beziehungsweise dem Audi Sport Team Land eingesetzt werden, zu den Favoriten, die nach der prestigeträchtigen Langstreckenkrone greifen. Ein weiterer Audi auf Dunlop-Reifen wird von Car Collection eingesetzt. Des Weiteren ist Dunlop in dieser Saison für Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife Reifenpartner von Mercedes-AMG. So tragen auch die pfeilschnellen Mercedes-AMG GT3 mit der [# 3] von Black Falcon und mit der [# 47] von HTP Motorsport das 'Flying D' auf der Reifenflanke. Beim Qualirennen holte der Dunlop-bereifte HTP-Mercedes-AMG GT3 die Pole Position (8:14,254 Min.). Eine eindrucksvolle Performance zeigte im Vorfeld der 24h auch die Scuderia um den US-Amerikaner James Glickenhaus mit ihren spektakulären SCG003C: Beim Qualirennen fuhr das Team mit 8:16,846 Minuten die schnellste Rennrunde. Und bis kurz vor Schluss lag einer der beiden Sportprototypen souverän in Führung, ehe ein Unfall das vorzeitige Aus bedeutete.

Dunlop-Art-Car: Design von TV-Star JP Kraemer
Mit zwei bulligen BMW M6 GT3 kommt das Team Walkenhorst Motorsport in die Eifel. Dabei wird die [# 100] erneut als Dunlop-Art-Car entlang der Nordschleife für Furore sorgen. Das Design 'Crystal Flake' in den Dunlop-Farben ist ein echter Hingucker. Es stammt von TV-Star und PS-Profi Jean Pierre Kraemer und wurde per Internet-Voting ausgewählt. Das Walkenhorst-Schwesterfahrzeug trägt die [# 101]. Dunlop begleitet zudem den Einsatz der britischen Werksmannschaft von Aston Martin mit dem neuen Vantage GT8.

Dunlop-Rennreifen in zahlreichen Klassen
Aber auch abseits der Gesamtsiegkandidaten vertrauen zahlreiche Teams auf Rennreifen der Marke Dunlop. Dunlop unterstützt erneut das Team um Musiker Smudo und Ex-DTM-Fahrer Thomas von Löwis of Menar. Der Frontmann der Band 'Die Fantastischen Vier' und seine Teamkollegen setzen auf einen Porsche Cayman [# 320], der mit einem Alternativen Treibstoff betankt wird. Auch das Team Tuning Akademie ist mit ihrem neuen Audi A5 Quattro [# 107] in der Klasse AT am Start. Volker Strycek ist in diesem Jahr zum 40. Mal beim 24h-Rennen dabei - und damit der Fahrer mit den meisten Starts. Der Rekordteilnehmer startet zusammen mit seiner Tochter Lena und Sohn Robin auf einem Dunlop-bereiften Opel Astra J OPC [# 177]. Darüber hinaus fahren auch alle Teilnehmer des BMW M235i Racing Cup sowie alle Opel Astra Cup-Fahrzeuge der Klasse SP3T auf Dunlop.



Nexen Tire
18.5.2017

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Ex-DTC-Champion Fredrik Lestrup verstärkt Fahreraufgebot des NEXEN Mini

  • 32-jähriger Mini-Spezialist hat 2015 die Deutsche Tourenwagen Challenge gewonnen
  • Fredrik Lestrups Teamkollegen: Ralf Zensen, Ralph Beck und Nachwuchstalent Fabian Peitzmeier
  • NEXEN Mini wurde von David Dombek rundherum überholt und startet mit neuem Motor

Aus Sicht des Teams NEXEN TIRE Motorsport kann das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring kommen: Der NEXEN Mini ist startbereit und das Fahrerquartett komplett. Als vierter Pilot neben Teamchef Ralf Zensen (Barweiler), Routinier Ralph Beck (Adenau) und Nachwuchstalent Fabian Peitzmeier (Hürth bei Köln) greift der 32-jährige Fredrik Lestrup ins Lenkrad des gut 250 PS starken SP2T-Fronttrieblers. Der anerkannt schnelle Schwede hat 2015 mit zwölf Laufsiegen die Deutsche Tourenwagen Challenge am Steuer eines Mini JCW gewonnen, der ebenfalls von David Dombek vorbereitet wurde. In der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ging der GT3-erprobte Stockholmer 2008 erstmals an den Start, sein erstes von insgesamt vier 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife nahm er 2011 in Angriff - mit einem John Cooper Works Coupé des damaligen MINI Motorsport-Werksteams.

"Ich freue mich sehr über die Chance, für NEXEN TIRE Motorsport bei diesem faszinierenden Rennen an den Start gehen zu können", so Lestrup, der am kommenden Wochenende mit zwei eigenen Wagen in Finnland einen Lauf zur skandinavischen TCR-Meisterschaft bestreitet. "Die Nordschleife ist eine großartige Strecke und das 24-Stunden-Rennen eine tolle Herausforderung. Dass David Dombek das Auto perfekt vorbereitet, weiß ich aus eigener Erfahrung. Und ich bin sehr gespannt auf meine neuen Teamkollegen und die Zusammenarbeit mit einem wissbegierigen Nachwuchsfahrer wie Fabian."

"Mit Fredrik haben wir besonders schlagkräftige Unterstützung gefunden - am Steuer eines Mini JCW setzt er sicherlich Maßstäbe", betont Ralf Zensen. "Aber unsere Hauptaufgabe während des 24-Stunden-Rennens wird sein, das Auto erst einmal ins Ziel zu bringen - und da kommt es nicht allein auf Schnelligkeit an, es zählt auch Cleverness und Umsicht. Mit Fredrik, Fabian, Ralph und mir haben wir eine interessante Mischung aus Erfahrung und Routine, purem Speed und Talent im Auto sitzen. Wenn wir heil über die Runden kommen, wäre der Klassensieg eine schöne Belohnung."

"Angesichts unserer Startnummer 112 ist es ja irgendwie schon vorgegeben, dass unser NEXEN Mini flott sein muss wie die Feuerwehr", lacht Ralph Beck. "Wir haben bei den ersten beiden VLN-Rennen viel gelernt und das Auto immer weiter verbessert - die Hausaufgaben sind erledigt. Auch, was die Arbeit mit Fabian betrifft. Wir haben intensiv Onboard-Videos studiert und Testrunden auf der Nordschleife abgespult. Es macht Spaß zu sehen, wie schnell er das umsetzt. Von mir aus kann es losgehen."

"Ich muss mich wirklich bei Ralf und Ralph sowie dem ganzen Team NEXEN TIRE Motorsport bedanken: Ich bekomme die beste Unterstützung, die ich mir vorstellen kann", betont Fabian Peitzmeier vor seinem allerersten 24-Stunden-Rennen, das der 19-Jährige als jüngster Fahrer im Teilnehmerfeld in Angriff nimmt. "Da kommen viele neue Erfahrungen auf mich zu wie zum Beispiel Nordschleife bei Nacht - darauf freue ich mich unheimlich. Meine Hauptaufgabe wird sein, einen fehlerfreien Job abzuliefern und so viel zu lernen wie möglich."



Audi
11.5.2017

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Aktualisiertes Fahreraufgebot für die zwei Audi R8 LMS GT4

Der neue Audi R8 LMS GT4 steht vor seinem ersten Renneinsatz vom 25. bis 28. Mai bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Audi Sport setzt dabei auf erfahrene Kräfte: Das Audi Sport Team Phoenix ist ein Partner der ersten Stunde im Kundensportprogramm, die sieben internationalen Piloten haben bereits viele Tausend Rennkilometer auf der Nordschleife absolviert sowie zahlreiche Meistertitel gewonnen.

Das Audi Sport Team Phoenix hat bislang vier Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel eingefahren und mit Audi zwei Mal den DTM-Champion gestellt. Die sieben Piloten wiederum blicken auf ganz unterschiedliche Karrieren zurück, gleichzeitig haben sie alle eins gemeinsam: Sie wissen genau, worauf es bei einer Premiere ankommt - die Autos schnell und trotzdem sicher ins Ziel zu bringen, damit Audi Sport customer racing das Modell mit den gewonnenen Daten weiterentwickeln kann.

Das Aufgebot im Detail:

  • Bewerber für beide Fahrzeuge: AUDI SPORT TEAM PHOENIX
  • Audi R8 LMS GT4 [# 17] Christian Abt / Rahel Frey / Patrick Huisman / Peter Terting (D/CH/NL/D)
  • Audi R8 LMS GT4 [# 18] Joonas Lappalainen / Alexander Mies / Peter Terting / Alex Yoong (FIN/D/D/MAL)

Alle Piloten des Rennwagens mit der Nummer 17 sind bereits in der DTM gestartet, den Audi mit der Nummer 18 steuern vier aktuelle Meister. Rahel Frey ist die einzige Frau im Aufgebot. Sie hat nach ihrer DTM-Karriere seit 2013 sechs GT3-Rennsiege mit dem Audi R8 LMS erzielt. Ihr Teamkollege Peter Terting gewann 2002 den ADAC Volkswagen Lupo Cup, stieg in die DTM auf, war 2004 Vizemeister im Seat Leon Supercopa und feierte als Werksfahrer der spanischen Konzernmarke Laufsiege in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Christian Abt und Patrick Huisman erreichten schon 2004 beim 24-Stunden-Rennen in der Eifel zusammen im Abt-Audi TT-R Gesamtrang vier. Bis heute stand Christian Abt bei diesem Rennen fünf Mal als Zweiter auf dem Podium. Wie Abt fuhr auch Patrick Huisman in der DTM, gewann als Einziger vier Mal den Porsche Supercup und hat mehr als 30 24-Stunden-Rennen bestritten.

Im Schwesterauto fahren vier Titelträger aus dem Vorjahr. Doppelstarter Peter Terting ist aktueller Meister im GT4 European Series Northern Cup, der Finne Joonas Lappalainen hat den Audi Sport TT Cup gewonnen. Alex Yoong aus Malaysia, ein früherer Formel-1-Fahrer, gewann 2016 zum dritten Mal in Folge den Audi R8 LMS Cup in Asien. Alexander Mies, der jüngere Bruder von Audi-Sport-Pilot Christopher Mies, ist aktueller Meister und Juniormeister in der VLN.



Heinz-Josef Hilger
9.5.2017

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BoP für das Rennen veröffentlicht

Der Veranstalter - der ADAC Nordrhein - veröffentlichte die neue BoP (Balance of Performance) welche gültig ist für das kommende 24h-Rennen. In dieser BoP werden bestimmte Parameter für die Klassen SP 9 (=GT3), die SP 10, die SP-X, die SP-Pro und die E1-XP festgelegt. Interessant sind speziell die Klassen SP 9 und SP-X, denn dort geht es um die potenziellen Gesamtsieger für's 24h-Rennen. Durch die Erfahrungen, die die technischen Gutachter des ADAC bei den zwei VLN-Läufen und dem Wochende des Qualirennens sammeln konnten, gab es nun bei einigen Fahrzeugen leichte Korrekturen von bestimmten Parametern - betroffen sind das Gewicht, das Tankvolumen bzw die zulässigen Füllmenge, die Motorleistung und der maximale Ladedruck des/der Turbolader(s).

Die Fahrzeuge von BMW und Mercedes-Benz hatten ja bei den durchgeführten Veranstaltungen vielleicht nicht ihre wirkliche Leistungsfähigkeit gezeigt und wurden jetzt etwas zurückgestuft durch Gewichtserhöhung, kleineres Tankvolumen und niedrigen Ladedruck (BMW).

Besonders betroffen sind die SCG003C der Scuderia Cameron Glickenhaus: dort wurde das Gewicht erhöht, Tankvolumen und Füllmenge reduziert und der max. Ladedruck der Turbolader zurückgenommen. Der Renault R.S.01 durfte an Gewicht ausladen und hat nun weniger Tankvolumen. Der Porsche 911-991 erhielt 5 PS mehr - haben da die Beschwerden von Klaus Abbelen etwas geholfen?

Die Änderungen der Parameter bei den GT3- und SP-X Fahrzeugen:

Hersteller / TypParameterEinheitBoP V2 QualiBoP V1 RennenÄnderung
Audi / R8 LMSTankvolumen[l]120115-5
Audi / R8 LMSFüllmenge[l]112113+1
BMW / M6Gewicht[kg]13351345+10
BMW / M6Tankvolumen[l]125121-4
BMW / M6Füllmenge[l]122119-3
BMW / M6Leistung-Motorprüfst.[PS]500495-5
BMW / M6Ladedruck[mbar]17301715-15
Ferrari / 488Gewicht [kg]12851295+10
Ferrari / 488Leistung-Motorprüfst.[PS]490495+5
Ferrari / 488Ladedruck [mbar]15501560+10
MB / AMGGewicht [kg]13351345+10
MB / AMGTankvolumen[l]120118-2
Lambo. / HuracanTankvolumen[l]120115-5
Lambo. / HuracanFüllmenge[l]112113+1
Porsche / 991 RTankvolumen[l]113111-2
Porsche / 991 RRestriktor[mm]2x35,02x35,5+0,5
Porsche / 991 RLeistung-Motorprüfst.[PS]500505+5
Renault / R.S.01Gewicht[kg]12601235-25
Renault / R.S.01Tankvolumen[l]120112-8
Renault / R.S.01Füllmenge[l]120110-10
SCG / SCG003CGewicht[kg]13101325+15
SCG / SCG003CTankvolumen[l]120115-5
SCG / SCG003CFüllmenge[l]120113-7
SCG / SCG003CLadedruck[mbar]18501835-15

Die anderen GT3 Fahrzeuge: Aston-Martin GT3 (nicht am Start), Audi R8 LMS Ultra (nicht am Start), Bentley Continental GT3, Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (nicht am Start), Nissan GT- R (nicht am Start) und Corvette C7 GT3-R (nicht am Start) blieben praktisch unverändert.
Beim BMW Z4 GT3 wurde nur die Tankgröße bzw. die Füllmenge etwas reduziert, aber es dürfte schwer werden, mit diesem älteren Fahrzeugtyp ganz vorne mitzufahren.



Heinz-Josef Hilger
3.5.2017

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161 Nennungen für's 24h-Rennen angenommen

Die 161 Nennungen sind eine Steigerung von 2 gegenüber dem Vorjahr. 2015 waren es auch 158 Nennungen in der Starterliste. Will der ADAC Nordrhein vielleicht gar nicht mehr Teilnehmer und ist so voll zufrieden? Nur mal zur Erinnerung: im Jahr 2007 - also vor 10 Jahren - gab es 230 Nennungen ...

Die Aufteilung der Nennungen nach Klassen:

  • SP 9:   30 Nennungen
  • SP 9-LG:   4
  • SP-X:   7
  • SP 8:   7
  • SP 8T:   5
    -------------------
    Teilsumme:   53 Nennungen

  • SP 7:   10
  • SP 10:   5
  • SP 6:   6
  • SP 5:   1
  • SP 3T:   12
  • SP 3:   15
  • SP 2T:   2
    -------------------
    Teilsumme:   51 Nennungen

  • V 6:   4
  • V 5:   6
  • V 4:   10
  • V 3:   1
  • V 2T:   2
    -------------------
    Teilsumme:   23 Nennungen

  • AT:   5
  • TCR:   6
  • Cup 5 (BMW M235):   13
  • CUP 3 (Porsche Cayman):   10
    -------------------
    Teilsumme:   34 Nennungen

  • Summe:   161 Nennungen


Heinz-Josef Hilger
3.5.2017

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Bentley will mit drei Continental GT3 starten

Bentley ändert ihre Strategie, um das ADAC 24h-Rennen zu gewinnen: jetzt werden anstelle von zwei Rennwagen noch ein dritter Bentley Continental GT3 durch das Team Abt Sportsline eingesetzt. Es handelt sich um das Fahrerteam Guy Smith, Steven Kane und Maxime Soulet, die beim ersten Blancpain Endurance Lauf in Monza (23. April 2017) leider kein Ruhmesblatt ablegten und von der Rennleitung disqualifiziert wurden. Der Ruf der 'Bentley-Boys' wurde dadurch ziemlich beschädigt und man kann nur hoffen, daß es auf dem Nürburgring zivilisierter zugehen wird.

Die beiden anderen Fahrerbesetzungen:
- Christopher Brück, Christian Menzel und Nico Verdonck ([# 37] beim Qualirennen am 23. April)
- Christian Mamerow, Jordan Lee Pepper und Christer Jöns ([# 38] beim Qualirennen am 23. April)



ADAC NR
28.4.2017

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Top-30-Qualifying: Zwischenstand nach dem Qualirennen

Beim Qualirennen wurden weitere 11 Plätze im Top-30-Qualifying vergeben.

Hier die bislang qualifizierten Teilnehmer für das Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen 2017:

Start-Nr.KlasseBewerberFahrerFahrzeug
911 - VLN1SP 9Manthey RacingPatrick PiletPorsche 911-991 GT3 R
4 - VLN1SP 9Falken MotorsportsMartin RaggingerPorsche 911-991 GT3 R
59 - Q24hSP 9Manthey RacingSven MüllerPorsche 911-991 GT3 R
12 - VLN2SP 9Manthey RacingMathieu JaminetPorsche 911-991 GT3 R
31 - VLN2SP 9Frikadelli RacingNorbert SiedlerPorsche 911-991 GT3 R
8 - VLN2SP 9Haribo Racing Mercedes-AMGUwe AlzenMercedes-AMG GT3
3 - Q24hSP 9Mercedes-AMG Black FalconMaro EngelMercedes-AMG GT3
47 - Q24hSP 9AMG-Team HTP MotorsportChristian HohenadelMercedes-AMG GT3
42 - Q24hSP 9BMW Team SchnitzerMarco WittmannBMW M6 GT3
33 - Q24hSP 9Falken MotorsportStef DusseldorpBMW M6 GT3
100 - Q24hSP 9Walkenhorst MotorsportChristian KrognesBMW M6 GT3
49 - VLN1SP 9Audi Sport Team WRTRobin FrijnsAudi R8 LMS
28 - Q24hSP 9Audi Sport Team LandN. N.Audi R8 LMS
5 - Q24hSP 9Phoenix-AudiMike RockenfellerAudi R8 LMS
702 - Q24hSP-XTraum MotorsportFelipe LaserSCG003C
704 - Q24hSP-XTraum MotorsportFranck MailleuxSCG003C
37 - Q24hSP 9Bentley Team AbtChristopher BrückBentley Continental GT3

Stand: nach dem Qualirennen am 23.4.2017

Es sind noch noch 13 Plätze frei: Sie werden mit den Teams aufgefüllt, die sich in den ersten beiden Qualifyings beim ADAC Zurich 24h-Rennen (Donnerstagabend bzw. Freitagmorgen) entsprechend weit vorne qualifizieren. Die Startreihenfolge des Top 30 Qualifying wird durch Auslosung durch den Veranstalter bestimmt.



Ernüchterndes Ergebnis am Nürburgring

Letztes Wochenende stand das Qualifikations-Rennen vom 24h Rennen Nürburgring auf dem Programm von Rinaldi Racing. Das Team reiste mit dem neuaufgebauten Ferrari 488 GT3 an. Auf der Startnummer 22 teilten sich die Lenkradarbeit Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach.
Am Samstagmorgen hatte der Ferrari bei den Test- und Einstellfahrten sein Roll-out auf der GP-Strecke, bei dem alles funktionierte. Es folgten am Nachmittag das freie Training, in dem die Fahrer sich die Fahrer an die Streckenbedingungen gewöhnen konnten.
Beim ersten Qualifying am späten Samstagnachmittag konnten sich die Fahrer ein Bild von den Streckenverhältnissen bei anbrechender Nacht machen. Weiss, Kainz und Krumbach absolvierten ihre Pflichtrunden und landeten auf Platz 26.

Gleich am Sonntagmorgen ging es mit dem zweiten Qualifying los, bei dem sich der Ferrari [# 22] weiter nach vorne auf Platz 19 schob.

Pünktlich um 12:00 Uhr startete das Qualifikations-Rennen auf dem Nürburgring/Nordschleife. Oliver Kainz übernahm den Start und konnte sich bis zum Boxenstopp um einige Positionen verbessern. Den zweiten Stint übernahm Jochen Krumbach. Mit soliden Rundenzeiten konnte sich Krumbach bis Platz 12 nach vorne arbeiten. Beim nächsten Stopp übergab er den italienischen Boliden an Georg Weiss. Nach einigen Runden musste der Ferrari leider wegen widrigen Umständen abgestellt werden.

Michele Rinaldi: "Nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten. Der Ferrari läuft gut und die Fahrer fühlen sich mit dem Fahrzeug auf der Strecke sehr wohl. Wir haben dennoch neue Erkenntnisse gewonnen und hoffen nun bei dem 24h Rennen am Nürburgring Ende Mai anzugreifen."

Georg Weiss: "Wir haben zum zweiten Mal für heute ein Problem mit der Benzinpumpe an unserem Ferrari. Wir müssen jetzt mal genauer nachschauen, was das Problem ist."



Heinz-Josef Hilger
26.4.2017

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Fast hätte Glickenhaus gewonnen...

Das 6h-Qualirennen ist nun schon das dritte Rennen in diesem Jahr, wo die Entscheidung über den Sieg erst in den letzten Runden fiel - bei beiden VLN-Läufen erreichte der 'sicher aussehende Sieger' nicht die Ziellinie und nun erreilte das Scuderia Glickenhaus Team mit ihrem SCG003C [# 702] das gleiche Schicksal. Drei Runden vor Schluß (in der 39. Runde von insgesamt 41) gab es in der Anfahrt zur Arembergkurve ein Bremsversagen und der schöne Prototyp landete in der Leitplanke.

Auch der zweite Prototyp, die [# 704] fiel schon nach einer halben Stunde Rennzeit aus, nachdem in der Startphase und den ersten Runden die zweite Position erobert werden konnte - hinter der [# 702], die das Feld anführte. Also ein Superstart der beiden SCG Fahrzeuge im Rennen, der beweist, daß sie mittlerweile konkurrenzfähig sind. Gestartet waren die [# 702] auf Position 2 mit dem Startfahrer Felipe Fernandez Laser und die [# 704] mit Frank Mailleux auf Pos. 7.

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Wichtige Generalprobe für Mercedes-AMG Motorsport auf der Nürburgring-Nordschleife

Vor dem Saisonhighlight des 24-Stunden-Rennens Nürburgring sammeln die Teams mit dem Mercedes-AMG GT3 wichtige Testkilometer für den Langstreckenklassiker (25.-28. Mai 2017): Beim sechsstündigen ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife sicherte sich das Mercedes-AMG Team BLACK FALCON den fünften Platz. Drei der vier im Qualifikationsrennen angetretenen Mercedes-AMG GT3 haben sich vorzeitig für das Top 30-Qualifying beim legendären 24-Stunden-Rennen qualifiziert.

Nach 41 packenden Runden über die Nürburgring-Nordschleife errangen Maro Engel, Thomas Jäger, Dirk Müller und Jan Seyffarth (alle GER) im Mercedes-AMG GT3 #3 im diesjährigen ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen Rang fünf. Das Quartett des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON war von Platz fünf in das Rennen gestartet und bot während der gesamten sechsstündigen Renndistanz eine solide Leistung. Zweitbestes Fahrzeug aus Affalterbach wurde die Startnummer 4 des BLACK FALCON Kundenteams, die sich mit dem Duo Abdulaziz Al Faisal (KSA) und Hubert Haupt (GER) den 14. Platz sicherten. Als dritter Mercedes-AMG GT3 beendete das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG (#8) mit Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz (alle GER) und Renger van der Zande (NED) die Generalprobe auf der Nürburgring-Nordschleife auf Rang 17.

Bei trockener Strecke in der Grünen Hölle eroberte der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 47 vom Mercedes-AMG Team HTP Motorsport nach den beiden Qualifyings am Samstagabend und Sonntagmorgen sogar die Pole Position. Nach einem turbulenten Start etablierten sich die Fahrzeuge mit dem Stern in der Spitzengruppe. Rennpech hatte der Pole Sitter mit Startfahrer Christian Hohenadel (GER) in der dritten Runde, als er nach einer Kollision das Rennen vorzeitig beenden musste.

n der zweiten Rennhälfte kristallisierte sich ein Kampf des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON um eine Top 5-Position heraus. Nachdem Startfahrer Maro Engel sich vom fünften Startplatz in die Top 3 verbessern konnte, übernahm sein Teamkollege Thomas Jäger mit einem Doppelstint. Auch Dirk Müller und Schlussfahrer Jan Seyffarth pilotierten den Mercedes-AMG GT3 ohne weitere Probleme durch das 6-Stunden-Rennen mit über 100 Teilnehmern. Am Ende überquerten sie die Ziellinie nach 41 Runden und konnten wichtige Erfahrungen für den anstehenden Langstreckenklassiker Ende Mai sammeln.

Damit erreichte Mercedes-AMG Motorsport das ausgegebene Ziel, möglichst viele der gestarteten Performance Fahrzeuge vorzeitig für das Top 30-Qualifying des 24-Stunden-Rennens zu qualifizieren. Das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG sicherte sich den Startplatz bereits durch die Ergebnisse in den ersten beiden VLN-Läufen, die Mercedes-AMG Teams HTP Motorsport und BLACK FALCON durch die erfolgreichen Platzierungen im Qualifying des Qualifikationsrennens.

Ergebnis ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen:

Pos.Nr. / Klasse FahrzeugTeamFahrerRunden
15 / SP9Audi R8 LMSPhoenix RacingMike Rockenfeller (SUI), Nicolay Möller Madsen (DEN), Dennis Busch (GER)41
29 / SP9Audi R8 LMSAudi Sport Team WRTNico Müller (GER), Frederic Vervisch (BEL)41
344 / SP9Porsche 911 GT3 RFalken MotorsportsJörg Bergmeister (GER), Dirk Werner (GER), Laurens Vanthoor (BEL)41
53 / SP9Mercedes-AMG GT3Mercedes-AMG Team BLACK FALCONMaro Engel (GER), Thomas Jäger (GER), Jan Seyffarth (GER), Dirk Müller (GER)41
144 / SP9Mercedes-AMG GT3BLACK FALCONHubert Haupt (GER), Abdulaziz Bin Turki Al Faisal (KSA)41
178 / SP9Mercedes-AMG GT3HARIBO Racing Team Mercedes-AMGUwe Alzen (GER), Lance David Arnold (GER), Maximilian Götz (GER), Renger van der Zande (NED)40
DNF47 / SP9Mercedes-AMG GT3Mercedes-AMG Team HTP MotorsportSebastian Asch (GER), Christian Hohenadel (GER), Stefan Mücke (GER)3


Drei BMW M6 GT3 in den Top-10

Plätze sechs, sieben und acht für ROWE Racing, Schubert Motorsport und das BMW Team Schnitzer bei der Generalprobe für die 24 Stunden auf dem Nürburgring.

Mit neun BMW M6 GT3 sind BMW Teams an diesem Wochenende bei der Generalprobe für die 24 Stunden auf dem Nürburgring, dem 6-Stunden-Qualifikationsrennen, angetreten. Drei Fahrzeuge beendeten das Rennen auf der Nordschleife innerhalb der Top-10. Außerdem schafften drei BMW M6 GT3 vorzeitig den Einzug ins Top-30-Qualifying in gut vier Wochen.
Das Qualifikationsrennen für die 24 Stunden auf dem Nürburgring war eine enge Angelegenheit: Nicht einmal eine Minute fehlte dem bestplatzierten BMW M6 GT3 nach sechs Stunden Rennzeit auf den siegreichen Audi. Bereits im Qualifying hatten die ersten 13 Fahrzeuge innerhalb von nur drei Sekunden gelegen. All das deutet auf einen spannenden Schlagabtausch in gut vier Wochen hin, wenn am 27. und 28. Mai der Langstreckenklassiker auf der Nordschleife zum 45. Mal ausgetragen wird.

Das Fahrzeug mit der Startnummer 99 von ROWE Racing mit Alexander Sims, Philipp Eng, Maxime Martin und Marc Basseng am Steuer war auf Rang sechs der bestplatzierte BMW M6 GT3. Direkt dahinter auf den Plätzen sieben und acht folgten Jens Klingmann, Jörg Müller, John Edwards und Tom Onslow-Cole von Schubert Motorsport sowie António Félix da Costa und Alex Lynn vom BMW Team Schnitzer. Die zweiten Fahrzeuge von ROWE Racing und dem BMW Team Schnitzer kamen auf den Positionen elf und zwölf ins Ziel. Der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 101 von Walkenhorst Motorsport beendete das Rennen auf Position 18. Das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 100 schied ebenso nach einem Unfall aus wie der BMW M6 GT3 mit der Startnummer 33 von Falken Motorsports. Das zweite Auto von Schubert Motorsport hatte einen technischen Defekt zu beklagen.

Bereits vor dem Rennen hatten sich drei BMW M6 GT3 ihre Startplätze im Top-30-Qualifying beim 24-Stunden-Rennen gesichert. Nur die Top-10 im Zeittraining sowie die Top-5 im Qualifikationsrennen bekamen an diesem Wochenende einen der begehrten Plätze für das Einzelzeitfahren um die besten Startpositionen in gut vier Wochen. Die Nummer 100 von Walkenhorst Motorsport (Platz 3), die Nummer 33 von Falken Motorsports (Platz 6) und die Nummer 42 vom BMW Team Schnitzer (Platz 9) erreichten dieses Ziel vorzeitig. Alle anderen BMW Crews haben am 24-Stunden-Wochenende die Chance, ebenfalls ins Top-30-Qualifying einzuziehen.

Der Sieg in der BMW M235i Racing Cup Klasse ging an Christopher Rink, Danny Brink, Philipp Leisen und Yannick Fübrich vom Pixum Team Adrenalin Motorsport. Norbert Fischer, Christian Konnerth, Daniel Zils und David Griessner machten den Doppelsieg für die Mannschaft um Teamchef Matthias Unger perfekt. Platz drei in der Klasse ging an Walkenhorst Motorsport.

Seinen nächsten Härtetest auf der Nordschleife bestand der BMW M4 GT4. Das neue Kundensport-Fahrzeug von BMW Motorsport, das ab 2018 in Kundenhand sein wird und in dieser Saison regelmäßig Testeinsätze absolviert, wurde von BMW Motorsport Junior Ricky Collard, Dirk Adorf, dem Mentor der BMW Motorsport Junioren, und Jörg Weidinger gefahren.



Heinz-Josef Hilger
24.4.2017

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Die Top 6 beim 24h-Qualifikationsrennen 2017:
1.   [# 5] PHOENIX RACING - AUDI R8 LMS - 41 Runden - Rockenfeller / Moeller Madsen / Busch

2.   [# 9] Audi Sport Team WRT - AUDI R8 LMS - +18,870 Sek. - Müller / Vervisch

3.   [# 44] Falken Motorsports - Porsche 991 GT3R - +22,632 Bergmeister / Werner / Vanthoor

4.   [# 28] Audi Sport Team Land - AUDI R8 LMS - +38,940 - Mies / Kaffer / van der Linde

5.   [# 3] Mercedes-AMG Team Black Falcon - Mercedes-AMG GT3 - +58,655 - Müller / Jäger / Engel / Seyffarth

6.   [# 99] Rowe Racing - BMW M6 GT3 - +59,682 - Eng / Sims / Martin / Basseng

Die Klassensieger beim 24h-Qualifikationsrennen 2017:
V2T:   Nr. 164
V4:   Nr. 157
V5:   Nr. 151
V6:   Nr. 133
Cup3:   Nr. 302
Cup5:   Nr. 242
AT:     Nr. 105
SP3T:   Nr. 170
TCR:   Nr. 172
SP5:    Nr. 83
SP6:   Nr. 76
SP7:   Nr. 64
SP8:   Nr. 7
SP8T:   Nr. 40
SP9-LG:   Nr. 102
SP9:     Nr. 5
SP10:   Nr. 71
SPX:   Nr. 35


1. [# 5] Phoenix Racing


2. [# 9] Audi Sport Team WRT


3. [# 44] Falken Motorsports


4. [# 28] Audi Sport Team Land


5. [# 3] Mercedes-AMG Team Black Falcon


6. [# 99] Rowe Racing


[# 22] Wochenspiegel Team Monschau


[# 100] Walkenhorst Motorsport


[# 702] Traum Motorsport

ADAC Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen am 23. April 2017

Doppelsieg auf dem Nürburgring: Bei der Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen war Audi die erfolgreichste Marke. Das Team Phoenix Racing fuhr im Qualifikationsrennen von Startplatz acht zum Sieg. Dennis Busch/Nicolaj Møller Madsen/Mike Rockenfeller [# 5] überquerten die Ziellinie nach sechs Rennstunden mit 18,8 Sekunden Vorsprung vor Nico Müller/Frédéric Vervisch [# 9], die für das Audi Sport Team WRT ebenfalls in einem Audi R8 LMS am Start waren. Für den Dänen Møller Madsen, Vizemeister im Audi Sport TT Cup 2015, war es der erste Gesamtsieg in einem Audi R8 LMS.
Dritte wurde das Team Falken Motorsports mit den Fahrern Dirk Werner, Jörg Bergmeister und Laurens Vanthoor auf Porsche 911-991 GT3 R [# 44].

Pole Position für's Rennen: [# 47] AMG Team HTP Motorsport - Sebastian Asch / Stefan Mücke / Christian Hohenadel
Start des 6h Rennen um 12:00 Uhr:
Gesamtsieger des 6h Qualifying- Rennen: Mike Rockenfeller / Nicolay Moeller Madsen / Dennis Busch (PHOENIX RACING)
Die Siegerehrung: N. Müller - F. Vervisch - M. Rockenfeller - N. Moeller Madsen - D. Busch - D. Werner - J. Bergmeister - L. Vanthoor

 

Doppelsieg für Dunlop beim 24h-Qualirennen

Hervorragender Erfolg für Dunlop beim 24h-Qualifikationsrennen auf der Nürburgring-Nordschleife: Die Reifenmarke feierte bei dem letzten Vorbereitungsrennen für das legendäre 24h-Rennen Ende Mai einen Doppelsieg. Die Lokalmatadore von Phoenix-Racing gewannen mit dem Audi R8 LMS [# 5] vor dem Audi Sport Team WRT [# 9], die ebenfalls mit einem Dunlop-bereiften R8 LMS am Start waren.

"Das ist eine gelungene Generalprobe für das 24h-Rennen. Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft um Teamchef Ernst Moser zum Sieg und WRT für Platz zwei", sagte Alexander Kühn, Manager Dunlop Motorsport. "Die Erfahrungswerte der beiden vorangegangenen VLN-Rennen und der weiteren Testfahrten haben sich ausgezahlt. Mit diesem Resultat beim Qualirennen blicken wir nun zuversichtlich auf den großen Langstreckenklassiker in der Eifel."

Nach 41 Runden über die 25,378 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und Grand-Prix-Kurs jubelten die Phoenix-Piloten Mike Rockenfeller, Dennis Busch und Nicolay Moeller Madsen (DEN) über den Sieg. "Heute hat alles funktioniert, und der Dunlop-Reifen war in den Stints top", sagte Mike Rockenfeller. Als Zweiter wurden DTM-Fahrer Nico Müller (SUI) und Frederic Vervisch (BEL) abgewinkt. "Unsere Strategie hat gepasst, und die Rennpace war gut. Dank der Dunlop-Reifen konnten wir lange Stints fahren", sagte Nico Müller. In dem packenden Rennen auf der härtesten Rennstrecke der Welt sammelte insbesondere der Dunlop-bereifte Individual-Sportwagen SCG003C der Crew um den US-Amerikaner James Glickenhaus viele Führungskilometer und fuhr mit 8:16.846 Minuten die schnellste Rennrunde. Die Mannschaft hatte den Sieg vor Augen. Aber mit einem Unfall kurz vor dem Rennende platzte der Traum vom ersten Triumph auf der Nordschleife.

Bereits im Zeittraining hatten die beiden spektakulären SCG003C für Furore gesorgt. Am Samstagabend markierte die [# 702] im ersten Qualifying mit 8:16,340 Minuten die vorläufige Pole Position. Nach dem zweiten Qualifying standen dann drei Dunlop-bereifte GT3-Sportwagen an der Spitze. Der HTP-Mercedes-AMG GT3 mit der [# 47] sicherte sich mit 8:14,254 Minuten die Pole Position und konnte den zweitplatzierten SCG003C mit der [# 702] von Traum Motorsport um 0,571 Sekunden hinter sich lassen. Der BMW M6 GT3 mit der [# 100] im Dunlop-Design von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop startete von Position drei - fiel im Rennen aber nach einem Unfall frühzeitig aus.

Text: Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH



Frikadelli Racing erkämpft sich mit dem Profi-Porsche einen Platz in den Top 10

Die beiden Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing haben das Qualifikationsrennen für den 24-Stunden-Saisonhöhepunkt auf dem Nürburgring mit den Plätzen neun und 19 beendet. Das allein für Profi-Rennfahrer reservierte Auto von Lucas Luhr (Koblenz), Michael Christensen (DK) und Klaus Bachler mit der Startnummer 31 nutzte dabei eine asynchrone Strategie, um vom etwas enttäuschenden 23. Startplatz wieder in die Top 10 zu fahren: Startfahrer Bachler kam bereits nach drei Runden zum Nachtanken an die Box und setzte seine Reise auf freier Bahn fort. In der zwölften Runde übergab der Österreicher an Porsche-Werksfahrer Christensen, der den Grand Prix-Kurs und die Nordschleife des Traditionskurses ebenfalls acht Mal umkreiste. In Runde 19 übernahm Luhr für einen Doppelstint. Nach 33 Umläufen war wieder Christensen an der Reihe, der den [# 31]-Porsche von Frikadelli Racing auf der neunten Position ins Ziel brachte.

Mit der klassischen »Frikadelle«, dem [# 30]-GT3 R, gingen Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Barweiler) und Andreas Ziegler (Sinzig) von Rang 31 aus mit einer sehr geradlinigen Strategie ins Rennen. Nach Runde sieben übernahm Ziegler das erste Mal, nach dem 15. Umlauf war Teamchef Abbelen an der Reihe, nach Runde 23 nahm Schmitz das Steuer erneut in die Hand, bevor Ziegler den Porsche auf dem 19. Platz bis ins Parc fermé steuerte.

Stimmen nach dem Rennen --- Porsche 911 GT3 R Startnummer 30

Klaus Abbelen: "Mein Stint war sehr gut. Ich konnte Runde für Runde 8:40er Zeiten fahren, damit bin ich zufrieden. Platz 19 geht für uns als Pro-Am-Team in Ordnung. Unser Profi-Porsche hat es dank cleverer Strategie noch weit nach vorne gebracht. Fahrer und Team passen immer besser zusammen. Alles, was in unserer Macht liegt, hat super funktioniert. Unsere mutige Strategie wurde belohnt, obwohl wir uns von der 'Balance-of-Performance' gehandicapt fühlen. Mit der aktuellen 'BoP'-Einstufung können wir nicht zufrieden sein, da sehe ich noch großen Gesprächsbedarf."

Sabine Schmitz: "Nach meinem guten Start holte ich direkt ein paar Plätze auf. Dann hielt mich ein grüner Porsche etwas auf. Bei meinem zweiten Stint ließ ich nochmals geringeren Reifenluftdruck einstellen, das hat perfekt funktioniert - das Auto und die neuen Michelin-Pneus fühlten sich besser an. Ich wäre in meiner letzten Runde, wenn die Reifen eigentlich das Beste hinter sich haben, fast noch eine 8.30er Zeit gefahren. Aber dann musste ich im Tiergarten eine Vollbremsung hinlegen. Trotzdem hat das richtig Spaß gemacht!"

Andreas Ziegler: "Unser Porsche ging mega, ich hatte einen Riesenspaß und konnte richtig pushen - auch in meinem zweiten Turn. Das Team hat das Auto super hingestellt. Was mich betrifft: Damit fahre ich gerne das 24-Stunden-Rennen."

Porsche 911 GT3 R Startnummer 31

Klaus Bachler: "Der Porsche fühlte sich gut an. Wir haben eine andere Strategie gewählt mit einem frühen Stopp nach drei Runden. Dadurch konnte ich mich aus dem Verkehr heraushalten und hatte acht Runden lang fast freie Fahrt."

Michael Christensen: "Schon in meinem ersten Stint lief alles gut, nur in den letzten drei Runden bin ich sehr im Verkehr aufgehalten worden. Aber das erlebt jeder Fahrer irgendwann einmal. Im Schlussturn ging es für mich am Ende nur ums Ankommen, die Reifen ließen stark nach - das war eine echte Herausforderung. Aber ich freue mich, auf Platz neun im Ziel zu sein. Bis zum 24-Stunden-Rennen haben wir noch Arbeit vor uns."

Lucas Luhr: "14 Runden am Stück - das habe ich auch für mich gebraucht. Ich habe in einen guten Rhythmus gefunden und fühle mich jetzt im Porsche wieder wohl. Bei meinem Doppelstint konnte ich beide Reifentypen ausprobieren. Aber wir konzentrieren uns hier nur auf uns selbst. Das Auto fühlt sich gut an, auch wenn wir noch ein paar Dinge aussortieren können, wollen und müssen. Wir bereiten uns in Ruhe auf das 24-Stunden-Rennen vor."



ADAC NR
21.4.2017

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Streaming, Ticker, Timing: 24h-Qualirennen geht live

Beim 24h-Qualirennen verpassen die Zuschauer nichts von der Action, dafür sorgt ein umfassender Liveservice. Auf der 24h-Homepage wird ab Samstag die Live-Seite verfügbar sein, auf der dann Ticker- und Timing-Informationen abrufbar sind. Schon ab dem Freien Training (Samstag, 16:50 Uhr) bleiben die Zuschauer so auf dem Laufenden. Ab Sonntag­vormittag kommen dann auch bewegte Bilder hinzu: Dann gehen die Kameras auf Sendung, mit der die Action auf der Strecke festgehalten wird. Vier Onboards, Streckenkameras und natürlich ein Reporterteam in der Boxengasse sind im Einsatz, die technische Umsetzung liegt in den bewährten Händen von _wige.

Ab Sonntagvormittag Nordschleifen-Action im Stream
Verfügbar ist der Stream übrigens sowohl in Deutsch als auch auf Englisch. Der deutsche Kommentar stammt von Oli Martini und Jörg Hennig, denen aus der Boxengasse Patrick Simon zuarbeitet. Die drei sind ab dem zweiten Qualifying am Sonntagvormittag bis nach der Siegerehrung (8:55 - ca. 18:45 Uhr) auf Sendung. Zu sehen ist der Stream übrigens auch über die Homepage von Motorsport total, der Nürburgring übernimmt den Stream auf seine Facebook-Seite.

Stream mit internationalem Kommentar für das Rennen
Der internationale Kommentar wird zum Rennen (Sonntag ab 11:15 Uhr) hinzukommen. Hier sind die Spezialisten von Radio Le Mans mit im Team. Sie sprechen ihre Reportage nicht nur für die 24h-Homepage, auch die 'Drivetribe'-Facebookseite und weitere internationale Abnehmer übernehmen die Bilder.

Fan-TV via DVB-T
Auch rund um die Strecke bleiben die Fans natürlich auf dem Laufenden. Das Fan-TV des 24h-Qualirennens wird über DVB-T ausgestrahlt. Wichtig zu wissen: Es erfolgt in diesem Jahr keine Umstellung auf DVB-T2 - die bislang verwendeten Empfangsgeräte können auch weiterhin genutzt werden. Und natürlich ist auch Radio Nürburgring in Betrieb. Die Radio-Experten von RPR.1 senden traditionell den Streckenkommentar über UKW 87,7 Mhz.



Heinz-Josef Hilger
19.4.2017

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Die neue BoP (Balance of Performance) für das Qualirennen ist da

Nun erscheint 5 Tage vor dem Qualifikationsrennen, dem 6-Stunden-Rennen, die für die Klassen SP9, SP10, SP-X, SP-Pro und E1-XP wichtige Liste mit den technischen Daten, damit die Teams die Fahrzeuge daraufhin anpassen können. Der Vergleich der techn. Parameter vom Vorjahr zu den aktuellen Daten zeigt, daß es nur kleinere Änderungen gibt. Hier die Änderungen für die fünf wichtigsten Hersteller im Detail:

    Audi R8 LMS
  • Gewicht: von 1325 kg auf 1315 kg ==> 10 kg leichter
  • Kraftstoffvolumen: von 122 Liter auf 120 Liter, nur 112 Liter nachtanken
  • Leistung: ist geblieben bei 485 PS (Motor-Prüfstand)
  • BoP wie bei VLN 2/2017
    BMW M6 GT3
  • Gewicht 1325 kg auf 1335 kg ==> 10 kg schwerer geworden
  • Kraftstoffvolumen: 125/122 Liter ==> 125 L. sind geblieben, nur 122 L. nachtanken
  • Leistung: geblieben (500 PS Motor-Prüfstand)
  • BoP wie bei VLN 2/2017, Ausnahme: 120 Liter bei der VLN
  • Es gibt beim Turbomotor keine Tabelle mit dem Ladedruck bei verschied. Drehzahlen!(*)
    Mercedes-Benz AMG GT3
  • Gewicht: 1335 kg ==> geblieben
  • Kraftstoffvolumen: von 125 auf nun 120 Liter. Füllmenge 116 L.
  • Leistung: um ca. 10 PS niedriger (485 PS auf Motor-Prüfstand)
  • Ausgl. Abgassystem ==> ??? unklare Angabe ???
  • Zum Vergleich bei VLN 2/2017: 2x31,8 mm / Quali 2x32,2 mm => aber selbe Leistung!
    Porsche 911-991 GT3 R
  • Gewicht: von 1290 kg auf 1280 kg ==> 10 kg leichter
  • Kraftstoffvolumen:von 120 auf 113/109 L ==> weniger beim Nachtanken
  • Größ. Restriktor: 2x34,5 ==> 2x35,0 mm => müsste Mehrleistung ergeben
  • Leistung: von 495 PS auf 500 PS (Motor-Prüfstand)
  • Zum Vergleich bei VLN 2/2017: 2x36,0 mm / 510 PS

(*) Normalerweise müssten alle Turbomotore (Ferrari 488 / BMW M6 / McLaren 650s / Nissan GT-R Nismo / Bentley Continental / Renault R.S.01) mit einer solchen Tabelle (Pressure boost limit) reglementiert sein. Bei den GT-Masters wird es z.B. so durchgeführt und es handelt sich hier ja um die selben Fahrzeugtypen. Auch die SRO/Blancpain Series benutzt solch eine Tabelle bei ihren Einstufungen.


Die Daten der BoP wurden in früheren Jahren duch den 24h-Technikausschuss mit Norbert Kreyer, Mike Gramke und Martin Marx festgelegt. Wie man hört, soll jetzt nur noch Norbert Kreyer die Arbeit erledigen und der Ausschuss besteht aus Norbert Kreyer, Mike Gramke und Silvia Berthold (vom ADAC Nordrhein, Sportabteilung).

Bei den beiden VLN-Läufen dieses Jahr haben sich einige Hersteller mit ihren Werksteams bzw. die beauftragten Einsatzteams doch sehr zurück gehalten. Wie sagte doch Nicki Raeder beim ersten Lauf: "Porsche ist Rennen gefahren an dem Wochenende, die anderen sind halt mitgefahren" ... Es ist auch nicht wahrscheinlich, daß diese Teams beim anstehenden 6h-Qualirennen vollen Einsatz zeigen werden, damit nur ja nicht die BoP-Einstufung eventuell schlechter werden könnte.
Dies ist übrigens ein Grundkonstruktionsfehler der aktuellen BoP - nicht nur hier, sondern auch z.B. bei der WEC, wo man mit einem automatisierten Computerprogramm die Korrekturen errechnen will. Und das nach jedem Lauf!

Bezüglich »Sandbagging« hat der ADAC den Artikel '2.6 Sandbagging' neu eingefügt. 'Der Rennleiter behält sich in Abstimmung mit den Sportkommissaren das Recht vor bei offensichtlichen Abweichungen zur gültigen BoP sowie auf Grundlage des Art. 1.3 während des Rennens, dies mit Erhöhung des Fahrzeugmindestgewichtes von bis zu 50 kg zu ahnden.'
Hier geht es aber nur um 'offensichtliche Abweichungen zur gültigen BoP', ein 'Langsamfahren' kann damit nicht bestraft werden.

Fazit: Auch beim Qualirennen werden wir nicht die echten Leistungen sehen, auch wenn beim Rennen noch Plätze für's Top 30 Qualifying vergeben werden (Fünf Plätze werden an die ersten Fünf des Qualirennens vergeben). Bisher haben sich nur Porsche (4) und je ein Audi bzw. Mercedes-AMG bei den beiden VLN-Läufen qualifiziert.



ADAC NR
18.4.2017

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RTL Nitro überträgt über 26 Stunden live

  • Kölner Sender weitet Weltrekord-Berichterstattung noch einmal aus
  • 90 Mitarbeiter realisieren mehr als 26 Stunden Livesendung
  • Ex-Motorrad-WM-Pilot Alex Hofmann und Ex-Formel-1-Ass Timo Glock moderieren

RTL Nitro wird als TV-Partner des ADAC Zurich 24h-Rennens die Live-Berichterstattung bei der 45. Auflage des Langstreckenklassikers noch einmal ausweiten. Der Männersender überträgt das einzigartige Rennspektakel von Samstag (27. Mai), 15:00 Uhr bis Sonntag (28. Mai) um 17:20 Uhr direkt vom Ring. Die Live-Sendezeit von über 26 Stunden bedeutet einen um 30 Minuten verlängerten Sende-Marathon und damit die Einstellung und Ausweitung des im vergangenen Jahr aufgestellten TV-Weltrekordes.

Oliver Schablitzki, Senderchef RTL Nitro: "Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr fühlen wir uns verpflichtet, das ADAC Zurich 24h-Rennen wieder zu einem großen TV-Ereignis für Motorsportfans werden zu lassen. Dabei wollen wir noch einen drauf setzen und werden unseren eigenen Rekord von 25 Std 50 Min live brechen, indem wir noch einmal 30 Min länger berichten."

Moderator des einzigartigen TV-Marathons ist Alex Hofmann. Der 36-Jährige bringt als ehemaliger Moto GP-Profi und TV-Moderator der Motorrad-WM jede Menge Motorsport-Erfahrung mit. Er selbst hat als Fahrer bereits am 24h-Rennen teilgenommen. Experte an seiner Seite ist wie schon im letzten Jahr der ehemalige Formel 1-Pilot und aktuelle DTM-Starter Timo Glock.

Kommentatoren sind Peter Reichert (RTL-Sportreporter und n-tv-Kommentator Freies Training F1), Roland Hofmann (RTL-Reporter, Rallye- und Tourenwagen-Kommentator) und Dirk Adorf (aktuell Werksfahrer bei BMW Motorsport, 21-facher Starter beim 24h-Rennen am Nürburgring und Sieger bei mehr als 55 Rennen auf der Nordschleife).

Als Reporter im Team sind Jean-Pierre (J.P.) Kraemer (TV-Moderator, u.a. 'Die PS-Profis', '2 Profis für 4 Räder'), Felix Görner (RTL), Laura Wontorra (Moderatorin, Qualifiers, RTL NITRO Bundeliga Show, Ninja Warrior Germany), Eve Scheer (Schauspielerin, Moderatorin, Rennfahrerin) und Dirk Adorf.



BMW / Schubert
13.4.2017

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Schubert Motorsport präsentiert die BMW M6 für's 24h-Rennen

Schubert Motorsport wird zum 24h-Qualfying-Rennen und zum eigentlichen 24h-Rennen zwei Fahrzeuge mit insgesamt sieben Fahrern einsetzen. Jörg Müller ist auf beiden Fahrzeugen genannt.

Die [# 19] wird von den Fahrern Jens Klingmann (GER), Jörg Müller (GER), Tom Onslow-Cole (GBR) und John Edwards (USA) pilotiert. Die Fahrer der [# 20] sind Jörg Müller (GER), Kuno Wittmer (CAN), Bruno Spengler (CAN) und Jesse Krohn (FIN).



ADAC NR / Hilger
12.4.2017

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Starterliste (PDF)
Starterliste zum Qualifikationsrennen am 23. April 2017


Zeitplan für das 24h-Qualirennen

Samstag, 22. April 2017
08:15-11:45 Uhr GLP (N-Schleife)
08:30-11:30 Uhr T & E (GP-Kurs)
12:30-16:00 Uhr RCN
16:50-18:20 Uhr ADAC Qual. Freies Training
18:40-21:15 Uhr 1. Qualifying

Sonntag, 23. April 2017
09:00-10:00 Uhr ADAC Qual.Rennen 2. Qualifying

10:50-11:30 Uhr ADAC Qual.Rennen Startaufstellung

12:00-18:00 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 6h

99 Teams beim Qualirennen am Start

Heute wurde die Teilnehmerliste für das Qualifying-Rennen am Sonntag (23. 4.) vom Veranstalter, dem ADAC Nordrhein veröffentlicht.
Der Großteil der Fahrzeuge wird durch die Klasse SP9 - also die GT3-Fahrzeuge - gestellt. Es sind 28 Teams; dann kommen noch 4 SP-X (die SCG 003C der Scuderia Cameron Glickenhaus), der Renault R.S.01 und ein Porsche Cayman GT4, der aber in der SP-X-Klasse startet. Damit sind ungefähr 1/3 aller Rennwagen im 'Gesamtsiegbereich'. Der Rest verteilt sich auf die anderen Klassen.

Stark ist auch die SP7-Klasse mit 12 Fahrzeugen vertreten. Die BMW M235i Racing wollen mit insgesamt 11 Rennwagen die Cup 5-Klasse gut bestücken.

    Die Gesamtübersicht, aufgeschlüsselt nach Klassen:
  • V2T --- 1 Nennung: Renault Mégane RS
  • V4   --- 3 Nennungen: BMW
  • V5 --- 5 Nennungen: Porsche Cayman / BMW Z4
  • V6 --- 2 Nennungen: Porsche
  • SP3 --- 5 Nennungen: Toyota GT86 / VW Golf / Toyota Corolla
  • SP3T --- 8 Nennungen: Lexus RC / Astra / Hyundai / Subaru
  • SP5 --- 1 Nennung: BMW M1 Coupé
  • SP6 --- 2 Nennungen: Porsche Cayman
  • SP7 --- 12 Nennungen: Porsche 991 GT3 Cup
  • SP8 --- 3 Nennungen: Ford Mustang GT / Aston Martin Vantage
  • SP8T --- 2 Nennungen: BMW M2
  • SP9 --- 28 Nennungen: Porsche / BMW / Mercedes-AMG / Audi / Ferrari / Bentley
  • SP-X --- 4 Nennungen: SCG003C / Porsche Cayman 981 / Renault R.S.01
  • SP10 --- 3 Nennungen: Aston Martin Vantage GT4 / Porsche Cayman
  • AT --- 1 Nennung: Ford Focus RS
  • TCR --- 3 Nennungen: Audi / VW Golf
  • Cup 5 --- 11 Nennungen: BMW M235iR
  • Cup 3 --- 5 Nennungen: Porsche Cayman GT4 CS

Die Klasse SP9
Die Werke bzw. die beauftragten Semi-Werksteams haben alle genannt: Black Falcon (Mercedes-AMG), Haribo, HTP Motorsport, Phoenix Racing - diesmal nicht als Werkseinsatz - Audi Sport Team WRT, Manthey Racing, Schubert Motorsport, Land-Motorsport, Falken Motorsports mit ihrem Porsche und dem BMW, Bentley Team Abt, BMW-Schnitzer, ROWE, Walkenhorst - sie werden alle kommen.
Und mit ca. 100 Fahrzeugen auf der 25,378 km langen Piste wird es auch kein großes Gedränge geben, so daß auch die Möglichkeit besteht, einige Probleme aussortieren zu können.

Update 20.4.2017: Nach einer Mitteilung des Veranstalters ADAC NR sind es mittlerweile "103 Fahrzeuge, die sich am Sonntag (23. April) in das sechsstündige Rennen (Start um 12:00 Uhr) stürzen wollen". Also, es wurden noch weitere 4 Nennungen akzeptiert.



Audi / Hilger
12.4.2017

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Technische Daten (PDF)
Ausführliche techn. Daten des Audi R8 LMS GT4


Neuer Audi R8 LMS GT4 soll bei den 24h auf dem Ring fahren

Im Vorfeld der New York International Auto Show hat der Audi R8 LMS in seiner GT4-Version Premiere gefeiert. Der Audi R8 LMS GT4 steht für seriennahen Rennsport. Er ist direkt vom straßenzugelassenen Audi R8 Coupé V10 abgeleitet, leistungsstark und bietet ein hohes Niveau an Sicherheit. Gleichzeitig ist er wirtschaftlich in Anschaffung und Unterhalt. Er ist der ideale Rennwagen für Amateurpiloten

Das erste Mal im Renneinsatz erlebt das Publikum den seriennahen Audi R8 LMS GT4 bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring vom 25. bis 28. Mai.

Damit besetzt die Marke eine weitere Wachstumskategorie im internationalen Rennsport. Die ursprünglich aus Europa stammende GT4-Klasse wird ab 2017 konsequent international vermarktet und bietet Einsatzmöglichkeiten in Amerika, Asien, Australien und Europa. "Schon heute gibt es 13 Rennserien weltweit, in denen GT4-Modelle antreten können", sagt Stephan Winkelmann, Geschäftsführer Audi Sport GmbH. "Die Audi Sport GmbH ist einer der führenden Anbieter in den Kundensport-Kategorien GT3 und TCR. Nun setzen wir genau zum richtigen Zeitpunkt auf die GT4-Klasse."

Der Audi R8 LMS GT4 teilt sich mehr als 60 Prozent seiner Baugruppen mit dem straßenzugelassenen Audi R8 Coupé und entsteht ebenfalls in den Böllinger Höfen. Die Kunden des neuen Rennwagens profitieren bei Anschaffungs- und Unterhaltskosten von diesen Synergien.

Audi Sport entwickelt das je nach Einstufung bis zu 364 kW (495 PS) starke GT4-Modell im Lauf der Saison 2017, bevor ein finaler Homologationsstand erreicht ist und die Sportzulassung beantragt wird. In der zweiten Jahreshälfte bereitet das Team von Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing, die Produktion des Rennwagens vor. So können die ersten Kunden den neuen Audi R8 LMS GT4 ab Jahresende entgegennehmen.

Weltweit greift Audi Sport beim R8 LMS GT4 auf ein gut ausgebautes Netz aus Service, Ersatzteillogistik und fachlicher Betreuung zurück. Audi Sport customer racing hat diese Infrastruktur bereits für das GT3-Projekt auf vier Kontinenten etabliert und nutzt dieses bewährte Netz wie für den RS 3 LMS auch für die GT4-Baureihe.

Die Frage ist aber, in welcher Klasse der Audi R8 LMS GT4 am Nürburgring starten kann. Normalerweise muß ein GT4-Fahrzeug von der SRO/FIA homologiert sein. Diese Frage wird wohl in den nächsten Tagen beantwortet werden...

Update 13.4.2017: Fa. Audi teilt mit, daß der R8 LMS GT4 beim 24h-Rennen in der Klasse SP-X starten wird. Am Qualirennen (23. April) wird er noch nicht teilnehmen.



Rinaldi Racing
10.4.2017

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Pech für den WTM-Ferrari beim VLN Lauf #2

Letzten Freitag ging es für Rinaldi Racing zum Nürburgring zum zweiten Lauf der VLN. Auf dem Nürburgring/Nordschleife betreute Rinaldi Racing das Wochenspiegel Team Monschau. Mit dabei der Ferrari 488 GT3 mit der Startnummer 22 und den Fahrern Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg.

Am Samstagmorgen konnten sich Kainz, Krumbach und Stursberg auf dem dritten Platz in der ProAm Klasse qualifizieren und somit von Gesamtstartplatz 26 ins Rennen gehen.

Der Start zum Rennen verlief problemlos. Oliver Kainz im Ferrari fuhr konstant seine Rundenzeiten und konnte bis zum Boxenstopp einige Positionen gut machen. Nach dem Boxenstopp übernahm Mike Stursberg die Lenkradarbeit im italienischen Boliden. Nach knapp einer Stunde Fahrzeit ereignete sich ein Unfall: im Überholverkehr kam es zu einer unglücklichen Berührung mit einem anderen Fahrzeug. Bei vollem Speed dreht sich der Ferrari und raste frontal in die Leitplanke. Somit war das Rennen für das Team vorbei.

Michele Rinaldi: "Es ist schon sehr bitter für den Ferrari. Nach dem Unfall beim ersten VLN Lauf haben wir den Ferrari wieder repariert und haben uns darauf gefreut bei der VLN 2 anzugreifen. Aber leider wurde daraus nichts. Nun müssen wir schauen, dass wir den Ferrari für das Qualifikations-Rennen in zwei Wochen wieder aufgebaut bekommen. Ein großes Lob an das Team, das eine tolle Arbeit gemacht hat."



ADAC NR
10.4.2017

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Top-30-Qualifying: Zwischenstand nach VLN #2

Beim zweiten VLN-Lauf wurden erneut drei Plätze im Top-30-Qualifying vergeben.

Hier die bislang qualifizierten Teilnehmer für das Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen 2017:

Start-Nr.KlasseBewerberFahrerFahrzeug
911 - VLN1SP 9Manthey RacingPatrick PiletPorsche 911-991 GT3 R
4 - VLN1SP 9Falken MotorsportsMartin RaggingerPorsche 911-991 GT3 R
49 - VLN1SP 9Audi Sport Team WRTRobin FrijnsAudi R8 LMS
12 - VLN2SP 9Manthey RacingMathieu JaminetPorsche 911-991 GT3 R
31 - VLN2SP 9Frikadelli RacingNorbert SiedlerPorsche 911-991 GT3 R
8 - VLN2SP 9Haribo Racing Mercedes-AMGUwe AlzenMercedes-AMG GT3

Stand: nach dem VLN-Lauf Nr. 2 am 8.4.2017



Frikadelli
7.4.2017

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Die Empfangsmöglichkeiten für Radio und TV beim 24h-Rennen am Ring

Radio: auf der Frequenz 87,7 MHz wird das Rennen übertragen.

TV: wie bisher kann DVB-T benutzt werden. Es wird also nicht im DVB-T2 Mode übertragen, so daß die alten TV-Geräte weiter benutzt werden können.

Frikadelli Racing benennt Fahrer für zweiten 911 GT3 R

Frikadelli Racing baut sein Engagement in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring aus und plant den Einsatz eines zweiten Porsche 911 GT3 R in der Topkategorie SP9 für VLN und das 24-Stunden-Rennen. Der Rennwagen basiert ebenfalls auf der aktuellen 911-Generation und wird von zwei erwiesenen Porsche- und Nordschleifen-Spezialisten pilotiert: Neben Frikadelli-Stammfahrer Norbert Siedler (A) greift mit dem gebürtigen Koblenzer Lucas Luhr ein zweifacher Gesamtsieger des 24-Stunden-Rennens auf der Traditionsrennstrecke ins Lenkrad.

Der zweite Top-Porsche des Nürburgring-Kultteams wird am 8. April am Start sein. Die Fahrerbesetzungen:
Porsche 911-991 GT3 R [# 30]: Sabine Schmitz / Klaus Abbelen / Andreas Ziegler
Porsche 911-991 GT3 R [# 31]: Norbert Siedler / Lucas Luhr

"Der Hintergrund, warum wir mit einem zweiten 911 GT3 R als Pro-Fahrzeug für Profi-Rennfahrer planen, ist ganz klar: Wir wollen zwei Eisen im Feuer haben, um unsere Chancen in der VLN und beim 24-Stunden-Rennen zu optimieren", erläutert Teamchef Klaus Abbelen. "Mit Norbert Siedler und Lucas Luhr haben wir für den zweiten VLN-Lauf ein starkes Aufgebot, das auf Attacke fahren darf. Wenn alles gut läuft, streben wir ein Podiumsresultat an."

"Ich bin schon ein bißchen nervös, nach einigen Jahren zum ersten Mal wieder in einem Porsche zu sitzen", stapelt der 37-jährige Luhr tief. "Aber ich bin auf 911ern groß geworden und habe meine Karriere mit diesen Sportwagen begonnen. Das ist vermutlich wie Fahrradfahren: einmal Porsche, immer Porsche.
Ich freue mich schon tierisch auf die Linkskurve, die vom Grand Prix-Kurs in Richtung Hatzenbach führt. Ich bin Klaus Abbelen und Porsche sehr dankbar, wieder mit einem GT3 R auf der Nordschleife angreifen zu können. Bei den Testfahrten am Freitag und an diesem Wochenende geht es für mich vor allem darum, mich auf das Team und das Auto einzuschießen."

Zum 24-Stunden-Rennen werden für den zweiten Renn-Frikadelli-Porsche noch weitere sehr gute Fahrer gesucht.



Zakspeed
6.4.2017

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Kein Start des Zakspeed Nissan GT-R bei den 24h

Bei der 45. Auflage des ADAC Zurich 24-Stunden-Rennens am Nürburgring wird kein Nissan GT-R Nismo GT3 am Start sein. Als letztes Nissan Team zieht Zakspeed gemeinsam mit dem japanischen Hersteller Nissan seine diesjährige Nennung zurück. Zakspeed plant mit dem 2018er Modell so schnell wie möglich auf die Rennstrecke zurückzukehren.

Gegen aller Planungen hinweg wird das Team Zakspeed in diesem Jahr nicht beim 24-Stunden-Rennen an den Start gehen. Auch beim kommenden VLN-Lauf wird Zakspeed nicht mit von der Partie sein. Geplant sind weitere VLN-Starts mit der neuen Nissan GT3 Generation.

Keine Investitionen ins gegenwärtige Modell --- Fokus liegt auf der neuen Generation
Hintergrund ist das neue Veranstaltungs-Reglement: Der Nissan ist derzeit nicht wettbewerbsfähig. Das zeigten zuletzt die Ergebnisse des ersten VLN-Laufs Ende März. "Beim VLN-Lauf haben wir alles gegeben und lagen im Training mit nur 4,9 Sekunden hinter dem Schnellsten lediglich auf Platz zwölf", so Teamchef Peter Zakowski. Auch das Rennresultat spiegelte nicht die harte Arbeit des Teams und der Fahrer wieder. "Im Rennen sahen wir als 14. die Ziellinie. Das ist nicht der Anspruch, den wir haben."
Hohe Investitionen müssten getätigt werden, um der GT3-Konkurrenz gewachsen zu sein. Nachdem 2018 der neue Nissan GT3 vorgestellt wird, sieht sowohl Zakspeed als auch Nissan derzeit keinen bedeutenden Anreiz, um Geld in das gegenwärtige Modell zu investieren. Die Konzentration soll voll und ganz auf dem zukünftigen Rennwagen liegen.

Peter Zakowski: "Die Vorfreude überwiegt"
Die Vorfreude, mit dem neuen Modell an den Start einiger VLN-Rennen gehen zu können, überwiegt die Enttäuschung über die Nicht-Teilnahme am 24-Stunden-Rennen. "Es ist zwar sehr schade und für das Team und die Fahrer tut es mir Leid. Aber wir müssen realistisch bleiben: Um den Rückstand wettzumachen müssten wir einige investitionsreiche Umbauten vornehmen. Diese müssten im Übrigen auch vom Veranstalter erstmal genehmigt werden. Wir warten gespannt auf die neue Nissan-Generation und freuen uns über zukünftige Einsätze", begründet Peter Zakowski die Entscheidung.



ADAC NR
5.4.2017

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Die Empfangsmöglichkeiten für Radio und TV beim 24h-Rennen am Ring

Radio: auf der Frequenz 87,7 MHz wird das Rennen übertragen.

TV: wie bisher kann DVB-T benutzt werden. Es wird also nicht im DVB-T2 Mode übertragen, so daß die alten TV-Geräte weiter benutzt werden können.

Einstimmung auf den 24h-Klassiker beim Quali-Rennen

Diese Nordschleifensaison 2017 hat es in sich: Zum zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft am kommenden Wochenende (8. April) kommen Porsche und Bentley nach ihrem Auftaktsieg als Favoriten. Sie läuten damit die nächste Runde in der Vorbereitungsphase auf das ADAC Zurich 24h-Rennen Ende Mai ein, die vom 22. bis 23. April ihren Abschluss findet.
Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen ist für die Teams die letzte Gelegenheit, Fahrzeuge und Fahrer auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Und diese Gelegenheit gibt es dann besonders ausführlich: Neben dem sechsstündigen Rennen am Sonntag (Start: 12:00 Uhr) stehen den Teilnehmern in den Trainingssessions rund fünfeinhalb Stunden auf der Nordschleife zur Verfügung. Die Besucher können sich also auf jede Menge Action auf der Strecke freuen - und auf Langstreckenflair am Samstagabend. Denn dann führt das erste Qualifying bis in die Abenddämmerung um 21:15 Uhr.
Tickets für das 24h-Qualirennen gibt es unter www.nuerburgring.de auf der Nürburgring-Homepage von 15 Euro (Tageskarten Samstag oder Sonntag) bis 25 Euro (Wochenendticket).

Schon im vergangenen Jahr zeigte sich: Das 24h-Qualirennen ist der wohl beste Gradmesser für die Chancenverteilung beim Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife, dem ADAC Zurich 24h-Rennen. Denn einem Mercedes-AMG-Doppelsieg der Teams HTP und Haribo Racing beim Qualirennen folgte beim Langstreckenklassiker der Vierfachsieg, bei dem das AMG-Team Black Falcon mit seinem Mercedes-AMG GT3 die Nase vorn hatte.
"Der Sieg beim 24h-Rennen 2016 war ein einschneidendes Erlebnis - das Highlight meiner bisherigen Karriere. Andere Rennfahrer arbeiten daran Jahrzehnte, und ich habe es schon relativ früh geschafft. Ich bin nach wie vor glücklich und stolz auf diesen Erfolg", blickt Manuel Metzger zurück, der mit Altmeister Bernd Schneider, Maro Engel und Adam Christodoulou den siegreichen GT3 pilotierte. Teamkollege Maro Engel ergänzt: "Wenn ich die Bilder sehe, kommen nach wie vor die Emotionen hoch: Erst die Pole-Position, dann das Rennen mit diesem Finale und am Schluss den Siegerpokal in die Luft zu strecken - das war einzigartig."

Akribische Vorbereitung ist ein Erfolgsfaktor
Doch nun steht die Revanche an, und viele Teams brennen darauf, den Piloten mit dem Stern auf der Kühlerhaube das Leben schwer zu machen. Allen voran die BMW-Piloten. Beim Qualirennen 2016 schafften der Brite Alexander Sims, der Düsseldorfer Philipp Eng und der Belgier Maxime Martin noch den dritten Platz. Beim 24h-Klassiker rangierten die drei dann, ergänzt durch Dirk Werner (Würzburg) als bestes Nicht-Mercedes-AMG-Team an fünfter Position.
"Unser Ziel in diesem Jahr ist klar: Wir wollen nicht 'best of the rest' sein, sondern die Besten insgesamt", verspricht Maxime Martin deshalb. "Aber das ist schwierig und wird anstrengend." Beim diesjährigen Anlauf erfolgreicher zu sein - dazu gehört nicht nur ein perfekt funktionierendes, konkurrenzfähiges Auto. Es gehört auch eine perfekte Vorbereitung dazu.
"Die Rennen im Vorfeld des 24h-Rennens sind für uns natürlich sehr wichtig", beschreibt Alexander Sims, der sich auch in diesem Jahr seinen BMW M6 GT3 mit Martin teilt. "Die Nordschleife ist eben eine einzigartige Strecke. Wenn man so viele Kurven am absoluten Limit fahren möchte ist es wichtig, seine Streckenkenntnisse aufzufrischen." Die beste Gelegenheit dazu: Das sechsstündige Qualirennen, bei dem die Teams - inklusive der Trainingssitzungen - mehr als elf Stunden Fahrzeit auf der längsten Rennstrecke der Welt nutzen können.

Dumas: "Wettbewerb ist schärfer als jemals zuvor"
Die Konkurrenz im Kampf um die Krone beim vielleicht prestigeträchtigsten Rennen des deutschen Motorsportkalenders ist hart - und er ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal schärfer geworden. Denn neben Mercedes-AMG und BMW greifen auch Audi und Porsche mit exzellent besetzten Teams in den Kampf ein.
Der Auftakt der VLN war der beste Beleg, dass die Wettbewerber gut gerüstet sind: Das französische Trio aus Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet fuhr im Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing den Sieg ein. Und Dumas, nach längerer Abstinenz wieder am Ring unterwegs, staunte: "Der Wettbewerb ist schärfer als jemals zuvor." Auf Platz zwei landete mit dem Kölner Christopher Brück ein Lokalmatador. Er fuhr mit dem Bentley Continental GT3 ein Fabrikat, das wohl nicht jeder auf der Favoritenliste geführt hätte. "Das Auto fühlte sich gut an", bestätigte Brück nach dem viertstündigen Rennen, relativiert aber das Ergebnis auch: "Im Vorfeld des 24h-Rennens wird viel gepokert."

Auch Breitensportler entdecken das Qualirennen für sich
Dass der Wettbewerb schärfer wird, ist auch am Zuspruch zu spüren, den die Nordschleifenszene erfährt: Die VLN boomt mit riesigen Starterfeldern, und auch beim Qualirennen ist die Starterliste im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Nicht nur zahlreiche Teams aus den Topklassen, in denen um den Gesamtsieg gefahren wird, haben ihre Nennungen abgegeben. Gerade auch die Breitensportler entdecken die Langstreckenrennen auf dem anspruchsvollsten Kurs der Welt immer mehr für sich. Sie sind in den Cup- und Serienwagenklassen unterwegs, die auch beim Qualirennen voraussichtlich stärker besetzt sein werden, als im Vorjahr.
So dürfen sich die Zuschauer auf die populären TCR-Tourenwagen ebenso freuen wie auf Vertreter aus den Cup-Klassen für Porsche Cayman, BMW M235i oder auch Opel Astra.

GLP und RCN zum Auftakt
Das Rennwochenende beginnt am Samstag (22. April) bereits um 8:15 Uhr: Dann gehen die Teilnehmer der Gleichmäßigkeitsprüfung »Schloss Augustusburg Brühl« auf die Nordschleife, ab mittags übernimmt dann die RCN (Rundstrecken Challenge Nürburgring) das sportliche Geschehen auf Nordschleife und GP-Kurs: Der dreieinhalbstündige RCN-Lauf wird um 12:30 Uhr gestartet.
Parallel werden auf dem Grand-Prix-Kurs Test- und Einstellfahrten (ab 8:30 bis 11:30 Uhr) absolviert, die insbesondere für die Teams aus dem Qualirennen attraktiv sein dürften. Denn sie gehen erst am Nachmittag und am Abend auf die Gesamtstrecke: Ab 16:50 Uhr bis 21:15 Uhr stehen zunächst das freie Training und dann das Qualifying auf dem Plan.
Der Rennsonntag steht ganz im Zeichen des 24h-Qualifikationsrennens: Im zweiten Qualifying am Morgen (9:00 - 10:00 Uhr) werden die endgültigen Startplätze vergeben, ab 10:50 Uhr erfolgt die Startaufstellung für den Start zum sechsstündigen Rennen um 12:00 Uhr.



ADAC NR / Heinz-Josef Hilger
4.4.2017

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Zeitplan beim Qualirennen geändert

Der ADAC Nordrhein hat den Zeitplan zum Qualirennen geändert. Bisher gab es Samstags kein freies Training; dies wurde jetzt ergänzt, so daß der neue Zeitplan so aussieht:

    Samstag 22.April 2017
  • 16:50 - 18:20 Uhr   Freies Training
  • 18:40 - 21:15 Uhr   Qualifying #1

Dadurch, daß jetzt das Qualifying bis in die Dunkelheit geht, kann auch entsprechend den Nachtbedingungen getestet werden. Der Sonnenuntergang wird so gegen 20:40 Uhr stattfinden.



ADAC
28.3.2017

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Aktuelles im Netz
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Top-30-Quali: Die ersten Startplätze sind vergeben

Mit dem Saisonbeginn auf der Nordschleife hat auch die Jagd nach den begehrten Teilnahmeplätzen im Top-30-Qualifying des ADAC Zurich 24h-Rennens begonnen. Denn beim 24h-Wochenende tragen die schnellsten Fahrzeuge am Freitagabend wieder den Kampf um die Pole-Position in einem spektakulären Einzelzeitfahren aus: Zwei Runden haben die schnellsten Piloten auf den 30 schnellsten Fahrzeugen der bis dahin absolvierten Nordschleifensaison dann die Gelegenheit zu beweisen, dass sie die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt besser beherrschen als jeder andere.

Die Vergabe der Startplätze erfolgt nach einem bewährten Schema: Die jeweils vier Schnellsten der Qualifyings bei den zwei VLN-Läufen vor dem 24h-Rennen können sich ebenso ihren Startplatz sichern wie die zehn bestplatzierten Fahrzeuge aus dem Zeittraining beim 24h-Qualirennen.
Fünf weitere Plätze werden an die ersten Fünf des Qualirennens vergeben. In den Zeittrainings beim 24h-Rennen werden dann alle bis dahin noch nicht besetzten Startplätze aufgefüllt.
Dass traditionell einige der vorab zu vergebenden Startplätze frei bleiben, liegt an den Voraussetzungen für die Qualifikation: Die Teams müssen ihre Fahrzeuge vorab registriert haben, und die Top-30-Qualifikation bezieht sich auf die Kombination von Fahrer, Team, Fahrzeugtyp und Klasse. Sprich: Ein Pilot kann seinem Fahrzeug nur dann einen Top-30-Startplatz sichern, wenn er auf diesem Fahrzeug (und mit diesem Team) auch beim 24h-Rennen antritt.

Hier die bislang qualifizierten Teilnehmer für das Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen 2017:

Start-Nr.KlasseBewerberFahrerFahrzeug
911SP 9Manthey RacingPatrick PiletPorsche 911-991 GT3 R
4SP 9Falken MotorsportsMartin RaggingerPorsche 911-991 GT3 R
49SP 9Audi Sport Team WRTRobin FrijnsAudi R8 LMS

Stand: nach dem VLN-Lauf Nr.1 am 25.3.2017



ADAC / Hilger
28.3.2017

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Der Artikel 2.6 Sandbagging

Originaltext im Bulletin Nr. 1 zur Ausschreibung des 24h-Rennen:
"Sandbagging: Der Rennleiter behält sich in Abstimmung mit den Sportkommissaren das Recht vor bei offensichtlichen Abweichungen zur gültigen BoP sowie auf Grundlage des Art. 1.3 während des Rennens, dies mit Erhöhung des Fahrzeugmindestgewichtes von bis zu 50 kg zu ahnden.
Für die Unterbringung des Zusatzgewichtes gelten die Allgemeinen Technischen Bestimmungen des Art. 6 der 24h-Ausschreibung. Die Unterbringung des Zusatzgewichtes kann mit einem regulären Boxenstopp in Anwesenheit eines Technischen Kommissars verbunden werden."

Dieser Artikel, der übrigens erst am 22. März vom DMSB genehmigt wurde, wurde wohl aus der Erkenntnis eingebracht, daß Teams ja eventuell ihre wirkliche Leistungsfähigkeit bis zum Rennen verbergen und sich einen Vorteil verschaffen wollen. So geschehen im letzten Jahr beim 24H-Rennen der Blancpain-Serie in Spa-Francorchamps. Dort wurden alle 6 Mercedes-AMG GT3 nach dem Qualifying bestraft, weil in der Software Zündverstellkurven gefunden wurden, die so nicht zulässig waren.

Nachdem beim ersten Lauf der VLN am 25. März die GT3-Fahrzeuge von BMW und Mercedes so merkwürdig langsam waren, kommt da irgendwie auch so ein Verdacht auf...

Der Rückstand auf den Schnellsten im Zeittraining betrug ca. 4 Sek. ([# 46], Mercedes) bis zu 10 Sek. ([# 98], BMW) und auch im Rennen selbst fuhren die Mercedes und die BMW mindestens 8-13 Sek. langsamer.



ADAC
24.3.2017

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Aktuelles im Netz
Internet: www.24h-rennen.de
Facebook: 24hNurburgring
Twitter: 24hNurburgring
Youtube: ADACZurich24hRennen
Hashtag: #24hNurburgring

Erstmals im Einsatz: Neue Positionsanzeigen sorgen für Klarheit

Ein wichtiger Service für Fans wird beim 24h-Qualifikationsrennen und dem ADAC Zurich 24h-Rennen in diesem Jahr nochmal optimiert: In allen Teilnehmerfahrzeugen werden Positionsanzeigen in der Frontscheibe montiert, die abwechselnd die aktuelle Platzierung und - auf freiwilliger Basis - ein dreistelliges Fahrerkürzel zeigen.
Ein neuer Anbieter sorgt für die Verbesserung des im vergangenen Jahr erstmals verwendeten Anzeigesystems und bereitet die nur knapp 300 Gramm leichten Leuchtpanele für die bis zu 180 Fahrzeuge vor. Damit den 14 cm hohen und 30 cm breiten Displays mehrfach pro Runde aktuelle Daten übermittelt werden können, wird viel Technik eingesetzt. Nun steht das exklusiv für die Nordschleife entwickelte System bereit und wird vor seiner Premiere beim 24h-Qualirennen noch auf Herz und Nieren getestet.

Achtung: bald ist Nennungsschluss!

Nennungsschluss Qualirennen: Donnerstag, 06. April 2017, 24:00 Uhr

Vornennungsschluss 24h Rennen: Donnerstag, 06. April 2017, 24:00 Uhr

Nennungsschluss 24h Rennen: Mittwoch, 26. April 2017, 24:00 Uhr

Vorsicht bei der Anfahrt: Sperrung auf der B412

Wer über die Autobahn A61 zum Nürburgring anreist, der muss ab sofort etwas mehr Zeit einkalkulieren oder eine Ausweichroute wählen: Auf der B412, der Hauptanreiseroute von der A61 in Richtung Nürburgring, wird die Talbrücke Wehr ab März 2017 saniert. Dadurch sind halbseitige Sperrungen notwendig, Umleitungsstrecken werden vor Ort ausgewiesen. Dennoch sollten sich Besucher insbesondere bei Großveranstaltungen auf Rückstaus und Wartezeiten gefasst machen. Aktuelle Informationen zur Verkehrsführung wird der Nürburgring auf seiner Homepage (www.nuerburgring.de) anbieten.

Red Bull erneut dabei

Klasse-News für die Zuschauer beim 24h-Rennen: Die Partnerschaft zwischen ADAC Zurich 24h-Rennen und Red Bull wurde frühzeitig verlängert. Die Besucher können sich wieder auf umfangreiche Action mit den Red Bull-Fahrern freuen. So gibt es am Freitagabend und Samstag vor dem Start die beliebte FMX-Show.
In der Fanarena im Historischen Fahrerlager werden Shows mit Motorrad-Stundriding geboten. Und auch auf der Nordschleife gibt es Gaudi mit den Red Bull Drift-Brothers. Sie lassen kurz vor dem ADAC 24h-Classic-Rennen (Freitag) und vor dem Start zum ADAC Zurich 24h-Rennen (Samstag) an den Zuschauer-Hotspots ihre Reifen qualmen.



Frikadelli Racing Team
23.3.2017

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Frikadelli Racing setzt zweiten 911 GT3 R als Pro-Fahrzeug ein

Die Fans der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) dürfen sich freuen: Frikadelli Racing setzt 2017 gleich zwei Porsche 911 GT3 R auf der Nordschleife ein. Das zusätzliche SP9-Auto geht beim zweiten VLN-Saisonlauf erstmals an den Start und wird ebenfalls das 24-Stunden-Rennen auf der Traditionsrennstrecke bestreiten - jeweils mit Norbert Siedler und weiteren Profi-Fahrern am Steuer.

Der zweite Top-Porsche des Nürburgring-Kultteams wird ab dem 8. April am Start sein. Die Fahrerbesetzungen:
Porsche 911-991 GT3 R #1: Sabine Schmitz / Klaus Abbelen / Norbert Siedler / Andreas Ziegler
Porsche 911-991 GT3 R #2: Norbert Siedler / ? / ?



Goodyear Dunlop
23.3.2017

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Dunlop baut Präsenz bei GT3-Top-Fahrzeugen auf der Nürburgring-Nordschleife aus

Dunlop ist in dieser Saison Reifenpartner von Mercedes-AMG bei den Langstreckenrennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Die Reifenmarke begleitet 2017 in der VLN-Langstreckenmeisterschaft (Auftakt: Samstag, 25. März) und beim 24h-Rennen Nürburgring (25. - 28. Mai) erstmals Einsätze mit dem Mercedes-AMG GT3.
Die Mercedes-AMG Performance Teams Black Falcon und HTP Motorsport erhalten Dunlop-Rennreifen, die von einem internationalen Team entwickelt und in Hanau produziert werden. Dunlop und Mercedes-AMG arbeiteten früher bereits erfolgreich auf der Nordschleife zusammen. Das Team Black Falcon gewann 2013 mit einem Dunlop-bereiften Mercedes-Benz SLS AMG GT3 das 24h-Rennen auf dem Nürburgring.

"Nach einer erfolgreichen Nordschleifen-Saison 2016 intensivieren wir in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit Mercedes-AMG", sagt Alexander Kühn, Manager Dunlop Motorsport. Im vergangenen Jahr gewannen Dunlop und Bonk Motorsport im Dunlop-bereiften BMW M235i die VLN-Langstreckenmeisterschaft. Zugleich sorgte die exzellente Performance der Dunlop-Rennreifen in der GT3-Klasse immer wieder für Furore. So startete der Audi R8 LMS von Phoenix Racing mit zwei Siegen in die VLN-Saison 2016. Und der Dunlop-bereifte Alzen-Ford GT markierte einen neuen VLN-Rundenrekord. Ausgerüstet mit einem Standard-GT3-Reifen wurde die neue Bestmarke von 7:58,558 Minuten aufgestellt.

24h-NBR 2016

Phoenix-Audi R8 LMS auch 2017 auf Dunlop
In dieser Saison setzen Phoenix Racing und Dunlop ihre erfolgreiche Partnerschaft fort. Die Mannschaft aus der Eifel hat mit dem stark besetzten Fahrer-Quartett Frank Stippler, DTM-Fahrer Mike Rockenfeller, Dennis Busch und Nicolaj Møller Madsen (Dänemark) den fünften Gesamtsieg beim 24h-Rennen im Visier. Auch der Audi R8 LMS von Car Collection bestreitet die Rennen auf der Nordschleife auf Dunlop.

24h-NBR 2016

Dunlop Art Car: BMW M6 GT3 im spektakulären Renn-Design
Das Team Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop setzt auf der härtesten Rennstrecke der Welt erneut zwei BMW M6 GT3 ein. Traditionell konnten die Fans vor dem Start der Motorsportsaison wieder ein Renndesign für das Dunlop Art Car wählen. Mehr als 77.000 Motorsportfans nahmen diesmal teil. Zur Auswahl standen drei Entwürfe, die TV-Star und PS-Profi Jean Pierre Kraemer kreierte. Das Votum war eindeutig: Mit über 44.000 Stimmen erhielt der Design-Vorschlag «Crystal Flake« eine deutliche Mehrheit. Die Premiere feiert das 'Dunlop BMW M6 GT3 Art Car' beim ersten VLN-Lauf (Samstag, 25. März).

Wie in den vergangenen Jahren ist Dunlop erneut der Reifenpartner der Scuderia Cameron Glickenhaus. Der US-Amerikaner James Glickenhaus vertraut bei den beiden Individual-Sportwagen SCG003C, die optisch und technisch einem Le-Mans-Prototypen ähneln, auf Dunlop.
Traditionell ist die Reifenmarke mit dem 'Flying D' zudem eine feste Größe bei zahlreichen Privatteams, die um den Klassensieg auf der Nürburgring-Nordschleife kämpfen. So ist Dunlop weiterhin Technical Partner von BMW Motorsport und damit exklusiver Reifenpartner des BMW M235i Racing Cup. Die teilnehmerstärkste Klasse der VLN geht geschlossen auf Dunlop an den Start. Und auch alle Opel Astra Cup-Fahrzeuge, die auf der Nordschleife in der Cup-1-Klasse starten, fahren exklusiv auf Dunlop-Rennreifen - ebenso wie die Teilnehmer von 'DMV GT und Touring Car Cup' (DMV GTC), DMSB-Tourenwagen-Cup (DTC Procar) und Dunlop-FHR-Cup.



Heinz-Josef Hilger
22.3.2017

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Mercedes AMG Customer Sports tritt wieder groß auf

Wir erinnern uns: mit den ersten vier Plätzen und einem sechsten Rang feierten die AMG Teams einen historischen Erfolg beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring 2016.

24h-NBR 2016

Drei Mercedes AMG GT3 auf dem Siegerpodium

24h-NBR 2016

Auch bei der anschließenden Pressekonferenz waren nur AMG Aufkleber zu sehen...

Das Fahreraufgebot beim kommenden 24h-Rennen

Nachdem letzte Woche BMW ihren Nürburgringeinsatz veröffentlichten (21 Fahrer auf 6 BMW Fahrzeugen), konnte Mercedes AMG nicht zurückstehen und verkündete nun folgende Aufstellung:

Black Falcon #1

Fahrer: Maro Engel / Adam Christodoulou / Manuel Metzger / Yelmer Buurman

Black Falcon #2

Fahrer: Maro Engel / Thomas Jäger / Dirk Müller / Jan Seyffarth

HTP #1

Fahrer: Dominik Baumann / Maximilian Buhk / Edward Sandström / Edoardo Mortara

HTP #2

Fahrer: Dominik Baumann / Stefan Mücke / Christian Hohenadel / Nico Bastian

Haribo-Team #1

Fahrer: Uwe Alzen / Lance David Arnold / Maximilian Götz / Renger van der Zande

Kundensportfahrzeuge

HTP Motorsport (MANN Filter) #3

Fahrer: Bernd Schneider / Indy Dontje / Patrick Assenheimer / Kenneth Heyer

Black Falcon #3

Fahrer: Hubert Haupt / Abdulaziz Al Faisal / Daniel Juncadella / Luca Stolz

Landgraf Motorsport - Schmickler Performannce

Fahrer: Klaus Landgraf / Markus Schmickler / Stefan Schmickler

Fazit: mit 5 'Werkswagen incl. -Fahrer' und mindestens 3 gut unterstützten Privatteams ist Mercedes AMG bestens gerüstet, um die 24 Stunden anzugehen. Die ersten Einsätze - als Vorbereitung - werden die VLN-Rennen am 25. März / 8 April und dann das 6h-Qualirennen am 23. April sein.


Ergänzung von Daimler (22.3.2017) Mercedes-AMG Fahrer 2017: Seit Bestehen des Kundensportprogramms unterstützt Mercedes-AMG Motorsport seine Kundenteams mit Profi-Fahrern aus dem Mercedes-AMG Fahrerpool. Die Teams haben die Möglichkeit diese Fahrer für ihre Renneinsätze rund um den Globus zu engagieren. Mit der Expertise der Mercedes-AMG Fahrer stehen sie den Kundenteams auch als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es um die Abstimmung des Mercedes-AMG GT3 geht.
Zum Fahrerpool 2017 gehören: Die Markenbotschafter Maro Engel, Thomas Jäger, Bernd Schneider und Karl Wendlinger sowie die Mercedes-AMG Fahrer Nico Bastian, Dominik Baumann, Maximilian Buhk, Yelmer Buurman, Adam Christodoulou, Maximilian Götz, Christian Hohenadel und Jan Seyffarth. Zum erweiterten Fahrerkreis gehören zudem Manuel Metzger, Stefan Mücke, Dirk Müller und Edward Sandström.



ROWE
20.3.2017

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ROWE Racing geht mit sieben Fahrern und zwei BMW M6 GT3 ins 24h-Rennen am Nürburgring

Nordschleifen-Spezialist Marc Basseng stößt neu zum Team

Mit sechs bekannten und einem neuen Gesicht geht ROWE RACING in diesem Jahr in den Saisonhöhepunkt auf dem Nürburgring, für den die Vorbereitung bereits am vergangenen Samstag (18. März) mit der traditionellen Probe- und Einstellfahrt auf der Nordschleife begannen. BMW Motorsport hat jetzt die Verteilung seines bereits vorgestellten 21-köpfigen Fahreraufgebotes für das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen in der »Grünen Hölle« am 27./28. Mai bekannt gegeben, und für ROWE RACING stehen dabei die Zeichen auf Kontinuität: Sechs Piloten waren schon im vorigen Jahr für das Team aus St. Ingbert beim 'Eifel-Marathon' am Start, und dazu kommt 2017 noch ein ausgewiesener Nordschleifen-Experte.

24h-NBR 2016

Der 38 Jahre alte Marc Basseng wird in diesem Jahr erstmals in einem BMW M6 GT3 und auch zum ersten Mal für ROWE RACING auf der Nordschleife unterwegs sein. Der FIA-GT1-Weltmeister von 2012 hatte im gleichen Jahr auch das 24h-Rennen gewonnen und liegt mit 26 Gesamtsiegen in der VLN auf dem vierten Platz der ewigen Siegerliste.

Dagegen sind die übrigen Fahrer für das 24h-Rennen schon alte Bekannte für das Team. BMW DTM-Pilot Maxime Martin aus Belgien und die beiden BMW Werksfahrer Philipp Eng aus Österreich und Alexander Sims aus Großbritannien hatten 2016 nicht nur gemeinsam beim 24-Stunden-Rennen in Spa den bislang größten Erfolg der Team-Geschichte gefeiert, sondern waren auch beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring als Fünfte 'Best of the Rest'.
Neben diesem Trio waren im Vorjahr auch schon der Niederländer Nick Catsburg, der Finne Markus Palttala und der Brite Richard Westbrook in der Eifel im Einsatz.

N. Catsburg --- M. Basseng --- A. Sims --- M. Palttala --- M. Martin --- P. Eng --- R. Westbrook

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: "Wir sind wahnsinnig glücklich, dass wir erneut mit einer so hochkarätigen Fahrer-Mannschaft in das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gehen können und vor allem unsere starken Piloten vom letzten Jahr, darunter auch unsere Spa-Sieger, behalten konnten. Wir hatten ja schon 2016 auf der Nordschleife starke Leistungen gezeigt und waren 'Best of the Rest', darauf wollen wir in diesem Jahr natürlich aufbauen und uns möglichst noch steigern.
In Person von Marc Basseng haben wir für das Erreichen unserer Ziele noch eine hochkarätige Verstärkung bekommen. Er ist sehr schnell und sehr erfahren, seine Erfolgsbilanz auf der Nordschleife spricht für sich.



Haribo
17.3.2017

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Haribo-Goldbär startet in die Nordschleifen-Saison 2017

Das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG startet am kommenden Wochenende (Samstag, 18. März) bei den Probe- und Einstellfahrten auf dem Nürburgring in die Nordschleifen-Saison 2017. Es ist der erste offizielle Auftritt des Jahres für den Mercedes-AMG GT3 im beliebten Goldbären-Design auf der legendären Nordschleife. Bei den hart umkämpften Langstreckenrennen in der Grünen Hölle geht der Rennstall aus Bonn erneut als offizielles AMG Performance Team an den Start. Die erfahrene Nordschleifen-Mannschaft wird werkseitig von Mercedes-AMG unterstützt und erhält umfangreichen Support aus Affalterbach.

Den ersten Renneinsatz bestreitet der schwarze Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer acht beim Auftakt zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (25. März). Nur zwei Wochen später folgt sogleich der zweite VLN-Lauf (8. April). Auch die Teilnahme beim ADAC 24h-Qualifikationsrennen (22. - 23. April) nutzt das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG zur intensiven Vorbereitung auf das Nordschleifen-Highlight des Jahres: das ADAC 24h-Rennen.
Der Langstreckenklassiker steht vom 25. bis 28. Mai auf dem Rennkalender. Im vergangenen Jahr zeigte der Goldbär beim härtesten Rennen der Welt eine eindrucksvolle Performance und schaffte als Dritter den Sprung auf das Siegerpodium. In der VLN wurde der bärenstarke HARIBO-Mercedes zudem zwei Mal als Sieger abgewinkt. "Der Goldbär stand im vergangenen Jahr insgesamt sechs Mal auf dem Siegerpodest. Wir haben alle Voraussetzungen dafür, an diese erfolgreiche Bilanz in dieser Saison anzuknüpfen", so Team-Inhaber Hans Guido Riegel.

Die Mannschaft aus Bonn tritt erneut mit einer Top-Fahrerbesetzung an. Als HARIBO-Stammfahrer kommt neben dem zweimaligen 24h-Sieger Uwe Alzen wieder Lance David Arnold, der zu den schnellsten Piloten am Ring gehört, zum Einsatz. Darüber hinaus wird AMG-Fahrer Maximilian Götz erneut ins Lenkrad des schwarzen HARIBO-Mercedes greifen.
Neu im Fahreraufgebot ist Renger van der Zande. Der 31-jährige Niederländer ist ein erfahrener Langstreckenpilot, der 2016 in der US-amerikanischen Sportwagenmeisterschaft den Titel in der Kategorie 'Prototypen Challenge' gewann. Neuzugang van der Zande wird zum ersten Mal gemeinsam mit den HARIBO-Fahrern Alzen und Arnold beim VLN-Auftakt am 25. März an den Start gehen.



BMW
16.3.2017

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BMW legt die Fahrer-Team-Zuteilungen fest

BMW Motorsport geht am 27. und 28. Mai mit einem großen und hochkarätigen Aufgebot in die 24 Stunden auf dem Nürburgring. Nach der Bekanntgabe der Fahrer- und Teamnamen vor einigen Wochen (Bericht am 8.2.2017) steht nun fest, welche Piloten auf den einzelnen Fahrzeugen eingesetzt werden.

Das BMW Team Schnitzer, ROWE Racing und Schubert Motorsport sind bereit, mit der Unterstützung von BMW Motorsport in die heiße Phase vor den 24 Stunden auf dem Nürburgring zu starten. Zur Vorbereitung der sechs BMW M6 GT3 stehen die Test- und Einstellfahrten (18. März), die ersten beiden Läufe der VLN Langstreckenmeisterschaft (25. März, 8. April) sowie das 24 Stunden Qualifikationsrennen (23. April) zur Verfügung.

Insgesamt 21 Fahrer werden auf die drei Teams und sechs Fahrzeuge aufgeteilt, darunter fünf aktuelle BMW DTM-Fahrer sowie zahlreiche Piloten mit jahrelanger Erfahrung innerhalb der BMW Familie. Erstmals für BMW dabei sind der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider sowie Marc Basseng, Alex Lynn und Tom Onslow-Cole.

Drei BMW Werksfahrer werden innerhalb ihrer Teams auf beiden BMW M6 GT3 eingesetzt. Beim BMW Team Schnitzer übernimmt BMW DTM-Fahrer Augusto Farfus, der das 24-Stunden-Rennen 2010 bereits einmal gewinnen konnte, diese Rolle. Sogar zwei Siege beim Marathon-Klassiker hat Jörg Müller vorzuweisen. Er wird bei Schubert Motorsport im Doppeleinsatz sein. Bei ROWE Racing stellt sich Alexander Sims, der Sieger der 24 Stunden von Spa-Francorchamps 2016, dieser besonderen Aufgabe.

Neben den sechs werksunterstützten BMW M6 GT3 von ROWE Racing, Schubert Motorsport und dem BMW Team Schnitzer werden auch Falken Motorsports und Walkenhorst Motorsport mit dem Top-Modell der BMW Motorsport Produktpalette in der »Grünen Hölle« antreten.

Die Fahrerbesetzungen im Detail:

BMW Team SchnitzerROWE RacingSchubert Motorsport
Marco Wittmann (GER)Maxime Martin (BEL)John Edwards (USA)
Tom Blomqvist (GBR)Philipp Eng (AUT)Jens Klingmann (GER)
Martin Tomczyk (GER)Marc Basseng (GER)Tom Onslow-Cole (GBR)
Augusto Farfus (BRA)Alexander Sims (GBR)Jörg Müller (GER)
   
Augusto Farfus (BRA)Alexander Sims (GBR)Jörg Müller (GER)
Alex Lynn (GBR)Richard Westbrook (GBR)Kuno Wittmer (CAN)
António Félix da Costa (PRT)Markus Palttala (FIN)Bruno Spengler (CAN)
Timo Scheider (GER)Nick Catsburg (NED)Jesse Krohn (FIN)



PHOENIX RACING
16.3.2017

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[# 5] PHOENIX RACING Audi R8 LMS beim Top 30 Qualifying 2016

Rückblick auf 2016:

Fahrer: Frank Stippler, Anders Fjordbach, Edoardo Mortara, Nicki Mayr-Melnhof

Quali: Platz 12 mit einer 8:20,597

Top 30 Quali: Platz 5 mit 8:19,138

Restart: 4. Startreihe

Rennen: Ausfall (Unfall) nach 22 Stunden

beste Runde: 8:22,038 (zehntbeste Zeit, Bester auf Dunlop-Reifen)

Phoenix Racing wird mit einem Audi R8 zum Ring kommen

Für PHOENIX soll das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring das Highlight werden

In der Motorsportsaison 2017 konzentriert sich Phoenix Racing in Europa auf zwei Highlights: Neben dem gewohnten Engagement als Audi Sport Team Phoenix in der DTM bereitet sich das Team intensiv auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vor. Parallel baut Phoenix das im vergangenen Jahr erfolgreich begonnene GT-Programm in Asien weiter aus.

Die heimische Nürburgring-Nordschleife wird im Rennkalender von Phoenix Racing erneut eine zentrale Rolle spielen. Das Motorsportteam aus der Eifel startet bei den ersten beiden Läufen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Anschließend steht mit dem Qualifikationsrennen für die 24 Stunden Nürburgring die Generalprobe für eines der großen Highlights des Jahres an: Am 27. Mai fällt der Startschuss zur 45. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel.
Bei dem Marathonrennen zweimal rund um die Uhr teilen sich Frank Stippler, Mike Rockenfeller, Dennis Busch und Nicolaj Møller Madsen das Cockpit des TÜV Rheinland-Audi R8 LMS. Nach 2000, 2003, 2012 und 2014 strebt Phoenix Racing bereits seinen fünften Gesamtsieg an.

Für die Herausforderungen in diesem Jahr weiß Phoenix Racing bewährte und neue Partner an seiner Seite. Fortwährend fester Bestandteil der Partneraktivitäten bleiben der TÜV Rheinland und die Autohandelsgruppe Scherer. Daneben vertraut das Team weiterhin bei allen Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife auf Dunlop-Pneus. Auch die Partnerschaften mit der Ravensberger Schmierstoffvertrieb GmbH (Ravenol), dem Werkzeugausrüster Sonic Equipment GmbH und Staloc laufen in der Saison 2017 weiter. Ebenfalls mit dabei sind der Werkstattausrüster Twin Busch, die Agentur Lait sowie die Simulator-Experten Fanatec und ChassisSim.



Heinz-Josef Hilger
15.3.2017

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Ein kleiner Rückblick auf dreizehn Jahre ADAC 24h-Rennen Nürburgring

Wenn man sich zurück erinnert, wie es vor 13 Jahren - 2004 - am Ring aussah, kommen einem die BMW M3 GTR in den Sinn, welche zweimal gewannen. Dann kam die Zeit der Manthey-Porsche, die 5 mal als Gesamtsieger jubelten, unterbrochen nur 2010 als BMW mit dem M3 GT2 siegte. Ab 2012 begann die Audi-Zeit - unterbrochen 2013 und 2016 durch den Mercedes AMG. Wer wird in diesem Jahr siegen? Sehen sie die Diashow:

>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto


Hankook / Hilger
13.3.2017

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Hankook ist exklusiver Reifenpartner der SRO/ GT4- und TCR-Klassen beim 24h-Rennen Nürburgring

Reifenhersteller Hankook und der ADAC Nordrhein e.V. haben kürzlich einen Vertrag über eine exklusive Reifenpartnerschaft für die Klassen SRO/ GT4 und TCR bei dem ADAC Zurich 24H-Rennen unterzeichnet. Erstmalig in dieser Saison rüstet damit Hankook die SRO/GT4 und die TCR-Klasse im Rahmen des ADAC Zurich 24H-Rennens am Nürburgring mit seinen Rennreifen des Typs Ventus Race exklusiv aus.

Der 18. März ist als Probe- und Einstelltag für alle Fahrzeuge der beiden Meisterschaften angesetzt. Erstmalig werden dann alle Fahrzeuge beider Klassen auf den Premium-Reifen Ventus Race als Slick (F200) und Regenreifen (Z 207) auf die Strecke gehen. Es kommen u.a. GT4-Fahrzeuge, wie Aston Martin Vantage GT4, BMW M4 GT4, Chevrolett Camaro GT4, Ginetta G55 GT4, KTM X-Bow, Lotus Evora GT4 oder Porsche Cayman GT4 als auch die TCR-Klassen-Fahrzeuge, Audi RS3 TCR, Honda Civic TCR, Opel Astra TCR, Seat Leon Cup Racer, Volkswagen Golf TCR zum Einsatz.

Walter Hornung, Rennleiter des ADAC Nordrhein e.V.: "Mit Hankook gewinnen wir einen Hersteller mit großer Motorsport-Reputation, der in Topklassen wie der DTM mehr als einmal seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit diesen renommierten Reifenexperten."

Der Zeitraum von der Verkündung, daß ab jetzt ALLE GT4- bzw. TRC-Fahrzeuge mit Hankook-Reifen fahren müssen bis zur T&E am Samstag - dies sind nur 5 Tage - ist wohl etwas kurz für manche Teams. Die Veranstalter hätten da auch besser planen können und dadurch die Teams früher informieren können.

Die Preise für TCR (Preisliste 2017):
Slick 260/660R18:   410,55 € incl. MwSt. --- Regen 260/660R18: 410,55 € incl. MwSt. --- Rabatt: nachfragen!



mathilda racing nimmt am 24h-Rennen teil

»mathilda racing« aus Köln bringt einen neuen VW Golf GTI TCR zum ADAC 24h-Rennen. Die Fahrer werden Benjamin Leuchter, Andi Gülden und Dennis Wüsthoff sein.
Benjamin Leuchter aus Duisburg und Dennis Wüsthoff aus Heiligenhaus sind schon im letzten Jahr die 24h gefahren (auf VW Golf GTI TCR Baujahr 2016) und belegten Platz 2 in der Klasse TCR. Andreas Gülden aus Reifferscheid siegte damals in der TCR-Klasse (auf Seat Leon TCR).
Der jetzige Teamchef des Mathilda Teams, Michael Paatz, fiel leider schon nach 8 Stunden mit dem Seat Leon TCR aus.

Ein zweiter TCR-Rennwagen wird auch eingesetzt, aber die Fahrer stehen noch nicht fest.



HTP
10.3.2017

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HTP Motorsport kommt mit dem Mercedes-AMG GT3 zum Ring

Mit den 24 Stunden Nürburgring wartet am 27./28. Mai ein weiterer Langstreckenklassiker auf das Team HTP Motorsport. Mit dem Nordschleifen-affinen Trio Dontje/Assenheimer/Heyer und dem von einem rund 550 PS starken 6,2-Liter-V8-Motor angetriebenen Mercedes-AMG GT3, der seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit bereits beim Vierfachsieg im Vorjahr eindrücklich unter Beweis gestellt hat, ist die Mannschaft bestens für den Marathon zweimal rund um die Uhr auf der schönsten, aber auch härtesten Rennstrecke der Welt gerüstet. Ein vierter Fahrer wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Der vierte Fahrer könnte z.B. Bernd Schneider sein... - ja, nun wurde es bestätigt, daß Bernd Schneider zum Einsatz kommt. Bernd Schneider (52) hat schon zweimal das 24h-Rennen Nürburgring gewonnen (2013 und 2016) und ist auch u.a. fünfmaliger DTM-Meister (1995/2000/2001/2003/2006).

Das ist die neue Designversion für 2017:


Nexen Tire
10.3.2017

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Der kultige »NEXEN Mini« geht auch 2017 auf der Nordschleife an den Start

NEXEN TIRE Motorsport gibt auch 2017 auf dem Nürburgring Gas: Mit Unterstützung des koreanischen Reifenspezialisten nimmt das Team von Ralf Zensen (Barweiler) in der kommenden Saison wieder die Langstreckenmeisterschaft (VLN) und das 24-Stunden-Rennen in Angriff. Zum Einsatz kommt dabei erneut der »NEXEN Mini«. Er genießt bei den Fans entlang der Nordschleife längst Kultstatus. Die Partnerschaft zwischen der Reifenmarke und NEXEN TIRE Motorsport geht damit in das sechste gemeinsame Jahr.

Mit dem gut 220 PS starken Mini John Cooper Works konnte das Eifelteam in den vergangenen beiden Jahren beim 24-Stunden-Klassiker zweimal den zweiten Rang seiner Klasse erringen - 2016 sogar nach einem Unfall in der Anfangsphase des Rennens. Saison-Highlight blieb ein VLN-Klassensieg.
"Mini-Spezialist David Dombek hat den Mini über die Winterpause weiterentwickelt, wir blicken der neuen Herausforderung erwartungsvoll entgegen", erläutert Teamchef Ralf Zensen, ohne sich hinsichtlich des Fahreraufgebots bereits in die Karten gucken zu lassen: "Gemeinsam mit NEXEN Tires werden wir 2017 ein neues Konzept verfolgen. An den Details feilen wir noch."



Audi / Hilger
9.3.2017

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Vier werksunterstützte Audi R8 LMS mit starkem Fahreraufgebot bei den 24 Stunden Nürburgring

Starkes Aufgebot von Audi für die 24 Stunden auf dem Nürburgring: Beim größten Langstreckenrennen in Deutschland vom 25. bis 28. Mai unterstützt Audi Sport customer racing das Audi Sport Team Land und das Audi Sport Team WRT. Die beiden Teams treten mit jeweils zwei Audi R8 LMS an. Zwölf Rennprofis teilen sich die Cockpits beim Langstreckenklassiker, darunter sechs Sieger aus den Vorjahren.

Die Audi-Piloten am Nürburgring vereinen Erfahrungen aus GT3-Sport, DTM sowie Le Mans und wollen für die Marke den vierten Sieg seit 2012 einfahren. Die Rennprofis Christopher Haase, Christopher Mies, Nico Müller, René Rast, Frank Stippler und Markus Winkelhock konnten den Klassiker auf der Nordschleife bereits für sich entscheiden. Sie werden unterstützt von Connor De Phillippi und Kelvin van der Linde. Die beiden Piloten haben ebenso wie Haase, Rast und Mies bereits die Gesamtwertung im ADAC GT Masters gewonnen. Der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der langjährige Sportwagen-Pilot Pierre Kaffer, Blancpain-GT-Champion Robin Frijns sowie der frühere Formel-3-Cup-Sieger Frédéric Vervisch komplettieren das Aufgebot.

Mit dem Audi Sport Team WRT hat Audi zudem die Siegermannschaft des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring von 2015 an Bord. "Wir sind stark aufgestellt für einen harten Wettbewerb", so Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Außerdem erwarten wir auch in diesem Jahr wieder mehrere Kundenteams, die ebenfalls mit dem Audi R8 LMS starten."

Die unterstützten Einsatzteams von Audi Sport customer racing:

Audi Sport Team Land
- Fahrer: Christopher Haase (D) / Pierre Kaffer (D / Christopher Mies (D / Connor De Phillippi (USA)
- Fahrer: Kelvin van der Linde (ZA) / Christopher Mies (D / Connor De Phillippi (USA) / Markus Winkelhock (D)

Audi Sport Team WRT
- Fahrer: Marcel Fässler (CH) / Robin Frijns (NL) / Nico Müller (CH) / René Rast (D)
- Fahrer: Nico Müller (CH) / René Rast (D) / Frank Stippler (D) / Frédéric Vervisch (B)


Im letzten Jahr waren insgesamt 9 Audi R8 LMS am Start mit den Teams WRT, Phoenix, Audi race experience, Twin Busch, Land und Car Collection Motorsport. Nach dem Qualifying incl. TOP 30 stand die [# 5] Phoenix auf Pos. 5, die [# 2] WRT auf Pos. 10 und die [# 6] Phoenix auf Pos.16.

Der Zieleinlauf nach 24 Stunden:
[# 2] WRT Pos. 8, [# 16] Twin Busch Pos. 10, [# 11] Audi race exp. Pos. 14, [# 33] Car Coll. Pos. 18, [# 1] WRT Pos. 47,
die [# 5] / [# 28] / [# 6] / [# 10]: ausgefallen.
Es fällt auf, daß Phoenix Racing in diesem Jahr anscheinend kein Semi-Werksteam mehr ist.



Frikadelli / Hilger
8.3.2017

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Frikadelli fährt weiter mit dem Porsche 911 GT3 R

Frikadelli Racing teilt auf ihrer FB-Seite mit, daß sie auch in 2017 mit dem Porsche 911 GT3 R wieder auf dem Nürburgring am Start sein werden. Geplant sind Läufe der Langstreckenmeisterschaft sowie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Als Fahrer kommen Sabine Schmitz und Klaus Abbelen sowie Norbert Siedler und - neu - Andreas Ziegler zum Einsatz. Eventuell wird sogar ein zweites Fahrzeug - ein Topfahrzeug - eingesetzt.

Kurzer Rückblick auf das 24h-Rennen im letzten Jahr: Schon im Qualifying konnte nur Platz 20 erreicht werden, man war und ist unzufrieden mit der BoP. Der Porsche war über 13 Sek. langsamer als die Spitze. Im Rennen gab es schon frühzeitig eine Reparaturpause, die aber wegen des Rennabbruchs sich nicht wirklich auswirkte.

Nach einer dreistündigen Unterbrechung ging es dann gut weiter bis in der Nacht eine Reparaturpause von 6 Runden nötig wurde. Anschließend lief es gut, nur kam gegen 4 Uhr Sabine beim Posten 146 (hinter Karussell) auf den nassen, grünen Teppich und konnte das Fahrzeug nicht mehr abfangen, so daß Beschädigungen unvermeidlich waren. Der Porsche war aber noch fahrbar, doch leider kam sie nicht mehr aus der Parkbucht heraus, in die sie die DMAB-Staffel geschleppt hatte. Das war's denn für die 24h 2016...



Giti/Dörr / Hilger
8.3.2017

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Dörr Motorsport wieder mit Lamborghini am Ring

Dörr Motorsport, bekannt aus den Jahren 2012 bis 2014 bei der VLN und beim 24h-Rennen, kommen mit einem Lamborghini Huracán GT3 zurück zum Ring - unterstützt von einem Reifenhersteller »Giti Tire« aus Singapur.

Giti Tire und das deutsche Racing Team Dörr vereinbarten schon am 4. Nov. 2016 in Shanghai (China) eine Motorsport-Partnerschaft, um im Mai 2017 am ADAC 24-Stundenrennen am Nürburgring teilzunehmen. Giti Tire wurde nach eigenen Worten in den letzten Jahren eine Firma, die u.a. auch Racingreifen herstellt. Z.B. wurde der 'Pikes Peak International Hill Climb' durch Mr. Nobuhiro 'Monster' Tajima auf Giti-Reifen gewonnen und die GTC Championship in 2015 in Sepang (12H Endurance Race) auf ihrem Lamborghini gegen andere globale Auto- und Reifenhersteller gewonnen.
Die Giti Tire Group ist in Singapore beheimatet und wurde schon 1951 gegründet. Sie sind in über 130 Ländern vertreten.



Falken
7.3.2017

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FALKEN Porsche 911 GT3 R
FALKEN Porsche 911 GT3 R
FALKEN Porsche 911 GT3 R

Falken-Doppelschlag: mit Porsche und BMW beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

FALKEN geht in der kommenden Saison mit zwei Rennfahrzeugen deutscher Premiumhersteller an den Start: Im letzten Jahr debütierte der FALKEN Porsche 911 GT3 R (Typ 991) bereits als schnellster Porsche beim 24h-Rennen am Nürburgring und errang den neunten Gesamtplatz. Zusätzlich wird in der Saison 2017 nun erstmalig ein zweites Fahrzeug eingesetzt - der FALKEN BMW M6 GT3.

FALKEN wird mit beiden Autos sowohl bei mehreren VLN-Rennen als auch beim legendären 24h-Rennen am Nürburgring an den Start gehen. Die außergewöhnliche Konstellation, dass ein Team zwei unterschiedliche und aktuelle GT3-Fahrzeug-Fabrikate einsetzt, unterstreicht die Erfahrung der Falken-Reifeningenieure und die breite Performance der Reifen.
Der langjährige Partner Schnabl Engineering wird den Einsatz der beiden Fahrzeuge betreuen. Pilotiert wird der BMW von den beiden FALKEN-Fahrern Peter Dumbreck, der in diesem Jahr sein zehntes Dienstjahr im FALKEN-Team feiert, und Alexandre Imperatori. Werksseitig wird das Team durch Marco Seefried und Stef Dusseldorp unterstützt.

Am Steuer des Porsches werden FALKEN-Pilot Martin Ragginger sowie die Porsche Werksfahrer Jörg Bergmeister, Dirk Werner und Laurens Vanthoor um die beste Platzierung kämpfen. BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt sagt: "Wir sind sehr froh, in Falken Motorsports ein neues und zudem sehr bekanntes und renommiertes Team begrüßen zu dürfen, das einen BMW M6 GT3 einsetzt. Es wird deutlich, dass der BMW M6 GT3 für unsere Kunden unverändert attraktiv ist. 2016 konnte unser Top-Modell im Kundensport bereits sein großes Potenzial auf der Nürburgring-Nordschleife beweisen. Davon hat sich das Falken-Team selbst bei einem Renneinsatz im Rahmen der VLN überzeugt. Wir hoffen, gemeinsam in der 'Grünen Hölle' Erfolge feiern zu können."
"Im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Marke FALKEN ist die Kooperation mit zwei ikonischen Sportwagen-Herstellern im härtesten Rennen der Welt der nächste Meilenstein. Unsere Reifen haben in den Tests ihre Leistungsfähigkeit auf beiden Fahrzeugen unter Beweis gestellt. Nun addieren wir im Rennbetrieb das kompetitive Element hinzu und freuen uns auf den spannenden Wettkampf zwischen Porsche und BMW - beide auf nahezu identischen Falken-Reifen", so Stephan Cimbal, Head of Marketing bei Falken Tyre Europe. "Unter dem Kampagnenmotto 'Masters of Excitement' wir dieser 'FALKEN-Battle' medial stark aktiviert, u.a. mit TV-Spots, Social-Media- und Influencer-Integrationen sowie diversen PR-Maßnahmen in den FALKEN-Märkten weltweit".

Daten: Porsche 911 GT3 R (Typ 991)
Motor: Saugmotor 4,0 L
max. Leistung: 504 PS bei 8.750 1/min
max. Drehzahl: 9.500 1/min
max. Geschwindigkeit 298 km/h
0-100: 2,7 Sekunden
Kraftstoffqualität: Superplus bleifrei (E20)
Felgen/Bereifung:
- Vorderachse: Einteilige BBS Felgen 12x18" ET 17 mit Zentralverschluss FALKEN Slick Reifen; Reifendimension 300/660-18
- Hinterachse: einteilige BBS Felgen13,0x18" ET 37,5 mit Zentralverschluss FALKEN Slick Reifen; Reifendimension 330/710-18

Daten: BMW M6 GT3
Motor: V8 M TwinPower Turbo 4,4 l
max. Leistung: Je nach BoP Einstufung bis zu 585 PS
max. Drehzahl: 6.500 U/min
max. Geschwindigkeit: Strecken und BoP abhängig
0-100: k.a.
Kraftstoffqualität: Superplus bleifrei (E20)
Felgen/Bereifung: BBS Felgen, 13" x 18" Vorder- und Hinterachse FALKEN Slick Reifen;
Reifendimension 330/710 18



Rinaldi / Hilger
6.3.2017

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Rinaldi Racing mit dem Wochenspiegel Team bei den 24h Nürburgring

Ferrari zurück auf der Nordschleife

In der Rennsaison 2017 zieht es Rinaldi Racing in die VLN und zum ADAC 24h-Rennen zurück. Dabei wird das Team aus Mendig den Ferrari 488 GT3 vom Wochenspiegel Team Monschau betreuen. Die Lenkradarbeit hinter dem italienischen Boliden werden sich Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach teilen. Das Trio wird bei einzelnen Rennen von Mike Stursberg unterstützt.

Das Fahrertrio startet mit dem Ferrari 488 GT3 Startnummer [# 22] in der SP9 Klasse in der ProAm-Wertung. Das Wochenspiegel Team Monschau plant zusammen mit Rinaldi Racing bei den 24 Stunden Nürburgring an den Start zu gehen sowie zu dem dazugehörigen Qualifikations-Rennen. Bei beiden Veranstaltungen bleibt die Fahrerpaarung aus Weiß, Kainz, Krumbach und Stursberg erhalten.

Zusätzlich ist noch ein Einsatz bei der 24 Stunden Serie von Creventic geplant: Ende August geht es für das Wochenspiegel Team Monschau und Rinaldi Racing zu dem 24 Stunden Rennen Portimao in Portugal. Termin: 25. - 27. August 2017.

Michele Rinaldi: "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Wochenspiegel Team Monschau. Es wird für alle eine große Herausforderung, auf die wir uns alle freuen. Die Fahrerpaarung rund um Georg Weiß ist sehr vielversprechend und wir werden sehen, wo wir uns in der neuen Pro-Am Wertung platzieren werden. Vielen Dank an Georg Weiß, dass er das Vertrauen in Ferrari und in Rinaldi Racing für die VLN Saison 2017 und die 24h-Rennen setzt."



BMW
27.2.2017

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Neue Herausforderung für Timo Scheider

Über viele Jahre kreuzten sich die Wege von Timo Scheider und den anderen BMW Werksfahrern als Konkurrenten auf Strecken rund um den Globus. Nun stößt der 38-Jährige für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zum Team.

Der DTM-Champion von 2008 und 2009 hat im Verlauf seiner Karriere auch im GT-Bereich eine eindrucksvolle Visitenkarte hinterlassen.
2003 gehörte Scheider zum siegreichen Team beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, zweimal triumphierte er bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (2005 und 2011). Bei seinem 24h-Debüt in Le Mans 2010 fuhr er ebenfalls auf das Podium.

Im Interview spricht er über die neue Herausforderung und seine Erfahrungen mit dem BMW M6 GT3.


Drei Fragen an... Timo Scheider

Timo, mit welchen Gedanken gehen Sie in die neue Zusammenarbeit mit BMW?
Timo Scheider: "Ich habe es schon gar nicht mehr gewusst, wie es sich anfühlt, wenn man in ein neues Projekt startet. Über Jahre glaubt man, dass eigentlich alles perfekt sei und die Motivation stimmt. Und dann bekommt man plötzlich einen ganz neuen Schub und merkt: Da geht noch eine ganze Menge mehr. Dieser Enthusiasmus lässt sich auf der Strecke wunderbar in Performance umsetzen."

Wie haben Sie BMW im Verlauf Ihrer langen Karriere wahrgenommen?
Scheider: "BMW war schon immer absolut sympathisch. Wir haben wir immer fair gegeneinander gekämpft. Ich habe im BMW Fahreraufgebot viel mehr Freunde als bei jeder anderen Marke. Die Chemie stimmt einfach. Timo Glock ist zum Beispiel einer meiner besten Freunde, der mir immer viel darüber berichtet hat, wie es bei BMW Motorsport läuft. Natürlich wäre es ein Traum, einmal mit ihm gemeinsam auf einem Auto zu fahren. Ich freue mich in jedem Fall sehr auf die Zusammenarbeit mit den Jungs."

Welche Erwartungen haben Sie für das 24-Stunden-Rennen?
Scheider: "Im vergangenen Jahr hatte ich durchaus den einen oder anderen Fight mit einem BMW M6 GT3 und konnte mich quasi aus der ersten Reihe von den Stärken dieses Autos überzeugen. Deshalb finde ich es toll, jetzt den Sitz zu wechseln und selbst in diesem Fahrzeug auf der Nordschleife anzutreten. Ich bin überzeugt: Der BMW M6 GT3 wird zu jenen Autos gehören wird, die es zu schlagen gilt."



BMW
27.2.2017

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Logo BMW


 

Infos

Datum: 26.-28. Mai 2017 (3 Tage)

Ticketpreis: The M Festival 2017 Package 476,- EUR (inkl. MwSt.)

Parken: 39,00,- EUR (inkl. MwSt.)

E-Mail: bmw-tickets@qtixx.com
https://tickets.bmw-motorsport.com/m-festival.html

Kinder (bis einschließlich dem 11. Lebensjahr) in Begleitung eines Erwachsenen haben freien Eintritt.

Das BMW M Festival 2017 am Ring

Bereits zum siebten Mal verspricht das M Festival eine Höllenfahrt auf dem Nürburgring zu werden. Für alle Fans bedeutet das wieder ein spannungsgeladenes Wochenende voller Adrenalin beim spektakulären 24h Rennen durch die Grüne Hölle.

Glühende Bremsscheiben, röhrende Motoren und die Emotionen der Fans - das alles aus erster Reihe und am Puls des Motorsports. Erleben Sie das 24h Rennen auf den M Festival Veranstaltungsflächen direkt an der Grand-Prix Strecke oder lassen Sie sich zu der Fan Base im Herzen der Grünen Hölle bringen, wo Sie mit gleichgesinnten Motorsport Enthusiasten das Rennen hautnah beobachten können.

Neben kulinarischen Highlights und großartigem Entertainment in unserer BMW M Hospitality können Sie auch hautnah pures Motorsport Feeling erleben.
Mit etwas Glück fahren Sie sogar in Ihrem eigenen BMW M über die legendäre Nordschleife. Denn auch dieses Jahr werden Tickets für den traditionellen M Corso auf der M Night verlost.
Freuen Sie sich auf ein unvergessliches und spannungsgeladenes Wochenende und werden Sie Teil der M Community auf dem M Festival 2017.



DMSB / Heinz-Josef Hilger
26.2.2017

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DMSB legt neue Regeln für den Nürburgring fest

Seit letztem Jahr gibt es eine Ergänzung zum DMSB Rundstreckenreglement, welche die Besonderheiten der Nordschleife beschreibt. Es handelt sich um den »Anhang 2« , welcher auf 7 Seiten die Details beschreibt.

Brandneu (24.2.2017) ist das »Bulletin 01/2017« mit folgenden Punkten bei 'Fahrzeuge, Bauliche Voraussetzungen':

  • Mindestfahrhöhe für Fahrzeuge der Klassen SP9 (FIA-GT3), SP-X, SP-Pro
  • Geänderte Aerodynamik - Breite/Position Heckflügel
  • Front-Aerodynamik
  • Nachtanken

Gültig werden die folgenden Änderungen und Ergänzungen ab sofort. Bei der Mindestfahrhöhe für Fahrzeuge der Klassen SP9 (FIA-GT3), SP-X, SP-Pro wird unterschieden nach 'statischer' und 'dynamischer' Messung. Das im Text benutzte Wort 'Statistische Messung' soll wohl ein Schreibfehler sein... Statisch überprüft wird, ob ein Zylinder von 300 mm Länge und einem Durchmesser von 70 mm frei unter dem Fahrzeug durchrollt. Der Reifenluftdruck darf dabei auf 2,0 bar erhöht werden und der Fahrer befindet sich im Fahrzeug. Zusätzlich wird ein Meßsystem in der Boxengasse installiert, um die korrelierende dynamische Fahrhöhe zu messen/überprüfen. Jegliche Systeme zum Zwecke der automatischen Änderung der Fahrzeughöhe während der Fahrt oder im Stillstand des Fahrzeugs sind verboten.

Die Breite bzw. die Position des Heckflügels wird neu definiert (nur für neuere SP9 (FIA-GT3) ab 2012: Der Hersteller (=Homologationsinhaber) muß in einem Antrag definieren, wie breit und in welcher horizontalen Position sich der Flügel befindet. Der Flügel darf bis zu 100 mm schmäler gemacht werden bzw. der Flügel darf bis zu 100 mm weiter in Fahrtrichtung versetzt werden. Beide Werte dürfen addiert max. 100 mm ergeben. Beispiel: Flügel 50 mm schmäler und 50 mm weiter nach vorne. Alle Fahrzeuge mit derselben Homologationsnummer müssen dieselbe Flügel-Position benutzen. Event. wird auch die SP-X Klasse mit eingeschlossen.

Die Flics in der Frontpartie dürfen um 30% verkleinert werden, um die Aerobalance (bei kleinerem Heckflügel) zu erreichen.

Das Nachtanken durch Tankkannen wird verboten. Zusätzlich müssen Entlüftungsventile eingebaut werden. Es muss ein zweistufiges Sicherheits-Klappenventil mit Rückschlagfunktion (z.B. Gerdes Capless 2-3) verwendet werden.



Zusätzlich zu diesem Bulletin wurde schon im Oktober 2016 eine Reifen-Zulassungsliste für alle Fahrzeuge (Ausnahmen: SP-X, SP Pro und GT3) veröffentlicht. Folgende Reifenhersteller wurden gelistet:
Bridgestone / Dunlop / Falken / Giti / GoodYear / Hankook / Hoosier / KUMHO / Michelin / Pirelli / YOKOHAMA

Für die Ausnahmen (SP-X, SP Pro und GT3) gibt es jetzt anscheinend neue Maßnahmen. Es soll vorschrieben werden, daß jeder Hersteller von jedem Reifentyp eine Anzahl Referenzreifen auch den Konkurrenten zum Kauf zur Verfügung stellen muß. Damit soll das Problem der »Vignettenreifen« gelöst werden.



mcchip-dkr / Heinz-Josef Hilger
25.2.2017

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GTronix Team mcchip-dkr setzt Renault R.S.01 ein

Das »GTronix Team mcchip-dkr« aus Mechernich/Obergartzem - nur ca. 57 km vom Nürburgring entfernt - wird beim ADAC 24h-Rennen mit einem Sportwagen, dem Renault R.S.01 GT3 auftreten und auch bei VLN an den Start gehen. Unterstützt wird das Team durch Renault Sport, dem Reifenpartner Pirelli und dem Multiölhersteller GTronix. Die ersten beiden Fahrer stehen auch schon fest: Heiko Hammel und Dieter Schmidtmann; die weiteren Fahrer werden noch bekannt gegeben.

Gestartet wurde das Projekt im Oktober letzten Jahres und es steht noch einige Arbeit an. Das Fahrzeug wird für die ausgeschriebene Klasse SP-X vorbereitet. Bei dieser Klasse erfolgt die Zulassung nur auf Sonderantrag des Bewerbers. Sie gilt für einzelne Fahrzeuge, die die Zulassungsvoraussetzungen der »Gruppe 24h-Spezial« in einem oder mehreren Punkten nicht erfüllen können.

Erste Testfahrten werden im italienischen Misano absolviert und die VLN-Saison startet schon am 25. März - sofern kein Schnee liegt.



Falken / Heinz-Josef Hilger
23.2.2017

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FALKEN Porsche 911 GT3 R
FALKEN Porsche 911 GT3 R
FALKEN Porsche 911 GT3 R

Wird Falken Tyre Europe mit einem neuen Rennwagen antreten?

Die Reifenmarke FALKEN gibt in diesem Jahr ihr Debut als Aussteller auf dem 87. Internationalen Automobil-Salon Genf, der vom 7. bis 19. März 2017 stattfinden wird. In Halle 6, Stand 6328, wird die Reifenmarke ihr neuestes Motorsportfahrzeug eines Premium-Herstellers und den besonders energieeffizienten Reifen für Elektro- und Hybridfahrzeuge vorstellen. Im Rahmen einer kurzen Pressepräsentation, die am 7. März um 8 Uhr stattfindet, wird das Unternehmen seine Motorsport-Kampagne für das Jahr 2017 präsentieren, einschließlich eines neuen Rennwagens, mit dem Falken beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring, dem anspruchsvollsten Langstreckenrennen der Welt, an den Start geht.

Dazu wird ein Bild des Ausstellungsstandes der Messe in Genf präsentiert und dort ist ein Porsche 911 GT3 R in Umrissen zu erkennen. Auf der englischsprachigen Website heißt es ausführlicher: ...2017 motorsport campaign including a new premium OEM race car and driver line up to compete in the upcoming Nürburgring 24 Hours... - es wird also das neue Fahrzeug und die zugehörige Fahrerbesetzung bekannt gegeben. Wobei 'neuestes Motorsportfahrzeug eines Premium-Herstellers' bedeuten kann, daß der aktuelle 911-991 Typ, Baujahr 2017 gemeint ist oder doch eventuell ein aktuelles, neues Fahrzeug eines anderen Herstellers (z.B. BMW?) gemeint ist.
Die bisherigen Werksfahrer sind Wolf Henzler (*1975 in Nürtingen), Peter Dumbreck (*1973 in Kirkcaldy), Martin Ragginger (*1988 in Salzburg) und Alexandre Imperatori (*1987 in Châtel-Saint-Denis).

Beim letzjährigen 24h-Rennen Nürburgring belegte die [# 44] den Platz 9 im Gesamtklassement und es wurden 130 Runden zurückgelegt (4 Runden Rückstand zum Sieger); die beste Rundenzeit war eine 8:29,488 in Runde 2 - also sehr früh gefahren im Rennen - und ca. 10 Sekunden langsamer als der Sieger.

In den Qualifying-Sitzungen wurde Platz 31 erreicht mit einer Rundenzeit von 8:27,544 - dies reichte nicht zum Start beim TOP 30 Qualifying.

Bestes Porsche-Team in der Gesamtwertung des 24h-Rennens wurde schließlich Falken Motorsport, mit dessen 911 GT3 R Wolf Henzler (Nürtingen), Martin Ragginger (Österreich), Peter Dumbreck (Großbritannien) und Alexandre Imperatori (Schweiz) den neunten Platz belegten.

Update 25.2.2017: Fa. Falken hat eine Silhouette des neuen Fahrzeugs auf ihrer FB-Website eingestellt. Wenn man dann die Seitenansicht des BMW M6 GT3 daran anpasst, stimmt alles... es könnte also darauf hindeuten, daß Falken einen Wechsel zu BMW vornimmt...



Abt / Heinz-Josef Hilger
22.2.2017

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Logo Bentley-Abt


 

Abt startet mit Bentley bei den 24-Stunden Nürburgring

Zusammen mit Bentley stellt sich ABT Sportsline auch in diesem Jahr einer der größten Herausforderungen im internationalen Motorsport: Als Bentley Team Abt bestreitet die Mannschaft aus Kempten für Bentley das berühmte 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Mit dabei: hochkarätige Fahrerpaarungen und internationale Sponsoren.

In den beiden Continental GT3 sitzt ein Mix aus Routiniers und Youngstern: Christopher Brück, Christer Jöns, Christian Menzel (alle Deutschland) und Jordan Pepper (Südafrika) sind mit dabei. Dazu stoßen der Belgier Nico Verdonck und der Rennsieger von 2014, Christian Mamerow (Deutschland). Erster Auftritt des Sextetts ist das VLN-Rennen am 25. März.

"Schon bei unserem zweiten Start auf der Nordschleife im Vorjahr haben wir mit Platz sieben das Ziel einer Top-Ten-Platzierung erreicht", sagt Bentley-Motorsportdirektor Brian Gush. "Dieses Mal haben wir uns höhere Ziele gesteckt. Dank der starken Partnerschaft zwischen Bentley und ABT Sportsline bin ich zuversichtlich, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen werden."

Bei ABT Sportsline in Kempten, wo in diesen Tagen die Bentley Continental GT3 aufgebaut werden, teilen sich Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt, Sportdirektor Thomas Biermaier und Sportmarketing-Chef Harry Unflath die Aufgaben. Neben der Elektro-Rennserie Formel E und der Rolle als Audi-Werksteam in der DTM ist das 24-Stunden-Projekt mit Bentley das dritte große Motorsportengagement im Programm des Allgäuer Unternehmens.

"Wir nehmen das 'Projekt Nordschleife' mit voller Konzentration und Respekt, aber auch mit großer Vorfreude in Angriff", sagt Hans-Jürgen Abt. ABT Sportsline ist zum ersten Mal 1999 bei dem 24-Stunden-Rennen gestartet. "Bentley ist eine Marke mit großer Tradition - wir freuen uns sehr darauf, diese große Herausforderung des Motorsports erneut gemeinsam anzugehen. Für den Eifelklassiker ist keine Vorhersage möglich, aber wir werden alles dafür tun, um mit unserem Team und unseren Fahrern so perfekt wie möglich vorbereitet zu sein."

Ein kurzer Rückblick auf die 24h im letzten Jahr:

  • [#37] besetzt mit Christer Jöns / Steven Kane / Marco Holzer / Christopher Brück
  • [# 38] besetzt mit Christopher Brück / Christian Menzel / Guy Smith / Fabian Hamprecht
  • Ergebnis Qualifying der [# 37]: Platz 28 - beste Zeit: 8:26,353
  • Ergebnis Qualifying der [# 38]: Platz 13 - beste Zeit: 8:21,127
  • Ergebnis Qualifying (TOP 30) der [# 37]: Platz 21 - beste Rundenzeit: 8:27,989
  • Ergebnis Qualifying (TOP 30) der [# 38]: Platz 28 - beste Rundenzeit: nicht gewertet (0:00,000), da nicht gestartet
  • Ergebnis der [# 37] (Gesamt): Platz 17 auf Bentley Continental GT3 - 123 Runden in 24:04:51,701 mit einem Rückstand von 11 Runden - beste Rundenzeit: 8:24,318
  • Ergebnis der [# 38] (Gesamt): Platz 7 auf Bentley Continental GT3 - 131 Runden in 24:09:49,685 mit einem Rückstand von 3 Runden - beste Rundenzeit: 8:26,759


ADAC NR / Heinz-Josef Hilger
17.2.2017

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Zeitpläne wurden veröffentlicht

Der Veranstalter ADAC Nordrhein hat die Zeitpläne für das 24h-Qualiwochenende (22./23. April) und für das 24h-Rennen (25.-28. Mai) publiziert.
Samstag Vor- und Nachmittag finden die Läufe der RCN statt - ab 16:50 Uhr beginnt das Qualifying der 24h-Fahrzeuge. Der Sonntag steht von 9 Uhr bis 18 Uhr komplett für Quali #2 und dem 6-Stunden-Rennen zur Verfügung.



In diesem Jahr werden im Rahmenprogramm die Audi Sport TT, die WTCC/ETCC und die 24h-Classic-Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Doch zum Beginn der 4-tägigen Veranstaltung werden wieder die RCN Teams auf der Nordschleife erscheinen und dort ihre 15 Runden absolvieren.
Der Zeitplan der 24h ist ähnlich wie in den Vorjahren mit Training/Qualifying am Donnerstag und Freitag und dem Start des 24h-Rennens am Samstag um 15:30 Uhr.



BMW
8.2.2017

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BMW M6 GT3

BMW Fahreraufgebot für die 24 Stunden auf dem Nürburgring steht fest

Am 27. und 28. Mai steht auf der legendären Nürburgring-Nordschleife das 24-Stunden-Rennen auf dem Programm. Das Aufgebot an BMW Fahrern für den Klassiker in der Eifel steht bereits fest. Die BMW M6 GT3 Teams gehen mit einer schnellen und erfahrenen Mischung aus DTM-Stars, GT-Spezialisten und prominenten Neulingen am Steuer eines BMW Rennwagens an den Start.

Timo Scheider:

Neben dem amtierenden Champion Marco Wittmann (GER) stellen sich auch die DTM-Piloten Bruno Spengler (CAN), Maxime Martin (BEL), Augusto Farfus (BRA) und Tom Blomqvist (GBR) der Herausforderung 'Grüne Hölle'. Wittmann, Martin, Blomqvist und Farfus, der 2010 zum Siegerteam im BMW M3 GT2 gehörte, haben bereits Erfahrung beim Klassiker auf der Nordschleife, während Spengler am letzten Mai-Wochenende seine Premiere bei diesem 24-Stunden-Rennen feiert.

Auch Piloten aus dem BMW Motorsport Werksprogramm in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship sind am Nürburgring dabei. Martin Tomczyk (GER), Alexander Sims (GBR) und John Edwards (USA), die zuletzt beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) gemeinsam im Einsatz waren, werden sich am Steuer eines BMW M6 GT3 mit der Konkurrenz messen. Dasselbe gilt für Kuno Wittmer (CAN) und Nick Catsburg (NDL), der im November 2016 beim FIA GT World Cup in Macau (CHN) im BMW M6 GT3 auf die Strecke ging. Richard Westbrook (GBR) und Markus Palttala (FIN) kehren für die 24 Stunden auf dem Nürburgring ins BMW Aufgebot zurück. BMW Werksfahrer António Félix da Costa (PRT), der für das Team von MS Amlin Andretti in der FIA Formula E Championship antritt, wird zum ersten Mal einen 24h-Marathon für BMW bestreiten. Viel Nordschleifen-Erfahrung bringen Jörg Müller (GER, Gesamtsieger 2004 und 2010), Philipp Eng (AUT, Gesamtsieger 24h Spa-Francorchamps 2016), Jens Klingmann (GER) und Jesse Krohn (FIN) ins Fahrer-Team ein.

Neben vielen bekannten Gesichtern sind auch zahlreiche BMW Neulinge im Aufgebot für den Eifel-Klassiker vertreten. So tritt der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (GER) erstmals in den Farben von BMW in der 'Grünen Hölle' an. 2003 konnte sich Scheider bereits einmal in die Siegerliste beim 24-Stunden-Rennen eintragen.

Neu dabei sind auch Tom Onslow-Cole (GBR) und Marc Basseng (GER), der mit der Empfehlung von 26 Siegen in der VLN Langstreckenmeisterschaft und dem Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen im Jahr 2012 im BMW M6 GT3 Platz nimmt. Alex Lynn (GBR) wird ebenfalls seinen ersten 24h-Renneinsatz für BMW absolvieren, nachdem er 2014 beim 'Young Driver Test' bereits den BMW M4 DTM gefahren war.

"Schon jetzt fiebern wir dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring entgegen", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Das ist für uns immer ein besonderes Wochenende, schließlich spielt dieser Klassiker in der Geschichte von BMW Motorsport eine bedeutende Rolle. Bisher konnten wir dort 19 Triumphe feiern. Nach Rang fünf beim Debüt des BMW M6 GT3 im vergangenen Jahr darf es dieses Mal ruhig ein paar Plätze weiter nach vorn für uns gehen. Um das möglich zu machen, benötigt man erfahrene Teams und zuverlässige, schnelle Fahrer. Beides bringen wir auch 2017 wieder an den Start. So breit und so exzellent besetzt waren wir am Nürburgring vielleicht noch nie zuvor. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir den BMW Fans am Ring wieder eine gute Show bieten werden."

Wie im Vorjahr werden auch 2017 die Teams von Schubert Motorsport und ROWE Racing je zwei BMW M6 GT3 ins Rennen schicken. Das BMW Team Schnitzer, das bereits fünf Mal bei dieser Veranstaltung gewinnen konnte, verstärkt das ohnehin schon schlagkräftige Aufgebot weiter. Ihren ersten Renneinsatz auf der Nordschleife in diesem Jahr werden die Teams dann am 25. März beim Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft erleben.

Weitere Stimmen zum BMW Fahreraufgebot:

Marco Wittmann: "Jedes Jahr fiebert man als Fahrer dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring entgegen. Das ist immer ein Highlight, ein echtes Motorsport-Spektakel. Jeder will dort dabei sein. Die Nordschleife ist die vielleicht beste Rennstrecke der Welt. Unsere Pace war schon 2016 gut. Deshalb bin ich auch für dieses Jahr optimistisch. Die Fans am Ring sind einmalig. Diese einzigartige Atmosphäre wie auf der Nordschleife gibt es an keiner anderen Strecke."

Timo Scheider: "Ich bin extrem glücklich darüber, dass mir BMW Motorsport diese großartige Gelegenheit gibt. Die Vorfreude darauf, mich bei einer neuen Marke noch einmal beweisen zu dürfen und ein neues Kapitel in meiner Karriere aufzuschlagen, ist riesig. Dass die 24 Stunden auf dem Nürburgring unser erster großer gemeinsamer Einsatz sein werden, passt natürlich perfekt. Der Mythos Nordschleife ist einzigartig. Ich bin BMW dankbar für diese Chance - und freue mich auf alles, was kommt."

Jörg Müller: "Ich freue mich riesig auf die 24 Stunden auf dem Nürburgring. Seit mehr als 20 Jahren bin ich BMW Werksfahrer, vor allem auf der Nordschleife bin ich in dieser Zeit unzählige Rennen für die Marke gefahren - und meistens waren wir erfolgreich. Zwei Mal konnte ich das 24-Stunden-Rennen schon gewinnen. Natürlich träumt man da von einem Hattrick. Aber die 'Grüne Hölle' hat ihre eigenen Gesetze. Wir werden hart arbeiten, damit wir vorne mitmischen können."

21 Fahrer werden genannt - hier die Auflistung in alphabetischer Reihenfolge:
Marc Basseng (GER / Tom Blomqvist (GBR) / Nick Catsburg (NDL) / António Félix da Costa (PRT) / Philipp Eng (AUT) / Augusto Farfus (BRA) / Jens Klingmann (GER) / Jesse Krohn (FIN) / Alex Lynn (GBR) / Maxime Martin (BEL) / Jörg Müller (GER) / Tom Onslow-Cole (GBR) / Markus Palttala (FIN) / Timo Scheider (GER) / Bruno Spengler (CAN) / Richard Westbrook (GBR) / Marco Wittmann (GER) / Kuno Wittmer (CAN).

Die Teams: Schubert Motorsport und ROWE Racing mit je zwei BMW M6 GT3 plus das BMW Team Schnitzer.



Toyota Gazoo Racing
2.2.2017

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Toyota Gazoo Racing kürzt den Einsatz bei den 24h drastisch

Die ADAC 24 Stunden Nürburgring sind ein wichtiger Einsatzpunkt für TOYOTA GAZOO Racing's Aktivitäten im Jahr, um immer bessere Autos zu entwickeln. Zum kommenden Rennen im Mai wird Toyota wieder einen Lexus RC - im dritten Jahr in Folge - einsetzen. Sie nehmen übrigens schon zum elften Mal bei diesem Langstreckenrennen über 24 Stunden teil. Allerdings war der Einsatz bei den früheren Rennen viel größer und es wurde auch ausführlich bei den VLN-Rennen 'getestet'. Geplant ist, in der Klasse SP 3T zu starten - so wie schon im letzten Jahr.

Der Lexus RC [# 188] in 2016 beim 24h-Rennen Nürburgring:

Technische Daten und Fahrernamen
TeamTOYOTA GAZOO Racing
VehicleLexus RC
ClassSP 3 T (planned)
Engine2.0-liter turbo
TransmissionAutomatic Transmission
TiresBridgestone
DriverTakuto Iguchi (Japan)
DriverTakamitsu Matsui (Japan)
DriverNaoya Gamo (Japan)
DriverEmployee driver (TBD)

Vorstellung des Einsatzwagen für die kommenden ADAC 24h Nürburgring:



ADAC
3.1.2017

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Ausschreibungen veröffentlicht

Der Veranstalter ADAC Nordrhein hat die beiden Ausschreibungen für das 24-Stunden-Rennen und für das 24h Qualifikationsrennen veröffentlicht.
Sie sind zu finden auf der 24h-Website (http://www.24h-rennen.de/) unter 'TEILNEHMER' (https://24h-information.de/regularien/).



ADAC
1.1.2017

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Werbeplakat des ADAC Nordrhein =>



ADAC Nordrhein
1.1.2017

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Neuerungen im Reglement...

Ein halbes Jahr vor der 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens vom 25. bis 28. Mai 2017 zeichnen sich attraktive Neuerungen im Regelwerk des Nordschleifenklassikers ab. Die Experten des veranstaltenden ADAC Nordrhein zielen mit ihnen insbesondere auf die Breitensportler ab, für die die Teilnahme auch in den Spitzenklassen weiterhin attraktiv bleiben soll.
Die Einführung einer eigenen Trophäe für die besten Amateurteams in der stärksten Fahrzeugklasse soll dies ebenso unterstützen wie die Definition einer Klasse für GT3-Fahrzeuge älterer Homologationsjahrgänge.

Gemeinsam mit Vertretern des DMSB und der Automobilhersteller arbeiten die Organisatoren außerdem daran, die Rundenzeiten der Spitzenteams im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten maßvoll zu verlangsamen.
Da diese Maßnahmen insgesamt sehr komplex sind, brechen die Veranstalter mit einer Tradition: Das in der Ausschreibung festgehaltene Regelwerk wird erst nach der Essen Motor Show veröffentlicht.
Interessierte Teams und Fans finden die entsprechenden Dokumente dann auf der Teilnehmer-Homepage des 24h-Rennens, die über die offizielle Internetseite www.24h-rennen.de zu erreichen ist.

    Nochmal in der Zusammenfassung:
  1. Eigene Trophäe für 'GT3-Amateurteams' (nur max. 1 Platin/Gold/Silber-Profi im Auto erlaubt)
  2. Separate Klasse für ältere GT3-Fahrzeuge (bis Hom.-Nr. GT3-036)
  3. Reduzierung der Rundenzeiten für Spitzenteams (GT3 und ähnliche)
  4. 24h-Ausschreibung kommt erst später... - nicht zur Messe 'Essen Motor Show'

Klarstellungen:

Sobald zwei oder mehr Piloten im Fahrzeug sitzen, die in die Fahrerkategorien Platin, Gold oder Silber eingestuft sind, gilt das Team als Profiteam. Die Amateur-Trophy wird nur für die Teams offen sein, in denen Bronze-Piloten mit höchstens einem Platin-, Gold- oder Silber-Fahrer zusammenwirken.

GT3-Rundenzeiten: es geht um maßvolle Senkung der Spitzengeschwindigkeiten - die Rundenzeiten sollen durch technische Vorschriften in einem vernünftigen Rahmen gehalten werden.



ADAC Nordrhein
1.1.2017

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Vorverkauf für das 24h-Rennen läuft

Der Vorverkauf für das ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. bis 28. Mai 2017 wurde gestartet. Wer dabei sein will, der kann sich jetzt schon sein Ticket beim offiziellen Vorverkaufspartner sichern: Unter www.eventim.de und bei der Ticket-Hotline 01806 570070 (0,20 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, maximal 0,60 € / Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) gibt es die Eintrittskarten ab 25 Euro (zzgl. Gebühren). Auch über die Internetseite des Nürburgrings (www.nuerburgring.de) sind Eintrittskarten erhältlich. ADAC Mitglieder profitieren beim Kauf eines Event- oder Wochenendtickets in ihrem ADAC Center oder über den ADAC Ticketshop (www.adac.de/ticketshop): Sie erhalten ein Programmheft kostenlos. Alle Infos zu Vorverkauf, Preisen, Rabatten und Vertriebswegen gibt es hier auf der offiziellen Homepage in der Service-Rubrik.

Tickets sind ab 25 Euro (Tageskarte Donnerstag) erhältlich. Die Preise für das Wochenendticket (Freitag bis Sonntag) für 59 Euro und das Eventticket (Donnerstag bis Sonntag) für 66 Euro bleiben ebenfalls unverändert. Auch der Vorverkauf für den Prolog zum 24h-Rennen hat bereits begonnen: Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen lockt vom 22. bis 23. April 2017 an den Nürburgring. Hier erfolgt der Kartenvorverkauf über die Homepage der Rennstrecke unter www.nuerburgring.de.



ADAC Nordrhein Sportpresse
1.1.2017

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»45. ADAC 24h Rennen 2017« am 25. - 28. Mai 2017

Der ADAC Nordrhein als Veranstalter des 24h-Rennen teilt die Termine mit:

- das ADAC Qualifikationsrennen ist am 22. / 23. April 2017

- das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen findet am langen Wochenende um Christi Himmelfahrt (25. - 28. Mai 2017) statt.



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