Header

Foto - Berichte  und  Infos  2017   -----   Allgemein



MSC Bork
12.10.2017

Bork


Westfalen Trophy des MSC Bork vom 12. - 15. Okt. 2017



RGB
29.9.2017

RGBRenngemeinschaft Bergisch Gladbach e.V. im ADAC


39. ADAC/RGB Saisonfinale am 29. Sept. - 1. Okt. 2017

Im Oktober werden für eine große Anzahl von Startern aus mehreren Nationen die entscheidenden Meisterschaftspunkte verschiedener historischer Rennserien vergeben. Bei dieser Großveranstaltung auf dem Grand Prix Kurs des Nürburgrings, veranstaltet durch die RGB, wird noch einmal Spitzensport geboten.

Es gehen Fahrzeuge an den Start, deren Anblick nicht nur Nostalgiker das Herz höher schlagen lässt. Es sind Fahrzeuge, die Geschichte geschrieben haben. Namhafte Rennserien aus der historischen Rennsportszene sind hier vertreten und sorgen für Motorsport vom Feinsten.

Dunlop FHR Langstrecken Cup: hier fahren hubraumstarke Boliden mit über 500 PS, aber auch "Winzlinge" mit weniger als einem Liter Hubraum und 70 PS. Ein Erlebnis: Interessante und mitreissende Positionskämpfe der Fahrer, die um die entscheidenden Meisterschafts Punkte kämpfen. Renndauer: 3 Stunden.

    Am Start:
  • Youngtimer Trophy
  • HTGT um die Dunlop Trophy
  • Hankook Cup und Tourenwagen Trophy
  • Dunlop FHR Langstrecken Cup
  • "A Gentle Drivers Trophy"
  • Kampf der Zwerge
  • Supercar Challenge NL
  • Lotus Cup Europe
  • Scuderia Alfa Classico


Dunlop
5.9.2017

Dunlop


Dunlop auch in Zukunft Reifenpartner des BMW M235i Racing Cup

  • Dunlop rüstet auch 2018 exklusiv den BMW M235i Racing Cup auf der Nürburgring-Nordschleife aus
  • Cup-Partnerschaft mit BMW Motorsport geht in die fünfte Saison
  • Rennreifen optimal für den BMW M235i Racing auf der Nordschleife abgestimmt

BMW Motorsport und Dunlop setzen eine langjährige Partnerschaft auf der Nürburgring-Nordschleife fort. Der BMW M235i Racing Cup wird auch 2018 im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) mit Unterstützung von Dunlop ausgetragen. Seit 2014 starten regelmäßig im Schnitt 20 Fahrzeuge in der am stärksten besetzten und extrem hart umkämpften Klasse in der VLN und beim legendären 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Alle BMW M235i Racing gehen auf der härtesten Rennstrecke der Welt exklusiv auf Dunlop an den Start. Dunlop rüstet alle Teilnehmer dieser Cup-Klasse mit Rennreifen in der Dimension 265 / 660 R18 aus. Dieser Reifen ist der erste Dunlop-Rennreifen, der von einem internationalen Team entwickelt und in Hanau produziert wurde.

"Wir freuen uns, dass die erfolgreiche Partnerschaft mit BMW Motorsport auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird", sagt Alexander Kühn, Produktmanager Dunlop Motorsport EMEA. "BMW bietet in der Saison 2018 mit dem BMW M235i Racing Cup bereits im fünften Jahr eine perfekte Einstiegsmöglichkeit in die VLN. Die Rennen sind immer extrem spannend, und im Ziel trennt die Kontrahenten oft nur ein Wimperschlag."
Der Dunlop-Rennreifen wurde optimal für den BMW M235i Racing auf der Nordschleife abgestimmt und bietet einen breiten Eisatzbereich, sodass auch Motorsport-Einsteiger gut damit zurechtkommen.

BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt ergänzt: "Wie freuen uns auf ein weiteres Jahr, das wir gemeinsam mit den Fahrern, Teams und unserem langjährigen Reifenpartner Dunlop in Angriff nehmen werden."



Daimler
25.8.2017

MB AMG


Erfolgreiches Wochenende für den Mercedes-AMG GT4 beim VLN-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife

Der Mercedes-AMG GT4 feiert ein erfolgreiches Renndebüt mit dem Klassensieg in der SPX-Klasse auf der Nürburgring-Nordschleife.

Mercedes-AMG GT4 mit Klassensieg auf Nürburgring-Nordschleife
Im 168 Teilnehmer großen Starterfeld fuhren erstmals auch zwei Mercedes-AMG GT4. Um beim Härtetest unter Rennbedingungen wichtige Daten sammeln zu können, setzte Mercedes-AMG Motorsport auf langjährige Partner aus dem GT3-Bereich. Dabei sorgte vor allem das Mercedes-AMG Testteam Uwe Alzen Automotive für ein erfolgreiches Renndebüt: Fabian Hamprecht, Mercedes-AMG Test- und Entwicklungsfahrer Thomas Jäger und Mike Stursberg (alle GER) fuhren den Mercedes-AMG GT4 [# 54] in der SPX-Klasse als Erste über die Ziellinie. In der Gesamtwertung stand für das von Uwe Alzen geleitete Team nach 35 absolvierten Runden Position 16 zu Buche. Das tolle Rennen und der Klassensieg zu dem Zeitpunkt der Entwicklungsphase stimmen positiv für die weiteren Testeinsätze.

Auch das Mercedes-AMG Testteam BLACK FALCON zeigte das Potenzial des neuen Familienmitglieds. Mercedes-AMG Test- und Entwicklungsfahrer Jan Seyffarth (GER) übergab den Mercedes-AMG GT4 [# 52] nach erfolgreicher Aufholjagd von Startplatz 50 auf Rang 16 liegend an Teamkollege Alexander Toril (ESP). Eine Stunde vor Rennende musste die Startnummer [# 52] das Rennen aufgrund kleinerer Schwierigkeiten beenden.

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing: "Wir sind mit der Performance des Mercedes-AMG GT4 zu diesem Zeitpunkt der Testphase sehr zufrieden. Die Startnummer 54 konnte ein problemloses Rennen fahren und zeigte bereits eine vielversprechende Zuverlässigkeit des Fahrzeugs. Gleichzeitig haben wir natürlich noch Punkte gefunden, die es zu verbessern gilt. Wir setzen alles daran zu den nächsten Testrennen weitere Fortschritte zu erzielen. Mein Dank gilt den beiden Testteams und unserem Entwicklungspartner HWA, die bisher einen tollen Job gemacht haben. Nicht zu vergessen allen Mitarbeiten von Mercedes-AMG in Affalterbach, die die Basis des Fahrzeugs mit der Entwicklung des Mercedes-AMG GT R gelegt haben."

Thomas Jäger, Mercedes-AMG Testteam Uwe Alzen Automotive [# 54]: "Ich bin mit unserem ersten Einsatz des neuen Mercedes-AMG GT4 sehr zufrieden. Wir haben unheimlich viel gelernt. Es war der erste Regentest auf der Nordschleife. Das Auto hat eine gute Standfestigkeit gezeigt. Die Fahrer sind mit dem Auto sehr gut zurechtgekommen und konnten unter den schwierigen Bedingungen wirklich gute Rundenzeiten absolvieren und haben unser gutes Entwicklungsergebnis gelobt. Wir werden das Auto natürlich mit den heutigen Erkenntnissen weiter optimieren."

Jan Seyffarth, Mercedes-AMG Testteam BLACK FALCON [# 52]: "Für uns war heute wichtig, dass wir viele Testkilometer einfahren konnten. Wir haben dem Mercedes-AMG GT4 heute einem richtigen Härtetest unterzogen, um ihn bestmöglich für unsere Kunden vorzubereiten. Das Ergebnis ist für uns heute zweitrangig. Es ist alles gut gelaufen, auch der kurze Aufenthalt in der Box gehört dazu, deswegen machen wir diesen Test unter Rennbedingungen. Wir wollen, dass unsere Kunden mit einem breiten Grinsen aussteigen und da sind wir auf einem sehr guten Weg."



Daimler
17.8.2017

MB AMG


Testeinsätze Mercedes-AMG GT4 auf dem Nürburgring

Im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring absolviert der neue Mercedes-AMG GT4 seine ersten Rennrunden auf der Nordschleife des Nürburgrings. Beim fünften Lauf der Breitensport-Rennserie starten am kommenden Wochenende (18./19. August) zwei AMG GT4, die vom Mercedes-AMG Testteam Uwe Alzen Automotive und dem Mercedes-AMG Testteam BLACK FALCON zu Entwicklungsfahrten unter Rennbedingungen eingesetzt werden. Das neueste Familienmitglied im GT-Bereich von Mercedes-AMG Motorsport soll durch die Erfahrung der Teams und weiteren Rennkilometern auf der anspruchsvollen Nürburgring-Nordschleife den letzten Feinschliff erhalten.

[# 52] Mercedes-AMG Testteam BLACK FALCON mit den Fahrern:

  • Stefan Karg
  • Fidel Leib
  • Jan Seyffarth (Mercedes-AMG Test- und Entwicklungsfahrer)
  • Alexander Toril

[# 54] Mercedes-AMG Testteam Uwe Alzen Automotive mit den Fahrern:

  • Fabian Hamprecht
  • Thomas Jäger (Mercedes-AMG Test- und Entwicklungsfahrer)
  • Mike Stursberg


Ford
15.8.2017

Ford


Ford Performance bietet Ford GT '67 Heritage Edition im Look des historischen Le Mans-Siegfahrzeugs von 1967 an

  • Ford GT '67 Heritage Edition erinnert an den Sieg des Ford GT40 Mark IV vor 50 Jahren in Le Mans, im Cockpit saßen seinerzeit Dan Gurney und A.J. Foyt
  • In Reminiszenz an den Ford GT40 verfügt die neue Ford GT '67 Heritage Edition mit ihrer roten Lackierung und ihren weißen Streifen über eine einzigartige Rennoptik
  • Die streng limitierte Edition des Ford GT-Supersportwagens zeichnet sich durch Startnummern sowie durch exklusive Farben und Details im Innenraum aus

Der Ford GT-Supersportwagen wird in Kürze als limitierte Sonderedition erhältlich sein. Mit dieser Ford GT '67 Heritage Edition feiert Ford den legendären Sieg des Ford GT40 Mark IV vor 50 Jahren beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans, bei dem seinerzeit die Rennfahrer Dan Gurney und A.J. Foyt eine Rekordrunde nach der anderen für sich verzeichnen konnten und das Langstreckenrennen mit Bravour für sich entschieden.

"Das neue Editionsmodell ist der direkte Nachfolger der letztjährigen Ford GT '66 Heritage Edition und erinnert an den glorreichen Sieg der beiden Amerikaner Dan Gurney und A.J. Foyt im Jahre 1967", sagte Dave Pericak, Global Director, Ford Performance. "Das Editionsmodell ist eine Hommage an eines der wichtigsten Fahrzeuge in der Rennsportgeschichte von Ford."

Die Ford GT '67 Heritage Edition verfügt über eine glänzende Lackierung in Race-Rot mit weißen Streifen und exponierten Karbon-Applikationen. Die Motorhaube und die Fahrzeugtüren werden durch weiße Startnummern verziert. Für einen starken Auftritt sorgen zudem geschmiedete 20-Zoll-Leichtmetallräder in Silber-Satin mit schwarzen Radmuttern. Rote Bremssättel und silberne Spiegelkappen runden den Look dieses besonders exklusiven Supersportwagens ab.

Auch im Innenraum zeichnet sich die limitierte Edition des Ford GT-Supersportwagens durch einzigartige Farben und Details aus. Dazu zählt die neue Lederpolsterung der Karbonfasersitze mit roten Akzentnähten, die sich ebenso an dem Lenkrad wiederfinden, dessen Schaltwippen überdies eloxiert wurden. Das Gurtband ist ebenfalls rot eingefärbt. Darüber hinaus erstrecken sich satin-dunkle Edelstahl-Applikationen über die Instrumententafel sowie über Blenden und Schraubenköpfe im Bereich der Türverkleidungen. Abgerundet wird die '67 Heritage Edition durch eine spezielle Fahrzeugidentifizierungsnummer, Türschweller in mattierter Kohlefaser und einer besonderen Gestaltung der Lufteinlassdüsen und der Mittelkonsole.

Das Fahrzeug wird für das kommende Modelljahr in limitierter Stückzahl erhältlich sein. "Bereits das erste Heritage Edition-Fahrzeug war ein großer Erfolg und ehrte unsere Rennsport-Historie mit einer modernen Interpretation des Le Mans-Siegfahrzeugs", sagte Garen Nicoghosian, Exterior Design Manager für dieses Editionsmodell. "Ein weiteres Ford GT-Sondermodell auf der Grundlage des im Folgejahr 1967 ebenso siegreichen GT40 Mark IV-Rennwagens war für uns einfach eine notwendige Fortsetzung."



Renault
3.8.2017

Logo Renault




Zeitplan Clio Cup

Freitag, 04. August 2017
10:10-10:40 Uhr 1. Freies Training
14:50-15:20 Uhr 2. Freies Training

Samstag, 05. August 2017
09:45-10:15 Uhr Zeittraining
16:30-17:00 Uhr Rennen 1

Sonntag, 06. August 2017
14:45-15:15 Uhr Rennen 2

TV-Zeitplan Clio Cup

Samstag, 05. August 2017
16:20 Uhr - 17:10 Uhr Rennen 1

Sonntag, 06. August 2017
14:35 Uhr - 15:25 Uhr Rennen 2

Clio Cup Central Europe kehrt in die Eifel zurück

Nach einem Jahr Pause startet der Renault Clio Cup Central Europe wieder am Nürburgring. Auf dem traditionsreichen Eifel-Kurs absolviert der Markenpokal am kommenden Wochenende die drittletzte Veranstaltung der Saison. Nach ihrer mageren Punkteausbeute in Zandvoort unternehmen die Meisterschaftsanwärter nun einen erneuten Anlauf, um sich im Titelrennen in die Vormachtstellung zu bringen. Die Saisonläufe neun und zehn werden live und weltweit im kostenlosen Live Streaming auf www.renault-sport.de übertragen.

Zuletzt in Zandvoort haben die Lokalmatadore vom Team Bleekemolen die Siege erwartungsgemäß unter sich ausgemacht. Auch am Nürburgring startet das niederländische Team mit vier Piloten, die diesmal allerdings ohne Heimvorteil und exzellente Streckenkenntnis um die Siege kämpfen.

Die Titelanwärter hatten in Zandvoort keine Podestambitionen. Kein Pilot aus dem Führungstrio nahm einen Pokal mit nach Hause. Tomás Pekar (Carpek Service) hat seine Meisterschaftsführung dennoch verteidigt. Der rennfahrende Teamchef aus Tschechien hat 18 Punkte Vorsprung auf Niklas Mackschin (Ahrens Racing Team) aus Deutschland. Der Schweizer Andreas Stucki (Stucki Motorsport) liegt 34 Punkte zurück.

Starker Wettbewerb auch bei den Rookies und Gentlemen

Als Gesamtvierter führt der Pole Bartosz Paziewski (Seyffarth Motorsport) unverändert die Rookie-Wertung für die unter 21-jährigen Neueinsteiger an. Seit dem vergangenen Rennwochenende ist Albert Legutko (BM Racing Team) der erste Verfolger. Der Pole stand in Zandvoort zweimal als Dritter auf dem Podest und zog damit in der Rookie-Wertung an seinem Teamkollegen Karol Urbaniak (BM Racing Team) vorbei.

René Leutenegger (No Name Fighter) bestimmt weiterhin das Geschehen in der Gentlemen-Wertung für die Piloten ab 40 Jahre. Vor zwei Jahren spielte der Schweizer auf dem Nürburgring seine Routine bei widrigen Bedingungen aus und stand als Zweiter auf dem Podium.

Dritter war damals ein anderer schneller Gentleman, Roland Schmid (Valente Motorsport). Nach seinem bisher einzigen Start in Dijon-Prenois greift der Schweizer auf dem Nürburgring zum zweiten Mal an.

Teamchef Ahrens steigt wieder ins Rennauto

Alf Ahrens steht am Nürburgring vor seiner Rückkehr ins Cockpit. Hauptsächlich leitet Ahrens in diesem Jahr die Geschicke seiner eigenen Mannschaft, dem Ahrens Racing Team. Am Nürburgring pilotiert der Teamchef selbst eines seiner beiden Autos und springt für Dominique Schaak ein. Von 2011 bis 2013 fuhr Alf Ahrens im Renault Clio Cup Bohemia und kehrte in diesem Jahr als Teamchef in den Nachfolge-Markenpokal, den Renault Clio Cup Central Europe, zurück. Sein Vater ist der Sportwagen-Veteran Kurt Ahrens.

CLIO CUP Central Europe bekommt Besuch von der Insel

Mit Brett Lidsey (MRM Racing) gibt sich am kommenden Wochenende ein Brite die Ehre und stößt auf dem Nürburgring zum Starterfeld. Lidsey fährt in diesem Jahr sporadisch im britischen Clio Cup. Das Rennfahrzeug ist dem 25-jährigen aus dem Osten Londons also bekannt. Im vergangenen Jahr wurde Lidsey Vizemeister in der britischen Michelin Clio Cup Series, in der ältere Clio Cup Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Auch dort fuhr Lidsey bereits mit Mike Ritchie Motorsport, oder kurz MRM Racing. Vor Lidsey startete nur ein einziger Brite im Clio Cup Central Europe. Finlay Crocker war 2014 beim Nordschleifen-Auftritt im Rahmen des 24 Stunden-Rennens mit von der Partie.

An diesem Wochenende startet der Renault Clio Cup Central Europe erneut im Rahmen des ADAC GT Masters. Die deutsche Sportwagen-Serie fährt nicht den kompletten Grand Prix Kurs des Nürburgrings. Stattdessen kommt die 3,629 Kilometer lange Kurzanbindung zum Einsatz.

Beide Rennen werden live, weltweit und kostenfrei auf www.renault-sport.de im Live Streaming übertragen. Die Sendezeiten finden Sie untenstehend. Live Timing aller Sessions ist unter folgendem Link verfügbar: http://static.sportresult.com/federations/fia/liveresults/adac/. Während des Wochenendes sind aktuelle Informationen auf www.renault-sport.de und auf der Facebook-Seite des Clio Cup Central Europe erhältlich.

Starterliste für Rennen 9 und 10 am Nürburgring 04.-06. August 2017

[# 3]     Loris Prattes DEU - Schläppi Race-Tec CHE
[# 4]     Tomasz Wójcik DEU - BM Racing Team POL
[# 5]     Kevin Landwehr DEU - Schlaug Motorsport DEU
[# 6]     René Leutenegger CHE - No Name Fighter CHE
[# 7]     Roland Schmid CHE - Valente Motorsport CHE
[# 8]     Thomas Zürcher CHE - ZSW Motorsport CHE
[# 9]     Andreas Stucki CHE - Stucki Motorsport CHE
[# 11]     Tomás Pekar CZE - Carpek Service CZE
[# 12]     Brett Lidsey GBR - MRM Racing GBR
[# 16]     Daniel Hadorn CHE - Schläppi Race-Tec CHE
[# 17]     Albert Legutko POL - BM Racing Team POL
[# 18]     Benito Hofsäss BIH - Seyffarth Motorsport DEU
[# 19]     Robin Rogalski POL - Seyffarth Motorsport DEU
[# 20]     Bartosz Paziewski POL - Seyffarth Motorsport DEU
[# 21]     Tomasz Magdziarz POL - BM Racing Team POL
[# 23]     Sandro Soubek AUT - MAIR Racing Osttirol AUT
[# 24]     Antonio Citera AUT - RTM Motorsport AUT G
[# 29]     Melvin de Groot NLD - Team Bleekemolen NLD
[# 30]     Max Zschuppe DEU - Seyffarth Motorsport DEU
[# 31]     Karol Urbaniak POL - BM Racing Team POL
[# 33]     Daniel Nyffeler CHE - No Name Fighter CHE
[# 44]     Lisa Brunner DEU - Stucki Motorsport CHE
[# 54]     Michael Bleekemolen NLD - Team Bleekemolen NLD
[# 55]     Stephan Polderman BEL - Team Bleekemolen NLD
[# 66]     Niklas Mackschin DEU - Ahrens Racing Team DEU
[# 67]     Alf Ahrens DEU - Ahrens Racing Team DEU
[# 69]     Sebastiaan Bleekemolen NLD - Team Bleekemolen NLD



Premiere in Spa: Mercedes-AMG GT4 - eine neue Klasse der Performance

Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps 2017 stellt Mercedes-AMG sein jüngstes Rennfahrzeug vor: den Mercedes-AMG GT4. Das neue Modell basiert auf dem Mercedes-AMG GT R (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 259 g/km) und ist auf die Ansprüche internationaler GT4-Rennserien ausgelegt. Sein seriennahes Konzept verbindet ausgereifte Rennsport-Technik mit einem Höchstmaß an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Der Mercedes-AMG GT4 erweitert das Customer Racing Programm der Sportwagen- und Performance-Marke aus Affalterbach um eine zukunftsträchtige Fahrzeugklasse. In der GT3-Kategorie feiert Mercedes-AMG bereits seit 2010 herausragende Erfolge - zunächst mit dem SLS AMG GT3 und seit 2016 mit dem Mercedes-AMG GT3. Der Mercedes-AMG GT4 wird nach einer intensiven Test- und Erprobungsphase Ende 2017 an die ersten Customer Racing Teams ausgeliefert werden.

Seriennahe Ausrichtung, überzeugende Sicherheits-Features, bewährte Rennsport-Technologien, hohe Wirtschaftlichkeit, voll ausgereifte Fahrzeugentwicklung - das ist der Mercedes-AMG GT4. Mit dem neuen Rennwagen erschließt Mercedes-AMG eine weitere GT-Kategorie, die sich durch dynamisches Wachstum auszeichnet. Rennserien auf der ganzen Welt bieten eine attraktive Mischung aus anspruchsvollen Sprintrennen und legendären Langstreckenrennen, die zunehmend mehr Einsatzoptionen für GT4-Fahrzeuge ermöglichen.

"Das GT4-Segment wird immer populärer. Die seriennahe Ausrichtung ist hier ein wichtiger Faktor - gerade wenn man als Team oder Fahrer in den Motorsport einsteigen möchte. Für einige Teams ist die GT4-Kategorie auch eine sinnvolle Ergänzung zu einem bestehenden GT3-Engagement, um beispielsweise Nachwuchsfahrer zu fördern", so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes AMG GmbH. "Für uns als Hersteller ist der GT4-Sport der nächste logische Schritt, mit dem wir unser Customer Racing Programm weiterentwickeln. Nach den Erfolgen im GT3-Bereich eröffnet uns der Mercedes-AMG GT4 eine weitere wertvolle Plattform, um unsere Kompetenz als weltweit erfolgreiche Sportwagen und Performance-Marke zu beweisen. Und mit unserem neuesten Mitglied in unserem Kundensport-Programm setzen wir zweifellos einmal mehr neue Maßstäbe im Segment."

Seriennähe trifft Rennsport-Technologie
Der Mercedes-AMG GT4 basiert auf dem im Juni 2016 vorgestellten Mercedes-AMG GT R, der bereits über eine ausgesprochen hohe Rennstrecken-Performance verfügt. Die hochdynamischen Ausprägungen des Straßensportwagens wurden konsequent weiterentwickelt. Das Leitmotiv: Überall dort, wo die Serienausstattung im Renneinsatz einen Kompromiss darstellen könnte, wird sie beim Mercedes-AMG GT4 durch reinrassige Rennsport-Technologie ersetzt. Unverkennbar in die Entwicklung mit eingeflossenen sind dabei auch die langjährigen Erfahrungen aus dem GT3-Bereich.

Voll ausgereift und wettbewerbsfähig
Wie schon bei der Einführung von SLS AMG GT3 und Mercedes-AMG GT3 sind hohe Ansprüche an das neue Rennfahrzeug geknüpft: Der Mercedes-AMG GT4 kommt als voll ausgereiftes und erprobtes Wettbewerbsfahrzeug auf den Markt. Er tritt an, um in seiner Klasse neue Maßstäbe zu definieren im Hinblick auf Sicherheit, Ergonomie, Fahrbarkeit, Performance sowie Service- und Anwenderfreundlichkeit.

"Unsere Kunden haben hohe Erwartungen, wenn wir ein neues Fahrzeug vorstellen. Und das zu Recht: SLS AMG GT3 und Mercedes-AMG GT3 waren von der ersten Rennrunde an siegfähig und konnten das auch eindrucksvoll beweisen. Das ist auch die Messlatte für den neuen Mercedes-AMG GT4. Wir haben uns daher die notwendige Zeit für Entwicklung und Erprobung genommen, um am Ende ein perfektes Produkt anbieten zu können. Wir steigen nicht in ein neues Segment ein, um Zweiter zu sein", so Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing.

Umfangreiches Test- und Entwicklungsprogramm
Als Test- und Entwicklungsfahrer tragen Bernd Schneider, Thomas Jäger und Jan Seyffarth maßgeblich zur Reife des Mercedes-AMG GT4 bei. Wie schon beim SLS AMG GT3 und dem Mercedes-AMG GT3 bildet die Zusammenarbeit der erfahrenen Piloten mit den Ingenieuren aus Affalterbach ein wichtiges Instrument im Prozess der aufwändigen Fahrzeugentwicklung. Der enge Austausch unter den Experten resultiert in einer exzellenten Fahrbarkeit - eine Eigenschaft, die typisch ist für die Customer Racing Fahrzeuge von Mercedes-AMG.

Bis zu den ersten Auslieferungen, die für Ende 2017 geplant sind, durchläuft der Mercedes-AMG GT4 noch weitere intensive Testphasen. Auf dem Programm stehen dabei insgesamt über 30.000 Rennstreckenkilometer. Seine zuverlässige Langstrecken-Performance und hohe Standfestigkeit hat das neue Fahrzeug bereits bei einem 30-stündigen Dauertest im Renntempo auf dem Lausitzring mit Bravour unter Beweis gestellt.

Damit auch Erkenntnisse unter realen Rennbedingungen in die Entwicklung einfließen, werden noch in der laufenden Motorsportsaison 2017 drei Prototypen an ausgesuchten Testrennen teilnehmen. Die Fahrzeuge werden bei ihren Starts in Kooperation mit dem Entwicklungspartner HWA AG sowie gegebenenfalls mit der Unterstützung von Partnerteams eingesetzt.

Weiterentwicklung einer bewährten Kraftquelle
Angetrieben wird der Mercedes-AMG GT4 vom aus den Straßenfahrzeugen aus Affalterbach bekannten 4,0-Liter-V8-Motor mit Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung. Die erprobte Serientechnik des Frontmittelmotors ermöglicht besonders lange Laufzeiten und bietet auch ausreichend Performance-Reserven für die Zukunft. Je nach Balance-of-Performance-Einstufung ergibt sich ein Leistungsvermögen von bis zu 375 kW (510 PS) sowie ein maximales Drehmoment von über 600 Nm.

Optimiertes Schalten im Renneinsatz
Das sequenzielle Sechsgang-Rennsportgetriebe des Mercedes-AMG GT4 ist - wie beim Mercedes-AMG GT3 - nach dem Transaxle-Prinzip an der Hinterachse des Fahrzeugs montiert und wird hier pneumatisch angesteuert. Aus dieser Anordnung ergibt sich eine vorteilhafte Gewichtsverteilung sowie ein niedriger Schwerpunkt. Ein von außen einstellbares Sperrdifferenzial optimiert das Fahrverhalten für die spezifischen Anforderungen im Rennbetrieb. Bei Aufbau und Anbindung des Getriebes stand neben der Performance vor allem auch die hohe Service- und Revisionsfreundlichkeit im Fokus der Entwicklung.

Ausgezeichneter Leichtbau
Um auf der Rennstrecke Höchstleistung zu erzielen, ist der Mercedes-AMG GT4 in allen Bereichen gewichtsoptimiert. Chassis und Karosserie setzen dabei einen intelligenten Mix aus Aluminium und Carbon um. Die Struktur des GT4 besteht aus einem sehr leichten und extrem steifen Aluminium-Spaceframe, wie er auch im Mercedes-AMG GT R zu finden ist und der mit dem Leichtbauaward 2017, einem Innovationspreis des VDI, ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der AMG Lightweight Performance Strategie tragen weitere Maßnahmen und Optimierungen von Details zur Gewichtsreduktion bei. So bestehen rennsportspezifische Karosserieteile wie die Motorhaube, die Frontschürze oder der Frontsplitter aus besonders leichtem Verbundwerkstoff. Bereits im Serienmodell des GT R kommt Carbon beispielsweise als Material für die vorderen Kotflügel oder die Torque Tube zwischen Motor und Getriebe zum Einsatz.

Maßstäbe setzende Sicherheit
Der Mercedes-AMG GT4 übernimmt das bewährte Sicherheitskonzept seiner 'großen GT3-Brüder' und setzt damit neue Maßstäbe in der Klasse. Oberste Priorität genießt der bestmögliche Schutz des Fahrers. Einen zentralen Beitrag dazu leistet der mit dem Aluminium-Spaceframe verschraubte Überrollkäfig aus hochfestem Stahl. Die Carbon-Fahrersicherheitszelle entspricht der neuesten FIA Homologation und verfügt über eine integrierte Kopfstütze. Sie ist optional auch für den Beifahrer erhältlich. Durch ihre Form bietet die Sicherheitszelle einen sehr hohen Schutz für Schultern, Hüfte und Beine des Fahrers; zudem ist sie kompatibel mit dem HANS-System (Head and Neck Support). Eine Bergungsluke im Dach sowie eine leistungsstarke Feuerlöschanlage runden die rennsport-spezifische Sicherheitsausstattung ab.

Optimale Ergonomie im Cockpit
Im Innenraum des Mercedes-AMG GT4 herrschen Ergonomie und Funktionalität: Alle Elemente, Systeme und Anzeigen sind so ausgelegt, dass auch weniger erfahrene Piloten rasch damit zurechtkommen. Im großzügig dimensionierten Cockpit finden selbst große Fahrer ausreichend Platz, zumal das Lenkrad einen weiten Einstellbereich aufweist und auch die Pedalerie verstellbar ist. Für einfaches Handling und gute Sichtbarkeit in der Dunkelheit sind die Bedienelemente am Lenkrad beleuchtet. Gleiches gilt für die großen Taster in der zum Fahrer geneigten Mittelkonsole. Besonders angenehm für den Fahrer ist die effektive Durchströmung des Innenraums mit Frischluft. Um in allen Rennsituationen einen kühlen Kopf zu bewahren, ist der Mercedes-AMG GT4 optional auch mit Klimaanlage erhältlich.

Anwenderfreundliche Rennsport-Elektronik
Die Elektronik des Mercedes-AMG GT R wurde für die Anforderungen des GT4-Rennwagens überarbeitet. Zur zuverlässigen Funktion bei extremen Belastungen gesellt sich eine nachhaltig hohe Bedienungs- und Servicefreundlichkeit. Kundenteams, die mit dem Mercedes-AMG GT3 vertraut sind, profitieren besonders, da sie bewährte Menüstrukturen und Lösungen vorfinden. Digitales Herzstück ist die Rennsport-Motorsteuerung, die einen präzisen Leistungsverlauf garantiert. Eine neuartige Momentensteuerung sorgt für beste Dosier- und Fahrbarkeit. Zu den weiteren Highlights zählt eine optimierte Version der AMG TRACTION CONTROL, die es dem Fahrer ermöglicht, den Schlupf an der angetriebenen Hinterachse in elf Stufen für unterschiedliche Grip-Verhältnisse einzustellen.

Präzise Fahr-Performance
Zu den herausragenden Merkmalen des neuen Mercedes-AMG GT4 gehören seine hochpräzisen Fahreigenschaften. Das Fahrwerk mit den Doppelquerlenkerachsen und den in Zug- und Druckstufe einstellbaren Dämpfern gibt dem Fahrer in jeder Situation eine direkte und eindeutige Rückmeldung. Piloten aller Könnerstufen bauen dadurch sehr schnell Vertrauen in das Fahrzeug auf. Darüber hinaus überzeugt der Mercedes-AMG GT4 durch exaktes Einlenkverhalten, vorzügliche Agilität und exzellente Traktion. Für maximale Verzögerung sorgt eine leistungsstarke Renn-Bremsanlage mit vielfach einstellbarem ABS. Der Mercedes-AMG GT4 steht auf 18 Zoll großen, geschmiedeten AMG Leichtmetallrädern.

Aerodynamisch optimiertes Design
Der neue Mercedes-AMG GT4 transportiert das markante Design seines Serien-Pendants auf die Rennstrecke. Zu den unverwechselbaren Kennzeichen gehört die flache Frontpartie mit dem nach vorn geneigten Kühlergrill. Diese Formgebung senkt den Staudruckpunkt am Fahrzeug ab, was sowohl die Aeroperformance als auch die Durchströmung mit Kühlluft durch die Motorhaube verbessert. Auch alle weiteren Design-Elemente des Mercedes-AMG GT4 sind vom technischen Nutzen geprägt und tragen zur Gesamt-Performance bei. Eine tragende Rolle spielt dabei die Aerodynamik: Aufbauend auf dem innovativen Aerodynamik-Konzept des Mercedes-AMG GT R wurde das Rennfahrzeug in einer umfassenden Windkanal-Erprobung weiter optimiert, um ein möglichst neutrales Fahrverhalten zu erzielen. Dies erleichtert den Teams die Wahl eines individuellen Track-Setups. Der Heckflügel des GT4-Renners besitzt hierfür einen sehr großen Einstellbereich, über den sich die gewünschte Dosierung aus geringem Luftwiderstand und hohen Abtriebswerten justieren lässt. An der aerodynamisch optimierten Front reduziert ein breiter Splitter den Auftrieb an der Vorderachse, wozu auch die seitlich an der Frontschürze angebrachten Flics beitragen.

Haupt-Einsatzgebiete für den Mercedes-AMG GT4
Der von Europa ausgehende Boom der GT4-Klasse äußert sich in einer rasch wachsenden Zahl an Einsatzoptionen - sei es in Form exklusiver GT4-Formate oder als separate Klassenwertungen innerhalb diverser Serien oder Veranstaltungen. Als wichtigste 'Reviere' des neuen Mercedes-AMG GT4 zeichnen sich gegenwärtig folgende Serien ab: In den USA die IMSA Continental Tire Sportscar Challenge und die Pirelli World Challenge, in Asien die Blancpain GT Series Asia sowie in Australien die Australian GT Trophy. In Deutschland zählen die VLN Langstreckenmeisterschaft und das 24-Stunden-Rennen Nürburgring zu den designierten Highlights für den neuen Rennwagen aus Affalterbach. Eigene internationale GT4-Serie sind der GT4 European Series Northern Cup sowie der GT4 European Series Southern Cup. Ebenfalls eine große internationale Bühne für GT4-Auftritte bietet die 24H Endurance Series. Dem neuen Mercedes-AMG GT4 steht somit eine große internationale Bühne offen, auf der er in den Händen der AMG Kundenteams um Siege und Titel kämpfen kann.

Technische Daten Mercedes-AMG GT4

Motor

AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor

Hubraum

3.982 cm3

Leistung

bis zu 375 kW (510 PS)*

Max. Drehmoment

bis zu 600 Nm*

Antrieb

auf die Hinterräder; Transaxle-Bauweise: Motor vorn, Getriebe an der Hinterachse, verbunden durch Torque Tube

Getriebe

Sequenzielles AMG 6-Gang Renngetriebe mit mechanischem (einstellbaren) Sperrdifferenzial und Magnesium Gehäuse; pneumatisch angesteuert; Schaltwippen am Lenkrad

Karosserie

Aluminium-Space-Frame; Überrollkäfig aus hochfestem Stahl; Bodywork mit Carbon-Elementen

Sicherheit

Carbon-Fahrersicherheitszelle gem. neuster FIA-Norm; inkl. individualisierbarer Sitzschäumung und integrierter Kopfstütze; Bergungsluke im Dach; leistungsstarkes Motorsport-Feuerlöschsystem

Fahrwerk

Aluminium-Doppelquerlenkerachsen vorne und hinten, in Zug- und Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer,

Elektronik

Motorsport-Elektrik inkl. neuartiger Momentensteuerung; optimierte Assistenzsysteme: AMG TRACTION CONTROL, Rennsport-ABS, Race-Start-Control; servicefreundliche, langlebige Motorsport-Verkabelung

Lenkung

Elektromechanische Servolenkung

Bremsen

Rennbremsanlage mit einstellbarem ABS; Verbundbremsscheiben belüftet;
vorne 6 Kolben, hinten 4 Kolben;
Durchmesser vorne 390 mm; Durchmesser hinten 355 mm

Räder

AMG Leichtmetallräder, 11x18", geschmiedet

Reifen vorn / hinten

305/660-18 / 305/680-18

Gewicht

ca. 1390 kg*

Länge / Breite / Höhe

4.618 mm / 1.996 mm / 1.265 mm

Radstand

2.630 mm

Tankvolumen

120 l (Motorsport-Sicherheitstank)

Beschleunigung 0-100 km/h

unter 4 s*

Höchstgeschwindigkeit

über 250 km/h*

Verkaufspreis

198.850,- Euro (zzgl. MwSt.)

*abhängig von der jeweiligen Balance-of-Performance-Einstufung



Ford
12.5.2017

Ford


Technische Daten und Abmesssungen des Ford GT (PDF)

Techn. Daten

Innovationen für die Zukunft: Ford GT ist Technologieträger für Ford-Fahrzeuge von morgen

  • Der Supersportwagen dient als Vorreiter für innovative Technologien und fortschrittliche Leichtbauwerkstoffe, die künftigen Ford-Baureihen zugutekommen
  • Beispiel: Der zum Patent angemeldete, variable Heckspoiler verbessert den Abtrieb des Fahrzeugs bei zugleich minimaler Auswirkung auf den Luftwiderstand
  • 647 SAE PS: im Ford GT arbeitet der bislang stärkste EcoBoost-Motor von Ford

Der neue Ford GT-Supersportwagen dient als Technologieträger für künftige Fahrzeug-Generationen des Ford-Konzerns. "Als wir im Jahr 2013 mit der Arbeit am neuen Ford GT begannen, hatte das Team drei Ziele", sagt Raj Nair, Executive Vice President, Product Development and Chief Technical Officer, Ford Motor Company: "Ganz oben stand die Entwicklung zukunftsweisender Motorentechnologie und Aerodynamik. Zweitens sollte der Einsatz von Leichtbaumaterialen auf ein neues Niveau gehoben werden. Und drittens wollten wir die Dauerbelastbarkeit und die Effizienz der einzelnen Bauteile weiter steigern. Diese Bemühungen waren erfolgreich und haben unter anderem zum Sieg des Ford GT-Rennfahrzeugs im vergangenen Jahr bei den 24 Stunden von Le Mans geführt."

Gleichzeitig wurden verschiedene, bis dahin mehr oder weniger unabhängig voneinander arbeitende Teams im neu gegründeten Unternehmensbereich 'Ford Performance' zusammengeführt. Chef des 'Ford Performance'-Teams ist Dave Pericak: "Ohne Teamarbeit und die Gründung von 'Ford Performance' wäre der neue Ford GT in seiner aktuellen Form nicht denkbar gewesen. Diese Zusammenarbeit war entscheidend dafür, dass wir den Ford GT zum Leben erwecken und in diesem Zusammenhang technologische Innovationen entwickeln konnten."

Die Dynamik der Aerodynamik
Die Aerodynamik des Ford GT - der cW-Wert beträgt 0,388* - passt sich dank beweglicher Fahrzeugteile den jeweiligen Anforderungen an. Dazu zählen beispielsweise Luftleitelemente, die sich adaptiv auf die Fahrsituation einstellen und ein Heckspoiler mit variablem Flügel, dessen Design bereits zum Patent angemeldet wurde.

Leichtbau dank Kohlefasern
Im neuen Ford GT kommen modernste Verbundwerkstoffe und Kohlefaserteile zum Einsatz. Die Verwendung dieser fortschrittlichen Leichtbau-Materialien - das Leergewicht des Ford GT beträgt 1.385 Kilogramm* -, wirkt sich positiv auf alle Fahrdynamik-Bereiche des High Tech-Sportwagens aus - so zum Beispiel auf die Beschleunigung (unter drei Sekunden von 0 auf 100 km/h*), den Bremsweg (27,7 Meter von 97 auf 0 km/h*), das Handling, den Verbrauch.

Hinzu kommt: Kohlefaser zählt trotz ihrer geringen Masse zu den rigidesten Materialien und eignet sich daher dank der hohen Steifigkeit hervorragend als tragende Grundstruktur für die Fahrwerks-Komponenten. Ebenfalls aus Karbon ist die Sicherheitszelle, die die maximal zwei Insassen schützt. Gemeinsam mit Partnern wie den Unternehmen Multimatic und DowAksa entwickelte Ford neue Wege, um eine schnellere Produktion von Kohlefaserteilen in höheren Stückzahlen zu ermöglichen.

Fünf Fahrmodi - Bodenfreiheit entweder 70 oder 120 Millimeter
"Alle Entwicklungsziele - sei es in Bezug auf Gewicht, Aerodynamik, Fahrwerk oder Motor - dienten einem einzigen Zweck: Wir wollten den schnellsten und effizientesten Ford GT aller Zeiten schaffen. Diese Vorgaben haben wir erreicht", so Dave Pericak, Chef des 'Ford Performance'-Teams.

In Abhängigkeit vom Fahrmodus - zur Wahl stehen insgesamt fünf - verändert sich die Bodenfreiheit des Hecktrieblers: entweder 120 Millimeter (Standard) oder 70 Millimeter in den sportlichen Fahrmodi. Zugleich passen sich auch andere Parameter wie zum Beispiel die Dämpfereinstellung und die Getriebe-Kalibrierung dem jeweiligen Fahrmodus an. Im 'Normal'-Modus beträgt die Fahrzeughöhe 1.109 Millimeter*, im 'Sport'-Modus sogar nur 1.063 Millimeter*. Bereits die erste Ford GT-Generation - der Ford GT40, der von 1966 an vier Jahre in Folge den 24-Stunden-Langstreckenklassiker von Le Mans gewann - glänzte mit einer Bauhöhe von nur 40 Zoll (1.020 Millimeter).

Der Ford GT-Fahrer kann zwischen fünf unterschiedlicher Fahrmodi wählen: von 'Normal' für alltägliches Fahren, 'Nässe' für schlechtes Wetter und 'Sport' für maximalen Fahrspaß bis hin zu 'Track' für den ultimativen Rennsport sowie 'V-Max' für das Fahren in Höchstgeschwindigkeit.

647 SAE PS: der bislang stärkste EcoBoost-Motor von Ford
Der 3,5-Liter-Sechszylinder-Bi-Turbo des Ford GT ist der bislang leistungsstärkste EcoBoost-Motor des Konzerns. In der Straßenversion entwickelt dieses Aggregat 647 SAE-PS* bei 6.250 U/min**. Maximales Drehmoment: 745 Nm bei 5.900 U/min*, Vmax: 347 km/h*. Dieser Motor kommt in einer modifizierten Form auch im neuen Ford F-150 Raptor zum Einsatz. Der Antrieb dieses Hochleistungs-Pick-up teilt sich rund 60 Prozent der Bauteile mit dem Ford GT-Motor.

"Bei der Konstruktion dieses Triebwerks haben wir die Grenzen herkömmlicher Entwicklungs-Programme verschoben. Dies war wichtig, weil wir die EcoBoost-Technologie als Herzstück des globalen Benzin-Motorenangebots von Ford weiter vorantreiben wollten", sagt Bob Fascetti, Ford Vice President, Powertrain Engineering.

Das 'Ford Performance'-Team hat außerdem die sogenannte 'Anti-Lag'-Technologie zur Turbo-Voraktivierung entwickelt. Sie sorgt dafür, dass in den besonders dynamischen Fahrmodi die beiden Verdichterräder der Lader auch ohne Last stets auf einem gewissen Rotationslevel gehalten werden, so dass die volle Leistung jederzeit ohne 'Turboloch' abgerufen werden kann. Für eine hocheffiziente Kraftübertragung sorgt ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Weltweites Produktionsvolumen: voraussichtlich 1.000 Exemplare
Die weltweite Ford GT-Produktion war zunächst auf 250 Einheiten pro Jahr bei zwei Jahren Produktionszeit (2016 und 2017) limitiert. Somit bezog sich der im April 2016 gestartete Bewerbungsprozess zunächst um weltweit insgesamt 500 Exemplare. Die waren innerhalb kürzester Zeit verkauft.

Im August 2016 hat das 'Ford Performance'-Team dann angekündigt, den Supersportwagen über 2017 hinaus zwei weitere Jahre zu produzieren. Produktionsvolumen: ebenfalls jeweils 250 Stück/Jahr - insgesamt also 1.000 Exemplare. Interessenten, die sich bereits für den Kauf eines Ford GT beworben hatten, aber nicht zum Zuge kamen, wurden entsprechend benachrichtigt und brauchen ihre bestehende Anfrage beim Start der neuen Bewerbungsphase im Jahr 2018 lediglich zu aktualisieren. Das dritte der insgesamt vier Produktionsjahre (2018) dient somit dem Abbau der Warteliste. Diejenigen Ford GT-Interessenten, die den ursprünglichen Bewerbungszeitraum (2016) verpasst haben, erhalten aber eine neue Chance für eine weitere Bewerbung und könnten dann im vierten und voraussichtlich letzten Produktionsjahr (2019) berücksichtigt werden.

* US-Angaben - die homologierten europäischen Werte stehen noch nicht fest

** Kraftstoffverbrauch des Ford GT in l/100 km (vorläufige Werte): 15,0 (innerorts), 6,6 (außerorts), 9,7 (kombiniert); voraussichtliche CO2-Emissionen (kombiniert): 225 g/km. CO2-Effizienzklasse: D



Ford
25.3.2017

Ford


Wichtige Siege
Grand Prix-Debüt 4.6.1967
GP Niederlande in Zandvoort (Lotus)

1. Grand Prix-Sieg 4.6.1967
GP Niederlande in Zandvoort (Jim Clark/Lotus)

50. Grand Prix-Sieg 24.9.1972
GP Kanada in Mosport (Jackie Stewart/Tyrrell)

100. Grand Prix-Sieg 22.5.1977
GP Monaco (Jody Scheckter/Wolf)

150. Grand Prix-Sieg 15.8.1982
GP Österreich in Zeltweg (Elio de Angelis/Lotus)

155. Grand Prix-Sieg 5.7.1983
GP USA Ost in Detroit (Michele Alboreto/Tyrrell)

letzter Grand Prix-Start 18.8.1985
GP Österreich in Spielberg (Martin Brundle/Tyrrell)

Podestplätze 1967 bis 1985
480

Fahrer-WM-Titel
1968 Graham Hill (Team Lotus)
1969 Jackie Stewart (Matra)
1970 Jochen Rindt (Team Lotus)
1971 Jackie Stewart (Tyrrell)
1972 Emerson Fittipaldi (Team Lotus)
1973 Jackie Stewart (Tyrrell)
1974 Emerson Fittipaldi (McLaren)
1976 James Hunt (McLaren)
1978 Mario Andretti (Team Lotus)
1980 Alan Jones (Williams)
1981 Nelson Piquet (Brabham)
1982 Keke Rosberg (Williams)

Konstrukteurs-WM-Titel
1968 Lotus
1969 Matra
1970 Lotus
1971 Tyrrell
1972 Lotus
1973 Lotus
1974 McLaren
1978 Lotus
1980 Williams
1981 Williams

Gesamtsiege bei den 24 Stunden von Le Mans
1975 Jacky Ickx/Derek Bell (Mirage)
1980 Jean Rondeau/Jean-Pierre Jaussaud (Rondeau)


1967 - G. Hill auf Lotus 49


1967 - Jim Clark in Zandvoort


1968 - G. Hill in Monaco


1972 - Fittipaldi - Britischer GP

Die Ikone unter den Rennmotoren: Vor 50 Jahren revolutionierte der Ford Cosworth DFV die Formel 1

In diesem Jahr feiert einer der berühmtesten und erfolgreichsten Rennmotoren der Geschichte sein goldenes Jubiläum: Das Formel 1-Debüt des legendären Ford Cosworth DFV-Achtzylinders jährt sich 2017 zum 50. Mal. Am 4. Juni 1967 kreuzte Jim Jim Clark im Lotus 49-Ford beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort als Erster die Ziellinie. Gleich bei seiner Rennpremiere hatte der Ford Cosworth DFV seinen ersten Sieg errungen.
Es sollte der Auftakt zu einer bis heute beispiellosen Erfolgsgeschichte sein. In den folgenden 262 Grands Prix gewann der Achtzylinder 155 Mal. Zwischen 1968 und 1982 eroberten zwölf Fahrer und zehn Rennställe mit dem Ford Cosworth V8 den WM-Titel. Und die vielleicht beeindruckendste Zahl: Zwischen dem Debütsieg des legendären Triebwerks 1967 und seinem finalen Grand Prix-Erfolg 1983 liegen mehr als 16 Jahre - kein anderer Formel 1-Motor blieb über einen so langen Zeitraum siegfähig.

Der Weg zu dieser einmaligen Erfolgsgeschichte ist eng mit vier Namen verknüpft: dem genialen Konstrukteur und Lotus-Gründer Colin Chapman, den Motoreningenieuren Mike Costin und Keith Duckworth sowie mit Walter Hayes, seinerzeit PR-Direktor von Ford in Großbritannien.

Für die Formel 1-Saison 1966 hatte der Automobil-Weltverband FIA die 1,5-Liter-Formel ausgemustert und stattdessen Saugmotoren mit bis zu 3,0 Liter Hubraum erlaubt. Der bisherige Motorenpartner des Team Lotus entwickelte allerdings kein konkurrenzfähiges Aggregat für das neue Reglement. So musste Colin Chapman mit einem aufgebohrten 2,0-Liter-Aggregat und später mit einem schweren und anfälligen H16-Triebwerk eine Übergangssaison in Kauf nehmen. Chapman wandte sich an seinen früheren Getriebeingenieur Keith Duckworth, der 1958 mit Mike Costin die Motorenschmiede Cosworth auf die Beine gestellt hatte. Für ein Entwicklungsbudget von 100.000 Pfund, versprach Duckworth, würden sie einen wettbewerbsfähigen Dreilitermotor bauen.

Mit dieser Idee wandte sich der Lotus-Mastermind an den ehemaligen Journalisten Walter Hayes, seit 1962 Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Ford in Großbritannien. Gemeinsam hatten sie 1963 die spritzige Sportlimousine Lotus Cortina auf den Weg gebracht. Hayes erkannte sofort das riesige PR-Potenzial eines Formel 1-Einstiegs und willigte ein. Ihr Fahrplan: Aus dem "Kent"-Motorblock des Lotus Cortina würde zunächst ein Vierzylinder für die Formel 2 abgeleitet, der Ford FVA (Four Valve Series A). Dieser bildete dann die Basis für den Cosworth DFV, der 1967 seinen Einstand in der Formel 1 geben sollte.

DFV steht für Double Four Valve und weist auf die moderne Konstruktion des besonders leichten, starken und kompakten V8 hin, der jeweils zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderbank und vier Ventilen pro Brennraum hat. Bemerkenswert ist auch der dachförmige Brennraum mit Ventilen, die im Zylinderkopf um jeweils 16 Grad geneigt eingebaut sind. Mit diesem schmalen inneren Ventilwinkel von 32 Grad, dem "überquadratischen" Brennräumen mit mehr Bohrung als Hub und der DOHC-Auslegung gab das Formel 1-Aggregat von Ford für Jahrzehnte die Richtung im Rennmotorenbau vor. Eine weitere Besonderheit: Der 3,0 Liter große, in einem Stück gegossene Aluminiumblock erwies sich als so verwindungssteif, dass er als tragendes Element im Chassis diente. Colin Chapman setzte diesen Vorteil konsequent um: Der V8 wurde ohne Hilfsrahmen direkt an die Rückwand des Monocoques des Lotus 49 angeschraubt und trug das angeflanschte Getriebe mitsamt Hinterachse.

Sieg im Premierenrennen, zwölf Fahrertitel in 15 Jahren Der für 1967 ins Team geholte Graham Hill, Formel 1-Weltmeister von 1962, testete als Erster den Lotus 49 mit dem brandneuen V8 im Heck. Nach der Ausfahrt im britischen Snetterton urteilte der aristokratische Brite in seiner unnachahmlich trockenen Art: "It's got some poke, not a bad old tool", zu Deutsch etwa "Hat ordentlich Dampf, gar kein schlechtes Eisen."

Als der Ford Cosworth DFV beim dritten Saisonlauf 1967 endlich einsatzbereit war, setzte Hill sogleich das erste Ausrufzeichen: In Zandvoort holte er die Pole Position mit mehr als einer halben Sekunde Vorsprung. Zwar musste Hill seinen Lotus vorzeitig abstellen, doch Teamkollege Jim Clark fuhr vom achten Startplatz bis an die Spitze und schenkte Ford den Premierensieg des DFV.

Der geniale Schotte gewann in diesem Jahr noch drei weitere Grands Prix, den WM-Titel verpasste er dennoch. 1968 wäre vermutlich sein Jahr geworden. Clark siegte zum Formel 1-Saisonauftakt in Kyalami, doch dann verunglückte er beim Formel 2-Gaststart in Hockenheim tödlich. So kam seinem Lotus-Teamgefährten Graham Hill die Ehre zu, als erster Formel 1-Weltmeister mit einem Ford V8 in die Rennsportgeschichte einzugehen.

Längst waren andere unabhängige Formel 1-Teams auf den Erfolgsmotor aufmerksam geworden. Der Ford Cosworth DFV produzierte mit zunächst 410 PS zwar weniger Leistung als die Zwölfzylinder der Konkurrenz, besaß aber Vorteile bei Fahrzeugbalance und Leistungsgewicht. Eigentlich wollte Ford den DFV nicht an weitere Rennställe liefern, doch angesichts der herausragenden Performance und der nicht ganz zeitgemäßen Wettbewerbs-Triebwerke befürchtete Walter Hayes, dass Ford zum Opfer des eigenen Erfolgs werden könnte. Siege ohne echte Gegner, das war für den PR-Strategen uninteressant. Folglich überredete er Colin Chapman, schon für die Saison 1968 auf sein Exklusivrecht zu verzichten. Prompt standen die Teams Schlange bei Ford. Der DFV wurde zum gefragtesten Triebwerk der Formel 1-Geschichte und galt über Jahrzehnte als Rückgrat und Ikone des Grand Prix-Sports.
Neben Lotus siegten über die Jahre auch McLaren, Matra, Brabham, March, Tyrrell, Hesketh, Williams, Penske, Wolf und Ligier mit dem unverwüstlichen V8. Dutzende weitere Rennställe wie Surtees, Shadow, Ensign, Kojima, Lola, Fittipaldi, ATS, Arrows, Osella u.v.m profitierten beim Bau ihrer Boliden von dem technisch relativ einfach zu handhabenden Baukastenprinzip mit dem DFV-Motor und dem klassischen Hewland-Getriebe.

Nach einer vollen Dekade im Renneinsatz erlebte der Ford Cosworth DFV seinen nächsten Frühling: 1977 war es erneut Colin Chapman, der die besonderen Vorzüge des 90-Grad-V8 für ein revolutionäres Konzept nutzte. Der geniale Brite erfand das "Wing Car". Dabei ließ die schlanke V-Konstruktion des Triebwerks genügend Raum für die umgekehrten Flügelprofile, die sich unter den Seitenkästen bis kurz vor die Hinterachse schwangen. Die breiten 180-Grad-Zwölfzylinder der Konkurrenz ließen diese Bauweise nicht in voller Konsequenz zu.

Anfang der 1980er-Jahre neigte sich die Dominanz des epochalen Aggregats langsam dem Ende zu. Mehrere Automobilhersteller kamen mit Turbomotoren in die Formel 1 und nur die weniger betuchten Rennställe blieben dem Ford Cosworth DFV treu. Auf reinen Power-Strecken hatten die aufgeladenen 1,5-Liter-Motoren meist die Nase vorn. Auf winkligen Handling-Kursen wie Monaco, Long Beach, Zolder, Montreal, Brands Hatch oder Detroit spielte der V8-Saugmotor sein überlegenes Ansprechverhalten und die exzellente Fahrbarkeit voll aus.
Auch auf Strecken mit schnellen Kurven wie Zeltweg, Silverstone und Hockenheim blieb der DFV siegfähig, weil seine Bauart wie beschrieben einen optimalen Ground Effect ermöglichte. Dem Finnen Keke Rosberg gelang 1982 noch das Kunststück, im Williams-Ford den WM-Titel gegen die vermeintlich übermächtige Turbo-Konkurrenz zu erringen.

Doch irgendwann endet auch die schönste Geschichte. 1983 zeigte Michele Alboreto im Tyrrell 011B beim siebten Saisonlauf in Detroit den Gegnern noch einmal die formschönen vier Auspuffrohre des DFV - es war der 155 und letzte Grand Prix-Sieg dieses Triebwerks. Mit Williams-Ford (Keke Rosberg) und McLaren-Ford (John Watson) reihten sich dahinter die neben Lotus treuesten und erfolgreichsten Partner der Ford Cosworth DFV-Ära ein.

1985 erlebte der V8 seinen letzten Grand Prix - doch statt ins Museum wechselte er als verlässlicher und kostengünstiger Antrieb in die Formel 3000. Und selbst bei den 24 Stunden von Le Mans trug er zu Gesamtsiegen bei. 1975 überquerte ein Mirage GR8 die Ziellinie an der Sarthe als Erster, 1980 gewann der Rondeau-Ford DFV.

Zahlen und Fakten zum Ford Cosworth DFV
V8-Zylinder, Bankwinkel 90°, Kurbelgehäuse und Zylinderblock einteilig aus Aluminium gegossen, überquadratische Auslegung, doppelte obenliegende Nockenwellen (DOHC), 4 Ventile pro Zylinder, geschmiedete Aluminium-Kolben (je 328 g), Ventile zur Zylinderachse um je 16° nach außen geneigt, mechanische Benzineinspritzung Lucas Mk1 mit einem Injektor pro Zylinder.

Hubraum:   2.992,98 ccm
Bohrung x Hub:   85,67 mm x 64,90 mm
max. Leistung (1967):   410 PS bei 9.000/min
max. Leistung (1977):   465 PS bei 10.500/min
max. Leistung (1983):   510 PS bei 10.500/min
max. Drehmoment (1967):   370 Nm bei 7.000/min
Verdichtung:   ca. 11:1
Ventildurchmesser (Einlass / Auslass):   34,5 mm / 29,0 mm
Zündfolge:   1-8-3-6-4-5-2-7
(Zylinder 1, 2, 3, 4 = rechte Bank von vorn nach hinten / Zylinder 5, 6, 7, 8 = linke Bank von vorn nach hinten)
Gewicht (mit Kupplung):   168 kg
Länge / Breite:   545 mm / 686 mm



Marco Seefried
24.3.2017

GT Series

Logo Jaguar

Logo Audi

Logo BMW

Logo PORSCHE

Marco Seefried 2017 mit vier Marken am Start

Wie in den vergangenen Jahren wartet auch 2017 ein breit gefächertes Programm auf Marco Seefried. Der Routinier tritt in der Blancpain Endurance Series, der VLN Langstreckenmeisterschaft, der Pirelli World Challenge sowie der chinesischen GT-Meisterschaft an.
Die einzelnen Programme absolviert er mit vier verschiedenen Marken: Audi, BMW, Jaguar und Porsche.

Marco Seefried bleibt seiner Vielseitigkeit treu und bestreitet in dieser Saison erneut ein abwechslungsreiches Programm. In der Blancpain Endurance Series wartet nach erfolgreichen Jahren mit Ferrari eine neue Herausforderung: Der GT3-Profi geht erstmals für das Schweizer Team Emil Frey Jaguar Racing an den Start. Bei den fünf Läufen teilt er sich den Emil Frey GT3 Jaguar mit Jonathan Hirschi und Christian Klien.

Auf der Nürburgring-Nordschleife steht Marco Seefried ebenfalls vor einer neuen Aufgabe. Von BMW wurde er für das Falken-Team verpflichtet, das in diesem Jahr auf den BMW M6 GT3 setzt. Im Kalender stehen die ersten beiden VLN-Läufe sowie die 24h Nürburgring, wo der Langstrecken-Spezialist im vergangenen Jahr den Gesamtsieg nur knapp verpasste. Dieses Mal greift er in der »Grünen Hölle« gemeinsam mit Peter Dumbreck, Alexandre Imperatori und Stef Dusseldorp an.

In den USA wird der 41-Jährige ebenfalls wieder zu sehen sein. Nach dem Sieg bei den 24 Stunden von Daytona 2016 kehrt er zu Magnus Racing zurück. Auf einem Audi R8 LMS bestreitet Seefried zusammen mit Teambesitzer John Potter vier Sprint-X-Läufe der Pirelli World Challenge.

Ergänzt wird die Saisonplanung durch den Start in der chinesischen GT-Meisterschaft. In der noch jungen Rennserie geht Seefried für FAW T2M operated by HubAuto mit einem Porsche 911 GT3 R bei den zwei Läufen in Ordos und Chengdu an den Start.

"In diesem Jahr gehe ich mit meinen Renneinsätzen neue Wege", sagt Seefried. "Ich freue mich auf die Abwechslung mit den verschiedenen GT3-Autos und die internationalen Rennserien. Es mag zwar von Wochenende zu Wochenende eine Umstellung sein, aber das hat in der Vergangenheit schon immer gut funktioniert."



Heinz-Josef Hilger
11.3.2017

 



John Surtees


 

John Surtees ist verstorben

John Surtees ist im Alter von 83 Jahren am Freitag, 10. März verstorben. Er war der einzige Weltmeister sowohl auf zwei Rädern (350 ccm / 500 ccm auf MV Agusta) als auch auf vier Rädern (1964 auf Ferrari in der Formel 1).

Leider habe ich ihn nur einmal auf dem Nürburgring fotografiert - das war zum Formel 1 Grand Prix am 4. August 1963, welcher er gewann.

Der Sieger John Surtees [# 7] auf Ferrari 156/63 (1,5 L Motor / V6) in der Südkehre des alten Nürburgrings (1963):



Porsche feiert Motorsport-Ikone Walter Röhrl

Sonderausstellung im Porsche Museum

"Genie auf Rädern" - unter diesem Titel widmet das Porsche Museum der Rallye-Legende Walter Röhrl zu seinem 70. Geburtstag eine eigene Ausstellung in Zuffenhausen. Vom 14. März bis zum 14. Mai 2017 zeigt das Museum zahlreiche Fahrzeuge, mit denen der zweimalige Rallye-Weltmeister seinen Ruf als vielseitigster und weltbester Rennfahrer seiner Zeit begründete und festigte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Porsche. Für den Stuttgarter Sportwagenhersteller ist Röhrl seit 1993 als Markenbotschafter und Versuchsfahrer aktiv. Eine Kurve des Porsche-Prüfgeländes auf dem Gebiet des Entwicklungszentrums Weissach wird künftig seinen Namen tragen. Zum Auftakt der Sonderausstellung geben Röhrl und sein langjähriger Co-Pilot Christian Geistdörfer am 14. März ab 11 Uhr eine Autogrammstunde.

Röhrl, am 7. März 1947 in Regensburg geboren, war zeitlebens eng mit seiner Lieblingsmarke Porsche verbunden. Sein erstes eigenes Fahrzeug war ein Porsche 356 B Coupé mit 75 PS. Er kaufte das Auto ohne Motor und sparte sich den Kaufpreis vom Mund ab. Selbst als Werksfahrer bei Ford, Opel, Fiat, Lancia und Audi pflegte Röhrl seine Beziehung zu Porsche, unter anderem mit Rallye-Einsätzen auf einem privaten 911. Als Werksfahrer verpflichtete Porsche den damals bereits zweifachen Weltmeister 1981. Röhrl startete zunächst im Rahmen der deutschen Rallye-Meisterschaft auf einem Porsche 911 SC beim Rallye-WM-Lauf in San Remo.

Walter Röhrl ist einer der wenigen Piloten der Motorsport-Geschichte, der WM-Läufe im Rallye- sowie Rennsport gewann. Siege trug er auch in jeder Klasse oder Serie davon - ob TransAm, IMSA, Bergrennen (Pikes Peak) oder in der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft.

Mit seinem Fahrtalent und der Fähigkeit, das Fahrverhalten präzise und einfach zu erklären, beeinflusst Walter Röhrl Abstimmung und Technik von Porsche-Straßensportwagen bis heute. Röhrl verkörpert die Porsche Philosophie Intelligent Performance wie kein zweiter. Die Entwicklungen der Supersportwagen Porsche 959, Porsche Carrera GT und Porsche 918 Spyder tragen auch seine Handschrift.

In der Sonderausstellung im Porsche Museum sind neben einem 365 B Coupé der 924 Carrera GTS Rallye, der 911 SC San Remo und der 924 GTP Le Mans aus dem Jahr 1981 zu sehen, außerdem ein 911 Carrera 2 Cup sowie der legendäre Carrera GT. Röhrls Rallye-Karriere demonstriert eine Leihgabe des Audi-Museums: Der Audi S1 Gruppe B war für Röhrl das "brutalste Gerät meiner Rallye-Laufbahn".

Ein exklusives Film-Porträt über Walter Röhrl steht ab sofort im Internet unter www.911-magazin.de, dem neuen Web-TV von Porsche, zur Verfügung. In dem neuen Format wird in 9 Minuten, 11 Sekunden über ausgewählte Porsche-Themen berichtet.



Porsche
19.2.2017

Logo PORSCHE

LMP1 - 919 Hybrid Start-Nr. 1
Neel Jani (32) Schweiz
André Lotterer (35) Deutschland
Nick Tandy (32) Großbritannien

LMP1 - 919 Hybrid Start-Nr. 2
Earl Bamber (26) Neuseeland
Timo Bernhard (35) Deutschland
Brendon Hartley (27) Neuseeland

Werksfahrer GT
Jörg Bergmeister (40) Deutschland
Michael Christensen (26) Dänemark
Romain Dumas (38) Frankreich
Kévin Estre (28) Frankreich
Wolf Henzler (41) Deutschland
Richard Lietz (32) Österreich
Patrick Long (35) USA
Frédéric Makowiecki (36) Frankreich
Sven Müller (24) Deutschland
Patrick Pilet (35) Frankreich
Laurens Vanthoor (25) Belgien
Dirk Werner (35) Deutschland

Young Professionals
Matteo Cairoli (20) Italien
Mathieu Jaminet (22) Frankreich

Porsche Junioren
Matt Campbell (21) Australien
Dennis Olsen (20) Norwegen
Thomas Preining (18) Österreich

Gianmaria Bruni neuer Porsche-Werksfahrer

Mit der Verpflichtung von Gianmaria Bruni hat Porsche seinen GT-Werksfahrerkader 2017 weiter verstärkt. Der 35-jährige Italiener, einer der erfolgreichsten und erfahrensten Sportwagenpiloten, wird ab Juni mit Porsche testen und ab Juli Rennen in den USA bestreiten.

Seine größten Erfolge feierte der ehemalige Formel-1-Fahrer (Minardi 2004) in Le Mans sowie in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC: Beim berühmtesten Langstreckenrennen der Welt holte er 2008, 2012 und 2014 den GT-Sieg. In der WEC gewann er 2013 und 2014 den Meistertitel in der Klasse GTE-Pro. Dazu kamen weitere Erfolge bei Langstreckenklassikern wie den 12 Stunden von Sebring (2010) und den 24 Stunden von Spa (2015). Den Intercontinental Le Mans Cup gewann er in den Jahren 2011 und 2012. Weitere große Erfolge waren seine Titelgewinne in der Le Mans Series (2011) sowie bei den GT Open (2012).

"Wir freuen uns, mit Gianmaria Bruni einen der weltweit besten GT-Piloten in unserem Kader begrüßen zu dürfen", sagt Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser. "Er passt perfekt in unsere stark besetzte Werksfahrermannschaft und wird in der zweiten Saisonhälfte zu uns stoßen."



Assenheimer Racing
14.2.2017

Logo Assenheimer




Logo HTP




Patrick Assenheimer: Das Paket für die anstehende Rennsaison ist geschnürt!

Neues Jahr, neues Team, neues Fahrzeug: Patrick Assenheimer wird dieses Jahr mit einem Mercedes AMG GT3 und dem erfahrenen Team von HTP Motorsport an den Start gehen. Das Team fuhr im hart umkämpften ADAC GT Masters in Deutschland und in den europäischen Blancpain GT Series in den vergangenen Jahren ebenso erfolgreich um Siege und Titel, wie bei renommierten internationalen Langstreckenrennen.
In der Saison 2017 greift das Team HTP buchstäblich wieder nach den Sternen und geht mit mehreren Fahrzeugen des Typs Mercedes AMG GT3 in verschiedenen nationalen und internationalen GT Rennserien an den Start.

Patrick Assenheimer: "Ich freue mich riesig auf die anstehende Saison! Mit HTP Motorsport hab ich ein erfahrenes und erfolgreiches Team in meinem Rücken. Mit unserem Fahrzeug haben wir jedenfalls das Potential, ganz vorne mitzufahren. Ich bin sehr optimistisch, mit HTP Motorsport gemeinsame Erfolge feiern zu können."



MANN +HUMMEL
13.2.2017

Logo MANN+HUMMEL




Logo MANN-FILTER




Logo HTP




MANN+HUMMEL wird 2017 bei HTP Motorsport aktiv

MANN-FILTER , die im letzten Jahr zusammen mit Zakspeed und den Fahrern Luca Ludwig, Sebastian Asch und Kenneth Heyer auf Mercedes AMG GT3 unterwegs waren, wechselt in diesem Jahr zum Team HTP Motorsport aus Altendiez (Limburg).

In der kommenden Saison sind folgende Einsätze geplant:

  • VLN LANGSTRECKEN­MEISTERSCHAFT NÜRBURGRING (25.03.2017 - 08.04.2017 = die ersten beiden VLN-Läufe)
  • ADAC ZURICH 24H-RENNEN 2017 (25.05.2017 - 28.05.2017)
  • BLANCPAIN ENDURANCE SERIES (22.04.2017 - 01.10.2017)
  • ADAC GT MASTERS (29.04.2017 - 24.09.2017)
  • TOTAL 24 Stunden-Rennen Spa-Francorchamps (27.07.2017 - 30.07.2017)

Die (große) Team- und Fahrzeugpräsentation findet am Freitag, 10. März um 17 Uhr statt.

Zukünftig werden Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport im markanten und unverwechselbaren Gelb und Grün der Marke MANN-FILTER starten. Zu den geplanten Rennserien gehören unter anderem das ADAC GT Masters, die europäische Blancpain Endurance GT-Serie und einzelne Läufe der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Sportliche Höhepunkte der Saison sind die legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps.

HTP Motorsport ist seit 2013 eine feste Größe im internationalen GT-Rennsport. Mit einem Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, einem vielbeachteten zweiten Platz beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst und zwei Podiumsplätzen beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring fährt das AMG Kundensport-Team erfolgreich auf verschiedensten Rennstrecken rund um den Globus. Mit dem Gewinn der Fahrer- und Teammeisterschaft der europäischen Blancpain GT Serie 2016 addierte das HTP Motorsport-Team einen weiteren tollen Sieg zu seiner Erfolgsgeschichte.

"Die aufregende und erfolgreiche Motorsportsaison 2016 mit den VLN-Rennen und dem 6.Platz beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring hat uns gezeigt: MANN-FILTER und Motorsport - das passt einfach hervorragend zusammen. Als führende Filtermarke steckt die Begeisterung für den Rennsport einfach in unseren Genen" betont Jörg Engels, Director Brand Management Automotive Aftermarket bei MANN+HUMMEL. "Nun möchten wir den nächsten Schritt gehen und neben den Langstreckenrennen am Nürburgring bei weiteren Rennserien, auch auf internationaler Ebene, an den Start gehen. Aus diesem Grund bot sich uns die Möglichkeit, gemeinsam mit HTP Motorsport diese Ziele ab der Saison 2017 zu realisieren. Wir freuen uns auf die bevorstehende Partnerschaft und möchten so gemeinsam für Begeisterung sorgen und ein erfolgreiches Paket an den Start bringen", bekräftigt Engels.

HTP Teamchef Norbert Brückner (Foto: links) freut sich sehr auf die Kooperation mit MANN-FILTER. "Wir sind sehr glücklich über das in uns gesetzte Vertrauen, diese globale Marke im nationalen und internationalen Rennsport vertreten zu dürfen. Wir teilen die Leidenschaft für Motorsport und wollen diese Plattform nutzen, um sportliche Erfolge einzufahren und professionelles Marketing zu betreiben. Der GT 3 Rennsport ist mit seiner Vielzahl an GT Sportwagen aller bekannten Hersteller sehr nahe am Zuschauer und somit auch am Kunden und bietet Motorsport von seiner natürlichsten Form. Spannend, stark, zuverlässig und sicher".

Vor dem Saisonstart Ende März steht eine intensive Vorbereitungsphase. In dieser Zeit wird das Fahrzeug vorbereitet, getestet, gestaltet und der teilweise schon feststehende Fahrerkader in das Team integriert. Man darf also gespannt bleiben. Mehr Informationen gibt es im Internet unter http://mann-filter-motorsport.com/.



Peugeot
9.2.2017

Logo Peugeot

Peugeot 308
Peugeot 308
Peugeot 308
Peugeot 308

Der erste PEUGEOT 308 Racing Cup geht nach Deutschland

Peugeot Sport und der Peugeot Citroën Racing Shop haben den ersten Peugeot 308 Racing Cup an das deutsche Kundenteam Autohaus Nett Motorsport ausgeliefert.

Seit dem 30. Oktober 2016 wurden die ersten Bestellungen für den Peugeot 308 Racing Cup entgegengenommen. Kurz zuvor hatte der neueste Rennwagen von Peugeot Sport bei der TCR Benelux im belgischen Mettet einen Vorgeschmack seines Potenzials geliefert. Seitdem sind 25 Bestellungen eingegangen, sie versprechen dem Peugeot 308 Racing Cup eine glänzende Karriere.

Die Auslieferung des ersten Peugeot 308 Racing Cup am 8. Februar gibt den Startschuss für die sportliche Phase des Programms. Der 308 Racing Cup wird nicht nur der Star eines eigenen Markenpokals, er wird darüber hinaus in einer Reihe von Tourenwagen-Serien, einer Disziplin, mit steigender Popularität, einsetzbar sein.

Der Peugeot 308 Racing Cup liefert ein bemerkenswertes Performance-Paket für seinen Preis, inklusive eines hervorragenden Chassis, einer sorgfältig entwickelten Aerodynamik und großer Bremsen. Verglichen mit seinem Vorgänger bei Peugeot Sport, dem RCZ Racing Cup, sind die Einsatzkosten geringer.

Der Peugeot 308 Racing Cup: Ein Hightech-Paket
"Die Auslieferung des ersten 308 Racing Cup markiert einen Meilenstein in der Karriere des neuen Autos. Sie ist der Abschluss eines harten Entwicklungsprogramms und der Beginn der sportlichen Seite, wenn jetzt unsere Kundenteams mit der Rennvorbereitung beginnen", unterstreicht Bruno Famin, Direktor von Peugeot Sport. "Wir haben 2016 rund 23.000 Kilometer bei Tests und Rennen absolviert und sind davon überzeugt, dass wir ein qualitativ hochwertiges Rennauto für 2017 entwickelt haben, das uns in den kommenden Jahren viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung bietet."

    Die wichtigsten technischen Merkmale des Peugeot 308 Racing Cup sind:
  • Leichtbau (1.100 kg) / Gewichtsverteilung: 63% zu 37% (v/h)
  • Leistung: 308 PS / Hubraum: 1600 ccm / Turbolader
  • Rennelektronik / Tank: 100 Liter, Typ FIA-FT3
  • Sequenzielles Sechsgang-Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad
  • 6-Kolben-Bremsanlage, innenbelüftete Bremsscheiben (378 x 32 mm) vorn. Scheibenbremsen (Ø 290 mm x 12 mm) mit Ein-Kolben-Bremssätteln hinten.
  • Preum. Hebeanlage / Dämpfer mit einstellb. Druck/Zugstufe / Heckflügel einstellbar / Fahrhöhe einstellbar

Der Peugeot 308 Racing Cup: Fahrspaß und lohnende Investition für internationale Renneinsätze
"Das Design unseres neuesten Rennautos berücksichtigt alle Anmerkungen, die unsere Kunden gemacht haben. Wir hoffen, dass wir damit noch mehr Käufer gewinnen können. Seine Leistungsdaten und der Spaß, den es bietet, markieren einen richtigen Schritt vorwärts", erklärt Laurent Guyot, Manager der Kundensportabteilung von Peugeot Sport. "Der 308 Racing Cup ist eine besonders interessante Investition für Teams, denn das Auto ist in einer Vielzahl von Meisterschaften startberechtigt. Deshalb wird der Wiederverkaufswert hoch sein, was wiederum hilft, die laufenden Kosten zu senken."

Zusätzlich zum eigenen Markenpokal von Peugeot Sport, der 2017 bei fünf Rennen der neuen Französischen FFSA Rundstrecken-Meisterschaft ausgetragen wird und im Rahmenprogramm der 24 Stunden von Spa startet, kann der Peugeot 308 Racing Cup in einer Reihe von bekannten internationalen Sprint- und Langstreckenserien, inklusive der TCR Series, ETCC, TCES (Touring Car Endurance Series), VLN (Deutschland), CER (Spanien), CITE (Italien) und der 24H Series eingesetzt werden.

"Wir freuen uns, dass dieses Auto auf dem Weg zu Kunden wie dem Team Autohaus Nett Motorsport in Deutschland ist, um dort die VLN zu bestreiten", sagt Mayeul Tyl, der Direktor des Peugeot Citroën Racing Shop. "Dies bestätigt, dass der 308 Racing Cup sein Ziel erreicht hat und die Wünsche der internationalen Kunden erfüllt, die hinter dem Lenkrad Leistung und Fahrspaß suchen."

Der Preis eines rennfertigen Peugeot 308 Racing Cup beträgt €74.900 (ohne Steuern). Für Anfragen steht der Peugeot Citroën Racing Shop (+33 1 30 11 27 00) zur Verfügung, weitere Informationen auf www.peugeotsport-store.com

Der Peugeot 308 Racing Cup 2017 startet im April mit dem Coupes de Pâques in Nogaro (Frankreich). Der Sieger des Markenpokals erhält einen Peugeot 308 Racing Cup inklusive eines 'TCR Perfo'-Kit. Weitere Informationen bei Laurent Guyot (laurent.guyot@mpsa.com). Die einzelnen Läufe:
1.   15. - 17. April   -   Nogaro (F)
2.   20. - 21. Mai   -   Pau (F)
3.   1. - 2. Juli   -   Dijon (F)
4.   29. - 30. Juli   -   Spa (B), im Rahmenprogramm der 24 Stunden von Spa
5.   8. - 10. September   -   Magny-Cours (F)
6.   13. - 15. Oktober   -   Paul Ricard (F)



Mercedes-AMG / Hilger
6.2.2017

Logo Mercedes AMG

Mercedes-AMG GT4 Tests im zweiten Halbjahr

Wie die »dailysportscar« mitteilt, soll laut Tobias Moers (Geschäftsführer der Mercedes-AMG GmbH) der neu zu entwickelnde GT4 Sport-Prototyp in der zweiten Hälfte des Jahres einige echte Testrennen absolvieren. Auslieferungen an Kunden erfolgen dann in 2018. Zum Preis wurde gesagt, daß er im Bereich von ca. 50% des GT3-Preises geplant ist.

Siehe auch...



Toyota
5.2.2017

Logo Toyota

Toyota GT86-Cup startet in die fünfte Saison

Der GT86-Cup steht für hohe Sicherheitsstandards, niedrige Kosten und eine ganze Menge Spaß. Pünktlich zum Start der fünften Saison hat die Toyota Motorsport GmbH (TMG) nun das Cup-Format gründlich erneuert. Und auch der Rennwagen CS-Cup erstrahlt durch kleine Modifikationen in neuem Glanz.

Der im Rahmen der VLN-Serie auf der Nordschleife des Nürburgrings ausgetragene GT86-Cup bietet Privatfahrern die kostengünstige Möglichkeit, im Startfeld einer der größten auf GT-Fahrzeugen basierenden Meisterschaften Europas Motorsport zu betreiben. Bei Anmeldungen bis zum 30. Januar 2017 können Rennsportfans nun von einem vergünstigten Nenngeld von nur 1.000 Euro profitieren.

Für mehr Flexibilität sorgen aktualisierte Vorschriften. Die Abschlusswertung basiert ab sofort auf der Gesamtpunktzahl der acht besten Rennen. Für die Poleposition gibt es zwei Extrapunkte, was mehr Spannung während der Qualifikationsphase verspricht. Zum ersten Mal haben Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, am 24-Stunden-Rennen vom Nürburgring teilzunehmen. Anstelle von Punkten kann beim Langstreckenklassiker wertvolle Erfahrung gesammelt werden, bei guten Zeiten winken hochwertige Preise.

Auch die Betreuung auf der Rennstrecke wurde für 2017 optimiert. Ausreichend Ersatzteile und eine schnelle technische Versorgung sind ebenso gewährleistet wie ein umfassender Service durch Reifenpartner Pirelli. Darüber hinaus tritt Ravenol in diesem Jahr als neuer Partner auf und versorgt alle CS-Cup Fahrzeuge mit hochwertigen Ölen und Schmiermitteln.

Gewinnen lohnt sich in der kommenden Saison gleich doppelt: Das Sieger-Team wird neben einem Preisgeld von 20.000 Euro mit einer maßgefertigten Armbanduhr von Kooperationspartner BRM Chronographes belohnt. Aber auch die Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten gehen mit 12.000 Euro, 8.000 Euro und 5.000 Euro nicht leer aus.

Die Newcomer der fünften Saison sind leicht zu erkennen. Angepasst an die neue Straßenversion des GT86 erstrahlen die CS-Cup Fahrzeuge in neuem Glanz und ziehen die Blicke der Motorsportfans auf sich. Techniker vor Ort unterstützen aber auch die Besitzer älterer Modelle bei der Aufrüstung ihrer Rennwagen.

Alle Teilnehmer des GT86-Cup können den CS-Cup für 45.900 Euro zzgl. Mehrwertsteuer erwerben. Günstige Konditionen bei der Toyota Kreditbank für deutsche Mitstreiter runden das Paket ab.



Bentley / Hilger
20.1.2017

Logo Bentley

Oliver Jarvis wechselt zum Bentley Continental GT3

Oliver Jarvis war viele Jahre bei Audi im LMP1 im Einsatz (seit 2012) und wechselt jetzt innerhalb des VW-Konzerns zu Bentley.

Oliver Jarvis

Nach dem Ausstieg von Audi aus der WEC Ende letzten Jahres war klar, daß Jarvis eine neue Herausforderung suchen mußte und er fand sie recht schnell bei der Konzerntochter Bentley im englischen Crewe. Haupteinsatzgebiet wird in der kommenden Saison die Blancpain Endurance Series sein, zusammen mit den Fahrerkollegen Steven Kane und Guy Smith.

Bentley GT3

Der erste Einsatz wird bei den 12H von Bathurst (Australien) im Februar sein. Oliver Jarvis freut sich schon auf diesen und die weiteren Einsätze als Werksfahrer bei Bentley. Bentley's Direktor für Motorsport Brian Gush begrüßte Oliver im Bentley Motorsport Team und er ist sicher, daß Jarvis sich schnell auf die neue Aufgabe einstellen wird.



Nürburgring
18.1.2017

Probe- und Einstelltag auf dem Nürburgring

Der Nürburgring bietet am 18. März 2017 (Samstag) von 09:00 bis 17:00 Uhr die Möglichkeit, Rennwagen (Wettbewerbsfahrzeuge) testen und einstellen zu können. Vorgesehen sind Fahrzeuge, die im Rahmen der VLN, der RCN und des 24h-Rennen eingesetzt werden. Taxifahrten sind nicht erlaubt.

Als Strecke steht die 'VLN-Variante' zur Verfügung. Die Kosten: bei Anmeldung bis zum 10. März: 1000€, ab dem 11.3.: 1400€. Zusätzlich gibt es eine 'Leitplankenschädenbeteiligung' von 200€.



Porsche
4.1.2017

Logo PORSCHE

LMP1 - 919 Hybrid Start-Nr. 1
Neel Jani (32) Schweiz
André Lotterer (35) Deutschland
Nick Tandy (32) Großbritannien

LMP1 - 919 Hybrid Start-Nr. 2
Earl Bamber (26) Neuseeland
Timo Bernhard (35) Deutschland
Brendon Hartley (27) Neuseeland

Werksfahrer GT
Jörg Bergmeister (40) Deutschland
Michael Christensen (26) Dänemark
Romain Dumas (38) Frankreich
Kévin Estre (28) Frankreich
Wolf Henzler (41) Deutschland
Richard Lietz (32) Österreich
Patrick Long (35) USA
Frédéric Makowiecki (36) Frankreich
Sven Müller (24) Deutschland
Patrick Pilet (35) Frankreich
Laurens Vanthoor (25) Belgien
Dirk Werner (35) Deutschland

Young Professionals
Matteo Cairoli (20) Italien
Mathieu Jaminet (22) Frankreich

Porsche Junioren
Matt Campbell (21) Australien
Dennis Olsen (20) Norwegen
Thomas Preining (18) Österreich

Vorstellung der Porsche-Piloten 2017

Porsche hat im Rahmen seiner Motorsport-Gala Night of Champions in Weissach die herausragenden Erfolge der Teams und Fahrer im Jahr 2016 gewürdigt. Gleichzeitig wurde der neue Fahrerkader für die Saison 2017 vorgestellt.

Porsche Fahrer
Die Porsche Werksfahrer

Porsche stellt Nachwuchsförderung neu auf

Porsche ergänzt sein erfolgreiches Junior Programm um ein weiteres Modul: Nach ihren beeindruckenden Erfolgen in den Markenpokalen werden der Italiener Matteo Cairoli (20) und der Franzose Mathieu Jaminet (22) als 'Young Professionals' im Rahmen von Kundensporteinsätzen im internationalen GT-Sport weiter gefördert und unterstützt. Drei junge Piloten werden 2017 als Porsche-Junior gefördert: Dennis Olsen (20) aus Norwegen und der Australier Matt Campbell (21) gehen im Porsche Mobil 1 Supercup an den Start. GT-Neuling Thomas Preining (18) aus Österreich wird im Porsche Carrera Cup Deutschland antreten.



DMSB
22.12.2016

Logo DMSB

Neues vom DMSB

Beim DMSB (Deutscher Motor Sport Bund e.V.) hat sich kurz vor Jahresende Einiges getan: der bisherige Generalsekretär Christian Schacht (54) wird sich künftig auf seine Aufgaben als Geschäftsführer der Deutschen Motorsport Wirtschaftsdienst GmbH (DMSW) konzentrieren und auch weiterhin für den Profi-Motorsport zuständig bleiben.

Dazu gehört etwa das Lizenzwesen der professionellen Rennfahrer, aber ebenso das Rechtemanagement für Top-Serien wie DTM, DRM und IDM. Zudem ist die DMSW GmbH für vielfältige Serviceleistungen für den DMSB zuständig.

Es wird im deutschen Motorsport eine neue Unterteilung geben, die andere Sportarten längst umgesetzt haben: die Aufteilung in Profi- und Amateursport.


Dr. Julia Walter (34) übernimmt ab 1. Januar im Dachverband der deutschen Motorsportler das Amt der Generalsekretärin und wird damit zuständig für den kompletten Amateur-Motorsport in Deutschland.

Zusammen mit Sportdirektor Michael Günther und den Koordinatoren aus Automobil- und Motorradsport ist die bisherige Abteilungsleiterin Jugend und Bildung künftig die kompetente Ansprechpartnerin für alle Motorsportthemen außerhalb des Profisports.

Die aus Nürnberg stammende Dr. Julia Walter sammelte schon als Schülerin erste Erfahrungen in der Organisation von Motorsportveranstaltungen und blieb dem Thema auch während ihres Studiums und Berufslebens treu. Nach Abschluss ihres Diplomstudiums im Bereich Betriebswirtschaftslehre machte sie ihren Doktor am Lehrstuhl für Marketing der FriedrichAlexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit Ende 2010 ist sie im DMSB e. V. tätig.


Die DMSB-Strukturreform

Aktive Sportler und Organisatoren von MotorsportVeranstaltungen sollen künftig sehr viel mehr in die Ausgestaltung ihrer jeweiligen Disziplin eingebunden werden. Das ist das Ziel einer Strukturreform, die das DMSB-Präsidium derzeit auf den Weg bringt. Im Jahr des 20. Jubiläums des Motorsport-Spitzenverbandes wird es damit die bislang größte Überarbeitung in Aufbau und Funktionsweise des DMSB geben.

    Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
  • Mehr Mitbestimmung der Aktiven durch Wahl der Vertreter in den Fachausschüssen
  • Neustrukturiertes Exekutivkomitee mit Fachbereichen für Automobil und Motorrad
  • Klarere Trennung von Amateur- und Profisport
  • DMSB-App als mobiler Zugang zu allen DMSB-Infos und zu den wichtigsten Dienstleistungen
  • Neuer Versicherungspartner mit zusätzlichen Leistungen


Audi
16.12.2016

Logo AUDI

Dieter Gass wird neuer Audi-Motorsportchef

Planmäßiger Stabwechsel bei Audi Sport: Zum 1. Januar 2017 übergibt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich (66) nach 23 Jahren das Amt an seinen Nachfolger Dieter Gass (53). Ullrich selbst bleibt Audi bis Ende 2017 in beratender Funktion erhalten.

Motorsportchef Ullrich hatte Gass Anfang 2012 mit dem Ziel zu Audi zurückgeholt, den diplomierten Ingenieur für elektromechanische Konstruktion als seinen Nachfolger aufzubauen. Nach fünf gemeinsamen Jahren an der Spitze von Audi Sport ist es nun so weit: Dieter Gass wird neuer Motorsportchef der AUDI AG und leitet damit alle werksseitigen Engagements von Audi. Aktuell die FIA Formel E und die DTM.

"Dieter Gass wird Audi Sport durch die bevorstehende Phase der Transformation führen und die Erfolgsstory von Audi im Motorsport fortschreiben", sagt Dr. Wolfgang Ullrich. "Er kennt Audi Sport wie kaum ein anderer. Von November 1994 bis März 2001 hat er als Techniker dort gearbeitet - erst bei den Supertourenwagen, später bei den Sportprototypen. Anschließend war er elf Jahre in leitenden Funktionen in der Formel 1 tätig. Dabei hat er viel Know-how gesammelt, von dem Audi Sport seit seiner Rückkehr 2012 profitiert. Nach einem Jahr als Leiter Renneinsatz und vier Jahren als Leiter DTM macht er nun den sorgfältig geplanten nächsten Schritt. Dabei werde ich ihm beratend zur Seite stehen, mich aber aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Ich weiß das Motorsport-Engagement von Audi bei Dieter Gass in guten Händen."

"Die Fußspuren, die Dr. Wolfgang Ullrich hinterlässt, sind sehr groß", sagt Dieter Gass. "Er stand 23 Jahre an der Spitze von Audi Sport und hat für das Unternehmen in dieser langen Zeit Außergewöhnliches geleistet. Neben dem weltweiten Aufbau von Partnerteams und unzähligen Meisterschaften bei den Supertourenwagen ragen die 13 Siege bei den 24 Stunden von Le Mans und zahlreiche DTM-Titel als bleibende Meilensteine heraus. Ich möchte aber auch den Aufbau des Kundensports bei Audi sowie den Umzug von Audi Sport in das moderne und zeitgemäße Kompetenz-Center Motorsport in Neuburg nicht vergessen. Solche Karrieren gibt es im Motorsport nur ganz selten."

"Ich habe die 23 Jahre an der Spitze von Audi Sport sehr genossen", sagt Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir haben große Erfolge gefeiert, und ich durfte mit vielen tollen Menschen zusammenarbeiten, bei denen ich mich herzlich bedanken möchte. Dasselbe gilt für unsere Teams und Partner. Der Vorstand hat auch in schwierigen Phasen an uns geglaubt, und ich denke, wir haben dieses Vertrauen immer wieder mit tollen Siegen und Meistertiteln gerechtfertigt."



BMW
12.12.2016

Logo BMW

BMW Motorsport Programm 2017

Im Rahmen seiner traditionellen Saisonabschluss-Veranstaltung in München (DE) hat BMW Motorsport am Abend große Teile seines Fahreraufgebots 2017 präsentiert und die einzelnen Programme in den unterschiedlichsten Disziplinen des Rennsports genauer vorgestellt.

GT- und Langstreckenrennen - Das nächste Kapitel einer Erfolgsstory

2017 verstärkt das BMW Team Schnitzer das ohnehin schon starke Aufgebot von BMW im internationalen GT- und Langstreckensport. Neben ROWE Racing, den Siegern des 24-Stunden-Rennens in Spa-Francorchamps, und Schubert Motorsport wird die Mannschaft um Teamchef Charly Lamm (DE) unter anderem bei den 24 Stunden vom Nürburgring (DE) um den 20. Gesamtsieg von BMW bei diesem Klassiker kämpfen. Außerdem ist der Start des BMW Team Schnitzer mit dem BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters geplant. Traditionell werden die drei Teams auch bei vielen weiteren GT-Events - etwa im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) oder der Blancpain GT Series - die BMW Farben vertreten. Neben den in der DTM aktiven Werksfahrern wird beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring unter anderem der ehemalige BMW Motorsport Junior Jesse Krohn (FI) in einem BMW M6 GT3 antreten.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Der BMW M6 GT3 hat 2016 ein rundum erfolgreiches Debüt gezeigt. In der kommenden Saison peilen wir nun weitere Siege und Titel mit unserem Top-Modell im Kundensport an. Die drei Teams ROWE Racing, Schubert Motorsport sowie das BMW Team Schnitzer nehmen dabei eine besondere Rolle ein und werden in verschiedenen Serien mit diesem Fahrzeug antreten. Nach dem Sieg in Spa 2016 wollen wir nun auch auf der Nordschleife unsere lange Erfolgsgeschichte fortschreiben. Was die Teams und unsere Fahrer angeht, sind wir dafür in jedem Fall bestens gerüstet."

BMW Kundensport - Bewährungsproben für den BMW M4 GT4
BMW M4 GT4 BMW M4 GT4

Mit dem BMW M6 GT3 als Speerspitze in seiner Produktpalette für private Teams und Fahrer bereitet BMW Motorsport 2017 auch die Premiere eines neuen Herausforderers vor: des BMW M4 GT4. Mit diesem Fahrzeug können Kunden ab 2018 bei Veranstaltungen rund um den Globus kostengünstigen Rennsport auf höchstem Niveau betreiben. Im Verlauf der Saison 2017 stehen zahlreiche Testeinsätze auf dem Programm, unter anderem beim 24-Stunden-Rennen von Dubai (UA) im Januar. Zudem wird das aktuelle Einsteigermodell BMW M235i Racing auch weiterhin von Fahrern und Teams rund um die Welt eingesetzt, unter anderem in eigenen BMW M235i Racing Cup Klassen in Deutschland, Belgien und China. Insgesamt wurden knapp 170 Exemplare des BMW M235i Racing gefertigt.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Mit dem BMW M6 GT3 haben unsere internationalen Kunden gleich im ersten Jahr zahlreiche Triumphe gefeiert. So soll es 2017 weitergehen. Parallel dazu läuft das umfangreiche Testprogramm mit dem BMW M4 GT4 weiter. Wir werden das Fahrzeug auch schon im einen oder anderen Rennen in Aktion sehen. 2018 treten dann unsere Privatteams mit dem neusten Modell unserer Produktpalette an. Besonders freut mich, dass der BMW M235i Racing auch weiterhin so beliebt ist. Die hohe Verbreitung dieses Rennwagens sowie das positive Feedback unserer Kunden zeigt, dass wir mit diesem Modell bei der Einführung 2014 voll ins Schwarze getroffen haben."

FIA World Endurance Championship - Der Countdown läuft

Nach der Ankündigung von BMW Motorsport Ende September, ab 2018 in der FIA World Endurance Championship (WEC) anzutreten, stehen nun einige weitere Eckdaten zu diesem Engagement fest. Als Einsatzmannschaft soll das BMW Team MTEK in der kommenden Saison mit einem umfangreichen Test- und Vorbereitungsprogramm im Hinblick auf das folgende Jahr starten. Als Fahrer sind in dieser Phase Martin Tomczyk, Alexander Sims und António Félix da Costa vorgesehen.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Der Countdown für 2018 läuft. Im Verlauf der kommenden Saison werden wir uns akribisch auf unseren Einstieg in die FIA WEC vorbereiten. Das BMW Team MTEK steht dafür bereits in den Startlöchern und ist hoch motiviert."

IMSA WeatherTech SportsCar Championship - Neue Gesichter aus Europa

Das BMW Team RLL wird auch 2017 wieder mit zwei BMW M6 GTLM in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) vertreten sein. Als etatmäßige Einsatzpiloten aus den USA sind auch in der kommenden Saison Bill Auberlen (US) und John Edwards (US) vorgesehen. Allerdings erhalten die beiden jeweils einen neuen Teamkollegen aus Europa: Auberlen wird 2017 an der Seite von Alexander Sims (GB) starten, der in dieser Saison unter anderem beim Gesamtsieg vom ROWE Racing Team mit dem BMW M6 GT3 beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (BE) geglänzt hatte. Im zweiten BMW M6 GTLM wird BMW Werksfahrer Martin Tomczyk (DE) die Rennen der GTLM-Klasse gemeinsam mit Edwards bestreiten. Bei den Langstreckenrennen im Kalender wird das Quartett von den DTM-Piloten Augusto Farfus und Bruno Spengler sowie Kuno Wittmer (CA) und Nick Catsburg (NL) verstärkt. Auberlen, Sims, Farfus und Spengler sind zugleich jene Fahrer, die sich bei den 24 Stunden von Daytona (US) am 28./29. Januar 2017 am Steuer des BMW M6 GTLM Art Car, gestaltet vom US-amerikanischen Künstler John Baldessari, abwechseln werden.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Vor uns liegt eine spannende zweite Saison mit dem BMW M6 GTLM in Nordamerika. Das Ziel lautet natürlich, den ersten Sieg mit diesem Fahrzeug einzufahren. Der Einsatz des 19. BMW Art Car in Daytona ist gleich zu Beginn des Jahres ein absolutes Highlight. Ich danke Dirk Werner und Lucas Luhr für ihre Leistungen in der vergangenen Saison - und heiße Alexander Sims und Martin Tomczyk herzlich willkommen. Ich bin überzeugt, dass die beiden sich sehr schnell im BMW Team RLL zurechtfinden und erfolgreich sein werden. Dirk wünsche ich bei seiner neuen sportlichen Herausforderung viel Erfolg. Er hat uns seit 2010 mit seinem Speed, seiner Professionalität und vor allem mit seiner Bodenständigkeit begeistert."



Mercedes-AMG
5.12.2016

Logo

MB-AMG GT4 rear

Mercedes-AMG entwickelt neuen GT4

Mercedes-AMG teilt auf der Jahresabschlußfeier mit, daß zusätzlich zum Mercedes-AMG GT3 auch ein GT4 entwickelt wird. Er soll den 'Customer Sports' unterstützen. Tobias Moers (Geschäftsführer der Mercedes-AMG GmbH): "Die Entwicklung des Mercedes-AMG GT4 ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Erweiterung unseres Mercedes-AMG Motorsport Programms. Das exellente Feedback von unseren Customer Sport Teams und die wachsende Nachfrage nach dem GT4 Fahrzeug bestärkten uns in unserer Entscheidung. Wir sind erfreut, eine noch größere Zielgruppe von Amateur- und Profifahrern und Teams in der Zukunft damit anzusprechen."

MB-AMG GT4

Basis für die Entwicklung ist der Mercedes-AMG GT R mit dem AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor und 430 KW (585 PS) bei einem 'Einstiegspreis' von ca. 165.000 Euro für die Straßenversion.



 nach oben