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Foto - Berichte  und  Infos  2017   -----   D T M



Historische Tourenwagen im Renneinsatz

Tourenwagen-Classics im DTM Rahmenprogramm am Norisring und Nürburgring
Seit 1984 stehen die drei Buchstaben DTM für erstklassigen Tourenwagenrennsport - in über 30 Jahren hat die DTM Höhen und Tiefen erlebt, unzählige Rennsiege und Meisterschaften wurden gefeiert. Mit der DTM verbunden sind große Namen wie Bernd Schneider, Volker Strycek, Hans-Joachim 'Strietzel' Stuck, Manuel Reuter, Klaus Ludwig, Johnny Cecotto oder Frank Biela.
In diesem Jahr feiern einige der Stars von damals ein Comeback auf der Rennstrecke. Bei den DTM Rennen auf dem Norisring (30. Juni bis 2. Juli) und auf dem Nürburgring (8. bis 10. September) lassen die Tourenwagen-Classics die Achtziger- und Neunzigerjahre wieder aufleben.
Eine perfekte Einstimmung auf die beiden Events findet bereits im Rahmen des Saisonauftakts in Hockenheim statt: Dann sind die Tourenwagenklassiker in einer Ausstellung im Fahrerlager zu bewundern.

DTM blickt auf über 30-jährige Historie zurück
"Die DTM war und ist immer 'State of the Art' im Tourenwagensport. Gleichzeitig blicken wir auf eine beeindruckende Historie zurück - und die wollen wir in dieser Saison gemeinsam mit der Tourenwagen Classics zelebrieren", sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. "Mit den Rennen der Tourenwagen-Classics im Rahmen der beiden Traditionsveranstaltungen auf dem Norisring und dem Nürburgring schlagen wir die Brücke von der großen und langen Historie der DTM hin zur Moderne.
Die beiden Events haben wir mit Bedacht gewählt - auf dem Norisring fährt die DTM am Samstagnachmittag ihr 40. Rennen und der Nürburgring feiert in diesem Jahr 90. Geburtstag."

Anlass genug, die Fahrer, Teams und Fahrzeuge von damals mit den Piloten und Boliden der Saison 2017 zusammenzubringen und Geschichten auszutauschen. Bei beiden Rennen werden die Stars von damals und heute im Fan Village der DTM ausgiebig präsentiert - mit Autogrammstunden, Interviews und Benzingesprächen für die Fans und die aktuelle DTM Szene.

Das Tourenwagen Classics ist eine Serie für historische Renntourenwagen, die 2016 erstmals ausgetragen wurde. Sie bringt die automobilen Rennsportklassiker zurück auf die Strecke und führt sie ihre ihrer ureigenen Bestimmung zu - dem Renneinsatz. Insgesamt haben sich 42 Fahrer mit ihren Tourenwagen für die Saison 2017 eingeschrieben, darunter mit Alexander Burgstaller, Christian Danner, Altfried Heger, Marc Hessel, Volker Schneider, Volker Strycek und Kurt Thiim - Zeitzeugen und aktive Fahrer der 'alten' DTM, die von 1984 bis 1996 ausgetragen wurde.

Die Rennen der Tourenwagen-Classics gehen über die Distanz von 40 Minuten und beinhalten einen zweiminütigen Pflichtboxenstopp, um einen Fahrerwechsel zu ermöglichen. Nach einem Freien Training entscheiden zwei Qualifyings von je 20 Minuten über die Startpositionen.



DTM
13.4.2017

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Alle DTM-Rennen auch 2017 live im Ersten

Fans können sich auf feste Übertragungszeiten freuen

Wenn die DTM vom 5. bis 7 Mai auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison startet, ist auch der langjährige Fernsehpartner ARD wieder mit an Bord und überträgt im Ersten alle 18 Rennen der Saison 2017 live und in HD. Neu sind in diesem Jahr die festen Übertragungszeiten: Bei den Samstagsrennen startet die Übertragung im Ersten in der Regel um 14:30 Uhr, sonntags beginnt die Live-Übertragung um 15:00 Uhr. Das Qualifying vor jedem Rennen wird in diesem Jahr wieder im Programm von ONE ausgestrahlt - natürlich ebenfalls live und in HD. Insgesamt senden Das Erste und ONE 36 Stunden live über die DTM.

"Wir sind froh, dass auch in diesem Jahr sowohl die Rennen als auch die Qualifyings wieder in kompletter Länge im öffentlich-rechtlichen Fernsehen für alle DTM- und Motorsportfans übertragen werden", sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. "Insbesondere die gemeinsamen Bemühungen um ein optimiertes Rennformat und feste Startzeiten für die beiden nun gleich langen Rennen des Wochenendes zeigen die Qualität unserer langjährigen Partnerschaft mit der ARD. Mit den Änderungen im Reglement, den neuen und schnelleren DTM-Fahrzeugen freuen wir uns auf eine spannende und ereignisreiche DTM-Saison."

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky: "Die DTM ist auch in diesem Jahr ein fester Bestandteil unserer Sommersport-Planung im Ersten, in Top-Qualität, inhaltlich professionell und hochwertig und wie bisher immer nah dran am Geschehen! Schließlich setzen auch wir alles daran, dass sich das Zuschauerinteresse an unseren Übertragungen wieder steigert."

Bei allen Rennen steigt die ARD 15 Minuten vor Rennstart mit Vorberichten, Interviews aus der Startaufstellung und einem Blick hinter die Kulissen in die Live-Übertragung ein. Im Anschluss an die Zieldurchfahrt der knapp einstündigen Rennen mit Boxenstopps gibt es die Siegerehrung und Renn-Analysen. Nur bei drei Rennen weicht die Übertragung von den festen Uhrzeiten ab: Beim Saisonhighlight und Jubiläumsrennen auf dem Norisring - am Samstag wird das 40. DTM-Rennen auf dem Stadtkurs in Nürnberg ausgetragen - rückt der Start ins Vorabendprogramm. Beim Sonntagsrennen in Moskau müssen sich die TV-Zuschauer aufgrund von Terminüberschneidungen mit anderen Sportevents auf eine geänderte Anfangszeit einstellen.

Alle Sendezeiten im Ersten (ARD) auf einen Blick

06.05.17,   1. Lauf DTM Hockenheimring,   14.30-16.00 Uhr
07.05.17,   2. Lauf DTM Hockenheimring,   15.00-16.30 Uhr

20.05.17,   3. Lauf DTM Lausitzring,   14.30-16.00 Uhr
21.05.17,   4. Lauf DTM Lausitzring,   15.00-16.30 Uhr

17.06.17,   5. Lauf DTM Budapest,   14.30-16.00 Uhr
18.06.17,   6. Lauf DTM Budapest,   15.00-16.25 Uhr

01.07.17,   7. Lauf DTM Norisring,   18.55-20.00 Uhr
02.07.17,   8. Lauf DTM Norisring,   17.25-18.30 Uhr

22.07.17,   9. Lauf DTM Moskau,   14.30-15.50 Uhr
23.07.17,   10. Lauf DTM Moskau,   13.30-15.00 Uhr

19.08.17,   11. Lauf DTM Zandvoort,   14.30-16.00 Uhr
20.08.17,   12. Lauf DTM Zandvoort,   15.00-16.30 Uhr

09.09.17,   13. Lauf DTM Nürburgring,   14.30-16.00 Uhr
10.09.17,   14. Lauf DTM Nürburgring,   15.00-16.30 Uhr

23.09.17,   15. Lauf DTM Spielberg,   14.30-16.00 Uhr
24.09.17,   16. Lauf DTM Spielberg,   15.00-16.30 Uhr

14.10.17,   17. Lauf DTM Hockenheimring,   14.30-16.00 Uhr
15.10.17,   18. Lauf DTM Hockenheimring,   15.00-16.30 Uhr



DTM
6.4.2017

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Keine Geheimnisse mehr: Die DTM öffnet Boxen für die Fans

Die DTM steht für erstklassigen Motorsport und extrem engen Wettbewerb. Die Fahrer und Teams von Audi, BMW und Mercedes-AMG kämpfen auf der Rennstrecke um jede Tausendstel. Wenn die Boliden nicht auf der Piste sind, spielt sich die Arbeit in der Boxengasse, genauer gesagt den Boxen, ab. Hier wird an den Rennfahrzeugen geschraubt, das Setup verfeinert und die Fahrer stimmen sich mit ihren Ingenieuren über die Taktik für den nächsten Einsatz ab. Die Boxen sind für sie nicht nur Rückzugsort, sondern schon fast ein Heiligtum. Und genau hier erhalten die Fans vor Ort künftig einen unmittelbaren Einblick.

Die DTM-Fans dürfen sich auf eine spektakuläre Neuerung freuen, denn ab dem Beginn der Saison 2017 haben sie an der Rennstrecke die Möglichkeit, das geschäftige Treiben in den Boxen hautnah zu erleben. Drei Boxen, eine je Hersteller, stehen den DTM-Besuchern künftig offen und erlauben einen Blick in die wichtigste Zone der Teams. Inhaber eines Fahrerlagertickets erhalten beim Pit View Zugang zu einer Box, von der aus die Arbeit in den beiden benachbarten Garagen beobachtet werden kann - und das auch während der meisten DTM-Sessions. Auch nach vorne hin ist der Blick in die Boxengasse frei. Mit dem Pit View setzt die DTM neue Maßstäbe und wird einmal mehr ihrer Vorreiterrolle in Sachen Fanfreundlichkeit und -nähe gerecht, denn in keiner Profirennserie auf vergleichbarem Niveau erleben die Fans die Faszination Motorsport so nah.

"Die DTM hat sich schon immer durch ihre faszinierenden Autos, den packenden Sport und ihre Nähe zu den Fans ausgezeichnet", sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. "Das wollen wir in Zukunft weiter ausbauen und machen mit dem Pit View einen ersten Schritt. Näher dran sind nur noch die beteiligten Mechaniker und Team-Mitglieder selber."

Fan-Village, Special-Pitwalk und Backstage-Aktionen
Neben dem Pit View baut die DTM bereits bekannte Fan-Attraktionen weiter aus, um dem Besucher vor Ort an der Rennstrecke noch mehr zu bieten. Im Fan-Village sorgt das Programm auf der Show-Bühne für Unterhaltung, während durch Foodtrucks für das leibliche Wohl gesorgt wird. Wer die DTM noch intensiver erleben möchte, für den findet jeweils am Samstag- und Sonntagmorgen ein spezieller Pitwalk statt, bei dem die Renn-Besucher die Boxenstopp-Trainings der Teams hautnah erleben können.
Neben dem bereits etablierten Pitwalk an beiden Renntagen gibt es am Samstagabend eine weitere Möglichkeit, durch die Boxengasse zu spazieren. Hierzu werden eine Stunde lang die Tore geöffnet. Zudem wird das Fahrerlagerticket an einigen Rennstrecken nochmals aufgewertet: Dort wo es möglich ist, wird bei der DTM ein Bereich des Boxendaches geöffnet und gibt den Blick auf die Boxengasse von oben frei.
Über die offizielle Webseite DTM.com können sich Fans für Backstage-Aktionen anmelden und an Besucherführungen, Trackwalks und Meet & Greet-Aktionen teilnehmen.

Die DTM-Saison 2017 startet vom 5. bis 7. Mai mit dem traditionellen Saisonauftakt auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Tickets für diese und die acht weiteren Veranstaltungen sind über die Website DTM.com sowie telefonisch über die Ticket-Hotline +49 (0) 1806 456 456 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) zu beziehen.



BMW
4.4.2017

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Logo BMW


 

Der BMW M4 DTM für die Saison 2017 im Detail

Gut einen Monat vor den ersten Rennen des Jahres in Hockenheim (GER) präsentiert sich BMW Motorsport sehr gut vorbereitet für die DTM 2017. Während Fahrer und Teams mit viel Erfahrung in die sechste Saison seit dem Comeback von BMW in der hart umkämpften Silhouette-Car-Serie gehen, ist das Fahrzeug ein Neuling: BMW Motorsport schickt in diesem Jahr den nach dem neuen technischen Reglement entwickelten BMW M4 DTM an den Start.

Wind of Change
Das Reglement verlangte bei der Entwicklung des BMW M4 DTM von den BMW Motorsport Ingenieuren eine neue Herangehensweise in Sachen Aerodynamik. Ein verkürzter Diffusor und eine reglementbedingt gestiegene Fahrhöhe reduzieren Abtrieb und 'Dirty Air'. Die Strömungstopologie rund um das Fahrzeug wurde vollständig überarbeitet. So hat der Stoßfänger an der Fahrzeugfront eine neue Form und bildet den Ausgangspunkt für den weiteren Fluss der Luft um das Auto herum. Die Außenspiegel weisen 2017 reglementbedingt wieder ein konventionelleres Design auf. Zu den vielen deutlich sichtbaren Veränderungen zählen auch die noch markantere Konturierung des Seitenkanals, die erstmalig verwendeten Entlüftungskanäle der hinteren Radhäuser sowie das sehr detailliert gestaltete Heck.

Der Heckflügel ist ebenfalls eine leicht erkennbare Neuerung an den DTM-Fahrzeugen des 2017er Jahrgangs. Das Drag-Reduction-System (DRS) wurde modifiziert. Bisher bestand der Heckflügel aus nur einem Profil und klappte beim Auslösen des DRS komplett nach unten. Der Flügel des neuen BMW M4 DTM setzt sich aus zwei Profilen zusammen, von denen das obere beim Betätigen des DRS nach oben klappt. Die Endplatten drehen dabei anders als bisher nicht mehr mit. Der Einstellbereich für das System liegt 2017 bei bis zu 40 Grad und ist damit insgesamt effizienter als noch im vergangenen Jahr.

Frontsplitter und Unterboden der DTM-Fahrzeuge sind nach dem neuen Reglement Einheitsbauteile. Dasselbe gilt für die Bodenplatte. Sie ist fünf Millimeter dicker als bisher. Auch der Heckdiffusor hat eine völlig neue Form und ist kürzer und flacher als noch beim Vorgängermodell.

Im Verlauf der aerodynamischen Entwicklung des neuen BMW M4 DTM im Aero Lab der BMW Group war bei den Ingenieuren noch mehr Effizienz gefragt: Lediglich 50 Tage durfte das neue Modell im Windkanal geprüft und optimiert werden. Entsprechend spielten CFD-Berechnungen, Simulationen und das schnelle Rapid Prototyping von Komponenten der Windkanal-Modelle eine größere Rolle.

Noch mehr Power
Beim Motor sieht das DTM-Reglement für die Saison 2017 einen größeren Durchmesser für die Luftmengenbegrenzer vor, durch die der Motor seine Verbrennungsluft ansaugt. Aufgrund der Vergrößerung von 2 x 28 Millimeter auf 2 x 29 Millimeter wurde der Ladungswechsel angepasst, wodurch die Motorleistung um rund 25 PS auf über 500 PS steigt. Da der Motor, der nun unter der Bezeichnung P66/1 firmiert, aufgrund der erhöhten Leistung mehr Kühlung benötigt, wurden die Kühleinlässe im vorderen Bereich des Fahrzeugs ebenfalls angepasst. Als weitere Folge der höheren Leistung werden 2017 noch leistungsstärkere und widerstandsfähigere Kohlefaser-Bremsscheiben in der DTM eingesetzt.

In seiner finalen Spezifikation setzt sich der BMW V8-Motor aus knapp 800 verschiedenen Komponenten zusammen. Insgesamt besteht das Kraftpaket aus knapp 4.000 Einzelteilen. Beim Design des DTM-Antriebs machte sich BMW Motorsport das technologische Know-how der BMW Group gleich in vielerlei Hinsicht zunutze. Die an das BMW Werk Landshut angeschlossene Hightech-Gießerei steuerte die großen Gussteile wie Zylinderkopf und Kurbelgehäuse bei. Die Bearbeitung der Gussteile, ihre Beschichtung sowie die nötige Wärmebehandlung erfolgten bei den entsprechenden Fachabteilungen in München.

Die BMW Power wird auch weiterhin über ein sequenzielles Sechsgang-Sportgetriebe mit pneumatischer Betätigung via Schaltwippen am Lenkrad übertragen. Es verfügt über elf Vorgelege-Übersetzungen, mit denen die Ingenieure und Fahrer beim Set-up auf die jeweilige Strecke und die Motorencharakteristik reagieren können.

Innovative Technologien für noch mehr Effizienz
Für die bestmögliche Befestigung des Motors am Chassis setzt BMW Motorsport beim BMW M4 DTM eine innovative Fertigungstechnologie ein: Das Motorkreuz ist ein komplexes und hoch belastetes Strukturbauteil, das unter anderem den Motorrahmen mit dem Motor verbindet. Eigens für das DTM-Fahrzeug wurde es Topologie-optimiert und mittels additivem 3D-Druck-Verfahren gefertigt.

Die BMW Motorsport Ingenieure und ihre Kollegen aus der BMW Serienentwicklung gelten seit Jahrzehnten als Pioniere auf dem Gebiet der additiven Fertigung. Gemeinsam treiben sie diese zukunftsweisende Fertigungstechnologie weiter voran. Damit wird sowohl die Effizienz als auch die Schnelligkeit bei der Produktion der Motorsport-Komponenten erhöht. Bereits seit 2015 kommt in den DTM-Motoren von BMW Motorsport ein Wasserpumpenrad aus dem 3D-Drucker zum Einsatz. Das hochbelastete Präzisionsbauteil besteht aus einer Aluminiumlegierung und hat sich im harten Sporteinsatz bestens bewährt.

Das Fahrwerk setzt sich in der DTM-Saison 2017 aus zahlreichen Einheitsbauteilen zusammen: Stoßdämpfer, Stabilisatoren, Dreieckslenker, Radträger, Radnaben und Radmuttern sind nun für alle Hersteller einheitlich vorgeschrieben. Sowohl bei den Seitenfedern und dem dritten Element der Vorderachse als auch bei der Konfiguration bzw. Anordnung der Einheitsbauteile hatten die BMW Motorsport Ingenieure im Rahmen des Reglements weiterhin freie Hand.

Runde für Runde neue Bedingungen
Von großer Bedeutung war auch das Zusammenspiel des Fahrwerks mit den Hankook-Reifen der 2017er Generation. Mit einer neuen Konstruktion und einer neuen Gummimischung sorgt der Reifenpartner der DTM für eine weitere spannende Komponente in der kommenden Saison. Die neuen DTM-Trockenreifen vom Typ Ventus Race werden gegenüber der Vorgängerversion im optimalen Zustand mehr Grip generieren, im Gegenzug jedoch, wie von Fahrzeugherstellern und Organisatoren gewünscht, je nach Fahrweise schneller und stärker abbauen, was die Rundenzeiten deutlich beeinflussen wird.

Auch im neuen BMW M4 DTM trägt das Kohlefaser-Monocoque wesentlich zur Sicherheit der Piloten bei. Mit integriertem Tank, einem Stahlüberrollkäfig sowie zusätzlichen Crashelementen schützt es den Fahrer bei einem Unfall wirkungsvoll.

Der äußere Auftritt des 2017er Modells wird schließlich durch neue, charakteristische LED-Frontleuchten abgerundet. Sie verleihen dem Fahrzeug im wahrsten Sinne des Wortes einen 'dynamischen Blick'. Auch die Hecklichter wurden neu gestaltet.



DTM
4.4.2017

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Neue Saison, neue Farben: Die Fahrzeug-Designs des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams 2017

Neue Regeln, neue Autos und neue Designs: Pünktlich zum Beginn der letzten Testfahrten vor dem Saisonbeginn Anfang Mai stellte das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team heute seine sechs neuen Fahrzeugdesigns für die kommende DTM-Saison vor.

Team-Captain Gary Paffett und Robert Wickens starten in diesem Jahr jeweils in einem silber- bzw. anthrazitfarbenen Mercedes me Mercedes-AMG C 63 DTM mit einem in Petronasgrün gehaltenen 'Digital Flow' auf den Seiten des Autos. Der Österreicher Lucas Auer und Neuzugang Edoardo Mortara gehen in ihren beiden BWT Mercedes-AMG C 63 DTM als 'Pink Panther' auf Punktejagd.

Die Autos von DTM-Rückkehrer Maro Engel und dem DTM-Champion von 2010, Paul Di Resta, ziert ein oranger 'Digital Flow'. Engel startet im silber- und anthrazitfarbenen SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM. Di Resta geht 2017 mit dem weißen TV Spielfilm Mercedes-AMG C 63 DTM an den Start.



DTM
30.3.2017

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Mehr Rennaction in der DTM-Saison 2017

Der Countdown zur DTM-Saison 2017 läuft: In weniger als 40 Tagen startet die populäre Silhouette-Car-Serie mit einem angepassten Format in die Saison. Das neue sportliche Reglement sieht zwei gleich lange Rennen pro Veranstaltungswochenende mit jeweils einem vorgeschriebenen Boxenstopp vor - nur zwei Gründe, warum sich die Fans der Serie in diesem Jahr auf noch mehr DTM-Action freuen können. In Kombination mit den technischen Neuerungen - die neuen Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport haben über 500 PS Leistung, weniger Abtrieb und sind damit anspruchsvoller zu fahren - stehen die Zeichen auf Vollgas für eine spannende und abwechslungsreiche DTM 2017.

Zwei gleichwertige Rennen pro Wochenende
Jeder der 18 Wertungsläufe führt in der bevorstehenden Saison über die Distanz von 55 Minuten plus eine Runde. Somit verlängert sich die Renndauer eines Wochenendes gegenüber dem Vorjahr um zehn Minuten. "Das neue Format fordert Teams und Fahrer stärker als bisher zu abwechslungsreichen Strategien und perfekter sportlicher Leistung. Den Zuschauern soll die DTM dadurch an beiden Tagen des Rennwochenende mehr spektakuläre Rennen und Unterhaltung bieten.", sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger.

Zudem wird der Einsatz von Heizdecken verboten, wodurch die Fahrer ihre Reifen sowohl beim Start als auch nach dem Boxenstopp erst auf die optimale Temperatur bringen müssen. Champion Marco Wittmann freut sich über diese Neuerungen: "Die Boxenstopps mit Reifenwechsel in beiden Rennen bringen in Verbindung mit den neuen Reifen von Hankook und dem Verbot von Reifenheizdecken deutlich mehr taktische Möglichkeiten und werden hoffentlich für mehr Überholmanöver auf der Strecke sorgen. Für unsere Fans und für uns Fahrer bedeuten diese Änderungen ein deutliches Plus an Action auf der Strecke."
Die Anzahl der Slick-Reifen ist pro Rennwochenende auf acht Sätze limitiert und mit dem neuen Rennformat wurden auch die Regeln für die Boxenstopps deutlich vereinfacht. In diesem Jahr gibt es keine Vorschrift mehr, wann die vier Reifen bei einem Stopp gewechselt werden müssen - der Boxenstopp kann nach der ersten und muss vor der letzten Rennrunde absolviert werden, was den Teams viele taktische Möglichkeiten eröffnet.

Teams bei den Boxenstopps deutlich mehr gefordert
Die Boxenstopps erhalten in der kommenden Saison einen höheren Stellenwert: Die Teams müssen die Reifenwechsel während der Rennen mit deutlich weniger Personal als bisher durchführen und dürfen dabei lediglich zwei Schlagschrauber einsetzen - je einer pro Fahrzeugseite. Pro Auto sind nur noch acht Mechaniker bei einem Boxenstopp zugelassen. Die Standzeit der Autos wird sich dadurch zwangsläufig verlängern und jeder einzelne Mechaniker bekommt zusätzliche Aufgaben und somit mehr Verantwortung als bisher.

Vier Stunden Tracktime für die DTM-Fahrzeuge
Die DTM-Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport sind nun noch länger auf der Strecke zu sehen: neben den beiden Rennen weiterhin in den Freien Trainings - jeweils über 30 Minuten am Freitag, am Samstag und am Sonntag - sowie in den beiden Qualifyings über je 20 Minuten. In Summe ergibt sich so eine Gesamtfahrzeit von vier Stunden am Rennwochenende.

Die DTM-Saison 2017 startet am Wochenende vom 5. bis 7. Mai traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison. Tickets für das Auftakt-Wochenende und die acht weiteren Veranstaltungen sind über DTM.com sowie telefonisch über die Ticket-Hotline +49 (0) 1806 456 456 (20 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 60 ct/Anruf) erhältlich.



DTM
22.3.2017

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Gerhard Berger übernimmt DTM-Vorsitz von Hans Werner Aufrecht

Die ITR stellt sich für die Zukunft neu auf: Der ehemalige Grand Prix-Sieger, BMW-Motorsportdirektor und F1-Team-Mitbesitzer Gerhard Berger ist heute als 1. Vorsitzender der Internationalen Tourenwagen Rennen e.V. (ITR) bestätigt worden. Er übernimmt das Amt von DTM-Gründer Hans Werner Aufrecht, der über 30 Jahre an der Spitze der Rennserie war. Um die DTM erfolgreich weiterzuentwickeln, wird er mit dem Vorstand und Beirat der DTM die strategischen Weichen für die Zukunft der populären Silhouette-Car-Rennserie erarbeiten.

Gerhard Berger freut sich auf seine neue Führungsrolle: "Ich habe meine Rennsportkarriere im Tourenwagen begonnen und habe die DTM immer mit großem Interesse verfolgt. Die DTM ist ein erstklassiges Produkt mit einem leistungsstarken, selbstbestimmten Reglement, mit starken Herstellern, Top-Sponsoren, wichtigen internationalen Partnerschaften und vielen Fans. Ich sehe dies als gute Ausgangsbasis mit großem Potenzial für die Zukunft. Als erstes werde ich mir in den nächsten Wochen mit meinen Kollegen einen tieferen Einblick in die Details verschaffen. Aufbauend auf der starken Basis werden wir dann eine gemeinsame Strategie für die Zukunft erarbeiten. Wichtig sind mir vor allem der Ausbau unserer internationalen Partnerschaften auch mit neuen Herstellern, spektakuläre Rennfahrzeuge, die auch den Fahrern Respekt einflößen und ein Format, das Sport und Unterhaltung gleichermaßen bietet."

Florian Zitzlsperger übernimmt als 2. Vorsitzender und CEO der ITR GmbH die operative Leitung der DTM. Er sagt: "Wir sind froh, einen so erfahrenen Mann wie Gerhard Berger an der Spitze zu haben. Aufgrund seiner großen Erfahrungen im Motorsport und als Unternehmer ist er der ideale Nachfolger von Hans Werner Aufrecht, der für die geplante Weiterentwicklung die besten Voraussetzungen geschaffen hat. Ohne Hans Werner Aufrecht würde es keine DTM geben. Für seine leidenschaftliche und erfolgreiche Arbeit gebührt ihm unsere größte Anerkennung, unser Respekt und unser Dank."

Neben Hans Werner Aufrecht scheiden auch Hans-Jürgen Abt und Walter Mertes aus dem Vorstand der ITR e.V. aus. Beide bleiben jedoch eng mit der DTM verbunden - Hans-Jürgen Abt wie bisher in seiner Rolle als Teamchef des Audi Sport Teams Abt Sportsline und Walter Mertes als Partner für die Sponsoren-Vermarktung der Serie. Zusätzlich bleibt Mertes auch als Geschäftsführer der ITR-Tochterfirma 'F3 GmbH' für die Vermarktung der FIA F3 Europameisterschaft verantwortlich, welche als erfolgreichste Nachwuchskategorie für DTM- und Formel 1-Nachwuchspiloten gilt.



Die Technik der DTM-Fahrzeuge 2017: Mehr Leistung und weniger Abtrieb fordern die Fahrer

Um das Können der Fahrer noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken, wurde das technische Reglement der DTM für die Saison 2017 in entscheidenden Bereichen überarbeitet. So wurde die Motorleistung der neuen Fahrzeuge erhöht und zugleich die Aerodynamik beschnitten. Die DTM-Fahrzeuge der neuesten Generation sind anspruchsvoller zu fahren, die Piloten sind noch mehr gefordert.

Die Technik der 2017er-Autos unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten zu den Vorjahresmodellen:

Der Motor
Die 4-Liter-V8-Motoren von Audi, BMW und Mercedes-AMG verfügen 2017 über mehr als 500 PS. Dabei resultiert die gesteigerte Motorleistung vor allem aus den vergrößerten Luftmengenbegrenzern im Ansaugtrakt. Diese sogenannten Air-Restrictoren, von denen es je einen pro Zylinderbank gibt, wurden von 28 auf 29 Millimeter erweitert. Zudem wurden spezielle Bereiche im Ansaugsystem der Motoren zur Weiterentwicklung freigegeben, um die Leistung weiter zu optimieren. Dennoch sind die DTM-Motoren unverändert auf Langlebigkeit ausgelegt. Motorschäden sind in der DTM so gut wie nie zu verzeichnen, in der Regel hält ein Triebwerk eine komplette Saison lang. Kostenintensive Motor-Revisionen sind in der DTM nicht zugelassen, da die verplombten Motoren gemäß Reglement während der Saison lediglich Inspektionen unterzogen werden dürfen.

Die Aerodynamik
Die Vorgaben des neuen Technischen Reglements umfassen eine Reduzierung der Aerodynamik, um den Anpressdruck der Fahrzeuge zu verringern. Dazu wurde die Geometrie von Frontsplitter, Unterboden und Heckdiffusor verändert, sowie die Bodenfreiheit erhöht.

Eine große, auch optisch erkennbare Veränderung betrifft den Heckflügel und das damit verbundene DRS (Drag Reduction System). Dieses System erlaubt es dem Fahrer, kurzzeitig den Luftwiderstand seines Fahrzeugs zu verringern und eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Dies hat in der Vergangenheit für viele Zweikämpfe und Überholmanöver gesorgt. Im Gegensatz zu den letztjährigen Heckflügeln, die auf Knopfdruck im Ganzen abgeklappt werden konnten, wird 2017 nur der sogenannte Gurney-Flap, die obere von zwei Lamellen des Spoilers, flachgestellt, was den Wirkungsgrad des DRS-Systems nochmals erhöht.

Die Reifen
In Verbindung mit den neuen Hankook-Reifen, die kurzzeitig mehr Haftung bieten, über die Zeit jedoch einen größeren Haftungsverlust aufweisen, ergibt sich in Summe ein Fahrverhalten der neuen DTM-Boliden, bei dem der Fahrer deutlich mehr gefordert ist als bisher.

Zusätzliche Einheitskomponenten
Die diesjährigen Karosserieformen der Silhouette-Car-Serie von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport entsprechen den aktuellsten Fahrzeuggenerationen ihrer Serien-Pendants. Um die Bereiche mit für den Hersteller erlaubter kostenintensiver Hightech-Entwicklung zu begrenzen, wurden für das neue Reglement deutlich mehr Bereiche als bisher mit gemeinsam entwickelten Einheitskomponenten ausgestattet. Deren Entwicklung wird durch die Dachorganisation ITR in enger Abstimmung mit den Ingenieuren der Hersteller gesteuert. Für 2017 wurde die Palette der Einheitsbauteile unter anderem im Bereich des Fahrwerks erweitert. Seine Premiere feiert zudem das DTM-Einheitsrad: Alle 18 Fahrzeuge stehen und rollen ab diesem Jahr auf Felgen von ATS. Bislang war den Herstellern die Wahl der Felgen freigestellt.

Vorfreude bei den Fahrern
Die DTM-Piloten zeigten sich nach den ersten Tests 2017 mit ihren neuen Arbeitsgeräten höchst zufrieden. "Die Veränderungen am Fahrzeug sind deutlich spürbar - besonders die Kombination aus weniger Aero, mehr Leistung und den neuen Reifen. Das geht für mich absolut in die richtige Richtung und ich glaube, wir werden dieses Jahr viel Spaß haben", sagt Mattias Ekström, der Dienstälteste DTM-Pilot stellvertretend für alle Fahrer.

In Vallelunga (ITA) endet am 16. März der vorletzte Test vor Saisonbeginn, bei dem viele Komponenten für die kommende Saison härtesten Belastungen unterzogen wurden.

Parallel zu den Neuerungen im technischen Bereich wird auch am Sportlichen Reglement intensiv gearbeitet. Die ITR informiert in der kommenden Woche über die geplanten Änderungen im Hinblick auf die neue Saison, deren Auftakt vom 5. bis 7. Mai in Hockenheim über die Bühne geht.



Audi
17.3.2017

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Rennstrecken-Premiere des neuen Audi RS 5 DTM

Nur eine Woche nach der Weltpremiere in Genf absolvierte der neue Audi RS 5 DTM auf der italienischen Rennstrecke von Vallelunga seine ersten öffentliche Testrunden.

Dabei sorgte nicht nur das rot-schwarze Playboy-Design für Aufsehen, mit dem Youngster Nico Müller in der DTM 2017 an den Start gehen wird. In Italien zeigte Audi auch erstmals die homologierte Karosserie des RS 5 DTM der dritten Generation, die gegenüber der in Genf gezeigten Variante zusätzliche innovative Detaillösungen aufweist.

"Uns war es wichtig, bei diesem letzten Entwicklungstest vor Saisonstart mit dem finalen Auto zu fahren und die wenigen Testtage, die uns in der DTM zur Verfügung stehen, so optimal wie möglich zu nutzen", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Deshalb sind wir sehr froh, dass wir in Vallelunga perfekte äußere Bedingungen vorgefunden haben und drei Tage lang ohne nennenswerte Probleme fahren konnten."

Die Jungfernfahrt am Dienstag übernahm Mattias Ekström, mit 22 Siegen und zwei Meistertiteln erfolgreichster Audi-DTM-Pilot aller Zeiten. Dabei spulte der Schwede nicht weniger als 760 Kilometer ab. "Eine stolze Zahl für ein neues Auto", sagte Ekström. "Wir haben sehr viel ausprobiert: kurze Stints, Long-Runs, Qualifying-Simulationen und viele verschiedene Abstimmungsvarianten. Die neuen DTM-Autos sind fahrerisch definitiv anspruchsvoller. Und für die weicheren Reifen und die veränderte Aerodynamik einen perfekten Kompromiss bei der Abstimmung zu finden, ist eine große Herausforderung. Es wird definitiv spannend!"

Am Mittwoch übernahm Jamie Green das Cockpit. Der Brite kam mit 682 Kilometern auf eine ähnlich stolze Distanz wie Ekström am Tag zuvor. "Ich war schon lange nicht mehr in Vallelunga und musste die Strecke erst neu kennenlernen", sagte Green. "Trotzdem konnten wir unser komplettes Programm durchziehen - es war ein produktiver Tag."

Den dritten und abschließenden Testtag absolvierte Mattias Ekström. Nach insgesamt 2.121 Testkilometern mit dem neuen Audi RS 5 DTM fiebern die Audi-Piloten dem Saisonauftakt am 6./7. Mai in Hockenheim nun noch mehr entgegen. Vor dem Saisonstart findet in Hockenheim vom 3. bis 6. April noch ein abschließender DTM-Test statt.



Audi
7.3.2017

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Weltpremiere in Genf: der neue Audi RS 5 DTM

Bühne frei für ein aufregendes neues Rennauto: Zeitgleich mit dem Serienmodell hat Audi Sport auf dem Automobilsalon in Genf die DTM-Rennversion des Audi RS 5 Coupé präsentiert. Die neue RS-Designsprache hat in diesem Modell Premiere; ebenso sind zahlreiche reglementbedingte Änderungen umgesetzt.

"Das ist ein besonderer Tag für mich und alle, die beim DTM-Projekt mitarbeiten", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Zum ersten Mal haben wir ein neues DTM-Auto parallel zum Serienmodell entwickelt. Das unterstreicht einmal mehr, wie eng Motorsport und Serie bei Audi zusammenarbeiten."
Die Bilanz des Vorgängermodells setzt Maßstäbe für die Zukunft: Mit je zehn Saisonsiegen war der Audi RS 5 DTM in den vergangenen beiden Jahren jeweils das erfolgreichste DTM-Auto. "Das möchten wir mit dem neuen RS 5 DTM natürlich gern wiederholen", so Gass.

Der Audi RS 5 DTM der dritten Generation hebt sich optisch deutlich von seinen beiden erfolgreichen Vorgängermodellen ab. "Er wirkt noch progressiver und ist aerodynamisch noch extremer", sagt Projektleiter Stefan Gugger. "Wir haben die Aerodynamik in vielen Bereichen im Detail weiter ausgelotet."
Dies zeigt sich vor allem im Bereich der Frontpartie und der hinteren Radhäuser. Der markante Singleframe-Kühlergrill des neuen Audi RS 5 besteht beim Rennauto aus einer hauchdünnen Folie. Rund um die hinteren Radhäuser lässt das restriktive DTM-Reglement den Technikern noch den größten Spielraum. Entsprechend wurden sie auf maximalen Abtrieb bei gleichzeitig größter Effizienz getrimmt.

"Außerdem haben wir die Passgenauigkeit der Teile noch einmal verbessert", sagt Gugger. "Was die Spaltmaße betrifft, hat sich Audi schon immer von den Wettbewerbern abgehoben. Trotzdem haben wir noch einmal einen Schritt gemacht, der die aerodynamische Performance verbessert."
Neu ist auch der Heckflügel, der nun aus zwei Blättern besteht. Um den Wirkungsgrad des Drag Reduction Systems (DRS) zu erhöhen, wird nicht mehr der gesamte Flügel nach unten geklappt, sondern wie in der Formel 1 das obere Flügelblatt flach gestellt - dadurch soll es in der DTM in Zukunft noch mehr Überholmanöver geben.

Ziel des neuen Reglements ist, das Fahrverhalten anspruchsvoller zu gestalten und so die Leistung der Fahrer stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Unter anderem wurde der aerodynamische Abtrieb der DTM-Rennwagen reduziert. Entscheidend hierfür sind bei allen Autos geometrisch veränderte einheitliche Frontsplitter, Unterböden und Heckdiffusoren. Auch die Bodenfreiheit ist per Reglement vergrößert.

Dass der neue Audi RS 5 DTM trotzdem schneller ist als sein Vorgänger, liegt vor allem an zwei weiteren Änderungen: Reifenpartner Hankook liefert in der Saison 2017 weichere Reifen, die einerseits schnellere Rundenzeiten erlauben, andererseits ganz bewusst nach ein paar Runden deutlich abbauen. Gleichzeitig leistet der vier Liter große V8-Motor des Audi RS 5 DTM nun mehr als 500 PS. "Die Mehrleistung spürt man im Cockpit", sagt Jamie Green, der im Winter gemeinsam mit Mattias Ekström die meiste Testarbeit für die Saison 2017 leistete.

Der Motor des Audi RS 5 DTM blieb von der Basis her unverändert. Um die gewünschte Leistungssteigerung zu erreichen, haben die Ingenieure den Ansaugtrakt und das Kühlsystem modifiziert. Zudem haben sie Details angepasst, um dieselbe Zuverlässigkeit wie bisher zu gewährleisten. Schließlich muss ein DTM-Motor eine komplette Saison überstehen.

Eine weitere reglementbedingte Änderung ist das nun ebenfalls bei allen DTM-Autos identische Fahrwerk. Dadurch werden kostspielige Weiterentwicklungen vermieden, gleichzeitig sind die Einstellmöglichkeiten unverändert vielfältig.

"Mit dem neuen DTM-Reglement wurde sehr viel dafür getan, die Kosten weiter zu reduzieren, gleichzeitig aber den Sport zu verbessern und die Autos attraktiver zu machen", sagt Dieter Gass. "Es sind spannende Zeiten für die DTM: Wir haben mehr Leistung, weichere Reifen und weniger Abtrieb. Kombiniert mit den besten Fahrern versprechen wir uns noch spannenderen Rennsport. Ich kann nur jeden einladen, Anfang Mai nach Hockenheim zu kommen, um das erste Rennen unseres neuen Babys selbst zu erleben."



BMW
27.2.2017

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Test für den BMW M4 DTM in Portugal

Mit einem dreitägigen Test in Portimão im Süden Portugals hat BMW Motorsport die Entwicklung des neuen BMW M4 DTM für die Saison 2017 fortgesetzt.

Das technische Reglement sieht einige wesentliche Änderungen vor, unter anderem im Bereich der Aerodynamik. BMW Motorsport nutzte den Test, um den neuen Rennwagen und seine Komponenten zu evaluieren und entsprechende Daten zu sammeln. Dabei herrschten bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen gute äußere Bedingungen. Alle drei in der DTM vertretenen Hersteller waren in Portugal vor Ort und gingen jeweils mit einem Fahrzeug auf die Strecke.

Für BMW Motorsport war das BMW Team RMG mit dem amtierenden Champion Marco Wittmann und seinem neuen Teamkollegen Augusto Farfus im Einsatz. Wittmann meinte: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Test. Es war sehr interessant, zum ersten Mal mit dem neuen BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen. Dabei haben wir wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklungsarbeit gewonnen. Es macht immer Spaß, in der Entwicklungsphase zum ersten Mal mit einem Auto zu fahren und zu erleben, wie sich die Neuerungen auf der Strecke auswirken. Ich denke, dass die erhöhte Leistung und die neuen Reifen für Action und spannende Rennen sorgen werden."

Vom 14. bis 16. März setzt BMW Motorsport mit einem weiteren Test in Vallelunga die Vorbereitungsarbeit fort.

Drei Fragen an... Augusto Farfus

Augusto, es war Ihr erster DTM-Test mit dem neuen BMW M4 DTM und dem neuen Team. Wie ist es für Sie gelaufen?
Augusto Farfus: "Es war eine Ehre für mich, der Erste zu sein, der den neuen BMW M4 DTM fahren durfte. Das Fahrzeug fühlt sich gut an und hat großes Potenzial. Allerdings liegt bis zum Saisonstart noch viel Abstimmungsarbeit vor uns. Es war wichtig, sowohl das neue Fahrzeug als auch das neue Team in diesen Tagen gut kennenzulernen."

Wie haben Sie die Winterpause verbracht?
Farfus: "Es war eine Menge los. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Weihnachten und Silvester ausschließlich mit meiner Frau und meiner Tochter verbracht und war nicht in Brasilien. Wir sind über die Feiertage gemeinsam nach Dubai geflogen. Außerdem war ich häufig in den USA. Zweimal in Daytona, wo ich erst den Test und dann das 24-Stunden-Rennen absolviert habe. Dann ging es nach Palm Springs zur Vorstellung des BMW M760Li xDrive. Ich hatte also viel zu tun und eigentlich gar keine lange Winterpause."

Sie sind auch 2017 wieder Teil des starken Aufgebots, das BMW Motorsport bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring an den Start bringt...
Farfus: "Das ist auf jeden Fall ein Highlight. Unser Aufgebot ist im Vergleich zu den Jahren zuvor noch einmal stärker geworden. Wir haben bereits im vergangenen Jahr gesehen, dass der BMW M6 GT3 sehr gut auf der Nordschleife zurechtkommt. Leider haben technische Probleme verhindert, dass wir schon damals um den Sieg kämpfen konnten. Das wollen wir diesmal ändern."



Audi
26.2.2017

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Letzter DTM-Test für Audi vor Weltpremiere

Audi hat sich bei einem dreitägigen Test auf der portugiesischen Rennstrecke von Portimão auf die neue DTM-Saison vorbereitet und dabei insgesamt 1.971 Kilometer absolviert. Es war der letzte Test mit einem Interimsauto vor der Weltpremiere des neuen Audi RS 5 DTM, der am 7. März auf dem Automobilsalon in Genf präsentiert wird - erstmals zeitgleich mit dem neuen Serienmodell.

Für die DTM-Mannschaft von Audi sind die Tage derzeit besonders intensiv. Noch bis kommenden Dienstag kann an der Aerodynamik und der Technik des neuen Audi RS 5 DTM gefeilt werden. Am 1. März muss dann die finale Auslegung bei der Motorsportbehörde eingereicht werden. Danach sind keine Veränderungen mehr möglich.

Vieles ist neu in der DTM 2017: mehr Motorleistung, weniger Abtrieb, ein effizienteres Drag Reduction System (DRS) und weichere Reifen, die auch nicht mehr vorgeheizt werden dürfen. All das soll dazu führen, die DTM-Rennen für die Zuschauer noch spannender und abwechslungsreicher zu gestalten.

"Die Testfahrten in Portimão haben bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass, der sich vor Ort selbst vom aktuellsten Stand der Dinge überzeugte. "Die Autos klingen kerniger und sind schneller. Ich finde, das sieht man auch auf der Strecke. Der größte Schritt sind aber die weicheren Reifen: Je nachdem, wie man sie nutzt, können die Unterschiede in der Rundenzeit ganz erheblich sein. Es gibt viele verschiedene strategische Optionen - das wird es sehr interessant machen. Auch der Fahrer wird eine größere Rolle spielen als bisher."

Entsprechend wichtig waren die Eindrücke und Daten, die Mattias Ekström, Loïc Duval, René Rast und Jamie Green an den drei Testtagen in Portimão für Audi sammelten. Die Routiniers Ekström (177 DTM-Rennen) und Green (139 Starts) leisteten im Winter für Audi die meiste Testarbeit für die Saison 2017. Für die beiden DTM-Neulinge Duval und Rast ging es in Portimão darum, eine der wenigen Testgelegenheiten vor dem Saisonstart am 6./7. Mai in Hockenheim optimal zu nutzen.

"Das hat gut geklappt", sagt Le-Mans-Sieger und Langstrecken-Weltmeister Loïc Duval. "Es war für mich ein produktiver Tag, an dem wir unser komplettes Programm durchgezogen haben: Qualifying, Renndistanz, sogar eine Startübung. Ich konnte auch erstmals mit meinem neuen Ingenieur Mathieu Le Nail arbeiten. Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Ingenieur ist in der DTM bekanntlich sehr wichtig."
Duval teilte sich den Mittwoch mit René Rast, der sich von der 2017er-Technik beeindruckt zeigt: "Das Fahrverhalten ist ganz anders. Das hat irre viel Spaß gemacht. Es wird interessant zu sehen, welcher Hersteller in diesem Jahr den besten Job macht."

"Die neuen Reifen sind viel weicher und lassen schnell nach", sagt Mattias Ekström, der am Dienstag fuhr. "Wir haben eine Menge Gummi verbrannt. Rund um die Strecke sah es schon nach einem Tag wild aus. Ich bin schon gespannt darauf, wenn in Hockenheim das erste Mal 18 Autos gleichzeitig fahren - da wird eine Menge Gummiabrieb auf der Strecke liegen."

Den letzten Testtag mit dem Interimsauto absolvierte am Donnerstag Jamie Green. "Wir haben dabei wieder eine Menge gelernt", so der Brite. "Nun kann ich es kaum erwarten, das neue Auto zu fahren. Es sieht spektakulär aus. Und natürlich hoffen wir, dass es auch schnell ist."

Nach der Weltpremiere in Genf dreht der neue Audi RS 5 DTM vom 14. bis 16. März seine ersten öffentlichen Testrunden auf der italienischen Rennstrecke von Vallelunga in der Nähe von Rom. Der abschließende DTM-Test vor dem Saisonstart findet vom 3. bis 6. April in Hockenheim statt.



Daimler
24.2.2017

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Letzter Test vor der Homologation des neuen Mercedes-AMG C 63 DTM

Das Mercedes-AMG DTM Team absolvierte in dieser Woche den letzten Test vor der Homologation der neuen DTM-Autos am 1. März.

  • Dreitägige Testfahrten auf dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimao (21. bis 23. Februar)
  • Eingesetzte Fahrer: Gary Paffett, Paul Di Resta und Edoardo Mortara
  • Edoardo Mortara: "Ich habe gut mit den Ingenieuren und meinen Teamkollegen zusammengearbeitet. Wir helfen einander und sind alle vollmotiviert."

Der Countdown läuft: Am 1. März werden die DTM-Autos für die Saison 2017 homologiert. Zuvor stand für das Mercedes-AMG DTM-Team in dieser Woche (21. bis 23. Februar) der erste Test des neuen Jahres auf dem Programm, der zugleich die letzte Testmöglichkeit vor dem Ende der Homologations-Frist markierte. Sprich: Es gab viel zu testen für die erfahrenen DTM-Piloten und Rennsieger Gary Paffett, Paul Di Resta und Edoardo Mortara, die für jeweils einen Tag im Cockpit des Mercedes-AMG C 63 DTM Platz nahmen.

Den Auftakt übernahm am Dienstag Team-Captain Gary Paffett. "Es war schön, nach der Winterpause wieder im Auto zu sitzen", sagte Gary, der mit seinem ersten Testtag in diesem Jahr zufrieden war. "Wir sind viele Kilometer gefahren und haben jede Menge Daten auf kürzeren sowie längeren Runs gesammelt. Außerdem haben wir uns die Reifen angesehen und einige Dinge am Setup ausprobiert. Es war ein guter erster Tag, aber es gibt noch viel zu tun."

Paffett legte insgesamt 159 Runden auf dem Autódromo Internacional do Algarve zurück. Am Mittwoch übernahm sein Teamkollege Paul Di Resta das Steuer des Mercedes-AMG C 63 DTM. "Es hat Spaß gemacht, ein Gefühl für die neue DTM-Generation zu erhalten", sagte Paul, der im Verlauf des Tages 143 Runden absolvierte. "Es ist hart, aber ich habe einen guten Eindruck erhalten. Die Homologations-Frist rückt immer näher, entsprechend viel gab es für uns in dieser Woche zu tun. Hoffentlich haben wir ein großartiges Paket für die Saison und können damit um die Meisterschaft kämpfen."

Am letzten Testtag schloss Neuzugang Edoardo Mortara die Testarbeit ab. Für den Italiener war es der zweite Test im Mercedes-AMG C 63 DTM nach seinem Debüt im Dezember in Jerez de la Frontera. "Es ist immer ein schönes Gefühl, das erste Mal im neuen Jahr ins Auto zu steigen", sagte Edoardo, der 146 Runden zurücklegte. "Es gab viel Setuparbeit zu erledigen und ich habe gut mit den Ingenieuren und meinen Teamkollegen zusammengearbeitet. Wir helfen einander und sind alle vollmotiviert. Wir ziehen an einem Strang und ich hoffe, dass wir dieses Jahr erfolgreich sein können."

An den drei Testtagen legten die drei Mercedes-AMG DTM-Fahrer zusammen 448 Runden auf dem portugiesischen Kurs zurück. Mercedes-AMG DTM-Teamchef Ulrich Fritz zeigte sich mit dem Verlauf der Testwoche zufrieden. "Angesichts der nahenden Homologations-Deadline war es bei diesem Test unser Ziel, so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen und noch einmal neue Dinge auszuprobieren", sagte er. "Mit jeweils mehr als 140 Runden pro Tag ist uns das an allen drei Tagen gelungen. Jetzt gilt es, aus den gesammelten Erkenntnissen und Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen."

Trotz der baldigen Homologations-Deadline am 1. März steht die Arbeit für das Team keineswegs still. Ganz im Gegenteil: Die Saisonvorbereitung und die Arbeiten in der Fabrik in Affalterbach laufen zu diesem Zeitpunkt des Jahres auf Hochtouren.
Und auch die nächsten Testfahrten stehen schon bald ins Haus: Vom 13. bis 16. März testet die DTM im italienischen Vallelunga. Der letzte Test vor dem Saisonbeginn findet danach vom 03. bis 06. April in Hockenheim statt.



Audi
9.2.2017

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Audi



Audi mit drei DTM-Teams auf Titeljagd

Drei Monate vor dem Saisonauftakt der DTM 2017 hat Audi seine Teamverteilung bekannt gegeben. Als einziger Hersteller geht die Premiummarke mit drei Teams an den Start. Die DTM-Saison beginnt am 5. Mai auf dem Hockenheimring.

Der neue Audi-Motorsportchef Dieter Gass setzt bei der Einteilung der DTM-Teams auf eine Kombination aus bewährtem Routinier und vielversprechendem Teamkollegen: "Mit Mattias Ekström bei ABT, Jamie Green bei Rosberg und Mike Rockenfeller bei Phoenix haben alle drei Teams ihre Speerspitzen. Diese Team-Fahrer-Kombinationen waren schon in der Vergangenheit sehr schlagkräftig. Unser Youngster Nico Müller tritt in die Fußstapfen von Edoardo Mortara, und unsere beiden DTM-Neuzugänge Loïc Duval und René Rast werden von der Erfahrung ihrer Teamkollegen profitieren", sagt Gass.

Nico Müller startet erstmals gemeinsam mit Mattias Ekström für das Audi Sport Team Abt Sportsline. Mit der Mannschaft aus dem Allgäu feierte der Schweizer in der vergangenen Saison seinen ersten DTM-Sieg. Der Franzose Loïc Duval wird im Audi Sport Team Phoenix neuer Teamkollege von Mike Rockenfeller. Beide kennen sich gut aus dem LMP-Programm von Audi. René Rast fährt an der Seite von Jamie Green für das Audi Sport Team Rosberg, mit dem er im Vorjahr sein erstes DTM-Rennen bestritten hat.

"Mattias (Ekström) gehört bei ABT schon zur Familie, und Nico (Müller) hat sich in seiner ersten Saison bei uns perfekt eingefügt", sagt Hans-Jürgen Abt, Teamchef des Audi Sport Team Abt Sportsline. "Ich bin überzeugt, dass wir mit dem alten Schweden und dem jungen Schweizer Kracher eine der stärksten Fahrerpaarungen haben."

"Rocky (Mike Rockenfeller) hat bei Phoenix im Jahr 2013 sein Meisterstück in der DTM gemacht, und gemeinsam mit ihm wollen wir zurück an die Spitze", sagt Ernst Moser, Teamchef des Audi Sport Team Phoenix. "Loïc (Duval) kenne ich von den Audi Sport Wintercamps. Er war als Rennfahrer schon in vielen Kategorien erfolgreich. Ich hoffe, dass er frische Impulse mit in das Team bringt und auch in der DTM seinen Weg macht."

"Jamie (Green) ist ohne Zweifel einer der schnellsten DTM-Fahrer und sein erster Titel mehr als überfällig", sagt Arno Zensen, Teamchef des Audi Sport Team Rosberg. "René (Rast) hat bei seinen ersten DTM-Rennen im vergangenen Jahr einen tollen Job gemacht und ist ein klasse Typ. Jetzt muss er zeigen, dass er sich auch über eine ganze Saison hinweg so gut behaupten kann."

Im DTM-Projekt von Audi stehen vom 20. bis 23. Februar die nächsten Testfahrten an. Sie finden auf der Rennstrecke in Portimão (Portugal) mit einer Interimsversion des Audi RS 5 DTM statt. Der neue Audi RS 5 DTM feiert am 7. März auf dem Automobilsalon in Genf seine Weltpremiere und ist anschließend vom 13. bis 16. März in Vallelunga (Italien) erstmals bei öffentlichen Testfahrten zu sehen. Der abschließende Test vor dem Saisonstart findet vom 3. bis 6. April in Hockenheim statt.

In Hockenheim startet die DTM vom 5. bis 7. Mai auch in die neue Saison. Tickets und Fan-Packages für die DTM 2017 sind ab sofort auf audi.com/dtm bestellbar.

Die Audi Sport Teams in der DTM 2017

Audi Sport Team Abt Sportsline
#5 Mattias Ekström (S),   Red Bull Audi RS 5 DTM
#51 Nico Müller (CH),   Playboy Audi RS 5 DTM

Audi Sport Team Phoenix
#77 Loïc Duval (F),   Castrol EDGE Audi RS 5 DTM
#99 Mike Rockenfeller (D),   Schaeffler Audi RS 5 DTM

Audi Sport Team Rosberg
#33 René Rast (D),   AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM
#53 Jamie Green (GB),   Hoffmann Group Audi RS 5 DTM



Ein Neuzugang, vier bekannte Gesichter und ein Rückkehrer!

Die neue DTM-Saison kann kommen: Fahrerkader des Mercedes-AMG DTM-Teams für 2017 steht fest

  • Der Neuzugang: Edoardo Mortara gibt 2017 sein Debüt im Mercedes-AMG C 63 DTM
  • Die bekannten Gesichter: Die DTM-Rennsieger Robert Wickens, Gary Paffett, Paul Di Resta und Lucas Auer starten erneut für Mercedes-AMG
  • Der Rückkehrer: Maro Engel kommt nach fünf Jahren zurück in das Mercedes-AMG DTM-Team
  • Der Test- & Ersatzfahrer: FIA Formel-3-Vize-Europameister Maximilian Günther vervollständigt das siebenköpfige Fahrer-Team
  • Ulrich Fritz: "2017 warten auf jeden Hersteller sicher große Herausforderungen. Gerade darum bin ich froh, dass wir einen hochkarätig besetzten Fahrerkader haben."

Der Fahrerkader für die neue Saison steht fest: Das Mercedes-AMG DTM Team geht mit einem Neuzugang, vier bekannten Gesichtern und einem Rückkehrer in die DTM 2017. Neu in der Mercedes-AMG Motorsport-Familie ist Edoardo Mortara. Ihm zur Seite stehen mit Lucas Auer, Paul Di Resta, Gary Paffett und Robert Wickens vier weitere DTM-Rennsieger, die jeweils bereits einige Jahre Erfahrung im Team aufweisen. Komplettiert wird das Sextett vom ehemaligen DTM-Fahrer und Ex-FIA GT Weltmeister Maro Engel.

"2017 warten auf jeden Hersteller sicher große Herausforderungen. Wir haben ein neues Auto, neue Reifen und ein reduziertes Fahrerfeld. Die Leistungsdichte ist damit noch höher, als sie in der DTM eh schon war. Gerade darum bin ich froh, dass wir einen hochkarätig besetzten Fahrerkader haben", sagte Mercedes-AMG DTM-Teamchef Ulrich Fritz. "Edo, Lucas, Paul, Gary und Rob haben alle schon DTM-Rennen gewonnen und sind in der Lage, ein Wörtchen um die Meisterschaft mitzureden. Aber genau darin liegt auch eine weitere große Herausforderung für das Team und die Fahrer: Um in diesem Jahr bestehen zu können, müssen wir uns wieder als homogene und konstante Einheit präsentieren. Und dann haben wir noch Maro, der auch viel Erfahrung und einige Titel auf dem Buckel hat."

Willkommen im Team, Edoardo Mortara!
Mit Edoardo Mortara stößt der amtierende Vizemeister der DTM zum Team. Der Italiener durfte bereits im Rahmen der Testfahrten in Jerez de la Frontera Anfang Dezember erste Luft im Mercedes-AMG C 63 DTM schnuppern. Entsprechend heiß ist der Sieger des Saisonfinales 2016 auf die neue Herausforderung in diesem Jahr.

"Ich freue mich auf die Saison 2017 und darauf, mit meinen neuen Teamkollegen zusammenzuarbeiten", sagte Edoardo. "Wir haben viele erfahrene Piloten, gegen die ich in der Vergangenheit immer gern gefahren bin. Ich bin überzeugt, dass wir zusammen sehr gute Arbeit für das Team abliefern können. Es ist wichtig, schnelle Teamkollegen zu haben, dadurch wird das Niveau für alle noch weiter angehoben."

Erfahrenes Quartett an Rennsiegern
Die größte DTM-Erfahrung im Fahrerkader besitzt Team-Captain Gary Paffett. Der Meister von 2005 absolviert in diesem Jahr seine 14. DTM-Saison. "Wir haben uns in den letzten Jahren Schritt für Schritt verbessert und ein starkes Team aus Ingenieuren, Mechanikern und Fahrern zusammengestellt. Darauf aufzubauen ist etwas, worauf ich mich 2017 besonders freue. Ich selbst werde von ART wieder zu HWA wechseln. Aber ich werde auch dort wieder mit Leuten zusammenarbeiten, die ich schon länger kenne. Ich hoffe, dass wir zum Saisonstart ein Auto haben werden, mit dem wir um Siege fahren können. Alle unsere Fahrer sind sehr schnell und konkurrenzfähig. Vor allem Lucas und Rob zeigten von 2015 auf 2016 einen enormen Formanstieg. Sie werden sicher wieder stark sein. Mit Edo stößt zudem ein weiterer erfahrener Pilot und Titelanwärter zu unserem Team."

Robert Wickens mischte in der vergangenen Saison zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere im Titelkampf mit. Entsprechend motiviert geht der fünfmalige DTM-Rennsieger in die neue Saison. "Es ist cool, dass ich wieder dabei bin", sagte der Kanadier. "2016 war eines meiner besten Jahre in der DTM. Darauf möchte ich 2017 mit dem Team aufbauen. Ich kann es kaum erwarten, wieder loszulegen und mit meinen neuen Teamkollegen zusammenzuarbeiten. Die Winterpause war viel zu lang."

Für Paul Di Resta ist 2017 bereits seine achte Saison in der DTM. "Neue Saison, neue Regeln, neue Herausforderungen: Der DTM stehen aufregende Zeiten bevor", sagte der DTM-Champion des Jahres 2010, der bislang sieben DTM-Rennen für sich entscheiden konnte. "Wir haben im vergangenen Jahr einige gute Anzeichen gesehen und ich freue mich, in dieser Saison daran anzuknüpfen. Dabei wird die Konstanz eine entscheidende Rolle einnehmen. Ich bin gespannt darauf, gemeinsam mit dem Team ein komplett neues Auto weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, auf diese Weise etwas Besonderes aufzubauen, sodass wir dann hoffentlich um die Meisterschaft mitfahren können."

Als Paffett 2005 DTM-Meister wurde, war Lucas Auer gerade einmal elf Jahre alt. Gut elf Jahre später geht der Österreicher mit seinem ersten DTM-Sieg im Rücken in seine dritte Saison im Mercedes-AMG C 63 DTM. "Mit jedem Jahr steigen die Erwartungen, aber ich freue mich trotzdem riesig auf mein drittes Jahr in der DTM", sagte Auer. "Jetzt kommt es darauf an, mich in der HWA Mannschaft schnell einzuleben und dann das Maximum aus mir und meinem Auto herauszuholen. Auch in diesem Jahr starte ich wieder in den Farben von BWT und ich muss ehrlich sagen: Ich kann mir die DTM ohne meinen Pink Panther gar nicht mehr vorstellen!"

Maro Engel - Der Rückkehrer
Bereits von 2008 bis 2011 war Maro Engel Teil des Mercedes-AMG DTM-Teams. In seinen vier Saisons ging er damals für Mücke Motorsport an den Start und schloss seine bisher beste Saison auf Gesamtrang zwölf ab. "Ich habe definitiv mit der DTM noch eine Rechnung offen. Es freut mich sehr, dass ich mich in den letzten Jahren wieder zurück in den Kader kämpfen konnte und jetzt eine Chance bekomme, mich in der kommenden Saison zu beweisen. Ich habe fantastische Teamkollegen, die ich natürlich schon seit langer Zeit kenne. Daher werde ich sicher keine Probleme bei der Eingewöhnung haben."

Maximilian Günther neuer Test- und Ersatzfahrer
Neben Edo und Maro steht ein weiterer Neuzugang fest: Maximilian Günther übernimmt in der anstehenden Saison die Rolle des Test- und Ersatzfahrers. Der 19-Jährige absolvierte Anfang Dezember im Rahmen der Young Driver Tests in Jerez de la Frontera seinen ersten DTM-Test als Belohnung für seine starken Leistungen in der FIA Formel-3-Europameisterschaft, die er 2016 als Vize-Europameister abschloss.
"Es ist eine riesige Ehre für mich, als Test- und Ersatzfahrer Teil des Mercedes-AMG DTM-Teams sein zu dürfen", sagte Maximilian. "Vor knapp zwei Monaten durfte ich in Jerez meinen ersten DTM-Test absolvieren, was mir unheimlich viel Spaß gemacht hat. Das Auto war wirklich beeindruckend. Die Zusammenarbeit mit dem Team hat super funktioniert. Das war richtig cool. Nun offiziell Teil der Mercedes-AMG Motorsport-Familie zu sein, ist etwas ganz Besonderes für mich. Umso mehr freue ich mich auf die bevorstehenden Aufgaben in diesem Jahr."
Ein Neuanfang ist auch stets mit einem Blick zurück verbunden. "Mit Daniel Juncadella, Maximilian Götz, Felix Rosenqvist und Christian Vietoris verabschieden wir vier Fahrer, die in den vergangenen Jahren erfolgreich für das Team an den Start gegangen sind", bedankte sich Ulrich Fritz bei den scheidenden Piloten. "Deshalb bedanken wir uns sehr herzlich bei Dani, Max, Felix und Chris für ihren Einsatz und ihr Engagement. Sie hatten es nicht immer leicht, haben sich aber stets durchgebissen. Ich bin überzeugt, dass das auch zukünftig so sein wird und wünsche ihnen alles Gute für ihre neuen Herausforderungen."

So geht es weiter: Testfahrten & Saisonbeginn
Sein erstes Rennwochenende bestreitet das neue Fahrer-Sextett traditionell beim Heimrennen des Teams in Hockenheim (5. bis 7. Mai). Bis dahin gibt es allerdings noch viel zu tun: Die ersten Testfahrten des Jahres finden vom 20. bis 23. Februar in Portimao statt. Danach werden die neuen Autos bis zum Saisonbeginn auch in Vallelunga (13.-16. März) und Hockenheim (03.-06. April) auf Herz und Nieren getestet.
"Bis zum Saisonbeginn wartet noch jede Menge Arbeit auf uns", betonte Ulrich Fritz. "Wir müssen unser neues Auto entwickeln und uns an das neue Reglement gewöhnen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit unserer Mannschaft bestens dafür gerüstet sind und eine erfolgreiche Saison haben können."



Foto - Berichte  und  Infos  2016   -----   DTM

DTM
1.1.2017

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DTM-Termine 2017:

1. 05. - 07. Mai   -   Hockenheim
2. 19. - 21. Mai   -   Lausitzring
3. 16. - 18. Juni   -   Ungarnring
4. 30.6.-02. Juli   -   Norisring
5. 21. - 23. Juli   -   Moskau
6. 18. - 20. Aug.   -   Zandvoort
7. 08. - 10. Sep.   -   Nürburgring
8. 11. - 14. Sep.   -   Red Bull Ring
9. 13. - 15. Okt.   -   Hockenheim

Audi-Fahrer 2017:
- Mattias Ekström
- Jamie Green
- Nico Müller
- Mike Rockenfeller
- Loïc Duval
- René Rast

BMW-Fahrer 2017:
- Marco Wittmann
- Augusto Farfus
- Timo Glock
- Tom Blomqvist
- Maxime Martin
- Bruno Spengler

Mercedes-Fahrer 2017:
noch offen

Terminkalender der DTM-Saison 2017

Der Terminkalender für die DTM-Saison 2017 steht: Zwischen dem 5. Mai und dem 15. Oktober werden die Protagonisten in 18 Rennen an neun Wochenenden im Kampf um Siege und Titel alles in die Waagschale werfen. Titelverteidiger Marco Wittmann und seine Kontrahenten von Audi, BMW und Mercedes-AMG werden im kommenden Jahr auf den unterschiedlichsten Strecken starten und dabei die ganze Bandbreite ihres fahrerischen Könnens abrufen müssen. So wird die DTM neben dem traditionellen Auftakt- und Finalort, dem Hockenheimring Baden-Württemberg, am Lausitzring, dem Hungaroring in Ungarn, dem Norisring, dem Moscow Raceway in Russland, dem Circuit Park Zandvoort in den Niederlanden, dem Nürburgring und im österreichischen Spielberg Station machen. Tickets für die DTM-Wochenenden des Jahres 2017 sind ab sofort unter www.dtm.com/tickets erhältlich.

Der Startschuss für die DTM-Saison 2017 fällt auf dem Hockenheimring. Vom 5. bis 7. Mai tragen die Piloten auf der Traditionsstrecke die beiden ersten Rennen der neuen Saison aus. Harte Duelle sind rund um das Motodrom, besonders beim Auftakt, an der Tagesordnung - gleiches gilt auch für die Rennen der Rallycross Weltmeisterschaft, die zum dritten Mal in Folge das Rahmenprogramm bereichern wird.

Für die Piloten und Fans geht es anschließend weiter zum Lausitzring, wo vom 19. bis zum 21. Mai die zweite Auflage des Motorsportfestivals über die Bühne geht, in Kooperation mit dem ADAC GT Masters. Danach steht die erste Auslandsreise ins Haus. Auf dem Hungaroring vor den Toren Budapests werden vom 16. bis 18. Juni die Saisonrennen fünf und sechs ausgetragen.

Zwei Wochen später müssen in Nürnberg alle Umbauten beendet sein. Auf dem temporären Stadtkurs, dem Norisring, steht zwischen dem 30. Juni und 2. Juli der Höhepunkt der Saison an. Noch vor der Sommerpause steht die weiteste Reise des Jahres an: vom 21. bis zum 23. Juli findet auf dem Moscow Raceway in Russland das fünfte Rennwochenende statt.

Vom 18. bis 20. August geht es auf dem Dünenkurs an der holländischen Küste weiter: Zandvoort wird auch 2017 den Fahrern alles abverlangen und für spannende Rennen sorgen. Das letzte Saisondrittel wird daraufhin, wie im Jahr 2016, auf dem Nürburgring eingeläutet. In der Eifel finden vom 8. bis 10. September die Saisonrennen 13 und 14 statt.

Für die vorletzte Station im Kalender reist der DTM-Tross nach Spielberg, wo die Meisterschaft vom 22. bis 24. September endgültig auf die Zielgerade einbiegt. Das große Finale geht traditionsgemäß in Hockenheim, vom 13. bis 15 Oktober 2017 über die Bühne.

Eintrittskarten für ein komplettes DTM-Wochenende sind im Vorverkauf bereits ab 25 Euro zu haben. Besonders preiswert kommen Familien in den Genuss des besonderen Motorsport-Erlebnisses: Zwei Erwachsene und zwei Jugendliche (bis einschließlich 14 Jahren) können das Family II-Wochenend-Ticket im Vorverkauf für ab 60 Euro erhalten.

Alle neun DTM-Termine 2017 im Überblick*

5. bis 7. Mai 2017       Hockenheimring Baden-Württemberg
19. bis 21. Mai 2017       Lausitzring
16. bis 18. Juni 2017       Hungaroring (Ungarn)
30. Juni bis 2. Juli 2017       Norisring
21. bis 23. Juli 2017       Moscow Raceway (Russland)
18. bis 20. August 2017       Circuit Park Zandvoort (Niederlande)
8. bis 10. September 2017       Nürburgring
22. bis 24. September 2017       Red Bull Ring Spielberg (Österreich)
13. bis 15. Oktober 2017       Hockenheimring Baden-Württemberg

* Alle Daten und Rennstrecken vorbehaltlich Genehmigung durch den DMSB und die FIA



Audi
1.1.2017

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DTM-Termine 2017:

1. 05. - 07. Mai   -   Hockenheim
2. 19. - 21. Mai   -   Lausitzring
3. 16. - 18. Juni   -   Ungarnring
4. 30.6.-02. Juli   -   Norisring
5. 21. - 23. Juli   -   Moskau
6. 18. - 20. Aug.   -   Zandvoort
7. 08. - 10. Sep.   -   Nürburgring
8. 11. - 14. Sep.   -   Red Bull Ring
9. 13. - 15. Okt.   -   Hockenheim

Duval und Rast 2017 im Audi RS 5 DTM

Audi bringt frischen Wind in die DTM: Mit dem Franzosen Loïc Duval und dem Deutschen René Rast starten in der kommenden Saison zwei neue Piloten mit dem Audi RS 5 DTM. Beide waren für Audi bisher in anderen Rennserien erfolgreich im Einsatz und zuletzt in der WEC aktiv. Als Fahrer für die DTM 2017 bestätigt sind Mattias Ekström (Schweden), Jamie Green (Großbritannien), Nico Müller (Schweiz) und Mike Rockenfeller (Deutschland).

"Wir freuen uns, dass unsere Fahrermannschaft für die neue DTM-Saison komplett ist", sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. "Mit Mattias und Mike haben wir zwei DTM-Champions an Bord, die für mich im nächsten Jahr zu den Favoriten zählen, und das nicht zuletzt wegen der neuen Regeln und Reifen. Jamie ist fraglos einer der stärksten Piloten in der DTM. Nico hat uns in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen und seinem ersten DTM-Sieg überzeugt. René hat nicht nur mit seinem starken Auftritt beim Finale in Hockenheim gezeigt, dass er auch in der DTM ganz vorne mitfahren wird. Und mit Loïc haben wir einen unserer besten Fahrer aus dem Le-Mans-Programm in die DTM-Mannschaft integriert. Ich bin davon überzeugt, dass wir für die Saison 2017 fahrerisch top aufgestellt sind und sechs starke Typen im Team haben."

Nicht mehr für Audi in der DTM starten im nächsten Jahr Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay. "Ich danke Miguel, Edo, Timo und Adrien für die gemeinsamen Jahre in der DTM und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute", sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir haben immer gut zusammengearbeitet und gemeinsam schöne Erfolge gefeiert. Entsprechend schwer ist uns bei jedem der vier der Abschied gefallen. Die bevorstehende Winterpause werden wir nun nutzen, uns mit dem veränderten DTM-Fahrerkader auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten."

DTM-Neuzugang Loïc Duval fuhr von 2012 bis 2016 für Audi in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und gewann 2013 mit dem Audi R18 e-tron quattro die 24 Stunden von Le Mans und den WM-Titel. Auch beim letzten WEC-Einsatz von Audi in Bahrain stand Duval auf dem Siegerpodest ganz oben. Der 34 Jahre alte Franzose mit Wohnsitz in Genf bringt zudem Erfahrung aus der Formel E und der japanischen Super-GT-Meisterschaft mit in die DTM. Erste Testfahrten mit dem Audi RS 5 DTM absolvierte Loïc Duval Anfang Dezember beim Young Driver Test im spanischen Jerez. Dabei lernte er das DTM-Auto auf trockener und nasser Strecke wie auch bei Mischbedingungen kennen.

Der 30-jährige René Rast ist bereits seit der Saison 2011 für Audi aktiv. Am Steuer des GT3-Sportwagens Audi R8 LMS zählt er seitdem zu den besten und erfolgreichsten GT-Piloten der Welt. Auch im Audi R18 e-tron quattro hinterließ Rast einen starken Eindruck. Den bestätigte der in Bregenz (Österreich) lebende Mindener in der vergangenen Saison auch bei insgesamt drei Einsätzen in der DTM. Bei seinem zweiten DTM-Rennen holte Rast im Oktober in Hockenheim seine ersten Punkte und empfahl sich damit endgültig für die DTM-Mannschaft.



BMW
1.1.2017

Logo DTM


 

Logo BMW


 

DTM-Termine 2017:

1. 05. - 07. Mai   -   Hockenheim
2. 19. - 21. Mai   -   Lausitzring
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6. ?
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8. 11.-14. Sept.   -   Red Bull Ring
9. ?   -   Hockenheim

BMW stellt sich 2017 neu auf bei der DTM

BMW Motorsport geht mit einem veränderten Team-Aufgebot in die Saison 2017 und trägt damit der strategischen Neuausrichtung seiner Engagements sowie den individuellen Anforderungen in den einzelnen Rennserien Rechnung.

Verabschiedung von Antonio Felix da Costa und Martin Tomczyk

In der DTM kämpfen das BMW Team RMG und das BMW Team RBM um Punkte und Siege. Beide Teams sind seit dem Comeback der Marke 2012 in dieser Serie vertreten - und das mit großem Erfolg.
Die RMG-Mannschaft von Teamchef Stefan Reinhold (DE) konnte 2014 den Teamtitel erringen und mit Marco Wittmann (DE) zwei Mal - 2014 und 2016 - den Fahrertitel feiern.

Das BMW Team RBM war in der vergangenen Saison als Gesamt-Dritter direkt hinter RMG das zweiterfolgreichste BMW Team in der DTM. 2013 hatte Bart Mampaey (BE) mit seiner Crew um den Titel gekämpft und in der Teamwertung Rang zwei belegt. Sowohl RMG als auch RBM sollen in der DTM-Saison 2017 je drei BMW M4 DTM einsetzen. Die Fahrer werden am 9. Dezember beim BMW Motorsport Saisonabschluss in München (DE) bekanntgegeben.

Marquardt: "Perfekt zugeschnittene Struktur"
"Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Teamaufstellung bestens für unsere neuen Aufgaben vorbereitet sind", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt zu den Neuerungen. "Für uns stand immer fest, dass wir mit all unseren Teams weiter erfolgreich zusammenarbeiten möchten. Wegen der Änderungen in der DTM mussten wir unsere Strukturen anpassen, gleichzeitig ergaben sich im Rahmen unseres neu geordneten Motorsport-Programms neue Arbeitsfelder und Einsatzgebiete. Darauf ist die neue Struktur nun perfekt zugeschnitten."

Die Teams BMW Team Schnitzer und BMW Team MTEK werden andere Aufgaben für BMW übernehmen.

Die DTM-Fahrer 2017:
- Marco Wittmann (DE) - BMW Team RMG
- Augusto Farfus (BR) - BMW Team RMG
- Timo Glock (DE) - BMW Team RMG

- Tom Blomqvist (GB) - BMW Team RBM
- Maxime Martin (BE) - BMW Team RBM
- Bruno Spengler (CA) - BMW Team RBM



DTM
1.1.2017

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DTM-Termine 2017:

1. 05. - 07. Mai   -   Hockenheim
2. 19. - 21. Mai   -   Lausitzring
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8. 11.-14. Sept.   -   Red Bull Ring
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DTM-Saison 2017 startet mit zwei Highlights

Der DTM-Kalender für 2017 nimmt konkrete Formen an: am ersten Maiwochenende startet die DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison. Beim ersten, bereits jetzt mit Spannung erwarteten Kräftemessen von Audi, BMW und Mercedes-AMG nach der Winterpause werden die neuen DTM-Autos im Mittelpunkt stehen - aber nicht nur: die Rallycross Weltmeisterschaft (WRX) wird wiederum das Rahmenprogramm bereichern, womit die Zuschauer einmal mehr die ganze Palette des Motorsports an einem Wochenende zu sehen bekommen.

Bereits zwei Wochen später kommt es zu einer Neuauflage des Motorsportfestivals auf dem Lausitzring, bei dem die Fans die neuen DTM-Fahrzeuge zusammen mit den Sportwagen des ADAC GT Masters zu sehen bekommen.

Der Startschuss zur DTM-Saison 2017 fällt vom 5. bis 7. Mai traditionsgemäß auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Auf dem anspruchsvollen Hochgeschwindigkeitskurs werden die 18 DTM-Piloten die beiden ersten von insgesamt 18 Rennen des kommenden Jahres bestreiten. Wie in den vergangenen beiden Jahren werden beim Auftakt auch die Piloten der Rallycross Weltmeisterschaft erneut für Aufsehen sorgen und die Zuschauer mit ihren harten Zweikämpfen begeistern. Mit von der Partie ist dann auf jeden Fall der frisch gebackene Rallycross Weltmeister und Audi-Pilot Mattias Ekström. Eine Mischung, die sich bewährt hat und den Fans am Hockenheimring auch im Jahr 2017 ein tolles Programm bescheren wird.

Erstmals seit vielen Jahren trugen ADAC GT Masters- und DTM-Piloten im vergangenen Sommer ein gemeinsames Rennwochenende aus - das Motorsportfestival auf dem Lausitzring wurde ins Leben gerufen. Ein Konzept, das bei den Fans und Besuchern sehr großen Zuspruch fand. Daher lag es auf der Hand, dass sich die Verantwortlichen der beiden Serien auf eine Wiederholung geeinigt haben. So werden die DTM und das ADAC GT Masters vom 19. bis 21. Mai gemeinsam mit weiteren Serien auf dem Lausitzring gastieren - für die DTM-Piloten werden es die Rennen drei und vier des Jahres 2017 sein.

Die finale Planung für die übrigen sieben DTM-Termine des kommenden Jahres läuft. Sobald die Termine und Austragungsorte feststehen, wird der offizielle DTM-Rennkalender 2017 veröffentlicht.



Heinz-Josef Hilger
1.1.2017

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Wichtige Veränderungen stehen an

Das DTM Management teilte mit, daß die Anzahl Fahrzeuge von bisher 8 auf zukünftig nur 6 pro Hersteller schrumpft. Damit werden einige Einsatzteams überflüssig bzw. werden für andere Serien eingesetzt. Hier die Details:

BMW
die Teams RBM, RMG und Schnitzer werden weiter eingesetzt. Das Team MTEK wird für BMW die zukünftigen Einsätze bei der WEC (ab 2018) übernehmen.

Audi
alle Teams (Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg) bleiben im Einsatz.

Mercedes-AMG
Das Team HWA übernimmt alle 6 Fahrer und betreut sie. Die Teams ART und Mücke übernehmen andere Aufgaben.

Veränderungen bei den Fahrern
- Martin Tomczyk (BMW) beendet die DTM
- António Félix da Costa (BMW) wechselt zur Formel E (Team Andretti)
- Timo Scheider (Audi) beendet die DTM
- Edoardo Mortara (Audi) wechselt 2017 zu Mercedes-AMG