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Foto - Berichte  und  Infos  2017   -----   D T M



DTM
15.10.2017

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Rookie Rast rast zum DTM-Titel

Ein Rookie rockt die DTM und holt den Titel: René Rast ist der Mann der Stunde und neuer DTM-Champion. Der Audi-Pilot fuhr beim DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg als Zweiter über die Ziellinie und sicherte sich in seiner ersten vollen Saison in der DTM auf Anhieb den 15 Kilogramm schweren Meisterpokal. Bis zur letzten Runde wusste der 30-Jährige nicht, ob er es geschafft hatte - erst in der Auslaufrunde kam der erlösende Funkspruch von Teamchef Arno Zensen, der ihn über den seinen Erfolg informierte. Danach ließ Rast seinen Gefühlen freien Lauf und streckte seine geballten Fäuste immer wieder vor Freude in die Luft. "Ich kann das noch gar nicht in Worte fassen", sagte Rast im Ziel. "Das ist alles noch so weit weg. Ein unglaublich emotionaler Moment und der beste Tag in meinem Leben."
Mit einem Sieg beendete der enttrohnte Champion Marco Wittmann die DTM-Saison. Der BMW-Pilot sicherte bei Finale seinen ersten Saisonsieg, den neunten seiner DTM-Karriere. "Jeder Fahrer wünscht sich einen Sieg für das letzte Rennen", sagte der Fürther.
Das Podium komplettierte als Dritter Mike Rockenfeller, der ebenfalls noch rechnerische Titelchancen hatte. Gary Paffett im Mercedes-AMG C 63 DTM belegte Rang vier.

Der Weg zum Titel war für Rast steinig und schwer: Er verpatzte den Start, verlor in der ersten Runde drei Positionen und fiel auf Platz fünf zurück. Das erste Mal Champions-Luft schnuppern durfte Rast dann in Runde fünf, als er Robert Wickens für Platz fünf überholte. Seine direkten Konkurrenten im Titelkampf, Mattias Ekström und Jamie Green, lagen zu dem Zeitpunkt außerhalb der Punkteränge. Beide waren aufgrund von Strafen aus dem Samstagrennen mit einem Nachteil ins Finale gegangen: Green war um zehn, Ekström um fünf Starplätze zurückversetzt worden. Zwar konnten sich Green und Ekström bis zum Rennende auf die Positionen fünf und acht vorarbeiten, um Rast den Titel streitig zu machen reichte das aber nicht.
Auch Mike Rockenfeller tat alles um im Titelrennen zu bleiben, aber der 33-Jährige hätte siegen müssen. Mit den 18 Punkten für Platz zwei summierte sich das Konto von Rast auf 179 Punkte. Dahinter folgen Ekström (176 Punkte), Green (173 Punkte) und Rockenfeller (167 Punkte).

DTM-Finale ein Fest für die Fans
Der Auftritt der SUPER GT-Fahrzeuge aus Japan, die gemeinsam mit den DTM-Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG am Samstag und am Sonntag Demonstrationsrunden fuhren, hinterließ einen bleibenden Eindruck von der Zukunft. Der Lexus LC500 und der Nissan Nismo GT-R boten den Fans am Hockenheimring zusammen DTM-Rennfahrzeugen spektakuläre Bilder und einen tollen Sound. "Damit haben wir die Kooperation erlebbar gemacht. Es sind faszinierende Rennwagen. Der Sound der Vierzylinder-Motoren ist klasse. Ich war anfangs skeptisch, aber jetzt wissen wir: Die DTM-Autos der Zukunft werden einen tollen Racing-Sound haben", sagte Gerhard Berger.



DTM
11.10.2017

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Mission Hockenheim: Mercedes-AMG Motorsport möchte Saison mit einem Erfolgserlebnis beenden

Heimrennen zum Saisonabschluss: Mercedes-AMG Motorsport reist zum großen DTM-Finale 2017 nach Hockenheim

  • Lucas Auer eröffnete die DTM-Saison 2017 im ersten Saisonlauf in Hockenheim mit einem Sieg - Gary Paffett stand im zweiten Saisonrennen als Zweiter auf dem Podium
  • Mercedes-AMG Motorsport ist mit 34 Siegen seit 1988 die erfolgreichste Marke in Hockenheim
  • Lucas Auer: "Ich freue mich riesig auf das Abschlussrennen und werde versuchen, 100% aus meinem verfügbaren Paket herauszuholen."
  • Ulrich Fritz: "Ich denke, die Fans haben bisher eine der spannendsten und spektakulärsten DTM-Saisons aller Zeiten erlebt."
Stimmen zu den DTM-Rennen in Hockenheim

Lucas Auer (23 Jahre, Österreich):
Startnummer: 22 | Team: BWT Mercedes-AMG Motorsport | Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
"Ich freue mich riesig auf das Abschlussrennen und werde versuchen, 100% aus meinem verfügbaren Paket herauszuholen. Das Rennwochenende wird ganz sicher ein Highlight. Es sind immer viele Zuschauer da und ich glaube, dass es noch einmal richtig rund gehen wird. Jetzt fallen endlich alle Entscheidungen."

Robert Wickens (28 Jahre, Kanada):
Startnummer: 6 | Team: Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me | Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me
"Die Saison war für mich ein Auf und Ab. Ich hätte mir im Mittelteil der Saison etwas bessere Ergebnisse gewünscht, aber nichtsdestotrotz glaube ich, dass die Performance von meinem Team und mir von Anfang bis Ende auf einem fantastischen Niveau war. Leider haben wir einige Gelegenheiten ausgelassen, was aber nicht an uns lag, sondern daran, dass wir einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Zuletzt haben wir aber wieder an Schwung aufgenommen und in den letzten vier Rennen gepunktet, darunter drei Top-5-Platzierungen. Wir wissen vom ersten Rennwochenende des Jahres, dass wir in Hockenheim sehr stark sind und alle im Team sind sehr motiviert, um die Saison mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen."

Paul Di Resta (31 Jahre, Schottland):
Startnummer: 3 | Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport | Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
"Kaum zu glauben, dass dies bereits das letzte Rennwochenende der Saison ist. Wir haben die Saison mit einem starken Auto in Hockenheim begonnen. Hoffentlich können wir sie nun dort mit einem guten Ergebnis abschließen. Ich freue mich darauf. Es war ein Auf und Ab in diesem Jahr für mich, aber es wäre schön, wenn ich die Saison jetzt wenigstens mit einem Podestplatz oder sogar einem Sieg beenden könnte. Das wäre klasse."

Gary Paffett (36 Jahre, England):
Startnummer: 2 | Team: Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me | Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me
"Ich befinde mich vor dem Saisonfinale in Hockenheim leider nicht in der Position, um die Meisterschaft zu kämpfen. Aber ich werde versuchen, die Saison dort mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Ich möchte eine gute Punkteausbeute mitnehmen, vielleicht auf dem Podium stehen oder sogar die Saison mit einem Sieg abschließen. Das ist mein Ziel. Ich denke, dass wir ein wettbewerbsfähiges Auto haben. Spielberg war ein hartes Wochenende für uns, aber die Strecke lag unserem Auto einfach nicht. In Hockenheim wird das sehr viel besser sein. Wir hatten dort einen sehr guten Start in die Saison und jetzt möchte ich sie dort positiv abschließen."

Maro Engel (32 Jahre, Deutschland):
Startnummer: 63 | Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport | Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM
"Ich bin sehr gespannt auf Hockenheim. Das Saisonfinale ist in jedem Jahr ein riesiges Highlight. Gleichzeitig ist es das Heimrennen für unser Team, bei dem wir traditionell eine sehr starke Historie haben. Deshalb wollen wir unseren Fans noch einmal zwei richtig starke Rennen bieten und möglichst beide Rennen gewinnen. Vielleicht können wir mit Lucas die Meisterschaft ja doch noch einmal ein bisschen spannend machen. Persönlich möchte ich auch noch einmal angreifen und schauen, ob mir noch einmal ein Sprung auf das Podium gelingt."

Edoardo Mortara (30 Jahre, Italien):
Startnummer: 48 | Team: BWT Mercedes-AMG Motorsport | Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
"Es war bisher eine harte Saison für mich und ich weiß noch nicht genau, was ich vom Saisonfinale in Hockenheim erwarten kann. Ich habe in diesem Jahr einige Höhen und Tiefen erlebt. Deshalb ist es wichtig für mich, die Saison mit zwei guten Ergebnissen abzuschließen. Wir werden versuchen, so viele Punkte wie möglich einzufahren. Hoffentlich sind wir erneut so konkurrenzfähig wie beim Saisonauftakt."

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef:
"Ich denke, die Fans haben bisher eine der spannendsten und spektakulärsten DTM-Saisons aller Zeiten erlebt. Obwohl Mattias in Spielberg natürlich einen guten Vorsprung herausgefahren hat, können theoretisch in Hockenheim noch sechs Fahrer Meister werden. Das ist ein Drittel des Felds. Einfach unglaublich! Realistisch gesehen, haben wir mit Lucas zwar nur Außenseiterchancen, was aber kein Grund ist, zu resignieren. Hockenheim ist eine Strecke, die uns eigentlich deutlich besser liegt als Spielberg. Von daher werden wir hoffentlich andere Rennen erleben als noch in Österreich. Wir müssen alles aus uns und unserem Paket herausholen und alle Chancen nutzen, die sich uns bieten. Mit ein bisschen Glück ist dann alles möglich."



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11.10.2017

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Titelentscheidung in der DTM: Wer holt den Pokal?

  • Audi-Pilot Ekström hat die besten Karten im Finale
  • Marco Wittmann und Lucas Auer hoffen auf ein kleines Wunder
  • Konzert der Fantastischen Vier am Samstag

Hochspannung in Hockenheim: Beim Saisonfinale der DTM vom 13. bis 15. Oktober 2017 ist Nervenkitzel vorprogrammiert. Gleich sechs Fahrer haben rechnerisch noch Chancen auf den begehrten Titel in der populären Tourenwagenserie. Das gab es schon lange nicht mehr. Audi hat dabei in allen Wertungen vor den letzten beiden Saisonrennen zweifelsohne die besten Karten. Die Ingolstädter führen die Fahrer-, Team- und Hersteller-Wertung an. An der Spitze des Fahrerfeldes haben sich mit Mattias Ekström (172 Punkte), René Rast (151), Jamie Green (137) und Mike Rockenfeller (134) gleich vier Herren der Ringe positioniert. Ebenfalls 134 Punkte hat Marco Wittmann als bester BMW-Pilot. Als Sechster im Bunde liegt der erfolgreichste Mercedes-AMG-Fahrer, Lucas Auer, mit 131 Punkten noch in Lauerstellung.

Die beste Ausgangslage hat der Schwede Ekström, der sich als einziger Titelkandidat bereits am Samstag den Pokal vorzeitig sichern könnte. Es wäre eine Punktlandung, denn auf den Tag genau vor zehn Jahren, am 14. Oktober 2007, gewann Ekström seinen zweiten und vorerst letzten DTM-Titel. Der Titelgewinn ist dann Tatsache, wenn er seinen Vorsprung vor Rast von 21 auf mindestens 29 Punkte ausbauen kann. Der 39-Jährige wäre erst der dritte Pilot nach Bernd Schneider (fünf Titel) und Klaus Ludwig (drei Titel), der mehr als zwei Meisterschaften gewinnen würde. "21 Punkte klingt erst mal nach viel. Aber ich weiß auch, wie schnell so ein Vorsprung weg sein kann, vor allem in der DTM. Du brauchst nur ein Rennen zu haben, in dem es nicht rund läuft und alles ist wieder offen. Wenn es 51 Punkte wären, wäre ich gelassener", so Ekström.

René Rast könnte den Titel als Rookie holen. Ein besonderes Kunststück, das zuletzt Nicola Larini vor 24 Jahren vollbrachte. "Ich kann nur gewinnen. Wer hätte vor der Saison damit gerechnet, dass ich beim Finale noch um den Titel kämpfe? Die Chance ist noch da. Ein perfektes Wochenende würde schon fast reichen", sagt der 30-Jährige.

Mit 35 und 38 Punkten Rückstand auf Ekström sind auch die anderen beiden Audi-Piloten Green und Rockenfeller - bei noch 56 zu vergebenden Zählern - mit von der Partie im Kampf um den DTM-Pokal. Dass dies schwer werden dürfte, dessen sind sie sich bewusst. Vor allem, wenn man einen Blick auf die bisherige Saisonstatistik wirft: Die eifrigsten Punktesammler an einem Wochenende waren in diesem Jahr Mercedes-AMG-Pilot Robert Wickens am Nürburgring mit 42 Punkten sowie Lucas Auer (Hockenheim) und René Rast (Moskau) mit jeweils 40 Punkten.

Auch Titelverteidiger Marco Wittmann, der als einziger der Meisterschaftskandidaten noch ohne Saisonsieg dasteht, ist auf Patzer der vor ihm liegenden Konkurrenz angewiesen. "Ich will zwei gute Rennen in Hockenheim haben und den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen. Jeder kann rechnen. Aus eigener Kraft kann ich es nicht mehr schaffen. Bei 38 Punkten Rückstand braucht es schon ein kleines Wunder. Das sehe ich realistisch," sagt der BMW-Pilot.

Nach einem für ihn enttäuschenden Wochenende zuletzt beim Heimspiel in Spielberg will Lucas Auer es allen beim Saisonfinale nochmal beweisen. Dass er es richtig gut kann, stellte er schon beim Auftakt in Hockenheim eindrucksvoll mit einer Pole-Position, einem Rennsieg und Platz vier unter Beweis. "In meiner Situation muss ich gar nicht links oder rechts schauen. Ich muss einfach alles rausholen, was geht und alles riskieren", schätzt der Mercedes-AMG-Pilot die Situation realistisch ein. "'All In' ist das Motto."

Rahmenprogramm lässt keine Wünsche offen
Auch das Rahmenprogramm in Hockenheim ist eines Finales würdig: Auf der Strecke messen sich die Fahrer in der FIA Formel 3 Europameisterschaft, dem Audi Sport TT Cup und dem Porsche Carrera Cup - und in allen drei Serien stehen ebenfalls noch Titelentscheidungen aus. Ein besonderer Leckerbissen ist das Gastspiel der japanischen SUPER GT-Serie. Der Lexus LC500 und der Nissan GT-R präsentieren sich an beiden Renntagen jeweils 15 Minuten im Renntempo den Fans vor Ort. Die Cockpits sind zudem mit Ex-Formel-1-Fahrer Heikki Kovalainen sowie Ronnie Quintarelli namhaft besetzt. Musikalisch wird ebenfalls das Beste geboten: Die Fantastischen Vier treten am Samstagabend, Tim Bendzko am Sonntagmittag auf.

Die ARD zeigt beide Rennen live aus Hockenheim. Am Samstag startet die Übertragung aus Hockenheim um 14:30 Uhr; am Sonntag ist Das Erste ab 15:00 Uhr live auf Sendung. Die Rennen sowie sämtliche Trainingssessions und Qualifyings sind auf DTM.com im Livestream zu sehen.



DTM
27.9.2017

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Lexus und Nismo fahren beim DTM-Finale in Hockenheim

  • Demonstrationsrunden der 620-PS-Rennautos aus Japan
  • Berger: "Starkes Zeichen für Kooperation mit SUPER GT-Serie"
  • Neues Technisches Reglement nimmt Formen an

Auf einen besonderen Leckerbissen können sich die Fans beim DTM-Finale vom 13.-15. Oktober in Hockenheim freuen: Die japanische SUPER GT-Serie entsendet zwei Fahrzeuge, die am Samstag und Sonntag Demonstrationsrunden im Renntempo fahren werden. Der Auftritt von je einem Lexus und einem Nismo gibt den Motorsportfans einen Vorgeschmack auf die Zeit, wenn beide Serien nach identischem Reglement fahren und sich direkt miteinander messen können.

"Das ist eine große Ehre für uns. Ich freue mich, dass erstmals SUPER GT-Autos im Rahmen der DTM auftreten", sagte DTM-Chef Gerhard Berger. "Das ist nicht nur ein besonderes Schmankerl für unsere Fans, es ist auch ein starkes Zeichen für die Zukunft der DTM und ein Signal, wie ernst die Kooperation mit der japanischen GTA-Organisation sowie den drei Herstellern der Serie zu nehmen ist". In der Serie ist neben Lexus und Nismo, der Rennsportmarke von Nissan, noch Honda vertreten.

Die Delegation aus Japan wird angeführt von GTA-Präsident Masaaki Bandoh. "Wir freuen uns auf den Auftritt unserer Autos in Hockenheim. Er ist Beweis der engen Verbundenheit zwischen SUPER GT und DTM. In beiden Serien treten weltweit führende Automobilhersteller an", sagt Bandoh. Natürlich sollen den Fans in Japan die DTM-Autos keinesfalls vorenthalten bleiben: Es ist geplant, dass die DTM im Gegenzug Autos zum SUPER GT Finale nach Motegi (11./12. November) entsendet.

In Hockenheim erhalten die Fans an allen drei Veranstaltungstagen einen Eindruck von den spektakulären, ca. 620 PS starken Boliden. Der Lexus LC500 und der Nissan GT-R sollen freitags 30minütige Testfahrten bestreiten, während sie sich am Samstag und Sonntag jeweils 15 Minuten auf der Strecke im Renntempo präsentieren. Der Auftritt wird in den offiziellen Zeitplan der Veranstaltung integriert. Welche Fahrer die Gastautos fahren werden steht noch nicht fest.

Die DTM-Dachorganisation ITR und die GTA als Betreiber der in Japan beliebten SUPER GT-Serie kooperieren seit Jahren. Die technischen Reglements der beiden Serien sind bereits heute in vielen Bereichen deckungsgleich. Bauteile aus dem kostensparenden Gleichteilekonzept sind auch in den japanischen Autos verbaut. Ziel ist es, dass ab 2019, wenn das neue DTM-Reglement in Kraft tritt, die Fahrzeuge beider Serien nach dem gemeinsam erarbeiteten, sogenannten 'Class One' -Reglement gebaut sein werden.

"Die Arbeit am neuen Reglement läuft auf Hochtouren", berichtet Berger, der begeistert ist von der unkomplizierten und konstruktiven Zusammenarbeit mit der GTA und den japanischen Herstellern der SUPER GT. Nach dem angekündigten Ausstieg von Mercedes zum Saisonende 2018 hatten Audi und BMW jüngst ein Bekenntnis zur DTM mit Class One-Reglement abgegeben und die Entwicklung neuer Motoren angekündigt.

Basis des 2019 in Kraft tretenden Reglements ist das DTM-Regelwerk von ITR und dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB). Das Class One-Reglement wird gemeinsam mit den japanischen Partnern erarbeitet. und hat vier Fokusfelder: Kosteneffizienz, spektakulärer Motorsport, Sicherheit sowie moderne Motoren.

Kosteneffizienz
Die notwendigen Kosten für einen wettbewerbsfähigen Einsatz der Fahrzeuge sollen sich auf einem Niveau bewegen, das es ermöglicht, die Einsatzkosten über Sponsoring zu refinanzieren. So sollen beide Serien ab 2019 nicht nur für Hersteller, sondern auch werksunterstützte Privatteams interessant sein. Berger: "Wir wollen die Balance finden zwischen technisch anspruchsvollen Autos, mit denen Hersteller ihre Kompetenz beweisen, und Rennfahrzeugen, die ohne Heerscharen von Ingenieuren eingesetzt werden können."

Spektakulärer Motorsport
DTM und SGT bieten schon heute Profirennsport auf höchstem Niveau. Dies soll auch in Zukunft die oberste Maxime sein. Die Autos der nächsten Generation werden dabei mindestens so spektakulär aussehen wie die aktuellen Fahrzeuge. Das Serienpendant des Rennautos gibt weiterhin klar erkennbar die Karosserielinie vor, während speziell die Anzahl der crashgefährdeten oder für den Fan nicht sichtbaren Aerodynamik-Anbauteile reduziert wird. Berger: "Wir wollen leistungsstarke Rennwagen, die den Fahrer fordern."

Sicherheit
Bereits die heutigen DTM- und SGT Autos zählen zu den sichersten Renntourenwagen im Motorsport. Das hat der schwere Unfall von Gary Paffett und Mike Rockenfeller beim Rennen am Norisring gezeigt, der glimpflich ausging. Die von ITR und DMSB und GTA selbst auferlegten Sicherheitsanforderungen sollen dennoch weiter erhöht werden. Das Kohlefaser-Monocoque, das den Fahrer umschließt, bleibt bestehen, die Crash-Strukturen an Front, Heck und Seiten werden noch höheren Anforderungen unterzogen.

Moderne Motoren
High Performance trotz Downsizing: Herzstück der DTM und SGT Autos des Jahrgangs 2019 wird ein Vierzylinder-Turbomotor mit zwei Litern Hubraum sein. Für einige Bauteile des modernen Aggregats, das jeder Hersteller selbst entwickelt, werden Abmessungen und Materialien vorgeschrieben, um die Entwicklungskosten zu reduzieren und für ausgewogenen Leistung im Bereich von mehr als 600 PS zu sorgen. Die SUPER GT-Fahrzeuge verfügen bereits über Vierzylinder-Turbomotoren, während in der DTM derzeit noch V8-Motoren zum Einsatz kommen, die konzeptionell auf das Jahr 2000 zurückgehen. Die japanischen Autos beweisen bereits: Auch Vierzylinder-Motoren haben einen spektakulären Sound.

Ein Augenmerk wird bei den modernen Motoren auch auf den Umgang mit Emissionen gerichtet. Bei Rennmotoren, die ausschließlich auf Hochleistung ausgelegt sind, gilt die Abgasreinigung heute noch als Herausforderung. Während bei internationalen Rennserien keine Katalysatoren zum Einsatz kommen gehören diese bereits seit dem Jahr 2000 zur DTM. Müssen die Katalysatoren heute noch aus Sicherheitsgründen an die Belastungen der V8-Hochleistungsmotoren angepasst werden, so soll mit den Katalysatoren der Abgassysteme der modernen Motoren eine deutliche Verbesserung in der Abgasreinigung erreicht werden.

Mit der neuen Motorengeneration ab 2019 soll ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. So werden Fahrzeugkonzept und Motoren für 2019 auch für die Adaption eines Hybridsystem ausgelegt. Es gilt glaubhafte Lösungen zu finden, so dass weder teure und technisch hochkomplexe Systeme zum Einsatz kommen, noch Systeme, die aufgrund ihres hohen Batteriegewichts keinen Mehrwert bringen und die Rennfahrzeuge langsamer machen.



Hankook
25.9.2017

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Audi-Pilot René Rast profitiert vom Pech seines Teamkollegen Jamie Green und feiert dritten DTM-Sieg

Jamie Green war beim DTM-Sonntagslauf auf dem Red Bull Ring der tragische Held. Der Audi-Pilot lag bis zwei Runden vor Schluss noch souverän in Führung, musste dann aber wegen Schaltproblemen den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand geben und rutschte im Gesamtklassement auf Platz drei ab. Vom Missgeschick seines Teamkollegen profitierte René Rast, der nach 39 Umläufen als Erster die Ziellinie überquerte und sich damit auf Rang zwei in der Fahrerwertung hinter Mattias Ekström (Audi) verbesserte. Die starke Performance und hohe Konstanz des Hankook Rennreifens sorgte auf dem Alpenkurs bis zur letzten Runde für eine spannende und turbulente Rennaction.

Jamie Green (Audi) war am Sonntag auf dem Red Bull Ring als Pole-Setter in den 16. DTM-Lauf der Saison gegangen und baute seine Spitzenposition nach dem Start immer weiter aus. Im zwölften Umlauf holte sich der Brite einen neuen Satz Hankook Slicks und kontrollierte auch nach einer Safety-Car-Phase das Rennen souverän, bevor er zwei Runden vor Schluss mit Schaltproblemen auf Platz 14 zurückfiel. Der hinter ihm liegende René Rast nutze die Gunst der Stunde und sicherte sich den dritten Sieg seiner DTM-Karriere.

Hinter Rast machten seine Markenkollegen Mike Rockenfeller und Nico Müller den Dreifach-Erfolg des Ingolstädter Autobauers perfekt. Auf Platz vier folgte mit Gary Paffett der beste Mercedes-Benz-Pilot. Der 36-Jährige war von Startplatz sechs aus ins Rennen gegangen und fuhr bereits in Runde zehn zum Reifenwechsel an die Box. Mit den frischen Hankook Slicks kämpfte er sich danach immer weiter nach vorn und verpasste nur knapp sein zweites Podium in dieser Saison.

Spitzenreiter Mattias Ekström (Audi) führt nach seinem fünften Rang die Fahrerwertung mit 21 Punkten vor René Rast an und ist vor dem Finale in Hockenheim heißer Anwärter auf seinen dritten DTM-Titel. Der aktuelle Champion Marco Wittmann war als schnellster BMW-Pilot Sechster und wird es mit einem Rückstand von 38 Zählern schwer haben, seinen Titel bei nur noch zwei ausstehenden Rennen zu verteidigen. Pech hatte Lokal-Matador Lucas Auer. Der Mercedes-Benz-Pilot musste das Rennen nach einer Kollision vorzeitig beenden und fiel im Gesamtklassement auf Platz sechs zurück.

Dem Team BWT Mercedes-AMG Motorsport gelang auf dem Red Bull Ring mit 31.276 Sekunden der schnellste Boxenstopp, der mit 25 Punkten für die Gesamtwertung beim Best Pit Stop Award von Hankook gewertet wird. Die siegreiche Crew bekommt zudem beim DTM-Finale am Hockenheimring drei Kästen Bier.



DTM
25.9.2017

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René Rast gewinnt turbulentes Sonntagsrennen

René Rast hat das DTM-Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg gewonnen. In einer dramatischen Schlussphase überquerte der Mindener nach 39 Runden vor seinen Audi-Markenkollegen Mike Rockenfeller und Nico Müller die Ziellinie. Für Rast ist es der dritte Sieg im 19. DTM-Rennen. Bereits am Samstag feierten die Ingolstädter in der Steiermark einen Dreifach-Erfolg. Tragische Figur in einem abwechslungsreichen Rennen war Jamie Green. In Führung liegend fiel der Brite zwei Runden vor Schluss mit Getriebeproblemen bis auf Platz 14 zurück. In der DTM-Fahrerwertung führt vor dem großen Finale in Hockenheim weiterhin Mattias Ekström. Der Audi-Pilot wurde hinter Mercedes-AMG-Pilot Gary Paffett Fünfter. Als Sechster sah Marco Wittmann im BMW M4 DTM die Zielflagge.

Jamie Green musste eine bittere Pille schlucken: Von der Pole-Position gestartet fuhr der Brite ein souveränes Rennen, führt den 16. Saisonlauf bis Runde 38 an. Mit den 25 Punkten für den Sieg hätte Green in der DTM-Fahrerwertung den Abstand auf Ekström deutlich verkürzt. Doch ein Getriebeproblem an seinem Audi RS 5 DTM verhinderte den Sieg. "Das war wirklich sehr schade. Heute war einfach nicht mein Tag", sagte er nach dem Rennen. Platz eins erbte Markenkollege Rast, der damit in der Fahrerwertung auf Platz zwei vorrückt. "Wir haben das Rennen kontrolliert, aber das Safetycar hat alles durcheinandergewirbelt. Der Titelkampf ist jetzt offen wie nie, aber da kann noch einiges passieren. In Hockenheim wissen wir mehr", sagte Rast.

Die Safetycar-Phase war nach einer Kollision zwischen Auer und Spengler nötig geworden, als sich der Österreicher nicht schnell genug aus dem Grünstreifen befreien konnte. Nach Platz acht am Samstag blieb der Österreicher bei seinem Heimspiel diesmal ohne Punkte. Beim Restart in Runde 31 konnte die Spitze ihre Positionen behaupten, großer Verlierer des Indycar-Starts war allerdings Marco Wittmann. Der Fürther fiel von Position vier auf sieben zurück. Am Ende wurde Wittmann Sechster. Profiteur war hingegen Gary Paffett. Der Brite war vor dem Restart Siebter und sah als Vierter die Zielflagge.

Die Tabellensituation ist vor den letzten beiden Saisonrennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg weiterhin spannend: Bei noch 56 zu vergebenden Punkten haben rechnerisch noch sechs Piloten Chancen auf den Titel, allen voran der Führende Ekström. Der Schwede hat 172 Punkte auf seinem Konto und liegt damit 21 Zähler vor Rast (151). Green (137), Rockenfeller, Wittmann (beide 134) und Auer (131) haben ebenfalls noch Chancen auf die DTM-Krone. Die Titelentscheidung fällt vom 13. bis 15. Oktober 2017 in Hockenheim in den Saisonrennen 17 und 18.



Hankook
23.9.2017

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Mattias Ekström baut mit erstem Saisonsieg Vorsprung in der DTM-Fahrerwertung aus

Mattias Ekström kommt seinem dritten DTM-Titel immer näher. Der Audi-Pilot gewann den Samstags-Lauf im österreichischen Spielberg und baute mit seinem ersten Saisonsieg die Führung in der Fahrerwertung auf 28 Punkte aus. Beim zweitletzten Stopp der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie sahen die Zuschauer am Red Bull Ring einen Dreifach-Triumph des Ingolstädter Autobauers, der schon das Qualifying dominierte. Der Rennreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook überzeugte auf dem schnellen Alpenkurs erneut mit viel Grip und hoher Konstanz und bot allen Teams die Möglichkeit, eine individuelle Renn- und Boxenstopp-Strategie zu verfolgen.

Nach einem überzeugendem Zeittraining standen am Samstag auf dem Red Bull Ring beim 15. DTM-Rennen der Saison drei Audis vorn und setzten sich bereits kurz nach dem Start vom restlichen Feld ab. Während Pole-Setter Jamie Green souverän an der Spitze lag, holte sich Mattias Ekström im 13. Umlauf neue Hankook Reifen und überholte damit den vor ihm liegenden Nico Müller. In Runde 36 schob sich der Schwede dann auch an dem bis dahin führenden Jamie Green vorbei und überquerte nach 40 Runden vor seinen Markenkollegen Green und Müller als Erster die Ziellinie.

Als bester Mercedes-Benz-Pilot belegte Robert Wickens auf dem Alpenkurs Rang vier vor dem stärksten BMW-Fahrer Marco Wittmann, der Fünfter wurde und sich damit in der Gesamtwertung auf Rang vier verbesserte. Souveräner Spitzenreiter ist Mattias Ekström (Audi), der nach seinem 23. DTM-Sieg mit 28 Zählern Vorsprung vor Jamie Green in Führung liegt und damit beste Chancen auf seinen dritten Fahrertitel in der DTM hat. Lucas Auer (Mercedes-Benz), der in Spielberg Achter wurde, rutschte im Gesamtklassement auf Rang drei ab.

"Nachdem die Performance-Gewichte abgeschafft wurden, hat Audi das Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring dominiert. Nutznießer war Mattias Ekström, der mit dem ersten Saisonsieg seiner dritten Fahrermeisterschaft einen großen Schritt nähergekommen ist. Allerdings kann das am Sonntag wieder ganz anders aussehen, denn wenn es in diesem Jahr eine Konstante gibt, dann, dass in der DTM nichts vorhersehbar ist. Der Hankook Rennreifen hat wie bei allen anderen DTM-Stopps voll überzeugt und alle Fahrer perfekt unterstützt.", so Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa.

Mattias Ekström (Audi): "Es war für mich eigentlich ein ziemlich ruhiges Rennen. Ich habe versucht, schlau zu fahren und nicht zu aggressiv zu sein, denn es ging darum, so viele Punkte wie möglich für den Titel zu sammeln. Der Hankook Rennreifen war vor allem im zweiten Stint sehr gut, so dass ich Jamie noch überholen und meinen ersten Saisonsieg feiern konnte."

Jamie Green (Audi): "Es ist in Spielberg eine schwierige Strecke, auf der man die Rennreifen gut managen muss. Mein zweiter Stint war sehr lang und bei den vielen Rechtskurven auf dem Red Bull Ring war es für den Slick vorn links ein harter Job. Aber er hat gut gehalten, war sehr konstant und ich bin voll zufrieden mit der Kombination vom Auto und dem Hankook Rennreifen."

Marco Wittmann (BMW): "Am Ende war für mich nicht mehr als Platz fünf drin. Ich hatte einige gute Zweikämpfe mit Robert und habe gekämpft, konnte ihn aber leider nicht überholen. Die Hankook Rennreifen haben gut funktioniert und waren gegenüber dem Freien Training noch etwas besser, aber gegen die Audis war heute einfach kein Kraut gewachsen."



DTM
23.9.2017

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Ekström feiert in Spielberg seinen ersten Saisonsieg

Einen Schritt in Richtung Titelgewinn hat im DTM-Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring Audi-Pilot Mattias Ekström gemacht: Der Schwede holte im 15. Rennen der Saison seinen ersten Saisonsieg und baute damit seine Führung in der Fahrerwertung auf 28 Punkte aus. "Wir haben lange genug für den ersten Sieg gekämpft und dreimal war ich als Zweiter nah dran. Bei dem tollen Wetter kann man den Sieg richtig genießen", sagte Ekström nach dem Rennen. Freude auch bei seinem Arbeitsgeber Audi; Die Ingolstädter belegten mit Jamie Green auf Position zwei und Nico Müller auf Rang drei bei der Siegerehrung alle drei Stufen des Podests. Vierter vor traumhafter Kulisse in der Steiermark wurde Mercedes-AMG-Pilot Robert Wickens. Platz fünf sicherte sich Titelverteidiger Marco Wittmann im BMW M4 DTM.

Bis vier Runden vor dem Ende des Rennens sah alles nach einem Sieg von Jamie Green aus. Der Brite, von der Pole-Position gestartet, führte das Rennen über weite Strecken an. Erst in Runde 36 konnte Ekström seinen Markenkollegen überholen. "Mattias war ein bisschen schneller als ich", analysierte der Zweitplatzierte. "Natürlich wollte ich gewinnen. Es hat nicht ganz gereicht, aber ich bin zufrieden."

Robert Wickens legte den Grundstein für seinen vierten Platz bereits beim Start. Von Platz sieben verbesserte er sich auf vier - und verteidigte die Position bis ins Ziel gegen Marco Wittmann. Bei einer Berührung in der Anfangsphase des Rennens beschädigte sich der Kanadier sein Fahrzeug und hatte zwischenzeitlich Sorge, überhaupt auf einem Punkterang ins Ziel zu kommen. "Das war heute wirklich ein hartes Rennen", sagte der Mercedes-Pilot. "Nach dem Boxenstopp war der Abstand auf Wittmann etwas größer und ich hatte Luft zum Atmen. Das es am Ende noch zu Platz vier gereicht hat, ist gut." Für Marco Wittmann war Platz fünf am Samstag das Maximum. "Ich hatte einen guten Kampf mit Robert und einige Möglichkeiten zu überholen. Am Ende hat es trotzdem nicht geklappt", sagte Wittmann.

In der Fahrerwertung konnte Ekström mit seinem insgesamt 23. DTM-Sieg die Führung ausbauen. Der Schwede liegt mit 162 Punkten auf Platz eins vor Green (134), der in der Meisterschaft jetzt Zweiter ist. Lucas Auer, der bei seinem Heimspiel lediglich Platz 8 belegte ist mit 131 Punkten Dritter vor Wittmann (125) und René Rast (124). Der Audi-Fahrer drehte sich nach einer Kollision, fiel an das Ende des Feldes zurück und blieb am Ende ohne Punkte. Vor dem Rennen war Rast noch Dritter in der Fahrerwertung. Bei noch 84 zu vergebenen Punkten verbleiben rechnerisch immer noch zehn Fahrer im Titelkampf.

Das zweite Rennen in Spielberg startet am Sonntag um 15:15 Uhr, die ARD überträgt das drittletzte Rennen der Saison ab 15:00 Uhr. Im Qualifying (ab 11:55 Uhr live auf ONE) werden die Startpositionen für das Rennen ausgefahren.



DTM
14.9.2017

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Weg zur Abschaffung der Performance-Gewichte ist frei

  • Hersteller entscheiden im Sinne der Serie
  • Berger: "Ein starkes Signal für die DTM"

Mit einer zukunftsweisenden Entscheidung haben die drei Hersteller der Tourenwagenserie DTM den Weg zur Abschaffung der umstrittenen Performance-Gewichte freigemacht. Gemeinsam mit der DTM-Organisation ITR verständigten sich Audi, BMW und Mercedes einvernehmlich darauf, die erfolgsabhängigen Ballastgewichte mit sofortiger Wirkung vollständig abzuschaffen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) können damit bei den beiden verbleibenden Veranstaltungen der Saison am Red Bull Ring (22.-24. September) und in Hockenheim (13.-15. Oktober) alle Rennfahrzeuge mit demselben Gewicht an den Start gehen. Ballastgewichte in Abhängigkeit zur Performance eines Herstellers im Rennen würden nicht mehr verteilt werden.

"Alle Beteiligten haben die Stimmen der Fans gehört. Ich freue mich sehr, dass die Hersteller an einem Strang ziehen und im Sinne des Sports entschieden haben", sagt der ITR-Vorsitzende Gerhard Berger und ergänzt: "Das ist ein starkes Signal für die DTM." Berger weiter: "Wir werden in Kürze beim DMSB einen Vorschlag einreichen. Da der DMSB bereits signalisiert hatte, einen einstimmig von ITR und Herstellern eingebrachten Vorschlag zu unterstützen, rechne ich mit der Zustimmung des Verbandes."

Die Abschaffung des Handicap-Systems soll auch für die Jahre nach 2017 gelten. Die drei Hersteller haben zudem vereinbart, das Aerodynamik-Reglement der DTM für 2018 zu optimieren. So sollen für ausgewählte Aerodynamikbauteile standardisierte Geometrien vorgeschrieben werden.

Audi-Motorsportchef Dieter Gass: "Ich freue mich, dass die Diskussion über die Performance Gewichte endlich vom Tisch ist und der portliche Wettkampf wieder im Vordergrund steht. Wir haben noch vier Rennen im Kampf um die Meisterschaft und jeder Hersteller ist mit mindestens einem Fahrer in den Top Vier vertreten. Es ist alles offen und wird sicherlich bis zuletzt spannend bleiben."

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Das ist ein guter Tag für die DTM, ihre Fans und echten Motorsport. Heute gibt es nur Gewinner. Wir haben in den vergangenen Wochen mit allen Parteien intensiv nach einer Lösung gesucht und sie im Konsens gefunden. Für die kommenden Monate werden wir darauf aufbauen und die DTM fit für die Zukunft machen. Diese Plattform wird noch attraktiver - und ist für weitere Hersteller offen."

Mercedes-AMG Motorsport DTM-Teamchef Ulrich Fritz: "Es freut uns sehr, dass wir endlich eine Einigung erzielen konnten und der Weg somit frei ist die Performance-Gewichte abzuschaffen. Damit erfüllt die DTM den Wunsch der Fans und Fahrer. Ich bin sicher, dass uns ein heißer Kampf um den Titel bevorsteht. Darauf freuen wir uns jetzt umso mehr, dass die Diskussionen über die Gewichte endlich ein Ende haben und der Sport wieder stärker im Fokus steht."



BMW
12.9.2017

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DTM: Statement von BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt zur Zukunft der DTM:
"Wir haben nach der Ankündigung von Mercedes-Benz, Ende 2018 aus der DTM auszusteigen, den Fans versprochen, um die Zukunft der DTM zu kämpfen. Das tun wir mit Hochdruck. Wir sind in intensiven Gesprächen mit ITR-Chef Gerhard Berger und Herstellern, um ein tragfähiges Zukunftskonzept zu entwickeln, die DTM als attraktive und innovative Plattform zu erhalten und in einem hochkarätigen Wettbewerbsumfeld den Fans auch weiterhin packenden Rennsport zu bieten.

Wir unterstützen die Einführung des so genannten Class One Reglements und sind dazu bereit, DTM-Fahrzeuge mit hocheffizienten, leistungsstärkeren Vier-Zylinder-Turbomotoren und reduzierter Aerodynamik auszurüsten. Damit würden wir die Tür für ein weltweit einheitliches Reglement öffnen und die DTM zum Beispiel auf der gleichen technischen Basis wie die Fahrzeuge der Japanese Super GT Championship fahren lassen.

Dieses Konzept würde die Zukunft der DTM sichern, sie international öffnen und die Plattform damit noch attraktiver machen. Wir würden es sehr begrüßen, wenn uns andere Hersteller folgen und sich ebenfalls zur DTM bekennen."



Daimler / BMW / Audi
11.9.2017

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Doppelsieg auf dem Nürburgring: Robert Wickens holt ersten Saisonsieg vor Paul Di Resta

Erfolgreicher Abschluss eines spannenden Rennwochenendes in der Eifel: Nach dem Vierfach-Sieg am Samstag erzielte Mercedes-AMG Motorsport am Sonntag vor 78.000 Zuschauern (am gesamten Wochenende) einen Doppelsieg. Robert Wickens (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) gewann vor seinem Mercedes-AMG Motorsport DTM-Teamkollegen Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) und fuhr damit seinen ersten Saisonsieg ein.

#6

Für Wickens waren es sein sechster Sieg und sein 15. Podium im 80. DTM-Rennen. Der Kanadier fuhr zum vierten Mal in dieser Saison auf das Podest. Mit 32 Siegen auf dem Nürburgring seit 1988 ist Mercedes-AMG weiterhin die erfolgreichste Marke in der Eifel. Di Resta und Wickens standen schon am Samstag beim Sieg von Lucas Auer auf dem Podium. Für Di Resta waren es die Podestplätze Nummer 30 und 31 in der DTM.

Maro Engel (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) fuhr am Sonntag zum zweiten Mal an diesem Wochenende in die Top-5. Nach Platz vier am Samstag überquerte er die Ziellinie im zweiten Lauf als Fünfter. Gary Paffett (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) lag bis zur letzten Runde auf dem zehnten Platz, verlor diesen dann jedoch, als er von Maxime Martin (BMW) umgedreht wurde. Paffett fiel bis auf Platz 14 zurück.

Der Sieger des ersten Laufs auf dem Nürburgring, Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM), belegte nach einem Dreher in der Anfangsphase des Rennens schlussendlich Platz 13. In der Fahrerwertung liegt er nach sieben von neun Rennwochenenden mit neun Zählern Rückstand auf dem zweiten Platz hinter Mattias Ekström (Audi, 136 Punkte). Edoardo Mortara (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) beendete das 90. Rennen seiner DTM-Karriere auf Platz 16.

Robert Wickens (28 Jahre, Kanada):
"Das war ein verrücktes Rennen. Der Start war hart und die Entscheidung fiel beim Boxenstopp. Leider hat sich Luggi vor mir gedreht - das war Glück für mich, aber Pech für ihn. Danach hatten wir eine gute Strategie und konnten einige Fahrer mit einem Undercut überholen. Ich musste aber richtig hart dafür arbeiten und etliche Autos nach dem Stopp passieren. Vielen Dank an die Jungs, das Auto war fantastisch. Marco und ich hatten am Ende einen schönen Zweikampf. Es gab einige Berührungen, aber alles in allem war es ein richtig gutes Duell. Aber ich hatte Glück, dass das Rennen nicht noch eine Runde länger ging - denn Paul pushte von hinten wie verrückt. Bei dem Zweikampf haben Marco und ich wohl einige Schäden an unseren Autos davongetragen. Nach der Berührung in Kurve eins stand mein Lenkrad nicht mehr gerade und einige Flicks fehlten. Es war ein harter Kampf am Ende und ich war wirklich glücklich, als das Rennen vorbei war."


 

Wittmann fährt im Sonntagsrennen als Dritter für BMW auf das Podium - Auch Spengler, Glock, Farfus und Blomqvist punkten

Marco Wittmann (GER) hat am Sonntag auf dem Nürburgring (GER) eine Poleposition und einen Podestplatz eingefahren - und dadurch in der Fahrerwertung den Anschluss zur Spitze wieder hergestellt. Dank seiner ersten Pole in dieser Saison und der 15 Punkte für Platz drei im Rennen liegt der amtierende DTM-Champion nach 14 von 18 Saisonläufen auf Position vier. Bruno Spengler (CAN) zeigte im Sonntagsrennen eine starke Aufholjagd und wurde direkt hinter Wittmann Vierter. In einem hart umkämpften Finish sicherten sich Timo Glock (GER), Augusto Farfus (BRA) und Tom Blomqvist (GBR) auf den Positionen acht, neun und zehn ebenfalls Punkte. Maxime Martin (BEL) fuhr als Elfter über die Ziellinie.

#6

Das Qualifying:
Das Qualifying zum Sonntagsrennen findet bei trockenen, aber mit rund 10 Grad Celsius kühlen Bedingungen statt. Marco Wittmann (Red Bull BMW M4 DTM) kommt damit von allen DTM-Fahrern am besten zurecht und fährt in 1:20,936 Minuten die Bestzeit. Dafür erhält er drei Punkte in der Fahrerwertung und startet zum neunten Mal in seiner DTM-Karriere von der Poleposition. Für BMW ist es die 63. Pole der DTM-Geschichte und die siebte in der laufenden Saison. Vier weitere BMW Fahrer schaffen im Zeittraining den Sprung in die Top-10. Tom Blomqvist (BMW Driving Experience M4 DTM), Timo Glock (DEUTSCHE POST BMW M4 DTM), Augusto Farfus (Shell BMW M4 DTM) und Bruno Spengler (BMW Bank M4 DTM) belegen die Plätze fünf, sechs, sieben und neun. Maxime Martin geht im SAMSUNG BMW M4 DTM vom zwölften Startplatz ins Rennen.

Das Rennen:
Marco Wittmann geht von der Poleposition ins Rennen, verliert jedoch das Beschleunigungsduell zur ersten Kurve gegen Paul di Resta (GBR, Mercedes) und ist Zweiter. Maxime Martin unterläuft ein Frühstart, für den er mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wird. Wittmann macht nach einigen Runden Druck auf di Resta und holt sich die Führung. Nach seinem Boxenstopp bleibt er zunächst vorne, muss auf noch kalten Reifen allerdings Robert Wickens (CAN, Mercedes) passieren lassen. Spengler zögert seinen Pflichtboxenstopp bis zur 25. Runde hinaus und führt das Rennen bis dahin an. Timo Glock kollidiert im Zweikampf mit Nico Müller (SUI, Audi), wobei die Front seines DEUTSCHE POST BMW M4 DTM beschädigt wird. Er kann jedoch weiterfahren. Gegen Rennende muss Wittmann erneut di Resta passieren lassen und fährt direkt vor Spengler als Dritter über die Ziellinie. Der Sieg geht an Wickens. Glock, Augusto Farfus und Tom Blomqvist kommen auf die Plätze acht, neun und zehn. Martin sieht als Elfter die Zielflagge.


 

Audi-Pilot Ekström behauptet DTM-Führung

Mit einem hart erkämpften sechsten Platz im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring hat Audi-Pilot Mattias Ekström [# 5] seine Führung in der DTM behauptet und den Vorsprung auf Lucas Auer (Mercedes-Benz) auf neun Punkte vergrößert.

Nach dem verregneten Vortag kämpften die Audi-Piloten am Sonntag auf trockener Strecke erwartungsgemäß mit stumpfen Waffen. Jamie Green (Audi Sport Team Rosberg) qualifizierte sich als bester Audi-Pilot für Startplatz elf. Tabellenführer Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) ging von Position 13 ins Rennen. Alle anderen Audi-Piloten fanden sich am hinteren Ende der Startaufstellung wieder.

Mattias Ekström und Jamie Green machten das Beste aus der schwierigen Ausgangslage. Beide stoppten in einem phasenweise turbulenten Rennen erst spät und kämpften sich in der Schlussphase auf frischen Reifen noch von den Plätzen zehn und elf auf die Positionen sechs und sieben nach vorn. Damit sammelten beide wertvolle Punkte im Titelkampf, der sich vor den letzten beiden Rennwochenenden in Spielberg und Hockenheim weiter zugespitzt hat.

"Mein Rennen war relativ langweilig", sagte Mattias Ekström. "Ich bin viel alleine gefahren. Am Ende, nach allen Boxenstopps, war ich Sechster - das gibt gute Punkte, aber kein gutes Gefühl."
Ähnlich fiel die Bilanz von Audi-Motorsportchef Dieter Gass aus: "Es war kein wirklich gutes Rennen für uns. Wir waren nicht schnell genug und hatten mit Reifenabbau zu kämpfen, was eigentlich gar nicht unser Thema ist. Das war sicherlich auch dem hohen Gewicht geschuldet. Von daher müssen wir mit den Plätzen sechs und sieben für Mattias und Jamie einigermaßen zufrieden sein."

Ekström und Green waren die einzigen beiden Audi-Piloten, die am Sonntag Punkte sammelten. René Rast wurde nach seiner dritten Verwarnung der Saison auf den letzten Startplatz zurückversetzt und verlor durch ein Problem beim Reifenwechsel rund zehn Sekunden. Der Deutsche kämpfte sich noch auf Rang zwölf vor und ist in der Gesamtwertung weiter Dritter.

Enttäuschend verlief das Heimspiel des Audi Sport Team Phoenix, das in der Eifel an beiden Tagen ohne Punkte blieb. Loïc Duval wurde am Sonntag 15., Zandvoort-Sieger Mike Rockenfeller nach zwei Reifenwechseln 17. Nico Müller musste seinen Audi RS 5 DTM elf Runden vor Schluss vorzeitig an der Box abstellen, nachdem ihm BMW-Pilot Timo Glock beim Anbremsen der Schikane vehement aufs Heck gefahren war.



Hankook
10.9.2017

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Robert Wickens gewinnt spektakuläres DTM-Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Robert Wickens hat am Sonntag auf dem Nürburgring den 14. DTM-Lauf der Saison gewonnen. Der Mercedes-Benz-Pilot überquerte nach turbulenten 40 Runden vor seinem Markenkollegen Paul Di Resta als Erster die Ziellinie und feierte damit seinen insgesamt sechsten Erfolg in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie. Das Rennen auf dem Traditionskurs in der Eifel war geprägt von vielen harten Duellen und zahlreichen Überholmanövern. Der Rennreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook zeigte erneut eine starke Performance. Auch wenn die Fahrer an vielen Streckenabschnitten mit dem Reifen ans Limit gingen, zeigte der Ventus Race hohe Konstanz und sorgte dafür, dass die Zuschauer bis zum Schluss packende Positionskämpfe erlebten.

#6

Robert Wickens war am Nürburgring von Startplatz drei aus in das Sonntagsrennen gegangen. In der 18. Runde überholte der Kanadier den zu diesem Zeitpunkt führenden Pole-Setter Marco Wittmann (BMW) und verteidigte diese Spitzenposition bis zum Schluss. Sein Markenkollege Paul Di Resta, der sich im 16. Umlauf neue Hankook Slicks geholt hatte, wurde Zweiter vor Marco Wittmann, der als Dritter wertvolle Punkte sammelte und sich in der Fahrerwertung auf Rang vier vorschob. Bruno Spengler (BMW) schrammte als Vierter knapp an einem Podiumsplatz vorbei.

Bester Audi-Fahrer war Mattias Ekström auf Rang sechs. Damit baute der Schwede seine Führung in der Gesamtwertung auf neun Punkte gegenüber Lucas Auer aus, der nach einem Dreher keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung hatte und das Rennen auf Rang 13 beendete. Die Fahrer boten den Zuschauern 40 Runden lang spektakuläre Rennaction und lieferten sich packende Zweikämpfe, bei denen es nicht selten zu Berührungen der Boliden kam. Auch diese Herausforderung meisterte der Rennreifen von Premium-Hersteller Hankook souverän und stellte beim Eifelklassiker einmal mehr seine extrem hohe Zuverlässigkeit bei hoher Belastung unter Beweis.

#6

Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: "Man merkt, dass der Meisterschaftskampf in die entscheidende Phase geht. Die Zweikämpfe werden härter, die Fahrer fighten um jeden Platz und jeden Punkt. Davon profitieren die Zuschauer, denen spektakulärer und actiongeladener Motorsport geboten wird. Der Hankook Rennreifen machte wieder verschiedene Strategien möglich, was für ein zusätzliches Spannungsmoment sorgte. Einige Piloten fuhren bereits im ersten Umlauf zum Reifenwechsel an die Box, Jamie Green holte sich als Letzter in Runde 30 seinen frischen Satz Hankook Slicks. So waren Rennausgang und Platzierungen bis zum Schluss offen und so soll Rennsport auch sein."

Robert Wickens (Mercedes-Benz): "Es war ein hartes Wochenende, die Hankook Rennreifen waren bei allen Bedingungen, im Regen und im Trockenen, gefordert. Mein erster Stint war perfekt, das Auto und die Hankook Reifen funktionierten sehr gut. Nach meinem Reifenwechsel in Runde 13 gelang es mir sofort, den Hankook Slick auf Temperatur zu bringen und schnelle Zeiten zu fahren. Das war ein ganz wichtiger Faktor für meinen Sieg."

DTM --- Rennen 2 --- Sonntag 10. Sept. 2019

Die Fahrerwertung:
1. Mattias Ekström (136 Punkte), 2. Lucas Auer (127), 3. René Rast (124), 4. Marco Wittmann (115), 5. Jamie Green (113), 6. Mike Rockenfeller (110), 7. Timo Glock (108), 8. Maxime Martin (102), 9. Robert Wickens (100), 10. Paul di Resta (97), 11. Gary Paffett (76), 12. Bruno Spengler (74), 13. Maro Engel (51), 14. Nico Müller (49), 15. Edoardo Mortara (47), 16. Augusto Farfus (29), 17. Tom Blomqvist (22), 18. Loic Duval (18).


 

Das Qualifying am Sonntag

Schnellster im Quali 2 am Sonntag Mittag war Marco Wittmann [# 11] mit einer 1:20,936 Min., dicht gefolgt von Paul di Resta [# 3] und Robert Wickens [# 6].

#6

Ergebnis Qualifying 2 (TOP 6):
1.   Marco Wittmann (D) - BMW M4 DTM - 1:20,936 Min.
2.   Paul Di Resta (GB) - Mercedes-AMG C 63 DTM - 1:21,052     +0,116 Sek.
3.   Robert Wickens (CA) - Mercedes-AMG C 63 DTM - 1:21,121     +0,185
4.   Lucas Auer (AT) - Mercedes-AMG C 63 DTM - 1:21,128     +0,192
5.   Tom Blomqvist (GB) - BMW M4 DTM - 1:21,135     +0,199
6.   Timo Glock (D) - BMW M4 DTM - 1:21,226     +0,290



Hankook
9.9.2017

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Lucas Auer gewinnt Reifen-Poker am Nürburgring

Lucas Auer hat am Samstag auf dem Nürburgring die Nerven behalten und den vierten Sieg seiner DTM-Karriere eingefahren. Der Mercedes-Benz-Pilot war wie alle anderen Fahrer auf nasser Fahrbahn mit dem Regenreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook gestartet, wechselte aber bei abtrocknender Strecke nicht auf den Slick des Premium-Herstellers. Diese Strategie wurde belohnt, da es wenig später erneut zu regnen begann. So überquerte Lucas Auer [# 22] nach 33 Runden als Erster die Ziellinie und verkürzte mit diesem Erfolg den Abstand auf Spitzenreiter Mattias Ekström (Audi) auf einen Punkt in der Fahrerwertung.

#22

Wie sooft spielte das Wetter beim Eifelklassiker eine entscheidende Rolle. Kurz vor dem 13. Lauf in der wohl stärksten internationalen Tourenwagenserie setzten am Nürburgring Niederschläge ein, so dass alle Fahrer mit dem Regenreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook in das Samstagsrennen gingen. Augusto Farfus gelang als Vierter des Qualifyings ein Blitzstart. Der BMW-Pilot übernahm vor Pole-Setter Lucas Auer die Spitze und baute seine Führung auf nasser Strecke kontinuierlich aus.

Als die Fahrbahn immer stärker abtrocknete, entschieden sich viele Piloten, auch der zu diesem Zeitpunkt immer noch führende Augusto Farfus, auf den Slick des Premium-Herstellers Hankook zu wechseln. Diese Taktik erwies sich als falsch, da es wenig später erneut zu regnen begann. Nutznießer dieser Wetterkapriolen waren die Mercedes-Benz-Piloten, die alle, außer Gary Paffett, erst sehr spät zwischen den Runden 24 und 29 ihren Pflichtboxenstopp absolvierten und sich erneut Hankook Regenreifen holten. So sorgten hinter dem Sieger Lucas Auer dessen Markenkollegen Paul Di Resta, Robert Wickens und DTM-Neuling Maro Engel auf den Plätzen zwei bis vier für einen vierfachen Triumph des Stuttgarter Autobauers.

Beste Audi-Fahrer waren René Rast und Jamie Green als Fünfter und Sechster. Damit fiel Rast in der Fahrerwertung auf Rang drei zurück. Größter Pechvogel war ihr Markenkollege Mattias Ekström, der genau in dem Moment auf den Hankook Slick wechselte, als die Niederschläge erneut einsetzen und das Rennen ohne Punkte auf Platz 15 beendete. Augusto Farfus war als Achter stärkster BMW-Fahrer.

Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: "Es war erneut ein unglaublich spannendes Rennen mit den typischen Wetterkapriolen, die wir hier auf dem Nürburgring schon oft erlebt haben. Mercedes-Benz hat mit den späten Boxenstopps alles richtig gemacht und ein glückliches Händchen bewiesen. Der Hankook Regenreifen hat diese Strategie perfekt unterstützt, denn auch auf trockenen Streckenabschnitten konnten Lucas Auer und dessen Markenkollegen mit ihm noch schnelle Rundenzeiten fahren. Am Sonntag soll es trocken bleiben. Dann ist wieder ein ganz anderes Ergebnis möglich, so spannend und unberechenbar ist die DTM in diesem Jahr."

Lucas Auer (Mercedes-Benz): "Es war äußerst schwierig, weil wir nicht nur auf sehr nasser Strecke, sondern auch auf trockener Fahrbahn mit den Regenreifen von Hankook gefahren sind. Ich bin happy über meinen Sieg, es war eine tolle Performance, vom Fahrzeug bis zu den Hankook Rennreifen hat bei mir alles gepasst."

DTM --- Rennen 1 --- Samstag 9. Sept. 2019


 

Das Qualifying am Samstag

Ergebnis Qualifying 1 (TOP 6):
1.   Lucas Auer (AT) - Mercedes-AMG C 63 DTM - 1:25,968 Min.
2.   Marco Wittmann (D) - BMW M4 DTM - 1:26,067   +0,099 Sek.
3.   Robert Wickens (CA) - Mercedes-AMG C 63 DTM - 1:26,378   +0,410
4.   Augusto Farfus (BR) - BMW M4 DTM - 1:26,484   +0,516
5.   Paul Di Resta (GB) - Mercedes-AMG C 63 DTM - 1:26,912   +0,944
6.   Tom Blomqvist (GB) - BMW M4 DTM - 1:27,044   +1,076



DTM / H.-J. Hilger
8.9.2017

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Gary Paffett Schnellster beim ersten Freien Training

Eifelwetter, so wie wir es kennen: nass und kalt - es wurden zwischen 16 und 20 Runden in den 30 Minuten Trainingszeit gefahren. Die besten Rundenzeiten wurden von Gary Paffett und Paul Di Resta (beide auf Mercedes-AMG) vorgelegt, dann kamen zwei BMW und ein Audi.

DTM --- FREIES TRAINING 1 --- Freitag 8. Sept. 2019



Schaeffler und Rockenfeller starten in der Eifel

Mit dem siebten von neun Rennwochenenden geht die DTM am kommenden Wochenende (8. bis 10. September) in die entscheidende Phase der Saison 2017. Schaeffler-Pilot Mike Rockenfeller ist aktuell Tabellendritter.

Ein Sieg und ein vierter Rang zuletzt in Zandvoort, davor ein zweiter Platz in Moskau - mit insgesamt 55 Punkten bei den beiden vergangenen Rennwochenenden der DTM sammelte Mike Rockenfeller in seinem Schaeffler Audi RS 5 DTM so viele Punkte wie kein anderer Fahrer. Mit diesen guten Ergebnissen arbeitete sich der Champion von 2013 auf den dritten Gesamtrang vor und hat bei noch sechs ausstehenden Rennen nur 18 Zähler Rückstand auf Markenkollege Mattias Ekström an der Tabellenspitze.

Für das siebte Rennwochenende reist der DTM-Tross in die Eifel. Der Nürburgring ist die einzige Rennstrecke seit dem Debüt der populären Tourenwagenserie im Jahr 1984, die immer im Kalender vertreten war. Gefahren wird heutzutage auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke und der Veedol-Schikane. Mike Rockenfeller hat als bestes Ergebnis auf dem Nürburgring einen zweiten Platz aus dem Jahr 2014 vorzuweisen. Insgesamt stand der langjährige Schaeffler-Markenbotschafter bei zwölf Anläufen zweimal auf dem Podest.



BMW
15.8.2017

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Audi Vorbericht

 

Mercedes Vorbericht

 

Hankook Vorbericht

 

Nürburgring Vorbericht

 

Das Rahmenprogramm

- Formel 3 Europameisterschaft
- Tourenwagen Classics
- Audi Sport TT Cup
- Porsche Carrera Cup
- Sängerin Anastacia

Zeitplan Sonntag

09:10-09:40 Uhr - DTM Freies Training 3
09:40-09:45 Uhr - DTM Startübungen
10:10-10:40 Uhr - Audi-TT-Cup Rennen 2
10:40-11:00 Uhr - DTM-Autogrammstunde
11:05-11:40 Uhr - Formel 3 Rennen 2
12:00-12:20 Uhr - DTM Qualifying 2
12:40-13:15 Uhr - Porsche Cup Rennen 2
12:50-13:20 Uhr - Konzert Anastacia
13:20-14:20 Uhr - DTM Pitwalk und Event-Programm
14:35-14:40 Uhr - DTM Informationsrunden
14:45-15:00 Uhr - DTM Starterfeldpräsentation
15:15-16:13 Uhr - DTM Rennen 2
16:25 Uhr - DTM Siegerehrung
16:55-17:30 Uhr - Formel 3 Rennen 3

BMW Motorsport startet auf dem Nürburgring ins letzte Drittel der Saison 2017

In den Rennen 13 und 14 der DTM-Saison 2017 tritt BMW Motorsport auf geschichtsträchtigem Terrain an: Die BMW Teams starten auf dem Nürburgring (GER) ins letzte Drittel der Saison. BMW verbindet eine lange und erfolgreiche Historie mit der berühmten Rennstrecke in der Eifel. Auch in der jüngeren DTM-Vergangenheit konnten die BMW Teams dort Erfolge feiern, so gab es seit 2014 in jedem Jahr einen Sieg für den BMW M4 DTM.

Die Ausgangslage:
BMW Motorsport reist nach zwei starken Rennen in Zandvoort (NED) zum siebten DTM-Wochenende der Saison an den Nürburgring. Auf dem Dünenkurs an der Nordsee hatten sich Timo Glock (GER) am Samstag und Augusto Farfus (BRA) am Sonntag den ersten Startplatz gesichert. Im Samstagsrennen feierte Glock seinen insgesamt vierten DTM-Sieg, Marco Wittmann (GER) und Maxime Martin (BEL) komplettierten das reine BMW Podium. Im Sonntagsrennen kam Wittmann als Sieger ins Ziel, wurde jedoch später aus der Wertung genommen. Martin, Glock, Farfus und Spengler sammelten als Sechster, Siebter, Achter und Zehnter weitere wichtige Punkte. Vor den Läufen auf dem Nürburgring ist Glock bestplatzierter BMW Pilot in der Fahrerwertung. Er belegt derzeit mit 104 Punkten den vierten Platz, sein Rückstand auf die Spitze beträgt 24 Zähler. Dahinter folgt Martin als Fünfter mit 102 Punkten. In der Herstellerwertung liegt BMW aktuell mit 405 Zählern auf Rang zwei. Audi führt die Wertung mit 518 Punkten an.

Die Erwartungen:
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Die Geschichte von BMW Motorsport ist mit dem Nürburgring stark verwurzelt, deshalb freuen wir uns darauf, nun auch mit der DTM wieder dort Station zu machen. Seit unserem Comeback 2012 haben wir in der Eifel erfolgreiche Wochenenden erlebt, mit Siegen für Bruno Spengler, Maxime Martin sowie zwei Erfolgen für Marco Wittmann und weiteren Podiumsplätzen. Daran möchten wir in diesem Jahr natürlich anknüpfen. Mit den Rennen auf dem Nürburgring beginnt das letzte Drittel einer durchweg spannenden Saison. Wir dürfen davon ausgehen, dass es auch in der Eifel wieder äußerst knapp zugehen wird. Die bisherige Saison hat gezeigt, dass es ganz schwierig ist, Prognosen zu treffen. Noch dazu ist am Nürburgring das Wetter ein unberechenbarer Faktor, der die Karten wieder neu mischen kann. Wir freuen uns also auf ein tolles, spannendes und hoffentlich erfolgreiches Rennwochenende."

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): "Der Nürburgring ist für unser gesamtes Team das Heimrennen. Man kann durchaus sagen, dass wir alle den Nürburgring lieben. Dazu kommt, dass wir auch sehr gute Erinnerungen an die vergangenen Jahre haben. Deshalb gehen wir mit einer großen Extraportion Motivation in das Wochenende. Wir haben gesehen, dass wir mit unseren Fahrern auch in dieser Saison gut im Rennen sind, und wir hoffen, dass wir auf dem Nürburgring wie in jedem Jahr Top-Platzierungen einfahren können."

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): "Nach Zandvoort ist auch der Nürburgring eine Art Heimspiel für uns, schließlich liegt er nicht weit von der belgischen Grenze entfernt. Wir haben gute Erinnerungen an die vergangenen Jahre und unsere Fahrer mögen die Strecke: Bruno und Maxime haben dort bereits gewonnen, und Tom war dort im vergangenen Jahr ganz nah am Sieg dran. Auf dem Nürburgring warten wieder andere Herausforderungen auf uns als zuletzt in Zandvoort. Die Strecke hat einige interessante langsame und schnelle Abschnitte, aber vor allem sollte man den Einfluss des Wetters nicht unterschätzen. Wichtig ist, bereits vom ersten Training an eine gute Abstimmung zu erarbeiten, und unsere Ingenieure und Fahrer arbeiten sehr hart dafür, dies zu erreichen. Dass das Team gut aufeinander eingespielt und aufgestellt ist, hat sich auch in Zandvoort bestätigt, wo es den Boxenstopp-Wettbewerb gewonnen hat. Unser Ziel ist, allen drei Fahrern zu ermöglichen, auf dem Nürburgring gute Punkte zu holen, und wir hoffen, unserer Saisonbilanz 2017 weitere Podiumsplätze hinzuzufügen."

Die Historie:
Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet und ist die älteste permanente Rennstrecke in Deutschland. Berühmt-berüchtigt ist die über 20 Kilometer lange Nordschleife, auf der auch die DTM von 1984 bis 1993 fuhr. In diesen Zeiten der 'alten DTM' feierte BMW auf dem Nürburgring acht Siege. Heute werden auf der als »Grüne Hölle« bekannten Nordschleife noch Langstreckenrennen, darunter das 24-Stunden-Rennen, ausgetragen. Die DTM gastiert nun auf der Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke, auf der BMW seit dem Comeback 2012 viermal gewinnen konnte.
Der Rundenrekord auf dem 3,629 Kilometer langen Kurs datiert vom 17. August 2014 und wird von Marco Wittmann gehalten, der die Strecke im BMW M4 DTM in einer Zeit von 1:23,175 Minuten umrundete. Wittmann feierte auf dem Nürburgring bisher zwei Erfolge, 2014 und 2016. Im Jahr 2015 stieg Martin als Sieger auf die oberste Stufe des Treppchens. 2012 triumphierte Bruno Spengler auf seinem Weg zum Fahrertitel.

Statistik:

Marco Wittmann [# 11], Red Bull BMW M4 DTM | 68 Rennen, 8 Siege, 18 Podestplätze, 8 Polepositions, 616 Punkte, 2 Fahrertitel (2014 und 2016)

Bruno Spengler [# 7], BMW Bank BMW M4 DTM | 151 Rennen, 15 Siege, 48 Podestplätze, 18 Polepositions, 820 Punkte, 1 Fahrertitel (2012)

Augusto Farfus [# 15], Shell BMW M4 DTM | 78 Rennen, 4 Siege, 12 Podestplätze, 6 Polepositions, 368 Punkte

Timo Glock [# 16], DEUTSCHE POST BMW M4 DTM | 68 Rennen, 4 Siege, 8 Podestplätze, 3 Polepositions, 317 Punkte

Tom Blomqvist [# 31], BMW Driving Experience M4 DTM | 48 Rennen, 1 Sieg, 5 Podestplätze, 2 Polepositions, 193 Punkte

Maxime Martin [# 36], SAMSUNG BMW M4 DTM | 58 Rennen, 3 Siege, 10 Podestplätze, 3 Polepositions, 333 Punkte



Audi
5.9.2017

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Sängerin Anastacia:

DTM: Hartes Titelrennen für Audi in der Eifel

Enges Rennen um die Meisterschaft in der DTM: Vor den letzten sechs Läufen der Saison haben mindestens acht Piloten echte Titelchancen. Vier von ihnen fahren einen Audi RS 5 DTM: Mattias Ekström, René Rast, Mike Rockenfeller und Jamie Green.

"Mit dem bisherigen Saisonverlauf können wir sehr zufrieden sein", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. Fünf Siege, drei Pole-Positions und neun schnellste Rennrunden gehen nach zwölf Rennen auf das Konto von Audi. Mit Mattias Ekström, René Rast und Mike Rockenfeller liegen drei Audi-Piloten an der Spitze der Fahrerwertung. Die Audi Sport Teams Rosberg und Abt Sportsline führen die Teamwertung an und in der Herstellerwertung liegt Audi mit 518 Punkten deutlich vor BMW (405) und Mercedes-Benz (361).

Trotzdem sind die Erwartungen vor den beiden Rennen auf dem Nürburgring am Wochenende gedämpft. Grund sind die bei Fans und Fahrern gleichermaßen unbeliebten 'Performance-Gewichte', die eigentlich kleinere Unterschiede zwischen den drei Marken ausgleichen sollten. Eine umstrittene Regeländerung hat nun dazu geführt, dass Audi mit 25 Kilogramm mehr Gewicht als BMW in das Nürburgring-Wochenende geht, obwohl der Münchner Konkurrent bei den beiden letzten Rennen die Ziellinie jeweils als erster überfahren hatte.

25 Kilogramm, die es der Mannschaft von Audi Sport im wahrsten Sinne des Wortes schwer machen werden. Denn laut Computersimulationen entspricht das Zusatzgewicht auf dem 3,629 Kilometer langen Sprint-Kurs des Nürburgrings einem Zeitverlust von knapp einer halben Sekunde pro Runde. Was das bedeuten kann, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse des Vorjahres: Damals lagen die Abstände zwischen den schnellsten 18 Fahrern im Zeittraining am Sonntag innerhalb von nur 0,476 Sekunden.

"Das klingt im ersten Moment nach einer 'Mission Impossible' für unsere Fahrer", sagt Dieter Gass. "Aber unsere Philosophie lautet: Du hast keine Chance - nutze sie! Wir müssen am Nürburgring versuchen, trotz der schwierigen Situation wichtige Punkte zu sammeln und dürfen nicht ausschließlich auf Siege oder das Podium schielen."

Ähnlich sieht es auch DTM-Spitzenreiter Mattias Ekström: "Vor allem im Qualifying wird es extrem schwer für uns. Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich immer kämpfe und nie aufgebe. Ich komme mit 14 Punkten Vorsprung zum Nürburgring und möchte die Tabellenführung auch dort verteidigen."

DTM-Fans dürfen sich auf ein unterhaltsames Wochenende auch neben der Strecke freuen. Im Rahmen der ARD Chartshow tritt die weltweit bekannte Sängerin Anastacia auf. Ihr Auftritt: Sonntag von 12:50 bis 13:20 Uhr. Wo: Show-Bühne im Fahrerlager. Außerdem können sie beim Pitview den DTM-Teams bei der Arbeit in den Boxen über die Schulter blicken.



Daimler
5.9.2017

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Der Nürburgring ruft: Start in den DTM-Endspurt

Mercedes-AMG Motorsport DTM Team reist mit gestärktem Teamgeist zu den Saisonrennen 13 und 14 in die Eifel.

  • Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer bereiteten sich im Fitness-Camp in Schladming (21.-25. August) auf das letzte Saisondrittel vor
  • Ring-Experte Lucas Auer fuhr in drei der letzten vier Qualifyings auf dem Nürburgring die schnellste Rundenzeit
  • Für Edoardo Mortara ist es das zweite Rennen innerhalb einer Woche auf dem Nürburgring: Er fuhr am vergangenen Wochenende in einem Mercedes-AMG GT3 in der VLN in die Top-5
  • Ulrich Fritz: "Wir sind zuversichtlich, dass ein gutes Wochenende in der Eifel vor uns liegt."

Stimmen zu den DTM-Rennen auf dem Nürburgring

[# 22]   Lucas Auer | Team: BWT Mercedes-AMG Motorsport | Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM

"Ich freue mich wirklich auf den Nürburgring, auf dem ich in der Vergangenheit schon erfolgreich gewesen bin. Ich werde versuchen, daran am kommenden Wochenende anzuknüpfen. Aber das Wichtigste ist, Punkte einzufahren und im Endspurt noch einmal anzugreifen."


[# 2]   Gary Paffett | Team: Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me | Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me

"Es macht viel Spaß, auf dem Nürburgring zu fahren. Als Team erwischten wir in Zandvoort nicht gerade eines unserer besten Wochenenden. Deshalb werden wir versuchen, uns am Nürburgring zu steigern. Das Saisonende rückt immer näher und somit ist es wichtig, einige gute Ergebnisse einzufahren. Persönlich möchte ich auf das Podium fahren und vielleicht meinen ersten Sieg des Jahres erzielen."


[# 3]   Paul Di Resta | Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport | Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Ich freue mich wie immer vor allem darauf, wieder ins Auto zu steigen. Erst recht auf dem Nürburgring, auf dem ich sehr gerne fahre. Die Saison geht nun in die entscheidende Phase und wir wollen als Hersteller das Beste aus dem Wochenende herausholen. Nach einem schwierigen Wochenende in Zandvoort reisen wir bestmöglich vorbereitet in die Eifel und können den Spieß dort hoffentlich umdrehen."


[# 6]   Robert Wickens | Team: Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me | Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me

"Die Saison neigt sich langsam dem Ende und leider verlief sie nicht ganz so, wie wir es uns gewünscht hatten. Dennoch steht es außer Zweifel, dass der Speed vorhanden war. Mein Team und ich haben großartige Arbeit abgeliefert, aber leider hatten wir immer wieder Pech. Jetzt müssen wir versuchen, die Pechsträhne am Nürburgring zu durchbrechen. Ich habe sehr hart trainiert und das Fitness-Camp hat viel Spaß gemacht. Entsprechend bin ich fitter denn je, um gute Ergebnisse einzufahren."


[# 48]   Edoardo Mortara | Team: BWT Mercedes-AMG Motorsport | Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM

"Ich bin heiß auf die nächsten drei Rennwochenenden auf dem Nürburgring, in Spielberg und in Hockenheim. Normalerweise sollten das gute Wochenenden für mich sein. Ich habe auf jeder der drei Strecken bisher mindestens einmal gewonnen. Auf dem Nürburgring war ich immer konkurrenzfähig. Die Wetterbedingungen sind eigentlich fast immer gemischt, das macht es umso interessanter. Hoffentlich wird es auch in diesem Jahr ein gutes Wochenende für uns."


[# 63]   Maro Engel | Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport | Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM

"Der Nürburgring ist in den letzten Jahren zu einer Art zweiter Heimat für mich geworden. Ich bin dort viele Rennen gefahren und hatte dort natürlich mit dem Sieg beim 24-Stundenrennen ein ganz besonderes Erlebnis. Entsprechend komme ich immer sehr gerne in die Eifel zurück. Selbstverständlich würde ich auch wahnsinnig gerne mit meinem DTM-Auto auf der Nordschleife Rennen fahren. Aber auch die Grand Prix-Strecke hat es in sich und bietet den Fans packendes Racing. Nach der Enttäuschung in Zandvoort möchten wir am Nürburgring zurückkommen. Der Reifenschaden am Sonntag hat mich im zweiten Rennen einen Podestplatz gekostet. Aber wir nehmen das Positive mit und versuchen, das an diesem Wochenende in eine gute Leistung umzusetzen."


Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef

"Zandvoort war sicher nicht das Wochenende, das wir uns erhofft haben. Umso wichtiger werden jetzt die kommenden beiden Rennen am Nürburgring. Die letzten Jahre waren wir dort immer wettbewerbsfähig und mit Luggi haben wir einen richtigen Ring-Experten in unseren Reihen: In den letzten vier Qualifyings ist er dort dreimal die schnellste Runde gefahren. Gerade in einer engen Meisterschaft wie der DTM sieht man so etwas extrem selten. Aber auch unsere anderen Fahrer haben auf dem Nürburgring durchaus schon Erfolge gefeiert. Wir sind zuversichtlich, dass ein gutes Wochenende in der Eifel vor uns liegt."



Hankook
4.9.2017

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Perfektes Reifen-Management ist das Erfolgsrezept beim Eifelklassiker

Premium-Reifenhersteller Hankook und die DTM gehen an diesem Wochenende auf dem Nürburgring in das letzte Drittel der Saison 2017. Der Traditionskurs ist Austragungsort der Läufe 13 und 14 in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie und der Kampf um den Fahrer-Titel ist so spannend wie selten zuvor. Einen entscheidenden Anteil daran hat das richtige Handling des Rennreifens des exklusiven DTM-Partners sowie eine der Rennstrecke und dem Fahrzeug-Setup perfekt angepasste Boxenstoppstrategie. So konnte Loic Duval (Audi) beim letzten DTM-Stopp in Zandvoort von Startplatz 13 auf Rang zwei vorfahren, weil er 26 von 37 Runden mit einem Satz Ventus Race absolvierte. Mit diesem längsten Stint aller Piloten sicherte er sich den ersten Podiumsplatz seiner DTM-Karriere.

Der Asphalt der 3.629 Kilometer langen Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings ist feinporig und weist damit ein niedriges Grip-Niveau auf. Da der Hankook-Slick nicht mehr vorgeheizt werden darf, müssen die Piloten den Rennreifen so schnell wie möglich in das ideale Temperaturfenster bringen, um den optimalen Grip für eine perfekte Runde zu erhalten. "Mit einem erhöhten Reifendruck in Kombination mit höheren Sturzwerten versuchen die DTM Piloten den Rennreifen von Hankook schnell in das ideale Arbeitsfenster von 90 bis 110 Grad zu bringen. Ähnliche Maßnahmen sind nötig, wenn die Umgebungstemperaturen in der Eifel, wie bereits häufig im September, sehr niedrig sind", erklärt Hankooks DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

Das Streckenlayout des Traditionskurses ist abwechslungsreich, schnelle Passagen wechseln sich mit langsamen Abschnitten ab. Gestartet wird vom höchsten Punkt der Strecke, wo die Autos auf der langen Geraden mit gut 240 km/h die Höchstgeschwindigkeit erreichen, bevor sie vor der ersten steil nach innen hängenden Rechtskurve auf 75 Kilometer pro Stunden abgebremst werden. Thomas Baltes: "An dieser Stelle ist der Fahrbahnbeleg sehr wellig, deshalb ist es schwierig, den richtigen Anbremspunkt zu treffen. Ein ausgewogenes Fahrzeug-Setup und ein etwas geringerer Reifendruck können im Rennen dafür sorgen, den Wagen in diesem Bereich ruhiger und stabiler zu halten."

Danach geht es in den engsten Streckenteil mit den langsamsten Kurven. Hier ist das hohe Grip-Level des Ventus Race von Hankook gefragt, damit die Piloten schnell aus diesen Abschnitten herausbeschleunigen können. Die Kerbs sind nicht so aggressiv wie die hohen und ausgeschlagenen Randsteine bei den beiden DTM-Läufen vor drei Wochen in Zandvoort. Auch Lauffläche und Konstruktion des Rennreifens werden am Nürburgring deutlich weniger belastet als auf dem niederländischen Dünenkurs.

Eine wichtige Rolle beim Eifelklassiker spielt erfahrungsgemäß das unberechenbare Wetter. Es gab in der Vergangenheit kaum ein DTM-Rennwochenende, an dem es nicht mindestens an einem Tag geregnet hat. Auch Nebel und plötzlich auftretende Hagelschauer sind keine Seltenheit am Nürburgring. "Bei Regen bildet sich auf der Strecke sehr schnell stehendes Wasser, darauf müssen sich die Fahrer einstellen. Aber mit dem korrekten Luftdruck wird der Regenreifen von Hankook die Piloten auf nasser Fahrbahn optimal unterstützen", so der Hankook DTM-Renningenieur.



Nürburgring
30.8.2017

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DTM-Endspurt startet auf dem Nürburgring

Ein DTM-Wochenende ist mehr als nur eine Motorsportveranstaltung. Neben packender Rennaction in der DTM und den hochkarätigen Rahmenserien ist vor allem das Fahrerlager einen Besuch wert. Hier gibt es jede Menge zu sehen und die DTM-Stars bei Autogrammstunden und Interviewrunden zum Anfassen. Zudem erwarten Sie Konzerte der Extraklasse mit namhaften Künstlern. Also ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie.

Tickets gibt es ab 10,00 Euro im Nürburgring Onlineshop.

Die DTM öffnet Boxen für Fans - Superstar Anastacia rockt am Sonntag das Fahrerlager!

Wenn die Boliden nicht auf der Piste sind, spielt sich die Arbeit in der Boxengasse ab. Und genau hier erhalten die Fans künftig einen direkten Einblick. Seit der Saison 2017 haben Inhaber des Fahrerlagertickets die Möglichkeit, das Treiben in den Boxen hautnah zu erleben. Drei Boxen, eine je Hersteller, stehen den Besuchern künftig beim Pit View offen. Im Fan-Village bietet das Programm auf der Show-Bühne Unterhaltung, während Foodtrucks für das leibliche Wohl sorgen. Unter anderem wird am Sonntag US-Sängerin Anastacia für einen musikalischen Leckerbissen sorgen. Abgerundet werden die Aktionen im Fahrerlager durch Autogrammstunden mit allen DTM-Fahrern.



DTM / H.-J. Hilger
23.8.2017

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Neue Kampfgewichte für den Nürburgring

Nach den beiden Rennen auf dem Circuit Zandvoort wurden die neuen Fahrzeuggewichte für den Nürburgring festgelegt.

    (Latest update: after race 2, Zandvoort)
  • Audi     1.132,5 kg
  • BMW     1.107,5 kg
  • Mercedes     1.122,5 kg

Damit werden die Audi mit 5 kg Mehrgewicht belastet, BMW darf 5 kg ausladen und Mercedes darf auch um 5 kg erleichtern.

Gewicht
Das Fahrzeugmindestgewicht eines DTM-Boliden inklusive Fahrer, Rennbekleidung und Helm und 12,5 Kilogramm Performance-Gewicht beträgt für alle Autos 1.125 Kilogramm. Die Verwendung der Performance-Gewichte wird durch das Sportliche Reglement abhängig von der jeweiligen Performance festgelegt. Die Performance-Gewichte bestehen aus einheitlichen Ballast-Blöcken aus Wolfram mit einem Gewicht von 2,5 Kilogramm, die im Fahrzeugunterboden montiert werden.



DTM / H.-J. Hilger
20.8.2017

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Qualifying und Rennen 2 am Sonntag

Die TOP 6 im Qualifying 2:

Qualifying 2

BMW im Qualifying erneut stark - Farfus erobert die Pole Position für für das Sonntagsrennen vor Wittmann und Martin.

Pos.FahrerFahrzeugZeit [Min.]Abstand [Sek.]
1Augusto FarfusBMW M4 DTM 1:27,475-
2Marco WittmannBMW M4 DTM1:27,6160,141
3Maxime MartinBMW M4 DTM1:27,6420,167
4Jamie GreenAudi RS5 DTM1:27,6730,198
5*Timo GlockBMW M4 DTM1:27,6900,215
6René RastAudi RS5 DTM1:27,8320,357

* = disqualifiziert = auf Platz 18 der Startaufstellung


Das Rennen

Ein BMW gewinnt und verliert ... - Audi mit starkem Sonntag in Zandvoort

Mit einer starken Mannschaftsleistung im zweiten der beiden DTM-Rennen in Zandvoort (Niederlande) hat Audi die Führung in allen drei Wertungen der DTM behauptet.

Obwohl die Autos von Konkurrent BMW mit 15 Kilogramm weniger Gewicht an den Start gehen durften, holten Mike Rockenfeller, Loïc Duval (beide Audi Sport Team Phoenix), Mattias Ekström und Nico Müller (beide Audi Sport Team Abt Sportsline) für Audi auf der Strecke zunächst die Plätze zwei bis fünf. Nachdem der ursprüngliche Sieger Marco Wittmann (BMW) wegen eines Regelverstoßes am Abend aus der Wertung genommen wurde, feierte Audi nachträglich einen Vierfachsieg. Auch Jamie Green (Audi Sport Team Rosberg) kam als Neunter in die Punkteränge. Nur sein Teamkollege René Rast ging am Sonntag nach einer Kollision leer aus.

Die technische Nachkontrolle stellte beim BMW von Wittmann fest, daß zu wenig Restbezin (min. 1 kg) im Tank war.

Der spätere Sieger des Sonntagslaufs: [# 99] Mike Rockenfeller auf Audi RD5 DTM

Die Siegerehrung mit Marco Wittmann als Sieger - der aber später disqualifiziert wurde wegen zuwenig Restbenzin im Tank

Die TOP 6 im Rennen 2:

Pos.FahrerFahrzeugZeit [Min.]Abstand [Sek.]
1 *Marco WittmannBMW M4 DTM56:32,59737 Runden
2 1Mike RockenfellerAudi RS5 DTM56:33,4040,807
3 2Loic DuvalAudi RS5 DTM56:49,98517,388
4 3Mattias EkströmAudi RS5 DTM57:31,47758,880
5 4Nico MüllerAudi RS5 DTM57:32,02459,427
6 5Gary PaffettMercedes-AMG C 63 DTM 57:32,25259,655

* = Marco Wittmann wurde nachträglich disqualifiziert

Der Punktestand (Fahrerwertung) nach Zandvoort:

Pos.FahrerFahrzeugPunkte
1.Markus EkströmAudi RS5 DTM 128
2.René RastAudi RS5 DTM114
3.Mike RockenfellerAudi RS5 DTM110
4.Timo GlockBMW M4 DTM104
5.Maxime MartinBMW M4 DTM102
6.Jamie GreenAudi RS5 DTM99
6.Lucas AuerMercedes-AMG C 63 DTM99

Markenwertung: 1. Audi (518 Punkte) / 2. BMW (405 Punkte) / 3. Mercedes-Benz (361 Punkte)



DTM / H.-J. Hilger
19.8.2017

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Qualifying und Rennen 1 am Samstag

Im Qualifying zum Rennen 1 (Samstag) konnte Timo Glock den ersten Platz belegen. Er fuhr mit dem BMW M4 DTM eine Rundenzeit von 1:27,823 Min., also ca. 2 Sekunden schneller als vergleichsweise die Freitagszeiten waren.

Die guten Zeiten konnten noch bei trockener Strecke gefahren werden, erst zum Schluß der Quali-Session fing es an zu regnen und es waren keine Zeitenverbesserungen mehr möglich.

Zweiter in der Startaufstellung wird Augusto Farfus auf BMW sein (Rückstand: 0,084 Sek.), Dritter ist Marco Wittmann. Insgesamt stehen 4 BMW vorne, erst dann kommen zwei Audi - René Rast und Loic Duval.


Die TOP 6 im Qualifying 1:

Pos.FahrerFahrzeugZeit [Min.]Abstand [Sek.]
1Timo GlockBMW M4 DTM1:27,823-
2Augusto FarfusBMW M4 DTM 1:27,9070,084
3Marco WittmannBMW M4 DTM1:28,0650,242
4Maxime MartinBMW M4 DTM1:28,1550,332
5René RastAudi RS5 DTM1:28,2870,464
6Loic DuvalAudi RS5 DTM1:28,3310,508

Das Rennen

Drei BMW-Fahrer auf dem Treppchen --- Timo Glock kann seine Pole-Position bis ins Ziel bringen.

Es wurden beim Samstag-Rennen 37 Runden absolviert und die drei BMW-Piloten Timo Glock, Marco Wittmann und Maxime Martin kamen vor den Audi-Piloten Mike Rockenfeller und Jamie Green ins Ziel.

Die TOP 6 im Rennen 1:

Pos.FahrerFahrzeugZeit [Min.]Abstand [Sek.]
1Timo GlockBMW M4 DTM57:18,491-
2Marco WittmannBMW M4 DTM57:18,6690,178
3Maxime MartinBMW M4 DTM57:19,3310,840
4Mike RockenfellerAudi RS5 DTM57:21,0212,530
5Jamie GreenAudi RS5 DTM57:21,6553,164
6Augusto FarfusBMW M4 DTM 57:22,6644,173


DTM / H.-J. Hilger
18.8.2017

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Das Freitagstraining in Zandvoort

Augusto Farfus (BMW) war am Freitag im ersten freien Training der Schnellste mit einer Rundenzeit von 1:29,506 Min. auf dem Circuit Zandvoort. Dichtauf folgte ihm Lucas Auer (+0,243 Sek.) und Marco Wittmann (+0,369 Sek.).

"Das war ein guter Freitag für mich. Mal sehen, was diese Rundenzeiten morgen und am Sonntag wert sein werden. Der Umgang mit dem Auto war gut. Die Strecke hat sich deutlich verändert, sie bietet viel mehr Grip. Allerdings denke ich nicht, dass der Asphalt einen großen Unterschied in den Rennen machen wird. Wir werden wieder verschiedene Rennstrategien sehen", kommentierte Farfus nach seiner schnellsten Zeit.

Die TOP 6 im Training 1:

Pos.FahrerFahrzeugZeit [Min.]Abstand [Sek.]
1Augusto FarfusBMW M4 DTM 1:29,506-
2Lucas AuerMercedes-AMG C 63 DTM1:29,7490,243
3Marco WittmannBMW M4 DTM1:29,8750,369
4Mattias EkströmAudi RS5 DTM1:29,9340,428
5Gary PaffettMercedes-AMG C 63 DTM1:30,0710,565
6Timo GlockBMW M4 DTM1:30,0940,588


Schaeffler
17.8.2017

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DTM an der Küste - Schaeffler und Rockenfeller in Zandvoort

Nach der vierwöchigen Sommerpause setzt die DTM am kommenden Wochenende (18. bis 20. August) die Saison 2017 in den Niederlanden fort. Schaeffler-Pilot Mike Rockenfeller hat auf dem Kurs an der Nordseeküste eine gute Bilanz vorzuweisen.

Die DTM startet in die entscheidende Phase. Nach zehn von 18 Rennen kristallisieren sich an der Tabellenspitze mögliche Favoriten heraus. Mike Rockenfeller hat dank seiner guten Ergebnisse im Schaeffler Audi RS 5 DTM - darunter zwei Podestränge - als aktuell Gesamtsechster der Fahrerwertung auch noch eine Chance auf den Titelgewinn.

Für das sechste Rennwochenende reist der DTM-Tross zur vorletzten Auslandsveranstaltung in die Niederlande. Der Circuit Zandvoort ist seit 2001 fester Bestandteil des Kalenders. Aufgrund seiner geografischen Lage direkt an der Nordseeküste spielen die Faktoren Wind und Sand auf der Strecke für die Fahrer eine Rolle. Auf dem 4,307 Kilometer langen Kurs feierte Mike Rockenfeller schon einige Erfolge: 2011 gewann der langjährige Schaeffler-Botschafter sein erstes DTM-Rennen überhaupt, 2012 belegte er Rang zwei, 2013 feierte er mit einem weiteren zweiten Platz den vorzeitigen Gewinn des Titels.



BMW
15.8.2017

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Achterbahnkurs in den Dünen: BMW Teams bereit für die nächste Runde in Zandvoort

Die DTM-Saison 2017 geht am kommenden Wochenende mit den Läufen elf und zwölf in die entscheidende Phase. Nach Budapest (HUN) und Moskau (RUS) macht die Serie für die beiden Rennen in Zandvoort (NED) zum dritten Mal außerhalb Deutschlands Station.

Für einen Fahrer in den Reihen von BMW Motorsport steht am Samstag im direkt an der Nordsee gelegenen »Circuit Park« ein besonderes Jubiläum an: Bruno Spengler (CAN), DTM-Champion von 2012, wird auf dem 4,307 Kilometer langen Kurs in den Dünen sein 150. DTM-Rennen bestreiten.

Die Ausgangslage:
Hinter BMW Motorsport liegt ein erfolgreiches Wochenende auf dem 'Moscow Raceway' (RUS). Im Qualifying zum zehnten Saisonlauf am Sonntag hatte Spengler die insgesamt 60. Poleposition für BMW in der DTM herausgefahren und im anschließenden Rennen als Dritter seinen dritten Podiumserfolg beim dritten DTM-Event hintereinander gefeiert. Marco Wittmann (GER) und Tom Blomqvist (GBR) sammelten auf den Rängen sechs und sieben ebenfalls Punkte. Einen Tag zuvor hatte Wittmann im Samstagsrennen bereits als Dritter den Sprung auf das Treppchen geschafft. Timo Glock (GER) holte als Fünfter weitere Zähler. Bestplatzierter BMW Pilot in der Fahrerwertung vor den Läufen in Zandvoort ist Maxime Martin (BEL) auf Rang fünf mit 78 Punkten. In der Herstellerwertung liegt BMW aktuell mit 308 Zählern auf Rang drei. Audi führt die Wertung mit 421 Punkten an.

Die Erwartungen:
Bruno Spengler (#7, BMW Bank BMW M4 DTM - 149 Rennen, 15 Siege, 48 Podestplätze, 18 Polepositions, 819 Punkte, 1 Fahrertitel): "Ich freue mich auf Zandvoort, das ist etwas ganz Besonderes. Wir sind direkt am Meer, die Atmosphäre dort ist immer toll. Es kommen sehr viele Fans, die den Motorsport lieben. Die Strecke selbst ist sehr interessant und anspruchsvoll. Es gibt immer viel Wind und damit viel Sand auf der Fahrbahn. Deshalb kann sich die Strecke von einer Runde zur nächsten ändern. Doch das gehört in Zandvoort einfach dazu."

Maxime Martin (#36, SAMSUNG BMW M4 DTM - 56 Rennen, 3 Siege, 9 Podestplätze, 3 Polepositions, 309 Punkte): "In Zandvoort warten wieder andere Herausforderungen auf uns als bei den vorherigen Strecken. Man kann in diesem Jahr keine wirklichen Prognosen treffen, das hat die DTM in der bisherigen Saison gezeigt. Ich hoffe, dass es für mich dort besser läuft als zuletzt in Moskau."

Timo Glock (#16, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM - 66 Rennen, 3 Siege, 7 Podestplätze, 2 Polepositions, 283 Punkte): "Mit Zandvoort verbinde ich vor allem die Lage in den Dünen - und in diesem Jahr einen neuen Asphalt. Wir müssen sehen, wie sich das auswirkt. Ich hoffe, dass wir in Zandvoort eine gute Pace haben. In der Vergangenheit waren wir dort immer gut aufgestellt, und nun sind wir gespannt, wie es in diesem Jahr aussieht."

Die Historie:
Die DTM war erstmals 2001 im »Circuit Park« in Zandvoort zu Gast. Der einzigartige Dünen-Kurs an der Nordsee ist für Fahrer und Fans gleichermaßen etwas Besonderes. Die Piloten lieben die abwechslungsreiche, anspruchsvolle und schnelle Strecke, die Fans können den Besuch bei den Saisonrennen elf und zwölf gleich mit einem Urlaub an der niederländischen Nordseeküste verbinden.
Für BMW Motorsport war der »Circuit Park« von Zandvoort mit bekannten Kurven wie der 'Tarzanbocht' in den vergangenen Jahren ein gutes Pflaster. Drei Siege konnten die BMW Piloten dort bisher feiern. Der Rundenrekord auf der 4,307 Kilometer langen Strecke datiert vom 28. September 2014 und wird von Wittmann gehalten, der die Strecke im BMW M4 DTM in einer Zeit von 1:32,411 Minuten umrundete.



Audi
15.8.2017

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Vorschau Zandvoort-Wochenende am 19./20. August 2017

DTM: Audi mit Doppelspitze nach Zandvoort

Mit einem absoluten Highlight meldet sich die DTM am Wochenende aus der Sommerpause zurück: Am 19./20. August starten die mehr als 500 PS starken Tourenwagen auf dem Circuit Zandvoort. Der in den Dünen an der niederländischen Nordseeküste gelegene Kurs gilt als anspruchsvollste Rennstrecke im DTM-Kalender. Audi feierte hier bisher neun Siege.

"Zandvoort ist eine Strecke der alten Schule und für mich persönlich die schönste in der DTM", sagt Audi-Pilot Jamie Green. "Dass ich im vergangenen Jahr erstmals in der DTM dort gewonnen habe, ist immer noch eines meiner Highlights der Saison 2016. Die schnellen Kurven machen wahnsinnig viel Spaß - erst recht im Qualifying mit nur wenig Benzin im Tank." Auch die anderen Audi-Piloten haben beste Erinnerungen an Zandvoort. Mike Rockenfeller gewann dort 2011 sein erstes DTM-Rennen und 2013 den DTM-Titel. Loïc Duval erkämpfte 2008 in den Dünen bei schwierigen Bedingungen für das französische Nationalteam einen Sieg in der A1-Grand-Prix-Serie. Absoluter 'König' der 4,307 Kilometer langen Rennstrecke vor den Toren Amsterdams ist jedoch Mattias Ekström: Der zweimalige DTM-Champion und amtierende Rallycross-Weltmeister stand in Zandvoort schon viermal ganz oben auf dem Siegerpodest, zuletzt 2014.

"Zandvoort ist absolut cool, keine Frage", sagt der Schwede, der nach einem kurzen Italienurlaub mit seiner Familie als Tabellenführer an die Nordsee kommt - wenn auch nur mit einem einzigen Punkt Vorsprung auf Markenkollege René Rast. Der Sensationsmann der laufenden Saison kam in Zandvoort im vergangenen Jahr als Ersatzfahrer quasi über Nacht zu seinem unerwarteten DTM-Debüt, das ihm den Weg zu einem Stammplatz in der Tourenwagen-Serie ebnete. Zwölf Monate später hat Rast zwei Siege auf dem Konto, drei Pole-Positions, zwei schnellste Rennrunden und gute Chancen im Titelkampf. Auch Youngster Nico Müller ist ein großer Fan der Rennstrecke in Zandvoort. "Ich bin schon sehr gespannt auf den neuen Asphaltbelag dort", sagt der Schweizer. "Wir werden die ohnehin schon schnellen Kurven noch zügiger fahren als bisher und deutlich schnellere Rundenzeiten sehen."

"Man muss abwarten, ob und wie sich der neue Asphalt auf die Performance der Reifen auswirken wird", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Zandvoort war schon immer reifenmordend, aber wir sind damit in der Vergangenheit gut zurechtgekommen. Die Strecke sollte uns liegen. Aber die DTM ist unberechenbar. Ich gehe davon aus, dass wir zwei sehr spektakuläre Rennen sehen werden."

Die ARD überträgt am Samstag (19. August) ab 14:30 Uhr und am Sonntag (20. August) ab 15 Uhr live aus Zandvoort.

Zandvoort: Wussten Sie, dass ...
... Nico Müller bei seinem DTM-Debüt in Zandvoort um einen Platz auf dem Podium kämpfte, ehe ihm ein Safety-Car-Einsatz einen Strich durch die Rechnung machte?
... Mattias Ekström 2002 in Zandvoort seinen ersten Sieg in der DTM feierte und inzwischen 22 Siege auf dem Konto hat?
... das Audi Sport Team Rosberg in diesem Jahr schon vier Rennen gewann und die Teamwertung anführt?
... der Audi RS 5 DTM am Ende der Start-Ziel-Geraden mit Flachstellen des Heckflügels per DRS (Drag Reduction System zum Vermindern des Luftwiderstands) eine Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h erreicht?

Stand der Fahrer-Meisterschaft nach Moskau (TOP6):
1.   [# 5] Mattias Ekström    113 Punkte
2.   [# 33] René Rast     112 Punkte
3.   [# 22] Lucas Auer     99 Punkte
4.   [# 53] Jamie Green     87 Punkte
5.   [# 36] Maxime Martin     78 Punkte
6.   [# 99] Mike Rockenfeller     73 Punkte



Daimler
15.8.2017

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Vorschau Zandvoort-Wochenende am 19./20. August 2017

Voll motiviert in die zweite Saisonhälfte

Nach Maro Engels erstem DTM-Sieg in Moskau startet Mercedes-AMG Motorsport in Zandvoort hochmotiviert in die zweite Saisonhälfte.

  • Durch das Streckenlayout und den Asphalt zählt Zandvoort zu den Strecken, welche die Reifen am meisten fordern
  • Lucas Auer: "Die Strecke in Zandvoort macht riesig Spaß und ich bin gespannt, wie es mit dem neuen Asphalt aussieht."
  • Ulrich Fritz: "Obwohl Audi auf dem Papier im Moment sicher die beste Ausgangslage im Kampf um die Meisterschaft hat, sind wir der festen Überzeugung, dass wir noch ein gutes Wörtchen mitsprechen werden."

Stimmen zu den DTM-Rennen in Zandvoort

Lucas Auer (22 Jahre, Österreich): Startnummer: 22 / Team: BWT Mercedes-AMG Motorsport / Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
"Jetzt geht es nach Zandvoort. Seit dem letzten Rennwochenende in Moskau ist einiges passiert, aber ich freue mich sehr darauf, wieder in einem DTM-Auto zu sitzen und die zweite Saisonhälfte in Angriff zu nehmen. Die Strecke in Zandvoort macht riesig Spaß und ich bin gespannt, wie es mit dem neuen Asphalt aussieht. Mein Ziel ist es, unter die Top-18 zu kommen."

Gary Paffett (36 Jahre, England): Startnummer: 2 / Team: Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me / Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me
"Ich bin jetzt einige Wochen nicht gefahren und freue mich sehr darauf, wieder im Auto zu sitzen. Zandvoort ist meine Lieblingsstrecke im Rennkalender und ich genieße die große Herausforderung, die sie mit sich bringt. Die Strecke ist 'old school' - recht eng, winklig, es gibt keine großen Auslaufzonen, aber einige schnelle Kurven. Ich bin heiß, dort zu fahren und kann es kaum erwarten. Die Strecke wurde in diesem Jahr neu asphaltiert, also wird sie ein bisschen anders sein. Ich freue mich jedenfalls auf das Wochenende und hoffe, dass wir ein starkes Ergebnis einfahren können."

Robert Wickens (28 Jahre, Kanada): Startnummer: 6 / Team: Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me / Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me
"Zandvoort ist Rennen Nummer 1 nach der Bekanntgabe unseres Ausstiegs aus der DTM Ende 2018. Ich freue mich, auf einer Strecke zu fahren, auf der wir im vergangenen Jahr gewonnen haben. Durch die neue Streckenoberfläche gibt es diesmal aber eine Unbekannte in der Gleichung, die wir noch nicht einschätzen können. Damit stehen wir vor einer neuen Herausforderung. Die Fans in Holland sind immer sehr leidenschaftlich und ich erwarte ein schönes Wochenende."

Paul Di Resta (31 Jahre, Schottland): Startnummer: 3 / Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport / Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
"Es ist schön, nach der kurzen Sommerpause wieder im Auto zu sitzen. Wir hatten beim letzten Rennen am Sonntag in Moskau eine großartige Pace, aber leider hatte ich einen Reifenschaden. Hoffentlich können wir unsere Verbesserungen in der Setup-Arbeit in Zandvoort fortsetzen. Dann ist alles möglich. Ich bin bereit für die zweite Saisonhälfte und freue mich darauf, auf so einer super Strecke wie Zandvoort zu fahren."

Edoardo Mortara (30 Jahre, Italien): Startnummer: 48 / Team: BWT Mercedes-AMG Motorsport / Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
"Ich hatte eine schöne Sommerpause, in der ich mich erholen und meine Akkus aufladen konnte. Jetzt geht es in die zweite Saisonhälfte. Ich freue mich auf die kommenden vier Rennwochenenden, da ich auf diesen Strecken in der Vergangenheit gute Ergebnisse einfahren konnte. Das gilt auch für das nächste Wochenende in Zandvoort, wo ich bereits in der DTM gewinnen konnte. Ich war auf dem Dünenkurs stets konkurrenzfähig und hoffe, dass es dieses Jahr genauso sein wird."

Maro Engel (31 Jahre, Deutschland): Startnummer: 63 / Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport / Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM
"Es ist natürlich etwas ganz Besonderes, mit meinem ersten DTM-Sieg im Rücken nach Zandvoort zu reisen. Die Strecke ist aus fahrerischer Sicht immer ein Highlight. Es ist eine absolute Mega-Strecke. Die niederländischen Fans sind stets sehr begeisterungsfähig und ich habe gehört, dass Max Verstappen kommen wird. Somit wird sicherlich noch mehr los sein als sonst. Umso mehr freue ich mich auf das Rennwochenende. Als Team haben wir uns vorgenommen, Gas zu geben, um in der Gesamtwertung weiter nach vorne zu kommen."

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef:
"Die erste Saisonhälfte hat gezeigt, wie eng es in diesem Jahr in der DTM zugeht und vor allem, dass im Rennen alles passieren kann. Das beste Beispiel dafür war sicher Maros sensationeller Sieg in Moskau. Zandvoort ist für uns nun Rennen 1 nachdem wir den Ausstieg aus der DTM bekannt gegeben haben und obwohl die Nachricht für die Mannschaft natürlich alles andere als erfreulich war, ist das ganze Team unglaublich motiviert. Obwohl Audi auf dem Papier im Moment sicher die beste Ausgangslage im Kampf um die Meisterschaft hat, sind wir der festen Überzeugung, dass wir noch ein gutes Wörtchen mitsprechen werden. Mit Zandvoort kommt nun die Strecke, die für den Reifen sicher die größte Herausforderung darstellt. Das richtige Reifenmanagement wird daher ein wesentlicher Schlüssel für den Erfolg sein."



Hankook
14.8.2017

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Härtetest für Hankook Rennreifen auf sandigem Dünenkurs in Zandvoort

Nach dem Gastspiel in Moskau steht für Premium-Reifenhersteller Hankook und die DTM an diesem Wochenende mit den Saisonläufen elf und zwölf ein weiterer Auslandsstopp auf dem Programm. Die wohl populärste internationale Tourenwagenserie gastiert in Zandvoort und der niederländische Dünenkurs ist für den Ventus Race des exklusiven DTM-Reifenpartners eine der anspruchsvollsten Strecken im Rennkalender. Hohe Kurvengeschwindigkeiten, ein rauer Asphalt und viel Sand, der von den Dünen und dem Strand des nahegelegenen Meeres auf die Fahrbahn geweht wird, stellen hohe Anforderungen an die Konstruktion und die Lauffläche des Hankook Rennreifens.

Das 4,307 Kilometer lange Asphaltband des Circuit Zandvoort schlängelt sich durch Dünen, führt über Hügel und Kuppen und ist fahrerisch eines der Highlights der DTM-Saison. Viele der schnellen Kurven sind erst spät einsehbar und die Fahrbahn ist schmaler als auf anderen DTM-Kursen, so dass die Piloten häufig sehr nah an die Streckenbegrenzung herankommen.

Der Asphalt ist rau und scharfkantig und fast immer von feinem Sand bedeckt, der von den Dünen auf die Strecke geweht wird. "Durch den rauen Bodenbelag wird die Lauffläche der Rennreifen stark beansprucht. Da die Fahrzeuge durch die sandige Strecke immer wieder an Grip verlieren und etwas Schlupf haben, nimmt auch die Temperatur der Reifenoberfläche zu. Diese hohen Belastungen haben sich aber in der Vergangenheit nicht auf die Performance des Rennreifens ausgewirkt", erklärt Hankook DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

Der Dünenkurs besitzt ein anspruchsvolles Streckenlayout. Auf schnelle überhängende Kurven folgen technisch schwierige Passagen, Top-Speed-Geraden gehen in langsame Abschnitte über. Thomas Baltes: "Da die Piloten in Zandvoort immer am Limit fahren, sollte das Fahrzeug-Setup ausgeglichen sein und einen Kompromiss aus Sicherheit und Performance darstellen. Bei der Fahrzeug-Abstimmung muss auch berücksichtigt werden, dass die Konstruktion des Rennreifens durch die hohen Geschwindigkeiten, vor allem in den Banking-Kurven und die starken Downforce-Kräfte, enorm belastet wird."

Auch beim Überfahren der hohen Randsteine werden die Rennreifen stark gefordert. Die Piloten überqueren die zum Teil ausgeschlagenen Kerbs häufig mit Top Speed, dabei wirken enorme Anprallkräfte auf die Karkasse des Rennreifens ein. "Insgesamt wird der Rennreifen auf dem Dünenkurs wesentlich stärker als auf anderen DTM-Strecken beansprucht, das gilt vor allem für die Konstruktion. Auf dieser fordernden Strecke hat der Ventus Race in den vergangenen Jahren jedoch immer sein konstant hohes Leistungs-Potenzial gezeigt", verrät der DTM-Renningenieur.

Die beste Überholmöglichkeit bietet sich auf dem Circuit Zandvoort am Ende der Start-Ziel-Geraden beim Anbremsen vor der Tarzanbocht, einer 180-Grad-Kehre. Auch im letzten Streckenabschnitt kann in der Haarnadelkurve und der folgenden Schikane attackiert werden. Die Zuschauer haben von der Haupttribüne gegenüber der Boxengasse und den vielen Naturtribünen einen sehr guten Überblick über das Renngeschehen. "Mit den schnellen Geraden, vielen Hügeln und Kuppen, den überhängenden Kurven und dem sandigen, rauen Asphalt ist Zandvoort seit Jahren eine ganz besondere Herausforderung für den Hankook Rennreifen. Das Gleiche gilt aber auch für die Autos und die Fahrer", so der Hankook DTM-Renningenieur Thomas Baltes.



Daimler
24.7.2017

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Mercedes-Benz verabschiedet sich aus der DTM und engagiert sich in Zukunft in der Formel E

  • Ausstieg aus der DTM zum Ende der Saison 2018
  • Toto Wolff: "Die Jahre in der DTM werden immer ein großer Teil unserer Motorsport-Geschichte bleiben."

Mercedes-Benz hat eine strategische Neuausrichtung seines Motorsport-Engagements vorgenommen. Die Marke mit dem Stern verabschiedet sich zum Ende der Saison 2018 von der DTM. Ab dem Folgejahr wird Mercedes-Benz in der Formel E an den Start gehen.

Mit so vielen Titeln wie möglich aus der DTM verabschieden
Seit der Gründung der 'neuen' DTM haben wir in bisher 18 Rennsaisons in Folge viele tolle Rennen, spektakuläre Duelle und einen Wettbewerb auf Augenhöhe erlebt. Wir durften Meisterschaften feiern und mussten Niederlagen einstecken. Dabei haben wir jede Sekunde genossen.

"Die Jahre in der DTM werden immer ein großer Teil unserer Motorsport-Geschichte bleiben", sagt Toto Wolff. "Mein Dank geht an alle Mitarbeiter, die über Jahre hinweg in der DTM tolle Arbeit geleistet und Mercedes-Benz zum erfolgreichsten Hersteller der Serie gemacht haben. Auch wenn so ein Abschied natürlich schwer fällt, werden wir in dieser und nächster Saison alles dafür tun, uns mit so vielen Titeln wie möglich aus der DTM zu verabschieden. Das sind wir unseren Fans und uns selber schuldig."

In bisher 26 Saisons konnten wir zehnmal die Fahrermeisterschaft, dreizehnmal die Teamwertung und sechs Markenmeisterschaften gewinnen (jeweils DTM+ITC). Gemeinsam mit unseren Fans haben wir 183 Rennsiege, 128 Pole-Positions sowie 540 Podestplätze gefeiert.

"Mit dem Ausstieg aus der DTM geht für uns eine langjährige Motorsport-Ära zu Ende. Wir blicken mit Stolz auf das Engagement unserer Teams, Fahrer, Partner und den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen zurück, die die DTM oft genug zu einer faszinierenden Plattform für unsere Kunden und Markenfans gemacht haben", sagt Dr. Jens Thiemer, Vice President Marketing Mercedes-Benz Cars. "Nun ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen."



Hankook
24.7.2017

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Maro Engel fährt mit Hankook Rennreifen vom vorletzten Startplatz zu seinem ersten DTM-Sieg

Mit einem spannenden und spektakulären Rennen begann am Sonntag auf dem Moskau Raceway die zweite Hälfte der DTM-Saison 2017. Dabei feierte Maro Engel seinen ersten Sieg in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie. Der Mercedes-Benz-Pilot hatte bereits in Runde eins den vorgeschriebenen Reifenwechsel absolviert und diese Taktik war erfolgreich. Der 29-Jährige kämpfte sich mit dem schnellen und konstanten Slick von Premium-Hersteller Hankook immer weiter nach vorn, fuhr im letzten Umlauf seine persönliche Bestzeit und überquerte nach 36 Runden als Erster die Ziellinie. Hinter ihm wurde Mattias Ekström (Audi) Zweiter und übernahm damit wieder die Führung in der Fahrerwertung.

Maro Engel war im Sonntagsrennen auf dem Moskau Raceway vom vorletzten Startplatz aus ins Rennen gegangen und setzte mit seinem frühen Boxenstopp alles auf eine Karte. Der Hankook Rennreifen Ventus Race belohnte diese mutige Strategie und unterstütze die unglaubliche Aufholjagd des Mercedes-Benz-Piloten mit seinem hohen Grip-Niveau und extremer Konstanz. In Runde 23 übernahm Maro Engel Boxenstopp-bereinigt die Führung, die er bis zum Schluss nicht mehr abgab.

Mattias Ekström war als Zweiter in den Sonntagslauf auf dem Moskau Raceway gegangen und hatte sich in Runde zwölf an die Spitze gesetzt, die er jedoch nach seinem Pflicht-Boxenstopp wieder abgeben musste. Mit dem frischen Satz Hankook Reifen gelangen dem Schweden danach spektakuläre Überholmanöver, doch zum Sieg reichte es nicht ganz. Mit Rang zwei eroberte der Schwede jedoch wieder die Führung im Gesamtklassement zurück.

Pole-Setter Bruno Spengler sicherte sich in letzter Minute Rang drei. Der BMW-Pilot überholte in der finalen Runde seinen Markenkollegen Marco Wittmann und machte damit den Platz auf dem Treppchen perfekt. Der aktuelle DTM-Champion wurde auch noch von René Rast (Audi) abgefangen, der Vierter wurde und damit in der Fahrerwertung einen Punkt hinter Ekström auf Rang zwei liegt. Dritter ist Lucas Auer (Mercedes-Benz).

Dem Audi Sport Team Phoenix gelang auf dem Moskau Raceway mit 38.950 Sekunden der schnellste Boxenstopp, der mit 25 Punkten für die Gesamtwertung beim Best Pit Stop Award von Hankook belohnt wird. Die siegreiche Crew erhält zudem beim nächsten DTM-Rennwochenende in Zandvoort drei Kästen Bier.



Daimler / Audi
24.7.2017

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Debütsieger in Moskau: Maro Engel holt ersten DTM-Sieg

Maro Engel (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) erzielt im zweiten Rennen auf dem Moscow Raceway seinen ersten DTM-Sieg

Spektakuläre Premiere für Maro Engel (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) auf dem Moscow Raceway: In seinem erst zweiten Rennen auf der russischen Rennstrecke erzielte der DTM-Rückkehrer vor 25.000 Zuschauern (am gesamten Wochenende) seinen ersten Sieg in der DTM. Der Sieger des letztjährigen 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring gab an diesem Wochenende sein Debüt auf dem Moscow Raceway nordwestlich der russischen Hauptstadt. Engel profitierte auf dem Weg zu seinem ersten DTM-Sieg von einer frühen Boxenstopp-Strategie sowie einer Safety Car-Phase.

Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) und Robert Wickens (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) beendeten das Rennen auf den Plätzen neun und zehn. Auer liegt nach zehn Saisonläufen mit 97 Punkten auf Platz drei der Fahrerwertung.

Gary Paffett (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) überquerte die Ziellinie als Elfter knapp außerhalb der Punkteränge. Nach dem Rennen erhielt er eine 30-Sekunden-Ersatzstrafe für das Verursachen einer Kollision mit Audi-Fahrer Loic Duval. Edoardo Mortara (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) übernahm den elften Platz von Paffett. Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) musste sein Auto nach einer Berührung im Zweikampf mit Loic Duval (Audi) vier Runden vor Rennende mit einem Reifenschaden an der Box abstellen.


Thriller in Moskau: Audi-Pilot Ekström wieder vorn

Mit einer spektakulären Aufholjagd hat Audi-Pilot Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) die Führung in der DTM zurückerobert. Nach dem turbulenten ersten Rennen der zweiten Saisonhälfte liegen drei Audi-Piloten auf den ersten vier Plätzen der Gesamtwertung.

Das Sonntagsrennen auf dem Moscow Raceway war ein echter Thriller. Nach einer frühen Safety-Car-Phase hatten jene Piloten einen Nachteil, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Reifenwechsel an die Box gekommen waren. Dazu zählte auch Mattias Ekström, der nach anfänglich klarer Führung auf den zehnten Platz zurückfiel und sich Position um Position wieder nach vorn arbeiten musste. Der härteste Brocken war dabei der amtierende Champion Marco Wittmann (BMW), den Ekström nach einem harten Duell in der vorletzten Runde von Platz zwei verdrängte. Anschließend machte der Audi-Pilot noch Jagd auf den Führenden Maro Engel (Mercedes-Benz), der bereits in der ersten Runde die Reifen gewechselt hatte und in der Schlussphase deutlich langsamer als Ekström war. Im Ziel fehlten dem Schweden nur 0,376 Sekunden zum ersten Saisonsieg.

"Nach Budapest ist es das zweite Mal, dass mich ein Safety-Car den Sieg kostet", sagte Ekström nach dem von harten Duellen und spektakulären Überholmanövern gekennzeichneten Rennen. "Am Anfang habe ich mit Bruno (Spengler) um die Führung gekämpft. Ich war auf Dauer schneller und konnte ihn überholen. Durch das Safety-Car wurden die Karten neu gemischt. Von da an war es ein höchst unterhaltsames Rennen. Am Ende bin ich heute mit Platz zwei, 20 Punkten aus Qualifying und Rennen sowie der Tabellenführung sehr zufrieden."

Auch den anderen Audi-Piloten wurde auf dem Moscow Raceway am Sonntag nichts geschenkt. René Rast, Jamie Green (beide Audi Sport Team Rosberg) und Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) kämpften sich von hinteren Positionen mit beherzten Manövern auf die Plätze vier (Rast), fünf (Green) und sieben (Rockenfeller) nach vorn. Gegen Rockenfeller wurde nach Rennende eine 5-Sekunden-Zeitstrafe ausgesprochen, wodurch er seinen Platz in den Punkterängen verlor.

Loïc Duval zählte zur Gruppe jener Fahrer, die vor der Safety-Car-Phase an die Box gekommen waren. Der Franzose lag mit dieser Strategie zeitweise auf dem vierten Platz, wurde kurz vor Rennende aber gleich von zwei Konkurrenten touchiert und fiel bis auf Rang 15 zurück. Nico Müller fuhr dagegen einen extrem langen ersten Stint. Bis vier Runden vor Rennende verteidigte der Schweizer die Führung, ehe er seinen Boxenstopp absolvierte.

"Das war ein unglaublich spannendes Rennen", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Es gab von Anfang bis Ende packende Duelle und Überholmanöver. Da war alles drin, was sich DTM-Fans wünschen. Ohne das Safety-Car hätten wir vielleicht auch heute gewinnen können. Aber trotzdem war es insgesamt ein gutes Ergebnis für uns mit drei Autos in den Punkterängen und einem Podium. In allen drei Meisterschaften sind wir nun in einer guten Position."

Die Fahrerwertung führt Mattias Ekström nun einen Punkt vor René Rast an. Jamie Green und Mike Rockenfeller behaupten die Positionen vier und sechs. In der Herstellerwertung baute Audi den Vorsprung aus. In der Teamwertung liegen mit dem Audi Sport Team Rosberg und dem Audi Sport Team Abt Sportsline nach zehn von 18 Rennen zwei Audi-Teams an der Tabellenspitze.

Weiter geht es in der DTM am 19. und 20. August in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste.

Ergebnis 2. Rennen:
1.   Maro Engel (Mercedes-Benz) 36 Rd. in 56.41,087 Min.
2.   Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +0,376 Sek.
3.   Bruno Spengler (BMW) +3,981 Sek.
4.   René Rast (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) +4,702 Sek.
5.   Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) +5,410 Sek.
6.   Marco Wittmann (BMW) + 7,192 Sek.
...
14.   Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) +12,416 Sek.
15.   Loïc Duval (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) +19,913 Sek.
16.   Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +37,728 Sek.



Audi
22.7.2017

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Rast vor 'Rocky': Audi-Doppelsieg in Moskau

Ein Neuling ist sensationell »Halbzeitmeister« der DTM: Mit einem Start-Ziel-Sieg holte sich Audi-Pilot René Rast im ersten der beiden DTM-Rennen auf dem Moscow Raceway in Russland die Tabellenführung zurück. Mike Rockenfeller machte trotz eines gebrochenen Fußes einen Audi-Doppelsieg perfekt.

René Rast sorgt in seiner ersten DTM-Saison weiter für Furore: Obwohl er noch nie zuvor in Russland war und den Moscow Raceway bei Moskau nur aus dem Simulator kannte, sicherte sich der Pilot des Audi Sport Team Rosberg am Samstag die Pole-Position und anschließend einen in der DTM seltenen Start-Ziel-Sieg. Damit liegt der Deutsche nach neun von 18 Rennen knapp vor Lucas Auer (Mercedes-Benz) und Mattias Ekström (Audi) an der Tabellenspitze.

"Es war ein geniales Rennen", sagte Rast nach seinem zweiten Sieg in der DTM. "Das Auto war mega, der Boxenstopp super - einen großen Dank an das Team! In der Meisterschaft wieder ganz vorne zu sein ist ein tolles Gefühl."

Nicht minder eindrucksvoll war der zweite Platz von Mike Rockenfeller, der nach seinem unverschuldeten Unfall auf dem Norisring mit einem gebrochenen linken Fuß startete und auf dem Moscow Raceway mit rechts bremsen musste. "Das ist in der DTM gar nicht so einfach", sagte der Pilot des Audi Sport Team Phoenix, der von Startplatz zwei ins Rennen ging und René Rast 38 Runden lang wie ein Schatten folgte. 'Rocky' wehrte in der Anfangsphase eine Attacke von BMW-Pilot Augusto Farfus ab und wahrte mit Platz zwei seine Titelchance. "Für meine Mechaniker und mich ist heute ein toller Tag. Sie haben so hart gearbeitet, das Auto nach dem Norisring aufzubauen, und ich denke, nicht viele haben damit gerechnet, dass wir das hier schaffen. Umso stolzer bin ich auf mein Team."

Dem konnte sich Audi-Motorsportchef Dieter Gass nur anschließen. "Ein super Doppelsieg für Audi! René (Rast) hat von A bis Z eine fantastische Leistung gezeigt: Pole-Position, Start-Ziel-Sieg. Und dass Mike (Rockenfeller) mit einem gebrochenen Fuß in der besten Tourenwagen-Serie der Welt gegen die besten Fahrer auf Platz zwei gefahren ist, ist wirklich beeindruckend."

Für die anderen Audi-Piloten lief der Samstag nicht so gut. Der als Tabellenführer gestartete Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) fiel nach einem Rempler von BMW-Pilot Timo Glock bereits in der Startrunde weit zurück und verlor später im Duell mit Lucas Auer weitere Positionen. Der Schwede arbeitete sich noch auf Rang acht nach vorn und hätte auf der Ziellinie in einem weiteren Fotofinish fast noch Gary Paffett (Mercedes-Benz) abgefangen.

Jamie Green wurde in der Startrunde ebenfalls hart von einem Konkurrenten getroffen und brachte seinen angeschlagenen Audi RS 5 DTM auf Rang neun ins Ziel. Nico Müller überquerte die Ziellinie als Zehnter, kassierte wegen eines Frühstarts aber nachträglich fünf Strafsekunden. Loïc Duval zeigte mit Platz zehn eine gute Qualifying-Leistung, wurde jedoch wegen der insgesamt dritten Verwarnung der Saison auf Startplatz 15 zurückversetzt. Trotzdem verpasste der Franzose nur ganz knapp seinen ersten Punkt in der DTM.

Nach der ersten Saisonhälfte führt Audi mit 69 Punkten Vorsprung auf Mercedes-Benz die Herstellerwertung an, das Audi Sport Team Rosberg behauptet Platz eins in der Teamwertung. Mit dem zweiten Rennen auf dem Moscow Raceway beginnt am Sonntag um 13.45 Uhr MESZ bereits die zweite Halbzeit einer überaus spannenden DTM-Saison.

Ergebnis 1. Rennen:
1.   René Rast (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) 38 Rd. in 57.50,085 Min.
2.   Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) +0,770 Sek.
3.   Marco Wittmann (BMW) +3,899 Sek.
4.   Robert Wickens (Mercedes-Benz) +6,098 Sek.
5.   Timo Glock (BMW) +9,498 Sek.
6.   Lucas Auer (Mercedes-Benz) +14,663 Sek.
7.   Gary Paffett (Mercedes-Benz) +17,696 Sek.
8.   Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +17,795 Sek.
9.   Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) +24,310 Sek.
...
11.   Loïc Duval (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) +25,876 Sek.
15.   Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +29,727 Sek.



Hankook
20.7.2017

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Hankook und die DTM gehen am Moskau Raceway in die zweite Saisonhälfte

Drei Wochen nach dem spektakulären Sonntagsrennen auf dem Norisring in Nürnberg ist Premium-Reifenhersteller Hankook mit der DTM zu Gast in Russland. Auf dem Moskau Raceway geht die wohl populärste internationale Tourenwagenserie nach dem Samstagsrennen und insgesamt neunten Lauf in die zweite Saisonhälfte 2017. Der 3,931 Kilometer lange, anspruchsvolle Kurs nordwestlich von Moskau ist bereits zum fünften Mal hintereinander Gastgeber der DTM und verlangt den 18 Piloten mit seinen vielen Richtungsänderungen und Kurvenkombinationen alles ab. Dabei wurden die Fahrer in der Vergangenheit von Hankooks Rennreifen Ventus Race mit viel Grip sowie hoher Zuverlässigkeit und Konstanz optimal unterstützt.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 160 km/h gehört der Moskau Raceway zu den langsameren Kursen im DTM-Tourkalender. Der Top-Speed wird auf der gut 900 Meter langen Geraden vor Start-und-Ziel mit ca. 245 Kilometern pro Stunde erreicht. Am Ende dieser Passage bietet sich den Fahrern die beste Überholmöglichkeit. "Es ist auf dem Moskau Raceway wichtig, flüssig durch die Kurven zu fahren, um Schwung mitzunehmen und optimal auf die Geraden herausbeschleunigen zu können. Wem das am besten gelingt, der kann auch an anderen Streckenabschnitten überholen", erklärt Hankooks verantwortlicher DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

Auf dem glatten Fahrbahn-Belag des Moskau Raceway muss der zu Saisonbeginn neu entwickelte Rennreifen von Hankook so schnell wie möglich das optimale Temperaturfenster erreichen. Nur dann entwickelt er sein hohes Grip-Level. Thomas Baltes: "Seit diesem Jahr dürfen die Rennreifen in der DTM nicht vorgeheizt werden. Mit einem ausgeglichenen Fahrzeug-Setup und etwas höherem Luftdruck wird der Ventus Race auch auf dem geschlossenen Asphalt des russischen Rennkurses schnell sein optimales Temperaturfenster erreichen."

Mit seiner erhöhten Kurvenzahl und vielen Richtungsänderungen ist der mittlere Strecken-Sektor des Moskau Raceway für die Konstruktion eines Rennreifens eine Herausforderung. "Insgesamt wird die Lauffläche des Reifens stärker belastet. Im Vergleich zu anderen DTM-Kursen ist die Beanspruchung für die Reifen hier aber eher niedrig", so der Hankook DTM Renningenieur.

Alle drei Automobil-Hersteller, Audi, BMW und Mercedes-Benz, haben sich auf dem Moskau Raceway bereits in die Siegerlisten eingetragen. Die Fans können sich daher wie immer in den vergangenen Jahren auf einen abwechslungsreichen und spannenden Rennverlauf freuen. Thomas Baltes: "Der Moskau Raceway hat kaum Bodenwellen, deshalb ist das Anbremsen in den zahlreichen Kurven leichter als beispielsweise am Norisring, wo die Fahrzeuge wegen des Bouncings sehr unruhig werden. Wichtig ist hier eine gute Traktion, um aus den vielen langsameren Passagen schnell herausbeschleunigen zu können. Dabei wird unser Rennreifen die Fahrer wie bisher optimal unterstützen."



BMW
20.7.2017

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Nächste Station Moscow Raceway

BMW Teams zu Gast in Russland

Nach dem erfolgreichen Heimspiel auf dem Norisring steht für die BMW Teams in der DTM die zweite Auslandsreise der Saison bevor. Das fünfte DTM-Wochenende des Jahres wird auf dem Moscow Raceway ausgetragen. Die BMW Piloten haben gute Erinnerungen an den Kurs vor den Toren der russischen Hauptstadt. 2014 feierte Maxime Martin dort seinen ersten Sieg in der DTM überhaupt. Im vergangenen Jahr gewann Marco Wittmann auf dem Weg zu seinem zweiten DTM-Titel in Moskau.

Die Ausgangslage
Am Rennwochenende in Nürnberg stand an beiden Tagen ein BMW Fahrer auf der obersten Stufe des Podiums. Im Samstagsrennen holte Bruno Spengler den ersten Norisring-Sieg für BMW seit 25 Jahren sowie den gleichzeitig 25. Sieg seit dem DTM-Comeback 2012. Maxime Martin komplettierte den Doppelerfolg als Zweiter. Im Sonntagsrennen gewann Martin nach einer souveränen Vorstellung. Dies war ein weiterer Meilenstein: der 75. Sieg von BMW in der Geschichte der DTM. In der Fahrerwertung liegt Martin als bestplatzierter BMW Pilot mit 78 Punkten auf dem dritten Rang, elf Zähler hinter Spitzenreiter Mattias Ekström (Audi). Bei den Herstellern belegt BMW vor den beiden Rennen in Moskau mit bisher 248 gesammelten Punkten die dritte Position. Audi führt die Wertung mit 326 Zählern an.

Die Historie
Die DTM gastiert seit 2013 auf dem Moscow Raceway, der etwa 80 Kilometer westlich der russischen Hauptstadt Moskau liegt. Sechs Rennen wurden dort bisher absolviert, und dabei holten die BMW Fahrer insgesamt neun Podiumsplatzierungen. Bei der Premiere 2013 stand Augusto Farfus als Dritter auf dem Treppchen. 2014 feierte Maxime Martin in Moskau seinen ersten Sieg in der DTM, Bruno Spengler wurde Zweiter. Im Jahr 2015 fuhr Spengler als Dritter am Samstag und Zweiter am Sonntag in beiden Rennen wieder auf das Podium. Zudem sicherte sich Marco Wittmann im Samstagsrennen den zweiten Rang. Im vergangenen Jahr gewann Wittmann das Rennen am Sonntag, seine BMW Kollegen Tom Blomqvist und Spengler feierten mit ihm auf dem Podest. Die Strecke ist 3,931 Kilometer lang und wurde 2012 eröffnet.



DTM
19.7.2017

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Ekström ist der Gejagte auf dem Moscow Raceway

Am kommenden Wochenende tritt die DTM zum fünften Mal in der Nähe von Moskau an, und die Ausgangslage in der Stadt der Kunst, der Kirchen und des Kremls ist so spannend wie nie zuvor. Auf dem Moscow Raceway wird der alte Hase und Tabellenführende Mattias Ekström (89 Punkte) der Gejagte sein. Der gewiefte Audi-Pilot wird sich auf dem 3,931 Kilometer langen anspruchsvollen Kurs den Angriffen seines Verfolgers Lucas Auer (Mercedes-AMG) erwehren müssen, der nur zwei Punkte weniger auf dem Konto hat. Maxime Martin (BMW/78), Jamie Green (Audi/75) und René Rast (Audi/72) wollen ihm ebenfalls die Tabellenführung streitig machen. Ekström, der DTM-Champion von 2004 und 2007, führt erstmals seit Sommer 2015 wieder die Tabelle an. "Noch liegen die Besten eng zusammen und es gibt keine klaren Favoriten. Ab jetzt wird der Kreis der Titelanwärter mit jedem Rennen kleiner und ich hoffe, bis zuletzt dabei zu sein," so der Schwede. Bei den bisherigen sechs DTM-Rennen in Moskau stand Ekström dreimal auf dem Podium. Auf dem Moscow Raceway haben die Fahrer kaum Zeit zum Verschnaufen.
Der Kurs ist eine interessante Mischung aus einer langen Geraden sowie schnellen und langsamen Kurven und permanenten Richtungswechseln - Schwerstarbeit für die DTM-Piloten in ihren Cockpits. Überholen ist nicht nur am Ende der rund einen Kilometer langen Start-Ziel-Geraden möglich.

Audi liegt derzeit in allen drei DTM-Wertungen an der Spitze und die Ingolstädter wollen die Oberhand behalten. Die Bilanz auf dem Moscow Raceway fällt bisher ausgeglichen aus: Von den sechs Rennen seit 2013 konnten Audi, BMW und Mercedes-AMG jeder zwei für sich entscheiden.

Für Audi triumphierte 2013 und 2015 Mike Rockenfeller. 'Rocky' ist trotz eines gebrochenen Mittelfußknochens sehr zuversichtlich und will nach seinem Unfall auf dem Norisring mit einer extra angefertigten Bandage und einem angepassten Rennschuh mit steiferer Sohle an den Start gehen. "Für mich persönlich war es nie ein Thema, dass ich nicht fahre. Ich hoffe, dass ich mit der Bandage auch genauso schnell fahren kann, wie mit einem gesunden Fuß." Bremsen wird Rockenfeller voraussichtlich mit dem rechten Fuß, anders als er das üblicherweise im DTM-Auto tut. "Es wird eine Herausforderung für mich sein, das auf den Punkt zu bringen. Ich hoffe, dass ich auf dem gleichen Level fahren kann. Aus anderen Serien bin ich das Rechtsbremsen grundsätzlich ja gewohnt."

Eine sehr gute Figur gab BMW-Pilot Bruno Spengler bisher in Russland ab. "Auf Moskau freue ich mich riesig. Der Moscow Raceway ist ein sehr technischer und anspruchsvoller Kurs, auf dem man gut überholen kann. Ich mag die Strecke sehr und habe dort bisher immer sehr gute Ergebnisse erzielt," so der Kanadier, der zuletzt am Norisring mit einem Sieg in die Erfolgsspur zurückgekehrt war. Spengler stand in Moskau seit 2014 bereits vier Mal auf dem Podest. "Hoffentlich können wir die gute Performance vom Norisring nach Moskau mitnehmen."

Beflügelt fährt Mercedes-Pilot Lucas Auer, erster Verfolger von Ekström in der Meisterschaft, nach Moskau. Zu Beginn der Woche wurde bestätigt, dass der zweimalige Saisonsieger in der Woche nach dem DTM-Einsatz in Moskau auf dem Hungaoring erstmal ein Formel-1-Auto testen darf. Im Rahmen des Young-Driver-Test der Königsklasse darf Auer beim Team Force India seine Qualitäten zeigen.

Zunächst gilt aber Moskau seine volle Konzentration. Auer: "Der Kurs in Moskau ist unerhört anspruchsvoll. Da ist fast von allem etwas dabei. Die beiden Qualifyings werden ganz klar der Schlüssel sein. Wer da vorne ist, hat schon die halbe Miete." Der furios in die Saison gestartete Österreicher will auch kurz vor Saisonhälfte noch keine Gedanken an die Meisterschaft verschwenden: "Ich bleibe meiner Linie treu und schaue von Rennen zu Rennen."

Das neunte Saisonrennen der DTM startet am Samstag um 15:40 Uhr (lokale Zeit). Am Sonntag gehen die Piloten um 14:45 Uhr in die Aufwärmrunde. Die ARD überträgt an beiden Tagen live im 'Ersten' (Samstag ab 14:30 Uhr MESZ, Sonntag ab 13:30 Uhr MESZ).



Audi
2.7.2017

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Audi-Pilot Ekström verteidigt DTM-Führung

Nach einem dritten Platz am Samstag und einem vierten Platz am Sonntag verlässt Audi-Pilot Mattias Ekström vom Audi Sport Team Abt Sportsline den Norisring als Führender der DTM-Gesamtwertung.

Das hochdramatische Sonntagsrennen auf dem einzigen Stadtkurs der DTM wurde von einem schweren Unfall überschattet, in den Audi-Pilot Mike Rockenfeller unverschuldet verwickelt wurde.Rockenfellers Audi RS 5 DTM wurde am Ende der Start-Ziel-Geraden vom außer Kontrolle geratenen Mercedes-Benz des Briten Gary Paffett getroffen. Bei der heftigen Kollision zog sich Rockenfeller am linken Fuß eine Fraktur des fünften Mittelfußknochens zu.

"Wir sind froh, dass Mike (Rockenfeller) und auch Gary (Paffett) bei diesem wirklich schlimm aussehenden Unfall nichts Ernsteres passiert ist", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Es beweist einmal mehr, wie hoch der Sicherheitsstandard in der DTM ist. Generell war es heute für uns ein schwieriges Rennen mit einem enttäuschenden Ausgang - vor allem, wenn ich mir die letzte Kurve anschaue. Marco Wittmann war heute etwas übermotiviert, denn er hat Mattias (Ekström) bereits am Anfang neben der Strecke überholt und ist ihm dabei auch schon ins Auto gefahren."

Nach einer hektischen Anfangsphase mit zahlreichen Kollisionen wurde das Rennen in Runde 33 nach dem Unfall von Gary Paffett und Mike Rockenfeller mit der Roten Flagge unterbrochen. Nach dem Restart behauptete Mattias Ekström zunächst den vierten Platz, ehe der Schwede in der vorletzten Runde den BMW von Marco Witmann überholte und sich Rand drei schnappte. Den verdienten Platz auf dem Podium verlor Ekström jedoch wieder, als ihm Wittmann in der letzten Kurve aufs Heck fuhr und Mercedes-Benz-Pilot Edoardo Mortara im spektakulären Fotofinish der lachende Dritte war.

"Mein Rennen war sehr unterhaltsam", sagte Ekström, der in der Gesamtwertung zwei Punkte vor Lucas Auer (Mercedes-Benz) und elf Punkte vor Sonntagssieger Maxime Martin (BMW) liegt. "Mein Start war nicht so toll, der Stint bis zur Roten Flagge sehr wild. Nach dem Restart fuhr ich die ganze Zeit auf Platz vier. Dann habe ich vom Kampf vor mir profitiert. Leider bin ich nach dem Schubser von Marco Wittmann in der letzten Kurve wieder auf Platz vier gelandet. Es war trotzdem ein schönes Wochenende mit vielen Punkten und der Meisterschaftsführung."

Neben Mattias Ekström holte am Sonntag nur Jamie Green vom Audi Sport Team Rosberg Punkte für Audi. Der Brite startete nach einem schwierigen Qualifying von Position 14, wechselte nach nur einer Runde die Reifen und kam mit dieser Strategie auf Platz acht nach vorn. Sein Teamkollege René Rast schied nach einer Kollision mit Robert Wickens (Mercedes-Benz) vorzeitig aus.

Vorjahressieger Nico Müller musste sich nach einem starken Qualifying und einem Punkt für Startplatz drei im Rennen mit Rang 13 begnügen. Loïc Duval vom Audi Sport Team Phoenix hatte als einziger Fahrer seinen Boxenstopp noch nicht absolviert, als das Rennen unterbrochen wurde. Duval sammelte so seine ersten Führungskilometer in der DTM, fiel nach dem Reifenwechsel aber auf Platz 15 zurück.

"Heute waren wir etwas unglücklich", so das Fazit von Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Aber so ist das im Motorsport manchmal. Wir führen weiter alle drei Wertungen an und werden alles daransetzen, in Moskau in drei Wochen wieder zurückzuschlagen."



BMW
2.7.2017

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Zweites Rennen, zweiter BMW Sieg

Maxime Martin gewinnt turbulenten Sonntagslauf auf dem Norisring. "Es war ein Wahnsinns-Wochenende für uns hier am Norisring." (Jens Marquardt, BMW Motorsport Direktor)

Nach dem Triumph im Samstagsrennen auf dem Norisring durch Bruno Spengler kam auch im achten Rennen des Jahres am Sonntag ein BMW Fahrer als Sieger ins Ziel: Nach 66 Runden mit zwei Safety-Car-Phasen und einem Rennabbruch machte Maxime Martin den insgesamt 75. Erfolg für BMW in der DTM perfekt, nachdem er von Platz sieben gestartet war.

Das Qualifying
Wie gewohnt entscheiden Tausendstelsekunden über die Startaufstellung auf dem engen Stadtkurs. Am Ende der 20-minütigen Session sichert sich Blomqvist im BMW Driving Experience M4 DTM mit einer Zeit von 47,252 Sekunden und einem Vorsprung von 0,004 Sekunden auf Robert Wickens (Mercedes) die Bestzeit. Es ist für Blomqvist die zweite Poleposition seiner Karriere, für BMW die dritte der Saison und die 59. in der DTM-Geschichte. In der Meisterschaftswertung bekommt Blomqvist für die Poleposition drei Zähler gutgeschrieben. Spengler beendet die Qualifikation im BMW Bank M4 DTM mit einer Zeit von 47,305 Sekunden auf Rang vier. Martin (SAMSUNG BMW M4 DTM) als Siebter und Glock (DEUTSCHE POST BMW M4 DTM) als Neunter schaffen ebenfalls den Sprung in die Top-10. Wittmann (Red Bull BMW M4 DTM) wird Zwölfter, Farfus (Shell BMW M4 DTM) belegt den 15. Platz.

Das Rennen
Spengler gelingt ein guter Start, der ihn auf Rang zwei nach vorn bringt. Blomqvist fällt hingegen auf den sechsten Platz zurück. Bereits nach der ersten Runde steuern fünf Fahrer die Box zum Pflichtstopp an, darunter Blomqvist und Farfus. Der Großteil des Feldes setzt auf einen frühen Stopp. Nach acht Runden haben alle sechs BMW Fahrer ihre Reifenwechsel absolviert. Durch die Strategie und dank der schnellen Arbeit des BMW Team RBM gelingt es Martin, der nach Runde sieben an die Box gekommen war, nach vorn zu fahren und in den Kampf um die Spitzenpositionen einzugreifen. Nach 25 Runden geht in Folge einer Kollision zwischen Mercedes-Pilot Robert Wickens und René Rast (Audi) das Safety Car auf die Strecke. Nach dem Re-Start übernehmen Martin und Spengler die Plätze eins und zwei. Allerdings führt der Kontakt mit einem anderen Fahrzeug, das seinen Stopp noch nicht absolviert hatte, zu einem Reifenschaden an Spenglers Fahrzeug. Wenig später muss das Rennen nach einem Unfall von Gary Paffett (Mercedes) und Mike Rockenfeller (Audi) abgebrochen werden.

Nach einer Unterbrechung von rund einer halben Stunde werden die Autos für die Restzeit von 25 Minuten wieder auf die Strecke geschickt. Martin hat für den Neustart den Spitzenplatz inne. Wittmann ist Dritter, nachdem er sich im Anschluss an die Safety-Car-Phase um mehrere Plätze verbessert hat. In der spannenden zweiten Rennhälfte behauptet sich Martin im Duell gegen Auer an der Spitze und holt für BMW schließlich den zweiten Sieg des Wochenendes. Wittmann kommt nach einem dramatischen Finish mit einem Millimeter-Dreikampf in der letzten Kurve als Fünfter ins Ziel, nur 0,027 Sekunden hinter dem Drittplatzierten Edoardo Mortara (Mercedes). Farfus sammelt als Siebter seine ersten Punkte der Saison, Blomqvist und Glock, der nach einem Reifenschaden früh einen zweiten Stopp eingelegt hat, belegen die Positionen neun und zehn. Spengler kämpft sich noch vom letzten auf den zwölften Platz nach vorn.



Daimler
2.7.2017

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Doppel-Podium für die »Pink Panther«: Lucas Auer und Edoardo Mortara nach Foto-Finish auf dem Podest

Foto-Finish im Kampf um Platz drei: Edoardo Mortara (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) erkämpft auf den letzten Metern vor der Ziellinie Platz drei. Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) erzielt als Zweiter seinen dritten Podestplatz in dieser Saison.

Spektakulärer Schluss-Spurt im zweiten Rennen auf dem Norisring: Die beiden »Pink Panther« Lucas Auer und Edoardo Mortara fuhren im zweiten Lauf vor 125.000 Zuschauern (am gesamten Wochenende) in ihren BWT Mercedes-AMG C 63 DTM auf den Plätzen zwei und drei auf das Podium. Lucas Auer verbesserte sich in einem dramatischen Rennen, das nach einem Unfall für eine halbe Stunde unterbrochen wurde, von Startplatz sechs bis auf Rang zwei nach vorne. Damit liegt er in der Fahrerwertung mit 87 Punkten nur noch zwei Zähler hinter dem Tabellenführer Mattias Ekström (Audi).

Sein Teamkollege Edoardo Mortara erkämpfte sich auf den letzten Metern des Rennens im Foto-Finish gegen Mattias Ekström und Marco Wittmann (BMW) den dritten Platz. Mortara fuhr damit zum zweiten Mal an diesem Rennwochenende auf dem Norisring in die Punkteränge. Nach seinem achten Platz im ersten Rennen am Samstag, belegte er im zweiten Lauf am Sonntag Position drei.

Dahinter überquerte Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) die Ziellinie auf Platz sechs. Robert Wickens (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) ging am Start von Startplatz zwei in Führung, fiel im Rennverlauf aber nach einer Berührung mit Audi-Pilot René Rast aus den Punkterängen heraus. Im weiteren Rennverlauf kämpfte er sich wieder bis auf den elften Platz nach vorne. Maro Engel (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) beendete sein 50. DTM-Rennen auf Platz 14.

Gary Paffett (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) schied nach einem Unfall kurz nach der Safety Car-Phase aus. Gary verlor nach einer leichten Berührung im Zweikampf mit Jamie Green (Audi) auf einer Bodenwelle die Kontrolle über sein Auto, schlug in der Streckenbegrenzung ein und krachte dann seitlich in das Auto von Mike Rockenfeller (Audi). Das Rennen wurde danach für eine halbe Stunde unterbrochen. Die beiden Fahrer konnten aus eigener Kraft aus ihren Autos aussteigen.

Ergebnis
1.   [# 36] Maxime Martin - BMW Team RBM   01:29:22,150 [h:m:s]
2.   [# 22] Lucas Auer - Mercedes-AMG Motorsport BWT   +02,903 Sek.
3.   [# 48] Edoardo Mortara - Mercedes-AMG Motorsport BWT   +04,460 Sek.



BMW
1.7.2017

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BMW siegt nach 25 Jahren wieder auf dem Norisring: Spengler triumphiert vor Martin, fünf BMW M4 DTM in den Top-6

Bruno Spengler (CAN) hat im Samstagsrennen auf dem Norisring (GER) den ersten DTM-Saisonsieg für BMW errungen. Der erste Triumph des Kanadiers seit dem Rennen in Spielberg (AUT) 2013 war nicht nur für ihn etwas ganz Besonderes - er war auch für BMW historisch. Der letzte BMW Fahrer, der auf dem Stadtkurs in Nürnberg (GER) gewinnen konnte, war 1992 Steve Soper (GBR) im BMW M3. Zugleich feierte BMW den ersten Sieg seit September 25. Sieg seit dem DTM-Comeback 2012. Maxime Martin (BEL) machte als Zweiter den 20. Doppelsieg für BMW in der DTM perfekt. Er war von der Poleposition ins Rennen gegangen. Marco Wittmann (GER), Timo Glock (GER) und Tom Blomqvist (GBR) sorgten auf den Plätzen vier, fünf und sechs für ein herausragendes Mannschaftsergebnis für BMW.

Das Qualifying
Die 20-minütige Session auf dem Norisring entwickelt sich zu einem Kampf um jede Tausendstelsekunde. Maxime Martin (SAMSUNG BMW M4 DTM) fährt in seiner letzten Runde die Bestzeit von 47,472 Sekunden und sichert sich mit 0,005 Sekunden Vorsprung auf René Rast (GER, Audi) die Poleposition - die dritte seiner DTM-Karriere und seine erste seit dem Samstagsrennen beim DTM-Saisonfinale 2015 in Hockenheim (GER). Für BMW ist es die zweite Poleposition der Saison und die 58. in der DTM-Geschichte. Bruno Spengler (BMW Bank M4 DTM) gelingt in 47,493 Sekunden die drittschnellste Rundenzeit. Dafür erhält er einen Punkt in der Fahrerwertung, Martin wird für seine Poleposition mit drei Zählern belohnt. Tom Blomqvist (BMW Driving Experience M4 DTM) als Vierter, Marco Wittmann (Red Bull BMW M4 DTM) als Siebter und Timo Glock (DEUTSCHE POST BMW M4 DTM) als Achter schaffen ebenfalls den Sprung in die Top-Ten und sorgen für das beste Qualifying-Ergebnis für BMW in der laufenden Saison. Augusto Farfus (BRA, Shell BMW M4 DTM) belegt den 16. Platz.

Das Rennen
Kurz vor Rennstart geht ein starker Regenschauer über dem Norisring nieder und sorgt für eine nasse Strecke. Am Start kommt Bruno Spengler auf Regenreifen sehr gut weg und übernimmt von Position drei die Führung. Maxime Martin fällt von der Poleposition zunächst auf Rang vier zurück, überholt aber bereits in Runde zwei René Rast wieder und ist Dritter. Während sich Spengler an der Spitze absetzen kann, holt sich Martin in Runde neun den zweiten Platz von Mattias Ekström (SWE, Audi) zurück. Nach rund 20 Runden ist die Strecke so stark abgetrocknet, dass alle Fahrer auf Trockenreifen wechseln. Spengler und Martin behaupten auch nach den Boxenstopps die ersten beiden Positionen. Im weiteren Rennverlauf setzt sich Spengler wieder ab und fährt den Sieg ein. Martin verteidigt in einem spannenden Duell Platz zwei gegen Ekström. Wittmann, Glock und Blomqvist arbeiten sich auf Trockenreifen nach vorn und beenden das siebte Saisonrennen auf den Plätzen vier, fünf und sechs. Blomqvist gelingt dabei in 48,345 Sekunden die schnellste Rennrunde. Farfus muss sein Fahrzeug nach elf Runden mit einem technischen Defekt in der Box abstellen.

Ergebnis
1.   [# 7] Bruno Spengler - BMW Team RBM   53:15,532 [h:m:s]
2.   [# 36] Maxime Martin - BMW Team RBM   +4,385 Sek.
3.   [# 5] Mattias Ekström - Audi Sport Team Abt Sportsline   +4,776 Sek.



DTM
26.6.2017

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Geänderte Startzeit für das Samstagsrennen der DTM am Norisring

  • Erster Lauf des Wochenendes auf 13:25 Uhr vorverlegt
  • Kurzfristige Änderung der ARD-Sendeplanung aus aktuellem Anlass

Eine kurzfristige wichtige Programmänderung des TV-Partners ARD hat beim vierten DTM-Rennwochenende der Saison auf dem Norisring in Nürnberg (30. Juni - 02. Juli 2017) eine neue Startzeit des ersten Laufs am Samstag zur Folge. Der ursprünglich für 18:55 Uhr geplante Start des Tourenwagenrennens auf dem Stadtkurs wird auf 13:25 Uhr vorverlegt. Hintergrund dieser Entscheidung ist eine Sondersendung der ARD zu den Trauerfeierlichkeiten für Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl (ab 17:10 Uhr).

Infolge der Programmänderung beginnt die Übertragung der ARD vom siebten DTM-Saisonrennen um 13:10 Uhr, also 15 Minuten vor dem Start. Die Renndauer beträgt unverändert 55 Minuten plus eine Runde. Die Änderung der Startzeit hat weitere Anpassungen des Zeitplans am Samstag zur Folge.

Alle Zeiten am Rennsonntag bleiben unverändert. Das DTM-Qualifying beginnt um 14:00 Uhr; Saisonrennen Nummer acht startet um 17:20 Uhr.



Audi
22.6.2017

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Audi-Pilot René Rast holt sich die DTM-Führung

Audi-Pilot René Rast ist der Mann der Stunde in der DTM: Der Neuling feierte auf dem Hungaroring seinen ersten Sieg in der DTM und schnappte sich mit einem Mega-Wochenende sogar die Führung in der Fahrerwertung. Auch in der Hersteller- und der Teamwertung hat Audi vor dem Heimrennen auf dem Norisring am 1./2. Juli die Nase vorn.

Nach seiner ersten DTM-Pole-Position am Samstag holte sich der 30-Jährige auch am Sonntag mit einer perfekten Runde die drei Zusatzpunkte für den besten Startplatz. Und dieses Mal lief auch im Rennen alles nach Plan: Vom Start weg übernahm der Deutsche aus dem Audi Sport Team Rosberg die Führung und baute diese kontinuierlich aus. Nach seinem Boxenstopp in Runde elf fiel Rast zunächst hinter seinen Markenkollegen Mattias Ekström aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline zurück, der bereits in der dritten Runde die Reifen gewechselt hatte. In der Schlussphase konnte Rast dann den Vorteil der frischeren Reifen nutzen und Ekström überholen. Damit gelang Rast in seinem neunten DTM-Rennen bereits der erste Sieg.

"Es ist ein unglaubliches Gefühl, am Hungaroring gewonnen zu haben", sagte René Rast nach seinem Premierensieg. "Zweimal auf der Pole, der erste Sieg und auch noch die Meisterschaftsführung - ich kann das noch gar nicht alles in Worte fassen. In einer Rookie-Saison kann man nicht erwarten, nach drei Rennwochenenden die Meisterschaft anzuführen und schon das erste Rennen gewonnen zu haben. Ich bin einfach glücklich, ein so gutes Team hinter mir zu haben."

Mattias Ekström verbesserte sich mit seinem zweiten Platz auf den vierten Tabellenrang. Der Schwede hatte sich vorgenommen, vor allem an seiner Qualifying-Leistung zu arbeiten, und holte sich an beiden Tagen je einen Zusatzpunkt für Startplatz drei. Insgesamt sammelte Ekström in Ungarn 30 Punkte und fuhr am Sonntag auch die schnellste Rennrunde.

Ekströms Teamkollege Nico Müller startete wie am Vortag von Position vier und kam auch als Vierter ins Ziel. Der junge Schweizer fuhr fast das ganze Rennen dicht hinter BMW-Pilot Maxime Martin, konnte diesen aber nicht überholen.

Eine kämpferische Leistung zeigte Jamie Green, der durch einen langsamen Boxenstopp zeitweise bis auf Rang neun zurückfiel. Der Brite machte anschließend mehrere Plätze gut. Den BMW des amtierenden DTM-Champions Marco Wittmann überholte er unter dem Jubel des ungarischen Publikums sogar außen herum. Green beendete das Rennen auf Rang fünf und liegt nach sechs Rennen lediglich fünf Punkte hinter seinem Teamkollegen René Rast und vier Punkte hinter Lucas Auer (Mercedes-Benz) auf dem dritten Tabellenrang.

Pechvogel des Tages war Mike Rockenfeller. Kurz vor dem Start des Rennens wurde an seinem Audi RS 5 DTM eine undichte Bremsleitung festgestellt, sodass Rockenfeller statt vom fünften Startplatz vom Ende des Feldes ins Rennen gehen musste. Mit einem Blitzstart, einem frühen Stopp und schnellen Rundenzeiten konnte sich Rockenfeller vom 18. noch auf den zehnten Platz nach vorn kämpfen und einen Punkt für das Audi Sport Team Phoenix holen. Teamkollege Loïc Duval wurde kurz vor Rennende von BMW-Pilot Tom Blomqvist touchiert und durch den folgenden Dreher auf Rang 16 zurückgeworfen.

Audi holte am Sonntag 70 der 107 möglichen Punkte und ist nun klarer Spitzenreiter der Herstellerwertung. In der Teamwertung baute das Audi Sport Team Rosberg seinen Vorsprung auf 39 Punkte aus. Zur Freude von Audi-Motorsportchef Dieter Gass kommt Audi damit als Führender aller drei Wertungen zum 'Heimspiel' nach Nürnberg. "Das heutige Rennen war natürlich fantastisch für uns", sagte Gass. "Nach dem für uns extrem enttäuschenden Samstag war es wichtig, heute zurückzuschlagen, einen Doppelsieg einzufahren und auch noch die Plätze vier und fünf zu holen. Ich freue mich unheimlich für René Rast: Er liefert eine wahnsinnige Premierensaison in der DTM ab."

Ergebnis 2. Rennen:
1.   René Rast (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) 35 Rd. in 58:01,592 Min.
2.   Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +1,041 Sek.
3.   Maxime Martin (BMW) +1,506 Sek.
4.   Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +1,861 Sek.
5.   Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) +5,772 Sek.
...
10.   Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) +13,159 Sek.
16.   Loïc Duval (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) +38,535 Sek



Audi
22.6.2017

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Tabellenführung, aber Enttäuschung für Audi

Audi hat im Samstagsrennen in Budapest (Ungarn) die Führung in der Hersteller- und Teamwertung der DTM übernommen. Nach einer starken Leistung im Qualifying mit fünf Audi RS 5 DTM an der Spitze der Startaufstellung endete das Rennen für Audi jedoch extrem enttäuschend.

Nach 34 Runden auf dem Hungaroring war Mike Rockenfeller vom Audi Sport Team Phoenix auf Platz vier der beste Audi-Pilot. Dabei hatte Audi in beiden Freien Trainings die Bestzeit erzielt und das Zeittraining am Samstagvormittag klar dominiert.

René Rast setzte seine eindrucksvolle Debütsaison in der DTM mit seiner ersten Pole-Position und einem neuen Rundenrekord fort. Teamkollege Jamie Green war nur 0,076 Sekunden langsamer und sorgte dafür, dass das Audi Sport Team Rosberg zum ersten Mal mit beiden Autos aus der ersten Reihe startete. Das Audi Sport Team Abt Sportsline sicherte sich mit Mattias Ekström und Nico Müller die zweite Startreihe, das Audi Sport Team Phoenix komplettierte den insgesamt starken Audi-Auftritt im Qualifying mit den Startpositionen fünf (Mike Rockenfeller) und sieben (Loïc Duval).

Nach dem Start fuhren mit René Rast, Mattias Ekström, Jamie Green und Mike Rockenfeller zunächst vier Audi RS 5 DTM souverän an der Spitze des Feldes, ehe in Runde acht das Safety-Car auf die Strecke ging, weil Maxime Martin seinen BMW auf der Strecke abgestellt hatte. Davon profitierten seine beiden Markenkollegen Timo Glock und Bruno Spengler sowie Mercedes-Benz-Pilot Paul Di Resta, die ihre Plicht-Boxenstopps zu diesem Zeitpunkt bereits absolviert hatten. Alle anderen Piloten mussten nach dem Restart zum Reifenwechsel an die Box kommen und fielen weit hinter das neue Führungstrio zurück.

Obwohl die Audi-Piloten teilweise bis zu zwei Sekunden schneller fuhren, reichte es am Ende für Mike Rockenfeller 'nur' zum vierten Platz. Der DTM-Champion des Jahres 2013 machte mehr als 20 Sekunden auf den späteren Sieger gut. Kurz vor Rennende holte Rockenfeller den Drittplatzierten Bruno Spengler ein, konnte den Kanadier aber nicht mehr überholen.

"Wäre das Rennen eine Runde länger gewesen, hätte ich ihn noch gekriegt", sagte 'Rocky' nach dem Rennen. "Das Ergebnis ist für Audi natürlich enttäuschend. Ich selbst habe das Maximum herausgeholt. Mein Auto war schnell und das Rennen hat viel Spaß gemacht. Die Regeln sind, wie sie sind: Wenn man riskiert, früh zu stoppen, dann weiß man, dass man ein eventuelles Safety-Car in der Tasche hat. Wir haben es heute nicht gemacht und sind dafür bestraft worden - andere wurden belohnt. Aber so ist Motorsport. Ich habe wichtige Punkte geholt und bin in der Tabelle auf Rang drei vorgerückt."

Mattias Ekström beendete das Rennen auf dem fünften Platz. René Rast und Jamie Green fielen durch späte Stopps auf die Plätze sechs und sieben zurück. Trotzdem konnte Green den Rückstand auf Tabellenführer Lucas Auer (Mercedes-Benz) auf acht Punkte reduzieren.

Nico Müller verpasste als Elfter knapp einen Punkt, nachdem er nach dem Restart hart am Heck getroffen wurde und sein Audi RS 5 DTM dabei stark beschädigt wurde. Loïc Duval gelang mit Startplatz sieben das beste Qualifying-Ergebnis seiner noch jungen DTM-Karriere. Der Franzose verpasste seine ersten DTM-Punkte durch eine Kollision in der letzten Runde, die ihn vom neunten auf den 15. Platz zurückwarf.

"Nach dem starken Qualifying ist das heutige Ergebnis für uns extrem enttäuschend und ärgerlich", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Die Ausgangssituation war perfekt, aber das Safety-Car kam in einem denkbar ungünstigen Moment. Wir waren gerade dabei, Loïc Duval an die Box zu holen, um wenigstens ein Auto in der Gruppe mit den Frühstoppern zu behalten. Man weiß ja nie genau, ob und wann es ein Safety-Car gibt. Wir hatten heute das mit Abstand stärkste Auto und werden alles daransetzen, morgen wieder um den Sieg zu kämpfen."

Ergebnis 1. Rennen:
1.   Paul Di Resta (Mercedes-Benz) 34 Rd. in 57:52,984 Min.
2.   Timo Glock (BMW) +1,393 Sek.
3.   Bruno Spengler (BMW) +4,598 Sek.
4.   Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) +4,948 Sek.
5.   Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +8,937 Sek.
6.   René Rast (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) +9,561 Sek.
7.   Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) +10,781 Sek.
...
11.   Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +33,106 Sek.
15.   Loïc Duval (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) +2:06,802 Min.



Audi
22.5.2017

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Audi-Doppelsieg beim Motorsport-Festival

Was für ein Sonntag für Audi beim Motorsport-Festival auf dem Lausitzring! Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse haben Jamie Green und Mattias Ekström den ersten Doppelsieg des neuen Audi RS 5 DTM perfekt gemacht. Mit fünf Autos auf den ersten sieben Plätzen war Audi insgesamt die stärkste Marke.

Strahlender Sieger des vierten Saisonrennens war Jamie Green aus dem Audi Sport Team Rosberg, der die Pole-Position in einem extrem engen Qualifying um lediglich 0,027 Sekunden verpasst hatte. Von Platz drei gestartet, überholte der Brite bereits in Runde vier den BMW von Tom Blomqvist und machte ab diesem Moment Jagd auf den Trainingsschnellsten Robert Wickens im Mercedes-Benz. In der 31. von 43 Runden gelang Green am Ende der Start-Ziel-Geraden das entscheidende Überholmanöver. Anschließend konnte sich Green von seinen Verfolgern absetzen, das Tempo kontrollieren und souverän den 15. Sieg seiner DTM-Karriere feiern. In der Gesamtwertung verbesserte sich Green auf die zweite Position, nur noch 16 Punkte hinter Tabellenführer Lucas Auer, der am Sonntag nur Zehnter wurde.

"Ich freue mich sehr über meinen zweiten Saisonsieg in nur vier Rennen", sagte Jamie Green nach seiner Siegesfahrt. "Gefühlt war es ein langes Rennen. Ich fuhr die meiste Zeit hinter Robert Wickens auf Platz zwei und habe den perfekten Zeitpunkt für meinen Angriff abgewartet. Im ersten Stint war Robert sehr stark, doch nach dem Boxenstopp konnte ich attackieren. Der Kampf mit ihm war fair und am Ende konnte ich einen Vorsprung herausfahren. Es ist toll, dass heute gleich zwei Audi-Piloten auf dem Podium standen."

Ein sensationelles Rennen mit einer aggressiven Strategie brachte Mattias Ekström vom achten Startplatz auf Rang zwei nach vorn. Das Audi Sport Team Abt Sportsline holte den Schweden schon nach einer Runde zum Reifenwechsel an die Box. Trotz des extrem frühen Stopps fuhr Ekström bis zuletzt konstant schnelle Rundenzeiten und überholte sechs Runden vor dem Ziel Robert Wickens ebenfalls. "Ich konnte die Reifen schon immer schonen, wenn ich eine gute Abstimmung habe", sagte der Rallycross-Weltmeister nach seinem ersten DTM-Podiumsergebnis der Saison 2017. "Und heute hatten wir eine gute Abstimmung. Von Startplatz acht mussten wir etwas Risikobereitschaft zeigen. Die Taktik hat toll funktioniert."

Mit derselben Taktik kam Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) von Startplatz elf auf Rang fünf nach vorn. Auch der Deutsche wechselte bereits nach einer Runde die Reifen. Nico Müller beendete sein 50. DTM-Rennen auf Platz sechs. René Rast komplettierte den Audi-Erfolg mit Platz sieben und einem neuen Rundenrekord, mit dem er seinen Bestwert vom Vortag noch einmal unterbot. Auch Loïc Duval gelangen schnelle Rundenzeiten. Nach einigen harten Zweikämpfen musste sich der DTM-Neuling allerdings am Ende trotzdem mit Rang 18 begnügen.

"Das war heute wirklich fantastisch für uns", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass nach dem spannenden Rennen. "Wir haben uns mit fast allen Fahrern nach vorn gekämpft. Der Sieg von Jamie (Green) schmeckt natürlich besonders süß. Aber auch die aggressiven Strategien von Mattias (Ekström) und Mike (Rockenfeller) mit ihren Stopps in der ersten Runde waren top. Sie sind bis zum Schluss schnelle Zeiten gefahren, Mike seine schnellste Runde sogar in der vorletzten. Das spricht für unseren neuen Audi RS 5 DTM. Wir hatten heute fünf Audi in den Top Sieben. Was will man mehr?"

Nach einer kurzen Pause geht es in der DTM am 17. und 18. Juni beim Ungarn-Gastspiel auf dem Hungaroring weiter. Dort feierte Audi im vergangenen J ahr zwei souveräne Siege.

Ergebnis 2. Rennen (TOP 7):
1.   Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) 43 Rd. in 56:20,480 Min.
2.   Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +6,295 Sek.
3.   Robert Wickens (Mercedes-Benz) +7,034 Sek.
4.   Gary Paffett (Mercedes-Benz) +7,387 Sek.
5.   Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Phoenix) +9,750 Sek.
6.   Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Abt Sportsline) +13,039 Sek.
7.   René Rast (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) +16,370 Sek.



Hankook
22.5.2017

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Jamie Green siegt am Lausitzring - Mattias Ekström fährt mit perfekter Taktik auf Platz zwei

Jamie Green hat nach einer überzeugenden Leistung den Sonntagslauf auf dem Lausitzring gewonnen. Nach 43 Runden überquerte der Audi-Pilot mit einem Vorsprung von 6,295 Sekunden vor seinem Markenkollegen Mattias Ekström als Erster die Ziellinie. Dritter wurde Robert Wickens (Mercedes-Benz). Der weiche und schnelle Slick von Premium-Reifenhersteller Hankook überzeugte nicht nur mit extrem hohem Grip-Niveau, sondern auch mit viel Konstanz. Mattias Ekström bestritt in seinem zweiten Stint 42 Runden mit einem Reifensatz und schob sich so von Startplatz acht auf Rang zwei vor.

Pole-Setter Robert Wickens sah am Sonntag lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Der Mercedes-Benz-Pilot machte die Pace und kontrollierte das Feld von der Spitze aus. Doch Jamie Green (Audi) wurde immer stärker, konnte den Kanadier in der 31. Runde überholen und verteidigte seine Führung sicher bis ins Ziel. Damit feierte Green nicht nur seinen 15. DTM-Erfolg, sondern schob sich mit seinem zweiten Saisonsieg in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor.

Mattias Ekström war von Platz acht aus ins Rennen gegangen und absolvierte bereits in Runde eins seinen Pflichtboxenstopp. Der Audi-Pilot kämpfte sich mit dem Ventus Race des exklusiven DTM-Partners Hankook immer weiter nach vorne und schob sich kurz vor Rennende an Robert Wickens vorbei. Der Schwede wurde für diese Taktik mit Rang zwei belohnt, Wickens sichert sich als Dritter den letzten Podiumsplatz. Dessen Markenkollege Gray Paffett überquerte als Vierter die Ziellinie vor Mike Rockenfeller (Audi), der ebenfalls in Runde eins zum Reifenwechsel an die Box gegangen war und sich von Startplatz elf auf Rang fünf vorarbeiten konnte. Bester BMW-Pilot war Maxime Martin, der als Achter einen Rang vor seinem Markenkollegen Marco Wittmann, dem aktuellen DTM-Champion, lag. Lucas Auer (Mercedes-Benz), der Sieger vom Samstag, wurde Zehnter und behauptete seine Führung in der Gesamtwertung.

"Dieses Rennen war wieder Werbung für die DTM. Es war spannend bis zum Schluss, es gab packende Positionskämpfe und spektakuläre Überholmanöver. Gestern hat Lucas Auer dominiert, heute haben Jamie Green, aber auch Mattias Ekström großen Rennsport geboten. Vor allem Ekström hat bewiesen, dass der Rennreifen von Hankook nicht nur unglaublich schnell, sondern auch sehr konstant ist", so Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa.

Dem BMW Team RBM gelang auf dem Lausitzring mit 36,024 Sekunden der schnellste Boxenstopp, der mit 25 Punkten für die Gesamtwertung beim Best Pit Stop Award von Hankook gewertet wird. Die siegreiche Crew erhält zudem beim nächsten DTM-Rennwochenende am Hungaroring bei Budapest drei Kästen Bier.

Jamie Green (Audi): "Mit dem neuen Rennreifen von Hankook und der Tatsache, dass es kein Boxenstopp-Fenster mehr gibt, sind die Rennen taktisch viel interessanter gewesen. Wir haben die Reifen im Gegensatz zu Mercedes-Benz sehr früh gewechselt, weil wir sonst wahrscheinlich hinter Robert geblieben wären. Und das hat gut geklappt. Man muss einfach versuchen, nicht nur schnell mit dem Hankook Slick zu sein, sondern auch lange mit ihm fahren zu können. Das ist momentan der Schlüssel zum Erfolg."

Entscheidung 'Ekström': Mattias Ekström wird verwarnt, weil er die Auslaufrunge nicht komplett absolvierte, behält aber seinen 2. Platz.



Hankook
18.5.2017

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Lucas Auer setzt erneut ein Ausrufezeichen auf dem Lausitzring und feiert zweiten Saisonerfolg

Lucas Auer ist zurzeit in der DTM nicht zu stoppen. Der Mercedes-Benz-Pilot feierte am Samstag auf dem Lausitzring einen souveränen Start-Ziel-Sieg und gewann damit zwei der bisherigen drei Saisonläufe. Der 22-Jährige war als Pole-Setter in das Rennen gegangen, kontrollierte das Feld von Beginn an und fuhr nach 43 Runden mit einem Vorsprung von 3.613 Sekunden vor seinem Markenkollegen Robert Wickens über die Ziellinie. Der Rennreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook überzeugte, wie schon beim Auftakt in Hockenheim, mit einem hohen Grip-Level und machte bis zum Schluss spannende Überholmanöver und Positionskämpfe möglich.

Der Lausitzring ist für Lucas Auer ein gutes Pflaster. Hier gelang dem Mercedes-Benz-Piloten im vergangenen Jahr sein erster Sieg in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie und auch am Samstag war der 22-Jährige auf der östlichsten Rennstrecke Deutschlands nicht zu schlagen. Robert Wickens machte den Doppelsieg für Mercedes-Benz perfekt, René Rast (Audi) feierte als Dritter den ersten Podiumsplatz in seiner DTM-Karriere. Bester BMW-Pilot war Maxime Martin auf Rang vier.

Mike Rockenfeller (Audi) und Gary Paffett (Mercedes-Benz), auf den Plätzen acht und neun gestartet, fuhren früh zum Reifenwechsel an die Box und beendeten das Rennen als Fünfter und Sechster. Gary Paffett schob sich damit in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor, liegt aber 34 Punkte hinter dem souverän führenden Tagessieger Lucas Auer. "Lucas Auer ist momentan in absoluter Topform. Ihm gelingt es, alles aus dem Rennreifen von Hankook herauszuholen, ohne ihn dabei zu überfordern. Wie bereits beim Auftakt in Hockenheim gab es auch hier am Lausitzring viele spannende Überholmanöver und Positionskämpfe. Auch wenn Lucas Auer zurzeit das Maß aller Dinge ist: In dieser DTM-Saison ist auch dank des Hankook Rennreifens alles möglich", so Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa.

Lucas Auer (Mercedes-Benz): "Wir hatten ein gutes und konstantes Auto, es war einfach zu managen. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie man auf einer schnellen Runde mit diesem schweren Tourenwagen einen solchen Kurvenspeed erreichen kann. Dabei spielt der Hankook Rennreifen eine entscheidende Rolle."

Robert Wickens (Mercedes-Benz): "Der Rennreifen von Hankook war heute mein Freund. Man muss ihn richtig managen und darf am Anfang nicht zu viel pushen, damit er am Ende nicht zu stark abbaut. Unser Setup hat mir dabei geholfen, den Slick über die gesamte Renndistanz zu kontrollieren und der Hankook Rennreifen hat perfekt performt."

René Rast (Audi): "Ich habe den Hankook Rennreifen am Anfang gut gemanagt und nicht zu sehr gepusht. Er hat bis zum Schluss gut gehalten, ich bin sehr zufrieden mit ihm."

Maxime Martin (BMW): "Der Hankook Reifen war heute gut, die anderen Autos sind offenbar ein bisschen besser mit ihm zurechtgekommen. Wir sind noch am Anfang der Saison und müssen lernen, besser mit dem Hankook Slick umzugehen. Ich kam heute gut mit dem Reifen zurecht, aber wir müssen noch viel arbeiten."



Audi und die Fans heiß auf die Lausitz

Die spektakulären Auftaktrennen in Hockenheim haben der DTM viele positive Schlagzeilen beschert - der Run auf die Tickets für das zweite Rennwochenende der Saison am Lausitzring ist deshalb in vollem Gang. Im vergangenen Jahr kamen fast 70.000 Zuschauer zum Motorsport-Festival an den Lausitzring, an diesem Wochenende, 20./21. Mai, könnten es noch mehr werden.

An diesem Wochenende haben die Zuschauer beim einzigen ostdeutschen Gastspiel der DTM wieder die Möglichkeit, den Mechanikern in den Boxen beim 'Pit View' über die Schulter und dem neuen Audi RS 5 DTM unter das Kohlefaserkleid zu schauen. Die eigens für die Fans eingerichtete Box Nummer 35 befindet sich am Lausitzring zwischen den Boxen der Audi Sport Teams Abt Sportsline und Rosberg.

Der gemeinsame Auftritt von DTM und ADAC GT Masters auf dem Lausitzring kam schon 2016 bei den Fans gut an. "Ich bin sicher, dass das Motorsport-Festival auch in diesem Jahr ein Erfolg wird", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Wir sind gespannt, wie das neue Format der DTM am Lausitzring funktioniert. Die ersten beiden Rennen waren höchst unterhaltsam."

Jamie Green und dem Audi Sport Team Rosberg gelang in Hockenheim der erste Sieg des neuen Audi RS 5 DTM. Das Audi Sport Team Abt Sportsline schaffte in 6,9 Sekunden den schnellsten Reifenwechsel gemäß neuem Boxenstopp-Format der DTM, bei dem nur noch acht Mechaniker am Auto arbeiten dürfen. Und auch das Audi Sport Team Phoenix ist gut in die neue DTM-Saison gestartet: Mike Rockenfeller punktete in beiden Rennen und begeisterte die Fans im ersten Lauf mit einer Aufholjagd von Platz 16 auf Rang drei. "Die DTM macht wieder richtig Spaß", sagt der DTM-Champion von 2013. "Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr auf die nächsten DTM-Rennen gefreut wie in diesem Jahr. Ich denke, den Zuschauern geht es auch so."

Die ARD überträgt beide Rennen live aus der Lausitz (Samstag ab 14:30 Uhr, Sonntag ab 15:00 Uhr).



Daimler
18.5.2017

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Strecke Lausitzring


 

Nächstes Saison-Highlight beim Motorsport Festival Lausitzring

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt beim Heimrennen in Hockenheim geht es für Mercedes-AMG Motorsport an den Lausitzring, der sich in der Vergangenheit als ein gutes Pflaster für das Team erwiesen hat.

  • 2017 findet auf dem Lausitzring zum zweiten Mal das gemeinsame Motorsport Festival von DTM und ADAC GT Masters statt
  • Mercedes-AMG Motorsport führt vor dem zweiten Rennwochenende der DTM-Saison 2017 die Fahrer-, Team- und Herstellerwertung an
  • Auf dem Lausitzring wurden seit 2000 21 DTM-Rennen ausgetragen. Bislang gab es zwölf verschiedene Sieger. Die meisten Rennen gewannen Bernd Schneider und Gary Paffett mit jeweils drei Siegen
  • Mit insgesamt zwölf Siegen ist Mercedes-AMG die erfolgreichste Marke auf dem Lausitzring
  • Ulrich Fritz: "Wir wissen, dass wir vom Grundspeed ein schnelles Auto haben, müssen aber sehen, wie sich das nun auf anderen Strecken auszahlt."

Lucas Auer: "Natürlich ist es etwas Besonderes für mich, ein Jahr nach meinem ersten Sieg an den Lausitzring zurückzukehren. Speziell nachdem ich zum Saisonstart ein gutes Wochenende in Hockenheim hatte. Entsprechend bin ich jetzt schon ein bisschen aufgeregt, wie es weitergeht. Wir haben ein super Auto, müssen aber noch etwas Feinschliff daran betreiben. Deshalb bin ich richtig gespannt, wie das Kräfteverhältnis auf einer anderen Strecke aussieht. Persönlich freue ich mich darauf. Letztes Jahr war das Motorsport Festival ein Wahnsinns-Event und ich hoffe, dass erneut so viele Zuschauer an die Strecke kommen."



BMW
17.5.2017

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Strecke Lausitzring


 

Ring frei zur zweiten Runde: Nach starkem Einstand der neuen DTM geht die Saison für BMW Motorsport in der Lausitz weiter

Nach der langen Winterpause startet die DTM im Mai gleich doppelt durch. Nur 14 Tage nach dem Saisonauftakt in Hockenheim (GER) bestreiten die sechs BMW Fahrer auf dem Lausitzring (GER) die Rennen drei und vier in diesem Jahr. Die Fans erwartet beim 'Motorsport Festival' ein vollgepacktes Rennprogramm. Neben der DTM tritt auch das ADAC GT Masters auf der 3,478 Kilometer langen Strecke an.

Die Ausgangslage
Mit 25 Punkten für Platz zwei im ersten Rennen, der Poleposition für Lauf zwei sowie Rang acht im Sonntagsrennen war Timo Glock (GER) vom BMW Team RMG (RMR) der erfolgreichste BMW Fahrer beim Saisonauftakt in Hockenheim. Auch DTM-Champion Marco Wittmann (GER) punktete für RMG in beiden Läufen und wurde für die starke Aufholjagd von Rang 17 auf 3 mit einem Platz auf dem Podium belohnt. Bruno Spengler (CAN) sorgte als Neunter im zweiten Rennen für die ersten beiden Zähler des BMW Team RBM in dieser Saison.

Die Historie
19 Rennen hat die DTM seit 2001 auf dem Lausitzring bestritten. Der Kurs ist insgesamt 3,478 Kilometer lang und wurde am 20. August 2000 eröffnet. Gleich beim ersten Auftritt nach dem DTM-Comeback feierte BMW sein bisher erfolgreichstes Wochenende in der Lausitz: Erst sicherte sich Bruno Spengler die Poleposition vor Augusto Farfus, dann machte Spengler im Rennen den 50. Sieg von BMW in der DTM perfekt. Farfus stand als Dritter ebenfalls auf dem Podium.

Die TV-Zeiten
DTM-Rennen Samstag, 14:30 Uhr, live im Ersten
DTM-Rennen Sonntag, 15:00 Uhr, live im Ersten



Hankook
17.5.2017

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Strecke Lausitzring


 

Neuer Hankook DTM Slick geht am Lausitzring ins nächste Rennwochenende

Der DTM-Auftakt in Hockenheim vor 14 Tagen hat die hochgesteckten Erwartungen noch weit übertroffen. Die Zuschauer erlebten spektakulären Rennsport vom Feinsten mit zahlreichen Überholmanövern, unterschiedlichen Strategien und spannenden Duellen bis zur letzten Runde. Großen Anteil an diesem beeindruckenden Saisonstart hatte der neu entwickelte Rennreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook. Der extrem weiche Slick ermöglichte super-schnelle Rundenzeiten, mit ihm stellte Lucas Auer im Qualifying zu Lauf eins einen neuen DTM-Pole-Rekord am Hockenheimring auf. Wie abgesprochen baute der neue Ventus Race aber wesentlich schneller ab als sein Vorgänger, so dass dem Reifenmanagement eine große Bedeutung zukam. Auch am Lausitzring, der zweiten DTM-Station, wird der Umgang der Teams und Fahrer mit dem neuen Hankook Slick ein entscheidender Faktor sein.

An diesem Wochenende macht die Silhouette-Car-Prototypenserie am Lausitzring Halt, der im Gegensatz zur Hochgeschwindigkeitsstrecke in Hockenheim zu den langsameren DTM-Kursen gehört. Das 3,478 Kilometer lange Asphaltband in der Niederlausitz ist mit zwölf Kurven und nur weniger Geraden technisch allerdings sehr anspruchsvoll. Der Hankook Rennreifen muss vor allem in den engen Passagen und dem winkeligen Infield viel Traktion liefern, damit die Piloten aus diesen Abschnitten schnell heraus beschleunigen können.

Für die Fahrer ist es bei den vielen Richtungsänderungen wichtig, den Slick von Premium-Reifenhersteller Hankook, der nicht mehr vorgeheizt werden darf, so schnell wie möglich auf die optimale Arbeitstemperatur zu bringen. "Der Asphalt am Lausitzring bietet wenig Grip, er ist feinporig und glatt. Um dennoch schnell das ideale Temperaturfenster des Ventus Race zu erreichen, muss das Fahrwerk der Autos, speziell die Federn, angepasst werden. Allerdings sollte das Setup nicht zu aggressiv sein, um den Reifen nicht zu stark zu belasten," erklärt Thomas Baltes, Hankook DTM-Renningenieur.

Die Höchstgeschwindigkeit am Lausitzring wird auf der Start-und-Ziel-Geraden mit ca. 240 Kilometern pro Stunde erreicht. Am Ende dieser Top-Speed-Passage kommt es wegen des welligen Untergrundes zum 'Bouncing', schnellen Auf- und Abwärtsbewegungen im Frontbereich der Fahrzeuge. Thomas Baltes: "Mit der Kombination aus einer guten Fahrzeug-Abstimmung und korrekten Luftdrücken können die Autos in diesen Bereichen optimiert werden. Allerdings darf der Reifendruck nicht zu niedrig sein, um die Konstruktion des Hankook Slicks nicht zu sehr zu stressen."

"Auf dem Lausitzring wurde in den vergangenen Jahren die Lauffläche des Hankook Rennreifens stärker gefordert als die Konstruktion. Das wird beim neuen Slick nicht anders ein. Entscheidend ist es, den Luftdruck bei den kalten Reifen zu Beginn so einzustellen, dass er sich beim Erwärmen bis zum Erreichen des optimalen Temperaturfensters auf den idealen Wert erhöht", so der Hankook DTM-Renningenieur.



Hankook
8.5.2017

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Strecke HHR


 

Jamie Green gewinnt turbulenten zweiten DTM-Lauf

Jamie Green hat am Sonntag auf dem Hockenheimring bei wechselnden Bedingungen den zweiten DTM-Lauf der Saison souverän gewonnen. Der Audi-Pilot überquerte nach 32 turbulenten Runden mit einem Vorsprung von 4.936 Sekunden als Erster die Ziellinie und feierte den 14. Sieg seiner DTM-Karriere. Bei trockener Witterung kam zunächst der neu entwickelte Slick Ventus Race von Premium-Reifenhersteller Hankook zum Einsatz. Als nach der Hälfte des Rennens stärkere Niederschläge einsetzten, wechselten alle Fahrer auf den Regenreifen von Hankook, der die Piloten auf der nassen Fahrbahn mit viel Grip unterstützte.

Jamie Green war am Sonntag von Rang drei aus ins Rennen gegangen und konnte gleich beim Start einen Platz gut machen. Wenig später kam das Safety-Car nach einer Kollision, an der drei Fahrer beteiligt waren, zum Einsatz. Beim Restart in Runde vier ließ Jamie Green (Audi) Pole-Setter Timo Glock (BMW) hinter sich und übernahm die Führung, die er bis zum Schluss nicht mehr abgab. Hinter dem Audi-Piloten überquerte Gary Paffett (Mercedes-Benz) als Zweiter die Ziellinie, Rang drei belegte der aktuelle DTM-Champion Marco Wittmann (BMW), der als 17. und damit Vorletzter ins Rennen gegangen war. Lucas Auer (Mercedes-Benz) der Sieger vom Samstag, wurde Vierter und führt damit nach dem ersten DTM-Rennwochenende die Gesamtwertung an.

Die Zuschauer sahen ein turbulentes DTM-Rennen mit vielen spektakulären Überholmanövern. Bereits nach wenigen Runden setzten auf dem Hockenheimring leichte Niederschläge ein. Da alle Piloten mit dem Hankook Slick Ventus Race gestartet waren, mussten sie ihr ganzes Können aufbieten, um auf der rutschiger werdenden Fahrbahn nicht von der Strecke abzukommen. Als der Regen zu stark wurde, wechselten alle Teams auf den Regenreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook, der bis zum Schluss viel Grip auf der nassen Strecke bot.

Neuer Hankook Slick feiert gelungene Premiere beim DTM-Auftakt in Hockenheim

Der neu entwickelte Slick von Premium-Hersteller Hankook hat am Samstag beim DTM-Auftakt in Hockenheim eine gelungene Premiere gefeiert. Der weiche Rennreifen bot die von ihm erwartete starke Performance und verhielt sich exakt so, wie von Fahrzeug-Herstellern und dem Veranstalter ITR e.V gewünscht. Der neue Ventus Race, der mittlerweile vierten Generation, bot allen Fahrern zunächst sehr viel Grip, baute dann aber wie geplant stärker ab. Dieser sogenannte Drop sorgte in der Folge für ein spannendes Rennen und viele Überholmanöver. Pole-Setter Lucas Auer (Mercedes-Benz) setzte sich nach einem harten Schlusskampf gegen Timo Glock durch und gewann das erste Rennen der Saison knapp vor dem BMW-Piloten. Mike Rockenfeller (Audi) überquerte nach 36 Runden als Dritter, von Startplatz 16 kommend, die Ziellinie.

Die Zuschauer sahen am Samstag beim DTM-Auftakt in Hockenheim ein spektakuläres Rennen, das zum Schluss dramatisch wurde. Lange Zeit hatte Pole-Setter Lucas Auer (Mercedes-Benz) wie der sichere Sieger ausgesehen. Doch in den letzten Runden schloss Timo Glock (BMW) zu dem 22-Jährigen auf und lieferte sich mit ihm einen spektakulären Kampf um die Spitze. Lucas Auer konnte jedoch alle Attacken abwehren und feierte den zweiten Sieg seiner DTM-Karriere.

Eine taktische Meisterleistung lieferte Mike Rockenfeller ab. Der Audi-Pilot, von Platz 16 aus ins Rennen gegangen, absolvierte schon in der neunten Runde den vorgeschriebenen Boxenstopp, kämpfte sich danach mit den frischen Rennreifen durch das Feld und wurde schließlich mit Rang drei belohnt. Sein Markenkollege Mattias Ekström hatte mit der gegenteiligen Strategie Erfolg. Der Schwede fuhr einen langen ersten Stint und steuerte erst in Runde 26 die Box zum Reifenwechsel an. Mit diesem Schachzug machte Ekström, der im Qualifying 17. geworden war, zwölf Plätze gut und beendete den ersten Saisonlauf als Fünfter knapp hinter Edoardo Mortara (Mercedes-Benz), der Platz vier belegte.



DTM
3.5.2017

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In neuem Gewand in eine rasante Zukunft: DTM-Auftakt in Hockenheim

Am kommenden Wochenende startet die DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison. Zum Auftakt der DTM vom 5. bis 7. Mai wartet die populäre Tourenwagenserie mit einer Vielzahl an Neuerungen auf. Die Saison 2017 verspricht besonders zu werden - in vielerlei Hinsicht: Schnellere Rennfahrzeuge, eine neue Aerodynamik, neue Reifen, zwei gleichlange Rennen, Punkte für die ersten Drei des Qualifyings, mehr Fan-Nähe als jemals zuvor. Die DTM macht sich fit für die Zukunft.

Vor allem die zusätzliche PS-Power sorgt bei Mattias Ekström, dem dienstältesten Fahrer in der DTM, für Freude und leuchtende Augen. Der DTM-Champion von 2004 und 2007 ist auch nach 16 Jahren in der DTM noch hungrig auf Erfolg, sieht sich aber enorm starker Konkurrenz gegenüber: "Alle 18 Fahrer sind Vollprofis und sehr gute Rennfahrer. Es gibt fünf, sechs Anwärter auf den Titel - unter anderem Edoardo Mortara, Jamie Green und Marco Wittmann. Wer schnelles und schlaues Fahren am besten kombiniert, wird Meister werden", glaubt der Audi-Pilot, den beim Auftakt eine Doppelbelastung erwartet. Parallel tritt der Schwede in der Rallyecross-Weltmeisterschaft an, die an diesem Wochenende ebenfalls wieder im Rahmen der DTM auf dem Hockenheimring zu Gast ist. Auch der DTM-Titelverteidiger Marco Wittmann kann den Saisonstart kaum erwarten. "Es wird spannend und abwechslungsreich. Der stärkere Reifenverschleiß und die Boxenstopps sind eine Herausforderung für die Fahrer und Teams. Dass gute Leistungen im Qualifying mit Punkten belohnt werden, finde ich positiv. Alle 18 Piloten haben die Chance, Rennen zu gewinnen", betont der BMW-Fahrer.

Die Zuschauer und Fans dürfen sich auf noch mehr Spannung und packenden Rennsport freuen, denn in der neuen Saison sind beide Rennen am Wochenende, am Samstag und Sonntag, mit jeweils 55 Minuten plus eine Runde, gleich lang. Die Zahl der Boxenstopps ist nicht beschränkt, der Zeitpunkt frei wählbar, dafür sind aber nur noch zwei Schlagschrauber und acht Mechaniker pro Auto zugelassen. Das Ziel ist es, den Faktor Mensch in der DTM weiter in den Vordergrund zu rücken. Gerade diese Komponente fasziniert auch Mercedes-AMG-Rückkehrer Maro Engel, der darin einen noch härteren und engeren Wettbewerb sieht: "Ich freue mich auf die Riesen-Atmosphäre. In Hockenheim findet immer ein Motorsportfest statt. Das wird die schnellste DTM, die es je gab. In den letzten Jahren sind die Präzision und die Liebe zum Detail noch ausgeprägter geworden. In der Breite ist die DTM vielleicht die härteste Meisterschaft weltweit."

Die Veränderungen am Technischen Reglement wirkten sich bereits bei den letzten Tests eindrücklich aus. Für die Fahrer ist die Leistungssteigerung der DTM-Boliden deutlich spürbar. Der Audi RS 5 DTM, der BMW M4 DTM und der Mercedes-AMG C 63 DTM haben nun jeweils mehr als 500 PS unter der Haube, was sich direkt in den Rundenzeiten spiegelt: BMW-Pilot Timo Glock war mit einer Bestzeit von 1:30,201 Minuten schnellster Fahrer bei den Tests. Zum Vergleich: Die schnellste Runde beim DTM-Finale 2016 wurde mit 1:32,344 Minuten gemessen.



Hancook
2.5.2017

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DTM-Saison 2017: Hankook startet mit neuer Rennreifen-Generation durch

Für Premium-Reifenhersteller Hankook und die in der DTM engagierten Teams von Audi, BMW und Mercedes-Benz beginnt an diesem Wochenende auf dem Hockenheimring die bereits siebte gemeinsame Saison. Seit 2011 ist Hankook exklusiver Reifenpartner der deutschen Premium-Fahrzeughersteller in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie. Seitdem bot Hankook mit den Ventus Race Rennreifen bei unterschiedlichsten Rennstreckencharakteristika stets eine starke Performance in Kombination mit maximaler Konstanz und höchster Sicherheit.
Darüber hinaus setzt Hankook auch weiter auf den Nachwuchs und unterstützt 2017 erneut die talentierten jungen Piloten in der FIA Formula 3 European Championship und im Audi Sport TT Cup mit seinen Premium-Rennreifen.

Mit Hochspannung erwarten die Fans am Wochenende den DTM-Auftakt in Hockenheim, denn es gibt einige Neuerungen beim Saisonstart auf dem Traditionskurs im Hardtwald. Der exklusive Reifenpartner Hankook ist mit der Entwicklung und Produktion einer neuen Trockenreifengeneration, die bei gleicher Größe noch mehr Grip liefert, aber schneller abbaut, dem Wunsch der Fahrzeug-Hersteller und dem Veranstalter ITR e.V nachgekommen. Während der Regenreifen Ventus Race Rain unverändert bleibt, soll der neue Hankook-Slick die Rennen noch spannender und interessanter machen.

Die beiden Läufe am Samstag und Sonntag sind ab dieser Saison mit 55 Minuten plus eine Runde gleich lang, ein Boxenstopp pro Rennen ist vorgeschrieben. Die Fahrzeuge haben mehr Leistung bei deutlich weniger Abtrieb. Dadurch wird die Aufgabe der Fahrer noch anspruchsvoller, zumal die Reifen nicht mehr vorgeheizt werden dürfen.
"Das ist eine besondere Herausforderung für die Piloten. Sie starten mit einem kalten Ventus Race und niedrigen Luftdrücken und müssen den Pneu so schnell wie möglich zum Arbeiten bringen. Dabei dürfen sie nicht zu sehr pushen, denn erst im optimalen Temperatur-Fenster erreicht der Hankook Rennreifen sein volles Grip-Potenzial. Vor allem die Boxenstopps haben es in sich. Die Piloten kommen mit optimal eingefahrenen Reifen rein und fahren mit ungeheizten Slicks wieder auf die Strecke. Wer da nicht aufpasst und zu stark beschleunigt, kann ganz schnell an der Boxenmauer enden", erklärt Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport-Direktor Europa.

Für den neu entwickelten Hankook Slick ist der Hockenheimring ein echter Härtetest. Die abwechslungsreiche Hochgeschwindigkeitsstrecke mit langsamen und engen Passagen sowie schnellen Kurven und Geraden gehört zu den anspruchsvollesten Kursen im DTM-Tourkalender. Vor allem das häufige schnelle Überqueren der hohen und scharfkantigen Kerbs stellt für den Ventus Race eine enorme Belastung dar, die dieser in der Vergangenheit jedoch immer perfekt gemeistert hat.

Manfred Sandbichler: "Der Hockenheimring hat ein flexibles Strecken-Layout. Das müssen Piloten und Ingenieure beim Fahrzeug-Setup berücksichtigen, um das optimale Gesamtpaket zu finden. Bei den Bodenwellen vor Turn Zwei und der Haarnadelkurve spielen die Balance des Autos und die Aerodynamik eine wichtige Rolle, um das Bouncing der Boliden zu minimieren und den idealen Bremspunkt zu finden. Ein niedriger Sturz in Verbindung mit hohen Luftdrücken verringert die Belastung der Hankook Rennreifen, insbesondere der Konstruktion."

Eine entscheidende Rolle wird beim Saisonstart in Hockenheim das Reifenmanagement spielen. "Mit den richtigen Luftdrücken, einer perfekten Fahrzeug-Abstimmung und der optimalen Anfahrprozedur durch den Piloten, kann auch der ungeheizte Ventus Race schnell zum Arbeiten gebracht und sein extrem hohes Grip-Potenzial voll ausgeschöpft werden. Geling es gleichzeitig, den gewünschten Drop-Off-Effekt durch einen weniger aggressiven Fahrstil hinauszuzögern, um mit einem Reifensatz möglichst lange auf der Strecke bleiben zu können, steht man am Ende ganz oben auf dem Treppchen", so der Hankook Motorsport-Direktor Europa Manfred Sandbichler.

Audi Sport TT Cup
Auch der Audi Sport TT Cup startet an diesem Wochenende auf dem Hockenheimring in die Saison 2017. Die Nachwuchsserie umfasst in diesem Jahr sieben Stationen, sechs davon werden parallel zur DTM ausgetragen. Die FIA Formula 3 European Championship, die bereits im April begann, findet bei insgesamt zehn Tour-Stopps sechsmal im Rahmen der DTM statt.

Manfred Sandbichler: "Der Audi Sport TT Cup ist eine starke Nachwuchsklasse, die wir seit der Premiere 2015 mit unseren Reifen beliefern. Wie in der Vergangenheit erwarten wir auch diesmal spannende Rennen und packende Zweikämpfe in dem starken internationalen Fahrerfeld. Bereits im sechsten Jahr ist Hankook Reifenpartner der FIA Formula 3 European Championship, die ihren vierten Tourstopp im Juni erstmals parallel zur DTM in Ungarn macht und am Hungaroring die Läufe zehn bis zwölf austrägt. Diese Rennserie ist die Talentschmiede für die Formel 1 schlechthin. Mit Lance Stroll fährt der Meister von 2016 jetzt in der Königsklasse, Antonio Giovinazzi und Max Verstappen, die 2015 und 2014 bei der FIA Formula 3 European Championship jeweils Zweiter und Dritter wurden, gelang dieses Kunststück ebenfalls. Hankook ist froh, diesen Talenten beim Sprung in die Formel 1 helfen zu können."



DTM
2.5.2017

Logo DTM


 

Das DTM-Reglement für die neue Saison wurde überarbeitet

  • Weitere Änderungen im Sinne des Sports auf der Rennstrecke
  • Einschränkung des Funks und des DRS fordern Übersicht des Fahrers
  • Aufwertung des Qualifyings: Die drei schnellsten Fahrer erhalten Punkte

Kurz vor dem Saisonstart in Hockenheim (5. bis 7. Mai 2017) hat die DTM-Kommission die letzten Entscheidungen getroffen und das sportliche Reglement finalisiert.
Im Sinne des sportlichen Wettbewerbs steht die Einzelleistung eines Fahrers im Fokus. "Wir wollen in der DTM den Sport in den Mittelpunkt rücken. Die DTM hat ein überragend leistungsstarkes Fahrerfeld - und diese Leistungen will der Fan auch in den Rennen erleben können", sagt Gerhard Berger, Vorsitzender der ITR.

Funkverkehr
Der Funkverkehr wird ab diesem Jahr deutlich eingeschränkt. Während des Rennens ist die Informationsübermittlung von der Box zum Fahrer verboten. Damit muss der Fahrer deutlich mehr Verantwortung übernehmen und Entscheidungen selber treffen. Die Kommunikation von der Box zum Auto beschränkt sich auf die klassische Anzeigetafel auf der Start-/Zielgeraden. Das Funkverbot wird nur in wenigen Ausnahmesituationen aufgehoben: Wenn sich das DTM-Auto in der Boxengasse befindet, Gelbe Flaggen gezeigt werden oder während einer Safety-Car-Phase - hier dürfen sicherheitsrelevante Hinweise gegeben werden.

Re-Start nach Safety-Car-Phase
Für zusätzliche Spannung nach einer Neutralisation des Rennens durch eine Safety-Car-Phase sorgt der Re-Start in einer zweireihigen Grid-Formation im Indianapolis-Stil. Dies fordert den Fahrer nach einem Re-Start im direkten Zweikampf mit seinen Wettbewerbern.

Drag Reduction System (DRS)
Das taktische Geschick des Fahrers, der nun ohne die Funkanweisungen auskommen muss, wird auch durch die starke Limitierung des Drag Reduction System (DRS) sichtbar. Die Nutzung des DRS ist in allen Rennen auf 12 Runden (insgesamt 36 Aktivierungen) limitiert. Voraussetzung bleibt weiterhin, dass der Abstand zum Vordermann bei Start/Ziel nicht größer als eine Sekunde ist.

Qualifying
Deutlich aufgewertet wird das Qualifying. Für die Positionen eins bis drei werden Punkte vergeben - für die Pole-Position 3 Punkte, für Startplatz 2 sind es 2 Punkte und für Startplatz 3 noch 1 Meisterschaftspunkt. Damit wird die Herausforderung für den Fahrer, im Qualifying die perfekte Runde zu fahren, auch stärker belohnt als bisher. Die Hersteller und Teams ihrerseits müssen die optimale Abstimmung finden, die sowohl über die volle Renndistanz, als auch für eine schnelle Runde im Qualifying passt.

Performancegewichte
Nahezu unverändert bleibt das System der Performancegewichte. Die Verteilung wird weiterhin auf der Basis des Qualifying-Ergebnisses ermittelt. Das Basisgewicht der neuen DTM-Fahrzeuge wurde auf 1.125 Kilogramm festgesetzt. In 2,5 Kilogramm-Schritten können maximal 15 Kilogramm zu- oder 30 Kilogramm ausgeladen werden.



Renndebüt des neuen Audi RS 5 DTM

Der 6. Mai 2017 ist für den Audi-Motorsport ein besonderer Tag: 16 Monate nach Projektstart absolviert der neue Audi RS 5 DTM beim Auftakt der DTM-Saison 2017 auf dem Hockenheimring seine ersten beiden Rennen.

"Nachdem wir in der Formel E und in der Rallycross-Weltmeisterschaft in diesem Jahr bereits tolle Erfolge feiern konnten, geht es nun auch in der DTM endlich wieder los", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Die Winterpause war mit mehr als 200 Tagen extrem lang. Wir sind gespannt darauf, wie sich die zahlreichen Änderungen auf den Rennablauf auswirken - insbesondere die weicheren Reifen. Hockenheim war in den vergangenen Jahren stets ein gutes Pflaster für uns. Ich wünsche mir, dass es so bleibt und wir beim Auftakt die Basis für eine erfolgreiche Saison legen können."

Mit 22 Siegen bei 46 Renneinsätzen war der Audi RS 5 DTM das erfolgreichste DTM-Auto der vergangenen drei Jahre. Entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung an das neue Modell. Die Entwicklung des RS 5 DTM der dritten Generation begann im Januar 2016 mit der Skalierung der Serienkarosserie und Windkanalversuchen. Ab Oktober wurden erste Komponenten in einem Testträger erprobt. Im März 2017 hatte der neue Audi RS 5 DTM auf dem Automobilsalon in Genf Weltpremiere. Unter der Kohlefaserhaut feilte das Team der Audi-Motorsportabteilung jedoch - soweit vom Reglement gestattet - bis zuletzt weiter an der Technik.

In den vergangenen Wochen bauten die drei Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg die sechs Einsatzautos auf. Es folgten letzte Funktionschecks und eine Qualitätskontrolle bei Audi in Neuburg, ehe die Autos am Freitag, 5. Mai ab 17 Uhr erstmals im Freien Training auf der Rennstrecke zu sehen sind. Die ersten beiden DTM-Rennen der Saison starten am Samstag (6. Mai) um 14:45 Uhr und am Sonntag (7. Mai) um 15:15 Uhr. Die Live-Übertragungen im Ersten beginnen wie bei allen DTM-Rennen 2017 jeweils 15 Minuten vor dem Rennstart.

Alle drei Teams haben sich besonders intensiv auf das neue Boxenstopp-Format der DTM vorbereitet, bei dem nur noch insgesamt acht Mechaniker und nur ein Schlagschrauber je Fahrzeugseite eingesetzt werden dürfen. Neben Präzision sind ab sofort auch Sprinterqualitäten gefragt, da die Mechaniker zwischen Vorder- und Hinterachse hin und her laufen müssen.

Auch für die Zuschauer gibt es in der DTM in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen. Eine ist der sogenannte 'Pit View', der einen Blick in die Boxen einzelner DTM-Teams ermöglicht. Damit können die Fans erstmals den Mechanikern über die Schulter blicken - und das nahezu den ganzen Tag über. Beim Auftakt in Hockenheim befindet sich dieser spezielle Bereich bei Audi zwischen den Boxen der Audi Sport Teams Phoenix und Rosberg.

Für Audi-Fans lohnt sich ein Besuch des DTM-Auftakts gleich dreifach: Auch die FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft (World RX) und der Audi Sport TT Cup sind in Hockenheim mit von der Partie. Der amtierende Rallycross-Weltmeister Mattias Ekström kommt nach zwei Siegen bei den ersten beiden WM-Läufen in Spanien und Portugal als Tabellenführer nach Hockenheim und absolviert wie im Vorjahr einen Doppeleinsatz in der DTM und in der Rallycross-WM. Der Schwede hat das Ziel, 2017 beide Titel zu gewinnen.



Historische Tourenwagen im Renneinsatz

Tourenwagen-Classics im DTM Rahmenprogramm am Norisring und Nürburgring
Seit 1984 stehen die drei Buchstaben DTM für erstklassigen Tourenwagenrennsport - in über 30 Jahren hat die DTM Höhen und Tiefen erlebt, unzählige Rennsiege und Meisterschaften wurden gefeiert. Mit der DTM verbunden sind große Namen wie Bernd Schneider, Volker Strycek, Hans-Joachim 'Strietzel' Stuck, Manuel Reuter, Klaus Ludwig, Johnny Cecotto oder Frank Biela.
In diesem Jahr feiern einige der Stars von damals ein Comeback auf der Rennstrecke. Bei den DTM Rennen auf dem Norisring (30. Juni bis 2. Juli) und auf dem Nürburgring (8. bis 10. September) lassen die Tourenwagen-Classics die Achtziger- und Neunzigerjahre wieder aufleben.
Eine perfekte Einstimmung auf die beiden Events findet bereits im Rahmen des Saisonauftakts in Hockenheim statt: Dann sind die Tourenwagenklassiker in einer Ausstellung im Fahrerlager zu bewundern.

DTM blickt auf über 30-jährige Historie zurück
"Die DTM war und ist immer 'State of the Art' im Tourenwagensport. Gleichzeitig blicken wir auf eine beeindruckende Historie zurück - und die wollen wir in dieser Saison gemeinsam mit der Tourenwagen Classics zelebrieren", sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. "Mit den Rennen der Tourenwagen-Classics im Rahmen der beiden Traditionsveranstaltungen auf dem Norisring und dem Nürburgring schlagen wir die Brücke von der großen und langen Historie der DTM hin zur Moderne.
Die beiden Events haben wir mit Bedacht gewählt - auf dem Norisring fährt die DTM am Samstagnachmittag ihr 40. Rennen und der Nürburgring feiert in diesem Jahr 90. Geburtstag."

Anlass genug, die Fahrer, Teams und Fahrzeuge von damals mit den Piloten und Boliden der Saison 2017 zusammenzubringen und Geschichten auszutauschen. Bei beiden Rennen werden die Stars von damals und heute im Fan Village der DTM ausgiebig präsentiert - mit Autogrammstunden, Interviews und Benzingesprächen für die Fans und die aktuelle DTM Szene.

Das Tourenwagen Classics ist eine Serie für historische Renntourenwagen, die 2016 erstmals ausgetragen wurde. Sie bringt die automobilen Rennsportklassiker zurück auf die Strecke und führt sie ihre ihrer ureigenen Bestimmung zu - dem Renneinsatz. Insgesamt haben sich 42 Fahrer mit ihren Tourenwagen für die Saison 2017 eingeschrieben, darunter mit Alexander Burgstaller, Christian Danner, Altfried Heger, Marc Hessel, Volker Schneider, Volker Strycek und Kurt Thiim - Zeitzeugen und aktive Fahrer der 'alten' DTM, die von 1984 bis 1996 ausgetragen wurde.

Die Rennen der Tourenwagen-Classics gehen über die Distanz von 40 Minuten und beinhalten einen zweiminütigen Pflichtboxenstopp, um einen Fahrerwechsel zu ermöglichen. Nach einem Freien Training entscheiden zwei Qualifyings von je 20 Minuten über die Startpositionen.



DTM
13.4.2017

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Alle DTM-Rennen auch 2017 live im Ersten

Fans können sich auf feste Übertragungszeiten freuen

Wenn die DTM vom 5. bis 7 Mai auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison startet, ist auch der langjährige Fernsehpartner ARD wieder mit an Bord und überträgt im Ersten alle 18 Rennen der Saison 2017 live und in HD. Neu sind in diesem Jahr die festen Übertragungszeiten: Bei den Samstagsrennen startet die Übertragung im Ersten in der Regel um 14:30 Uhr, sonntags beginnt die Live-Übertragung um 15:00 Uhr. Das Qualifying vor jedem Rennen wird in diesem Jahr wieder im Programm von ONE ausgestrahlt - natürlich ebenfalls live und in HD. Insgesamt senden Das Erste und ONE 36 Stunden live über die DTM.

"Wir sind froh, dass auch in diesem Jahr sowohl die Rennen als auch die Qualifyings wieder in kompletter Länge im öffentlich-rechtlichen Fernsehen für alle DTM- und Motorsportfans übertragen werden", sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. "Insbesondere die gemeinsamen Bemühungen um ein optimiertes Rennformat und feste Startzeiten für die beiden nun gleich langen Rennen des Wochenendes zeigen die Qualität unserer langjährigen Partnerschaft mit der ARD. Mit den Änderungen im Reglement, den neuen und schnelleren DTM-Fahrzeugen freuen wir uns auf eine spannende und ereignisreiche DTM-Saison."

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky: "Die DTM ist auch in diesem Jahr ein fester Bestandteil unserer Sommersport-Planung im Ersten, in Top-Qualität, inhaltlich professionell und hochwertig und wie bisher immer nah dran am Geschehen! Schließlich setzen auch wir alles daran, dass sich das Zuschauerinteresse an unseren Übertragungen wieder steigert."

Bei allen Rennen steigt die ARD 15 Minuten vor Rennstart mit Vorberichten, Interviews aus der Startaufstellung und einem Blick hinter die Kulissen in die Live-Übertragung ein. Im Anschluss an die Zieldurchfahrt der knapp einstündigen Rennen mit Boxenstopps gibt es die Siegerehrung und Renn-Analysen. Nur bei drei Rennen weicht die Übertragung von den festen Uhrzeiten ab: Beim Saisonhighlight und Jubiläumsrennen auf dem Norisring - am Samstag wird das 40. DTM-Rennen auf dem Stadtkurs in Nürnberg ausgetragen - rückt der Start ins Vorabendprogramm. Beim Sonntagsrennen in Moskau müssen sich die TV-Zuschauer aufgrund von Terminüberschneidungen mit anderen Sportevents auf eine geänderte Anfangszeit einstellen.

Alle Sendezeiten im Ersten (ARD) auf einen Blick

06.05.17,   1. Lauf DTM Hockenheimring,   14.30-16.00 Uhr
07.05.17,   2. Lauf DTM Hockenheimring,   15.00-16.30 Uhr

20.05.17,   3. Lauf DTM Lausitzring,   14.30-16.00 Uhr
21.05.17,   4. Lauf DTM Lausitzring,   15.00-16.30 Uhr

17.06.17,   5. Lauf DTM Budapest,   14.30-16.00 Uhr
18.06.17,   6. Lauf DTM Budapest,   15.00-16.25 Uhr

01.07.17,   7. Lauf DTM Norisring,   18.55-20.00 Uhr
02.07.17,   8. Lauf DTM Norisring,   17.25-18.30 Uhr

22.07.17,   9. Lauf DTM Moskau,   14.30-15.50 Uhr
23.07.17,   10. Lauf DTM Moskau,   13.30-15.00 Uhr

19.08.17,   11. Lauf DTM Zandvoort,   14.30-16.00 Uhr
20.08.17,   12. Lauf DTM Zandvoort,   15.00-16.30 Uhr

09.09.17,   13. Lauf DTM Nürburgring,   14.30-16.00 Uhr
10.09.17,   14. Lauf DTM Nürburgring,   15.00-16.30 Uhr

23.09.17,   15. Lauf DTM Spielberg,   14.30-16.00 Uhr
24.09.17,   16. Lauf DTM Spielberg,   15.00-16.30 Uhr

14.10.17,   17. Lauf DTM Hockenheimring,   14.30-16.00 Uhr
15.10.17,   18. Lauf DTM Hockenheimring,   15.00-16.30 Uhr



DTM
6.4.2017

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Keine Geheimnisse mehr: Die DTM öffnet Boxen für die Fans

Die DTM steht für erstklassigen Motorsport und extrem engen Wettbewerb. Die Fahrer und Teams von Audi, BMW und Mercedes-AMG kämpfen auf der Rennstrecke um jede Tausendstel. Wenn die Boliden nicht auf der Piste sind, spielt sich die Arbeit in der Boxengasse, genauer gesagt den Boxen, ab. Hier wird an den Rennfahrzeugen geschraubt, das Setup verfeinert und die Fahrer stimmen sich mit ihren Ingenieuren über die Taktik für den nächsten Einsatz ab. Die Boxen sind für sie nicht nur Rückzugsort, sondern schon fast ein Heiligtum. Und genau hier erhalten die Fans vor Ort künftig einen unmittelbaren Einblick.

Die DTM-Fans dürfen sich auf eine spektakuläre Neuerung freuen, denn ab dem Beginn der Saison 2017 haben sie an der Rennstrecke die Möglichkeit, das geschäftige Treiben in den Boxen hautnah zu erleben. Drei Boxen, eine je Hersteller, stehen den DTM-Besuchern künftig offen und erlauben einen Blick in die wichtigste Zone der Teams. Inhaber eines Fahrerlagertickets erhalten beim Pit View Zugang zu einer Box, von der aus die Arbeit in den beiden benachbarten Garagen beobachtet werden kann - und das auch während der meisten DTM-Sessions. Auch nach vorne hin ist der Blick in die Boxengasse frei. Mit dem Pit View setzt die DTM neue Maßstäbe und wird einmal mehr ihrer Vorreiterrolle in Sachen Fanfreundlichkeit und -nähe gerecht, denn in keiner Profirennserie auf vergleichbarem Niveau erleben die Fans die Faszination Motorsport so nah.

"Die DTM hat sich schon immer durch ihre faszinierenden Autos, den packenden Sport und ihre Nähe zu den Fans ausgezeichnet", sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. "Das wollen wir in Zukunft weiter ausbauen und machen mit dem Pit View einen ersten Schritt. Näher dran sind nur noch die beteiligten Mechaniker und Team-Mitglieder selber."

Fan-Village, Special-Pitwalk und Backstage-Aktionen
Neben dem Pit View baut die DTM bereits bekannte Fan-Attraktionen weiter aus, um dem Besucher vor Ort an der Rennstrecke noch mehr zu bieten. Im Fan-Village sorgt das Programm auf der Show-Bühne für Unterhaltung, während durch Foodtrucks für das leibliche Wohl gesorgt wird. Wer die DTM noch intensiver erleben möchte, für den findet jeweils am Samstag- und Sonntagmorgen ein spezieller Pitwalk statt, bei dem die Renn-Besucher die Boxenstopp-Trainings der Teams hautnah erleben können.
Neben dem bereits etablierten Pitwalk an beiden Renntagen gibt es am Samstagabend eine weitere Möglichkeit, durch die Boxengasse zu spazieren. Hierzu werden eine Stunde lang die Tore geöffnet. Zudem wird das Fahrerlagerticket an einigen Rennstrecken nochmals aufgewertet: Dort wo es möglich ist, wird bei der DTM ein Bereich des Boxendaches geöffnet und gibt den Blick auf die Boxengasse von oben frei.
Über die offizielle Webseite DTM.com können sich Fans für Backstage-Aktionen anmelden und an Besucherführungen, Trackwalks und Meet & Greet-Aktionen teilnehmen.

Die DTM-Saison 2017 startet vom 5. bis 7. Mai mit dem traditionellen Saisonauftakt auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Tickets für diese und die acht weiteren Veranstaltungen sind über die Website DTM.com sowie telefonisch über die Ticket-Hotline +49 (0) 1806 456 456 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) zu beziehen.



BMW
4.4.2017

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Der BMW M4 DTM für die Saison 2017 im Detail

Gut einen Monat vor den ersten Rennen des Jahres in Hockenheim (GER) präsentiert sich BMW Motorsport sehr gut vorbereitet für die DTM 2017. Während Fahrer und Teams mit viel Erfahrung in die sechste Saison seit dem Comeback von BMW in der hart umkämpften Silhouette-Car-Serie gehen, ist das Fahrzeug ein Neuling: BMW Motorsport schickt in diesem Jahr den nach dem neuen technischen Reglement entwickelten BMW M4 DTM an den Start.

Wind of Change
Das Reglement verlangte bei der Entwicklung des BMW M4 DTM von den BMW Motorsport Ingenieuren eine neue Herangehensweise in Sachen Aerodynamik. Ein verkürzter Diffusor und eine reglementbedingt gestiegene Fahrhöhe reduzieren Abtrieb und 'Dirty Air'. Die Strömungstopologie rund um das Fahrzeug wurde vollständig überarbeitet. So hat der Stoßfänger an der Fahrzeugfront eine neue Form und bildet den Ausgangspunkt für den weiteren Fluss der Luft um das Auto herum. Die Außenspiegel weisen 2017 reglementbedingt wieder ein konventionelleres Design auf. Zu den vielen deutlich sichtbaren Veränderungen zählen auch die noch markantere Konturierung des Seitenkanals, die erstmalig verwendeten Entlüftungskanäle der hinteren Radhäuser sowie das sehr detailliert gestaltete Heck.

Der Heckflügel ist ebenfalls eine leicht erkennbare Neuerung an den DTM-Fahrzeugen des 2017er Jahrgangs. Das Drag-Reduction-System (DRS) wurde modifiziert. Bisher bestand der Heckflügel aus nur einem Profil und klappte beim Auslösen des DRS komplett nach unten. Der Flügel des neuen BMW M4 DTM setzt sich aus zwei Profilen zusammen, von denen das obere beim Betätigen des DRS nach oben klappt. Die Endplatten drehen dabei anders als bisher nicht mehr mit. Der Einstellbereich für das System liegt 2017 bei bis zu 40 Grad und ist damit insgesamt effizienter als noch im vergangenen Jahr.

Frontsplitter und Unterboden der DTM-Fahrzeuge sind nach dem neuen Reglement Einheitsbauteile. Dasselbe gilt für die Bodenplatte. Sie ist fünf Millimeter dicker als bisher. Auch der Heckdiffusor hat eine völlig neue Form und ist kürzer und flacher als noch beim Vorgängermodell.

Im Verlauf der aerodynamischen Entwicklung des neuen BMW M4 DTM im Aero Lab der BMW Group war bei den Ingenieuren noch mehr Effizienz gefragt: Lediglich 50 Tage durfte das neue Modell im Windkanal geprüft und optimiert werden. Entsprechend spielten CFD-Berechnungen, Simulationen und das schnelle Rapid Prototyping von Komponenten der Windkanal-Modelle eine größere Rolle.

Noch mehr Power
Beim Motor sieht das DTM-Reglement für die Saison 2017 einen größeren Durchmesser für die Luftmengenbegrenzer vor, durch die der Motor seine Verbrennungsluft ansaugt. Aufgrund der Vergrößerung von 2 x 28 Millimeter auf 2 x 29 Millimeter wurde der Ladungswechsel angepasst, wodurch die Motorleistung um rund 25 PS auf über 500 PS steigt. Da der Motor, der nun unter der Bezeichnung P66/1 firmiert, aufgrund der erhöhten Leistung mehr Kühlung benötigt, wurden die Kühleinlässe im vorderen Bereich des Fahrzeugs ebenfalls angepasst. Als weitere Folge der höheren Leistung werden 2017 noch leistungsstärkere und widerstandsfähigere Kohlefaser-Bremsscheiben in der DTM eingesetzt.

In seiner finalen Spezifikation setzt sich der BMW V8-Motor aus knapp 800 verschiedenen Komponenten zusammen. Insgesamt besteht das Kraftpaket aus knapp 4.000 Einzelteilen. Beim Design des DTM-Antriebs machte sich BMW Motorsport das technologische Know-how der BMW Group gleich in vielerlei Hinsicht zunutze. Die an das BMW Werk Landshut angeschlossene Hightech-Gießerei steuerte die großen Gussteile wie Zylinderkopf und Kurbelgehäuse bei. Die Bearbeitung der Gussteile, ihre Beschichtung sowie die nötige Wärmebehandlung erfolgten bei den entsprechenden Fachabteilungen in München.

Die BMW Power wird auch weiterhin über ein sequenzielles Sechsgang-Sportgetriebe mit pneumatischer Betätigung via Schaltwippen am Lenkrad übertragen. Es verfügt über elf Vorgelege-Übersetzungen, mit denen die Ingenieure und Fahrer beim Set-up auf die jeweilige Strecke und die Motorencharakteristik reagieren können.

Innovative Technologien für noch mehr Effizienz
Für die bestmögliche Befestigung des Motors am Chassis setzt BMW Motorsport beim BMW M4 DTM eine innovative Fertigungstechnologie ein: Das Motorkreuz ist ein komplexes und hoch belastetes Strukturbauteil, das unter anderem den Motorrahmen mit dem Motor verbindet. Eigens für das DTM-Fahrzeug wurde es Topologie-optimiert und mittels additivem 3D-Druck-Verfahren gefertigt.

Die BMW Motorsport Ingenieure und ihre Kollegen aus der BMW Serienentwicklung gelten seit Jahrzehnten als Pioniere auf dem Gebiet der additiven Fertigung. Gemeinsam treiben sie diese zukunftsweisende Fertigungstechnologie weiter voran. Damit wird sowohl die Effizienz als auch die Schnelligkeit bei der Produktion der Motorsport-Komponenten erhöht. Bereits seit 2015 kommt in den DTM-Motoren von BMW Motorsport ein Wasserpumpenrad aus dem 3D-Drucker zum Einsatz. Das hochbelastete Präzisionsbauteil besteht aus einer Aluminiumlegierung und hat sich im harten Sporteinsatz bestens bewährt.

Das Fahrwerk setzt sich in der DTM-Saison 2017 aus zahlreichen Einheitsbauteilen zusammen: Stoßdämpfer, Stabilisatoren, Dreieckslenker, Radträger, Radnaben und Radmuttern sind nun für alle Hersteller einheitlich vorgeschrieben. Sowohl bei den Seitenfedern und dem dritten Element der Vorderachse als auch bei der Konfiguration bzw. Anordnung der Einheitsbauteile hatten die BMW Motorsport Ingenieure im Rahmen des Reglements weiterhin freie Hand.

Runde für Runde neue Bedingungen
Von großer Bedeutung war auch das Zusammenspiel des Fahrwerks mit den Hankook-Reifen der 2017er Generation. Mit einer neuen Konstruktion und einer neuen Gummimischung sorgt der Reifenpartner der DTM für eine weitere spannende Komponente in der kommenden Saison. Die neuen DTM-Trockenreifen vom Typ Ventus Race werden gegenüber der Vorgängerversion im optimalen Zustand mehr Grip generieren, im Gegenzug jedoch, wie von Fahrzeugherstellern und Organisatoren gewünscht, je nach Fahrweise schneller und stärker abbauen, was die Rundenzeiten deutlich beeinflussen wird.

Auch im neuen BMW M4 DTM trägt das Kohlefaser-Monocoque wesentlich zur Sicherheit der Piloten bei. Mit integriertem Tank, einem Stahlüberrollkäfig sowie zusätzlichen Crashelementen schützt es den Fahrer bei einem Unfall wirkungsvoll.

Der äußere Auftritt des 2017er Modells wird schließlich durch neue, charakteristische LED-Frontleuchten abgerundet. Sie verleihen dem Fahrzeug im wahrsten Sinne des Wortes einen 'dynamischen Blick'. Auch die Hecklichter wurden neu gestaltet.



DTM
4.4.2017

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Neue Saison, neue Farben: Die Fahrzeug-Designs des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams 2017

Neue Regeln, neue Autos und neue Designs: Pünktlich zum Beginn der letzten Testfahrten vor dem Saisonbeginn Anfang Mai stellte das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team heute seine sechs neuen Fahrzeugdesigns für die kommende DTM-Saison vor.

Team-Captain Gary Paffett und Robert Wickens starten in diesem Jahr jeweils in einem silber- bzw. anthrazitfarbenen Mercedes me Mercedes-AMG C 63 DTM mit einem in Petronasgrün gehaltenen 'Digital Flow' auf den Seiten des Autos. Der Österreicher Lucas Auer und Neuzugang Edoardo Mortara gehen in ihren beiden BWT Mercedes-AMG C 63 DTM als 'Pink Panther' auf Punktejagd.

Die Autos von DTM-Rückkehrer Maro Engel und dem DTM-Champion von 2010, Paul Di Resta, ziert ein oranger 'Digital Flow'. Engel startet im silber- und anthrazitfarbenen SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM. Di Resta geht 2017 mit dem weißen TV Spielfilm Mercedes-AMG C 63 DTM an den Start.



DTM
30.3.2017

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Mehr Rennaction in der DTM-Saison 2017

Der Countdown zur DTM-Saison 2017 läuft: In weniger als 40 Tagen startet die populäre Silhouette-Car-Serie mit einem angepassten Format in die Saison. Das neue sportliche Reglement sieht zwei gleich lange Rennen pro Veranstaltungswochenende mit jeweils einem vorgeschriebenen Boxenstopp vor - nur zwei Gründe, warum sich die Fans der Serie in diesem Jahr auf noch mehr DTM-Action freuen können. In Kombination mit den technischen Neuerungen - die neuen Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport haben über 500 PS Leistung, weniger Abtrieb und sind damit anspruchsvoller zu fahren - stehen die Zeichen auf Vollgas für eine spannende und abwechslungsreiche DTM 2017.

Zwei gleichwertige Rennen pro Wochenende
Jeder der 18 Wertungsläufe führt in der bevorstehenden Saison über die Distanz von 55 Minuten plus eine Runde. Somit verlängert sich die Renndauer eines Wochenendes gegenüber dem Vorjahr um zehn Minuten. "Das neue Format fordert Teams und Fahrer stärker als bisher zu abwechslungsreichen Strategien und perfekter sportlicher Leistung. Den Zuschauern soll die DTM dadurch an beiden Tagen des Rennwochenende mehr spektakuläre Rennen und Unterhaltung bieten.", sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger.

Zudem wird der Einsatz von Heizdecken verboten, wodurch die Fahrer ihre Reifen sowohl beim Start als auch nach dem Boxenstopp erst auf die optimale Temperatur bringen müssen. Champion Marco Wittmann freut sich über diese Neuerungen: "Die Boxenstopps mit Reifenwechsel in beiden Rennen bringen in Verbindung mit den neuen Reifen von Hankook und dem Verbot von Reifenheizdecken deutlich mehr taktische Möglichkeiten und werden hoffentlich für mehr Überholmanöver auf der Strecke sorgen. Für unsere Fans und für uns Fahrer bedeuten diese Änderungen ein deutliches Plus an Action auf der Strecke."
Die Anzahl der Slick-Reifen ist pro Rennwochenende auf acht Sätze limitiert und mit dem neuen Rennformat wurden auch die Regeln für die Boxenstopps deutlich vereinfacht. In diesem Jahr gibt es keine Vorschrift mehr, wann die vier Reifen bei einem Stopp gewechselt werden müssen - der Boxenstopp kann nach der ersten und muss vor der letzten Rennrunde absolviert werden, was den Teams viele taktische Möglichkeiten eröffnet.

Teams bei den Boxenstopps deutlich mehr gefordert
Die Boxenstopps erhalten in der kommenden Saison einen höheren Stellenwert: Die Teams müssen die Reifenwechsel während der Rennen mit deutlich weniger Personal als bisher durchführen und dürfen dabei lediglich zwei Schlagschrauber einsetzen - je einer pro Fahrzeugseite. Pro Auto sind nur noch acht Mechaniker bei einem Boxenstopp zugelassen. Die Standzeit der Autos wird sich dadurch zwangsläufig verlängern und jeder einzelne Mechaniker bekommt zusätzliche Aufgaben und somit mehr Verantwortung als bisher.

Vier Stunden Tracktime für die DTM-Fahrzeuge
Die DTM-Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport sind nun noch länger auf der Strecke zu sehen: neben den beiden Rennen weiterhin in den Freien Trainings - jeweils über 30 Minuten am Freitag, am Samstag und am Sonntag - sowie in den beiden Qualifyings über je 20 Minuten. In Summe ergibt sich so eine Gesamtfahrzeit von vier Stunden am Rennwochenende.

Die DTM-Saison 2017 startet am Wochenende vom 5. bis 7. Mai traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison. Tickets für das Auftakt-Wochenende und die acht weiteren Veranstaltungen sind über DTM.com sowie telefonisch über die Ticket-Hotline +49 (0) 1806 456 456 (20 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 60 ct/Anruf) erhältlich.



DTM
22.3.2017

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Gerhard Berger übernimmt DTM-Vorsitz von Hans Werner Aufrecht

Die ITR stellt sich für die Zukunft neu auf: Der ehemalige Grand Prix-Sieger, BMW-Motorsportdirektor und F1-Team-Mitbesitzer Gerhard Berger ist heute als 1. Vorsitzender der Internationalen Tourenwagen Rennen e.V. (ITR) bestätigt worden. Er übernimmt das Amt von DTM-Gründer Hans Werner Aufrecht, der über 30 Jahre an der Spitze der Rennserie war. Um die DTM erfolgreich weiterzuentwickeln, wird er mit dem Vorstand und Beirat der DTM die strategischen Weichen für die Zukunft der populären Silhouette-Car-Rennserie erarbeiten.

Gerhard Berger freut sich auf seine neue Führungsrolle: "Ich habe meine Rennsportkarriere im Tourenwagen begonnen und habe die DTM immer mit großem Interesse verfolgt. Die DTM ist ein erstklassiges Produkt mit einem leistungsstarken, selbstbestimmten Reglement, mit starken Herstellern, Top-Sponsoren, wichtigen internationalen Partnerschaften und vielen Fans. Ich sehe dies als gute Ausgangsbasis mit großem Potenzial für die Zukunft. Als erstes werde ich mir in den nächsten Wochen mit meinen Kollegen einen tieferen Einblick in die Details verschaffen. Aufbauend auf der starken Basis werden wir dann eine gemeinsame Strategie für die Zukunft erarbeiten. Wichtig sind mir vor allem der Ausbau unserer internationalen Partnerschaften auch mit neuen Herstellern, spektakuläre Rennfahrzeuge, die auch den Fahrern Respekt einflößen und ein Format, das Sport und Unterhaltung gleichermaßen bietet."

Florian Zitzlsperger übernimmt als 2. Vorsitzender und CEO der ITR GmbH die operative Leitung der DTM. Er sagt: "Wir sind froh, einen so erfahrenen Mann wie Gerhard Berger an der Spitze zu haben. Aufgrund seiner großen Erfahrungen im Motorsport und als Unternehmer ist er der ideale Nachfolger von Hans Werner Aufrecht, der für die geplante Weiterentwicklung die besten Voraussetzungen geschaffen hat. Ohne Hans Werner Aufrecht würde es keine DTM geben. Für seine leidenschaftliche und erfolgreiche Arbeit gebührt ihm unsere größte Anerkennung, unser Respekt und unser Dank."

Neben Hans Werner Aufrecht scheiden auch Hans-Jürgen Abt und Walter Mertes aus dem Vorstand der ITR e.V. aus. Beide bleiben jedoch eng mit der DTM verbunden - Hans-Jürgen Abt wie bisher in seiner Rolle als Teamchef des Audi Sport Teams Abt Sportsline und Walter Mertes als Partner für die Sponsoren-Vermarktung der Serie. Zusätzlich bleibt Mertes auch als Geschäftsführer der ITR-Tochterfirma 'F3 GmbH' für die Vermarktung der FIA F3 Europameisterschaft verantwortlich, welche als erfolgreichste Nachwuchskategorie für DTM- und Formel 1-Nachwuchspiloten gilt.



Die Technik der DTM-Fahrzeuge 2017: Mehr Leistung und weniger Abtrieb fordern die Fahrer

Um das Können der Fahrer noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken, wurde das technische Reglement der DTM für die Saison 2017 in entscheidenden Bereichen überarbeitet. So wurde die Motorleistung der neuen Fahrzeuge erhöht und zugleich die Aerodynamik beschnitten. Die DTM-Fahrzeuge der neuesten Generation sind anspruchsvoller zu fahren, die Piloten sind noch mehr gefordert.

Die Technik der 2017er-Autos unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten zu den Vorjahresmodellen:

Der Motor
Die 4-Liter-V8-Motoren von Audi, BMW und Mercedes-AMG verfügen 2017 über mehr als 500 PS. Dabei resultiert die gesteigerte Motorleistung vor allem aus den vergrößerten Luftmengenbegrenzern im Ansaugtrakt. Diese sogenannten Air-Restrictoren, von denen es je einen pro Zylinderbank gibt, wurden von 28 auf 29 Millimeter erweitert. Zudem wurden spezielle Bereiche im Ansaugsystem der Motoren zur Weiterentwicklung freigegeben, um die Leistung weiter zu optimieren. Dennoch sind die DTM-Motoren unverändert auf Langlebigkeit ausgelegt. Motorschäden sind in der DTM so gut wie nie zu verzeichnen, in der Regel hält ein Triebwerk eine komplette Saison lang. Kostenintensive Motor-Revisionen sind in der DTM nicht zugelassen, da die verplombten Motoren gemäß Reglement während der Saison lediglich Inspektionen unterzogen werden dürfen.

Die Aerodynamik
Die Vorgaben des neuen Technischen Reglements umfassen eine Reduzierung der Aerodynamik, um den Anpressdruck der Fahrzeuge zu verringern. Dazu wurde die Geometrie von Frontsplitter, Unterboden und Heckdiffusor verändert, sowie die Bodenfreiheit erhöht.

Eine große, auch optisch erkennbare Veränderung betrifft den Heckflügel und das damit verbundene DRS (Drag Reduction System). Dieses System erlaubt es dem Fahrer, kurzzeitig den Luftwiderstand seines Fahrzeugs zu verringern und eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Dies hat in der Vergangenheit für viele Zweikämpfe und Überholmanöver gesorgt. Im Gegensatz zu den letztjährigen Heckflügeln, die auf Knopfdruck im Ganzen abgeklappt werden konnten, wird 2017 nur der sogenannte Gurney-Flap, die obere von zwei Lamellen des Spoilers, flachgestellt, was den Wirkungsgrad des DRS-Systems nochmals erhöht.

Die Reifen
In Verbindung mit den neuen Hankook-Reifen, die kurzzeitig mehr Haftung bieten, über die Zeit jedoch einen größeren Haftungsverlust aufweisen, ergibt sich in Summe ein Fahrverhalten der neuen DTM-Boliden, bei dem der Fahrer deutlich mehr gefordert ist als bisher.

Zusätzliche Einheitskomponenten
Die diesjährigen Karosserieformen der Silhouette-Car-Serie von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport entsprechen den aktuellsten Fahrzeuggenerationen ihrer Serien-Pendants. Um die Bereiche mit für den Hersteller erlaubter kostenintensiver Hightech-Entwicklung zu begrenzen, wurden für das neue Reglement deutlich mehr Bereiche als bisher mit gemeinsam entwickelten Einheitskomponenten ausgestattet. Deren Entwicklung wird durch die Dachorganisation ITR in enger Abstimmung mit den Ingenieuren der Hersteller gesteuert. Für 2017 wurde die Palette der Einheitsbauteile unter anderem im Bereich des Fahrwerks erweitert. Seine Premiere feiert zudem das DTM-Einheitsrad: Alle 18 Fahrzeuge stehen und rollen ab diesem Jahr auf Felgen von ATS. Bislang war den Herstellern die Wahl der Felgen freigestellt.

Vorfreude bei den Fahrern
Die DTM-Piloten zeigten sich nach den ersten Tests 2017 mit ihren neuen Arbeitsgeräten höchst zufrieden. "Die Veränderungen am Fahrzeug sind deutlich spürbar - besonders die Kombination aus weniger Aero, mehr Leistung und den neuen Reifen. Das geht für mich absolut in die richtige Richtung und ich glaube, wir werden dieses Jahr viel Spaß haben", sagt Mattias Ekström, der Dienstälteste DTM-Pilot stellvertretend für alle Fahrer.

In Vallelunga (ITA) endet am 16. März der vorletzte Test vor Saisonbeginn, bei dem viele Komponenten für die kommende Saison härtesten Belastungen unterzogen wurden.

Parallel zu den Neuerungen im technischen Bereich wird auch am Sportlichen Reglement intensiv gearbeitet. Die ITR informiert in der kommenden Woche über die geplanten Änderungen im Hinblick auf die neue Saison, deren Auftakt vom 5. bis 7. Mai in Hockenheim über die Bühne geht.



Audi
17.3.2017

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Rennstrecken-Premiere des neuen Audi RS 5 DTM

Nur eine Woche nach der Weltpremiere in Genf absolvierte der neue Audi RS 5 DTM auf der italienischen Rennstrecke von Vallelunga seine ersten öffentliche Testrunden.

Dabei sorgte nicht nur das rot-schwarze Playboy-Design für Aufsehen, mit dem Youngster Nico Müller in der DTM 2017 an den Start gehen wird. In Italien zeigte Audi auch erstmals die homologierte Karosserie des RS 5 DTM der dritten Generation, die gegenüber der in Genf gezeigten Variante zusätzliche innovative Detaillösungen aufweist.

"Uns war es wichtig, bei diesem letzten Entwicklungstest vor Saisonstart mit dem finalen Auto zu fahren und die wenigen Testtage, die uns in der DTM zur Verfügung stehen, so optimal wie möglich zu nutzen", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Deshalb sind wir sehr froh, dass wir in Vallelunga perfekte äußere Bedingungen vorgefunden haben und drei Tage lang ohne nennenswerte Probleme fahren konnten."

Die Jungfernfahrt am Dienstag übernahm Mattias Ekström, mit 22 Siegen und zwei Meistertiteln erfolgreichster Audi-DTM-Pilot aller Zeiten. Dabei spulte der Schwede nicht weniger als 760 Kilometer ab. "Eine stolze Zahl für ein neues Auto", sagte Ekström. "Wir haben sehr viel ausprobiert: kurze Stints, Long-Runs, Qualifying-Simulationen und viele verschiedene Abstimmungsvarianten. Die neuen DTM-Autos sind fahrerisch definitiv anspruchsvoller. Und für die weicheren Reifen und die veränderte Aerodynamik einen perfekten Kompromiss bei der Abstimmung zu finden, ist eine große Herausforderung. Es wird definitiv spannend!"

Am Mittwoch übernahm Jamie Green das Cockpit. Der Brite kam mit 682 Kilometern auf eine ähnlich stolze Distanz wie Ekström am Tag zuvor. "Ich war schon lange nicht mehr in Vallelunga und musste die Strecke erst neu kennenlernen", sagte Green. "Trotzdem konnten wir unser komplettes Programm durchziehen - es war ein produktiver Tag."

Den dritten und abschließenden Testtag absolvierte Mattias Ekström. Nach insgesamt 2.121 Testkilometern mit dem neuen Audi RS 5 DTM fiebern die Audi-Piloten dem Saisonauftakt am 6./7. Mai in Hockenheim nun noch mehr entgegen. Vor dem Saisonstart findet in Hockenheim vom 3. bis 6. April noch ein abschließender DTM-Test statt.



Audi
7.3.2017

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Weltpremiere in Genf: der neue Audi RS 5 DTM

Bühne frei für ein aufregendes neues Rennauto: Zeitgleich mit dem Serienmodell hat Audi Sport auf dem Automobilsalon in Genf die DTM-Rennversion des Audi RS 5 Coupé präsentiert. Die neue RS-Designsprache hat in diesem Modell Premiere; ebenso sind zahlreiche reglementbedingte Änderungen umgesetzt.

"Das ist ein besonderer Tag für mich und alle, die beim DTM-Projekt mitarbeiten", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Zum ersten Mal haben wir ein neues DTM-Auto parallel zum Serienmodell entwickelt. Das unterstreicht einmal mehr, wie eng Motorsport und Serie bei Audi zusammenarbeiten."
Die Bilanz des Vorgängermodells setzt Maßstäbe für die Zukunft: Mit je zehn Saisonsiegen war der Audi RS 5 DTM in den vergangenen beiden Jahren jeweils das erfolgreichste DTM-Auto. "Das möchten wir mit dem neuen RS 5 DTM natürlich gern wiederholen", so Gass.

Der Audi RS 5 DTM der dritten Generation hebt sich optisch deutlich von seinen beiden erfolgreichen Vorgängermodellen ab. "Er wirkt noch progressiver und ist aerodynamisch noch extremer", sagt Projektleiter Stefan Gugger. "Wir haben die Aerodynamik in vielen Bereichen im Detail weiter ausgelotet."
Dies zeigt sich vor allem im Bereich der Frontpartie und der hinteren Radhäuser. Der markante Singleframe-Kühlergrill des neuen Audi RS 5 besteht beim Rennauto aus einer hauchdünnen Folie. Rund um die hinteren Radhäuser lässt das restriktive DTM-Reglement den Technikern noch den größten Spielraum. Entsprechend wurden sie auf maximalen Abtrieb bei gleichzeitig größter Effizienz getrimmt.

"Außerdem haben wir die Passgenauigkeit der Teile noch einmal verbessert", sagt Gugger. "Was die Spaltmaße betrifft, hat sich Audi schon immer von den Wettbewerbern abgehoben. Trotzdem haben wir noch einmal einen Schritt gemacht, der die aerodynamische Performance verbessert."
Neu ist auch der Heckflügel, der nun aus zwei Blättern besteht. Um den Wirkungsgrad des Drag Reduction Systems (DRS) zu erhöhen, wird nicht mehr der gesamte Flügel nach unten geklappt, sondern wie in der Formel 1 das obere Flügelblatt flach gestellt - dadurch soll es in der DTM in Zukunft noch mehr Überholmanöver geben.

Ziel des neuen Reglements ist, das Fahrverhalten anspruchsvoller zu gestalten und so die Leistung der Fahrer stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Unter anderem wurde der aerodynamische Abtrieb der DTM-Rennwagen reduziert. Entscheidend hierfür sind bei allen Autos geometrisch veränderte einheitliche Frontsplitter, Unterböden und Heckdiffusoren. Auch die Bodenfreiheit ist per Reglement vergrößert.

Dass der neue Audi RS 5 DTM trotzdem schneller ist als sein Vorgänger, liegt vor allem an zwei weiteren Änderungen: Reifenpartner Hankook liefert in der Saison 2017 weichere Reifen, die einerseits schnellere Rundenzeiten erlauben, andererseits ganz bewusst nach ein paar Runden deutlich abbauen. Gleichzeitig leistet der vier Liter große V8-Motor des Audi RS 5 DTM nun mehr als 500 PS. "Die Mehrleistung spürt man im Cockpit", sagt Jamie Green, der im Winter gemeinsam mit Mattias Ekström die meiste Testarbeit für die Saison 2017 leistete.

Der Motor des Audi RS 5 DTM blieb von der Basis her unverändert. Um die gewünschte Leistungssteigerung zu erreichen, haben die Ingenieure den Ansaugtrakt und das Kühlsystem modifiziert. Zudem haben sie Details angepasst, um dieselbe Zuverlässigkeit wie bisher zu gewährleisten. Schließlich muss ein DTM-Motor eine komplette Saison überstehen.

Eine weitere reglementbedingte Änderung ist das nun ebenfalls bei allen DTM-Autos identische Fahrwerk. Dadurch werden kostspielige Weiterentwicklungen vermieden, gleichzeitig sind die Einstellmöglichkeiten unverändert vielfältig.

"Mit dem neuen DTM-Reglement wurde sehr viel dafür getan, die Kosten weiter zu reduzieren, gleichzeitig aber den Sport zu verbessern und die Autos attraktiver zu machen", sagt Dieter Gass. "Es sind spannende Zeiten für die DTM: Wir haben mehr Leistung, weichere Reifen und weniger Abtrieb. Kombiniert mit den besten Fahrern versprechen wir uns noch spannenderen Rennsport. Ich kann nur jeden einladen, Anfang Mai nach Hockenheim zu kommen, um das erste Rennen unseres neuen Babys selbst zu erleben."



BMW
27.2.2017

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Test für den BMW M4 DTM in Portugal

Mit einem dreitägigen Test in Portimão im Süden Portugals hat BMW Motorsport die Entwicklung des neuen BMW M4 DTM für die Saison 2017 fortgesetzt.

Das technische Reglement sieht einige wesentliche Änderungen vor, unter anderem im Bereich der Aerodynamik. BMW Motorsport nutzte den Test, um den neuen Rennwagen und seine Komponenten zu evaluieren und entsprechende Daten zu sammeln. Dabei herrschten bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen gute äußere Bedingungen. Alle drei in der DTM vertretenen Hersteller waren in Portugal vor Ort und gingen jeweils mit einem Fahrzeug auf die Strecke.

Für BMW Motorsport war das BMW Team RMG mit dem amtierenden Champion Marco Wittmann und seinem neuen Teamkollegen Augusto Farfus im Einsatz. Wittmann meinte: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Test. Es war sehr interessant, zum ersten Mal mit dem neuen BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen. Dabei haben wir wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklungsarbeit gewonnen. Es macht immer Spaß, in der Entwicklungsphase zum ersten Mal mit einem Auto zu fahren und zu erleben, wie sich die Neuerungen auf der Strecke auswirken. Ich denke, dass die erhöhte Leistung und die neuen Reifen für Action und spannende Rennen sorgen werden."

Vom 14. bis 16. März setzt BMW Motorsport mit einem weiteren Test in Vallelunga die Vorbereitungsarbeit fort.

Drei Fragen an... Augusto Farfus

Augusto, es war Ihr erster DTM-Test mit dem neuen BMW M4 DTM und dem neuen Team. Wie ist es für Sie gelaufen?
Augusto Farfus: "Es war eine Ehre für mich, der Erste zu sein, der den neuen BMW M4 DTM fahren durfte. Das Fahrzeug fühlt sich gut an und hat großes Potenzial. Allerdings liegt bis zum Saisonstart noch viel Abstimmungsarbeit vor uns. Es war wichtig, sowohl das neue Fahrzeug als auch das neue Team in diesen Tagen gut kennenzulernen."

Wie haben Sie die Winterpause verbracht?
Farfus: "Es war eine Menge los. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Weihnachten und Silvester ausschließlich mit meiner Frau und meiner Tochter verbracht und war nicht in Brasilien. Wir sind über die Feiertage gemeinsam nach Dubai geflogen. Außerdem war ich häufig in den USA. Zweimal in Daytona, wo ich erst den Test und dann das 24-Stunden-Rennen absolviert habe. Dann ging es nach Palm Springs zur Vorstellung des BMW M760Li xDrive. Ich hatte also viel zu tun und eigentlich gar keine lange Winterpause."

Sie sind auch 2017 wieder Teil des starken Aufgebots, das BMW Motorsport bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring an den Start bringt...
Farfus: "Das ist auf jeden Fall ein Highlight. Unser Aufgebot ist im Vergleich zu den Jahren zuvor noch einmal stärker geworden. Wir haben bereits im vergangenen Jahr gesehen, dass der BMW M6 GT3 sehr gut auf der Nordschleife zurechtkommt. Leider haben technische Probleme verhindert, dass wir schon damals um den Sieg kämpfen konnten. Das wollen wir diesmal ändern."



Audi
26.2.2017

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Letzter DTM-Test für Audi vor Weltpremiere

Audi hat sich bei einem dreitägigen Test auf der portugiesischen Rennstrecke von Portimão auf die neue DTM-Saison vorbereitet und dabei insgesamt 1.971 Kilometer absolviert. Es war der letzte Test mit einem Interimsauto vor der Weltpremiere des neuen Audi RS 5 DTM, der am 7. März auf dem Automobilsalon in Genf präsentiert wird - erstmals zeitgleich mit dem neuen Serienmodell.

Für die DTM-Mannschaft von Audi sind die Tage derzeit besonders intensiv. Noch bis kommenden Dienstag kann an der Aerodynamik und der Technik des neuen Audi RS 5 DTM gefeilt werden. Am 1. März muss dann die finale Auslegung bei der Motorsportbehörde eingereicht werden. Danach sind keine Veränderungen mehr möglich.

Vieles ist neu in der DTM 2017: mehr Motorleistung, weniger Abtrieb, ein effizienteres Drag Reduction System (DRS) und weichere Reifen, die auch nicht mehr vorgeheizt werden dürfen. All das soll dazu führen, die DTM-Rennen für die Zuschauer noch spannender und abwechslungsreicher zu gestalten.

"Die Testfahrten in Portimão haben bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass, der sich vor Ort selbst vom aktuellsten Stand der Dinge überzeugte. "Die Autos klingen kerniger und sind schneller. Ich finde, das sieht man auch auf der Strecke. Der größte Schritt sind aber die weicheren Reifen: Je nachdem, wie man sie nutzt, können die Unterschiede in der Rundenzeit ganz erheblich sein. Es gibt viele verschiedene strategische Optionen - das wird es sehr interessant machen. Auch der Fahrer wird eine größere Rolle spielen als bisher."

Entsprechend wichtig waren die Eindrücke und Daten, die Mattias Ekström, Loïc Duval, René Rast und Jamie Green an den drei Testtagen in Portimão für Audi sammelten. Die Routiniers Ekström (177 DTM-Rennen) und Green (139 Starts) leisteten im Winter für Audi die meiste Testarbeit für die Saison 2017. Für die beiden DTM-Neulinge Duval und Rast ging es in Portimão darum, eine der wenigen Testgelegenheiten vor dem Saisonstart am 6./7. Mai in Hockenheim optimal zu nutzen.

"Das hat gut geklappt", sagt Le-Mans-Sieger und Langstrecken-Weltmeister Loïc Duval. "Es war für mich ein produktiver Tag, an dem wir unser komplettes Programm durchgezogen haben: Qualifying, Renndistanz, sogar eine Startübung. Ich konnte auch erstmals mit meinem neuen Ingenieur Mathieu Le Nail arbeiten. Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Ingenieur ist in der DTM bekanntlich sehr wichtig."
Duval teilte sich den Mittwoch mit René Rast, der sich von der 2017er-Technik beeindruckt zeigt: "Das Fahrverhalten ist ganz anders. Das hat irre viel Spaß gemacht. Es wird interessant zu sehen, welcher Hersteller in diesem Jahr den besten Job macht."

"Die neuen Reifen sind viel weicher und lassen schnell nach", sagt Mattias Ekström, der am Dienstag fuhr. "Wir haben eine Menge Gummi verbrannt. Rund um die Strecke sah es schon nach einem Tag wild aus. Ich bin schon gespannt darauf, wenn in Hockenheim das erste Mal 18 Autos gleichzeitig fahren - da wird eine Menge Gummiabrieb auf der Strecke liegen."

Den letzten Testtag mit dem Interimsauto absolvierte am Donnerstag Jamie Green. "Wir haben dabei wieder eine Menge gelernt", so der Brite. "Nun kann ich es kaum erwarten, das neue Auto zu fahren. Es sieht spektakulär aus. Und natürlich hoffen wir, dass es auch schnell ist."

Nach der Weltpremiere in Genf dreht der neue Audi RS 5 DTM vom 14. bis 16. März seine ersten öffentlichen Testrunden auf der italienischen Rennstrecke von Vallelunga in der Nähe von Rom. Der abschließende DTM-Test vor dem Saisonstart findet vom 3. bis 6. April in Hockenheim statt.



Daimler
24.2.2017

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Letzter Test vor der Homologation des neuen Mercedes-AMG C 63 DTM

Das Mercedes-AMG DTM Team absolvierte in dieser Woche den letzten Test vor der Homologation der neuen DTM-Autos am 1. März.

  • Dreitägige Testfahrten auf dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimao (21. bis 23. Februar)
  • Eingesetzte Fahrer: Gary Paffett, Paul Di Resta und Edoardo Mortara
  • Edoardo Mortara: "Ich habe gut mit den Ingenieuren und meinen Teamkollegen zusammengearbeitet. Wir helfen einander und sind alle vollmotiviert."

Der Countdown läuft: Am 1. März werden die DTM-Autos für die Saison 2017 homologiert. Zuvor stand für das Mercedes-AMG DTM-Team in dieser Woche (21. bis 23. Februar) der erste Test des neuen Jahres auf dem Programm, der zugleich die letzte Testmöglichkeit vor dem Ende der Homologations-Frist markierte. Sprich: Es gab viel zu testen für die erfahrenen DTM-Piloten und Rennsieger Gary Paffett, Paul Di Resta und Edoardo Mortara, die für jeweils einen Tag im Cockpit des Mercedes-AMG C 63 DTM Platz nahmen.

Den Auftakt übernahm am Dienstag Team-Captain Gary Paffett. "Es war schön, nach der Winterpause wieder im Auto zu sitzen", sagte Gary, der mit seinem ersten Testtag in diesem Jahr zufrieden war. "Wir sind viele Kilometer gefahren und haben jede Menge Daten auf kürzeren sowie längeren Runs gesammelt. Außerdem haben wir uns die Reifen angesehen und einige Dinge am Setup ausprobiert. Es war ein guter erster Tag, aber es gibt noch viel zu tun."

Paffett legte insgesamt 159 Runden auf dem Autódromo Internacional do Algarve zurück. Am Mittwoch übernahm sein Teamkollege Paul Di Resta das Steuer des Mercedes-AMG C 63 DTM. "Es hat Spaß gemacht, ein Gefühl für die neue DTM-Generation zu erhalten", sagte Paul, der im Verlauf des Tages 143 Runden absolvierte. "Es ist hart, aber ich habe einen guten Eindruck erhalten. Die Homologations-Frist rückt immer näher, entsprechend viel gab es für uns in dieser Woche zu tun. Hoffentlich haben wir ein großartiges Paket für die Saison und können damit um die Meisterschaft kämpfen."

Am letzten Testtag schloss Neuzugang Edoardo Mortara die Testarbeit ab. Für den Italiener war es der zweite Test im Mercedes-AMG C 63 DTM nach seinem Debüt im Dezember in Jerez de la Frontera. "Es ist immer ein schönes Gefühl, das erste Mal im neuen Jahr ins Auto zu steigen", sagte Edoardo, der 146 Runden zurücklegte. "Es gab viel Setuparbeit zu erledigen und ich habe gut mit den Ingenieuren und meinen Teamkollegen zusammengearbeitet. Wir helfen einander und sind alle vollmotiviert. Wir ziehen an einem Strang und ich hoffe, dass wir dieses Jahr erfolgreich sein können."

An den drei Testtagen legten die drei Mercedes-AMG DTM-Fahrer zusammen 448 Runden auf dem portugiesischen Kurs zurück. Mercedes-AMG DTM-Teamchef Ulrich Fritz zeigte sich mit dem Verlauf der Testwoche zufrieden. "Angesichts der nahenden Homologations-Deadline war es bei diesem Test unser Ziel, so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen und noch einmal neue Dinge auszuprobieren", sagte er. "Mit jeweils mehr als 140 Runden pro Tag ist uns das an allen drei Tagen gelungen. Jetzt gilt es, aus den gesammelten Erkenntnissen und Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen."

Trotz der baldigen Homologations-Deadline am 1. März steht die Arbeit für das Team keineswegs still. Ganz im Gegenteil: Die Saisonvorbereitung und die Arbeiten in der Fabrik in Affalterbach laufen zu diesem Zeitpunkt des Jahres auf Hochtouren.
Und auch die nächsten Testfahrten stehen schon bald ins Haus: Vom 13. bis 16. März testet die DTM im italienischen Vallelunga. Der letzte Test vor dem Saisonbeginn findet danach vom 03. bis 06. April in Hockenheim statt.



Audi
9.2.2017

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Audi



Audi mit drei DTM-Teams auf Titeljagd

Drei Monate vor dem Saisonauftakt der DTM 2017 hat Audi seine Teamverteilung bekannt gegeben. Als einziger Hersteller geht die Premiummarke mit drei Teams an den Start. Die DTM-Saison beginnt am 5. Mai auf dem Hockenheimring.

Der neue Audi-Motorsportchef Dieter Gass setzt bei der Einteilung der DTM-Teams auf eine Kombination aus bewährtem Routinier und vielversprechendem Teamkollegen: "Mit Mattias Ekström bei ABT, Jamie Green bei Rosberg und Mike Rockenfeller bei Phoenix haben alle drei Teams ihre Speerspitzen. Diese Team-Fahrer-Kombinationen waren schon in der Vergangenheit sehr schlagkräftig. Unser Youngster Nico Müller tritt in die Fußstapfen von Edoardo Mortara, und unsere beiden DTM-Neuzugänge Loïc Duval und René Rast werden von der Erfahrung ihrer Teamkollegen profitieren", sagt Gass.

Nico Müller startet erstmals gemeinsam mit Mattias Ekström für das Audi Sport Team Abt Sportsline. Mit der Mannschaft aus dem Allgäu feierte der Schweizer in der vergangenen Saison seinen ersten DTM-Sieg. Der Franzose Loïc Duval wird im Audi Sport Team Phoenix neuer Teamkollege von Mike Rockenfeller. Beide kennen sich gut aus dem LMP-Programm von Audi. René Rast fährt an der Seite von Jamie Green für das Audi Sport Team Rosberg, mit dem er im Vorjahr sein erstes DTM-Rennen bestritten hat.

"Mattias (Ekström) gehört bei ABT schon zur Familie, und Nico (Müller) hat sich in seiner ersten Saison bei uns perfekt eingefügt", sagt Hans-Jürgen Abt, Teamchef des Audi Sport Team Abt Sportsline. "Ich bin überzeugt, dass wir mit dem alten Schweden und dem jungen Schweizer Kracher eine der stärksten Fahrerpaarungen haben."

"Rocky (Mike Rockenfeller) hat bei Phoenix im Jahr 2013 sein Meisterstück in der DTM gemacht, und gemeinsam mit ihm wollen wir zurück an die Spitze", sagt Ernst Moser, Teamchef des Audi Sport Team Phoenix. "Loïc (Duval) kenne ich von den Audi Sport Wintercamps. Er war als Rennfahrer schon in vielen Kategorien erfolgreich. Ich hoffe, dass er frische Impulse mit in das Team bringt und auch in der DTM seinen Weg macht."

"Jamie (Green) ist ohne Zweifel einer der schnellsten DTM-Fahrer und sein erster Titel mehr als überfällig", sagt Arno Zensen, Teamchef des Audi Sport Team Rosberg. "René (Rast) hat bei seinen ersten DTM-Rennen im vergangenen Jahr einen tollen Job gemacht und ist ein klasse Typ. Jetzt muss er zeigen, dass er sich auch über eine ganze Saison hinweg so gut behaupten kann."

Im DTM-Projekt von Audi stehen vom 20. bis 23. Februar die nächsten Testfahrten an. Sie finden auf der Rennstrecke in Portimão (Portugal) mit einer Interimsversion des Audi RS 5 DTM statt. Der neue Audi RS 5 DTM feiert am 7. März auf dem Automobilsalon in Genf seine Weltpremiere und ist anschließend vom 13. bis 16. März in Vallelunga (Italien) erstmals bei öffentlichen Testfahrten zu sehen. Der abschließende Test vor dem Saisonstart findet vom 3. bis 6. April in Hockenheim statt.

In Hockenheim startet die DTM vom 5. bis 7. Mai auch in die neue Saison. Tickets und Fan-Packages für die DTM 2017 sind ab sofort auf audi.com/dtm bestellbar.

Die Audi Sport Teams in der DTM 2017

Audi Sport Team Abt Sportsline
#5 Mattias Ekström (S),   Red Bull Audi RS 5 DTM
#51 Nico Müller (CH),   Playboy Audi RS 5 DTM

Audi Sport Team Phoenix
#77 Loïc Duval (F),   Castrol EDGE Audi RS 5 DTM
#99 Mike Rockenfeller (D),   Schaeffler Audi RS 5 DTM

Audi Sport Team Rosberg
#33 René Rast (D),   AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM
#53 Jamie Green (GB),   Hoffmann Group Audi RS 5 DTM



Ein Neuzugang, vier bekannte Gesichter und ein Rückkehrer!

Die neue DTM-Saison kann kommen: Fahrerkader des Mercedes-AMG DTM-Teams für 2017 steht fest

  • Der Neuzugang: Edoardo Mortara gibt 2017 sein Debüt im Mercedes-AMG C 63 DTM
  • Die bekannten Gesichter: Die DTM-Rennsieger Robert Wickens, Gary Paffett, Paul Di Resta und Lucas Auer starten erneut für Mercedes-AMG
  • Der Rückkehrer: Maro Engel kommt nach fünf Jahren zurück in das Mercedes-AMG DTM-Team
  • Der Test- & Ersatzfahrer: FIA Formel-3-Vize-Europameister Maximilian Günther vervollständigt das siebenköpfige Fahrer-Team
  • Ulrich Fritz: "2017 warten auf jeden Hersteller sicher große Herausforderungen. Gerade darum bin ich froh, dass wir einen hochkarätig besetzten Fahrerkader haben."

Der Fahrerkader für die neue Saison steht fest: Das Mercedes-AMG DTM Team geht mit einem Neuzugang, vier bekannten Gesichtern und einem Rückkehrer in die DTM 2017. Neu in der Mercedes-AMG Motorsport-Familie ist Edoardo Mortara. Ihm zur Seite stehen mit Lucas Auer, Paul Di Resta, Gary Paffett und Robert Wickens vier weitere DTM-Rennsieger, die jeweils bereits einige Jahre Erfahrung im Team aufweisen. Komplettiert wird das Sextett vom ehemaligen DTM-Fahrer und Ex-FIA GT Weltmeister Maro Engel.

"2017 warten auf jeden Hersteller sicher große Herausforderungen. Wir haben ein neues Auto, neue Reifen und ein reduziertes Fahrerfeld. Die Leistungsdichte ist damit noch höher, als sie in der DTM eh schon war. Gerade darum bin ich froh, dass wir einen hochkarätig besetzten Fahrerkader haben", sagte Mercedes-AMG DTM-Teamchef Ulrich Fritz. "Edo, Lucas, Paul, Gary und Rob haben alle schon DTM-Rennen gewonnen und sind in der Lage, ein Wörtchen um die Meisterschaft mitzureden. Aber genau darin liegt auch eine weitere große Herausforderung für das Team und die Fahrer: Um in diesem Jahr bestehen zu können, müssen wir uns wieder als homogene und konstante Einheit präsentieren. Und dann haben wir noch Maro, der auch viel Erfahrung und einige Titel auf dem Buckel hat."

Willkommen im Team, Edoardo Mortara!
Mit Edoardo Mortara stößt der amtierende Vizemeister der DTM zum Team. Der Italiener durfte bereits im Rahmen der Testfahrten in Jerez de la Frontera Anfang Dezember erste Luft im Mercedes-AMG C 63 DTM schnuppern. Entsprechend heiß ist der Sieger des Saisonfinales 2016 auf die neue Herausforderung in diesem Jahr.

"Ich freue mich auf die Saison 2017 und darauf, mit meinen neuen Teamkollegen zusammenzuarbeiten", sagte Edoardo. "Wir haben viele erfahrene Piloten, gegen die ich in der Vergangenheit immer gern gefahren bin. Ich bin überzeugt, dass wir zusammen sehr gute Arbeit für das Team abliefern können. Es ist wichtig, schnelle Teamkollegen zu haben, dadurch wird das Niveau für alle noch weiter angehoben."

Erfahrenes Quartett an Rennsiegern
Die größte DTM-Erfahrung im Fahrerkader besitzt Team-Captain Gary Paffett. Der Meister von 2005 absolviert in diesem Jahr seine 14. DTM-Saison. "Wir haben uns in den letzten Jahren Schritt für Schritt verbessert und ein starkes Team aus Ingenieuren, Mechanikern und Fahrern zusammengestellt. Darauf aufzubauen ist etwas, worauf ich mich 2017 besonders freue. Ich selbst werde von ART wieder zu HWA wechseln. Aber ich werde auch dort wieder mit Leuten zusammenarbeiten, die ich schon länger kenne. Ich hoffe, dass wir zum Saisonstart ein Auto haben werden, mit dem wir um Siege fahren können. Alle unsere Fahrer sind sehr schnell und konkurrenzfähig. Vor allem Lucas und Rob zeigten von 2015 auf 2016 einen enormen Formanstieg. Sie werden sicher wieder stark sein. Mit Edo stößt zudem ein weiterer erfahrener Pilot und Titelanwärter zu unserem Team."

Robert Wickens mischte in der vergangenen Saison zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere im Titelkampf mit. Entsprechend motiviert geht der fünfmalige DTM-Rennsieger in die neue Saison. "Es ist cool, dass ich wieder dabei bin", sagte der Kanadier. "2016 war eines meiner besten Jahre in der DTM. Darauf möchte ich 2017 mit dem Team aufbauen. Ich kann es kaum erwarten, wieder loszulegen und mit meinen neuen Teamkollegen zusammenzuarbeiten. Die Winterpause war viel zu lang."

Für Paul Di Resta ist 2017 bereits seine achte Saison in der DTM. "Neue Saison, neue Regeln, neue Herausforderungen: Der DTM stehen aufregende Zeiten bevor", sagte der DTM-Champion des Jahres 2010, der bislang sieben DTM-Rennen für sich entscheiden konnte. "Wir haben im vergangenen Jahr einige gute Anzeichen gesehen und ich freue mich, in dieser Saison daran anzuknüpfen. Dabei wird die Konstanz eine entscheidende Rolle einnehmen. Ich bin gespannt darauf, gemeinsam mit dem Team ein komplett neues Auto weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, auf diese Weise etwas Besonderes aufzubauen, sodass wir dann hoffentlich um die Meisterschaft mitfahren können."

Als Paffett 2005 DTM-Meister wurde, war Lucas Auer gerade einmal elf Jahre alt. Gut elf Jahre später geht der Österreicher mit seinem ersten DTM-Sieg im Rücken in seine dritte Saison im Mercedes-AMG C 63 DTM. "Mit jedem Jahr steigen die Erwartungen, aber ich freue mich trotzdem riesig auf mein drittes Jahr in der DTM", sagte Auer. "Jetzt kommt es darauf an, mich in der HWA Mannschaft schnell einzuleben und dann das Maximum aus mir und meinem Auto herauszuholen. Auch in diesem Jahr starte ich wieder in den Farben von BWT und ich muss ehrlich sagen: Ich kann mir die DTM ohne meinen Pink Panther gar nicht mehr vorstellen!"

Maro Engel - Der Rückkehrer
Bereits von 2008 bis 2011 war Maro Engel Teil des Mercedes-AMG DTM-Teams. In seinen vier Saisons ging er damals für Mücke Motorsport an den Start und schloss seine bisher beste Saison auf Gesamtrang zwölf ab. "Ich habe definitiv mit der DTM noch eine Rechnung offen. Es freut mich sehr, dass ich mich in den letzten Jahren wieder zurück in den Kader kämpfen konnte und jetzt eine Chance bekomme, mich in der kommenden Saison zu beweisen. Ich habe fantastische Teamkollegen, die ich natürlich schon seit langer Zeit kenne. Daher werde ich sicher keine Probleme bei der Eingewöhnung haben."

Maximilian Günther neuer Test- und Ersatzfahrer
Neben Edo und Maro steht ein weiterer Neuzugang fest: Maximilian Günther übernimmt in der anstehenden Saison die Rolle des Test- und Ersatzfahrers. Der 19-Jährige absolvierte Anfang Dezember im Rahmen der Young Driver Tests in Jerez de la Frontera seinen ersten DTM-Test als Belohnung für seine starken Leistungen in der FIA Formel-3-Europameisterschaft, die er 2016 als Vize-Europameister abschloss.
"Es ist eine riesige Ehre für mich, als Test- und Ersatzfahrer Teil des Mercedes-AMG DTM-Teams sein zu dürfen", sagte Maximilian. "Vor knapp zwei Monaten durfte ich in Jerez meinen ersten DTM-Test absolvieren, was mir unheimlich viel Spaß gemacht hat. Das Auto war wirklich beeindruckend. Die Zusammenarbeit mit dem Team hat super funktioniert. Das war richtig cool. Nun offiziell Teil der Mercedes-AMG Motorsport-Familie zu sein, ist etwas ganz Besonderes für mich. Umso mehr freue ich mich auf die bevorstehenden Aufgaben in diesem Jahr."
Ein Neuanfang ist auch stets mit einem Blick zurück verbunden. "Mit Daniel Juncadella, Maximilian Götz, Felix Rosenqvist und Christian Vietoris verabschieden wir vier Fahrer, die in den vergangenen Jahren erfolgreich für das Team an den Start gegangen sind", bedankte sich Ulrich Fritz bei den scheidenden Piloten. "Deshalb bedanken wir uns sehr herzlich bei Dani, Max, Felix und Chris für ihren Einsatz und ihr Engagement. Sie hatten es nicht immer leicht, haben sich aber stets durchgebissen. Ich bin überzeugt, dass das auch zukünftig so sein wird und wünsche ihnen alles Gute für ihre neuen Herausforderungen."

So geht es weiter: Testfahrten & Saisonbeginn
Sein erstes Rennwochenende bestreitet das neue Fahrer-Sextett traditionell beim Heimrennen des Teams in Hockenheim (5. bis 7. Mai). Bis dahin gibt es allerdings noch viel zu tun: Die ersten Testfahrten des Jahres finden vom 20. bis 23. Februar in Portimao statt. Danach werden die neuen Autos bis zum Saisonbeginn auch in Vallelunga (13.-16. März) und Hockenheim (03.-06. April) auf Herz und Nieren getestet.
"Bis zum Saisonbeginn wartet noch jede Menge Arbeit auf uns", betonte Ulrich Fritz. "Wir müssen unser neues Auto entwickeln und uns an das neue Reglement gewöhnen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit unserer Mannschaft bestens dafür gerüstet sind und eine erfolgreiche Saison haben können."



Foto - Berichte  und  Infos  2016   -----   DTM

DTM
1.1.2017

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DTM-Termine 2017:

1. 05. - 07. Mai   -   Hockenheim
2. 19. - 21. Mai   -   Lausitzring
3. 16. - 18. Juni   -   Ungarnring
4. 30.6.-02. Juli   -   Norisring
5. 21. - 23. Juli   -   Moskau
6. 18. - 20. Aug.   -   Zandvoort
7. 08. - 10. Sep.   -   Nürburgring
8. 11. - 14. Sep.   -   Red Bull Ring
9. 13. - 15. Okt.   -   Hockenheim

Audi-Fahrer 2017:
- Mattias Ekström
- Jamie Green
- Nico Müller
- Mike Rockenfeller
- Loïc Duval
- René Rast

BMW-Fahrer 2017:
- Marco Wittmann
- Augusto Farfus
- Timo Glock
- Tom Blomqvist
- Maxime Martin
- Bruno Spengler

Mercedes-Fahrer 2017:
noch offen

Terminkalender der DTM-Saison 2017

Der Terminkalender für die DTM-Saison 2017 steht: Zwischen dem 5. Mai und dem 15. Oktober werden die Protagonisten in 18 Rennen an neun Wochenenden im Kampf um Siege und Titel alles in die Waagschale werfen. Titelverteidiger Marco Wittmann und seine Kontrahenten von Audi, BMW und Mercedes-AMG werden im kommenden Jahr auf den unterschiedlichsten Strecken starten und dabei die ganze Bandbreite ihres fahrerischen Könnens abrufen müssen. So wird die DTM neben dem traditionellen Auftakt- und Finalort, dem Hockenheimring Baden-Württemberg, am Lausitzring, dem Hungaroring in Ungarn, dem Norisring, dem Moscow Raceway in Russland, dem Circuit Park Zandvoort in den Niederlanden, dem Nürburgring und im österreichischen Spielberg Station machen. Tickets für die DTM-Wochenenden des Jahres 2017 sind ab sofort unter www.dtm.com/tickets erhältlich.

Der Startschuss für die DTM-Saison 2017 fällt auf dem Hockenheimring. Vom 5. bis 7. Mai tragen die Piloten auf der Traditionsstrecke die beiden ersten Rennen der neuen Saison aus. Harte Duelle sind rund um das Motodrom, besonders beim Auftakt, an der Tagesordnung - gleiches gilt auch für die Rennen der Rallycross Weltmeisterschaft, die zum dritten Mal in Folge das Rahmenprogramm bereichern wird.

Für die Piloten und Fans geht es anschließend weiter zum Lausitzring, wo vom 19. bis zum 21. Mai die zweite Auflage des Motorsportfestivals über die Bühne geht, in Kooperation mit dem ADAC GT Masters. Danach steht die erste Auslandsreise ins Haus. Auf dem Hungaroring vor den Toren Budapests werden vom 16. bis 18. Juni die Saisonrennen fünf und sechs ausgetragen.

Zwei Wochen später müssen in Nürnberg alle Umbauten beendet sein. Auf dem temporären Stadtkurs, dem Norisring, steht zwischen dem 30. Juni und 2. Juli der Höhepunkt der Saison an. Noch vor der Sommerpause steht die weiteste Reise des Jahres an: vom 21. bis zum 23. Juli findet auf dem Moscow Raceway in Russland das fünfte Rennwochenende statt.

Vom 18. bis 20. August geht es auf dem Dünenkurs an der holländischen Küste weiter: Zandvoort wird auch 2017 den Fahrern alles abverlangen und für spannende Rennen sorgen. Das letzte Saisondrittel wird daraufhin, wie im Jahr 2016, auf dem Nürburgring eingeläutet. In der Eifel finden vom 8. bis 10. September die Saisonrennen 13 und 14 statt.

Für die vorletzte Station im Kalender reist der DTM-Tross nach Spielberg, wo die Meisterschaft vom 22. bis 24. September endgültig auf die Zielgerade einbiegt. Das große Finale geht traditionsgemäß in Hockenheim, vom 13. bis 15 Oktober 2017 über die Bühne.

Eintrittskarten für ein komplettes DTM-Wochenende sind im Vorverkauf bereits ab 25 Euro zu haben. Besonders preiswert kommen Familien in den Genuss des besonderen Motorsport-Erlebnisses: Zwei Erwachsene und zwei Jugendliche (bis einschließlich 14 Jahren) können das Family II-Wochenend-Ticket im Vorverkauf für ab 60 Euro erhalten.

Alle neun DTM-Termine 2017 im Überblick*

5. bis 7. Mai 2017       Hockenheimring Baden-Württemberg
19. bis 21. Mai 2017       Lausitzring
16. bis 18. Juni 2017       Hungaroring (Ungarn)
30. Juni bis 2. Juli 2017       Norisring
21. bis 23. Juli 2017       Moscow Raceway (Russland)
18. bis 20. August 2017       Circuit Park Zandvoort (Niederlande)
8. bis 10. September 2017       Nürburgring
22. bis 24. September 2017       Red Bull Ring Spielberg (Österreich)
13. bis 15. Oktober 2017       Hockenheimring Baden-Württemberg

* Alle Daten und Rennstrecken vorbehaltlich Genehmigung durch den DMSB und die FIA



Audi
1.1.2017

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DTM-Termine 2017:

1. 05. - 07. Mai   -   Hockenheim
2. 19. - 21. Mai   -   Lausitzring
3. 16. - 18. Juni   -   Ungarnring
4. 30.6.-02. Juli   -   Norisring
5. 21. - 23. Juli   -   Moskau
6. 18. - 20. Aug.   -   Zandvoort
7. 08. - 10. Sep.   -   Nürburgring
8. 11. - 14. Sep.   -   Red Bull Ring
9. 13. - 15. Okt.   -   Hockenheim

Duval und Rast 2017 im Audi RS 5 DTM

Audi bringt frischen Wind in die DTM: Mit dem Franzosen Loïc Duval und dem Deutschen René Rast starten in der kommenden Saison zwei neue Piloten mit dem Audi RS 5 DTM. Beide waren für Audi bisher in anderen Rennserien erfolgreich im Einsatz und zuletzt in der WEC aktiv. Als Fahrer für die DTM 2017 bestätigt sind Mattias Ekström (Schweden), Jamie Green (Großbritannien), Nico Müller (Schweiz) und Mike Rockenfeller (Deutschland).

"Wir freuen uns, dass unsere Fahrermannschaft für die neue DTM-Saison komplett ist", sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. "Mit Mattias und Mike haben wir zwei DTM-Champions an Bord, die für mich im nächsten Jahr zu den Favoriten zählen, und das nicht zuletzt wegen der neuen Regeln und Reifen. Jamie ist fraglos einer der stärksten Piloten in der DTM. Nico hat uns in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen und seinem ersten DTM-Sieg überzeugt. René hat nicht nur mit seinem starken Auftritt beim Finale in Hockenheim gezeigt, dass er auch in der DTM ganz vorne mitfahren wird. Und mit Loïc haben wir einen unserer besten Fahrer aus dem Le-Mans-Programm in die DTM-Mannschaft integriert. Ich bin davon überzeugt, dass wir für die Saison 2017 fahrerisch top aufgestellt sind und sechs starke Typen im Team haben."

Nicht mehr für Audi in der DTM starten im nächsten Jahr Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay. "Ich danke Miguel, Edo, Timo und Adrien für die gemeinsamen Jahre in der DTM und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute", sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir haben immer gut zusammengearbeitet und gemeinsam schöne Erfolge gefeiert. Entsprechend schwer ist uns bei jedem der vier der Abschied gefallen. Die bevorstehende Winterpause werden wir nun nutzen, uns mit dem veränderten DTM-Fahrerkader auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten."

DTM-Neuzugang Loïc Duval fuhr von 2012 bis 2016 für Audi in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und gewann 2013 mit dem Audi R18 e-tron quattro die 24 Stunden von Le Mans und den WM-Titel. Auch beim letzten WEC-Einsatz von Audi in Bahrain stand Duval auf dem Siegerpodest ganz oben. Der 34 Jahre alte Franzose mit Wohnsitz in Genf bringt zudem Erfahrung aus der Formel E und der japanischen Super-GT-Meisterschaft mit in die DTM. Erste Testfahrten mit dem Audi RS 5 DTM absolvierte Loïc Duval Anfang Dezember beim Young Driver Test im spanischen Jerez. Dabei lernte er das DTM-Auto auf trockener und nasser Strecke wie auch bei Mischbedingungen kennen.

Der 30-jährige René Rast ist bereits seit der Saison 2011 für Audi aktiv. Am Steuer des GT3-Sportwagens Audi R8 LMS zählt er seitdem zu den besten und erfolgreichsten GT-Piloten der Welt. Auch im Audi R18 e-tron quattro hinterließ Rast einen starken Eindruck. Den bestätigte der in Bregenz (Österreich) lebende Mindener in der vergangenen Saison auch bei insgesamt drei Einsätzen in der DTM. Bei seinem zweiten DTM-Rennen holte Rast im Oktober in Hockenheim seine ersten Punkte und empfahl sich damit endgültig für die DTM-Mannschaft.



BMW
1.1.2017

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DTM-Termine 2017:

1. 05. - 07. Mai   -   Hockenheim
2. 19. - 21. Mai   -   Lausitzring
3. ?
4. ?
5. ?
6. ?
7. ?
8. 11.-14. Sept.   -   Red Bull Ring
9. ?   -   Hockenheim

BMW stellt sich 2017 neu auf bei der DTM

BMW Motorsport geht mit einem veränderten Team-Aufgebot in die Saison 2017 und trägt damit der strategischen Neuausrichtung seiner Engagements sowie den individuellen Anforderungen in den einzelnen Rennserien Rechnung.

Verabschiedung von Antonio Felix da Costa und Martin Tomczyk

In der DTM kämpfen das BMW Team RMG und das BMW Team RBM um Punkte und Siege. Beide Teams sind seit dem Comeback der Marke 2012 in dieser Serie vertreten - und das mit großem Erfolg.
Die RMG-Mannschaft von Teamchef Stefan Reinhold (DE) konnte 2014 den Teamtitel erringen und mit Marco Wittmann (DE) zwei Mal - 2014 und 2016 - den Fahrertitel feiern.

Das BMW Team RBM war in der vergangenen Saison als Gesamt-Dritter direkt hinter RMG das zweiterfolgreichste BMW Team in der DTM. 2013 hatte Bart Mampaey (BE) mit seiner Crew um den Titel gekämpft und in der Teamwertung Rang zwei belegt. Sowohl RMG als auch RBM sollen in der DTM-Saison 2017 je drei BMW M4 DTM einsetzen. Die Fahrer werden am 9. Dezember beim BMW Motorsport Saisonabschluss in München (DE) bekanntgegeben.

Marquardt: "Perfekt zugeschnittene Struktur"
"Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Teamaufstellung bestens für unsere neuen Aufgaben vorbereitet sind", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt zu den Neuerungen. "Für uns stand immer fest, dass wir mit all unseren Teams weiter erfolgreich zusammenarbeiten möchten. Wegen der Änderungen in der DTM mussten wir unsere Strukturen anpassen, gleichzeitig ergaben sich im Rahmen unseres neu geordneten Motorsport-Programms neue Arbeitsfelder und Einsatzgebiete. Darauf ist die neue Struktur nun perfekt zugeschnitten."

Die Teams BMW Team Schnitzer und BMW Team MTEK werden andere Aufgaben für BMW übernehmen.

Die DTM-Fahrer 2017:
- Marco Wittmann (DE) - BMW Team RMG
- Augusto Farfus (BR) - BMW Team RMG
- Timo Glock (DE) - BMW Team RMG

- Tom Blomqvist (GB) - BMW Team RBM
- Maxime Martin (BE) - BMW Team RBM
- Bruno Spengler (CA) - BMW Team RBM



DTM
1.1.2017

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DTM-Termine 2017:

1. 05. - 07. Mai   -   Hockenheim
2. 19. - 21. Mai   -   Lausitzring
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6. ?
7. ?
8. 11.-14. Sept.   -   Red Bull Ring
9. ?   -   Hockenheim

DTM-Saison 2017 startet mit zwei Highlights

Der DTM-Kalender für 2017 nimmt konkrete Formen an: am ersten Maiwochenende startet die DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison. Beim ersten, bereits jetzt mit Spannung erwarteten Kräftemessen von Audi, BMW und Mercedes-AMG nach der Winterpause werden die neuen DTM-Autos im Mittelpunkt stehen - aber nicht nur: die Rallycross Weltmeisterschaft (WRX) wird wiederum das Rahmenprogramm bereichern, womit die Zuschauer einmal mehr die ganze Palette des Motorsports an einem Wochenende zu sehen bekommen.

Bereits zwei Wochen später kommt es zu einer Neuauflage des Motorsportfestivals auf dem Lausitzring, bei dem die Fans die neuen DTM-Fahrzeuge zusammen mit den Sportwagen des ADAC GT Masters zu sehen bekommen.

Der Startschuss zur DTM-Saison 2017 fällt vom 5. bis 7. Mai traditionsgemäß auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Auf dem anspruchsvollen Hochgeschwindigkeitskurs werden die 18 DTM-Piloten die beiden ersten von insgesamt 18 Rennen des kommenden Jahres bestreiten. Wie in den vergangenen beiden Jahren werden beim Auftakt auch die Piloten der Rallycross Weltmeisterschaft erneut für Aufsehen sorgen und die Zuschauer mit ihren harten Zweikämpfen begeistern. Mit von der Partie ist dann auf jeden Fall der frisch gebackene Rallycross Weltmeister und Audi-Pilot Mattias Ekström. Eine Mischung, die sich bewährt hat und den Fans am Hockenheimring auch im Jahr 2017 ein tolles Programm bescheren wird.

Erstmals seit vielen Jahren trugen ADAC GT Masters- und DTM-Piloten im vergangenen Sommer ein gemeinsames Rennwochenende aus - das Motorsportfestival auf dem Lausitzring wurde ins Leben gerufen. Ein Konzept, das bei den Fans und Besuchern sehr großen Zuspruch fand. Daher lag es auf der Hand, dass sich die Verantwortlichen der beiden Serien auf eine Wiederholung geeinigt haben. So werden die DTM und das ADAC GT Masters vom 19. bis 21. Mai gemeinsam mit weiteren Serien auf dem Lausitzring gastieren - für die DTM-Piloten werden es die Rennen drei und vier des Jahres 2017 sein.

Die finale Planung für die übrigen sieben DTM-Termine des kommenden Jahres läuft. Sobald die Termine und Austragungsorte feststehen, wird der offizielle DTM-Rennkalender 2017 veröffentlicht.



Heinz-Josef Hilger
1.1.2017

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Wichtige Veränderungen stehen an

Das DTM Management teilte mit, daß die Anzahl Fahrzeuge von bisher 8 auf zukünftig nur 6 pro Hersteller schrumpft. Damit werden einige Einsatzteams überflüssig bzw. werden für andere Serien eingesetzt. Hier die Details:

BMW
die Teams RBM, RMG und Schnitzer werden weiter eingesetzt. Das Team MTEK wird für BMW die zukünftigen Einsätze bei der WEC (ab 2018) übernehmen.

Audi
alle Teams (Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg) bleiben im Einsatz.

Mercedes-AMG
Das Team HWA übernimmt alle 6 Fahrer und betreut sie. Die Teams ART und Mücke übernehmen andere Aufgaben.

Veränderungen bei den Fahrern
- Martin Tomczyk (BMW) beendet die DTM
- António Félix da Costa (BMW) wechselt zur Formel E (Team Andretti)
- Timo Scheider (Audi) beendet die DTM
- Edoardo Mortara (Audi) wechselt 2017 zu Mercedes-AMG