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Infos  und  Foto - Berichte  2019   -----   World Endurance Championship (WEC)



Porsche
18.7.2019

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Neuer Porsche 911 RSR stellt sich beim offiziellen Test erstmals der Konkurrenz

Vorschau, World Endurance Championship WEC, Prolog in Barcelona/Spanien

Der neue Porsche 911 RSR (Modelljahr 2019) trifft beim Prolog der FIA World Endurance Championship am 23. und 24. Juli im spanischen Barcelona erstmals auf die Fahrzeuge der Mitbewerber in der GTE-Pro-Klasse. Bei den offiziellen Testfahrten vor dem Start der Saison 2019/2020 der FIA WEC setzt Markenweltmeister Porsche zwei der neuen, rund 515 PS starken Rennfahrzeuge aus Weissach ein. Der neue Porsche 911 RSR war Anfang Juli im britischen Goodwood präsentiert worden. In der GTE-Am-Kategorie setzen die Kundenteams Project 1, Gulf Racing und Dempsey Proton Racing insgesamt fünf Vorjahresmodelle des Porsche 911 RSR ein.

Porsche 911 RSR 2019

Der Prolog
Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC absolviert traditionell vor dem Start einer neuen Saison einen zweitägigen Test. Diese Probefahrten ermöglichen es Teams und Fahrern, sich auf die kommenden Rennen einzustellen. Zudem werden die Leistungen aus dem sogenannten Prolog als Überprüfung der Balance of Performance (BoP) sowie zur Erprobung von Messmethoden und dem Einüben von Prozeduren wie Slow-Zones genutzt. Mit Ausnahme von 2017 (Monza, Italien) fanden die Testfahrten vor dem Saisonstart bislang stets in Le Castellet (Frankreich) statt. In diesem Jahr wird der Prolog erstmals auf der spanischen Formel-1-Strecke vor den Toren von Barcelona abgehalten. Auf dem Programm stehen an beiden Tagen je zwei vierstündige Testsessions.

Die Fahrer des Porsche GT Teams
Mit der Startnummer 91 gehen der Österreicher Richard Lietz und Gianmaria Bruni aus Italien an den Start. Den zweiten Porsche 911 RSR (Nummer 92) teilen sich die Fahrerweltmeister Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark). Die Fahrerbesetzungen der insgesamt fünf Porsche 911 RSR der Kundenteams werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR (Modelljahr 2019) feiert bei den offiziellen Testfahrten vor dem Start der Saison 2019/2020 der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC sein Rennstrecken-Debüt. Das - in Abhängigkeit vom Restriktor - rund 515 PS starke Fahrzeug aus Weissach wurde Anfang Juli 2019 im Rahmen des Goodwood Festival of Speed (Großbritannien) vorgestellt. Im Vergleich zum äußerst erfolgreichen Vorgängermodell wurde das Auto für die GTE-Pro-Klasse der FIA WEC unter anderem in den Bereichen Fahrbarkeit, Effizienz, Ergonomie und Servicefreundlichkeit verbessert. Der neue Porsche 911 RSR wird von einem Sechszylinder-Boxermotor mit 4,2 Litern Hubraum angetrieben.



Heinz-Josef Hilger
10.7.2019

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United Autosports bestätigt Wechsel zu ORECA Chassis für die WEC Saison 2019/2020

Wie »sportscar 365« und »dailysportscar.com« berichten, wird das Team United Autosport in der kommenden WEC-Saison ein Chassis von Oreca in der Klasse LMP2 einsetzen. Das Chassis ist bereits gekauft und wird schon zu den Testtagen in Barcelona (23.-24. Juli) eingesetzt.

Das Auto soll von Philip Hanson, Filipe Albuquerque und Paul Di Resta in der gesamten WEC-Saison 2019/2020 gefahren werden.

United Autosport Mitbesitzer Richard Dean: "United Autosports wird nur einen ORECA-Wagen in unserer ersten vollständigen FIA World Endurance Championship-Saison fahren, aber unsere Beziehung zu Ligier Automotive für den Rest der europäischen Le Mans-Serie 2019 sowohl in LMP2, LMP3 als auch im Michelin Le Mans Cup fortsetzen.
Seitdem United Autosports vor drei Jahren mit dem Ligier JS P217 in die LMP2-Kategorie in ELMS eingestiegen ist, hat es bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 acht Podestplätze, darunter vier Siege, sowie einen dritten Platz gegeben. Wenn wir an die frühen Rennen in 2019 denken, ist klar, dass die ORECA 07 auf bestimmten Strecken einen Vorteil hatte, und trotz unserer Loyalität zu Ligier Automotive und den hervorragenden Beziehungen, die wir im Laufe der Jahre aufgebaut haben, müssen wir jede Gelegenheit nutzen, die sich für unsere Sponsoren, Partner und Kunden bietet."

Bezogen auf die WEC werden in der LMP2-Klasse dann sieben der acht Fahrzeuge mit Oreca-Chassis ausgestattet.

Update 15. Juli:
Mitteilung von Ligier: Ligier Automotive übernimmt wieder die direkte Leitung des Vertriebs seiner Rennwagen in Großbritannien.

Nach der Ankündigung von United Autosports, in der Langstrecken-Weltmeisterschaft ein Oreca-Fahrwerk zu betreiben, kündigt Ligier Automotive seine exklusive Vertriebsvereinbarung in Großbritannien mit United Autosports und übernimmt die direkte Kontrolle über den Vertrieb seiner Rennwagen in diesem Gebiet.
"Seit 2016 vertritt United Autosports als Ligier UK die Marke Ligier in Großbritannien, kümmert sich um den Vertrieb und den Kundendienst von Ligier-Rennwagen und nahm an mehreren Veranstaltungen wie der Autosport International Show und dem jüngsten Goodwood Festival of Speed zum 50-jährigen Jubiläum von Ligier teil", erklärt Jacques Nicolet, Ligier Automotive President.
"Wir möchten uns bei Zak Brown und Richard Dean sowie dem gesamten United Autosports Team für diese dreijährige Partnerschaft bedanken. Unsere Wege trennen sich in Bezug auf den Vertrieb der Ligier-Produkte, aber als Rennwagenbauer werden wir United Autosports und deren Fahrzeuge weiterhin begleiten und unterstützen, wie wir es bei allen anderen Rennteams tun."
Ligier Automotive übernimmt ab dem 1. August 2019 die direkte Kontrolle über die Beziehungen zu seinen Kunden im Vereinigten Königreich.



Heinz-Josef Hilger
9.7.2019

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SMP RACING

Das russische Team fuhr zwei BR1-Prototypen der Kategorie LMP1, die von der russischen Firma BR Engineering und der italienischen Firma Dallara entwickelt wurden.
Die SMP Racing Piloten während der Saison waren Vitaly Petrov, Mikhail Aljoshin, Sergey Sirotkin, Egor Orudzhev, Matevos Isaakyan, Stéphane Sarrazin, Jenson Button und Stoffel Vandoorne.


 

SMP RACING wird nicht in der Saison 2019/2020 in der WEC starten

Die LMP1-Klasse wird in der kommenden Saison 2019/2020 auf das russische Team SMP Racing mit 2 Fahrzeugen verzichten müssen. Der Rennstall hat die schon früher abgegebene Nennung jetzt zurückgezogen.

Damit findet man in der LMP1-Klasse nur noch 3 Teams mit je 2 Prototyp-Fahrzeugen (Prologue, vorläufige Startliste). Ähnlich sieht es in der LMGTE Pro-Klasse aus: auch nur 3 Teams mit je 2 Fahrzeugen, wobei Aston Marting Racing (AMR) nur mit einem Fahrzeug zum Prologue kommt.

Der Prologue findet am 23./24. Juli auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya statt. Insgesamt sind nur 30 Fahrzeuge gelistet.

Insgesamt kann man feststellen, daß es nicht so gut mit der kommenden WEC Saison aussieht. Die Probleme der LMP1 Klasse konnten bisher nicht gelöst werden - die beiden Toyota Hybrid-Fahrzeuge sind immer noch deutlich den anderen LMP-Non-Hybrid-Fahrzeugen überlegen. Dies ist auch der Grund für die Absage des SMP Teams. In einer Erklärung teilte SMP-Gründer Boris Rotenberg mit, daß das Team seiner Meinung nach das Beste aus einer schwierigen Situation in LMP1 in der Saison 2018-19 "Super Season" gemacht hat. "Unser Ziel war immer nur ein Sieg, und wir glauben, dass wir diesen Sieg mit dem höchstmöglichen Ergebnis unter den gegebenen Umständen erreicht haben", sagte er. "Nach dem letzten Rennen in Le Mans haben wir beschlossen, dass SMP Racing die FIA WEC verlassen wird. Unser Team wird in der Saison 2019-2020 nicht antreten."



Porsche
8.7.2019

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Neu konstruierter 911 RSR soll Weltmeistertitel verteidigen

Porsche setzt im Motorsport weiter auf Saugmotor

Porsche setzt bei der Titelverteidigung in der FIA World Endurance Championship (WEC) auf den brandneuen 911 RSR (Modelljahr 2019). Der Rennwagen nach FIA GTE-Reglement ist eine komplette Neuentwicklung. Das in allen Bereichen verbesserte Fahrzeug aus Weissach löst den erfolgreichen 911 RSR ab, mit dem Porsche 2019 in der FIA WEC die Hersteller- und Fahrerweltmeisterschaft sowie unter anderem die Langstreckenklassiker in Le Mans (Frankreich) und auf den nordamerikanischen IMSA-Rennstrecken Sebring und Road Atlanta ('Petit Le Mans') gewonnen hat.

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Porsche 911 RSR


Heinz-Josef Hilger
17.6.2019

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Zwei Ford GT nachträglich disqualifiziert

Technische Untersuchungen nach Ende des 24h Rennens stellten fest, daß beide Fahrzeuge, die [# 85], Sieger in der Klasse GTE-Am und die [# 68], Vierter in der Klasse GTE-Pro, einen zu großen Tankinhalt hatten.

Die [# 85], der Keating Motorsport Ford GT mit den Fahrern Ben Keating, Jeroen Bleekemolen und Felipe Fraga verliert den Sieg in der LMGTE-Am Klasse und wird disqualifiziert. Es gibt 2 Gründe:
- man hat die Mindesttankzeit nicht eingehalten
- der Tankinhalt war zu groß.

Die Unterschreitung der Mindesttankzeit von 45 Sekunden um 0,6 Sekunden führte zu einer Zeitstrafe von 55,2 Sekunden, aber es stellte sich dann noch heraus, daß der Tank nicht maximal 96 Liter, sondern 96,1 Liter fasste. Diese 0,1 Liter führten zu der Disqualifikation und damit zum Verlust des 1. Platzes in der Klasse LMGTE-Am. Damit rücken alle anderen Bewerber um einen Platz auf und das Team Project 1 mit ihrem Porsche 911 RSR und den Fahrern Jörg Bergmeister, Patrick Lindsey und Egidio Perfetti wird Klassensieger.

Das war ein harter Schlag für das Team um Ben Keating, der als Amateur dieses Rennen bestritt. Das Team hat das Urteil sofort anerkannt und verzichtet auf eine Berufung - damit ist das Urteil rechtsgültig.

Die [# 68], der Werks-Ford GT des Teams Ford Chip Ganassi Team USA in der Klasse LMGTE-Pro wurde disqualifiziert, weil der Tankinhalt zu groß war.

Auch bei dem Fahrzeug, gefahren von Joey Hand, Dirk Müller und Sebastien Bourdais, wurde festgestellt, daß der Benzintank nicht max. 97 Liter, sondern 97,83 Liter fasste. Dies war ein Verstoß gegen Artikel 20 der 'LMGTE Technical Regulations' und Artikel 7.4.3 der '24 Hours of Le Mans Supplementary Regulations' und führt zur Disqualifikation.

Auch in diesem Fall rücken die nachfolgend platzierten Fahrzeuge auf, d.h. Vierter wird jetzt die [# 67], Fünfter die [# 69] u.s.w.

#68 #85


Toyota
17.6.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso verteidigen WM-Titel
  • Dramatische letzte Stunde entscheidet über Sieg in Le Mans
  • Toyota Gazoo Racing schlägt neue Seite in Geschichtsbüchern auf

 

24H Le Mans Ergebnis (Top 6):

1.   [# 8] TOYOTA GAZOO Racing | 385 laps

2.   [# 7] TOYOTA GAZOO Racing | +16,972 Sek.

3.   [# 11] SMP (Petrov/Aljoshin/Vandoorne) | -6 laps

4.   [# 1] Rebellion (Jani/Lotterer/Senna) | -9 laps

5.   [# 3] Rebellion (Laurent/Berthon/Menezes) | -15 laps

6.   [# 36] Signatech Alpine (Lapierre/Negrao/ Thiriet) | -17 laps

Doppelsieg für Toyota Gazoo Racing in Le Mans

Toyota triumphiert bei den 24 Stunden von Le Mans: Die 87. Auflage des legendären Langstreckenklassikers, die den Abschluss der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2018/19 bildete, endete am Wochenende für Toyota Gazoo Racing mit einem Doppelsieg.
Ganz vorn landeten Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso im Toyota TS050 Hybrid [# 8], die nicht nur ihren Le-Mans-Sieg aus dem Vorjahr wiederholten, sondern auch den Fahrertitel in der WM-Gesamtwertung verteidigten. In einem dramatischen Finale ließen sie ihre Teamkollegen Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im Hybrid-Boliden mit der Startnummer 7 um 16,9 Sekunden hinter sich.

#8

Kurz vor Schluss hatte es vor mehr als 250.000 Zuschauern allerdings noch nach einem sicheren Sieg für den Toyota TS050 Hybrid [# 7] ausgesehen - bis die Elektronik eine Reifenpanne anzeigte und José die Box ansteuerte. Doch die Sensoren hatten den falschen Reifen identifiziert, sodass José nach einer langsamen Runde mit einem weiterhin platten Reifen erneut einen Boxenstopp einlegen musste. Kazuki im Rennwagen Nummer 8 nutzte die Gunst der Stunde, übernahm die Führung und gab sie bis zur Ziellinie nicht mehr her.

Die Crew aus dem TS050 Hybrid [# 7], die das Rennen nach dem erfolgreichen Qualifying von der Pole Position aus über weite Strecken dominiert hatte, konnte sich immerhin über die schnellste Le-Mans-Rennrunde aller Zeiten mit 3 Minuten und 17,297 Sekunden freuen. Und es wurde noch mehr Geschichte in Le Mans geschrieben: Kazuki Nakajima krönte sich zum ersten Rennstrecken-Weltmeister aus Japan, und Ex-Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso ist nun der zweite Fahrer, der in zwei verschiedenen Disziplinen vier Weltmeistertitel geholt hat.

Die erste Rennhälfte war umkämpft und eng: Nach zwölf Stunden lagen die beiden Toyota Teams keine neun Sekunden auseinander. Erst in der Nacht gelang dem Team [# 7], einen vermeintlich entscheidenden Vorsprung herauszufahren, weil die Kollegen in der Nummer 8 aufgrund eines Karosserieschadens mit aerodynamischen Problemen zu kämpfen hatten. In der Folge führten Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López das Feld mit komfortablen zwei Minuten Vorsprung an - bis zur folgenschweren 367. Runde.

#8

"Ich möchte allen Fans, den unterstützenden Unternehmen und allen Teammitgliedern danken, die hier gemeinsam gekämpft haben", sagte Shigeki Tomoyama, Präsident von Gazoo Racing. "Um in Le Mans zu gewinnen, braucht man nicht nur ein schnelles Auto - man braucht auch ein starkes Team. Wir wollten uns gegenüber unserem Vorjahressieg weiter verbessern und das ist uns gelungen. Ich freue mich sehr, dass wir in der Geschichte von Le Mans eine neue Seite aufschlagen konnten. Aber natürlich ist unsere Freude eingetrübt durch das, was unserem Fahrzeug [# 7] nach so einer langen Führung in der letzten Stunde des Rennens widerfahren ist. Wir haben das Gefühl, dass wir das Auto und das gesamte Team weiter verbessern können, und freuen uns schon jetzt auf Le Mans 2020 und auf die Königsklasse der Langstrecke, die im Herbst 2020 beginnt."
"Wir haben gemischte Gefühle", ergänzte Team-Präsident Hisatake Murata. "Natürlich freuen wir uns über unseren zweiten Sieg in Le Mans, aber dem gesamten Team tun Mike, Kamui, José und die gesamte Crew [# 7] leid, die heute den Sieg verdient hätten. Wir werden der genauen Ursache in den kommenden Tagen auf den Grund gehen, um auszuschließen, dass sich so etwas wiederholt. Nichtsdestotrotz bin ich sehr stolz auf die Leistung und auf den Team-Geist, den wir das gesamte Rennen über gezeigt haben, auch in den schwierigen Augenblicken in der letzten Stunde. Herzlichen Glückwunsch an die neuen Weltmeister Sébastien, Kazuki und Fernando, auch für ihren zweiten Sieg in Le Mans. Dies war das dramatische Finale einer unglaublichen Saison für Toyota Gazoo Racing und wir freuen uns schon darauf, unsere Titel in der kommenden Saison zu verteidigen."



TDS Racing
17.6.2019

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TDS Racing erreicht das LMP2-Podium der 24 Stunden von Le Mans

Mit den 24 Stunden von Le Mans 2019 endet erstmals die FIA WEC Langstrecken-Weltmeisterschaft und das zweite WEC TDS-Podium. Die acht Runden der Super Season 2018/2019 sorgten für allerlei Emotionen beim TDS Racing Team, darunter heftige Enttäuschungen und immense Freude heute auf der 24-Stunden-Strecke. Nach zwei vierten Plätzen am Fuße des Podiums von Spa 2018, Fuji, einem fünften Platz von Spa 2019, einem siebten Platz von Silverstone, einer Enttäuschung von Le Mans 2018 und DNFs in Shanghai und Sebring, war das Team stark motiviert, mit einer guten Note abzuschließen. Und was für eine schöne Note, wenn Matthieu Vaxiviere, François Perrodo und Loïc Duval auf der dritten Stufe des Podiums der 24 Stunden von Le Mans 2019 klettern.

#28

Eine große Belohnung für das Team
Xavier Combet: Wir hatten eine Super Season mit Höhen und Tiefen. Die Leistung war immer da, aber es fehlte uns der Erfolg, manchmal auch das Glück. Der Saisonabschluss auf dem LMP2-Podium der 24 Stunden von Le Mans mit François, Loïc und Matthieu ist daher eine große Belohnung für sie und das Team. Das Rennen war schwierig, weil die Konkurrenz in der 'globalen' LMP2 hart ist. Hier in Le Mans bestehen die Besatzungen, die vor uns liegen und die uns folgen, alle aus professionellen Platin-, Silber- oder Goldpiloten. Loïc und Matthieu haben sich wirklich gut geschlagen und die Offenbarung war schließlich François, der bisher noch nie so gut gefahren war. So konnten wir mit dem Führenden des Rennens in Kontakt bleiben, das Auto war gut vorbereitet und wir hatten keine technischen oder mechanischen Probleme. Wir haben die Chancen und die Strategie gemanagt, und das Erreichen des 24-Stunden-Podiums ist die beste Belohnung für alle.
Einen Bronzenen Fahrer auf dem Podium zu sehen, ist auch gut für die LMP2-Kategorie, denn er braucht ihn, um zu existieren. Wenn wir, die LMP2-Teams, den Bronze-Fahrern diese Erfahrung und unser Fachwissen weiterhin zur Verfügung stellen und dafür sorgen können, dass sie es offen genießen, dann ist es für alle, Teams, Organisatoren und Fahrer von Vorteil.

Der Kreis ist geschlossen!
François Perrodo (FRA, Bronze Driver): "Wir starteten das LMP2 - TDS Racing Abenteuer 2016 mit einem - damals unerwarteten - Podium in Silverstone (François, Matthieu und Emmanuel Collard) und beenden es heute mit einem Podium bei den 24 Stunden von Le Mans. Die Super Season war ein wenig kompliziert, es ist wahr, aber wenn ich im Voraus gewusst hätte, dass sie so enden würde ... hätte es mich nicht gestört!
Die LMP2-Prototypen sind unglaubliche Autos und es war manchmal schwierig für mich. Ich freue mich, das 'goldene Zeitalter der LMP2' von innen erleben zu können. Ich liebe die LMP2 und ich liebe TDS Racing, ich hatte eine tolle Zeit mit dem Team und den Fahrern und ich werde sie definitiv vermissen. Für die neue Saison, die sehr bald beginnt, werde ich wieder GT fahren und damit in meine 'Komfortzone' zurückkehren. Ich danke euch allen für dieses fabelhafte Abenteuer."



Porsche
17.6.2019

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Ergebnis Rennen

Klasse GTE-Pro

1. Pier Guidi/Calado/Serra (I/GB/BRA), Ferrari 488 GTE, 342 Runden
2. Lietz/Bruni/Makowiecki (A/I/F), Porsche 911 RSR, 342 Runden
3. Pilet/Bamber/Tandy (F/NZ/GB), Porsche 911 RSR, 342 Runden
8. Müller/Jaminet/Olsen (D/F/N), Porsche 911 RSR, 339 Runden
10. Christensen/Estre/Vanthoor (DK/F/B), Porsche 911 RSR, 337 Runden

Klasse GTE-Am
1. Keating/Bleekemolen/Fraga (USA/NL/BRA), Ford GT, 334 Runden
2. Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, 334 Runden
3. Segal/Baptista/Lu (USA/BRA/CAN), Ferrari 488 GTE, 334 Runden
5. Campbell/Ried/Andlauer (AUS/D/F), Porsche 911 RSR, 332 Runden
7. Prette/Prette/Abril (I/I/F), Porsche 911 RSR, 332 Runden
9. Wainwright/Barker/Preining (GB/GB/A), Porsche 911 RSR, 331 Runden
DNF. Hoshino/Roda/Cairoli (J/I/I), Porsche 911 RSR, 79 Runden

Vierfachtriumph in Weltmeisterschaft: Porsche gewinnt alle GT-Titel

Rennen, World Endurance Championship WEC, 8. Lauf in Le Mans, Frankreich

Die Porsche-Werkspiloten Michael Christensen und Kévin Estre haben die Fahrerweltmeisterschaft in der FIA World Endurance Championship gewonnen. Das erfolgreiche Duo aus Dänemark und Frankreich, das sich den Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 beim Saisonfinale in Le Mans mit dem Belgier Laurens Vanthoor teilte, sammelte im 24-Stunden-Rennen in Frankreich ausreichend Punkte für den Titelgewinn. Porsche stand bereits vor dem Langstreckenklassiker als Markenweltmeister fest. Die Kundenmannschaft Project 1 gewann die Fahrer- und Teammeisterschaft in der GTE-Am-Klasse der FIA WEC.

#92

In der 87. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans zeigten alle vier Porsche 911 RSR vor 252.500 Zuschauern ein starkes Tempo. Das beste Ergebnis erzielten Gianmaria Bruni (Italien), Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki im rund 510 PS starken Neunelfer mit der Startnummer 91 auf Platz zwei. Earl Bamber (Neuseeland), Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy aus Großbritannien sorgten im Auto mit der Nummer 93 als Dritte für einen doppelten Podesterfolg des Porsche GT Teams. Beide Porsche 911 RSR hatten nach 24 Stunden weniger als 70 Sekunden Rückstand auf die Klassensieger. Dieser Abstand hatte sich aufgrund von Pechs in Safety-Car-Phasen ergeben

Vorjahressieger bis zum frühen Morgen an der Spitze
Das Fahrzeug der neuen Weltmeister Christensen und Estre sowie von Vanthoor lag über weite Strecken des Rennens auf Kurs zu einer Wiederholung des Vorjahreserfolgs. Nach rund fünf Stunden hatte die Startnummer 92 die Spitze in der GTE-Pro-Klasse übernommen und anschließend souverän das Feld in die Nacht geführt. Am frühen Morgen um 3:47 Uhr erfolgte der entscheidende Rückschlag. Die Reparatur eines defekten Auspuffsystems warf das Le-Mans-Siegertrio von 2018 um sechs Runden zurück. Am Ende überquerte das Auto die Ziellinie auf Platz zehn - genug für den Gewinn des Fahrertitels in der FIA WEC.

Das Le-Mans-Debüt von Mathieu Jaminet (Frankreich) und Dennis Olsen (Norwegen) endete auf dem achten Platz der GTE-Pro-Kategorie. Die beiden Porsche Young Professionals, die sich den 911 RSR mit der Nummer 94 mit Werksfahrer Sven Müller (Bingen) teilten, erlebten im Verlauf des härtesten Langstreckenrennens der Welt einige Rückschläge. Pech mit Safety-Car-Phasen und die Reparatur des von der FIA WEC vorgeschriebenen Datensystems kosteten viel Zeit. Das Fahrzeug fiel somit zur Rennmitte aus dem vorderen Feld weit zurück.

Sensationelle Debütsaison für Kundenteam Project 1
In der GTE-Am-Klasse sicherte sich die Porsche-Kundenmannschaft Project 1 nach dem Aufstieg aus den Porsche-Markenpokalen in ihrer ersten Saison in der FIA WEC die Titel in Team- und Fahrerwertung. Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), der Amerikaner Patrik Lindsey und Egidio Perfetti (Norwegen) beendeten die 24 Stunden von Le Mans im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 56 auf dem zweiten Rang. Großes Pech hatten hingegen die Klassensieger des Vorjahres. Die Startnummer 77 von Dempsey-Proton Racing mit Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Porsche Junior Julien Andlauer (Frankreich) und Christian Ried aus Schöneburg führte das Rennen über weite Strecken an, wurde aber durch einen Defekt am Unterboden zurückgeworfen. Das Fahrertrio beendete das Saisonfinale der FIA WEC auf Platz fünf.

Im Neunelfer mit der Startnummer 78 beendeten Louis Prette, Philippe Prette (beide Italien) und der Franzose Vincent Abril ihr Le-Mans-Debüt auf Rang sieben. Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) und seine britischen Teamkollegen Michael Wainwright und Ben Barker fuhren im Fahrzeug von Gulf Racing mit der Nummer 86 auf Platz neun. Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 88 schied vorzeitig aus. Dempsey-Proton Racing stellte das Auto nach mehreren Unfällen von Satoshi Hoshino nach 79 Runden in der Garage ab. Der Japaner teilte sich das Fahrzeug mit Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) und dessen Landsmann Giorgio Roda.

Stimmen zum Rennen

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): "Die erste Rennhälfte war sensationell. Unser Porsche 911 RSR war unglaublich schnell, wir waren ganz klare Siegkandidaten. Nach dem Rückschlag in der Nacht ging es nur noch darum, das Auto ins Ziel zu bringen, um den Fahrertitel zu gewinnen. Das war seltsam. Man nimmt alle Geräusche im Fahrzeug wahr, spürt manchmal Vibrationen, wo vielleicht gar keine sind. Entsprechend groß sind nun die Erleichterung und die Freude über den Gewinn der Weltmeisterschaft."

Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #56): "Wir haben in unserer allerersten Saison beide Titel geholt. Mehr geht gar nicht - sensationell. Am Ende sah es von außen vielleicht so aus, als könnten wir das Rennen noch gewinnen. Aber wir mussten leider noch einmal zu einem Tankstopp in die Box. Der Ford hat verdient gewonnen und wir haben mit dem Podestplatz und dem Gewinn der Titel ausreichend Grund zum Feiern."



Ford
16.6.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Keating Motorsport verwandelt seine Kundenteam-Premiere mit dem Ford GTE mit dem Klassensieg beim berühmtesten Langstreckenrennen der Welt in einen Volltreffer
  • Werksauto-Armada von Ford Chip Ganassi Racing beendet die 24 Stunden von Le Mans auf den Plätzen vier bis sieben in der LM GTE Pro-Kategorie
  • Diesjähriger 24-Stunden-Klassiker setzt den Schlusspunkt unter die WEC-Super-Saison und das vierjährige Engagement von Ford in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft

 

Technische Untersuchungen nach Ende des 24h Rennens

Die [# 85], der Keating Motorsport Ford GT verliert den Sieg in der LMGTE-Am Klasse und wird disqualifiziert. Es gibt 2 Gründe:
- man hat die Mindesttankzeit nicht eingehalten
- Der Tankinhalt war zu groß.

Die [# 68], der Werks-Ford GT wurde disqualifiziert, weil der Tankinhalt zu groß war.

Erster privat eingesetzter Ford GT gewinnt die GTE Am-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans

Der Ford GT hat bei seinem ersten Einsatz in privaten Händen auf Anhieb die Kategorie LM GTE Am der diesjährigen 24 Stunden von Le Mans unter der Regie von Keating Motorsport gewonnen. Die vier Werks-Rennwagen von Ford Chip Ganassi Racing beendeten das legendäre Langstreckenrennen auf den Plätzen vier bis sieben der Kategorie LM GTE Pro. Für die Startnummern 66 und 67 war es das Finale eines vierjährigen Engagements in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship).
Die beiden Schwesterautos setzen die Saison noch in der nordamerikanischen Sportwagen-Meisterschaft IMSA fort.

#85

"Wir hätten uns gerne mit einem weiteren Le Mans-Klassensieg aus der WEC verabschiedet", betont Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance für das weltweite Motorsport-Engagement der Marke zuständig. "Unsere vier Autos haben sich tapfer geschlagen und der von Keating Motorsport privat eingesetzte Rennwagen konnte auf Anhieb die hart umkämpfte GTE Am-Klasse für sich entscheiden - wir nehmen also durchaus Positives aus Frankreich mit nach Hause. In den vergangenen vier Jahren haben wir trotz der Kürze dieses Programms tolle Erfolge erzielt. Dies verdanken wir dem großartigen Ford GT, unseren Fahrern und natürlich auch starken Partnern wie Chip Ganassi Racing, Multimatic und Roush Yates."

#68

Platz vier ging nach 24 aufregenden Stunden an den Ford GT mit der Startnummer 68 - 2016 hatte das Auto von Dirk Müller aus Burbach im Siegerland, des US-Amerikaners Joey Hand und des Lokalmatadors Sébastien Bourdais den Langstreckenklassiker beim ersten Auftritt des Ford GT an der Sarthe auf Anhieb gewonnen. "Der Start hat uns nicht geholfen", bedauert Bourdais, der selbst aus Le Mans stammt. "Wir kämpften zu Beginn mit etwas zu niedrigem Reifenluftdruck, auch die ersten Safety-Car-Phasen verliefen zu unserem Nachteil - das Timing passte einfach nicht. Aber ich glaube, dies hat das Rennergebnis für uns nicht zu sehr beeinflusst. Wir haben die ganze Zeit hart attackiert und mehrmals die Lücke nach vorne wieder geschlossen. Unsere Hoffnungen auf eine Gelbphase für den gesamten Kurs sollten sich nicht erfüllen, dafür gingen Safety-Cars auf die Strecke. Dies machte unsere Chancen auf ein Comeback und eine Podiumsplatzierung zunichte. Ich habe die Zeit mit Ford und dem Ford GT wirklich genossen, die Zusammenarbeit mit dem Team bei Ganassi hat großen Spaß gemacht."

Harry Tincknell, Andy Priaulx (beide GB) und Jonathan Bomarito (USA) beendeten das Rennen am Steuer des Ford GT mit der Nummer 67 auf Rang fünf. "Im Qualifying gehörten wir zu den Schnellsten, doch die wahre Performance unserer Kontrahenten sahen wir wohl erst nach dem Start", erläutert Priaulx. "Wir haben wirklich alles gegeben, hatten aber Pech mit den Safety-Cars. Speziell Harry ist brilliante Stints gefahren. Wir kamen immer wieder in Kontakt mit der Spitzengruppe, doch am Ende hat das Safety-Car diese Gruppe auseinander gerissen und damit die Spannung zerstört - andernfalls hätten fünf oder sechs Fahrzeuge in der LM GTE Pro bis zur letzten Minute um den Klassensieg gekämpft. Rückblickend betrachtet fehlte uns im Rennen etwas Speed. Das ist schade, denn dieses Team hat für den Erfolg wirklich hart gearbeitet."

Auf der sechsten Position erreichten Ryan Briscoe (AUS), Richard Westbrook (GB) und Scott Dixon (NZ) das Ziel mit dem Nummer-69-Auto von Ford. "Ich glaube, uns ist mit der Rennabstimmung unseres Ford GT an diesem Wochenende ein guter Job gelungen", betont Briscoe. "Wir konnten mit einem Reifensatz problemlos zwei Stints absolvieren und waren dennoch über die einzelne Runde betrachtet schnell. Das Auto fuhr sich einfach wunderbar. Aber wir hatten immer wieder kleinere Probleme, das kann bei einem 24-Stunden-Marathon passieren - es kommt darauf an, wie man damit umgeht. Das Team und auch meine Fahrerkollegen haben einen tollen Job abgeliefert, ich bin stolz auf sie, auch wenn wir am Ende eine Runde Rückstand hatten. Meines Erachtens hat uns die ,Balance of Performance' nicht unbedingt bevorteilt und es war schwierig, gegen diesen Nachteil anzukämpfen und uns die Chance auf einen Sieg zu bewahren."

Als Siebte rundeten Stefan Mücke aus Berlin, der Franzose Olivier Pla und der US-Amerikaner Billy Johnson das geschlossene Mannschaftsergebnis von Ford ab. "Ich sehe dieses Resultat mit einem lachenden und einem traurigen Auge", gesteht Johnson. "Lachend, denn allein schon die Chance ist phantastisch, bei den 24 Stunden von Le Mans zu starten. Traurig, denn wir waren zu Beginn des Rennens nicht flott genug und wurden dann von den Safety-Car-Phasen immer wieder zurückgeworfen. Aber wir haben nie aufgegeben. Die Jungs gaben alles, kämpften hart und machten das Auto immer schneller. So haben wir uns von Rang 17 noch bis auf Platz sieben nach vorne gearbeitet. Ich kann das Team gar nicht genug loben. Sie lassen sich nie unterkriegen und pushen bis zur letzten Minute."

Das glücklichere Ende in der LM GTE Am-Wertung hatte am Ende der Ford GT von Keating Motorsport für sich. Ben Keating (USA), Jerome Bleekemolen (NL) und Felipe Fraga (BR) dominierten diese intensiv umkämpfte Klasse über mehr als die Hälfte der Renndistanz. Auch ein später Boxenstopp, um die Frontpartie des Wagens zu tauschen, sowie eine Stop&Go-Strafe konnte ihrem Erfolg nichts mehr anhaben. Es war das erste Mal, dass ein Ford GT von einem Kundenteam eingesetzt wurde. "Wir haben dieses Kundenprogramm mit der gleichen Konsequenz unterstützt wie unsere eigenen Werksautos. Ben Keating und seine Leute kamen mit dem festen Vorsatz nach Le Mans, sich Platz eins zu holen. Es ist phantastisch zu sehen, dass es ihnen gleich beim ersten Anlauf gelungen ist - und der Beweis für die überragende Qualität des Ford GT. Es hat sich auch ausgezeichnet, dass sie Zeit im Ford Performance-Simulator in North Carolina verbracht haben, um sich mit Le Mans und dem Rennwagen vertraut zu machen."

Während die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans auch den Schlusspunkt für die 'Super-Saison' der Langstrecken-Weltmeisterschaft setzten, kehren die beiden Ford GT des US-amerikanischen Zweigs von Ford Chip Ganassi Racing nun in die Staaten zurück und komplettieren dort die IMSA-Sportwagenserie. Als nächstes Rennen stehen am 28. bis 30 Juli die 6 Stunden von Watkins Glen auf dem Programm.



BMW
16.6.2019

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BMW Team MTEK beweist beim Finale der 'Super Season' in Le Mans Kampfgeist

Mit dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans (FRA) hat das BMW Team MTEK die 'Super Season' der FIA World Endurance Championship (WEC) abgeschlossen. Die beiden BMW M8 GTE kamen in der LM GTE Pro-Klasse auf den Positionen elf und 14 ins Ziel.

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Der BMW M8 GTE mit der Startnummer 82 - gefahren von Jesse Krohn (FIN), António Félix da Costa (POR) und Augusto Farfus (BRA) - war von der fünften Position gestartet, konnte diese jedoch im Rennverlauf nicht halten und kam nach 335 gefahrenen Runden auf Rang elf. Die Nummer 81 mit den Fahrern Martin Tomczyk (GER), Nick Catsburg (NED) und Philipp Eng (AUT) fuhr auf die 14. Position. Beide Fahrzeuge hatten in der Nacht und gegen Rennende aufgrund technischer Probleme zusätzlich Zeit bei Reparaturstopps eingebüßt. Der Sieg in der LM GTE Pro-Klasse ging an den [# 51] Ferrari.

Im Verlauf der 'Super Season' hatte das BMW Team MTEK insgesamt zwei Podestplätze gefeiert. Sowohl in Fuji (JPN) als auch in Sebring (USA) war der BMW M8 GTE jeweils auf dem zweiten Platz im LM GTE Pro-Feld ins Ziel gekommen.

In Le Mans hatte BMW das 20-jährige Jubiläum des Gesamtsiegs von 1999 mit dem BMW V12 LMR gefeiert. Der erste BMW Klassensieg des BMW 328 jährte sich zum 80. Mal. Beide Fahrzeuge gingen vor dem Rennstart für eine Parade-Runde auf die Strecke.



WEC / ACO
16.6.2019

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Toyota gewinnt mit der [# 8] die 24 Stunden Le Mans, obwohl die [# 7] über 23 Stunden führte

Drama bei der [# 7] in der letzten Stunde: Reifenprobleme warfen die [# 7] mit den Fahrern Conway, Kobayashi und Lopez zurück und so konnte die [# 8] das Ziel als Erste passieren.

#8

Die Porsche-Werksfahrer Michael Christensen aus Dänemark und Kévin Estre (Frankreich) wurden Weltmeister in der FIA World Endurance Championship (WEC). Die Le-Mans-Sieger von 2018 sicherten sich den Titel durch Platz zehn in der 87. Auflage des härtesten Langstreckenrennens der Welt. Im rund 510 PS starken Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 wechselten sich Christensen und Estre mit dem Belgier Laurens Vanthoor ab.

In der GTE-Am-Klasse gewann das Porsche-Kundenteam Project 1 mit Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Egidio Perfetti (Norwegen) und dem Amerikaner Patrick Lindsey die Meisterschaft.



WEC / ACO
15.-16.6.2019

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Ausfälle:

- [# 10] Dragonspeed, LMP1
- [# 88] Dempsey-Proton Porsche, GTE-Am
- [# 64] Corvette, GTE-Pro
- [# 98] Aston Martin, GTE-Am
- [# 95] Aston Martin, GTE-Pro
- [# 71] AF Corse Ferrari, GTE-Pro
- [# 49] ARC Bratislava, LMP2
- [# 4] ByKolles, LMP1
- [# 17] SMP Racing, LMP1
- [# 37] Jackie Chan Racing, LMP2
- [# 31] DragonSpeed, LMP2

15:00 Uhr - 24H Le Mans: Endstand nach 24 Stunden:

LMP1TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Toyota[# 8] Toyota Gazoo RacingS. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO385
2. Toyota[# 7] Toyota Gazoo RacingM. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ385 +16,972 Sek.
3. BR Eng.[# 11] SMP RacingV. PETROV / M. ALJOSHIN / S. VANDOORNE379
LMP2TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Alpine[# 36] Signatech Alpine MatmutN. LAPIERRE / A. NEGRÃO / P. THIRIET368
2. Oreca[# 38] Jackie Chan DC RacingH. TUNG / S. RICHELMI / G. AUBRY367
3. Oreca[# 28] TDS RacingF. PERRODO / M. VAXIVIERE / L. DUVAL366
LMGTE-ProTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ferrari[# 51] AF CorseA. PIER GUIDI / J. CALADO / D. SERRA342
2. Porsche[# 91] Porsche GT TeamR. LIETZ / G. BRUNI / F. MAKOWIECKI342 +49,193 Sek.
3. Porsche[# 93] Porsche GT TeamP. PILET / E. BAMBER / N. TANDY342 +1:07,157 Min.
LMGTE-AmTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ford[# 85] Keating MotorsportsB. KEATING / J. BLEEKEMOLEN / F. FRAGA334
2. Porsche[# 56] Team Project 1J. BERGMEISTER / P. LINDSEY / E. PERFETTI334 +44,943 Sek.
3. Ferrari[# 84] JMW MotorsportJ. SEGAL / R. BAPTISTA / W. LU334 +1:29,127 Min.

14:00 Uhr - 24H Le Mans: Stand nach 23 Stunden:

LMP1TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Toyota[# 7] Toyota Gazoo RacingM. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ367
2. Toyota[# 8] Toyota Gazoo RacingS. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO367 +2:17 Min.
3. BR Eng.[# 11] SMP RacingV. PETROV / M. ALJOSHIN / S. VANDOORNE361
LMP2TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Alpine[# 36] Signatech Alpine MatmutN. LAPIERRE / A. NEGRÃO / P. THIRIET350
2. Oreca[# 38] Jackie Chan DC RacingH. TUNG / S. RICHELMI / G. AUBRY349
3. Oreca[# 28] TDS RacingF. PERRODO / M. VAXIVIERE / L. DUVAL348
LMGTE-ProTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ferrari[# 51] AF CorseA. PIER GUIDI / J. CALADO / D. SERRA326
2. Porsche[# 91] Porsche GT TeamR. LIETZ / G. BRUNI / F. MAKOWIECKI326 +55 Sek.
3. Porsche[# 93] Porsche GT TeamP. PILET / E. BAMBER / N. TANDY325
LMGTE-AmTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ford[# 85] Keating MotorsportsB. KEATING / J. BLEEKEMOLEN / F. FRAGA318
2. Porsche[# 56] Team Project 1J. BERGMEISTER / P. LINDSEY / E. PERFETTI318 +5,7 Sek.
3. Ferrari[# 84] JMW MotorsportJ. SEGAL / R. BAPTISTA / W. LU317

13:00 Uhr - 24H Le Mans: Stand nach 22 Stunden:

LMP1TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Toyota[# 7] Toyota Gazoo RacingM. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ349
2. Toyota[# 8] Toyota Gazoo RacingS. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO349 +2:11 Min.
3. BR Eng.[# 11] SMP RacingV. PETROV / M. ALJOSHIN / S. VANDOORNE343
LMP2TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Alpine[# 36] Signatech Alpine MatmutN. LAPIERRE / A. NEGRÃO / P. THIRIET333
2. Oreca[# 38] Jackie Chan DC RacingH. TUNG / S. RICHELMI / G. AUBRY332
3. Oreca[# 28] TDS RacingF. PERRODO / M. VAXIVIERE / L. DUVAL332 +2:43 Min.
LMGTE-ProTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ferrari[# 51] AF CorseA. PIER GUIDI / J. CALADO / D. SERRA310
2. Porsche[# 91] Porsche GT TeamR. LIETZ / G. BRUNI / F. MAKOWIECKI310 +1:05 Min.
3. Porsche[# 93] Porsche GT TeamP. PILET / E. BAMBER / N. TANDY310 +35 Sek.
LMGTE-AmTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ford[# 85] Keating MotorsportsB. KEATING / J. BLEEKEMOLEN / F. FRAGA303
2. Porsche[# 56] Team Project 1J. BERGMEISTER / P. LINDSEY / E. PERFETTI302
3. Ferrari[# 84] JMW MotorsportJ. SEGAL / R. BAPTISTA / W. LU302 +1:53 Min.

11:00 Uhr - 24H Le Mans: Stand nach 20 Stunden:

LMP1TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Toyota[# 7] Toyota Gazoo RacingM. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ319
2. Toyota[# 8] Toyota Gazoo RacingS. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO319 +1:59 Min.
3. BR Eng.[# 11] SMP RacingV. PETROV / M. ALJOSHIN / S. VANDOORNE314
LMP2TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Alpine[# 36] Signatech Alpine MatmutN. LAPIERRE / A. NEGRÃO / P. THIRIET305
2. Oreca[# 38] Jackie Chan DC RacingH. TUNG / S. RICHELMI / G. AUBRY303
3. Oreca[# 28] TDS RacingF. PERRODO / M. VAXIVIERE / L. DUVAL303 +1:02 Min.
LMGTE-ProTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Corvette[# 63] Corvette RacingJ. MAGNUSSEN / A. GARCIA / M. ROCKENFELLER283
2. Ferrari[# 51] AF CorseA. PIER GUIDI / J. CALADO / D. SERRA283 +11 Sek.
3. Porsche[# 91] Porsche GT TeamR. LIETZ / G. BRUNI / F. MAKOWIECKI283 +32 Sek.
LMGTE-AmTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ford[# 85] Keating MotorsportsB. KEATING / J. BLEEKEMOLEN / F. FRAGA276
2. Porsche[# 56] Team Project 1J. BERGMEISTER / P. LINDSEY / E. PERFETTI276 +3:04 Min.
3. Ferrari[# 84] JMW MotorsportJ. SEGAL / R. BAPTISTA / W. LU275

7:00 Uhr - 24H Le Mans: Stand nach 16 Stunden:

LMP1TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Toyota[# 7] Toyota Gazoo RacingM. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ254
2. Toyota[# 8] Toyota Gazoo RacingS. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO+1:20 Min.
3. Rebellion[# 3] Rebellion RacingT. LAURENT / N. BERTHON / G. MENEZES250
LMP2TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Aurus[# 26] G-Drive RacingR. RUSINOV / J. VAN UITERT / J. VERGNE243
2. Alpine[# 36] Signatech Alpine MatmutN. LAPIERRE / A. NEGRÃO / P. THIRIET+1:29 Min.
3. Oreca[# 38] Jackie Chan DC RacingH. TUNG / S. RICHELMI / G. AUBRY242
LMGTE-ProTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Porsche[# 91] Porsche GT TeamR. LIETZ / G. BRUNI / F. MAKOWIECKI225
2. Corvette[# 63] Corvette RacingJ. MAGNUSSEN / A. GARCIA / M. ROCKENFELLER+6 Sek.
3. Porsche[# 93] Porsche GT TeamP. PILET / E. BAMBER / N. TANDY+12 Sek.
LMGTE-AmTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ford[# 85] Keating MotorsportsB. KEATING / J. BLEEKEMOLEN / F. FRAGA220
2. Porsche[# 56] Team Project 1J. BERGMEISTER / P. LINDSEY / E. PERFETTI219
3. Ferrari[# 84] JMW MotorsportJ. SEGAL / R. BAPTISTA / W. LU+1:27 Min.

3:00 Uhr - 24H Le Mans: Stand nach 12 Stunden:

LMP1TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Toyota[# 7] Toyota Gazoo RacingM. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ187
2. Toyota[# 8] Toyota Gazoo RacingS. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO+4,5 Sek.
3. Rebellion[# 3] Rebellion RacingT. LAURENT / N. BERTHON / G. MENEZES185
LMP2TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Aurus[# 26] G-Drive RacingR. RUSINOV / J. VAN UITERT / J. VERGNE179
2. Alpine[# 36] Signatech Alpine MatmutN. LAPIERRE / A. NEGRÃO / P. THIRIET+3:08 Min.
3. Oreca[# 38] Jackie Chan DC RacingH. TUNG / S. RICHELMI / G. AUBRY178
LMGTE-ProTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Porsche[# 92] Porsche GT TeamM. CHRISTENSEN / K. ESTRE / L. VANTHOOR167
2. Ferrari[# 51] AF CorseA. PIER GUIDI / J. CALADO / D. SERRA+2 Sek.
3. Porsche[# 91] Porsche GT TeamR. LIETZ / G. BRUNI / F. MAKOWIECKI+0,5 Sek.
LMGTE-AmTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ford[# 85] Keating MotorsportsB. KEATING / J. BLEEKEMOLEN / F. FRAGA163
2. Porsche[# 77] Dempsey-Proton RacingM. CAMPBELL / C. RIED / J. ANDLAUER3:20 Min.
3. Aston Martin[# 90] TF SportS. YOLUC / E. HANKEY / C. EASTWOOD+0,4 Sek.

23:00 Uhr - 24H Le Mans: Stand nach 8 Stunden:

LMP1TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Toyota[# 8] Toyota Gazoo RacingS. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO128
2. Toyota[# 7] Toyota Gazoo RacingM. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ+11 Sek.
3. BR Eng.[# 17] SMP RacingS. SARRAZIN / E. ORUDZHEV / S. SIROTKIN126
LMP2TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Aurus[# 26] G-Drive RacingR. RUSINOV / J. VAN UITERT / J. VERGNE122
2. Alpine[# 36] Signatech Alpine MatmutN. LAPIERRE / A. NEGRÃO / P. THIRIET+12 Sek.
3. Oreca[# 31] DragonSpeedR. GONZALEZ / P. MALDONADO / A. DAVIDSON+1:25 Min.
LMGTE-ProTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Porsche[# 92] Porsche GT TeamM. CHRISTENSEN / K. ESTRE / L. VANTHOOR113
2. Ferrari[# 51] AF CorseA. PIER GUIDI / J. CALADO / D. SERRA+10 Sek.
3. Corvette[# 63] Corvette RacingJ. MAGNUSSEN / A. GARCIA / M. ROCKENFELLER+0,5 Sek.
LMGTE-AmTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Ford[# 85] Keating MotorsportsB. KEATING / J. BLEEKEMOLEN / F. FRAGA111
2. Ferrari[# 84] JMW MotorsportJ. SEGAL / R. BAPTISTA / W. LU+22 Sek.
3. Porsche[# 56] Team Project 1J. BERGMEISTER / P. LINDSEY / E. PERFETTI110

19:00 Uhr - 24H Le Mans: Stand nach 4 Stunden:

LMP1TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Toyota[# 7] Toyota Gazoo RacingM. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ67
2. Toyota[# 8] Toyota Gazoo RacingS. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO+56 Sek.
3. Rebellion[# 3] Rebellion RacingT. LAURENT / N. BERTHON / G. MENEZES66
LMP2TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Aurus[# 26] G-Drive RacingR. RUSINOV / J. VAN UITERT / J. VERGNE64
2. Alpine[# 36] Signatech Alpine MatmutN. LAPIERRE / A. NEGRÃO / P. THIRIET+1,3 Sek.
3. Oreca[# 38] Jackie Chan DC RacingH. TUNG / S. RICHELMI / G. AUBRY+44 Sek.
LMGTE-ProTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Corvette[# 63] Corvette RacingJ. MAGNUSSEN / A. GARCIA / M. ROCKENFELLER59
2. Porsche[# 93] Porsche GT TeamP. PILET / E. BAMBER / N. TANDY+1 Sek.
3. Ferrari[# 51] AF CorseA. PIER GUIDI / J. CALADO / D. SERRA+1,5 Sek.
LMGTE-AmTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Porsche[# 77] Dempsey-Proton RacingM. CAMPBELL / C. RIED / J. ANDLAUER58
2. Ford[# 85] Keating MotorsportsB. KEATING / J. BLEEKEMOLEN / F. FRAGA+47 Sek.
3. Ferrari[# 84] JMW MotorsportJ. SEGAL / R. BAPTISTA / W. LU57

17:00 Uhr - 24H Le Mans: Stand nach 2 Stunden:

LMP1TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Toyota[# 7] Toyota Gazoo RacingM. CONWAY / K. KOBAYASHI / J. LOPEZ34
2. Toyota[# 8] Toyota Gazoo RacingS. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO+36 Sek.
3. Rebellion[# 3] Rebellion RacingT. LAURENT / N. BERTHON / G. MENEZES+38 Sek.
LMP2TeamFahrerRunden/Rückstand
1. Alpine[# 36] Signatech Alpine MatmutN. LAPIERRE / A. NEGRÃO / P. THIRIET32
2. Aurus[# 26] G-Drive RacingR. RUSINOV / J. VAN UITERT / J. VERGNE+3 Sek.
3. Dallara[# 29] Racing Team NederlandF. VAN EERD / G. VAN DER GARDE / N. DE VRIES +51 Sek.
LMGTE-ProTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Corvette[# 63] Corvette RacingJ. MAGNUSSEN / A. GARCIA / M. ROCKENFELLER29
2. Porsche[# 93] Porsche GT TeamP. PILET / E. BAMBER / N. TANDY+0,2 Sek.
3. Porsche[# 92] Porsche GT TeamM. CHRISTENSEN / K. ESTRE / L. VANTHOOR+8 Sek.
LMGTE-AmTeamFahrerRunden/Rückstand
1. Porsche[# 77] Dempsey-Proton RacingM. CAMPBELL / C. RIED / J. ANDLAUER29
2. Ferrari[# 54] Spirit of RaceT. FLOHR / F. CASTELLACCI / G. FISICHELLA28
3. Ford[# 85] Keating MotorsportsB. KEATING / J. BLEEKEMOLEN / F. FRAGA28 +8 Sek.


Porsche
15.6.2019

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Porsche mit starker Anfangsphase bei den 24 Stunden von Le Mans

Die vier Porsche 911 RSR in der GTE-Pro-Klasse haben in der Startphase der 24 Stunden von Le Mans einige Positionen gutgemacht. Nach den ersten 90 Minuten des Saisonfinales der FIA World Endurance Championship (WEC) in Frankreich lag der Porsche 911 RSR mit der Nummer 93 mit Nick Tandy (Großbritannien) am Steuer auf dem zweiten Platz. Das baugleiche, rund 510 PS starke Auto der WM-Favoriten Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark) und Laurens Vanthoor (Belgien) mit der Nummer 92 fuhr in der Anfangsphase auf Platz drei.

Noch weiter ging es für Gianmaria Bruni im Schwesterauto mit der Nummer 91 nach vorne. Der Italiener verbesserte sich von Platz 13 bis auf den vierten Rang. Porsche Young Professional Mathieu Jaminet, der erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans startet, machte in der Startnummer 94 eine Position gut.

In der GTE-Am-Klasse lagen die Vorjahressieger Matt Campbell (Australien), Julien Andlauer (Frankreich) und Christian Ried (Schöneburg) im Porsche 911 RSR von Dempsey-Proton Racing nach den ersten beiden Rennstints auf Platz zwei. Der Neunelfer von Gulf Racing (Nummer 86) folgte auf Rang drei. Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister fuhr nach 90 Minuten im Art-Car von Project 1 (Startnummer 56) auf Position sechs. Die baugleichen Kundenautos mit den Startnummern 78 und 88 sind nach Zwischenfällen und unplanmäßigen Boxenstopps auf einer Aufholjagd.

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): "Es war ein guter Start. Ich konnte in der ersten Runde einen Ford überholen, habe anschließend über viele Runden mit einem BMW gekämpft - und das erfolgreich. Ich bin bis zum Ende meines ersten Stints bis auf den zweiten Platz nach vorn gefahren. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Unser Porsche 911 RSR lässt sich hervorragend fahren."



24 Hours of Le Mans: Tag des Rennstarts ist da

Um 15 Uhr wird das 87. 24-Stunden-Rennen in Le Mans gestartet mit 61 Teams am Start. Der Dreifache Le Mans Gewinner Hurley Haywood wird als 'Grand Marshal' agieren und die Fürstin Charlene von Monaco wird die Startflagge schwenken, wenn sie das Startsignal zu den 24 Stunden gibt.



Toyota
14.6.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Bekanntgabe der neuen technischen Regularien
  • Hybrid-Supersportwagen GR Super Sport künftig im Renneinsatz
  • Einzigartiges Kräftemessen in neuer Langstrecken-Königsklasse

 

Infos von anderen Teams:

  • ByKolles legt Fokus auf Hypercar und stoppt/reduziert die Teilnahme an der 2019/2010-Saison
  • Glickenhaus freut sich auf die neuen Hypercar-Regeln und macht mit
  • Ford wird nicht bei der neuen Hypercar-Klasse mitmachen
  • Oreca möchte sich beteiligen (ohne Hybrid-Technik) und sucht Partner
  • Aston Martin wird dabei sein (Valkyrie-Hypercar)

 

Toyota Gazoo Racing bleibt der Langstrecke treu

Fortsetzung des WEC-Engagements über 2020 hinaus

Toyota Gazoo Racing setzt sein Langstrecken-Engagement fort: Das Motorsportteam des japanischen Automobilherstellers wird über 2020 hinaus in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) antreten.
Nachdem die Teilnahme an der zum letzten Mal unter den aktuellen LMP1-Regularien stattfindenden Doppelsaison 2019/2020 schon länger feststand, folgt jetzt die Bestätigung für Herbst 2020, wenn eine neue Generation von Rennwagen ihr WEC-Debüt feiert. Der Automobilclub de l'Ouest hat heute in Le Mans nach ausführlichen Gesprächen mit mehreren Interessengruppen, darunter dem frisch gebackenen Weltmeister Toyota Gazoo Racing, letzte Einzelheiten zu den neuen technischen Vorschriften bekanntgegeben.

Toyota Gazoo Racing startet in der Saison 2020/21 mit einem Hybrid-betriebenen Prototypen auf Basis des GR Super Sport. Sowohl die Straßen- als auch die Rennversion des Supersportwagens werden in den Technikzentren des Unternehmens in Toyota City, Higashi-Fuji und Köln entworfen und intensiv weiterentwickelt. Die ersten Testfahrten mit dem neuen Rennwagen, dessen Name zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben wird, beginnen im nächsten Jahr vor Beginn der neuen Saison. Weitere Details zur Straßenversion des GR Super Sport wird Toyota Gazoo Racing zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Toyota Gazoo Racing freut sich auf die Herausforderung, in der neuen Spitzenklasse der WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans gegen andere Sportwagenhersteller anzutreten. Die Bedingungen versprechen eine spannende, erfolgreiche Zeit auf der Langstrecke.

"Ich freue mich, dass Toyota Gazoo Racing das Langstrecken-Engagement über das aktuelle Reglement hinaus fortsetzen wird. Vielen Dank an die ACO und die FIA für ihre harte Arbeit bei der Finalisierung dieses Reglements, das hoffentlich ein neues goldenes Zeitalter des Langstreckensports einläuten wird, in dem mehrere Hersteller um Le Mans und die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft kämpfen", erklärt Shigeki Tomoyama, Präsident der Gazoo Racing Company. "Für Toyota Gazoo Racing ist diese neue Ära des Wettbewerbs eine tolle Gelegenheit, unsere Qualitäten nicht nur als Rennteam gegen einige der Besten der Branche, sondern auch als Sportwagenhersteller unter Beweis zu stellen. Ich bin sicher, dass die Fans und Wettbewerber die neuen Regularien ebenso begrüßen und sich auf eine aufregende Ära des Wettbewerbs in der WEC und in Le Mans freuen."



Ford
14.6.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Die vier Werksautos von Ford Chip Ganassi Racing setzten im Qualifying die zweit-, sechst-, neunt- und zehntschnellste Zeit der LM GTE Pro-Kategorie
  • Die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans sind das letzte Rennen für das Werksteam von Ford in der FIA Langstrecken-WM
  • Erster privat eingesetzter Ford GT in der LM GTE Am-Kategorie qualifiziert sich in seiner Klasse für Startplatz neun
  • Fans der Marke können das Le Mans-Geschehen auch auf dem YouTube-Kanal von Ford Performance oder auf FordPerformance.tv live verfolgen

Ford geht aus GTE-Startreihe eins ins 24-Stunden-Abenteuer von Le Mans

Sein Abschiedsrennen aus der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Enduranc Championship) nimmt der Ford GT bei den 24 Stunden von Le Mans aus der ersten Startreihe der LM GTE Pro-Kategorie in Angriff. Der Brite Harry Tincknell setzte mit dem Mittelmotor-Sportwagen, den er sich mit seinem Landsmann Andy Priaulx sowie dem US-Amerikaner Jonathan Bomarito teilt, in 3:48,112 Minuten die zweitschnellste Qualifying-Zeit dieser Klasse. Die Pole Position verpasste Tincknell auf dem 13,626 Kilometer langen "Circuit des 24 Heures" um 0,112 Sekunden denkbar knapp. Das rot-weiße Design des Rennwagens mit der Startnummer 67 erinnert an den Ford GT40, mit dem Dan Gurney und AJ Foyt 1967 den französischen Langstreckenklassiker gewonnen haben. Die anderen drei Werksautos von Ford setzten die sechst-, neunt- und zehntschnellste Zeit in der hart umkämpften GTE Pro. Die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans beginnen am morgigen Samstag um 15:00 Uhr.

#67

"Ich bin glücklich", strahlte Harry Tincknell nach vollbrachter Qualifying-Tat. Die Mittwochs-Session hatte er noch angeführt. "Das ganze Jahr schon schaue ich nur auf dieses Rennen, und seit dem Testtag am vorvergangenen Wochenende fühlte ich, dass wir uns im richtigen Rhythmus befinden. Der Ford GT hat genau das geliefert, was ich von dem Rennwagen erwartet habe. Im vergangenen Jahr mussten wir das Auto zwischen den Qualifying-Sessions noch komplett umbauen, nun konnten wir auf einer viel versprechenden Basis aufbauen. Dabei sollte der Ford GT auch im Rennen konkurrenzfähig sein, denn wir drei sind alle sehr flott unterwegs hier. Ohne den kleinen Fehler, den ich auf meiner schnellsten Runde gemacht habe, wäre sogar die Pole Position möglich gewesen. Aber über Platz zwei kann ich mich auch freuen. Wir haben eine gute Ausgangslage."

Im Ford GT mit der Startnummer 68 setzte Dirk Müller aus Burbach im Siegerland erst gegen Ende des letzten Qualifyings in 3:49,116 Minuten eine Zeit, die für Startplatz sechs reichte. Er teilt sich das Auto, das für gewöhnlich in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft eingesetzt wird, mit Joey Hand (USA) und dem Lokalmatador Sébastien Bourdais aus Le Mans. Die Folierung dieses Ford GT gleicht jener aus dem Jahr 2016, als dieses Trio beim Debüt des Modells die GTE Pro-Klasse auf dem Circuit des 24 Heures gewonnen hatte.

"Es ist so schwierig, auf diesem Kurs eine freie Runde zu erwischen - selbst in der Nacht", betont Hand. "Mit Startplatz sechs haben wir unser Ziel dennoch erreicht: Wir wollten unter den ersten Acht bleiben, um den Kontakt zur Spitze zu halten und zu Beginn des Rennens schnell aufschließen zu können. In der Profi-Klasse der GTE-Kategorie geht es zwischen den Fahrern und Autos unheimlich eng zu. Wir haben uns sehr auf die Abstimmung unseres Ford GT für das Rennen konzentriert, das sollte uns in die Karten spielen. Dennoch kommt es in erster Linie darauf an, keine Fehler zu machen. Wer die 24 Stunden von Le Mans gewinnen will, muss eine perfekte Vorstellung abliefern."

Der schwarz-weiß gestaltete Ford GT mit der Startnummer 66 geht von Platz neun aus ins Rennen. Das Auto erinnert an jenen Ford GT40, mit dem Bruce McLaren und Chris Amon 1966 den ersten Sieg für Ford bei diesem Klassiker einfuhren. "Ich bin gleich zu Beginn des dritten Qualifyings für eine schnelle Runde auf die Strecke gegangen, musste meinen Anlauf jedoch wegen einer Gelbphase abbrechen", erklärt Stefan Mücke. Der Berliner teilt sich den Rennwagen mit dem Franzosen Olivier Pla und dem US-Amerikaner Billy Johnson. In 3:49,511 Minuten hat er auch die schnellste Zeit des Trios gesetzt. "Wir haben uns dann vornehmlich um die Rennabstimmung gekümmert, bevor Olivier kurz vor Mitternacht noch einmal einen Versuch gewagt hat - dabei ist er jedoch im Überholverkehr aufgehalten worden. J etzt nehmen wir die 24 Stunden von Le Mans aus der Mitte des Teilnehmerfeldes in Angriff, wissen aber, dass wir deutlich schneller sind. Nun gucken wir uns noch einmal alle Details genau an, um für das Rennen bestmöglich vorbereitet zu sein."

Startplatz zehn belegt der zweite Ford GT des IMSA-Teams von Ford Chip Ganassi Racing, der die Farben des zweitplatzierten Ford GT40 von 1966 trägt. Der Neuseeländer Scott Dixon fuhr eine Qualifying-Runde in 3:49,546 Minuten. Ihm zur Seite stehen der Brite Richard Westbrook und der Australier Ryan Briscoe. "Dieses Ergebnis ist leider etwas enttäuschend", räumt Briscoe ein. "Zu Beginn der Session hatte ich mit einem Top-3-Resultat gerechnet, aber wir steckten im Verkehr fest und konnten unseren Speed in der Nacht wegen Überholmanövern und Gelbphasen nicht mehr reproduzieren. Auf neuen Reifen ist unser Ford GT wirklich sehr schnell, wir hätten das Zeug für eine bessere Startposition gehabt. Wir müssen zwar noch etwas am Set-up des Autos arbeiten, aber die wichtige Botschaft lautet: Der Speed ist da, das stimmt mich optimistisch."

"Unser Augenmerk lag heute in erster Linie auf der Abstimmung der Ford GT für das bevorstehende Langstreckenrennen", betont Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das weltweite Motorsport-Engagement der Marke. "Natürlich ist es immer schön, im Qualifying gut abzuschneiden - bei einem 24-Stunden-Rennen kommt es auf den Startplatz aber nicht so sehr darauf an. Wichtiger ist es, dass unsere Autos über viele Runden betrachtet schnell sind. Wir haben einen ganz ordentlichen Speed. Doch wer Le Mans gewinnen will, muss vor allem fehlerfrei durchkommen. Wir sind gespannt - und bereit für die bevorstehende Aufgabe."

Mit dem ersten und einzigen privat eingesetzten Ford GT in der LM GTE Am-Kategorie starten Ben Keating (USA), Jeroen Bleekemolen (NL) und Felipe Fraga (BR) vom neunten Platz dieser Klasse.

Die 24 Stunden von Le Mans werden von Eurosport frei empfangbar übertragen. Der YouTube-Kanal von Ford Performance sowie FordPerformance.tv begleiten die vier Werkswagen des Herstellers während des gesamten Rennens mit Live-Onboard-Aufnahmen und Einblicken in die Boxen von Chip Ganassi Racing.



TDS Racing
14.6.2019

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Kombiniertes Qualifying Ergebnis LMP2:
1.   [# 28] TDS Racing Oreca 07 - Gibson | 3:25.345 Min.
2.   [# 31] DragonSpeed Oreca 07 - Gibson | 3:25.667 Min.
3.   [# 36] Signatech Alpine Matmut Alpine A470 - Gibson | 3:25.874 Min.
4.   [# 48] Idec Sport Oreca 07 - Gibson | 3:26.011 Min.
5.   [# 26] G-Drive Racing Aurus 01 - Gibson | 3:26.257 Min.
6.   [# 22] United Autosports Ligier JSP217 - Gibson | 3:26.543 Min.


 

Problem Graff [# 39]: Der Fahrer Vincent Capillare stoppte nicht zum Wiegen des Fahrzeugs in der Quali 3 Session. Strafe: 1.000 € und Streichung aller Rundenzeiten (16 Runden).

TDS Racing fährt bei 24H von Le Mans auf die LMP2 Pole Position

Nach den drei Qualifikationsläufen am Mittwoch/Donnerstag und nach der technischen Überprüfung startet die [# 28] Oreca 07 mit den Fahrern Loïc Duval, Matthieu Vaxiviere und François Perrodo das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2019 auf der Pole Position der Klasse LMP2.

Bereits gestern Abend am Ende von Qualifying 3 war TDS Racing sehr glücklich, die erste FIA WEC Pole-Position gesetzt zu haben, denn Graff [# 39] auf Pole nimmt nicht an der FIA WEC Championship teil. Aber die endgültige Klassifizierung kam später in der Nacht heraus und enthielt die Disqualifikation von [# 39] Graff Oreca-Gibson in Q3 wegen eines Verstoßes gegen die Vorschriften.

"Wir hatten letztes Jahr das gleiche Problem", sagte Xavier Combet, TDS Teammanager. "Es ist nie schön, bestraft zu werden, aber Vorschriften sind Vorschriften."

"Diese Pole-Position ist ein wahrer Beweis für die großartige Arbeit, die das Team seit langem geleistet hat. Jeder weiß, dass die 24 Stunden nicht in der Rennwoche beginnen, sondern viel länger vorher. Es zeigt, dass das Team seit seinem Start in der LMP2-Klasse konstant und wettbewerbsfähig ist, und wir haben gezeigt, dass wir mehrmals an der Spitze stehen konnten.
Natürlich ist die Pole-Position nur ein kleiner Teil des Rennens, aber es ist schön, sie zu haben. Jetzt arbeiten unsere Ingenieure und Mechaniker an der Feinabstimmung des Autos, um fit und wettbewerbsfähig für das Rennen zu sein. Vielen Dank an sie alle sowie an unsere Fahrer für ihre harte Arbeit und ihre große Motivation."

François Perrodo: "Ich bin sehr froh, die Pole-Position zu haben, auch wenn jeder weiß, dass es bei einem 24-Stunden-Rennen nur ein kleiner Teil des Jobs ist, ist es immer noch ein sehr schönes Gefühl. Wie schon im vergangenen Jahr setzte Loïc die schnellste LMP2-Zeit, auch wenn er am Ende mit einer gelben Flagge am Ende die Zeit verlor. Wir waren also gestern Abend etwas frustriert, aber jetzt, da wir im vergangenen Jahr das gleiche Problem hatten, zeigt es, dass wir es verdienen, an der Spitze zu stehen. Wie auch immer, es zeigt auch, dass man bis zum Ende wachsam bleiben muss."



Michelin
14.6.2019

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Le Mans in Zahlen: faszinierende Fakten rund um das 24-Stunden-Rennen

27 Gesamtsiege feierte Michelin bislang in Le Mans.

21 Siege in Folge: Seit 1998 gewannen an der Sarthe ausnahmslos Partnerteams von Michelin - das ist einsamer Rekord!

77 Podiumsplatzierungen erzielten Partnerteams von Michelin seit 1923 in Le Mans.

10 unterschiedliche Automobilhersteller triumphierten mit Reifen von Michelin.

46 unterschiedliche Fahrer trugen sich auf Pneus von Michelin in die Siegerliste des Klassikers ein.

251,88 km/h betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit von Kamui Kobayashi auf seiner Rekord-Runde, mit der er 2018 im Michelin bereiften Toyota TS050 Hybrid die Pole Position eroberte und zugleich einen neuen Rundenrekord aufstellte: 3.14,791 Minuten.

5.286 Kilometer spulte 2018 der siegreiche Toyota TS050 Hybrid im Laufe des 24-Stunden-Rennens ab.

Mit 5.410,713 Kilometern stellte der Michelin bereifte Audi R15 TDI im Jahr 2010 einen neuen Distanzrekord auf, der bis heute Bestand hat.

6.500 Mal pro Runde wird in Le Mans die Reifenflanke komprimiert. Bei einem 13-Runden-Stint entspricht dies 84.500 Ein- und Ausfederbewegungen.

180.353 Kilometer absolvierten die Reifen von Michelin bei der 2018er Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans.

Mythos Le Mans: Michelin peilt beim anspruchsvollsten Langstrecken-Klassiker der Welt den 28. Gesamtsieg an

Es ist der Saisonhöhepunkt der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft 2018/2019 und eines der Motorsport-Highlights des Jahres: Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans zieht an diesem Wochenende wieder Millionen von Fans rund um den Globus in seinen Bann. Insgesamt 62 Fahrzeuge starten am Samstag um 15 Uhr zur Hatz zwei Mal rund um die Uhr. Ein Großteil vertraut dabei wie bereits in den vergangenen Jahren auf Reifen von Michelin. Die französische Premiummarke ist auf der Traditionsrennstrecke an der Sarthe seit 1998 ungeschlagen und nimmt bei der 87. Auflage den 28. Gesamtsieg ins Visier.

Die 24 Stunden von Le Mans bilden in diesem Jahr das Finale der sogenannten Super-Saison zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship). Diese umfasst insgesamt acht Läufe, die sich über mehr als ein Jahr erstrecken - darunter zwei Ausgaben des 24-Stunden-Marathons, die jeweils mit der 1,5-fachen Punktzahl in die Fahrer-, Team- und Herstellerwertung einfließen. Beim vorletzten Rennen in Spa-Francorchamps sicherte sich Toyota Gazoo Racing mit Reifenpartner Michelin bereits vorzeitig den Weltmeistertitel in der LMP1-Herstellerwertung. In der LM GTE Pro-Kategorie eroberte das Porsche Werksteam auf Pneus aus Clermont-Ferrand ebenfalls schon in Belgien die WM-Trophäe. Der Kampf um die noch ausstehenden Fahrer- und Teamtitel sowie um den prestigeträchtigen Le Mans-Sieg verspricht am kommenden Wochenende Hochspannung pur.

Reifen

Rennstrecke von Le Mans fordert den Reifen alles ab
An diesem Wochenende wird der Circuit des 24 Heures im französischen Departement Sarthe erneut zum Mekka der internationalen Motorsportwelt. Die 13,626 Kilometer lange Kombination aus öffentlichen Straßen und permanenter Rennstrecke setzt den Reifen stark zu. Kein anderer Kurs im aktuellen WEC-Kalender ist so lang, auf keiner anderen Strecke erreichen die Piloten derart hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten von mehr als 250 km/h. Runde um Runde müssen die Hightech-Produkte extreme Kurvenquer- und Bremskräfte übertragen. Eine weitere Besonderheit: Während die Streckenabschnitte des Circuit Bugatti mit viel Grip und ebenem Asphalt aufwarten, zeichnen sich die Landstraßenpassagen wie etwa die rund sechs Kilometer lange 'Hunaudières'-Gerade durch Längsrillen aus.

Beeindruckende Bestmarken: bis zu 750 Kilometer mit einem Reifensatz
Mit ihrer bewährten Kombination aus hoher Zuverlässigkeit und Top-Performance unter allen Bedingungen bieten die Pneus von Michelin den Partnerteams der Marke viele Vorteile.

#7

"Aus Reifensicht hält der Kurs zahlreiche besondere Aufgaben bereit. Er ist sehr lang und extrem schnell. Hinzu kommt: Ein Großteil führt über öffentliche Straßen, auf denen während dem Rest des Jahres der gewöhnliche Pkw- und Lkw-Verkehr unterwegs ist. Die einzigen Testmöglichkeiten sind also der Testtag sowie die Freien Trainingssitzungen unmittelbar vor dem eigentlichen Rennen", erklärt Jérôme Mondain, bei Michelin Motorsport verantwortlich für den Langstreckensport. "Erstmals sind die Reifen für die diesjährige Ausgabe identisch mit den Pneus aus dem Vorjahr. Der Grund: Die 24 Stunden von Le Mans stehen im Rahmen der Super-Saison 2018/ 2019 bereits zum zweiten Mal auf dem Kalender und das Reglement erlaubt im Laufe einer Saison keine Anpassungen. Das ist auch ein Vorteil, denn so können wir gemeinsam mit unseren 53 Partnerteams auf die Erfahrungen aus dem Vorjahr zurückgreifen. Zu den besonderen Herausforderungen der 24 Stunden von Le Mans zählen die vielen unkalkulierbaren Faktoren wie zum Beispiel das Wetter. Wir müssen also für alle Eventualitäten gewappnet sein."

Die Rennreifen von Michelin meistern in Le Mans zuweilen Herkulesaufgaben. So absolvierte Benoit Tréluyer 2011 mit ein und demselben Reifensatz einen Fünffach-Stint - das entspricht 55 Runden oder 750 Kilometern. Sein Team sparte dadurch beim Boxenstopp wertvolle Zeit. Am Ende gewann der Franzose gemeinsam mit seinen damaligen Audi-Teamkollegen André Lotterer und Marcel Fässler das Rennen mit 13,854 Sekunden Vorsprung. 2018 gelang dem ehemaligen Formel 1-Weltmeister Jenson Button die exakt gleiche Bestmarke: Am Steuer des BR1-AER von SMP Racing spulte er ebenfalls 55 Runden ab. Auch in diesem Jahr will Michelin seinen Partnern in der LMP1-Kategorie wieder Vier- oder sogar Fünffach-Stints ermöglichen. Aus Sicht des Reifenherstellers wären sogar noch längere Distanzen denkbar, doch das Reglement limitiert die maximale Lenkzeit pro Fahrer auf vier Stunden am Stück.

Alle LMP1-Teams gehen auf Pneus von Michelin ins Rennen
In der Top-Kategorie LMP1 treten acht Fahrzeuge von fünf unterschiedlichen Teams an - sie alle vertrauen auf Reifen von Michelin. Die Besonderheit: Während die beiden Toyota TS050 Hybrid die rund 1.000 PS ihrer elektrifizierten Antriebe auf alle vier Räder übertragen, setzen die Privat-Teams von Rebellion Racing, ByKolles Racing, Dragonspeed und SMP Racing auf Boliden mit Heckantrieb und ohne zusätzlichen Elektro-Boost. Michelin passte die Reifen den jeweiligen Bedürfnissen an und berücksichtigte auch die konzeptbedingten Unterschiede hinsichtlich der Gewichtsverteilung. Bei den LMP1-Rennwagen ohne Hybridunterstützung legten die Entwickler von Michelin den Fokus insbesondere auf die Vorderreifen, da diese keinerlei Antriebskräfte auf den Asphalt übertragen müssen.

Alle LMP1-Fahrzeuge rollen an Vorder- und Hinterachse einheitlich auf 18-Zoll-Pneus der Dimension 31/71. In Le Mans können die Teams auf das komplette WEC-Reifenportfolio von Michelin zurückgreifen. Dieses umfasst drei unterschiedliche Slicks für trockene Bedingungen sowie den ebenfalls profillosen Intermediate-Reifen MICHELIN Hybrid für feuchte Fahrbahnen. Bei Regen sorgen die profilierten 'Wet-' und 'Full Wet-Pneus' für Traktion und Sicherheit.

Gemäß Reglement stehen den Teams während des gesamten Wochenendes 76 Reifen zur Verfügung - inklusive 28 Pneus für die Freien Trainings-Sessions, das Qualifying und Warm-up.

#31

LMP2: Michelin freut sich auf den Wettkampf mit anderen Reifenherstellern
Die LMP2-Klasse ist mit 20 Fahrzeugen stark besetzt. Michelin rüstet hier mehr als die Hälfte des Starterfeldes aus. Während an der Vorderachse Reifen der Dimension 30/68-18 zum Einsatz kommen, krallen sich an der Hinterachse der rund 600 PS starken LMP2-Boliden Pneus im Format 31/71-18 in den Asphalt.

Zusätzlich zu den profillosen Slicks in drei Laufflächenmischungen stellt Michelin seinen Partnerteams einen Intermediate- und einem Regenreifen zur Wahl. Das Regelwerk erlaubt in dieser Kategorie ein Kontingent von 84 Reifen - davon sind 56 für das Rennen vorgesehen.


In den GT-Klassen kämpft das Who's who der Sportwagenwelt um den Sieg
Wie bereits im Vorjahr setzen sämtliche Werks- und Privatteams in der LM GTE Pro- und der GTE Am-Kategorie auf Pneus von Michelin, obwohl Konkurrenz unter Reifenherstellern auf dem Circuit des 24 Heures prinzipiell erlaubt ist. Die mehr als 500 PS starken Sportwagen von Aston Martin, BMW, Corvette, Ferrari, Ford und Porsche wollen die Zuschauer erneut mit packender Rennaction und spannenden Rad-an-Rad-Duellen begeistern. Alleine in der GTE-Profikategorie tummeln sich 17 Werksautos. Ebenso viele Rennwagen treten in der GTE Am zum Kräftemessen an.

Michelin entwickelte gemeinsam mit den Partnerteams für jedes der sechs GT-Fahrzeugmodelle maßgeschneiderte Reifenspezifikationen. Die Größe der Pneus ist bei allen Rennwagen identisch: An der Vorderachse füllen 18-Zöller der Dimension 30/68 die Radkästen, an der Hinterachse sorgen Reifen im Format 31/71-18 für bestmögliche Traktion. Für die freien Trainingssitzungen, die Qualifikation und das Warm-up stehen pro Auto gemäß Reglement maximal 32 Reifen zur Verfügung. Im Rennen können die Akteure auf ein Kontingent von 60 Exemplaren zurückgreifen.

Für trockene Bedingungen stellt MICHELIN Slicks in drei Laufflächenmischungen zur Wahl. Die weiche Variante spielt ihre Stärken insbesondere bei Temperaturen unterhalb von 20 Grad Celsius aus und bietet sich zum Beispiel während der Nacht an. Der profillose 'Medium'-Pneu eignet sich vor allem für das Temperaturfenster zwischen 15 und 35 Grad. Der härtere Slick punktet, wenn die Quecksilber-Säule über die 30-Grad-Marke hinaus klettert. Darüber hinaus umfasst das Portfolio auch zwei unterschiedliche Regenreifen: Der 'Full Wet' überzeugt auch bei starkem Regen mit vorbildlichem Grip, der 'Drying Wet' bietet auf abtrocknendem Asphalt bestmögliche Traktion und Sicherheit. Bei feuchtem Asphalt stehen zudem nachgeschnittene Slicks zur Wahl.

Michelin feierte in Le Mans bereits 96 Klassen- und 27 Gesamtsiege
Michelin verbindet mit den 24 Stunden von Le Mans eine mehr als 95-jährige gemeinsame Tradition. Der französische Reifenhersteller war bereits 1923 bei der ersten Ausgabe dieses Rennsportklassikers am Start: Die Pneus aus Clermont-Ferrand verhalfen André Lagache und René Léonard in ihrem Chenard & Walcker zum Gesamtsieg - der Beginn einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Bis heute eroberten Partnerteams von Michelin in Le Mans 96 Klassen- und 27 Gesamtsiege.

Den bislang letzten steuerte 2018 die Toyota Werksmannschaft bei: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und der zweifache Formel 1-Champion Fernando Alonso fuhren im Michelin bereiften Toyota TS050 Hybrid nach 388 Runden als Erste über die Ziellinie. Damit bescherten sie dem japanischen Automobilhersteller im 20. Anlauf den lange ersehnten ersten Le Mans-Gesamtsieg und Reifenpartner Michelin den 21 Triumph in Folge. In der LM GTE Pro-Klasse feierten die mit Reifen von Michelin bestückten Porsche 911 RSR einen Doppelsieg. Der ebenfalls auf Michelin rollende Neunelfer vom Team Dempsey-Proton Racing überquerte in der LM GTE Am als Erster die Ziellinie.



Toyota
14.6.2019

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TOYOTA GAZOO Racing belegt die erste Startreihe

Der Weltmeister TOYOTA GAZOO Racing startet das 87. 24-Stunden-Rennen von Le Mans von der Pole-Position, nachdem er am Donnerstagabend im engen Qualifying auf dem Circuit de la Sarthe die ersten beiden Startplätze belegt hatte. Kamui Kobayashi, im TS050 HYBRID [# 7], den er mit Mike Conway und José María López teilt, gewann seine zweite Le Mans-Pole und TOYOTAs fünfte insgesamt, dank einer Runde von 3:15,497 Minuten im zweiten Qualifying.
Kazuki Nakajima, der bereits zwei Pole-Positions in Le Mans hat, machte es zum dritten Mal in Folge in Folge zu einer reinen TOYOTA GAZOO Racing-Frontreihe im TS050 HYBRID [# 8], in dem er, Sébastien Buemi und Fernando Alonso im vergangenen Jahr das Rennen gewannen.

Der zusätzliche Punkt für die Pole-Position bringt die [# 7]-Crew etwas näher an die Fahrer-Weltmeister Sébastien, Kazuki und Fernando. Sie liegen nun 30 Punkte zurück, 38 Punkte werden im letzten Rennen der FIA World Endurance Championship (WEC) Saison 2018-2019 noch vergeben.

Trotz heftiger Schauer die ganze Woche über fanden die entscheidenden Abschluss-Qualifikationssitzungen bei trockenen Bedingungen statt und bildeten die Grundlage für ein Pole-Position-Shootout, wobei die Startaufstellung durch die beste Einzelzeit aus einer der drei zweistündigen Qualifikationen bestimmt wurde.
Zu Beginn der Abendsitzung, die bei Tageslicht stattfand, nahmen Kamui und Kazuki neue Reifen und wenig Kraftstoff für einen Qualifikationsversuch in den ersten Minuten, wobei sich beide Fahrer im Vergleich zu den Zeiten von Mittwoch verbesserten. Danach konzentrierte sich das Team auf die Rennvorbereitung und die Optimierung der TS050 HYBRIDs für das Rennen am Wochenende.
Nach Sonnenuntergang fuhren Kamui und Kazuki im letzten Qualifying auch zu Beginn fliegende Runden, aber Gelbe Flagge und Verkehr verhinderten eine Verbesserung, bevor das Setup und die Reifenoptimierung Vorrang hatten.

Als die Zielflagge nach sechs Stunden Qualifying fiel, stand der TS050 HYBRID [# 7] mit 0,411 Sekunden schneller als das Schwesterauto Nr. 8 auf der Pole. In einem engen Qualifying kam der SMP Racing [# 17] innerhalb von 0,662 Sekunden zur Pole-Position, während der Rebellion [# 3] 0,907 Sekunden länger brauchte.

Kombiniertes Qualifying Ergebnis LMP1:

1.   [# 7] TOYOTA GAZOO Racing | 3min 15.497secs
2.   [# 8] TOYOTA GAZOO Racing | +0.411secs
3.   [# 17] SMP (Sarrazin/Orudzhev/Sirotkin) | +0.662secs
4.   [# 3] Rebellion (Laurent/Berthon/Menezes) | +0.907secs
5.   [# 11] SMP (Petrov/Aljoshin/Vandoorne) | +1.168secs
6.   [# 1] Rebellion (Jani/Lotterer/Senna) | +1.313secs

Kombiniertes Qualifying Ergebnis LMP2:
1.   [# 28] TDS Racing Oreca 07 - Gibson | 3:25.345 Min.
2.   [# 31] DragonSpeed Oreca 07 - Gibson | 3:25.667 Min.
3.   [# 36] Signatech Alpine Matmut Alpine A470 - Gibson | 3:25.874 Min.
4.   [# 48] Idec Sport Oreca 07 - Gibson | 3:26.011 Min.
5.   [# 26] G-Drive Racing Aurus 01 - Gibson | 3:26.257 Min.
6.   [# 22] United Autosports Ligier JSP217 - Gibson | 3:26.543 Min.



BMW
14.6.2019

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BMW M8 GTE mit der Nummer 82 geht vom fünften Startplatz ins 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Das BMW Team MTEK hat sein Vorbereitungsprogramm auf das 24-Stunden-Rennen von Le Mans (FRA) am Mittwoch und Donnerstag fortgesetzt. Nach drei Qualifying-Sessions beim großen Finale der FIA World Endurance Championship 'Super Season' belegte der BMW M8 GTE mit der Startnummer 82 in 3:49,108 Minuten den fünften Platz in der hart umkämpften LM GTE Pro-Klasse. Augusto Farfus (BRA) war zu Beginn des abschließenden Nacht-Qualifyings die entscheidende Zeitenverbesserung gelungen.

Das zweite Fahrzeug mit der Nummer 81 kam auf den 16. Rang. Gut elf Minuten nach Beginn der dritten Session war Nick Catsburg (NED) von der Strecke abgekommen. Dabei wurde der BMW M8 GTE beschädigt. Er konnte das Qualifying nicht fortsetzen, so dass die Zeit von 3:51,353 Minuten aus den vorangegangenen Sessions Bestand hatte. Die Poleposition ging an den [# 95] Aston Martin.

Nick Catsburg, Martin Tomczyk (GER) und Philipp Eng (AUT) werden sich im Rennen am Steuer der Startnummer 81 abwechseln. Augusto Farfus, António Félix da Costa (POR) und Jesse Krohn (FIN) sind im #82 BMW M8 GTE unterwegs.

Am Freitag wird in Le Mans traditionell nicht gefahren. Höhepunkt des Tages ist die Fahrerparade am Nachmittag, die auch in diesem Jahr im Herzen der Stadt Rennsport-Fans aus aller Welt begeistern wird. Das Warm-up leitet dann von 9:00 bis 9:45 Uhr den Samstag in Le Mans ein, ehe sich das Feld um 15:00 Uhr für die 87. Auflage des Langstreckenklassikers auf die Reise begibt.

Reaktionen auf das Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans

Ernest Knoors (Teamchef, BMW Team MTEK): "Das war ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt, um ehrlich zu sein. Beide Autos lagen grundsätzlich recht gut, besser, als wir es erwartet hätten. Insgesamt haben wir das Maximum herausgeholt. Wir wussten schon vorher, dass wir nicht noch weiter vorne mitkämpfen können. Für die Startnummer 81 war es Pech. Aber so etwas passiert besser heute als am Wochenende. Wir freuen uns jetzt darauf, im Rennen alles zu geben und unser Potenzial bestmöglich auszuschöpfen."

Augusto Farfus (#82 BMW M8 GTE): "Wir sind zufrieden mit dem, was wir im Qualifying erreicht haben. Der fünfte Platz ist in Ordnung - viel mehr hätten wir nicht machen können. Wir haben 24 Stunden Zeit, um uns nach vorn zu arbeiten. Es ist schade, dass die Nummer 81 den Unfall hatte, aber das zeigt, wie sehr wir attackieren müssen, um eine gute Qualifyingrunde hinzulegen."

Nick Catsburg (#81 BMW M8 GTE ): "So etwas will man natürlich vor dem Rennen vermeiden. Ich habe einen Fehler gemacht, und er hat unser Qualifying beendet. Ich war auf meiner Runde auf Kurs in die Top-5, was besser gewesen wäre als erwartet. Jetzt liegt im Rennen harte Arbeit vor uns, aber dieses Team kann es schaffen."



Porsche
14.6.2019

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Porsche startet von Platz vier in die 24 Stunden von Le Mans

Qualifying GTE, World Endurance Championship WEC, 8. Lauf in Le Mans, Frankreich

Porsche wird vom vierten Startplatz in die 24 Stunden von Le Mans 2019 starten. In den abschließenden beiden Qualifyings vor dem Saisonfinale der FIA World Endurance Championship WEC in Frankreich fuhr Nick Tandy in 3:48,907 Minuten die schnellste Runde aller Porsche-Piloten. Der rund 510 PS starke 911 RSR mit der Startnummer 93, den sich der Brite mit Patrick Pilet (Frankreich) und Earl Bamber (Neuseeland) teilt, sicherte sich somit einen Platz in der zweiten Startreihe.

Bei sonnigen Bedingungen und Temperaturen um 21 Grad Celsius waren im zweiten Zeittraining nur geringe Zeitverbesserungen möglich. Erst zu Beginn des dritten Qualifyings am Abend bot die 13,626 Kilometer lange Strecke ausreichend Grip, um die Rundenzeiten deutlich zu reduzieren. Tandy konnte in jener Phase einen entsprechenden Sprung im Klassement realisieren, seine Kollegen in den Schwesterautos hatten hingegen Pech. Mehrere Gelbphasen, Trainingsunterbrechungen und eine verschmutzte Fahrbahn verhinderten in der zweiten Hälfte der abschließenden Session schnellere Rundenzeiten.

Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92, den sich die in der Fahrerweltmeisterschaft führenden Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) mit dem Belgier Laurens Vanthoor teilen, startet von Platz sieben. Die Werksfahrerkollegen Gianmaria Bruni aus Italien, Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) werden im Auto mit der Nummer 91 von Rang 13 in das härteste Langstreckenrennen der Welt gehen. Werksfahrer Sven Müller (Bingen) und die Porsche Young Professionals Mathieu Jaminet aus Frankreich und Dennis Olsen aus Norwegen nehmen den Klassiker von Platz 15 in Angriff.

In der GTE-Am-Klasse untermauerten die Porsche-Kundenteams mit fünf 911 RSR unter den besten Sechs den starken Eindruck aus dem ersten Qualifying. Das Auto von Dempsey Proton Racing mit der Nummer 88 wird die 24 Stunden von Le Mans von der Pole-Position in Angriff nehmen. Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) war in 3:51,439 Minuten noch einmal rund eine Sekunde schneller als bei seiner Bestzeit vom Vortag. Cairoli teilt sich den Neunelfer des Kundenteams aus Ummendorf mit seinem Landsmann Giorgio Roda und dem Japaner Satoshi Hoshino. Matt Campbell (Australien) hatte am Ende der Qualifyings im Siegerauto des Vorjahres mit der Nummer 77 auf dem zweiten Platz nur 0,206 Sekunden Rückstand.

Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) und die beiden Briten Michael Wainwright und Ben Barker gehen im Fahrzeug von Gulf Racing mit der Startnummer 86 von Platz drei in das Saisonfinale der FIA WEC. Vincent Abril (Frankreich) und das italienische Vater-Sohn-Gespann Philippe und Louis Prette gehen im baugleichen Fahrzeug mit der Nummer 78 von Rang fünf ins Rennen. Der Porsche 911 RSR von Project 1 erreichte Startplatz sechs. Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) wechselt sich am Steuer des Art-Cars mit der Nummer 56 mit Egidio Perfetti (Norwegen) und dem Amerikaner Patrick Lindsey ab. Der Neunelfer mit der Startnummer 99 des Teams Dempsey Proton Racing wird nach einem Unfall im freien Training am Mittwoch nicht am diesjährigen 24-Stunden-Rennen teilnehmen.

Am Freitag (14. Juni) findet kein Fahrbetrieb auf der Strecke statt, dennoch erwartet die Fans, Teams und Fahrer ein Highlight. Ab 17:00 Uhr stellen sich die Piloten bei der traditionellen Fahrerparade in der Innenstadt von Le Mans vor. Die 87. Auflage des härtesten Langstreckenrennens der Welt beginnt am Samstag, 15. Juni, um 15:00 Uhr. Porsche-Legende Hurley Haywood wird bei dem Event als Grand Marshal agieren. Der Amerikaner hatte die 24 Stunden von Le Mans 1977, 1983 und 1994 in einem Rennfahrzeug des Sportwagenherstellers aus Stuttgart gewonnen.

Ergebnis Qualifying

Klasse GTE-Pro
1.   Thiim/Sörensen/Turner (DK/DK/GB), Aston Martin Vantage, 3:48,000 Minuten
2.   Priaulx/Tincknell/Bomarito (GB/GB/USA), Ford GT, +0112 Sekunden
3.   Magnussen/Garcia/Rockenfeller (DK/E/D), Corvette C7.R, +0,830 Sekunden
...
4.   Pilet/Bamber/Tandy (F/NZ/GB), Porsche 911 RSR, +0,907 Sekunden
7.   Christensen/Estre/Vanthoor (DK/F/B), Porsche 911 RSR, +1,196 Sekunden
13.   Lietz/Bruni/Makowiecki (A/I/F), Porsche 911 RSR, +1,921 Sekunden
15.   Müller/Jaminet/Olsen (D/F/N), Porsche 911 RSR, +2,278 Sekunden

Klasse GTE-Am
1.   Hoshino/Roda/Cairoli (J/I/I), Porsche 911 RSR, 3:51,439 Minuten
2.   Campbell/Ried/Andlauer (AUS/D/F), Porsche 911 RSR, +0,206 Sekunden
3.   Wainwright/Barker/Preining (GB/GB/A), Porsche 911 RSR, +0,505 Sekunden
...
5.   Prette/Prette/Abril (I/I/F), Porsche 911 RSR, +0,995 Sekunden
6.   Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, +1,311 Sekunden



WEC
13.6.2019

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Aston Martin übernimmt die Klassenspitze in der LMGTE-Pro nach Q3


Porsche erobert die Spitze in der LMGTE-Pro nach Q2



Toyota
13.6.2019

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Vorläufige Le Mans Pole für TOYOTA GAZOO Racing

TOYOTA GAZOO Racing belegt nach einem ereignisreichen ersten Tag auf der Rennstrecke auf dem Circuit de la Sarthe die vorläufige Pole-Position für das 87. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, den Finallauf der Saison 2018-2019 der FIA World Endurance Championship (WEC).
Kamui Kobayashi, der mit seiner Pole-Position 2017 den Rekord für die schnellste Runde von Le Mans hält, beendete das erste Qualifying mit dem TS050 HYBRID [# 7], den er mit Mike Conway und José María López teilt. Er fuhr eine beste Runde von 3:17,161 Minuten, 0,472 Sekunden schneller als der SMP Racing [# 17].

#7

Die WM-Führenden Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso im TS050 HYBRID mit der Startnummer 8 belegen vor den beiden 120-minütigen Qualifyings am Donnerstag den vorläufigen vierten Platz. Die Startaufstellung wird durch die schnellste Einzelrunde in einem der drei Qualifikationssitzungen bestimmt.

Obwohl die Le-Mans-Woche am Sonntag offiziell mit der Abnahme begann, musste das Team bis Mittwochnachmittag warten, um seine ersten Runden auf dem 13,626 Kilometer langen Circuit de la Sarthe zu drehen. Die einzige Trainingseinheit der Veranstaltung dauerte vier Stunden und begann nach starkem Nachmittagsregen auf einer nassen Strecke. Die Strecke trocknete in der ersten Stunde, so dass Ingenieure und Fahrer beurteilen konnten, wann sie den Wechsel von Nass- auf Hybrid-Zwischenreifen und dann auf Slicks vornehmen sollten.

Die TS050 HYBRIDs hatten während des Testtages am 2. Juni, an dem die Temperaturen viel höher waren, zusammen 220 Runden absolviert, so dass trockene Streckenzeit heute wertvoll war, um die Setups an die kühleren Bedingungen anzupassen, die auch für das Rennen erwartet werden. Eine rote Flagge kostete jedoch etwa 50 Minuten, während derer ein heftiger Regen zuschlug.

Trotz Wetterumschwung und Unterbrechungen bereitete sich das Team gut auf das Qualifying vor, mit insgesamt 95 Runden im Freien Training, bei dem die Nummer 7 das Tempo vorgab. Als es dunkel wurde, war die Strecke trocken, und beide Autos machten sich sofort auf den Weg, um eine erste fliegende Runde zu drehen. Kamui fuhr im vergangenen Jahr schneller als jedes andere Auto zu diesem Zeitpunkt, aber Kazuki sah sich dem Verkehr und dann einem 'full course yellow' ausgesetzt, was ihn daran hinderte, eine repräsentative Qualifikationszeit auf neuen Reifen zu fahren. Der Focus wechselte bald zur Rennvorbereitung und nicht zur Bestleistung in einer Runde.

Als die Sitzung die letzten 45 Minuten erreichte, waren beide TS050 HYBRIDs an separaten Kollisionen mit anderen Fahrzeugen beteiligt. Ein LMP2-Auto fuhr nach einem Spin in den Weg von Mike in der letzten Schikane, was zu Schäden an der vorderen linken Seite der [# 7] führte und eine 25-minütige Reparatur erforderte. Gleichzeitig nahmen Sébastien und ein GT-Auto Kontakt auf; eine kleine Reparatur am Boden und ein neues Frontend kosteten einige Minuten.

Spät in der Sitzung verbesserte Fernando die Rundenzeit des TS050 HYBRID [# 8] und belegte den vorläufigen vierten Platz, während der TS050 HYBRID [# 7] sein Setup- und Reifenbewertungsprogramm beendete.

Freies Training Ergebnis:
1st #7 TOYOTA GAZOO Racing 3min 18.091secs 48 laps
2nd #11 SMP (Petrov/Aleshin/Vandoorne) +1.840secs 30 laps
3rd #3 Rebellion (Laurent/Berthon/Menezes) +1.869secs 34 laps
4th #8 TOYOTA GAZOO Racing +2.850secs 47 laps
5th #1 Rebellion (Jani/Lotterer/Senna) +3.166secs 30 laps
6th #17 SMP (Sarrazin/Orudzhev/Sirotkin) +4.340secs 31 laps

Qualifying 1 Ergebnis:
1st #7 TOYOTA GAZOO Racing 3min 17.161secs 25 laps
2nd #17 SMP (Sarrazin/Orudzhev/Sirotkin) +0.472secs 23 laps
3rd #3 Rebellion (Laurent/Berthon/Menezes) +2.442secs 19 laps
4th #8 TOYOTA GAZOO Racing +2.471secs 30 laps
5th #10 DragonSpeed (Hedman/Hanley/Van der Zande) +3.039secs 9 laps
6th #1 Rebellion (Jani/Lotterer/Senna) +3.136secs 27 laps



Porsche
13.6.2019

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Starke Mannschaftsleistung des Porsche GT Teams im ersten Qualifying

Qualifying 1 GTE, World Endurance Championship WEC, 8. Lauf in Le Mans, Frankreich

Im ersten Qualifying zum Saisonfinale der FIA World Endurance Championship WEC in Le Mans (Frankreich) hat das Porsche GT Team einen starken Eindruck hinterlassen. In der GTE-Pro-Klasse belegten die vier Porsche 911 RSR allesamt Positionen unter den ersten Sechs. Im rund 510 PS starken Neunelfer gelang Nick Tandy auf dem 13,626 Kilometer langen Traditionskurs in 3:49,558 Minuten die zweitschnellste Rundenzeit der zweistündigen Trainingssitzung. Der Brite teilt sich die Startnummer 93 mit Patrick Pilet (Frankreich) und Earl Bamber (Neuseeland).

Das Schwesterauto mit den Porsche-Werksfahrern Gianmaria Bruni (Italien), Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) beendete das nächtliche Zeittraining auf dem vierten Platz. Sven Müller (Bingen) und die Porsche Young Professionals Dennis Olsen (Norwegen) und Mathieu Jaminet (Frankreich) wurden im 911 RSR mit der Nummer 94 Fünfte. Das vierte Porsche-Werksauto mit der Startnummer 92, das sich die Vorjahressieger Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark) und Laurens Vanthoor (Belgien) teilen, belegte nach dem ersten Schlagabtausch bei den 24 Stunden von Le Mans Rang sechs.

Bei Temperaturen um die 13 Grad Celsius zeigten die Porsche-Kundenteams beeindruckende Leistungen. Der Italiener Matteo Cairoli war am Steuer des 911 RSR mit der Startnummer 88 von Dempsey Proton Racing in der in GTE-Am-Klasse am schnellsten. Rang zwei belegte die in der Meisterschaft führende Mannschaft von Project 1. Die Startnummer 77 von Dempsey Proton Racing rundete das hervorragende Resultat auf dem dritten Platz ab.

Die Zeiten
Die Qualifikationstrainings zwei und drei finden am Donnerstag (13. Juni) von 19:00 bis 21:00 Uhr und von 22:00 bis 24:00 Uhr statt. Ein Highlight der Veranstaltung ist die Fahrerparade am Freitag, 14. Juni, ab 17:00 Uhr in der Innenstadt von Le Mans. Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans beginnt am Samstag, den 15. Juni 2019, um 15:00 Uhr Ortszeit.

Ergebnis Qualifying 1, Klasse GTE-Am
1.   Hoshino/Roda/Cairoli (J/I/I), Porsche 911 RSR, 3:52,454 Minuten
2.   Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, + 0,296 Sekunden
3.   Campbell/Ried/Andlauer (AUS/D/F), Porsche 911 RSR, + 0,954Sekunden
...
7.   Prette/Prette/Abril (I/I/F), Porsche 911 RSR, + 1,870 Sekunden
10.   Wainwright/Barker/Preining (GB/GB/A), Porsche 911 RSR, + 2,579 Sekunden



WEC
12.6.2019

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Ford ist in der LMGTE-Pro vorne nach Q1



BMW
12.6.2019

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24-Stunden-Klassiker an der Sarthe: Das BMW Team MTEK kehrt nach Le Mans zurück

Das BMW Team MTEK wird an diesem Wochenende (15./16. Juni) das weltberühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans (FRA) bestreiten. Damit findet die 'Super Season' 2018/19 der FIA World Endurance Championship (WEC) ihr spannendes Ende.

Das Team aus Garching (GER) wird wie schon in den Rennen zuvor zwei BMW M8 GTE einsetzen. Beide Fahrzeuge hatten in der Debütsaison von BMW in der WEC Podiumserfolge gefeiert. Im Auto mit der Startnummer 81 werden Martin Tomczyk (GER) und Nick Catsburg (NED) erneut durch Philipp Eng (AUT) verstärkt. Jesse Krohn (FIN) wird sein Le-Mans-Debüt an der Seite der beiden Stammpiloten António Félix da Costa (POR) und Augusto Farfus (BRA) im [# 82] Schwesterfahrzeug geben.

BMW begeht in diesem Jahr in Le Mans ein besonderes Jubiläum, denn vor genau 20 Jahren holte der BMW V12 LMR dort den Gesamtsieg. Zu Ehren dieses besonderen Erfolgs wird das Siegerfahrzeug von damals an diesem Wochenende vor Ort ausgestellt sein.

Stimmen vor dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Jens Marquardt (BMW Group Motorsport Direktor): "Die 24 Stunden von Le Mans spielen nicht nur in der Welt des Motorsports eine extrem große Rolle, sondern auch in der gesamten Automobilwelt. Auch wenn wir entschieden haben, die WEC nach dem Ende der 'Super Season' zu verlassen, um uns im Rahmen unserer künftigen Strategie noch stärker zu fokussieren, sind wir alle stolz darauf, noch einmal auf diesem legendären Kurs antreten zu können. Es ist für alle Beteiligten - Team, Fahrer, Ingenieure, Mechaniker - ein Highlight. Jeder Einzelne gibt alles, um dieses Kapitel erfolgreich zu beenden. Unsere Le-Mans-Historie mag eine Pause einlegen, aber unsere Leidenschaft für dieses Rennen bleibt ungebrochen."

Ernest Knoors (Teamchef, BMW Team MTEK): "Es ist schön, nach Le Mans zurückzukehren, aber es ist schade, dass es unser letztes Event in der WEC ist. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die beste Performance für BMW und für MTEK herauszuholen und das Resultat einzufahren, das das Projekt verdient hat. Unter welchen Bedingungen wir auch immer fahren müssen, wir werden das Beste daraus machen. Le Mans ist ein langes Rennen mit sehr wechselnden Bedingungen, von daher wird es nicht einfach. Wir sind bestmöglich vorbereitet, aber es wird eine perfekte Strategie und eine Portion Glück erfordern, um ganz oben zu stehen. Glück ist immer eine Kombination aus Vorbereitung und Möglichkeiten, und wir hoffen, davon an diesem Wochenende zu profitieren."

Martin Tomczyk (#81 BMW M8 GTE): "Nach dem Pre-Test waren wir recht zufrieden. Wir konnten unser Programm bei beiden Fahrzeugen ohne Probleme abspulen. Es war ein gutes Gefühl, zurück in Le Mans zu sein und die ersten Meter dort zu absolvieren. Das Auto läuft grundsätzlich gut, und das Set-up scheint in Ordnung zu sein. Uns fehlt es aktuell nur noch ein wenig an Leistung. Ich weiß, dass es eine schwierige Aufgabe ist, aber als Fahrer willst du immer die maximale Performance erreichen. Wenn man dann merkt, dass zwischen den Autos eine größere Lücke klafft, ist das nicht so einfach zu verstehen, weil sich das Auto sehr gut anfühlt. Insgesamt denke ich aber, dass wir bereit für das Rennen sind. Das Team ist gut drauf, alle sind top-vorbereitet. Es ist das letzte WEC-Rennen für das BMW Team MTEK und mich in diesem Jahr. Deshalb hoffen wir, dass wir es genießen und natürlich auch mit einem guten Ergebnis die WEC verlassen können."

Nick Catsburg (#81 BMW M8 GTE): "Le Mans ist eines der Saisonhighlights. Dieses Mal ist es natürlich etwas anders, weil es einerseits eines der coolsten Rennen des Jahres ist und gleichzeitig das letzte für das BMW Team MTEK in der WEC. Das ist etwas traurig, aber wir werden versuchen, das Kapitel mit einem guten Ergebnis zu beenden. Ich denke, unser Auto hat das Potenzial dazu. Im vergangenen Jahr war es okay, wir waren konkurrenzfähig, aber nicht beständig genug. Ich denke, dass uns das dieses Mal besser gelingen wird, nachdem wir ein Jahr lang intensiv mit dem Fahrzeug gearbeitet und es besser kennengelernt haben. Deshalb hoffe ich auf ein besseres Ergebnis. Martin, Philipp und ich werden natürlich alles dafür tun."

Philipp Eng (#81 BMW M8 GTE): "Le Mans ist natürlich der Klassiker schlechthin. Es ist mitunter, in meinen Augen, das größte Autorennen der Welt. Nach unserem großen Triumph in Daytona wäre es eine unglaublich schöne Geschichte, mit BMW in Le Mans zu gewinnen. Das wäre natürlich ein Wahnsinnshighlight, nicht nur in meinem Jahr 2019, sondern überhaupt in meiner Karriere, und dann auch noch gemeinsam mit BMW. Ich bin unglaublich froh und stolz über diese Chance. Ich freue mich schon sehr auf die gesamte Rennwoche in Le Mans. Wie unsere Performance im Rennen aussieht, werden wir sehen. Nach dem Test sind wir mit der Balance und der Fahrbarkeit des BMW M8 GTE sehr zufrieden."

António Félix da Costa (#82 BMW M8 GTE): "Ich freue mich sehr auf meinen zweiten Einsatz bei den 24 Stunden von Le Mans. Es ist eines der größten Rennen der Welt und 2018 war ein unglaubliches Erlebnis. In diesem Jahr gehen wir mit noch mehr Erfahrung ins Rennen, nicht nur ich, sondern auch das Team. Wir kennen das Auto noch besser und detaillierter. Ich hoffe, dass wir zum Abschied aus der WEC ein gutes Ergebnis erzielen können."

Augusto Farfus (#82 BMW M8 GTE): "Es ist unser letztes Rennen in der WEC. Deshalb wird es für das gesamte Team besonders emotional. Wir haben schon vor unserem WEC-Debüt gemeinsam hart gearbeitet, um zu versuchen, dieses Rennen zu gewinnen. Wir sind sehr gut vorbereitet und hoffen, dass wir die notwendige Pace haben, um die Konkurrenz herauszufordern."

Jesse Krohn (#82 BMW M8 GTE): "Ich bin zum ersten Mal in Le Mans, aber so lange ich denken kann, war es immer ein Traum von mir, hier zu fahren. Nun die Chance dazu zu bekommen, ist eine zusätzliche Motivation, alles zu geben. Es ist das bekannteste Langstreckenrennen der Welt, und ich kann es kaum noch erwarten, dass es losgeht. Die Strecke ist unglaublich - es ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Man kann die Historie spüren, und weil die Chance relativ klein ist, hier zu starten, ist jede Runde, die man fahren darf, ein umso größeres Privileg."



Goodyear
12.6.2019

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Über Goodyear
Goodyear ist eines der größten Reifenunternehmen der Welt. Das Unternehmen beschäftigt rund 64.000 Mitarbeiter und produziert seine Produkte in 47 Werken in 21 Ländern der Welt. Die beiden Innovationszentren in Akron, Ohio, und Colmar-Berg, Luxemburg, sind bestrebt, modernste Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den Technologie- und Leistungsstandard der Branche setzen.

Goodyear ist bisher über ihre Tochter Dunlop bei der WEC in der Klasse LMP2 vertreten. Bei den 24H Le Mans sind 9 Teams auf Dunlop-Reifen unterwegs.


 

Goodyear kündigt Rückkehr nach Le Mans 24 Stunden und FIA World Endurance Championship (WEC) an

Goodyear hat angekündigt, dass es wieder in den europäischen und internationalen Sportwagen-Rennsport einsteigen wird. Es werden komplett neue Reifen für die FIA World Endurance Championship (WEC) entwickelt, darunter für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Die FIA World Endurance Championship beinhalten Langstreckenrennen auf vier Kontinenten mit dem Saisonfinale von Le Mans, einem Rennen, das mit Goodyear bereiften Autos bereits 14 Mal gewonnen haben.
Goodyear hat Sportwagenrennen für den ersten Schritt seines Comebacks in der Weltmeisterschaft ausgewählt, da es eine starke Plattform für die Demonstration von Reifentechnologien auf einer Vielzahl von Prototypen und GT-Fahrzeugen bietet, wie Motorsportdirektor Ben Crawley erklärt: "Die Art der Rennen (variierend von 4 Stunden bis 24 Stunden) bedeuten, dass die Reifenwahl und die Rennstrategie entscheidend ist. Dies ist eine motivierende Herausforderung für unser Technologieteam in unseren europäischen Innovationszentren."

Goodyear entwickelt seit über einem Jahr in seinen Innovationszentren in Hanau (Deutschland) und Colmar-Berg (Luxemburg) eine neue Reifenpalette für Le Mans Prototypen. Die Reifen werden zusammen mit Goodyears neuester Eagle F1 SuperSport Reifenserie für Hochleistungs- und Rennstreckenfahrzeuge entwickelt und hergestellt, dies um sicherzustellen dass der Technologie- und Wissenstransfer zwischen Straße und Rennen optimiert wird, um die Leistung beider Reifen zu verbessern. Die Reifen werden zu Beginn der WEC-Saison 2019/2020 in Silverstone im August vorgestellt.

Dieses Comeback markiert die Rückkehr der berühmten Marke in den globalen Sportwagensport an einem der berühmtesten Orte des Rennsports. Mit über 250.000 Besuchern ist Le Mans eine der größten Sportveranstaltungen der Welt. "Motorsport ist nach wie vor eine der beliebtesten Sportarten weltweit", fuhr Crawley fort. "Es ist eine ideale Plattform für uns, um mit den Verbrauchern über das Erbe, die Leidenschaft, die Innovation und die Technologie die die Geschichte von Goodyear im Rennsport ausmachen, zu sprechen."
"Wir werden uns zunächst auf den Sportwagen-Rennsport konzentrieren, bevor wir die gewonnenen Erkenntnisse auf andere Kategorien des Rennsports anwenden, die in der Langstreckenarena oder in anderen Rennserien angesiedelt sein können", fügte Crawley hinzu.

Goodyear hat eine stolze Geschichte im Motorsport. Zusätzlich zu den 14 Siegen in den 24 Stunden von Le Mans wurden mit Goodyear-Reifen 368 Formel-1-Grand-Prix gewonnen - ein Rekord, der ungeschlagen ist. Goodyear verfügt auch über umfangreiche Erfahrungen im Sportwagenrennsport nach jahrzehntelangem Erfolg im amerikanischen IMSA-Rennsport.



Porsche
10.6.2019

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Die Porsches bei der Abnahme in Le Mans

World Endurance Championship WEC, 8. Lauf in Le Mans, Frankreich

Aktuelle Fotos von der Technischen Abnahme in Le Mans (Frankreich) mit den Fahrern vor Ort:
Vier Porsche 911 RSR
Porsche GT Team (91), Gianmaria Bruni (I), Richard Lietz (A), Frederic Makowiecki (F)
Porsche GT Team (92), Laurens Vanthoor (B), Michael Christensen (DK), Kevin Estre (F)
Porsche GT Team (93), Nick Tandy (GB), Patrick Pilet (F), Earl Bamber (NZ)
Porsche GT Team (94), Dennis Olsen (N), Sven Müller (D), Mathieu Jaminet (F)



Toyota
7.6.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Neuer Team-Weltmeister peilt siebten Saisonsieg an
  • Duell um den Fahrer-Titel zwischen den beiden Toyota Trios
  • Langstreckenklassiker anspruchsvoll und unberechenbar

Toyota Gazoo Racing bereit für die 24 Stunden von Le Mans

Titelverteidigung als Krönung erfolgreicher Langstrecken-WM

Mit den 24 Stunden von Le Mans (15. bis 16. Juni) endet die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2018/19: Toyota Gazoo Racing will die erste und für das Team überaus erfolgreiche Doppelsaison mit der Titelverteidigung beim Langstreckenklassiker krönen. Sechs der bislang insgesamt sieben WEC-Rennen konnte Toyota gewinnen, darunter der historische erste Sieg in Le Mans 2018.

Zur 87. Auflage von Le Mans reist Toyota Gazoo Racing nicht nur als Titelverteidiger an, sondern auch als frischgebackener Team- und sogar Fahrer-Weltmeister. Zwar ist noch nicht klar, welches Trio den WM-Pokal in die Höhe stemmen darf - eine Toyota Crew ist es aber definitiv. Beste Chancen hat der Toyota TS050 Hybrid [# 8] mit Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso, die 31 Punkte Vorsprung vor den Teamkollegen Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López haben. Am Wochenende werden 39 Punkte vergeben.

Le Mans ist für Fahrer, Fahrzeuge und Teams immer eine besondere Herausforderung: Dieser einzigartige, 13,626 Kilometer lange Kurs mit seinen oftmals wechselnden Witterungsbedingungen und der Unberechenbarkeit eines 24-Stunden-Rennens mit 62 Teilnehmern verlangt höchste Konzentration und clevere Entscheidungen.

Toyota, das zum 21. Mal in Le Mans startet, schickt seit 2012 Rennwagen mit Hybridantrieb ins Rennen. Der aktuelle Toyota TS050 Hybrid liefert eine maximale Leistung von 1.000 PS, verfügt über Allradantrieb und arbeitet mit Rückgewinnung der Bremsenergie, die in einer leistungsstarken Batterie gespeichert wird.

Gegenüber dem Vorjahresrennen gibt sich der Hybridbolide weitgehend unverändert, da innerhalb einer Saison keine größeren Änderungen erlaubt sind. Allerdings feilt Toyota bereits seit seinem Sieg an Abstimmung und Strategie für 2019. Die Vorbereitungen für die Rennwoche sind mit dem offiziellen Testtag am 2. Juni auf die Zielgerade eingebogen. Toyota bestimmte dabei das Tempo: Buemi fuhr die schnellste Runde des Tages, die trotz einer Gewichtszunahme des Fahrzeugs um zehn Kilogramm nur unwesentlich über der Bestzeit des Vorjahres lag.

Die Le-Mans-Woche verkörpert den Geist und die Herausforderung des Langstreckensports wie keine Zweite: Jedes Auto ist fast 35 Stunden unterwegs. Los geht's am Mittwoch (12. Juni) mit einem vierstündigen Training um 16 Uhr, dem sich zwei Stunden Qualifying ab 22 Uhr anschließen. Donnerstags wird das Qualifying mit zwei weiteren 120-minütigen Sessions (19 und 22 Uhr) fortgesetzt. Die schnellste Gesamtrunde aller Qualifyings entscheidet über die Startaufstellung. Die Fahrerparade im Zentrum von Le Mans am Freitag gibt den Fans die Möglichkeit, die Fahrer vor dem Rennwochenende zu treffen, das mit einem 45-minütigen Aufwärmtraining um 9 Uhr beginnt. Das Rennen selbst beginnt am Samstag um 15 Uhr, die Zielflagge weht exakt 24 Stunden später am Sonntag.

"Dies ist eine wichtige Woche für uns, denn es ist nicht nur das letzte Rennen einer langen, erfolgreichen Saison, es ist auch der Höhepunkt unseres Jahres", freut sich Teampräsident Hisatake Murata. "Le Mans steht im Mittelpunkt so vieler unserer Bemühungen während der gesamten Saison und wir haben hart daran gearbeitet, unsere Autos auf dieses Rennen vorzubereiten. In Le Mans, der mit Abstand anspruchsvollsten Veranstaltung im Kalender, darf man nichts als selbstverständlich ansehen. Die Strecke ist einzigartig, das lange Rennen ist anspruchsvoll, das Wetter kann herausfordernd sein und natürlich nehmen wir unsere Gegner nicht auf die leichte Schulter - Le Mans ist eine echte Herausforderung für alle. Wir sind aber bereit, unseren Titel zu verteidigen und den Fans ein spannendes, emotionales Rennen zu bieten."



Porsche
6.6.2019

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Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC

In der seit 2012 ausgetragenen Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) nehmen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen teil: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie treten gemeinsam in einem Rennen an, die Wertung erfolgt getrennt.
Das Porsche-Werksteam startet in der Klasse GTE-Pro, während die Kundenteams Dempsey Proton Racing, Project 1 und Gulf Racing in der Kategorie GTE-Am um Siege kämpfen.

Weltmeisterliches Finale: Porsche-Werksfahrer kämpfen in Le Mans um Titel

Vorschau GTE, World Endurance Championship WEC, 8. Lauf in Le Mans, Frankreich

Die 24 Stunden von Le Mans am 15./16. Juni bilden den Saisonabschluss der Super Season 2018/2019 der FIA World Endurance Championship. Nachdem das Porsche GT Team den Herstellertitel in der FIA WEC bereits beim vergangenen Sechsstundenrennen in Spa-Francorchamps (Belgien) sicherstellen konnte, steht in Frankreich das Duell der Porsche-Werkspiloten um den Gewinn der Fahrerweltmeisterschaft im Fokus. Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) in der Startnummer 92 oder Gianmaria Bruni (Italien) und der Österreicher Richard Lietz (Nummer 91) werden sich im 24-Stunden-Rennen den WM-Titel der Fahrer sichern. Le-Mans-Vorjahressieger Porsche wird wie schon 2018 mit vier Werksfahrzeugen in der GTE-Pro-Klasse antreten. Drei Kundenteams bringen sechs weitere rund 510 PS starke Sportwagen aus Weissach zum Klassiker nach Le Mans. Somit sind insgesamt zehn Porsche 911 RSR auf dem legendären Circuit des 24 Heures im französischen Departement Sarthe am Start.

Das Rennen
Das 24-Stunden-Rennen in Le Mans gilt als traditionsreichster Langstreckenevent weltweit. Die erste Auflage des Rennens zur Darstellung von automobiler Innovation, Haltbarkeit und Performance fand 1923 statt. Einzig im Jahr 1936 (Generalstreik in Frankreich) und im Zeitraum von 1940 bis 1948 (Zweiter Weltkrieg und Wiederaufbau) wurde der Klassiker in der nordwestfranzösischen Stadt nicht ausgetragen. In diesem Jahr findet die 87. Auflage der 24 Stunden von Le Mans statt. Am Nachmittag des 15. Juni werden 62 Fahrzeuge in vier Klassen in das Rennen starten - so groß war das Teilnehmerfeld auf der 13,626 Kilometer langen Strecke noch nie. Der Kurs ist eine Kombination aus permanenter Rennstrecke (Circuit Bugatti) und öffentlichen Straßen, die während des Events für den Verkehr gesperrt werden. Die berühmte Hunaudières-Gerade - oft auch als »Mulsanne« bezeichnet - ist abseits der Rennwoche die Hauptverbindungsstraße zwischen Le Mans und Tours. Berühmt und berüchtigt zugleich sind die schnellen Porsche-Kurven. Hohes Tempo und schmale Auslaufzonen sorgen dort für besonderen Nervenkitzel und spektakuläre Rennszenen.

Die Fahrer des Porsche GT Teams
Die Vorjahressieger Kévin Estre, Michael Christensen und Laurens Vanthoor (Belgien) werden sich erneut am Steuer des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 abwechseln. Im Schwesterauto mit der Nummer 91 agieren Gianmaria Bruni und Richard Lietz, die beim Langstreckenrennen in Le Mans wie bereits 2018 von Frédéric Makowiecki (Frankreich) unterstützt werden. Die beiden Neunelfer aus der IMSA WeatherTech SportsCar Championship treten im Design des in Nordamerika äußerst erfolgreichen Teams Brumos Racing an.

Die Werksfahrer Earl Bamber (Neuseeland), Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) teilen sich das Fahrzeug mit der Startnummer 93. Das jüngste Porsche-Fahrertrio bilden Sven Müller (Bingen) und die beiden Porsche Young Professionals Mathieu Jaminet (Frankreich) und Dennis Olsen (Norwegen) mit der Nummer 94. Das Porsche GT Team aus der US-Langstreckenserie hatte zuletzt die drei Rennen in Sebring, Long Beach und Mid-Ohio gewonnen.

Die Kundenteams
Das Porsche-Kundenteam Proton Racing wird mit Unterstützung des US-Schauspielers Patrick Dempsey seinen größten Einsatz aller Zeiten bei den 24 Stunden von Le Mans absolvieren. Die Mannschaft aus dem schwäbischen Ummendorf setzt vier Porsche 911 RSR ein. In der Startnummer 77 fahren Teameigner Christian Ried (Schöneburg), Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) und Porsche Junior Julien Andlauer aus Frankreich. Im Schwesterauto mit der Nummer 88 wechselt sich Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) mit dem Japaner Satoshi Hoshino und dem Italiener Giorgio Roda ab. Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) teilt sich das Cockpit der Startnummer 99 mit seinem Landsmann Tracy Krohn und Niclas Jönsson (Schweden). Unter der Nennung von Proton Competition geht das italienische Vater-Sohn-Gespann Louis und Philippe Prette gemeinsam mit Vincent Abril (Frankreich) im Porsche 911 RSR mit der Nummer 78 an den Start.

Team Project 1 kämpft mit Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) sowie mit Patrick Lindsey (USA) und Egidio Perfetti (Norwegen) um den Gewinn der Titel in der GTE-Am-Klasse. Die Kundenmannschaft aus Lohne, die ihre erste Saison in der FIA WEC bestreitet, führt die Team- und Fahrerwertung vor dem Finale in Le Mans an. Project 1 schickt den Porsche 911 RSR mit der Startnummer 56 als Art Car auf die Strecke. Der amerikanische Pop-Art-Künstler Richard Phillips kreierte ein auffälliges Design, das im Rahmen des Testtages in Le Mans (2. Juni) vorgestellt wurde. Am Steuer des Fahrzeugs von Gulf Racing (Nummer 86) wechselt sich Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) mit den beiden Briten Benjamin Barker und Michael Wainwright ab.

Porsche-Erfolge bei den 24 Stunden von Le Mans
Porsche ist in der fast 100-jährigen Geschichte des Langstreckenklassikers in Frankreich die mit Abstand erfolgreichste Marke. 19 Gesamttriumphe und 107 Klassensiege stehen für den Sportwagenhersteller aus Stuttgart zu Buche. Porsche-Fahrer erzielten auf dem traditionsreichen Rennkurs zahlreiche Bestmarken. 1970 gelang Hans Herrmann (Stuttgart) und Richard Attwood (Großbritannien) im 917K der erste Gesamtsieg für Porsche in Le Mans. Ein Jahr später stellten Helmut Marko (Österreich) und Gijs van Lennep (Niederlande) bei ihrer Triumphfahrt im baugleichen Auto einen Distanzrekord (5.335,31 Kilometer) auf, der erst 39 Jahre später gebrochen werden konnte. Zuvor hatte der Brite Jackie Oliver im Porsche 917LH in 3:13,600 Minuten eine Rundenzeit gefahren, die bis heute in offiziellen Sessions unerreicht ist. Im Jahr 2018 setzte Gianmaria Bruni im Qualifying mit 3:47,504 Minuten eine neue Bestmarke für GT-Fahrzeuge in Le Mans.

Der Porsche 911 RSR
Der aktuelle Porsche 911 RSR feierte 2017 in Silverstone sein Debüt in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. In der laufenden Super Season 2018/2019 belegte der Rennwagen aus Weissach in Le Mans 2018 die ersten beiden Plätze in der Kategorie GTE-Pro und holte den Klassensieg in der GTE-Am. Der wassergekühlte Vierliter-Boxermotor basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 und leistet je nach Restriktor rund 510 PS. In Le Mans 2019 gehen die Werksfahrzeuge erneut in besonderen Designs auf die Strecke. Die beiden Porsche 911 RSR aus der FIA WEC tragen auf dem Dach ein Weltmeisteremblem und goldene Farbstreifen als Insignien des Titelgewinns. Die Schwesterautos aus Nordamerika werden in jenem Brumos-Design antreten, das in den ersten beiden Saisonläufen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auf den US-Traditionsstrecken Daytona und Sebring verwendet wurde.

Die Zeiten
Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans beginnt am Samstag, den 15. Juni 2019, um 15:00 Uhr Ortszeit. Zuvor findet am Mittwoch, 12. Juni, um 16:00 Uhr das einzige Freie Training statt. Die drei Qualifikationstrainings starten am Mittwoch, 12. Juni, um 22:00 Uhr sowie am Donnerstag, 13. Juni, um 19:00 Uhr und um 22:00 Uhr. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist die Fahrerparade am Freitag, 14. Juni, ab 17:00 Uhr in der Innenstadt von Le Mans.

Das Rennen in TV und Internet
Der Sportsender Eurosport überträgt das Training, die Qualifikationen und das gesamte Rennen live auf seinem Kanal Eurosport 1 und als Livestream im Eurosport-Player. Der Pay-Streamingdienst Motorsport.tv bietet ebenso Livebilder von allen Sessions wie die Bezahl-App der FIA WEC. Der deutsche Free-TV-Sender SPORT1 zeigt umfangreiche Highlights am Montag, 17. Juni, ab 20:30 Uhr sowie im Porsche GT Magazin am Mittwoch, 19. Juni, ab 23:00 Uhr. Im Pay-TV-Kanal SPORT1+ wird das Renngeschehen am Montag, 17. Juni, ab 19:15 Uhr zusammengefasst.

Stimmen vor dem Rennen

Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): "Den Herstellertitel haben wir bereits sicher, zudem wird eines unserer Pilotenduos aus der WEC die Fahrermeisterschaft gewinnen. Viel besser könnte die Situation vor dem Saisonfinale gar nicht sein. Dennoch haben wir hohe Ziele. Wir möchten die 24 Stunden von Le Mans erneut gewinnen. In der aktuellen Ära der Sportwagen-Weltmeisterschaft ist es bislang noch keinem Hersteller in der hart umkämpften GTE-Pro-Klasse gelungen, zweimal in Folge beim Klassiker in Frankreich zu siegen. Porsche soll der erste sein, dem dies gelingt. Vielleicht bringt uns ja Porsche-Legende Hurley Haywood, der in diesem Jahr das Ehrenamt des Grand Marshals ausübt, eine Extraportion Glück."

Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport): "In der WEC haben wir eine beispiellos erfolgreiche Saison erlebt. Auch unser amerikanisches Porsche GT Team ist nach drei Siegen in Folge auf einem absoluten Höhepunkt. Alle Fahrer, beide Einsatzmannschaften und alle Verantwortlichen gehen dementsprechend selbstsicher und motiviert in das größte Rennen des Jahres. Besser kann es vor einer solchen Herausforderung kaum sein."


#91

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): "Im vergangenen Jahr hat Porsche einen Doppelsieg gefeiert. So etwas ist ein Traum, der sich in Le Mans nur schwer wiederholen lässt. Wir im Porsche 911 RSR mit der Nummer 91 haben noch theoretische Chancen auf den Fahrertitel. Wir werden alles versuchen, aber gleichzeitig auch niemals den Erfolg des gesamten Teams in Gefahr bringen. Wir wollen das Rennen genießen und schauen dann am Ende, wo wir in der Fahrer-WM stehen. Sicher ist, dass Porsche-Piloten den Titel holen werden. Das zählt."

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): "Die Super Season ist für Porsche super gelaufen - völlig unabhängig vom Resultat im Finale von Le Mans. Der Herstellertitel ist sicher, zwei Porsche-Crews machen die Fahrer-WM unter sich aus. Haben wir deswegen keine weiteren Ziele mehr? Im Gegenteil: Die 24 Stunden von Le Mans haben derart viel Prestige _ das Rennen will man einfach gewinnen."

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #91): "Le Mans ist das Highlight eines jeden Rennjahres. Das ist für alle Fahrer so, für mich als Franzosen aber noch mehr. Porsche tritt als Weltmeister an, somit haben wir etwas weniger Druck als sonst. Seit ich Rennen fahre versuche ich, die 24 Stunden von Le Mans endlich mal zu gewinnen. Ich glaube, dass die Voraussetzungen in diesem Jahr besonders gut sind, denn alle sind bester Stimmung und verhältnismäßig entspannt. So etwas wirkt sich im Wettbewerb oft positiv aus."


#92

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): "Ich bin ein wenig hin- und hergerissen. Auf der einen Seite wollen Michael und ich den Fahrertitel holen. Dafür müssen wir solide Punkte einfahren. Wir müssen nicht alles riskieren. Auf der anderen Seite ist Le Mans ein Rennen, das man unbedingt gewinnen will. Wie schön es ist, am Ende als Sieger auf dem Podest zu stehen, haben wir 2018 erleben dürfen. Davon kann man definitiv nie genug bekommen. Fahren wir also strategisch auf Titelgewinn oder mit viel Risiko auf Sieg? Noch wollen wir uns da nicht festlegen."

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): "Meine Vorfreude ist riesig. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, als Vorjahressieger an den Schauplatz eines solchen Erfolges zurückzukehren. Wer einmal diese riesige Herausforderung bewältigt und ganz oben auf dem Podium gestanden hat, der will das immer wieder erleben. So ganz nebenbei würde uns ein erneuter Sieg den WM-Titel der Fahrer bescheren. Damit würde ein weiterer Traum in Erfüllung gehen."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #92): "Porsche betreibt für den Start mit vier Werksautos in Le Mans einen enormen Aufwand. Die Vorbereitung ist umfangreich, der Einsatz von allen Seiten sehr intensiv. Solch ein Engagement hat Erfolg verdient. Im vergangenen Jahr hat es Le Mans sehr gut mit uns gemeint. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr ähnlich sein wird. Nebenbei möchte ich meinen Kollegen in der Startnummer 92 dabei helfen, die Fahrer-WM-Krone zu gewinnen."


#93

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #93): "Le Mans ist das größte Rennen für uns. Porsche befindet sich seit einigen Wochen - nicht zuletzt durch unsere Siege in den USA - auf einem absoluten Höhenflug. Nun kommen wir mit vier Autos in tollen Designs nach Le Mans. Schon beim Vortest waren die Fans begeistert."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #93): "Ich bin schon oft in Le Mans gefahren und kenne die Eigenheiten der Strecke und des gesamten Events sehr gut. Auch in diesem Jahr erwarte ich einen sehr intensiven Wettbewerb der 17 Autos von sechs verschiedenen Herstellern in der GTE-Pro-Klasse. Porsche hat 2018 in Le Mans gewonnen. Wir wissen also, wie es geht. Diesen Erfolg wollen wir wiederholen."

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #93): "Für uns Fahrer macht es keinen Unterschied, ob es der erste Start ist, oder man schon viele Male in Le Mans gefahren ist. Das Rennen ist immer etwas ganz Besonderes. Wir sind mit unseren Porsche 911 RSR aus der IMSA-Serie eigentlich Gaststarter, denn wir können keine Punkte in der FIA WEC holen. Wir betrachten es demnach als Einzelevent, den wir nach unseren Erfolgen in diesem Jahr in Nordamerika unbedingt siegreich bestreiten möchten."


#94

Sven Müller (Porsche 911 RSR #94): "Ein Jahr des Wartens ist endlich vorbei. Es geht wieder in das größte Autorennen der Welt - das absolute Highlight einer jeden Saison. Ich finde es großartig, dass wir als eine der jüngsten Fahrercrews zusammen antreten dürfen. Wir im Porsche 911 RSR mit der Nummer 94 sind die Küken im Werksteam. Aber Alter ist nur eine Zahl. Wir alle haben viel Erfahrung im Rennsport und dürfen uns Einiges ausrechnen. Das Werksteam aus den USA hat sich im vergangenen Jahr schnell auf die Besonderheiten in Le Mans eingestellt. Es kann losgehen."

Mathieu Jaminet (Porsche 911 RSR #94): "Als Franzose war es schon immer mein ganz großes Ziel, einmal an den 24 Stunden von Le Mans teilzunehmen. Endlich geht dieser Traum in Erfüllung. Wir sind innerhalb des Porsche GT Teams sicherlich die Underdogs, weil wir die geringste Erfahrung mitbringen. Nichtsdestotrotz sind die Erwartungen hoch. Wir werden ein tolles Auto zur Verfügung haben. Wenn wir konzentriert, sauber und konsequent arbeiten, ist für uns alles möglich. Ich möchte es rundherum genießen."

Dennis Olsen (Porsche 911 RSR #94): "Ich komme als Rookie nach Le Mans, gleichzeitig auch als einer der wenigen Norweger, die jemals dort gefahren sind. Hinzu kommt, dass ich erstmals im Porsche 911 RSR des Werksteams fahre. Der Start bei diesem Klassiker ist etwas ganz Besonderes für mich. Im Simulator habe ich mich auf Le Mans vorbereitet. Dort habe ich nicht nur die außergewöhnliche Strecke gut kennengelernt, sondern auch sehr viel über effizientes Fahren und das Schonen der Reifen erfahren. Das war spannend und sehr hilfreich."


#56

Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #56): "In Le Mans kann man Erfolg nicht planen. Es ist immer schon eine große Leistung, das Auto nach 24 Stunden überhaupt ins Ziel zu bringen. Unser Fokus liegt darauf, mit dem wunderschönen Art Car das Rennen zu beenden. Wenn uns dies gelingt und wir eine solide Position behaupten, dann stehen unsere Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft gut. Genau darum geht es uns."


#77

Matt Campbell (Porsche 911 RSR #77): "Im vergangenen Jahr haben wir die GTE-Am-Klasse in Le Mans gewonnen. Das war ein riesiger Erfolg, den wir gern wiederholen würden. Aber in Le Mans spielen über 24 Stunden enorm viele Faktoren eine Rolle, die man teilweise nicht selbst beeinflussen kann. Wir werden ein schnelles Auto haben und versuchen, auch in diesem Jahr das Maximale aus unseren Möglichkeiten herauszuholen."


#78

Louis Prette (Porsche 911 RSR #78): "Wir drei Fahrer in der Startnummer 78 sind allesamt Rookies in Le Mans. Wir werden unser erstes Rennen an diesem historischen Schauplatz genießen. Beim Vortest haben wir den Porsche 911 RSR kennengelernt. Das Auto ist einfach eine Wucht. Unsere Erwartungen für das Rennen sind aufgrund der mangelnden Erfahrung nicht allzu hoch. Aber Le Mans ist immer für eine Überraschung gut. Wenn wir sauber durchfahren, gelingt uns vielleicht eine solche."


#86

Thomas Preining (Porsche 911 RSR #86): "Ich kann es kaum erwarten, erstmals bei den 24 Stunden von Le Mans zu starten. Die Vorfreude ist nach meinen Runden im Rahmen des Vortests noch erheblich angestiegen. Die Strecke ist einzigartig und bietet alles, was Fahrer sich wünschen. Die schnellen Passagen - vor allem die legendären Porsche-Kurven - machen mit unserem gut ausbalancierten Auto extrem viel Spaß. Ich rechne mir für das Rennen gute Chancen aus."


#88

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #88): "Ich stehe vor meinem dritten Start bei den 24 Stunden von Le Mans. Es gibt einfach kein vergleichbares Rennen auf der ganzen Welt. Ich habe in diesem Jahr einen extrem vollen Rennkalender, bin ständig unterwegs und im Einsatz. Aber wenn man auf einen Event niemals verzichten wollte, dann ist es der Klassiker in Le Mans. 24 Stunden Vollgas auf dieser ganz besonderen Strecke. Etwas Schöneres kann ich mir nicht vorstellen."


#99

Patrick Long (Porsche 911 RSR #99): "Es wird mein 16. Start in Le Mans in Folge. Eine solche Serie hat vor mir noch kein US-Amerikaner geschafft. Darauf bin ich enorm stolz. Ich persönlich habe eine besondere Beziehung zu Le Mans, denn ich habe 1999 als junger Fahrer dort gewohnt und viel über den Motorsport gelernt. In diesem Jahr teile ich mir erstmals mit Tracy Krohn und Niclas Jönsson ein Auto. Gegen die beiden habe ich schon zahlreiche Rennen bestritten. Nun bilden wir endlich mal ein Team. Das wird sehr interessant."



Ford
5.6.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Ford Chip Ganassi Racing verabschiedet sich nach vier Jahren mit jeweils vier Ford GT vom berühmtesten Langstreckenrennen der Welt
  • Kundenteam Keating Motorsports geht erstmals mit einem privat eingesetzten Ford GT in der Kategorie LM GTE Am an den Start
  • Alle Informationen rund um den Le Mans-Einsatz von Ford mit Direktübertragung aus allen vier Werksautos wieder im Live-Stream www.fordperformance.tv

 

Ford schickt fünf Ford GT in die 24-Stunden-Schlacht von Le Mans

Die Bühne für einen epochalen Wettbewerb auf dem 'Circuit des 24 Heures' ist bereitet: 50 Jahre nach dem vierten Le Mans-Gesamtsieg in Folge blickt Ford am übernächsten Wochenende dem berühmten 24-Stunden-Rennen im französischen Departement Sarthe mit Spannung entgegen. Hieß 1969 das große Duell noch 'Ford gegen Ferrari', so darf sich das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (CGR) am 15. und 16. Juni auf einen heißen Sechskampf mit Aston Martin, BMW, Corvette, Ferrari und Porsche in der Kategorie LM GTE Pro freuen. Zugleich ist der Auftritt der spektakulären Ford GT auch ein Abschied: Mit dem Ende der 'Super-Saison' in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) läuft auch das auf vier Jahre angesetzte Engagement des Autoherstellers in dieser Serie nach vielen bemerkenswerten Erfolgen aus. Grund genug für Ford CGR, bei den diesjährigen 24 Stunden von Le Mans noch einmal alles zu geben, um den Klassensieg von 2016 zu wiederholen.

"Unser letzter Auftritt in Le Mans wird sicherlich eine sehr emotionale Geschichte", betont Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für die weltweiten Motorsportaktivitäten der Marke. "Das erste Ziel dieses nun auslaufenden Programms, 50 Jahre nach dem ersten Sieg von Ford in Le Mans erneut bei diesem legendären Langstreckenrennen auf der höchsten Stufe des Podiums zu stehen, haben wir 2016 erfolgreich erreicht. Damit war unser Ehrgeiz noch nicht gestillt. Tatsächlich ist es uns bei den nächsten zwei Ausgaben dieses Klassikers jeweils gelungen, erneut auf dem Podest zu stehen - ein Zeichen, mit welcher Konstanz unser Team arbeitet. In diesem Jahr gehen inklusive des privat eingesetzten Autos von Keating Motorsport sogar fünf Ford GT in Le Mans an den Start und ich hoffe, wir beenden dieses Engagement mit einem weiteren Höhepunkt. Wie auch immer: Wir haben eine phantastische Zeit in der Langstrecken-WM erlebt und wir sind dem ACO und der WEC sehr dankbar für die Unterstützung."

Ford CGR ist das einzige der in diesem Jahr in der LM GTE Pro aktiven Teams, das in den vergangenen drei Jahren jedes 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit einem Platz unter den besten Drei dieser Kategorie beendet hat. Am 15. Juni gehen die vier Werksautos mit speziellen Designs an den Start, die noch einmal die erfolgreiche Geschichte der Marke bei diesem Saisonhöhepunkt thematisieren. Hinzu kommen Fahrertrios, die sich ehrgeizige Ziele gesetzt haben.

Den Ford GT mit der Startnummer 66 teilen sich der Berliner Stefan Mücke und der Franzose Oliver Pla mit dem US-Amerikaner Billy Johnson. Für Pla ist das Heimspiel natürlich von ganz besonderer Bedeutung. "Wir sagen es in jedem Jahr aufs Neue, aber wir meinen es auch so: Wir wollen Le Mans gewinnen", unterstreicht der 37-Jährige. "Dies ist unsere letzte Chance mit einem Werksauto von Ford, das erhöht den Druck zusätzlich. Aber wir fühlen uns gut und stark. Wir sind bereit, uns den Sieg zu holen."

Im Ford GT mit der Nummer 67 erhalten die britischen Stammfahrer Andy Priaulx und Harry Tincknell Verstärkung durch Jonathan Bomarito (USA). Auch sie zählen zu den Favoriten in der LM GTE Pro-Division. "Die Performance, die wir mit dem Ford GT in der WEC und der nordamerikanischen IMSA-Serie gezeigt haben, lässt uns zuversichtlich nach vorne schauen", betont Tincknell. "Jonathan hat in Sebring einen tollen Job abgeliefert, wir bilden ein starkes Trio. Wir waren hier in Le Mans schon sehr nah dran am Klassensieg, ohne Zweifel können wir auch gewinnen. Alles, worum es uns Rennfahrern geht, ist ein konkurrenzfähiges Auto. Das haben wir mit dem Ford GT. Jetzt liegt es an uns, zu liefern. Mit dem notwendigen Quentchen Glück kann es gelingen."

Nach einer Viruserkrankung feiert der US-Amerikaner Joey Hand seine Rückkehr in den Ford GT mit der Startnummer 68. Ihm zur Seite stehen wieder sein IMSA-Teamkollege Dirk Müller aus Burbach im Siegerland sowie Sébastien Bourdais. Der Franzose stammt aus Le Mans und hat 2016 gemeinsam mit Hand und Müller vor eigenem Publikum die GTE Pro gewonnen - ein Erfolg, den er zu gerne wiederholen würde. "Ich bin auf dieses Rennen so heiß wie nie zuvor", so Hand. "Aus gesundheitlichen Gründen musste ich die vergangenen beiden IMSA-Läufe auslassen, das war hart. Die Aussicht, für Le Mans wieder fit zu sein, hat meine Genesung aber definitiv beschleunigt. Ich arbeite hart daran, die für dieses anstrengende Langstreckenrennen notwendige Fitness aufzubauen. Ein zweitägiger Test im Simulator von Ford lief bestens. Ich freue mich sehr, die Jungs vom Team wiederzusehen. Noch mehr aber freue ich mich, endlich wieder am Steuer des Ford GT zu sitzen und zu versuchen, diesen Klassiker zu gewinnen. Le Mans ist wirklich mit keinem anderen Rennen auf der Welt zu vergleichen. Ich empfand es als große Ehre, 2016 gemeinsam mit Dirk und Sébastien auf dem obersten Treppchen zu stehen. Das wollen wir jetzt für Ford, Chip Ganassi und alle, die in den vergangenen Jahr so engagiert an diesem Werkseinsatz mitgearbeitet haben, noch einmal wiederholen."

Mit der Nummer 69 haben sich Richard Westbrook (GB), Ryan Briscoe (AUS) und Scott Dixon (NZ) Großes vorgenommen: Nach einem dritten und einem zweiten Rang in den vergangenen Jahren fehlt in ihrer Le-Mans-Pokalsammlung nur noch die Trophäe für den ersten Platz. "Ich kann es kaum erwarten, auf den 'Circuit des 24 Heures' zurückzukehren - zumal mir auch das diesjährige Design der Autos unheimlich gefällt: Es erinnert an die erfolgreichsten Ford GT der Le Mans-Geschichte", so Briscoe. "Dixie, Westy und ich haben bei diesem so wichtigen Rennen schon auf jeder Stufe des Podiums gestanden, nur ganz oben noch nicht. Das wollen wir jetzt nachholen. Auch, um uns dadurch bei allen Leuten von Ford und Chip Ganassi Racing für das tolle Programm zu bedanken. Wir haben mit dem Ford GT das richtige Auto und das passende Team hinter uns. Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht."

Erstmals stellt sich mit der Nummer 85 von Keating Motorsports auch in der LM GTE Am-Klasse ein Ford GT der starken Konkurrenz von Aston Martin, Ferrari und Porsche. Am Steuer wechseln sich Teamchef Ben Keating (USA), Jeroen Bleekemolen (NL) und Felipe Fraga (BR) ab. "Mich verbindet so viel mit Le Mans und Ford, dass ich noch nie in meinem Leben einem Rennen so sehr entgegengefiebert habe wie diesem", gesteht Keating. "Ford kann auf eine so phantastische Geschichte bei den 24 Stunden von Le Mans zurückblicken und auch unser Partner Wynn's feiert sein 80. Jubiläum. Wir empfinden es als große Ehre, das erste Privatteam sein zu dürfen, das mit dem Ford GT in der GTE Am an den Start gehen darf."



Porsche / BMW
2.6.2019

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Track Le Mans
Circuit Le Mans


 

Rundenzeiten Session 1&2

1. [# 63] Corvette 3:54,001 Min.
2. [# 67] Ford 3:54,032
4. [# 71] Ferrari 3:54,103
5. [# 93] Porsche 3:54,233
8. [# 97] Aston Martin 3:54,583
16. [# 81] BMW 3:56,415

Porsche ist nach erfolgreichem Vortest bereit für Titelverteidigung in Le Mans

Testtag, World Endurance Championship WEC, 8. Lauf in Le Mans, Frankreich

Das Porsche GT Team hat sich im Rahmen des offiziellen Vortests zu den 24 Stunden von Le Mans 2019 optimal auf das Finale der Super Season der FIA World Endurance Championship (WEC) vorbereitet. Die vier Porsche 911 RSR spulten bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 32 Grad Celsius ohne jegliche technischen Probleme eine Gesamtdistanz von 4.279 Kilometern (314 Runden) ab. In 3:54,233 Minuten war der RSR mit der Startnummer 93 der schnellste Neunelfer am einzigen Testtag vor dem 24-Stunden-Rennen in Frankreich (15./16. Juni).

Im Zentrum der Testarbeit der beiden Werksteams aus der FIA WEC und der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship standen Fahrzeugsetup, Boxenstopptraining und Reifenvergleiche. Die Fahrer konnten sich im Rahmen des Vortests an die Umbauten am 13,626 Kilometer langen Circuit des 24 Heures gewöhnen. Am Ausgang der Porsche-Kurven wurde zum diesjährigen Rennen die Auslaufzone verändert, in der berühmten Arnage-Kurve sind die Reifenbarrieren versetzt worden und in der Ford-Schikane gibt es neue Randsteine, die ein Abkürzen verhindern sollen.

Die insgesamt sechs Porsche 911 RSR der Kundenteams Dempsey Proton Racing, Project 1 und Gulf Racing absolvierten während der zwei jeweils vier Stunden langen Testsessions eine Gesamtdistanz von 5.709 Kilometern (419 Runden). Die beste Rundenzeit der Porsche-Partnerteams in der GTE-Am-Klasse markierte das Fahrzeug mit der Startnummer 86.

In Le Mans 2019 gehen die Werksfahrzeuge erneut in besonderen Designs auf die Strecke. Die beiden Porsche 911 RSR aus der FIA WEC tragen auf dem Dach ein Weltmeisteremblem, die ansonsten roten Farbstreifen wurden durch goldene ersetzt. Die Schwesterautos aus der IMSA WeatherTech SportsCar Championship fahren in jenem Design, das bereits in den ersten beiden Saisonläufen in Daytona und Sebring verwendet wurde. Die Farben Weiß, Blau und Rot sollen an das legendäre US-Team Brumos erinnern. Brumos-Erfolgspilot Hurley Haywood übernimmt bei der 87. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans das Ehrenamt des Grand Marshals. Das Kundenfahrzeug von Project 1 geht als Art Car auf die Strecke. Im farbenfrohen Design sind drei Werke des amerikanischen Pop-Art Künstlers Richard Phillips kombiniert. Das auffällige Art Car wurde in Zusammenarbeit mit Porsche Digital entworfen.


FIA WEC: Generalprobe für den BMW M8 GTE in Le Mans

Das BMW Team MTEK hat auf dem 'Circuit de la Sarthe' (FRA) am Sonntag den offiziellen Vortest für die 24 Stunden von Le Mans (FRA) absolviert. Beide BMW M8 GTE waren nahezu die kompletten acht Stunden auf der Strecke, lediglich unterbrochen durch kurze Pausen für Set-up-Verbesserungen. Am Ende des Tages hatte das Team mehr als 2.200 Kilometer zurückgelegt und sich bestmöglich auf das in zwei Wochen stattfindende Rennen vorbereitet. "Es war großartig, nach Le Mans zurückzukehren. Wir sind so gut vorbereitet, wie wir es nur sein können", sagte Philipp Eng (AUT), der im [#81] BMW M8 GTE zum Einsatz kommt. "Meine Teamkollegen Nicky Catsburg, Martin Tomczyk und ich sind nach dem heutigen Test mit der Balance des Autos zufrieden. Was das Set-up betrifft, sind wir gut aufgestellt. Nun werden wir uns in zwei Wochen der großen Herausforderung stellen."

Vor sechs Wochen hatte das Team einen privaten 30-Stunden-Test in Magny-Cours (FRA) ebenfalls ohne technische Probleme absolviert, was auf eine gute Zuverlässigkeit des BMW M8 GTE hoffen lässt. António Félix da Costa (POR), der sich das Cockpit des [# 82] BMW M8 GTE mit Augusto Farfus (BRA) und Jesse Krohn (FIN) teilt, meinte: "Im vergangenen Jahr hatten wir bei unserem ersten Start in Le Mans lediglich die Erfahrung aus einem WEC-Rennen. Das war ein Nachteil. Diesmal sind unsere Voraussetzungen völlig anders. Wir Fahrer und das gesamte Team freuen sich riesig darauf zu sehen, was wir in diesem Jahr erreichen können."



WEC / ACO
2.6.2019

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Die zwei Wochen »24H Le Mans« sind eröffnet

Seit einer Stunde fahren die 62 Prototypen und Sportwagen auf der 13,626 km langen Strecke des Le Mans Kurses, um alle Vorbereitungen zum eigentlichen Rennen am 16.-17. Juni zu treffen. Die [# 7], der Toyota TS050-Hybrid hat mit Jose Maria Lopez eine erste Rundenbestzeit von 3:22,027 Min. hingelegt, an der sich die anderen Teams orientieren können.



WEC / ACO / H.J. Hilger
31.5.2019

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Alle LMGTE Hersteller bekommen neue BoP-Werte

Der ACO hat allen Fahrzeugen der LMGTE-PRO-Klasse neue Minimalgewichte zugewiesen - es geht von +12 kg bis -7 kg bei den einzelnen Fahrzeugen. Hier die Tabelle:

HerstellerÄnderungenBoP 2019 TesttagErgänzungen
Aston Martin-7 kg1251 kg
BMW+9 kg1280 kgMax. Ladedruck um -50 mbar reduziert
Corvette-7 kg1242 kg
Ferrari-7 kg1284 kgMax. Ladedruck um +10 mbar erhöht
Ford+12 kg1287 kgMax. Ladedruck um +10 mbar erhöht
Porsche+2 kg1271 kg

Das sieht auf den ersten Blick so aus, als ob die Hersteller, die sich nach dieser Saison verabschieden (BMW, Ford), jetzt etwas in ihren Chancen, zu gewinnen, eingebremst werden ...



Porsche
29.5.2019

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Besondere Designs in Le Mans: Porsche feiert WM-Titel und US-Erfolge

World Endurance Championship WEC, 8. Lauf in Le Mans, Frankreich

Das Porsche GT Team wird bei den 24 Stunden von Le Mans 2019 erneut mit ganz besonderen Fahrzeugdesigns auf die Strecke gehen. Die beiden rund 510 PS starken Porsche 911 RSR aus der FIA World Endurance Championship (WEC) mit den Startnummern 91 und 92 stellen den vorzeitigen Gewinn der Hersteller-Weltmeisterschaft optisch dar. Das bekannte Porsche Motorsport Design der Autos wurde angesichts des Erfolges in der hart umkämpften GTE-Pro-Kategorie umgestaltet: Alle roten Flächen auf den beiden Porsche 911 RSR werden beim Saisonfinale in Le Mans gold leuchten. Auf dem Dach der beiden 911 RSR aus der WEC prangt zudem das Weltmeister-Logo. Auch die Boxen des Porsche GT Teams werden in den entsprechenden Farben gestaltet.

Die baugleichen Fahrzeuge aus der IMSA WeatherTech SportsCar Championship treten im Design des legendären Teams Brumos an. Die beiden Porsche 911 RSR in Weiß, Rot und Blau sorgten bei den Fans bereits bei den ersten beiden Saisonläufen in Daytona und Sebring für Begeisterung. Das amerikanische Team hatte 1973, 1975, 1978 und 2009 das 24-Stunden-Rennen von Daytona gewonnen. Brumos Racing ist eng verknüpft mit dem Namen des heutigen Porsche-Markenbotschafters Hurley Haywood. Der Amerikaner zählt mit drei Gesamtsiegen zu den erfolgreichsten Le Mans Piloten. Am 15./16. Juni wird Haywood als Grand Marshal beim Langstreckenklassiker in Frankreich agieren. Hollywood-Star Patrick Dempsey hat das Leben des charismatischen Rennfahrers verfilmt. Seit dem 26. März ist die Dokumentation 'Hurley' in zahlreichen Streamingdiensten zu sehen.

"Das Gold auf den beiden 911 RSR aus der WEC steht symbolisch für den vorzeitigen Gewinn des Weltmeistertitels für Hersteller, auf den wir sehr stolz sind", sagt Porsche-Motorsportchef Fritz Enzinger. "Das Brumos-Design ist eines der bekanntesten und beliebtesten Fahrzeugdesigns im Motorsport. In diesem Jahr feiert es seine Premiere in Le Mans. Bereits 2018 bescherten uns Autos in unverkennbaren Sonderdesigns bei den 24 Stunden von Le Mans einen großartigen Doppelerfolg. Wir hoffen, dass uns in diesem Jahr ein ähnliches Ergebnis gelingen wird."

Wie bereits 2018 wird Porsche auch bei der 87. Auflage des härtesten Langstreckenrennens der Welt mit vier Werksautos antreten. Die Vorjahressieger Michael Christensen (Dänemark), Kévin Estre (Frankreich) und Laurens Vanthoor (Belgien) gehen im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 in den Wettbewerb. Das Schwesterauto mit der Startnummer 91 wird von Gianmaria Bruni (Italien), Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) pilotiert. Am Steuer des Autos mit der Nummer 93 wechseln sich Earl Bamber (Neuseeland), Nick Tandy (Großbritannien) und Patrick Pilet (Frankreich) ab. Der deutsche Werksfahrer Sven Müller (Bingen) teilt sich die Startnummer 94 mit den Porsche Young Professionals Mathieu Jaminet (Frankreich) und Dennis Olsen (Norwegen).



ROLEX
29.5.2019

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Die 24 Stunden von Le Mans: Ein exzellenter Langstreckentest

Ein rekordbrechendes 62er-Feld wird am Wochenende vom 15. bis 16. Juni bei der 87. Auflage der 24 Stunden von Le Mans im nächsten Monat antreten. Seit der Gründung dieser legendären Zweimal-rund-um-die-Uhr-Herausforderung im Jahr 1923 hat das Rennen unermüdliche Spitzenleistungen von Mensch und Maschine durch die Beherrschung hinter dem Steuer und bahnbrechende Technik verlangt.
Zum ersten Mal in der Geschichte der FIA World Endurance Championship (WEC) werden die 24 Stunden von Le Mans das letzte Ereignis der Saison sein und spiegeln ihre Position als ältester und renommiertester Langstreckenwettbewerb der Welt wider. Rolex unterstützt diesen ultimativen Leistungstest seit fast zwei Jahrzehnten und ist damit ein wichtiger Bestandteil seines kontinuierlichen Engagements für den globalen Motorsport, das in den 1930er Jahren begann.

Im vergangenen Monat bestätigte der Automobile Club de l'Ouest (ACO) das neu erweiterte Starterfeld mit 28 Prototypen und 34 Le Mans Grand Touring Endurance (LMGTE) Autos, die in das Rennen starten. Die anhaltende Beliebtheit der 24 Stunden von Le Mans unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung als Testgelände für führende Hersteller und Rennteams. Es wird erwartet, dass die beiden hybriden Toyota die zu schlagenden sind, aber wenn die Uhr herunterzählt und das Überleben entscheidend wird, werden die privaten Prototypenteams vorbereitet und drängen auf eine Überraschung. Weiter hinten im Feld zeigt die Kategorie LMGTE Pro die Kraft der Automobilindustrie, wobei mehrere Teilnehmer Aston Martin, BMW, Corvette, Ferrari, Ford und Porsche vertreten. Um den Erfolg in der 17-teiligen LMGTE Am-Klasse konkurriert die rein weibliche Nr. 83 Kessel Racing und unterstreicht das Wachstum der Frauenbeteiligung im Motorsport in diesem Jahr. Die Breite und Tiefe der Teilnehmer zeugt von dem verehrten Status dieses 96-jährigen Rennens. Ein Platz im Grid wird von den Teilnehmern sehr geschätzt, die auf sein Erbe achten und ihre Widerstandsfähigkeit und Konzentration unter härtesten Bedingungen testen wollen.

"Die diesjährige Ausgabe wird erneut die Bedeutung einer erstklassigen Teamarbeit und die größte Entschlossenheit unter Beweis stellen, kontinuierlich Spitzenleistungen im Rennsport zu erzielen", sagt Tom Kristensen, Rolex Testimonee und neunfacher Rekordsieger der 24 Stunden von Le Mans. "Es wird auch noch besonderer sein, da es das große Finale der WEC ist, eine fantastische Möglichkeit, die Jahre 2018-2019 und alle zukünftigen Meisterschaften zu beenden. Teams und Fahrer sagen immer, wenn man in Le Mans gewinnt, ist die Saison beendet, denn es ist das größte Rennen. Ich denke, es ist ein Beweis für Le Mans, aber auch für die WEC, dass es einen so passenden krönenden Moment geben wird."

Nach einem ersten Platz bei den 6 Stunden von Spa-Francorchamps 2019 ist die Nr. 8 TOYOTA GAZOOO Racing gut positioniert, um den Titel der FIA World Endurance LMP Drivers' Championship 2018-2019 zu gewinnen und liegt 31 Punkte vor dem Schwesterauto Nr. 7. Die Nummer 8 der All-Star-Besetzung von Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso strebt nach einem weiteren Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans mit dem 2018er Erfolg im Rücken.

Um auf dem Circuit de la Sarthe erfolgreich zu sein, müssen die Teilnehmer Zuverlässigkeit, Ausdauer und Stärke zeigen. In Anerkennung dieser Eigenschaften überreicht Rolex den Gesamtsiegern der 24 Stunden von Le Mans eine speziell gravierte Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona - eine bleibende Erinnerung an ihren Triumphmoment bei diesem 24-Stunden-Epos.



Ford
28.5.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Spezialfolierungen der Ford GT lassen legendäre Markenhistorie beim härtesten Langstreckenrennen der Welt aufleben
  • Mit dem besonderen Auftritt im Finale der "Super Season" verabschiedet sich das Werksteam von Ford aus der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft
  • Vier Werksautos mit gleichem Design in verschiedenen Grundfarben; Kundenteam Keating Motorsports schließt sich mit dem fünften Ford GT an

 

Track Le Mans
Circuit Le Mans


 

Ford würdigt die 24 Stunden von Le Mans mit Rennwagen in historischen Farben

Ford schickt seine Ford GT in besonderen Farben an den Start der diesjährigen 24 Stunden von Le Mans. Mit den "Celebration Liveries" für die vier GTE Pro-Autos von Ford Chip Ganassi Racing (CGR) würdigt das Werksteam die erfolgreiche Historie der Marke beim wohl härtesten Langstreckenrennen der Welt. Der Marathon am 15./16. Juni 2019 bildet den Abschluss des aktuellen GT-Programms von Ford in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft.

Ford

"2016, als sich der großartige erste Le-Mans-Gesamtsieg des Ford GT40 zum 50. Mal jährte, gelang uns mit Platz 1 in der GTE-Pro-Klasse eine eindrucksvolle Rückkehr an die Sarthe", erinnert Bill Ford, Vorstandsvorsitzender der Ford Motor Company. "Stellvertretend für all unsere Mitarbeiter auf dem Podium zu stehen, war für mich ein stolzer Moment. Ich freue mich darauf, das Team in diesem Jahr beim letzten Einsatz des aktuellen Werksprogramms vor Ort zu unterstützen."

Wenn die vier Rennwagen von Ford Chip Ganassi Racing am heutigen Dienstag Le Mans für die traditionellen Vorab-Testfahrten auf dem berühmten "Circuit des 24 Heures" erreichen, treten sie erstmals mit ihren speziellen Designs vor die Öffentlichkeit. Jede Folierung würdigt ein eigenes Erfolgskapitel der Marke. Das Kundenteam Keating Motorsports schickt einen fünften Ford GT mit Speziallackierung in der Gentleman-Driver-Klasse GTE-Am an den Start des 24-Stunden-Klassikers.

Schwarz mit weißen Streifen greift der CGR Ford GT mit der Startnummer 66 das Design jenes GT40 auf, den Bruce McLaren und Chris Amon 1966 zum ersten Le-Mans-Gesamtsieg für den Autohersteller pilotierten. Am Steuer des schwarzen Werksautos wechseln sich 2019 der Berliner Stefan Mücke, Olivier Pla aus Frankreich und der US-Amerikaner Billy Johnson ab.

Mit einem roten GT40 wiederholten Dan Gurney und A.J. Foyt 1967 den Vorjahreserfolg. 2019 teilen sich die Briten Andy Priaulx und Harry Tincknell mit Jonathan Bomarito (USA) den roten CGR Ford GT mit der Startnummer 67.

2016 errangen Dirk Müller (Burbach), Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) mit der Startnummer 68 den jüngsten Le-Mans-Sieg für Ford. Das bewährte Trio tritt 2019 erneut in den Farben von 2016 an.

Der vierte Ford GT des Werksteams - gefahren von Scott Dixon (NZ), Ryan Briscoe (AUS) und Richard Westbrook (GB) - erinnert an den Dreifach-Triumph von Ford aus dem Jahr 1966. Der Wagen mit der Startnummer 69 greift das Design des damals Zweitplatzierten GT40 auf.

Keating Motorsports komplettiert den Auftritt mit einem Ford GT in der Klasse GTE-Am. Ben Keating (USA), Jeroen Bleekemolen (NL) und Felipe Fraga (BR) starten mit der Nummer 85 im gleichen Grunddesign wie die Werks-Rennwagen, angepasst an die Grundfarben ihres Hauptsponsors Wynn's.

"Der Ford GT wurde für unsere Rückkehr in die Welt des GT-Sports geboren", erklärt Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das globale Motorsport-Engagement der Marke. "Das Werksprogramm bescherte Ford große Erfolge, wir haben die Herausforderungen der zurückliegenden vier Jahre sehr genossen. Mit dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans endet unser Werksprogramm in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft, während in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft in dieser Saison noch einige Läufe vor uns liegen."

Am kommenden Sonntag, dem 2. Juni, rücken die Ford GT beim offiziellen Testtag erstmals in den verschiedenen "Celebration Liveries" auf der 13,6 Kilometer langen Strecke aus. Für das Rennen am 15./16. Juni bietet Ford zum vierten Mal in Folge den beliebten Le Mans Livestream an. Fans können das Renngeschehen in Echtzeit aus der Cockpit-Perspektive der vier CGR Ford GT verfolgen.



BMW / Ford
22.5.2019

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BMW und Ford steigen nach den 24H Le Mans aus der WEC aus

Mitteilung von BMW:

Im Zuge der Fokussierung verabschiedet sich BMW zum Ende der laufenden 'Super Season' aus der FIA World Endurance Championship (WEC). Im Kundensport ist ein neues Flaggschiff für die GT3-Kategorie geplant.

#82

"In der WEC werden wir zukünftig nicht mehr antreten. Die 24 Stunden von Le Mans im Juni sind für uns daher zum Abschluss noch einmal ein Highlight - ganz so wie 2018, als wir dort die erfolgreiche Weltpremiere des BMW 8er Coupé gefeiert haben. Aber vor dem Hintergrund, dass wir uns im Rahmen unserer künftigen Strategie noch stärker fokussieren, passt eine Fortsetzung unseres WEC-Engagements für die kommenden Jahre nicht mehr in unsere Ausrichtung. Die weltumspannende Präsenz des BMW M Motorsports ist durch den Kundensport und die DTM in Asien und Europa sowie durch die IMSA-Serie in Nordamerika auch ohne die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft sichergestellt. Wir bedanken uns beim BMW Team MTEK für den Einsatz in den vergangenen Jahren. Außerdem wünschen wir der WEC alles Gute und hoffen, dass sie sich gut weiterentwickeln wird."

Ford hatte den Rückzug schon vorher bekannt gegeben.



BMW
10.5.2019

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Sechs starke Piloten im BMW M8 GTE: Fahrerbesetzung für die 24 Stunden von Le Mans steht fest

Am 15./16. Juni bildet das 24-Stunden-Rennen von Le Mans (FRA) den Abschluss der 'Super Season' 2018/19 in der FIA World Endurance Championship (WEC). BMW M Motorsport hat nun jene sechs Fahrer benannt, die in den beiden BMW M8 GTE vom BMW Team MTEK an der Sarthe antreten werden. Neben den Stammpiloten des Teams, Martin Tomczyk (GER), Nick Catsburg (NED), António Félix da Costa (POR) und Augusto Farfus (BRA), werden die beiden BMW Werksfahrer Philipp Eng (AUT) und Jesse Krohn (FIN) in Le Mans dabei sein.

BMW Fahrer

"Die 24 Stunden von Le Mans sind das größte Langstreckenrennen der Welt, und ein absolutes Highlight in unserem Kalender", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Das gilt für dieses Jahr vielleicht noch etwas mehr als ohnehin schon. Schließlich feiern wir einige besondere Jubiläen. Vor 20 Jahren haben wir mit dem BMW V12 LMR den Gesamtsieg gefeiert. Und vor 80 Jahren waren wir mit dem BMW 328 am Start. Wir wollen den Fans etwas ganz Besonderes bieten, und bringen die beiden historischen Fahrzeuge mit nach Le Mans. Aus sportlicher Sicht sind wir mit unseren Piloten in den Cockpits der beiden BMW M8 GTE bestens aufgestellt. Die vier Stammpiloten - Martin, Nick, António und Augusto - haben in der WEC bereits Podestplätze eingefahren. Dazu kommen in Philipp und Jesse zwei weitere Fahrer, die ebenfalls viel Erfahrung im BMW M8 GTE haben und wissen, wie man im GT-Sport erfolgreich ist. Wir freuen uns auf Le Mans und starten nun in die finale Phase der Vorbereitung."

Eng wird wie schon bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 gemeinsam mit Tomczyk und Catsburg im [# 81] BMW M8 GTE antreten. Der Österreicher gehört zum BMW DTM-Fahreraufgebot und bestreitet außerdem regelmäßig GT-Einsätze für BMW Motorsport. Im Januar errang er beim 24-Stunden-Rennen in Daytona (USA), bei dem er unter anderem gemeinsam mit Farfus fuhr, den Sieg in der GTLM-Klasse.

Krohn gibt in diesem Jahr sein Le-Mans-Debüt. Der Finne, 'BMW Motorsport Junior of the Year' 2014, ist Stammfahrer des BMW Team RLL in der US-amerikanischen IMSA-Serie und ebenfalls ein ausgewiesener GT-Experte. Er wird sich in Le Mans das Cockpit des [# 82] BMW M8 GTE mit Félix da Costa und Farfus teilen.

Am Sonntag, den 2. Juni, absolviert das BMW Team MTEK in Le Mans den offiziellen Testtag. Die Rennwoche beginnt am Sonntag, 9. Juni, mit der Technischen Abnahme der Fahrzeuge in der Innenstadt. Das 24-Stunden-Rennen startet am Samstag, 15. Juni, um 15:00 Uhr.



Toyota
6.5.2019

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Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Toyota Gazoo Racing gewinnt siebten Lauf in Spa-Francorchamps
  • Vorentscheidung im Toyota Duell bei den Fahrern
  • Großes Finale mit den 24 Stunden von Le Mans im Juni

 

Toyota ist WEC-Weltmeister 2018/19

Vorzeitiger Triumph in der Herstellerwertung

Toyota ist neuer Weltmeister: Der Triumph bei den »Sechs Stunden von Spa-Francorchamps« sicherte Toyota Gazoo Racing vorzeitig den Titel in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) - und das im Heimrennen wenige Kilometer vor den Toren der Kölner Zentrale. Mit dem ersten Platz von Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso im Toyota TS050 Hybrid [# 8] ist auch eine Vorentscheidung im Duell um den Fahrertitel gefallen.

Der siebte Lauf der Supersaison 2018/19 brachte ein Novum in der WEC-Geschichte: Erstmals beeinträchtigte Schneefall ein Langstreckenrennen dieser Serie. Wenige Minuten nach Rennstart sorgte die weiße Pracht für einmalige Bedingungen, nach 30 Minuten im Schnee musste sogar das Safety Car ausrücken. Beim Restart kurz darauf herrschte dagegen schon wieder strahlender Sonnenschein. Eine weitere Safety-Car-Phase aufgrund eines Unfalls mischte das Feld erneut durch. Der Toyota TS050 Hybrid [# 8] durfte währenddessen nur eine begrenzte Menge Kraftstoff tanken - und fiel durch einen zusätzlichen Boxenstopp auf die zehnte Position zurück.

Doch Sébastien Buemi kämpfte sich schnell wieder auf Rang zwei vor. Nachdem der lange Zeit führende zweite Toyota [# 7] aufgrund eines Sensorproblems viel Zeit in der Box verlor, war der Weg für die Spitze frei. Selbst weitere Schneeschauer und zusätzliche Safety-Car-Phasen konnten Buemi und seine Teamkollegen Kazuki Nakajima und Fernando Alonso nicht mehr aufhalten. Im Ziel hatte der ärgste Verfolger eine ganze Runde Rückstand. Durch den sechsten Platz für die zweite Toyota Crew von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López kletterte der Vorsprung in der Fahrerwertung zudem auf 31 Punkte.

#8

Die Entscheidung fällt jetzt im großen Finale von Le Mans: Bei den 24 Stunden vom 15. bis 16. Juni werden noch 39 Punkte vergeben, aber Buemi, Nakajima und Alonso haben alle Trümpfe in der Hand. Bei den Herstellern liegt Toyota bereits uneinholbar vorn - und ist Champion der ersten WEC-Supersaison.

"Glückwunsch an alle im Team zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Es ist die Belohnung für viel harte Arbeit im vergangenen Jahr", freut sich Teampräsident Hisatake Murata. "Obwohl ein solch dramatisches Rennen für das Team nicht einfach ist, hoffe ich, dass die vielen Fans und auch unsere Kollegen aus Köln das Rennen trotz des Wetters genossen haben. Jetzt freuen wir uns auf den Höhepunkt der Saison und ein Rennen, auf das wir uns seit Juni letzten Jahres vorbereiten: Le Mans."

Und auch Toyota Präsident Akio Toyoda gratuliert: "Toyota Gazoo Racing hat nach dem Titel 2014 zum zweiten Mal die WEC-Weltmeisterschaft gewonnen. Ich möchte den Fans für ihre Unterstützung danken. Das Team sah sich auf anspruchsvollen Strecken herausfordernden Bedingungen ausgesetzt, wie beispielsweise dem Rennen in Fuji, dem Starkregen in Schanghai, den berühmten Bodenwellen in Sebring und dem schneereichen Wetter in Spa, einer hügeligen und schwierigen Strecke. Ich bin stolz auf die sechs Fahrer und alle Teammitglieder, die in allen Rennen hart gekämpft und die Teammeisterschaft gewonnen haben. Herzlichen Glückwunsch - und danke."



WEC / H.J. Hilger
5.5.2019

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Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

6 Stunden Spa-Francorchamps am 4. Mai 2019:

Ergebnisse des 6-Stunden-Rennen

LMP1:

Rennen

LMP2:

Rennen

LMGTE-PRO:

Rennen

LMGTE-AM:

Rennen


TDS Racing
5.5.2019

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Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

TDS Racing belegt bei den 6H von Spa den 4. Platz in der Teamwertung der LMP2

Zum Ende der Supersaison 2018/2019 trafen sich die WEC-Teilnehmer auf der belgischen Rennstrecke Spa-Francorchamps zum vorletzten Rennen der Saison. Das Rennen in Belgien war an diesem Wochenende eine Frage der Wetterbedingungen, mit strahlendem Sonnenschein, Regen, Hagel- und Schneestürmen ... Zum ersten Mal in der WEC hatten die Fahrer mit Schnee auf der Strecke zu kämpfen ... Neben Matthieu Vaxivière und François Perrodo schloss sich der Franzose Norman Nato dem Team an, da Loïc Duval beim Start der DTM-Meisterschaft in Hockenheim im Einsatz war.

#28

Matthieu Vaxivière startete das Rennen von der LMP2 P7-Position und konnte 4 Plätze auf Platz 3 gewinnen, da das Safety Car nach 10 Runden herauskam. 25 Minuten später, nach starkem Hagel und Schneesturm, wurde das Rennen auf einer völlig nassen Strecke wieder freigegeben. Matthieu, Opfer eines defekten Reifen (Luftdruckverlust), musste hereinkommen und verlor fünf Plätze in der LMP2-Wertung. Als er in der Gesamtwertung auf Platz 25 (8. bei LMP2) zurückkehrte, versuchte er, den Verlust auszugleichen, aber eine zweite 22-minütige Safety Car-Phase (ByKolles LMP1) hinderte ihn daran, seine Position zu verbessern, bis das Rennen wieder auf einer abgetrockneten Strecke begann.

Nach zwei FCY ([# 88] im Kiesbett und SMP Racing Reifenverlust) und 2:50 Stunden Stint gab Matthieu das Lenkrad an François weiter. François war der glücklichste der drei Fahrer in Bezug auf die Wetterbedingungen, da er einen vollen 35-Runden-Rennstart hatte, ohne Schnee und nur eine kurze Regenzeit. Norman Nato übernahm nach 98 Runden, er konnte seinen Stint nicht beenden, da die Rennleitung beschloss, das Rennen 11 Minuten vor dem geplanten Ende mit Rot zu beenden.

Matthieu Vaxivière FRA (Gold Driver): "Generell war das Wochenende etwas kompliziert. Im freien Training hatten wir es schwer, unsere Reifen auf die richtige Temperatur zu bringen. Aber für den Regen hatten wir das perfekte Setup. Ich machte einen 2:50-Stunden-Stint mit viel Regen, dem Hagel, dem Schnee und den Safety Cars, also war Konzentration wichtig, aber am Ende war es in Ordnung. Wir hatten die Autoabstimmung für Regen vorbereitet, so dass es am Anfang nicht das Beste war, aber es half schließlich. Das Seltsame ist, dass ich am Ende meines Stints die zweitbeste LMP2-Rundenzeit erringen konnte... Das wird uns etwas geben, woran wir arbeiten können, um Le Mans vorzubereiten. Ich hatte einen schleichenden Plattfuß, also haben wir etwas Zeit verloren, aber letztendlich wurden wir 5., und ich bin hier in Spa lieber 5. als in Le Mans in einem Monat ..."



AMR
5.5.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Der neue Vantage GTE holt den zweiten Sieg in der FIA WEC Super Season
  • Alex Lynn und Maxime Martin feiern ersten Sieg für Aston Martin Racing
  • GTE-Am Meisterschaftsteilnehmer TF Sport wird Zweiter mit dem V8 Vantage

 

Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

ASTON MARTIN VANTAGE GTE gewinnt unter dramatischen Verhältnissen in Spa

Der neue Aston Martin Racing Vantage GTE feierte seinen zweiten Klassensieg in der FIA World Endurance Championship GTE Pro bei einem der dramatischsten, einzigartigsten und schneebedecktesten Sportwagenrennen, die je in Spa-Francorchamps in Belgien stattfanden.

#97

Maxime Martin (BEL) und Alex Lynn (GB) lieferten mit dem Vantage GTE [# 97] einen perfekten Sieg bei den Total 6 Hours of Spa, der alles beinhaltete, einschließlich vier Safety-Car-Phasen und häufiger starker Schneeschauer. Die letzte davon verursachte die Rote Flagge, die das Rennen zehn Minuten früher stoppte, während Martin bei unglaublich schwierigen Bedingungen eine knappe Führung hatte. Dies war der erste Sieg für das Auto [# 97] seit den 24 Stunden von Le Mans 2017 und markierte einen ersten Sieg für Martin und Lynn als Aston Martin Racing-Piloten am ersten Jahrestag des Debüts des Vantage GTE.

Die Crew der [# 97] war von Anfang an im Wettbewerb und das Team machte eine Reihe von vorausschauenden Strategievorgaben, die es ihnen ermöglichten, in einem hart umkämpften Rennen sowohl dem außergewöhnlichen Wetter als auch der wechselnden Situation voraus zu sein. Martin, der beim Start einen frühen Kontakt mit einem Konkurrenten aushalten musste, lieferte einen starken ersten Stint, um die frühen Schneegewitter zu bewältigen und das Auto an Lynn als Dritte zu übergeben.

Der Brite schaffte es an die Spitze des Feldes mit einer Leistung, die ein brillantes Überholmanöver um die Außenseite von Blanchimont auf dem führenden Porsche beinhaltete, bevor er an Martin zurückgab. Der Belgier verwaltete dann seine Reifen und seinen Kraftstoff intelligent durch eine lange letzte Safety-Car-Phase und verteidigte seine Führung vor seinem engsten Konkurrenten, als das Rennen vor 15 Minuten wieder auf Grün ging. Martin rief all seine umfangreiche Erfahrung und sein Wissen über Spa auf, um eine kleine Lücke zu schließen, bevor die Organisatoren die Rote Flagge zeigten, weil die Bedingungen sich verschlechterten.

"Das war unglaublich", sagte Martin, der drei Stunden und 41 Minuten lang außergewöhnlich fuhr. "Wir hatten in dieser Saison bisher nicht immer Glück, aber mit einem solchen Sieg am Ende der Saison, bei meinem Heimspiel in Spa, zu kommen, ist der beste Weg, um meinen ersten Sieg für Aston Martin zu holen. Wir waren wirklich konkurrenzfähig, aber die Bedingungen waren wirklich hart. Die Strategie spielte eine große Rolle in diesem Ergebnis und manchmal war es ein kleines Glücksspiel. Dieses Rennen hatte alles, was es noch besser machte, es zu gewinnen. Das Team hat einen tollen Job gemacht, wir waren schnell in den Boxenstopps, wir waren schnell in beiden Bedingungen und Alex hat auch einen tollen Job gemacht, also am Ende war es ein richtiger Teamgewinn."

Lynn fügte hinzu: "Das war ein sehr emotionaler Sieg für unsere Crew. Wir hatten in diesem Jahr viele Möglichkeiten, gute Ergebnisse zu erzielen, und das Schicksal hat nicht zu unseren Gunsten gespielt. An diesem Wochenende war das Auto wirklich schnell und heute zu gewinnen, ist ein ganz besonderes Gefühl. Die ganze Crew schaffte ein makelloses Rennen und es ist erstaunlich, meinen ersten Sieg für Aston Martin Racing zu erzielen."

Das Schwesterauto, die [# 95] Vantage GTE, gefahren vom dänischen Duo Nicki Thiim und Marco Sørensen, wurde Siebte, weil sie bereits zu Beginn des Rennens wettbewerbsfähig war. Das Unglück ereilte das Auto Mitte des Rennens, aber Thiim fuhr sich zurück durch das Feld, als die Rote Flagge einen vorzeitigen Stopp des Rennens einleitete.

In der GTE-Am Klasse erreichte das Aston Martin Racing Partnerteam TF Sport mit Salih Yoluc (TUR), AMR Junior Pilot Charlie Eastwood (GB) und Euan Hankey auf dem bewährten V8 Vantage GTE [# 90], der von der Klassenspitze gestartet war, einen hervorragenden zweiten Platz. Die amtierenden Weltmeister Paul Dalla Lana (CDN), Pedro Lamy (GB) und Mathias Lauda (A) belegten im [# 98] Aston Martin V8 Vantage den sechsten Platz und führten sogar zu verschiedenen Teilen des Rennens.

Aston Martin Racing Geschäftsführer John Gaw sagte: "Das war heute ein sehr hartes Rennen, aber wahrscheinlich eine unserer besten Teamleistungen überhaupt. Dies war ein großartiger Zeitpunkt, um es kurz vor Le Mans zu tun, und auch dieser Sieg bedeutet, dass sowohl die Crews [# 95] als auch [# 97] mit dem Aston Martin Vantage GTE in ihrem ersten Jahr einen Sieg erzielt haben. Wenn wir Anfang des Jahres gesagt hätten, dass beide Autos vor unserer Abfahrt nach Le Mans ein Rennen gewonnen hätten, wären wir sehr glücklich gewesen. Das Auto [# 97] war das ganze Wochenende damit beschäftigt und die Jungs haben diesen Sieg verdient. Das Auto [# 95] hatte das Pech, nicht auch auf dem Podium gewesen zu sein, aber wir haben die Strategien durch das Rennen geteilt, um unsere Siegchancen zu maximieren, was wir vielleicht nicht getan hätten, wenn wir um eine Meisterschaft gekämpft hätten. Aber das ist die perfekte Vorbereitung auf Le Mans."



BMW
5.5.2019

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Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

BMW Team MTEK fährt im verschneiten Sechs-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps auf Rang vier

Das BMW Team MTEK hat beim Sechs-Stunden-Rennen der FIA World Endurance Championship (WEC) in Spa-Francorchamps (BEL) mit dem [# 82] BMW M8 GTE und den Fahrern António Félix da Costa (POR) sowie Augusto Farfus (BRA) den vierten Platz in der LM GTE-Pro-Klasse erreicht.

Das Schwesterauto mit der Nummer 81, gefahren von Martin Tomczyk (GER) und Nick Catsburg (NED), kam in einem vom Wetter geprägten Rennen auf den neunten Rang. Beim vorletzten WEC-Rennen der 'Super Season' war das BMW Team MTEK bei Sonne, Regen, Hagel und Schnee unterwegs, so dass Reifenwahl und Strategie zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren wurden.

#82
Reaktionen auf das Sechs-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps

Rudolf Dittrich (Leiter BMW Motorsport Fahrzeugentwicklung): "Unser Rennen hier in Spa bot ein Wechselbad der Gefühle mit sich ständig verändernden Wetterverhältnissen - von Sonnenschein über Hagel bis hin zu Schnee. Das GTE-Pro-Feld ist sehr gut ausbalanciert. So bekamen die Zuschauer das gesamt Rennen über spannende Positionskämpfe bei allen möglichen Bedingungen geboten. Es ist schade, dass das Team nicht noch weiter vorn gelandet ist. Aber jetzt freuen wir uns auf das Finale der 'Super Season' in Le Mans."

Ernest Knoors (BMW Team MTEK, Teamchef): "Das Rennen war heute komplett vom Wetter dominiert. Alle Teams haben versucht, zur richtigen Zeit auf richtigen Reifen am richtigen Ort zu sein. Das letzte Safety Car kam für uns zur schlechten Zeit und hat uns unsere Strategie kaputt gemacht. So etwas passiert aber bei dieser Art von Rennen. Wir wissen auf jeden Fall, dass wir sowohl bei nassen als auch bei trockenen Bedingungen sehr konkurrenzfähig sind und dass die Boxencrew fantastisch arbeitet. Wir gehen jetzt gut vorbereitet nach Le Mans."

António Félix da Costa (#82 BMW M8 GTE, 4. Platz): "Es war ein verrücktes Rennen, in dem wir alle denkbaren Wetterbedingungen erlebt haben - Trockenheit, Niesel, Regen, schwerer Regen, Hagel und Schnee. Teilweise konnte ich gar nicht glauben, was ich sehe. Ich hatte Spaß, unser Auto war sowohl im Trockenen als auch im Nassen gut. Wir lagen auf Platz zwei, als das Wetter wieder umschlug. Dann haben wir etwas riskiert, ehe das Rennen abgebrochen wurde und unsere Strategie nicht aufging. Das Auto und das Team haben in den vergangenen zwölf Monaten in der WEC einen langen Weg zurückgelegt. Wir sind bereit, nach Le Mans zurückzukehren."

Augusto Farfus (#82 BMW M8 GTE, 4. Platz): "Was für ein chaotisches Rennen. In bestimmten Momenten sah es gut für uns aus, aber dann wechselten wieder die Bedingungen. Am Ende haben wir etwas riskiert, aber der Plan ging nicht auf, und wir haben das Podium verpasst. Das ist schade, denn im Training und im Qualifying waren wir stark. Wenn das Wetter gut gewesen wäre, hätten wir weit vorne landen können."

Martin Tomczyk (#81 BMW M8 GTE, 9. Platz): "Wir wollten hier um den Sieg kämpfen - und in allen Trainings und im Qualifying sahen wir stark aus. Im Rennen hat dann das Wetter den Ausschlag gegeben. Es ging dann nur um die Strategie. Und wir haben verloren."

Nick Catsburg (#81 BMW M8 GTE, 9. Platz): "Dies war ein komisches Rennen bei wechselnden Bedingungen. In der letzten halben Stunde war unsere Pace auf neuen Reifen sehr gut, wir hätten sicher noch Boden gutmachen können. Diese Chance blieb uns wegen der Roten Flagge verwehrt. Heute lief es nicht in unsere Richtung. In Le Mans sind wir aber jetzt auf jedes Wetter vorbereitet."



Ford
5.5.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Andy Priaulx (GB) und Harry Tincknell (GB) erobern im Ford GT mit der Nummer 67 den fünften Platz in der hart umkämpften GTE-Klasse
  • Der Berliner Stefan Mücke erreicht zusammen mit Teamkollege Olivier Pla (F) im Schwesterauto das Ziel auf Rang zehn
  • Winterliche Witterungsbedingungen halten beim siebten und vorletzten Lauf zur 'Super Season' der FIA Langstrecken-WM (WEC) besondere Herausforderungen bereit

 

Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

Ford Chip Ganassi Racing fährt beim 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps im Schneetreiben auf Platz fünf

Die beiden Ford GT des Teams Ford Chip Ganassi Racing (CGR) kamen beim Sechsstundenrennen von Spa-Francorchamps in der hart umkämpften GTE-Wertung auf den Plätzen fünf und zehn ins Ziel. Der siebte von acht Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) war auf der belgischen Grand Prix-Kurs geprägt von extremen, teils winterlichen Wetterbedingungen.

#67

Die beiden Briten Andy Priaulx und Harry Tincknell starteten im Ford GT mit der Nummer 67 von der Pole-Position. Zu Beginn lachte noch die Sonne vom Himmel, doch bereits nach zwei Runden zogen dunkle Wolken auf, aus denen sich heftige Graupelschauer über der Strecke entluden. Auch im weiteren Verlauf des Sechsstundenrennens wechselten sich immer wieder winterliches Wetter und strahlender Sonnenschein ab. Für die Team-Ingenieure bedeutete das: Sie mussten die Rennstrategie immer wieder an die neuen, sich ständig verändernden Witterungsbedingungen anpassen.

"Das war heute ein typischer Fall von 'hätte, wäre, wenn'", erklärt Ford CGR-Teamchef George Howard-Chappell. "Unser Auto geht sehr schonend mit den Reifen um - im Trockenen ein Vorteil, bei Regen verkehrt sich dies jedoch zum Gegenteil, weil wir die Pneus dann nur sehr schwer auf Betriebstemperatur bringen. Die Jungs im Ford GT mit der Startnummer 67 haben einen fantastischen Job gemacht: Sie lagen zeitweise sogar auf Platz zwei. Aber in Anbetracht des Wetterroulettes, das den weiteren Rennverlauf bestimmte, war heute einfach nicht mehr möglich. Wäre es trocken geblieben, hätten wir sehr wahrscheinlich aufs Podium fahren und vielleicht sogar um den Sieg kämpfen können. Aber im Nassen waren wir leider nicht konkurrenzfähig. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht und versucht, alle Chancen zu nutzen, um das Rennen zu einem guten Ende zu bringen."

Harry Tincknell war im Ford GT mit der Nummer 67 von Startplatz eins aus in die 6 Stunden von Spa-Francorchamps gegangen. Doch schon kurz darauf verhinderte der erste Schneeschauer, dass der Brite dem GTE-Feld davoneilen konnte. "Was für ein verrücktes Rennen", betont Tincknell. "Wir mussten neun Boxenstopps einlegen und waren abwechselnd auf Slicks, Intermediates und Regenreifen unterwegs - Schneeketten wären heute wirklich hilfreich gewesen. Die ersten drei Runden verliefen aus unserer Sicht hervorragend. Ich wusste, dass ich bis 'Les Combes' vorne bleiben musste, um meine Führung zu verteidigen. Das klappte und danach konnte ich mich vom Rest des Feldes absetzen. Doch dann setzten heftige Graupelschauer ein und verwandelten den Asphalt in eine Rutschbahn. Unser erster Boxenstopp verlief etwas kompliziert und wir fielen bis auf die vierte Position zurück. Als ich gerade um Platz drei kämpfte, kam zum ersten Mal das Safety Car auf die Strecke - zu diesem Zeitpunkt schien unsere Performance noch sehr passabel. Doch danach hatten wir im Nassen einfach nicht die nötige Pace.

Als die Strecke etwas abtrocknete, wechselten wir wieder auf profillose Slicks und kämpften uns sukzessive zurück nach vorne. Aber dann begann es schon wieder zu schneien. Also steuerten wir erneut die Box an und zogen Regenreifen auf. Das schien die perfekte Wahl zu sein, denn wir fuhren bis auf Platz zwei nach vorne. Letztlich waren wir auf den Regenpneus aber nicht konkurrenzfähig. Jetzt müssen wir die Ursache hierfür analysieren. Andy Priaulx - der das Steuer von mir übernahm - hat heute bei diesen extrem schwierigen Bedingungen einen fantastischen Job gemacht. Der fünfte Platz ist in Anbetracht der Tatsache, dass wir im Nassen nicht ganz mithalten konnten, ein gutes Ergebnis. Das Wichtigste ist, dass wir unsere Nummer 67 heil ins Ziel gebracht haben. Im vergangenen Jahr ist uns das leider nicht geglückt!"

#66

Der Berliner Stefan Mücke und sein französischer Teamkollege Olivier Pla erlebten im zweiten Ford GT mit der Startnummer 66 auf der traditionsreichen 'Ardennen-Achterbahn' ebenfalls ein herausforderndes Sechsstundenrennen. "Das waren heute die wohl schwierigsten Bedingungen, die ich jemals am Steuer eines Rennwagens erlebt habe", betont Mücke. "Beim Start war die Strecke noch trocken, doch schon kurz darauf schneite es plötzlich und das Safety Car setzte sich zum ersten Mal an diesem Nachmittag vor das Feld. Uns war klar, dass uns diese nass-kalten Bedingungen nicht entgegenkommen. Wir haben das ganze Rennen über versucht, die Pneus auf Temperatur zu bringen, und probierten unterschiedliche Strategien aus, um möglichst weit nach vorne zu fahren. Aber leider reichte es für uns nicht zu einem guten Ergebnis. Im Nassen sind wir derzeit zu langsam. Alles in allem war es heute mit Schnee auf der Strecke einfach nicht unser Tag."



Toyota
5.5.2019

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Circuit Spa-Francorchamps


 

TOYOTA-GAZOO-RACING sichert die Weltmeisterschaft

TOYOTA GAZOOO Racing sicherte sich den Team-Titel der FIA World Endurance Championship (WEC) in einer dramatischen und wetterbedingten Gesamtdauer von knapp 6 Stunden in Spa-Francorchamps, dem vorletzten Lauf der Saison 2018-2019.

Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso bauten im TS050 HYBRID [# 8] ihre Führung in der Fahrerwertung mit noch einem offenen Rennen (Le Mans) auf 31 Punkte aus und stehen nun mit 160 Punkten in der Meisterschaftstabelle.

#8

Der TS050 HYBRID mit der Nummer sieben, gefahren von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López, hatte zu Anfang das Rennen angeführt, doch die Reparatur eines Defekten Sensors warf das Trio auf den sechsten Platz zurück. Immerhin gelang bei Rennhalbzeit noch die schnellste Rennrunde.

Geschichte wurde jedoch bereits in den ersten Runden geschrieben, als nur wenige Minuten nach dem Start starker Schneefall auf Spa niederging, und erstmals Schnee eine Rolle in einem WEC-Rennen spielte. Bemerkenswert ist, dass das Rennen fast 30 Minuten lang unter diesen Bedingungen fortgeführt wurde, bis dann doch ein Safety-Car den Führenden einbremste, zu diesem Zeitpunkte der von der Pole-Position gestartete Mike in der Nummer sieben.

Nach 25 Minuten und bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein wurde das Rennen wieder freigegeben, hinter Mike erschien nun der Rebellion [# 3] als Zweiter, nachdem Sébastien bei dessen Boxenstopp Zeit verloren hatte. Doch die [# 8] eroberte schnell den zweiten Platz zurück und ging Ende der 19. Runde gar in Führung. Eine weitere Safety-Car-Phase wurde durch einen Unfall ausgelöst, was wenige Augenblicke beide Autos in unerwartete Dramen stürzte. Sébastien war gezwungen einen Tankstopp einzulegen, noch während die Boxengasse wegen der Safety-Car-Phase geschlossen war, was nach WEC-Vorschriften bedeutete, dass das Team nur eine fünf Sekunden kurze Notbetankung durchführen durfte.

Mike, der im ersten Stint weniger Treibstoff verbraucht hatte, war hiervon nicht betroffen, kam gleich nach Freigabe der Boxengasse zu seinem ersten Tankstopp und ließ gleich Slicks anschrauben. Sébastien kam bald darauf an die Box, um seinen regulären Tankstopp zu absolvieren und ebenfalls Slicks auszufassen. Insgesamt hatte ihn das Malheur etwa eine Minute gekostet, was die [# 8] auf den 10. Platz zurückwarf.

Sébastien sorgte nun mit einer spannenden Aufholjagd für Stimmung auf den Rängen und setzte seine Slicks mit einer stürmischen Fahrt bis auf Platz zwei vor optimal ein. Als beide Autos nach dem ersten Renndrittel während einer Gelbphase zum nächsten Tankstopp samt Fahrerwechsel an die Boxen kamen. Kamui übernahm die Nummer 7 und Fernando die Nummer 8.

Nach fast drei Stunden Fahrzeit nahm das Rennen eine weitere dramatische Wendung, als die [# 7] ein Sensorproblem erlitt, was Kamui seinen 50-Sekunden-Vorsprung kostete. Er brachte das Auto zurück zu den Boxen, die Boxencrew arbeitete fieberhaft, um das Problem zu beheben, während Kamui das Cockpit José überließ. Der fuhr mit vier Runden Rückstand und auf Platz 19 liegend wieder auf die Strecke.
Kazuki in der [# 8] hatte durch das Drama am Schwesterauto die Führung übernommen, doch schon bald darauf stand für beide Autos ein Wechsel auf Regenreifen an, weil ein schwerer Hagelsturm einsetzte. Bei knapp zwei Stunden verbleibender Fahrzeit trat abermals das Safety-Car wegen der Bedingungen auf der Strecke in Aktion, dieses Mal für rund 25 Minuten.

Im Verlauf der letzten Stunde hatte José sich in die top sechs vorgekämpft und Fernando den Vorsprung an der Spitze auf über eine Runde ausgeweitet, als eine weitere Schlechtwetterfront abermals den Einsatz des Safety-Car erforderlich machte. Letztlich musste das Rennen einige Minuten früher beendet werden, der Rennabbruch auf Grund der tückischen Bedingungen war unumgänglich.

Fernando beendete das Rennen mit einer Runde Vorsprung auf den Rebellion [# 3] und den SMP Racing [# 11], während Kamui, der die [# 7] noch einmal übernommen hatte, nach einer tapferen Fahrt auf Platz sechs ins Ziel brachte, vier Runden hinter dem siegreichen Schwesterauto zurück. Das Team reist nun nach Le Mans, Frankreich, um dort vom 15. bis 16. Juni das legendäre 24-Stunden-Rennen zu bestreiten.

Ergebnis 6 Stunden von Spa-Francorchamps

1.   [# 8] TOYOTA GAZOO Racing | 133 Runden
2.   [# 3] REBELLION RACING (Berthon/Laurent/Menezes) | -1 Runde
3.   [# 11] SMP RACING (Aleshin/Petrov/Vandoorne) | -1 Runde
4.   [# 1] Rebellion (Jani/Lotterer/Senna) | -2 Runden
5.   [# 17] SMP (Sarrazin/Orudzhev/Sirotkin) | -3 Runden
6.   [# 7] TOYOTA GAZOO Racing | -4 Runden



Porsche
4.5.2019

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Porsche fährt in Spa aufs Podium und wird vorzeitig Weltmeister

Rennen GTE, World Endurance Championship WEC, 7. Lauf in Spa-Francorchamps, Belgien, 4. Mai 2019

Porsche ist neuer Weltmeister der FIA World Endurance Championship (WEC). Das Team aus Weissach sicherte sich dank eines dritten und achten Platzes der beiden Porsche 911 RSR in Spa bereits ein Rennen vor Ende der Super Season 2018/2019 den Titel.

Die beiden Führenden der Fahrerwertung, Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark), behielten im Wetterchaos in Belgien die Nerven und fuhren nach knapp sechs Stunden als Dritte aufs Podium. Ihre Fahrerkollegen Richard Lietz (Österreich) und Gianmaria Bruni (Italien) lagen am Ende des Rennens auf Platz drei, erhielten aber eine Durchfahrtstrafe. Der Neunelfer von Lietz wurde von einem Konkurrenten von hinten angeschoben. Der Österreicher selbst touchierte dadurch seinen Vordermann und erhielt dafür eine Durchfahrtstrafe. Da das Rennen kurz vor Ablauf der sechs Stunden aufgrund des Wetters abgebrochen wurde, wandelte die Rennleitung diese in eine Zeitstrafe um. Der Porsche 911 RSR mit der Nummer 91 wurde somit als Achter gewertet und Estre/Christensen rückten von Position vier auf drei vor.

#92

Die Fans erlebten im belgischen Spa ein turbulentes Sechsstundenrennen. Der Wechsel von Sonnenschein, Regen, Hagel und heftigem Schneetreiben stellte die Teams immer wieder vor große Herausforderungen. Das Porsche GT Team wählte bei insgesamt 15 Boxenstopps die richtige Strategie im Kampf um die Hersteller-WM. Nach mehreren Safetycar- und Full-Course-Yellow-Phasen behielten die beiden Fahrerduos Estre/Christensen und Lietz/Bruni im Porsche 911 RSR stets die Nerven und verwandelten den ersten Matchball zum Hersteller-Weltmeistertitel.

In der Klasse GTE-Am holte der Porsche 911 RSR mit Startnummer 77 von Dempsey Proton Racing den dritten Sieg in Folge. Das Steuer des siegreichen Teams teilten sich Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Christian Ried (Schöneburg) und Riccardo Pera (Italien). Zweitbestes Porsche-Kundenteam wurde Project 1 als Fünfter. Neben Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), fuhren der Amerikaner Patrick Lindsey und Egidio Perfetti aus Norwegen den Neunelfer mit der Nummer 56. Gulf Racing mit Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) und den beiden Briten Michael Wainwright und Benjamin Barker wurde Siebter. Der zweite von Dempsey Proton Racing eingesetzte Porsche 911 RSR beendete das Rennen auf der 7,004 Kilometer langen 'Ardennen-Achterbahn' auf Platz neun.

Fahrerstimmen zum Rennen

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): "Verrückt, komplett verrückt - das ist die beste Zusammenfassung für das Rennen. Es war die meiste Zeit sehr schwierig, das Auto auf der Strecke zu halten und wir mussten manchmal etwas pokern. Das Entscheidende: Wir sind Hersteller-Weltmeister! Das ist ein großer, ein sehr großer Erfolg. Die Fahrerweltmeisterschaft wird sich erst in Le Mans entscheiden, aber wir führen mit einem riesigen Vorsprung."

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): "Es war wahrscheinlich das außergewöhnlichste Rennen in meiner Karriere. Es hätte wettertechnisch nicht chaotischer sein können. Da mussten alle beim Team ruhig bleiben, und auch wir Fahrer. Das ist uns gelungen und am Ende standen wir als Dritte auf dem Podium."

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): "Wie erwartet war es ein Chaosrennen wegen des Wetters. Leider haben wir am Ende eine Strafe bekommen, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Aber Regeln sind Regeln. Das akzeptiere ich. Porsche ist Hersteller-Weltmeister. Das ist es, was heute zählt!"

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): "Es war unser Ziel, hier den Herstellertitel zu sichern. Das ist uns trotz eines sehr schwierigen Rennens mit wilden Wetterbedingungen gelungen. Ich freue mich, an diesem fantastischen Ergebnis für Porsche beteiligt gewesen zu sein und bin sehr glücklich, dass ich zu diesem Team gehöre."

Matt Campbell (Porsche 911 RSR #77): "So etwas wie in diesem Rennen, habe ich noch nie erlebt. Sonne, Regen und Schnee machten es von der Strategie her extrem schwierig. Das Team hat besonders bei der kniffligen Reifenwahl einen großartigen Job gemacht. Auch meine beiden Teamkollegen Chris und Riccardo sind nahezu fehlerlos gefahren. Das war wie so häufig in dieser Saison der Schlüssel zum Erfolg."

Ergebnis Rennen

Klasse GTE-Pro
1. Lynn/Martin (GB/B), Aston Martin Vantage GTE, 124 Runden
2. Pier Guidi/Calado (I/GB), Ferrari 488 GTE EVO, 124 Runden
3. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 124 Runden
...
8. Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, 124 Runden

Klasse GTE-Am
1. Ried/Pera/Campbell (D/I/AUS), Porsche 911 RSR, 122 Runden
2. Yoluc/Alers-Hankey/Eastwood (TR/GB/GB), Aston Martin Vant. GTE, 122 Runden
3. Companc/Cressoni/Griffin (RA/I/IRL), Ferrari 488 GTE, 122 Runden
...
5. Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, 122 Runden
7. Wainwright/Barker/Preining (GB/GB/A), Porsche 911 RSR, 121 Runden
9. Roda/Roda/Cairoli (I/I/I), Porsche 911 RSR, 115 Runden

Champion Porsche


Heinz-Josef Hilger
4.5.2019

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Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

Toyota und Porsche vorzeitig Weltmeister der FIA World Endurance Championship (WEC)

Die Sieger in den einzelnen Klassen beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps:

LMP1: [# 8] Toyota Gazoo Racing | Toyota TS050 - Hybrid | S. BUEMI / K. NAKAJIMA / F. ALONSO | 133 Runden | 5:44:41,101 Stunden

#8

LMP2: [# 31] DragonSpeed | Oreca 07 - Gibson | R. GONZALEZ / P. MALDONADO / A. DAVIDSON | 129 Runden | 5:44:55,919 Stunden

#31

LMGTE-PRO: [# 97] Aston Martin Racing | Aston Martin Vantage AMR | A. LYNN / M. MARTIN | 124 Runden | 5:44:45,343 Stunden

#97

LMGTE-AM: [# 77] Dempsey - Proton Racing | Porsche 911 RSR | C. RIED / R. PERA / M. CAMPBELL | 122 Runden | 5:44:49,089 Stunden

#77


Aston Martin
3.5.2019

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Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

Aston Martin Vantage GTE qualifiziert sich als Zweiter für die 6 Stunden Spa

Der Aston Martin Racing Vantage GTE startet die Total 6 Hours of Spa vom zweiten Startplatz aus, nachdem Maxime Martin (BEL) und Alex Lynn (GB) einen mutigen Kampf um die Pole-Position auf der legendären belgischen Strecke geführt haben. Das Duo verpasste schließlich die zweite Pole des Autos um insgesamt nur 0,067 Sekunden!

#97

In GTE Am setzte der Evergreen V8 Vantage GTE seinen außergewöhnlichen Erfolgskurs in Spa fort, indem er mit dem Partnerteam und Meisterschaftskandidaten TF Sport die Pole-Position für die siebte Runde der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft einnahm.

Nachdem das Aston Martin Racing Team das freie Training am Freitag bei trockenen und nassen Bedingungen dominiert hatte, ging es ins Qualifying, nachdem es das konkurrenzfähige Tempo des Vantage GTE bewiesen hatte, der im vergangenen Jahr an gleicher Stelle sein Wettbewerbsdebüt gab. Und in den ersten Runden der Sitzung war klar, dass das Auto ein Pole-Kandidat war. Der Vantage GTE #97, der nach jedem seiner drei Qualifikationsversuche an die Spitze kam, lag bis 30 Sekunden vor dem Qualifikationsende auf P1, nachdem er zwei hervorragende Runden von Lynn und dem Lokalmatador Martin absolviert hatte, als er im letzten Moment von einem Konkurrenten des Platzes verwiesen wurde.

"Das ist GTE Pro Racing vom Feinsten - es ist eine enge Kategorie und das ist manchmal der richtige Weg", sagte Martin. "Wir wussten, dass wir ein wirklich starkes Auto haben, aber es gibt andere, die etwas mehr Geschwindigkeit auf der Geraden haben als wir, und das zählt hier sehr viel - also war es wirklich gut, so nah zu sein. Und wir wissen, dass das Wetter so aussieht, als ob es morgen sehr nass sein wird, was zu unserem Auto passt, so dass wir zuversichtlich vor dem Rennen sein können. Ich freue mich wirklich darauf."

Lynn fügte hinzu: "Wir hatten das ganze Jahr über das Tempo in diesem Auto und wir wissen, dass der Vantage GTE schnell genug ist, um zu gewinnen, weil unsere Teamkollegen es bewiesen haben. Wir sind zu 100% darauf fokussiert, unser Maximum im Rennen zu erreichen."

Das Schwesterauto [# 95], das im vergangenen Jahr in Fuji bei Regen die erste Pole der Vantage GTE einnahm, war in den Händen des dänischen Duos Nicki Thiim und Marco Sørensen auf Platz fünf.

Der GTE Am Kampf war so eng. In diesem Fall fiel die Zielflagge zugunsten des [# 90] TF Sport Aston Martin mit AMR Junior Charlies Eastwood und Salih Yoluc. Die [# 98], die auf ihren fünften Sieg in Spa abzielt und von Paul Dalla Lana (CDN), Pedro Lamy (POR) und Mat Lauda (A) gefahren wird, startet von P5 in der Klasse.

Aston Martin Racing Geschäftsführer John Gaw sagte: "Zuerst muss ich sagen, was für einen erstklassigen Job jeder bei TF Sport gemacht hat. Die Pole-Position mit einem Auto zu erreichen, das älter als seine Konkurrenten und wohl nicht mehr so schnell ist, ist ein gewaltiges Zeugnis für das Team, die Fahrer und das Auto. Was den GTE Pro Vantage betrifft, so haben wir eine starke Leistung des Teams und des Autos gesehen, um ihn in die Pole Position zu bringen. Wieder einmal zeigt es das Potenzial des Autos sowohl bei Nässe als auch bei Trockenheit. Wir sahen das ganze Wochenende stark aus und da das Wetter für nass prognostiziert wird, blicken wir mit einem starken Optimismus auf das Rennen."



BMW
3.5.2019

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Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

Das BMW Team MTEK startet in Spa-Francorchamps von den Plätzen drei und vier

Das BMW Team MTEK hat sich mit seinen beiden BMW M8 GTE im Qualifying für das Sechs-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (BEL) in der FIA World Endurance Championship (WEC) die Startpositionen drei und vier gesichert.

#82

Über weite Strecken führten António Félix da Costa (POR) und Augusto Farfus (BRA) im #82 BMW M8 GTE das Feld an, ehe sie schließlich den dritten Platz in der GTE-Pro-Klasse belegten. Im Schwesterauto mit der Startnummer 81 kamen Martin Tomcyzk (GER) und Nick Catsburg (NED) im Rahmen der 25-minütigen Session auf die viertschnellste Zeit.

Stimmen zum Qualifying in Spa-Francorchamps

António Félix da Costa (#82 BMW M8 GTE, 3. Startplatz): "Der BMW M8 GTE hat sich wirklich gut angefühlt. Auf neuen Reifen ist die Kombination aus Fahrzeug und Strecke großartig. Ich hatte die schnellste Runde in der Session, und Augusto hat einen mega Job gemacht und uns die zweite Startreihe gesichert. Wir haben eine gute Reifenstrategie. Aber es scheint nass zu werden. Niemand kann also sagen, was passieren wird."

Augusto Farfus (#82 BMW M8 GTE, 3. Startplatz): "Die Session war gut, und es ist schade, dass wir die Pole so knapp verpasst haben. Auf den neuen Reifen war das Auto sehr schnell und hat sich richtig gut angefühlt. Das Rennen könnte eine Regenlotterie werden. Aber Platz drei im Qualifying ist ein guter Start ins Wochenende."

Martin Tomczyk (#81 BMW M8 GTE, 4. Startplatz): "Startreihe zwei ist ein gutes Ergebnis. Am Ende war es sehr eng, und unser Schwesterauto war nah dran an der Pole. Das Rennen wird vermutlich unberechenbar wegen der wechselhaften Bedingungen, die zu erwarten sind. Trotzdem denke ich, dass wir gut vorbereitet sind und gute Chancen auf das Podium haben."

Nick Catsburg (#81 BMW M8 GTE, 4. Startplatz): "Das Qualifying lief gut für uns. Wir haben ein starkes Auto, und ich freue mich sehr über das Ergebnis. Aber wir alle wissen, dass nur morgen zählt."



Toyota
3.5.2019

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Circuit Spa-Francorchamps


 

WEC: Spa-Pole für TOYOTA-GAZOO-RACING

TOYOTA GAZOO Racing startet die vorletzte Runde der FIA World Endurance Championship (WEC) von der Pole-Position aus, nachdem es heute in der Qualifikation für die 6 Stunden von Spa-Francorchamps erneut zwei saubere Runden in der ersten Reihe geschafft hat.

#7

Die [# 7], der TS050 HYBRID von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López erhielt den Bonuspunkt für die Pole-Position, um das Defizit in der Fahrer-Weltmeisterschaft auf 14 Punkte zu reduzieren. Die WM-Führenden Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso werden das Rennen von der zweiten Position aus starten und machen es zu einer reinen TOYOTA-Frontreihe für eines der Heimrennen des Teams.
Vor vielen Kollegen und ihren Familien kann TOYOTA GAZOO Racing am Samstag die Weltmeisterschaft der Teams sichern und trotz des typisch wechselhaften Spa-Wetters ist das Team heute perfekt gestartet.

Mike fuhr die schnellste Runde der Session, nachdem er die [# 7] von Kamui übernommen hatte, der die erste fliegende Runde des Autos fuhr. Er war nah dran, einen neuen LMP1-Rundenrekord für Spa aufzustellen und verfehlte die von Stéphane Sarrazin in einem TS050 HYBRID gesetzte Marke von 2017 um nur 0,025 Sekunden.

Kazuki und Sébastien nahmen am Qualifying für das Auto Nr. 8 teil und verzeichneten eine durchschnittliche Rundenzeit von 0,496 Sekunden hinter dem Schwesterauto auf dem Weg zum zweiten Startplatz.

Ein paar Regentropfen zu Beginn der Sitzung ermutigten alle Autos, frühzeitig auf die Strecke zu gehen und gute Rundenzeiten zu fahren, bevor sich die Bedingungen verschlechterten. Der Regen hielt sich die ersten 15 Minuten zurück, aber eine Rote Flagge, nachdem beide TS050 HYBRIDs ihre Runden beendet hatten, fiel mit einem stärkeren Regen zusammen und sorgte dafür, dass keine weiteren Verbesserungen der Rundenzeit möglich waren.

Es wird erwartet, dass das Wetter auch ein wichtiger Faktor im Rennen sein wird, mit kalten Temperaturen und Regenvorhersagen für Samstag, was bedeutet, dass TOYOTA GAZOO Racing auf die Informationen zurückgreifen wird, die während des sehr nassen zweiten Trainings am Donnerstag gesammelt wurden, um die Leistung des TS050 HYBRID mit der Low-Downforce-Spezifikation zu maximieren.

Ergebnis Qualifying LMP1 (Top 6)

1.   [# 7] TOYOTA GAZOO Racing | 1:53,747 Min.
2.   [# 8] TOYOTA GAZOO Racing | +0,496 Sek.
3.   [# 17] SMP (Sarrazin/Orudzhev/Sirotkin) | +0.964 Sek.
4.   [# 3] Rebellion (Berthon/Laurent/Menezes) | +1.893 Sek.
5.   [# 11] SMP (Aljoshin/Petrov/Vandoorne) | +2.271 Sek.
6.   [# 1] Rebellion (Jani/Lotterer/Senna) | +2.274 Sek.

#7 Fahrer

Mike Conway (TS050 HYBRID #7): "Es war eine schöne Runde. Kamui war schnell; er fuhr heute Morgen eine wirklich gute Runde und wieder im Qualifying. Ich wusste, dass der Druck hoch war! Das Auto fühlte sich während der ganzen Runde stark an und ich war froh, am Ende etwas schneller zu sein. Ein großes Lob an die Ingenieure und das Team, dass sie das ganze Wochenende über so gute Arbeit geleistet haben. Morgen wird es schwierig mit den Bedingungen, also ist es großartig, in der richtigen Position zu starten."

Kamui Kobayashi (TS050 HYBRID #7): "Ich bin sehr froh, wieder auf der Pole Position zu sein. Wir wussten, dass während meiner Runde die Wahrscheinlichkeit von Regen sehr hoch war, aber wir mussten die Chance nutzen, wenn die Strecke trocken war. Leider gab es nur am Ende meiner Runde, in der letzten Kurve, ein paar Regentropfen, so dass es nicht perfekt war. Aber es war genug und Mike hat einen tollen Job gemacht. Dank ihm und dem Team."



Porsche
3.5.2019

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Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

Startreihe vier für Porsche in Spa-Francorchamps

Qualifying GTE, World Endurance Championship WEC, 7. Lauf in Spa-Francorchamps, Belgien

Im Qualifying zum siebten Lauf der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC) in Spa-Francorchamps fuhren die beiden Porsche 911 RSR des Porsche GT Teams auf die Startplätze sieben und acht. Die in der Weltmeisterschaft Führenden Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) [# 92] umrundeten den 7,004 Kilometer lange Rennkurs unweit der deutschen Grenze in einer Durchschnittszeit von 2:13,683 Minuten und starten am Samstag als Siebter in das Sechsstundenrennen.

#92

Bei stark bewölktem Himmel und Temperaturen um zehn Grad Celsius benötigten Richard Lietz (Österreich) und Gianmaria Bruni (Italien) nur 0,153 Sekunden mehr für die 'Ardennen-Achterbahn'. Das Schwesterauto mit der [# 91] startet direkt neben dem Porsche 911 RSR von Estre und Christensen als Achter.

In der Gesamtwertung führt das Porsche GT Team mit einhundert Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz. Die Werksmannschaft aus Weissach kann im Rennen am Samstag (Start 13:30 Uhr) somit den Weltmeistertitel vorzeitig gewinnen.

In der Klasse GTE-Am verpasste die Mannschaft von Dempsey Proton Racing nur knapp die Pole-Position. Der Porsche 911 RSR Nr. 88 mit Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) und dem italienischen Vater-Sohn-Gespann Gianluca und Giorgio Roda gehen als Zweiter in das Rennen. Dritter wurde Project1, die in der Gesamtwertung in Führung liegen. Das Steuer des Porsche 911 RSR teilen sich Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), der Amerikaner Patrick Lindsey und Egidio Perfetti aus Norwegen. Viertschnellster des Qualifyings war der zweite Neunelfer von Dempsey Proton Racing mit dem Fahrertrio Christian Ried (Schöneburg), Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) und Riccardo Pera (Italien). Gulf-Racing mit Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) und den beiden Briten Michael Wainwright und Benjamin Barker beendete das Qualifying auf Rang acht.

Ergebnis Qualifying

Klasse GTE-Pro
1.   Priaulx/Tincknell (GB/GB), Ford GT, 2:12,885 Min.
2.   Lynn/Martin (GB/B), Aston Martin Vantage GTE, +0,067 Sekunden
3.   Farfus/Da Costa (BR/E), BMW M8 GTE, +0,092 Sekunden
...
7.   Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, +0,798 Sekunden
8.   Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, +0,951 Sekunden

Klasse GTE-Am
1.   Yoluc/Alers-Hankey/Eastwood (TR/GB/GB), Aston Martin Vant. GTE, 2:16,061 Min.
2.   Roda/Roda/Cairoli (I/I/I), Porsche 911 RSR, +0,110 Sekunden
3.   Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, +0,329 Sekunden
4.   Ried/Pera/Campbell (D/I/AUS), Porsche 911 RSR, +0,944 Sekunden
...
8.   Wainwright/Barker/Preining (GB/GB/A), Porsche 911 RSR, + 3,164 Sekunden



Heinz-Josef Hilger
3.5.2019

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6 Stunden Spa: Die Qualifying-Sessions am Freitag

Toyota und Ford auf Pole

Bei den heutigen Qualifying-Sessions wurde zum ersten Mal etwas von der wirklichen Leistungsfähigkeit gezeigt - bei den Hybrid-Prototypen besteht noch immer ein Abstand von knapp einer Sekunde zu den führenden 'Non-Hybriden'. Der sechste Platz wurde mit einem Rückstand von 2,2 Sek. ja von keinem schlechten Fahrzeug, dem Rebellion, belegt. Der ByKolles liegt mit über 8 Sek. hoffnungslos zurück.

#7

Bei den LMP2 steht erwartungsgemäß der G-Drive Racing [# 26] vorne und die ersten fünf Prototypen liegen innerhalb von 1,2 Sekunden.

#26

Warum der Ford noch die Pole ereicht hat- das war erst zum Schluß der Session möglich und Andy Priaulx hat dann noch eine saubere 2:12,973 Min. hingelegt und so zum Erfolg beigetragen. Den Porsche fehlen über 0,6 Sek. und so landeten sie nur auf Platz 7 und 8. Noch schlechter waren die AF Corse Ferrari dran: über 1 Sek. zurück.

#67

Bei den GTE-Amateuren stand plötzlich der TF-Sport Aston vorne. Wie ist der da hin gekommen? Zwei saubere Runden reichen... Dann folgt die Porsche-Armada. Die Ferraris stehen auch weit hinten - Spa scheint nicht ihre Hausstrecke zu sein.

#90

Aber warten wir den morgigen Tag ab - es soll frühmorgens Schnee geben und ob das 6-Stunden-Rennen dann stattfindet, wird sich zeigen. Mittags ist bei niedrigen Temperaturen Regen angesagt und spätnachmittags leichtes Gewitter. Zum Rennende - falls das Rennen stattfindet - kommt dann zur Abwechslung wieder etwas Schnee.



WEC / H.J. Hilger
3.5.2019

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Training 3 Ergebnisse:
LMP1 Ergebnisse

 

LMP2 Ergebnisse

 

LMP GTE Pro Ergebnisse

 

LM GTE Am Ergebnisse

6 Stunden Spa: Der Freitag mit dem dritten freien Training und den beiden Qualifying-Sessions

Ergebnis des Freien Training Nr. 3:

T3
Die beiden Qualifying Sessions

LMGTE-PRO: Pünklich um 15 Uhr gingen die beiden Ford und Aston Martin auf die Strecke. In der Zeit von 25 Minuten müssen ja beide Fahrer je eine Bestzeit fahren, die dann als Average- (=Durchschnitt) Zeit gültig wird.
Die [# 66] schafft direkt eine 2:19 Min., die aber sofort von der [# 97] mit 2:13 Min. beantwortet wird. BMW und Porsche fehlen noch, kommen dann aber auch raus auf die Strecke. Beide BMW legen eine 2:12 bzw. 2:13 vor. Vorerst ist Nicky Catsburg [# 81] der Schnellste. Alle Fahrzeuge liegen im Bereich 2:12,8 bis 2:14,4 Min.. Die Reihenfolge zur Halbzeit: #81 - #82 - #97 - #67 - #66 - #92 - #91 - #51 - #71.

Die zweiten Fahrer erreichen auch 2:13,2 [# 97] Alex Lynn, damit steht die [# 97] erstmal vorne. Zweiter ist die [# 67], doch jetzt kämpft sich Antonio de Costa auf dem [# 82] nach vorne mit einer AVG-Zeit von 2:12,977 Min..

Es verbleiben nur noch gut 5 Minuten und Porsche hat noch keine AVG-Zeit erreicht. Kevin Este schafft eine 2:13,459, Gianmaria Bruni hat offensichtlich Probleme. Maxime Martin übernimmt die Spitze mit einer AVG-Zeit von 2:12,952 Min. vor BMW [# 82] +0,027 Sek. und Ford [# 67] +0,275 Sek.

Jetzt haben alle Teams ihre 2 Zeitrunden geschaffft - die 25 Min sind auch verbraucht. Drei Wagen sind noch draußen. Es gibt noch Veränderungenm: Ford [# 67] liegt an der Spitze mit einer AVG-Zeit von 2:12,885 Min..

Der Endstand: #67 - #97 - #82 - #81 - #95 - #66 - #92 - #91 - #51 - #71

Q1

LMGTE-AM: Der 'alte' Aston Martin V8 von TF Sport [# 90] übernimmt die Spitze mit 2:16,061 Min. vor Dempsey-Proton-Racing (Porsche [# 88] +0,770 Sek. und Team Project 1 (Porsche) [# 56] +0,219 Sek.

Q1

LMP1: Alle außer der [# 1] Rebellion sind sofort raus. Toyota und SMP Racing legen eine 2:06 Min. vor, dann landet man bei 1:53,8 [# 7]. Die [# 8] ist eine halbe Sek. langsamer.

Fahrerwechsel bei Toyota und SMP. Mike Conway fährt eine 1:53,683 Min. und übernimmt damit die Spitze der AVG-Zeit mit 1:53,747 Min. [# 7] vor der [# 8] mit 1:54,243 (Diff=+0,496 Sek.).

Die aktuelle Reihenfolge 10 Min. vor Schluß: Toyota - AMP - Rebellion. In den letzten 5 Min. sind nur noch 4 Fahrzeuge unterwegs: André Lotterer versucht, seine Zeit noch etwas 'abzufeilen' da wäre noch eine halbe Sek. drin - und er schafft die 1:56,080 Min..

ByKolles hat ein technisches Problem auf der Zielgeraden und es wird mit ROT abgebrochen.

Der Endstand: #7 - #8 - #17 - #3 - #11 - #1 - #26 - #38 - #37 - #31 - #36 - #4 - #29 - #28 - #50.

Q2


Heinz-Josef Hilger
2.5.2019

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6 Stunden Spa: Der Donnerstag mit trockenem und nassem Wetter

Der siebte Lauf zur FIA World Endurance Championchip, die »TOTAL 6 Hours of Spa-Francorchamps« begann am Donnerstag mit den freien Trainings 1 und 2 mittags bzw. spätnachmittags. Das erste Training wurde noch bei halbwegs schönem Wetter absolviert, um 16:25 Uhr startete pünklich der angesagte Regen und es gab 3 Rotphasen während des 90-minütigen Trainings.

Der Tagesschnellste mit einer 1:56,264 Min.:

#17

Der Schnellste im Nachmittagstraining (2:19,483 Min.):

#8


Aston Martin Racing
1.5.2019

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Aston Martin kommt nach Spa und hat einen wichtigen Sieg im Blick

Aston Martin Racing kehrt in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft 2018/19 zum zweiten Mal zum legendären Spa-Francorchamps Circuit zurück, wo der Sieg in der GTE Pro-Klasse fest im Visier steht.

Ein Jahr, nachdem das Team Aston Martin dem neuen Vantage GTE sein FIA WEC-Debüt in Belgien gegeben hatte, erlebte es eine starke Saison, da sich das Auto schnell zu einem echten Spitzenreiter entwickelt hat. Nachdem der Vantage GTE erst bei seinem fünften Rennen einen ersten Sieg in China errungen hat und beim letzten Lauf in Japan die Pole-Position belegt hat, hat er mit den beiden Pro-Teilnehmern von Aston Martin Racing eine 100%ige Punktesicherheit bewahrt.

Und mit den Total 6 Hours of Spa, die Aston Martin Racing's letzte Chance darstellen, seine Rennvorbereitung in der Hitze des Gefechts vor den 24 Stunden von Le Mans am 15. und 16. Juni zu verbessern, markiert dieses Wochenende einen kritischen Punkt in der ersten FIA WEC Super Season Kampagne.

In diesem Sinne hat das Team seine Pro-Fahrer-Crews auf zwei pro Auto reduziert - Standard für sechsstündige Veranstaltungen - da es die Gelegenheit nutzen möchte, bis Mitte Juni eine starke Dynamik aufzubauen und zu erhalten. Die Shanghaier 6-Stunden-Sieger Nicki Thiim (DEN) und Marco Sõrensen (DEN) teilen sich damit ihre reguläre [# 95] Vantage GTE, bevor sie sich für Le Mans wieder mit dem dreifachen Le-Mans-Sieger Darren Turner treffen. "Ich kann es kaum erwarten, wieder nach Spa zu gehen", sagte Thiim. "Als wir das letzte Mal dort waren, war das Auto noch sehr neu, also freue ich mich darauf zu sehen, wie weit es seitdem fortgeschritten ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir wettbewerbsfähig sein werden, und ja, zusammen mit Marco wirst du sehen, wie der Dänische Zug in den maximalen Angriff geht."

Alex Lynn (GB) wird sich in der Zwischenzeit in der [# 97] mit dem Lokalmatador Maxime Martin (BEL) die Fahrtätigkeit teilen, da beide auf der Jagd nach ihrem ersten Saisonsieg sind. "Spa ist für mich ein großes Ereignis", sagte Martin. "Wir nähern uns dem Ende der Saison und haben nicht das gewünschte Ergebnis erreicht, nämlich zu gewinnen! Aber wir verstehen das Auto so viel besser als letztes Jahr um diese Zeit und wir sind besser vorbereitet als je zuvor, also glaube ich, dass wir in Spa ein 'großes Ding' haben werden."

Spa markiert ein Jahr seit der Verteidigung der FIA World Endurance Championship GTE Am, als die Champions Paul Dalla Lana (C), Pedro Lamy und Mathias Lauda (A) auf der obersten Stufe des Podiums standen, und die Crew der [# 98] Aston Martin V8 Vantage GTE weiß, dass sie dies an diesem Wochenende wieder tun muss, um ihre Titelverteidigung vor Le Mans zum Leben zu verteidigen. Das Trio liegt derzeit an dritter Stelle in der Gesamtwertung, 38 Punkte hinter den Führenden, 63 davon stehen noch zur Auswahl.



Toyota
1.5.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Vorletzter Saisonlauf auf der Ardennen-Achterbahn
  • Vorzeitiger Gewinn der Teamwertung möglich
  • Spannendes Duell zwischen Toyota Trios in der Fahrerwertung

Toyota Gazoo Racing vor Spa-Wochenende --- Titelgewinn beim Heimrennen im Visier

Die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) biegt auf die Zielgerade ein: Mit den »Sechs Stunden von Spa-Francorchamps« steht der siebte und vorletzte Lauf der Supersaison 2018/19 an. Toyota Gazoo Racing will das Heimrennen, das gerade einmal 120 Kilometer vor den Toren der Kölner Zentrale stattfindet, mit dem ersten Titel krönen.

#8

Sammelt das Team auf der Ardennen-Achterbahn mindestens zwölf Punkte oder kommt der ärgste Konkurrent Rebellion Racing nicht auf das Podium, ist Toyota Gazoo Racing nicht mehr vom ersten Platz der Teamwertung zu verdrängen. In fünf der sechs bisherigen Saisonrennen konnte Toyota jeweils einen Doppelsieg feiern - zuletzt bei den 1.000 Meilen von Sebring.

Während bei den Herstellern die Entscheidung naht, ist die Fahrerwertung spannender denn je. Bei zwei ausstehenden Rennen und noch 65 zu vergebenen Punkten liefern sich die beiden Toyota Trios ein spannendes Duell. Der Vorteil liegt bei Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso im Toyota TS050 Hybrid [# 8], die 15 Punkte Vorsprung auf Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im zweiten Toyota mit der Startnummer sieben haben.

Die exakt 7,004 Kilometer lange Strecke in Spa ist die zweitlängste im WEC-Kalender und neben Fuji eines von zwei Toyota Heimrennen. Zahlreiche Mitarbeiter samt ihrer Familien werden zum Showdown erwartet. In intensiven Tests über 4.000 Kilometer auf dem Circuit Paul Ricard haben sich Fahrer und Fahrzeuge auf die 'Sechs Stunden' in Spa und das große Finale mit den 24 Stunden von Le Mans vorbereitet.

"Das Ende der Supersaison 2018/19 naht und Spa könnte ein entscheidendes Rennen für Toyota Gazoo Racing werden. Wir haben eines unserer Saisonziele im Visier: den Gewinn der Team-Weltmeisterschaft", erklärt Teamchef Hisatake Murata. "Trotzdem werden wir weder unsere Konkurrenten noch die Rennstrecke in Spa unterschätzen. Wir haben uns intensiv vorbereitet und jeder gibt sein Bestes, um den WM-Titel mit unseren Fans, Freunden und Kollegen feiern zu können. Motorsport umfasst mehr als Fahrer und Fahrzeuge: Viele Menschen arbeiten extrem hart als Team, um erfolgreich zu sein, und nicht jeder kann regelmäßig an der Rennstrecke dabei sein. Umso schöner ist es, so viele Kollegen in Spa begrüßen zu dürfen."

Los geht's bereits am Donnerstag (2. Mai) mit zwei 90-minütigen Trainings, ehe der Startplatz am Freitagnachmittag im Rahmen des Qualifyings ausgefahren wird. Am Samstag um 13:30 Uhr geht das 34 Fahrzeuge fassende Starterfeld ins Rennen.



Porsche
30.4.2019

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Erster Matchball in Belgien: Porsche hat Weltmeisterschaft im Visier

Vorschau, World Endurance Championship WEC, 7. Lauf in Spa-Francorchamps, Belgien

Porsche hat beim siebten Saisonlauf der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC) in Spa-Francorchamps (Belgien) einen ersten Matchball. Die Werksmannschaft aus Weissach kann sich bereits ein Rennen vor dem Ende der WEC Super Season 2018/2019 die Herstellermeisterschaft sichern. Zwei rund 510 PS starke Porsche 911 RSR starten in den Wettbewerb gegen die Fahrzeuge der Mitbewerber Aston Martin, BMW, Ford und Ferrari. Das Sechsstundenrennen am 4. Mai ist bereits der zweite Belgien-Auftritt der WEC in der laufenden Saison. Im Vorjahr hatte an gleicher Stelle der Auftakt der Super Season stattgefunden. Damals waren die beiden Werksautos auf die Plätze zwei und vier gefahren.

Das Rennen
Der 7,004 Kilometer lange Rennkurs unweit der deutschen Grenze hat eine lange Tradition. Nicht nur aus der Formel 1, sondern auch aus der reichhaltigen Historie des Sportwagensports sind den Fans viele spannende und spektakuläre Rennen in Erinnerung geblieben. Die 'Ardennen-Achterbahn', wie der Circuit de Spa-Francorchamps aufgrund der großen Höhenunterschiede oft genannt wird, umfasst 21 Kurven. Die schnellen Streckenabschnitte wie Eau Rouge und Blanchimont sind ebenso berühmt wie die enge Haarnadelkurve La Source.

Die Fahrer des Porsche GT Teams
Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 gehen die Sebring-Sieger Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) ins Rennen. Das Duo belegt nach sieben von acht Saisonläufen den zweiten Platz in der Fahrermeisterschaft. Besser platziert sind nur die Markenkollegen Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) im baugleichen Fahrzeug mit der Startnummer 92. Die Sieger der 24 Stunden von Le Mans 2018 sowie des Sechsstundenrennens in Fuji (Japan) haben in der Weltmeisterschaft einen Vorsprung von 25 Zählern auf die Kollegen aus dem Porsche-Werksfahrerkader.

Die Kundenteams
In der Klasse GTE-Am setzen drei Porsche-Kundenteams insgesamt vier 911 RSR ein. Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), der Amerikaner Patrick Lindsey und Egidio Perfetti aus Norwegen fahren für Project 1. Das Trio im Auto mit der Startnummer 56 führt die Fahrerwertung in der GTE-Am-Kategorie an und könnte ebenfalls vorzeitig den Titel einfahren. Zudem ist die Mannschaft aus dem norddeutschen Lohne auf Kurs zum Gewinn der Teammeisterschaft. Bei Gulf Racing (Startnummer 86) fahren Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) und die beiden Briten Michael Wainwright und Benjamin Barker. Dempsey Proton Racing setzt zwei Porsche 911 RSR ein. In der Nummer 77 wollen Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Christian Ried (Schöneburg) und Riccardo Pera (Italien) ihren guten Lauf fortsetzen. Die Fahrercrew hatte die vergangenen beiden Rennen in Schanghai (China) und Sebring (USA) gewonnen. Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) wechselt sich am Steuer des 911 RSR Nummer 88 mit dem italienischen Vater-Sohn-Gespann Gianluca und Giorgio Roda ab.

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR feierte 2017 in Silverstone sein Debüt in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. In der laufenden Super Season 2018/2019 belegte der Rennwagen aus Weissach in Le Mans die ersten beiden Plätze in der Kategorie GTE-Pro und holte den Klassensieg in der GTE-Am. Der wassergekühlte Vierliter-Boxermotor basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 und leistet je nach Restriktor rund 510 PS. In Le Mans gingen die Startnummern 91 und 92 im Jahr 2018 in historischen Sonderdesigns an den Start.

Die Zeiten
Das Sechsstundenrennen in Spa-Francorchamps beginnt am Samstag, den 4. Mai 2019, um 13:30 Uhr Ortszeit (falls kein Schnee liegt...).

Das Rennen in TV und Internet
Der siebte Saisonlauf in Spa-Francorchamps ist als kostenloser Livestream von 13:00 bis 20:00 Uhr auf www.sport1.de zu sehen. Sport 1 überträgt zudem von 14:30 bis 14:45 Uhr sowie von 16:10 bis 20:00 Uhr live im Free-TV. Eurosport zeigt die Startphase von 13:15 bis 14:45 Uhr (Eurosport 2) und ist zwischen 18:30 und 19:55 Uhr (Eurosport 1) live dabei. Von 13:30 bis 19:30 Uhr wird das gesamte Rennen im bezahlpflichtigen Eurosport Player gezeigt. Der Pay-TV-Sender Motorsport.TV bietet Liveübertragungen von Qualifying und Rennen an. Die FIA WEC App liefert gegen Gebühr den kompletten Lauf als Livestream plus aktueller Zeitnahme.

Stimmen zum Rennen

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): "Die Strecke von Spa-Francorchamps gehört zu meinen absoluten Favoriten im Kalender der WEC Super Season. Für uns Fahrer bietet der Kurs ganz besondere Herausforderungen, die 'Ardennen-Achterbahn' ist mit nichts zu vergleichen. Wir haben für das kommende Rennen einen klaren Auftrag: vorzeitiger Gewinn der Hersteller-Weltmeisterschaft für Porsche. Wir werden alles dransetzen, dieses Ziel zu erreichen. Nach unserem Sieg in Sebring sind wir bester Dinge."

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): "Beim Saisonstart 2018 in Spa haben wir hart gegen Ford und Ferrari gekämpft. Nun ist der Wettbewerb noch intensiver, weil auch die anderen Hersteller im Verlauf der vergangenen Monate ins Spitzenfeld aufgerückt sind. Es wird ein extrem enges Rennen. Wir sind aber optimal aufgestellt. Der Porsche 911 RSR ist ausgereift, das Team perfekt eingespielt. Wir werden auch in diesem Jahr in Spa um den Sieg mitfahren."

Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #56): "Nach dem ereignisreichen Wochenende in Sebring freue ich mich auf unser 'WEC-Heimrennen'. Hoffentlich wird das Wochenende in Belgien etwas weniger turbulent als jenes zuletzt in den USA. Dort mussten wir in Rekordtempo ein neues Auto aufbauen, sind im Rennen aber dennoch aufs Podium gefahren. Es ist immer wieder schön, in Spa zu fahren. Vor allem mit einem Auto wie dem Porsche 911 RSR, das über ordentlich Abtrieb verfügt. So macht die Strecke umso mehr Spaß."



Ford
29.4.2019

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Track Spa
Circuit Spa-Francorchamps


 

Ford Chip Ganassi Racing freut sich auf 6 Stunden von Spa --- traditionell die Generalprobe für Le Mans

Ford Chip Ganassi Racing (CGR) startet am kommenden Samstag im belgischen Spa-Francorchamps voller Zuversicht zum siebten von acht Läufen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship). Das Sechsstunden-Rennen auf dem berühmten Ardennenkurs ist gleichzeitig der ultimative Härtetest für das legendäre 24-Stunden-Rennen in Le Mans am 15./16. Juni, mit dem die 'Super Season' der WEC nach rund 16 Monaten endet.

#66

In den beiden Ford GT des Werksteams teilen sich die bewährten Fahrerpaarungen das Volant: Im Mittelmotor-Sportwagen mit der Startnummer 66 wechseln sich der Berliner Stefan Mücke und Olivier Pla aus Frankreich ab. Die beiden Briten Andy Priaulx und und Harry Tincknell pilotieren den Ford GT mit der Nummer 67. Für den Marathon in Le Mans erhalten sie wieder Verstärkung von den US-Amerikanern Billy Johnson und Jonathan Bomarito.

"Das Rennen auf der anspruchsvollen Grand-Prix-Strecke von Spa ist perfekt für die Vorbereitung auf Le Mans und gleichzeitig ein wichtiger WM-Lauf für sich", erklärt Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das globale Motorsport-Engagement der Marke. "Wir wollen dort erneut die oberste Stufe des Siegerpodests erklimmen. In Spa haben wir schon Höhen und Tiefen erlebt - Siege und Polepositions, aber auch schwere Unfälle. Auf dem belgischen Kurs geht es oft um alles oder nichts."

Die WEC gastiert in ihrer Super Season bereits zum zweiten Mal auf der anspruchsvollen Berg- und Talbahn. Das dort im Mai 2018 ausgetragene Eröffnungsrennen konnte Ford CGR klar für sich entscheiden: Der Sieg in der hart umkämpften GTE Pro-Klasse ging an Mücke/Pla/Johnson. Damals gelang Mücke in der ersten Kurve der Sprung an die Spitze, doch anschließend musste das Trio sechs Stunden lang um jeden Zentimeter Asphalt kämpfen. Unter großem Druck meisterte Pla in der letzten Stunde des Rennens das entscheidende Manöver, indem er einem Porsche in der berühmten 'Eau Rouge'-Kurvenpassage die Führung abknöpfte.

Die Höhepunkte des 2018er Rennens sind abrufbar auf: YouTube

"Das Rennen im vergangenen Jahr war ein Hochgenuss", erinnert sich Olivier Pla. "Wenn du nach so einem harten Kampf als Sieger ins Ziel kommst, weißt du, warum du Rennen fährst. Spa liegt unserem Ford GT, wir alle lieben diese Strecke - dieser Lauf ist eine großartige Herausforderung. Ich hoffe, wir können unseren Vorjahreserfolg wiederholen. Das richtige Auto und das richtige Team dafür haben wir auf jeden Fall."

Die Crew des Schwesterautos hat mit der Ardennen-Achterbahn noch eine Rechnung offen. 2018 starteten Priaulx/Tincknell gemeinsam mit Tony Kanaan als drittem Fahrer von der Poleposition und hatten sich ebenfalls den Sieg zum Ziel gesetzt. Ihre Ambitionen fanden allerdings in der zweiten Rennstunde ein jähes Ende, als Tincknell ausgangs der Senke Eau Rouge verunfallte.

"2018 hatte alles so gut angefangen", blickt der Brite zurück, "wir starteten von der Poleposition und bis zum Unfall lief es großartig. Wenn ich jetzt das erste Mal wieder durch Eau Rouge fahre, habe ich ein paar böse Geister zu verscheuchen. Wir wissen, dass unser Auto in Spa immer gut ist. 2016 haben wir dort unseren ersten Podestplatz in der WEC geholt. Das sind schöne Erinnerungen. Der Hauptgrund, warum unser Ford GT in Spa stets zu den schnellsten Autos gehört, liegt in seiner hohen aerodynamischen Effizienz. Die aerodynamische Abstimmung verlangt immer einen Kompromiss: Für die schnellen Passagen ist ein geringer Luftwiderstand von Vorteil, in den engen Kurven aber kommt es auf viel Abtrieb an. In Le Mans steht uns eine ähnliche Gratwanderung bevor - dort brauchen wir maximale Geschwindigkeit auf den langen Geraden sowie ordentlich Grip, um gut durch die Porsche-Kurven zu kommen. Es ist schön, in Spa mit einem Erfolg im Rücken anzutreten, aber wir dürfen die Konkurrenz nicht unterschätzen. Die bisherige Saison lief bezüglich der Platzierungen schwierig für uns, aber wir waren immer schnell, und konnten uns auf gute Strategien und eine tolle Teamarbeit verlassen."

Das Sechsstundenrennen in Spa-Francorchamps startet am Samstag, 4. Mai, um 13:30 Uhr und wird auf dem kostenpflichtigen Stream http://live.fiawec.com in voller Länge übertragen. Ausschnitte und Zusammenfassungen zeigt Eurosport auf einem seiner Kanäle.



WEC / H.J. Hilger
21.4.2019

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Stoffel Vandoorne gibt sein WEC-Debüt bei SMP Racing

Der belgische Rennstar Stoffel Vandoorne wird sein WEC-Debüt beim russischen Team SMP Racing bei den kommenden TOTAL 6 Hours of Spa-Francorchamps (Samstag, 4. Mai) und bei den 24 Hours of Le Mans im Juni geben und Jenson Button im Nr. 11 BR Engineering BR1-AER ersetzen.

Vandoorne wird eine äußerst willkommene Ergänzung der diesjährigen Veranstaltung sein, da der belgische Fahrer in Kortrijk geboren wurde und in Flandern aufgewachsen ist. Tatsächlich ist er einer von nur zwei Belgiern, die nächsten Monat auf heimischem Boden unterwegs sind, während sich der 27-Jährige darauf vorbereitet, sein WEC-Debüt vor einem leidenschaftlichen Publikum zu geben.

Der belgische Profi wird sich darüber freuen, dass er sich beim Umgang mit dem LMP1-Prototypen auf die Erfahrung seiner russischen Teamkollegen Vitaly Petrov und Mikhail Aljoshin verlassen kann.

Endgültige Teilnehmerliste für TOTAL 6 Stunden Spa-Francorchamps
In der LMP1-Klasse hat ByKolles Racing bestätigt, dass der Brite Oliver Webb und der Italiener Paolo Ruberti zusammen mit dem Franzosen Tom Dillmann im Nr. 4 ENSO CLM P1/01 Gibson antreten werden.

Unterdessen hat Larbre Competition sein LMP2-Line-Up mit Nicholas Boulle abgeschlossen, der sich den Franzosen Erwin Creed und Romano Ricci im Nr. 50 Ligier JSP217-Gibson anschließt. Boulle ist kein Unbekannter im Langstreckenrennen, denn der 30-jährige Texaner war zuvor in IMSA und bei den 24 Stunden von Le Mans im vergangenen Jahr am Start.

In der LMGTE Am-Klasse wurden einige kleinere Änderungen an den Fahrerbesetzungen vorgenommen, wobei Jonny Adam von TF Sports durch den Briten Euan Hankey im Aston Martin Vantage Nr. 90 ersetzt wird. Darüber hinaus ersetzt Riccardo Pera im Dempsey-Proton Racing Julien Andlauer im Porsche 911 RSR Nr. 77.



WEC / H.J. Hilger
16.4.2019

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Starterfeld wird in Le Mans auf 62 Teams erweitert

Die große Überraschung: die Liste der Nennungen zum jährlichen 24-Stunden-Rennen in Le Mans wird von bisher 60 Teams nun auf 62 Teams vergrößert. Es werden zwei weitere Boxen errichtet, damit die Fahrzeuge und die Teammitglieder untergebracht werden können. Es handelt sich um temporär errichtete Boxen am Anfang der Boxengasse.

Die 'neuen' Teams kommen beide aus der LMP2 Klasse und es sind »High Class Racing« mit Oreca-Chassis und Gibson-Motor und »United Autosports« mit Ligier-Gibson.

Im Detail:
[# 20] HIGH CLASS RACING (DNK) | DUNLOP-Reifen | ORECA 07 - GIBSON | Anders FJORDBACH (DNK) | Dennis ANDERSEN (DNK) | ? |
[# 22] UNITED AUTOSPORTS (USA) | MICHELIN-Reifen | LIGIER JSP217 - GIBSON | Philip HANSON (GBR) | Filipe ALBUQUERQUE (PRT) | ? |

Damit wird die Klasse LMP2 auf 20 Fahrzeuge anwachsen und ist damit die stärkste Klasse im Feld der 62 Prototypen und Super-Sportwagen.



WEC / H.J. Hilger
4.4.2019

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WEC 6 Hours of Spa-Francorchamps (2. - 4. Mai 2019)

In genau einem Monat starten die 6 Hours of Spa-Francorchamps, der letzte Lauf vor den 24H Le Mans im Juni des Jahres. Alle Teams werden diese letzte Chance nutzen, um die optimale Vorbereitung für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans zu finden.

Der Zeitplan (in Kurzform) für den WEC-Lauf:

Do. 2.5.   12:00 Uhr | 90 Min. | FP1 (freies Training)
Do. 2.5.   17:55 Uhr | 90 Min. | FP2

Fr. 3.5.   11:00 Uhr | 60 Min. | FP3
Fr. 3.5.   15:00 Uhr | 25 Min. | Qualifying LMGTE
Fr. 3.5.   15:35 Uhr | 25 Min. | Qualifying LMP

Sa. 4.5.   13:30 Uhr | 6 Stunden | Rennen

Die Starterliste zu den 6 Stunden Spa-Francorchamps:
Starterliste


WEC
3.4.2019

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Neue russische Luxusmarke »AURUS« wird 2019 mit G-Drive Racing in den Motorsport einsteigen

Ein neuer Luxuswagenhersteller auf dem internationalen Markt, AURUS, wird mit dem russischen G-Drive Racing Team in die European Le Mans Series 2019 sowie in die TOTAL 6 Hours of Spa und 24 Hours of Le Mans der WEC einsteigen.

Das Team G-Drive, 2015 LMP2 WEC Champion und mehrfacher ELMS Champion (2016, 2017, 2018), wird für den Rest der Saison 2019, einschließlich der Finalrunde der WEC Super Season in Le Mans im Juni, einen LMP2 »AURUS 01« betreiben.

Der LMP2-Rennwagen [# 26], ausgestattet mit einem 4,2-Liter-V8-Motor mit 600 PS Leistung der Firma Gibson, wurde von ORECA entwickelt. Fahrer für dieses neue Kapitel der russischen Motorsportgeschichte sind der Russe Roman Rusinov, der französische Star Jean-Eric Vergne und der Niederländer Job van Uitert.



Toyota
17.3.2019

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TS050 HYBRID [# 7]
Rennen: P2, 252 Runden,
13 Boxenstopps.
Startplatz: P2.
Schnellste Runde: 1:41,800 Minute.

TS050 HYBRID [# 8]
Rennen: Sieger, 253 Runden,
13 Boxenstopps.
Startplatz: Pole.
Schnellste Runde: 1:42,360 Minute.


 

Fernando Alonso (TS050 HYBRID #8): "Es ist ein glücklicher Tag für uns. Wir kamen hierher und haben viel getestet und uns auf diese sehr schwierige Strecke vorbereitet. Wir gingen zuversichtlich ins Rennwochenende, erwarteten ein starkes Rennen zu fahren, insbesondere von der Pole Position aus. Von der Spitze des Rennens aus haben wir versucht, das Risiko zu managen. Der Regen war umso stressiger, aber Kazuki hat unter schwierigen Bedingungen einen fantastischen Job gemacht, um an diesem historischen Austragungsort für Langstreckenrennen einen weiteren Sieg zu holen."

Kamui Kobayashi (TS050 HYBRID #7): "Die Nummer acht hat einen großartigen Job gemacht und diesen Sieg verdient. Wir haben hart gekämpft, aber nach der Feindberührung konnten wir nicht mehr viel ausrichten. Dennoch zeigten wir Kampfgeist und attackierten in der zweiten Rennhälfte genauso, auch wenn es nicht einfach war. Es ist wichtig, nie aufzugeben. Für das Team ist der Doppelsieg ein tolles Ergebnis, also vielen Dank an alle für ihre harte Arbeit, die groß angelegte Vorbereitung hat sich hier ausgezahlt."

Doppelsieg für TOYOTA GAZOO RACING in Sebring

TOYOTA GAZOO Racing baute mit einem Doppelsieg bei den 1000 Meilen von Sebring, dem sechsten Lauf zur FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) 2018-2019, den Vorsprung an der Tabellenspitze aus.
Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso wurden im TS050 HYBRID Nummer acht nach acht Stunden Renndauer als Sieger abgewunken und von den zahlreich erschienen und enthusiastischen Zuschauern gefeiert. Mit dem dritten Saisonsieg baute das Fahrertrio die WM-Führung auf 15 Punkte Vorsprung aus.
Mit dem TS050 HYBRID mit der Startnummer sieben liefen Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López wegen eines Reparaturstopps nach einer Kollision gegen Rennmitte mit einer Runde Rückstand auf Platz zwei ein, komplettierten damit aber den fünften Doppelsieg des Teams in dieser Saison. Kamui fuhr nicht nur die schnellste Rennrunde mit einer Zeit von 1:41,800 Minute, er stellte damit auch einen neuen Rundenrekord auf und schrieb ein weiteres Kapitel Sebring-Geschichte, nachdem Fernando am Donnerstag im Qualifying bereits die bisher schnellste Runde aller Zeiten gelungen war.

Die erste Rennteilnahme des Teams in Sebring begann bei strahlendem Sonnenschein und einer Außentemperatur von 28°C, Sébastien setzte sich im Auto mit der Startnummer acht von der Pole Position aus sofort in Führung, José folgte dichtauf mit der Nummer sieben auf Platz zwei.
Dieses Muster wurde bis zu einem kurzen Regenschauer kurz vor der Zwei-Stunden-Marke beibehalten. Ein heftiger Unfall des SMP mit der Startnummer 17 sorgte für die ersten Full Course Yellow-, gefolgt von einer längeren Safety Car-Phase, da Schäden an der Reifenmauer behoben werden mussten. Dadurch rückte das Feld wieder auf und Kamui war mit der Nummer sieben wieder dicht an Fernando in der [# 8] dran. Erst nach 15 Minuten Schleichfahrt konnte das Rennen wieder freigegeben werden.

Die vorhergesagten weiteren Regenfälle in der Region blieben glücklicherweise der Rennstrecke zunächst fern und die beiden TS050 HYBRID fochten bei Einbruch der Dunkelheit einen spannenden Kampf um die Spitze aus. Bei halber Renndistanz hielt Kazuki mit der [# 8] die angreifende [# 7] mit Mike am Steuer mit ein paar Sekunden Vorsprung hinter sich, beide Autos hatten da bereits drei Runden Vorsprung auf den drittplatzierten Rebellion [# 3].
Das Duell der Titanen zwischen den beiden TOYOTA fand nach viereinhalb Stunden ein jähes Ende, als José mit der [# 7] eine kleine Kollision mit dem Aston Martin [# 90] hatte. Das erforderte einen Wechsel der Motorabdeckung und der Heckverkleidung, die vier Minuten Standzeit an den Boxen kostete und das Auto eine Runde zurückwarf.

Mit diesem klaren Vorsprung arbeitete sich Sébastien in der [# 8] nun risikofrei durch den berühmt-berüchtigten Sebring-Verkehr und achtete darauf, seinen Vorsprung zu wahren. Doch das Trio der [# 7] zeigte Kampfgeist, schluckte die Enttäuschung über den Verlust einer Runde und baute den Vorsprung zum Drittplatzierten mit flotten Rundenzeiten komfortabel aus.
Die letzten drei Stunden des Rennens schienen ohne größere Zwischenfälle zu verlaufen, denn die beiden TS050 HYBRID stellten erneut ihre bemerkenswerte Zuverlässigkeit unter Beweis, und das auf einer Strecke, die bekanntlich den Fahrern und dem Material gleichermaßen zusetzt. Doch das Wetter in Florida griff gegen Rennende doch noch ins Geschehen ein, etwa eine halbe Stunde Fahrzeit stand noch an, als der angekündigte, aber zunächst ausgebliebene Regen schließlich doch noch einsetzte.

Mit zunehmender Regenintensität wechselten beide Autos mit 20 Minuten verbleibender Renndauer zunächst auf Michelin-Regenreifen. Doch die Bedingungen verschlechterten sich weiter, so dass beide Autos erneut in die Boxengasse abbogen, beide gingen auf Nummer sicher und wechselten auf Regenreifen mit einem Profil für extreme Wasserverdrängung.
Bei 12 Minuten verbleibender Renndauer musste schließlich das Safety Car das Feld nach einem Unfall eines LMP2-Autos einsammeln, was den Druck von den Führenden nahm. Denn bei anhaltendem starkem Regen erwies sich selbst das Fahren hinter dem Safety Car als Herausforderung. Kazuki blieb jedoch selbst da gelassen und fuhr die [# 8] zum Sieg, gefolgt von Mike auf der [# 7].

TOYOTA GAZOO Racing führt mit zwei verbleibenden WM-Läufen in der Saison 2018-2019 die Team-Weltmeisterschaft mit 53 Punkten Vorsprung an. Somit lautet das erklärte Ziel, den WM-Titel bereits am 4. Mai beim Sechs-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps in der Team-Wertung vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen.

Ergebnis Klasse LMP 1

1.   [# 8] TOYOTA GAZOO Racing | Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso | 253 Runden
2.   [# 7] TOYOTA GAZOO Racing | Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López | -1 Runde
3.   [# 11] SMP | Aljoshin/Petrov/Hartley | -11 Runden
4.   [# 37] Jackie Chan DC | Heinemeier-Hansson/King/Stevens | -14 Runden
5.   [# 36] Signatech Alpine | Lapierre/Negrao/Thiriet | -14 Runden
6.   [# 31] Dragonspeed | Gonzalez/Maldonado/Davidson | -16 Runden



Ford
17.3.2019

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Sebring


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Ford GT-Crew Harry Tincknell, Andy Priaulx und Jonathan Bomarito führten beim 1000-Meilen-Rennen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC lange Zeit die Klasse an
  • Tincknell, Priaulx und Bomarito belegten Platz 3 auf den GTE-Pro-Podium
  • Mücke, Pla und Johnson wurden Elfte in ihrer Klasse

Der Ford GT fährt in Sebring bei beiden Langstreckenrennen aufs Podest

Ford hat das 'Super Sebring'-Wochenende mit Podiumsplatzierungen für den Ford GT sowohl im achtstündigen 1000-Meilen-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC als auch beim 12-Stunden-Klassiker der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie erfolgreich beendet. Freitag hatte das WEC-Team von Ford Chip Ganassi Racing (CGR) den WM-Lauf auf Platz drei der Klasse LMGTE Pro beendet. Andy Priaulx (GB) konnte die Führung zu Beginn der zweiten Rennstunde sogar an sich reißen, als er den Ford GT von seinem Landsmann Harry Tincknell übernahm und dank der schnellen Boxenstopparbeit der Mechaniker auf die Spitzenposition vorrückte. Leider erwischte eine Safety-Car-Phase die Crew, die den ersten Rang über Stunden verteidigen konnte, zu einem ungünstigen Zeitpunkt und vereitelte so einen möglichen Sieg - es wäre der erste eines Ford GT auf der US-amerikanischen Traditionsrennstrecke gewesen. Sie ist die einzige, auf der dieser Mittelmotor-Bolide in den vergangenen Jahren noch nicht gewonnen hat. Stefan Mücke (Berlin), Olivier Pla (F) und Billy Johnson (USA) wurden bereits in der Anfangsphase von einem Problem mit der Lichtmaschine um neun Runden zurückgeworfen und am Ende auf Rang elf der GTE Pro gewertet.

"Wir sind an diesem außergewöhnlichen Wochenende sowohl beim WEC-Lauf als auch im IMSA-Rennen mit dem Ford GT aufs Podium gefahren", bilanziert Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das weltweite Motorsport-Engagement von Ford. "Trotz schwieriger Witterungs- und Streckenbedingungen haben sich unsere Teams sehr gut geschlagen, darauf sind wir stolz."

WEC: Lange Führung in der LMGTE Pro unglücklich verloren

Harry Tincknell ging mit der Nummer 67 des WEC-Teams von Ford CGR von der zweiten Startposition aus ins Achtstundenrennen. Nach dem ersten Boxenstopp übernahm Priaulx das Steuer und die Führung, die auch der US-Amerikaner Jonathan Bomarito als dritter Fahrer auf diesem Auto verteidigen konnte.

"Wir haben heute das absolute Maximum abgeliefert und freuen uns über Podestrang drei", so Tincknell. "Den Unterschied zwischen diesem Ergebnis und dem Sieg hat einzig und allein das Safety-Car ausgemacht - es hat uns 30 Sekunden gekostet, aber so ist es in diesem Sport eben manchmal. Das Rennen war eine beeindruckende Vorstellung des gesamten Teams, denn es lag in erster Linie an unseren tollen Mechanikern, dass wir uns beim ersten Boxenstopp die Spitzenposition schnappen konnten. Ich freue mich sehr, wieder auf dem Podium zu stehen. Wir hätten locker gewinnen können, das einzige, was uns gefehlt hat, war etwas Glück."

Das Schwesterauto mit der Startnummer 66 hatte das Rennen von der dritten Position aufgenommen. Nach einigen sehenswerten Duellen von Stefan Mücke folgte jedoch früh der Rückschlag mit dem Lichtmaschinenproblem. Anschließend konnte dieses Team nur noch eine Aufholjagd starten.

"Ich bin stolz auf das, was unser Team in Sebring geleistet hat", betont George Howard-Chapell, Leiter der WEC-Abteilung von Ford CGR. "Wir haben im Vorfeld sehr konzentriert getestet und uns gut vorbereitet. Wir hätten locker um den Sieg kämpfen können. Leider büßten wir jedoch den großen Vorsprung, den vor allem Andy Priaulx herausgefahren hatte, hinter dem Safety-Car wieder ein. Aber wir hielten den Kontakt zur Spitze, bis in der Schlussphase des Rennens der Regen einsetzte. Auch wenn mehr für uns in Reichweite gelegen hätte, freuen wir uns über das Podiumsresultat. Auf der anderen Seite sind wir sehr enttäuscht über das Lichtmaschinenproblem an unserem zweiten Ford GT, der auch sehr schnell unterwegs war."



Aston Martin
17.3.2019

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Sebring


 

Tapfere Leistung von Aston Martin wurde nicht belohnt

Der neue Vantage GTE von Aston Martin Racing bewies seine Spitzengeschwindigkeit und mechanische Zuverlässigkeit in einer der härtesten Rennumgebungen des Langstreckensports, dem berühmten Sebring Raceway.

Beide Vantage GTEs sahen im Training stark aus, tatsächlich setzte Alex Lynn (GB) die Bestzeit im Mittwochstraining und war am Donnerstag im Qualifying mit dem Auto [# 97], das er mit Maxime Martin (BEL) teilt, zweitschnellster. Dieses Auto und das [# 95]-Fahrzeug des dänischen Duos Nicki Thiim und Marco Sørensen, die den dreimaligen Le-Mans-Klassensieger Darren Turner (GB) zurückholten, zeigten dann in der ersten Hälfte des Acht-Stunden-Rennens eine hervorragende Leistung, nachdem sie nach einem unvorhergesehenen Qualifying aus der Klassenposition 10 bzw. 11 gestartet waren.

Leider konnten die Plätze im zweiten Teil in der Dunkelheit und später im Regen nicht gehalten werden und so landeten die beiden Rennwagen auf Platz 9 und 10 in der Klasse.



Porsche
16.3.2019

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Sieg in Sebring: Porsche GT Team baut WM-Führung weiter aus

Rennen GTE, World Endurance Championship WEC, 6. Lauf in Sebring/USA

Mit einem Sieg beim 1.000-Meilen-Rennen in Sebring (USA) hat Porsche seine Führung in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC weiter ausgebaut. Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) erreichten im sechsten Saisonlauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC in Florida im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 den ersten Platz. Die Werksfahrerkollegen Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) fuhren in ihrem rund 510 PS starken Sportwagen aus Weissach auf Rang fünf. Das Duo im Fahrzeug mit der Startnummer 92 führt die Meisterschaft nach dem sechsten von acht Saisonrennen deutlich an. In der Herstellerwertung konnte Porsche seine Spitzenposition weiter ausbauen. In der GTE-Am-Klasse feierte das Team Dempsey Proton Racing den zweiten Sieg in Folge.

Das auf acht Stunden limitierte Rennen auf der 6,02 Kilometer langen Rennstrecke in Sebring verlief für Bruni und Lietz über weite Strecken ohne jegliche Zwischenfälle. Dank fehlerfreier Fahrt, guter Taktik und perfekter Arbeit des Teams konnte der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 auf dem zweiten Platz fahren. Einsetzender Regen rund 25 Minuten vor dem Ende machte einen zusätzlichen Boxenstopp notwendig, bei dem die Werksmannschaft von Manthey-Racing optimal arbeitete und das Fahrzeug von Bruni und Lietz an die Spitze brachte. Die siegreiche Fahrercrew verbesserte sich in der Meisterschaft auf den zweiten Platz. Ereignisreicher verlief das Rennen für die in der WM führenden Teamkollegen. Estre konnte die Spitze nach dem Start von der Pole-Position nicht verteidigen, kollidierte bei der anschließenden Aufholjagd mit einem Konkurrenten und wurde durch eine Stop-and-Go-Strafe erheblich zurückgeworfen. Die nur wenigen Überholmöglichkeiten auf der als 'Buckelpiste' bezeichneten Traditionsstrecke verhinderten eine Rückkehr an die Spitze des Feldes. Der Regen in der Schlussphase veränderte an dieser Situation nichts.

Klasse GTE-Am
In der Kategorie GTE-Am feierte das Team Dempsey Proton Racing einen weiteren Erfolg. Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Porsche Junior Julien Andlauer (Frankreich) und Christian Ried aus Schöneburg wurden im 911 RSR mit der Startnummer 77 für eine konstante und fehlerfreie Fahrt mit Platz eins belohnt. Das Porsche-Kundenteam Project 1 mit Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), dem US-Amerikaner Patrick Lindsey und Egidio Perfetti (Norwegen) verteidigte die Spitze in der Gesamtwertung mit Rang drei im Sebring-Rennen. Das Team Gulf Racing mit Porsche-Junior Thomas Preining (Österreich) und den beiden Briten Ben Barker und Michael Wainwright erreichte Rang vier. Das Auto mit der Startnummer 88 von Dempsey Proton Racing fuhren Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) und dessen Landsleute Giorgio Roda und Gianluca Roda auf den siebten Platz.

Stimmen der Sieger

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): "Es ist ein fantastisches Ergebnis für uns Fahrer und für Porsche insgesamt. Wie die Mannschaft uns beim letzten Stopp an die Spitze gebracht hat, war einfach sensationell. Das zeigt, wie einzigartig stark unsere Truppe ist. Dass wir bei der Rückkehr der WEC nach Sebring im 1.000-Meilen-Rennen gewinnen konnten, ist schon ein Hammer. Für mich persönlich geht es aber noch weiter: Es war mein erster Rennsieg für Porsche. Das bedeutet mir unheimlich viel."

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): "Am Ende hat der Regen den Segen gebracht. Gimmi hat das Auto bei nasser Strecke sicher auf der Bahn gehalten, das Team beim letzten Reifenwechsel unglaublich schnell gearbeitet. Das hat das Rennen entschieden. Für uns ist alles perfekt verlaufen. Ich freue mich sehr über unseren ersten Sieg in der laufenden Saison."

Matt Campbell (Porsche 911 RSR #77): "Die Bedingungen waren am Ende wirklich schwierig, aber wir haben den Sieg dennoch nach Hause gebracht. Ich bin wirklich erleichtert, denn im Regen kann schnell mal etwas schiefgehen. Unter dem Strich steht ein perfektes Resultat an einem großartigen Tag für Porsche. Bathurst und Sebring innerhalb von nur sechs Wochen zu gewinnen, ist wirklich traumhaft."

Ergebnis Rennen

Klasse GTE-Pro
1.   [# 91] Porsche GT Team | Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, 226 Runden
2.   [# 81] BMW Team MTEK | Tomczyk/Catsburg/Sims (D/NL/GB), BMW M8 GTE, 226 Runden, +0,816 Sek.
3.   [# 67] Ford Chip Ganassi Team UK | Priaulx/Tincknell/Bomarito (GB/GB/USA), Ford GT, 225 Runden
...
5.   [# 92] Porsche GT Team | Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 225 Runden

Klasse GTE-Am
1.   [# 77] Dempsey - Proton Racing | Ried/Andlauer/Campbell (D/F/AUS), Porsche 911 RSR, 221 Runden
2.   [# 54] Spirit of Race | Flohr/Castellacci/Fisichella (CH/I/I), Ferrari 488 GTE, 221 Runden, +12,538 Sek.
3.   [# 56] Team Project 1 | Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, 221 Runden, +20,084 Sek.
4.   [# 86] Gulf Racing | Wainwright/Barker/Preining (GB/GB/A), Porsche 911 RSR, 221 Runden, +20,151 Sek.
...
7.   [# 88] Dempsey - Proton Racing | Roda/Roda/Cairoli (I/I/I), Porsche 911 RSR, 219 Runden



BMW
12.3.2019

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»BMW M Motorsport Super Weekend« Teil eins: Das BMW Team MTEK fährt in Sebring auf das Podium

Der erste Teil vom »BMW M Motorsport Super Weekend« - mit je einem Lauf der FIA World Endurance Championship (WEC) und der IMSA WeatherTech SportsCar Championship - ist vorüber. Im sechsten Lauf der 'Super Season' der WEC in Sebring (USA) erreichte das BMW Team MTEK mit seinen beiden BMW M8 GTE die Plätze zwei und sieben in der LM GTE Pro-Klasse. Es war für die Mannschaft der erste Podestplatz seit dem WEC-Rennen in Fuji (JPN).

Nach 226 Runden und einem dramatischen Finale bei starken Regenfällen kam das Fahrzeug mit der Startnummer 81 auf der zweiten Position ins Ziel. Am Steuer hatten sich Martin Tomczyk (GER), Nick Catsburg (NED) und Alexander Sims (GBR), der am Freitag seinen 31. Geburtstag feierte, abgewechselt. Ihre Teamkollegen Augusto Farfus (BRA), António Félix da Costa (POR) und Bruno Spengler (CAN) erreichten im Schwesterauto mit der Nummer 82 den siebten Rang. Der Sieg ging an den Porsche mit der Startnummer 91.

Im actionreichen ersten Rennabschnitt konnten sich beide BMW Fahrer-Trios rasch nach vorn arbeiten. Farfus führte das Feld am Ende seines Stints an, nachdem er vom vierten Platz gestartet war. Die Startnummer 81 ging gut zwei Stunden vor dem Ende erstmals in Führung. Erst beim letzten Stopp im Regen büßte Schlussfahrer Catsburg noch eine Position ein.

Im gesamten Rennverlauf hatten die Fahrzeuge der GTE-Kategorie eng beieinander gelegen, immer wieder wechselten die Positionen - sei es durch Überholmanöver oder durch die unterschiedlichen Boxenstopp-Strategien.

Am Samstag geht das »BMW M Motorsport Super Weekend« in die zweite Runde. Dann steht für das BMW Team RLL der zweite Lauf in der IMSA-Serie auf dem Programm. Nach dem Sieg in Daytona (USA) gehen die beiden BMW M8 GTE in Sebring von den Positionen sechs und sieben ins Rennen.

Stimmen zum WEC-Rennen in Sebring:

Martin Tomczyk (#81 BMW M8 GTE, Platz 2): "Wir alle drei hatten ein reibungsloses Rennen, und wir können mit unserer Performance wirklich zufrieden sein. Das Auto war sehr gut, vor allem, als es dann dunkel wurde. Der Regen hat uns etwas geholfen, aber nicht genug. Wir waren kurz vor unserem ersten WEC-Sieg, aber auch das Podium ist großartig für das Team und mich."

Bruno Spengler (#82 BMW M8 GTE, Platz 7): "Es war eine sehr gute Woche, und ich habe mich riesig gefreut, mein erstes WEC-Rennen zu fahren. Für mich war das eine neue Herausforderung. Wieder mit meinem früheren DTM-Team zusammenzuarbeiten, hat Spaß gemacht, auch wenn am Ende nicht das Ergebnis herausgekommen ist, das wir uns gewünscht haben. Glückwunsch an das Team zum Podium."



WEC
15.3.2019

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Qualifying in Sebring: Toyota (LMP1) und Porsche (LMGTE) vorne



Toyota
14.3.2019

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Amerikanisches Abenteuer geht weiter für Toyota Gazoo Racing

Die Vorbereitungen von TOYOTA GAZOOO Racing auf die 1000 Meilen von Sebring haben mit den ersten offiziellen Trainingssitzungen für den sechsten Lauf der FIA World Endurance Championship (WEC) 2018-2019 einen höheren Gang eingelegt.

Vor einer bereits beachtlichen Anzahl von Zuschauern erzielte der [# 7] TS050 HYBRID von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im zweiten Training die schnellste Rundenzeit von 1:41,730 Min., mit dem [# 8]-Auto von Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso im zweiten Durchgang, 0,532 Sekunden zurück.

Obwohl die Wetterbedingungen ähnlich wie am Testwochenende waren, heiß und sonnig, hatte sich die Streckenoberfläche aufgrund von Gummiablagerungen bei den Testsitzungen anderer Rennserien dramatisch verändert, wobei sechseinhalb Stunden Betrieb bereits abgeschlossen waren, bevor das WEC-Feld zum ersten Training auf die Strecke ging.
Neben stärkeren Winden zwangen die Streckenverhältnisse beide Fahrzeuge, ihr Setup entsprechend anzupassen, und die Rundenzeiten waren etwas geringer als beim Wochenendtest, da das Team weitere Fortschritte bei der Feinabstimmung des Setups auf die Rennbedingungen machte.

Das zweite Training begann in der Dämmerung, und bald fuhren die Autos in der Dunkelheit, um sie auf die Bedingungen vorzubereiten, denen sie im Qualifying und im Rennen ausgesetzt sein werden. Eine weitere produktive und störungsfreie Session führte dazu, dass die Gesamtkombination beider Autos auf 181 Runden (1.089 km), stieg.

José's schnellste Runde heute war schneller als der bisherige Rundenrekord in der Qualifikation, und eine Wiederholung davon am Donnerstagabend, wenn über die Startaufstellung für das 34er-Feld entschieden wird, würde TOYOTAs Namen in die offiziellen Rekordbücher von Sebring eintragen.

Ergebnisse der beiden freien Trainings:

      
Freies Training Nr.1Freies Training Nr. 2
PlatzSt NrTeam/FahrerZeitRunden St NrTeam/FahrerZeitRunden
1.#8 TOYOTA GAZOO Racing
Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima Fernando Alonso
1min 41.957secs41#7 TOYOTA GAZOO Racing
Mike Conway, Kamui Kobayashi José María López
1min 41.730secs45
2.#7 TOYOTA GAZOO Racing
Mike Conway, Kamui Kobayashi José María López
+0.549secs47#8 TOYOTA GAZOO Racing
Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima Fernando Alonso
+0.532secs48
3.#1 Rebellion
(Jani/Beche/Senna)
+1.595secs21#17 SMP
(Sarrazin/Orudhzev/Isaakyan)
+1.279secs34
4.#3 Rebellion
(Berthon/Laurent/Menezes)
+1.707secs34#11 SMP
(Aljoshin/Petrov/Hartley)
+1.289secs31
5.#11 SMP
(Aljoshin/Petrov/Hartley)
+1.886secs33#3 Rebellion
(Berthon/Laurent/Menezes)
+1.632secs36
6.#17 SMP
(Sarrazin/Orudhzev/Isaakyan)
+2.343secs33#1 Rebellion
(Jani/Beche/Senna)
+2.334secs40


Project 1
13.3.2019

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Sebring


 

Die [# 56] kann doch noch starten bei den 1000 Miles Sebring

Trotz des Feuerunfalls am Sonntag steht schon der "Neue" im Sebring-Fahrerlager.

Das kann nur der Motorsport - DHL, FIA WEC, Porsche und Herberth Motorsport haben den Transport möglich gemacht. Unsere Crew hat blitzschnell und sauber gearbeitet, sodass der zweite RSR bereits jetzt bei der technischen Abnahme steht. Team-Inhaber Hans-Bernd Kamps meint: "Es gibt sie noch, die Hilfsbereitschaft in der Motorsport-Familie." - Daumen hoch !

Hier rollt "der Neue" zur technischen Abnahme in Sebring !



Aston Martin
13.3.2019

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Sebring


 

Aston Martin will einen starken Start ins Jahr 2019 in Sebring erreichen

Aston Martin Racing beginnt sein Rennprogramm 2019 mit großen Hoffnungen auf eine starke Wettkampfserie in der FIA World Endurance Championship (WEC), da es eine willkommene Rückkehr in die Vereinigten Staaten auf den legendären Sebring Raceway zum Lauf der »1000 Miles of Sebring« ist.

Einzigartig ist, daß das achtstündige Rennen am Freitagnachmittag um 16:00 Uhr EST (21:00 Uhr MEZ) beginnt und bis in die Nacht dauert.

Das dänische Duo Nicki Thiim und Marco Sõrensen wird nach seinem chinesischen Sieg im Vantage GTE Pro Auto mit dem dreimaligen 24-Stunden-Klassensieger von Le Mans, Darren Turner (GB), der zuletzt im Juni in Le Mans im Auto Nr. 95 neben dem Paar fuhr, wieder in das Auto steuern. Turner's Sebring Rekord ist stark, nachdem er dort 2005 für Aston Martin Racing gewonnen hat und er freut sich darauf, wieder auf einer seiner Lieblingsstrecken zu fahren.

Turner ist nicht der einzige Aston Martin Racing-Pilot mit einem bemerkenswerten Sebring-Erfolg, Alex Lynn (GB), der sich das Vantage GTE Pro-Auto [# 97] mit Maxime Martin (BEL) teilt, gewann 2017 das 12-Stunden-Rennen in Sebring auf Anhieb. "Dieser Ort birgt einige ganz besondere Erinnerungen", sagte Lynn, "deshalb ist es für mich ein wichtiger Moment, mit Aston Martin Racing hierher zurückzukehren."



BMW
12.3.2019

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Sebring


 

Bumps Sebring


 

Poster Sebring

BMW Team MTEK und BMW Team RLL sind bereit für das 'BMW M Motorsport Super Weekend' in Sebring

Der sechste Lauf der 'Super Season' in der FIA World Endurance Championship (WEC) und das zweite Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2019 (IMSA-Serie): Beide werden am kommenden Wochenende (14. bis 16. März) in Sebring (USA) ausgetragen. Bei der Veranstaltung gehen zahlreiche BMW Rennwagen in insgesamt drei verschiedenen Rennen an den Start.

Am Freitag, 15. März, bestreitet das BMW Team MTEK mit seinen beiden BMW M8 GTE die '1000 Miles of Sebring' der WEC. Die Stammbesetzung des [# 81] BMW M8 GTE, Nick Catsburg (NED) und Martin Tomczyk (GER), wird dabei durch Alexander Sims (GBR) verstärkt. Augusto Farfus (BRA) und António Félix da Costa (POR) treten im [# 82] Schwesterfahrzeug an, zusammen mit BMW DTM-Fahrer Bruno Spengler (CAN), der in Sebring sein WEC-Debüt geben wird. Die Mannschaft aus München (GER) nimmt zum ersten Mal an einem Rennen in den USA teil. Doch am vergangenen Wochenende hat das Team über 2.300 Testkilometer absolviert und fühlt sich gut gerüstet.

Stimmen vor dem 'BMW M Motorsport Super Weekend' in Sebring

Martin Tomczyk (WEC [# 81] BMW M8 GTE): "Es ist toll, nach Sebring zurückzukommen, nachdem ich dort 2017 in der IMSA-Serie angetreten bin. Jetzt dort im WEC-Rennen '1000 Miles of Sebring' an den Start zu gehen, ist großartig. Es ist eine ganz besondere Rennstrecke - die älteste in Florida - und gehört zu den Lieblingsstrecken jedes Fahrers. Die Veranstaltung mit gleich zwei großen Meisterschaften wird eine Herausforderung, aber ich freue mich, ein Teil davon zu sein und zu zeigen, was der BMW M8 GTE kann."

Nick Catsburg (WEC [# 81] BMW M8 GTE): "Sebring ist eine unglaublich unebene Strecke, und teilweise ist der Belag noch aus Beton. Das ist heftig für die Autos und die Reifen. Wir sagen immer: 'Wenn du hier ein Langstreckenrennen überstehst, gelingt dir das überall.' Im vergangenen Jahr beendete der BMW M8 GTE das 12-Stunden-Rennen hier auf dem zweiten Platz. Wir wissen also, dass er die Distanz gehen kann. Ich freue mich auf das erste 1000-Meilen-Rennen und hoffe, dass wir den Erfolg des BMW M8 GTE wiederholen können."

Augusto Farfus (WEC [# 82] BMW M8 GTE): "Sebring ist eine unglaubliche Strecke. Sie bietet eine gute Mischung aus langsamen und mittelschnellen Kurven, und die letzte Kurve ist wirklich etwas ganz Besonderes. Es ist eine der welligsten Strecken der Welt. Und es ist ein legendärer Kurs, auf dem viele Stars des Rennsports bereits gewonnen haben. Ich hoffe, dass uns dies an diesem Wochenende mit dem BMW M8 GTE gelingt."

Bruno Spengler (WEC [# 82] BMW M8 GTE): "Ich freue mich sehr auf mein Debüt in der WEC und auf meinen ersten Einsatz im BMW M8 GTE. Sebring ist eine Strecke, die ich sehr mag. Ich bin hier 2016 in der IMSA-Serie gefahren. Damals haben wir im 12-Stunden-Rennen den zweiten Platz belegt. Ich freue mich auf die Herausforderung und darauf, gemeinsam mit Augusto und António sowie dem BMW Team MTEK, für das ich in der DTM gefahren bin, an den Start zu gehen."



Porsche
11.3.2019

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Porsche peilt bei Sebring-Rückkehr der FIA WEC den Sieg an

Vorschau, World Endurance Championship WEC, 6. Lauf in Sebring/USA

Porsche tritt beim ersten Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC seit 2012 in Sebring (USA) als Tabellenführer an. Das Werksteam mit seinen beiden rund 510 PS starken Porsche 911 RSR liegt nach fünf von acht Saisonläufen sowohl in der Hersteller- als auch in der Fahrer- und Teamwertung auf dem ersten Platz. Drei Kundenteams aus der GTE-Am-Kategorie bringen vier weitere baugleiche Fahrzeuge an den Start. Weil der Event in Florida vom 13. bis 16. März gemeinsam mit der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship stattfindet, starten diesmal insgesamt sogar acht Porsche 911 RSR auf der legendären Rennstrecke von Sebring.

Das Rennen
Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gastierte seit ihrer Gründung bislang nur einmal in Sebring. In der Saison 2012 fuhren die Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Patrick Pilet (Frankreich) auf Platz zwei. In der langen Geschichte des Langstreckensports in Sebring ist Porsche der mit Abstand erfolgreichste Hersteller. Insgesamt 18 Gesamtsiege gehen auf das Konto der Marke aus Weissach. Den bislang letzten Triumph fuhr Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) 2008 gemeinsam mit den Franzosen Romain Dumas und Emmanuel Collard am Steuer des Porsche RS Spyder ein.

Die Fahrer des Porsche GT Teams
Mit der Startnummer 91 gehen Richard Lietz und Gianmaria Bruni (Italien) in das Rennen über 1.000 Meilen (oder acht Stunden). Das Fahrerduo im Porsche 911 RSR hatte im vergangenen Lauf der Super Season 2018/2019 in Shanghai den zweiten Platz errungen. Das baugleiche Schwesterauto mit der Startnummer 92 teilen sich die Le-Mans-Champions Kévin Estre aus Frankreich und der Däne Michael Christensen. Nach Siegen beim 24-Stunden-Klassiker in Frankreich und in Fuji (Japan) sowie Podestplätzen in allen weiteren bisherigen Saisonläufen führen die beiden Porsche-Werksfahrer die GTE-Pro-Klasse deutlich an.

Die Kundenteams
Drei Kundenteams setzen vier weitere 911 RSR in der Kategorie GTE-Am ein. Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich), Christian Ried aus Schöneburg und Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) starten mit der Nummer 77. Im baugleichen, rund 510 PS starken Schwesterauto von Dempsey Proton Racing mit der Startnummer 88 fährt ein italienisches Fahrertrio: Porsche Young Professional Matteo Cairoli teilt sich das Cockpit mit dem Vater-Sohn-Gespann Gianluca und Giorgio Roda. Für Project 1 pilotieren Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), der Amerikaner Patrick Lindsey und Egidio Perfetti (Norwegen) den 911 RSR mit der Nummer 56. Die beiden Briten Michael Wainwright und Ben Barker wechseln sich mit Porsche Junior Thomas Preining (Österreich) im Neunelfer des britischen Kundenteams Gulf Racing (Startnummer 86) ab.

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR feierte 2017 in Silverstone sein Debüt in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. In der laufenden Super Season 2018/2019 belegte der Rennwagen aus Weissach in Le Mans die ersten beiden Plätze in der Kategorie GTE-Pro und holte den Klassensieg in der GTE-Am. Der wassergekühlte Vierliter-Boxermotor basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 und leistet je nach Restriktor rund 510 PS. In Le Mans gingen die Startnummern 91 und 92 in historischen Sonderdesigns an den Start.

Die Zeiten
Der sechste Saisonlauf in Sebring beginnt am Freitag, 15. März 2019, um 16:00 Uhr Ortszeit (21:00 Uhr MEZ) und führt über eine Distanz von 1.000 Meilen oder alternativ über 8 Stunden, was wahrscheinlicher ist.

Das Rennen im TV und Internet
Das Langstreckenrennen in Sebring ist als kostenloser Livestream von 20:30 bis 05:30 Uhr (MEZ) auf www.sport1.de zu sehen. Sport 1 zeigt den Lauf zudem von 23:45 Uhr bis 00:45 Uhr im Free-TV. Auf dem kostenpflichtigen Sender Sport 1 Plus wird das Rennen von 20:30 Uhr bis 23:30 Uhr und von 03:00 Uhr bis 05:30 Uhr übertragen. Darüber hinaus ist das gesamte Rennen im kostenpflichtigen Eurosport Player zu sehen. Der Pay-TV-Sender Motorsport.TV zeigt das Langstreckenrennen von 20:45 bis 05:15 Uhr. Die FIA WEC App bietet gegen Gebühr das komplette Rennen als Livestream plus aktueller Zeitnahme.



Toyota
8.3.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Erster WEC-Lauf nach viermonatiger Winterpause
  • Toyota debütiert bei den 1.000 Meilen von Sebring
  • Ausbau der WM-Führung bei Fahrern und Herstellern im Visier

Toyota Gazoo Racing unterwegs in Florida

Endspurt in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft

Toyota Gazoo Racing kehrt auf der Langstrecke aus der Winterpause zurück: Mit den 1.000 Meilen von Sebring (15. März 2019) geht die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in die nächste Runde. Nach dem Doppelsieg in Schanghai peilt der japanische Automobilhersteller beim sechsten und drittletzten Lauf der Supersaison 2018/19 den fünften Saisonsieg an - und will so die WM-Führung bei Fahrern und Herstellern weiter ausbauen.

Der Abstecher nach Florida ist eine Premiere: Erstmals gastiert Toyota im Rahmen der WEC in Sebring. Doch völlig unbekannt ist die knapp 6,02 Kilometer lange Strecke im Sunshine State nicht: Neben ausgiebigen Testfahrten über 4.000 Kilometer im Februar durfte sich die Marke sogar schon in die hiesigen Siegerlisten eintragen. Juan Manuel Fangio II und Andy Wallace konnten im Eagle Mark III Toyota 1992 und 1993 die 'Zwölf Stunden von Sebring' gewinnen, die in diesem Jahr im Anschluss an die WEC ausgetragen werden. Dadurch startet das WEC-Rennen auch schon am Freitagnachmittag - ein Novum.

Ebenfalls neu ist die Boxengasse: Wie viele Langstreckenrennen in Übersee verfügt Sebring über die sogenannte 'American Wall' - eine Wand, die Werkstattbereich und Boxengasse voneinander trennt. Um sich auf dieses für die WEC ungewöhnliche Konzept vorzubereiten, haben Mechaniker von Toyota GAZOO Racing in Köln mit einem Modell der Sebring-Boxenanlage geübt.

Auch für die Fahrer ist Sebring weitgehend Neuland. Während Kamui Kobayashi vollständiger Rookie ist, konnten die anderen beiden Piloten des Toyota TS050 Hybrid #7, Mike Conway und José María López, zumindest schon Rennerfahrung sammeln. Conway wurde in den letzten beiden Jahren sogar zweimal Dritter beim Zwölf-Stunden-Rennen.

Bei den WM-Führenden im zweiten Toyota Boliden mit der Startnummer acht sieht es ähnlich aus: Kazuki Nakajima und Fernando Alonso feiern ihr Debüt auf dem ehemaligen Flugfeld. Sébastien Buemi startete zwar schon 2017 vor Ort, sah aber nicht die Zielflagge.

Die letzten Vorbereitungen folgen dieses Wochenende mit dem offiziellen WEC-Test, wo alle Wettbewerber nochmals zwei Tage lang Erfahrung sammeln können. Am Mittwoch stehen die freien Trainings an.

"Sebring läutet den Endspurt der Saison 2018/19 ein, wir haben noch drei wichtige Rennen vor uns. Unser klares Ziel ist es, die Weltmeisterschaft zu holen und Le Mans erneut zu gewinnen", erklärt Teampräsident Hisatake Murata. "Dies wird unser erstes Rennen in Sebring und eine spannende Herausforderung für Team und Fahrer gleichermaßen. Ich habe so viel von der besonderen Atmosphäre dort gehört, dass ich es kaum erwarten kann, sie selbst zu erleben. Ich hoffe, wir können den amerikanischen Fans ein spannendes Rennen bieten."



Ford
8.3.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der sechste von acht Läufen der Langstrecken-WM-"Supersaison" heizt mit einem Achtstundenrennen im US-amerikanischen Sebring die Vorfreude auf Le Mans an
  • Stefan Mücke aus Berlin und Teamkollege Olivier Pla (F) reisen als Zweitplatzierte der Fahrerwertung nach Florida und erhalten Verstärkung durch Billy Johnson (USA)
  • Andy Priaulx und Harry Tincknell (beide GB) wollen mit dem zweiten Ford GT das Ruder in der Langstrecken-Weltmeisterschaft herumreißen
  • 1000 Meilen von Sebring beginnen am nächsten Freitag um 21.00 Uhr deutscher Zeit
  • IMSA-Werksteam von Ford Chip Ganassi startet am Samstag um 15.40 Uhr (MEZ) mit zwei weiteren Ford GT zum 12-Stunden-Klassiker auf der gleichen Strecke

WEC-Team von Ford freut sich auf die 1000 Meilen von Sebring und das Wiedersehen mit den IMSA-Kollegen

Die "Supersaison" der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) biegt in die entscheidende Phase ein: Die beiden Ford GT des britischen Arms von Ford Chip Ganassi Racing (CGR) gehen am dritten März-Wochenende auf dem traditionsreichen Sebring Raceway in Florida an den Start und treffen auf dem ehemaligen Militärflughafen auf einen ungewöhnlichen Zeitplan. Das 1000-Meilen-Rennen beginnt bereits am Freitagnachmittag um 16:00 Uhr Ortszeit (21:00 Uhr MEZ) und erstreckt sich über eine Dauer von acht Stunden bis Mitternacht. Und wenn die WEC-Teams bereits wieder ihre Sachen packen, dürfen sich die Zuschauer auf das zweite Highlight des Wochenendes freuen: Um 10:40 Uhr (15:40 Uhr MEZ) am Samstagmorgen beginnen die 12 Stunden von Sebring.
Auch bei dem Langstreckenklassiker der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie sind zwei Ford GT mit von der Partie. Sie werden eingesetzt vom US-Werksteam von CGR.

Das 1000-Meilen-Rennen der Langstrecken-WM ist Lauf sechs von acht der sogenannten Supersaison. Anschließend stehen noch die 6 Stunden von Spa-Francorchamps und ein zweites Mal die 24 Stunden von Le Mans auf dem Programm. Ford CGR schickt mit dem Duo Stefan Mücke (Berlin)/Olivier Pla (F) die beiden Zweitplatzierten der Fahrerwertung in die USA. Sie erhalten im Ford GT mit der Startnummer 66 wieder Verstärkung durch den US-Amerikaner Billy Johnson. Im Schwesterauto mit der [# 67] greifen erneut Andy Priaulx und Harry Tincknell (beide GB) ins Steuer. Ihnen steht mit dem Kalifornier Jonathan Bomarito ein neuer Teamkollege zur Seite.

"Sebring ist eine ganz spezielle Rennstrecke", erläutert der 37-jährige Mücke. "Ein Teil führt über einen alten Flugplatz, der Fahrbahnbelag ist sehr wellig. Wir konnten im Februar an Ort und Stelle bereits testen, das war sehr wichtig: Es hat uns einen Eindruck von dem vermittelt, was uns erwartet, und uns jene Bereiche aufgezeigt, in denen wir uns noch verbessern müssen. Tatsächlich verbinde ich mit Sebring viele schöne Erinnerungen, der Kurs zählt zu meinen Lieblingsstrecken. Das Rennen verspricht sehr interessant zu werden: Wir starten nachmittags und fahren bis tief in die Nacht. Dies bringt einen großen Temperaturabfall mit sich, der sich auf die Balance der Autos und auf die Reifenwahl auswirken wird. Ich freue mich schon darauf, wieder im Ford GT zu sitzen und das letzte Drittel der Saison in Angriff nehmen zu können."

"Rennen in Sebring sind immer anstrengend und herausfordernd", weiß Priaulx. Der 45-Jährige liegt zusammen mit seinem britischen Teamkollegen aktuell auf Rang acht der Fahrerwertung. "Der Kurs ist eng und buckelig, eigentlich gibt es für alle nie genug Platz auf der Strecke. Darum kommt es so sehr darauf an, immer voll anzugreifen und voll konzentriert zu bleiben, um Fehler zu vermeiden - so wie wir das auf anderen Kursen auch machen. Speziell im Dunklen ist es schwierig, dafür verbreiten die vielen begeisterten Fans immer eine tolle Atmosphäre. 2011 habe ich in Sebring zusammen mit Dirk Müller und Joey Hand bereits das 12-Stunden-Rennen gewonnen."

"In Sebring steht uns von Ford ein weiteres großartiges Wochenende bevor", erwartet Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das Motorsport-Engagement des Autoherstellers. "Neben unserem WEC- geht auch unser IMSA-Team an den Start, wenn auch in getrennten Rennen. Dies macht es für uns noch aufregender. Wie immer setzen wir uns Siege in den Klassen LMGT und GTLM zum Ziel. Ich hoffe, dass sich die von uns in Sebring durchgeführten Testfahrten in diesem Sinne auszahlen werden."



24H Le Mans
1.3.2019

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»24H Le Mans« --- Die vorläufige Starterliste mit 60 Teams

Heute wurde die komplette Starterliste zum 24-Stunden-Rennen 2019 in Le Mans vom ACO veröffentlicht.

Die Starterliste:
vorl. Starterliste Le Mans


WEC
27.2.2019

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»1000 Miles of Sebring« --- Die vorläufige Starterliste

Die Nennliste zu den »1000 Miles of Sebring« wurde jetzt nochmal überarbeitet und die Fahrernamen sind komplett enthalten. Fast alle Teams haben 3 Fahrer nominiert - nur Porsche (LMGTE Pro) und und Aston Martin [# 97] benennen 2 Fahrer.

Mittlerweile ist das DHL-Transportschiff mit 70+17 Container von Shanghai abgehend in Florida eingetroffen und der Aufbau des Sebring-Fahrerlagers hat begonnen.

Die Starterliste:
vorl. Starterliste Sebring


WEC
21.2.2019

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29 Teams kommen zum Test am 9. - 10. März nach Sebring

Die vorläufige Teilnehmerliste für die gemeinsame Testsitzung der WEC am 9. und 10. März - nur 16 Tage entfernt - wurde veröffentlicht. Von den 34 Autos, die den Start der 1000 Meilen von Sebring antreten sollen, werden 29 den zweitägigen Test nutzen, um die Strecke zu erlernen und die Bodenunebenheiten zu respektieren! Die erste WEC-Trainingssitzung findet am Mittwoch, den 13. März, in nur 20 Tagen statt.

Hier die Starterliste:
vorl. Starterliste Testsession Sebring


ByKolles / Gibson / H.J. Hilger
15.2.2019

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GL458 GL458

ByKolles jetzt mit Gibson LMP1-Motor GL458 in der WEC

Gibson Technology unterzeichnet LMP1-Motorenvertrag mit ByKolles Racing

Nach den Problemen mit dem Motor-Zulieferer NISMO-Motor schwenkt jetzt ByKolles um auf den Gibson LMP1-Motor Typ GL458. Allerdings wird dieser Motorschwenk erst für das 6h-Rennen in Spa und natürlich zu den 24h Le Mans wirksam. In Sebring wird ByKolles im nächsten Monat fehlen.

Dieser Motortyp wird bereits von Rebellion und Dragonspeed eingesetzt. Details zum Motor: Konfiguration: 90 Grad V8 | Hubraum: 4500 ccm | Gewicht: 127 kg

Britische Motoren konkurrieren auf Topniveau in der WEC

Gibson Technology freut sich, einen neuen Vertrag mit ByKolles Racing über die Lieferung von LMP1-Motoren für die Supersaison der Langstrecken-Weltmeisterschaft bekannt zu geben. Das private LMP1-Team wird ein von ByKolles entwickeltes und gebautes Chassis betreiben, das vom Gibson GL458-Motor angetrieben wird. Zu dieser Spitzenkategorie der WEC gehört die Teilnahme an den schweren, weltberühmten 24 Stunden von Le Mans.

Der neue LMP1-Motor von Gibson basiert auf dem erfolgreichen LMP2-Motor. Die Produktion des GL458 findet im hochmodernen Gibson-Werk in Repton statt, wobei der erste Motor im April für einen Shakedown an ByKolles Racing geliefert werden soll und im Mai in Spa an den Start geht.

Alle LMP2-Teams in WEC, ELMS, Le Mans 24 Hour und IMSA in den USA werden derzeit von Gibson-Motoren angetrieben, wobei bisher über 1,1 Millionen Kilometer mit den GK428-Motoren zurückgelegt wurden.

GL458

ByKolles Teamchef Manfredi Ravetto kommentierte dies: "Jeder sah die harte Zeit, die wir an den letzten Rennwochenenden erleiden mussten, und es ist an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass ein Gibson-powered ByKolles Enso uns mit den Ergebnissen belohnen wird, die unsere unermüdliche Arbeit und unsere Investitionen verdienen. Es ist eine große Herausforderung, bereit für Spa zu sein, aber unser kleines und engagiertes Team in Greding liebt diese Herausforderungen, wie wir es bereits in der F1 und WEC bewiesen haben."

John Manchester, Operations Director von Gibson Technology: "Alle bei Gibson Technology sind erfreut, dass unsere Triebwerke von einem weiteren hochkarätigen Team ausgewählt wurden. Wir alle freuen uns darauf, Teil dieser neuen Phase in der Geschichte von ByKolles Racing zu sein, die es uns ermöglichen wird, unsere Motorentechnologie weiterzuentwickeln, um gegen einige der führenden Sportwagen- und Motorenhersteller im weltweiten Sportwagenrennsport anzutreten."



WEC
11.2.2019

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Heute wurden die ersten 42 Teams veröffentlicht. Es handelt sich um die eingeschriebenen Teilnehmer der WEC, Teilnehmer der 24h Lemans 2018 mit guten Ergebnissen, der ELMS und der WeatherTech SportsCar Championship.
Die offizielle Liste der 60 Teams plus der 10 Ersatzteams wird erst am 1. März bekannt gegeben

24h Le Mans: erste Starterliste veröffentlicht

Start-Nr.TeamNat.FahrzeugFahrer
LMP1 (8 Fahrzeuge)
1 REBELLION RACING CHE REBELLION R13 - GIBSON JANI, LOTTERER, SENNA
3 REBELLION RACING CHE REBELLION R13 - GIBSON LAURENT, BERTHON, MENEZES
4 BYKOLLES RACING TEAM AUT ENSO CLM P1/01 - NISMO DILLMANN
7 TOYOTA GAZOO RACING JPN TOYOTA TS050 - HYBRID CONWAY, KOBAYASHI, LOPEZ
8 TOYOTA GAZOO RACING JPN TOYOTA TS050 - HYBRID BUEMI, NAKAJIMA, ALONSO
10 DRAGONSPEED ** USA BR ENGINEERING BR1 - GIBSON HEDMAN, HANLEY, VAN DER ZANDE
11 SMP RACING RUS BR ENGINEERING BR1 - AER PETROV, ALJOSHIN, BUTTON
17 SMP RACING RUS BR ENGINEERING BR1 - AER SARRAZIN, ORUDZHEV, SIROTKIN
LMP2 (9 Fahrzeuge)
26 G-DRIVE RACING RUS ORECA 07 - GIBSON RUSINOV, ?, ?
28 TDS RACING FRA ORECA 07 - GIBSON PERRODO, VAXIVIERE, DUVAL
29 RACING TEAM NEDERLAND NLD DALLARA P217 - GIBSON VAN EERD, VAN DER GARDE, DE VRIES
31 DRAGONSPEED USA ORECA 07 - GIBSON GONZALEZ, MALDONADO, DAVIDSON
36 SIGNATECH ALPINE MATMUT FRA ALPINE A470 - GIBSON LAPIERRE, NEGRAO, THIRIET
37 JACKIE CHAN DC RACING CHN ORECA 07 - GIBSON HEINEMEIER HANSSON, ?, ?
38 JACKIE CHAN DC RACING CHN ORECA 07 - GIBSON TUNG, RICHELMI, AUBRY
43 RLR M SPORT/TOWER EVENTS GBR ORECA 07 - GIBSON FARANO, ?, ?
50 LARBRE COMPETITON FRA LIGIER JSP217 - GIBSON CREED, RICCI, ?
LMGTE Pro (10 Fahrzeuge)
51 AF CORSE ITA FERRARI 488 GTE EVO PIER GUIDI, CALADO, SERRA
66 FORD CHIP GANASSI TEAM UK USA FORD GT MÜCKE, PLA, ?
67 FORD CHIP GANASSI TEAM UK USA FORD GT PRIAULX, TINCKNELL, ?
71 AF CORSE ITA FERRARI 488 GTE EVO RIGON, BIRD, MOLINA
81 BMW TEAM MTEK DEU BMW M8 GTE CATSBURG, ?, ?
82 BMW TEAM MTEK DEU BMW M8 GTE FARFUS, ?, ?
91 PORSCHE GT TEAM DEU PORSCHE 911 RSR LIETZ, BRUNI, MAKOWIECKI
92 PORSCHE GT TEAM DEU PORSCHE 911 RSR CHRISTENSEN, ESTRE, VANTHOOR
95 ASTON MARTIN RACING GBR ASTON MARTIN VANTAGE AMR THIIM, SØRENSEN, ?
97 ASTON MARTIN RACING GBR ASTON MARTIN VANTAGE AMR MARTIN, LYNN, ?
LMGTE Am (15 Fahrzeuge)
54 SPIRIT OF RACE CHE FERRARI 488 GTE FLOHR, CASTELLACCI, FISICHELLA
56 TEAM PROJECT 1 DEU PORSCHE 911 RSR BERGMEISTER, LINDSEY, PERFETTI
60 KESSEL RACING CHE FERRARI 488 GTE SCHIAVONI, ?, ?
61 CLEARWATER RACING SGP FERRARI 488 GTE PEREZ COMPANC, GRIFFIN, CRESSONI
62 WEATHERTECH RACING USA FERRARI 488 GTE MACNEIL, ?, ?
70 MR RACING JPN FERRARI 488 GTE ISHIKAWA, BERETTA, CHEEVER
77 DEMPSEY-PROTON RACING DEU PORSCHE 911 RSR CAMPBELL, ?, ?
88 DEMPSEY-PROTON RACING DEU PORSCHE 911 RSR HOSHINO, RODA, CAIROLI
99 DEMPSEY-PROTON RACING DEU PORSCHE 911 RSR LONG, ?, ?
78 PROTON COMPETITION DEU PORSCHE 911 RSR CHEN, ?, ?
84 JMW MOTORSPORT GBR FERRARI 488 GTE COCKER, ?, ?
85 KEATING MOTORSPORTS USA FORD GT KEATING, BLEEKEMOLEN, FRAGA
86 GULF RACING GBR PORSCHE 911 RSR WAINWRIGHT, BARKER, ?
90 TF SPORT GBR ASTON MARTIN VANTAGE YOLUC, EASTWOOD, ?
98 ASTON MARTIN RACING GBR ASTON MARTIN VANTAGE DALLA LANA, LAMY, LAUDA


WEC
11.2.2019

Logo WEC


 

Zeitplan:
Das WEC-Training beginnt am Mittwoch, den 13. März, einschließlich eines Nachttrainings, wobei das Qualifying am Donnerstag, den 14. März ab 21:30 Uhr stattfindet und die grüne Flagge für die 1000 Meilen von Sebring am Freitag, den 15. März um 16:00 Uhr (Ortszeit) fällt.

1000 Miles of Sebring: Neue Starterliste veröffentlicht

ByKolles fehlt auf der neuen Sebring-Starterliste

Gegenüber der ersten veröffentlichten Starterliste vom 28.1.2019 hat sich die Anzahl der Teilnehmer von 35 auf 34 verringert. Es fehlt in der LMP1 der Bewerber ByKolles [# 4], der nicht starten kann. Er hat Probleme mit einem Zulieferer (NISMO-Motor).

Die aktualisierte Starterliste (Stand: 8.2.2019)

Weiter offen sind die beiden dritten Fahrer bei Ford Chip Ganassi Team UK [# 66] und [# 67] in der Klasse LMGTE Pro. Auch bei der [# 77], dem Dempsey-Porsche ist ein Fahrerplatz noch nicht besetzt.



WEC
7.2.2019

Logo WEC


 

Logo SMP


 

Brendon Hartley kehrt mit SMP Racing zur WEC zurück

Hartley

Während es wahrscheinlich keine große Überraschung war, den Russen Sergey Sirotkin kürzlich bei SMP Racing bestätigt zu sehen, werden die Nachrichten über Brendon Hartleys Platz in der Aufstellung viele begeistern und vielleicht sogar einige überraschen.
Der FIA-Endurance-Weltmeister 2015 und 2017 kehrt gerne zur WEC zurück, um Jenson Button bei den 1000 Meilen von Sebring und TOTAL 6 Stunden von Spa-Francorchamps zu ersetzen.

Der Neuseeländer wird neben Mikhail Aljoshin und Vitaly Petrov im BR Engineering BR1-AER Nr.11 teilnehmen. Hartley, 29, verbrachte 2018 damit, in der Formel 1 zu starten, bringt aber eine große Menge an relevanter Langstreckenerfahrung aus seiner Zeit mit dem Porsche LMP1-Team und davor im ELMS bei SMP Racing ein.

Brendon Hartley erläutert: "Ich freue mich sehr, bei den nächsten beiden WEC-Rennen in Sebring und Spa bei SMP Racing dabei zu sein. Das Team hat alle Voraussetzungen und eine großartige Fahrerliste, so dass ich denke, dass wir eine große Chance haben, um Podeste zu kämpfen. Es ist meine Rückkehr in die WEC und ich freue mich sehr darauf, wieder im Fahrerlager mit vielen bekannten Gesichtern zu sein."

Der 23-jährige Sirotkin arbeitet seit langem mit SMP zusammen. Das sagte er Autosport UK: "Ich bin sehr froh, dass ich die Ehre habe, die Farben der russischen Flagge auf dem russischen Prototyp als Teil des russischen SMP Racing Teams in der Langstrecken-Weltmeisterschaft zu verteidigen."



TOYOTA GAZOO Racing
7.2.2019

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Logo Toyota


 

Logo Toyota Gazoo Racing


 

WEC Saison 2019-2020 mit TOYOTA GAZOO Racing

Offizielle Mitteilung von Toyota:

  • TOYOTA GAZOO Racing wird in der WEC-Saison 2019-2020 mit zwei TS050 HYBRID-Modellen starten.
  • Die achte Saison beginnt mit den 4 Stunden von Silverstone am 1. September 2019 und endet mit den 24 Stunden von Le Mans am 13. und 14. Juni 2020.
  • Die Fahrerbesetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Damit ist klar, daß TOYOTA GAZOO Racing sowohl die 'Super Saison' 2018-2019 komplettieren wird und dann die Saison 2019-2020 bestreiten wird - und zwar mit ihren zwei TS 050 Hybrid Fahrzeugen. Für den Rest der 'Super Saison' 2018-2019 werden auch die Fahrer genannt: es sind Mike Conway (UK), Kamui Kobayashi (Japan) und José María López (Argentina) in der [# 7] und Sébastien Buemi (Switzerland), Kazuki Nakajima (Japan) und Fernando Alonso (Spain) in der [# 8].



WEC
4.2.2019

Logo WEC


 

Zeitplan:
Das WEC-Training beginnt am Mittwoch, den 13. März, einschließlich eines Nachttrainings, wobei das Qualifying am Donnerstag, den 14. März ab 21:30 Uhr stattfindet und die grüne Flagge für die 1000 Meilen von Sebring am Freitag, den 15. März um 16:00 Uhr (Ortszeit), (21 Uhr MEZ) fällt.

WEC 1000 Miles of Sebring am 15. März 2019



WEC
29.1.2019

Logo WEC


 

Zeitplan:
Das WEC-Training beginnt am Mittwoch, den 13. März, einschließlich eines Nachttrainings, wobei das Qualifying am Donnerstag, den 14. März ab 21:30 Uhr stattfindet und die grüne Flagge für die 1000 Meilen von Sebring am Freitag, den 15. März um 16:00 Uhr (Ortszeit) fällt.

Update 4.2.2019
André Lotterer im Rebellion [# 1] wird in Sebring nicht starten können, weil er zeitgleich einen Simulator-Test in der Formel E absolvieren muß. Der Ersatzpilot für ihn ist noch nicht bekannt gegeben worden.

1000 Miles of Sebring: Neue Starterliste veröffentlicht

Sergey Sirotkin auf der neuen Sebring-Starterliste

Ein herzliches WEC-Willkommen für den ehemaligen F1-Piloten Sergey Sirotkin, der sich dem LMP1-Team anschließt und Matevos Isaakyan im BR Engineering BR1-AER [# 17] des Teams mit Stéphane Sarrazin (FRA) und Egor Orudzhev (RUS) ersetzt. Sirotkin wird seinen zweiten WM-Start machen, sein Debüt machte er bei den 24 Stunden von Le Mans 2017 mit SMP Racing, und es wird sein erstes Rennen in Sebring sein. SMP Racing wird in Kürze bekannt geben, wer Jenson Button in der [# 11] seines Langstrecken-Renn-Debüts ersetzen wird, da der Brite aufgrund von einem anderen Renneinsatz (japanische Super GT-Serie) nicht in den USA starten kann.

Die aktualisierte Starterliste

Weitere Änderungen
- LMP1: [# 3] Rebellion R13 Gibson mit dem Franzosen Nathanaël Berthon
- LMP2: [# 37] Jackie Chan DC Racing mit den neuen Fahrern David Heinemeier Hansson, Jordan King und Will Stevens
- LMGTE Pro: [# 64] Corvette Racing mit Jan Magnussen, Antonio Garcia plus Mike Rockenfeller
- LMGTE Am: [# 90] Aston Martin mit Salih Yoluc, Charlie Eastwood und Jonny Adam.



Brabham / PMW / Sam Peters
11.1.2019

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Logo Brabham Automotive


 

Brabham kehrt zum internationalen Rennsport und zu den 24 Stunden von Le Mans zurück

Der australische Hersteller Brabham Automotive hat angekündigt, dass er zum internationalen Rennsport zurückkehren wird. Nach der Markteinführung des BT62-Track-Car im Jahr 2018 hat sich der Automobilhersteller nun zu einem Werksrennteam und einem mehrjährigen Motorsportprogramm bekannt. Die Entwicklungsarbeiten sind bereits im Gange.

Ziel des Teams sind die 24-Stunden von Le Mans und die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in den Jahren 2021-2022, wo sie in der GTE-Klasse antreten wollen. Der Einsatz wird intern von Brabham Automotive und seinen kommerziellen Partnern und Sponsoren durchgeführt und finanziert.

Seit einigen Monaten läuft ein umfangreicher Testplan zur Entwicklung des BT62 für den Hochleistungs-Langstreckensport. Es wird von David Brabham, dem Geschäftsführer und leitenden Testfahrer von Brabham Automotive, geleitet.
"Die Rückgabe des Namens Brabham an Le Mans ist etwas, woran ich seit Jahren arbeite, daher ist es fantastisch, diese Ankündigung heute zu machen. Brabham Automotive hat sein erstes Auto, den BT62, erst im Mai 2018 auf den Markt gebracht, so dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, um uns das Recht zu verdienen, in Le Mans wieder am Start zu sein. Diese Arbeit beginnt jetzt mit einem langfristigen Renneinsatz", sagte Brabham.

"Wir freuen uns darauf, den BT62 und zukünftige Produkte zu entwickeln und gleichzeitig ein erstklassiges, wettbewerbsfähiges Rennteam um die führenden Ingenieure und Produktionstalente herum aufzubauen, die wir in diesem Geschäft haben."

Weitere Details zum Sportwagenprogramm, zum Personal und zum GTE-Fahrzeug werden nach der endgültigen Bestätigung der Reglements und Anmeldungen freigegeben. Die Marke hat bestätigt, dass es sich bei dem Herausforderer um einen originalen Brabham handeln wird, der auf der Entwicklung des BT62-Chassis basiert, das bereits nach den modernen FIA-Sicherheitsstandards entwickelt und gebaut wurde.

Brabham Automotive hat auch die Absicht dargelegt, in untergeordneten Serien zu konkurrieren und in Zukunft Kundensportmöglichkeiten zu bieten.



Porsche
9.12.2018

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Logo 24H Le Mans


 

Logo Porsche


 

Porsche mit vier Werkswagen bei den 24 Stunden von Le Mans 2019

Im Rahmen der Motorsportgala 'Night of Champions' hat Porsche die weltweiten Erfolge seiner Teams und Fahrer in der Saison 2018 gewürdigt. Gleichzeitig verkündete der Vorstand die intensive Fortsetzung der weltweiten GT-Programme sowie eine Reihe von Neuerungen.

Bekenntnis zu Le Mans

Bei der 87. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Le Mans tritt Porsche erneut mit vier Werksautos an. Die beiden Porsche GT Teams aus der FIA WEC und der IMSA WeatherTech Championship betreuen jeweils zwei der rund 510 PS starken GT-Renner aus Weissach. Das Cockpit der Startnummer 91 teilen sich Gianmaria Bruni, Richard Lietz und Frédéric Makowiecki. In der Nummer 92 treten die Titelverteidiger Kévin Estre, Michael Christensen und Laurens Vanthoor an. Patrick Pilet, Nick Tandy und Earl Bamber gehen mit der Nummer 93 an den Start. Im 911 RSR mit Startnummer 94 kommen die Youngster Sven Müller, Mathieu Jaminet und Dennis Olsen zum Einsatz. Auch die Kundenteams in der GTE-Am-Klasse werden ähnlich stark aufgestellt sein wie 2018. Zum ersten Mal in der Geschichte der FIA World Endurance Championship markieren die 24 Stunden von Le Mans das Saisonfinale der Meisterschaft.

    Die Fahrzeugbesatzungen:
  • [# 91] Gianmaria Bruni | Richard Lietz | Frédéric Makowiecki
  • [# 92] die Titelverteidiger Kévin Estre | Michael Christensen | Laurens Vanthoor
  • [# 93] Patrick Pilet | Nick Tandy | Earl Bamber
  • [# 94] die Youngster Sven Müller | Mathieu Jaminet | Dennis Olsen
Porsche Werksfahrer 2019

Kader mit Klasse
Bei seinem Werksfahrerkader setzt Porsche auf Kontinuität. Alle Werksfahrer, die 2018 teil des Aufgebots waren, haben auch für 2019 einen Vertrag. Gleiches gilt für alle Porsche Young Professionals. Einziger Neuzugang im Kader ist Porsche-Junior Jaxon Evans. Der 22-jährige Neuseeländer ist aktueller Meister des Porsche Carrera Cup Australien und hat sich in einer Sichtung gegen zehn weitere Talente aus den internationalen Porsche-Markenpokalen durchgesetzt. In Summe setzt sich der Kader 2019 aus aktuell 24 Piloten zusammen.



WEC/ACO
29.11.2018

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Logo ACO


 

Logo 24H Le Mans


 

Die Starterliste für die 24 Stunden von Le Mans 2019 wird in zwei Stufen vorgestellt

Die 87. Ausgabe von Le Mans markiert den Beginn einer neuen Ära im Langstreckenrennen, denn es ist das große Finale der FIA WEC Super Season 2018-2019, dem letzten Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft.

Die 60 Einträge und 10 Reserveplätze für den 15./16. Juni 2019 werden in zwei Schritten - am 11. Februar und 1. März 2019 - bekannt gegeben.
Die Super Season ist der Grund für die geänderte Ausschreibung für die 24 Stunden von Le Mans 2019, der Höhepunkt der Saison 2018-2019, die im Mai dieses Jahres in Spa begann, stattete Le Mans am 16./17. Juni einen ersten Besuch ab, bevor es 2018 zu Rennen in Silverstone, Fuji und Shanghai kam. Da der Kalender auf 2019 ausgerichtet ist, wird die Meisterschaft auch Sebring und Spa wieder besuchen, bevor sie in der französischen Region Sarthe endet.

Unter den 60 Teilnehmern befinden sich die Saisonteilnehmer der WEC sowie die traditionellen Empfänger von Einladungen zur Belohnung der Meisterschaftsergebnisse in der European Le Mans Series (4), dem Michelin Le Mans Cup (1), der Asian Le Mans Series (4), der WeatherTech SportsCar Championship (2) und natürlich zu den 24 Hours of Le Mans 2018.

Teams, die einen der verbleibenden Plätze im Rennen 2019 in Le Mans belegen wollen, können sich vom 20. Dezember bis 31. Januar 2019 bewerben.
Eine vorläufige Teilnehmerliste wird vom ACO-Auswahlausschuss am 11. Februar vorgelegt, die etwa 50 Namen enthalten wird. Eine zweite Liste mit 10 weiteren Einsätzen und 10 Reserveplätzen wird am 1. März bekannt gegeben, wenn das Starterfeld für die 24 Stunden von Le Mans 2019 - vorbehaltlich eventueller Rücktritte - festgelegt wird.

Terminverschiebung WEC-Prolog Barcelona
Wegen einer Terminkollosion mit den 24H Spa der SRO verschiebt der WEC den Prolog-Termin auf den 23.-24. Juli 2019 in Barcelona.

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