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Infos  und  Foto - Berichte  2019   --   IMSA WeatherTech Sportscar Championship



Daimler
17.10.2019

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Track Road Atlanta
Road Atlanta


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Fahrer-, Team- und Herstellermeisterschaft im Michelin Endurance Cup
  • Mercedes-AMG Team Riley Motorsport siegt im dritten Jahr in Folge
  • Herstellertitel für Mercedes-AMG in der Michelin Pilot Challenge

 

Ergebnis GTD-Klasse, Road Atlanta:

Pos. | Nr. | Fahrzeug | Team | Fahrer
1. | #96 | BMW M6 GT3 | Turner Motorsport | Bill Auberlen (USA), Robby Foley (USA), Dillon Machavern (USA)
2. | #29 | Audi R8 LMS GT3 | Montaplast by Land Motorsport | Daniel Morad (CAN), Christopher Mies (GER), Ricky Feller (SUI)
3. | #9 | Porsche 911 GT3 R | PFAFF Motorsports | Scott Hargrove (CAN), Zacharie Robichon (CAN), Lars Kern (GER)
4. | #33 | Mercedes-AMG GT3 | Mercedes-AMG Team Riley Motorsports | Ben Keating (USA), Felipe Fraga (BRA), Jeroen Bleekemolen (NED)

Ergebnis GS-Klasse, Road Atlanta:

1. | #15 | Ford Mustang GT4 | Multimatic Motorsports | S. Priaulx (GBR), A. Cindric (USA)
2. | #69 | McLaren GT4 | Motorsports In Action | C. Fergus (USA), J. Lazare (CAN)
3. | #46 | Mercedes-AMG GT4 | Team TGM | Hugh Plumb (USA), Owen Trinkler (USA)

Mercedes-AMG Motorsport holt erneut Meisterschaftstitel in der IMSA GTD- und GS-Klasse

Zum dritten Mal in Folge gewinnt das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports [# 33] die Teamwertung des Michelin Endurance Cups der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Nach den Triumphen in den Jahren 2017 und 2018 fahren Ben Keating (USA) und Jeroen Bleekemolen (NED) beim zehnstündigen Petit-Le-Mans-Rennen auf dem Michelin Raceway Road Atlanta auf den vierten Platz ihrer Klasse und krönen die Saison - unterstützt von Felipe Fraga (BRA) - mit dem Fahrertitel in der hart umkämpften Langstrecken-Wertung der GTD-Kategorie. Obendrein gibt es Erfolge in den Herstellerwertungen der GTD- und der GS-Klasse zu feiern: Sowohl in der Endurance-Wertung der IMSA WeatherTech SportsCar Championship als auch in der Michelin Pilot Challenge geht am Ende einer spannungsreichen Saison die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach als Sieger hervor.

#33

Vor dem Finale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Road Atlanta befand sich Mercedes-AMG Motorsport in einer exzellenten Ausgangsposition: Das Qualifying beendete die [# 33] vom Mercedes-AMG Team Riley Motorsports als GTD-Zweiter und sicherte sich damit - bei knappem Vorsprung in der Meisterschaft - einen Platz in der ersten Startreihe. Zwar verlor Ben Keating zu Beginn des Rennens eine Position, der US-Amerikaner erwehrte sich jedoch im weiteren Verlauf erfolgreich den Attacken der Verfolger und übte seinerseits im folgenden Stint verstärkt Druck auf seine Vorderleute aus. Auf Rang zwei liegend übergab er den Mercedes-AMG GT3 [# 33] nach eineinhalb Stunden an Felipe Fraga, der dank einer starken fahrerischen Leistung und einer klugen Boxenstopp-Strategie die ersten Führungsrunden für die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach verbuchen konnte.
Die Vier-Stunden-Marke passierte der Brasilianer an Position zwei liegend und sicherte sich sowie seinem Team vier wertvolle Punkte in der Meisterschaftswertung - der Spitzenplatz in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung konnte somit vorerst gesichert werden. In den folgenden vier Stunden griff auch Jeroen Bleekemolen ins turbulente und von mehreren Safety-Car-Phasen geprägte Geschehen in Road Atlanta ein. Der erfahrene Pilot übernahm das Fahrzeug nach einem weiteren Stint von Keating an zweiter Stelle und beschloss - nach einigen Runden an der Spitze des GTD-Feldes - die Acht-Stunden-Marke als Klassenvierter. Die Entscheidung fiel daraufhin in den letzten zwei Stunden der diesjährigen IMSA WeatherTech SportsCar Championship: Fraga setzte sich erneut an die Spitze des Feldes und verteidigte seine Führung bis kurz vor Schluss, ehe er das Fahrzeug unmittelbar vor Rennende abstellen musste. Die [# 33] vom Mercedes-AMG Team Riley Motorsports wurde schlussendlich aber als Vierter gewertet, was zum Gewinn der Fahrer-, Team- und Herstellermeisterschaft reichte.

#33

Für Ben Keating und Jeroen Bleekemolen bedeutet der erneute Titelgewinn bereits die dritte Fahrer- und Team-Meisterschaft in Folge mit dem Mercedes-AMG Team Riley Motorsports. Den Grundstein hierfür legte das Duo bereits am Anfang der Saison, als die beiden Fahrer bei den Langstreckenklassikern in Daytona und Sebring jeweils Top-6-Platzierungen einfuhren. Auch im weiteren Verlauf des Jahres zeigten Keating / Bleekemolen eine beeindruckende Konstanz in ihren Leistungen, wobei die Pole Position in Road America und der GTD-Klassensieg beim zehnten IMSA-Rennevent auf dem VIRginia International Raceway die sportlichen Highlights der Saison darstellten. Der dritte GTD-Herstellertitel im Michelin Endurance Cup in Folge rundete das erfolgreiche Abschneiden von Mercedes-AMG in der diesjährigen IMSA WeatherTech SportsCar Championship ab.

Hersteller-Meisterschaft in der GS-Klasse für Mercedes-AMG
Auch in der Michelin Pilot Challenge konnte sich Mercedes-AMG über einen gelungenen Saisonabschluss samt Titelgewinn freuen: Owen Trinkler und Hugh Plumb (beide USA) vom Team TGM sicherten sich im Fahrzeug mit der Startnummer [# 46] den dritten Platz und bestätigten damit die guten Leistungen aus dem Qualifying, das die beiden am Vortag ebenfalls als Dritte abgeschlossen hatten. Insgesamt beendeten vier Mercedes-AMG GT4 das zweistündige Rennen in den Top-Ten und komplettierten damit das starke Teamergebnis in Road Atlanta.

#46

Mit dem Podestplatz beim Saisonfinale sammelte Mercedes-AMG zudem die notwendigen Punkte, um seinen Vorsprung auf die Konkurrenz in der Herstellerwertung der Serie ins Ziel zu bringen. Diesen hatte sich die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach vor allem durch einen starken Schlussspurt in der zweiten Saisonhälfte erarbeitet: In den letzten fünf Läufen der Michelin Pilot Challenge fuhren die gestarteten Mercedes-AMG GT4 insgesamt zwei Rennsiege und fünf Podiumsplatzierungen ein. Mercedes-AMG schloss die Saison mit 304 Punkten und somit fünf Zählern Vorsprung auf den Zweitplatzieren ab. Nach dem Gewinn des Fahrer- und Teamklassements 2018 steht damit in diesem Jahr der erste Titel in der Herstellermeisterschaft der IMSA Michelin Pilot Challenge für Mercedes-AMG zu Buche.

Thomas Jäger, Koordinator Mercedes-AMG Customer Racing: "Das war ein großartiges Rennwochenende in Road Atlanta für Mercedes-AMG. Wir freuen uns sehr, die Herstellerwertung in der IMSA Michelin Pilot Challenge gewonnen, und darüber hinaus noch den Titel im IMSA Michelin Endurance Cup verteidigt zu haben. Heute war es ein enges GT3-Rennen bis zum Schluss - und obwohl der Ausgang nicht optimal war, stehen am Ende die Meisterschaften in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung zu Buche. Das zeigt die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit unseres Mercedes-AMG GT3. Gratulation an das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports, Ben Keating, Felipe Fraga und Jeroen Bleekemolen zu einer herausragenden Saison in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Danke an alle Customer Racing Teams und Fahrer für den großartigen Einsatz während der gesamten IMSA-Saison!"

Stimmen der Fahrer

Ben Keating, Mercedes-AMG Team Riley Motorsports [# 33]: "Es war ein aufregendes Rennen. Unsere Konkurrenz um den Titel im Michelin Endurance Cup war sehr stark und hat großen Druck aufgebaut. Am Ende wurden wir Vierter in der Klasse, das hat gereicht zum Gewinn der Meisterschaft. Ich bin sehr stolz auf das ganze Team!"

Jeroen Bleekemolen, Mercedes-AMG Team Riley Motorsports [# 33]: "Es war großartig. Wir haben wieder eine Meisterschaft gewonnen, die dritte in Folge im Endurance Cup mit dem Mercedes-AMG GT3. Darauf können wir sehr stolz sein. Wir hatten ein sehr schnelles Auto, aber die vielen Zwischenfälle waren ein wenig unglücklich für uns. Am Ende war es sehr knapp - wenn der Gesamterste zehn Sekunden früher ins Ziel gekommen wäre, hätte sich das positiv für uns ausgewirkt. Aber auch so haben wir gezeigt, was wir können."

Felipe Fraga, Mercedes-AMG Team Riley Motorsports [# 33]: "Ich denke, wir hatten an diesem Wochenende das beste GTD-Auto. Gleich am Anfang haben wir uns einen Vorsprung erarbeitet, aber danach wurden wir häufig in Zwischenfälle verwickelt, was uns weh getan hat. Wir mussten zwei Stints mit denselben Reifen fahren, auch das hat uns das Leben schwer gemacht. Am Ende haben wir das Rennen nicht gewonnen, aber dafür die Meisterschaft. Das ist das Wichtigste! Ich freue mich bereits jetzt schon auf die nächste Saison."

Hugh Plumb, Team TGM [# 46]: "Unser Team ist immer in der Lage, Rennen für sich zu entscheiden. Auch wenn das natürlich schwierig ist und nicht immer klappt: Wir sind eine Mannschaft - egal ob bei Siegen oder Niederlagen. Heute haben wir uns den Titel in der Herstellerwertung gesichert und den dritten Platz regelrecht erkämpft. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team TGM!"

Owen Trinkler, Team TGM [# 46]: "Mit Hugh habe ich einen fantastischen Teamkollegen. Wir haben die ganze Woche hart gearbeitet und das Auto hat sehr gut funktioniert. Mercedes-AMG hat uns ein wirklich beeindruckendes Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr mit einem Podium und der Herstellermeisterschaft zu beenden, ist wirklich etwas Besonderes für uns."



BMW
13.10.2019

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Road Atlanta


 

Turner Motorsport feiert GTD-Sieg mit dem BMW M6 GT3 beim IMSA-Finale --- Podium für das BMW Team RLL

Im letzten Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2019 in Road Atlanta (USA) gab es für die BMW Teams noch einmal Grund zum Jubeln. In der GTD-Klasse sicherten sich Bill Auberlen, der am Samstag seinen 51. Geburtstag feierte, Robby Foley und Dillon Machavern (alle USA) im BMW M6 GT3 für Turner Motorsport den Sieg. Für das BMW Team RLL holten Connor De Phillippi (USA), Tom Blomqvist (GBR) und Colton Herta (USA) im BMW M8 GTE mit der Startnummer 25 den dritten Platz in der GTLM-Klasse. Ihre Teamkollegen John Edwards (USA), Jesse Krohn (FIN) und Philipp Eng (AUT) erreichten beim traditionsreichen »Petit Le Mans« nach einem frühen technischen Problem den neunten Rang.

#96

Für die Turner-Mannschaft war es der zweite Triumph in diesem Jahr. Damit hat Auberlen jetzt 60 Siege im nordamerikanischen Sportwagen-Rennsport auf dem Konto und zog damit mit Scott Pruett (USA) gleich. Kein anderer Fahrer stand öfter ganz oben auf dem Treppchen. Auberlen und Foley beenden die Saison auf Rang zwei in der GTD-Fahrerwertung.

Der [# 25] BMW M8 GTE des BMW Team RLL war in der Anfangsphase des Rennens zunächst im hinteren GTLM-Feld unterwegs, arbeitete sich dann aber kontinuierlich nach vorn. In der 236. Runde übernahm Blomqvist erstmals die Führung, anschließend blieb er gemeinsam mit seinen Teamkollegen bis zum Schluss in der Spitzengruppe. Schließlich feierten Blomqvist, De Phillippi und Herta den vierten Podestplatz für das BMW Team RLL in dieser Saison. Der größte Erfolg war dabei der Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) im Januar, den ebenfalls die Startnummer 25 errungen hatte. Für Eng, Edwards und Krohn zog ein Ölleck in der Anfangsphase einen langen Reparaturstopp nach sich. Der große Rückstand von mehreren Runden ließ sich im Rennverlauf dann nicht mehr aufholen.

In der Fahrerwertung ist damit De Phillippi mit 293 Punkten als Sechster der bestplatzierte BMW Pilot in der GTLM-Klasse. Bei den Herstellern belegt BMW mit 327 Zählern den vierten Gesamtrang.

Reaktionen auf das »Petit Le Mans« in Road Atlanta

Jens Marquardt (BMW Group Motorsport Direktor): "Das war ein sehr erfolgreiches Saisonfinale für uns, sowohl in der GTLM als auch in der GTD. Was für ein dramatisches Finish von Bill Auberlen. In der letzten Runde hat er Turner Motorsport mit dem BMW M6 GT3 den Sieg in der GTD-Klasse gesichert. Glückwunsch auch an seine Teamkollegen Robby Foley und Dillon Machavern. Kein anderer Fahrer hat nun mehr Siege im nordamerikanischen Sportwagen-Rennsport errungen als Bill - der 60. Sieg an seinem 51. Geburtstag. Es ist unglaublich zu sehen, welche Leistungen Bill immer noch abrufen kann. Das ist wirklich einmalig. In der GTLM-Klasse endet die IMSA-Saison für uns genauso, wie sie in Daytona begonnen hat: mit BMW Fahrern auf dem Treppchen. Zum Sieg hat es diesmal zwar nicht gereicht, aber Connor De Phillippi, Tom Blomqvist und Colton Herta haben sich den dritten Platz mit großem Kampfgeist erarbeitet. Herzlichen Glückwunsch an das Trio und das gesamte BMW Team RLL zu diesem versöhnlichen Abschluss einer Saison mit Höhen und Tiefen. Es ist schade, dass ein früher Defekt unseren zweiten BMW M8 GTE zurückgeworfen hat. Da wäre sonst auch eine Menge möglich gewesen. Unser GTLM-Triumph in Daytona war zweifelsohne das Saison-Highlight. Jetzt werden wir über den Winter hart arbeiten, damit wir uns dort auch 2020 wieder stark präsentieren und dann im Saisonverlauf noch konstanter als in diesem Jahr um Top-Ergebnisse kämpfen können."

#96

Bill Auberlen (#96 BMW M6 GT3, Sieger): "Das war ein unglaubliches Rennen. Ich liebe Road Atlanta einfach. Der Sieg an meinem 51. Geburtstag, Platz zwei in der Meisterschaft und mit 60 Siegen nun gleichauf mit Scott Pruett: Das ist kaum zu fassen. Zum vierten Mal habe ich hier gewonnen. Und 2020 greife ich wieder an, schließlich will ich Scott bei den Siegen noch hinter mir lassen."

Robby Foley (#96 BMW M6 GT3, Sieger): "Wir sind hinten gestartet, das ist natürlich nie ideal. Man muss sich dann sein Risiko gut einteilen. Ich konnte nach dem Start trotzdem gut nach vorn fahren und war bereits Vierter. Danach waren wir sehr konstant unterwegs. Am Ende war es eng, aber es hat geklappt. Danke an jeden bei Turner Motorsport. Sie haben uns ein tolles Auto gegeben."

Dillon Machavern (#96 BMW M6 GT3, Sieger): "In meinen Stints war eigentlich nicht so viel los. Robby ist am Anfang ein Wahnsinnsrennen gefahren, Bill dann am Ende. Die Turner-Jungs haben einen perfekten Job gemacht. Das ist so toll an diesen langen Rennen: Man kann immer wieder zurückkommen. Heute ist ein sensationeller Tag."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, Platz drei): "Wir haben die Saison mit einem Sieg begonnen - und zum Abschluss stehen wir wieder auf dem Podium. Dafür haben wir an diesem Wochenende hart gekämpft. Im Rennen ging es für uns auf und ab. Tom ist dann einen großartigen letzten Stint gefahren. Der richtige Fahrer war zur richtigen Zeit im Auto. Ich bin super glücklich."

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE, Platz drei): "Am Ende hieß es 'Alles oder nichts'. Und wir haben es geschafft. Ich bin einfach nur happy. Das ganze Event hier war unglaublich. Mein letzter Stint war dann reine Kopfsache. Ich freue mich sehr, dass wir das Podium für die ganze Mannschaft geholt haben."

Colton Herta (#25 BMW M8 GTE, Platz drei): "Jeder im Team hat einen großartigen Job gemacht. Das Handling unseres Auto war gut. Vor allem am Abend, als es darauf ankam, war es fantastisch. Am Anfang hat uns noch ein bisschen die Pace gefehlt, aber dann wurde es immer besser. Es ist schön, dass ich meine Rennsaison auf dem Podest abschließen kann."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, Platz neun): "Das ist natürlich ein enttäuschender Abschluss unserer Saison 2019. Wir hatten einige gute Rennen mit einer guten Pace. So war es eigentlich auch heute. Aber es sollte einfach nicht sein. Hoffentlich können wir solche Probleme im kommenden Jahr vermeiden und dann um den Titel kämpfen."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, Platz neun): "Leider hatten wir kein Glück. Es gab ein technisches Problem, und wir verloren 20 Runden. Danach ging es nur noch darum, das Auto nach Hause zu bringen. Heute war einfach nicht unser Tag."

Philipp Eng (#24 BMW M8 GTE, Platz neun): "Zunächst einmal freue ich mich, dass unser Schwesterauto heute einen Podestplatz geholt hat. Leider hatten wir früh im Rennen Pech, so dass alle Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis schnell dahin waren. Das ist sehr schade, denn wir hatten heute ein richtig starkes Auto. Als wir unseren Rhythmus gefunden hatten, waren wir gut unterwegs. Mir hat der Trip in die USA wieder großen Spaß gemacht. Es ist immer cool, mit den Jungs hier anzutreten."



Ford
13.10.2019

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Road Atlanta


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Richard Westbrook, Ryan Briscoe und Scott Dixon schenken Ford Chip Ganassi Racing den 48. Podestplatz für den modernen Ford GT
  • Das zehnstündige &Petit Le Mans& in Road Atlanta war der letzte Werkseinsatz mit dem modernen Ford GT
  • Ford hat in den vergangenen vier Jahren in der IMSA-Sportwagen-Serie und FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft insgesamt 19 Siege eingefahren
  • Ford krönt den Werkseinsatz des modernen Ford GT mit dem dreifachen Titelgewinn im Michelin IMSA Endurance Cup

 

Ergebnisse

GTLM
2. [# 67] R. Briscoe / R. Westbrook / S. Dixon | Ford Chip Ganassi Racing | Ford GT | 434 Runden
8. [# 66] J. Hand / D. Mueller / S. Bourdais | Ford Chip Ganassi Racing | Ford GT | 430 Runden


 

Das Werksengagement mit dem Ford GT endet mit dem Gewinn des Michelin IMSA Endurance Cup

Die Ära des modernen Ford GT im Werksrennsport endet nach vier Jahren mit einem weiteren Podestresultat in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft sowie allen drei Titeln im Michelin IMSA Endurance Cup. Richard Westbrook (GB), Ryan Briscoe (AUS) und Scott Dixon (NZ) haben beim zehnstündigen 'Petit Le Mans' auf dem Michelin Raceway in Road Atlanta Platz zwei in der GTLM-Kategorie errungen. Es war das 48. Podiumsergebnis für den von einem EcoBoost-Sechszylinder-Turbo angetriebenen Mittelmotorboliden in der IMSA-Serie und der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. 19 Mal stand ein Team von Ford Chip Ganassi Racing (CGR) auf dem obersten Treppchen, so auch in Le Mans: Exakt 50 Jahre nach dem ersten Triumph von Ford bei dem 24-Stunden-Klassiker konnte der moderne Ford GT diesen Erfolg bei seinem Debüt auf dem Circuit des 24 Heures gleich wiederholen.

ford

In Road Atlanta nahe Braselton im US-Bundesstaat Georgia hatten sich beide Ford GT für die dritte GTLM-Startreihe qualifiziert: Dirk Müller aus Burbach im Siegerland, Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) gingen mit dem Nummer-66-Auto von Rang fünf aus ins Rennen, ihre Teamkollegen von Position sechs. Beide Ford GT wechselten sich in der ersten Rennhälfte an der Spitze ab, bis ein Ausrutscher die Siegträume für das Trio rund um Dirk Müller beendete. Sie erreichten das Ziel noch auf Klassenrang acht. Platz zwei für Westbrook, Briscoe und Dixon genügte Ford CGR, um mit ihnen sowohl die Fahrer- als auch die Team- und Herstellerwertung des Michelin IMSA Endurance Cup zu gewinnen. Er berücksichtigt ausschließlich die vier Langstreckenrennen der IMSA-Serie - also die 24 Stunden von Daytona, die 12 Stunden von Sebring, das Sechsstundenrennen in Watkins Glen und das zehnstündige Finale in Road Atlanta, mithin also 52 Rennstunden.

#67
Die Stimmen der Fahrer

Dirk Müller (Ford GT Startnummer 66): "Das war ein sehr emotionales Erlebnis. Ich konnte die letzte Runde ohne Druck von hinten in Angriff nehmen und habe darüber nachgedacht, ob ich wohl noch einmal am Steuer eines Ford GT sitzen werde - das ging mir sehr nah. Unser Rennen endete etwas unglücklich. In meinem zweiten Stint hatte ich von vornherein ein komisches Gefühl, das hat mich nicht getäuscht: Plötzlich war ich in Kurve 1 nur noch Passagier, keine Ahnung warum, aber ich konnte nichts mehr machen. Es dauerte leider sehr lange, bis mich die Marshalls aus dem Kiesbett schleppten. Danach haben wir angegriffen wie verrückt, um noch einige der verlorenen Runden zurück zu bekommen, aber es hat nichts geholfen."

Joey Hand: "Wir sind mit einem Knall gestartet, haben Positionen aufgeholt und andere Fahrzeuge überholt. Dann hatte Dirk leider das Pech in Kurve 1, da machst du nichts. Ich bin wirklich stolz darauf, Teil dieses aufregenden Programms gewesen sein zu dürfen. Am Anfang klang es verrückt, welche Ziele wir uns gesteckt hatten - die LMGTE-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen und auch die 24 Stunden von Daytona sowie andere große Rennen. Nun, Le Mans haben wir beim ersten Anlauf erobert und Daytona im zweiten. Dies zeigt, wie sehr sich alle Beteiligten ins Zeug gelegt haben. Dies hat bei der Ford Motor Company und Ford Performance angefangen und ging über Chip Ganassi Racing und Multimatic bis hin zu Roush Yates. Die meisten Menschen machen sich keine Gedanken darüber, wie schwierig es ist, aus fünf so großen Unternehmen in nur wenigen Monaten eine funktionierende Einheit zu formen. Aber genau dies ist uns gelungen. Es geht um Menschen und die Beziehungen untereinander. Was uns Fahrer betrifft, so habe ich Freunde fürs Leben gefunden. Es war eine sehr lustige Reise zusammen mit Dirk, Seb, Westy, Ryan und Dixie."

Ryan Briscoe (Ford GT Startnummer 67): "Oh Mann, ich glaube, in diesem Rennen haben wir Fahrer und die Jungs an der Box eine der besten Performances abgeliefert, die wir als Team je hatten. Wir machten alles maximal richtig, kein einziger Fehler ist uns unterlaufen. Das Duell mit Ferrari am Ende verlief wirklich eng, sie waren nur ein klein wenig schneller und hatten auch mehr Glück mit dem Überrundungsverkehr. Wir haben gegeben, war möglich war, und den Michelin IMSA Endurance Cup gewonnen. Fast hätte für uns sogar die IMSA-Herstellermeisterschaft noch in Reichweite gelegen. So wie wir uns hier in Road Atlanta präsentiert haben, bin ich enorm stolz auf die ganzen Jungs. In den letzten Runden des Rennens gingen mir sehr viele Gedanken durch den Kopf, es war sehr emotional. Wir können stolz darauf sein, was wir geleistet haben - heute und in den vergangenen vier Jahren."

Richard Westbrook: "Sicherlich wäre es noch schöner gewesen, diesem fantastischen Programm mit dem Ford GT durch einen letzten Sieg nochmal die Krone aufzusetzen, aber es hat nicht sollen sein. Wir waren das gesamte Rennen über sehr stark und konnten dadurch einzelne Zeitetappen gewinnen, was uns die entscheidenden Punkte für den Michelin IMSA Endurance Cup eingebracht hat - auf den ich wirklich stolz bin. Wir haben eine fantastische Zeit mit Ford erlebt und es freut mich sehr, am Ende noch einen Glanzpunkt gesetzt zu haben."

Scott Dixon: "Wir sind ein ziemlich gutes Rennen gefahren. Das gesamte Ford GT-Team hat einen riesig guten Job abgeliefert und alles gegeben, ein letzter Sieg wäre die gerechte Belohung gewesen. Aber wir haben den Michelin IMSA Endurance Cup für die Mannschaft gewonnen, das ist großartig."



Porsche
13.10.2019

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Track Road Atlanta
Road Atlanta


 

Ergebnisse

GTLM
1. [# 62] J. Calado / A. Pier Guidi / D. Serra Risi Competizione Ferrari 488 GTE 434 Runden
2. [# 67] R. Briscoe / R. Westbrook / S. Dixon Ford Chip Ganassi Racing Ford GT 434 +7,795 Sek.
3. [# 25] T. Blomqvist / C. De Phillippi / C. Herta BMW Team RLL BMW M8 GTE 433
4. [# 3] J. Magnussen / A. Garcia / M. Rockenfeller Corvette Racing Chevrolet Corvette C7.R 433
5. [# 912] E. Bamber / L. Vanthoor / M. Jaminet Porsche GT Team Porsche 911 RSR 433
6. [# 911] P. Pilet / N. Tandy / F. Makowiecki Porsche GT Team Porsche 911 RSR 432
7. [# 4] O. Gavin / T. Milner / M. Fassler Corvette Racing Chevrolet Corvette C7.R 431
8. [# 66] J. Hand / D. Mueller / S. Bourdais Ford Chip Ganassi Racing Ford GT 430
9. [# 24] J. Krohn / J. Edwards / P. Eng BMW Team RLL BMW M8 GTE 412

GTD
1. [# 96] B. Auberlen / R. Foley Turner Motorsport / D. Machavern BMW M6 GT3 418 Runden
2. [# 29] C. Mies / R. Feller / D. Morad Montaplast by Land Motorsport Audi R8 LMS GT3 418
3. [# 9] S. Hargrove / Z. Robichon / L. Kern Pfaff Motorsports Porsche 911 GT3 R 418

Erfolgsgeschichte Porsche 911 RSR: Drei Jahre voller Siege und Titel

Letzter Werkseinsatz beim Petit Le Mans, Road Atlanta/USA

13 Siege, 34 Podestplätze, Titel in der FIA World Endurance Championship und der IMSA WeatherTech SportsCar Series sowie Triumphe bei den großen Klassikern in Le Mans, Sebring und auf der Road Atlanta - das ist die beeindruckende Bilanz des Porsche 911 RSR (2017) nach seinem 50. und letzten Werkseinsatz. Der rund 510 PS starke Rennwagen nach GTE-Reglement (USA: GTLM) geht als eines der erfolgreichsten Fahrzeuge in die Geschichte von Porsche Motorsport ein. Sein Nachfolger steht bereits in den Startlöchern und kommt ab Januar 2020 auch in Nordamerika zum Einsatz.

Konzeptumstellung als Basis für große Erfolge
Als Porsche den 911 RSR, der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS basiert, im Herbst 2016 auf der Los Angeles Auto Show präsentiert, gerät die Fachwelt ins Staunen. Der Sportwagenhersteller aus Stuttgart zeigt ein kompromissloses Rennfahrzeug, rückt dabei vom traditionsreichen Heckmotorkonzept ab. "Durch die Positionierung des Antriebs vor der Hinterachse, haben wir am Heck neuen Raum für den wichtigen Diffusor geschaffen. Außerdem ging damit eine Verbesserung der Gewichtsverteilung einher. Diese Faktoren haben nicht nur das Auto schneller gemacht, sondern auch für eine optimierte Reifennutzung gesorgt", erklärt Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter Werksmotorsport. "Das neue Konzept war mutig, hat sich aber absolut ausgezahlt", sagt Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport.

Der Porsche 911 RSR in der Weltmeisterschaft: Triumphe und Titel
Bereits in seiner Debütsaison 2017 wird das enorme Potenzial des Porsche 911 RSR deutlich. In den neun Rennen des Jahres der FIA WEC fahren die Werkspiloten in den Startnummern 91 und 92 insgesamt neun Podestplätze ein. Dem Österreicher Richard Lietz und seinem französischen Kollegen Frédéric Makowiecki fehlen am Ende der Saison als Zweitplatzierte der Fahrermeisterschaft nur acht Zähler zum Titelgewinn. Der 'Super Season' der FIA WEC in den Jahren 2018/2019 drückt der Porsche 911 RSR dann seinen Stempel auf.

#92

Nach einem Podesterfolg zum Auftakt in Spa-Francorchamps (Belgien) stemmt Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 den größten GT-Werkseinsatz in seiner Geschichte. Vier Werksautos treten beim Klassiker in Frankreich an, zwei davon in historischen Designs. Die Autos in der an den Rothmans-Look der 1980er-Jahre angelehnten Beklebung (Startnummer 91) und im 'Pink Pig'-Design (Nummer 92) erobern sofort die Herzen der Fans. Diese beiden Fahrzeuge sind es, die auch das Geschehen auf der Strecke bestimmen. In 3:47,504 Minuten stellt Gianmaria Bruni (Italien) in der Nummer 91 im Qualifying einen beeindruckenden neuen Rundenrekord für GTE-Fahrzeuge auf. Im Rennen setzt sich das Schwesterauto durch. Michael Christensen (Dänemark), Kevin Estre (Frankreich) und Laurens Vanthoor (Belgien) siegen vor ihren Werksfahrerkollegen Lietz, Bruni und Makowiecki. Porsche übernimmt durch den Le-Mans-Triumph die Führung in allen GT-Meisterschaftswertungen und gibt diese nicht mehr ab. Auf dem Weg zum Gewinn der Weltmeisterschaft siegt der Porsche 911 RSR auch beim Sechs-Stunden-Rennen in Fuji (Japan) und im Lauf über 1.000 Meilen in Sebring (USA).

Siegeszug in den USA: Allrounder Porsche 911 RSR mit traumhafter Bilanz
Am 28./29. Januar 2017 stellt sich der damals brandneue Porsche 911 RSR erstmals der Konkurrenz. Die Rennpremiere ist gleich eine harte Bewährungsprobe: Das 24-Stunden-Rennen in Daytona. Der 911 RSR meistert diese mit Bravour. Das rund 510 PS starke Fahrzeug agiert über die gesamte Distanz im Spitzenfeld. Patrick Pilet (Frankreich), Dirk Werner (Würzburg) und Makowiecki überqueren die Ziellinie nach 24 Stunden mit einem Rückstand von nur 2,988 Sekunden auf dem zweiten Platz. Allen Beobachtern wird sofort klar: Der Porsche 911 RSR ist ein Titelkandidat. Dies unterstreichen die Fahrerpaarungen Pilet/Werner und Vanthoor/Bruni im Juli 2017 mit einem Doppelerfolg in Lime Rock (USA) und mit dem Gewinn des North America Endurance Cup.

In der Saison 2018 folgen Siege bei den großen Klassikern in Sebring und auf der Road Atlanta ('Petit Le Mans') sowie im Sprintrennen in Mid-Ohio. Die Erfolge stellen klar: Der Porsche 911 RSR ist nun reif für Titel. Und genau diese folgen im Jahr 2019. Porsche gelingen im harten Wettbewerbsumfeld der GTLM-Klasse sechs Saisonsiege, darunter Triumphe bei den Langstreckenklassikern in Watkins Glen und Sebring sowie beim spektakulären Sprint in den Straßen von Long Beach vor den Toren von Los Angeles. Das Porsche GT Team feiert fünf Siege in Folge - ein neuer Rekord in der GTLM-Kategorie.

#911

Der krönende Abschluss einer höchst erfolgreichen Saison bildet im Oktober 2019 der letzte Renneinsatz des Erfolgsrenners 911 RSR beim Petit Le Mans im geschichtsträchtigen Design des Getränkegiganten Coca-Cola. Mit den Plätzen fünf und sechs sichert sich Porsche souverän den Hersteller- und Teamtitel. Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor bezwingen ihre Werksfahrerkollegen Patrick Pilet und Nick Tandy (Großbritannien) im Duell um die Fahrermeisterschaft. Die beeindruckende Gesamtbilanz des Porsche 911 RSR in der nordamerikanischen Sportwagenserie: zehn Siege und 15 Podestplätze in 33 Rennen.



Porsche
11.10.2019

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Track Road Atlanta
Road Atlanta

Porsche: Aktuelle Trainingsfotos von Road Atlanta/USA

 

 

Ergebnis Qualifying

GTLM-Klasse
1. Calado/Pier Guidi/Serra (GB/I/BR), Ferrari 488 GTE, 1:15,639 Minuten
2. Magnussen/Garcia/Rockenfeller (DK/E/D), Corvette C7.R, + 0,063 Sekunden
3. Krohn/Edwards/Eng (FIN/USA/A), BMW M8 GTE, + 0,145 Sekunden
...
4. Bamber/Vanthoor/Jaminet (NZ/B/F), Porsche 911 RSR, + 0,203 Sekunden
7. Pilet/Tandy/Makowiecki (F/GB/F), Porsche 911 RSR, + 0,398 Sekunden

GTD-Klasse
1. Sellers/Lewis/Seefried (USA/USA/D), Lamborghini Huracan GT3, 1:19,530 Minuten
2. Keating/Bleekemolen/Fraga (USA/NL/BR), Mercedes-AMG GT3, + 0,135 Sekunden
3. McNeil/Vilander/Westphal (USA/FIN/USA), Ferrari 488 GT3, + 0,191 Sekunden
...
6. Robichon/Hargrove/Kern (CDN/CDN/D), Porsche 911 GT3 R, + 0,545 Sekunden



Porsche
10.10.2019

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Track Road Atlanta
Road Atlanta

Porsche peilt beim letzten Werkseinsatz des bewährten 911 RSR Titel an

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 11. Lauf, Road Atlanta/USA

Porsche steht beim Saisonfinale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auf der Road Atlanta (USA) vor dem Gewinn des Hersteller-, Team- und Fahrertitels. Vor dem finalen Zehn-Stunden-Rennen am 12. Oktober, dem sogenannten Petit Le Mans, führt das nordamerikanische Werksteam des Sportwagenherstellers aus Stuttgart alle Wertungen deutlich an. Für den Triumph in der Herstellermeisterschaft muss nur einer der zwei Porsche 911 RSR in die Wertung kommen. In der Fahrermeisterschaft kämpfen die Porsche-Werkspiloten Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) in der Startnummer 912 ebenso um den Titel wie ihre Kollegen Patrick Pilet aus Frankreich und Nick Tandy aus Großbritannien (Startnummer 911). Die beiden Porsche 911 RSR (Modelljahr 2017) bestreiten auf der Road Atlanta im historischen Design von Coca-Cola ihren letzten Werkseinsatz. In der GTD-Kategorie setzt das Kundenteam Pfaff Motorsports einen 911 GT3 R ein.

#911

Das Rennen
Das Zehn-Stunden-Rennen auf der 4,088 Kilometer langen Strecke im US-Bundesstaat Georgia bildet den Abschluss der IMSA-Saison 2019. Der traditionsreiche Kurs vor den Toren der Metropole Atlanta, der Heimat von Porsche Nordamerika und des Getränkekonzerns Coca-Cola, ist bei Fahrern äußerst beliebt. Vor allem die sogenannten 'Esses' (Kurven zwei bis fünf) stellen die Fahrer vor enorme Herausforderungen. Mut und höchste Präzision sowie eine perfekte Fahrzeugabstimmung sind in diesem schnellen Abschnitt gefordert. In 21 Jahren hat Porsche beim Petit Le Mans insgesamt 20 Klassensiege verbucht. 2015 feierte das Werksteam aus Weissach im Regen sogar den Gesamtsieg vor allen Prototypen. 2018 gelang im historischen Design von Mobil 1 der Erfolg in der hart umkämpften GTLM-Klasse. Das Petit Le Mans ist zudem das Saisonfinale im IMSA Michelin Endurance Cup (IMEC). In dieser Langstreckenwertung, die die vier bedeutendsten Rennen in Daytona, Sebring, Watkins Glen und auf der Road Atlanta umfasst, belegt das Porsche GT Team nach zwei Siegen und einem zweiten Platz den ersten Rang.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Nummer 911 wechseln sich die Stammfahrer Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) mit ihrem Werksfahrerkollegen Frédéric Makowiecki ab. Auf dem Konto des Erfolgstrios stehen bereits Siege auf der Road Atlanta (2018) sowie in Sebring und Watkins Glen (2019). Pilet und Tandy rangieren in der Fahrerwertung auf Platz zwei. Die Werksfahrerkollegen Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) im Schwesterauto mit der Nummer 912 liegen in der Meisterschaft nach Siegen auf den amerikanischen Strecken in Long Beach und Mid-Ohio sowie in Bowmanville (Kanada) mit zwölf Punkten Vorsprung an der Spitze des Klassements. Das Duo teilt sich den rund 510 PS starken 911 RSR mit Porsche Young Professional Mathieu Jaminet (Frankreich).

In der GTD-Klasse setzt das Kundenteam Pfaff Motorsports für das Saisonfinale über zehn Stunden erneut auf die Dienste von Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern (Weissach). Der erfahrene Deutsche wechselt sich am Steuer des Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 9 mit den beiden Kanadiern Zacharie Robichon und Scott Hargrove ab. Robichon hatte beim vergangenen Lauf in Laguna Seca (USA) die Sprint-Cup-Wertung der IMSA für sich entschieden. Der Porsche 911 GT3 R des kanadischen Teams wird beim Saisonfinale in einem blauen Sonderdesign antreten.

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR, der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS basiert, wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich der Fahrwerkabstimmung weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Das Fahrzeug des Modelljahrgangs 2017 absolviert auf der Road Atlanta seinen letzten Werkseinsatz. In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC erfolgte der Wechsel zum rund 515 PS starken Nachfolger bereits im August.
Der von Porsche Kundenteams eingesetzte 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt und basiert ebenfalls auf dem Straßenmodell 911 GT3 RS. Bei der Entwicklung flossen die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent in Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik ein. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Petit Le Mans auf der Road Atlanta startet am Samstag, 12. Oktober, um 12:05 Uhr Ortszeit (18:05 Uhr MESZ). Außerhalb der USA und Kanada wird das Rennen im Internet auf www.imsa.com übertragen.

Faherstimmen vor dem Rennen

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Das Petit Le Mans wird das große Finale einer für Porsche sensationellen Saison. Wir sind in der Herstellermeisterschaft deutlich vorne, in der Fahrerwertung haben Nick und ich noch Außenseiterchancen im Duell gegen unsere Kollegen. Wir wollen in unserem wunderschönen Porsche 911 RSR im Coca-Cola-Design auf Platz eins fahren. Wenn uns dies gelingt, dann wird es vielleicht tatsächlich noch etwas mit dem Fahrertitel."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Wir gehen mit einem soliden Vorsprung in der Fahrermeisterschaft in das letzte Rennen der Saison. Wir können also kontrolliert offensiv in den Wettbewerb gehen. Der Druck auf unsere Kollegen ist sicherlich etwas größer, denn Nick und Patrick müssen gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Wenn Earl und ich ein ordentliches Resultat einfahren, dann müsste es für uns reichen. Gleichzeitig geht es darum, auch in der Hersteller- und in der Teamwertung die Spitze abzusichern. Am schönsten wäre es natürlich, die Meistertitel zusammen mit einem Rennsieg feiern zu dürfen."



BMW
10.10.2019

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Track Road Atlanta
Road Atlanta

BMW Team RLL möchte die IMSA-Saison mit einem Highlight beim Petit Le Mans abschließen

Zum Abschluss der Saison 2019 in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) steht für das BMW Team RLL erneut ein echter Klassiker auf dem Programm: das Petit Le Mans. Das Zehn-Stunden-Langstreckenrennen wird am Wochenende in Road Atlanta (USA) ausgetragen.

#25

Das BMW Team RLL ist mit einem fantastischen Erfolg in die Saison gestartet: dem GTLM-Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) im Januar. Seitdem hat das Team seinem Konto zwei Polepositions und zwei zweite Plätze, jeweils im Canadian Tire Motorsport Park (CAN) und Laguna Seca (USA), hinzugefügt.

Zwei der Daytona-Sieger, Philipp Eng (AUT) und Colton Herta (USA), werden für das Petit Le Mans zum Team zurückkehren. Eng tritt gemeinsam mit John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) im [# 24] BMW M8 GTE an. Das Fahrzeug geht in einer speziellen schwarzen Livery an den Start, die im vergangenen Monat in Laguna Seca ihre Premiere hatte.

Herta teilt sich das Cockpit des [# 25] BMW M8 GTE mit Connor De Phillippi (USA), ebenfalls Daytona-Sieger, und Tom Blomqvist (GBR). Dieses Fahrzeug trägt das traditionelle Weiß von BMW Motorsport. Das Petit Le Mans 2019 startet am Samstag, 12. Oktober, um 12:00 Uhr Ortszeit.

Fahrerstimmen vor dem Petit Le Mans

Philipp Eng (#24 BMW M8 GTE): "Ich freue mich sehr darauf, ins BMW Team RLL zurückzukehren und auf dem super spannenden Michelin Raceway Road Atlanta fahren zu dürfen. Dieses Rennen zu gewinnen, würde einen großen Traum wahr werden lassen."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Das Petit Le Mans ist immer eine große Nummer in der Saison. Road Atlanta ist nicht nur eine meiner Lieblingsstrecken, das Petit ist außerdem die Veranstaltung, die den Ton für die kommende Saison 2020 vorgibt. Ich freue mich darauf, mit den Erfahrungen, die wir in den vergangenen Rennen gesammelt haben, auf die Strecke zu gehen und erwarte nicht weniger, als dass wir um den Sieg kämpfen werden."



Ford
9.10.2019

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Track Road Atlanta
Road Atlanta


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Werkseinsatz von Ford Chip Ganassi Racing endet nach vier Jahren mit dem Saisonfinale der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft am 12. Oktober in Road Atlanta
  • Vor dem Zehnstundenrennen reflektieren Ford GT-Werksfahrer, Teammitglieder und Partner das erfolgreiche Programm
  • In der IMSA und der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) erzielte der Ford GT 19 Siege und 23 Pole Positions - 2016 gelang der Klassensieg in Le Mans

 

Zeitplan

Samstag, 12. Okt. 2019
18:05 Uhr bis 04:05 Uhr (Sonntag) | Rennen


 

Ford GT vor dem finalen Rennen: Erinnerungen zum Werkseinsatz von Ford Chip Ganassi Racing

Nach vier erfolgreichen Jahren endet am kommenden Wochenende für das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (CGR) eine Ära: Das Zehnstundenrennen "Petit Le Mans" auf der berühmten Rennstrecke von Road Atlanta wird für den Ford GT der letzte Werkseinsatz sein. Vor dem Finale in Braselton im US-Bundesstaat Georgia stehen für den ikonischen Mittelmotor-Rennwagen 19 Siege und 23 Pole Positions in der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft und der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zu Buche. Im persönlichen Rückblick sprechen Fahrer, Teammitglieder und Partner über ihre Erinnerungen und besondere Momente hinter den Kulissen.

Stimmen der Werksfahrer
D_Mueller

Dirk Müller
Schönste Erinnerung: "Das ist eindeutig die Auslaufrunde in Le Mans 2016. Nach dem Fallen der Zielflagge habe ich realisiert, was wir gerade erreicht hatten. Es war unser größter Sieg in den vier Jahren. Wir standen unter enormem Druck in jener ersten Saison und haben dem standgehalten. Nicht nur wir Fahrer, das gesamte Team hat perfekt gearbeitet und uns ermöglicht, diesen Erfolg zu erkämpfen."

Was niemand weiß: "Nach diesem Sieg wurden viele Freudentränen im Verborgenen vergossen. Ich konnte im Funk hören, wie die Jungs weinten vor Glück."


Joey Hand
Schönste Erinnerung: "Ich denke am liebsten an den Moment zurück, als ich in Le Mans 2016 auf meinem letzten Stint den Ferrari überholte. Danach haben wir die Führung nicht mehr abgegeben und wiederholten nach 50 Jahren einen legendären Sieg von Ford gegen Ferrari. Ich habe nicht nur den Überholvorgang auf der Strecke später noch oft im Highlight-Programm gesehen, sondern auch den Blick in die Box, als es passierte. Die ganze Mannschaft hat gejubelt und gespürt, dass dies der Moment ist, in dem wir Geschichte schreiben. Es war großartig, ein Teil davon zu sein."

Was niemand weiß: "In der Frühphase des Werksprogramms statteten wir dem Design Center der Ford Motor Company einen Besuch ab. Es wurde zwar schon häufiger darüber berichtet, doch ich glaube nicht, dass die Leute sich das richtig vorstellen können, aber in einem Kellerraum - der sonst als Lager genutzt wurde - haben sie dort das komplette Designkonzept des Teams zusammen entwickelt. Ich dachte erst, es sei ein Witz, als wir alle in den Keller sollten. Aber der Raum bildete unsere neue Aufgabe bis ins Detail ab. Auf der einen Seite stand die Straßenversion des Ford GT, von innen und außen exakt so gestaltet wie später die Rennwagen. Auf der anderen Seite lagen unsere Overalls, die Teamkleidung und alle anderen Elemente im neuen Look bereit. Alles war von A bis Z perfekt aus einem Guss präpariert. Das war für mich einer der coolsten Momente des Programms."

Podest

Ryan Briscoe
Schönste Erinnerung: "Ich habe gleich zwei davon! Die eine ist definitiv das Podium in Le Mans 2016. Dirk Müller, Joey Hand und Sébastien Bourdais hatten gewonnen; Richard Westbrook, Scott Dixon und ich standen als Drittplatzierte gemeinsam mit ihnen dort oben. Den Blick auf diese Menschenmenge werde ich nie vergessen. Ebenfalls eingebrannt hat sich mir das Podium nach den 24 Stunden von Daytona 2018, als wir nach langem Kampf mit unserem Schwesterauto gewannen und erneut gemeinsam jubelten."

Was niemand weiß: "Wo auch immer wir fahren, gehen wir mexikanisch essen. Ein geeignetes Lokal zu finden, hat bei uns Tradition. Joey ist meistens die treibende Kraft, aber wir alle lieben dieses Essen."

Tincknell_Priaux

Harry Tincknell
Schönste Erinnerung: "Wir haben einige tolle Erfolge in der WEC gefeiert. Der Heimsieg 2017 in Silverstone war klasse, aber als bester Moment hat sich für mich der zweite Platz in Le Mans 2017 eingeprägt. Wir fuhren ein fast fehlerfreies Rennen in der Spitzengruppe. Auf der letzten Runde lag ich an Position drei und konnte zwei Kurven vor der Zielflagge noch eine Corvette überholen. Das war wohl der späteste erfolgreiche Positionskampf in der Geschichte dieses Rennens. Danach für Ford auf dem Podium zu stehen, fand ich sehr ergreifend."

Was keiner weiß: "Die Zusammenarbeit mit Andy Priaulx hat mich zu dem Rennfahrer gemacht, der ich heute bin. Ich kam als 23-Jähriger zum Team und habe unglaublich viel von ihm gelernt. Vor allem bezüglich der Fahrzeugabstimmung und beim Feedback für die Ingenieure konnte ich von seiner Erfahrung profitieren, fahrerisch natürlich auch. Eher witzig war sein Wunsch, auf schwarze Balaclavas umzusteigen."


Stimmen der Teamführung und Partner

Mike Hull, Leitender Direktor Chip Ganassi Racing
Schönste Erinnerung: "Le Mans 2016, als wir mit unserem Ford GT die LM GTE Pro-Kategorie gewannen und das Schwesterauto Platz drei eroberte. Da auch der zweitplatzierte Ferrari von Risi Competizione aus den Vereinigten Staaten kam, war das Podium fest in US-amerikanischer Hand. Als die neun Fahrer auf dem Podest standen, flatterten drei US-Flaggen im Wind, dazu erklang unsere Nationalhymne. Das Siegerpodest ist sehr hoch und überragte eine Menge von rund 50.000 Menschen. Die europäischen Fans applaudierten den Fahrern und den Flaggen. Das hat mich als Amerikaner in Frankreich sehr bewegt."

Was keiner weiß: "Unser Programm umfasste tatsächlich sechs Jahre. 2014 und 2015 haben wir den Motor und viele Komponenten bereits in einem Daytona-Prototyp erprobt. Wir testeten Kühler, Wärmetauscher, Turbolader, das Motormanagement und die Elektronik. Das Motorpaket war praktisch fertig, als wir es in den Ford GT implantierten und im Oktober 2015 mit ersten Versuchsfahrten für die Saison 2016 begannen. So konnten wir uns ganz auf das Chassis konzentrieren - das war ein großer Vorteil."

Kevin Groot, Leiter des IMSA/WEC-Programms bei der Ford Motor Company
Schönste Erinnerung: "Das ist auf jeden Fall der Doppelsieg mit den beiden Ford GT bei den 24 Stunden von Daytona 2018. Ein großartiges Gefühl: Die Autos und das Team funktionierten 24 Stunden lang wie ein Uhrwerk, es gab kaum Gelbphasen, und wir dominierten. So etwas geschieht nicht oft."

Was keiner weiß: "Ich denke, meine beste nie erzählte Geschichte handelt von Dirk Müller in Le Mans 2016. Es war nachts, er fuhr in der Mitte seines Stints, als plötzlich Lichter auf seinem Display blinkten. Im Funk ereiferte er sich über violette Signale, die er allerdings mit einem Kraftausdruck belegte, den keiner verstand, obwohl er ihn mehrfach wiederholte. Erst als wir Joey Hand den Funk aufsetzten, konnte er interpretieren, worüber sich Dirk Sorgen machte."

Larry Holt, Technischer Leiter Multimatic
Schönste Erinnerung: "Ich denke sehr gern an den ersten Test mit dem Ford GT am 16. Mai 2015 zurück. Das Auto fuhr zwei Tage lang ohne Probleme in Calabogie auf dem Testgelände bei Ottawa. Scott Maxwell begann schon damit, die Abstimmung zu verbessern. So weit ist man selten beim ersten Test. Was mich am meisten überwältigt hat, geschah aber 2016 in Daytona. Das ist an sich keine schöne Erinnerung, erzählt aber, wie das gesamte Team - Multimatic, Ford und Chip Ganassi Racing - Rückschläge bewältigen konnte. Von Mai 2015 bis zum Rennen in Daytona Ende Januar 2016 hatten wir 18.000 Testkilometer zurückgelegt. Es gab ein paar Kleinigkeiten zu beheben, aber nichts Alarmierendes hinsichtlich der Standfestigkeit. Doch dann musste das eine Auto schon in der ersten Stunde wegen eines Defekts am Getriebe das Rennen aufgeben und das andere ereilte dasselbe Problem. Der Schaden war nie zuvor aufgetreten und brachte uns früh um alle Chancen. Ein schlimmer und deprimierender Moment. Aber wir alle zogen daraus zusätzliche Motivation, noch tiefer in jedes System des Autos reinzuschauen. Fünf Monate später fuhren drei von vier Ford GT 24 Stunden lang völlig reibungslos in Le Mans."

Was keiner weiß: "Es gibt einige Dinge, die über dieses Programm bislang wenig bekannt sind - etwa, dass Multimatic Motorsports Europe die WEC-Einsätze von Ford Chip Ganassi Racing ausgeführt hat. Das war eine großartige Aufgabe für uns."



Porsche
24.9.2019

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Track Road Atlanta
Road Atlanta

Highlight beim Saisonfinale: Porsche beim Petit Le Mans im Coca-Cola Design

Porsche 911 RSR, IMSA SportsCar Championship, 11. Lauf, Road Atlanta/USA, 11. - 12. Okt. 2019

Porsche wird seine Autos beim Saisonfinale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in einem besonderen Design auf die Strecke schicken. Beim »Petit Le Mans«, dem Zehnstundenrennen auf der Road Atlanta (USA), kooperiert das Werksteam des Sportwagenherstellers aus Weissach mit der Weltmarke Coca-Cola. Die beiden Porsche 911 RSR werden in roter Grundfarbe und mit den weißen Schriftzügen des amerikanischen Getränkekonzerns an den Start gehen. Die beiden Unternehmen möchten damit an die gemeinsamen Erfolge in der Motorsporthistorie erinnern und zum Abschluss des 50. Jubiläums der IMSA (International Motor Sports Association) einen besonderen Glanzpunkt setzen.

#911

Design mit großer Historie
Porsche Rennfahrzeuge im Design von Coca-Cola haben in der nordamerikanischen Motorsportszene eine große Historie. In den 1980er-Jahren setzte das Team Bob Akin Motor Racing zunächst auf den Porsche 935. Mit dem Fahrzeug im rot-weißen Design fuhr das Team Podestplätze unter anderem beim 24-Stunden-Rennen in Daytona (USA) ein. Im Jahr 1984 erfolgte der Wechsel zum spektakulären Porsche 962. Das Fahrzeug mit der Startnummer 5 wurde im Design von Coca-Cola schnell zum Publikumsliebling. Der größte Erfolg gelang in der Saison 1986, als der amerikanische Teamchef und Fahrer Bob Akin gemeinsam mit den Rennsportlegenden Hans-Joachim Stuck und Jo Gartner beim Zwölfstundenrennen in Sebring triumphierte. Für Coca-Cola ist das »Petit Le Mans« ein Heimspiel. Der Konzern hat seinen Hauptsitz in Atlanta, auch Porsche North America ist in der Metropole im US-Bundesstaat Georgia beheimatet. Der Bau der berühmten Rennstrecke Road Atlanta, die 1970 eröffnet wurde und seither Schauplatz etlicher spektakulärer Langstreckenrennen war, ist unter anderem von Coca-Cola finanziert worden. Porsche geht als Spitzenreiter der Hersteller-, Team- und Fahrerwertung in das Saisonfinale.

#5

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR, der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS basiert, wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich der Fahrwerkabstimmung weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel.

#911
Stimmen zur Kooperation

Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): "Wir möchten die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der IMSA beim Saisonfinale auf ganz besondere Art bereichern. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Reaktionen der Fans auf unsere beiden Porsche 911 RSR in den Coca-Cola-Farben ausfallen werden. Die besonderen Designs unserer Fahrzeuge haben uns in den zurückliegenden Monaten zahlreiche Erfolge beschert. Wir haben im vergangenen Jahr auf der Road Atlanta triumphiert, haben in Le Mans 2018 gesiegt und in diesem Jahr in Sebring. So kann es gern weitergehen."

Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): "Die Jubiläumssaison der IMSA geht mit einem großen Highlight zu Ende. Es ist großartig, dass hier zwei so starke Marken wie Porsche und Coca-Cola zusammenarbeiten. Wir wollen die gemeinsame Erfolgsgeschichte, die in den 1980er-Jahren begonnen hat, unbedingt fortschreiben. Wenn wir mit einem Topergebnis den Gewinn der Meisterschaft absichern könnten, wäre das ein echter Traum - auch vor dem Hintergrund, dass es der letzte Renneinsatz dieser Version des Porsche 911 RSR in der IMSA-Serie sein wird."

Steffen Höllwarth (Einsatzleiter IMSA Championship): "In diesem Jahr reiht sich für uns ein Highlight an das nächste. Wir haben bereits in der ersten Saisonhälfte mit unseren Autos im Brumos-Design viele Erfolge gefeiert. Im vergangenen Jahr waren wir beim Petit Le Mans mit unserem Porsche 911 RSR in den Farben von Mobil 1 erfolgreich. Die besonderen Designs haben uns viele besondere Momente beschert. Das soll auch beim Saisonfinale auf der Road Atlanta im Rot und Weiß von Coca-Cola der Fall sein."



Ford
16.9.2019

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Track Laguna Seca


 

Das Wichtigste in Kürze
  • 43-jähriger Rennprofi aus Burbach im Siegerland entscheidet das 160-Minuten-Rennen in Kalifornien gemeinsam mit seinem US-amerikanischen Teamkollegen für sich
  • Richard Westbrook und Ryan Briscoe, die 2016 in Laguna Seca den ersten Sieg mit dem modernen Ford GT errungen haben, belegen Rang sechs
  • Dritter Saisonsieg in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft für den Ford GT nach Erfolgen in Lime Rock und Road Atlanta

Der Ford GT gewinnt das IMSA-Rennen in Laguna Seca mit Dirk Müller und Joey Hand am Steuer

Dirk Müller aus Burbach und sein Teamkollege Joey Hand (USA) haben in Laguna Seca mit dem Ford GT den vorletzten Lauf der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft gewonnen. Für das deutsch-amerikanische Duo ist es die vierte Podiumsplatzierung in der laufenden Saison, nach der sich das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing aus der IMSA verabschieden wird. Wie bereits im Vorjahr konnte Müller das 160-Minuten-Rennen auf der Berg- und Talbahn nahe des kalifornischen Monterey vom zweiten Startplatz der Klasse GTLM aufnehmen. Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS), die 2016 auf dem Laguna Seca Raceway den allerersten Sieg für den Ford GT errungen hatten, belegten im Ziel den sechsten Rang.

#

"Ich kann das Auto heute gar nicht genug loben", betonte Dirk Müller nach dem Rennen. Zusammen mit Joey Hand hat er in dieser Saison bereits zweite Plätze bei den 12 Stunden von Sebring und in Road America herausgefahren, in Lime Rock wurden die beiden Dritte. "Ebenso wie die viele harte Arbeit, die unsere Jungs von Ford Chip Ganassi Racing für jeden Lauf aufs Neue in den Ford GT investieren. Das alles hat sich heute ausgezahlt."

"Dieser Sieg fühlt sich unheimlich gut an", jubelte Hand. "Ich habe so lange versucht, auf dieser Strecke zu gewinnen - seit 1998, meinem ersten Rennen auf diesem Kurs. Es ist so besonders für mich, da Laguna Seca so etwas wie mein Heimspiel ist und mich sehr viele Menschen hier unterstützen. Natürlich alle Kollegen bei Ford Performance und Ford Chip Ganassi Racing, aber auch so viele Freunde und meine Familie, die das ganze Jahr über hinter mir stehen. Darum möchte ich ihnen auch diesen Sieg widmen. Ich wusste schon vor dem Wochenende, dass etwas Besonderes bevorsteht. Von Beginn an passte alles zusammen."

Der letzte Auftritt des Ford GT im Werksteam Chip Ganassi Racing geht am 12. Oktober in Braselton nahe Atlanta über die Bühne, wenn das zehnstündige Petit Le Mans auf dem Programm steht.



Porsche
16.9.2019

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Track Laguna Seca

Porsche holt wichtige Punkte auf dem Weg zum möglichen Titelgewinn

Rennen GT, IMSA SportsCar Championship, 10. Lauf, Laguna Seca/USA

Das Porsche GT Team hat den vorletzten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auf den Plätzen sieben und acht beendet. In einem ereignisarmen Rennen ohne jegliche Gelbphasen hatten die Werksfahrer Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 ebenso mit mangelndem Grip zu kämpfen wie die Markenkollegen Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) im Schwesterauto mit der Nummer 911. In der Herstellerwertung liegt Porsche vor dem Saisonfinale auf der Road Atlanta (USA) weiterhin deutlich in Führung. In der GTD-Klasse gewann Porsche den Sprint-Cup-Titel.

Zum Rennen fanden Teams und Piloten den Laguna Seca Raceway unter anderen äußeren Bedingungen vor als an den beiden Trainingstagen. Die Sonne kämpfte sich nur langsam durch den dichten Nebel, die Temperaturen kletterten kaum über die 20-Grad-Marke. Unter diesen veränderten Bedingungen mangelte es dem Porsche 911 RSR an Grip und folglich an Tempo. Das Porsche GT Team setzte mit Blick auf die Meisterschaftswertungen auf eine risikolose Strategie. Nach einer fehlerlosen Leistung von Team und Fahrern in Laguna Seca geht Porsche mit einem Vorsprung von 15 Punkten in der Herstellermeisterschaft in das 'Petit Le Mans' zum Abschluss der Saison. In der Fahrerwertung haben Bamber/Vanthoor ihre Führung vor den Markenkollegen Pilet/Tandy auf zwölf Zähler ausgebaut.

In der GTD-Klasse hat Porsche unterdessen die Herstellerwertung des IMSA Sprint Cups gewonnen. Die beiden Kanadier Zacharie Robichon und Scott Hargrove beendeten das Rennen im Porsche 911 GT3 R von Pfaff Motorsports (Startnummer 9) auf dem vierten Rang. Robichon gewann damit in seiner ersten IMSA-Saison die Fahrerwertung des Sprint Cups, der die sieben kürzesten GTD-Rennen des Jahres umfasst. Der Lauf in Laguna Seca bildete den Abschluss dieser Serie, das abschließende Zehn-Stunden-Rennen auf der Road Atlanta ('Petit Le Mans') zählt nicht mehr hinzu. Das Team Park Place Motorsports mit Werksfahrer Patrick Long (USA) und seinem Landsmann Patrick Lindsey konnte nach einem Unfall im Qualifying nicht an den Start gehen.

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Das war einfach nicht unser Rennen. Bereits in den Trainings hatte sich abgezeichnet, dass es bezüglich der Reifenhaltbarkeit schwierig für uns wird. Im Rennen haben wir dennoch alles versucht. Aber selbst mit einer fehlerfreien Leistung von uns Fahrern und einer sauberen Arbeit der Boxencrew war einfach nicht mehr drin. Wir blicken nun nach vorn. Beim Finale auf der Road Atlanta wird es bestimmt wieder besser für uns laufen."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Das war ein hartes Rennen für uns. Wir hatten so etwas nach den Eindrücken aus den Trainings erwartet. Laguna Seca ist einfach nicht unsere Lieblingsstrecke. Trotz dieses enttäuschenden Ergebnisses sind wir dem Titelgewinn einen Schritt nähergekommen. Das zählt für uns viel mehr. Laurens und ich haben unseren Vorsprung an der Spitze sogar noch etwas ausgebaut. Nun freue ich mich sehr auf das große Finale beim Petit Le Mans."

Ergebnis Rennen

GTLM-Klasse
1. Müller/Hand (D/USA), Ford GT, 114 Runden
2. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 114 Runden
3. Magnussen/Garcia (DK/E), Corvette C7.R, 114 Runden
...
7. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 113 Runden
8. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 113 Runden

GTD-Klasse
1. Sellers/Lewis (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 110 Runden
2. MacNeil/Vilander (USA/FIN), Ferrari 488 GT3, 110 Runden
3. Potter/Lally (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 109 Runden
4. Robichon/Hargrove (CDN/CDN), Porsche 911 GT3 R, 109 Runden



BMW
16.9.2019

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Track Laguna Seca

Podestplatz für das BMW Team RLL und den BMW M8 GTE in Laguna Seca

Für das BMW Team RLL hat sich Laguna Seca (USA) erneut als erfolgreiches Pflaster erwiesen. John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) erreichten im vorletzten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship mit dem #24 BMW M8 GTE den zweiten Platz in der GTLM-Klasse.

#24

Ihre Teamkollegen Tom Blomqvist (GBR) und Connor De Phillippi (USA) erreichten im Auto mit der Nummer 25 die fünfte Position. Der Sieg ging an den [# 66] Ford. In der GTD-Klasse bestritt Bill Auberlen (USA) an der Seite von Robby Foley (USA) sein 425. Rennen in einem BMW. Für Turner Motorsport brachte das Duo den BMW M6 GT3 mit der Nummer 96 auf dem siebten Rang ins Ziel.

Der letzte Lauf der Saison 2019 - das traditionsreiche »Petit Le Mans« in Road Atlanta (USA) - wird am 12. Oktober ausgetragen.

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 2. Platz): "Es fühlt sich toll an, wieder auf dem Treppchen zu stehen und zurück im Geschäft zu sein, vor allem nachdem wir in den vorherigen Rennen nicht mit unserer Pace zufrieden gewesen waren. Wir haben uns neu fokussiert und die nötigen Veränderungen an den Autos vorgenommen. Das hat sich ausgezahlt. Im vergangenen Jahr hatte hier unser Schwesterauto dank einer tollen Tank-Strategie gewonnen. Diesmal war es schön, dass wir wieder das Tempo der anderen Teams mitgehen konnten."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, 2. Platz): "Es war insgesamt ein guter Tag. Ich hatte leichte Probleme in meinem Stint, als ich kurzfristig Leistung verloren hatte. Das hat uns die Führung und vielleicht auch am Ende den Sieg gekostet. Das ist schwierig zu sagen, denn hier spielt der Verkehr eine große Rolle. Wenn man als erstes Auto durch den Verkehr muss, kann man davon wahrscheinlich profitieren, daher hat es nicht geholfen, die Führung früh zu verlieren. Insgesamt hat das Team sehr gut gearbeitet, das Auto hat gut funktioniert und wir haben am Ende den zweiten Platz geholt. Angesichts unseres Problems können wir mit unserem Ergebnis sehr zufrieden sein."

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE, 5. Platz): "Es war sehr knapp am Ende, und es ist ein bisschen enttäuschend, wenn man so nah ans Podium herankommt und am Ende dann doch nicht das gewünschte Ergebnis erzielt. Die Jungs haben an diesem Wochenende einen großartigen Job gemacht, aber am Ende sind die Corvettes noch vorbeigekommen. Connor hat einen sehr guten Job gemacht, sie so lange hinter sich zu halten, wie er es geschafft hat. Das hat dann letztlich auch John und dem ganzen Team geholfen."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 5. Platz): "Es war ein schwieriges Rennen durch den Reifenabbau am Ende. Ich habe einfach nur noch versucht, die Corvettes hinter mir zu halten, aber das hat nicht lang genug geklappt. Immerhin konnten wir so lange vor ihnen bleiben, um unserer Nr. 24 ein gutes Polster zu verschaffen und das Podium zu ermöglichen. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Arbeit, und jetzt werden wir versuchen, beim Petit Le Mans beide Autos in die Top-3 zu bringen."



Porsche
11.9.2019

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Track Laguna Seca

Porsche geht hoch motiviert in den vorletzten Saisonlauf

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 10. Lauf, Laguna Seca/USA

Tabellenführer Porsche möchte seinen beeindruckenden Lauf in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auch im vorletzten Saisonlauf fortsetzen. Beim bevorstehenden Rennen auf dem Laguna Seca Raceway (USA) steht das Werksteam mit seinen beiden rund 510 PS starken Porsche 911 RSR vor einer besonderen Herausforderung. Der traditionsreiche Kurs in Kalifornien ist die einzige Rennstrecke im Kalender, auf der Porsche seit der werksseitigen Rückkehr in die nordamerikanische Sportwagenserie im Jahr 2014 noch keinen Sieg einfahren konnte. In der GTD-Klasse setzen die Teams Pfaff Motorsports und Park Place Motorsports je einen Porsche 911 GT3 R ein.

#911

Das Rennen
Der Laguna Seca Raceway in den Dünen nahe der Küstenstadt Monterey ist 3,601 Kilometer lang und umfasst elf Kurven. Die berühmteste Passage ist die 'Corkscrew'. Die enge, spektakuläre und kaum einsehbare Kurvenkombination nach einer Kuppe war in der Geschichte der Rennstrecke schon oft Schauplatz von sehenswerten Manövern. Pro Runde ist in Laguna Seca ein Höhenunterschied von 55 Metern zu bewältigen. Die Rennen auf der 1957 gebauten Strecke waren in der Vergangenheit meist von den Faktoren Reifenverschleiß und Strategie bestimmt. 2018 erreichten Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) in Laguna Seca den zweiten Rang.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Nummer 911 wechseln sich Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) ab. Das Duo hatte im Verlauf der diesjährigen Saison die Rennen in Sebring, Watkins Glen und zuletzt auf dem Virginia International Raceway gewonnen. Pilet und Tandy rangieren in der Fahrerwertung auf Platz zwei. Die Werksfahrerkollegen Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) im Schwesterauto mit der Nummer 912 liegen in der Meisterschaft nach Siegen auf den amerikanischen Strecken in Long Beach und Mid-Ohio sowie in Bowmanville (Kanada) mit elf Punkten Vorsprung an der Spitze des Klassements.

In der GTD-Klasse steht beim Rennen in Laguna Seca eine Meisterschaftsentscheidung an. Der kommende Lauf bildet den Abschluss der Sprint-Cup-Wertung. Porsche liegt in der Herstellerwertung an der Spitze, der Kanadier Zacharie Robichon führt die Fahrerwertung vor dem entscheidenden Rennen in Kalifornien an. Robichon teilt sich den Porsche 911 GT3 R von Pfaff Motorsports (Startnummer 9) mit seinem Landsmann Scott Hargrove. Im baugleichen, über 500 PS starken GT3-Rennfahrzeug aus Weissach von Park Place Motorsports (Nummer 73) wechselt sich Werksfahrer Patrick Long (USA) mit dem Amerikaner Patrick Lindsey ab.

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR, der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS basiert, wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich der Fahrwerkabstimmung weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel.

Der von Porsche Kundenteams eingesetzte 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt und basiert ebenfalls auf dem Straßenmodell 911 GT3 RS. Bei der Entwicklung flossen die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent in Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik ein. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen auf dem Laguna Seca Raceway über 2:40 Stunden startet am Sonntag, 15. September, um 12:05 Uhr Ortszeit (21:05 Uhr MESZ). Außerhalb der USA und Kanada wird das Rennen im Internet auf www.imsa.com übertragen.

Fahrerstimmen vor dem Rennen

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Laguna Seca gehört zu meinen absoluten Lieblingsstrecken in den USA. Eingebettet in die schöne Landschaft am Pazifik bietet der legendäre Kurs einige Herausforderungen. Vor allem der Reifenverschleiß ist ein bestimmender Faktor im Rennen. Wir waren auf der kalifornischen Strecke oft stark unterwegs, aber bislang hat es noch nie zum Sieg gereicht. Das möchten wir am kommenden Wochenende ändern. Wenn unser Auto gewinnt, wird es in der Fahrer-Meisterschaft noch einmal richtig spannend."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Ich freue mich sehr auf die tolle Strecke in Kalifornien. Im vergangenen Jahr waren wir dort stark und haben Platz zwei erreicht. Es wäre schön, wenn wir in diesem Jahr erneut einen Podestplatz holen könnten. Damit würde Porsche einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft machen. Außerdem hätten Laurens und ich dann eine noch bessere Ausgangsposition im Kampf um die Fahrerkrone."

Patrick Long (Porsche 911 GT3 R #73): "Laguna Seca ist für mich als Kalifornier das Heimrennen. Allein deshalb hat der kommende Lauf für mich eine ganz besondere Bedeutung. Porsche war auf dem traditionsreichen Kurs immer gut. Allerdings ist der Wettbewerb in der GTD-Klasse in diesem Jahr so hart wie noch nie. Es muss alles passen, sonst hast du keine Chance auf ein Topergebnis. Wenn es uns gelingt, die erste Rennhälfte in guter Position zu beenden, ist sogar ein Podestplatz möglich."



BMW
11.9.2019

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Track Laguna Seca

BMW Team RLL kehrt in Laguna Seca auf historischen Boden zurück

Das BMW Team RLL ist unterwegs zum Laguna Seca Raceway (USA) in Kalifornien. Die berühmte 3,6 Kilometer lange Rennstrecke mit ihren elf Kurven ist am Wochenende Gastgeber für die zehnte und vorletzte Saisonveranstaltung in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie).

#23, #25

Laguna Seca spielt in der Rennsport-Historie von BMW eine wichtige Rolle. 1975, in dem Jahr, in dem die Marke ihr Debüt in der IMSA gab und BMW North America gegründet wurde, feierte BMW Motorsport hier seinen zweiten wichtigen Sieg in Nordamerika. Damals gewann Hans-Joachim Stuck (GER) in Laguna Seca im legendären BMW 3.0 CSL.

Das BMW Team RLL hat auf dem Laguna Seca Raceway ebenfalls eine sehr gute Erfolgsstatistik und hat dort in den vergangenen vier Jahren dreimal gewonnen: 2015 gab es einen Zweifachsieg mit dem BMW Z4 GTLM, 2017 gewannen John Edwards (USA) und Martin Tomczyk (GER) im BMW M6 GTLM, und 2018 feierten Connor De Phillippi (USA) und Alexander Sims (GBR) den Sieg im [# 25] BMW M8 GTE. In diesem Jahr teilt sich De Phillippi das Cockpit der Startnummer 25 mit Tom Blomqvist (GBR). Edwards wechselt sich am Steuer des [# 24] BMW M8 GTE mit Jesse Krohn (FIN) ab.

An diesem Wochenende wird das BMW Team RLL erstmals in dieser Saison mit einer anderen Farbgebung antreten. Der [# 24] BMW M8 GTE von Edwards und Krohn wird ganz in Schwarz an den Start gehen und damit die Tradition fortsetzen, die 2017 ihren Anfang nahm. Der [# 25] BMW M8 GTE von De Phillippi und Blomqvist trägt weiter das für BMW Motorsport charakteristische Weiß.

Fahrerstimmen vor dem Rennen in Laguna Seca

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE): "Laguna Seca ist eine der Strecken, die man schon als Kind kennt. Sie ist ein Synonym für den Rennsport in den USA und hat eine der berühmtesten Kurven überhaupt. Dies ist für mich wieder ein neuer Kurs, aber ich freue mich schon riesig darauf, dort zu fahren. Hoffentlich können wir uns nach dem schwierigen Wochenende in Virginia mit einer starken Vorstellung in Laguna zurückmelden."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Laguna Seca ist eine meiner Lieblingsstrecken in den USA. Im vergangenen Jahr hatten wir dort ein gutes Wochenende, mit dem Sieg für Connor und Alex und Platz vier für John und mich. Ich sehe keinen Grund, warum wir in diesem Jahr nicht eine ähnliche Performance erwarten können."



Porsche
26.8.2019

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Track Virginia Int'l Raceway

Steffen Höllwarth (Programmmanager IMSA SportsCar Championship): "Ich bin wahnsinnig stolz auf die ganze Truppe. Das war ein gelungener Teamerfolg. Wir hatten gute Strategien, die Strecke liegt dem Porsche 911 RSR ausgezeichnet und die Boxenstopps waren wieder einmal spitzenmäßig. Dafür wurden wir belohnt. Nun genießen und feiern wir unseren Doppelsieg. Ab Montag beginnt dann die akribische Vorbereitung auf die letzten beiden Saisonrennen."

Sechster Sieg im neunten Rennen für Porsche GT Team

Rennen, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 9. Lauf, Alton/USA

Porsche setzt seine Erfolgsserie in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship mit einem Doppelsieg fort: Beim drittletzten Rennen der Saison überqueren Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) im Porsche 911 RSR als Gesamtsieger die Ziellinie. Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) belegen im Schwesterauto mit der Startnummer 912 Platz zwei und führen die Tabelle mit ihren Siegen in Long Beach, Mid-Ohio und im kanadischen Bowmanville weiterhin an. Die Sebring- und Watkins-Glen-Sieger Pilet und Tandy konnten mit ihrem dritten Erfolg den Rückstand in der Fahrerwertung auf nunmehr elf Punkte verkürzen. In der Herstellerwertung der GTLM-Klasse rangiert Porsche mit 304 Punkten ebenfalls deutlich an der Spitze.

#24

Bei sonnigen Bedingungen und 25 Grad Celsius begann das Rennen auf dem Virginia International Raceway mit einem Paukenschlag. Startfahrer Vanthoor im Fahrzeug mit der Nummer 912 ging von der Pole-Position auf die Strecke und setzte sich an die Spitze des Feldes. Hinter ihm gelang Tandy ein sensationelles Überholmanöver, bei dem er sich von Platz sechs kommend an vier Konkurrenten auf der Außenbahn vorbeischob und direkt hinter Vanthoor an Position zwei setzte. Über die Renndauer von zwei Stunden und 40 Minuten führte fast immer ein Porsche 911 RSR. Die beiden baugleichen Autos setzten auf unterschiedliche Strategien, wodurch Tandy und Pilet die Führung übernehmen konnten. Optimale Boxenstopps in der ersten Safety-Car-Phase trugen ebenso zum Erfolg bei wie ein erfolgreicher Re-Start nach einer zweiten Safety-Car-Phase kurz vor Ende des Rennens. Am Schluss behielten Tandy und Pilet die Nase vorn und konnten somit ihren gemeinsamen Erfolg aus dem Jahr 2015 auf der Traditionsrennstrecke in Virginia wiederholen.

In der GTD-Klasse gingen zwei über 500 PS starke Porsche 911 GT3 R an den Start. Das Kundenteam Pfaff Motorsports (Startnummer 9) belegte mit Scott Hargrove und Zacharie Robichon (beide Kanada) Platz vier. In der Nummer 73 von Park Place Motorsports konnte Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) mit seinem Landsmann Patrick Lindsey den fünften Rang verbuchen.

Das nächste Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet vom 13. bis 15. September in Laguna Seca (Kalifornien) statt.

Ergebnis Rennen

Gesamtwertung
1. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 88 Runden
2. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 88 Runden
3. Magnussen/Garcia (DK/E), Corvette C7.R, 88 Runden

GTD-Klasse
1. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, 86 Runden
2. Farnbacher/Hindman (D/USA), Acura NSX GT3, 86 Runden
3. Potter/Lally (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 86 Runden
4. Hargrove/Robichon (CDN/CDN), Porsche 911 GT3 R, 86 Runden
5. Long/Lindsey (USA/USA), Porsche 911 GT3 R, 86 Runden



BMW
26.8.2019

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Track Virginia Int'l Raceway

BMW Team RLL kommt auf dem »Virginia International Raceway« auf die Plätze sieben und acht

Schwieriges Wochenende für das BMW Team RLL beim Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auf dem 'Virginia International Raceway' (USA). Tom Blomqvist (GBR) und Connor De Phillippi (USA) kamen im [# 25] BMW M8 GTE auf dem siebten Platz in der GTLM-Klasse ins Ziel, das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 24 auf Platz acht. Im vergangenen Jahr hatte das BMW Team RLL an gleicher Stelle die Plätze eins und drei belegt. Der [# 96] BMW M6 GT3 von Turner Motorsport beendete das Rennen in der GTD-Klasse nach einem Zwischenfall in der Anfangsphase auf dem elften Rang.

#24
Stimmen vom Virginia International Raceway

Brandon Fry (Technischer Direktor BMW Team RLL): "Wir hatten uns nach den Erfolgen im vergangenen Jahr einiges ausgerechnet, hatten aber über das gesamte Wochenende hinweg Probleme. Wir konnten nicht die Performance finden, die nötig war, um der Konkurrenz in der GTLM-Klasse Paroli zu bieten. Vor uns liegt nun viel Analyse-Arbeit, um zu sehen, wo wir etwas verändern können, damit wir in Laguna Seca ein besseres Rennen haben."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 7. Platz): "Natürlich hatten wir uns das anders vorgestellt, vor allem nachdem wir hier vor einem Jahr noch gewonnen hatten. Wir sind ein fehlerfreies Rennen gefahren, haben aber mit stumpfen Waffen gekämpft. Wir müssen unbedingt mehr Performance aus dem Auto herausholen und hart daran arbeiten, in Laguna Seca wieder ein besseres Resultat zu erzielen."

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE, 7. Platz): "Wir hatten eigentlich erwartet, hier konkurrenzfähig zu sein, aber das war leider nicht der Fall. Unsere Hoffnung war, dass es mit zunehmender Renndauer besser läuft, aber die Dinge haben sich nicht so entwickelt, wie wir uns das vorgestellt hatten."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 8. Platz): "Wir hätten heute eine bessere Pace gebraucht. Wir haben alles gegeben und sind auf der Strecke ans Limit gegangen, um das Bestmögliche aus dem Auto herauszuholen. Leider hat sich das am Ende nicht im Ergebnis widergespiegelt."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, 8. Platz): "Das war nicht unser Wochenende. Uns hat einfach die Pace gefehlt. Das Auto hat sich eigentlich gut angefühlt, aber wir müssen uns anschauen, wo wir unsere Gesamtperformance verbessern können."



Porsche
24.8.2019

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Track Virginia Int'l Raceway

Ergebnis Qualifying

GTLM-Klasse
1. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 1:40.630 Minuten
2. Magnussen/Garcia (DK/E), Corvette C7.R, 1:40.708 Minuten
3. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 1:40.786 Minuten
6. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 1:41.615 Minuten

GTD-Klasse
1. Hargrove/Robichon (CDN/CDN), Porsche 911 GT3 R, 1:45.826 Minuten
2. Montecalvo/Bell (USA/USA), Lexus RC F GT3, 1:46.150 Minuten
3. Heistand/Hawksworth (USA/NL), Lexus RC F GT3, 1:46.524 Minuten
13. Long/Lindsey (USA/USA), Porsche 911 GT3 R, 1:56.158 Minuten

Porsche 911 RSR startet in Virginia von der Pole-Position

Qualifying, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 9. Lauf, Alton/USA

Das Qualifying zum neunten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship wurde am Samstag bei schwierigen Streckenbedingungen ausgetragen. Auf dem nach Regenschauern nur langsam abtrocknenden Virginia International Raceway belegte das Porsche GT Team im 15-minütigen Zeittraining die Plätze eins und sechs. Qualifying-Pilot Laurens Vanthoor (Belgien) umrundete im rund 510 PS starken Porsche 911 RSR den 5,263 Kilometer langen Kurs in 1:40.630 Minuten und bescherte dem Team Startplatz eins für das Rennen am Sonntag. Nick Tandy (Großbritannien) belegte im Fahrzeug mit der Startnummer 911 den sechsten Rang. Insgesamt ist es die fünfte Pole-Position für das Porsche GT Team in dieser Saison.

#912

Gegen Ende des Qualifyings wurde die Strecke, die im US-Bundesstaat Virginia nahe dem Ort Alton liegt, immer schneller. Vanthoor bewies ein optimales Timing und sicherte sich im Fahrzeug mit der Startnummer 912 die Pole-Position. Tandy befand sich im Schwesterauto auf einer schnellen Runde, als er das nasse Gras berührte und daraufhin die Streckenbegrenzung touchierte. Am Sonntag wird er im Rennen über zwei Stunden und 40 Minuten gemeinsam mit Patrick Pilet (Frankreich) antreten, Vanthoor teilt sich das Cockpit mit Earl Bamber (Neuseeland).

In der GTD-Klasse setzte der Kanadier Zacharie Robichon im über 500 PS starken Porsche 911 GT3 R eine Zeit von 1:45.826 Minuten und startet für das Kundenteam Pfaff Motorsports von Platz eins ins Rennen. Am Sonntag geht er gemeinsam mit Scott Hargrove auf die Strecke.

Patrick Lindsey (USA) belegte im Qualifying für Park Place Motorsports den 13. Platz. Der Teambesitzer teilt sich das Cockpit mit Porsche Werksfahrer Patrick Long (USA).

Das Rennen über 2:40 Stunden startet am Sonntag, 25. August, um 13:35 Uhr Ortszeit (19:35 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com

Stimmen zum Qualifying

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Das Qualifying war aufgrund der Wetterbedingungen ein Ritt auf der Rasierklinge. Wir waren uns nicht ganz sicher, wie sich die Strecke nach dem Regen entwickeln würde. Am Ende wurde das Risiko belohnt. Earl und ich führen in der Meisterschaft. Mit der Pole-Position haben wir den Grundstein dafür gelegt, dass dies auch so bleibt."

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): "Ich habe einen kleinen Fehler gemacht und das noch nasse Gras neben der Strecke berührt. Dadurch bin ich in den Reifenstapeln gelandet. Das ist ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Wir werden uns für das Rennen etwas einfallen lassen, um weiter nach vorn zu kommen. Die gute Nachricht ist, dass unser Auto schnell war und unsere Kollegen mit der Startnummer 912 auf der Pole-Position stehen."

Zacharie Robichon (Porsche 911 GT3 R #9): "Es waren schwierige Bedingungen auf der Strecke. Nach dem Regen wurde es mit jeder Runde etwas trockener und das Team hat speziell beim Timing einen perfekten Job gemacht. Mir macht es Spaß, bei dieser wechselhaften Witterung mit dem Porsche 911 zu fahren. Ich bin glücklich, für Pfaff Motorsport die erste Pole-Position in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship erzielt zu haben."



Porsche
23.8.2019

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Track Virginia Int'l Raceway

Porsche will Führung auf dem Virginia International Raceway ausbauen

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 9. Lauf, Alton/USA

Der neunte Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet am kommenden Wochenende (23.-25. August) auf dem Virginia International Raceway statt. Das Porsche GT Team reist als Führender der Hersteller- und Fahrerwertung an die Traditionsrennstrecke. Mit fünf Siegen im Gepäck und Podiumsplatzierungen in jedem Rennen belegen die Werksfahrerduos Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) in der Startnummer 912 sowie Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) in der Startnummer 911 die Plätze eins und zwei der GTLM-Klasse. In der Herstellerwertung liegt Porsche mit 21 Punkten Vorsprung an der Spitze.

#911

Die beiden rund 510 PS starken Porsche 911 RSR des Werksteams starten im Rennen über 2 Stunden und 40 Minuten gemeinsam mit zwei Porsche 911 GT3 R der Kundenteams Park Place Motorsports und Pfaff Motorsports, die separat in der GTD-Klasse gewertet werden. Wie schon beim Rennen in Lime Rock sind in Virginia keine Fahrzeuge der schnelleren Prototypenkategorien DPi und LMP2 am Start. Somit fährt das Porsche GT Team auf dem 5,263 Kilometer langen Kurs am Sonntag um den Gesamtsieg.

Das Rennen
Der Virginia International Raceway liegt an der Grenze zum US-Bundesstaat North Carolina unweit der Ortschaft Alton in der Nähe von Danville. Die Strecke blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück und entwickelte sich vom einfachen Kurs für Straßenfahrzeuge hin zu einem modernen Rennstrecken-Resort mit Hotels und Freizeitmöglichkeiten. Im Jahr 1971 gewannen die Porsche-Legenden Hurley Haywood und Peter Gregg im Porsche 914-6 GT dort das allererste IMSA-GT-Rennen. Auch im darauffolgenden Jahr sicherte sich das Fahrer-Duo den Sieg. In der jüngsten Vergangenheit triumphierten Tandy und Pilet im Jahr 2015. Bamber und Jörg Bergmeister komplettierten den Erfolg mit Platz zwei.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Nummer 911 starten die Sebring- und Watkins-Glen-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien). Das Duo rangiert derzeit auf Rang zwei der Fahrerwertung. Ihre Werksfahrerkollegen Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) im Schwesterauto mit der Nummer 912 liegen in der Meisterschaft nach drei Triumphen in Long Beach, Mid-Ohio und im kanadischen Bowmanville an der Spitze des Klassements.

In der GTD-Klasse gehen zwei über 500 PS starke Porsche 911 GT3 R an den Start. Das Kundenteam Pfaff Motorsports (Startnummer 9) schickt Scott Hargrove und Zacharie Robichon (beide Kanada) in den Wettbewerb. In der Nummer 73 von Park Place Motorsports wechselt sich Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) mit seinem Landsmann Patrick Lindsey ab.

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich der Fahrwerksabstimmung weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel.
Der von Porsche Kundenteams eingesetzte 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei flossen die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent in Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik mit ein. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen über 2:40 Stunden startet am Sonntag, 25. August, um 13:35 Uhr Ortszeit (19:35 Uhr MESZ). Außerhalb der USA und Kanada wird das Rennen im Internet auf www.imsa.com übertragen.

#912
Stimmen vor dem Rennen

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Ich habe gute Erinnerungen an Virginia, denn wir konnten dort schon einmal gewinnen. Und auch im vergangenen Jahr standen wir ganz kurz vor einem Sieg, als wir das Fahrzeug mit einem technischen Defekt abstellen mussten."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Wir führen in Herstellerwertung mit einem ordentlichen Vorsprung. Unser Ziel als Team lautet, bei jedem Rennen mit mindestens einem Auto auf dem Podium zu stehen. Es sind noch drei Rennen zu fahren und wir schauen mal, ob uns das gelingt. Mir persönlich gefällt der Virginia International Raceway - eine typisch amerikanische Strecke, die keine Fehler verzeiht."

Patrick Long (Porsche 911 GT3 R #73): "Der Virginia International Raceway liegt in einem schönen Teil der USA und ist eine besondere Location. Die Herausforderung kommt durch die enge Streckenführung, deshalb wird es schwer, zu überholen. Die Strecke ist technisch anspruchsvoll mit schnellen und langsamen Passagen. Dadurch, dass in Virginia keine Prototypen am Start sind, rechne ich mit einem Sprintrennen vom Start bis zur Zielflagge."



BMW
23.8.2019

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Track Virginia Int'l Raceway


 

BMW Team RLL will auf dem 'Virginia International Raceway' zurückschlagen

Das BMW Team RLL kehrt an diesem Wochenende für die neunte Saisonrunde der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) auf den 'Virginia International Raceway' (USA) zurück. Im vergangenen Jahr gelang dem Team auf dem klassischen 5,26 Kilometer langen und 17 Kurven umfassenden Kurs in Alton (USA) der erste Sieg und das erste Doppelpodium mit dem BMW M8 GTE.

Connor De Phillippi (USA) und Alexander Sims (GBR) hatten im [# 25] BMW M8 GTE den Sieg gefeiert, auf Platz drei folgten mit nur vier Sekunden Rückstand ihre Teamkollegen John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) im Schwesterfahrzeug mit der Nummer 24. In diesem Jahr teilt sich De Phillippi das Cockpit der [# 25] mit Tom Blomqvist (GBR).

Das Rennen auf dem VIR ist der zweite Lauf der IMSA-Saison 2019, bei dem ausschließlich die GTLM- und GTD-Klasse an den Start gehen. Insgesamt treten 22 Fahrzeuge in beiden Kategorien an. Das zwei Stunden und 40 Minuten lange Rennen wird am Sonntag, 25. August, um 13:35 Uhr Ortszeit gestartet.

Stimmen vor dem Rennen auf dem Virginia International Raceway

Bobby Rahal (Teamchef BMW Team RLL): "Im vergangenen Jahr hatten wir natürlich ein großartiges Rennen auf dem VIR und konnten den ersten Sieg mit dem BMW M8 GTE einfahren. Ich bin optimistisch, was das Event in diesem Jahr angeht, denn die Pace konnten wir unter Beweis stellen."

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE): "Virginia ist eine weitere Strecke, die gut zu unserem Auto passt. Ich denke, wir werden dort stark sein. Ich mag das Layout der Strecke, sie sieht nach viel Spaß aus. Wir müssen nur die kleinen Fehler vermeiden, die bei den vergangenen Rennen aufgetreten sind, und ein ordentliches Wochenende haben. Wir werden das enttäuschende letzte Rennen hinter uns lassen, das ist sicher."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Der VIR bietet eine großartige Kombination aus schnellen und langsamen Abschnitten, aber auch einige großartige Höhenunterschiede, die es besonders technisch machen. Im vergangenen Jahr haben wir bewiesen, dass wir das Potenzial haben zu gewinnen, und ich weiß, dass wir es auch dieses Mal haben. Jetzt müssen wir es nur noch umsetzen."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "Der VIR macht viel Spaß und ist eine sehr herausfordernde Strecke. Dort hat der BMW M8 GTE im vergangenen Jahr seinen ersten Sieg geholt. Ich hoffe, dass wir an diesem Wochenende einen weiteren Sieg für BMW einfahren können."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Ich mag die reinen GT-Rennen, besonders auf dem VIR. Es gefällt mir, die schnellste Klasse auf der Strecke zu sein, weil man selbst entscheiden kann, wann und wo man am besten überholt, anstatt vorauszusehen, wo ein Fahrzeug einer höheren Klasse an einem vorbeigeht. In Kombination mit einer der besten Strecken im Kalender ist es das interessanteste GT-Rennen des Jahres."



Ford
5.8.2019

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Track Road America


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Dritter Sieg in drei Jahren für Ford Chip Ganassi Racing auf der längsten Rennstrecke der diesjährigen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft
  • Doppelerfolg in Road America bedeutet den zweiten Sieg und vier Podestplätze in Folge für das Werksteam von Ford
  • Ryan Briscoe/Richard Westbrook melden sich im Ford GT mit der Startnummer 67 zurück im Titelkampf der IMSA-Serie

Ford Chip Ganassi Racing feiert mit dem Ford GT Doppelsieg in Road America

Ford Chip Ganassi Racing (CGR) feierte beim achten von elf Läufen zur IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) den zweiten Sieg hintereinander in der hart umkämpften GTLM-Klasse. Wie zuvor in Lime Rock Park hießen die Gewinner auf der Road America bei Elkhart Lake im US-Bundesstaat Wisconsin erneut Ryan Briscoe (AUS) und Richard Westbrook (GB). Ford entschied das Langstreckenrennen auf dem anspruchsvollen Traditionskurs bereits im dritten Jahr in Folge für sich. Der Deutsche Dirk Müller und Joey Hand (USA) komplettierten am Sonntag den Erfolg und brachten den zweiten Ford GT des Werksteams nach zwei Stunden und 40 Minuten Renndauer auf Platz zwei ins Ziel.

Podium Ford

"Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft", erklärte Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das globale Motorsport-Engagement der Marke. "Das Team hat über die ganze Saison hart gearbeitet und sich diese beiden jüngsten Siege wirklich verdient."

Road America, die mit 6,515 Kilometern längste Strecke der Saison, lag den beiden Ford GT. Zugleich konnte Ford CGR von ausführlicher Testarbeit profitieren. Doch vor allem die richtige Strategie und die Konstanz gaben den Ausschlag.

"Es war ein ganz besonderer Tag", jubelte Sieger Briscoe, "alles lief glatt. Wir hatten keine Gelbphasen im Rennen, erledigten unsere beiden geplanten Stopps und konnten unsere Stärke über die Distanz ausspielen. In der Ruhe lag die Kraft. Heute zählte Konstanz mehr als schierer Speed."

Zwei maximale Punke hintereinander - diese Beute brachte Briscoe/Westbrook auf Platz drei der Meisterschaftstabelle nach vorn und damit zurück in den Titelkampf. Bei drei noch ausstehenden Rennen beträgt ihr Rückstand auf die Tabellenspitze der Fahrerwertung 18 Punkte, von Platz zwei trennen sie jetzt nur noch vier Zähler.

"Behutsames Reifenmanagement war der Schlüssel zum Erfolg", betonte Westbrook. "Auf jedem Stint waren die letzten und nicht die ersten zehn Runden die entscheidenden. Wer den Pneus am Anfang zu viel abverlangte, fiel später zurück. So haben wir uns die Konkurrenz geschnappt. Es fühlt sich einfach großartig an. Ryan hat heute einen Wahnsinns-Job abgeliefert und uns in eine starke Position gebracht. Eine Corvette machte uns zeitweise nervös, stellte aber nach einem schlechten Boxenstopp keine Bedrohung mehr dar. Wir mussten nur die Reifen und den Spritverbrauch im Auge behalten. Wir erleben gerade eine richtig gute Phase."

Dirk Müller - geboren im nordrhein-westfälischen Burbach - liegt auf dem fünften Tabellenplatz, Joey Hand rangiert an Position zehn. "Unsere Sorgfalt bei der Reifenwahl hat sich ausgezahlt", bestätigte der 43-jährige Siegerländer. "Auf einer einzelnen Qualifikationsrunde sind wir nicht schnell genug, aber über die Distanz passen die Autos hervorragend. Mike O'Gara, unser Team- und Strategiechef, sagte zu mir, ich müsse Geduld haben, solle sorgsam mit dem Auto umgehen und es sicher nach Hause bringen. Nachdem ich an Joey übergeben hatte, fuhr er einen sensationellen Stint."

Hand berichtete: "Wir sahen Konkurrenten derart früh die Box ansteuern, dass wir uns schon gefragt haben, ob wir etwas falsch machen. Aber wir waren sicher, mit zwei Stopps auszukommen. Unsere Chancen stiegen, weil die Michelin-Reifen hielten. Mit ihnen und mit dem Überholverkehr vorsichtig umzugehen, darauf kam es an. Wenn wir anlässlich des letzten Boxenstopps nicht in dichten Verkehr geraten wären, hätte ich mir mit Westy noch ein lustiges Finale liefern können. Aber wenn man schon verlieren muss, dann doch am liebsten gegen einen Teamkollegen. In Lime Rock standen wir als Erste und Dritte auf dem Podium, hier nun mit den Plätzen eins und zwei. Wir wussten, dass uns Road America liegt, aber die Abstimmungsarbeit gestaltete sich schwierig. Am Ende war das Auto besser denn je."

Der neunte von elf Läufen zur IWSC findet vom 23. bis 25. August 2019 auf dem Virginia International Raceway statt.



BMW
5.8.2019

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Track Road America


 

BMW Team RLL belegt in Road America die Plätze fünf und acht --- Weiteres Podium für Turner Motorsport

Das BMW Team RLL hat ein schwieriges Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Road America (USA) erlebt. Tom Blomqvist (GBR) und Connor De Phillippi (USA) erreichten im [# 25] BMW M8 GTE den fünften Platz in der GTLM-Klasse. Nach technischen Problemen belegte das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 24 Rang acht. Turner Motorsport gelang mit dem BMW M6 GT3 in der GTD-Klasse zum vierten Mal in Folge der Sprung auf das Podium.

Blomqvist war am Samstag im [# 25] BMW M8 GTE zunächst auf die Poleposition gefahren, Krohn hatte sich in der Nummer 24 Startplatz drei gesichert. Doch nach dem zweitbesten Qualifying-Ergebnis der IMSA-Saison 2019 stellte sich schnell Enttäuschung ein, denn beide BMW M8 GTE wurden nach der technischen Inspektion disqualifiziert und mussten vom Ende des GTLM-Feldes starten.

Im Laufe des 2:40 Stunden langen Rennens gaben beide Fahrzeug-Crews alles, um sich durch das Feld nach vorn zu kämpfen. Gegen Halbzeit führte Edwards das Rennen für einige Runden an. Doch ein Bremsproblem und der daraus resultierende zusätzliche Boxenstopp kosteten mehrere Runden und machten ein Top-Resultat zunichte. De Phillippi fuhr im #25 BMW M8 GTE einen starken letzten Stint und kam als Fünfter ins Ziel. Damit bleibt er der bestplatzierte BMW Fahrer in der GTLM-Gesamtwertung.

Bill Auberlen und Robby Foley (beide USA) sind unterdessen im [# 96] BMW M6 GT3 als Dritte in der GTD-Klasse auf das Podium gefahren. Das Duo vom Turner Motorsport Team stand zum vierten Mal in Folge auf dem Treppchen und festigte damit den zweiten Platz in der GTD-Fahrerwertung.



Porsche
5.8.2019

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Track Road America

Ergebnis Rennen

GTLM-Klasse
1. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 77 Runden
2. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 77 Runden
3. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 77 Runden
...
7. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 76 Runden

GTD-Klasse
1. Campbell/Robichon (AUS/CDN), Porsche 911 GT3 R, 75 Runden
2. Sellers/Lewis (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 74 Runden
3. Foley/Auberlen (USA/USA), BMW M6 GT3, 74 Runden
...
8. Olsen/Imperato (N/USA), Porsche 911 GT3 R, 74 Runden
15. Long/Lindsey (USA/USA), Porsche 911 GT3 R, 52 Runden

Porsche GT Team verteidigt mit Podium die Tabellenführung

Rennen GT, IMSA SportsCar Championship, 8. Lauf, Elkhart Lake/USA

Auch im achten Saisonrennen setzt das Porsche GT Team seine Podiums-Serie in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship fort: Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) fuhren in einem fehlerlosen Rennen auf der Rennstrecke Road America in ihrem Porsche 911 RSR auf den dritten Platz und konnten damit ihre Führung in der Fahrermeisterschaft weiter ausbauen. Im Rennen über zwei Stunden und 40 Minuten belegten Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) im Schwesterauto mit der Startnummer 911 den siebten Platz. In der Herstellerwertung liegt Porsche weiter souverän an der Spitze. In der GTD-Klasse gelang Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) gemeinsam mit seinem Teamkollegen Zacharie Robichon (Kanada) im Porsche 911 GT3 R der Sieg für das Team Pfaff Motorsports.

Bei Temperaturen um 25 Grad Celsius und Sonnenschein startete das Rennen zur Mittagszeit auf der Traditionsrennstrecke im US-Bundesstaat Wisconsin. Startfahrer Vanthoor ging von Platz vier und Pilet von Position sechs ins Rennen. Der Lauf auf dem 6,515 Kilometer langen Kurs entwickelte sich zum Strategie-Poker. Beide Fahrzeuge kamen zu unterschiedlichen Zeitpunkten an die Box, um für mögliche Gelb-Phasen gerüstet zu sein. Untypischerweise blieben diese jedoch aus und das Rennen ging ohne Zwischenfälle zu Ende.

Seine beeindruckende Erfolgsserie der Podiumsplatzierungen konnte das Porsche GT Team fortsetzen: Bisher stand in der Saison 2019 bei allen Rennen mindestens eine der beiden Porsche-Besatzungen auf dem Podium. Mit dem dritten und dem siebten Platz aus Elkhart Lake und mit fünf Siegen auf dem Konto hat das Porsche GT Team seine Führung in der Herstellerwertung verteidigt. In der Fahrerwertung konnten Bamber und Vanthoor ihre Führung auf 14 Punkte ausbauen. Tandy und Pilet belegen weiterhin Rang zwei.

In der GTD-Klasse, in der Kundenteams mit dem Porsche 911 GT3 R an den Start gehen, triumphierte Pfaff Motorsports. Porsche Young Professional Campbell und Robichon setzten sich mit einer fehlerlosen Leistung gegen 14 Konkurrenten durch. Porsche Young Professional Dennis Olsen (Norwegen), der sich gemeinsam mit Anthony Imperato (USA) ein Cockpit teilte, sah für Wright Motorsports als Achter die Zielflagge. Park Place Motorsports war auf der Strecke in eine Kollision verwickelt und belegte mit Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) und Patrick Lindsey Rang 15.

Das nächste Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet vom 23. bis 25. August auf dem Virginia International Raceway statt.



Ford
2.8.2019

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Track Road America


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Seit dem Einstieg in die GTLM-Klasse stand in Road America jedes Mal ein Ford GT auf der Pole Position; beide Fahrzeuge gewannen dort zuletzt je ein Rennen
  • Richard Westbrook und Ryan Briscoe starten als Vorjahressieger im Ford GT mit der Startnummer 67
  • Dirk Müller aus Burbach und Joey Hand stellten den Ford GT mit der Startnummer 66 bereits drei Mal auf die Pole Position und gewannen vor zwei Jahren in Road America
  • Vier Rennen vor Saisonende liegt Ford in der Herstellerwertung der nordamerikanischen IMSA-Serie weiter auf Rang zwei

Ford Chip Ganassi Racing visiert am Wochenende den dritten Road America-Sieg in Folge an

Auf der längsten Strecke im Kalender der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft blickt das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (CGR) auf eine ebenfalls lange Erfolgsgeschichte zurück: Seit CGR mit dem Ford GT in der GT Le Mans-Kategorie antritt, stellten Joey Hand (USA) und Dirk Müller (Burbach, D) ihren Ford GT mit der Startnummer 66 jedes Mal die Pole Position. In den beiden vergangenen Jahren belegten die Ford GT die erste Startreihe sogar komplett. 2017 gewannen Hand/Müller von Startplatz eins das Rennen, voriges Jahr holten sich ihre Teamkollegen Ryan Briscoe (AUS) und Richard Westbrook (GB) den Sieg in Wisconsin. Insgesamt erzielte Ford in den beiden Vorjahren vier Podestplätze.

Ford Chip Ganassi Racing visiert am Wochenende den dritten Road America-Sieg in Folge an. Dirk Müller aus Burbach und Joey Hand stellten den Ford GT mit der Startnummer 66 bereits drei Mal auf die Pole Position und gewannen vor zwei Jahren in Road America.

Angesichts dieser Erfolgsgeschichte auf dem Kurs bei Elkhart Lake blickt das Werksteam von Ford sehr optimistisch auf das bevorstehende 160-Minuten-Rennen am Sonntag (4. August). "Wir haben ziemlich oft in Road America getestet", erklärt Joey Hand. "Der Kurs fühlt sich mittlerweile an wie unsere Hausstrecke. Seit wir mit dem Ford GT hier antreten, war dieser Ort immer gut zu uns. Das Layout kommt unserem Auto entgegen. Mit dem Rückenwind der Plätze eins und drei zuletzt in Lime Rock kommen wir genau zum richtigen Zeitpunkt nach Road America."

Ford geht als Zweiter der Herstellerwertung in die letzten vier Rennen der Meisterschaft. Westbrook und Briscoe rangieren in der Fahrertabelle auf Position vier, einen Platz vor Dirk Müller. Beim viertletzten Rennen für die werksseitig eingesetzten Ford GT peilt der Rennstall daher eine maximale Punkteausbeute an.

"In den Jahren, die Ford CGR sich in der IMSA engagiert hat, haben wir gerade in Road America einige großartige Momente erlebt", erinnert sich Richard Westbrook. "Das ganze Team mag diese Rennstrecke. Natürlich besitzen wir auch eine Menge Daten darüber - das ist eine sehr gute Ausgangsposition. Wir freuen uns auch diesmal extrem auf dieses Rennen."

Der Lauf zur IMSA Sportwagen-Meisterschaft auf der Strecke von Road America in Elkhart Lake geht am 4. August über die Bühne, die Renndistanz beträgt 160 Minuten. Die grüne Flagge wird am Sonntag um 20.35 MESZ geschwenkt.



BMW
1.8.2019

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Track Road America


 

BMW Team RLL reist mit guten Erinnerungen nach Road America

Das BMW Team RLL ist bereit für die achte Runde der Saison 2019 in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) in Road America (USA). Die Strecke in Elkhart Lake hatte schon immer einen besonderen Stellenwert für die Mannschaft um Teamchef Bobby Rahal (USA). Hier hat das Team seinen allerersten Sieg mit BMW gefeiert: 2009 gewannen Bill Auberlen und Joey Hand (beide USA), nachdem sie von der Poleposition gestartet waren.

In den vergangenen Jahren holte das Team in Road America zwei weitere Male die Poleposition sowie noch zwei Siege und fünf Podiumsplatzierungen. Zudem ist die Strecke vom Layout her ähnlich wie der Canadian Tire Motorsports Park (CAN), wo das Team vor wenigen Wochen die ersten beiden Startplätze sowie im Rennen die Positionen zwei und vier einfuhr: eine schnelle und flüssige Strecke der 'alten Schule'. Daher ist die Mannschaft für ein gutes Wochenende in Road America gerüstet.

Tom Blomqvist (GBR), der zum ersten Mal in Road America ein Rennen fährt, teilt sich das Cockpit des BMW M8 GTE [# 25] mit Connor De Phillippi (USA). Am Steuer des BMW M8 GTE [# 24] wechseln sich John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) ab. Das zwei Stunden und 40 Minuten lange Rennen wird am Sonntag, 4. August, um 20:35 Uhr MESZ gestartet.

Stimmen vor dem Rennen in Road America

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE): "Ich hatte das Glück, dass ich in diesem Jahr schon in Road America getestet habe, und ich muss sagen, dass das eine meiner Lieblingsstrecken ist. Es ist ein fantastischer Kurs, und einer, der unserem Paket gut liegen sollte. Wir machen kontinuierlich Fortschritte in die richtige Richtung, und unser Ziel ist kein geringeres, als in die Top 3 zu fahren."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Road America ist eine der ultimativen Rennstrecken Nordamerikas, und sie passt perfekt zu den Stärken unseres BMW M8 GTE. Im vergangenen Jahr waren wir dort sehr nah am Sieg dran, und am kommenden Wochenende haben wir die Chance, diese offene Rechnung zu begleichen. Diese flüssige Kombination aus schnelleren und langsameren Abschnitten ist einzigartig und gibt es kein zweites Mal."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "Wir hatten in Road America einen erfolgreichen Test, und im vergangenen Jahr war unsere Pace dort sehr gut. Die Strecke liegt unserem BMW M8 GTE, und ich denke, dass wir gute Chancen auf den Sieg haben. Die Atmosphäre in Elkhart Lake ist immer fantastisch, da sich in der Stadt alles um den Rennsport dreht. Ich freue mich darauf, dorthin zurückzukehren und hoffentlich wieder auf dem Podium zu stehen."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Road America ist meine Lieblingsstrecke in den Vereinigten Staaten. Schnell, lang, technisch und mit flüssigen Kurven - sie hat alles, was sich ein Fahrer von einer Rennstrecke wünscht. Zudem liegt Road America unserem BMW M8 GTE sehr gut."



Porsche
1.8.2019

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Track Road America

Porsche GT Team will Meisterschaftsführung weiter ausbauen

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 8. Lauf, Elkhart Lake/USA

Am kommenden Wochenende (2. - 4. August) startet das Porsche GT Team in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auf der Traditionsrennstrecke Road America im US-Bundesstaat Wisconsin. Mit fünf Siegen auf dem Konto und 24 Punkten Vorsprung in der Herstellermeisterschaft strebt das Team mit den Werksfahrern Patrick Pilet und Nick Tandy (Startnummer 911) sowie Earl Bamber und Laurens Vanthoor (Startnummer 912) nach weiteren Podiums-Platzierungen. Zusätzlich zu den beiden rund 510 PS starken Porsche 911 RSR des Werksteams in der GTLM-Klasse treten drei Porsche 911 GT3 R von drei Kundenteams in der GTD-Klasse an. Neben Park Place Motorsports und Pfaff Motorsports möchte Wright Motorsports auf der Road America an den Erfolg vom vergangenen Jahr anknüpfen: Das Team von John Wright fuhr dort als Sieger aufs Podest. Auch Pfaff Motorsports reist als Gewinner des letzten Rennens in Lime Rock selbstbewusst nach Elkhart Lake.

Das Rennen
Die 1955 eröffnete Rennstrecke 'Road America' ist mit 6,515 Kilometer die längste Rennstrecke im Kalender der IMSA SportsCar Championship. Sie liegt gut zwei Autostunden nördlich von Chicago in der Gemeinde von Elkhart Lake, einem rund 1000-Einwohner-Ort im US-Bundesstaat Wisconsin. Traditionell wurden in den fünfziger Jahren dort Straßenrennen ausgetragen. Im Jahr 2015 feierte Porsche hier einen Doppelsieg in der Klasse GTLM. Im vergangenen Jahr jubelten Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) und Christina Nielsen (DK) über einen GTD-Sieg im Porsche 911 GT3 R für Wright Motorsports.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Nummer 911 starten die Sebring- und Watkins-Glen-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien). Das Duo rangiert derzeit auf Rang zwei der Fahrerwertung. Ihre Werksfahrerkollegen Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) im Schwesterauto mit der Nummer 912 liegen in der Meisterschaft nach drei Triumphen in Long Beach, Mid-Ohio und im kanadischen Bowmanville an der Spitze des Klassements.
In der GTD-Klasse gehen drei über 500 PS starke Porsche 911 GT3 R an den Start. Das Kundenteam Pfaff Motorsports (Startnummer 9) startet mit Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) und Zacharie Robichon (Kanada) in den Wettbewerb. In der Nummer 73 von Park Place Motorsports wechselt sich Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) mit seinem Landsmann Patrick Lindsey ab. Den Porsche 911 GT3 R von Wright Motorsports (Startnummer 91) teilt sich Porsche Young Professional Dennis Olsen (Norwegen) mit Anthony Imperato (USA).

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel.
Der von Porsche Kundenteams eingesetzte 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei flossen die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent in Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik mit ein. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen über 2:40 Stunden startet am Sonntag, 04. August, um 20:35 Uhr MESZ. Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com



Ford
22.7.2019

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Track Lime Rock
Lime Rock Park


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Richard Westbrook und Ryan Briscoe setzen auf der engen Berg- und Talbahn im US-Bundesstaat Connecticut auf die bessere Reifenstrategie
  • Dirk Müller aus Burbach und Joey Hand runden das Erfolgswochenende für Ford Chip Ganassi Racing mit weiterem Podestplatz ab

Die Ford GT fahren im Lime Rock Park zum Sieg und auf Rang drei

Das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (CGR) hat in der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft seinen Vorjahressieg beim Northeast Grand Prix im Lime Rock Park wiederholt. Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS) überquerten die Ziellinie mit ihrem Ford GT nach 160 Rennminuten als Erste. Ihre Teamkollegen Dirk Müller aus Burbach im Siegerland und Joey Hand (USA) belegten auf der nur 2,41 Kilometer langen Berg- und Talbahn im US-Bundesstaat Connecticut Platz drei und schafften damit ebenfalls den Sprung aufs Podium.

#67

Ford hatte seine beiden GT-Rennwagen auf unterschiedlichen Strategien in den achten von zwölf Läufen der IMSA-Serie geschickt: Briscoe/Westbrook setzten auf dem reifenmordenden Kurs bei Temperaturen deutlich über 30 Grad Celsius auf drei Boxenstopps, Müller/Hand ließen nur zwei Mal neue Pneus montieren. Die Taktik zahlte sich aus: Gut sechs Minuten vor Rennende konnte Westbrook - auf frischeren Reifen deutlich schneller unterwegs - den bis dahin führenden Porsche noch abfangen.

"Es ist unglaublich", jubelte Briscoe, der im benachbarten Farmington wohnt und die ersten beiden Stints übernommen hatte. "Diese Strecke ist für Mensch und Material enorm fordernd. Aber wir hatten einen guten Plan und haben ihn perfekt umgesetzt. Ich kann Ford und dem Team gar nicht genug danken! Hoffentlich läutet dieses Resultat für uns die Trendwende ein. Es wäre schön, wenn wir bei den ausstehenden vier Läufen noch weitere Siege einfahren könnten."

"Ryan hat mir den Tag enorm leicht gemacht", zollt Richard Westbrook seinem Spannmann Respekt, der den Northeast Grand Prix nur aus der siebten Startposition in Angriff nehmen konnte. "Er ist in der ersten Rennhälfte großartig gefahren. Als ich den Ford GT übernommen habe, war die meiste Arbeit schon erledigt. Wir wussten, dass wir am Ende auf frischeren Reifen den Führenden attackieren können. Das Auto war wirklich perfekt und wir haben heute alles richtig gemacht - von der Strategie bis hin zu den Boxenstopps."

#66

"Uns war klar, dass wir hier in Lime Rock aufs Podest fahren können, wenn wir sauber und fehlerfrei durchkommen", fasst Dirk Müller zusammen, der in seinem Ford GT den Start übernommen hatte und sich sofort von Platz vier auf die dritte Position verbessern konnte. "Die Jungs von Ford CGR haben uns taktisch gut aufgestellt. Der Sieg ging zwar an unser Schwesterauto, am Ende des Rennens waren wir aber auch zur Stelle."

"Dass unsere Zweistoppstrategie funktioniert hat, verdanken wir bei diesen hohen Temperaturen auch unserem Reifenpartner Michelin - für die Pneus war es ein echter Härtetest", so Joey Hand. "Ich fahre unheimlich gerne auf dieser Strecke und ich hoffe, wir konnten den Zuschauern eine gute Show bieten. Unsere Jungs bei Ford CGR haben sich enorm hineingekniet, um uns bestmöglich ins Rennen zu schicken. Es hat einmal mehr enormen Spaß gemacht."

Der nächste Lauf zur IMSA Sportwagen-Meisterschaft geht vom 3. bis zum 4. August auf der Strecke von Road America in Elkhart Lake über die Bühne, die Renndistanz beträgt erneut 160 Minuten.



BMW
22.7.2019

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Track Lime Rock
Lime Rock Park


 

Plätze sieben und acht für das BMW Team RLL in Lime Rock Park --- Turner Motorsport erneut auf dem GTD-Podium

Das BMW Team RLL hat einen schwierigen North East Grand Prix der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) in Lime Rock Park (USA) erlebt. Tom Blomqvist (GBR) und Connor De Phillippi (USA) beendeten das Rennen im [# 25] BMW M8 GTE auf Position sieben der GTLM-Klasse. Im Qualifying hatten sie den dritten Platz belegt. Jesse Krohn (FIN) und John Edwards (USA) im [# 24] BMW M8 GTE kamen auf Rang acht. Insgesamt war es für das Team ein enttäuschendes Ergebnis, nachdem es beim vergangnen Rennen im Canadian Tire Motorsport Park (CAN) eine starke Vorstellung gezeigt und die Plätze zwei und vier geholt hatte.

#25

In der GTD-Klasse fuhren Bill Auberlen und Robby Foley (beide USA) im [# 96] BMW M6 GT3 von Turner Motorsport auf den dritten Platz. Nach Rang zwei in Watkins Glen (USA) und dem Sieg im Canadian Tire Motorsport Park war es ihre dritte Podiumsplatzierung in Folge.

Stimmen zum Rennen in Lime Rock Park

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 7. Platz): "Das Reifenmanagement war bei der Hitze sehr schwierig. Wir haben die Messlatte nach dem Qualifying sicherlich hoch gelegt, aber wir konnten die Pace nicht auf das Rennen übertragen."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 8. Platz): "Tage wie dieser sind wirklich schwierig. Zu Beginn des Rennens sind wir zurückgefallen und hatten keine Gelegenheit, diese Zeit wieder gutzumachen. Nach einem solchen Tag weiß man ein Podium noch mehr zu schätzen."



Porsche
21.7.2019

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Track Lime Rock
Lime Rock Park

Sieg für den Porsche 911 GT3 R, Porsche GT Team auf dem Podium

Rennen, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 7. Lauf, Lime Rock/USA

Das Porsche GT Team hat seine Führung in der Herstellermeisterschaft im siebten Saisonrennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship erfolgreich verteidigt. Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) erreichten im Lime Rock Park (USA) im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 den zweiten Rang. Die Markenkollegen Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) fuhren im Schwesterauto (Nummer 911) auf den vierten Platz. In der GTD-Klasse sicherte sich das Kundenteam Pfaff Motorsports mit dem Porsche 911 GT3 R den ersten Klassensieg in der nordamerikanischen Meisterschaft.

#912

Die beiden Porsche 911 RSR des Werksteams waren nach einem starken Qualifying gemeinsam aus der ersten Reihe in das Rennen gestartet. Laurens Vanthoor hatte sich in der Zeitenjagd am Vormittag in 49,133 Sekunden die Pole-Position gesichert - ein neuer Rekord für die GTLM-Klasse in Lime Rock. Nick Tandy im Schwesterauto mit der Nummer 911 ging von Platz zwei in den siebten Saisonlauf. Beim Start verteidigten die beiden rund 510 PS starken Fahrzeuge aus Weissach ihre Spitzenpositionen. Bis zum ersten fälligen Boxenstopp baute das Duo seinen Vorsprung immer weiter aus.

In der zweiten Rennhälfte verloren die beiden Fahrzeuge mehrfach viel Zeit im Verkehr, zudem bauten die Reifen am Ende eines Stints bei hohen Temperaturen um 33 Grad Celsius stärker ab als beim siegreichen Mitbewerber Ford, der sich für einen zusätzlichen Boxenstopp entschieden hatte. Bis 20 Minuten vor Rennende konnte zunächst Pilet die Spitze halten, fiel dann aber wegen mangelndem Grip zurück. Bamber konnte sich in den letzten Minuten nicht mehr gegen die Angriffe des Ford Nummer 67 wehren. In der Herstellerwertung hat Porsche weiterhin einen Vorsprung von 24 Punkten. Bamber/Vanthoor haben ihre Spitzenposition in der Fahrermeisterschaft ausgebaut, Pilet/Tandy belegen weiter Rang zwei.

In der GTD-Klasse gab es Hochspannung bis zum Zielstrich. Der Porsche 911 GT3 R von Pfaff Motorsports war von Platz fünf in das Rennen gestartet. Startfahrer Zacharie Robichon (Kanada) verbesserte sich in seinem Stint um eine Position. Anschließend zeigte Porsche Young Professional Dennis Olsen eine Glanzleistung. Der Norweger arbeite sich zunächst konsequent auf den zweiten Platz voran, in den letzten zwei Runden griff er den bis dorthin führenden Acura immer wieder an und setzte sich schließlich mit einem Vorsprung von nur 0,01 Sekunden durch. Das baugleiche, über 500 PS starke Auto von Park Place Motorsports erreichte mit Werksfahrer Patrick Long (USA) und dem Deutschen Marco Seefried den vierten Platz. Direkt dahinter rangierten Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) und sein amerikanischer Teamkollege Anthony Imperato im Fahrzeug von Wright Motorsports.

#9
Stimmen zum Rennen

Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R #9): "Das Rennen war ein Kracher! Ich habe das Auto auf Platz vier übernommen und mich dann bis ganz nach vorn gekämpft. Unser Porsche 911 GT3 R war im gesamten Rennen konstant schnell. Am Ende waren die Reifen zwar auch bei uns sehr abgenutzt, aber ich konnte im Überrundungsverkehr trotzdem noch das entscheidende Manöver im Kampf um Platz eins setzen. Es war eng, hart und erfolgreich - so mag ich das."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Ford hat mit den drei Boxenstopps gepokert und diesmal gewonnen. Da kann man nur gratulieren. Wir sind heute mit Platz zwei zufrieden, denn diese Position bringt uns ganz wichtige Punkte für die Meisterschaft. Das Rennen war insgesamt großartig. Vom Start bis ins Ziel gab es intensive Zweikämpfe, einige Führungswechsel und für die Zuschauer ein tolles Spektakel."

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): "Das Rennen dürfte jedem Motorsportfan viel Freude gemacht haben. Es war Wettbewerb auf allerhöchstem Niveau. Wir haben mit unserer Nummer 911 zwischenzeitlich geführt, sind am Ende mit Platz vier aber dennoch zufrieden. Für Porsche gab es auch in diesem Rennen viele Punkte. Die Meisterschaft geht weiter. Auch wir werden wieder bessere Ergebnisse einfahren."

Ergebnis Rennen

GTLM-Klasse
1. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 182 Runden
2. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 182 Runden
3. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 182 Runden
4. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 182 Runden

GTD-Klasse
1. Olsen/Robichon (N/CDN), Porsche 911 GT3 R, 178 Runden
2. Farnbacher/Hindman (D/USA), Acura NSX GT3, 178 Runden
3. Foley/Auberlen (USA/USA), BMW M6 GT3, 178 Runden
4. Long/Seefried (USA/D), Porsche 911 GT3 R, 178 Runden
5. Campbell/Imperato (AUS/USA), Porsche 911 GT3 R, 178 Runden



Porsche
18.7.2019

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Track Lime Rock
Lime Rock Park

Porsche GT Team fährt in Lime Rock um den Gesamtsieg

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 7. Lauf, Lime Rock/USA

Beim siebten Saisonrennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Lime Rock (USA) geht Porsche mit einem Vorsprung von 24 Punkten in der Herstellermeisterschaft an den Start. Nach zuletzt fünf Siegen in Folge möchte das Porsche GT Team diesen Rekord weiter ausbauen. Die beiden rund 510 PS starken Porsche 911 RSR des Werksteams werden am Rennwochenende 19./20. Juli besonders im Fokus stehen, da die beiden Prototypenklassen nicht teilnehmen werden. In der GTD-Kategorie wollen die Kundenteams Park Place Motorsports, Wright Motorsports und Pfaff Motorsports mit jeweils einem Porsche 911 GT3 R auf das Siegerpodest fahren.

#911

Das Rennen
Der Lime Rock Park im US-Bundesstaat Connecticut ist die kürzeste Rennstrecke der gesamten Saison. Der 1956 gebaute Kurs in der hügeligen Parklandschaft rund 200 Kilometer nördlich von New York City ist nur 2,41 Kilometer lang. Das flüssige Layout mit seinen sieben Kurven lässt Rundenzeiten von deutlich unterhalb einer Minute zu. Das Porsche GT Team hat auf dem außergewöhnlichen Kurs bereits große Erfolge gefeiert. 2017 erreichte die amerikanische Werksmannschaft einen Doppelsieg, in der Saison 2018 fuhren Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) auf das Podium. Beim Event in Lime Rock setzen die beiden Prototypenklassen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship aus. Für das Porsche GT Team geht es somit um einen Gesamtsieg in der nordamerikanischen Langstreckenserie.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 starten die Sebring- und Watkins-Glen-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien). Das Duo liegt derzeit auf Rang zwei der Fahrerwertung. Die Werksfahrerkollegen Bamber und Vanthoor im Schwesterauto mit der Nummer 912 liegen in der Meisterschaft nach ihren drei Triumphen in Long Beach, Mid-Ohio und zuletzt im kanadischen Bowmanville an der Spitze des Klassements. In der GTD-Klasse gehen drei über 500 PS starke Porsche 911 GT3 R an den Start. Das Kundenteam Pfaff Motorsports (Startnummer 9) geht mit Porsche Young Professional Dennis Olsen (Norwegen) und Zacharie Robichon (Kanada) in den Wettbewerb. In der Nummer 73 von Park Place Motorsports wechselt sich Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) mit dem Deutschen Marco Seefried ab. Den Porsche 911 GT3 R von Wright Motorsports (Startnummer 91) teilt sich Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) mit Anthony Imperato (USA).

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei wurden die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent für Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik genutzt. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs für den Kundeneinsatz leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen über 2:40 Stunden startet am Samstag, 20. Juli um 15:10 Uhr Ortszeit (21:10 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Fahrerstimmen vor dem Rennen

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): "Es ist das erste Rennen der Saison, in dem nur die GT-Fahrzeuge im Einsatz sind. Das verändert vor allem die Verkehrslage auf der kurzen Strecke, weil nicht ständig Prototypen im Rückspiegel auftauchen. Auf dem flüssigen, kurvigen Rennkurs ist Überholen schwierig. Man muss mit kühlem Kopf und viel Geduld agieren. Es ist in dieser Jahreszeit oft sehr warm in Lime Rock. Die vielen Runden pro Stint, der dichte Verkehr und die Besonderheiten der Strecke machen das Rennen dort körperlich sehr anstrengend."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "In Lime Rock stehen wir mit unseren GT-Autos endlich mal im Mittelpunkt. Auch wenn die Prototypen beim siebten Saisonlauf fehlen, wird auf der Strecke eine Menge los sein. Der Kurs ist schmal und dennoch schnell. Das bedeutet, dass wir im Rennen jederzeit dichten Verkehr haben werden. Das macht es spannend, spektakulär, aber auch schwierig. Porsche war in Lime Rock immer stark. Nach zuletzt fünf Siegen in Serie sind wir bester Dinge, aber auch hoch konzentriert. Unser guter Lauf geht nur dann weiter, wenn wir auch im kommenden Rennen wieder das absolute Maximum aus unseren Möglichkeiten herausholen. Wir wollen in der Meisterschaft vorn bleiben."

Matt Campell

Matt Campbell (Porsche 911 GT3 R #91): "Ich fahre in diesem Jahr zusammen mit Anthony Imperato und dem Team Wright Motorsports zahlreiche Rennen in der Blancpain GT World Challenge America. Ich kenne meinen Kollegen und die Mannschaft bereits gut, das Zusammenspiel funktioniert prächtig. Ich freue mich schon auf unseren ersten gemeinsamen Start in einem IMSA-Rennen. Über die Strecke in Lime Rock habe ich schon viel gehört. Ich kann es kaum erwarten, dort zu fahren."


spotter


BMW
17.7.2019

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Track Lime Rock
Lime Rock Park

BMW Team RLL startet in Lime Rock Park in die zweite Hälfte der IMSA-Saison 2019

Mit dem Northeast Grand Prix in Lime Rock Park (USA) beginnt am Wochenende die zweite Saisonhälfte in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2019 (IMSA-Serie). Dabei möchte das BMW Team RLL den Aufwärtstrend der vergangenen Rennen fortsetzen. Zuletzt standen die beiden BMW M8 GTE im Canadian Tire Motorsport Park (CAN) auf dem ersten und dem zweiten Startplatz, im Rennen erreichten sie das Ziel auf den Positionen zwei und vier. Damit kletterte BMW in der Herstellerwertung der GTLM-Klasse wieder auf den zweiten Rang.

#25 #24

Die Veranstaltung in Lime Rock ist das Heimspiel von BMW of North America, denn der Hauptsitz in Woodcliff Lake (USA) ist nur rund zwei Autostunden entfernt. Das BMW Team RLL hat in auf der Strecke im US-Bundesstaat Connecticut bisher drei Polepositions und sechs Podiumsplatzierungen eingefahren, darunter zwei Siege 2011 und 2013.

Tom Blomqvist (GBR), der zum ersten Mal in Lime Rock fährt, teilt sich das Cockpit des [# 25] BMW M8 GTE mit Connor De Phillippi (USA). John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) pilotieren den [# 24] BMW M8 GTE.

Das zwei Stunden und 40 Minuten lange Rennen wird am Samstag, 20. Juli, um 15:10 Uhr Ortszeit gestartet.

Fahrerstimmen vor dem Rennen in Lime Rock Park

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE): "Wir haben zuletzt eine starke Performance für BMW gezeigt, und das möchten wir in Lime Rock fortsetzen. Das Team hat mit jedem Rennen Fortschritte gemacht. Und wir wissen, dass Rennen gewonnen werden, indem man kluge Entscheidungen trifft und sein Bestes gibt - und nicht unbedingt, weil man das schnellste Auto hat. Wir sind bereit und zuversichtlich, dass wir wieder um das Podium kämpfen können."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Nachdem wir an den letzten beiden Rennwochenenden mit dem Auto große Fortschritte gemacht haben, bin ich jetzt schon sehr gespannt, was wir in Lime Rock erreichen können. Es ist eine enge und kurvenreiche Strecke, auf der es immer enge Duelle gibt. Unser primäres Ziel wird lauten, ein starkes Qualifying abzuliefern, damit wir dann den wichtigen guten Startplatz haben, den wir brauchen werden, um um den Sieg zu kämpfen."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "Es war großartig, in Mosport auf das Podium zu fahren. Das lässt uns mit Rückenwind in die zweite Saisonhälfte starten. Im vergangenen Jahr hat uns Lime Rock nicht ganz so gut gelegen, aber wir haben seitdem einiges verbessert und hoffen, konkurrenzfähig zu sein. Ein Sieg beim Heimrennen von BMW of North America wäre fantastisch, und wir werden alles dafür geben."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Nach dem guten Wochenende in Mosport freue ich mich auf Lime Rock. Es war schön, wieder auf dem Podium zu stehen, und ich hoffe, dass wir am kommenden Wochenende noch einen Platz besser sind und uns der Sprung auf die oberste Stufe gelingt. Es gibt keinen Grund, warum wir diesen Trend nicht fortsetzen und ein weiteres starkes Wochenende haben können."



Porsche
9.7.2019

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Track Mosport
Mosport / Kanada

Neuer Rekord: Porsche 911 RSR fährt zum fünften Sieg in Folge

Rennen GT, IMSA SportsCar Championship, 6. Lauf, Bowmanville/Kanada

Das Porsche GT Team hat einen neuen Rekord in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship aufgestellt. Im sechsten Saisonrennen in Bowmanville (Kanada) triumphierten Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) im 911 RSR mit der Startnummer 912 und erreichten somit für Porsche den fünften Sieg in Folge - das hat bislang noch kein anderer Hersteller in der GTLM-Klasse geschafft. Die Werksfahrerkollegen Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) rundeten das hervorragende Teamergebnis im rund 510 PS starken Schwesterauto mit der Nummer 911 auf Platz drei ab.

Sieger GTLM

Das Porsche GT Team ermöglichte den Sieg im Canadian Tire Motorsport Park erneut durch perfekte Boxenstopps und eine gute Strategie. Die Werkspiloten setzten das Potenzial des Porsche 911 RSR sofort nach dem Rennstart optimal um. Bereits in der ersten Runde verbesserten sich beide Fahrzeuge um eine Position, nach nur 20 Runden lagen die Autos auf den Plätzen zwei und drei gemeinsam auf Podestkurs. Rund eine Stunde vor dem Ende übernahm Bamber die Führung, die er anschließend nie mehr abgab. Das Rennen über 2:40 Stunden war nach einem schweren Unfall eines Prototypenfahrzeuges in der Schlussphase für zehn Minuten unterbrochen. Im finalen Sprint über 15 Minuten kämpfte Tandy um Platz zwei. Der Brite konnte allerdings kein erfolgreiches Überholmanöver mehr umsetzen und überquerte die Ziellinie nur 2,177 Sekunden hinter dem siegreichen Schwesterauto.

Durch den fünften Sieg im sechsten Rennen der IMSA-Saison 2019 hat sich Porsche an der Spitze der Herstellerwertung weiter abgesetzt. Earl Bamber und Laurens Vanthoor haben die Führung in der Fahrerwertung von ihren Werksfahrerkollegen Patrick Pilet und Nick Tandy übernommen, die nun auf dem zweiten Platz rangieren.

In der GTD-Klasse erreichte Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) gemeinsam mit seinem Landsmann Patrick Lindsey den vierten Rang. Das Duo im Porsche 911 GT3 R von Park Place Motorsports verpasste das Podium nur um 0,373 Sekunden. Das baugleiche, über 500 PS starke GT3-Auto des Kundenteams Pfaff Motorsports fuhr auf Platz fünf. Die beiden Kanadier Scott Hargrove und Zacharie Robichon hatten bei ihrem Heimspiel phasenweise auf Platz zwei gelegen, waren aber aufgrund einer Durchfahrtsstrafe entscheidend zurückgeworfen worden.

Ergebnis Rennen

GTLM-Klasse
1. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 116 Runden
2. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 116 Runden, +1,208 Sek.
3. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 116 Runden, +2,177 Sek.
4. Blomqvist/De Phillippi (GBR/USA), BMW M8 GTE, 116 Runden, +7,156 Sek.

GTD-Klasse
1. Auberlen/Foley (USA/USA), BMW M6 GT3, 113 Runden
2. Farnbacher/Hindman (D/USA), Acura NSX GT3, 113 Runden, +2,074 Sek.
3. Bell/Montecalvo (USA/USA), Lexus RC F GT3, 113 Runden, +3,260 Sek.
4. Long/Lindsey (USA/USA), Porsche 911 GT3 R, 113 Runden, +3,633 Sek.
5. Robichon/Hargrove (CDN/CDN), Porsche 911 GT3 R, 113 Runden, +4,078 Sek.



BMW
9.7.2019

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Track Mosport
Mosport / Kanada

Erfolgreiches Wochenende für BMW Team RLL und Turner Motorsport im »Canadian Tire Motorsport Park«

Das BMW Team RLL hat beim Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship im »Canadian Tire Motorsport Park« (CAN) die Plätze zwei und vier in der GTLM-Klasse belegt. In der GTD-Klasse siegten Bill Auberlen und Robby Foley (beide USA) im [# 96] BMW M6 GT3 von Turner Motorsport.

#96

John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) waren von der Poleposition in das Rennen gestartet und kamen nach 2:40 Stunden Rennzeit mit einem Rückstand von 1,208 Sekunden auf den siegreichen Porsche als Zweite ins Ziel. Es war die erste Podiumsplatzierung für den [# 24] BMW M8 GTE in der laufenden Saison. Tom Blomqvist (GBR) und Connor De Phillippi (USA) wurden im Fahrzeug mit der Startnummer 25 neun Sekunden hinter ihren Teamkollegen Vierte. Im Qualifying am Samstag hatten beide BMW M8 GTE die Startpositionen eins und zwei herausgefahren. BMW liegt nach dem Rennen auf Platz zwei in der Herstellerwertung.

Nach Platz zwei am vergangenen Sonntag auf dem »Watkins Glen International« (USA) feierte Turner Motorsport mit dem [# 96] BMW M6 GT3 und den Fahrern Bill Auberlen und Robby Foley von der Poleposition aus den ersten GTD-Klassensieg der Saison. Für Auberlen war es der 59. Sieg seiner Karriere in nordamerikanischen Sportwagenrennen. Damit liegt der BMW Fahrer nur noch einen Sieg hinter dem Rekordhalter für die meisten Erfolge, Scott Pruett (USA).



Porsche
8.7.2019

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Neu konstruierter 911 RSR soll Weltmeistertitel verteidigen

Porsche setzt im Motorsport weiter auf Saugmotor

Porsche setzt bei der Titelverteidigung in der FIA World Endurance Championship (WEC) auf den brandneuen 911 RSR (Modelljahr 2019). Der Rennwagen nach FIA GTE-Reglement ist eine komplette Neuentwicklung. Das in allen Bereichen verbesserte Fahrzeug aus Weissach löst den erfolgreichen 911 RSR ab, mit dem Porsche 2019 in der FIA WEC die Hersteller- und Fahrerweltmeisterschaft sowie unter anderem die Langstreckenklassiker in Le Mans (Frankreich) und auf den nordamerikanischen IMSA-Rennstrecken Sebring und Road Atlanta ('Petit Le Mans') gewonnen hat.

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Porsche 911 RSR


Porsche
3.7.2019

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Track Mosport
Mosport / Kanada

Porsche 911 RSR startet in Kanada aus der zweiten Reihe

Qualifying GT, IMSA SportsCar Championship, 6. Lauf, Bowmanville/Kanada

Das Porsche GT Team wird vom vierten Platz in den sechsten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Bowmanville (Kanada) starten. Patrick Pilet sicherte sich im Qualifying im Canadian Tire Motorsport Park eine Position in der zweiten Startreihe. Der Franzose führt die Fahrerwertung gemeinsam mit seinem Werksfahrerkollegen Nick Tandy (Großbritannien) im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 derzeit an. Laurens Vanthoor (Belgien), der sich das rund 510 PS starke Schwesterauto (Nummer 912) mit Earl Bamber (Neuseeland) teilt, erreichte im Qualifying den fünften Rang.

Bei sonnigen und warmen Bedingungen warteten die beiden Porsche 911 RSR zu Beginn der Zeitenjagd einige Minuten ab, um von verbesserten Streckenbedingungen und mehr Grip zu profitieren. Zur Mitte des Qualifyings wechselten sich Pilet und Vanthoor kurz an der Spitze des Klassements ab, wurden aber zum Ende der Session von einigen Mitbewerbern verdrängt. Eine finale Attacke blieb ohne Erfolg, weil die Reifen nach zahlreichen Runden nicht mehr die optimale Haftung boten.

In der GTD-Klasse fuhr das kanadische Porsche-Kundenteam Pfaff Motorsports beim Heimspiel in die dritte Startreihe. Zacharie Robichon (Kanada), der sich den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 9 mit seinem Landsmann Scott Hargrove teilt, fuhr auf den fünften Rang. Im baugleichen, über 500 PS starken GT3-Fahrzeug aus Weissach erreichte Patrick Lindsey Platz sieben. Der Amerikaner teilt sich die Startnummer 73 von Park Place Motorsports mit Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA).

Das Rennen über 2:40 Stunden in Bowmanville startet am Sonntag, 7. Juli, um 13:05 Uhr Ortszeit (19:05 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Ergebnis Qualifying

GTLM-Klasse
1. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 1:13,086 Minuten
2. Blomqvist/De Philippi (GB/USA), BMW 8 GTE, + 0,462 Sekunden
3. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, + 0,718 Sekunden
4. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, + 0,743 Sekunden
5. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, + 0,964 Sekunden

GTD-Klasse
1. Auberlen/Foley (USA/USA), BMW M6 GT3, 1:16,172 Minuten
2. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, + 0,081 Sekunden
3. Farnbacher/Hindman (D/USA), Acura NSX GT3, + 0,181 Sekunden
...
5. Robichon/Hargrove (CDN/CDN), Porsche 911 GT3 R, + 0,787 Sekunden
7. Long/Lindsey (USA/USA), Porsche 911 GT3 R, + 0,901 Sekunden



Porsche
3.7.2019

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Track Mosport
Mosport / Kanada

Porsche GT Team kommt als Tabellenführer zum Kanada-Gastspiel

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 6. Lauf, Mosport, Bowmanville/CDN

Nach zuletzt vier Siegen in Folge reist das Porsche GT Team als Spitzenreiter in der Hersteller- und Fahrerwertung zum sechsten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship nach Bowmanville. Beim einzigen Gastspiel des Jahres in Kanada setzt das nordamerikanische Werksteam zwei Porsche 911 RSR in der hart umkämpften GTLM-Klasse ein. Die rund 510 PS starken Neunelfer aus Weissach tragen auch im kanadischen Bundesstaat Ontario jenes Design, das an das legendäre Porsche-Kundenteam Brumos Racing angelehnt ist. In der GTD-Kategorie bringen die Kundenteams Pfaff Motorsports und Park Place Motorsports jeweils einen Porsche 911 GT3 R an den Start.

#911

Das Rennen
Der Canadian Tire Motorsport Park, besser bekannt unter dem Namen Mosport, wurde 1961 nahe der Metropole Toronto eröffnet. Zwischen 1967 und 1977 fanden auf der 3,957 Kilometer langen Strecke insgesamt acht Formel 1 Grand Prix statt. Das flüssige Layout mit zahlreichen Kuppen, Senken und nur zehn Kurven erlaubt eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Beim dortigen Sportscar Grand Prix, früher auch Grand Prix von Mosport genannt, hat Porsche eine lange Tradition. Der Sportwagenhersteller aus Weissach erzielte sieben Gesamterfolge und 17 Klassensiege. In der Saison 2015 feierte das Porsche GT Team mit den Werksfahrern Nick Tandy (Großbritannien) und Patrick Pilet (Frankreich) einen Triumph in der GTLM-Klasse.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 starten die Sebring- und Watkins-Glen-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien). Das Duo liegt derzeit auf Rang eins der Fahrerwertung. Die Werksfahrerkollegen Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) im Schwesterauto mit der Nummer 912 liegen in der Meisterschaft nach ihren Triumphen in Long Beach und Mid-Ohio nur einen Punkt hinter der Spitze. In der GTD-Klasse starten zwei über 500 PS starke Porsche 911 GT3 R. Das Kundenteam Pfaff Motorsports (Startnummer 9) geht mit den kanadischen Piloten Zacharie Robichon und Scott Hargrove in sein Heimspiel. In der Nummer 73 von Park Place Motorsports wechselt sich Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) mit seinem Landsmann Patrick Lindsey ab.

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei wurden die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent für Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik genutzt. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs für den Kundeneinsatz leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen startet am Sonntag, 7. Juli um 13:05 Uhr Ortszeit (19:05 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.



Porsche
3.7.2019

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Track Watkins Glen

Perfekte Teamarbeit bringt Porsche den vierten Sieg im fünften Saisonrennen

Rennen GT, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 5. Lauf, Watkins Glen/USA

Das Porsche GT Team hat im fünften Saisonrennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship seinen vierten Sieg in Folge eingefahren. Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) triumphierten mit ihrem Porsche 911 RSR im hart umkämpften Sechsstundenrennen in Watkins Glen (USA). Die Werksfahrerkollegen Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) erreichten im baugleichen, rund 510 PS starken Rennwagen mit der Startnummer 912 den sechsten Platz. Porsche hat somit seine Führung in der Herstellerwertung weiter ausgebaut, zudem übernahm das Werksteam in den USA die Spitze in der IMSA Michelin Endurance Challenge. In der Fahrerwertung sind Pilet/Tandy nun vor Bamber/Vanthoor an der Spitze.

#911

Der Erfolg auf der traditionsreichen Strecke im US-Bundesstaat New York wurde durch perfekte Teamarbeit, optimale Strategie und fehlerfreie Fahrt der Werkspiloten möglich. Nach dem Start aus der vierten Reihe des hochklassigen Feldes der GTLM-Klasse arbeiteten sich beide Porsche 911 RSR in der ersten Rennhälfte konsequent nach vorn. Ein Boxenstopp zur Halbzeit stand stellvertretend für den Anteil der Mechaniker am Sieg. Im Vergleich zur bis dorthin führenden Corvette absolvierte man den Service um 2,6 Sekunden schneller und ging somit an die Spitze. In der letzten halben Stunde führte Earl Bamber in der Startnummer 912 zunächst vor seinem Werksfahrerkollegen Nick Tandy, aber aufgrund eines anderen Boxenstopprhythmus musste der Neuseeländer kurz vor dem Ende zu einem kurzen Tankstopp an die Box und fiel somit auf Rang sechs zurück.

In der Gesamtwertung hat Porsche seine Führung in der Herstellerwertung durch den Sieg in Watkins Glen auf 18 Punkte ausgebaut. In der Team- und Fahrerwertung liegen die Crews der Startnummern 911 und 912 auf den ersten beiden Plätzen. Im IMSA Michelin Endurance Cup, der die Langstreckenrennen in Daytona, Sebring, Watkins Glen und auf der Road Atlanta umfasst, ist das Porsche GT Team nun alleiniger Spitzenreiter.

In der GTD-Klasse erreichte das Kundenteam Pfaff Motorsports den sechsten Rang. Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern (Weissach) sowie die beiden Kanadier Scott Hargrove und Zacharie Robichon zeigten im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 9 eine beeindruckende Aufholjagd. Das Team war zu Beginn des Rennens aufgrund eines Reifenschadens und einer Durchfahrtsstrafe phasenweise bis auf den letzten Platz zurückgefallen. Anschließend spielte die Mannschaft die Stärken des über 500 PS starken GT3-Fahrzeuges aus Weissach voll aus. Werksfahrer Dirk Werner (Würzburg) und seine Teamkollegen Marc Miller (USA) und Marco Seefried (Wemding) fuhren im baugleichen Auto von Black Swan Racing auf Rang zehn. Der Porsche 911 GT3 R von Park Place Motorsports, den sich Werksfahrer Patrick Long (USA) mit seinen Landsleuten Patrick Lindsey und Nicholas Boulle teilte, schied vorzeitig aus.

Der sechste Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet bereits am kommenden Wochenende (7. Juli) im Canadian Tyre Motorsport Park in Bowmanville (Kanada) statt.

Ergebnis Rennen

GTLM-Klasse
1. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 195 Runden
2. Garcia/Magnussen (E/DK), Corvette C7.R, 195 Runden
3. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 194 Runden
...
6. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 194 Runden

GTD-Klasse
1. Farnbacher/Hindman/Marks (D/USA/USA), Acura NSX GT3, 188 Runden
2. Auberlen/Foley/Machavern (USA/USA/USA), BMW M6 GT3, 188 Runden
3. MacNeil/Vilander/Westphal (USA/FIN/USA), Ferrari 488 GT3, 188 Runden
...
6. Kern/Robichon/Hargrove (D/CDN/CDN), Porsche 911 GT3 R, 188 Runden
10. Miller/Seefried/Werner (USA/D/D), Porsche 911 GT3 R, 186 Runden
33. Long/Lindsey/Boulle (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 R, 86 Runden



BMW
3.7.2019

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Track Watkins Glen

Rang fünf für das BMW Team RLL in Watkins Glen --- Turner Motorsport verpasst GTD-Sieg um 0,6 Sekunden

John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) kamen am gestrigen Sonntag beim Sechs-Stunden-Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) in Watkins Glen (USA) im [# 24] BMW M8 GTE auf dem fünften Platz der GTLM-Klasse ins Ziel. Ihre Teamkollegen Tom Blomqvist (GBR) und Connor De Phillippi (USA) wurden im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 25 auf Position sieben gewertet.

#24

Sie mussten das Rennen auf dem 'Watkins Glen International' in Runde 159 vorzeitig beenden. Der Sieg in der GTLM-Klasse ging an den Porsche mit der Nummer 911. Beim Nachtanken war in der Box ein Feuer am [# 25] BMW M8 GTE ausgebrochen, das vom BMW Team RLL unter Kontrolle gebracht werden konnte, so dass niemand verletzt wurde. Aufgrund des Fahrzeugbrands muss das BMW Team RLL in den wenigen verbleibenden Tagen bis zum nächsten Einsatz ein Ersatzchassis aufbauen, ehe die Mannschaft wie geplant am kommenden Donnerstag im 'Canadian Tire Motorsport Park' (CTMP), (CAN) zum nächsten Rennwochenende der IMSA-Serie eintreffen kann.

In der GTD-Klasse hat der [# 96] BMW M6 GT3 von Turner Motorsport die Wiederholung des Laufsiegs aus dem vergangenen Jahr denkbar knapp verpasst. Nach einem sehenswerten Schluss-Stint von Bill Auberlen (USA), und einer fantastischen Eröffnung von Robby Foley und Dillon Machavern (beide USA), fehlten am Ende des Sechs-Stunden-Rennens nur 0,676 Sekunden zum Sieg.

Die Track-Action in der IMSA-Serie geht am kommenden Wochenende direkt weiter. Dann steht am 7. Juli der Mobil 1 Sportscar Grand Prix auf dem 'Canadian Tire Motorsports Park' in Bowmanville (CAN) an.

Fahrerstimmen nach dem Rennen in Watkins Glen

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 5. Platz): "Zu Beginn des Rennens waren wir ganz vorne mit dabei. Es sah vielversprechend aus wie eng alle von d er Pace beieinanderlagen. Aber wir haben an einigen Punkten im Rennen etwas Zeit verloren. Auf einer Strecke wie Watkins Glen kann es ziemlich schwierig werden, diesen Zeitverlust wieder auszugleichen. Wenn man die Pace unseres BMW M8 GTE in Betracht zieht, dann ist es enttäuschend, nur Fünfter zu werden. Es ging ziemlich eng zu. Auch im CTMP wird das so sein. Daher gehen wir davon aus, dass wir auch dort nah dran sein werden. Alle haben eine gute Pace, wir müssen einfach nur unsere Fehlerzahl minimieren."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, 5. Platz): "Das Ergebnis spiegelt nicht die harte Arbeit wider, die wir in das Wochenende gesteckt haben. Das Fahrzeug hat sich gut angefühlt. Es ging eng zu. Das Rennen war ziemlich schnell und ließ keinen Raum für Fehler. Wir hatten nicht das sauberste Rennen und sind daher Fünfte geworden. Im vergangenen Jahr war erstmals im CTMP. Ich mag das flüssige Fahren dort und die Strecke insgesamt, daher freue ich mich darauf. Zum Glück müssen wir nicht länger als eine Woche warten, um wieder auf die Strecke zu gehen, und das Ergebnis aus Watkins Glen vergessen zu machen. Denn wir hätten definitiv besser abschneiden können, wenn sich die Dinge ein bisschen anders zusammengefügt hätten."

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE, 7. Platz): "Wir haben uns früh in eine gute Position gebracht, aber das Rennen war schon ein bisschen seltsam. Alle hatten viel mit dem Benzinmanagement zu tun und den Gelbphasen zu Beginn. Wir sind unsere Strategie gefahren und es sah danach aus, als könnten wir ein gutes Ergebnis erzielen. Leider hat ein Zwischenfall einen Schaden an der Front verursacht. Das Fahrzeug war noch okay, aber einige Runden später haben die Dinge angefangen falsch zu laufen. Dann kam auch noch das Feuer dazu. Die Strecke am nächsten Wochenende sieht cool aus und scheint Spaß zu machen. Ich freue mich auf den CTMP. Wir haben in der vergangenen Woche große Fortschritte mit dem Fahrzeug gemacht. Wir lechzen nach guten Ergebnissen. Wir müssen nur ein intelligentes Rennen fahren und sehen, was herauskommt."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 7. Platz): "Von Beginn an war klar, dass wir mittendrin im Geschehen sein werden. Das Fahrzeug war richtig, richtig gut. Ich hatte das Gefühl, dass der BMW M8 GTE sehr gut ausbalanciert war. Daher war ich optimistisch was das Resultat anging. An einigen Punkten im Rennen haben wir entschieden, andere Strategien zu verfolgen. Das hat sich nicht komplett ausgezahlt. Unser Pace war noch immer gut. Und das blieb auch so nach dem Kontakt, den Tom (Blomqvist) hatte. Wir mussten das Fahrzeug aus dem Rennen nehmen. Aber das Positive, das bleibt, ist, dass ich den BMW M8 GTE mit der bisher besten Balance zu Verfügung hatte. Was mich betrifft, so ist der CMPT einer meiner persönlichen Favoriten im Kalender. Die Strecke liegt unserem Auto und ist ähnlich wie Watkins Glen und Road America. Ein höherer Reifenverschleiß könnte ein Thema sein. Auch ein bisschen Regen könnte für uns ein Vorteil sein. Alles ist möglich in Kanada. Wenn wir ein saubereres Rennen haben, können wir ein gutes Resultat einfahren, denke ich."



Porsche / BMW
30.6.2019

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Track Watkins Glen

Enttäuschendes Qualifying für das Porsche GT Team

Qualifying GT, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 5. Lauf, Watkins Glen/USA

Das Porsche GT Team geht aus der vierten Startreihe in das Sechsstundenrennen in Watkins Glen (USA). Im Qualifying zum fünften Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship fuhr Nick Tandy (Großbritannien) im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 auf den siebten Platz. Sein Werksfahrerkollege Laurens Vanthoor (Belgien) erreichte im rund 510 PS starken Schwesterauto mit der Nummer 912 Rang acht. Seit dem Saisonstart hatte das Porsche GT Team drei Pole-Positions in vier Events erreicht.

Die Zeitenjagd in Watkins Glen fand nach zwei Trainings in großer Hitze am Freitag sowie einer Session im starken Regen am Samstagmorgen unter völlig veränderten Bedingungen statt. Vor dem Qualifying hatte sich der Himmel über dem Traditionskurs im US-Bundesstaat New York aufgeklart, die Sonne sorgte für einen schnellen Temperaturanstieg auf Werte um 26 Grad Celsius. Die Strecke bot in der 15-minütigen Session nur wenig Grip. Tandy konnte sich im Verlauf des Zeittrainings immer weiter steigern, erreichte jedoch nicht die Rundenzeiten der Spitze. Großes Pech hatte Vanthoor, an dessen Porsche 911 RSR ein Reifenschaden für ein vorzeitiges Ende des Qualifyings sorgte.

In der GTD-Klasse fuhr Zacharie Robichon (Kanada) im Porsche 911 GT3 R des Kundenteams Pfaff Motorsports (Nummer 9) auf den sechsten Startplatz. Im baugleichen, über 500 PS starken Fahrzeug des Teams Black Swan Racing mit der Startnummer 540 erreichte Marco Seefried (Wemding) Rang neun. Der Amerikaner Nicholas Boulle beendete das Qualifying im GT3-Neunelfer von Park Place Motorsports (Nummer 73) auf Platz 14.

Das Sechsstundenrennen in Watkins Glen startet am Sonntag, 30. Juni, um 9:45 Uhr Ortszeit (15:45 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Ergebnis Qualifying

GTLM-Klasse
1. Magnussen/Garcia (DK/E), Corvette C7.R, 1:40,799 Minuten
2. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, + 0,317 Sekunden
3. Milner/Gavin (USA/GB), Corvette C7.R, + 0,492 Sekunden
...
7. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, + 0,755 Sekunden
8. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, + 1,407 Sekunden

GTD-Klasse
1. Farnbacher/Hindman/Marks (D/USA/USA), Acura NSX GT3, 1:44,975 Minuten
2. Legge/Nielsen/Figueiredo (GB/DK/BR), Acura NX GT3, + 0,317 Sekunden
3. Auberlen/Foley/Machavern (USA/USA/USA), BMW M6 GT3, + 0,528 Sekunden
...
6. Kern/Robichon/Hargrove (D/CDN/CDN), Porsche 911 GT3 R, + 0,864 Sekunden
9. Miller/Seefried/Werner (USA/D/D), Porsche 911 GT3 R, + 1,122 Sekunden
14. Long/Lindsey/Boulle (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 R, + 3,945 Sekunden


BMW Team RLL startet in Watkins Glen von Plätzen vier und sechs

Das BMW Team RLL geht beim fünften Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Watkins Glen (USA) von den Plätzen vier und sechs ins Rennen. John Edwards hat sich im Qualfying am Samstag im [# 24] BMW M8 GTE den vierten Rang gesichert, zwei Plätze dahinter landete Connor De Phillippi (USA) auf dem sechsten Platz. Edwards teilt sich das Cockpit auf der legendären Rennstrecke mit Jesse Krohn (FIN), während sich De Phillippi mit Tom Blomqvist (GBR) abwechselt.



Porsche
27.6.2019

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Track Watkins Glen


 

Die Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2019:

24. - 27.01. Rolex 24 Daytona (Florida, USA)
13. - 16.03. 12 Stunden von Sebring (Florida, USA)
12. - 13.04. Long Beach (Kalifornien, USA)
03. - 05.05. Mid-Ohio Sports Car Course (Ohio, USA)
31.05. - 01.06. Detroit Grand Prix (Michigan, USA)
27. - 30.06. Watkins Glen (New York, USA)
05. - 07.07. Mosport (Ontario, Kanada)
19. - 20.07. Lime Rock (Connecticut, USA)
02. - 04.08. Road America (Wisconsin, USA)
23. - 25.08. Virginia International Raceway (Virginia, USA)
13. - 15.09. Laguna Seca (Kalifornien, USA)
09. - 12.10. Petit Le Mans (Georgia, USA)

Porsche GT Team will Erfolgsserie in Watkins Glen fortsetzen

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 5. Lauf, Watkins Glen/USA

Das Porsche GT Team kommt nach drei Siegen in Folge als Tabellenführer zum fünften Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship nach Watkins Glen. Beim bevorstehenden Sechsstundenrennen im US-Bundesstaat New York peilt das Werksteam einen weiteren Erfolg an. In der hart umkämpften GTLM-Klasse gehen zwei rund 510 PS starke Porsche 911 RSR in den Wettbewerb. Der Langstreckenklassiker unweit der kanadischen Grenze zählt ebenso wie die Rennen in Daytona, Sebring und auf der Road Atlanta ('Petit Le Mans') zum IMSA Michelin Endurance Cup. Die zwei Werksautos werden wie bereits in den ersten beiden Saisonläufen sowie in Le Mans in jenem Design antreten, das an das legendäre US-Kundenteam Brumos Racing erinnert. In der GTD-Klasse setzen die Kundenteams Pfaff Motorsports, Black Swan Racing und Park Place Motorsports jeweils einen Porsche 911 GT3 R ein.

#911

Das Rennen
Die Rennstrecke mit dem Namen Watkins Glen International, oft als »The Glen« bezeichnet, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das erste Rennen im dichten Wald am Seneca Lake fand 1948 auf Bestreben eines motorsportbegeisterten Jurastudenten statt, der sich die Unterstützung der örtlichen Handelskammer sicherte. Es entstand zunächst ein 10,6 Kilometer langer Rundkurs, der in den vergangenen Jahrzehnten umfangreich verändert und modernisiert wurde. Von 1961 bis 1980 gastierte die Formel 1 in Watkins Glen. Die aktuelle Streckenlänge beträgt 5,472 Kilometer. Für das diesjährige Rennen wurden neue Zuschauerbereiche geschaffen.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 starten die Sebring-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien). Das Duo liegt derzeit auf Rang drei in der Fahrerwertung. Die Werksfahrerkollegen Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) im Schwesterauto mit der Nummer 912 führen die Meisterschaft nach ihren Triumphen in Long Beach und Mid-Ohio an.

Die Porsche-Kundenteams
In der GTD-Klasse für Fahrzeuge nach FIA GT3-Reglement starten drei Porsche 911 GT3 R. In der Startnummer 8 von Pfaff Motorsports wechselt sich Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern (Weissach) mit den beiden Kanadiern Scott Hargrove und Zacharie Robichon ab. Mit seinen amerikanischen Landsleuten Patrick Lindsey und Nicholas Boulle teilt sich Porsche-Werksfahrer Patrick Long die Arbeit am Steuer der Nummer 73 von Park Place Motorsports. Das Kundenteam Black Swan Racing setzt im über 500 PS starken Porsche 911 GT3 R auf Werkspilot Dirk Werner (Würzburg), Marco Seefried (Wemding) und den Amerikaner Marc Miller.

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei wurden die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent für Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik genutzt. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs für den Kundeneinsatz leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen startet am Sonntag, 29. Juni, um 9:45 Uhr Ortszeit (15:45 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen vor dem Rennen

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Der Porsche 911 RSR war auf der spektakulären Strecke von Watkins Glen immer schnell. Im vergangenen Jahr haben wir das Rennen lange angeführt und schließlich auf einem Podestplatz beendet. Ein Sieg fehlt uns dort noch. Den wollen wir uns in diesem Jahr unbedingt holen und somit die diesjährige Erfolgsserie von Porsche in Nordamerika fortschreiben."

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): "Das Rennen ist sechs Stunden lang und die Hitze oft ein bestimmender Faktor. Hinzu kommt, dass die Strecke viele langgezogene, schnelle Kurven hat. Das macht es für uns Fahrer sehr anstrengend - aber gleichzeitig auch besonders schön. Die Tatsache, dass dieses Rennen länger ist als die meisten Saisonläufe der IMSA-Serie, bringt aus meiner Sicht einen Vorteil für uns. Die Boxencrew spielt bei den Stopps und der Strategie eine noch wichtigere Rolle. In beiden Disziplinen sind wir besonders gut."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Die IMSA-Saison geht nun in ihre entscheidende Phase. Jetzt stehen viele Rennen in kurzer Zeit auf dem Programm. Wir wollen unsere Führung in der Meisterschaft unbedingt verteidigen. Laurens und ich hatten zuletzt einen sehr guten Lauf. Diesen wollen wir in Watkins Glen fortsetzen. Die Strecke dort ist unheimlich schnell und eine großartige Herausforderung für alle Fahrer. Ich bin sicher, dass wir dort mit unserem Porsche 911 RSR stark sein werden."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Nach unseren Einsätzen bei den 24-Stunden-Rennen in Le Mans und auf dem Nürburgring kehren wir zu unserem Tagesgeschäft in der IMSA-Serie zurück. Darauf freue ich mich sehr. Wir führen in der Meisterschaft und wollen diese Position nicht mehr abgeben. In Watkins Glen gibt es viele schnelle Kurven - ein großer Spaß für jeden Fahrer."



BMW
27.6.2019

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Track Watkins Glen


 

Die Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2019:

24. - 27.01. Rolex 24 Daytona (Florida, USA)
13. - 16.03. 12 Stunden von Sebring (Florida, USA)
12. - 13.04. Long Beach (Kalifornien, USA)
03. - 05.05. Mid-Ohio Sports Car Course (Ohio, USA)
31.05. - 01.06. Detroit Grand Prix (Michigan, USA)
27. - 30.06. Watkins Glen (New York, USA)
05. - 07.07. Mosport (Ontario, Kanada)
19. - 20.07. Lime Rock (Connecticut, USA)
02. - 04.08. Road America (Wisconsin, USA)
23. - 25.08. Virginia International Raceway (Virginia, USA)
13. - 15.09. Laguna Seca (Kalifornien, USA)
09. - 12.10. Petit Le Mans (Georgia, USA)

BMW Team RLL will in Watkins Glen zurück in die Erfolgsspur finden

Am kommenden Wochenende geht die Saison der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) weiter. Nach der traditionellen Pause rund um die 24 Stunden von Le Mans (FRA) tritt das BMW Team RLL auf dem 'Watkins Glen International' (USA) an.

#25

Die Daytona-Gewinner verfehlten in den vorangegangenen Rennen einen Podiumsplatz in der GTLM-Klasse, reisen jedoch zuversichtlich nach Watkins Glen, nachdem es im Vorfeld des Events eine Anpassung der Balance of Performance gegeben hat.

Tom Blomqvist (GBR) und Connor De Phillippi (USA) fahren den [# 25] BMW M8 GTE, das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 24 wird von John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) pilotiert. Alle vier Fahrer waren erst am vergangenen Wochenende gemeinsam bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring (GER) im Einsatz. Krohn fuhr darüber hinaus in der Woche davor in Le Mans. Das BMW Team RLL absolvierte in den vergangenen Wochen zusätzlich drei Testtage - zwei in Watkins Glen und einen in Road America (USA).

De Phillippi ist als Vierter bestplatzierter BMW Fahrer in der GTLM-Fahrerwertung. BMW liegt nach vier von elf Läufen auf Position zwei in der GTLM-Herstellerwertung.

Den letzten Sieg bei 'The Glen' für das Team fuhren 2017 Bill Auberlen (USA) und Alexander Sims (GBR) im BMW M6 GTLM ein. Auberlen teilt sich an diesem Wochenende den Turner Motorsport BMW M6 GT3 mit Robby Foley und Dillon Machavern (beide USA). Turner Motorsport gewann im Vorjahr den Lauf in der GTD-Klasse.

Das Rennen beginnt am Sonntag, 30. Juni um 9:45 Uhr Ortszeit (15:45 Uhr MESZ).

Stimmen vor dem Rennen in Watkins Glen

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE): "Der Kurs in Watkins Glen ist der einzige, auf dem ich aus dem Vorjahr bereits Erfahrungen habe. Die Strecke ist eine der coolsten, die ich kenne. Entsprechend froh bin ich, dorthin zurückzukehren. Wir haben während der Pause hart gearbeitet, und das gesamte Team ist voll motiviert, ein starkes Resultat einzufahren."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Watkins Glen zählt zu meinen Top-3-Rennstrecken im Kalender. Wir sind gut vorbereitet und hoffen, dass der Highspeed-Kurs den Stärken des BMW M8 GTE entgegenkommt. Wir wollen den zweiten Saisonabschnitt mit einem starken Rennen eröffnen."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "Die Pause war lang, aber nun geht es auf meine Lieblingsstrecke in Nordamerika. Die schnellen, flüssigen Kurven und die Höhenunterschiede machen Watkins Glen einzigartig. Ich liebe es, jedes Jahr hierher zu kommen. Wir hatten einen erfolgreichen Test seit dem letzten Rennen, und ich bin optimistisch, dass wir um einen Podiumsplatz kämpfen können."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Ich freue mich auf Watkins Glen. Ich denke, dem Test nach zu urteilen ist unsere Ausgangslage wesentlich besser als vor einem Jahr. Mit dem Paket, das uns zur Verfügung steht, sollten wir ein gutes Ergebnis einfahren können."



Porsche
6.5.2019

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Track Mid-Ohio


 

Die Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2019:

24. - 27.01. Rolex 24 Daytona (Florida, USA)
13. - 16.03. 12 Stunden von Sebring (Florida, USA)
12. - 13.04. Long Beach (Kalifornien, USA)
03. - 05.05. Mid-Ohio Sports Car Course (Ohio, USA)
31.05. - 01.06. Detroit Grand Prix (Michigan, USA)
27. - 30.06. Watkins Glen (New York, USA)
05. - 07.07. Mosport (Ontario, Kanada)
19. - 20.07. Lime Rock (Connecticut, USA)
02. - 04.08. Road America (Wisconsin, USA)
23. - 25.08. Virginia International Raceway (Virginia, USA)
13. - 15.09. Laguna Seca (Kalifornien, USA)
09. - 12.10. Petit Le Mans (Georgia, USA)

Porsche baut mit Sieg und Podestplatz die Tabellenführung weiter aus

Rennen GT, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 4. Lauf, Lexington/USA am 5.5.2019

Dem Porsche GT Team ist im vierten Saisonrennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship der dritte Sieg in Folge gelungen. Die Werksfahrer Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) setzten sich in einem engen Wettbewerb in Lexington (USA) gegen die starke Konkurrenz in der GTLM-Klasse durch und feierten somit ihren zweiten Triumph nach dem Erfolg in Long Beach (USA). Das Duo im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 hatte bereits im Vorjahr auf dem Mid-Ohio Sports Car Course gewonnen. Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) rundeten das starke Teamergebnis im rund 510 PS starken Neunelfer mit der Nummer 911 auf Rang drei ab. Porsche konnte seine Führung in allen Wertungen der IMSA-Meisterschaft somit weiter ausbauen.

#912

Im Gegensatz zu den Trainings und dem Qualifying fand das Rennen im US-Bundesstaat Ohio unter sonnigen und trockenen Bedingungen statt. Das Porsche GT Team setzte seine Erfahrungen mit Fahrzeug und Reifen perfekt um und stimmte die beiden Porsche 911 RSR auch ohne entsprechende Daten aus den vorherigen Sessions optimal für die veränderten Streckenverhältnisse ab. Mit fortlaufendem Rennverlauf konnten die Fahrer die Stärken über lange Distanzen ausspielen. Vanthoor, der von Startplatz zwei in den vierten Saisonlauf gestartet war, übergab seinen Neunelfer nach rund 50 Minuten als Zweiter an Bamber. Der Neuseeländer konnte sich dank konstant hohem Tempo und perfekter Strategie des Teams wenig später an die Spitze schieben. Die Startnummer [# 912] gab die Führung im weiteren Verlauf nicht mehr ab.

Für die Werksfahrerkollegen im Auto mit der Nummer 911 gab es hingegen eine Achterbahnfahrt. Pilet unterlief bei Freigabe des Rennens ein Frühstart. Aufgrund der fälligen Durchfahrtsstrafe fiel das Fahrzeug zunächst weit zurück. Es folgte eine beeindruckende Aufholjagd. Tandy setzte sich in einem intensiven Duell kurz vor Rennende gegen einen BMW durch und brachte die Startnummer 911 auf Rang drei ins Ziel. Zum ersten Mal in der laufenden Saison in Nordamerika fuhren somit beide Porsche 911 RSR auf das Siegerpodest.

In der GTD-Kategorie beendeten Werksfahrer Patrick Long (USA) und sein deutscher Teamkollege Marco Seefried (Wemding) das Rennen im Porsche 911 GT3 R der Kundenmannschaft Park Place Motorsports (Startnummer 73) auf Platz vier. Das Team wählte eine optimale Strategie mit einem späten Boxenstopp in der einzigen Safety-Car-Phase des Rennens. Der erfahrene Amerikaner Long konnte anschließend auf frischen Reifen zahlreiche Konkurrenten überholen. Großes Pech hatte das Kundenteam Pfaff Motorsports. Zacharie Robichon (Kanada) hatte das über 500 PS starke GT3-Auto aus Weissach mit einem starken Stint auf Platz zwei gefahren. Sein Teamkollege Scott Hargrove verteidigte anschließend über weite Strecken einen Podestplatz, doch rund fünf Minuten vor dem Ende des Rennens endete die starke Fahrt im Kiesbett der ersten Kurve. Die Startnummer 9 wurde auf Platz zwölf gewertet.

In der Herstellerwertung liegt das Porsche GT Team nach vier Saisonrennen mit 135 Punkten und einem Vorsprung von 15 Zählern auf Platz eins. Die Werkspiloten Earl Bamber und Laurens Vanthoor sind nach ihrem zweiten Saisonsieg an der Spitze der Fahrerwertung, die Teamkollegen Patrick Pilet und Nick Tandy auf Rang drei.

Die beiden Porsche 911 RSR aus der IMSA WeatherTech SportsCar Championship werden Ende Mai nach Europa transportiert. Am 15./16. Juni gehen die Fahrzeuge - wie bereits im Vorjahr - gemeinsam mit den Werksautos aus der FIA World Endurance Championship bei den 24 Stunden von Le Mans (Frankreich) an den Start. Den nächsten Einsatz in Nordamerika haben die beiden Autos beim Sechsstundenrennen in Watkins Glen (USA) am 30. Juni.

Ergebnis Rennen

GTLM-Klasse
1.   Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 116 Runden
2.   Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 116 Runden
3.   Magnussen/Garcia (DK/E), Corvette C7.R, 116 Runden

GTD-Klasse
1.   Heistand/Hawksworth (USA/GB), Lexus RC F GT3, 114 Runden
2.   Farnbacher/Hindman (D/USA), Acura NSX GT3, 114 Runden
3.   Sellers/Hardwick (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 113 Runden
4.   Long/Seefried (USA/D), Porsche 911 GT3 R, 113 Runden
...
12.   Hargrove/Robichon (CAN/CAN), Porsche 911 GT3 R, 107 Runden



BMW
6.5.2019

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Track Mid-Ohio


 

BMW Team RLL belegt in Mid-Ohio die Plätze vier und sechs

Das BMW Team RLL hat beim vierten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Mid-Ohio (USA) die Plätze vier und sechs in der GTLM-Klasse belegt. Tom Blomqvist (GBR) und Connor De Phillippi (USA) kamen im [# 25] BMW M8 GTE mit 4,374 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Porsche auf Platz vier ins Ziel. Zwei Plätze dahinter beendeten John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) im [# 24] BMW M8 GTE das Rennen als Sechste.

#25

Nach zwei Tagen mit sehr schlechtem Wetter machte Sonnenschein am Sonntag das 2:40 Stunden lange Rennen zu einem Sprint auf den Trockenreifen von Michelin. Krohn und De Phillippi fuhren die Starts und lagen nach 30 Minuten auf den Plätzen drei und fünf.
Im Verlauf der aufregenden letzten 60 Minuten des Rennens kämpfte Blomqvist gegen den [# 911] Porsche um den dritten Platz auf dem Podium. In der Schlussphase wurde Blomqvist noch überholt und sah die Zielflagge auf Rang vier. Edwards lag zwischenzeitlich auf Rang fünf und kam letztlich als Sechster ins Ziel.

Stimmen der Fahrer

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 4. Platz): "Wir machen definitiv Fortschritte. Uns war klar, dass wir im Rennen eine bessere Pace haben würden als im Qualifying. Wir haben keine Fehler gemacht und aus unseren Möglichkeiten viel herausgeholt. Mit Blick auf die kommenden Rennen müssen wir weiter lernen und uns verbessern. Uns fehlt nicht viel auf unsere Konkurrenten. Jetzt werden wir uns die Daten anschauen und versuchen, es das nächste Mal noch besser zu machen."

Tom Blomqvist (#25 BMW M8 GTE, 4. Platz): "Es ist immer ärgerlich, so nah am Podium dran zu sein und es dann zu verpassen. Wir haben um den letzten Platz auf dem Podium gekämpft, es hat dann aber knapp nicht gereicht. Das Team hat das Fahrzeug an diesem Wochenende sehr gut vorbereitet. Wir nehmen nun die Punkte und die Erkenntnisse mit und werden uns im nächsten Rennen hoffentlich weiter steigern."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 6. Platz): "Wir hatten ein großartiges Auto. Jesse hat einen tollen Job gemacht, und das Team war bei den Boxenstopps auch perfekt. Ich habe leider bei meiner Ausfahrt aus der Box in Kurve eins 20 Sekunden verloren, als ich von der Strecke gerutscht bin. Das ist ein unentschuldbarer Fehler von mir. Dass mir das mit so einem guten Auto passiert ist, ist sehr enttäuschend."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, 6. Platz): "Ich wurde beim Start eingeklemmt und habe ein paar Positionen verloren. Da sich im Rennen jeder sehr aggressiv verteidigt hat, war es sehr schwierig, diese Positionen zurückzugewinnen. Ich denke, wir hatten ein gutes Auto und können mit Blick auf das nächste Rennen sicher auf diese Leistung aufbauen."



Porsche
30.4.2019

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Track Mid-Ohio


 

Porsche möchte Tabellenführung in Mid-Ohio weiter ausbauen

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 4. Lauf, Lexington/USA, am 5. Mai 2019

Das Porsche GT Team tritt beim vierten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Lexington (Ohio, USA) als Spitzenreiter in der Hersteller- und Fahrerwertung an. Nach den Siegen auf den nordamerikanischen Traditionsstrecken in Sebring und Long Beach möchte der Sportwagenhersteller die Führung im Rennen auf dem Mid-Ohio Sports Car Course weiter ausbauen. Das vierte Saisonrennen ist nach den Langstreckenläufen in Daytona und Sebring sowie dem Sprintrennen in Long Beach der erste Event des Jahres, der über die Standardlänge von 2:40 Stunden absolviert wird.

Das Rennen
Der Mid-Ohio Sports Car Course liegt rund 100 Kilometer südlich des großen Eriesees, an dessen Küste große Teile der nordamerikanischen Automobilindustrie beheimatet sind. Der 3,364 Kilometer lange Kurs wurde 1962 eröffnet und seither für zahlreiche Sportwagenrennen verwendet. Porsche feierte 2006 und 2007 auf der Naturbahn mit seinen vielen Asphaltübergängen zwei Gesamtsiege mit dem RS Spyder. Im vergangenen Jahr gewannen Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) an gleicher Stelle die hart umkämpfte GTLM-Klasse. Durch die nördliche Lage - in etwa auf Höhe von New York - ist Anfang Mai jederzeit mit Wetterumschwüngen zu rechnen.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 starten die Sebring-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien). Das Duo liegt derzeit auf Rang zwei der Fahrerwertung. Noch besser platziert ist das Schwesterauto von Bamber und Vanthoor. Der Neuseeländer und der Belgier führen die Meisterschaft nach dem Triumph im Straßenrennen von Long Beach vor ihren Werksfahrerkollegen an. Nachdem die GTD-Kategorie beim vergangenen Rennen an der Pazifikküste nicht am Start war, kehrt der Porsche 911 GT3 R nun wieder in den Wettbewerb zurück. Die Kundenteams Pfaff Motorsports (Startnummer 9) und Park Place Motorsports (Nummer 73) setzen je eines der über 500 PS starken GT3-Fahrzeuge aus Weissach ein.

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei wurden die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent für Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik genutzt. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs für den Kundeneinsatz leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen startet am Sonntag, 5. Mai um 13:40 Uhr Ortszeit (19:40 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen vor dem Rennen

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Der Mid-Ohio Sports Car Course hat eine ganz besondere Charakteristik. Es gibt dort sehr viele verschiedene Asphaltarten, die Übergänge dieser Abschnitte sind oft knifflig. Im vergangenen Jahr waren wir mit beiden Autos sehr schnell unterwegs. Im Qualifying waren wir vorn, im Rennen sicherten sich unsere Kollegen im Schwesterauto den Sieg. Ich bin sicher, dass wir auch in diesem Jahr stark sein werden."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Wenn man im Vorjahr mit dem gleichen Auto auf einer Strecke gesiegt hat, dann kommt man natürlich gerne an den Schauplatz des Erfolges zurück. Bei uns im Porsche 911 RSR mit der Nummer 912 kommt noch die anhaltende Freude über den Erfolg in Long Beach hinzu. Das Rennen in Mid-Ohio wird dennoch ganz bestimmt keine einfache Aufgabe. Die Strecke ist eine Herausforderung, weil es in vielen Passagen sehr wenig Grip gibt. Wir müssen alles geben, um wieder vorn zu sein."



Porsche
14.4.2019

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Track Long Beach


 

Porsche baut mit zweitem Saisonsieg Tabellenführung aus

Rennen GT, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 3. Lauf, Long Beach/USA

Porsche hat den dritten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Long Beach (USA) gewonnen. Die Werksfahrer Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) erreichten in einem hart umkämpften Stadtrennen in Kalifornien im rund 510 PS starken Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 den ersten Platz. Die Sebring-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) fuhren im Schwesterauto mit der Startnummer 911 auf den fünften Rang. Porsche führt nun die Hersteller-, Fahrer- und Teamwertung in der nordamerikanischen Sportwagen-Meisterschaft an.

#912

Beim Start in das mit 100 Minuten kürzeste Rennen der IMSA-Saison konnten Tandy und Vanthoor die Spitzenpositionen verteidigen und sich in der Folge immer weiter absetzen. Eine Safety-Car-Phase kurz vor der Halbzeit des Rennens machte diesen Vorteil jedoch zunichte. Die beiden Porsche 911 RSR fielen zunächst auf die Positionen zwei und drei zurück. Nachdem Bamber beim Restart an seinem Markenkollegen Pilet vorbeigekommen war, ging der Neuseeländer wenig später mit einem sehenswerten Manöver in Führung. Während die Startnummer 912 die Spitze bis ins Ziel nicht mehr abgab, kämpfte Pilet mit abbauenden Reifen und brachte sein Fahrzeug auf Platz fünf ins Ziel.

In der Gesamtwertung führt Porsche die Herstellermeisterschaft mit 100 Punkten an. Durch den Sieg in Long Beach haben Bamber/Vanthoor die Spitze in der Fahrerwertung übernommen, die Werksfahrerkollegen Pilet/Tandy rangieren auf dem dritten Platz. Der vierte Lauf zur IMSA SportsCar Championship findet am ersten Mai-Wochenende in Mid-Ohio (USA) statt.

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Das Rennen war mega! Beim Start war es zwischen unseren beiden Porsche 911 RSR zweimal richtig knapp, außerdem konnten wir einem havarierten Prototypen gerade noch so ausweichen. Einen leichten Kontakt gab es dabei aber offenbar. Unser Heckdiffusor war beschädigt und nicht mehr richtig befestigt. Zum Glück hat er bis zum Ende gehalten. Ich bin super glücklich über meinen ersten Sieg in Long Beach."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Nick hatte eine tollen Start und konnte die Führung gut absichern. Wir etwas Pech mit dem Safety-Car, verloren beim Boxenstopp die Spitze. In meinen Stint hatte ich Schwierigkeiten mit den Reifen. Im Qualifying war alles perfekt, im Rennen leider nicht mehr. Ich freue mich für die siegreichen Kollegen, die trotz eines defekten Diffusors extrem stark gefahren sind. Das Gesamtergebnis ist gut für die Position von Porsche in der Herstellermeisterschaft."

Ergebnis Rennen

GTLM-Klasse
1.   Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 72 Runden
2.   Garcia/Magnussen (E/DK), Corvette C7.R, 72 Runden
3.   Gavin/Milner (GB/USA), Corvette C7.R, 72 Runden
...
5.   Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 71 Runden



Ford
14.4.2019

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Track Long Beach


 

Ford Chip Ganassi Racing verpasst Sieg in Long Beach erst durch Pech im Finale

Beim dritten Lauf zur nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft wäre Ford Chip Ganassi Racing für eine mutige Rennstrategie um ein Haar mit dem Sieg belohnt worden: Das Team holte den Ford GT von Dirk Müller (Burbach) und Sébastien Bourdais (F) schon sehr früh an die Box. Der taktische Schachzug bescherte dem blau-weißen Supersportwagen mit der Startnummer 66 wenig später die Führung, die erst in der Schlussphase des 100-Minuten-Sprints verloren ging.

#66

Ryan Briscoe im Ford GT mit der Startnummer 67 war als Sechster gestartet. Bourdais, als Ersatzfahrer für den grippekranken Joey Hand ins Team geholt, ging das Rennen von Startplatz vier an. Da sich die Top-Drei bereits nach wenigen Runden von den Verfolgern absetzen konnten, entschieden sich die Strategen von Ford Chip Ganassi Racing zu einem ungewöhnlichen Schachzug und beorderten Bourdais früh an die Box. Schon nach 22 Umläufen auf dem engen kalifornischen Stadtkurs - und damit als erstes Fahrzeug der GTLM-Kategorie - tauchte der Ford GT Nummer 66 zum Reifenwechsel und Tankstopp vor der Garage auf.

Beim Stopp übergab der Franzose das Auto an Dirk Müller und nur wenige Umläufe später erntete der Siegerländer die Früchte des frühen Stopps: Ein auf der Strecke ausrollendes DPi-Auto löste eine Gelbphase aus. Da die Konkurrenten aus der GTLM-Klasse erst mit Verzögerung ihren Boxenstopp absolvieren konnten, spülte der Zwischenfall die Startnummer 66 nach ganz vorn.

Trotz spritsparender Fahrweise verteidigte Müller lange die Führung und wehrte dabei viele heftige Attacken des späteren Klassensiegers ab. In der Schlussphase des Sprintrennens rutschte er zwar auf Rang zwei zurück, blieb aber in Schlagdistanz zum Führenden. Der Lohn der Arbeit glitt dem Team erst in der letzten Runde durch die Finger: In Kurve 8 verlor Müller den Benzindruck, konnte nicht beschleunigen und wurde von einem nachfolgenden Fahrzeug touchiert. Der Ford GT rutschte in die Begrenzungsmauer und wurde letztlich als Vierter gewertet.

Ryan Briscoe und Richard Westbrook erlebten mit dem Schwesterauto dagegen ein Rennen ohne besondere Vorkommnisse. Dramatisch wurde es für sie erst im Finale, als auch diesem Ford GT das Benzin ausging - dennoch retteten Briscoe und Westbrook Platz sechs ins Ziel.

Das nächste Rennen zur IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet am 5. Mai auf dem Mid-Ohio Sports Car Course in Lexington statt. Im Anschluss macht sich die IMSA-Mannschaft von Ford Chip Ganassi Racing auf den Weg nach Le Mans, wo die US-Truppe ihre Kollegen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC verstärkt.



BMW
14.4.2019

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Track Long Beach


 

BMW Team RLL beendet das IMSA-Rennen in Long Beach auf den Positionen sieben und acht

Zum ersten Mal in der laufenden Saison der IMSA WeatherTech SportsCar Championship waren das BMW Team RLL und der BMW M8 GTE nicht in der Lage, um Podiumsplätze zu kämpfen . Der [# 25] BMW M8 GTE mit Tom Blomqvist (GBR) und Connor De Phillippi (USA) am Steuer kam beim »IMSA Bubba Burger Sports Car Grand Prix« in Long Beach (USA) auf Platz sieben in der GTLM-Klasse. John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) wurden im [# 24] BMW M8 GTE Achte.

#25

Edwards lag vor dem einzigen Boxenstopp des Rennens auf Position fünf, doch ein Problem mit einer losen Radmutter beim Reifenwechsel kostete das Team zunächst einige Zeit und führte später dann auch noch zu einer Durchfahrtstrafe. Das 100-minütige Rennen gewann der Porsche mit der Startnummer 912.

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 7. Platz): "Im ersten Teil meines Stints schienen wir konkurrenzfähig zu sein, und ich war im Vergleich zum Vortag zufrieden mit dem Auto. Je länger der Stint dauerte, desto mehr Pace hatten die anderen, während wir nicht im gleichen Maße zulegen konnten. Uns war jedoch klar, dass das ein schwieriges Wochenende für uns werden würde. Die folgenden Strecken sollten unserem Fahrzeug deutlich besser liegen. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, bei den kommenden Rennen wieder um Podien zu kämpfen."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 8. Platz): "Das Ergebnis ist enttäuschend, aber im Vergleich zum Qualifying war das Fahrzeug schon deutlich besser. Leider sind die Wochenenden hier sehr kurz. Wenn die Abstimmung des Autos dann schon im Qualifying nicht optimal ist, startet man auf dem falschen Fuß. Wir konnten uns zwar um einige Positionen verbessern, hatten dann jedoch das Problem beim Boxenstopp."



Porsche
13.4.2019

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Track Long Beach


 

Ergebnis Qualifying DPi

1.   [# 7] Team Penske, Taylor/Castroneves
2.   [# 31] Whelen Eng., Nasr/Derani
3.   [# 6] Team Penske, Montoya/Cameron

Pole-Serie fortgesetzt: Porsche erobert in Long Beach die erste Startreihe

Qualifying GT, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 3. Lauf, Long Beach/USA

Drei Events in der Saison 2019, drei Pole-Positions für Porsche. Die Werkfahrer Nick Tandy (Großbritannien) und Patrick Pilet (Frankreich) werden im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 vom ersten Startplatz in den dritten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Long Beach (USA) starten. Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) komplettieren im rund 510 PS starken Rennwagen mit der Nummer 912 die erste Startreihe. Das Porsche GT Team ist im laufenden Jahr in den Zeitenjagden weiterhin ungeschlagen.

#911

Nick Tandy tastete sich im Verlauf des 15-minütigen Zeittrainings immer näher an die Streckenbegrenzungen des Stadtkurses in Kalifornien heran. In jedem einzelnen Umlauf verbesserte der Brite seine schnellste Rundenzeit. In 1:16,313 Minuten stellte Tandy nicht nur einen neuen Qualifyingrekord in Long Beach auf, sondern baute auch seinen Rekord in der IMSA-Serie aus. Der Porsche-Werksfahrer aus Bedford (Großbritannien) fuhr bereits zum siebten Mal die Bestzeit im Qualifying der GTLM-Klasse.

Laurens Vanthoor agierte mit der gleichen Strategie wie sein britischer Markenkollege. Am Ende des Zeittrainings fehlten dem Belgier nur 0,064 Sekunden auf die Bestmarke von Tandy. Nach dem optimalen Qualifying zum Zwölfstundenrennen in Sebring (USA) startet Porsche im nur 100 Minuten langen Rennen in Long Beach zum zweiten Mal in Folge mit beiden Autos aus der ersten Startreihe.

Stimmen zum Qualifying

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): "Die schnellste Runde war wirklich sehr gut. Ich hätte nie erwartet, dass wir eine solch starke Rundenzeit fahren können. Nach dem freien Training hatten wir noch kleine Veränderungen am Setup vorgenommen. Dies führte dazu, dass ich bereits früh in der Session richtig schnell fahren konnte - also in einer Phase, wo der Reifen noch frisch war. Das war wohl der Schlüssel. Im Rennen geht es mehr darum, die Pneus über die Distanz zu bringen. Das wird eine mindestens genauso schwierige Aufgabe."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Für Porsche ist es ein perfektes Ergebnis. Ich persönlich wäre sehr gern auf die Pole gefahren - und das war möglich. In meiner letzten schnellen Runde lag ich auf Kurs zur Bestzeit, aber dann habe ich in der vorletzten Kurve einen kleinen Fehler gemacht. Platz zwei ist natürlich gut, dennoch ist bei mir auch etwas Enttäuschung dabei. Ich war in den letzten beiden Jahren schon oft Zweiter. Aber irgendwann klappt es sicher auch mal mit der Pole."

Ergebnis Qualifying

GTLM-Klasse
1.   [# 911] Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, 1:16,313 Minuten
2.   [# 912] Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, 1:16,377 Minuten
3.   [# 4] Gavin/Milner (GB/USA), Corvette C7.R, 1:16,520 Minuten



Porsche
12.4.2019

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Track Long Beach


 

Sebring-Sieger Porsche wechselt vom Langstrecken- in den Sprintmodus

Vorschau, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 3. Lauf, Long Beach/USA

Das Porsche GT Team tritt beim dritten Saisonlauf der IMSA Weathertech SportsCar Championship in Long Beach (USA) als Tabellenführer in der Hersteller- und Teamwertung an. Nach dem hart erkämpften Sieg im Zwölfstundenrennen von Sebring in Florida starten die beiden rund 510 PS starken Porsche 911 RSR am 13. April unter gänzlich anderen Bedingungen an der Pazifikküste. Der sogenannte Sports Car Grand Prix in Long Beach geht über die Distanz von nur 100 Minuten und ist somit das kürzeste Rennen der Saison.

#911

Das Rennen
Beim Aufbau des 3,167 Kilometer langen Stadtkurses im Hafenviertel von Long Beach, Kalifornien, werden über fünf Kilometer Zaun montiert und rund 1.400 Betonblöcke gesetzt. Das Rennen gilt als das amerikanische Pendant zum Grand Prix von Monaco. Tatsächlich war von 1976 bis 1983 auch die Formel 1 auf dem Stadtkurs mit seinen nur elf Kurven zu Gast. Ein beliebtes Fotomotiv entlang der Strecke ist das ehemalige britische Passagierschiff 'RMS Queen Mary', das heute als schwimmendes Hotel genutzt wird. Im Rahmen des Grand Prix of Long Beach findet auch ein Rennen der beliebten IndyCar Series statt.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 wechseln sich die Sebring-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) ab. Das Duo hatte das Zwölfstundenrennen in Florida gemeinsam mit dem Werksfahrerkollegen Frédéric Makowiecki (Frankreich) gewonnen. Das Schwesterauto pilotieren Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien). Die beiden Piloten im Fahrzeug mit der Startnummer 912 hatten das Rennen im Vorjahr über mehr als die Hälfte der Gesamtdistanz angeführt. Die Porsche 911 GT3 R der Kundenteams Park Place Motorsports und Pfaff Motorsports sind in Long Beach nicht am Start. Die GTD-Klasse wird erst beim Rennen am 5. Mai in Mid-Ohio wieder mit von der Partie sein.

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Das Fahrzeug feierte seit seinem Debüt zum Saisonstart 2017 unter anderem Siege beim Langstreckenklassiker in Le Mans (Frankreich) und bei den großen amerikanischen Sportwagenevents in Sebring und auf der Road Atlanta.

Die Zeiten
Das Rennen startet am Samstag, 13. April um 14:05 Uhr Ortszeit (23:05 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen vor dem Rennen

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Long Beach gehört zu meinen absoluten Lieblingsschauplätzen. Es ist dort wirklich wie ein amerikanisches Monaco. Die Streckenbegrenzungen sind nahe und verzeihen nicht den geringsten Fehler. Man muss mit kontrolliertem Risiko fahren. In der Qualifikation und beim Boxenstopp im Rennen muss alles passen, denn in einem solchen Sprint kannst du kaum aufholen. Wir waren im vergangenen Jahr dort schnell unterwegs und kommen mit dem Schwung des Sebring-Erfolges nach Long Beach. Ich bin guter Dinge."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Wenn ich an Long Beach denke, dann stehen zwei Dinge klar im Vordergrund: coole Strecke und extrem schöner Event. Alle Fahrer mögen den besonderen Nervenkitzel auf einem engen Stadtkurs. Wir waren in Long Beach immer schnell, hatten bislang aber nie das notwendige Glück auf unserer Seite. Wir haben dort noch eine Rechnung offen, die wir unbedingt begleichen möchten. Wir wollen endlich mal gewinnen."



Ford
11.4.2019

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Track Long Beach


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Nach zwei harten IMSA-Langstreckenrennen in Daytona und Sebring bereitet sich das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing auf 100-Minuten-Sprint in Long Beach vor
  • Der dritte IMSA-Lauf ist das kürzeste Rennen der Saison, der enge kalifornische Stadtkurs verzeiht keine Fehler
  • Joey Hand muss bei seinem Heimrennen wegen Grippe-Symptomen pausieren; Teamkollege Sébastien Bourdais springt ein
  • 2018 belegte das Team in Long Beach die Plätze zwei und drei

Ford Chip Ganassi Racing mit dem Ford GT startklar für den IMSA-Sprint in Long Beach

Ford Chip Ganassi Racing (CGR) will beim dritten Lauf zur nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft zurückschlagen: Bei den Langstreckenläufen in Daytona und Sebring noch von Pech gebeutelt, steht für das Werksteam am kommenden Samstag das Sprintrennen von Long Beach an. Auf dem ebenso berühmten wie engen kalifornischen Straßenkurs beträgt die Renndauer nur 100 Minuten. Ford CGR setzt in der hart umkämpften GTLM-Klasse zwei Ford GT mit dem 3,5 Liter großen EcoBoost-Turbobenziner ein. Sie werden pilotiert von Ryan Briscoe (AUS) und Richard Westbrook (GB) sowie dem Deutschen Dirk Müller und Sébastien Bourdais. Der Franzose ersetzt seinen Teamkollegen Joey Hand: Der Lokalmatador kann aufgrund von grippeähnlichen Symptomen nicht antreten. Bourdais gehört zur Langstreckenmannschaft des Teams. 2016 holte er gemeinsam mit Müller und Hand den Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans. Der Franzose absolviert in Long Beach einen Doppeleinsatz: Am Sonntag tritt er außerdem für Dale Coyne Racing im IndyCar-Rennen an.

Track

"Der Stadtkurs von Long Beach ist eine Ikone des amerikanischen Rennsports - hier möchte sich jeder Hersteller, jedes Team und jeder Fahrer in der Siegerliste verewigen", erklärt Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das globale Motorsport-Engagement der Marke. "Die Strecke zwischen Betonmauern verzeiht keine Fehler. Wir freuen uns auf die besondere Herausforderung. Anders als in den Langstreckenrennen ist hier eine aggressivere Strategie gefordert. Es ist traurig, dass Joey Hand bei seinem Heimrennen pausieren muss, aber wir sind froh, mit Sébastien Bourdais einen so guten Ersatzmann am Start zu haben. Wir konnten uns in Long Beach von Jahr zu Jahr mit unseren Ford GT immer weiter verbessern und hoffen 2019 auf einen Sieg."

Diesen hat Ford Chip Ganassi Racing im Vorjahr nur knapp verpasst: 2018 kamen Ryan Briscoe/Richard Westbrook als Zweite vor dem Schwesterauto von Joey Hand/Dirk Müller ins Ziel. Aktuell belegen Müller/Hand im Ford GT mit der Startnummer 66 Platz vier in der Fahrerwertung, Briscoe/Westbrook (Startnummer 67) rangieren auf Position sieben. In der Herstellerwertung liegt Ford mit fünf Punkten Rückstand auf die Spitze auf dem dritten Rang.

"Das Rennen in Long Beach ist ein absolut fantastischer Event", schwärmt der 43-jährige Dirk Müller aus Burbach in Nordrhein-Westfalen. "Mit seiner kurzen Dauer von unter zwei Stunden stellt er allerdings ganz andere Anforderungen an uns als die übrigen Rennen. Auf diesem Kurs gibt es keinen Spielraum für Fehler. Beide Fahrer müssen zu jeder Zeit hundertprozentig fokussiert sein, auch auf die Rennstrategie kommt es besonders an. Der Ford GT ist ein fantastischer Rennwagen und wir dürfen uns auf die Hilfe eines großartigen Teams verlassen. Ich kann den Start kaum noch abwarten."

"Ein Sieg in Long Beach ist ganz besonders prestigeträchtig, weil dieses Rennen so eine großartige Historie hat", bestätigt der Australier Ryan Briscoe (37). "Die strategische Aufgabe für diesen Sprint ist kniffliger, als viele glauben. Der einzige planmäßige Stopp in diesen hundert Minuten muss hinsichtlich Kraftstoffbedarf und Reifenabnutzung absolut perfekt getimet sein. Sowohl die gnadenlosen Mauern als auch der enge Zeitrahmen führen zu einem ganz besonderen Druck. Zum Glück können wir uns auf die Jungs von Ford Chip Ganassi Racing verlassen, sie sind die besten überhaupt."

Der BUBBA Burger Sports Car Grand Prix auf dem 3,167 km langen Kurs startet am Samstag, 13. April 2019, um 14:05 Uhr Ortszeit (23:05 Uhr MESZ). Es wird außerhalb der USA und Kanada im Internet auf www.imsa.com komplett live übertragen.



IMSA
10.4.2019

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Track Long Beach


 

Die Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2019:

24. - 27.01. Rolex 24 Daytona (Florida, USA)
13. - 16.03. 12 Stunden von Sebring (Florida, USA)
12. - 13.04. Long Beach (Kalifornien, USA)
03. - 05.05. Mid-Ohio Sports Car Course (Ohio, USA)
31.05. - 01.06. Detroit Grand Prix (Michigan, USA)
27. - 30.06. Watkins Glen (New York, USA)
05. - 07.07. Mosport (Ontario, Kanada)
19. - 20.07. Lime Rock (Connecticut, USA)
02. - 04.08. Road America (Wisconsin, USA)
23. - 25.08. Virginia International Raceway (Virginia, USA)
13. - 15.09. Laguna Seca (Kalifornien, USA)
09. - 12.10. Petit Le Mans (Georgia, USA)

BUBBA BURGER IMSA WeatherTech Grand Prix in Long Beach

Nach den beiden längsten Rennen auf dem Programm der IMSA WeatherTech SportsCar Championship geht die Serie nun zu einem der kürzesten an diesem Wochenende, wobei die DPi und GTLM Klassen am Samstag, den 13. April, auf den Straßen von Long Beach zu einem 100-minütigen Sprintrennen antreten werden.

#66

Am Start werden nur 11 DPI-Fahrzeuge und alle 8 GTLM Autos sein. Bei den GTLM sind es sind je zwei Corvette, 2 BMW, 2 Ford und 2 Porsche Sportwagen, die das relativ kurze Rennen von 1 Stunde und 40 Minuten aufnehmen werden.

Internationale, flag-to-flag Berichterstattung ist auf IMSA.com und einer Vielzahl von internationalen Fernsehsendern verfügbar, sowie IMSA Radio Kommentare auf RadioLeMans.com und SiriusXM Radio. IMSA.tv wird unterdessen sowohl nationale als auch internationale Fans mit Live-Streaming am Freitag der Motul Pole Award Qualifikation um 20:40 Uhr ET versorgen.

Zeitplan:

Freitag, 12. April: 8:40 PM - 9:15 PM ET | QUALIFYING | IMSA.com, IMSA App (LIVE)

Samstag, 13. April: 4:30 PM - 7:00 PM ET | RACE | NBCSN (LIVE)



Action Express Racing
18.3.2019

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Track Sebring
Sebring


 

Whelen Engineering Racing gewinnt die 12H Sebring

Pipo Derani, Felipe Nasr und Eric Curran kämpften mit Zähnen und Klauen um die Vorherrschaft im Nr. 31 Whelen Engineering Cadillac DPi-V.R. und führten 249 von 348 Runden im 67. Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship.
Sie überstanden eine Reihe von Herausforderungen, darunter Regen und schlechte Sicht am Start, ausgedehnte Streckenabschnitte im Green-Flag-Rennen und einen achtminütigen Sprint ins Ziel nach der fünften Sicherheitsperiode. "Unglaublich", sagte Curran. "Wir wurden hier ein paar Mal Zweiter und kamen nie auf die oberste Stufe des Podiums. Meine Teamkollegen waren phänomenal. Es ist so erstaunlich, dieses Rennen nach 15 Jahren zu gewinnen. Der Whelen Cadillac ist hier erstaunlich gut. Letztes Jahr war es hier wirklich gut, und es war dieses Jahr genauso gut oder besser, vielleicht ein wenig besser.

"Die 12 Stunden von Sebring sind ein Riesending für jeden Sportwagenfahrer, und ich habe schon seit langem versucht, dieses Rennen zu gewinnen. Besonders, wenn man von Daytona kommt, wo wir es fast geschafft hätten, diesen zu gewinnen, ist eine große Sache. Ich bin seit über 10 Jahren für Sonny Whelen gefahren und habe zwei Meisterschaften und viele große Rennen gewonnen. Das zu bekommen bedeutet viel. Es ist etwas Besonderes, Whelen Engineering diese Präsenz zu verschaffen, so viele Runden zu führen, also ist das für ihn."

#31

"Das Team hat heute so gute Arbeit geleistet", sagte Sponsor Sonny Whelen. "Es war ein erstaunlicher Tag - Regen, dann Sonne, dann Dunkelheit. Fantastisch!"
"Das war ein tolles Rennen, und Sebring ist einfach so ein großes Ereignis, dass es sich toll anfühlt", sagte Teamchef Bob Johnson. "Und beide Teamwagen auf dem Podium zu haben, ist noch besser."

Als nächstes wird für Whelen Engineering Racing der Bubba Burger Grand Prix von Long Beach stattfinden, der für den 13. April angesetzt ist.

Ergebnis Klasse DPi

1.   [# 31] Whelen Engineering Racing | F. Nasr/ E. Curran / P. Derani | Cadillac DPi | 348 Runden
2.   [# 10] Konica Minolta Cadillac DPi-V.R. | R. Van Der Zande / J. Taylor/ M. Vaxiviere | Cadillac DPi | 348 Runden +1,030 Sek.
3.   [# 5] Mustang Sampling Racing | J. Barbosa / B. Hartley/ F. Albuquerque | Cadillac DPi | 348 Runden +4,023 Sek.



GRT Grasser Racing
18.3.2019

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Sebring


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Erfolgreiches Debüt für GRT Grasser Racing Team beim legendären Langstreckenrennen in den USA
  • Zweiter Sieg in Folge in der GTD-Klasse der IMSA-Serie für das österreichische Team
  • Teamchef Gottfried Grasser: "Unsere Erfolgsquote bei den US-amerikanischen Rennen ist mit drei Siegen in Folge eine lupenreine 1."

 

GRT Grasser Racing Team mit sensationellem Sieg bei den 12 Stunden von Sebring

Knittelfeld takes Florida, Teil 2: Nach dem grandiosen Sieg bei den 24 Stunden von Daytona im Januar legte GRT Grasser Racing an diesem Wochenende noch eine Schippe drauf. Beim zweiten Lauf der IMSA WeatherTech Sportscar Championship auf dem altehrwürdigen Kurs in Sebring triumphierte einmal mehr der grün-orange Lamborghini Huracán GT3 Evo der Mannschaft aus der Steiermark. Und erneut war es das eingespielte Team um die GT-Routiniers Mirko Bortolotti, Rolf Ineichen und Rik Breukers, das in der GTD-Klasse das oberste Treppchen auf dem Podium erklimmen durfte.

#11

Um 10:40 Uhr Ortszeit schrien die Motoren des fast 40 Sportwagen umfassenden Starterfelds erstmals auf. Das Wetter war regnerisch, die Bedingungen äußerst schwierig. Zwölf Stunden später lagen GRT Grasser Racing insgesamt 320 nervenaufreibende und hochspannende Runden auf dem 6,02 Kilometer langen Sebring International Raceway in den Knochen.
Der Kurs zählt mit seinen berüchtigten Bodenwellen zu einem der herausforderndsten im gesamten Rennkalender. Mensch und Maschine werden hier im Besonderen an die Grenzen getrieben. Umso wichtiger, dass der Lamborghini Huracán GT3 Evo einmal mehr perfekt funktioniert hat.

Ausschlaggebend für den Sieg war eine fahrerische und strategische Meisterleistung des gesamten Teams. Die Basis dafür legte das GRT Grasser Racing Team bereits im Qualifying am Samstag. Mit Startplatz vier war die Ausgangslage für das Rennen ideal.
Über die zwölf Stunden hielt sich das Fahrertrio immer im Spitzenfeld auf. Bortolotti, Ineichen und Breukers lagen über weite Strecken unter den Top-4, gegen Rennmitte sogar erstmalig in Führung. Im weiteren Rennverlauf verlor man etwas an Boden. Schließlich war es Bortolotti, der dank fahrerischer Glanzleistung im letzten Stint eine Position nach der anderen gutmachte. Außerdem erwies sich die Strategie, mit dem Benzin bis Rennende sparsam umzugehen, als goldrichtig.

Damit gewinnt GRT Grasser Racing nach den 24 Stunden von Daytona 2018 und vergangenen Januar nun das dritte Übersee-Rennen in Folge. Das entspricht einer Ausbeute von 100 Prozent, denn das waren die bisher einzigen Auftritte des österreichischen Rennstalls auf US-amerikanischem Boden.

"Was für ein Rennen! Unglaublich, Sebring zu gewinnen - eines der schwierigsten Rennen des gesamten Kalenders", schwärmte Bortolotti. Vor allem der letzte Stint wird dem Italiener lange Zeit im Gedächtnis bleiben. "Die letzten zwei Stunden waren die härtesten meiner gesamten Karriere. Zuerst konnte ich Andy Lally in der ersten Kurve ausbremsen. Danach klebte er mir anderthalb Stunden bis zur Ziellinie an meiner Stoßstange. Der kleinste Fehler hätte gereicht, um den Sieg zu verlieren. Und nebenbei musste ich noch richtig Sprit sparen. Aber ich wollte diesen Sieg einfach mehr als alles andere. Riesen Kompliment ans Team, ich bin stolz auf jeden einzelnen."

Teamkollege Breukers ergänzte: "Uns wurde bereits während der Trainings klar, dass wir das Potenzial haben, hier zu gewinnen. Zu Rennbeginn waren die Bedingungen sehr schwierig und Rolf hat einen hervorragenden Job gemacht. Nach ihm war Mirko an der Reihe, der in seinem Stint einige Positionen gewonnen hat." Mit dem Niederländer hinter dem Steuer das Lamborghini Huracán GT3 Evo konnte das Team die Führung behaupten. "Wir verloren danach zwar etwas an Boden, aber als es Nacht wurde, schlugen wir wieder zurück", erklärte er. "Mirko hat dann die letzten zwei Stunden alles gegeben, um uns wieder in Führung zu bringen. Das gesamte Team war das gesamte Wochenende über herausragend und hat eine strategische Meisterleistung abgeliefert. Wir sind sehr froh, dieses prestigeträchtige Rennen gewonnen zu haben."

Auch der Schweizer Ineichen blickt mit viel Stolz auf die vergangenen Tage in Sebring zurück: "Das war ein fantastischer Tag für uns. Ich kann es kaum glauben, was wir da erreicht haben. Es war zu Rennbeginn sehr regnerisch, was mich ein wenig an Daytona erinnert hat. Ich wusste, dass uns solche Bedingungen liegen und war mir sicher, dass wir das Rennen rocken würden. Dass wir gewonnen haben, haben wir am Ende des Tages dem mega Job des gesamten Teams zu verdanken. Für mich war der schönste Moment des gesamten Rennens, als wir etwa nach sechs Stunden auf P3 in die Box gekommen sind und sie auf P1 wieder verlassen haben. Das zeigt, wie fantastisch das Team ist und wie hart die Mechaniker für den Sieg arbeiten. Auch Mirko hat mich in seinem letzten Stint mit klasse Zweikämpfen beeindruckt."

#11

Teamchef Gottfried Grasser: "Mir fehlen schlicht die Worte. Unsere Erfolgsquote bei den US-amerikanischen Rennen ist mit drei Siegen in Folge eine lupenreine 1. Das Rennen selbst war äußerst turbulent und es ging ständig auf und ab. Wir haben die letzten drei Stints stark in die Länge gezogen und unsere Fahrer haben Benzin gespart, wo es nur ging. Dadurch konnten wir allerdings an unserer Strategie festhalten und mussten keinen weiteren Stopp einlegen. An dieser Stelle vielen Dank an Rolf Ineichen, der unglaublich gepusht hat, Mirko Bortolotti, dem hinter dem Lenkrad keiner das Wasser reichen kann und Rik Breukers, der eine absolut tadellose Performance abgeliefert hat. Und natürlich nötigt mir die gesamte Mannschaft den größten Respekt ab. Zwölf Stunden hat das Team keinen einzigen Fehler gemacht, jeder Handgriff hat gesessen und jeder Stopp lief von vorne bis hinten perfekt über die Bühne. Ich bin unglaublich stolz auf die ganze Mannschaft. Schließlich noch einen riesigen Dank an die Squadra Corse Lamborghini, die uns auf einer derart fordernden Strecke von den Tests an tatkräftig unterstützt hat.
Der Support seitens Lamborghini ist einfach gigantisch. In diesem spannenden Krimi haben alle perfekt miteinander gearbeitet. Die Feier müssen wir leider etwas kurz halten, weil wir schon bald auf dem Rückweg nach Europa sind - dort stehen schon kommende Woche die ersten Tests an. Keine Verschnaufpause für das Team, aber wir wollen selbstverständlich auch in Europa an den Erfolgen aus Übersee anknüpfen."



Land Motorsport / Anna Dostmann
18.3.2019

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Track Sebring
Sebring


 

Land Motorsport: Und wieder Vierter

Zum dritten Mal in Folge verpasste MONTAPLAST by Land-Motorsport das Podium in Sebring denkbar knapp. Wie schon 2017 und 2018 belegte die Mannschaft rund um Christian und Wolfgang Land den vierten Platz in der GTD-Klasse. Im Kampf um den Titel im Michelin Endurance Cup verbuchte der Rennstall trotz allem wichtige Punkte.

#29

Endlich aufs Treppchen fahren, lautete der große Wunsch der MONTAPLAST-Mannschaft vor dem Start in Sebring. "Dass wir es wieder nicht geschafft haben, ist sehr enttäuschend. Vor allem, weil wir so dicht dran waren. Die Voraussetzungen an diesem Wochenende waren nicht einfach. Das Podium wäre daher ein versöhnlicher Abschluss fürs ganze Team gewesen", blickt Christian Land zurück.

Bis kurz vor Rennende durften Daniel Morad, Ricardo Feller und Christopher Mies auf einen Podesterfolg hoffen. Dank einer starken Vorstellung in der Schlussphase hatte sich Mies in eine gute Ausgangsposition für den Kampf um Platz drei gebracht. Im Duell gegen Ferrari-Werkspilot Toni Vilander zog der 29-Jährige jedoch den Kürzeren und landete am Ende auf Rang vier.

"Ich hatte einen harten Kampf gegen Vilander", so Mies. "Jedoch waren wir im Nachteil gegenüber dem Ferrari. Nichtsdestotrotz müssen wir zufrieden sein. Wir haben das Bestmögliche herausgeholt aus einem für uns sehr schwierigen Wochenende. Vom ersten Training an wussten wir, dass es nicht einfach werden würde."

Obwohl der erhoffte Podesterfolg ausblieb, darf sich das Team von MONTAPLAST by Land-Motorsport über sechs Zähler im Michelin Endurance Cup freuen. Vom 27. bis 30. Juni steht mit dem 6 Stunden von Watkins Glen die nächste Chance auf Punkte in dieser Meisterschaft an. Zuvor beginnt für den Rennstall aus Niederdreisbach die Europa-Saison.



Porsche
17.3.2019

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Track Sebring


 

Stimmen zum Rennen

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Es fühlt sich irgendwie unwirklich an. Wir sind von der Pole gestartet, waren dann auf dem letzten Platz und feiern am Ende unseren zweiten Sebring-Sieg in Folge - unfassbar! Unser Team ist einfach etwas ganz Besonderes. Wir haben nie aufgegeben, immer an unsere Chance geglaubt und stehen nun als Sieger da. Das ist unbeschreiblich."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Zuerst waren beide Porsche 911 RSR im Regen auf verlorenem Posten. Aber später sind wir schneller geworden. Leider hat bei uns das Timing eines Boxenstopps nicht gepasst. Während unser Schwesterauto zurück in die Führungsrunde kam, blieben wir bei einem Rundenrückstand. Wir haben gekämpft, konnten aber nicht mehr viel ausrichten. Gratulation an die Kollegen. Für Porsche war es ein traumhaftes Wochenende."

Super in Sebring: Porsche siegt auch im Zwölfstundenrennen

Porsche hat am 'Super Sebring'-Rennwochenende einen weiteren Sieg eingefahren. Nick Tandy (Großbritannien) und seine französischen Teamkollegen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki fuhren im Zwölfstundenrennen der IMSA Weathertech SportsCar Championship im Porsche 911 RSR auf den ersten Platz. Das Fahrertrio im Auto mit der Startnummer 911 wiederholte damit nicht nur seinen Erfolg aus dem Vorjahr, sondern rundete ein höchst erfolgreiches Wochenende für Porsche ab. Am Tag zuvor hatten die rund 510 PS starken Rennwagen aus Weissach im 1.000-Meilen-Rennen bereits beide GTE-Klassen der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gewonnen. Das Schwesterauto mit der Nummer 912 von Earl Bamber (Neuseeland), Laurens Vanthoor (Belgien) und Mathieu Jaminet (Frankreich) erreichte im spannenden Langstreckenklassiker in den USA den fünften Platz.

#911

In der Startphase des Rennens hatte mangelnder Grip bei starkem Regen beide Porsche 911 RSR zunächst weit zurückgeworfen. Bei verbesserten Bedingungen zur Rennmitte spielte das erfahrene Porsche GT Team die Stärken des Autos immer mehr aus. Dank guter Taktik, fahrerischer Klasse und einer fehlerlosen Mannschaftsleistung kämpfte sich die Startnummer 911 wieder in das Spitzenfeld. Im spannenden Finale konnte Nick Tandy alle Angriffe der Konkurrenz abwehren und nach zwölf Stunden mit einem Vorsprung von 1,951 Sekunden den Zielstrich überqueren. Tandy, Pilet und Makowiecki sind das erste Fahrertrio, dem zwei Siege im IMSA-Rennen in Sebring in Folge gelungen sind. Die Piloten der Startnummer 911 haben durch den Sieg die Spitze in der Gesamtwertung übernommen. Die Crew im Auto mit der Startnummer 912 war in der Frühphase zwei Runden zurückgefallen. Die beeindruckende Aufholjagd der Daytona-Podestplatz-Gewinner endete auf dem fünften Rang.

In der GTD-Klasse lag der Porsche 911 GT3 R des Kundenteams Pfaff Motorsports über rund die Hälfte der Renndistanz an der Spitze. Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern (Weissach) und seine kanadischen Teamkollegen Scott Hargrove und Zacharie Robichon wurden für eine enorm starke Leistung jedoch nur wenig belohnt. Beim Austausch eines defekten Sensors am über 500 PS starken GT3-Rennwagen aus Weissach verlor die Mannschaft entscheidend an Boden und erreichte das Ziel nach zwölf Stunden auf Platz zehn. Zuvor hatte das Trio das Rennen über weite Strecken souverän angeführt. Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) und seine Landsleute Nicholas Boulle und Patrick Lindsey verpassten im baugleichen Fahrzeug von Park Place Motorsports das Podest auf Rang sechs nur knapp.

Der dritte Saisonlauf der IMSA Weathertech SportsCar Championship findet am 13. April in Long Beach (USA) statt.

Ergebnis Rennen 12H IMSA

GTLM-Klasse
1.   [# 911] Porsche GT Team | Pilet/Tandy/Makowiecki (F/GB/F) | Porsche 911 RSR | 330 Runden
2.   [# 66] Ford Chip Ganassi Racing | Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F) | Ford GT | 330 Runden +1,951 Sek.
3.   [# 3] Corvette Racing | Garcia/Magnussen/Rockenfeller (E/DK/D) | Corvette C7.R | 330 Runden +4,175 Sek.
...
5.   [# 912] Porsche GT Team | Bamber/Vanthoor/Jaminet (NZ/B/F) | Porsche 911 RSR | 330 Runden +8,306 Sek.

GTD-Klasse
1.   [# 11] GRT Grasser Racing Team | Ineichen/Bortolotti/Breukers (CH/I/NL) | Lamborghini Huracan GT3 | 320 Runden
2.   [# 44] Magnus Racing | Potter/Lally/Pumpelly (USA/USA/USA) | Lamborghini Huracan GT3 | 320 Runden +2,724 Sek.
3.   [# 63] Scuderia Corsa | MacNeil/Vilander/Westphal (USA/FIN/USA) | Ferrari 488 GT | 320 Runden +8,111 Sek.
4.   [# 29] Montaplast by Land Motorsport | Morad/Mies/Feller | Audi R8 LMS GT3 | 320 Runden +9,734 Sek.
...
6.   [# 73] Park Place Motorsports | Long/Lindsey/Boulle (USA/USA/USA) | Porsche 911 GT3 R | 320 Runden +12,442 Sek.
10.   [# 9] Pfaff Motorsports | Kern/Robichon/Hargrove (D/CDN/CDN) | Porsche 911 GT3 R | 318 Runden



BMW
17.3.2019

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Sebring


 

Ergebnis 12H Sebring

P4   [# 24] Edwards/Krohn/Eng
P7   [# 25] De Phillippi/Blomqvist/Herta

BMW Team RLL kommt bei den 12 Stunden von Sebring auf die Plätze vier und sieben in der GTLM-Klasse

Mit dem zweiten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ist das 'BMW M Motorsport Super Weekend' in Sebring (USA) zu Ende gegangen. Nach dem zweiten Platz für das BMW Team MTEK im Rennen der FIA World Endurance Championship (WEC) am Freitag, ging beim 12-Stunden-Klassiker auf dem 'Sebring International Raceway' das BMW Team RLL mit zwei weiteren BMW M8 GTE an den Start. Nach 330 Runden überquerte das Fahrzeug mit der Startnummer 24 auf dem vierten Platz in der GTLM-Klasse die Ziellinie. Das Schwesterauto belegte den siebten Rang.

#24

John Edwards (USA), Jesse Krohn (FIN) und Philipp Eng (AUT) wechselten sich im Rennverlauf im Cockpit der Startnummer 24 ab. Ihre Teamkollegen Connor De Phillippi (USA), Tom Blomqvist (GBR) und Colton Herta (USA) kamen im zweiten Fahrzeug zum Einsatz.

Während Regenfälle im WEC-Rennen für eine spannende Schlussphase gesorgt hatten, waren sie am Samstag für einen Start hinter dem Safety Car verantwortlich. Erst nach über 40 Minuten wurde der GT-Marathon in Florida schließlich freigegeben. Beide BMW M8 GTE setzten sich in der Spitzengruppe fest und lieferten sich einige spannende Duelle mit der Konkurrenz. Am Ende mussten sich die beiden Crews mit den Plätzen vier und sieben zufriedengeben. Den Sieg sicherten sich die Porsche-Piloten im Auto mit der Startnummer 911.

#25

Turner Motorsport brachte in der GTD-Klasse den BMW M6 GT3 mit der Nummer 96 an den Start. Bill Auberlen, Dillon Machavern und Robby Foley (alle USA) kämpften lange um einen Podestplatz, schieden jedoch mit einem technischen Problem 15 Minuten vor Schluss aus. Für Auberlen war es der 26. Start bei den 12 Stunden von Sebring und der 413. in seiner Karriere als BMW Pilot.



Ford
17.3.2019

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Track Sebring
Sebring


 

Ergebnis 12H Sebring

P2   [# 66] Hand/Mueller/Bourdais
P6   [# 67] Briscoe/Westbrook/Dixon

Der Ford GT fährt in Sebring bei beiden Langstreckenrennen aufs Podest

Ford hat das 'Super Sebring'-Wochenende mit Podiumsplatzierungen für den Ford GT sowohl im achtstündigen 1000-Meilen-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC als auch beim 12-Stunden-Klassiker der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie erfolgreich beendet. Auf der notorischen Rüttelpiste des 6,02 Kilometer langen Flughafenkurses im US-Bundesstaat Florida verpassten Richard Westbrook (GB), Ryan Briscoe und Scott Dixon (beide AUS) in der Nacht auf Sonntag den IMSA-Klassensieg nur knapp, nachdem sie elf der zwölf Rennstunden die GTLM-Wertung souverän angeführt hatten. Ein Dreher im Überrundungsverkehr warf das Trio fünf Minuten vor der Zieldurchfahrt auf Rang sechs zurück. Hierdurch rückte das Schwesterauto von Dirk Müller (Burbach), Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F), das auf Position acht gestartet war, an die zweite Stelle vor.

#66

"Wir sind an diesem außergewöhnlichen Wochenende sowohl beim WEC-Lauf als auch im IMSA-Rennen mit dem Ford GT aufs Podium gefahren", bilanziert Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das weltweite Motorsport-Engagement von Ford. "Trotz schwieriger Witterungs- und Streckenbedingungen haben sich unsere Teams sehr gut geschlagen, darauf sind wir stolz."

IMSA: Den Klassensieg verpasst, Rang zwei gewonnen

Richard Westbrook fuhr im Ford GT mit der Nummer 67 den Start des IMSA-Rennens und kämpfte sich auf regennasser Strecke innerhalb weniger Runden an die Spitze. "Mit der Anfangsphase sowie der Art und Weise, wie wir mit den herausfordernden Bedingungen klargekommen sind, bin ich ziemlich zufrieden", so der Brite. "Unser Ford GT lief wirklich großartig, die erste Rennhälfte gehörte uns. Wir fanden in einen guten Rhythmus und konnten uns einen Vorsprung herausarbeiten, zumal unser Lauf auch nur selten durch Gelbphasen unterbrochen wurde. Dann hat uns ein Safety-Car trotzdem noch unseren großen Vorteil gekostet und es wurde richtig eng. Gut eine Viertelstunde vor Rennende hatte ich schon damit gerechnet, dass zusätzliche Tankstopps die Entscheidung bringen würden. Ryan lag auf Rang zwei, als das Rennen wieder freigegeben wurde, hatte aber noch ein Auto aus der GTD-Klasse zwischen sich und dem Klassenführenden. Beim Versuch, dieses zu Überrunden und den Anschluss zu halten, traf er einen Randstein und drehte sich."

"Beim Start wussten wir nicht genau, was uns im Regen erwarten würde, die Streckenbedingungen waren wirklich schlecht", berichtet Joey Hand. "Wir haben in erster Linie darauf gewartet, dass sich eine trockene Spur bildet. Danach fühlte sich der Ford GT wirklich klasse an. Wir konnten im Lauf der Stunden eine Position nach der anderen aufholen und lagen irgendwann hinter dem Nummer-67-Auto auf Platz zwei, das heute etwas schneller war als wir. Am Ende konnten wir das Tempo nicht mehr ganz mitgehen, das könnte mit den härteren Reifen zusammenhängen. Trotzdem haben wir uns noch auf Platz zwei der GTLM vorgekämpft."

#67

Der nächste Lauf der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft steht am 13. April beim Long Beach Grand Prix in Südkalifornien auf dem Programm.



BMW
12.3.2019

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Sebring


 

BMW Team MTEK und BMW Team RLL sind bereit für das 'BMW M Motorsport Super Weekend' in Sebring

Der sechste Lauf der 'Super Season' in der FIA World Endurance Championship (WEC) und das zweite Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2019 (IMSA-Serie): Beide werden am kommenden Wochenende (14. bis 16. März) in Sebring (USA) ausgetragen. Bei der Veranstaltung gehen zahlreiche BMW Rennwagen in insgesamt drei verschiedenen Rennen an den Start.

#25

Am Samstag startet das BMW Team RLL, das im Januar beim IMSA-Saisonauftakt, dem prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA), den Sieg in der GTLM-Klasse gefeiert hat, in die »Sebring 12 Hours« der IMSA. Nachdem das Team dieses Rennen 2018 - beim erst zweiten Auftritt des BMW M8 GTE - auf dem zweiten Platz beendet hat, nimmt es dieses Mal die oberste Stufe des Podests ins Visier. Der in Daytona siegreiche [# 25] BMW M8 GTE wird von Tom Blomqvist (GBR), Connor De Phillippi (USA) und Colton Herta (USA) pilotiert. Ihre Teamkollegen Jesse Krohn (FIN) und John Edwards (USA) wechseln sich im Schwesterauto mit der Startnummer 24 mit BMW DTM-Fahrer Philipp Eng (AUT) ab.

In der GTD-Klasse des 12-Stunden-Langstreckenrennens von Sebring tritt Turner Motorsport mit seinem BMW M6 GT3 an. Das Team bringt zudem in der 'Michelin Pilot Challenge' einen BMW M4 GT4 an den Start. Dabei ist Bill Auberlen (USA) im Doppeleinsatz und fährt in beiden Rennen. BimmerWorld Racing und Stephen Cameron Racing sind mit ihren BMW M4 GT4 in dieser Serie ebenfalls dabei.

Stimmen vor dem 'BMW M Motorsport Super Weekend' in Sebring

Jesse Krohn (IMSA [# 24] BMW M8 GTE): "Sebring ist eines der härtesten Rennen der Saison. Es ist eine echte Herausforderung für das Auto und für die Fahrer - auch, wenn es 'nur' zwölf Stunden dauert. Es ist dasselbe wie ein 24-Stunden-Rennen auf einer anderen Strecke. Im vergangenen Jahr lief es dort wirklich gut für uns, auch wenn wir damals mit der Entwicklung des Autos erst am Anfang standen. In diesem Jahr sind wir sehr viel weiter, deshalb bin ich schon sehr gespannt, was wir nach den großen Fortschritten, die wir mit dem Auto gemacht haben, erreichen können. Es sollte ein gutes Rennen für uns werden, und ich hoffe auf ein starkes Ergebnis."

Connor De Phillippi (IMSA [# 25] BMW M8 GTE): "Wir haben vergangenes Jahr in Sebring den ersten Podiumsplatz für den neuen BMW M8 GTE geholt und damit gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Nach unserem starken Endspurt in der Saison 2018 und unserem Sieg in Daytona dieses Jahr setzen wir uns kein geringeres Ziel als das Podium - wenn nicht den Sieg. Für mich war der Sieg im 24-Stunden-Rennen etwas ganz Besonderes, denn es war mein erster großer Langstreckensieg mit BMW. Und es war zudem der erste große Sieg, bei dem meine Familie dabei sein konnte."



Land Motorsport / Anna Dostmann
11.3.2019

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Track Sebring
Sebring


 

Mit dem Trio Feller, Mies, Morad nach Sebring

Nach dem Saisonauftakt in Daytona steht für die Mannschaft von MONTAPLAST by Land-Motorsport die zweite Station des Michelin North Endurance Cup an. Vom 13. bis 16. März starten Ricardo Feller, Christopher Mies und Daniel Morad bei den 12 Stunden von Sebring.

#29

Mit Feller, Morad und Mies schickt die MONTAPLAST-Crew das Trio an den Start, welches auch beim Saisonstart der IMSA WeatherTech SportsCar Championship den Audi R8 LMS mit der [# 29] pilotierte. Lediglich Teamkollege Dries Vanthoor fehlt aus dem Daytona-Aufgebot in Sebring.

Zur optimalen Vorbereitung reiste das Team von Wolfgang und Christian Land schon Ende Februar in die USA. Am 21. und 22. Februar stand auf dem Sebring International Raceway ein zweitätiger Test für die 76. Ausgabe des 12-Stunden-Rennens an.

"Wir hatten einen guten Test in Sebring", erklärte Team Manager Christian Land. "Wir waren viel auf der Strecke, haben viele Testkilometer abgespult und sind einige Longruns gefahren. Aktuell fehlt es uns noch an Topspeed. Daher heißt es jetzt für uns, die gesammelten Daten zu analysieren und daraus die beste Abstimmung für das anstehende Rennen zusammenzustellen."

Der Lauf im US-Bundesstaat Florida gilt als echter Langstreckenklassiker, an dem die Mannschaft aus Niederdreisbach schon 2017 und 2018 teilgenommen hat. Bereits beim Debüt verpasste die [# 29] mit Rang vier in der GTD-Klasse nur knapp das Podium. Auch ein Jahr später kämpfte das Team um die Top-3-Platzierungen, schrammte mit Platz vier aber erneut knapp am Podest vorbei. 2019 soll der Sprung aufs Treppchen endlich gelingen.



Porsche
11.3.2019

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Track Sebring


 

Porsche will Vorjahressieg in Sebring wiederholen

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 2. Lauf, Sebring/USA

Porsche möchte beim kommenden Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Sebring (USA) an den großen Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Das Werksteam schickt zwei rund 510 PS starke Porsche 911 RSR in das traditionsreiche Zwölfstundenrennen in Florida. Die Fahrzeuge der GTLM-Kategorie werden wie bereits beim Saisonauftakt in Daytona (USA) in einer modernen Interpretation des legendären Designs von Brumos Racing an den Start gehen. In der Klasse GTD starten zwei Kundenteams mit jeweils einem Porsche 911 GT3 R der neuesten Generation.

Das Rennen
Der Sebring International Raceway ist berühmt und berüchtigt zugleich. Durch den Ausspruch "Respect the bumps" wird allen Fahrern und Verantwortlichen deutlich, was bei der Fahrt über die 6,02 Kilometer lange Strecke mit 17 Kurven ein zusätzliches Hindernis darstellt: Der auf einem ehemaligen Militärflugfeld gelegene Kurs beinhaltet heftige Bodenwellen. Rund ein Drittel der Rennstrecke ist nicht asphaltiert, sondern besteht aus alten Betonplatten. Dies erfordert eine intensive Abstimmungsarbeit am Fahrzeug, um Mensch und Material für die Jagd über zwölf Stunden optimal vorzubereiten. Eine der berühmtesten Kurven ist die 'Sunset Bend', die einen schnellen und sehr unebenen Rechtsbogen auf die Start-Ziel-Gerade bildet. Die 12 Stunden von Sebring zählen ebenso zur Wertung des North American Endurance Cup (NAEC) wie die Rennen in Daytona, Watkins Glen und auf der Road Atlanta.

Die Porsche-Fahrer
Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 wechseln sich erneut die Vorjahressieger Patrick Pilet (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) ab. Das Trio hatte 2018 in Sebring und auch beim 'Petit Le Mans' auf der Road Atlanta triumphiert. Im Schwesterauto agieren Earl Bamber (Neuseeland), Laurens Vanthoor (Belgien) und Mathieu Jaminet (Frankreich). Die Fahrer im Auto mit der Nummer 912 hatten beim Saisonauftakt in Daytona einen Podestplatz eingefahren. Im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 9 der kanadischen Kundenmannschaft Pfaff Motorports wechselt sich Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern (Weissach) mit den Kanadiern Scott Hargrove und Zacharie Robichon ab. Im baugleichen Fahrzeug von Park Place Motorsports (Startnummer 73) fahren Porsche-Werkspilot Patrick Long (USA) und seine Landsleute Patrick Lindsey und Nicholas Boulle.

Porsche-Erfolge in Sebring
Mit 18 Gesamtsiegen ist Porsche die mit Abstand erfolgreichste Marke beim Zwölfstundenrennen in Florida. Der traditionsreiche Event, der bereits 1952 zum ersten Mal ausgetragen wurde, war vor allem in den 1970er- und 1980er-Jahren vom Sportwagen-Hersteller aus Weissach bestimmt. Zwischen 1976 und 1988 gelangen 13 Gesamtsiege in Folge. Den ersten Porsche-Triumph in Sebring fuhren die Rennlegenden Hans Herrmann und Olivier Gendebien 1960 ein. Der bisher letzte Gesamterfolg gelang den Werksfahrern Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Romain Dumas (Frankreich) gemeinsam mit Emmanuel Collard (Frankreich) 2008 am Steuer des Porsche RS Spyder von Penske Racing.

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der 911 GT3 R wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei wurden die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent für Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik genutzt. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeuges für den Kundeneinsatz leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen startet am Samstag, 16. März um 10:40 Uhr Ortszeit (15:40 Uhr MEZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.



IMSA
26.2.2019

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MOBIL 1 TWELVE HOURS OF SEBRING PRESENTED BY ADVANCE AUTO PARTS

WEDNESDAY, MARCH 13, 2019
02:10 PM to 02:45 PM EDT Practice 1 Prototype Challenge
03:00 PM to ??:?? PM EDT Free Practice 1 === WEC 1000 Miles ===
05:30 PM to 06:10 PM EDT Practice 2 Prototype Challenge
07:45 PM to ??:?? PM EDT Free Practice 2 === WEC 1000 Miles ===
 
THURSDAY, MARCH 14, 2019
08:00 AM to 08:15 AM EDT Qualifying Prototype Challenge
08:30 AM to 09:30 AM EDT Practice 1 Michelin Pilot Challenge
09:45 AM to 10:45 AM EDT Practice 1 (All Classes) WeatherTech Championship
10:45 AM to 11:00 AM EDT Practice 1 (GTD Silver/Bronze) WeatherTech Championship
11:30 AM to 12:15 PM EDT Practice 2 Michelin Pilot Challenge
12:35 PM to 02:20 PM EDT Race Prototype Challenge
02:40 PM to 03:40 PM EDT Practice 2 WeatherTech Championship
05:30 PM to 05:45 PM EDT Practice 3 Michelin Pilot Challenge
05:55 PM to 06:10 PM EDT Qualifying (TCR) Michelin Pilot Challenge
06:15 PM to 06:30 PM EDT Qualifying (GS) Michelin Pilot Challenge
07:45 PM to 09:15 PM EDT Practice 3 WeatherTech Championship
07:45 PM to ??:?? PM EDT Free Practice 3 === WEC 1000 Miles ===
09:30 PM to ??:?? PM EDT Qualifying 1 === WEC 1000 Miles ===
10:00 PM to ??:?? PM EDT Qualifying 2 === WEC 1000 Miles ===
 
FRIDAY, MARCH 15, 2019
08:00 AM to 09:25 AM EDT Practice 4 WeatherTech Championship
09:55 AM to 10:10 AM EDT Qualifying (GTD) WeatherTech Championship
10:20 AM to 10:35 AM EDT Qualifying (GTLM) WeatherTech Championship
10:45 AM to 11:00 AM EDT Qualifying (DPi/LMP2) WeatherTech Championship
12:05 PM to 02:05 PM EDT Race Alan Jay Automotive Network 120 Michelin Pilot Challenge
04:00 PM to ??:?? PM EDT Race === WEC 1000 Miles ===
 
SATURDAY, MARCH 16, 2019
10:40 AM to 10:40 PM EDT Race Mobil 1 Twelve Hours of Sebring
Presented By Advance Auto Parts WeatherTech Championship

All times: local time



BMW
8.2.2019

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Alessandro Zanardi: "Es war vom Anfang bis zum Ende einfach nur fantastisch"

Mit seinem Einsatz im BMW M8 GTE bei den 24 Stunden von Daytona (USA) hat BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (ITA) weltweit für Aufsehen gesorgt. Der Italiener stand rund um den Globus im Mittelpunkt der Berichterstattung und war vor Ort in Daytona der erklärte Favorit der Fans. Der [# 24] BMW M8 GTE des BMW Team RLL, den sich Zanardi mit John Edwards (USA), Jesse Krohn (FIN) und Chaz Mostert (AUS) teilte, war von BMW M Motorsport mit einem speziellen Handbremssystem modifiziert worden. Nach mehreren kleinen Rückschlägen im Rennen belegte das Quartett am Ende Rang neun der GTLM-Klasse. Der Sieg ging an das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 25, den BMW M8 GTE von Connor De Phillippi (USA), Augusto Farfus (BRA), Philipp Eng (AUT) und Colton Herta (USA). Im Interview zieht Zanardi nach dem Projekt '24 Stunden Daytona' Bilanz.

BMW Team

Alessandro, das große Abenteuer ist vorbei. Was war Ihr Highlight beim 24-Stunden-Rennen in Daytona?
Alessandro Zanardi: "Es ist schwierig, da eine einzelne Sache hervorzuheben. Das Highlight ist, was ich mit nach Hause nehme: die Eindrücke dieses gesamten Projekts. Vom Einsatz jedes einzelnen Teammitglieds, das mir das Gefühl gegeben hat, in diesem Abenteuer herzlich willkommen zu sein. Von all dem Engagement und der harten Arbeit der Ingenieure in München. Es war fantastisch, dieses Abenteuer gemeinsam mit diesen Leuten zu bestreiten, die echte Freunde sind. Als bekannt wurde, dass ich in einem der beiden Werksautos antreten werde, rückte mein Stolz natürlich erst einmal in die zweite Reihe, hinter die Verantwortung, die ich dadurch hatte. Doch es war vom Anfang bis zum Ende einfach nur fantastisch. Zu all dem kommt die Unterstützung, die ich von den amerikanischen Fans, der IMSA und sogar unseren Mitbewerbern bekommen habe - alle haben mir gezeigt, dass sie sich riesig freuen, mich dabei zu haben. Das alles steht noch über dem sportlichen Ergebnis, das wir angepeilt haben. Und das leider nicht so gekommen ist, aber so ist das im Motorsport."

Auch wenn Ihr Auto nicht das erhoffte Ergebnis erreicht hat, haben Sie ein strahlendes Lächeln im Gesicht. Denn Ihr BMW Team RLL hat ihn geholt, den lang ersehnten Sieg in diesem 24-Stunden-Rennen. Wie glücklich sind Sie darüber?
Zanardi: "Extrem glücklich. Ich freue mich riesig für das gesamte Team. Und da ich ein Teil des Teams bin, fühle ich mich auch ein kleines bisschen wie ein Sieger, und das nehme ich mit zurück nach Italien. Ich bin sehr stolz für BMW. Ich bin sehr stolz auf all die harte Arbeit und das Engagement, das hinter diesem Erfolg steht. Und gleichzeitig tut es mir sehr leid für dieselben Leute, die so hart gearbeitet und mein Auto, meine Steuersysteme und alles mit so viel Leidenschaft vorbereitet haben. Denn dann hatten wir die Probleme. Das war sehr unglücklich, aber wie ich gerade sagte: Das ist Motorsport."

Was war in diesem Projekt die größte Herausforderung?
Zanardi: "Sich im Rennen aus allen Problemen herauszuhalten. Das gilt immer bei einem 24-Stunden-Rennen. Aber bei diesen extrem schwierigen Bedingungen hatte ich das Gefühl, dass ich verwundbarer bin als alle anderen im Feld, die mehr Erfahrung haben als ich. Das kam noch zu meinem persönlichen Problem dazu. Doch es ist mir gelungen, keine Fehler zu machen und eine recht gute Performance abzuliefern. Und darauf bin ich stolz."

Gab es etwas in diesem Projekt, das Sie überrascht hat?
Zanardi: "Ja, das war, als ich das erste Mal wieder in München war, nachdem wir zuvor bei einem Meeting alles durchgesprochen haben. Ich habe mich ins Auto gesetzt, und alles hat einfach schon perfekt gepasst. Auf der einen Seite nennt man das Technologie - die Tatsache, dass man die Möglichkeit hat, Dinge wesentlich schneller zu entwerfen und anzufertigen als früher. Aber um das zu schaffen, braucht es auch Neugier, Leidenschaft und Engagement. Diese Dinge zeichnen alle Leute bei BMW M Motorsport aus. So etwas kann man nicht kaufen."

Schauen wir nach vorn: Was steht für Sie nach diesem Projekt jetzt auf dem Programm?
Zanardi: "Nun, es ist Zeit, das Training wieder aufzunehmen, denn meine Muskeln sind etwas aus der Übung. Mein Ziel sind die nächsten Paralympischen Spiele, und es gilt, sich darauf vorzubereiten. Doch dies war die perfekte Gelegenheit für mich, eine kleine Auszeit vom Paracycling zu nehmen und mein Herz mit neuem Enthusiasmus zu füllen. Ich werde die Zeit nun nutzen, wieder in Wettkampfform zu kommen. Und dann habe ich hoffentlich eine gute Saison, in der ich die nötigen Punkte sammle, um mich für die Paralympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren."

Alex Zanardi


IMSA
31.1.2019

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Land Motorsport und Scuderia Corsa wurden strafversetzt

Nach dem 57. Lauf der Rolex 24 in Daytona führte die International Motor Sports Association (IMSA) ihre normale Nachprüfung der Timing- und Scoring-Daten durch. Bei der Analyse wurde festgestellt, dass sowohl die Nr. 29 Montaplast by Land Motorsport (Fahrer Ricardo Feller) als auch die Nr. 63 Scuderia Corsa (Fahrer Toni Vilander) in der Klasse GT Daytona (GTD) als Verstoß gegen die Anforderungen an die Lenkzeit gemäß IMSA Sporting Regulations eingestuft wurden und gemäß Artikel 12.12 Drive-Time Penalty Order an das Ende der Klasse gestellt wurden.

SSR 12.13.2, Minimum und Basis-Fahrzeit, besagt: "Zwei Fahrer mit Silber- und/oder Bronzestatus müssen individuell die minimale Fahrzeit erreichen und jeder andere Fahrer (unabhängig von der Fahrerbewertung) muss das Fahrzeug individuell für eine Basis-Fahrzeit fahren, wie sie in der SR aufgeführt ist, oder das Fahrzeug wird wegen der Lenkzeit-Strafordnung bestraft".

Die Mindestfahrzeit für die GTD-Klasse an der Rolex 24 betrug vier Stunden, 45 Minuten und die Basisfahrzeit drei Stunden, 30 Minuten. Beide Zeiten wurden gemäß SSR 12.11.5 um einen Prozentsatz reduziert, der der verlorenen Zeit entspricht, während die Fahrzeit für rote Flaggen während des Ereignisses gestoppt wurde.

Der neue, aktuelle Stand:

  • Die [# 29] Land Motorsport wird von ehemals Platz 2 auf Platz 22 gestellt
  • Die [# 12] Team AIM Vasser Sullivan rückt von Platz 3 auf Platz 2 auf
  • Die [# 88] Team WRT Speedstar Audi Sport rückt von Platz 4 auf Platz 3 auf
  • Die [# 63] Team Scuderia Corsa wird von ehemals Platz 14 auf Platz 23 gestellt
  • Die anderen Teams hinter Platz 3 rücken alle auf

Mein Kommentar
Das ist ein ziemliches Pech für das Team Land Motorsport, denn schon im letzten Jahr gab es ja Probleme mit der Tankzeit und sie wurden mit einer 5-Min. Strafe belegt. In diesem Jahr einen Podestplatz zu verlieren und die Pokale zurück zu geben ist ganz hart. Leider hat das Team wohl nicht exakt Buch über die Fahrzeiten geführt, denn sonst wäre es im Rennen aufgefallen, daß Ricardo Feller noch nicht die minimale Fahrzeit absolviert hatte.

Update 1.2.2019 | Statement zur nachträglichen Strafe bei den 24H Daytona durch Land Motorsport:
"Das ist eine korrekte Strafe der IMSA, das müssen wir uns und allen anderen eingestehen."
"Ein solcher Fehler hätte uns natürlich nie passieren dürfen. Wir hatten stets die Punkte für den Michelin Endurance Cup im Blick, für den es jeweils nach 6, 12, 18 und 24 Stunden Zähler gibt. Hinzu kamen das schlechte Wetter und die zahlreichen Rot-Phasen, die letztlich zum Fehler geführt haben. Nichtsdestotrotz hätte eine solche Situation nie entstehen dürfen. Nun arbeiten wir daran, dass so etwas nicht noch einmal passiert."
Teammanager Christian Land



GRT Grasser Racing
30.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Ineichen/Bortolotti/Engelhart/Breukers triumphieren beim Langstrecken-Klassiker in Florida
  • Zweiter Sieg in Folge für GRT Grasser Racing Team in der GTD-Klasse
  • Perfekte Rennpremiere mit dem neuen Lamborghini Huracán GT3 EVO
  • Teamchef Gottfried Grasser: "Unglaublich, eine echte Achterbahnfahrt!"

 

Daytona-Sensation: GRT Grasser Racing Team gewinnt legendäres 24-Stunden-Rennen zum zweiten Mal in Folge

Dem GRT Grasser Racing Team gelingt die große Sensation: Die Mannschaft aus dem österreichischen Knittelfeld hat zum zweiten Mal in Folge das legendäre 24-Stunden-Rennen von Daytona gewonnen. Rolf Ineichen, Mirko Bortolotti, Christian Engelhart und Rik Breukers sorgten nach dem Vorjahreserfolg für den erneuten Triumph des Teams in der GTD-Klasse.

#11 Lambo

In einem der nervenaufreibendsten Rennen in der 57-jährigen Geschichte des Rolex 24 At Daytona konnte das GRT Grasser Racing Team den Sieg nach 561 gemeisterten Runden auf dem Daytona International Speedway bejubeln. Beim von starken Regenfällen sowie zwei längeren Unterbrechungen geprägten Rennen behielt das Quartett Ineichen/Bortolotti/Engelhart/Breukers mit dem neuen Lamborghini Huracán GT3 EVO jederzeit die Nerven.

Christian Engelhart machte den Erfolg durch eine spektakuläre Aufholjagd unter schwierigsten Bedingungen perfekt. In der Schlussphase des Rennens fuhr er vom neunten bis auf den ersten Platz in der eng umkämpften GTD-Klasse nach vorne. Knapp zwei Stunden vor dem regulären Ende wurde das Rennen wegen starker Regenfälle ein zweites Mal unterbrochen - erstmals überhaupt in der Historie des Langstrecken-Klassikers. Die Rennleitung entschied schließlich nach 23:50 Stunden, das Rennen nicht mehr freizugeben.

Bei der Rennpremiere mit dem neuen Lamborghini Huracán GT3 EVO war das GRT Grasser Racing Team zu jeder Zeit siegfähig in der GTD-Klasse mit insgesamt 23 Rennwagen. Nachdem Rolf Ineichen im Qualifying den fünften Startplatz erzielt hatte, lag das Team bereits zur Halbzeit des Rennens auf Siegkurs und ließ sich später trotz permanenten Dauerregens ab den Morgenstunden sowie zahlreicher herausfordernder Gelb-Phasen nicht vom Erfolgsweg abbringen.

"Unser zweiter Sieg in Daytona - das ist unglaublich", sagt Rolf Ineichen. "So ein Rennen habe ich noch nie zuvor erlebt. Mit dem starken Regen war es unheimlich schwierig und zeitweise auch gefährlich auf der Strecke. Aber Christian ist ruhig geblieben und hat das Auto heimgebracht, auch, wenn er dabei mehr geschwommen als gefahren ist. Wir sind happy, dass wir dieses Rennen 'überlebt' haben. Wir alle können stolz sein, dass uns hier erneut der Sieg gelungen ist."

Mirko Bortolotti ergänzt: "Dieser Sieg ist sehr speziell für uns als Team und auch für mich, weil ich das Rennen, die Atmosphäre und auch die Fans in Daytona liebe. Im vergangenen Jahr haben wir hier unseren bis dato größten Sieg gefeiert. Dann mit einem neuen Auto zurückzukehren und es unter diesen verrückten Bedingungen noch einmal zu gewinnen, ist ganz besonders. Es war ein echter Kampf da draußen! Wir sind gegen Jeden und Alles gefahren, wobei das Wetter die größte Herausforderung war."

"Für mich ist ein Traum wahrgeworden bei meinem fünften Start in Daytona", sagt Christian Engelhart. "Diesmal war es ein Auf und Ab. Am Ende ging es nur darum, mit den extremen Bedingungen bestmöglich klarzukommen. Das ist uns gut gelungen. Ich freue mich sehr für das Team, sie sind wie eine Familie für mich. Im letzten Stint wusste ich gar nicht, dass wir auf dem ersten Platz lagen. Ich habe einfach alles gegeben, um nach vorne zu kommen. Der Sieg war da natürlich eine sehr positive und auch sehr emotionale Überraschung."

"Das war ein schwieriges Rennen, es ging immer wieder hin und her", sagt Rik Breukers. "Wir hatten im Verlauf des Rennens einige Probleme, aber das galt sicherlich für die meisten Teams im Feld. Umso mehr bin ich stolz darauf, wie toll unsere Truppe über die gesamte Dauer hinweg zusammengehalten hat. Und Christian hat am Ende tolle Arbeit geleistet, das Auto auf der Strecke zu halten und sicher nach Hause zu bringen."

#11 Lambo

Teamchef Gottfried Grasser: "Unglaublich, eine echte Achterbahnfahrt! Im Laufe des Rennens lagen wir sieben Mal unter den ersten Drei und sind wegen unterschiedlicher Dinge wieder zurückgefallen. Unterm Strich waren wir aber zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Ich muss unsere Fahrer sehr loben, dass sie das Auto unter schwierigsten Bedingungen auf der Strecke gehalten haben. Unsere gesamte Teamarbeit hat toll funktioniert, mit all unseren Boxenstopps war ich sehr zufrieden. Deshalb ein großes Lob an die gesamte Mannschaft! Unser Sieg in Daytona im vergangenen Jahr war bereits ein Glücksgefühl - jetzt fühlen wir uns wie im Himmel. Persönlich freut mich auch die Zusammenarbeit mit Lamborghini. Wir haben 2015 unser erstes Rennen mit dem Lamborghini Huracán GT3 gewonnen und jetzt wieder das erste Rennen mit dem EVO-Modell. Wir alle können sehr zufrieden sein, ein traumhaftes Ergebnis."



Ford
28.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Beide Ford GT stellen beim Langstreckenklassiker in Florida ihr Siegerpotenzial unter Beweis, werden jedoch von Zwischenfällen zurückgeworfen
  • Ryan Briscoe (AUS), Scott Dixon (NZ) und Richard Westbrook (GB) beim Rennabbruch als Vierte gewertet - ein unvermeidbarer Tankstopp kostet den Sieg
  • Dirk Müller (D), Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) werden nach unverschuldetem Unfall Siebte
  • Erstmals in der Geschichte der Rolex 24 zwei Rennabbrüche und vorzeitiges Ende

 

Ergebnisse in der Klasse GTLM

[# 66]:   Platz 7 von 9 Startern
[# 67]:   Platz 4 von 9 Startern

Ford Chip Ganassi Racing verpasst Daytona-Hattrick im Wetter-Roulette des 24-Stunden-Rennens

Nach Klassensiegen 2017 und 2018 hat Ford Chip Ganassi Racing am Sonntag den Hattrick in Daytona knapp verpasst. Beide Ford GT mit den Fahrern Dirk Müller (D), Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) sowie Ryan Briscoe (AUS), Scott Dixon (NZ) und Richard Westbrook (GB) führten zeitweise die hart umkämpfte GTLM-Klasse an. Doch sowohl die Startnummer 66 als auch das Schwesterauto mit der Nummer 67 wurden durch Unfälle und Strafen zurückgeworfen. Dennoch kämpfte das Team mit beiden Autos bis zum vorzeitigen Ende der diesjährigen Auflage des 24-Stunden-Rennens ins Florida.

#67 Ford

Der Langstreckenklassiker geriet 2019 zum Wetter-Roulette: Nach einsetzendem Regen in der Nacht verschlechterten sich die Bedingungen derart, dass der erste Lauf der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft gut sieben Stunden vor Schluss für über anderthalb Stunden gestoppt werden musste. Der endgültige Abbruch kam für den zu diesem Zeitpunkt führenden Westbrook eine Runde zu spät: Ein unausweichlicher Tankstopp warf ihn auf Platz vier zurück.

Das Schwesterauto wurde durch einen unverschuldeten Unfall bei einem Restart nach einer der zahlreichen Gelbphasen am Vormittag seiner Siegchancen beraubt. Als nächstes stehen für Ford Chip Ganassi Racing die 12 Stunden von Sebring auf dem Programm. Das Rennen in Florida (13. - 16. März) ist der zweite Lauf zur nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie, in der Ford als Titelverteidiger in der Herstellerwertung antritt.

"Unsere beiden Ford GT hatten das Potenzial zum Siegen", betont Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das weltweite Motorsport-Engagement der Marke. "Natürlich sind wir enttäuscht. Aber die Wetterbedingungen waren extrem tückisch und haben den Rennausgang bestimmt. Das Team hat unter schwierigsten Umständen niemals aufgegeben, die harte Arbeit der Ford Chip Ganassi Racing Crew verdient allen Respekt. Diese starke Performance wird uns im weiteren Meisterschaftskampf helfen."

Ryan Briscoe war mit dem Ford GT im historischen Castrol-Design als Zweiter der GTLM-Klasse gestartet, rutschte aber kurz vor Ablauf der ersten Rennstunde mit kalten Reifen in die Mauer am Ausgang der Boxengasse. Dieses Missgeschick blieb nicht der einzige Zwischenfall für die Crew mit der Startnummer 67: Strafstopps brockten dem Trio in der ersten Rennhälfte einen Rückstand von fünf Runden ein. Nach 15 Stunden hatten sich Briscoe/Dixon/Westbrook wieder in die Führungsrunde zurückgekämpft, dann erforderte Starkregen eine Unterbrechung von mehr als anderthalb Stunden. Ab neun Uhr (Ortszeit) am Sonntagmorgen wurde wieder gefahren, doch das Rennen blieb bei weiterhin schwierigen Wetterbedingungen von neutralisierenden Gelbphasen gekennzeichnet. In Führung liegend spekulierte Richard Westbrook auf einen endgültigen Rennabbruch und zögerte seinen Tankstopp hinaus. Der Poker wäre beinahe aufgegangen, doch die Rote Flagge kam genau in jener Runde, als der Brite in die Box abbiegen musste.

"Mit viel Geduld und Einsatz hatten wir unseren Rückstand wieder aufgeholt. Wir wussten, dass es zum Ende wieder stark regnen würde. Ich liebe Regenrennen, also übernahm ich das Steuer", so Westbrook. "Als ich mich an die Bedingungen gewöhnt hatte, konnte ich einen ansehnlichen Vorsprung herausfahren. Für mich ist unverständlich, dass nicht früher abgebrochen wurde." Erst ein weiterer Unfall löste die ultimative Rote Flagge aus. Der Not-Tankstopp warf Westbrook auf Position drei zurück, eine Strafe für das Anfahren der eigentlich geschlossenen Boxengasse schließlich auf Platz vier. "Nach unserem harten Kampf ist dieses Resultat jetzt erst einmal sehr schwer verdaulich", gab der 43-Jährige zu.

Auch der zweite Ford GT von Chip Ganassi Racing sah sich im Rennverlauf großen Herausforderungen ausgesetzt. Joey Hand nahm das Rennen mit dem zu Ehren des 50-jährigen Bestehens der IMSA im historischen Motorcraft-Design gestalteten Ford GT als Sechster auf. Bei knapp unter zehn Stunden verbleibender Fahrzeit rangierte Sébastien Bourdais sogar auf Platz zwei der GTLM-Klasse. Ein Ausrutscher bei einsetzendem Regen kostete Zeit, richtig erwischte es das Trio mit der Startnummer 66 aber bei einem Restart kurz vor elf Uhr am Sonntagvormittag: Ein Konkurrent fuhr dem zu diesem Zeitpunkt führenden Ford GT ins Heck. Das Team Ford Chip Ganassi Racing reparierte den massiven Schaden binnen 19 Minuten, doch der Rückstand auf die Spitzengruppe blieb uneinholbar.

"Unser Auto besaß den Speed zum Siegen und wir hatten uns eine aussichtsreiche Position erobert", erklärte der US-Amerikaner Hand enttäuscht. "Der Regen war fürchterlich, aber damit hatten alle zu kämpfen. Dann krachte mir ein sich drehender Porsche in Kurve 1 ins Heck. Das war kein schöner Saisonstart für uns."



IMSA
28.1.2019

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IMSA-Erklärung nach dem vorzeitigen Ende der 2019 Rolex 24 in Daytona

DAYTONA BEACH, Fla. (27. Januar 2019)

Nach ausgedehnten Regenfällen, die den ganzen Vormittag und Nachmittag in der Gegend um Daytona Beach fielen, wurde die 57. Auflage der 'Rolex 24 At Daytona' nach 23 Stunden und 50 Minuten Rennzeit als offiziell beendet eingestuft - ein Großteil davon unter einigen der extremsten Wetterbedingungen, die je auf dem Daytona International Speedway zu beobachten waren.

Zum ersten Mal in der Geschichte wurde das Rennen aufgrund nasser Bedingungen zweimal rot geflaggt, zuerst für eine Stunde und 45 Minuten am Sonntagvormittag und ein zweites Mal um 12:39 Uhr.

#10 Gesamtsieger

Der Gesamtsieger des Rennens ist Wayne Taylor Racing's Nr. 10 Konica Minolta DPi Cadillac, gefahren von Jordan Taylor, Renger van der Zande, Kamui Kobayashi und Fernando Alonso. Mit seinem Sieg wird Alonso der dritte Formel-1-Champion, der auch die Rolex 24 gewinnt.

#10 Gesamtsieger

Weitere Klassensieger sind in der LMP2-Klasse die Nr. 18 DragonSpeed Orega mit den Fahrern Roberto Gonzalez, Pastor Maldonado, Sebastian Saavedra und Ryan Cullen, in der GTLM-Klasse die Nr. 25 BMW M8 GTE von BMW Team RLL mit Augusto Farfus, Connor De Phillippi, Philipp Eng und Colton Herta und final in der GTD-Klasse das Nr. 11 Grasser Racing Team Lamborghini Huracan mit Rolf Ineichen, Mirko Bortolotti, Christian Engelhart und Rik Breukers am Steuer - sie gewannen zum zweiten Mal in Folge.


Ergebnisse Rolex 24 At Daytona am 26.-27. Jan. 2019 - Alle, die auf dem Treppchen standen

Klasse DPi
1. [# 10] Konica Minolta Cadillac DPi-V.R. | Cadillac DPi | R. Van Der Zande / J. Taylor / F. Alonso / K. Kobayashi | 593 Runden
2. [# 31] Whelen Engineering Racing | Cadillac DPi | F. Nasr / E. Curran / P. Derani | 593 Runden | +13,458 Sek.
3. [# 7] Acura Team Penske | Acura DPi | R. Taylor / H. Castroneves / A. Rossi | 593 Runden | +13,964 Sek.

Klasse LMP2
1. [# 18] DragonSpeed | ORECA LMP2 | R. Gonzalez / P. Maldonado / S. Saavedra / R. Cullen | 582 Runden
2. [# 38] Performance Tech Motorsports | ORECA LMP2 | K. Masson / R. Masson / C. Cassels / K. Wright | 578 Runden
3. [# 81] DragonSpeed | ORECA LMP2 | H. Hedman / B. Hanley / N. Lapierre / J. Allen | 567 Runden

KLasse GTLM
1. [# 25] BMW Team RLL | BMW M8 GTE | A. Farfus / C. De Phillippi / P. Eng / C. Herta | 571 Runden
2. [# 62] Risi Competizione | Ferrari 488 GTE | D. Rigon / M. Molina / A. Pier Guidi / J. Calado | 571 Runden | +1,149 Sek.
3. [# 912] Porsche GT Team | Porsche 911 RSR | E. Bamber / L. Vanthoor / M. Jaminet | 570 Runden

Klasse GTD
1. [# 11] GRT Grasser Racing Team | Lamborghini Huracan GT3 | R. Ineichen / M. Bortolotti / C. Engelhart / R. Breukers | 561 Runden
2. [# 29] Montaplast by Land Motorsport | Audi R8 LMS GT3 | D. Morad / C. Mies / R. Feller / D. Vanthoor | 561 Runden | +5,226 Sek.
3. [#12] AIM Vasser Sullivan | Lexus RC F GT3 | F. Montecalvo / T. Bell / A. Telitz / J. Segal | 561 Runden | +17,116 Sek.



BMW
28.1.2019

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Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
"Was für ein Rennen, was für ein emotionaler Triumph - und das in diesen für die ganze BMW Motorsport Familie schwierigen Tagen. Nach so turbulenten und unberechenbaren 24 Stunden unter schwierigsten Bedingungen hier in Daytona ganz oben zu stehen, das ist einfach fantastisch. Herzlichen Glückwunsch an Connor De Phillippi, Augusto Farfus, Philipp Eng, Colton Herta und das ganze BMW Team RLL. Glückwunsch auch an unsere Mannschaft in München, die den BMW M8 GTE zu einem echten Siegertypen geformt hat. Wir können sehr stolz auf diesen Triumph sein. Obwohl die Fahrer im Auto mit der Nummer 24 nach viel Pech im Rennen nicht über Platz neun hinauskamen, haben sie gemeinsam BMW Motorsport Geschichte geschrieben. Der Auftritt von Alessandro Zanardi hat die Rennsport-Familie weit über Daytona hinaus elektrisiert. Gemeinsam mit Jesse Krohn, John Edwards und Chaz Mostert hat Alex gekämpft wie ein Löwe und sich auch von Rückschlägen im Rennen nicht entmutigen lassen. Genau das macht ihn aus, dafür lieben ihn die Fans. Auch Alex und seine Fahrerkollegen können sich nach diesem Rennen als Sieger fühlen.
Diesen Erfolg widmen wir Charly Lamm. Sein Verlust schmerzt auch heute noch genauso wie am Donnerstag, als wir die Nachricht von seinem Tod erhalten haben. Er hätte gewollt, dass wir hier für ihn bis zur letzten Runde kämpfen. Das haben wir getan - und für ihn gewonnen."


 

Bobby Rahal (Teamchef BMW Team RLL):
"Was für ein toller Fight! Ein Sieg in Daytona ist etwas ganz Besonderes. Wenn man bedenkt, wo wir hier im vergangenen Jahr noch waren, dann ist diese Leistung des gesamten Teams gar nicht hoch genug zu bewerten. Glückwunsch an die komplette Crew der Nummer 25. Aber auch ein großes Kompliment an die #24 Mannschaft, die leider im Rennen kein Glück hatte."

BMW gewinnt die 24 Stunden von Daytona und widmet den Sieg Charly Lamm - Begeisternder Auftritt von Alex Zanardi im BMW M8 GTE

Das BMW Team RLL hat den Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) gefeiert. Als der erste Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship kurz vor dem Ende zum zweiten Mal wegen schwerer Regenfälle abgebrochen wurde, lag der BMW M8 GTE mit der Startnummer 25 und den Fahrern Connor De Phillippi (USA), Augusto Farfus (BRA), Philipp Eng (AUT) und Colton Herta (USA) in der GTLM-Klasse an der Spitze. Das Rennen wurde nicht wieder aufgenommen, so ging der Sieg an das BMW Quartett.
Das Schwesterauto mit der Nummer 24 stand wegen des Starts von Alessandro Zanardi (ITA) im Mittelpunkt des Interesses beim Langstreckenklassiker in Florida. Gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen John Edwards (USA), Jesse Krohn (FIN) und Chaz Mostert (AUS) erlebte der Italiener ein schwieriges Rennen. Das Quartett kam schließlich auf den neunten Rang.

BMW Mannschaft #25

Für den BMW M8 GTE ist es der dritte GTLM-Sieg in der IMSA-Serie. Seinen ersten Sieg in Daytona hatte BMW im Jahr 1976 gefeiert, damals mit dem BMW 3.0 CSL. Es folgten zwei Klassensiege mit dem BMW M3 GTR in den Jahren 1997 und 1998. 2011 und 2013 sicherten sich jeweils Daytona-Prototypen mit BMW Power den Gesamtsieg. Zum ersten Mal stand das BMW Team RLL in Daytona ganz oben auf dem Treppchen.

BMW #25

De Phillippi, Farfus, Eng und IMSA-Debütant Herta erlebten ein weitgehend problemloses Rennen. Herta gelang im 64. Umlauf in 1:42,908 Minuten die insgesamt schnellste GTLM-Rundenzeit. In der Nacht setzten heftige Regenfälle ein, die Bedingungen auf der Strecke verschlechterten sich von Runde zu Runde. Gut sieben Stunden vor Schluss entschied die Rennleitung zum ersten Mal, die 24 Stunden von Daytona aus Sicherheitsgründen mit roter Flagge zu unterbrechen. Knapp zwei Stunden später wurde das Rennen unter gelben Flaggen wieder aufgenommen. Insgesamt wurden die 24 Stunden 17 Mal durch Gelbphasen unterbrochen. Als wieder frei gefahren werden konnte, bewiesen die BMW Fahrer gute Nerven, leisteten sich keine Fehler und setzten sich in der Spitzengruppe fest. Eine Runde vor dem zweiten Abbruch des Rennens übernahm Farfus am Steuer der Nummer 25 die GTLM-Führung, die letztlich gleichbedeutend mit dem Sieg sein sollte.

Zanardi und seine Teamkollegen lagen zum Zeitpunkt des ersten Rennabbruchs nach mehreren Reparaturstopps mit der Startnummer 24 schon viele Runden hinter der GTLM-Spitze. Als Zanardi, der bei einem Unfall 2001 beide Beine verloren hatte, für seinen ersten Stint auf die Strecke ging, gab es Probleme beim notwendigen Wechsel des Lenkrads. Das Auto wurde genau in dem Moment heruntergelassen, als der BMW Werksfahrer das Lenkrad auf die Lenksäule stecken wollte. Der harte Schlag sorgte dafür, dass er das Lenkrad nicht korrekt aufsetzen konnte. Dabei wurde die Lenksäule beschädigt und musste anschließend lange repariert werden. Diese Zufallskonstellation war bei keinem der unzähligen Testläufe aufgetreten. Im weiteren Rennverlauf fiel der BMW M8 GTE aufgrund von weiteren kleineren Zwischenfällen noch weiter zurück. Aufgeben war jedoch für Zanardi und seine Fahrerkollegen keine Option. Der Auftritt des ehemaligen ChampCar-Meisters sorgte in Daytona trotz des fehlenden Rennglücks für Begeisterung - ganz gleich, ob bei Fahrern, Teams oder Fans.

BMW #24

In der GTD-Klasse war Turner Motorsport mit dem #96 BMW M6 GT3 am Start. Nach 560 Runden belegte das Team mit den Fahrern Jens Klingmann (GER), Bill Auberlen (USA), Dillon Machavern (USA) und Robby Foley (USA) den zehnten Rang.

Überschattet wurde das Rennwochenende von der Nachricht des plötzlichen Todes des langjährigen Schnitzer-Teamchefs Charly Lamm. In Gedenken an Charly fuhr das BMW Team RLL in Daytona mit der Aufschrift "Godspeed, Charly" - "Gute Reise, Charly" - auf dem Heck der beiden BMW M8 GTE.

BMW 'Charly'

Reaktionen der Fahrer auf die 24 Stunden von Daytona

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, Sieger): "Es war wirklich ein wildes Rennen mit Trockenheit, Regen, Kälte. Meine Teamkollegen haben einen großartigen Job gemacht, das Auto sieht nach 24 Stunden noch aus wie neu. Im Regen hat vor allem Augusto einen unglaublich guten Job gemacht. Wir konnten zeigen, dass unser BMW M8 GTE sehr zuverlässig und in allen Bedingungen konkurrenzfähig ist. Das gesamte Team hat perfekte Arbeit geleistet. Jetzt sind wir Daytona-Sieger. Unfassbar!"

Augusto Farfus (#25 BMW M8 GTE, Sieger): "Dieser Sieg ist magisch und hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Ich habe vor wenigen Tagen eine sehr wichtige Person in meinem Leben verloren. Ich bin sicher, dass mich Charly auf dem Weg zu diesem Erfolg begleitet hat, deshalb gehört der Sieg ihm. Jetzt werden wir feiern."

Philipp Eng (#25 BMW M8 GTE, Sieger): "Die Spannung in den letzten Stunden war kaum auszuhalten. Wir haben über 24 Stunden keine Fehler gemacht - und das ist das Ergebnis. Bereits im Trockenen konnten wir vom Speed her mitgehen. Was Augusto dann aber im Regen abgeliefert hat, ist unbeschreiblich. Es war ein Genuss, ihm zuzusehen, und ich bin stolz, so einen Teamkollegen zu haben. Dieser Sieg gehört Charly."

Colton Herta (#25 BMW M8 GTE, Sieger): "Das war spektakulär! Genau genommen war es mein erstes GT-Rennen überhaupt - und dann mit so einem fantastischen Ausgang. Am besten war mein Stint in der Nacht, als die Top-5 in der GTLM-Klasse eng beieinander lagen und wir um Positionen gekämpft haben. Im Regen war Augusto dann einfach unglaublich. Er hat uns an die Spitze des Feldes geführt. Ich kann das alles noch gar nicht glauben."

Alessandro Zanardi (#24 BMW M8 GTE, 9. Platz): "Hinter uns liegt ein unglaublich intensives Rennen - das BMW gewonnen hat. Ich freue mich riesig, schließlich bin ich auch ein Teil des Teams. So fühle ich mich auch ein bisschen wie ein Sieger. Herzlichen Glückwunsch an die Jungs, vor allem Augusto hat einen unglaublichen Job gemacht. Aus sportlicher Sicht haben wir mit der Startnummer 24 unsere Ziele nicht erreicht. Es tut mir unglaublich Leid für alle, die in München und hier in den USA so hart für dieses Projekt gearbeitet haben. Wir haben wirklich unzählige mögliche Szenarien im Vorfeld getestet, und dann passiert beim ersten Boxenstopp etwas, das niemals zuvor passiert ist. Aber so ist der Motorsport, das müssen wir akzeptieren. Unabhängig davon war mein Auftritt hier in Daytona mit all den fantastischen Reaktionen von Fans, Kollegen und auch Gegnern wie ein Märchen. Vielen Dank an BMW Motorsport und das BMW Team RLL für ein Erlebnis, das zu den besten meines Lebens gehört."



Land Motorsport / H.J. Hilger
28.1.2019

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Update 31. Jan. 2019:

Dem Land-Team wurde der zweite Platz in der Klasse GTD gestrichen und die [# 29] auf Platz 22 gesetzt.
Der Grund: Ricardo Feller hatte nicht die vorgeschriebene Mindestzeit am Steuer verbracht.

Land Motorsport fährt auf Platz 2 in Daytona

Platz 2 bei den 24 Stunden von Daytona! Der Sieg wäre drin gewesen, doch das Wetter machte uns heute einen Strich durch die Rechnung! Danke Jungs, dass Ihr nie aufgehört habt, zu kämpfen!

#29 Land Audi

Ricardo Feller, Christopher Mies, Dries Vanthoor, Wolfgang Land und Daniel Morad feiern den Erfolg auf dem Daytona International Speedway. Die [# 29] war lange Zeit auf der Siegesspur - leider nicht in der Runde des Rennabbruchs. Deshalb 'nur' der zweite Platz in der Klasse GTD. Immerhin war diese Klasse mit 23 Fahrzeugen die größte Klasse und der Sieger (GRT Grasser Racing Team, R. Ineichen | M. Bortolotti | C. Engelhart | R. Breukers, Lamborghini Huracan GT3) fuhr 561 Runden, der Land Audi R8 LMS war nach 22 Stunden nur 5,226 Sekunden zurück.

#29 Land Audi


Porsche
27.1.2019

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Stimmen zum Rennen

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Ich bin sehr enttäuscht, denn wir waren in den Trainings und in der ersten Rennhälfte richtig stark. Im Regen konnten wir die Performance nicht ganz halten. Eine Kollision hat uns zwei Runden zurückgeworfen, aber das war nicht der entscheidende Faktor. Ich rücke das Positive in den Vordergrund. Unser Auto war im Trockenen extrem schnell. Unser Team und das Fahrertrio sind stark. Daher blicke ich optimistisch auf das kommende Rennen in Sebring."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Bis in die Nacht hinein war alles gut. Wir hatten unser Auto auf hohen Topspeed abgestimmt. Das hat im Trockenen perfekt funktioniert, aber im Regen hatten wir zu wenig Abtrieb. Ich mag große Herausforderungen und bin ein Fan des Rennsports alter Schule. Aber diese Bedingungen waren einfach nur verrückt. Wenn man mit 290 km/h fährt, nur zwei Meter weit sehen kann und weiß, das im Heck 30 weitere Autos mit dem gleichen Tempo im Blindflug sind, dann geht es zu weit. So etwas möchte ich nie wieder erleben."

Patrick Long (Porsche 911 GT3 R #73): "Das richtige Timing ist im Motorsport manchmal alles. Leider ist es bei uns heute schiefgegangen. Und das lag nicht an der Leistung des Teams. Die Unterbrechung aufgrund des starken Regens hat uns ein besseres Resultat gekostet. Dennoch haben wir noch gute Punkte mitgenommen. Die Saison ist noch sehr lang, da ist jeder einzelne Zähler wichtig. Der neue Porsche 911 GT3 R ist schnell. Das stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Rennen."

Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R #9): "Es ist so schade. Wir haben uns niemals von Rückschlägen kleinkriegen lassen, sondern uns immer wieder stark zurückgekämpft. Wir lagen auf Podestkurs, aber dann ging plötzlich alles schief. Zuerst hat uns ein kleiner Defekt an der Elektrik eingebremst, dann hat es gekracht. Beim Restart konnte mein Teamkollege überhaupt nichts sehen und daher eine Kollision mit einem anderen Auto nicht vermeiden. Die Schäden am Auto waren leider zu groß. Ich bin sicher, dass Pfaff Motorsports schon bald den verdienten Lohn einfahren wird."

Sven Müller (Porsche 911 GT3 R #99): "So hatten wir uns das wirklich nicht vorgestellt. In der Rennwoche haben wir großartig zusammengearbeitet und uns stetig verbessert. Da ist es natürlich extrem bitter, wenn das Auto nach nicht einmal zwei Stunden aus dem Rennen ist. Aber so ist es manchmal im Motorsport. Ich hake das jetzt schnell ab und hoffe, dass wir im kommenden Jahr noch einmal in dieser Konstellation antreten werden, um unsere Mission erfolgreich zu beenden."

Dirk Werner (Porsche 911 GT3 R #540): "Ein Ausfall ist immer enttäuschend, aber so ist Racing manchmal. Wir haben nicht nur wechselhaftes Wetter gesehen, sondern auch als Team viele Höhen und Tiefen durchlebt. Mehrfach hatten wir eine Runde Rückstand, aber immer wieder sind wir in die Spitzengruppe zurückgekommen. Als uns ein Konkurrent am Vormittag bei starkem Regen ins Heck gekracht ist, war das Auto nicht mehr zu reparieren - sehr schade."

Porsche in Daytona nach starker Teamleistung auf dem Siegerpodest

24h-Rennen, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 1. Lauf, Daytona/USA

Das Porsche GT Team ist bei den 24 Stunden von Daytona für eine starke Leistung mit einem Podestplatz belohnt worden. Bei schwierigen Bedingungen auf dem Daytona International Speedway (USA) erreichten die beiden Porsche 911 RSR die Plätze drei und fünf. Die rund 510 PS starken Sportwagen aus Weissach hatten die Spitze in der ersten Hälfte des Langstreckenklassikers klar bestimmt. Starker Regen, zahlreiche Gelbphasen, Unterbrechungen und Zwischenfälle warfen die beiden in legendärem Brumos-Design fahrenden Werksautos in einer Regenlotterie in den letzten Stunden jedoch zurück. Der neue Porsche 911 GT3 R erreichte bei seinem Renndebüt den achten Rang.

Porsche #911

Bei trockenen Bedingungen zum Start am Samstagnachmittag (Ortszeit) setzte Nick Tandy (Großbritannien) die Pole-Position perfekt um. Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 lag über viele Runden in Führung. Auch die französischen Teamkollegen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki bestimmten die Spitze bis in die Nacht hinein. Der einsetzende Starkregen am frühen Sonntagmorgen sorgte für eine Zäsur im bis dorthin perfekten Rennen. Auf extrem nasser Strecke fiel der 911er der Polesetter auf Rang fünf zurück.

Porsche #912

Das Schwesterauto von Earl Bamber (Neuseeland), Laurens Vanthoor (Belgien) und Mathieu Jaminet (Frankreich) hatte in der Frühphase etwas Pech. Die Reparatur einer defekten Aufhängung des Frontsplitters warf das Trio im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 zunächst um vier Runden zurück. Durch fehlerfreie Fahrten und perfekte Strategie war dieser Rückstand schnell aufgeholt, sodass beide Werksautos in der Spitzengruppe fuhren. Die Startnummer 912 wurde durch die wohl schlimmsten Bedingungen in der 57-jährigen Geschichte des Langstreckenklassikers auf Position vier zurückgeworfen, nach dem endgültigen Abbruch nach 23 Stunden und 50 Minuten aufgrund einer Strafe für einen Konkurrenten aber auf Rang drei gewertet.

Porschefahrer #911
Foto: Porsche GT Team [# 912] | Platz 3 in der GTLM-Klasse | Mathieu Jaminet, Earl Bamber, Laurens Vanthoor (l-r)

In der GTD-Klasse erreichte der neue Porsche 911 GT3 R [# 73] des Kundenteams Park Place Motorsports den achten Platz. Werksfahrer Patrick Long (USA), Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) sowie die beiden US-Amerikaner Patrick Lindsey und Nicholas Boulle kämpften sich nach einigen Rückschlägen immer wieder in das Spitzenfeld zurück. Die Mannschaft aus Texas und die erfahrenen Piloten konnten das große Potenzial des neuen GT3-Auto aus Weissach über weite Strecken darstellen und führten das Rennen in der Endphase an. Die Rennunterbrechungen gleich nach einem Boxenstopp machten jedoch die Taktik und somit die Siegchancen zunichte.

Porsche #973

Großes Pech hatten auch die Kundenteams Black Swan Racing und Pfaff Motorspots, deren rund 500 PS starken Fahrzeuge nach Unfällen ausschieden. Die Mannschaften aus den USA und Kanada hatten das Tempo der Spitze mitgehen können und phasenweise auf Podestkurs gelegen. Der Porsche 911 GT3 R von NGT Motorsport war nach einem technischen Defekt frühzeitig aus dem Rennen.

Der zweite Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportCar Championship findet ebenfalls in Florida statt. Am 16. März werden die 12 Stunden von Sebring (USA) als Doppelevent gemeinsam mit der FIA WEC ausgetragen.

Ergebnis Rennen

GTLM-Klasse
1. Farfus/De Philippi/Eng/Herta (BMW #25), 571 Runden
2. Rigon/Molina/Pier Guidi/Calado (Ferrari #62), 571 Runden
3. Bamber/Vanthoor/Jaminet (Porsche #912), 570 Runden
4. Briscoe/Westbrook/Dixon (Ford #67), 570 Runden
5. Pilet/Tandy/Makowiecki (Porsche #911), 569 Runden
6. Magnussen/Garcia/Rockenfeller (Corvette #3), 563 Runden
7. Hand/Müller/Bourdais (Ford #66), 559 Runden
8. Gavin/Milner/Fässler (Corvette #4), 555 Runden
9. Krohn/Edwards/Mostert/Zanardi (BMW #24), 553 Runden

GTD-Klasse
1. Ineichen/Bortolotti/Engelhart/Breukers (Lamborghini #11), 561 Runden
2. Morad/Mies/Vanthoor (Audi #29), 561 Runden
3. Montecalvo/Bell/Telitz/Segal (Lexus #12), 561 Runden
...
8. Long/Campbell/Lindsey/Boulle (Porsche #73), 560 Runden
16. Werner/Cairoli/Seefried/Pappas (Porsche #540) 545 Runden
19. Kern/Olsen/Robichon/Hargrove (Porsche #9), 470 Runden
23. Müller/Bachler/Renauer/Häring/Görig (Porsche #99), 47 Runden



Heinz-Josef Hilger
25.1.2019

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Mazda Team Joest holt die Pole Position in Daytona

Oliver Jarvis fuhr die Bestzeit von 1:33,685 Minuten im Qualifying zu den 24 Stunden Daytona auf dem Mazda DPi [# 77] des Teams Mazda-Team-Joest heraus. Dichtauf folgte Ricky Taylor vom Acura-Team-Penske [# 7] mit einem Rückstand von nur 0,188 Sekunden. Sein Teamkollege Juan Pablo Montoya [# 6] brauchte 0,41 Sek. länger für Platz 3.

Mazda Joest
Ergebnis Qualifying Klasse: DPi
PlatzStart-
Nr.
FahrerTeamFahrzeugRundenzeit
[Min.:Sek.]
177Oliver Jarvis / Tristan Nunez / Timo Bernhard / Rene RastMazda Team JoestMazda DPi1:33,685
27Ricky Taylor / Helio Castroneves / Alexander RossiAcura Team PenskeAcura DPi1:33,873
36Juan Pablo Montoya / Dane Cameron / Simon PagenaudAcura Team PenskeAcura DPi1:34,095
455Jonathan Bomarito / Harry Tincknell / Olivier PlaMazda Team JoestMazda DPi1:34,212
531Felipe Nasr / Eric Curran / Pipo DeraniWhelen Engineering RacingCadillac DPi1:34,433
610Jordan Taylor / Fernando Alonso / Kamui Kobayashi / Renger Van Der ZandeKonica Minolta Cadillac DPi-V.RCadillac DPi1:34,479
750Agustin Canapino / Kyle Kaiser / Will Owen / Rene BinderJuncos RacingCadillac DPi1:34,679
885Tristan Vautier / Devlin DeFrancesco / Rubens Barrichello / Misha GoikhbergJDC-Miller MotorsportsCadillac DPi1:35,369
984Stephen Simpson / Chris Miller / Juan Piedrahita / Simon TrummerJDC-Miller MotorsportsCadillac DPi1:35,442
1054Jonathan Bennett / Colin Braun / Romain Dumas / Loic DuvalCORE autosportNissan DPi1:36,686
115J. Barbosa / M. Conway / F. Albuquerque / C. FittipaldiMustang Sampling RacingCadillac DPi-


Heinz-Josef Hilger
25.1.2019

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BMW und Audi starten von weiter hinten in Daytona

BMW hat mit Alessandro Zanardi zwar viel Werbung und er ist ein sehr gefragter Mann für Interviews, aber in der Qualifying Session sah es leider nicht so gut aus. Die [# 24] steht auf Platz 7 in der Klasse GTLM (schnellste Zeit 1:42,953 durch J. Edwards), die [# 25] mit 1:42,986 (De Phillippi) auf Platz 8. Zum Glück ist es ja ein 24-Stunden-Rennen und da zählt die Startposition nur zu Werbezwecken - im Ziel wird gewertet.

BMW #25

Ähnlich erging es auch Audi bzw. Land-Motorsport in der Klasse GTD, die in diesem Jahr mit 23 Fahrzeugen besetzt ist. "Am Ende Platz 15 in einem engen Qualifying mit 19 Fahrzeugen innerhalb von 1,5 Sekunde. Jetzt gilt es, in den ausstehenden zwei Trainings heute und morgen noch einmal konzentriert zu arbeiten, damit wir bestmöglich vorbereitet ins Rennen gehen!" verkündet Land-Motorsport auf ihrer Facebook-Seite. Die Bestzeit von 1:46,309 Min. wurde von Daniel Morad erzielt - gut eine Sekunde langsamer als der Ferrari [#13] mit M. Gomes am Steuer.

Audi R8 GTD


Porsche
25.1.2019

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Zeitplan
Das 24-Stunden-Rennen von Daytona startet am Samstag, 26. Januar, um 14:35 Uhr Ortszeit (20:35 Uhr MEZ).

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): "Wir hatten uns vorgenommen, einen guten Windschatten zu suchen. Genau das ist perfekt gelungen. Auf den langen Geraden von Daytona kannst du sehr von so etwas profitieren und jede Menge Zeit herausholen. Erst recht, wenn es gleich von zwei Autos einen Windschatten gibt - so wie in unserem Fall. Diese Taktik kann auch mal schiefgehen, aber wir hatten das nötige Glück. Die Pole-Position ist natürlich klasse, aber sie bedeutet bei einem 24-Stunden-Rennen nicht so viel wie bei anderen Events. Es ist dennoch wichtig, gleich mit einem guten Ergebnis in solch ein Wochenende zu starten."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Das Qualifying war ganz okay. Ich gratuliere Nick, Patrick und Fred in der Startnummer 911 zur Pole. Bei ihnen lief alles perfekt, bei uns noch nicht ganz so. Es ist klar, dass wir vor dem Rennen noch ein bisschen an der Optimierung unseres Autos arbeiten müssen. Aber es ist sicherlich alles drin."

Lars Kern (Porsche 911 GT3 R #9): "Es wäre noch ein wenig mehr drin gewesen. Ich steckte hinter einem anderen Auto fest, das mir zwar auf den Geraden einen guten Windschatten spendete, mich aber in den Kurven enorm aufhielt. Da ist etwas Zeit verloren gegangen. Insgesamt bin ich aber mit der Abstimmung und dem Handling unseres Porsche 911 GT3 R sehr zufrieden. Das Auto fühlt sich gut an. Das stimmt mich zuversichtlich für das lange Rennen."

GTLM-Pole-Position für Porsche bei den 24 Stunden von Daytona

Porsche wird von der Pole-Position in die 24 Stunden von Daytona 2019 starten. Werksfahrer Nick Tandy (Großbritannien) markierte im 15-minütigen Qualifying auf dem Daytona International Speedway (USA) im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 die schnellste Rundenzeit. In 1:42.257 Minuten distanzierte der Brite die starke Konkurrenz in der GTLM-Klasse deutlich. Earl Bamber (Neuseeland) qualifizierte sich im Schwesterauto mit der Startnummer 912 für den fünften Startplatz. Die beiden Porsche 911 RSR werden den ersten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2019 im Design des legendären Teams Brumos Racing bestreiten.

Porsche 911 RSR

Das Porsche GT Team hatte in der Zeitenjagd eine optimale Strategie gewählt. Die erfahrene Werksmannschaft schickte den rund 510 PS starken Sportwagen aus Weissach zum perfekten Zeitpunkt auf die Strecke. Tandy profitierte vom Windschatten anderer Fahrzeuge und setzte das hohe Potenzial des 911 RSR maximal um. Der Brite stellte in seinem schnellsten Umlauf einen neuen Qualifyingrekord für die GTLM-Klasse in Daytona auf. Mit sechs Bestzeiten im Zeittraining in der GTLM-Klasse ist Tandy der beste Qualifying-Fahrer in der Geschichte der IMSA SportsCar Championship. Der fünfte Startplatz für den 911 RSR mit der Startnummer 912 rundete eine erfolgreiche Zeitenjagd für Porsche ab.

Porsche Werksfahrer

In der Fahrzeugklasse GTD sicherte Lars Kern (Weissach) dem kanadischen Team Pfaff Motorsports beim Debüt des rund 500 PS starken neuen Porsche 911 GT3 R einen Platz in den Top 10. Der Porsche-Entwicklungsfahrer erzielte in der 15-minütigen Session im Auto mit der Startnummer 9 die achtschnellste Rundenzeit. Der baugleiche Sportwagen von Park Place Motorsports mit der Nummer 73 geht von Position zehn in das 24-Stunden-Rennen, die Fahrzeuge der Kundenteams Black Swan Racing (Startnummer 540) und NGT Motorsport (Nummer 99) belegten im Qualifying die Ränge 13 und 17.

Ergebnis Qualifying

GTLM-Klasse
1.   Pilet / Tandy / Makowiecki | (Porsche #911) | 1:42.257 Minuten
2.   Magnussen / Garcia / Rockenfeller | (Corvette #3) | +0,326 Sekunden
3.   Briscoe / Westbrook / Dixon | (Ford #67) | +0,377 Sekunden
4.   Rigon / Molina/Pier Guidi / Calado | (Ferrari #62) | +0,455 Sekunden
5.   Bamber / Vanthoor / Jaminet | (Porsche #912) | +0,539 Sekunden
6.   Hand / Müller / Bourdais | (Ford #66) | +0,633 Sekunden
7.   Krohn / Edwards / Mostert / Zanardi | (BMW #24) | +0,696 Sekunden
8.   Farfus / De Philippi / Eng / Herta | (BMW #25) | +0,729 Sekunden
9.   Gavin / Milner / Fässler | (Corvette #4) | +0,982 Sekunden

GTD-Klasse
1.   Longo / Franzoni / Gomes / Bertolini | (Ferrari #13) | 1:45.257 Minuten
2.   Keating / Bleekemolen / Stolz/Fraga | (Mercedes #33) | +0,067 Sekunden
3.   Farnbacher / Hindman / Marks / Allmendinger | (Acura #86 | +0,139 Sekunden
...
8.   Kern / Olsen / Robichon / Hargrove | (Porsche #9) | +0,688 Sekunden
10.   Long / Campbell / Lindsey / Boulle | (Porsche / #73) | 0,846 Sekunden
13.   Werner / Cairoli / Seefried / Pappas | (Porsche #99) | +0,974 Sekunden
15.   Morad / Mies / Feller / Vanthoor | (Audi #29) | +1,052 Sekunden
17.   Müller / Bachler / Renauer / Häring / Görig | (Porsche #540) | +1,412 Sekunden
20.   Vervisch / vd Linde / James / DeAngelis | (Audi #88) | +2,111 Sekunden
21.   Buhk / Schiller / Baumann / Perez | (Mercedes-AMG #71) | +2,190 Sekunden
23.   Auberlen / Foley / Machavern / Klingmann | (BMW #96) | - Sek.



Porsche
23.1.2019

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Porsche in Daytona und Sebring auf den Spuren von Brumos Racing

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 1. Lauf, Daytona/USA

Das Porsche GT Team schickt seine beiden 911 RSR in einem legendären Design in das diesjährige 24-Stunden-Rennen in Daytona und zum 12-Stunden-Rennen nach Sebring: Die rund 510 PS starken Sportwagen aus Weissach werden in den Farben des erfolgreichen Brumos-Teams bei den beiden längsten Rennen der Saison an den Start gehen. Die Mannschaft aus Jacksonville (USA) war über fünf Jahrzehnte lang im nordamerikanischen Motorsport aktiv. Mit vier Gesamtsiegen beim Langstreckenklassiker in Daytona zählt Brumos zu den erfolgreichsten Teams in der Geschichte des Rennens.

Porsche 911 RSR

Für Porsche war die Verwendung von traditionsreichen Fahrzeug-Designs im vergangenen Jahr stets mit großen Siegen verknüpft. Bei den 24 Stunden von Le Mans fuhr der Porsche 911 RSR im legendären 'Sau'-Design zum Erfolg, das Schwesterauto in 'Rothmans'-Farben machte den Doppelsieg perfekt. Beim Saisonfinale der IMSA SportsCar Championship 2018 auf der Road Atlanta fuhr der 911 RSR im ikonischen Werks-Design des Porsche GT1 von 1998 zum Triumph.

Weiß, Blau und Rot: Synonym für Motorsporterfolge
Die Porsche-Rennfahrzeuge von Brumos-Porsche waren in den 1950er- und 1960er-Jahren zunächst in auffällig gelben und orangen Farben lackiert. Die anhaltenden Erfolge, die sich allesamt nach dem Einstieg von Sportwagenpilot Peter Gregg und der damit einhergehenden Namensänderung zu Brumos Racing einstellten, wurden in den Farben Weiß, Rot und Blau erzielt. Die Porsche-Rennfahrzeuge von Brumos erreichten 15 Titel und 48 Rennsiege in der IMSA-Serie. Das Heimrennen in Daytona prägte die Mannschaft mit ihren Triumphen 1973 und 1975 (Porsche Carrera RSR) sowie 1978 (Porsche 935/77) und 2009 (Riley Mk. XI mit Porsche 3,99-Liter-Motor).
Aber auch auf vielen anderen nordamerikanischen Rennstrecken fuhr Brumos an die Spitze. Den letzten großen Titel erreichte das Team im Jahr 2011, als Andrew Davis und Leh Keen die GT-Meisterschaft im Porsche 911 GT3 für sich entschieden.

Der Rennbetrieb wurde im Jahr 2013 zunächst eingestellt. In der Saison 2015 gab es nach dem Verkauf des Teams ein kurzes Comeback. Nach nur zwei Rennen in Daytona und Sebring wurde das Programm dann allerdings endgültig beendet. Der Name Brumos geht auf den Besitzer eines Autohandels in Miami Springs zurück. Hubert Brundage war einer der ersten, der 1955 ein Porsche-Fahrzeug in einer Rennserie außerhalb Europas einsetzte. Sein Unternehmen Brundage Motors hatte in den 1950er-Jahren die Fernschreiber-Adresse 'BRUMOS'.

Porsche 911 RSR

Zwei Fahrer und die legendäre Startnummer 59
Nicht nur die Farben des Teams aus Florida wurden zum Inbegriff von Sportwagenerfolgen, sondern auch die Startnummer 59. Brumos-Teilhaber Peter Gregg, im US-Motorsport auch unter dem Spitznamen 'Peter Perfect' bekannt, erreichte in seinen Porsche-Rennfahrzeugen mit der Nummer 59 insgesamt 41 Siege in der IMSA-Serie. Hurley Haywood, der bei den Daytona-Gesamtsiegen 1973 und 1975 an der Seite von Gregg agierte, fuhr im Fahrzeug mit der legendären Startnummer 59 vier Titel in der nordamerikanischen Sportwagenserie ein. Der heute 70-Jährige aus Chicago (USA) ist mit fünf Gesamtsiegen in Daytona der erfolgreichste Porsche-Pilot beim Langstreckenrennen. Haywood war in den 1980er-Jahren in der Geschäftsführung von Brumos Racing tätig. Bis heute fungiert der US-Amerikaner als Markenbotschafter für Porsche. "Brumos war aufgrund der vielen Erfolge eine echte Ikone im Motorsport, der Name war weltweit bekannt", sagt Haywood. "Egal, ob wir in den Sportwagen von Porsche oder in Daytona-Prototypen mit Porsche-Motoren gefahren sind: Brumos war immer an der Spitze."

Porsche #59 IMSA


Land (Anna Dostmann)
23.1.2019

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Der Saisonauftakt der US-amerikanischen Langstreckenserie wartet an vier Tagen traditionell mit allerhand Trackaction auf:
Donnerstag, 24. Januar
10:20 - 11:05 (16:20 - 17:05 dt. Zeit) Training 1
13:30 - 14:25 (19:30 - 20:25) Training 2
15:35 - 15:50 (21:35 - 21:50) Qualifying GTD-Klasse
19:00 - 20:30 (Freitag, 1:00 - 2:30) Training 3
Freitag, 25. Januar
10:00 - 11:00 (16:00 - 17:00) Training 4
Samstag, 26. Januar
14:35 (20:35) Start Rolex 24 at Daytona

Auf der offiziellen Website der IMSA WeatherTech SportsCar Championship können die Trainingssessions und das Qualifying sowie das 24-Stunden-Rennen im Livestream verfolgt werden.

Mit neuem Design nach Daytona

Vom 24. bis 27. Januar steht für MONTAPLAST by Land-Motorsport mit den Rolex 24 at Daytona das erste Rennen 2019 auf dem Plan - und damit direkt eines der Saisonhighlights. Beim Langstreckenspektakel geht die Mannschaft mit Christopher Mies, Dries Vanthoor, Ricardo Feller und Daniel Morad an den Start. Das Quartett pilotiert einen Audi R8 LMS GT3, der in Daytona erstmals im neuen Design fahren wird.

Audi R8 GTD

Der Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ist ein echter Klassiker und Saisonauftakt für eine Vielzahl namhafter Teams aus der ganzen Welt. Dementsprechend stark besetzt ist das Feld jedes Jahr. Zur 57. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens stehen insgesamt 47 Fahrzeuge am Start - darunter das Team von MONTAPLAST by Land-Motorsport mit der [# 29].

Die neueste Version des Audi R8 LMS GT3 testeten Mies, Vanthoor, Feller und Morad bereits Anfang Januar beim Roar before the 24. Damals strahlte der Bolide aber noch nicht im neuen Glanz. "Wir bei Land-Motorsport wollen uns stets weiterentwickeln und immer neue Wege gehen. Daher haben wir uns für dieses neue Design entschieden", erklärt Team-Manager Christian Land. "Berzerkdesign hat uns ein tolles Design entworfen und ich freue mich schon, das Fahrzeug auf der Strecke zu sehen."

2019 geht die Mannschaft zum dritten Mal beim 24-Stunden-Rennen an den Start. Nachdem sie 2017 Platz zwei holte und im darauffolgenden Jahr eine Zeitstrafe eine mögliche Top-3-Platzierung verhinderte, will die Truppe rund um Wolfgang und Christian Land 2019 wieder auf das Podest klettern.

Im Rahmen der 24 Stunden von Daytona treten die Teams in vier unterschiedlichen Klassen an. MONTAPLAST by Land-Motorsport kämpft in der GTD-Klasse, der Kategorie der GT3-Fahrzeuge, um die Plätze. Des Weiteren starten Boliden im GTLM-Klassement sowie in der Klasse Le Mans Prototype 2 (LMP2) und Daytona Prototype international (DPi).



BMW
21.1.2019

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Das Rennen (Live Stream)
Die 24 Stunden von Daytona beginnen am 26. Januar um 14 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ). Das Rennen wird in voller Länge auf www.imsa.tv live gestreamt.

Highlight zum IMSA-Saisonstart: BMW Team RLL bereit für die 24 Stunden von Daytona

Das Motorsportjahr 2019 beginnt für das BMW Team RLL mit einem echten Highlight: dem 24-Stunden-Rennen in Daytona (USA) am kommenden Wochenende (26./27. Januar). Der Langstreckenklassiker eröffnet traditionell die IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Der BMW M8 GTE, der 2018 in Daytona seine Rennpremiere feierte, geht in seine zweite IMSA-Saison. Wie im Vorjahr setzt das BMW Team RLL auch 2019 zwei BMW M8 GTE in der GTLM-Klasse ein. Besonderes Interesse zieht der Auftritt von BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (ITA) in Daytona auf sich.

Zanardi bestreitet das 24-Stunden-Rennen im #24 BMW M8 GTE des BMW Team RLL gemeinsam mit den beiden Stammfahrern John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) sowie Chaz Mostert (AUS). Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 25 wechselt sich Stammpilot Connor De Phillippi (USA) mit Augusto Farfus (BRA), Philipp Eng (AUT) und Colton Herta (USA) ab.

Anfang Januar war das Team bereits vor Ort, um sich beim offiziellen 'Roar'-Test auf das Marathonrennen vorzubereiten. Die 24 Stunden von Daytona starten am Samstag, 26. Januar, um 14:35 Uhr Ortszeit. Der Zieleinlauf erfolgt am Sonntag, 27. Januar, um 14:35 Uhr.

Das Team von Turner Motorsport setzt in der IMSA-Serie 2019 in der GTD-Klasse einen BMW M6 GT3 ein. Das Fahrzeug wird in Daytona pilotiert von Jens Klingmann (GER), Bill Auberlen (USA), Robby Foley (USA) und Dillon Machavern (USA). Außerdem geht Turner Motorsport in der Michelin Pilot Challenge, die in Daytona ebenfalls ihr Auftaktrennen bestreitet, mit einem BMW M4 GT4 in der GS-Klasse an den Start. Insgesamt treten bei der »BMW Endurance Challenge At Daytona« fünf BMW M4 GT4 an.

Stimmen vor den 24 Stunden von Daytona

Foto: Roar before the Daytona 24 Hours, Daytona International Speedway, BMW Werksfahrer: (v.l.n.r.) Colton Herta (USA), Connor De Phillippi (USA), Philipp Eng (AUT), Jesse Krohn (FIN) und Alessandro Zanardi (ITA)

Alessandro Zanardi (#24 BMW M8 GTE): "Als Rennsportfan, und das war ich immer schon, bin ich unheimlich aufgeregt. Ich lebe einen Traum. Ich hatte ja mit einer Menge Unterstützung durch die Fans und meine Freunde in Daytona gerechnet, aber schon beim Roar wurden alle Erwartungen übertroffen. Wir werden sicherstellen, dass wir ein gutes Auto haben und dass wir eine konstant gute Performance bringen können. Gehen wir es an!"

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Nachdem ich gesehen habe, wie das Team beim Roar gearbeitet und welche Performance das Auto gezeigt hat, gehe ich mit hohen Erwartungen in das Rennen. Wir müssen uns aus allem Ärger heraushalten und ein sauberes Rennen abliefern. Mir das Auto mit Alex zu teilen, ist das Beste, was ich je erlebt habe. Es ist eine seltene Gelegenheit und ein echter Segen, mit einer solchen Legende arbeiten zu dürfen. Ich genieße jeden Moment und versuche, so viel Zeit wie möglich mit ihm zu verbringen."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Wir haben beim Roar unsere Hausaufgaben erledigt. Natürlich gibt es noch den einen oder anderen Bereich, in dem wir noch nachbessern müssen, aber wir konnten in der Vorbereitung auf das große 24-Stunden-Rennen eine Menge Abläufe, Fahrerwechsel und Boxenstopps durchspielen. Das Auto ist gut, und wir wissen, dass wir konkurrenzfähig sind."

Augusto Farfus (#25 BMW M8 GTE): "Das 24-Stunden-Rennen von Daytona ist einfach eine fantastische Veranstaltung. Es tut mir sehr leid für Tom Blomqvist, dass er nicht teilnehmen kann. Doch ich freue mich, dass ich dabei sein werde, dem Team helfen kann und BMW mich gebeten hat, für ihn einzuspringen. Ich werde alles geben, um Tom bestmöglich zu vertreten."

Philipp Eng (#25 BMW M8 GTE): "Ich freue mich riesig darauf, wieder in Daytona zu fahren. Es ist mein dritter Start in diesem 24-Stunden-Rennen. Ich glaube, dass wir ein gutes Paket haben. Man sieht in jedem einzelnen Gesicht, dass alle extrem motiviert sind, ein Top-Resultat zu holen. Das ist alles, worauf es ankommt. Ich würde mir für uns wünschen, dass zumindest vier von uns beim Heimflug immer wissen, wie spät es ist - weil sie eine neue Uhr am Handgelenk haben."



BMW
20.1.2019

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Das Rennen
Die 24 Stunden von Daytona beginnen am 26. Januar um 14 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ). Das Rennen wird in voller Länge auf www.imsa.tv live gestreamt.

24h Daytona: Farfus tritt im BMW M8 GTE mit der Nummer 25 an

Das BMW Team RLL hat seine Fahrerbesetzung für das 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) am kommenden Wochenende noch einmal verändert. BMW Werksfahrer Augusto Farfus (USA) übernimmt den Platz von Tom Blomqvist (GBR), der aufgrund von Verzögerungen beim Visa-Bewerbungsverfahren nicht antreten kann. Farfus wechselt sich am Steuer des BMW M8 GTE mit der Startnummer 25 mit Connor De Phillippi (USA), Philipp Eng (AUT) und Colton Herta (USA) ab. Farfus war bereits vier Mal für das BMW Team RLL in Daytona im Einsatz - 2015, 2016, 2017 und 2018. Der zweite Platz in der Saison 2015 war seine bisher beste Platzierung bei diesem Rennen.

Blomqvist wird beim Rennen in Sebring (USA) wieder zur Fahrerbesetzung der Nummer 25 hinzustoßen und die weiteren Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship bestreiten. "Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass ich in Daytona nicht fahren kann", sagt Blomqvist. "Ich werde zuhause die Daumen für die ganze Mannschaft drücken und freue mich schon jetzt auf meine Rückkehr in Sebring."

Farfus meint: "Ich liebe das Rolex 24 in Daytona. Ich kenne das Team, das Auto und die Strecke sehr gut - und ich bin bereit für diese Herausforderung."



Ford
19.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ford GT von Ford Chip Ganassi Racing sammelten in den vergangenen zwei Jahren beim 24-Stunden-Rennen von Daytona über 8.000 Führungskilometer

  • Werksteam Ford Chip Ganassi Racing startet ins vierte Jahr mit dem Ford GT in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie

  • Jubiläum: Anlässlich der 50. IMSA-Saison treten die Ford GT mit den Startnummern 66 und 67 im historischen "Motorcraft-" und "Castrol"-Design an

 

Die Rennen der IMSA-Sportwagenserie 2019:

24.01. - 27.01. Rolex 24 Daytona (Florida, USA)
13.03. - 16.03. 12 Stunden von Sebring (Florida, USA)
12.04. - 13.04. Long Beach (Kalifornien, USA)
03.05. - 05.05. Mid-Ohio Sports Car Course (Ohio, USA)
31.05. - 01.06. Detroit Grand Prix (Michigan, USA)
27.06. - 30.06. Watkins Glen (New York, USA)
05.07. - 07.07. Mosport (Ontario, Kanada)
19.07. - 20.07. Lime Rock (Connecticut, USA)
02.08. - 04.08. Road America (Wisconsin, USA)
23.08. - 25.08. Virginia International Raceway (Virginia, USA)
13.09. - 15.09. Laguna Seca (Kalifornien, USA)
09.10. - 12.10. Petit Le Mans (Giorgia, USA)


 

Das Rennen
Die 24 Stunden von Daytona beginnen am 26. Januar um 14 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ). Das Rennen wird in voller Länge auf www.imsa.tv live gestreamt.

Ford Chip Ganassi Racing macht mit dem Ford GT Jagd auf den dritten Daytona-Sieg in Folge

Ford Chip Ganassi Racing (CGR) nimmt den Saisonauftakt der IMSA-Sportwagenserie voller Zuversicht in Angriff: Das Werksteam will bei den 24 Stunden von Daytona den dritten Sieg in der hart umkämpften GTLM-Klasse in Folge einfahren und schickt dafür erneut zwei Ford GT ins Rennen, das am 26. Januar beginnt. Schon der offizielle Daytona-Test im Januar, der sogenannte "Roar before the Rolex 24", verlief für CGR erfolgreich. Die beiden Mittelmotorboliden belegten Rang zwei und drei und sicherten dem Team damit gute Boxenpositionen für den bevorstehenden Langstreckenklassiker.

Ford GT

Die Statistik der beiden zurückliegenden 24-Stunden-Rennen von Daytona spricht klar für Ford Chip Ganassi Racing: In 1.196 von 1.435 gefahrenen Rennrunden lag einer der beiden Ford GT des Teams in der hart umkämpften GTLM-Klasse auf Platz eins. Das ergibt über 8.000 Führungskilometer auf dem berühmten Daytona International Speedway, der beim "Rolex 24" in einer Kombination aus dem stark überhöhten Oval und einem kurvigen Abschnitt im Innenraum befahren wird. 2018 verteidigten die beiden Ford GT nach 774 von 783 Rennrunden jeweils die Spitzenposition. Meistens dominierte mit Dirk Müller (D), Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) das Trio der Startnummer 66. Als die Zielflagge fiel, hatten jedoch ihre Teamkollegen im Ford GT mit der Nummer 67 die Nase vorn: Den Sieg sicherte sich der Brite Richard Westbrook zusammen mit dem Australier Ryan Briscoe und Scott Dixon aus Neuseeland.

"Wir werden auf jeden Fall mit einem Lächeln ins Fahrerlager einlaufen", verspricht Westbrook. "Wir wissen, dass wir auch in dieser Saison den Sieg schaffen können und noch ein Jahr mehr Erfahrung haben. Jetzt geht es um die Feinabstimmung des Autos auf die neuen Michelin-Reifen. Wir sind zuversichtlich und wollen versuchen, unseren Vorjahreserfolg zu wiederholen. Daytona ist ein gutes Pflaster für Ford und den Ford GT, aber in dieser Saison können wir mit keinem so komfortablen Vorsprung rechnen. Dieses Rennen gewinnt fortlaufend an Bedeutung und das Niveau steigt in allen Klassen immer höher. Wenn ich an meinen ersten Daytona-Einsatz zurückdenke, erkenne ich die Veranstaltung kaum wieder. Es kommen auch jedes Jahr mehr Zuschauer."

"Es ist offensichtlich, dass wir ein gutes Paket für Daytona geschnürt haben", erläutert Hand. "Der Ford GT wurde für diese Art Strecke mit ihren langen Geraden entwickelt, die Vollgaspassagen kommen dem Auto entgegen. Auch Ford CGR scheint sich in Daytona auszukennen, wie die vielen Siege zeigen, die das Team hier bereits errungen hat. Es ist schön, dass die Saison auf einer Rennstrecke beginnt, auf der wir uns richtig wohlfühlen. Ich freue mich immer auf Daytona. Wenn ich das erste Mal durch den Tunnel aufs Gelände fahre, ist das stets ein toller Moment. Die Konkurrenz sitzt dir hier immer im Nacken, und nach zwei Siegen in Folge werden sie uns jetzt ganz besonders jagen. Der Kampf in der GTLM-Klasse ist hart, es gibt viele großartige Teams. Wir werden sehen, wie es ausgeht."

"Die 24 Stunden von Daytona gehören für Ford zu den wichtigsten Events in unserem Rennkalender", betont Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das weltweite Motorsport-Engagement der Marke. "Ein Sieg bei diesem Langstreckenklassiker verleiht der ganzen Saison einen positiven Schwung. Aber jedes Jahr ist anders und stellt uns hinsichtlich der Wettbewerber sowie der notwendigen Weiterentwicklung immer wieder vor neue Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir an die bevorstehenden Aufgaben mit einem frischen Blick herangehen - nur weil wir in der Vergangenheit Erfolg hatten, dürfen wir uns keinesfalls zurücklehnen. Zugleich freuen wir uns sehr, mit zwei besonders gestalteten Ford GT den 50. Geburtstag der IMSA feiern zu können."

Mit fünf Laufsiegen hat sich Ford 2018 den Herstellertitel in der IMSA-Sportwagenserie gesichert. Zugleich gewannen Hand und Müller den IMSA Michelin Endurance Cup als beste GTLM-Fahrer bei den Langstreckenrennen in Daytona, Sebring und Watkins Glen sowie beim Petit Le Mans in Atlanta. Die Meistertitel für Teams und Fahrer hat Ford CGR nur knapp verpasst.

Ford GT

Zu Ehren der IMSA: Ford GT gehen erstmals mit Sonderfolierung an den Start
Zu Ehren des 50. Geburtstags der IMSA-Organisation treten die beiden Ford GT bei den 24 Stunden von Daytona in historischen Farben an. Der Rennwagen mit der Startnummer 66 - den sich Dirk Müller (D), Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) teilen - greift das "Motorcraft"-Design jenes Ford Mustang von Roush Racing auf, mit dem John Jones, Wally Dallenbach jr. und Doc Bundy 1985 die GT1-Klasse gewannen. Jones dominierte in jenem Jahr und wurde IMSA-Meister in der GTO-Kategorie. Das Schwesterauto mit der Nummer 67 würdigt Teampartner Castrol und trägt das traditionelle grün-rote Streifendesign des Schmiermittelspezialisten. Es ist das erste Mal, dass die Ford GT abseits ihrer charakteristischen Werksfolierung mit einem speziellen Design an den Start gehen.



IMSA
17.1.2019

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Teilnehmerliste zum 24-Stunden Rennen »Rolex 24 Daytona« veröffentlicht

57. Rolex 24 At Daytona am 26. - 27. Januar 2019

Die IMSA SportsCar Championship ist eine Sportwagenrennserie, die seit 2014 in den USA und Kanada ausgetragen wird. Sie ist aus dem Zusammenschluss der American Le Mans Series und der Grand-Am Series entstanden. Sportprototypen und Sportwagen starten dabei in vier verschiedenen Klassen: GTLM (GT Le Mans), GTD (GT Daytona) sowie DPi (Daytona Prototype international) und LMP2 (Le Mans Prototype 2).

Teilnehmerliste 24H Daytona Balance of Performance (BoP)

Hier ein detaillierter Blick auf das 47-Fahrzeuge Feld der veröffentlichten Starterliste:

Es gibt insgesamt 11 DPi-Autos, vier LMP2-Nennungen, neun GTLM-Nennungen und 23 in der GTD. Das Feld umfasst Fahrzeuge von 13 verschiedenen Herstellern unter der Führung von Cadillac (6 DPi) und Porsche (2 GTLM und 4 GTD) mit jeweils sechs Anmeldungen.

Lamborghini hat fünf GTD-Einträge, Acura (2 DPi, 2 GTD) und Ferrari (1 GTLM, 3 GTD) und Audi (4 GTD) haben jeweils vier Einträge, mit drei BMWs (2 GTLM, 1 GTD) und je zwei von Mazda (2 DPi), Chevrolet (2 GTLM), Ford (2 GTLM), Lexus (2 GTD) und Mercedes-AMG (2 GTD). Nissan hat einen DPi-Eintrag.

Der Magnus Racing Lamborghini Huracán GT3 [# 44] Pilot Andy Lally hat die meisten Rolex 24 At Daytona Siege von allen Fahrern im Feld mit fünf (alles Klassensiege - SRPII 2001; GT - 2009, 2011, 2012; GTD - 2016). Er ist mit drei weiteren Fahrern auf der Daytona-Siegerliste auf dem zweiten Platz: Peter Gregg, Hurley Haywood und Bob Wollek. Scott Pruett, der Rolex 24 2019 At Daytona Grand Marshal, ist der siegreichste Pilot der Rolex 24 mit 10 Klassensiegen.

Drei Fahrer kommen mit drei Karriere-Siegen im Rennen in die diesjährige Rolex 24: Nr. 5 Mustang Sampling Cadillac DPi-V.R Beifahrer Joao Barbosa (2010, 2014, 2018) und Christian Fittipaldi (2004, 2014, 2018) und Nr. 6 Acura Team Penske Acura DPi Fahrer Juan Pablo Montoya (2007, 2008, 2013). Als Teilnehmer der DPi-Klasse haben alle drei die Möglichkeit, ihren vierten Platz zu belegen und sich auf einen der Rekorde von fünf Gesamtsiegen zu begeben, die Pruett und Haywood teilen.

Auf der Startliste stehen insgesamt 51 ehemalige Rolex 24-Gewinner. Siebenundzwanzig der 47 Fahrzeuge haben mindestens einen ehemaligen Sieger in der Fahrerbesetzung, darunter 10 der 11 DPi-Einreichungen. Nur der Nr. 50 Juncos Racing Cadillac DPi-V.R hat keinen vorherigen Sieger unter den Fahrern Will Owen, Rene Binder, Agustin Canapino und Kyle Kaiser. Owen ist der einzige Fahrer des Teams mit einem früheren Rolex 24 Start, der 2018 stattfand.

Ford Chip Ganassi Racing hat mit acht Siegen die meisten Rolex 24 Siege im Feld, darunter jedes der letzten zwei Jahre in der GTLM-Klasse. Die anderen sechs - alle Gesamtsiege - des Teams kamen in den Jahren 2006, 2007, 2008, 2011, 2013 und 2015. Es gibt insgesamt 14 Teams im Feld mit mindestens einem Rolex 24 Sieg.

Porsche ist mit Abstand der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte von Rolex 24 mit 69 Siegen (22 insgesamt, 47 Klassen) seit Beginn des Rennens 1962. Mazda ist mit 22 Siegen auf dem zweiten Platz der Liste, allesamt Klassensiege. Ein Mazda-Gesamtsieg im Jahr 2019 wäre der erste Gesamtsieg des Herstellers im Rennen.

Das Rolex 24-Feld 2019 umfasst 40 Fahrer mit einer oder mehreren IMSA-Meisterschaften auf höchstem Niveau, 33 Fahrer mit mindestens einem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans, fünf IndyCar/Champ Car Champions, vier Indianapolis 500 Gewinner, drei Fahrer mit Formel 1 Grand Prix-Rennsiegen, zwei Monster Energy NASCAR Cup-Rennsieger und einen Formel 1-Weltmeister.



Porsche
15.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei 911 RSR gehen in der GTLM-Klasse für Werksteams an den Start
  • Der neue Porsche 911 GT3 R-2019 feiert seine Rennpremiere

Rennpremiere des neuen Porsche 911 GT3 R(2019) beim 24-Stunden-Klassiker

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 1. Lauf, Daytona/USA

Porsche wird das 24-Stunden-Rennen in Daytona (26./27. Januar) mit zwei 911 RSR in Angriff nehmen. Als siegreichste Marke in der Geschichte des traditionsreichen Rennens will der Sportwagenhersteller aus Weissach die Erfolgsgeschichte zum Auftakt der diesjährigen Saison in der IMSA SportsCar Championship fortschreiben. Die beiden rund 510 PS starken 911 RSR gehen in der hart umkämpften GTLM-Klasse für Werksteams an den Start.
Der neue Porsche 911 GT3 R-2019 feiert seine Rennpremiere. In der Kategorie GTD setzen vier Kundenteams jeweils einen GT3-Renner der jüngsten Generation ein.

Porsche 911 RSR

Das Rennen
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Daytona International Speedway findet auf einer 5,73 Kilometer langen Kombination aus Passagen des Tri-Ovals und einem kurvigen und engen Abschnitt im Infield statt. Der Traditionsevent in Florida findet seit 1966 jährlich statt. Gleichzeitig bildet der Langstreckenklassiker den Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship und zählt zum North American Endurance Cup (NAEC).

Die Porsche-Fahrer
Zum Auftakt des Rennjahres 2019 in Nordamerika werden die Stammpiloten Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) in der Startnummer 911 wie bereits im Vorjahr von Frédéric Makowiecki (Frankreich) unterstützt. Das Trio gewann 2018 die Langstreckenrennen in Sebring und auf der Road Atlanta. Im Schwesterauto des Porsche GT Teams mit der Startnummer 912 kommen Earl Bamber (Neuseeland), Laurens Vanthoor (Belgien) und der Franzose Mathieu Jaminet zum Einsatz. Werksfahrer Patrick Long (USA) wechselt sich am Steuer des 911 GT3 R(2019) mit der Startnummer 73 mit seinen Landsleuten Nicholas Boulle und Patrick Lindsey sowie mit Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) ab. Im baugleichen Auto mit der Startnummer 9 werden Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern (Weissach), Young Professional Dennis Olsen (Norwegen) und die beiden Kanadier Scott Hargrove und Zacharie Robichon agieren. Den Porsche 911 GT3 R(2019) mit der Nummer 99 steuern Werksfahrer Sven Müller (Bingen), Klaus Bachler (Österreich) sowie die Deutschen Steffen Görig (München), Alfred Renauer (Dachau) und Jürgen Häring (Bubsheim). Im Fahrzeug mit der Startnummer 540 wechseln sich Werksfahrer Dirk Werner (Würzburg), Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Marco Seefried (Wemding) und der US-Amerikaner Timothy Pappas ab.

Porsche-Erfolge in Daytona
In der über 50 Jahre langen Geschichte des 24-Stunden-Rennens in Daytona ist kein anderer Hersteller derart erfolgreich wie Porsche. 18 Gesamtsiege, vier weitere als Motorenpartner und die Rekordmarke von 77 Klassenerfolgen sind unerreicht. Mit fünf Gesamtsiegen in den Jahren 1973, 1975, 1977, 1979 und 1991 sowie einem Klassensieg 1972 ist die US-Rennlegende Hurley Haywood der Porsche-Pilot mit den meisten Erfolgen in Daytona.

Porsche 911 GT3 R(2019)

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der 911 GT3 R(2019) wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei wurden die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent für Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik genutzt. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs für den Kundeneinsatz leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen startet am Samstag, 26. Januar um 20:40 Uhr (MEZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen vor dem Rennen

Pascal Zurlinden (Leiter GT-Werksmotorsport): "Seit dem vergangenen Jahr haben wir mit Daytona noch eine Rechnung offen. Alle anderen großen Rennen haben wir gewonnen, nur eben den 24-Stunden-Klassiker in Florida nicht. Das muss sich dieses Jahr ändern. Der Sieg ist unser klares Ziel. Unser Auto ist ausgereift und erprobt, das Team und die Fahrer sind auf allerhöchstem Niveau. Es sind also alle Weichen für ein erfolgreiches Abschneiden gestellt. Wir freuen uns auch, den neuen 911 GT3 R-2019 zum ersten Mal im Einsatz durch unsere Kundenteams zu sehen."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Es ist wichtig, dass wir gleich zum Start in die Saison ein möglichst gutes Ergebnis einfahren. Am liebsten möchten wir natürlich gewinnen. Daytona ist das wichtigste 24-Stunden-Rennen in Nordamerika. Das ist eine zusätzliche Motivation für das Team und für alle Fahrer. Wir haben mit unserem Porsche 911 RSR und dem erfahrenen Team alle Möglichkeiten, um den Sieg zu kämpfen."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Endlich geht es wieder los! Ich kann den Saisonstart in der IMSA-Serie kaum noch erwarten. Wir gehen mit unserem Porsche 911 RSR gut vorbereitet in den harten Wettbewerb. Mein Traum ist es, die vier größten 24-Stunden-Rennen der Welt zu gewinnen. In Le Mans ist mir das gelungen, am Nürburgring ebenso und in Spa-Francorchamps auch. Fehlt also nur noch Daytona auf meiner Erfolgsliste. Ich möchte da gern einen Haken dran machen."

Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R(2019) #9): "Unser Team Pfaff Motorsports ist sehr stark, aber Daytona ist für uns noch Neuland. Das ist natürlich eine große Herausforderung. Sicher ist, dass wir ein enormes Potenzial haben. Das gilt für Team, Auto und Fahrer. Wenn wir das optimal ausschöpfen und die ersten 23 Stunden im Rennen gut überstehen, dann ist alles drin. Wir werden alles geben, um am Ende weit vorne zu sein."

Matt Campbell (Porsche 911 GT3 R(2019) #73): "Ich weiß nicht so recht, was ich erwarten soll. Ich werde erstmals beim Klassiker in Daytona an den Start gehen. Beim Test konnte ich mich bestens an das neue Auto, mein Team Park Place Motorsports und die Strecke gewöhnen. Von daher erwarte ich keinerlei Schwierigkeiten. Wir wollen einen möglichst optimalen Job machen. Wenn uns das gelingt, dann schauen wir, welches Ergebnis am Ende dabei herauskommt."

Sven Müller (Porsche 911 GT3 R(2019) #99): "Daytona ist eine sensationelle Strecke, der Event ist einfach großartig. Ich freue mich sehr darauf. Unsere Erwartungen lassen sich kaum benennen. Das Auto ist ganz neu, wir müssen also noch einiges lernen. Als eines der wenigen Teams starten wir bei NGT Motorsport mit einem fünfköpfigen Kader in das Rennen. Das kann Vor- oder Nachteil sein. Mal schauen, was wir im harten Kampf in der GTD-Klasse erreichen können."

Matteo Cairoli (Porsche 911 GT3 R(2019) #540): "Für mich ist das Umfeld beim Team Black Swan Racing noch ganz neu. Die Mannschaft ist stark, auch unser Fahrerkader kann sich sehen lassen. Wir müssen zum Start der Rennwoche noch ein wenig am Setup des Porsche 911 GT3 R(2019) arbeiten. Ich bin sicher, dass uns weitere Fortschritte gelingen werden. Dann steht einem guten Ergebnis im Rennen nichts mehr im Wege."



Daimler
9.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Mercedes-AMG Team Riley Motorsports und P1 Motorsports starten bei Langstreckenklassiker in Daytona
  • Mercedes-AMG GT4 bei der IMSA Michelin Pilot Challenge im Einsatz

Rolex 24 At Daytona: Mercedes-AMG startet mit Langstrecken-Highlight

Das Ziel ist klar: Nach der erfolgreichsten Saison aller Zeiten strebt Mercedes-AMG Customer Racing auch 2019 Siege in den weltweiten Motorsport-Serien an. Beim 24-Stunden-Rennen von Daytona am 26. und 27. Januar eröffnet das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports die neue Saison der IMSA WeatherTech SportsCar Championship als Titelverteidiger des IMSA Michelin Endurance Cups. Auf dem legendären Rundkurs in Daytona geht ebenfalls das Team TGM als Titelverteidiger der IMSA Michelin Pilot Challenge mit dem Mercedes-AMG GT4 in das neue Jahr.

Daytona

Titelverteidigung für den Mercedes-AMG GT3 und GT4 in Nordamerika
Die IMSA WeatherTech SportsCar Championship eröffnet ihre Saison traditionsgemäß mit dem 24-Stunden-Highlight in Daytona. Bereits am vergangenen Wochenende (4.-6. Januar) starteten die Mercedes-AMG GT3 und GT4 Teams auf dem Daytona International Speedway zum 'Roar Before the Rolex 24': Bei dem großen, dreitägigen Test vor dem Langstreckenklassiker absolvierten die Teams zahlreiche Runden und verfeinerten ihre Set-ups auf dem 5,7 Kilometer langen Rundkurs.

Für Mercedes-AMG geht beim 24-Stunden-Rennen in Florida das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports als Titelverteidiger im IMSA Michelin Endurance Cup an den Start. Als Piloten wechseln sich auf dem legendären Oval Ben Keating (USA), Felipe Fraga (BRA), Jeroen Bleekemolen (NED) und Luca Stolz (GER) ab. Letztes Jahr verpasste das Team mit der Startnummer 33 mit dem vierten Rang nur knapp den Sprung auf das Podest.
Mit einem guten Ergebnis will Riley Motorsports den Grundstein für die erneute Titelverteidigung legen, nachdem sie den Langstrecken-Cup bereits 2017 und 2018 gewinnen konnten. Den zweiten Mercedes-AMG GT3 in Daytona setzt das Team P1 Motorsports mit Dominik Baumann (AUT), Maximilian Buhk (GER), 'JC' Perez (COL) und Fabian Schiller (GER) ein. Der Start des 24-Stunden-Rennens von Daytona erfolgt am Samstag, den 26. Januar um 12:35 Uhr EST bzw. 18:35 Uhr MEZ.

Bereits am Freitag, den 25. Januar startet die IMSA Michelin Pilot Challenge in Daytona mit einem 4-Stunden-Rennen in die neue Saison. Unter den sieben Mercedes-AMG GT4 ist erneut das siegreiche Team TGM mit der Startnummer 46 im Einsatz. Hugh Plumb und Owen Trinkler (beide USA) gehen im Team von Ted Giovanis (USA), der den zweiten Mercedes-AMG GT4 des Teams zusammen mit Guy Cosmo (USA) pilotiert, als amtierende Champions in der Grand Sport-Klasse an den Start.

Mercedes-AMG GT3 und GT4 bei den Rolex 24 At Daytona*:

Nr.

Klasse

Fahrzeug

Team

Fahrer

33

GTD

Mercedes-AMG GT3

Mercedes-AMG Team Riley Motorsports

Jeroen Bleekemolen (NED), Felipe Fraga (BRA), Ben Keating (USA), Luca Stolz (GER)

71

GTD

Mercedes-AMG GT3

P1 Motorsports

Dominik Baumann (AUT), Maximilian Buhk (GER), JC Perez (COL), Fabian Schiller (GER)

4

GS

Mercedes-AMG GT4

Team TGM

Guy Cosmo (USA), Ted Giovanis (USA)

33

GS

Mercedes-AMG GT4

Winward Racing / HTP Motorsport

Indy Dontje (NED), Russel Ward (USA)

35

GS

Mercedes-AMG GT4

Riley Motorsports

James Cox (USA), Dylan Murry (USA)

46

GS

Mercedes-AMG GT4

Team TGM

Hugh Plumb (USA), Owen Trinkler (USA)

56

GS

Mercedes-AMG GT4

Murillo Racing

Eric Foss (USA), Jeff Mosing (USA)

57

GS

Mercedes-AMG GT4

Winward Racing / HTP Motorsport

Christian Hohenadel (GER), Bryce Ward (USA)

65

GS

Mercedes-AMG GT4

Murillo Racing

Brent Mosing (USA), Justin Piscitell (USA), Tim Probert (USA)

* vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen

#33 Daytona

Foto: [# 33] Mercedes-AMG Team Riley Motorsports beim Roar Before The Rolex 24 At Daytona



BMW
8.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

Im Interview spricht der BMW Werksfahrer und BMW Markenbotschafter unter anderem über die Bedeutung des 24-Stunden-Rennens von Daytona, den Empfang durch die US-amerikanischen Fans, seine Eindrücke in der heißen Phase der Vorbereitung und die Herausforderungen im Rennen selbst.

Alessandro Zanardi im Interview: "Ich kann es kaum erwarten, in das 24-Stunden-Rennwochenende zu starten"

Die Generalprobe ist absolviert, nun dauert es nicht mehr lange, bis Alessandro Zanardis (ITA) nächste große Herausforderung beginnt: das 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) am 26. und 27. Januar. Zanardi wird sich beim Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) das Cockpit des [# 24] BMW M8 GTE mit John Edwards (USA), Jesse Krohn (FIN) und Chaz Mostert (AUS) teilen. Das Fahrzeug ist mit einem speziellen Bremshebel ausgestattet, der es Zanardi ermöglicht, per Hand zu bremsen.

Alessandro Zanardi

Am vergangenen Wochenende stand für Zanardi, BMW M Motorsport und das BMW Team RLL der letzte Test vor dem Rennen auf dem Programm, der offizielle Pre-Event-Test 'Roar'. Dabei hatte Zanardi noch einmal die Gelegenheit, sich weiter mit dem BMW M8 GTE, dem Team und seinen Teamkollegen vertraut zu machen. Im Interview spricht der BMW Werksfahrer und BMW Markenbotschafter unter anderem über die Bedeutung des 24-Stunden-Rennens von Daytona, den Empfang durch die US-amerikanischen Fans, seine Eindrücke in der heißen Phase der Vorbereitung und die Herausforderungen im Rennen selbst.

Alessandro, Daytona ist nicht einfach nur ein Rennen, es ist eines der wichtigsten 24-Stunden-Rennen der Welt. Welche Bedeutung hat Daytona für Sie?

Alessandro Zanardi: "Als ich in den USA Rennen gefahren bin, haben viele meiner Kollegen und Rivalen am 24-Stunden-Rennen von Daytona teilgenommen. Denn weil es so früh im Jahr ist, gab es keine Überschneidungen mit dem Terminkalender der Indycar-Serie. Leider hatte ich selbst, aus welchen Gründen auch immer, nie die Gelegenheit, in Daytona zu fahren. Doch ich habe immer gehört, wie meine Kollegen von diesem Event geschwärmt haben, wie großartig es ist, wie begeistert sie sind und was sie darüber sagen.
Das hat mich sehr neugierig gemacht, und schon vor langer, langer Zeit habe ich zu mir selbst gesagt: Irgendwann, früher oder später, möchte ich in Daytona sein. Nun habe ich endlich die Chance, nicht nur ein Teil davon zu sein, sondern dort mit einem sehr konkurrenzfähigen Auto anzutreten und BMW als Fahrer und als Markenbotschafter so gut es mir möglich ist zu repräsentieren. Das ist einfach fantastisch. Nun kann ich es kaum erwarten, in das 24-Stunden-Rennwochenende zu starten."

Am Wochenende haben Sie und das BMW Team RLL die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen absolviert, den 'Roar'. Sind Sie gut vorbereitet?

Zanardi: "Man hat nie das Gefühl, dass man optimal vorbereitet ist, selbst wenn das Rennen beginnt und man auf der Poleposition steht. Der 'Roar' war ein sehr wichtiger Test, aber man weiß nicht, wie es dann beim Rennen aussieht, wenn alle wirklich das volle Potenzial ihrer Autos zeigen. Doch das gehört dazu. Man versucht einfach sein Bestes und analysiert alle Daten, die man gesammelt hat. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir einen guten Job gemacht haben."

Sie sind im Fahrerlager und von den US-Fans sehr herzlich empfangen worden. Steigert das Ihre Vorfreude auf das Rennwochenende noch mehr?

Zanardi: "Ja, und das wäre noch gelinde ausgedrückt. Ich wusste natürlich, dass es etwas Besonderes wird, aber ganz offen gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, dass es so besonders sein würde. Wow! Beim Rennen wird es wahrscheinlich noch überwältigender. Es ist schon beeindruckend, wie die Fans die vorbeifahrenden Autos bejubeln - aber immer, wenn ich vorbeigekommen bin, hatte ich das Gefühl, dass die Begeisterung, aus welchen Gründen auch immer, noch größer wird. Die Leute haben sich aufrichtig gefreut, mich zu sehen. Und all diejenigen, die die Gelegenheit hatten, mich zu treffen und mit mir zu sprechen, haben aus ihrer Freude keinen Hehl gemacht. Sie waren sehr herzlich zu mir, und gleichzeitig waren ihre Kommentare ermutigend und respektvoll. Die Unterstützung, die ich erfahren habe, hat mich sehr berührt."

Beim 'Roar' war das gesamte 24-Stunden-Team zusammen an der Strecke. Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihren Teamkollegen?

Zanardi: "Großartig. Diese Jungs sind grandios. Jesse, Chaz und John sind sehr talentierte und professionelle Fahrer. Es ist fantastisch, aber auch sehr hilfreich, in einem solchen Team zu sein. Denn es ist ein großer Vorteil, solche Teamkollegen zu haben. Auf der anderen Seite ist es unvermeidbar, dass man auch einen gewissen Druck spürt. Denn man möchte von der Performance her natürlich auf ihrem Niveau sein. Doch zusätzlich zu meinen persönlichen Problemen, meinem Alter und so weiter kommt die Tatsache, wie gut sie das Auto kennen. Ich werde mein Bestes versuchen, aber bisher läuft es ganz gut. Ich liege nicht allzu weit zurück."

Und wie ist die Zusammenarbeit mit dem BMW Team RLL?

Zanardi: "Jedes einzelne Teammitglied, angefangen von den BMW M Motorsport Jungs, die zur Unterstützung aus München gekommen sind, und den Jungs, die hier leben und in Vollzeit ein Teil des BMW Team RLL sind, ist höchst professionell. Gleichzeit spürt man aber auch bei jedem eine große Begeisterung. Sie alle haben großen Spaß daran, hier zu sein, sie arbeiten mit großer Hingabe, und man sieht ihre Leidenschaft für das, was sie tun. Sie möchten alles ihnen Mögliche tun, um das Glück auf unsere Seite zu holen. Denn letzten Endes ist es immer noch ein Rennen, sogar ein 24-Stunden-Rennen. Es gibt eine Menge Dinge, die da schiefgehen könnten, und man kann sie nur bis zu einem gewissen Grad kontrollieren."

Hat sich Ihr neues Bremssystem mit dem Hebel im BMW M8 GTE bewährt? Profitieren Sie aus körperlicher Sicht davon?

Zanardi: "Aus körperlicher Sicht ist das gar kein Vergleich. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zu dem, wie ich zuvor gefahren bin. Also ja, es hilft mir wesentlich mehr als wir erwartet hatten, als wir begonnen haben, Lösungen zu erarbeiten und in diese Richtung zu gehen. Aus dieser Sicht ist es zu 100 Prozent ein Erfolg. Doch was das angeht, wie ich damit umgehe, wie ich agieren und was ich machen muss, bin ich noch ein Schüler. Und ich hoffe, dass ich noch mehr dazu lerne. Doch ich werde 24 Stunden Zeit haben, durch meine mentalen Daten zu gehen und zu versuchen, die richtige Technik zu entwickeln."

Was wird während des 24-Stunden-Rennens die größte Herausforderung sein?

Zanardi: "Sich aus allem Ärger herauszuhalten. Denn ich habe bereits beim 'Roar' gesehen: Wenn von hinten ein schneller Prototyp kommt und man ein langsames GT-Fahrzeug hat, fühlt man sich wie ein Schinken in einem Sandwich. Und man möchte nicht verschluckt werden. Es ist also nicht so einfach, sich aus allem Ärger herauszuhalten."

Wenn am Sonntag, dem 27. Januar, die Zielflagge geschwenkt wird - wann würden Sie sagen, dass Sie zufrieden sind?

Zanardi: "Nun, ich werde nicht vollkommen zufrieden sein, denn wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Selbst, falls wir das Rennen gewinnen sollten, bin ich sicher, dass ich es bedauern werde, dass dieses besondere und großartige Abenteuer zu Ende ist. Lassen Sie mich also nicht darüber nachdenken - lassen Sie es mich einfach genießen."



Porsche
6.1.2019

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Schnell und zuverlässig: Porsche absolviert optimalen Test in Daytona

MSA WeatherTech SportsCar Championship, Roar Before The Rolex 24, Daytona/USA

Das Porsche GT Team hat die Vorbereitung auf die Saison 2019 der IMSA SportsCar Championship abgeschlossen. Im Rahmen der offiziellen Testfahrten auf dem Daytona International Speedway in Florida absolvierten die beiden Porsche 911 RSR bei wechselnden Bedingungen an drei Tagen insgesamt 2.120 Kilometer. Im Zentrum der intensiven Arbeiten des Werksteams standen Verbesserungen beim Setup, Reifenvergleiche sowie Erprobungen im Hinblick auf das bevorstehende 24-Stunden-Rennen auf der traditionsreichen Rennstrecke. Der Saisonauftakt der nordamerikanischen Sportwagenserie findet am 26./27. Januar statt.

Porsche 911 RSR

Am Steuer des rund 510 PS starken Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 wechselten sich Nick Tandy (Großbritannien) und die beiden Franzosen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki ab. Das Trio hatte im Vorjahr die Langstreckenrennen in Sebring und auf der Road Atlanta gewonnen. Die Markenkollegen Earl Bamber (Neuseeland) und Mathieu Jaminet (Frankreich) teilten sich die Testarbeit im Schwesterauto mit der Startnummer 912. Stammfahrer Laurens Vanthoor (Belgien) ließ den 'Roar Before The Rolex 24' wegen der Geburt seines ersten Kindes aus. Der Le-Mans-Sieger wird zum Saisonauftakt Ende Januar wieder im Cockpit sitzen.

Ein erfolgreiches Debüt zeigte der neue Porsche 911 GT3 R, der sich in der IMSA-Saison 2019 erstmals dem harten Wettbewerb in der GTD-Klasse stellt. Die Kundenteams Pfaff Motorsports, Park Place Motorsports, NGT Motorsport und Black Swan Racing sammelten bei den offiziellen Probefahrten in Daytona wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf den ersten US-Renneinsatz des rund 500 PS starken Rennfahrzeuges. Die vier baugleichen 911 GT3 R spulten an zwei Testtagen insgesamt 484 Runden auf der 5,73 Kilometer langen Strecke ab.

Stimmen zum Roar Before The Rolex 24 in Daytona

Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport): "Das war ein erfolgreicher Test. Das Auto kennen wir bestens, es ist der dritte Auftritt des aktuellen 911 RSR in Daytona. Neu sind in diesem Jahr die Reifen für uns. Die IMSA-Serie hat nun die Reifen aus der WEC übernommen. Das bedeutet natürlich einige Anpassungen. Wir konnten perfekt alle Punkte der Testliste abarbeiten. Wir hatten Regen, Sonnenschein, hohe und niedrige Temperaturen - besser kann es bei einem Test gar nicht sein."

Sebastian Golz (Projektleiter 911 GT3 R): "Der neue Porsche 911 GT3 R hat seine Feuertaufe in den USA bestanden. Am ersten Tag ging es für unsere Kundenteams und deren Fahrer hauptsächlich darum, intensiven Kontakt zum neuen Auto aufzunehmen. Am zweiten Tag haben alle große Fortschritte in Bezug auf die Abstimmung realisiert. Wir haben starke Rundenzeiten gesehen und auch die Konstanz über längere Distanzen passt. Ich denke, wir sollten mit unseren Kunden sehr gut vorbereitet in die Rennwoche am Ende dieses Monats gehen können."

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): "Der Test war eine wichtige Vorbereitung - nicht nur auf das Rennen, sondern auch auf die gesamte Saison. Nach der Winterpause mussten alle wieder den gewohnten Rhythmus aufnehmen. Wir haben nicht nur Abstimmungsarbeit erledigt, sondern vor allem auch die Abläufe wie Boxenstopps und Fahrerwechsel trainiert. Es ist sehr wichtig, dass man das im Rahmen des 'Roar' erledigt, damit man sich in der Rennwoche voll auf die Feinarbeit am Auto konzentrieren kann."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Testfahrten in Daytona sind immer extrem wichtig, denn die Strecke ist in ihrer Charakteristik ungewöhnlich. Es gilt, einen möglichst guten Topspeed auf den Oval-Passagen zu zeigen, gleichzeitig aber nicht zu sehr unter mangelndem Abtrieb im Infield zu leiden. Genau für diese Abstimmungsarbeiten waren diese Testtage sehr wichtig. Mein Eindruck von unserem Auto ist großartig. Wir waren schnell und sehr konstant unterwegs, sind somit für die Rennwoche gut aufgestellt."

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #911): "Die Suche nach möglichst hohem Topspeed ist nicht so einfach wie es zunächst klingt. Sobald man den Abtrieb verringert, um auf den Geraden schneller zu werden, gibt es oftmals Probleme beim Anbremsen der engen Kurven. Dann wird das Heck sehr unruhig, man hat als Fahrer viel Mühe beim Fahren. Wir haben beim Test am optimalen Kompromiss gearbeitet und einen sehr guten Weg gefunden. Unser 911 RSR fährt sich bisher wunderbar auf dieser ganz außergewöhnlichen Strecke."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Auch wenn die Winterpause wirklich nur kurz war, so muss man dennoch wieder in die Abläufe hinein kommen. Das gilt für die Mechaniker und Ingenieure genauso wie für uns Fahrer. Wir sind beim Test wieder in einen richtigen guten Rhythmus gekommen, alles hat sich ganz schnell wieder eingespielt. Wir werden gut vorbereitet in die Rennwoche in Daytona starten können."

Mathieu Jaminet (Porsche 911 RSR #912): "Ich bin den 911 RSR beim Saisonabschluss 2018 schon gefahren, aber dennoch ist das Auto für mich noch recht neu. Daher stand für mich das weitere Kennenlernen des Fahrzeuges und auch der Strecke im Fokus bei diesen Testfahrten. Es ist bestens gelaufen. Das Auto liegt in den unterschiedlichen Streckenabschnitten sehr gut. Wir konnten auch über längere Distanzen ein erstklassiges Tempo fahren."

Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R #9): "Neues Team, neues Auto, neue Fahrer - entsprechend war die Liste der Aufgaben ziemlich lang. Wir haben am ersten Tag einige grundlegende Dinge aussortiert, anschließend ging es an die intensive Verbesserung des Setups. Wir haben große Fortschritte gemacht, werden aber sicherlich zum Start der Rennwoche noch weitere Erkenntnisse umsetzen."

Patrick Lindsay (Porsche 911 GT3 R #73): "Es ist vieles neu, aber dennoch bekannt. Das neue Auto fühlt sich sofort wie ein Porsche an. Ich kenne das Vorgängermodell und ich fahre auch oft im 911 RSR. Der neue GT3 R fühlt sich für mich wie ein perfektes Gemisch dieser beiden an. Auf der Bremse ist er so stark wie das WEC-Auto, die Bedienbarkeit ist optimal - es macht einfach nur Spaß. Beim Roar haben wir am Setup gearbeitet und viele Details an Auto und Reifen kennengelernt. Von mir aus kann die Rennwoche kommen."

Sven Müller (Porsche 911 GT3 R #99): "Zu Beginn haben wir es langsam angehen lassen. Wir haben zunächst Bremsen angefahren, danach ging es an die Setup-Arbeit und an die Erprobungen der Reifen. Wir haben viele Erkenntnisse gewonnen und werden diese nun für die Rennwoche verwenden, um das Auto noch besser zu machen. Für unser Team und die Fahrer gab es beim Test viele neue Dinge zu entdecken. Das war spannend."

Matteo Cairoli (Porsche 911 GT3 R #540): "Es gab so viel Neues zu entdecken: Auto, Reifen, Strecke. Wir haben ein konsequentes Programm absolviert und dabei große Fortschritte gemacht. Genau dafür sind solche Testtage da. Wir werden auch die ersten Sessions in der Rennwoche noch für weitere Setuparbeiten nutzen, um bestmöglich in den 24-Stunden-Klassiker starten zu können. In Daytona geht es darum, ein möglichst berechenbares und leicht fahrbares Auto zu haben. Wir sind auf einem guten Weg dorthin."



Land / Audi
19.12.2018

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2019 Rolex 24 Hours Daytona  ----  24. - 27. Januar 2019

Montaplast by Land-Motorsport hat sein Fahreraufgebot für die 2019 Rolex 24 Stunden vom 24. bis 27. Januar bekannt gegeben. Der Audi R8 LMS wird gefahren von:

  • Christopher Mies
  • Dries Vanthoor
  • Ricardo Feller
  • Daniel Morad
Audi R8 GTD

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