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Infos  und  Foto - Berichte  2019   --   IMSA WeatherTech Sportscar Championship



BMW
21.1.2019

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Das Rennen (Live Stream)
Die 24 Stunden von Daytona beginnen am 26. Januar um 14 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ). Das Rennen wird in voller Länge auf www.imsa.tv live gestreamt.

Highlight zum IMSA-Saisonstart: BMW Team RLL bereit für die 24 Stunden von Daytona

Das Motorsportjahr 2019 beginnt für das BMW Team RLL mit einem echten Highlight: dem 24-Stunden-Rennen in Daytona (USA) am kommenden Wochenende (26./27. Januar). Der Langstreckenklassiker eröffnet traditionell die IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Der BMW M8 GTE, der 2018 in Daytona seine Rennpremiere feierte, geht in seine zweite IMSA-Saison. Wie im Vorjahr setzt das BMW Team RLL auch 2019 zwei BMW M8 GTE in der GTLM-Klasse ein. Besonderes Interesse zieht der Auftritt von BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (ITA) in Daytona auf sich.

Zanardi bestreitet das 24-Stunden-Rennen im #24 BMW M8 GTE des BMW Team RLL gemeinsam mit den beiden Stammfahrern John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) sowie Chaz Mostert (AUS). Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 25 wechselt sich Stammpilot Connor De Phillippi (USA) mit Augusto Farfus (BRA), Philipp Eng (AUT) und Colton Herta (USA) ab.

Anfang Januar war das Team bereits vor Ort, um sich beim offiziellen 'Roar'-Test auf das Marathonrennen vorzubereiten. Die 24 Stunden von Daytona starten am Samstag, 26. Januar, um 14:35 Uhr Ortszeit. Der Zieleinlauf erfolgt am Sonntag, 27. Januar, um 14:35 Uhr.

Das Team von Turner Motorsport setzt in der IMSA-Serie 2019 in der GTD-Klasse einen BMW M6 GT3 ein. Das Fahrzeug wird in Daytona pilotiert von Jens Klingmann (GER), Bill Auberlen (USA), Robby Foley (USA) und Dillon Machavern (USA). Außerdem geht Turner Motorsport in der Michelin Pilot Challenge, die in Daytona ebenfalls ihr Auftaktrennen bestreitet, mit einem BMW M4 GT4 in der GS-Klasse an den Start. Insgesamt treten bei der »BMW Endurance Challenge At Daytona« fünf BMW M4 GT4 an.

Stimmen vor den 24 Stunden von Daytona

Foto: Roar before the Daytona 24 Hours, Daytona International Speedway, BMW Werksfahrer: (v.l.n.r.) Colton Herta (USA), Connor De Phillippi (USA), Philipp Eng (AUT), Jesse Krohn (FIN) und Alessandro Zanardi (ITA)

Alessandro Zanardi (#24 BMW M8 GTE): "Als Rennsportfan, und das war ich immer schon, bin ich unheimlich aufgeregt. Ich lebe einen Traum. Ich hatte ja mit einer Menge Unterstützung durch die Fans und meine Freunde in Daytona gerechnet, aber schon beim Roar wurden alle Erwartungen übertroffen. Wir werden sicherstellen, dass wir ein gutes Auto haben und dass wir eine konstant gute Performance bringen können. Gehen wir es an!"

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Nachdem ich gesehen habe, wie das Team beim Roar gearbeitet und welche Performance das Auto gezeigt hat, gehe ich mit hohen Erwartungen in das Rennen. Wir müssen uns aus allem Ärger heraushalten und ein sauberes Rennen abliefern. Mir das Auto mit Alex zu teilen, ist das Beste, was ich je erlebt habe. Es ist eine seltene Gelegenheit und ein echter Segen, mit einer solchen Legende arbeiten zu dürfen. Ich genieße jeden Moment und versuche, so viel Zeit wie möglich mit ihm zu verbringen."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Wir haben beim Roar unsere Hausaufgaben erledigt. Natürlich gibt es noch den einen oder anderen Bereich, in dem wir noch nachbessern müssen, aber wir konnten in der Vorbereitung auf das große 24-Stunden-Rennen eine Menge Abläufe, Fahrerwechsel und Boxenstopps durchspielen. Das Auto ist gut, und wir wissen, dass wir konkurrenzfähig sind."

Augusto Farfus (#25 BMW M8 GTE): "Das 24-Stunden-Rennen von Daytona ist einfach eine fantastische Veranstaltung. Es tut mir sehr leid für Tom Blomqvist, dass er nicht teilnehmen kann. Doch ich freue mich, dass ich dabei sein werde, dem Team helfen kann und BMW mich gebeten hat, für ihn einzuspringen. Ich werde alles geben, um Tom bestmöglich zu vertreten."

Philipp Eng (#25 BMW M8 GTE): "Ich freue mich riesig darauf, wieder in Daytona zu fahren. Es ist mein dritter Start in diesem 24-Stunden-Rennen. Ich glaube, dass wir ein gutes Paket haben. Man sieht in jedem einzelnen Gesicht, dass alle extrem motiviert sind, ein Top-Resultat zu holen. Das ist alles, worauf es ankommt. Ich würde mir für uns wünschen, dass zumindest vier von uns beim Heimflug immer wissen, wie spät es ist - weil sie eine neue Uhr am Handgelenk haben."



BMW
20.1.2019

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Das Rennen
Die 24 Stunden von Daytona beginnen am 26. Januar um 14 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ). Das Rennen wird in voller Länge auf www.imsa.tv live gestreamt.

24h Daytona: Farfus tritt im BMW M8 GTE mit der Nummer 25 an

Das BMW Team RLL hat seine Fahrerbesetzung für das 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) am kommenden Wochenende noch einmal verändert. BMW Werksfahrer Augusto Farfus (USA) übernimmt den Platz von Tom Blomqvist (GBR), der aufgrund von Verzögerungen beim Visa-Bewerbungsverfahren nicht antreten kann. Farfus wechselt sich am Steuer des BMW M8 GTE mit der Startnummer 25 mit Connor De Phillippi (USA), Philipp Eng (AUT) und Colton Herta (USA) ab. Farfus war bereits vier Mal für das BMW Team RLL in Daytona im Einsatz - 2015, 2016, 2017 und 2018. Der zweite Platz in der Saison 2015 war seine bisher beste Platzierung bei diesem Rennen.

Blomqvist wird beim Rennen in Sebring (USA) wieder zur Fahrerbesetzung der Nummer 25 hinzustoßen und die weiteren Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship bestreiten. "Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass ich in Daytona nicht fahren kann", sagt Blomqvist. "Ich werde zuhause die Daumen für die ganze Mannschaft drücken und freue mich schon jetzt auf meine Rückkehr in Sebring."

Farfus meint: "Ich liebe das Rolex 24 in Daytona. Ich kenne das Team, das Auto und die Strecke sehr gut - und ich bin bereit für diese Herausforderung."



Ford
19.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ford GT von Ford Chip Ganassi Racing sammelten in den vergangenen zwei Jahren beim 24-Stunden-Rennen von Daytona über 8.000 Führungskilometer

  • Werksteam Ford Chip Ganassi Racing startet ins vierte Jahr mit dem Ford GT in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie

  • Jubiläum: Anlässlich der 50. IMSA-Saison treten die Ford GT mit den Startnummern 66 und 67 im historischen "Motorcraft-" und "Castrol"-Design an

 

Die Rennen der IMSA-Sportwagenserie 2019:

24.01. - 27.01. Rolex 24 Daytona (Florida, USA)
13.03. - 16.03. 12 Stunden von Sebring (Florida, USA)
12.04. - 13.04. Long Beach (Kalifornien, USA)
03.05. - 05.05. Mid-Ohio Sports Car Course (Ohio, USA)
31.05. - 01.06. Detroit Grand Prix (Michigan, USA)
27.06. - 30.06. Watkins Glen (New York, USA)
05.07. - 07.07. Mosport (Ontario, Kanada)
19.07. - 20.07. Lime Rock (Connecticut, USA)
02.08. - 04.08. Road America (Wisconsin, USA)
23.08. - 25.08. Virginia International Raceway (Virginia, USA)
13.09. - 15.09. Laguna Seca (Kalifornien, USA)
09.10. - 12.10. Petit Le Mans (Giorgia, USA)


 

Das Rennen
Die 24 Stunden von Daytona beginnen am 26. Januar um 14 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ). Das Rennen wird in voller Länge auf www.imsa.tv live gestreamt.

Ford Chip Ganassi Racing macht mit dem Ford GT Jagd auf den dritten Daytona-Sieg in Folge

Ford Chip Ganassi Racing (CGR) nimmt den Saisonauftakt der IMSA-Sportwagenserie voller Zuversicht in Angriff: Das Werksteam will bei den 24 Stunden von Daytona den dritten Sieg in der hart umkämpften GTLM-Klasse in Folge einfahren und schickt dafür erneut zwei Ford GT ins Rennen, das am 26. Januar beginnt. Schon der offizielle Daytona-Test im Januar, der sogenannte "Roar before the Rolex 24", verlief für CGR erfolgreich. Die beiden Mittelmotorboliden belegten Rang zwei und drei und sicherten dem Team damit gute Boxenpositionen für den bevorstehenden Langstreckenklassiker.

Ford GT

Die Statistik der beiden zurückliegenden 24-Stunden-Rennen von Daytona spricht klar für Ford Chip Ganassi Racing: In 1.196 von 1.435 gefahrenen Rennrunden lag einer der beiden Ford GT des Teams in der hart umkämpften GTLM-Klasse auf Platz eins. Das ergibt über 8.000 Führungskilometer auf dem berühmten Daytona International Speedway, der beim "Rolex 24" in einer Kombination aus dem stark überhöhten Oval und einem kurvigen Abschnitt im Innenraum befahren wird. 2018 verteidigten die beiden Ford GT nach 774 von 783 Rennrunden jeweils die Spitzenposition. Meistens dominierte mit Dirk Müller (D), Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) das Trio der Startnummer 66. Als die Zielflagge fiel, hatten jedoch ihre Teamkollegen im Ford GT mit der Nummer 67 die Nase vorn: Den Sieg sicherte sich der Brite Richard Westbrook zusammen mit dem Australier Ryan Briscoe und Scott Dixon aus Neuseeland.

"Wir werden auf jeden Fall mit einem Lächeln ins Fahrerlager einlaufen", verspricht Westbrook. "Wir wissen, dass wir auch in dieser Saison den Sieg schaffen können und noch ein Jahr mehr Erfahrung haben. Jetzt geht es um die Feinabstimmung des Autos auf die neuen Michelin-Reifen. Wir sind zuversichtlich und wollen versuchen, unseren Vorjahreserfolg zu wiederholen. Daytona ist ein gutes Pflaster für Ford und den Ford GT, aber in dieser Saison können wir mit keinem so komfortablen Vorsprung rechnen. Dieses Rennen gewinnt fortlaufend an Bedeutung und das Niveau steigt in allen Klassen immer höher. Wenn ich an meinen ersten Daytona-Einsatz zurückdenke, erkenne ich die Veranstaltung kaum wieder. Es kommen auch jedes Jahr mehr Zuschauer."

"Es ist offensichtlich, dass wir ein gutes Paket für Daytona geschnürt haben", erläutert Hand. "Der Ford GT wurde für diese Art Strecke mit ihren langen Geraden entwickelt, die Vollgaspassagen kommen dem Auto entgegen. Auch Ford CGR scheint sich in Daytona auszukennen, wie die vielen Siege zeigen, die das Team hier bereits errungen hat. Es ist schön, dass die Saison auf einer Rennstrecke beginnt, auf der wir uns richtig wohlfühlen. Ich freue mich immer auf Daytona. Wenn ich das erste Mal durch den Tunnel aufs Gelände fahre, ist das stets ein toller Moment. Die Konkurrenz sitzt dir hier immer im Nacken, und nach zwei Siegen in Folge werden sie uns jetzt ganz besonders jagen. Der Kampf in der GTLM-Klasse ist hart, es gibt viele großartige Teams. Wir werden sehen, wie es ausgeht."

"Die 24 Stunden von Daytona gehören für Ford zu den wichtigsten Events in unserem Rennkalender", betont Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das weltweite Motorsport-Engagement der Marke. "Ein Sieg bei diesem Langstreckenklassiker verleiht der ganzen Saison einen positiven Schwung. Aber jedes Jahr ist anders und stellt uns hinsichtlich der Wettbewerber sowie der notwendigen Weiterentwicklung immer wieder vor neue Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir an die bevorstehenden Aufgaben mit einem frischen Blick herangehen - nur weil wir in der Vergangenheit Erfolg hatten, dürfen wir uns keinesfalls zurücklehnen. Zugleich freuen wir uns sehr, mit zwei besonders gestalteten Ford GT den 50. Geburtstag der IMSA feiern zu können."

Mit fünf Laufsiegen hat sich Ford 2018 den Herstellertitel in der IMSA-Sportwagenserie gesichert. Zugleich gewannen Hand und Müller den IMSA Michelin Endurance Cup als beste GTLM-Fahrer bei den Langstreckenrennen in Daytona, Sebring und Watkins Glen sowie beim Petit Le Mans in Atlanta. Die Meistertitel für Teams und Fahrer hat Ford CGR nur knapp verpasst.

Ford GT

Zu Ehren der IMSA: Ford GT gehen erstmals mit Sonderfolierung an den Start
Zu Ehren des 50. Geburtstags der IMSA-Organisation treten die beiden Ford GT bei den 24 Stunden von Daytona in historischen Farben an. Der Rennwagen mit der Startnummer 66 - den sich Dirk Müller (D), Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) teilen - greift das "Motorcraft"-Design jenes Ford Mustang von Roush Racing auf, mit dem John Jones, Wally Dallenbach jr. und Doc Bundy 1985 die GT1-Klasse gewannen. Jones dominierte in jenem Jahr und wurde IMSA-Meister in der GTO-Kategorie. Das Schwesterauto mit der Nummer 67 würdigt Teampartner Castrol und trägt das traditionelle grün-rote Streifendesign des Schmiermittelspezialisten. Es ist das erste Mal, dass die Ford GT abseits ihrer charakteristischen Werksfolierung mit einem speziellen Design an den Start gehen.



IMSA
17.1.2019

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Teilnehmerliste zum 24-Stunden Rennen »Rolex 24 Daytona« veröffentlicht

57. Rolex 24 At Daytona am 26. - 27. Januar 2019

Die IMSA SportsCar Championship ist eine Sportwagenrennserie, die seit 2014 in den USA und Kanada ausgetragen wird. Sie ist aus dem Zusammenschluss der American Le Mans Series und der Grand-Am Series entstanden. Sportprototypen und Sportwagen starten dabei in vier verschiedenen Klassen: GTLM (GT Le Mans), GTD (GT Daytona) sowie DPi (Daytona Prototype international) und LMP2 (Le Mans Prototype 2).

Teilnehmerliste 24H Daytona Balance of Performance (BoP)

Hier ein detaillierter Blick auf das 47-Fahrzeuge Feld der veröffentlichten Starterliste:

Es gibt insgesamt 11 DPi-Autos, vier LMP2-Nennungen, neun GTLM-Nennungen und 23 in der GTD. Das Feld umfasst Fahrzeuge von 13 verschiedenen Herstellern unter der Führung von Cadillac (6 DPi) und Porsche (2 GTLM und 4 GTD) mit jeweils sechs Anmeldungen.

Lamborghini hat fünf GTD-Einträge, Acura (2 DPi, 2 GTD) und Ferrari (1 GTLM, 3 GTD) und Audi (4 GTD) haben jeweils vier Einträge, mit drei BMWs (2 GTLM, 1 GTD) und je zwei von Mazda (2 DPi), Chevrolet (2 GTLM), Ford (2 GTLM), Lexus (2 GTD) und Mercedes-AMG (2 GTD). Nissan hat einen DPi-Eintrag.

Der Magnus Racing Lamborghini Huracán GT3 [# 44] Pilot Andy Lally hat die meisten Rolex 24 At Daytona Siege von allen Fahrern im Feld mit fünf (alles Klassensiege - SRPII 2001; GT - 2009, 2011, 2012; GTD - 2016). Er ist mit drei weiteren Fahrern auf der Daytona-Siegerliste auf dem zweiten Platz: Peter Gregg, Hurley Haywood und Bob Wollek. Scott Pruett, der Rolex 24 2019 At Daytona Grand Marshal, ist der siegreichste Pilot der Rolex 24 mit 10 Klassensiegen.

Drei Fahrer kommen mit drei Karriere-Siegen im Rennen in die diesjährige Rolex 24: Nr. 5 Mustang Sampling Cadillac DPi-V.R Beifahrer Joao Barbosa (2010, 2014, 2018) und Christian Fittipaldi (2004, 2014, 2018) und Nr. 6 Acura Team Penske Acura DPi Fahrer Juan Pablo Montoya (2007, 2008, 2013). Als Teilnehmer der DPi-Klasse haben alle drei die Möglichkeit, ihren vierten Platz zu belegen und sich auf einen der Rekorde von fünf Gesamtsiegen zu begeben, die Pruett und Haywood teilen.

Auf der Startliste stehen insgesamt 51 ehemalige Rolex 24-Gewinner. Siebenundzwanzig der 47 Fahrzeuge haben mindestens einen ehemaligen Sieger in der Fahrerbesetzung, darunter 10 der 11 DPi-Einreichungen. Nur der Nr. 50 Juncos Racing Cadillac DPi-V.R hat keinen vorherigen Sieger unter den Fahrern Will Owen, Rene Binder, Agustin Canapino und Kyle Kaiser. Owen ist der einzige Fahrer des Teams mit einem früheren Rolex 24 Start, der 2018 stattfand.

Ford Chip Ganassi Racing hat mit acht Siegen die meisten Rolex 24 Siege im Feld, darunter jedes der letzten zwei Jahre in der GTLM-Klasse. Die anderen sechs - alle Gesamtsiege - des Teams kamen in den Jahren 2006, 2007, 2008, 2011, 2013 und 2015. Es gibt insgesamt 14 Teams im Feld mit mindestens einem Rolex 24 Sieg.

Porsche ist mit Abstand der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte von Rolex 24 mit 69 Siegen (22 insgesamt, 47 Klassen) seit Beginn des Rennens 1962. Mazda ist mit 22 Siegen auf dem zweiten Platz der Liste, allesamt Klassensiege. Ein Mazda-Gesamtsieg im Jahr 2019 wäre der erste Gesamtsieg des Herstellers im Rennen.

Das Rolex 24-Feld 2019 umfasst 40 Fahrer mit einer oder mehreren IMSA-Meisterschaften auf höchstem Niveau, 33 Fahrer mit mindestens einem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans, fünf IndyCar/Champ Car Champions, vier Indianapolis 500 Gewinner, drei Fahrer mit Formel 1 Grand Prix-Rennsiegen, zwei Monster Energy NASCAR Cup-Rennsieger und einen Formel 1-Weltmeister.



Porsche
15.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei 911 RSR gehen in der GTLM-Klasse für Werksteams an den Start
  • Der neue Porsche 911 GT3 R-2019 feiert seine Rennpremiere

Rennpremiere des neuen Porsche 911 GT3 R(2019) beim 24-Stunden-Klassiker

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 1. Lauf, Daytona/USA

Porsche wird das 24-Stunden-Rennen in Daytona (26./27. Januar) mit zwei 911 RSR in Angriff nehmen. Als siegreichste Marke in der Geschichte des traditionsreichen Rennens will der Sportwagenhersteller aus Weissach die Erfolgsgeschichte zum Auftakt der diesjährigen Saison in der IMSA SportsCar Championship fortschreiben. Die beiden rund 510 PS starken 911 RSR gehen in der hart umkämpften GTLM-Klasse für Werksteams an den Start.
Der neue Porsche 911 GT3 R-2019 feiert seine Rennpremiere. In der Kategorie GTD setzen vier Kundenteams jeweils einen GT3-Renner der jüngsten Generation ein.

Porsche 911 RSR

Das Rennen
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Daytona International Speedway findet auf einer 5,73 Kilometer langen Kombination aus Passagen des Tri-Ovals und einem kurvigen und engen Abschnitt im Infield statt. Der Traditionsevent in Florida findet seit 1966 jährlich statt. Gleichzeitig bildet der Langstreckenklassiker den Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship und zählt zum North American Endurance Cup (NAEC).

Die Porsche-Fahrer
Zum Auftakt des Rennjahres 2019 in Nordamerika werden die Stammpiloten Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) in der Startnummer 911 wie bereits im Vorjahr von Frédéric Makowiecki (Frankreich) unterstützt. Das Trio gewann 2018 die Langstreckenrennen in Sebring und auf der Road Atlanta. Im Schwesterauto des Porsche GT Teams mit der Startnummer 912 kommen Earl Bamber (Neuseeland), Laurens Vanthoor (Belgien) und der Franzose Mathieu Jaminet zum Einsatz. Werksfahrer Patrick Long (USA) wechselt sich am Steuer des 911 GT3 R(2019) mit der Startnummer 73 mit seinen Landsleuten Nicholas Boulle und Patrick Lindsey sowie mit Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) ab. Im baugleichen Auto mit der Startnummer 9 werden Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern (Weissach), Young Professional Dennis Olsen (Norwegen) und die beiden Kanadier Scott Hargrove und Zacharie Robichon agieren. Den Porsche 911 GT3 R(2019) mit der Nummer 99 steuern Werksfahrer Sven Müller (Bingen), Klaus Bachler (Österreich) sowie die Deutschen Steffen Görig (München), Alfred Renauer (Dachau) und Jürgen Häring (Bubsheim). Im Fahrzeug mit der Startnummer 540 wechseln sich Werksfahrer Dirk Werner (Würzburg), Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Marco Seefried (Wemding) und der US-Amerikaner Timothy Pappas ab.

Porsche-Erfolge in Daytona
In der über 50 Jahre langen Geschichte des 24-Stunden-Rennens in Daytona ist kein anderer Hersteller derart erfolgreich wie Porsche. 18 Gesamtsiege, vier weitere als Motorenpartner und die Rekordmarke von 77 Klassenerfolgen sind unerreicht. Mit fünf Gesamtsiegen in den Jahren 1973, 1975, 1977, 1979 und 1991 sowie einem Klassensieg 1972 ist die US-Rennlegende Hurley Haywood der Porsche-Pilot mit den meisten Erfolgen in Daytona.

Porsche 911 GT3 R(2019)

Die Porsche-Fahrzeuge
Der Porsche 911 RSR wurde für seine dritte Rennsaison in Nordamerika vor allem im Bereich Setup weiter optimiert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der 911 GT3 R(2019) wurde für die Saison 2019 neu entwickelt. Dabei wurden die Erkenntnisse aus den zahlreichen Einsätzen des Vorgängermodells konsequent für Verbesserungen in den Bereichen Aerodynamik und Kinematik genutzt. Der Sechszylinder-Motor im Heck des GT3-Rennfahrzeugs für den Kundeneinsatz leistet über 368 kW (500 PS).

Die Zeiten
Das Rennen startet am Samstag, 26. Januar um 20:40 Uhr (MEZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen vor dem Rennen

Pascal Zurlinden (Leiter GT-Werksmotorsport): "Seit dem vergangenen Jahr haben wir mit Daytona noch eine Rechnung offen. Alle anderen großen Rennen haben wir gewonnen, nur eben den 24-Stunden-Klassiker in Florida nicht. Das muss sich dieses Jahr ändern. Der Sieg ist unser klares Ziel. Unser Auto ist ausgereift und erprobt, das Team und die Fahrer sind auf allerhöchstem Niveau. Es sind also alle Weichen für ein erfolgreiches Abschneiden gestellt. Wir freuen uns auch, den neuen 911 GT3 R-2019 zum ersten Mal im Einsatz durch unsere Kundenteams zu sehen."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Es ist wichtig, dass wir gleich zum Start in die Saison ein möglichst gutes Ergebnis einfahren. Am liebsten möchten wir natürlich gewinnen. Daytona ist das wichtigste 24-Stunden-Rennen in Nordamerika. Das ist eine zusätzliche Motivation für das Team und für alle Fahrer. Wir haben mit unserem Porsche 911 RSR und dem erfahrenen Team alle Möglichkeiten, um den Sieg zu kämpfen."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912): "Endlich geht es wieder los! Ich kann den Saisonstart in der IMSA-Serie kaum noch erwarten. Wir gehen mit unserem Porsche 911 RSR gut vorbereitet in den harten Wettbewerb. Mein Traum ist es, die vier größten 24-Stunden-Rennen der Welt zu gewinnen. In Le Mans ist mir das gelungen, am Nürburgring ebenso und in Spa-Francorchamps auch. Fehlt also nur noch Daytona auf meiner Erfolgsliste. Ich möchte da gern einen Haken dran machen."

Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R(2019) #9): "Unser Team Pfaff Motorsports ist sehr stark, aber Daytona ist für uns noch Neuland. Das ist natürlich eine große Herausforderung. Sicher ist, dass wir ein enormes Potenzial haben. Das gilt für Team, Auto und Fahrer. Wenn wir das optimal ausschöpfen und die ersten 23 Stunden im Rennen gut überstehen, dann ist alles drin. Wir werden alles geben, um am Ende weit vorne zu sein."

Matt Campbell (Porsche 911 GT3 R(2019) #73): "Ich weiß nicht so recht, was ich erwarten soll. Ich werde erstmals beim Klassiker in Daytona an den Start gehen. Beim Test konnte ich mich bestens an das neue Auto, mein Team Park Place Motorsports und die Strecke gewöhnen. Von daher erwarte ich keinerlei Schwierigkeiten. Wir wollen einen möglichst optimalen Job machen. Wenn uns das gelingt, dann schauen wir, welches Ergebnis am Ende dabei herauskommt."

Sven Müller (Porsche 911 GT3 R(2019) #99): "Daytona ist eine sensationelle Strecke, der Event ist einfach großartig. Ich freue mich sehr darauf. Unsere Erwartungen lassen sich kaum benennen. Das Auto ist ganz neu, wir müssen also noch einiges lernen. Als eines der wenigen Teams starten wir bei NGT Motorsport mit einem fünfköpfigen Kader in das Rennen. Das kann Vor- oder Nachteil sein. Mal schauen, was wir im harten Kampf in der GTD-Klasse erreichen können."

Matteo Cairoli (Porsche 911 GT3 R(2019) #540): "Für mich ist das Umfeld beim Team Black Swan Racing noch ganz neu. Die Mannschaft ist stark, auch unser Fahrerkader kann sich sehen lassen. Wir müssen zum Start der Rennwoche noch ein wenig am Setup des Porsche 911 GT3 R(2019) arbeiten. Ich bin sicher, dass uns weitere Fortschritte gelingen werden. Dann steht einem guten Ergebnis im Rennen nichts mehr im Wege."



Daimler
9.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

  • Mercedes-AMG Team Riley Motorsports und P1 Motorsports starten bei Langstreckenklassiker in Daytona
  • Mercedes-AMG GT4 bei der IMSA Michelin Pilot Challenge im Einsatz

Rolex 24 At Daytona: Mercedes-AMG startet mit Langstrecken-Highlight

Das Ziel ist klar: Nach der erfolgreichsten Saison aller Zeiten strebt Mercedes-AMG Customer Racing auch 2019 Siege in den weltweiten Motorsport-Serien an. Beim 24-Stunden-Rennen von Daytona am 26. und 27. Januar eröffnet das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports die neue Saison der IMSA WeatherTech SportsCar Championship als Titelverteidiger des IMSA Michelin Endurance Cups. Auf dem legendären Rundkurs in Daytona geht ebenfalls das Team TGM als Titelverteidiger der IMSA Michelin Pilot Challenge mit dem Mercedes-AMG GT4 in das neue Jahr.

Daytona

Titelverteidigung für den Mercedes-AMG GT3 und GT4 in Nordamerika
Die IMSA WeatherTech SportsCar Championship eröffnet ihre Saison traditionsgemäß mit dem 24-Stunden-Highlight in Daytona. Bereits am vergangenen Wochenende (4.-6. Januar) starteten die Mercedes-AMG GT3 und GT4 Teams auf dem Daytona International Speedway zum 'Roar Before the Rolex 24': Bei dem großen, dreitägigen Test vor dem Langstreckenklassiker absolvierten die Teams zahlreiche Runden und verfeinerten ihre Set-ups auf dem 5,7 Kilometer langen Rundkurs.

Für Mercedes-AMG geht beim 24-Stunden-Rennen in Florida das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports als Titelverteidiger im IMSA Michelin Endurance Cup an den Start. Als Piloten wechseln sich auf dem legendären Oval Ben Keating (USA), Felipe Fraga (BRA), Jeroen Bleekemolen (NED) und Luca Stolz (GER) ab. Letztes Jahr verpasste das Team mit der Startnummer 33 mit dem vierten Rang nur knapp den Sprung auf das Podest.
Mit einem guten Ergebnis will Riley Motorsports den Grundstein für die erneute Titelverteidigung legen, nachdem sie den Langstrecken-Cup bereits 2017 und 2018 gewinnen konnten. Den zweiten Mercedes-AMG GT3 in Daytona setzt das Team P1 Motorsports mit Dominik Baumann (AUT), Maximilian Buhk (GER), 'JC' Perez (COL) und Fabian Schiller (GER) ein. Der Start des 24-Stunden-Rennens von Daytona erfolgt am Samstag, den 26. Januar um 12:35 Uhr EST bzw. 18:35 Uhr MEZ.

Bereits am Freitag, den 25. Januar startet die IMSA Michelin Pilot Challenge in Daytona mit einem 4-Stunden-Rennen in die neue Saison. Unter den sieben Mercedes-AMG GT4 ist erneut das siegreiche Team TGM mit der Startnummer 46 im Einsatz. Hugh Plumb und Owen Trinkler (beide USA) gehen im Team von Ted Giovanis (USA), der den zweiten Mercedes-AMG GT4 des Teams zusammen mit Guy Cosmo (USA) pilotiert, als amtierende Champions in der Grand Sport-Klasse an den Start.

Mercedes-AMG GT3 und GT4 bei den Rolex 24 At Daytona*:

Nr.

Klasse

Fahrzeug

Team

Fahrer

33

GTD

Mercedes-AMG GT3

Mercedes-AMG Team Riley Motorsports

Jeroen Bleekemolen (NED), Felipe Fraga (BRA), Ben Keating (USA), Luca Stolz (GER)

71

GTD

Mercedes-AMG GT3

P1 Motorsports

Dominik Baumann (AUT), Maximilian Buhk (GER), JC Perez (COL), Fabian Schiller (GER)

4

GS

Mercedes-AMG GT4

Team TGM

Guy Cosmo (USA), Ted Giovanis (USA)

33

GS

Mercedes-AMG GT4

Winward Racing / HTP Motorsport

Indy Dontje (NED), Russel Ward (USA)

35

GS

Mercedes-AMG GT4

Riley Motorsports

James Cox (USA), Dylan Murry (USA)

46

GS

Mercedes-AMG GT4

Team TGM

Hugh Plumb (USA), Owen Trinkler (USA)

56

GS

Mercedes-AMG GT4

Murillo Racing

Eric Foss (USA), Jeff Mosing (USA)

57

GS

Mercedes-AMG GT4

Winward Racing / HTP Motorsport

Christian Hohenadel (GER), Bryce Ward (USA)

65

GS

Mercedes-AMG GT4

Murillo Racing

Brent Mosing (USA), Justin Piscitell (USA), Tim Probert (USA)

* vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen

#33 Daytona

Foto: [# 33] Mercedes-AMG Team Riley Motorsports beim Roar Before The Rolex 24 At Daytona



BMW
8.1.2019

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Das Wichtigste in Kürze

Im Interview spricht der BMW Werksfahrer und BMW Markenbotschafter unter anderem über die Bedeutung des 24-Stunden-Rennens von Daytona, den Empfang durch die US-amerikanischen Fans, seine Eindrücke in der heißen Phase der Vorbereitung und die Herausforderungen im Rennen selbst.

Alessandro Zanardi im Interview: "Ich kann es kaum erwarten, in das 24-Stunden-Rennwochenende zu starten"

Die Generalprobe ist absolviert, nun dauert es nicht mehr lange, bis Alessandro Zanardis (ITA) nächste große Herausforderung beginnt: das 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) am 26. und 27. Januar. Zanardi wird sich beim Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) das Cockpit des [# 24] BMW M8 GTE mit John Edwards (USA), Jesse Krohn (FIN) und Chaz Mostert (AUS) teilen. Das Fahrzeug ist mit einem speziellen Bremshebel ausgestattet, der es Zanardi ermöglicht, per Hand zu bremsen.

Alessandro Zanardi

Am vergangenen Wochenende stand für Zanardi, BMW M Motorsport und das BMW Team RLL der letzte Test vor dem Rennen auf dem Programm, der offizielle Pre-Event-Test 'Roar'. Dabei hatte Zanardi noch einmal die Gelegenheit, sich weiter mit dem BMW M8 GTE, dem Team und seinen Teamkollegen vertraut zu machen. Im Interview spricht der BMW Werksfahrer und BMW Markenbotschafter unter anderem über die Bedeutung des 24-Stunden-Rennens von Daytona, den Empfang durch die US-amerikanischen Fans, seine Eindrücke in der heißen Phase der Vorbereitung und die Herausforderungen im Rennen selbst.

Alessandro, Daytona ist nicht einfach nur ein Rennen, es ist eines der wichtigsten 24-Stunden-Rennen der Welt. Welche Bedeutung hat Daytona für Sie?

Alessandro Zanardi: "Als ich in den USA Rennen gefahren bin, haben viele meiner Kollegen und Rivalen am 24-Stunden-Rennen von Daytona teilgenommen. Denn weil es so früh im Jahr ist, gab es keine Überschneidungen mit dem Terminkalender der Indycar-Serie. Leider hatte ich selbst, aus welchen Gründen auch immer, nie die Gelegenheit, in Daytona zu fahren. Doch ich habe immer gehört, wie meine Kollegen von diesem Event geschwärmt haben, wie großartig es ist, wie begeistert sie sind und was sie darüber sagen.
Das hat mich sehr neugierig gemacht, und schon vor langer, langer Zeit habe ich zu mir selbst gesagt: Irgendwann, früher oder später, möchte ich in Daytona sein. Nun habe ich endlich die Chance, nicht nur ein Teil davon zu sein, sondern dort mit einem sehr konkurrenzfähigen Auto anzutreten und BMW als Fahrer und als Markenbotschafter so gut es mir möglich ist zu repräsentieren. Das ist einfach fantastisch. Nun kann ich es kaum erwarten, in das 24-Stunden-Rennwochenende zu starten."

Am Wochenende haben Sie und das BMW Team RLL die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen absolviert, den 'Roar'. Sind Sie gut vorbereitet?

Zanardi: "Man hat nie das Gefühl, dass man optimal vorbereitet ist, selbst wenn das Rennen beginnt und man auf der Poleposition steht. Der 'Roar' war ein sehr wichtiger Test, aber man weiß nicht, wie es dann beim Rennen aussieht, wenn alle wirklich das volle Potenzial ihrer Autos zeigen. Doch das gehört dazu. Man versucht einfach sein Bestes und analysiert alle Daten, die man gesammelt hat. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir einen guten Job gemacht haben."

Sie sind im Fahrerlager und von den US-Fans sehr herzlich empfangen worden. Steigert das Ihre Vorfreude auf das Rennwochenende noch mehr?

Zanardi: "Ja, und das wäre noch gelinde ausgedrückt. Ich wusste natürlich, dass es etwas Besonderes wird, aber ganz offen gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, dass es so besonders sein würde. Wow! Beim Rennen wird es wahrscheinlich noch überwältigender. Es ist schon beeindruckend, wie die Fans die vorbeifahrenden Autos bejubeln - aber immer, wenn ich vorbeigekommen bin, hatte ich das Gefühl, dass die Begeisterung, aus welchen Gründen auch immer, noch größer wird. Die Leute haben sich aufrichtig gefreut, mich zu sehen. Und all diejenigen, die die Gelegenheit hatten, mich zu treffen und mit mir zu sprechen, haben aus ihrer Freude keinen Hehl gemacht. Sie waren sehr herzlich zu mir, und gleichzeitig waren ihre Kommentare ermutigend und respektvoll. Die Unterstützung, die ich erfahren habe, hat mich sehr berührt."

Beim 'Roar' war das gesamte 24-Stunden-Team zusammen an der Strecke. Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihren Teamkollegen?

Zanardi: "Großartig. Diese Jungs sind grandios. Jesse, Chaz und John sind sehr talentierte und professionelle Fahrer. Es ist fantastisch, aber auch sehr hilfreich, in einem solchen Team zu sein. Denn es ist ein großer Vorteil, solche Teamkollegen zu haben. Auf der anderen Seite ist es unvermeidbar, dass man auch einen gewissen Druck spürt. Denn man möchte von der Performance her natürlich auf ihrem Niveau sein. Doch zusätzlich zu meinen persönlichen Problemen, meinem Alter und so weiter kommt die Tatsache, wie gut sie das Auto kennen. Ich werde mein Bestes versuchen, aber bisher läuft es ganz gut. Ich liege nicht allzu weit zurück."

Und wie ist die Zusammenarbeit mit dem BMW Team RLL?

Zanardi: "Jedes einzelne Teammitglied, angefangen von den BMW M Motorsport Jungs, die zur Unterstützung aus München gekommen sind, und den Jungs, die hier leben und in Vollzeit ein Teil des BMW Team RLL sind, ist höchst professionell. Gleichzeit spürt man aber auch bei jedem eine große Begeisterung. Sie alle haben großen Spaß daran, hier zu sein, sie arbeiten mit großer Hingabe, und man sieht ihre Leidenschaft für das, was sie tun. Sie möchten alles ihnen Mögliche tun, um das Glück auf unsere Seite zu holen. Denn letzten Endes ist es immer noch ein Rennen, sogar ein 24-Stunden-Rennen. Es gibt eine Menge Dinge, die da schiefgehen könnten, und man kann sie nur bis zu einem gewissen Grad kontrollieren."

Hat sich Ihr neues Bremssystem mit dem Hebel im BMW M8 GTE bewährt? Profitieren Sie aus körperlicher Sicht davon?

Zanardi: "Aus körperlicher Sicht ist das gar kein Vergleich. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zu dem, wie ich zuvor gefahren bin. Also ja, es hilft mir wesentlich mehr als wir erwartet hatten, als wir begonnen haben, Lösungen zu erarbeiten und in diese Richtung zu gehen. Aus dieser Sicht ist es zu 100 Prozent ein Erfolg. Doch was das angeht, wie ich damit umgehe, wie ich agieren und was ich machen muss, bin ich noch ein Schüler. Und ich hoffe, dass ich noch mehr dazu lerne. Doch ich werde 24 Stunden Zeit haben, durch meine mentalen Daten zu gehen und zu versuchen, die richtige Technik zu entwickeln."

Was wird während des 24-Stunden-Rennens die größte Herausforderung sein?

Zanardi: "Sich aus allem Ärger herauszuhalten. Denn ich habe bereits beim 'Roar' gesehen: Wenn von hinten ein schneller Prototyp kommt und man ein langsames GT-Fahrzeug hat, fühlt man sich wie ein Schinken in einem Sandwich. Und man möchte nicht verschluckt werden. Es ist also nicht so einfach, sich aus allem Ärger herauszuhalten."

Wenn am Sonntag, dem 27. Januar, die Zielflagge geschwenkt wird - wann würden Sie sagen, dass Sie zufrieden sind?

Zanardi: "Nun, ich werde nicht vollkommen zufrieden sein, denn wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Selbst, falls wir das Rennen gewinnen sollten, bin ich sicher, dass ich es bedauern werde, dass dieses besondere und großartige Abenteuer zu Ende ist. Lassen Sie mich also nicht darüber nachdenken - lassen Sie es mich einfach genießen."



Porsche
6.1.2019

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Schnell und zuverlässig: Porsche absolviert optimalen Test in Daytona

MSA WeatherTech SportsCar Championship, Roar Before The Rolex 24, Daytona/USA

Das Porsche GT Team hat die Vorbereitung auf die Saison 2019 der IMSA SportsCar Championship abgeschlossen. Im Rahmen der offiziellen Testfahrten auf dem Daytona International Speedway in Florida absolvierten die beiden Porsche 911 RSR bei wechselnden Bedingungen an drei Tagen insgesamt 2.120 Kilometer. Im Zentrum der intensiven Arbeiten des Werksteams standen Verbesserungen beim Setup, Reifenvergleiche sowie Erprobungen im Hinblick auf das bevorstehende 24-Stunden-Rennen auf der traditionsreichen Rennstrecke. Der Saisonauftakt der nordamerikanischen Sportwagenserie findet am 26./27. Januar statt.

Porsche 911 RSR

Am Steuer des rund 510 PS starken Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 wechselten sich Nick Tandy (Großbritannien) und die beiden Franzosen Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki ab. Das Trio hatte im Vorjahr die Langstreckenrennen in Sebring und auf der Road Atlanta gewonnen. Die Markenkollegen Earl Bamber (Neuseeland) und Mathieu Jaminet (Frankreich) teilten sich die Testarbeit im Schwesterauto mit der Startnummer 912. Stammfahrer Laurens Vanthoor (Belgien) ließ den 'Roar Before The Rolex 24' wegen der Geburt seines ersten Kindes aus. Der Le-Mans-Sieger wird zum Saisonauftakt Ende Januar wieder im Cockpit sitzen.

Ein erfolgreiches Debüt zeigte der neue Porsche 911 GT3 R, der sich in der IMSA-Saison 2019 erstmals dem harten Wettbewerb in der GTD-Klasse stellt. Die Kundenteams Pfaff Motorsports, Park Place Motorsports, NGT Motorsport und Black Swan Racing sammelten bei den offiziellen Probefahrten in Daytona wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf den ersten US-Renneinsatz des rund 500 PS starken Rennfahrzeuges. Die vier baugleichen 911 GT3 R spulten an zwei Testtagen insgesamt 484 Runden auf der 5,73 Kilometer langen Strecke ab.

Stimmen zum Roar Before The Rolex 24 in Daytona

Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport): "Das war ein erfolgreicher Test. Das Auto kennen wir bestens, es ist der dritte Auftritt des aktuellen 911 RSR in Daytona. Neu sind in diesem Jahr die Reifen für uns. Die IMSA-Serie hat nun die Reifen aus der WEC übernommen. Das bedeutet natürlich einige Anpassungen. Wir konnten perfekt alle Punkte der Testliste abarbeiten. Wir hatten Regen, Sonnenschein, hohe und niedrige Temperaturen - besser kann es bei einem Test gar nicht sein."

Sebastian Golz (Projektleiter 911 GT3 R): "Der neue Porsche 911 GT3 R hat seine Feuertaufe in den USA bestanden. Am ersten Tag ging es für unsere Kundenteams und deren Fahrer hauptsächlich darum, intensiven Kontakt zum neuen Auto aufzunehmen. Am zweiten Tag haben alle große Fortschritte in Bezug auf die Abstimmung realisiert. Wir haben starke Rundenzeiten gesehen und auch die Konstanz über längere Distanzen passt. Ich denke, wir sollten mit unseren Kunden sehr gut vorbereitet in die Rennwoche am Ende dieses Monats gehen können."

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): "Der Test war eine wichtige Vorbereitung - nicht nur auf das Rennen, sondern auch auf die gesamte Saison. Nach der Winterpause mussten alle wieder den gewohnten Rhythmus aufnehmen. Wir haben nicht nur Abstimmungsarbeit erledigt, sondern vor allem auch die Abläufe wie Boxenstopps und Fahrerwechsel trainiert. Es ist sehr wichtig, dass man das im Rahmen des 'Roar' erledigt, damit man sich in der Rennwoche voll auf die Feinarbeit am Auto konzentrieren kann."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Testfahrten in Daytona sind immer extrem wichtig, denn die Strecke ist in ihrer Charakteristik ungewöhnlich. Es gilt, einen möglichst guten Topspeed auf den Oval-Passagen zu zeigen, gleichzeitig aber nicht zu sehr unter mangelndem Abtrieb im Infield zu leiden. Genau für diese Abstimmungsarbeiten waren diese Testtage sehr wichtig. Mein Eindruck von unserem Auto ist großartig. Wir waren schnell und sehr konstant unterwegs, sind somit für die Rennwoche gut aufgestellt."

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #911): "Die Suche nach möglichst hohem Topspeed ist nicht so einfach wie es zunächst klingt. Sobald man den Abtrieb verringert, um auf den Geraden schneller zu werden, gibt es oftmals Probleme beim Anbremsen der engen Kurven. Dann wird das Heck sehr unruhig, man hat als Fahrer viel Mühe beim Fahren. Wir haben beim Test am optimalen Kompromiss gearbeitet und einen sehr guten Weg gefunden. Unser 911 RSR fährt sich bisher wunderbar auf dieser ganz außergewöhnlichen Strecke."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Auch wenn die Winterpause wirklich nur kurz war, so muss man dennoch wieder in die Abläufe hinein kommen. Das gilt für die Mechaniker und Ingenieure genauso wie für uns Fahrer. Wir sind beim Test wieder in einen richtigen guten Rhythmus gekommen, alles hat sich ganz schnell wieder eingespielt. Wir werden gut vorbereitet in die Rennwoche in Daytona starten können."

Mathieu Jaminet (Porsche 911 RSR #912): "Ich bin den 911 RSR beim Saisonabschluss 2018 schon gefahren, aber dennoch ist das Auto für mich noch recht neu. Daher stand für mich das weitere Kennenlernen des Fahrzeuges und auch der Strecke im Fokus bei diesen Testfahrten. Es ist bestens gelaufen. Das Auto liegt in den unterschiedlichen Streckenabschnitten sehr gut. Wir konnten auch über längere Distanzen ein erstklassiges Tempo fahren."

Dennis Olsen (Porsche 911 GT3 R #9): "Neues Team, neues Auto, neue Fahrer - entsprechend war die Liste der Aufgaben ziemlich lang. Wir haben am ersten Tag einige grundlegende Dinge aussortiert, anschließend ging es an die intensive Verbesserung des Setups. Wir haben große Fortschritte gemacht, werden aber sicherlich zum Start der Rennwoche noch weitere Erkenntnisse umsetzen."

Patrick Lindsay (Porsche 911 GT3 R #73): "Es ist vieles neu, aber dennoch bekannt. Das neue Auto fühlt sich sofort wie ein Porsche an. Ich kenne das Vorgängermodell und ich fahre auch oft im 911 RSR. Der neue GT3 R fühlt sich für mich wie ein perfektes Gemisch dieser beiden an. Auf der Bremse ist er so stark wie das WEC-Auto, die Bedienbarkeit ist optimal - es macht einfach nur Spaß. Beim Roar haben wir am Setup gearbeitet und viele Details an Auto und Reifen kennengelernt. Von mir aus kann die Rennwoche kommen."

Sven Müller (Porsche 911 GT3 R #99): "Zu Beginn haben wir es langsam angehen lassen. Wir haben zunächst Bremsen angefahren, danach ging es an die Setup-Arbeit und an die Erprobungen der Reifen. Wir haben viele Erkenntnisse gewonnen und werden diese nun für die Rennwoche verwenden, um das Auto noch besser zu machen. Für unser Team und die Fahrer gab es beim Test viele neue Dinge zu entdecken. Das war spannend."

Matteo Cairoli (Porsche 911 GT3 R #540): "Es gab so viel Neues zu entdecken: Auto, Reifen, Strecke. Wir haben ein konsequentes Programm absolviert und dabei große Fortschritte gemacht. Genau dafür sind solche Testtage da. Wir werden auch die ersten Sessions in der Rennwoche noch für weitere Setuparbeiten nutzen, um bestmöglich in den 24-Stunden-Klassiker starten zu können. In Daytona geht es darum, ein möglichst berechenbares und leicht fahrbares Auto zu haben. Wir sind auf einem guten Weg dorthin."



Land / Audi
19.12.2018

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2019 Rolex 24 Hours Daytona  ----  24. - 27. Januar 2019

Montaplast by Land-Motorsport hat sein Fahreraufgebot für die 2019 Rolex 24 Stunden vom 24. bis 27. Januar bekannt gegeben. Der Audi R8 LMS wird gefahren von:

  • Christopher Mies
  • Dries Vanthoor
  • Ricardo Feller
  • Daniel Morad
Audi R8 GTD


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