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Infos  und  Foto - Berichte  2019   -----   Formel 3 / Formel 4 / Formel E



Audi
21.1.2019

Logo Formel E


 

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Das Wesentliche in Kürze

  • Elektrorennserie startet am 26. Januar in Santiago de Chile

  • Gastspiel in Südamerika für Lucas di Grassi 'ein kleines Heimspiel'

  • Eurosport überträgt live im TV, ZDF im Livestream

Formel E: Audi-Werksteam hat in Santiago das Podium fest im Visier

Die Formel E kommt nach Südamerika: Am Samstag, 26. Januar, trägt die rein elektrische Rennserie ihren dritten Saisonlauf aus. Nachdem Daniel Abt und Lucas di Grassi bisher in allen Rennen dieser Saison gepunktet haben, wollen die Piloten des Teams Audi Sport ABT Schaeffler jetzt auf das Podium.

Track Chile

Schauplatz des Rennens ist der Parque O'Higgins, der mit 750.000 Quadratmetern zweitgrößte Park der chilenischen Hauptstadt. Der 2,348 Kilometer lange Kurs im Zentrum Santiagos mit seinen langen Geraden, Spitzkehren und Schikanen führt rund um die Movistar Arena. "Das Streckenlayout sieht spannend aus, aber was uns genau erwartet, sehen wir erst vor Ort", sagt Teamchef Allan McNish. "Eines wissen wir jedoch schon jetzt: Es wird ein komplett anderes Rennen als die beiden bisherigen Läufe in dieser Saison. Erstens bekommen wir es mit viel höheren Temperaturen zu tun. Und zweitens ist es der erste richtige Stadtkurs im Kalender, mit all den dafür typischen Besonderheiten."

Trotz neuer Location und unbekannter Strecke bleibt das Ziel für das Werksteam gleich. "Wir wissen um das Potenzial unseres Audi e-tron FE05, unseres Teams und unserer Fahrer - jetzt müssen wir alles zusammenbringen, damit wir auf dem Podium stehen", sagt Allan McNish. "Rennen in Südamerika sind ohnehin immer etwas ganz Besonderes, denn die Fans sind enthusiastisch und schaffen eine tolle Atmosphäre."

#11

Foto: Audi e-tron FE05 [# 11] (Audi Sport ABT Schaeffler), Lucas di Grassi

Das motiviert auch Audi-Pilot Lucas di Grassi zusätzlich. "Santiago de Chile liegt nur vier Flugstunden von meiner Heimatstadt São Paulo entfernt. Das Rennen ist also so etwas wie ein kleines Heimspiel für mich", sagt der Brasilianer. "Nach einem schwierigen Auftakt in Riad haben wir zuletzt in Marrakesch einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Mit etwas mehr Glück wäre dort ein Podiumsplatz möglich gewesen. Jetzt greifen wir in Santiago an. Der Kurs ist Neuland für alle, daher müssen wir umso konzentrierter arbeiten und von der ersten Minute an fokussiert sein."

Ebenso wie sein Teamkollege hat auch Daniel Abt in den ersten beiden Rennen der Saison gepunktet, das Podium allerdings verfehlt. "Jeder in unserem Team ist hungrig auf Erfolg und will so schnell wie möglich wieder einen Pokal mit nach Hause nehmen", sagt der Deutsche. "Dafür arbeiten alle hart - an der Strecke, bei Audi in Neuburg und im Simulator. Wir verstehen das neue Auto immer besser und optimieren unsere Abläufe. Ich bin zuversichtlich, dass wir in Santiago den nächsten Schritt in Richtung Spitze machen werden."

Das Rennen in Santiago de Chile beginnt um 16 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ) und ist live auf Eurosport zu sehen. Außerdem überträgt das ZDF im Livestream unter zdf.de. Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden.

In dieser Saison sind in der Formel E gleich vier Autos mit Technologie von Audi und Schaeffler am Start: Neben dem Werksteam Audi Sport ABT Schaeffler geht auch die Mannschaft von Envision Virgin Racing mit Sam Bird und Robin Frijns mit dem Audi e-tron FE05 ins Rennen. Beide Piloten des britischen Rennstalls fuhren zuletzt in Marrakesch aufs Podium.



Formula European Masters
17.1.2019

Logo Formula European Masters


 

Das Wesentliche in Kürze

  • DTM 'Young-Driver-Test' für die drei Erstplatzierten der Serie

  • Einer der drei Nachwuchsfahrer erhält einen DTM-Gaststart

  • Champion 2019 darf zudem Super Formula in Japan testen

Formula European Masters (F 3) ruft attraktive Preise für Talente aus

Mit außergewöhnlichen Anreizen für junge Rennfahrer macht das Formula European Masters von sich reden. Die neue Nachwuchsserie mit Formel-3-Autos, die 2019 bei allen neun DTM-Veranstaltungen ihre Rennen austrägt, schreibt für die drei Erstplatzierten der Gesamtwertung besondere Preise aus: Die Top-3-Fahrer nehmen am DTM 'Young-Driver-Test' nach Saisonende teil. Einer von ihnen erhält anschließend sogar eine weitere Bewährungschance und darf sich als Gaststarter bei einer Veranstaltung der Saison 2020 mit der Tourenwagen-Elite messen. Damit nicht genug: Der Gewinner des Formula European Masters 2019 erhält zudem im Winter einen Testtag in der japanischen Super-Formula-Serie.

Start R2 NBR

Der 'Young-Driver-Test" ist seit Jahren fester Bestandteil der DTM und findet nach Saisonende im Winter statt. Mit Blick auf mögliche Neuverpflichtungen für die Folgesaison laden Teams und Hersteller talentierte Fahrer ein, sich im DTM-Auto zu beweisen. Welcher der drei Formula European Masters Fahrer bei welchem Hersteller den Testeinsatz bestreitet, steht noch nicht fest. Ebenfalls entscheidet die DTM-Dachorganisation ITR gemeinsam mit den drei Herstellern (Aston Martin, Audi, BMW) zu einem späteren Zeitpunkt, mit welcher Marke der Auserwählte den Gaststart bestreiten wird.

Testtag in der japanischen Super-Formula-Serie für den Masters-Champion
Der Testtag in der japanischen Super-Formula-Serie stellt für den Masters-Gewinner eine zusätzliche Chance dar, sich für größere Aufgaben, etwa die Formel 1, zu empfehlen. Das anspruchsvolle Championat mit Formel-Fahrzeugen, die nur wenige Sekunden langsamer sind als Formel-1-Autos, war zuletzt Sprungbrett in die Königsklasse für Nachwuchspilot Pierre Gasly (FRA). Auch der Belgier Stoffel Vandoorne, 2017 und 2018 beim Formel-1-Team McLaren, kam aus der Super Formula. Aber auch über die DTM kann der Weg in die Formel 1 führen, wie Pascal Wehrlein (GER), DTM-Champion 2015, Esteban Ocon (FRA) sowie Paul Di Resta (GBR), DTM-Champion 2010, in den vergangenen Jahren bewiesen haben.

"DTM und Super Formula - beide Serien haben sich als Sprungbrett für die Formel 1 erwiesen. Das Formula European Masters öffnet Türen in beide Serien", sagt Walter Mertes, Geschäftsführer der Formel 3 Vermarktungs GmbH, die das Masters organisiert. "Von den wenigen Plätzen beim 'Young-Driver-Test' der DTM vergeben wir gleich drei. Das ist eine große Sache für junge Nachwuchsfahrer. Mit einer guten Leistung beim Test kann man sich bei DTM-Herstellern und -Teams für eine mögliche Verpflichtung ins Gespräch bringen. Und wer am besten abschneidet, bekommt den Gaststart."

Zahlreiche Talente, die im Formel-3-Auto erfolgreich waren, waren anschließend auch in der DTM auf Anhieb schnell. Der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (GER), Pascal Wehrlein, Lucas Auer (AUT), Edoardo Mortara (ITA) oder zuletzt Joel Eriksson (SWE) sind Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit.

Bereits neun Teams haben sich vorab für die Formel-Rennserie registriert
Im Formula European Masters kommen Fahrzeuge der letztjährigen Formel-3-Europameisterschaft zum Einsatz. Drei Rennen pro DTM-Wochenende bieten den Nachwuchsfahrern reichlich Fahrtzeit auf der Strecke. Weiterer wichtiger Aspekt: Der Gewinner der Serie verbucht 25-Punkte auf seinem Konto zur Erlangung der Superlizenz. Die Superlizenz des Weltverbandes FIA ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Formel 1.

Das Interesse am Master ist groß: bislang haben sich neun Teams aus sechs europäischen Ländern mit derzeit insgesamt 20 Autos vorab für die Saison eingeschrieben. Unter den registrierten Rennställen befindet sich nicht nur Van Amersfoort Racing (NED), das Team, bei dem Formel-1-Star Max Verstappen (NED) seine Formel-3-Sporen verdiente. Auch die englischen Topteams Fortec und Double R Racing, PAVE Motorsport aus Italien, Joe Zeller Racing aus der Schweiz sowie die renommierten deutschen Teams Mücke Motorsport und Motopark sind dabei. Walter Mertes: "Wir freuen uns sehr über diesen Zuspruch. Der 'Young-Driver-Test', der DTM-Gaststart sowie der Super-Formula-Test sollten das Interesse noch verstärken."



Hankook
14.1.2019

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Formel 3: Hankook ist offizieller Reifenpartner der neuen W Series

Hankook startet mit einer weiteren Kooperation in die Motorsportsaison 2019. Als neuer Partner der W Series wird Hankook die Serie exklusiv mit seinen Rennreifen Ventus Race (F200-Slick und Z217-Regen) in den Größen VA 230/560-13 und HA 280/580-13 beliefern. Mit der neuen Formel-Serie, an der nur Frauen teilnehmen, wollen sich der Veranstalter und Hankook für Rennfahrerinnen stark machen, die zwar immer mehr in den Motorsport drängen, gegenüber den Männern jedoch nach wie vor deutlich in der Minderheit sind.

W Series - Hankook

Die W Series wird an sechs Stationen im Rahmen der DTM ausgetragen, die Hankook bereits seit 2011 als exklusiver Partner mit seinen Premiumreifen beliefert. Premiere der Frauen-Formelserie ist am 4./5. Mai in Hockenheim, das Finale findet am 10./11. August in Brands Hatch statt. Das Gesamtpreisgeld beträgt 1,5 Millionen Dollar, die Siegerin erhält 500.000 Dollar.

Über 100 motorsportbegeisterte Pilotinnen aus 30 Ländern haben sich für einen Platz im Cockpit des 270 PS starken Tatuus T-318 Formel 3 Boliden beworben, davon wurden 60 Damen für die Qualifikation ausgewählt. Eine Jury, unter anderem mit Ex-Formel 1 Pilot David Coulthard, entscheidet final darüber, an welche Fahrerinnen die begehrten 18 Startplätze gehen.

Danach werden die Teilnehmerinnen mit umfangreichen Schulungen, harten Fitnesstests und viel Fahrtraining für den Start der W Series in Hockenheim optimal vorbereitet. Da alle Autos identisch sind, kommt dem Reifenmanagement eine besondere Bedeutung zu, denn schon kleine Veränderungen beim Luftdruck können auf der Strecke eine große Auswirkung haben.



BMW
13.1.2019

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Formel E: Wittmann und Spengler testen BMW iFE.18 in Marrakesch

Einen Tag nach dem Marrakesh E-Prix setzte BMW i Andretti Motorsport die Testarbeit am BMW iFE.18 fort. Im Rahmen des offiziellen Rookie-Tests der ABB FIA Formula E Championship kamen in Marokko die BMW Werksfahrer Bruno Spengler (CAN) und Marco Wittmann (GER) zum Einsatz.

Marrakesh E-Prix

Für Wittmann war es die Premiere am Steuer des vollelektrischen BMW iFE.18. Er zeigte sich mit seinem Debüt zufrieden und sagte: "Mein erster Test im BMW iFE.18 war wirklich sehr interessant. Ich war überrascht, was man als Fahrer im Cockpit alles zu tun hat. Einfach reinsetzen und schnell fahren - das funktioniert so nicht. In der Formel E stehst du vor ganz anderen Herausforderungen als in konventionellen Motorsport-Klassen wie zum Beispiel der DTM. Deshalb kann und sollte man beide Plattformen gar nicht miteinander vergleichen. Formel E und DTM sind zwei verschiedene Welten - aber beide haben ihren Reiz."

Spengler, der bereits einige Einsätze für das BMW i Andretti Motorsport Team absolviert hat und in der laufenden Saison Ersatz- und Testfahrer ist, meinte: "Nachdem ich bereits in der Entwicklung des BMW iFE.18 einige Testfahrten absolviert hatte, war es sehr schön, das Fahrzeug nun auch einmal auf einer echten Formel-E-Strecke zu fahren. Mein letzter Einsatz im BMW iFE.18 ist schon einige Monate her, von daher musste ich mich erst wieder daran gewöhnen. Aber nach ein paar Runden war ich wieder im Rhythmus und hatte sehr viel Spaß."



Audi
12.1.2019

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Doppelpodium für den Audi e-tron FE05

Durch das Kundenteam Envision Virgin Racing hat Audi als erster Hersteller mit der neuen Generation von Formel-E-Rennwagen ein Doppelpodium erzielt. Beim zweiten Lauf der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft in Marrakesch (Marokko) fuhren zudem alle vier Audi e-tron FE05 in die Punkteränge. Neben den Plätzen zwei, drei, sieben und zehn gingen auch die Zusatzpunkte für die Pole-Position und die schnellste Rennrunde auf das Konto des Audi e-tron FE05.

Marrakesh E-Prix

Nach dem schwierigen Saisonstart im Dezember in Saudi-Arabien hinterließ der neue Audi e-tron FE05 mit seiner von Audi und Technologiepartner Schaeffler gemeinsam entwickelten Motor-Generator-Unit (MGU) in Nordafrika einen starken Eindruck. In einem bis zum letzten Meter packenden Rennen fiel die Entscheidung zugunsten von Jérôme d'Ambrosio (Mahindra) nach einer späten Safety-Car-Phase in einem Ein-Runden-Sprint. Im Fotofinish überquerten die ersten sieben Autos die Ziellinie innerhalb von 1,633 Sekunden - und das zum Teil nebeneinander.

"Wir haben erneut ein sehr spannendes Formel-E-Rennen mit einem insgesamt guten Ergebnis für Audi gesehen", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Unsere beiden Kundenautos von Envision Virgin Racing kamen mit Robin Frijns und Sam Bird auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel. Unsere Werksautos hatten mit Lucas (di Grassi) und Daniel (Abt) nach guten Starts am Ende etwas mehr zu kämpfen. Wir müssen verstehen, warum sie im Verlauf des Rennens langsamer wurden."

Nach einem nicht optimalen Qualifying sorgten di Grassi und Abt im Rennen mit sensationellen Starts für Furore. Di Grassi verbesserte sich in der ersten Runde um fünf Positionen, Abt sogar um sieben. Nach wenigen Runden hatten die beiden Piloten des Teams Audi Sport ABT Schaeffler, von den Startpositionen elf und 16 kommend, den Anschluss zur Spitzengruppe gefunden. Nach einem turbulenten Rennen belegten sie die Plätze sieben und zehn.

"Das war ein verrücktes Rennen", sagte Lucas di Grassi. "Nach meiner Aufholjagd hat mir nicht viel zur Führung gefehlt, doch das Safety-Car hat unsere Strategie ziemlich kompromittiert. Platz sieben und die schnellste Rennrunde - wir sind auf jeden Fall wieder da."

"Mein Start war richtig gut", sagte Daniel Abt. "Auch danach fühlte sich alles gut an. Ich war schon Siebter und hatte Anschluss an die Führungsgruppe. Doch nachdem ich den Attack Mode das erste Mal aktiviert hatte, ging plötzlich nicht mehr viel. Wir müssen analysieren, warum."

Allan McNish, Teamchef von Audi Sport Team Abt Schaeffler: "Lucas (di Grassi) hat fast das ganze Rennen über um einen Podiumsplatz gekämpft. Für ihn kam das Safety-Car zum falschen Zeitpunkt. Alle haben mit dem neuen Attack Mode etwas gepokert, leider hatten wir dabei kein Glück. Daniel (Abt) ist am Anfang schnell nach vorn gekommen. Auch er hatte etwas Pech mit dem Safety-Car. Die wichtigste Erkenntnis für uns ist, dass wir mit dem Audi e-tron FE05 ein schnelles Auto haben. Wir freuen uns, dass hier zwei Audi aufs Podium gefahren sind. Aber nun werden wir alles daransetzen, dass die Sonne in Santiago für unser Werksteam scheint."

Der dritte Lauf der Elektrorennserie findet am 26. Januar in Santiago de Chile statt.



BMW
12.1.2019

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Logo BMW


 

Der Rennkalender 2019:

15.12.2018 | 1 | Diriyya / Saudi-Arabien
12.01.2019 | 2 | Marrakesch / Marokko
26.01. | 3 | Santiago / Chile
16.02. | 4 | Mexiko-Stadt / Mex.
10.03. | 5 | Hongkong
23.03. | 6 | Sanya / China
13.04. | 7 | Rom / Italien
27.04. | 8 | Paris / Frankreich
11.05. | 9 | Monaco / Monaco
25.05. | 10 | Berlin / D
22.06. | 11 | Bern / Schweiz
13.07. | 12 | New York / USA


 

Track Marrakesch


 

Ergebnis Marrakesch

Sims sammelt erste Punkte seiner Formel-E-Karriere --- Félix da Costa scheidet in Marrakesch aus

Nach dem Sieg zum Saisonauftakt hat BMW i Andretti Motorsport auch im zweiten Lauf der ABB FIA Formula E Championship eine starke Leistung gezeigt - wurde jedoch diesmal nicht mit dem entsprechenden Ergebnis belohnt. Beim Marrakesh E-Prix sammelte Alexander Sims (GBR) als Vierter die ersten Punkte seiner Formel-E-Karriere und verpasste das Podium in einem packenden Finale nur knapp. António Félix da Costa (POR) schied aus, nachdem er als Folge einer Berührung mit Sims in Führung liegend in die Reifenstapel gerutscht war. Sims verlor zwei Positionen, konnte das Rennen jedoch fortsetzen.

Marrakesh E-Prix

Die beiden BMW i Andretti Motorsport Fahrer waren von den Plätzen vier und sechs ins Rennen gegangen und erwischten hervorragende Starts. Schnell lag das Duo auf den Plätzen zwei und drei. Im weiteren Rennverlauf übernahm Félix da Costa die Führung, Sims folgte auf Platz zwei. Dank der hervorragenden Pace der beiden BMW iFE.18 konnte sich das Duo absetzen und fuhr auf Podiumskurs. Dann verbremsten sich wenige Runden vor Schluss beim Überholversuch von Sims allerdings beide Fahrer. Félix da Costa rutschte auf der Innenbahn in die Reifenstapel und musste aufgeben, Sims konnte ausweichen und reihte sich als Vierter wieder ins Rennen ein. Das BMW i8 Coupé Safety Car führte anschließend das Feld wieder zusammen. Als das Rennen noch einmal für eine Runde freigegeben wurde, kämpfte Sims um einen Podestplatz, kam jedoch nicht mehr an seinen Konkurrenten vorbei. Der Sieg ging an Jérôme D'Ambrosio (BEL, Mahindra Racing).

Roger Griffiths (Teamchef BMW i Andretti Motorsport): "Ein sehr viel versprechender Tag hat leider für uns ein enttäuschendes Ende gehabt. Unsere Autos haben an der Spitze des Feldes eine starke Leistung gezeigt und waren sehr konkurrenzfähig. Unsere Renn-Pace war extrem gut, ein Doppelsieg war möglich. Unglücklicherweise ist es anders gekommen. Die Enttäuschung ist natürlich groß. Wir haben als Team darüber gesprochen und blicken nun nach vorn. In Ad Diriyah haben wir gemeinsam gewonnen. Hier in Marrakesch haben wir das nicht geschafft, und wir haben zusammen verloren. Daraus ziehen wir unsere Lehren."

Alexander Sims (#27 BMW iFE.18, Qualifying-Ergebnis: 5. Platz, Rennergebnis: 4. Platz, FANBOOST-Voting: 17. Platz, Punkte: 12): "Das ist natürlich unglaublich schade für das gesamte Team. So hätte das Rennen nicht ausgehen dürfen. Wir alle, ich selbst, António und das Team werden daraus unsere Lehren ziehen. Denn uns allen ist klar, dass solche Zwischenfälle inakzeptabel sind. Heute hat er uns einen Doppelsieg gekostet."

António Félix da Costa (#28 BMW iFE.18, Qualifying-Ergebnis: 3. Platz, Rennergebnis: Ausfall, FANBOOST-Voting: 2. Platz, Punkte: 28): "Ich entschuldige mich beim Team. Alex hat heute einen großartigen Job gemacht. Als er neben mir war, habe ich dagegengehalten, und meine Vorderräder haben blockiert. Das war mein Fehler, unter dem leider Alex und ich gelitten haben. Ich hätte ihn ziehen lassen und mich mit Platz zwei zufriedengeben sollen."



Michelin
11.1.2019

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Der Rennkalender 2019:

15.12.2018 | 1 | Diriyya / Saudi-Arabien
12.01.2019 | 2 | Marrakesch / Marokko
26.01. | 3 | Santiago / Chile
16.02. | 4 | Mexiko-Stadt / Mex.
10.03. | 5 | Hongkong
23.03. | 6 | Sanya / China
13.04. | 7 | Rom / Italien
27.04. | 8 | Paris / Frankreich
11.05. | 9 | Monaco / Monaco
25.05. | 10 | Berlin / D
22.06. | 11 | Bern / Schweiz
13.07. | 12 | New York / USA


 

Track Marrakesch


 

MICHELIN Pilot Sport: Volle Power in der "Perle des Orients"

Spannender Rennsport mitten in Marrakesch: Die FIA Formel E-Meisterschaft gastiert am morgigen Samstag im Herzen von Marokko. Der zweite ePrix der Saison 2018/2019 verspricht packende Rad-an-Rad-Duelle. Michelin unterstützt die rein elektrische Rennserie von Beginn an als exklusiver Reifenpartner. Auf dem anspruchsvollen Stadtkurs profitieren die Piloten erneut von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des neuen, speziell für die Formel E entwickelten Allround-Rennreifen MICHELIN Pilot Sport. Bereits beim Saisonauftakt Mitte Dezember in Saudi-Arabien erntete der 18 Zoll große, profilierte Pneu viel Lob von Teams und Fahrern.

Der Circuit Moulay El Hassan ist mit 2,97 Kilometern der längste und zugleich einer der schnellsten Kurse des gesamten Jahres. Das Layout aus zwölf Kurven und mehreren Geraden hält aus Reifensicht zahlreiche besondere Herausforderungen bereit. Hintergrund: Ein Teil führt über eine permanente, jedoch nur sporadisch genutzte Rennstrecke. Der Rest besteht aus öffentlichen Straßen, auf denen normalerweise der Verkehr unterwegs ist. Wüstensand, der unvermeidlich über den Kurs weht, sorgt zudem für geringe Grip-Verhältnisse.

Bei diesen speziellen Bedingungen spielt der MICHELIN Pilot Sport seine Stärken gekonnt aus. Der eigens für die neuen, deutlich leistungsstärkeren Formel E-Fahrzeuge der zweiten Generation entwickelte Pneu kombiniert die bewährten Tugenden seines Vorgängers mit nochmals niedrigerem Gewicht sowie weiter reduziertem Rollwiderstand. Konkret bedeutet das: Jeder Vorderreifen ist im Vergleich zum Vorgänger zwei Kilogramm leichter, beim Hinterreifen reduzieren sich die ungefederten Massen sogar um 2,5 Kilogramm pro Pneu. Die gesamte Gewichtsersparnis summiert sich somit auf rund neun Kilogramm oder 20 Prozent. Beim Rollwiderstand erzielten die Ingenieure der französischen Premiummarke ebenfalls deutliche Fortschritte, natürlich ohne Abstriche in puncto Performance und Sicherheit. Der neue MICHELIN Pilot Sport trägt damit entscheidend zur größeren Reichweite der Formel E-Elektrorennwagen bei.


Serge Grisin: "In Marokko sind ähnliche Wetterverhältnisse wie in Saudi-Arabien möglich."
"Zur Überraschung aller herrschten beim Saisonauftakt im saudi-arabischen Diriyah kalte Temperaturen und es regnete sogar. Der MICHELIN Pilot Sport kam auch mit diesen Bedingungen perfekt zurecht und bewies einmal mehr seine Vielseitigkeit. Zudem nutzten wir die Gelegenheit, um wertvolle Daten zu sammeln", betont Serge Grisin, Leiter des Formel E-Programms von Michelin. "Hier in Marokko müssen wir zu dieser Jahreszeit mit ganz ähnlichen Witterungsverhältnissen rechnen. Für die Freien Trainingssitzungen am Morgen erwarten wir noch deutlich niedrigere Asphalttemperaturen. Der Circuit Moulay El Hassan ist ein schneller, aber recht enger Kurs mit technisch sehr anspruchsvollen Kurven sowie wechselnden Fahrbahnbelägen. Überholmanöver gestalten sich hier vergleichsweise schwierig. Außerdem sind die Passagen, die über die permanente Rennstrecke führen, häufig sehr staubig - hier finden nur wenige Motorsportveranstaltungen statt. Mit dem MICHELIN Pilot Sport sind die Teams und Fahrer für diese besonderen Herausforderungen bestens gewappnet. In seine Entwicklung floss das komplette Know-how, das wir während der ersten vier Formel E-Saisons gesammelt haben."

MICHELIN Pilot Sport überzeugt als vielseitiger Allrounder: Top-Performance im Trockenen und bei Nässe
Die Formel E rollt auf Pneus im handelsüblichen 18-Zoll-Format und der Dimension 245/40R18 vorne sowie 305/40R18 an der Hinterachse. Das asymmetrische Laufflächenprofil des MICHELIN Pilot Sport erinnert an die Serienreifen der Marke und ermöglicht sowohl bei Nässe als auch auf trockenem Asphalt enorme Traktion. Darüber hinaus erreicht der Pneu schnell sein optimales Temperaturfenster.

Gemäß Reglement dürfen die Teams bei sämtlichen Saisonläufen lediglich eine Reifenspezifikation verwenden - ganz gleich, ob im strömenden Regen oder bei sengender Hitze. Dieser Allrounder muss folglich bei allen Wetter- und Straßenverhältnissen funktionieren. Das Reifenkontingent, das den Piloten pro Rennwochenende zur Verfügung steht, ist ebenfalls stark limitiert. Die Profis erhalten zwei Sätze neuer Reifen von Michelin, also insgesamt acht Pneus. Mit ihnen müssen sie zusätzlich zu den beiden freien Trainingssessions und der Qualifikation auch die sogenannte Super Pole sowie das 45-minütige Rennen bestreiten.

Diese Selbstbeschränkung senkt sowohl die Anzahl der produzierten Reifen als auch den Transportaufwand deutlich - auch hierdurch bringt die Formel E attraktiven Rennsport mit hoher Energieeffizienz und umweltbewusstem Verhalten in Einklang.

ePrix von Marrakesch live im Free-TV
Der TV-Sender Eurosport überträgt auch in dieser Saison alle Formel E-Rennen live im frei empfangbaren Fernsehen. Den ePrix von Marrakesch können Zuschauer zudem im ZDF-Livestream (https://www.zdf.de/sport/) verfolgen. Die beiden Freien Trainings starten um 8:00 respektive 10:15 Uhr deutscher Zeit. Ab 12 Uhr kämpfen die Piloten während des rund einstündigen Qualifyings um die besten Startpositionen für das Rennen, das gegen 16 Uhr Fahrt aufnimmt. Es führt über 45 Minuten plus eine Runde.



Formula E
9.1.2019

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Der Rennkalender 2019:

15.12.2018 | 1 | Diriyya / Saudi-Arabien
12.01.2019 | 2 | Marrakesch / Marokko
26.01. | 3 | Santiago / Chile
16.02. | 4 | Mexiko-Stadt / Mex.
10.03. | 5 | Hongkong
23.03. | 6 | Sanya / China
13.04. | 7 | Rom / Italien
27.04. | 8 | Paris / Frankreich
11.05. | 9 | Monaco / Monaco
25.05. | 10 | Berlin / D
22.06. | 11 | Bern / Schweiz
13.07. | 12 | New York / USA


 

Track Marrakesch


 

Ergebnis Rennen 1 am 15. Dez. 2018

1. [# 28] António Félix da Costa 46:29,377 Min.
2. [# 25] Jean-Éric Vergne +0,462 Sek.
3. [# 64] Jérôme d'Ambrosio +4,033 Sek.

Die Formel E Fahrer



F3
7.12.2018

Logo F3


 

Der Rennkalender 2019:

03.-05. Mai | Hockenheim / D
17.-19. Mai | Zolder / B
07.-09. Juni | Misano / I
05.-07. Juli | Norisring / D
19.-21. Juli | Assen / NL
10.-11. Aug. | Brands Hatch / GB
23.-25. Aug. | Lausitzring / D
13.-15. Sept. | Nürburgring / D
04.-06. Okt. | Hockenheim / D

Formula European Masters: Das Sprungbrett für Motorsport-Talente auf dem Weg in Formel 1

In der kommenden Saison wird das Formula European Masters das Erbe der FIA Formel-3-Europameisterschaft im Rahmenprogramm der DTM antreten. In der Nachwuchs-Rennserie, die bei allen Events der DTM 2019 an den Start geht, werden die aus der FIA Formel-3-Europameisterschaft bekannten Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Die Einschreibung ist seit dem 15. November möglich.

Das Formula European Masters setzt die Tradition weltweit starker Nachwuchs-Rennserien auf der DTM-Plattform fort. Wie schon bei der Formel 3 Euro Serie sowie der FIA Formel-3-Europameisterschaft wird auch das neue Formula European Masters von der Formel 3 Vermarktungs GmbH promotet. Seit 2003 bieten Formel-3-Meisterschaften im Rahmenprogramm der DTM ununterbrochen talentierten Fahrerinnen und Fahrern beste Bedingungen auf ihrem Weg in die Top-Ligen des Motorsports.

In den hochklassigen Starterfeldern der beiden Vorgängerserien legten die größten Talente ihrer Zeit die Grundlagen für ihre späteren Weltkarrieren. Formel-1-Weltmeister wie Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Nico Rosberg wählten den Weg über die Formel 3 Euro Serie, wo sie sich mit Erfolgen für höhere Aufgaben empfahlen. Ab 2013 zog die FIA-Formel-3-Europameisterschaft als Nachfolgerin der Euro Serie weitere große Talente an - unter ihnen die aktuellen Formel-1-Piloten Max Verstappen, Esteban Ocon und Charles Leclerc.

Neben der Formel 1 bietet aber auch die DTM den Talenten aus den Formel-3-Serien eine hervorragende Perspektive. Fahrer wie Marco Wittmann, Paul Di Resta, Jamie Green und Joel Eriksson schafften über die Formel 3 den Sprung zu erfolgreichen DTM-Karrieren.

Weiterhin ein bedeutender Vorteil der Nachwuchs-Rennserie: die umfangreiche Fahrtzeit an den Rennwochenenden. Somit können die Talente im Formula European Masters mit ihren Formel-Fahrzeugen reichlich Kilometer absolvieren und dabei lernen, in Zusammenarbeit mit den professionell aufgestellten Teams das Maximum aus sich und dem Fahrzeug herauszuholen.

"Die F3-Boliden sind hochentwickelt, ausgereift und sicher. Sowohl technisch als auch sportlich hat sich das Reglement seit vielen Jahren bewährt. Die Nachwuchspiloten finden in unserer Premiumserie auf der hochprofessionellen Veranstaltungsplattform der DTM beste Bedingungen vor und können sich vor den Augen bedeutender Marken wie Aston Martin, Audi und BMW zeigen. Das Formula European Masters profitiert dabei sowohl national als auch international von der professionellen Vermarktung sowie hochwertigen TV-Partnern", so Walter Mertes, CEO der Formel 3 Vermarktungs GmbH.



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