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Infos  und  Foto - Berichte  2019   -----   Allgemein



Heinz-Josef Hilger
18.10.2019

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Track NBR GP
GP-Kurs Nürburgring


 

41. ADAC / RGB Saisonfinale auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings (4. bis 6. Oktober 2019)

Die Renngemeinschaft Bergisch Gladbach (RGB) hatte an drei Tagen 12 verschiedene Rennserien aufgeboten. Freitag und Samstag war das Wetter trocken, sonntags kam der angekündigte Regen.

Cup- und Tourenwagen Trophy
FHR 100-Meilen Trophy
Qualifying Youngtimer 2 (Samstag)


RGB
30.9.2019

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Track NBR GP
GP-Kurs Nürburgring


 

Zeitplan

Freitag 4. Okt.
08:00-17:40 Uhr Qualifying & Rennen

Samstag 5. Okt.
08:30-19:55 Uhr Rennen, Qualifying

Sonntag 6. Okt.
08:00-17:05 Uhr Rennen

41. ADAC / RGB Saisonfinale auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings (4. bis 6. Oktober 2019)

Die Renngemeinschaft Bergisch Gladbach e.V. im ADAC hat auch in diesem Jahr ein großes Programm am kommenden Wochenende aufgelegt.

12 Rennserien zu Gast bei der RGB:
  • Cup- und Tourenwagen Trophy
  • Youngtimer Trophy
  • GT Retro Series
  • Tourenwagen Legenden
  • FHR HTGT um die Dunlop Trophy
  • State of Art NK GT & TC ('66 - '81)
  • Dunlop Endurance Cup
  • FHR 100-Meilen Trophy
  • Kampf der Zwerge
  • A Gentle Drivers Trophy
  • Tourenwagen Revival
  • Alfa Romeo Challenge e.V.


Frikadelli Racing Team
24.9.2019

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=== STT am Nürburgring ===

Der nächste Lauf der STT findet am Wochenende 18.-19. Oktober 2019 im Rahmen der »ADAC Westfalen Trophy Nürburgring« auf dem GP-Kurs statt.

Starke Premiere mit dem neuen Ligier JS P3 in Hockenheim

Im Rahmen des American Fan Festivals auf dem Hockenheimring gelang es Frikadelli Racing einen glänzenden Einstand mit dem neuen Ligier JS P3 zu feiern. Nachdem Teamchef Klaus Abbelen beim ersten Lauf zur Spezial-Tourenwagen-Trophy (STT) zunächst den dritten Platz belegen konnte, sicherte er sich mit dem LMP3-Prototypen im Sonntagsrennen den Gesamtsieg. Zusammen mit Alex Müller fuhr 'Frikadelli' zudem auf einen starken zweiten Rang im Endurance Race.

"Wir haben hier in Hockenheim ein richtig tolles Wochenende erlebt. Obwohl wir mit unserem neuen Ligier zuvor leider kein Rollout absolvieren konnten, hat das Fahrzeug seine Feuertaufe mit Bravur bestanden. Ein Gesamtsieg und zwei weitere Podiumsplätze sind eine tolle Ausbeute", freute sich Abbelen nach dem ersten Auftritt mit dem 500 PS starken LMP3-Wagen.

#5

Dabei begann das Wochenende aus Sicht von Frikadelli Racing zunächst noch eher verhalten. So standen nach dem ersten Qualifying die fünfte Startposition innerhalb der STT respektive der 13. Rang im Gesamtfeld für die Mannschaft aus Barweiler zu Buche. Im Rennen kämpfte sich Klaus Abbelen jedoch nach vorne und schaffte mit dem dritten Platz den Sprung auf das STT-Podium. "Leider bin ich in der Anfangsphase von einem Kontrahenten etwas aufgehalten worden. Dadurch war die Lücke auf die beiden führenden Fahrzeuge hinten heraus einfach zu groß. Schade, denn der Gesamtsieg wäre sonst sicherlich greifbar gewesen. Trotzdem ist der dritte Platz ein sehr guter Einstand."

Nur wenige Stunden später durfte sich Frikadelli Racing über den zweiten Podiumsbesuch freuen. Im Endurance Race erzielte Klaus Abbelen gemeinsam mit Alex Müller den zweiten Gesamtrang. "Alex hat einen sehr starken ersten Stint absolviert. Ihm ist es gelungen uns vom dritten Startplatz in Führung zu bringen und einen Vorsprung von ca. 20 Sekunden auf die Konkurrenz herauszufahren", so Abbelen, der nach dem Fahrerwechsel alles gab um die Führung erfolgreich zu verteidigen. Zwei Runden vor Schluss musste er allerdings eine Ginetta G57 mit einem Profipiloten am Steuer ziehen lassen. "Auch wenn es letztlich nicht ganz zum Sieg gereicht hat, war es trotzdem ein tolles und fehlerfreies Rennen von uns. Wir werden nun für den Sonntag noch ein paar Veränderungen am Setup vornehmen, um wirklich das Optimum herauszuholen."

Diese Arbeit sollte sich bereits während des morgendlichen Qualifyings bezahlt machen. So steigerte sich Abbelen auf eine Rundenzeit von 1:24,759 Min. und sicherte sich damit souverän die Pole Position für den zweiten STT Lauf. Im Rennen gelang es ihm an diese starke Performance anzuknüpfen und nach Ablauf der 30-minütigen Distanz den Gesamtsieg einzufahren.

Podium

"Ich muss schon sagen, dass mich der Ligier JS P3 wirklich extrem begeistert hat und unsere Fahrzeugflotte noch einmal deutlich aufwertet. Das Auto bietet unheimlich viel Fahrspaß und kostet im Vergleich zu einem GT3-Modell auch nur die Hälfte. Ich freue mich daher bereits riesig auf die nächsten Einsätze. Wir werden mit dem Fahrzeug noch einmal beim STT Saisonfinale auf dem Nürburgring an den Start gehen und fassen darüber hinaus in Zukunft ein paar Langstreckenrennen ins Auge."



AvD
12.8.2019

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Logo 47. AvD OGP


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Rund 500 historische Rennwagen beim 47. AvD-Oldtimer-Grand-Prix
  • 53.500 Zuschauer erleben aufregenden historischen Sport am Nürburgring
  • Fahrerlager wurde zum einzigartigen Treffpunkt der Automobilgeschichte

 

Diashows:

Rennen 1:
FIA Masters Historic Formula One

Rennen 2:
FIA Lurani Formel Junior

Rennen 3:
FIA Masters Historic Sports Car

Rennen 4:
Revival DRM / 100 Meilen

Rennen 5:
Zweisitzige Rennwagen & GT

Rennen 6:
Hist. GP-Fahrzeuge

Rennen 7:
AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe

Rennen 10:
Tourenwagen Classics

Rennen 11:
Aston Martin Masters Endur. Legends

Stimmungsvolles Festival für Motorsport- und Automobilhistorie vor imposanter Kulisse

Mit einer wahren Armada schöner, rasanter und legendärer Rennwagen begeisterte der AvD-Oldtimer-Grand-Prix an diesem Wochenende (9. bis 11. August) die Zuschauer auf dem Nürburgring. Bei der 47. Auflage des traditionsreichen Festivals boten 20 Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen eine Zeitreise von der Vorkriegsära bis zu den Langstrecken-WM-Boliden der 2010er-Jahre. Höhepunkte waren die Läufe in den drei historischen FIA-Serien für Formel-1-Fahrzeuge der Cosworth-Ära, für Sportwagen der 60er- und 70er-Jahre sowie für Formel-Junior-Fahrzeuge.

Nur 14 Tage nach dem Großen Preis von Deutschland in Hockenheim, bei dem der AvD seit 1926 für die sportliche Ausrichtung zuständig ist, war Deutschlands traditionsreichster Automobilclub damit gemeinsam mit seinen Co-Veranstaltern CHRSN, HMSC und Histomobil auch Gastgeber des Highlights der deutschen historischen Motorsportsaison.

Impressionen

Die 53.500 Zuschauer erlebten in verschiedenen Klassen rund 500 historische Rennwagen, bei denen auch die Sportwagen und GT der 50er-Jahre sowie die Tourenwagen der ehemaligen DTM und DRM gefeiert wurden. Gerade in diesen Klassen gaben sich zahlreiche Stars von einst und jetzt die Ehre, darunter etwa unvergessene DTM-Legenden wie Leopold Prinz von Bayern und Klaus Niedzwiedz, der dreifache Le-Mans-Sieger Marco Werner oder Ex-DTM-Pilot und Porsche-Teamchef Olaf Manthey. Informationen und Storys vom Rennwochenende, alle Ergebnisse und viele Foto-Impressionen gibt es auf der offiziellen Homepage des AvD-Oldtimer-Grand-Prix unter www.avd-ogp.de.

Das stimmungsvolle Wochenende, die beeindruckenden Starterfelder voller historisch wertvoller Fahrzeuge und das überaus positive Feedback der Teilnehmer bestätigten die Veranstalter auch diesmal in ihrer Arbeit. "Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix ist unsere Highlight-Veranstaltung des historischen Motorsports, an der wir das ganze Jahr hart arbeiten", fasst AvD-Präsident Ludwig Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg zusammen. "Uns ist wichtig, den Besuchern ein immer wieder abwechslungsreiches Programm zu bieten - und das seit 47 Jahren. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr mit zwei Rennserien der Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR) wieder neue Akzente setzen konnten."

Beim Geschehen auf der Strecke spielte in diesem Jahr auch das typische Nürburgring-Wetter eine prominente Rolle. Nach wechselhafter Witterung in den Trainings am Freitag entwickelte sich das Wetter am Rennsamstag zunehmend freundlich - und sorgte damit für zusätzliche Würze. Denn auf der feuchten Strecke im Qualifying waren vielfach die leichteren und agileren Rennwagen-Klassiker im Vorteil, während in den Rennen unter trockenen Bedingungen die leistungsstärkeren Boliden ihre Stärken ausspielen konnten. Den Zuschauern boten sich somit spannende Rennläufe mit vielen Positionskämpfen.

Abendrennen

Höhepunkt auch in diesem Jahr: das Abendrennen der Sportwagen aus den 50er-Jahren. Bei diesem Lauf zeigte sich nicht nur die Eifel im Abendrot von ihrer schönsten Seite, sondern die seltenen und legendären zweisitzigen GT und Sportwagen bis 1960/61 im Wortsinn in bestem Licht. Am Ende hatte im Feld mit Bizzarrini, Lister Knobbly, Porsche RSK 917 und anderen Automobillegenden ein Lotus 15 von 1960 die Nase vorne: Der Schweizer Michael Gans gewann den Lauf vor Mark Lewis / Julian Majzub (beide BGR, Lister Chevrolet Knobbly von 1959). "In diesem Moment wird der Spirit dieser Veranstaltung besonders greifbar", kommentiert AvD-Präsident Fürst Löwenstein. "Wenn diese tollen Sportwagen in der Abenddämmerung das Ziel erreichen und mit einem Feuerwerk empfangen werden, ist das ein schöner Abschluss des ersten Renntages und ein besonderes Highlight des ganzen Wochenendes."

Beim sportlichen Höhepunkt des Wochenendes hatte ein 'alter Bekannter' die Nase vorne: Martin Stretton (GBR) gewann im Tyrrell 012 beide Läufe der FIA Masters Historic Formla One Championship. Er hatte mit dem Formel-1-Boliden im Benetton-Design von 1983 bereits im vergangenen Jahr einen ersten und einen zweiten Platz in den beiden Rennen geholt.

Ehemalige DTM-Stars freuen sich über das Revival

So mancher Pilot nutzte am Nürburgring die Gelegenheit, ein Fahrzeug aus der eigenen Vergangenheit zu pilotieren. Besonders bei den Fahrzeugen aus DTM, STW und ITC in der 'Tourenwagen Classics' gaben sich viele Ex-DTM-Piloten die Ehre. Prinz Leopold von Bayern startete - natürlich! - im BMW M3, Klaus Niedzwiedz fuhr beim Revival des legendären Ringshausen-Teams einen Ford Sierra RS500. "Es ist beeindruckend, dass die Resonanz in der breiten Öffentlichkeit so groß ist", zeigt sich der Dortmunder beeindruckt. "Viele Besucher hier kommen aus meiner Generation, aber ich sehe auch viele jüngere Menschen, die sich für diese Autos interessieren. Der große Vorteil hier ist: Man kommt auch mal ganz nah an die Autos heran - ganz anders als in der DTM oder Formel 1 heute. Und diese Nähe schafft Begeisterung."

#315

In einem Opel Omega von 1990 war Volker Strycek dabei. Der heutige AvD-Sportpräsident fuhr diesen einst als Werkspilot im Irmscher-Team in der DTM, setzte den Omega später aber auch in der VLN auf dem Nürburgring ein. "Dieses Auto löst sehr viele Emotionen aus", freute er sich. "Viele Fans kennen es noch von früher." Ihm gefiel auch das 'Klassentreffen' der besonderen Art - etwa mit den Ex-DTM-Piloten Armin Hahne, Kris Nissen oder auch Hubert Haupt: "Es sind viele ehemalige Kollegen hier, von denen man manche seit Jahren nicht gesehen hat. Mit ihnen wieder Rennen zu fahren, macht natürlich viel Spaß." Kein Wunder, dass es da so manchen in den Fingern kribbelt - wie etwa die ehemalige DRM-Amazone Lili Reisenbichler, die an diesem Wochenende als Gast zum Nürburgring kam. "Das hier ist Motorsport pur - reine Emotion", war sie beeindruckt. "Diese Autos fahren noch ohne Servo und Software. Wenn es sich machen ließe, würde ich hier am liebsten selber gerne mal ins Lenkrad greifen."

Auch in anderen Rennen gab es den 'Aha-Effekt', wenn bekannte Piloten im Cockpit saßen: der dreifache Le-Mans-Sieger Marco Werner fuhr etwa einen kleinen Formel-Junior-Lotus ebenso wie einen Acht-Liter-Boliden aus der CanAm. Ex-DTM-Fahrer Harald Becker mischte in einem Arrows A3 im historischen Formel-1-Feld mit und Matthias Kahle, Skoda-Markenbotschafter und siebenfacher deutscher Rallyemeister, trat in der AvD-Tourenwagen und GT-Trophy an. Er fuhr dabei einen kleinen Skoda RS130 - den 'Porsche des Ostens' - und fasste seinen Eindruck so zusammen: "Es ist schon toll, die historischen Rennwagen hier im Fahrerlager oder an der Box zu sehen. Ich finde, dies ist eine der schönsten historischen Oldtimer-Veranstaltungen, weil die Fahrzeuge hier eben auch im Wettbewerb zu erleben sind."

Tolle Auftritte der Veranstaltungspartner - Sonderpreis für Lotus

Porsche-Areal

Mit ihren beeindruckenden Auftritten sorgten auch die Veranstaltungspartner des AvD-Oldtimer-Grand-Prix für zahlreiche Attraktionen. "Ohne das Engagement etwa von Porsche, Alfa Romeo, Volvo, Skoda, Lotus oder dem TÜV Rheinland geht es nicht", ist AvD-Präsident Fürst Löwenstein überzeugt. "Sie helfen uns mit ihrer Präsenz - nicht zuletzt auch dadurch, dass sie hier tolle Fahrzeuge im Fahrerlager und auf der Rennstrecke zeigen. Mit dem AvD-Oldtimer-Grand-Prix bieten wir ihnen zugleich eine exzellente Bühne für ihre eigenen Aktivitäten." Das setzte etwa Porsche Classic auf einem 16.000 qm großen Areal perfekt um: Die Stuttgarter Sportwagenschmiede feierte hier das Jubiläum des 914, demonstrierte ihre Kompetenz in der Versorgung mit Original-Ersatzteilen und begeisterte auch mit 500 Kunden- und Gästefahrzeugen, die die Mercedes-Arena ein gigantisches Porsche-Museum verwandelten. Ulrike Lutz, Leiterin Porsche Classic: "Wir sind seit vielen Jahren beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vor Ort und freuen uns über die Gelegenheit, hier mit unseren aktuellen und vielleicht auch künftigen Kunden in direkten Kontakt zu treten. Das emotionale Umfeld direkt an der Rennstrecke ist ideal, für diesen gegenseitigen Austausch. Denn unsere Mission ist, den Fahrern klassischer Porsche die Original-Ersatzteile zu bieten, die sie zum Erhalt ihrer wunderbaren Fahrzeuge benötigen."

Auch Skoda, Lotus und Volvo zeigten tolle Ausstellungsstücke aus den Werkssammlungen. Dabei nutzte die britische Traditionsmarke die Gelegenheit zum Blick in die Zukunft. Mit dem Lotus Evora GT4 feiert an diesem Wochenende eine neues Einsatzfahrzeug für den Kundensport sein Europa-Debüt, zudem gab es einen Anlass zum Feiern: Angesichts der großen Verdienste um die Automobilentwicklung und vor allem für den erfolgreichen Neustart der Traditions¬marke nach der Übernahme durch die Geely Auto Group überreichte der Automobilclub von Deutschland (AvD) den Lotus-Vertretern am Nürburgring einen Sonderpreis. Für Lotus nahm sie Georg Prisner, Territory Manager Central Europe aus den Händen von AvD-Präsident Ludwig Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg sowie AvD-Generalsekretär Lutz Leif Linden im Beisein zahlreicher Medienvertreter entgegen. "Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix ist fahrende Tradition", sagte Prisner. "Hier am Nürburgring herrscht artgerechte Haltung für Sport- und Rennwagen. Für Lotus genau das richtige Umfeld, schließlich haben wir auf der Rennstrecke angefangen."

Fan-Nähe ist ein zentrales Anliegen

Was viele Zuschauer begeisterte, das freute auch die Aktiven: Die besondere Nähe zwischen Fahrern, Teams und Besuchern, die zu einer besonderen Festival-Atmosphäre beitrug. "Das ist uns besonders wichtig", fasste AvD-Sportpräsident Volker Strycek zusammen. "Diese lockere Atmosphäre ist im ganzen Fahrerlager spürbar. Es ist eine besondere Freude, als Fahrer und Organisator einen Teil dazu beizutragen. Ich hoffe, es gelingt uns damit immer wieder, die Zuschauer aufzuladen und ihnen Lust auf historische Fahrzeuge zu vermitteln". Dazu trug der Automobil-Ingenieur und Rennprofi auch auf anderer Ebene bei: Beim Veranstaltungspartner TÜV Rheinland war Strycek auch in öffentlichen Diskussionsrunden als Experte eingeladen. Er diskutierte dabei mit den Experten des Kompetenzzentrums Oldtimer des TÜV Rheinland über den Erhalt des automobilen Kulturgutes. "Das ist ein ganz spannendes und immer wieder diskutiertes Thema", beschreibt Strycek. "Dabei geht es um Themen wie Echtheit und auch Sicherheit etwa bei Ersatzteilen."

So war neben der Vermittlung von Motorsport-Faszination und -Tradition auch die Information ein Teil dieser Veranstaltung, die damit auf umfassende Weise dem Anspruch gerecht wurde, das hochkarätigste Rennsport-Event im historischen Motorsport in Kontinentaleuropa zu sein.



AvD
2.8.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • AvD-Oldtimer-Grand-Prix zeigt legendäre, schnelle und schöne Sportwagen
  • Extrem gut besetztes Starterfeld mit Sportwagen der 50er-Jahre
  • Zahlreiche faszinierende Prototypen und GTs in weiteren Rennklassen

 

Sportwagen-Historie wird am Nürburgring lebendig

Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix wird in diesem Jahr zum Schaulaufen der legendären Sportwagen. Nachdem die Nennungsfrist abgelaufen ist, stehen nun die Starterfelder für die zwölf unterschiedlichen Rennklassen fest, die vom 9. bis 11. August in 20 Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLP) auf dem Nürburgring zu sehen sind. Neben fantastisch besetzten Tourenwagen- und GT-Feldern und großartigen Formelrennen sind es nicht zuletzt die Sportwagenrennen des Wochenendes, die eine einzigartige Mischung aus Motorsporthistorie und Automobilfaszination bieten. Da sind etwa die bulligen Gruppe-4- und Le-Mans-Fahrzeuge der Jahre 1962 bis 1964 in der FIA Masters Historic Sports Car Championship.
Oder auch die Aufsehen erregenden Sportprototypen und GTs der jüngeren WM- und Le-Mans-Geschichte in Rennen der Aston Martin Masters Endurance Legends, deren Fahrzeuge die Jahre 1995 bis 2012 umfasst. Das Prunkstück aber ist das mit 50 Teilnehmern voll besetzte Rennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61: Kaum eine andere Klasse vereint so Eleganz und Fahrleistungen und steht zudem für eine wichtige Epoche des Automobilbaus. Porsche 904, 718 und 356 kämpfen hier gegen die legendären Modelle von Lister, Maserati, Bizzarini und Co. - nicht nur für Fachleute ist das Rennen ein Genuss.
So bildet das erste Rennen dieser Kategorie am Samstagabend auch den stimmungsvollen Höhepunkt des Wochenendes: Ab 20:30 Uhr geht es 65 Minuten lang in die Dämmerung hinein und nach der Zieldurchfahrt werden die Teilnehmer mit einem Feuerwerk im Hatzenbachbogen empfangen. Wer sich dieses großartige Spektakel nicht entgehen lassen möchte, kann Tickets im Vorverkauf über die Hotline 0180 5 311210 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) erwerben. Links zum Ticketshop und aktuelle News gibt es auf der offiziellen Homepage www.avd-ogp.de.

#93

Zweisitzige Rennwagen und GTs bis 1960/61: Hinter diesem Renntitel verbirgt sich beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix eine echte Schatzkiste bildschöner Modelle. Es sind die Sportwagen und GTs, die in den 50er-Jahren in Le Mans, beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring, der Sportwagen-WM und anderen Langstreckenklassikern antraten. In diesem Jahr ist das Feld extrem stark besetzt und bietet einen repräsentativen Querschnitt durch die Enduranceklassiker der 50er. Da fighten gleich drei Maserati A6GCS mit zwei Porsche RSK 718 oder fünf Lister-Modelle aus den späten 50ern gegeneinander. Da sind zwei der seltenen Bizzarrini unterwegs - und natürlich fehlen auch andere wichtige Fahrzeuge aus dieser Zeit nicht. Der legendäre Mercedes-Benz 300 SL fightet mit dem nicht minder eleganten Ferrari 250 GT in der 'kurzen' Sportversion Berlinetta SWB. Ebenfalls am Start: die frühen Lotus (gegründet 1952) und Lola (1958) oder natürlich der 'Ur'-Porsche 356: Mit diesem ersten Serienmodell begann nicht nur der Aufstieg der Stuttgarter Marke zur Legende unter den Sportwagenbauern, sondern auch die Historie der nach der 'Carrera Panamericana' benannten Carrera-Modelle: Für 50 Fahrzeuge konnten die Veranstalter die Nennung akzeptieren, und mussten dabei sogar schweren Herzens einigen tollen Autos absagen! So dürfte aber das sehenswerteste Feld zustande gekommen sein, dass in diesem 'Klassiker' der Rennen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix in den vergangenen Jahren zu sehen war.

#91

Historische Sportwagen-Faszination pur: Power, Power, Power

Die nahtlose historische Fortsetzung erhält das Starterfeld der 50er-Jahre-Rennwagen durch die FIA Masters Historc Sports Car Championship. Hier sind die Sportwagen und Prototypen der 60er und 70er zu sehen - und auch sie spiegeln wichtige Meilensteine des Motorsports wider. Da mischen unter den Sportwagen etwa die ersten McLaren-Modelle mit, und bei den GTs taucht nun auch der Porsche 911 auf, der in den frühen 60er-Jahren das Erbe der 356er-Modelle antrat. Es sind wahre Kraftpakete, die hier am Werk sind, denn unter ihren formschön geschwungenen Chassis sind Motoren mit bis zu 5,7 Litern Hubraum am Werk. Da allerdings legen die Aston Martin Masters Endurance Legends sogar noch eine Schippe drauf: In den neuesten Sportwagen des Wochenendes sind bis zu sechs Liter große Aggregate verbaut. Hier sind die Boliden zu sehen, die jüngst noch in der Langstrecken-WM der FIA antraten. In puncto Fahrleistungen stellen sie die stärksten Modelle des gesamten Wochenendes dar. Mit ihnen schließt sich aber auch in gewisser Weise - vorläufig! - der Kreis. Denn hier sind etwa die Aston Martin-GTs und Sportwagen der frühen 2000er zu sehen - die Enkel jener Fahrzeuge aus dem Feld der 50er-Jahre-Sportwagen.
So entstehen Streiflichter ganzer Unternehmenshistorien: Dem Lola Mk1 aus diesem Starterfeld der 50er folgen im Feld der FIA Masters Historic Sports Car Championship die Lola T70 und bei den Aston Martin Masters Endurance Legends Lola Aston BDR1-2 (von 2009) oder Lola B12/60 (2012). Die Porsche-Evolution ist ebenso zu finden: mit dem 356 (Abendrennen), 911er (Historic Sports Cars) und dem Porsche 996 GT3, der hier bei den Endurance Legends gegen Modelle wie den Ferrari 458 oder den Aston Martin Vantage antritt.

#31

Zeitreise durch die Motorsportgeschichte

Was für die Sportwagen gilt, das können Besucher am Nürburgring auch in den weiteren Rennen erleben: So geht die Zeitreise etwa zurück zu den Anfängen der Formel 1 (Historic Grand Prix Cars) und reicht bis in die Zeit der legendären Cosworth-Motoren (FIA Masters Historic Formula One Championship). Ein wichtiges Schlaglicht im Monoposto-Sport wirft zudem die FIA Lurani-Trophy für Formel-Junior-Fahrzeuge. Eine bunte Mischung aus GTs und Sportwagen bietet in diesem Jahr auch das Revivalrennen Deutsche Rennsport-Meisterschaft, das gemeinsam mit der FHR-100-Meilen-Trophy an den Start geht. In mehreren stark besetzten Rennen sind auch Tourenwagen und GTs von den Fünfziger- bis in die Achtzigerjahre zu sehen - und die FCD RacingSeries präsentiert über 30 Ferrari-Rennwagen der jüngsten Zeit. Nicht zu vergessen: Die Vorkriegsfahrzeuge, die aus dem Historischen Fahrerlager zu ihren Ausfahrten und Gleichmäßigkeitsprüfungen starten. Auch sonst gibt es jede Menge zu sehen. Im Fahrerlager, zu dem der Eintritt in jedem Ticket bereits enthalten ist, stellen viele Hersteller, Teams und Partner weitere historisch wertvolle Straßen- und Rennwagen aus. Dort gibt es auch Info- und Merchandising-Angebote. Catering wartet unter anderem im Biergarten mit Livemusik auf die Besucher. Die jüngsten Gäste erwartet die Kinderwelt in der Mercedes-Arena gleich neben dem Areal von Porsche Classic. Ein weiterer Beitrag zu Familienfreundlichkeit der Veranstaltung, bei der der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre (in Begleitung eines Erwachsenes) frei ist. Es ist buchstäblich an jeder Ecke etwas los, und Experten kommen genauso auf ihre Kosten wie Familien mit Kindern.



AvD
1.8.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Viele einmalige Klassiker auf der Strecke und im Fahrerlager
  • Traum-Sportwagen Tür an Tür in der Mercedes-Arena
  • Samstagabend: Le-Mans-Fahrzeuge der 50er und Abschlussfeuerwerk

 

Tipps für Fans des AvD-Oldtimer-Grand-Prix

Der Ruf des AvD-Oldtimer-Grand-Prix als eine der ersten Adressen im historischen Motorsport ist nicht nur auf die tollen Starterfelder zurückzuführen. Denn neben den 20 Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen des Wochenendes gibt es auf dem gesamten Gelände sehr viel zu sehen und zu entdecken. So bringen viele Teams und Hersteller nicht nur faszinierende Rennwagen mit in die Eifel, sondern stellen auch besondere Fahrzeuge aus. Hier gibt es Infos aus erster Hand, dort das perfekte Accessoire für den Klassik-Liebhaber oder auch den lang gesuchten Schmöker für das heimische Bücherregal. Da ist es manchmal schon schwer, den Überblick zu behalten. Ein hilfreicher Begleiter ist dabei das Smartphone: Während des Wochenendes informieren die Organisatoren die Besucher über Tipps und Termine, Randgeschichten und Neuigkeiten. Up-to-date bleiben sie über die offizielle Internetseite www.avd-ogp.de oder die Social Media-Kanäle des Events. Und wer alle Infos kompakt auf einen Blick bevorzugt, der kann sich die AvD-OGP-App aufs Handy laden. Sie ist integriert in die Fuelish-App, die in den einschlägigen App-Stores für alle wichtigen Smartphone-Systeme zu haben ist.

#11

Schon vor dem Startschuss zur Veranstaltung können Neugierige einen Blick auf viele Fahrzeuge werfen: Am Donnerstag (8. August) gibt es ab 8:30 Uhr Test- und Einstellfahrten, bei denen viele Teilnehmer ihre historischen Fahrzeuge noch einmal auf Herz und Nieren testen. Ab Freitagvormittag laufen dann auf dem Grand-Prix-Kurs die Trainingssitzungen, und auf der Nordschleife treffen sich Old- und Youngtimer sowie exklusive Sportwagen ab 9:00 Uhr zum Trackday. Rund um die legendäre 'Grüne Hölle' ist der Eintritt übrigens kostenlos. Auf der Nordschleife gibt es überdies auch am Samstag und Sonntag jeweils vormittags viel zu sehen - hier gehen zum Beispiel historische Rallyefahrzeuge und Vorkriegsrennwagen ebenso an den Start wie die Fahrzeuge ausgewählter Markenclubs.

Historisches Fahrerlager wird Schmuckkasten für Raritäten

Eine besondere Rolle spielt das Historische Fahrerlager am Nürburgring. Denn hier im einzigen erhaltenen Originalfahrerlager aus den Pioniertagen des Motorsports sind ganz stilecht auch die passenden Rennwagen zu sehen. Es ist das Feld der Vintage Sports Car Trophy mit ihren Vorkriegsfahrzeugen, die von hier aus zu den Gleichmäßigkeitsprüfungen auf dem Grand-Prix-Kurs sowie zu Ausfahrten auf der Nordschleife und auf den Straßen rund um den Nürburgring starten. Wer in die Boxengaragen hineinschaut, entdeckt nicht nur, wie eng es zu Caracciolas Zeiten zuging. In einer der Garagen steht während des Wochenendes auch eine riesige Polaroid 20x24-Land-Camera, die XXL-Sofortbilder im Format 50 x 60 cm produziert. Im Zelt in der Platzmitte ist die Replik eines Ford T ein Blickfang: Das Fahrzeug, mit dem Juan Manuel Fangio in den 20er-Jahren seine Rennkarriere begann, erinnert an den Dreieckskurs von Nideggen. Eine kleine Ausstellung dokumentiert die Geschichte dieser Vorgängerstrecke des Nürburgrings. Ein besonderes Streiflicht sind außerdem die Rallyefahrzeuge der 60er und 70er, die im alt-ehrwürdigen Boxenkarree untergebracht sind. Sie gehören zur Interessengruppe 'Slowly Sideways', die am Samstag- und Sonntagvormittag auf der Nordschleife unterwegs sein wird: Vom Werks-Trabant bis zum Gruppe-B-Audi quattro von Walter Röhrl reicht die Palette der Fahrzeuge.

Grand-Prix-Fahrerlager: Infos, Autos, Souvenirs

Das Grand-Prix-Fahrerlager gehört für viele Besucher zum Pflichtprogramm - und das nicht nur, weil hier (fast) alle Rennwagen des Wochenendes in Zelten oder Boxen untergebracht sind. Denn darüber hinaus gibt es hier viele Aussteller und Händler, die mit hoch interessanten Angeboten locken. Vom beliebten AvD-OGP-Merchandising über Ersatzteile bis zu Accessoires lässt sich hier einiges entdecken. Auf der Eventfläche in der Hyundai-Kurve gibt es das für Fahrer und Teams reservierte Cateringzelt, und auf dem öffentlich zugänglichen Vorplatz kommt die neue Sportautoshow unter. Hier werden historische Fahrzeuge von ihren Eigentümern ausgestellt und sogar zum Kauf angeboten. Sachkundige Moderatoren erläutern interessierten Besuchern die Fahrzeuge. Besondere Fahrzeuge gibt es auch im Motor-Klassik-Zelt: Die Fachzeitschrift feiert mit einer Abarth-Sonderschau das Jubiläum der italienischen Automobilschmiede. Auch die beliebten Kaffeebecher, Literatur der Motor Presse Stuttgart und natürlich Fachsimpeleien mit Experten gibt es obendrein. Skoda lädt zur Autogrammstunde mit dem siebenfachen deutschen Rallyemeister Matthias Kahle ein, dabei werden auch die teilnehmenden Fahrzeuge aus privater Hand und aus dem Werksmuseum vorgestellt. Prunkstück des Wochenendes ist ein Skoda Laurin & Klement BSC von 1908 - das einzige erhaltene Exemplar des Zweisitzers. Bei den 'Open Door'-Terminen am Wochenende werden die Fahrzeuge sachkundig erläutert. Lotus - am ganzen Wochenende in vielen Starterfeldern mit historischen Rennwagen vertreten - zeigt am Nürburgring auch brandneue Modelle: Die britische Traditionsmarke präsentiert im Zelt von Gotcha Historic Racing ihr erstes vollelektrisches Modell: den Lotus Evija. Dort ebenfalls zu sehen ist der Lotus Evora als GT4-Konzept. Letzterer soll ab dem kommenden Jahr die Lotus-Erfolgsgeschichte auf der Rennstrecke fortschreiben. Volvo bringt ebenfalls besondere historische Fahrzeuge mit: Es sind zwei PV544 im Rallye-Trim, die eigens aus dem Werksmuseum in Göteborg zum Ring kommen. Einer von ihnen ist das Original-Siegerauto der Safari-Rallye 1965. Einen Blick in die Zukunft des Motorsports gewährt auch Audi: Die Ingolstädter zeigen am Ring zum zweiten Mal nach der Premiere beim Goodwood Festival of Speed den R8 LMS, der ab dem kommenden Jahr auf die Rennstrecke geht. Lohnenswert auch der Besuch beim TÜV Rheinland, wo es nicht nur Fachvorträge gibt, sondern auch einen Ausblick auf das Team von Volker Strycek. Sein Team rund um den Original-DTM-Opel Omega ist den Stand integriert. Selbst für Musik ist gesorgt: Auf dem ganzen Veranstaltungsgelände ist die Band 'Speedos' unterwegs, im Grand-Prix-Fahrerlager gibt es außerdem am Sonntag Rock-Klassiker: Ab 11:00 Uhr steht dann die Band 'Trush-Rock-Hits' im Catering- / Biergartenbereich auf der Bühne und unterhält mit klassischen Rocksongs.

Mercedes-Arena: Spaß für die Jüngsten und Traumautos in rauen Mengen

In der Mercedes-Arena sind traditionell die sportlichsten Markenclubs des Wochenendes untergebracht, deren Teilnehmer für eine echte Parade der Traumautos sorgen. Auch diesmal hat Porsche Classic den größten Auftritt: Die Stuttgarter zeigen auf 16.000 Quadratmetern nicht nur über 500 Fahrzeuge, sondern informieren auch ausführlich über die speziellen Angebote für Fahrer klassischer Fahrzeuge. Auch einen runden Geburtstag gibt es zu feiern: Zelebriert wird der Porsche 914, von dem private Sammler ebenso wie das Werksmuseum von Porsche einige Exemplare in die Eifel rollen lassen. Für die kleinsten Besucher gibt es auf dem Gelände außerdem erstmals 'Porsche 4Kids': Spannende Erlebnismodule, wie Renn-Simulator oder XXL-Carrerabahn laden hier zum Mitmachen ein. Deutlich gewachsen ist seit dem vergangenen Jahr der Auftritt des Ferrari Club Deutschland. Schließlich müssen hier inzwischen über 30 Teilnehmer-Rennwagen der FCD Racing Series unterkommen! Beim 'Meet the Cars & Drivers' kann man die automobilen und menschlichen Akteure aus der Nähe kennenlernen - und dabei noch eine weitere Traumautoparade anschauen, denn 20 Ferrari Dino werden sich hier treffen: Sie scharen sich um einen frisch restaurierten Dino, der als Führungsfahrzeug die Rennen der italienischen Sportwagen anführt. Er nahm schon 1971 am legendären Marathon de la Route auf dem Nürburgring teil, wo er von der Ecurie Francorchamps eingesetzt wurde. Aber das sind noch nicht alle fantastischen Sportwagen aus Italien - schließlich trifft sich gleich nebenan der Maserati Club Deutschland. Und auch Alfa Romeo ist traditionell beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vertreten: Zwischen dem Zelt des deutschen Alfaclub und den tollen Rennwagen der Scuderia del Portello gibt es einiges zu entdecken. Darunter einen Alfa Romeo 6, der seinerzeit zum Safetycar umgebaut wurde.



AvD
18.7.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Zahlreiche Ex-DTM-Stars beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Start
  • Aufregende Tourenwagen- und GT-Rennen laden zur Zeitreise ein
  • Auch Formel- und Sportwagen-Rennen mit historischen Schätzen

 

Trackday 2018

Superresonanz: OGP-Track-Day mit neuen Ideen und zahlreichen Highlights
Über eine hervorragende Resonanz freuen sich die Organisatoren des OGP-Trackdays. Der seit 2016 angebotene Nordschleifen-Trackday für Oldtimer, Youngtimer und exklusive Sportwagen hat bereits über 90 Anmeldungen, sodass bereits jetzt sicher ist: Wer sich als Zuschauer am Freitag (9. August) rund um die Nordschleife tummelt, der sieht aufregende Fahrzeuge. Unter den Supersportwagen befinden sich etwa Traumautos, wie die Modelle von Isdera, bei den historischen Fahrzeugen stechen etwa die klassischen Porsche Carrera RS oder auch Alfa Romeo TZ hervor. Zwischen 9:00 und 18:00 Uhr bevölkern sie die Strecke, wobei erstmals keine Startgruppen getrennt wurden, sondern die Teilnehmer jederzeit auf die durchgehend geöffnete Strecke starten können. Informationen für Zuschauer und interessierte Fahrer gibt es unter www.ogp-trackday.de.

Klassentreffen der Tourenwagen-Stars

Die Abgabe der Nennungen für den AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring (9. bis 11. August) läuft auf vollen Touren und täglich flattern derzeit neue, spektakuläre Anmeldungen für die 14 unterschiedlichen Rennklassen bei den Organisatoren ein. Rund 500 historische Rennwagen werden am Nürburgring zu sehen sein - und in vielen sitzen höchst bekannte Stars von einst und jetzt am Volant.
Zum wahren Klassentreffen der DTM-Asse wird der Lauf der Tourenwagen-Classcis, bei dem die Fahrzeuge aus der ehemaligen DTM im Mittelpunkt stehen. Ob BMW M3 oder Mercedes C-Klasse und Evo-190er, ob Ford Sierra oder Audi Quattro: Wenn diese Fahrzeuge auf die Strecke gehen, dann erinnern sich viele an eine goldene DTM-Ära in den 80er- und 90er-Jahren. Faszinierende Rennwagen sind aber nicht nur in diesem Starterfeld zu sehen. Auch die weiteren Tourenwagen- und GT-Läufe - und erst recht die Formel- und Sportwagen-Starterfelder - werden stark besetzt sein.

AvD

Niedzwiedz, Asch und Hahne starten im Ringshausen-Ford
Schon bei den 'normalen' Läufen der Tourenwagen Classics klettern viele bekannte Piloten in die legendären Fahrzeuge. Doch für den Nürburgring zeichnet sich eine besonders rege Beteiligung ab, bei der viele bekannte Piloten von einst mit dabei sind. Hier wollen Legenden wie Harald 'Nippel' Grohs und Kris Nissen, Leopold Prinz von Bayern und Otto Rensing im BMW M3 antreten. Olaf Manthey - am Nürburgring bestens bekannt als Gründer eines der erfolgreichsten Langstreckenteams auf der Nordschleife - geht mit seinem ersten 'Manthey-Porsche' (einem 993 RSR) an den Start.

An die Historie eines der erfolgreichsten Ford-Teams in der DTM erinnern Armin Hahne, Klaus Niedzwiedz und Roland Asch, die in Ford-Modellen antreten: Ringshausen stieg 1984 mit einem Ford Mustang in die Serie ein, ein Jahr später griff Roland Asch hier ins Volant - beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix erinnert er im Mustang-Cockpit an diese frühe Zeit. Hahne und Niedzwiedz dagegen werden im Ford Sierra Cosworth RS 500 an die Turbo-Ära von Ford anknüpfen. 'Niedze' trug seinerzeit als Pilot selbst zur positiven DTM-Bilanz von Ringshausen bei, die in sechs Jahren zehn Siege, acht Pole Positions und sieben schnellste Runden sammelten.

Zu den absoluten 'Hinguckern' im Feld wird aber sicherlich auch der Audi V8 quattro von 1991 gehören, in dem Hubert Haupt Platz nimmt. Er war als junger Pilot Anfang der 90er bereits im Quattro unterwegs, hat seine Rennkarriere aber noch längst nicht beendet: An den Nürburgring hat er ganz frische positive Erinnerungen, holte er im Juni doch hier beim 24-Stunden-Rennen den zweiten Platz.

AvD

Rasante Motorsporthistorie mit Tourenwagen- und GT-Action
Auch die weiteren Tourenwagen- und GT-Klassen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix versprechen das Wiedersehen mit legendären Autos und beste Rennsportunterhaltung. So zeichnet sich für das beliebte Revivalrennen Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) in diesem Jahr ein ganz besonderes Starterfeld ab, denn die DRM-Tourenwagen und GT werden ergänzt durch Teilnehmer der '100-Meilen-Trophy', die GTs und Sportwagen umfasst. So kommt es hier zu einer wahren Parade von Klassikern, zu der etwa das Berliner Mücke-Team mit dem legendären Ford Zakspeed Turbo-Capri im Gruppe-5-Trim beiträgt, den einst Klaus Ludwig bewegte. Heute wird er von Teamgründer Peter Mücke gefahren, während Sohn Stefan - selbst ein erfolgreicher Langstrecken-WM-Pilot - einen Gruppe-2-Ford Capri RS3100 fährt. Sie treten zum Beispiel an gegen den nicht minder bekannten Porsche RS 3.0 des Kölner Teams Porsche Kremer, das bereits in der Historie der von 1972 bis 1985 ausgetragenen DRM eine feste Größe war.
Aus der 100-Meilen-Trophy kommen Rennsportwagen etwa von Lola und McLaren hinzu, aber auch Porsche oder die legendären BMW M1 sind hier (ebenso wie im DRM-Revival) daheim.

Nicht minder spannend wird es im Rennen der AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe zugehen, die die etwas älteren Baujahre umfasst. Eine ganze Horde von Alfa-Romeo GTA und Giulia balgt sich hier um die separat ausgeschriebene Alfa-Romeo-Wertung, der kleine Skoda 130 RS zeigt Rennsporttechnik aus dem Osten, und quer durch alle Klassen fighten Teams um den ebenfalls ausgeschriebenen 'Generations-Cup', in dem Teams gewertet werden, in denen Eltern-Kind-Gespanne sich das Steuer teilen.

Die GTs der 60er-Jahre sind im Rennen der britischen 'Gentlemen Drivers' zu Hause. Hier treten eher großvolumige GTs von der britischen Insel ebenso an, wie italienische Bizzarrini und Ferrari, und selbstverständlich fehlen auch nicht die Porsche 911. Last but not least bahnt sich ein stark besetzter Lauf der 'A Gentle Drivers Trophy' an. 'Flügeltürer'-Mercedes 300 SL, Leichtbau-Lotus und Ur-Porsche 356A fighten hier ebenso um den Sieg, wie Jaguar XK und Ferrari 330 GTO: Ein Gipfeltreffen all jener Modelle, die den GT- und Tourenwagensport für Privatfahrer in den 50er und 60er-Jahren attraktiv machten und zu einem wahren Rennsport-Boom führten. Auch heute sind sie mit ihren klassischen Formen eine echte Augenweide.

AvD

Actionreiche Reise in die Rennsporthistorie
Natürlich bietet das Wochenende beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix noch weitaus mehr als die sehenswerten Tourenwagen- und GT-Läufe. So treten gleich drei historische Rundstrecken-Championate des Motorsport-Weltverbandes FIA an: Es sind die FIA Masters Historic Formula One Championship mit ihren Grand-Prix-Boliden der Cosworth-Ära, die FIA Lurani-Trophy für Formel-Junior-Rennwagen und die spektakulären Sportwagen und Prototypen in der FIA Masters Historic Sports Car Championship.
Letztere finden ihre Fortsetzung im Rennen der Aston Martin Masters Endurance Legends, die den Langstrecken-WM-Boliden der jüngeren Vergangenheit eine motorsportliche Heimat bietet.

Auch die Le-Mans- und Langstreckenhistorie der 50er-Jahre ist präsent - das Rennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 ist ein Höhepunkt im Programm. Denn hier starten zahlreiche seltene, besonders schöne und historisch wertvolle Fahrzeuge. In die Frühzeit der Formel 1 entführen außerdem die Historic Grand-Prix-Cars bis 1965.

Mit der Vintage Sports Car Trophy sind außerdem die Vorkriegsrennwagen im Programm vertreten. Abgerundet wird das Programm durch die FCD RacingSeries für Ferrari-Modelle, in der fast 40 Fahrzeuge am Start stehen.

Das Programm am Nürburgring beginn am Freitag (9. August) mit den ersten Qualifyings und Trainings. Ab Freitagnachmittag werden Rennen ausgetragen. Der Samstag bietet über 13 Stunden Motorsport von 8:15 Uhr bis 21:25 Uhr. Höhepunkt ist das Rennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1960/61 (Start: 20:20 Uhr). Zehn Rennen an einem Stück gibt es dann am Sonntag ab 8:15 Uhr zu sehen - praktisch alle Klassen gehen dann erneut auf die Piste.



Porsche
8.7.2019

Logo Porsche


 

Neu konstruierter 911 RSR soll Weltmeistertitel verteidigen

Porsche setzt im Motorsport weiter auf Saugmotor

Porsche setzt bei der Titelverteidigung in der FIA World Endurance Championship (WEC) auf den brandneuen 911 RSR (Modelljahr 2019). Der Rennwagen nach FIA GTE-Reglement ist eine komplette Neuentwicklung. Das in allen Bereichen verbesserte Fahrzeug aus Weissach löst den erfolgreichen 911 RSR ab, mit dem Porsche 2019 in der FIA WEC die Hersteller- und Fahrerweltmeisterschaft sowie unter anderem die Langstreckenklassiker in Le Mans (Frankreich) und auf den nordamerikanischen IMSA-Rennstrecken Sebring und Road Atlanta ('Petit Le Mans') gewonnen hat.

Porsche 911 RSR

In die Entwicklung des neuen Porsche 911 RSR flossen umfangreiche Erfahrungen aus den äußerst erfolgreichen Renneinsätzen des Vorgängermodells ein. "Seit 2017 hat uns der 911 RSR über 20 Klassensiege in der Weltmeisterschaft sowie in den Langstreckenserien in Nordamerika und Europa ermöglicht. Unsere Aufgabe in der Entwicklung war es, auf ein sehr gutes Auto ein noch besseres folgen zu lassen. Die Ingenieure in Weissach haben diese Vorgabe in allen Bereichen perfekt umgesetzt", sagt Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport.

"Wir ruhen uns niemals auf Lorbeeren aus", erklärt Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter GT Werksmotorsport. "Wir haben alle Werks- und Kundeneinsätze des Porsche 911 RSR umfangreich analysiert. Dabei sind unseren Ingenieuren zahlreiche Bereiche mit Verbesserungspotenzial aufgefallen. Wir haben bei der Entwicklung unseres Autos für die nächste Homologationsperiode von drei Jahren vor allem bei den komplexen Themengebieten wie Fahrbarkeit, Effizienz, Standfestigkeit und Servicefreundlichkeit erhebliche Fortschritte erzielt. 95 Prozent des Autos sind neu. Lediglich Komponenten wie Scheinwerfer, Bremsanlage, Kupplung, Fahrersitz und Teile des Fahrwerks haben wir unverändert vom Vorgänger übernommen. Die bisherigen Tests verliefen ausgezeichnet. Wir freuen uns schon jetzt auf die ersten Renneinsätze in der FIA WEC Saison 2019/2020."

Neuer Boxermotor mit mehr Hubraum
Beim Antrieb bleibt Porsche seiner Linie treu. Auch der jüngste Neunelfer nutzt einen Sechszylinder-Saugmotor. Das vor der Hinterachse verbaute, hocheffiziente Boxeraggregat hat einen Hubraum von 4.194 Kubikzentimetern und leistet - je nach Einstufung - rund 515 PS. Das neue Triebwerk ist der größte Boxermotor, der jemals ab Werk in einem Porsche 911 verbaut ist. Er weist über einen breiteren Drehzahlbereich eine noch bessere Fahrbarkeit auf als das bewährte Vierliter-Aggregat des Vorgängers. Die Kraft wird über ein gewichtsoptimiertes, sequenzielles Sechsgang-Klauengetriebe mit erhöhter Steifigkeit an die Hinterräder übertragen. Der neue Antriebsstrang im Porsche 911 RSR bietet neben erhöhter Effizienz auch verkürzte Schaltzeiten. Die zwei Rohre des Abgassystems enden seitlich vor den Hinterrädern. Die neue Abgasführung spart Gewicht und bringt Vorteile im Bereich der Aerodynamik.

Durch die Verlegung der Endrohre wurde Platz für einen optimierten Diffusor geschaffen. Das auffällige Bauteil am Heck des Porsche 911 RSR erzeugt nun noch mehr Abtrieb. Durch eine Optimierung des Luftflusses an der Front und an den Seiten des neuen Rennfahrzeugs aus Weissach wird die aerodynamische Effizienz und Stabilität deutlich erhöht, zudem wird die Nutzung und Haltbarkeit der Reifen im Rennbetrieb dadurch weiter verbessert.

Arbeit der Fahrer und Mechaniker im Fokus
Fahrbarkeit und Servicefreundlichkeit sind im Langstreckensport entscheidende Faktoren. Porsche hat deshalb bei der Entwicklung des neuen 911 RSR in diesen Bereichen weitere Schwerpunkte gesetzt. Das Cockpit wurde vor dem Hintergrund besserer Bedienbarkeit überarbeitet. Hier floss vor allem das umfangreiche Feedback der Porsche-Piloten ein. Die Karosserie aus kohlefaserverstärktem Kunststoff ist wie schon beim Vorgänger auf schnelle Wechselbarkeit und damit effizientere Bewegungsabläufe im Langstecken-Rennbetrieb ausgelegt.

Um den Fahrern noch mehr Schutz zu bieten, wurden die aktiven und passiven Sicherheitselemente im Porsche 911 RSR überarbeitet. Das bewährte Kollisionswarnsystem gibt den Piloten nun einen noch besseren Überblick, um herannahende Fahrzeuge der Prototypenklassen frühzeitiger zu erkennen. Der optimierte Überrollkäfig, das FIA Side-Impact-Panel zwischen Tür und Käfig sowie ein zusätzlicher Aufprallschutz für die Beine verbessern die passive Sicherheit bei Unfällen. Hinzu kommen die abnehmbare Dachluke und der starr mit der Karosserie verbundene Rennschalensitz, in welchem der Fahrer optimal vom Sechsunkt-Sicherheitsgurt gehalten wird.

Erster Renneinsatz im September 2019
"Wir haben seit 2017 am Konzept des neuen Porsche 911 RSR gearbeitet. Erste Entwürfe entstanden in der CAD-Software. Im August 2018 absolvierte der bisher beste Neunelfer für den Rennsport die ersten Kilometer auf dem werkseigenen Testgelände in Weissach", beschreibt Pascal Zurlinden wichtige Meilensteine der Entwicklung. In den Folgemonaten absolvierte das Werksteam zahlreiche Testfahrten. Am Steuer des neuen 911 RSR wechselten sich die erfahrenen Porsche-Werkspiloten ab. Gleichzeitig wurde im Porsche-Windkanal an der Aerodynamik gefeilt. "Ein weiterer Meilenstein war unser Dauerlauf im März 2019 in Le Castellet, bei dem wir beide Werksteams aus der WEC und der IMSA einbezogen haben. In 30 Stunden haben wir mehr als 6.000 Kilometer ohne technische Probleme abgespult. Fahrer und Ingenieure waren hoch zufrieden. Seit dem 1. Juli ist das Auto für Renneinsätze homologiert", so Zurlinden weiter.

Weltpremiere in Goodwood
Seine Weltpremiere feiert der spektakulärste Neunelfer aller Zeiten am 6. Juli beim Goodwood Festival of Speed (Großbritannien). Auch sein Renndebüt gibt der Porsche 911 RSR auf der britischen Insel - beim Saisonstart der FIA World Endurance Championship (WEC) am 1. September in Silverstone. Zuvor trifft das Fahrzeug des aktuellen Herstellerweltmeisters beim zweitägigen Prolog in Barcelona (Spanien) am 23./24. Juli erstmals auf die Konkurrenz in der GTE-Pro-Klasse der FIA WEC. Das Porsche GT Team wird zwei Werksautos mit den Piloten Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) sowie Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) in die insgesamt acht Rennen der Saison 2019/2020 schicken.
In der IMSA WeatherTech SportsCar Championship erfolgt der Wechsel auf das neueste Modell zur Saison 2020. Auch in Nordamerika werden weiterhin zwei Porsche 911 RSR werksseitig in den Wettbewerb gegen die konkurrierenden Hersteller in der GTLM-Kategorie treten. Für Kundenteams wird das Fahrzeug ab der FIA WEC Saison 2020/2021 verfügbar sein.

Erstmals kommen beim Werks-Rennwagen aus Weissach standardmäßig zwei verschiedene Designs zum Einsatz: Beim Fahrzeug mit der Startnummer 91 dominiert weiterhin das Porsche-typische Weiß. Akzente setzen ein mittig platzierter, roter Streifen, der sich von der Fronthaube über das Dach bis zur Heckschürze zieht, sowie der rote Seitenschweller. Graue Flächen auf der Seite runden das gleichermaßen klare wie dynamische Design ab. Beim 911 RSR mit Startnummer 92 sind grau und weiß vertauscht. Der Heckflügel und die Außenspiegel sind zur besseren Differenzierung für die Fans in Schwarz statt in Weiß gehalten.

Technische Daten Porsche 911 RSR Modelljahr 2019

Konzept
- Einsitziges Rennfahrzeug für die FIA GTE-Kategorie (USA: GTLM)

Gewicht / Maße
Basisgewicht: ca. 1.245 kg | Länge: 4.593 mm (ohne Splitter, Heckflügel, Diffusor) | Breite: 2.042 mm (Vorderachse) / 2.050 mm (Hinterachse) | Radstand: 2.513 mm

Motor
- Wassergekühlter 6-Zylinder-Boxermotor, Anordnung vor der Hinterachse; Hubraum 4.194 ccm, Hub 81,5 mm, Bohrung 104,5 mm; ca. 378 kW (515 PS) je nach Restriktor; 4-Ventil-Technik; Benzindirekteinspritzung; Trockensumpfschmierung; Einmassenschwungrad; Leistungsbegrenzung über Restriktor; E-Gas; seitliche Abgasanlage.

Kraftübertragung
- Sequenzielles 6-Gang Klauengetriebe gewichtoptimiert; 2-Wellen-Längsanordnung mit Kegeltrieb; Schaltbetätigung über elektrische Schaltwalze; Schaltwippen am Lenkrad; Getriebegehäuse aus Magnesium; Lamellensperrdifferenzial mit Visco-Einheit; 3-Scheiben-Kohlefaser-Rennkupplung.

Karosserie
- Gewichtsoptimierte Rohkarosse in Aluminium-Stahl-Verbundbauweise; Aufnahme Bergebalkensystem; abnehmbare Dachluke; FT3-Kraftstofftank im Vorderwagen; eingeschweißter Sicherheitskäfig; Sitz gemäß FIA 8862-2009, starr mit Karosserie verbunden; Sechspunkt-Sicherheitsgurt für den Einsatz mit HANS®; längsverstellbare Pedalerie; Anbauteile aus CfK aerodynamisch optimiert und schnell wechselbar; Heckflügel mit Schwanenhalsanbindung; 4-Stempel-Lufthebeanlage mit Sicherheitsdruckventil; Feuerlöschanlage mit elektronischer Auslöseeinheit; beheizbare Frontscheibe.

Fahrwerk

Vorderachse:
- Doppelquerlenkerachse; 4-Wege-Schwingungsdämpfer; mit Schraubenfedern; beidseitig verstellbarer Schwertstabilisator; Servolenkung mit elektrohydraulischer Druckversorgung.
Hinterachse:
- Doppelquerlenkerachse an integralem Hinterachssubframe; 4-Wege-Schwingungsdämpfer; mit Schraubenfedern; beidseitig verstellbarer Schwertstabilisator; Tripoden-Gelenkwellen.

Bremsen

- Zwei getrennte Bremskreise für Vorder- und Hinterachse, regulierbar über Waagebalkensystem.

Vorderachse:
- Einteilige 6-Kolben-Aluminium-Festsättel mit Schnelltrennkupplung; Stahlbremsscheiben innenbelüftet mit 390 mm Durchmesser; Rennbremsbeläge; optimierte Bremsluftführung.
Hinterachse:
- Einteilige 4-Kolben-Aluminium-Festsättel mit Schnelltrennkupplung; Stahlbremsscheiben innenbelüftet mit 355 mm Durchmesser; Rennbremsbeläge; optimierte Bremsluftführung.

Felgen / Bereifung

Vorderachse:
- Einteilige geschmiedete Leichtmetallfelgen 12,5 J x 18 ET 25 mit Zentralverschluss und radfesten Radmuttern; Michelin Slick 30/68-18.
Hinterachse:
- Einteilige geschmiedete Leichtmetallfelgen 13 J x 18 ET 37 mit Zentralverschluss und radfesten Radmuttern; Michelin Slick 31/71-18.

Elektrik
- Cosworth Central Logger Unit; CfK-Multifunktionslenkrad mit integriertem Display, Schnellverschluss und Schaltwippen; Kollisionswarnsystem; geregelter Generator in Verbindung mit LiFePO4-Batterie; LED-Hauptscheinwerfer; Rückleuchten und Regenlicht in LED-Technik; Startnummernbeleuchtung und Leader Light System; Schwarzlicht im Innenraum; elektrisch verstellbare Außenspiegel mit Memoryfunktion; Reifendruckkontrollsystem (RDK); Trinksystem; Klimaanlage; Schalterblende auf Mittelkonsole mit fluoreszierender Beschriftung.



Toyota
4.7.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Toyota bestätigt Serienfertigung des GT4-Rennwagenst
  • Für Motorsport-Events in aller Welt
  • Entwicklung und Produktion bei der Toyota Motorsport GmbH in Köln

 

Toyota GR Supra GT4 - Technische Daten:

=== Chassis ===

Länge: 4.460 mm
Breite: 1.855 mm
Höhe: 1.250 mm
Karosserie: Stahlkarosserie mit hochfestem Überrollkäfig
Front-Diffuser: Natürlicher Verbundstoff
Heckflügel: Natürlicher Verbundstoff
Kraftstofftank: Motorsportspezifisch mit Schnellbetankungssystem
Fahrersitz: Rennsitz nach FIA-Standard

=== Motor & Getriebe ===

Typ: Reihensechszylinder mit Twin-Scroll-Turbolader
Hubraum: 2.998 ccm
Getriebe: Automatik, Hinterradantrieb
Schmierstoffe: Ravenol
Abgasanlage: Akrapovic

=== Fahrwerk, Lenkung & Bremsen ===

Radaufhängung vorn: McPherson-Federbeine
Radaufhängung hinten: Mehrlenker-Hinterachse
Lenkung: Elektrische Zahnstangenlenkung
Reifen: Pirelli
Räder: Fünfloch 11x18 Zoll


 

Einsatz des GR Supra beim 24h-Rennen 2019

Qualifying:
99. Platz mit 9:38,030 Minuten
Rennen:
3. Platz in der Klasse bei 8 Teiln.
41. Platz im Gesamt
Beste Rundenzeit: 9:14,890 Min.
---
Zum Vergleich:
Mercedes-AMG: 8:52,272 Min.
echter BMW M4 GT4: 9:00,675 Min.


 

Toyota GR Supra GT4 startet 2020

Neue Rennversion für den Kundensport in der GT4-Klasse

Toyota bringt im kommenden Jahr den GR Supra als GT4-Rennversion für den Kundensport auf den Markt. Im Frühjahr hatte das Unternehmen eine Konzeptvariante des Rennwagens auf dem Genfer Automobilsalon enthüllt und der GR Supra nahm am 24-Stunden-Rennen Nürburgring im Juni teil, jetzt ist die Serienfertigung bestätigt. Entwickelt und produziert wird das Fahrzeug bei der Toyota Motorsport GmbH in Köln.

Supra GT4

Aufgrund ihrer bezahlbaren Kosten und des einfachen Zugangs ist die GT4-Rennkategorie bei privaten Kundenteams in aller Welt beliebt. GT4-Fahrzeuge können beispielsweise an der europäischen GT4-Serie, der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, der Super Taikyu Serie in Japan sowie der Michelin Pilot Challenge Serie in den USA teilnehmen. Der GR Supra fährt aktuell bereits in der NASCAR Xfinity Serie in Nordamerika mit und tritt ab 2020 in der Super GT GT500 in Japan an.

Supra GT4 Supra GT4

Für die Arbeit am GR Supra GT4 hat sich Toyota Gazoo Racing mit drei technischen Partnern zusammengetan: Die Entwicklung der Abgasanlage erfolgt gemeinsam mit Akrapovic, die Reifen werden mit Pirelli entwickelt und die Schmierstoffe kommen von Ravenol.

Supra GT4

Details zu den Spezifikationen des GR Supra GT4 sowie zu Preisen, Verkaufsregionen und Markteinführung werden im weiteren Jahresverlauf bekanntgegeben.

#90

Der GR Supra im Einsatz beim ADAC 24-Stunden-Rennen Nürburgring im Juni 2019, allerdings nicht als GT4 (weil höchstwahrscheinlich noch nicht als GT4 homologiert), sondern in der Klasse SP8T (24h-Specials bis 3000 ccm mit Turbolader)



Daimler
27.6.2019

Logo Daimler


 

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Das Wichtigste in Kürze
  • Neuer Mercedes-AMG GT3 führt erfolgreiches GT3-Konzept fort
  • Optimierte Service-/Anwenderfreundlichkeit bei gesenkten Betriebskosten
  • Markteinführung ab Ende 2019 nach intensiver Test- und Erprobungsphase

 

Technische Daten des neuen Mercedes-AMG GT3*:

Motor
AMG 6,3-Liter-V8-Saugmotor (6.208 cm3)

Getriebe
Sequenzielles AMG 6-Gang-Rennsportgetriebe

Elektronik
Motorsport-Elektrik inkl. vielfach einstellbarem ABS und AMG TRACTION CONTROL

Räder/Reifen
AMG Leichtmetallräder, 18", geschmiedet, [VA 325/680-18 / HA 325/705-18]

Bremsen
[VA 390 mm / HA 355 mm], Bremsbalance-Einstellung über Waagebalken

Fahrwerk
Doppelquerlenker VA/HA, Einstellbare Motorsport-Dämpfer in Zug- und Druckstufe, einstellbare Stabilisatoren

Gewicht
< 1.285 kg*

Tankvolumen
120 Liter, Motorsport-Sicherheitstank

Länge
Max. 4.746 mm

Breite
Max. 2.049 mm

Höhe
Max. 1.238 mm

Preis
399.000,- EUR netto (Sprint Spec.)

*FIA-Homologationsgewicht, abhängig von BoP-Einstufung


 

Premiere beim 24h-Rennen Nürburgring: Der neue Mercedes-AMG GT3

Mercedes-AMG baut sein Angebot für Customer Racing Teams weiter aus und stellt den neuen Mercedes-AMG GT3 vor. Das Modell ist eine konsequente Weiterentwicklung des weltweit erfolgreichen Kundensport-Fahrzeugs aus Affalterbach. Neben einer neuen Optik bietet es zahlreiche technische Optimierungen, welche die bei Fahrern und Teams beliebten Eigenschaften des aktuellen GT3 auf ein neues Niveau heben. Zugleich tragen sie dazu bei, die Betriebskosten weiter zu senken und das Motorsport-Engagement der Customer Racing Teams noch effektiver und wirtschaftlicher zu gestalten. Das neue Rennfahrzeug wird im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach einer intensiven Test- und Erprobungsphase wird der neue Mercedes-AMG GT3 ab Ende 2019 an die Teams ausgeliefert und 2020 - zum zehnjährigen Jubiläum von Mercedes-AMG Customer Racing - seine erste Saison bestreiten.

Daimler GT3 2020

Das Konzept von Mercedes-AMG Customer Racing zeichnet sich seit jeher durch spektakuläre und ausgereifte Rennfahrzeuge aus. Schon der SLS AMG GT3, mit dem das Programm 2010 begründet wurde, vereinte spektakuläres Design mit hochkarätiger Rennsport-Technologie. Auch der 2015 vorgestellte Mercedes-AMG GT3 setzte von Beginn an neue Maßstäbe in Sachen Performance, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Handling und Ergonomie. Eigenschaften, die ihn zu einem der bislang erfolgreichsten GT3-Fahrzeuge machten. Mit mehr als 130 verkauften Einheiten gehört der Rennwagen aus Affalterbach darüber hinaus zu den weltweit beliebtesten Produkten im GT3-Segment. Auf Basis des Erfolgsmodells stellt die deutsche Performance- und Sportwagenmarke nun die nächste Evolutionsstufe vor, den neuen Mercedes-AMG GT3. Er steigert die bekannten Vorzüge seines Vorgängers in zahlreichen Bereichen.

Daimler GT3 2020

Höhere Maßstäbe, niedrigere Betriebskosten
Neben der Wettbewerbsfähigkeit zählt die Wirtschaftlichkeit zu den wichtigsten Entscheidungskriterien für Teams. Zu den Zielvorgaben bei der Entwicklung gehörte es daher, die Betriebskosten des Mercedes-AMG GT3 weiter zu senken, um den Teams dadurch noch mehr Planungs- und Kostensicherheit zu geben. Unter anderem wird dies durch eine Erhöhung der Motorlaufzeit erreicht. Revisionen des ohnehin als besonders zuverlässig bekannten AMG 6,3-Liter-V8-Saugmotors sind damit noch seltener notwendig.
Die Integration neu entwickelter Bauteile wirkt sich ebenfalls kosteneffizient aus: Eine optimierte Fahrzeugfront sorgt für eine effektivere Abschirmung des Kühlerbereichs und ein neu entwickelter Integralträger erhöht das Schutzniveau für die Aggregate des Vorderwagens (Motor, Vorderachse, Lenkung etc.). Mit diesen Verbesserungen trägt Mercedes-AMG dazu bei, dass vor allem kleinere Unfälle und Kollisionen künftig geringere - oder im Optimalfall - gar keine Kosten für die Teams nach sich ziehen.

Schneller, einfacher und intuitiver im Service
Im Rennbetrieb ist jeder Handgriff entscheidend. Der neue Mercedes-AMG kann daher mit einer ganzen Reihe an Erleichterungen für Ingenieure und Mechaniker aufwarten. Dazu gehört unter anderem ein schneller einstellbarer Frontsplitter sowie eine Schnelleinstellung für den Heckflügel. Weiteres Potenzial für Zeiteinsparung ergibt sich durch einen neuen Luftfilter mit verbesserter Zugänglichkeit sowie durch die generelle Reduzierung von Schraubverbindungen. Das Arbeiten am Fahrzeug wird dadurch schneller, einfacher und intuitiver. Für ein bis ins Detail perfektes Renn-Setup lässt sich die hintere Spurstange des neuen Mercedes-AMG GT3 feinjustieren.

Als Weltneuheit bei Rennfahrzeugen stellt Mercedes-AMG mit dem neuen GT3 ein System vor, mit dem sich die Laufzeiten von Fahrzeugkomponenten automatisch erfassen und auswerten lassen. Es vereinfacht, beschleunigt und sichert den gesamten Tracking-Prozess. Die Teams müssen die Daten nicht mehr manuell erfassen und protokollieren, sondern haben diese digital und in Echtzeit vorliegen. So lassen sich präzise Aussagen treffen, ob und wann Teile tatsächlich getauscht werden müssen - unnötige Ausgaben durch einen zu frühen Tausch entfallen.

Daimler GT3 2020

Performance-, Handling- und Sicherheitsvorteile
Für den Kampf gegen die Stoppuhr hat Mercedes-AMG seinen neuen GT3 mit weiteren innovativen Features ausgerüstet - etwa mit der optional erhältlichen Drop-Start-Funktion. Sie bewirkt, dass der Motor automatisch startet, sobald das Fahrzeug von der integrierten Lufthebeanlage abgelassen wird. Für den Boxenstopp heißt das: keine Einbußen durch die Reaktionszeit des Fahrers, der Pilot kann sich voll auf das Losfahren konzentrieren.

Zur maximalen Unterstützung des Fahrers wurden auch die Bremsanlage und die Traktionskontrolle weiterentwickelt. Das einstellbare Renn-ABS ist nun noch besser auf die Spezifikationen der aktuellen Reifen-Generation abgestimmt. Die optimierte Traktionskontrolle lässt den neuen Mercedes-AMG GT3 noch feinfühliger, reifenschonender und gleichzeitig mit maximalem Vortrieb, immer an der Schlupfgrenze agieren.

Weiterhin ist der neue GT3, wie sein Vorgänger, mit einem der weitreichendsten Sicherheitskonzepte im GT3-Segement ausgestattet. Unter anderem bieten ein Überrollkäfig aus hochfestem Stahl, ein Aluminium-Spaceframe, eine Carbon-Sitzschale mit integrierter Kopfstütze und eine Rettungsluke im Dach höchste Sicherheit nach dem neuesten FIA-Standard. Für zusätzliche Sicherheit sorgt das sowohl kosten- als auch leistungsoptimierte Lichtkonzept: Die Hauptscheinwerfer des neuen Mercedes-AMG GT3 leuchten die Rennstrecke deutlich besser aus. Auch die optionalen Zusatzscheinwerfer, wie sie vor allem bei 24-Stunden-Rennen eingesetzt werden, bieten eine sichtbar höhere Lichtausbeute.

Im ergonomischen Cockpit wirken sich zahlreiche neue Details positiv auf die Performance des Fahrers aus: vom optimierten Trinksystem über die gummierten Griffe am Lenkrad für einen besseren Halt bis hin zu einer optional erhältlichen Sitz- und Helmbelüftung. Darüber hinaus bleiben die bekannten und von Fahrern beliebten ergonomischen Vorteile des GT3 bestehen: Intuitive und schnell erreichbare Bedienelemente mit zum Fahrer geneigter Mittelkonsole sowie fluoreszierende Beschriftungen zur optimalen Bedienung bei Nacht zählen seit der Einführung zum Standard des Mercedes-AMG GT3.

Design-Evolution mit hoher Wiedererkennbarkeit
Hochmodern, kraftvoll und eigenständig: Der neue Mercedes-AMG GT3 führt die spektakuläre Designsprache seines Vorgängers nahtlos fort. Das Erscheinungsbild ist geprägt von den überarbeiteten Komponenten: Neue Frontschürze, neue Flics, neuer Frontdiffusor und neue Heckschürze identifizieren das Evolutionsmodell dabei aber nicht nur optisch, sondern bieten auch funktionale Vorteile. Die im Windkanal ausgetesteten Veränderungen optimieren sowohl Abtrieb als auch den Luftwiderstand und verbessern so die aerodynamische Rennstrecken-Performance. Zum markanten, eigenständigen Look des Rennfahrzeugs tragen darüber hinaus auch die neuen Scheinwerfer, Zusatzscheinwerfer und Heckleuchten entscheidend bei. Damit entspricht der neue GT3 den unlängst aktualisierten Straßen-Varianten der AMG GT Familie.

Voll ausgereift und wettbewerbsfähig
Wie bei Mercedes-AMG üblich kommt der neue GT3 als voll ausgereiftes und erprobtes Wettbewerbsfahrzeug auf den Markt. Die Auslieferung beginnt Ende 2019, so dass die Customer Racing Teams ab der Saison 2020 mit dem neuen Fahrzeug durchstarten können. Bis zum Launch durchläuft der neue Mercedes-AMG GT3 weiterhin ein intensives Test- und Entwicklungsprogramm. Zur Optimierung von Standfestigkeit und Langstrecken-Performance wird das Fahrzeug dabei unter anderem einen 30-stündigen Dauertest im Renntempo absolvieren. Zur Erprobung unter Rennbedingungen werden Prototypen des neuen Fahrzeugs in der zweiten Hälfte der Motorsportsaison 2019 an ausgesuchten Rennen teilnehmen. Sie werden in Kooperation mit dem Entwicklungspartner HWA AG sowie gegebenenfalls mit der Unterstützung von Partnerteams eingesetzt.

Update-Paket für das aktuelle Modell
Parallel zur Markteinführung des neuen GT3 verlängert Mercedes-AMG auch den Lifecycle des aktuellen Modells durch ein Update-Paket. Mit diesem umfassenden Kit lassen sich bestehende Fahrzeuge auf den optischen und technischen Stand des neuen Mercedes-AMG GT3 umrüsten. Für Fahrzeugkäufe ab Juli 2018 erhalten die Customer Racing Teams dabei Sonderkonditionen auf das Update-Paket.



AvD
6.6.2019

Logo AvD


 

Logo 47. AvD OGP


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Zeitplan für den AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 9. bis 11. August veröffentlicht
  • Volles Programm mit 20 Rennen am Wochenende
  • Historische Fahrzeuge vom Vorkriegsrennwagen bis zu Prototypen und Formel 1

 

Programm 47. AvD-Oldtimer-Grand-Prix
  1. FIA Masters Historic Formula One Championship
  2. FIA Lurani Trophy für Formel-Junior-Fahrzeuge
  3. FIA Masters Historic Sports Car Championship
  4. Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft / FHR 100 Meilen Trophy
  5. Zweisitzige Rennwagen und GT bis 1960/61
  6. Historic Grand Prix Cars bis 1965
  7. AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe
  8. A Gentle Drivers Trophy (AGDT)
  9. Gentlemen Drivers - GT bis 1965
  10. Tourenwagen Classics
  11. Aston Martin Masters Endurance Legends
  12. FCD RacingSeries
  • Vintage Sports Car Trophy und Pre-War-Cars-Treffen
  • Slowly Sideways

Drei Tage historische Motorsport-Action

AvD

Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 9. bis 11. August 2019 steht der Nürburgring drei Tage lang ganz im Zeichen des historischen Motorsports. In 14 Fahrzeugklassen werden Rennen ausgetragen, die Zuschauer erleben auf der Strecke alleine 20 einzelne Rennläufe sowie Gleichmäßigkeitsprüfungen und Paraden. Nachdem der Zeitplan fixiert wurde, können Besucher und Teams nun das Wochenende planen - und sie haben die Qual der Wahl. Denn an allen Veranstaltungstagen jagt ein Highlight das andere. Ob es die Vorkriegsrennwagen aus der Vintage Sports Car Trophy sind oder die Formel-1-Boliden der Cosworth-Ära, ob die Sportwagen und Prototypen der Gruppe-5-Zeit oder die Tourenwagen aus der DTM: Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix verspricht ein Wiedersehen mit legendären Fahrzeugen, mit denen die Erinnerung an großartige Rennen verbunden sind. Und natürlich beweisen sie in den spannenden und actionreichen Rennen auch, dass sie nichts von ihrer Faszination und Performance eingebüßt haben.


AvD

Das Wochenende des AvD-Oldtimer-Grand-Prix ist auch in diesem Jahr ein wahres Fest für Klassik-Fans. Über 30 Stunden Programm gibt es an den drei Veranstaltungstagen auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings. Und wer neugierig auf die Fahrzeuge ist, kann sogar donnerstags bereits einen Blick riskieren, wenn viele Teams die Gelegenheit nutzen, um die historischen Fahrzeuge bei den Test- und Einstellfahrten noch einmal einem Funktionstest zu unterziehen. Am Freitag geht es dann in die Qualifyings und damit um den Kampf um die Startpositionen. Sportlicher Höhepunkt an diesem Tag sind die beiden Wertungsläufe am späten Nachmittag, wenn zunächst die neu ins Programm aufgenommene 'A Gentle Drivers Trophy' ihr erstes Rennen austrägt. Anschließend gehen die Vorkriegsfahrzeuge zu ihrer ersten Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) auf die Strecke. Für sie zählen in der 'Vintage Sports Car Trophy' außer den GLPs auch die Teilnahmen an einer touristischen Ausfahrt und an zwei Ausfahrten auf der Nordschleife (Samstag/Sonntag).

AvD

Höhepunkt: Abendrennen am Samstag
Alleine der Samstag bietet beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix über 13 Stunden Motorsport. Neun Rennen stehen an diesem Tag auf dem Programm, zu denen unter anderem der 90-minütige Endurance-Lauf der Gentlemen Drivers GT bis 1965 zählt. Auch an diesem Tag gibt es den Höhepunkt im sportlichen Programm zum Abschluss: Nach dem Lauf der spektakulären GTs, Sportwagen und Prototypen bei den Aston Martin Masters Endurance Legends gehen die legendären Le-Mans-Fahrzeuge der 50er-Jahre an den Start: Die zweisitzigen Rennwagen und GTs bis 1960/61 fahren ab 20:20 Uhr knapp über eine Stunde lang in die Abenddämmerung hinein und werden nach der Zieldurchfahrt in der Auslaufrunde traditionell mit einem Feuerwerk empfangen. Wer schon einmal Rennen der bildschönen Sportwagen mit seiner Atmosphäre zwischen Langstreckenrennen und historischer Begeisterung erlebt hat, der weiß, dass man sich dieses Rennen keinesfalls entgehen lassen sollte - auch wenn es am Sonntagvormittag gleich mit Vollgas weitergeht. Ab 8:15 Uhr sind zehn Rennen angesetzt, die die ganze Bandbreite des Wochenendprogramms repräsentieren. Längere Rennen absolvieren dabei die AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe sowie die FIA Masters Historic Sports Car Championship. Zwei Highlights bilden dann am Nachmittag den Abschluss des Programms: die DTM-Fahrzeuge der Tourenwagen Classics, die ein 40-minütiges Rennen austragen sowie die Tourenwagen und GT aus der Deutschen Rennsport-Meisterschaft, die in diesem Jahr erstmals mit der FHR 100-Meilen-Trophy (historische GTs) gemeinsame startet und dabei ein großes, actiongeladenes Feld verspricht.


AvD

Histo Tour mit dem Ziel Nürburgring
Wer mit seinem Klassiker sportlich aktiv sein möchte, aber den Renneinsatz scheut, für den bietet der AvD mit der Histo-Tour eine Alternative. Die zweitätigen Sommerrallye führt am 8. und 9. August durch Eifel und Ardennen und bietet neben landschaftlich schönen Routen auch Spaß auf der Rennstrecke. In Spa-Francorchamps sowie auf Grand-Prix-Kurs und Nordschleife des Nürburgrings geht es für die Old- und Youngtimer bis Baujahr 1998 zu Gleichmäßigkeitsprüfungen. Nach dem Start am Mittwochnachmittag (7. August) in Bad Neuenahr steht donnerstags zunächst der Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings auf dem Programm. Freitags wird dann zuerst die 'Ardennen-Achterbahn' in Spa-Francorchamps unter die Räder genommen und nachmittags geht es auf die Nordschleife. Der Mittagsstopp in der Fahrer-Team-Hospitality inmitten des Fahrerlagers und die Siegerehrungsparty in der VIP-Lounge des AvD am Nürburgring bilden dann im Rahmen des AvD-Oldtimer-Grand-Prix den perfekten Abschluss des Events. Da für jeden Teilnehmer das Wochenend-Ticket inklusive ist, bietet sich natürlich eine Verlängerung an. Informationen gibt es unter www.avd-histo-tour.de



Nürburgring Classic
27.5.2019

Logo ADAC Classic


 

Logo ADAC DAMC


 

Auszüge aus den Highlights
  • Motorsport-Meeting mit über 25 Rennen und Sonderläufen
  • Dunlop Historic Endurance Cup (HEC)
  • Youngtimer Trophy
  • Tourenwagen Classics mit ehemaligen DTM und STW-Rennfahrzeugen
  • Vintage-Meeting im historischen Fahrerlager
  • Renntransporter-Treffen in beiden Fahrerlagern
  • Elefanten-Rennen der Vorkriegsfahrer
  • Historische Tourenwagen Trophy (HTGT)
  • CanAm / 100 Meilen Trophy
  • Kampf der Zwerge
  • A Gentle Drivers Trophy (AGDT)

 

Nürburgring Classic (24.-26. Mai 2019)

Über 800 Starter boten Motorsport vom Feinsten --- Das Motorsport-Event für die ganze Familie

TW Classic

Die Nürburgring Classic konnte auch im dritten Jahr ihren Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Über 800 Starter waren im Schatten der Nürburg unterwegs. Ganz egal, ob im Wettbewerbstrimm auf Bestzeitenjagd oder gleichmäßig im liebevoll aufgebauten Oldtimer unterwegs: für viele Fahrer war die Veranstaltung wieder ein Highlight, wenn man sich die teilweise glänzenden Augen der Fahrer und Beifahrer anschaut.

Neun verschiedene Rennserien und viele Sonderläufe, wie bspw. die Vorkriegswagen im Elefantenrennen oder McLaren, Mercedes SLR und SLK-Fahrzeuge begeisterten die zahlreichen Zuschauer, welche zur Traditionsstrecke in die Eifel gekommen waren.

Zu den Eyecatchern des Wochenendes zählten die zahlreichen historischen Renntransporter, welche im Fahrerlager für ein ganz besonderes Flair sorgten. Diese erinnerten genauso an die gute alte Motorsportzeit wie auch die Vorkriegsklassiker im alten Fahrerlager, deren Fahrer in zeitgenössischem Outfit unterwegs waren.

Bis zur letzten Sekunde wurde in den einzelnen Rennen gekämpft und teilweise nur um Sekundenbruchteile voneinander getrennt die Ziellinie gequert! Ganz egal ob bei den Tourenwagen und GTs der FHR, welche am Freitagabend bis zum Einbruch der Dunkelheit fighteten, den Tourenwagen Classics, welche an die gute, alte DTM Zeit erinnerten, oder den über 100 Fahrzeugen der YOUNGTIMER TROPHY. Toller Motorsport mit den Fans auf Augenhöhe!

Zum Abschluss am Sonntag brachten die Fahrzeuge des Canadian-American Challenge Cup, kurz CanAm genannt, noch einmal die Eifel zum Beben. Mit Leistungen jenseits 800 PS aus einem Hubraum von teilweise über 8 Liter sorgten die Sportwagen der späten 60er und frühen 70er Jahre im ADAC Eifelrennen für reichlich Rennaction.

Die Veranstaltung lebt aber auch weiterhin von den Markenclubs, welche die Veranstaltung für eine Ausfahrt nutzen oder die Gelegenheit wahrnehmen, um an den Gleichmäßigkeitsprüfungen auf Grand-Prix-Strecke und Nordschleife teilzunehmen.

TW Classic

Organisationsleiter Henning Meyersrenken zeigte sich mit der dritten Auflage der Nürburgring Classic überaus zufrieden: "Der positive Trend unserer Veranstaltung setzt sich weiter fort. Bei tollen äußerlichen Bedingungen, der Wettergott meinte es gut mit uns, konnten die zahlreichen Zuschauer die Faszination historischer Fahrzeuge erleben. Wir bieten nunmehr der ganzen Familie ein interessantes Programm, wie man auch am leichten Besucherzuwachs im Vergleich zum Vorjahr feststellen kann."

"Mein DANK gilt allen ehrenamtlichen Helfern und Streckenmarshals, ohne deren Arbeit eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre. Ein Erfolg war sicher auch unser Charity-Event zu Gunsten der Aktion »Helft uns Leben e.V.«, zu dem wir auch Frau Bundesministerin Julia Klöckner begrüßen durften. Nicht zuletzt bedanken möchten wir uns bei unseren Kooperationspartnern und Förderern, welche uns jetzt teilweise schon im dritten Jahr unterstützen und es uns so ermöglichen, dieses Event durchführen zu können. Auch im nächsten Jahr heißt es wieder "Gentlemen, start your engines", wenn wir vom 12.-14. Juni 2020 mit einem noch spektakuläreren Programm aufwarten."



Daimler
21.5.2019

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Mercedes-AMG Petronas Motorsport trauert um Niki Lauda

Niki_Lauda

Toto Wolff, Teamchef von Mercedes-AMG Petronas Motorsport, würdigte heute den Aufsichtsratsvorsitzenden des Teams, Niki Lauda, der am Montagabend verstorben ist.

"Im Namen des Teams und von allen bei Mercedes möchte ich Birgit, Nikis Kindern, seiner Familie und seinen Freunden unser tiefstes Beileid aussprechen.

Niki wird immer eine der größten Legenden unseres Sports bleiben. Er verkörperte Heldentum, Menschlichkeit und Aufrichtigkeit auf und abseits der Strecke.

Er hinterlässt eine tiefe Lücke in der Formel 1. Wir haben nicht nur einen Helden verloren, der das wohl eindrucksvollste Comeback aller Zeiten gegeben hat, sondern auch jemanden, der wertvolle Klarheit und Offenheit in die moderne Formel 1 gebracht hat. Wir werden ihn als Stimme der Vernunft sehr vermissen.

Unser Mercedes-Team hat in ihm seinen Leitstern verloren. Als unser Teamkollege war Niki in den vergangenen sechseinhalb Jahren immer brutal ehrlich und ebenso loyal. Es war ein Privileg, ihn zu unserem Team zählen zu dürfen, und es war bewegend zu sehen, wie viel es ihm bedeutete, Teil des Erfolgs dieses Teams zu sein. Immer, wenn er durch die Werke in Brackley oder Brixworth ging oder eine seiner berühmten Motivationsreden hielt, versprühte er eine Energie wie niemand sonst.

Niki, Du bist einfach unersetzbar, es wird niemals wieder jemanden wie Dich geben.

Es war uns eine Ehre, Dich unseren Chairman zu nennen - und mein Privileg, Dich als Freund zu haben."



BMW
12.5.2019

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Alessandro Zanardi: Emotionaler Sieg beim Paracycling-Heim-Weltcup in Italien

A. Zanardi

Seit seinem Auftritt bei den 24 Stunden von Daytona (USA) Ende Januar konzentriert sich BMW Markenbotschafter Alessandro Zanardi (ITA) sportlich wieder ganz auf das Paracycling. Am Wochenende startete er bei seinem Heim-Weltcup, dem UCI Para-Cycling Road World Cup in Corridonia (ITA). Dabei fügte er seiner Sammlung an Siegen einen weiteren hinzu: Am Freitag gewann Zanardi mit deutlichem Vorsprung das Einzelzeitfahren. "In meiner Heimat, auf einer Strecke gesäumt von fantastischen Leuten, die mich über die gesamte Distanz unterstützt haben, auf das Podium zu fahren, und dort neben zwei Jungs zu stehen, die zusammen jünger sind als ich, das ist etwas Besonderes. Ich bin überglücklich", sagte Zanardi danach.

Am Sonntag fuhr er mit der italienischen Nationalmannschaft mit Platz drei in der Teamstaffel erneut auf das Podium.



Nürburgring Classic
8.5.2019

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Auszüge aus den Highlights
  • Motorsport-Meeting mit über 18 Rennen und Sonderläufen
  • Dunlop Historic Endurance Cup (HEC)
  • Youngtimer Trophy
  • Tourenwagen Classics mit ehemaligen DTM und STW-Rennfahrzeugen
  • Vintage-Meeting im historischen Fahrerlager
  • Renntransporter-Treffen in beiden Fahrerlagern
  • Elefanten-Rennen der Vorkriegsfahrer
  • Can Am & Interserie
  • Historische Tourenwagen Trophy (HTGT)
  • 100 Meilen Trophy
  • Kampf der Zwerge

 

Das historische Motorsport-Meeting für Klassiker & Oldtimer (24.-26. Mai 2019)

ADAC

Die Invasion der Minis

Hätten John Cooper und Alec Issigonis das jemals gedacht? Eine große Gruppe großer Minis sind als Ehrengäste in der Nürburgring Classic 2019 am Start. Wie sagte einst ein britischer Motorsport-Journalist: "If the Mini was cool, then the Mini Cooper was cool with knobs on."

"Knobs on..." ...das gilt nach Auffassung der Veranstalter der Nürburgring Classic aber für alle Minis! Ob alt, ob jung, ob Racing, ob klassisch, ob Ex-Min-Challenge ob alter oder neuer Countryman, Clubman, Cooper Works oder softgetunter 'Zivil-Mini'... das Race Event an Deutschlands berühmtester Rennstrecke öffnet ganz weit die Arme und heißt alle Minis willkommen.

Katzentreffen --- Sportlich!

Wenn vom 24. - 26. Mai 2019 der Nürburgring mit dem historischen Motorsport-Meeting »Nürburgring Classic« nach aktuellen Nennlisten schon fast 800 Fahrer und Teams und 25 Rennen und Sonderläufen zu bieten hat, dann kommen ganz besondere Teams jetzt noch dazu.

Jaguar Classic lädt zu sortenreinen Marken-Sonderläufen auf dem Grand Prix Kurs und auf der Nordschleife ein. Mit Jaguar Classic zusammen wollen die Organisatoren der Nürburgring Classic als 'Race Event' ein ganz besonderes Format anbieten: Sonderläufe für straßenzugelassene Fahrzeuge der Marke Jaguar!
Ein eigenes Paddock und die Möglichkeit zum Catering in Vollverpflegung in der Jaguar Lounge locken die Teilnehmer. Markenläufe mit XK, E-Typen, MKI und II und gerne auch den 'Big Saloons' , C-Typen und D-Typen, frühen XJ usw. sind ein Treffpunkt für Katzenbesitzer.

Tourenwagen Classics Rennen

Die hohe Attraktivität der Rennserie 'Tourenwagen Classics' machen die bekannten Fahrzeuge aus den aktiven Jahren der DTM und der Tourenwagen aus. Früher für prominente und bekannte Rennställe und Werksteams am Start, sind die Fahrzeuge heute alle in Sammlerhand und werden aufwändig instand gehalten und 'ready to race'- gepflegt. Und oftmals greifen dann bei den Rennen der Tourenwagen Classics auch wieder die prominenten Helden von damals ins Lenkrad und stürzen sich in die Fights um Positionen.
In keiner historischen Rennserie sonst sind so viele alte Fahrzeug-Fahrer-Kombinationen von damals mit den Rennhelden der guten alten DTM-Zeit zu erleben. Diese Philosophie, die von den heutigen Besitzern der Fahrzeuge mitgelebt wird bürgt damit ganz oft für höchste Authentizität.

Mit dem Allgemeinen Schnauferl Club in die GLP

Wie schon bei verschiedenen Veranstaltungen und Vorkriegs-Meetings am legendären Nürburgring wird der ASC - Allgemeine Schnauferl Club - nun auch bei der Nürburgring Classic eine spannende Rolle spielen: Mit der ASC Open Trophy und der ASC Trophy werden gleich zwei Wertungsläufe in GLPs auf dem Grand Prix Kurs um zwei Pokale ausgerichtet. Das Wichtigste vorab: In den Gleichmäßigkeitsprüfungen auf dem Grand Prix Kurs sind auch Beifahrer in den Vorkriegswagen gerne gesehen. So können immer Teams um die Genauigkeit bei Setzzeiten und Bestätigungszeiten im Wettkampf Einsatz zeigen.

Dunlop Endurance Cup

Das Langstreckenrennen (HEC) wird freitags als Nachtrennen auf dem GP-Kurs gefahren. Für die Zuschauer wird eine Fahrzeugpräsentation auf der Start-Zielgeraden vor dem Rennen (Startaufstellung) durchgeführt. Im Anschluss des Abendrennen wird im Fahrerlager eine entsprechende Siegerehrung stattfinden.



AvD
7.5.2019

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Logo 47. AvD OGP


 

Das Wichtigste in Kürze
  • Noch drei Monate bis zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 9. bis 11. August
  • Rennprogramm und viele weitere Details machen Lust auf das Klassik-Wochenende
  • Deutsche, italienische und englische Sportlegenden im Fahrerlager

 

Programm 47. AvD-Oldtimer-Grand-Prix
  1. FIA Masters Historic Formula One Championship
  2. FIA Lurani Trophy für Formel-Junior-Fahrzeuge
  3. FIA Masters Historic Sports Car Championship
  4. Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft / FHR 100 Meilen Trophy
  5. Zweisitzige Rennwagen und GT bis 1960/61
  6. Historic Grand Prix Cars bis 1965
  7. AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe
  8. A Gentle Drivers Trophy (AGDT)
  9. Gentlemen Drivers - GT bis 1965
  10. Tourenwagen Classics
  11. Aston Martin Masters Endurance Legends
  12. FCD RacingSeries
  • Vintage Sports Car Trophy und Pre-War-Cars-Treffen
  • Slowly Sideways

Legenden der Automobilgeschichte am Nürburgring

AvD

Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 9. bis 11. August 2019 wird nicht nur auf der Rennstrecke ein beeindruckendes Treffen von Traumautos. Auch im Fahrerlager erwartet die Besucher in diesem Jahr Automobilfaszination pur. Denn drei Monate vor dem Event steht nicht nur das Rennprogramm fest. Viele namhafte Marken, Partner und Teams haben ihre Teilnahme inzwischen bestätigt und versprechen ein Feuerwerk automobiler Schätze. Legendäre GTs von Porsche und Ferrari, faszinierende Sportwagen von Lotus und Isdera, historische Schätze von Skoda und vieles mehr gibt es im Fahrerlager zu sehen. Denn im Paddock sind neben den Rennwagen der zwölf Rennen und Rennserien auch viele Marken und Partner mit ihren historischen Schaustücken zu sehen. Auch wenn noch längst nicht alle Details fixiert sind, steht doch fest, dass sich der Weg von der Tribüne hierher lohnt.


AvD

Die Liste der Marken, die beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vertreten sein werden, ist auch in diesem Jahr beeindruckend. Die Art der Präsenz ist dabei höchst unterschiedlich. So wird Porsche Classic das 50. Jubiläum des 914 im beeindruckenden Areal in der Mercedes-Arena feiern: 16.000 qm sind für den größten Einzelauftritt bei der Veranstaltung reserviert und bieten natürlich Platz für zahlreiche Sammler- und Liebhaberstücke. Nebenan repräsentiert der Ferrari Club Deutschland die italienische Sportwagen-Ikone. Auch hier wird die Größe der Präsentation im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Grund ist nicht zuletzt die clubeigene FCD RacingSeries, die beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix erneut zum Rennprogramm gehört. "Wir erwarten über 30 Fahrzeuge für das Rennwochenende", berichtet Clubpräsident Walter Ben Dörrenberg, der außerdem ein besonderes Bonbon für die Fans der legendären Marke verspricht: "Das Feld wird von einem besonderen Startfahrzeug in die erste Runde geführt - einem frisch restaurierten Dino Ferrari, der am Nürburgring erstmals wieder eingesetzt werden wird."

Grund genug, dass auf dem Club-Areal nicht nur die historischen und modernen Rennwagen der FCD RacingSeries, sondern auch einmalige Schaustücke von Dino-Sammlern sowie zahlreiche weitere Ferrari-Modelle zu Gast sein werden. Ebenfalls in der Mercedes-Arena präsentiert sich Alfa Romeo. In den vergangenen Jahren zog die tolle Mischung aus Rennwagen der Tourenwagen- und GT-Klassen beim Rennwochenende mit Liebhaberstücken von Sammlern die Besucher an. Eine andere Italo-Legende zeigt Medienpartner Motor Klassik in diesem Jahr am Ring: Das große Motor-Klassik-Zelt ist nicht nur Treffpunkt der Leser und Oldtimer-Experten. Hier gibt es auch wieder eine Fahrzeugausstellung, die sich in diesem Jahr dem 70. Geburtstag von Abarth widmet. Und auch die Freunde englischer Sportwagenlegenden kommen auf ihre Kosten: Lotus wird ebenfalls wieder beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vertreten sein.

AvD

Historisches aus Schweden und Tschechien: Volvo und Skoda sind dabei!
Ein besonderes Markentreffen plant auch Skoda beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Die tschechische Marke feiert den 60. Geburtstag des Modells Octavia, bringt aber auch andere Fahrzeuge aus der Unternehmenshistorie mit. Wie in den vergangenen Jahren werden zahlreiche Sammler mit ihren Schmuckstücken zum Nürburgring kommen und für einen bunten Mix von Fahrzeugen sorgen, dessen 'Sahnehäubchen' dann die werkseigene Sammlung beisteuert: Auch museale Einzelstücke sind am Nürburgring dabei. Einen frisch überarbeiteten Auftritt wird außerdem Volvo am Nürburgring feiern. Die schwedische Marke wird ein brandneues Modul einsetzen, das ein ganz neues Konzept für die Präsentation der historischen und aktuellen Fahrzeuge umsetzt.


AvD

Auch die Rennteams kündigen legendäre Fahrzeuge an
Natürlich gibt es im Fahrerlager aber vor allem eines zu sehen: historisches Racing! So gibt es die Formel-1-Boliden der Cosworth-Ära und die Sportwagen der FIA Masters Historic Sports Car Championship in den Boxen zu entdecken. Die Teilnehmer anderer Rennen teilen sich große Team- und Werkstattzelte, die erahnen lassen, wie es früher im Fahrerlager zuging. So etwa im Zelt der FIA Lurani Trophy für Formel-Junior-Fahrzeuge oder bei den DTM-Fahrzeugen der Tourenwagen Classics. Natürlich haben auch viele Teams ihre Zelte hier aufgeschlagen. So bringt Kremer Racing - seit Jahren eine feste Größe beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix - wieder seine legendären Porsche zum Nürburgring und setzt im DRM-Revival einen 935 K3 im Jägermeister-Design sowie einen 911 RS (Östol-Design) ein. Sie werden sicherlich nicht die letzten Fahrzeuglegenden sein, die beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2019 zu sehen sind.



Mercedes-AMG
13.4.2019

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Starkes Fahreraufgebot von Mercedes-AMG Motorsport für internationale Einsätze

Insgesamt 18 Fahrer im Einsatz für Mercedes-AMG Motorsport. Amtierende Champions von Blancpain GT Challenge über IGTC bis DTM. Schnelle Neuzugänge verstärken den erfahrenen Pilotenkader.

Das Customer Racing Programm von Mercedes-AMG wartet auch 2019 mit einem extrem starken Fahrerkader auf. Insgesamt 18 hochkarätige Piloten unterstützen die internationalen Kunden- und Performance-Teams bei definierten Renneinsätzen. Zum Kreis der Werksfahrer gehören dabei junge Talente ebenso, wie einige der bekanntesten Namen im Motorsport, die mit ihrer Erfahrung, ihrem Können und ihren Erfolgen zugleich auch weltweite Repräsentanten der Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach sind. Gemeinsam mit den Teams hat Mercedes-AMG für alle Piloten erfolgversprechende Programme für die diesjährige Saison zusammengestellt.

Beim offiziellen Fahrer Kick-off hat Mercedes-AMG Customer Racing Ende März seine Piloten in Affalterbach versammelt und auf die GT-Saison 2019 eingeschworen. Der aktuelle Kader umfasst 18 Motorsport-Persönlichkeiten, die im vergangenen Jahr 13 Meistertitel einfahren und zu neun großen Langstrecken-Siegen beitragen konnten.

Die Piloten, die 2019 bei Mercedes-AMG Motorsport exklusiv unter Vertrag stehen, sind: Maximilian Buhk (GER), Yelmer Buurman (NED), Adam Christodoulou (GBR), Maximilian Götz, Maro Engel (beide GER), Raffaele Marciello (ITA), Christian Hohenadel, Thomas Jäger, Jan Seyffarth und Neuzugang Luca Stolz (alle GER), der mit seinen 23 Jahren zu den Youngstern im Aufgebot gehört. Seinen sportlichen Durchbruch erlebte Stolz vergangene Saison beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, das er mit BLACK FALCON auf den dritten Gesamtplatz beendete. Darüber hinaus holte er sich 2018 die Fahrer- und Teamwertung (GTD-Klasse) im Endurance Cup der IMSA WeatherTech SportsCar Championship sowie den Fahrer- und Teamtitel im Blancpain GT Series Endurance Cup. In dieser Saison greift Stolz unter anderem in der Intercontinental GT Challenge (IGTC) an.

Mit IGTC, Blancpain GT Series Endurance Cup, Blancpain GT World Challenge Europe und dem 24-Stunden-Rennen Nürburgring bestreitet der amtierende Blancpain GT Champion Raffaele Marciello das umfangreichste Programm der Mercedes-AMG Piloten. In der IGTC, die 2019 zu den Schwerpunkten des Herstellers aus Affalterbach gehört, starten neben Marciello und Stolz noch Buhk, Buurman, Christodoulou, Götz, Engel und Jäger. Nach zwei bereits absolvierten Saisonläufen (Bathurst 12 Hour, California 8 Hours) liegt das Trio Buhk, Götz und Marciello gemeinsam an der Spitze der Fahrerwertung und Mercedes-AMG führt aktuell die Herstellerwertung der interkontinentalen Langstreckenserie an. In der IMSA WeatherTech Sportscar Championship werden Buhk und Hohenadel die nordamerikanischen Customer Racing Teams unterstützen. Und im ADAC GT Masters tritt Maximilian Götz an, um unter anderem den Teamtitel des MANN-FILTER Team HTP zu verteidigen.

Der Kreis der Marken-exklusiven Fahrer wird ergänzt durch weitere Profis, die im Auftrag von Mercedes-AMG bei bestimmten Highlight-Rennen und -Serien starten. Dazu gehört unter anderem Tristan Vautier (FRA), der im Mercedes-AMG GT3 seinen IGTC-Fahrertitel verteidigen möchte. Mit Fokus auf das Nordschleifen-Programm (VLN, 24-Stunden-Rennen) verstärken folgende Piloten den Kader: Lance David Arnold (GER), Dominik Baumann (AUT), Dirk Müller (GER), Renger van der Zande (NED) und - als Neuzugang - Gabriele Piana (ITA), der unter anderem 2018 an der Seite von Buurman das 24-Stunden-Rennen in Dubai gewinnen konnte. Das 24-Stunden-Rennen Nürburgring steht auf der Agenda des gesamten Fahrerkaders.

Hochkarätig ist auch das ergänzende Engagement von Gary Paffett (GBR): Der amtierende DTM-Champion und aktuelle Formel-E-Pilot des Teams HWA Racelab, tritt in der laufenden Saison für Mercedes-AMG bei den Langstreckenrennen der IGTC an. Bei einem anderen Saisonhighlight, dem FIA GT World Cup 2019, ist geplant, dass neben Maro Engel und Raffaele Marciello der mehrfache Macau-Sieger Edoardo Mortara (ITA) am Steuer eines Mercedes-AMG GT3 Platz nehmen wird. Zum erweiterten Fahrerkader von Mercedes-AMG Customer Racing gehören Bernd Schneider (GER) und Karl Wendlinger (AUT), die als Markenbotschafter tätig sind.

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing: "Wir haben erneut einen sehr starken Fahrerkader, mit dem wir unsere Teams auf der ganzen Welt optimal unterstützen können. Unser Ziel ist es, das vergangene Jahr - unsere bislang erfolgreichste Saison - noch zu übertreffen. Und ich bin überzeugt, dass uns das mit diesen Piloten und den hochmotivierten Teams auch gelingen kann. Der Spirit, den ich beim gemeinsamen Fahrer Kick-off in Affalterbach erleben durfte, war auf jeden Fall großartig. Alle wissen, worum es geht, und freuen sich auf die anstehenden Aufgaben. Die ersten Erfolge haben sich auch schon eingestellt: Unsere zweifache Führung in der Intercontinental GT Challenge ist auf jeden Fall ein sehr guter Einstand."

Fahrer24H
NÜRBURGRING
IGTCBLANCPAIN
GT ENDURANCE
SERIES
FIA
GT WORLD
CUP
IMSA
(NAEC)
ADAC
GT
MASTERS
LANCE DAVID ARNOLD (GER)24H NÜRBURGRING
DOMINIK BAUMANN (AUT)24H NÜRBURGRING
MAXIMILIAN BUHK (GER)24H NÜRBURGRINGIGTCIMSA (NAEC)
YELMER BUURMAN (NED)24H NÜRBURGRINGIGTCBLANCPAIN GT SERIES ENDURANCE CUP
ADAM CHRISTODOULOU (GBR)24H NÜRBURGRINGIGTC
MARO ENGEL (GER)24H NÜRBURGRING IGTCBLANCPAIN
GT ENDURANCE SERIES
FIA GT WORLD CUP
MAXIMILIAN GÖTZ (GER)24H NÜRBURGRING IGTCADAC GT MASTERS
CHRISTIAN HOHENADEL (GER)24H NÜRBURGRING, IMSA
THOMAS JÄGER (GER)24H NÜRBURGRINGIGTC
RAFFAELE MARCIELLO (ITA)24H NÜRBURGRINGIGTCBLANCPAIN GT SERIES ENDRUANCE CUP, BLANCPAIN GT WORLD CHALLENGE EUROPEFIA GT WORLD CUP
EDOARDO MORTARA (ITA)FIA GT WORLD CUP
DIRK MÜLLER (GER)24H NÜRBURGRING
GARY PAFFETT (GBR)24H NÜRBURGRINGIGTC
GABRIELE PIANA (ITA)24H NÜRBURGRING
JAN SEYFFARTH (GER)24H NÜRBURGRING
LUCA STOLZ (GER)24H NÜRBURGRINGIGTCBLANCPAIN GT SERIES ENDURANCE CUP
TRISTAN VAUTIER (FRA)24H NÜRBURGRINGIGTC
RENGER VAN DER ZANDE (NED)24H NÜRBURGRING

Lance David Arnold | Dominik Baumann | Maximilian Buhk | Yelmer Buurman | Adam Christodoulou | Maro Engel | Maximilian Götz | Christian Hohenadel | Thomas Jäger

Raffaele Marciello | Edoardo Mortara | Dirk Müller | Gary Paffet | Gabriele Piana | Jan Seyffarth | Luca Stolz | Tristan Vautier | Renger van der Zande



AvD
22.3.2019

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Das Wichtigste in Kürze
  • Randvoller Zeitplan beim Klassiker-Festival auf dem Nürburgring
  • Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR) bringt zwei spannende Rennserien
  • Superangebot auf der Techno Classica: Zwei Tickets zum Preis von einem

 

Programm 47. AvD-Oldtimer-Grand-Prix
  1. FIA Masters Historic Formula One Championship
  2. FIA Lurani Trophy für Formel-Junior-Fahrzeuge
  3. FIA Masters Historic Sports Car Championship
  4. Revival Deutsche Rennsport-Meisterschaft / FHR 100 Meilen Trophy
  5. Zweisitzige Rennwagen und GT bis 1960/61
  6. Historic Grand Prix Cars bis 1965
  7. AvD-Tourenwagen- und GT-Trophäe
  8. A Gentle Drivers Trophy (AGDT)
  9. Gentlemen Drivers - GT bis 1965
  10. Tourenwagen Classics
  11. Aston Martin Masters Endurance Legends
  12. FCD RacingSeries
  • Vintage Sports Car Trophy und Pre-War-Cars-Treffen
  • Slowly Sideways

AvD-Oldtimer-Grand-Prix mit noch mehr Programm (9. bis 11. August 2019)

Das Programm für den AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2019 steht fest und verspricht vom 9. bis 11. August noch mehr Action, noch mehr faszinierende Fahrzeuge und einen noch volleren Zeitplan. Dabei bleiben die Höhepunkte der vergangenen Jahre erhalten: Die FIA-Meisterschaften für historische Formel-1-Fahrzeuge und historische Sportwagen sind am Start, und auch die Le-Mans-Legenden der 50er-Jahre sowie die Tourenwagen der DTM-Historie gehören wieder zum Programm.

Neu hinzugekommen sind mit der 'A Gentle Drivers Trophy' und der 'FHR 100-Meilen-Trophy' zwei Serien der Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR). Das ursprünglich geplante Revival des AvD-Historic-Marathon wurde auf das Jahr 2020 verschoben. Alle Informationen zum Programm und zur ganzen Veranstaltung erhalten Interessenten aus erster Hand bei der Techno Classica in Essen (10. bis 14. April). Dort ist der Stand des AvD-Oldtimer-Grand-Prix in der Galeria (Stand Nr. GA-105) zu finden.

Ein besonderes Highlight ist der Messerabatt beim Ticketkauf: Für den Preis einer Wochenendkarte (65 Euro) erhalten Besucher in Essen zwei Tickets (gültig Freitag bis Sonntag). Auch wer nicht zur Klassikermesse kommen kann, bleibt in Sachen AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem letzten Stand: Aktuelle Infos gibt es unter www.avd-ogp.de im Internet. Dort gibt es auch Informationen zur AvD-OGP-Event-App für das Smartphone. Sie ist in der 'Fuelish'-App enthalten, die kostenlos über den Google-Play-Store oder den Apple-App-Store geladen werden kann.

Neue Kooperation: FHR-Serien starten beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix
Am Programm des AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2019 wurde über die Wintermonate noch einmal Feintuning betrieben. Fest steht, dass die britischen 'Masters Series' mit attraktiven Rennserien vertreten sind, die hier ihre einzigen Läufe in Deutschland absolvieren. Neben den Formel-1-Boliden der Cosworth-Ära sind es vor allem die Sportwagen der 60er und frühen 70er, die die Fans auf die Tribüne locken.

Auch die Langstrecken-WM-Boliden der jüngeren Vergangenheit, die im vergangenen Jahr erstmals am Ring zu Gast waren, sind im Rahmen der 'Aston Martin Masters Endurance Legends' wieder am Start. Neu im Programm sind zwei Starterfelder, die unter dem Dach der FHR angesiedelt sind. Zwei eigenständige Rennläufe wird die FHR-Serie 'A Gentle Drivers Trophy' absolvieren, die bildschöne Tourenwagen, GTs und zweisitzige Rennsportwagen der Jahre 1947 bis 1965 nach Anhang K zeigt. Integriert in das Starterfeld des Revivallaufs Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) geht außerdem die 100-Meilen-Trophy der FHR an den Start, die mit ihren BMW M1 und 2002, diversen V8-Boliden und Porsche-Modellen sowie offenen Sportwagen eine gute Ergänzung des Starterfeldes darstellt.

Nordschleifen-Action am Freitag beim AvD-OGP-Trackday
Um ein Jahr verschoben wurde hingegen das geplante Revival des AvD-Historic-Marathon auf der Nordschleife. Hier lagen bis zum Stichtag nicht genügend Vorab-Nennungen vor, sodass die Durchführung für die Veranstalter ein unkalkulierbares finanzielles Risiko dargestellt hätte, das letztlich auf alle Starter beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix hätte umgelegt werden müssen. Stattdessen entschieden sich die Organisatoren, die Wiederauflage des historischen Langstreckenrennens auf der Nordschleife auf das Jahr 2020 zu verschieben. Dann soll der Marathon nach derzeitigem Stand der Planungen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix gemeinsam mit der FHR veranstaltet werden, sodass ein breites Spektrum historischer Fahrzeuge eingeladen werden kann und gleichzeitig Terminkollisionen mit wichtigen historischen Serien vermieden werden.
Dennoch müssen Besucher beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix nicht auf Nordschleifen-Action verzichten. Beim AvD-OGP-Trackday treffen sich auf der legendären Eifelstrecke Oldtimer, Youngtimer und exklusive Sportwagen zum Fahrevent, während nebenan auf dem Grand-Prix-Kurs die Trainingssitzungen zu den über 20 Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen des Wochenendes stattfinden.

Clubtreffen, Paraden, Test- und Einstellfahrten: Jede Menge los rund um den Ring
Auch abseits des reinen Rennprogramms ist beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2019 jede Menge los. Bereits am Donnerstag vor dem Event bieten die Organisatoren den Teilnehmern die Möglichkeit, bei den Test- und Einstellfahrten das historische Fahrzeug noch einmal auf Herz und Nieren zu testen und abzustimmen. Auf der Techno Classica in Essen gibt es außerdem den Info-Flyer für das große Markenclubtreffen am Nürburgring: Während des Wochenendes können sich interessierte Clubs im reservierten Parkplatzareal treffen und die Festival-Atmosphäre beim riesigen Oldtimer-Event genießen.
Anmeldungen sind über die Info- und Anmelde-Adresse markenclubtreffen@nuerburgring.de bis 30. Juni 2019 möglich.

Die sehenswerten Clubfahrzeuge auf den Parkplätzen rund um den Ring sind ebenso ein Besuchermagnet, wie die Ausstellungsstücke im Fahrerlager: Hier sind namhafte Hersteller wie Porsche, Skoda, Volvo und Lotus ebenso vertreten, wie die Rennteams. In zwei Paraden präsentieren Skoda und die Fachzeitschrift Motor Klassik überdies auch Straßenfahrzeuge auf dem Grand-Prix-Kurs.



Christopher Brück
21.3.2019

Logo Chris Brück


 

Christopher Brück kehrt zu GetSpeed Performance zurück

Nachdem Christopher Brück im vergangenen Jahr für Konrad Motorsport auf der Nürburgring Nordschleife aktiv war, wird ihm in der Motorsportsaison 2019 ein neues Engagement zu Teil. So wechselt der 34-jährige Kölner zum Team von GetSpeed Performance und wird mit dem Mercedes-AMG GT3 einige Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das legendäre 24h Rennen auf dem Nürburgring bestreiten.

#24

"Ich freue mich wirklich riesig darüber, dass sich kurz vor der neuen Saison diese Möglichkeit für mich eröffnet hat. Mit dem Team von GetSpeed Performance habe ich bereits in der Saison 2017 sehr erfolgreich zusammengearbeitet. Meine Rückkehr zur Mannschaft von Adam Osieka fühlt sich daher unheimlich gut an. Ich bin äußerst zuversichtlich, dass wir auch mit dem neuen Mercedes-AMG GT3 einiges erreichen können", erklärt Brück, der 2017 gemeinsam mit GetSpeed Performance die SP7-Meisterschaft der VLN Langstreckenmeisterschaft gewinnen konnte. Damals teilte er sich das Cockpit eines Porsche 911 GT3 Cup mit Frank Kräling und Marc Gindorf.

In der Saison 2019 wird der Kölner nun gemeinsam mit GetSpeed Performance den Schritt in Richtung Mercedes-AMG GT3 machen. "GetSpeed hat sich in der Winterpause nach vielen erfolgreichen Jahren mit Porsche für diese Neuausrichtung entschieden. Auch wenn ein Markenwechsel anfangs immer eine gewisse Umstellung mit sich bringt bin ich überzeugt davon, dass wir schnell vorne mit dabei sein können. Das Team hat sich damals wie heute durch eine tolle Harmonie und einen unglaublichen Erfahrungsschatz ausgezeichnet", so Brück, der seines Zeichens zuletzt 2011 mit der Sternmarke auf der Nürburgring Nordschleife unterwegs war. Damals pilotierte er den Mercedes SLS AMG GT3 von HEICO-Motorsport.

"Trotz der vielen verschiedenen Fahrzeuge, die ich inzwischen auf der Nürburgring Nordschleife bewegen durfte, war es immer ein innerlicher Wunsch von mir irgendwann noch einmal zu Mercedes zurückzukehren. Dank GetSpeed Performance habe ich nun die Möglichkeit mir diesen Traum zu erfüllen und werde versuchen meine Erfahrung bestmöglich einzubringen."

Brück wird sich bis einschließlich zum 24h Rennen auf dem Nürburgring die Lenkradarbeit im Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed Performance mit den Youngsters Indy Dontje, Fabian Vettel und Philip Ellis teilen. Zudem sind im weiteren Verlaufe des Jahres noch Einsätze im SP7-Porsche von Clickvers geplant.



Bonk Motorsport
9.3.2019

Logo Bonk


 

Bonk Motorsport: Claudia Hürtgen komplettiert das Fahreraufgebot

Starkes Quartett für das Bonk-GT4-Projekt

Für das neue GT4-Projekt hat Hofor Racing by Bonk Motorsport Claudia Hürtgen als viertes Teammitglied gewonnen und damit die Planung abgeschlossen. Teamchef Michael Bonk: "Ich freue mich, dass wir für unser Projekt die erfahrene und schnelle Claudia Hürtgen verpflichten konnten. Wir haben jetzt für die zwei BMW M4 GT4 eine nahezu ideale Fahrerkonstellation. Ich bin jetzt sehr optimistisch, dass wir eine gute Saison auch abseits des Nürburgrings erleben werden."

ADAC GT4 Germany
Bei der ADAC GT4 Germany werden die beiden Bonk-BMW M4 GT4 mit den vier Piloten Michael Schrey, Michael Fischer, Thomas Jäger und Claudia Hürtgen an den Start gehen. Michael Bonk: "Für die neue GT4-Serie haben wir ein gutes Fahrerpaket geschnürt. Ich hoffe, dass wir uns in der Spitzengruppe etablieren können."

ADAC 24h-Rennen Nürburgring
Das Fahrer-Quartett der GT4-Masters wird auch das 24h-Qualifiktaionsrennen und den Langstreckenklassiker, das 24-Stunden-Rennen, mit dem BMW M4 GT4 auf dem Nürburgring bestreiten. Michael Bonk: "Wir haben vier starke Fahrer und hoffen natürlich, dass wir dies auch in ein positives Ergebnis umsetzen können."



McLaren
8.3.2019

Logo DTM


 

Debüt des neuen McLaren 720S GT3 in Melbourne durch Team 59Racing

59Racing aus Melbourne wird das erste McLaren Customer Racing Kundenteam sein, das den neuen McLaren 720S GT3 Rennwagen einsetzt und vom 14. bis 17. März auf die Strecke zu den ersten Läufen der Australian GT Championship im Albert Park von Melbourne geht.

Im Rahmen des Support-Race-Pakets für den Auftakt der Formel-1-Weltmeisterschaft 2019 wird 59Racing mit dem neuen 720S GT3 und dem 570S GT4 eine Herausforderung für ein Gesamtresultat darstellen. Der neue 720S GT3 des Teams wurde vor den Medien, Partnern und Sponsoren von McLaren Melbourne vorgestellt, einem der offiziellen Motorsport-Fachhändler, der innerhalb des globalen McLaren-Einzelhändlernetzes etabliert ist und der einzige in Australien. Das Auto, das die ganze Saison über die Nr. 59 tragen wird, zeigt eine Lackierung des legendären McLaren Orange mit kontrastreichen blauen Details, ein Design, das vom Formel-1-Auto McLaren MCL34 2019 inspiriert wurde.

Der Teamname 59Racing erinnert an die Startnummer des McLaren F1 GTR, der 1995 bei den 24 Stunden von Le Mans einen berühmten Sieg erzielte. Während der Auftaktveranstaltung wurde bestätigt, dass 59Racing einen zwei Fahrzeuge umfassenden Einstieg in die australische GT-Meisterschaft 2019 fahren wird, wobei der australische GT-Rennfahrer Fraser Ross (28) den 720S GT3 bei seinem Debüt im konkurrierenden Kundenteam fährt. Ryan Simpson (31) aus Sydney wird das Steuer des 570S GT4 übernehmen.



GRT Grasser Racing Team
7.3.2019

Logo Grasser


 

Logo SRO


 

Logo SRO


 

Logo GT Masters


 

Logo IMSA


 

Das GRT Grasser Racing Team wird 2019 bei drei Meisterschaften um die Krone kämpfen

GRT Grasser Racing wird 2019 in der Blancpain GT-Serie, im ADAC GT Masters und in der IMSA-Serie antreten. Es gibt volle Werksunterstützung für GRT Grasser Racing mit dem brandneuen Lamborghini Huracán GT3 EVO. Fahrertruppe par excellence bestehend aus einem hervorragenden Mix aus Lamborghini-Werksfahrern und erfahrenen Top-Assen.

#63 Dubai

Der Hauch von Champagner weicht langsam wieder dem Geruch von Kraftstoff und Reifengummi. Nach dem sensationellen Sieg von GRT Grasser Racing bei den 24 Stunden Daytona vor einigen Wochen kehrt der Alltag nach Knittelfeld in Österreich zurück. Das Testprogramm und die Planung für die Saison sind in vollem Gange. Inzwischen ist auch klar geworden, in welcher Serie das Unternehmen 2019 angreifen will.

Wie in den Vorjahren wird das GRT Grasser Racing Team in der Blancpain GT Serie und im ADAC GT Masters starten. Neben der Teilnahme an den zwei stärksten europäischen GT3-Rennserien wird sich das Team der zusätzlichen Herausforderung von Langstreckenklassikern in der US-IMSA-Serie stellen. Mit voller Werksunterstützung von Lamborghini wird Teamchef Gottfried Grasser den neuen Lamborghini Huracán GT3 EVO einsetzen, mit dem das Team im Januar die 24 Stunden von Daytona gewann.

GRT Grasser Racing hat eine Mammutaufgabe vor sich, denn 22 Rennwochenenden, 20 Rennstrecken und 12 Länder stehen für 2019 auf dem Programm. Um mit dem EVO, der Weiterentwicklung des Huracán, erfolgreich zu bleiben, liegen noch weitere Testtage auf dem Sebring International Raceway (USA), dem Circuito de Jerez (Spanien), dem Algarve International Circuit in Portugal und in der Motorsport Arena Oschersleben (Deutschland) vor Saisonbeginn.

Aber zwischen diesen Testterminen steht noch ein weiterer roter Kalendertag, nämlich Dienstag, den 2. April, an dem die offizielle Teampräsentation im Lamborghini-Werk in Bologna in Italien stattfindet.

Blancpain GT-Serie
Ihre größten Erfolge in der Teamgeschichte erzielte GRT Grasser Racing in der Blancpain GT-Serie mit Gesamtsiegen in der Fahrer- und Teamwertung und sicherte sich 2017 auch den Fahrertitel im Langstrecken-Cup. Ähnliche Ergebnisse zu erzielen, steht auch in dieser Saison ganz oben auf der Agenda des Teams.

Zwei Lamborghini Huracán GT3 EVOs werden im Blancpain GT Series Endurance Cup starten. Mit dem Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti sowie Rolf Ineichen und Christian Engelhart sind derzeit bereits drei wirklich hochkarätige Fahrer unter Vertrag. Die Namen der anderen Fahrer werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Fünf Rennen auf aktuellen Formel-1-Strecken wie Monza, Silverstone und Barcelona stehen in dieser Saison auf dem Programm. Absoluter Höhepunkt des Jahres wird der legendäre 24-Stunden-Klassiker von Spa-Francorchamps Ende Juli sein.

Ein weiterer Lamborghini Huracán GT3 EVO mit der erfolgreichen Paarung von Bortolotti und Engelhart wird bei der Blancpain GT World Challenge Europe (ehemals Blancpain Sprint Cup) antreten, von Mai bis September in Brands Hatch, Misano, Zandvoort, auf dem Nürburgring und Hungaroring. Alle Rennen des Blancpain Endurance Cup und der Blancpain GT World Challenge Europe werden live und vollständig auf der Website der Rennserie übertragen.

ADAC GT Masters
Das GRT Grasser Racing Team wird drei Lamborghini Huracán GT3 EVO in der Super Sports Car League einsetzen. Auch in dieser Rennserie hat das Team mit sechs Pole-Positions und sieben Siegen aus nur vier Jahren bereits ein gutes Stück Erfolg erzielt - allein im vergangenen Jahr holte das Team zwei Siege.

In der neuen Saison wird Grasser auf einen bewährten Mix aus Lamborghini-Werksfahrern und erfahrenen Top-Fahrern zurückgreifen können. Bortolotti, Marco Mapelli und Franck Perera teilen sich die drei Autos mit Engelhart und Ineichen. Michele Beretta, ein junges Talent aus dem Lamborghini Junior-Programm, wird die Mannschaft bei Grasser ergänzen. Er wird sein zweites Jahr im ADAC GT Masters bestreiten. Das Team GRT Grasser Racing und Lamborghini waren von seinen Leistungen im Jahr 2018 beeindruckt und wollen ihn unterstützen. Er wird Mapelli als Partner begleiten.

Die Saison umfasst sieben Wochenenden auf deutschen und anderen Strecken in Europa mit einem ganz besonderen Highlight für das GRT Grasser Racing Team, wenn es auf der Red Bull Ring (9. bis 11. Juni) startet. Das Wort 'Heimrennen' wird dann wirklich eine besondere Bedeutung bekommen, denn der Firmensitz ist nur fünf Kilometer entfernt in Knittelfeld. Alle Rennen des ADAC GT Masters werden auf dem Free-to-Air-Kanal Sport1 live übertragen. Livestreams werden auch auf der Website, den Social Media Plattformen und dem YouTube-Kanal des ADAC verfügbar sein.

IMSA-Serie
Mit dem sensationellen Sieg bei den 24 Stunden von Daytona, der die IMSA-Saison eröffnete, bewies das GRT Grasser Racing Team, dass man sich keine Sorgen machen muss, über den Teich zu fliegen, und so sollen weitere Rennausflüge bei den Langstreckenklassikern der ISMA-Serie folgen.
Bei weltberühmten Veranstaltungen wie dem 12-Stunden-Rennen in Sebring, dem 6-Stunden-Rennen in Watkins Glen und dem 10-Stunden-Rennen in Petit Le Mans auf der Raceway Road Atlanta werden Bortolotti, Engelhart und Ineichen versuchen, ihrem erstaunlichen Sieg in Daytona mit weiteren Spitzenergebnissen in den USA zu folgen. Der nächste Showdown findet vom 13. bis 16. März in Sebring statt.

Teamchef Gottfried Grasser: "Ich freue mich, dass unser Programm für 2019 Gestalt annimmt. Mit dem Lamborghini SQ können wir in jeder Serie Werkswagen mit hochkarätigen Fahrern einsetzen, so dass ich mich auf die kommende Saison freue. Trotz unseres Mega-Erfolges mit einem Sieg bei den 24 Stunden von Daytona haben wir Anfang Februar dieses Jahres ein intensives Testprogramm mit dem neuen GT3 EVO gestartet und ich freue mich sehr auf die Saison mit dem neuen Auto, das von Anfang an großes Potenzial zeigte. Es macht uns sehr stolz, wenn wir sehen, was für ein tolles Auto Lamborghini zusammengebracht hat.
Vielen Dank an unsere Sponsoren Orange1 und Biocircle sowie an das gesamte Lamborghini-Team, das uns auch 2019 unterstützen wird. Ich denke, dass wir mit unserem Team von äußerst erfolgreichen Fahrern und unseren treuen Partnern auf unserer hervorragenden Saison ab 2018 aufbauen und unsere ehrgeizigen Ziele im Jahr 2019 erreichen können."



Toyota
1.3.2019

Logo Toyota


 

Logo Toyota Gazoo Racing


 

Das Wichtigste in Kürze

- Hochleistungs-Studie debütiert auf Genfer Automobilsalon

- Rennwagen entspricht GT4-Regularien

- Möglicher Motorsporteinsatz durch private Rennfahrer und Teams

- Preis: ???

- Lieferzeitpunkt: ???

- Ob das Toyota GR Supra GT4 Concept tatsächlich als bezahlbarer Rennwagen für private Rennfahrer und Teams in Serie geht, hängt vom Interesse potenzieller Kunden ab.


 

Supra GT4 Concept

 

Supra GT4 Concept

 

Weltpremiere für Toyota GR Supra GT4 Concept --- Bereit für die Rennstrecke

Auf dem Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März 2019) feiert das Toyota GR Supra GT4 Concept seine Weltpremiere. Die Studie verwandelt die fünfte Modellgeneration der Sportwagen-Ikone in einen leistungsfähigen Rennboliden für die internationale GT4-Serie. Das von Toyota GAZOO Racing entwickelte Konzeptfahrzeug ist auf Anhieb als Supra erkennbar.

Supra GT4 Concept

Kurzbeschreibung

Ein eigens konzipierter Frontdiffusor und ein großer Heckflügel reduzieren den Luftwiderstand und erhöhen den Abtrieb. Beide Bauteile sind aus Verbundwerkstoffen mit Naturfasern wie Hanf und Flachs - anstelle des sonst üblichen Karbonfaser-Materials - gefertigt. 18 Zoll große Fünfloch-Rennräder ersetzen die ursprünglichen Leichtmetallfelgen.
Geblieben sind dagegen die McPherson-Federbeine vorne und die Mehrlenker-Hinterachse, die um rennsporttaugliche Federn, Stoßdämpfer und Stabilisatoren ergänzt wurden. Leistungsstarke Brembo-Bremsen liefern die notwendige Verzögerung selbst bei höheren Geschwindigkeiten.
Unter der Motorhaube des GR Supra GT4 Concept arbeitet der 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Twin-Scroll-Turbolader, dessen Kraft ein Automatikgetriebe an die Hinterräder schickt. Ein motorsporttaugliches Steuergerät und maßgeschneiderte Kabelbäume steigern die Leistung, auch Antriebswellen und Sperrdifferenzial wurden optimiert.
Ein hochfester Überrollkäfig und ein Feuerlöscher erfüllen die FIA-Standards, gesteuert wird vom OMP-Rennsitz aus. Das Konzeptfahrzeug ist zudem mit einem motorsportspezifischen Kraftstofftank samt Schnellbetankungssystem ausgestattet.

Toyota GR Supra GT4 Concept - Technische Spezifikationen
Chassis
Länge / Breite / Höhe in mm4.460 / 1.855 / 1.255
KarosserieStahlkarosserie mit hochfestem Überrollkäfig
FrontdiffusorNatürlicher Verbundwerkstoff
HeckflügelNatürlicher Verbundwerkstoff
KraftstofftankMotorsportspezifisch mit Schnellbetankungssystem
FahrersitzOMP-Rennsitz nach FIA-Standard
Motor-TypReihensechszylinder mit Twin-Scroll-Turbolader
Hubraum2.998 ccm
GetriebeAutomatik, Hinterradantrieb
DifferenzialMotorsportspezifisches Sperrdifferenzial
AntriebswelleMotorsportspezifisch
  
Fahrwerk, Lenkung & Bremsen
Radaufhängung vornMcPherson-Federbeine
Radaufhängung hintenMehrlenker-Hinterachse
Federung / Stoßdämpfer / StabilisatorenMotorsportspezifisch
LenkungElektrohydraulische Zahnstangenlenkung
BremsenBrembo-Hochleistungsbremsen
RäderOZ Fünfloch 11x18 Zoll
Supra GT4 Concept


BMW
1.3.2019

Logo BMW


 

Nick Yelloly

Nick Yelloly wird BMW Werksfahrer

Nick Yelloly konnte im vergangenen Jahr im Rahmen des Blancpain GT Series Endurance Cup und des DTM Young Driver Tests bereits erste Erfahrungen auf BMW Fahrzeugen sammeln.

Als BMW Werksfahrer wird der 28-Jährige in dieser Saison weitere Rennen bestreiten, das komplette Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

In der China GT wird Yelloly für AAI Motorsports an der Seite von Junsan Chen aus Taiwan im [# 90] BMW M6 GT3 in der GT3-Klasse starten.
Die Cockpits der Schwesterfahrzeuge mit der Nummer 91 und 92 teilen sich Jody Fanin und Betty Chen sowie Ivan Lee und Kevin Chen.
Im BMW M4 GT4 werden Oscar Lee und Yuanhow Yao am Steuer Platz nehmen.

Das erste Rennwochenende der Saison wird vom 16. bis 17. März auf dem 'Sepang International Circuit' ausgetragen.



Audi
28.2.2019

Logo Audi


 

Hommage an zehn Jahre V10-Motor: der Audi R8 V10 Decennium

Ein 456 kW (620 PS) starker V10-Motor, bronzefarbene Akzente innen und außen und streng limitiert: Mit dem Audi R8 V10 Decennium feiert Audi die Erfolgsgeschichte des V10-Motors. Das Editionsmodell begleitet mit 222 Exemplaren den Verkaufsstart des neuen Audi R8. Der Namenszusatz, Decennium, kommt aus dem Lateinischen und bedeutet »Jahrzehnt«. Er steht für zehn Jahre Faszination auf der Straße und Erfolg im Motorsport.

Der frei saugende 5.2 FSI in seiner stärksten Leistungsstufe bildet das Herz des R8 V10 Decennium. Mit 456 kW (620 PS) und einem maximalen Drehmoment von 580 Nm katapultiert er das Editionsmodell in 3,1 Sekunden auf Landstraßentempo und weiter bis 331 km/h Topspeed. Der Audi R8 V10 Decennium ist ab Frühjahr 2019 erhältlich und kostet in Deutschland 222.000 Euro, ein exklusives Car-Cover mit bronzefarbener 'Decennium'-Stickung eingeschlossen.

Die beiden für das Serienmodell lieferbaren Saugmotoren geben jetzt 419 kW (570 PS) und 456 kW (620 PS) ab.

Ein Jahrzehnt Erfolg: der V10-Motor im Audi R8
Der V10-Saugmotor zog Anfang 2009 in zwei Versionen in den Audi R8 ein - mit 5,2 Liter Hubraum, Direkteinspritzung und maximal 386 kW (525 PS) Leistung. Im 2010 aufgelegten Editionsmodell R8 GT leistete der Zehnyzlinder 412 kW (560 PS), im R8 V10 plus (ab 2012) waren es 404 kW (550 PS).

Für den R8 der zweiten Generation, der 2015 folgte, hat Audi den 5.2 FSI umfangreich weiterentwickelt: Eine zusätzliche Saugrohreinspritzung verbesserte das Abgasverhalten, ein COD-System (cylinder on demand) deaktivierte im Teillastbetrieb fünf Zylinder, und steigerte so die Effizienz. Und auch das Faszinationspotenzial wuchs weiter: Der 5.2 FSI sprach noch direkter an und drehte noch schneller hoch. Zum Verkaufsstart standen Varianten mit 397 kW (540 PS) und 449 kW (610 PS) zur Wahl. Mit dem aktuellen Upgrade steigt die Leistung weiter auf 419 kW (570 PS) und 456 kW (620 PS).

Die prägenden Charaktermerkmale des V10-Aggregats stammen aus dem Motorsport: das bis 8.700 Touren reichende Hochdrehzahlkonzept und die Trockensumpfschmierung, die eine tiefe Einbaulage erlaubte. Die Zylinderbänke des V10-Motors stehen sich in 90-Grad-Winkeln gegenüber. Die Kurbelwelle ist als Common-Pin-Welle konzipiert und wechselt die Zündabstände zwischen 54 und 90 Grad. Die Zündfolge von 1 - 6 - 5 - 10 - 2 - 7 - 3 - 8 - 4 - 9 ergibt einen ganz eigenen Puls und einen unverwechselbaren Klang. Bei der Höchstdrehzahl von 8.700 1/min legen die Kolben in jeder Sekunde durchschnittlich 26,9 Meter Weg zurück - ein Wert über dem aktuellen Niveau der Formel 1. Bei dieser Drehzahl erfährt der Kolben an seinen Umkehrpunkten eine Beschleunigung, die einer Last von etwa zwei Tonnen entspricht.

Audi R8 Motor

Das Herz des Audi R8: der V10-Saugmotor
Auch auf der Rennstrecke feierte der Hochleistungsmotor große Erfolge. Sein Debüt gab er 2009 im GT3-Sport im Audi R8 LMS. 2012 folgte der R8 LMS ultra und 2015 der R8 LMS der zweiten Generation, der im Herbst 2018 ein Upgrade erhalten hat. Seit Anfang 2018 erweitert der R8 LMS GT4 das Kundensport-Programm von Audi Sport. In beiden GT-Kategorien weist der 5.2 FSI nur wenige Unterschiede zum Serienmotor auf. Er verzichtet auf die duale Einspritzung, im Ansaugtrakt sitzt ein Luftmengenbegrenzer, die Kennfelder des Steuergeräts sowie die Lagerschalen sind modifiziert. Mit einem Serviceintervall von 10.000 Kilometern und einer Laufleistung von 20.000 Kilometern bis zur ersten Revision setzt der 5.2 FSI Maßstäbe im Rennsport. Viele Teams nutzen ihn sogar für weitere Zyklen.

Bis Ende 2018 haben die Piloten des Audi R8 LMS GT3 62 Fahrer-Gesamtwertungen gewonnen, dazu 78 weitere Titel in Klassenwertungen. Elfmal gingen Gesamtsiege in 24-Stunden-Rennen an die Audi-Piloten. Sieben Siege bei 12-Stunden-Rennen und drei Erfolge bei 25-Stunden-Rennen runden die Zehn-Jahres-Bilanz des GT3-Sportwagens ab.



Bonk
24.2.2019

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Bonk Motorsport: ADAC GT4 Germany, Nürburgring und Creventic 24h Series

Umfangreiches Motorsportprogramm 2019

Die Planungen für die Motorsportsaison 2019 laufen bei Bonk Motorsport auf Hochtouren und sind zum Teil bereits abgeschlossen. Teamchef Michael Bonk: "In der kommenden Saison haben wir ein großes Programm geplant. Wir werden 2019 erstmals im Rahmen der ADAC GT-Masters in der neuen GT4-Serie starten. Darüber hinaus sind wir natürlich am Nürburgring aktiv und starten auch regelmäßig bei der 24h Endurance Series."

Bonk

Team Hofor Racing
Die Fahreraufstellung beim Team Hofor Racing by Bonk Motosport ist noch nicht komplett.

ADAC GT4 Germany
Bei der ADAC GT4 Germany stehen für die zwei neuen BMW M4 GT4 bisher drei Fahrer fest. Neben dem Bonk-Stammfahrer Michael Schrey und dem Österreicher Michael Fischer kommt ein weiterer Pilot aus dem Nachbarland zum Einsatz.
Thomas Jäger fährt erstmals für Bonk Motorsport. Jäger: "Die neue GT4-Serie ist eine große Herausforderung. Gemeinsam mit Schrey sollte ich ein konkurrenzfähiges Team bilden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Bonk Motorsport, mit denen ich schon seit längerer Zeit in Kontakt stehe." Michael Bonk: "Die Serie ist für uns Neuland. Aber wir werden mit zwei starken Fahrzeugbesatzungen an den Start gehen. Es sollte möglich sein, in der Spitzengruppe mitzumischen."

N24h und VLN
In der Langstreckensaison auf dem Nürburgring stehen Starts beim 24h-Rennen und in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. Teamchef Bonk: "Beim 24h-Rennen und beim 24h-Qualifikationsrennen ist der Einsatz von zwei Wagen geplant. Den BMW M4 GT4 sollen Schrey/Fischer/Jäger und ein vierter Pilot fahren. Für den Audi RS3 LMS TCR steht bisher Hermann Bock fest."
In der VLN ist das Programm noch weitgehend offen. Michael Bonk: "Fix ist bisher der Einsatz des Audi RS3 LMS TCR mit Hermann Bock bei einigen ausgewählten VLN-Läufen. Es sind aber noch Starts mit einem BMW M240 Racing Cup möglich."
Darüber hinaus gehört 2019 auch die RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring zum Einsatzgebiet. Teamchef Bonk: "Wir planen die Saison in der Breitensportserie mit dem kleinen BMW 318iS und einem BMW M240 Racing Cup."

Creventic 24h Serie
In der 24h Endurance Series wird bis zum 12h-Rennen in Brünn ein BMW M4 GT4 mit der Besatzung Martin Kroll/Schrey/Fischer/Gustav Engljähringer an den Start gehen. Michael Bonk: "Eine Ausnahme bildet das 12h-Rennen Ende März in Mugello. Dort werden wir zu Testzwecken mit zwei GT4-BMW antreten. Als Fahrer kommt dann noch Jäger hinzu."



DSK
23.2.2019

Logo DSK


 

Dr. Karl-Friedrich Ziegahn erneut zum DSK-Präsidenten gewählt

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Sportfahrer Kreises e.V. (DSK) ist Dr. Karl-Friedrich Ziegahn für zwei Jahre als Präsident der Sportfahrer-Vereinigung gewählt worden. Die 281 stimmberechtigten Mitglieder am Nürburgring bestätigten Johannes Scheid (Schriftführer) und Fabian Berger (Beisitzer) ebenfalls in ihren Ämtern. Neu in das DSK-Präsidium aufgenommen wurden Jörg van Ommen als Vize-Präsident und Frank Taller als Beisitzer.

Dr. Karl-Friedrich Ziegahn

"Ich bedanke mich bei den Mitgliedern, dir mir seit 2005 ihr Vertrauen schenken und mich als Präsident des DSK wiedergewählt haben", so Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, der sich am Samstagnachmittag gegen Jörg van Ommen durchgesetzt hat. "Mit fast 13.000 Mitgliedern ist der DSK eine große Gemeinschaft mit vielseitigen Interessen. Unsere drei Leitmotive - Sicherheit, Fairness und Zukunftsfähigkeit - sind immer noch brandaktuell und ich freue mich, mit Jörg van Ommen und Frank Taller zwei Motorsport-Experten im Präsidium begrüßen zu dürfen. Gemeinsam müssen wir nun innovative Konzepte erarbeiten, um den DSK und den Motorsport mit seinen zahlreichen Facetten fit für die Zukunft zu machen." Seit 1989 ist Dr. Ziegahn Mitglied im DSK und seit 1990 ohne Unterbrechung im Präsidium aktiv. Darüber hinaus engagiert er sich in zahlreichen Gremien und als Berater in Fragen zum Thema Umwelt.


Jörg van Ommen

Herzlich willkommen im DSK-Präsidium: Jörg van Ommen und Frank Taller
Mit Jörg van Ommen und Frank Taller wurden zwei neue Gesichter in das DSK-Präsidium gewählt. Jörg van Ommen, der auf Vorschlag von Winfried Matter auch um die Position des Präsidenten zur Abstimmung angetreten war, setzte sich schließlich bei der Wahl zum Vize-Präsidenten gegen Friedhelm Kissel durch. "Ich möchte mit der Erfahrung, die ich als Profi-Rennfahrer und Unternehmer gesammelt habe, frische und innovative Ideen in den DSK einbringen", sagte der 56-Jährige. Seine Bekanntheit erlangte van Ommen vor allem als Rennprofi in der DTM, in der er zwischen 1984 bis 1996 bei 217 Starts fünf Siege holte. 1994 und 1995 wurde er jeweils Vize-Champion hinter Bernd Schneider. Mit der 'Jörg van Ommen Kart Serie' organisierte er zwischen 1998 und 2005 eine erfolgreiche Plattform, aus der der zahlreiche junge Talente ihren Weg in den Profisport gefunden haben. "Ich bin mit Fleisch und Blut Rennfahrer, kenne aber mittlerweile beide Seiten des Motorsportgeschäfts sehr gut und glaube, der DSK und die Mitglieder können davon langfristig profitieren."


Frank Taller

Frank Taller wurde auf der Mitgliederversammlung zum Beisitzer gewählt. Der 47-Jährige, der ganz in der Nähe des Nürburgrings wohnt, ist seit 2015 permanenter Rennleiter in der VLN Langstreckenmeisterschaft und stellvertretender Leiter für den Bereich Sport der Serie. Seine motorsportliche Heimat ist der MSC Adenau. In dem ADAC-Ortsclub ist er als Sportleiter und Referent für eSports aktiv. "Ich bin seit 2005 Mitglied und habe den DSK als Fahrtleiter bei den Freien Fahren gut kennengelernt. Jetzt freue ich mich darauf, die Zukunft des DSK aktiv mitgestalten zu können."


Danke den ehrenamtlichen Helfern
Bei der DSK-Mitgliederversammlung 2015 hat der Deutsche Sportfahrer Kreis zum ersten Mal den Bodo Grafenhorst-Orden - benannt nach dem Ehrenpräsidenten - verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der Deutsche Sportfahrer Kreis e.V. besonders anerkennenswerte und vorbildliche Leistungen, Kontinuität und ehrenamtliches Engagement. Zu den Geehrten gehören Michael Beer, Horst Bejanevski, Peter Berg, Wilfried Graf, Heinz Hegenberger, Frank Heinrich, Nicole Henn, Alois Hoffmann, Heinz Huppert, Heike Oldenburg, Patrick Orth, Jörg Purrmann, Michael Schubert, Peter Spoden und Helmut Weyer.



Ford
21.2.2019

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Die Historie

  • Ford Capri I (1969 bis 1973): "Außergewöhnliches Fahrzeug für gewöhnlichen Markt"
  • Ford Capri II (1974 bis 1977): Zeitgemäße Fortsetzung der Idee vom sportlichen Alltagscoupé
  • Ford Capri III (1978 bis 1986): Serienmodell auf Basis der Studie "Modular Aerodynamic"
  • Ford Capri im Motorsport: der perfekteste Renntourenwagen seiner Zeit

50 Jahre Capri: Der Ford Capri im Motorsport

Der perfekteste Renntourenwagen seiner Zeit

50 Jahre Ford Capri: Diese Baureihe hat es geschafft, im Verlauf von fünf Jahrzehnten ohne Verlust von Anmut und Spannkraft vom populären Alltagssportwagen für Jedermann zum begehrten Klassiker zu reifen. Das lag vor allem an der Art Magie, die entsteht, wenn Einfachheit und Schönheit sich zu etwas Greif- und Begreifbarem verbinden und einem Objekt Seele und Charakter verleihen. Das ist das Holz, aus dem der Capri geschnitzt ist. Mit seinen betörenden Formen weckte er Begehrlichkeiten und Träume, die sich auch nach dem Aufwachen noch erfüllen ließen. Träume mit Bodenhaftung eben.

Ford Capri RS 2600

Ursprung der außergewöhnlichen Motorsportkarriere des Ford Capri war das im Jahre 1970 präsentierte Straßenmodell RS 2600. 1971 beteiligt sich Ford werksseitig mit zwei Fahrzeugen an der Tourenwagen-Europameisterschaft und mit einem Exemplar an der Deutschen Rundstrecken-Meisterschaft. Die Ergebnisse sprachen für sich: Auf internationaler Bühne holte Dieter Glemser den Titel, im deutschen Wettbewerb fuhr Jochen Maas mit dem Maximalergebnis von acht Siegen in acht Läufen den Gesamtsieg ein. Auch 1972 dominierten die Ford Capri fast überall nach Belieben und vergrößerten ihre Erfolgsbilanz um die Deutsche Automobil-Rennsportmeisterschaft (Hans-Joachim Stuck), die Europa-Tourenwagen-Meisterschaft (Jochen Maas), die Plätze eins und zwei beim 24-Stunden-Klassiker von Le Mans und einen Dreifachsieg beim 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps.

Ford Capri RS

Nach einer Übergangszeit begann 1978 in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft die Ära des 400 PS starken Ford Capri Turbo, der sich 1979 mit vier Siegen in der Division bis zwei Liter Hubraum als wahrer Hecht im Karpfenteich entpuppte und 1980 als rund 580 PS starker »Super Capri« in der großen Division über zwei Liter Hubraum selbst die dominanten Porsche 935 ins Visier nahm. Mit fünf Siegen avancierte Klaus Ludwig zum erfolgreichsten Fahrer der Meisterschaft, auch wenn er aufgrund von Regelstreitigkeiten den Meistertitel verpasste. Auch Walter Röhrl begann seine überaus erfolgreiche Rallye-Karriere auf einem Ford Capri.

Ford Capri Turbo

1981 war ebenfalls ein Ford Capri-Motorsportjahr - aber leider auch das letzte, denn der Nachfolger C100 lief sich bereits warm. Mit zehn Siegen in dreizehn Läufen legten Klaus Ludwig und sein Turbo-Capri in der kleinen Division einen wahren Durchmarsch zur Meisterschaft hin, während parallel dazu der Super Capri mit Manfred Winkelhock sechs Siege in der großen Division einfuhr. Ein Abgang mit Ausrufezeichen!



Audi
13.2.2019

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Neuzugänge Mattia Drudi und Niels Langeveld komplettieren Fahrerkader von Audi Sport customer racing
  • Starts in Kundenprogrammen sowie bei strategischen Einsätzen

 

Die einzige Frau im Audi-Werksfahrerteam:
Rahel Frey (CH)
Audi Team

Alle Fahrer-Fotos: © Audi

13 Fahrer repräsentieren Audi Sport weltweit

Audi Sport customer racing vertraut 2019 auf ein vielseitiges Fahreraufgebot. Zwölf Fahrer und eine schnelle Dame vertreten in dieser Saison Audi Sport bei eigenen strategischen Einsätzen und als Unterstützung der Kunden weltweit.

Audi R8

"Durch die überaus positive Verkaufsentwicklung ist unser Kundensportprogramm in den vergangenen Jahren rasch gewachsen", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Wir haben unseren Fahrerkader für die neue Saison angepasst. Unsere bisherigen Piloten, die Erfahrungen aus vielen weltweiten Einsätzen mitbringen, erhalten Unterstützung von zwei internationalen Junioren." Damit umfasst das Fahreraufgebot von Audi Sport nun erstmals 13 Persönlichkeiten, die 37 Meistertitel vom Markenpokal bis zum internationalen Wettbewerb sowie 16 Gesamtsiege bei 24-Stunden-Rennen auf sich vereinen und in unterschiedlichen Programmen starten. Neu im Kader sind Mattia Drudi (I) und Niels Langeveld (NL). Der Niederländer bestreitet den WTCR - FIA-Tourenwagen-Weltcup und trifft dort auf seine Audi Sport-Kollegen Gordon Shedden (GB), Jean-Karl Vernay (F) und Frédéric Vervisch (B).

In Abhängigkeit von den Programmen seiner Kunden plant Audi Sport customer racing für Mattia Drudi (I), Christopher Haase (D), Pierre Kaffer (D), Kelvin van der Linde (ZA), Christopher Mies (D), Frank Stippler (D), Dries Vanthoor (B), Frédéric Vervisch (B) und Markus Winkelhock (D) Einsätze sowohl im ADAC GT Masters als auch in den europäischen Blancpain-GT-Serien.
In der Intercontinental GT Challenge kämpfen zudem Haase, van der Linde, Mies, Winkelhock und Vervisch um den prestigeträchtigsten GT3-Titel weltweit. Mit Rahel Frey (CH) hat Audi im neunten Jahr in Folge auch eine erfolgreiche Dame an Bord. Die Schweizerin hat bereits GT3-Rennen gewonnen, ist unter anderem als Mentorin im Audi Sport R8 LMS Cup geschätzt und bestreitet in diesem Jahr nationale Einsätze im asiatischen GT3-Rennsport.

Mattia Drudi
Audi Team
Christopher Haase
Audi Team
Pierre Kaffer
Audi Team
Niels Langeveld
Audi Team

Kelvin v.d. Linde
Audi Team
Christopher Mies
Audi Team
Gordon Shedden
Audi Team
Frank Stippler
Audi Team

Dries Vanthoor
Audi Team
Jean-Karl Vernay
Audi Team
Frédéric Vervisch
Audi Team
Markus Winkelhock
Audi Team


ADAC, Lamborghini,
Emil Frey Racing, H.J. Hilger
8.2.2019

Logo Emil Frey Lamborghini


 

Lorenz Frey-Hilti: "Emil Frey Racing ist ein Dienstleister, kein reines Einsatzteam. Unsere neue Infrastruktur und das Personal ist so ausgelegt, dass wir Entwicklungsarbeit betreiben wollen. Lamborghini ist unsere Chance, dass wir dies weiterhin tun können. Ein spannendes Projekt. Wir können unsere ganze Erfahrung einfliessen lassen. Bei Lamborghini ist Motorsport die DNA, daher freuen wir uns auf diese neue grosse Herausforderung."


Emil Frey Racing wechselt von Lexus zu Lamborghini

Emil Frey Racing, das Schweizer GT3-Team, gab heute den Beginn einer neuen Zusammenarbeit mit Lamborghini Squadra Corse bekannt, bei der der Huracán GT3 EVO bei einer Reihe von europäischen Wettbewerben eingesetzt wird.

In der Erklärung des Teams sagte Lorenz Frey-Hilti, Teamchef der Mannschaft: "Wir freuen uns, mit Lamborghini Squadra Corse, einer renommierten Sportwagenmarke im Motorsport, ein neues Projekt zu starten. Beiden Parteien wird die perfekte Plattform geboten, um Synergien zu nutzen und gesetzte Ziele zu realisieren."

"Wir sind froh und sehr begeistert, daß Emil Frey Racing als neues Team für 2019 zu uns gestoßen ist", erklärte Giorgio Sanna, Leiter von Motorsport Automobili Lamborghini S.p.A. "Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit und heißen sie in der Familie willkommen, um in der nächsten Zeit gute Ergebnisse zu erzielen."

Bisher wurden von Emil Frey Racing zwei Jaguar GT3 und zwei Lexus RC F GT3 eingesetzt - in der GT Open Serie und bei der Blancpain Serie. Die beiden Jaguar wurden nach dem Saisonende 2018 ins Museum geschoben und bei Lexus gibt es offensichtlich keine Weiterentwicklung, so daß das Emil Frey Team neue Aufgaben sucht und jetzt wohl gefunden hat.

Lambo

Erst vor wenigen Wochen hat das GRT Grasser Racing Team einen vulminanten Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen in Daytona (USA) mit dem neuen Huracán EVO herausgefahren - der GT3-Rennwagen scheint wirklich gut zu sein.

Huracán GT3 EVO
Der Huracán GT3 EVO wurde in Sant'Agata Bolognese von der Motorsportabteilung Lamborghini Squadra Corse entwickelt. Das Rennfahrzeug wurde in den Bereichen Aerodynamik, Mechanik, Elektronik, Motor und Innenraum verbessert. An der Front des Boliden sind Veränderungen am Splitter mit seiner auffälligen Vorderkante erkennbar. Das noch beim Vorgängermodell aus Glasfaser bestehende Teil ist nun aus Carbonfaser gefertigt und sorgt durch seine Mittelrippe für eine zusätzliche Verbesserung der Kühlleistung.
Bei der Elektronik ist die Einführung der elektrohydraulischen Servolenkung EHPS (Electro Hydraulic Power Steering) eine signifikante Evolution. Es handelt sich dabei um einen Lenkradschalter, mit dem das Maß der Lenkkraft- unterstützung direkt geregelt werden kann. Der Huracán GT3 EVO verfügt über einen neu konstruierten Überrollkäfig, der einen leichteren Zugang zur Dachluke ermöglicht. Damit werden neue Sicherheitsmaßstäbe gesetzt.
Den Antrieb gewährleistet der vom Straßenfahrzeug abgeleitete V10-Saugmotor mit 5,2 Litern, der über neue Nockenwellen und Ventile aus Titan verfügt. Er sorgt für ein optimiertes Fahrverhalten und eine höhere Zuverlässigkeit bei den Einsätzen im Motorsport.
Bei der Weiterentwicklung der Mechanik wurde auch die Kinematik der Vorderradaufhängung angepasst. Die bislang aus Stahl gefertigten Lenker sind nun aus Vollaluminium hergestellt. So werden die Rollbewegung und die Verbindung der beiden Achsen optimiert. Die Konstrukteure verbesserten auch die Hinterachse: neue Naben, Lager und Achswellen mit Tripodegelenken ermöglichen eine effizientere Kraftübertragung und eine leichtere Wartung.




7.2.2019

Logo FIA


 

Werden die GT3 in zwei Kategorien aufgeteilt ?

Die FIA präsentierte in Genf Pläne, die GT3 Klasse in zwei Klassen aufzuteilen. Die Klasse »Sportscars« ist erkennbar an nur 2 Türen, die Klasse »Sportscoupés« darf 4 Türen (als Basismodell) haben.

Klasse »Sportscars« = z.B. Porsche 911 GT3 R oder Lamborghini Huracán GT3

Klasse »Sportscoupés« = z.B. BMW M6 GT3 oder Aston Martin V12 Vantage GT3

Die neue Regelung soll 2022 in Kraft treten. Da bisher von der FIA nichts Offizielles mitgeteilt wurde, muß abgewartet werden, ob und wann es exakte Angaben geben wird.



BMW
25.1.2019

Logo BMW


 

Charly Lamm

BMW Motorsport trauert um Karl »Charly« Lamm

BMW Motorsport trauert um Charly Lamm. Der langjährige Teamchef vom BMW Team Schnitzer verstarb am 24. Januar 2019 vollkommen unerwartet nach sehr kurzer und schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt:
"Völlig unerwartet hat uns die Nachricht von der Familie Lamm erreicht, dass Charly Lamm am Donnerstag verstorben ist. Unser tief empfundenes Beileid gilt der Familie Lamm und der Familie Schnitzer. Es ist schier unfassbar, dass Charly nicht mehr unter uns ist. Er hat den Rennsport bei BMW über Jahrzehnte entscheidend geprägt, mit seinem Team großartige Triumphe gefeiert und Fans auf der ganzen Welt mit seiner einzigartigen Leidenschaft für den Rennsport fasziniert. Ihn so plötzlich zu verlieren, ist ein Schock und eine Tragödie - gerade deshalb, weil Charly dabei war, ein ganz neues Kapitel in seinem Leben aufzuschlagen. Wir trauern um eine international geschätzte und geliebte Persönlichkeit, die für immer eng mit BMW Motorsport verbunden sein wird. Danke für alles, Charly. Wir werden Dich unendlich vermissen."

Sowohl beim 24-Stunden-Rennen von Daytona (USA) als auch beim Rennen der ABB FIA Formula E Championship in Santiago (CHL) werden die BMW Teams in Gedenken an Charly Lamm mit Trauerflor starten.



ROWE
22.1.2019

Logo ROWE


 

Das Wichtigste in Kürze

  • ROWE RACING wechselt von BMW auf Porsche Fahrzeuge

  • Es werden zwei der neuesten Porsche GT3 eingesetzt

  • Blancpain Endurance Series, VLN und 24h Ring werden gefahren

 

Der Terminkalender 2019:

22. - 23.03.2019: VLN, Nürburgring
13. - 14.04.2019:
Blancpain Endurance Series, Monza
26. - 27.04.2019: VLN, Nürburgring
11. - 12.05.2019:
Blancpain Endurance Series, Silverstone
18. - 19.05.2019:
ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen
31.05. - 01.06.2019:
Blancpain Endurance Series, Le Castellet
20. - 23.06.2019:
ADAC Total 24h-Rennen, Nürburgring
25. - 28.07.2019:
Total 24 hours of Spa, Spa-Francorchamps
02. - 03.08.2019:
VLN (ROWE 6h Rennen), Nürburgring
28. - 29.09.2019:
Blancpain Endurance Series, Barcelona


 

Hinweis:
Hans-Peter Naundorf: "Doppel-Strategie mit BMW und Porsche ist für ROWE RACING eine neue Herausforderung."
Wie Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING ausführte, wird der Porsche Einsatz parallel zum bisherigen BMW Einsatz durchgeführt. "Unser Rennprogramm 2019 sieht nicht anders aus als in den vorigen Jahren. Neben unserem Hauptprogramm mit BMW Motorsport auf der Nordschleife wollten wir auch in dieser Saison als zweites Standbein international wieder in der Blancpain GT Series antreten, und da vor allem in Spa, wo den bislang größten Erfolg in der Geschichte unsers Teams gefeiert haben."

ROWE RACING kehrt 2019 mit Porsche bei den 24 Stunden von Spa an den Ort des größten Team-Erfolges zurück

Neuausrichtung für ROWE RACING auf europäischer Bühne im Blancpain GT Series Endurance Cup, der VLN und dem ADAC 24h-Rennen Nürburgring. Zwei 911 GT3 R, sechs Porsche-Werksfahrer und Porsche Young Professionals kommen zum Einsatz.

Rowe Porsche

Neuer Partner, neue Herausforderung: ROWE RACING kehrt 2019 mit Porsche bei den traditionsreichen 24 Stunden von Spa (27./28. Juli) an die Stätte seines größten Erfolges zurück und wird auch die komplette Saison des Blancpain GT Series Endurance Cup mit dem renommierten Sportwagen-Hersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen bestreiten. Damit vollzieht der international erfolgreiche Schmierstoffhersteller ROWE MINERALÖLWERK GMBH mit dem Motorsportteam in diesem Jahr auf europäischer Bühne eine spektakuläre Neuausrichtung.

Nach dem Triumph 2016 und dem zweiten Platz 2018 will ROWE RACING in diesem Jahr in Spa mit einem neuen Partner erneut für Furore sorgen und um den Gesamtsieg kämpfen. Dafür setzt die Mannschaft von Teamchef Hans-Peter »HP« Naundorf auf der legendären Berg- und Talbahn in den belgischen Ardennen zwei Porsche 911 GT3 R der neuesten Generation ein und erhält von den Stuttgartern auch Unterstützung durch die Abstellung von sechs Porsche-Werksfahrern und Porsche Young Professionals.

Mit Le-Mans-Sieger Nick Tandy aus Großbritannien und den beiden schnellen Franzosen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet ist exklusiv in Spa ein hochkarätiges Trio aus dem Aufgebot der Porsche-Werksfahrer für ROWE RACING in einem Porsche 911 GT3 R unterwegs. Das Schwesterauto wird nicht nur in Spa, sondern bei allen fünf Rennen des Blancpain GT Series Endurance Cup auf berühmten Formel-1-Strecken im Einsatz sein. Die Arbeit im Cockpit des legendären Heckmotor-Sportwagens teilen sich der deutsche Porsche-Werksfahrer und ehemalige DTM-Pilot Dirk Werner sowie die beiden Porsche Young Professionals Matt Campbell aus Neuseeland und Dennis Olsen aus Norwegen.

Ihr Renndebüt feiert die neue Traum-Kombination aus ROWE RACING und Porsche beim Saisonauftakt der Blancpain GT Series am 14. April im italienischen Monza, am 12. Mai steht der zweite Lauf in Silverstone im Motorsport-Mutterland England an. Am 1. Juli steht das stimmungsvolle Rennen in die Nacht auf dem Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet auf dem Programm. Nach dem Höhepunkt in Spa klingt die Blancpain-GT-Saison dann am 29. September im spanischen Barcelona aus.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: "2019 bringt für ROWE RACING ein spannendes neues Projekt. Wir richten unsere internationalen Auftritte ganz neu aus und freuen uns riesig darauf, die Rennen des Blancpain GT Series Endurance Cup und darunter insbesondere die 24 Stunden von Spa mit Porsche anzugehen. Ein Projekt, das von unserem Partner ROWE MINERALÖLWERK GMBH mit großem Elan unterstützt wird. Es ist für uns eine große Ehre, dass ein so renommierter und im Motorsport so erfolgreicher Hersteller wie Porsche unserem Team das Vertrauen für den Einsatz des 911 GT3 R der neuesten Generation schenkt. Der Name Porsche hat im Motorsport insgesamt und vor allem im Sportwagen-Bereich einen besonderen Klang.
Wir bekommen nicht nur ein höchst wettbewerbsfähiges Rennfahrzeug, sondern dürfen auch mit erstklassigen Porsche-Piloten zusammenarbeiten, deren Erfolge für sich selbst sprechen. Besonders groß ist die Vorfreude auf Spa, eine Strecke, an die wir allerbeste Erinnerungen haben. Wir wollen dort auf jeden Fall wieder um den Sieg kämpfen und würden gerne den Erfolg von 2016 wiederholen. Damals hatten wir in Spa auch gleich im ersten Jahr mit einem für uns komplett neuen Auto triumphiert."

Michael Zehe, Geschäftsführer der ROWE MINERALÖLWERK GMBH: "Seit 2011 unterstützen wir ROWE RACING erfolgreich im Motorsport und sind stolz auf die tollen Ergebnisse der vergangenen Jahre. Besonders die Entwicklung unserer Produkte, aber auch der Marke ROWE schreiben wir dem Motorsport und dem 'fahrenden Labor' zu. Mit einem Top-Hersteller wie Porsche auf unserer Siegstrecke im belgischen Spa antreten zu können erfüllt uns mit Freude und motiviert umso mehr den Erfolg von 2016 auch in diesem Jahr zu wiederholen."



Volkswagen
19.1.2019

Logo VW


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Pikes-Peak-Sieger Romain Dumas steuert weiterentwickelten Volkswagen ID. R

  • Einzigartiger Sportwagen als Aushängeschild der Elektrifizierungsstrategie von Volkswagen und Vorbote einer Familie künftiger Elektro-Serienfahrzeuge

  • Die »Grüne Hölle« gilt als anspruchsvollste Rennstrecke der Welt

 

ID.R
Der ID.R auf der Messe in Essen

 

Update 28.1.2019

Testphase für Volkswagen ID. R hat begonnen - Ziel: E-Rekord auf der Nordschleife
Die nächste Evolutionsstufe des Volkswagen ID. R hat die ersten Schritte auf dem Weg zum E-Rekordversuch auf der Nürburgring-Nordschleife genommen. Romain Dumas (F) testete vergangene Woche den rein elektrisch angetriebenen Prototyp in der Motorsport Arena Oschersleben erstmals mit Verbesserungen unter der Haube. Volkswagen hat sich vorgenommen, im Sommer 2019 den bestehenden Rekord für Elektrofahrzeuge auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt zu unterbieten - der Nordschleife. Bis dahin wird sich der ID. R neben weiteren Veränderungen unterhalb des Carbon-Kleids auch sprichwörtlich häuten: Die Aerodynamik, bislang auf die bahnbrechende Rekordfahrt am Pikes Peak im vergangenen Sommer ausgelegt, wird dabei an die Ansprüche der 'Grünen Hölle' angepasst.

Volkswagen peilt Elektro-Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife an

Volkswagen bringt die Elektro-Mobilität mit hohem Tempo voran, bei Serienfahrzeugen genauso wie auf der Rennstrecke. Nach der Rekordfahrt beim berühmten Pikes-Peak-Bergrennen nimmt der Elektro-Sportwagen ID. R im Sommer 2019 eine weitere Bestmarke ins Visier: den Rundenrekord für elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf der Nordschleife des Nürburgrings, die als schwierigste Rennstrecke der Welt gilt.

VW ID.R

Der ID. R ist der sportliche Vorbote einer ganzen Baureihe rein elektrischer Fahrzeuge, die Volkswagen ab 2020 auf den Markt bringt. Die Einsätze des ID. R im Motorsport stehen für das klare Bekenntnis von Volkswagen zur Elektro-Mobilität und unterstreichen die enorme Leistungsfähigkeit, die der E-Antrieb in Zukunft auf der Straße bieten kann. "Nach dem Streckenrekord am Pikes Peak ist die Bestzeit für Elektro-Fahrzeuge auf der Nordschleife des Nürburgrings die nächste große Herausforderung für den ID. R", sagt Volkswagen Motorsport Direktor Sven Smeets. "Ein Rundenrekord auf der Nordschleife gilt als Ritterschlag für jedes Fahrzeug, gleichermaßen für Rennfahrzeuge und Serienautos."

VW ID.R

Foto: Zieldurchfahrt am 24.6.2018 auf dem Pikes Peak (USA).

Volkswagen ID. R erhält Feinschliff für die Nordschleifen-Charakteristik
Der für den Rekordversuch auf dem Nürburgring weiterentwickelte ID. R wird von zwei Elektro-Motoren mit einer Systemleistung von 500 kW (680 PS) angetrieben und wiegt inklusive Fahrer weniger als 1.100 Kilogramm. "Wir werden vor allem die Aerodynamik des ID. R auf die im Vergleich zum Pikes-Peak-Bergrennen deutlich anderen Bedingungen der Nordschleife anpassen", sagt François-Xavier Demaison, Technischer Direktor von Volkswagen Motorsport. Denn im Unterschied zum US-Klassiker am Pikes Peak mit dem Start auf 2.862 Metern und dem Ziel auf 4.302 Metern Höhe windet sich die Nordschleife lediglich zwischen 320 und 617 Metern über Meereshöhe durch die Eifel und hat nicht zuletzt durch die lange Gerade an der Döttinger Höhe eine ganz eigene Charakteristik. "Zur sorgfältigen Vorbereitung auf die Rekordfahrt werden wir mit dem ID. R im Frühjahr ein intensives Test- und Entwicklungsprogramm auf verschiedenen Rennstrecken durchführen", so Demaison weiter. Die Rekordfahrt ist für den Sommer vorgesehen.

Roman Dumas

Nordschleifen-Experte Romain Dumas bei Rekordversuch am Steuer
Fahrer beim Rekordversuch ist abermals Multitalent Romain Dumas.

Er gewann im Juni 2018 mit dem ID. R den Pikes Peak International Hill Climb und blieb mit einer Zeit von 7:57,148 Minuten als erster Pilot in der über 100-jährigen Geschichte des Rennens unter der Acht-Minuten-Marke.

Der Franzose siegte außerdem bereits vier Mal beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.



Kissling Motorsport
18.1.2019

Logo Kissling


 

Logo TCR


 

Logo Opel


 

Logo Astra TCR


 

Kissling: It's time to say goodbye

Kisslings

Die Firma Kissling aus Bad Münstereifel - nicht weit entfernt vom Nürburgring - mit ihren Inhabern Helmut und Stefan Kissling haben beschlossen, sich nach 41 Jahren aus dem aktiven Motorsport-Geschäft zurückzuziehen.

Jahrzehntelang haben sie mit Opel zusammengearbeitet und z.B. den Opel Manta, der sowohl bei der VLN als auch beim jährlichen ADAC 24h Rennen auf dem Nürburgring zum Einsatz kommt, unterstützt. Auch wurde bei ihnen der aktuelle Opel Astra TCR entwickelt und gebaut.

Opel Manta Opel Astra

LUBNER Motorsport (Georgenthal) übernimmt Support für ASTRA TCR
Ab sofort übernimmt die Firma Lubner Motorsport den Ersatzteil-Support für den ASTRA TCR. Bis zum Ende der Saison 2018 hatte die KISSLING Motorsport in Bad Münstereifel die ASTRA TCR betreut. Nun ist der Umzug der Teile für die Rennfahrzeuge ins Lager im thüringischen Georgenthal abgeschlossen.



Schubert Motorsport
20.12.2018

Logo Schubert


 

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mPoster Schubert

Schubert Motorsport sucht Fahrer

Schubert Motorsport sucht für die Saison 2019 noch Fahrer für ihre Rennwagen, die sie bei drei Serien einsetzen wollen. Im kommenden Jahr will Schubert wieder mit BMW-Fahrzeugen aktiv auftreten - nämlich dem BMW M6 GT3 und dem BMW M4 GT4. Anvisierte Serien sind die ADAC GT Masters, die Blancpain Series und die VLN incl. dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring.

Schubert-BMW M6

Damit ist Schubert, die viele Jahre BMW-Fahrzeuge einsetzten und in 2018 bei den ADAC GT Masters einen Honda NSX GT3 durch Christopher Dreyspring und Giorgio Maggi bewegten, wieder zu BMW zurückgekommen. Wie und ob es mit Honda weitergehen wird, soll demnächst mitgeteilt werden.



Audi
18.12.2018

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Saisonbilanz umfasst 256 Siege und 21 Fahrer-Gesamttitel
  • Rennerfolge und Titel in über 700 Rennen auf fünf Kontinenten
  • Zweistellige Steigerungsraten gegenüber Saison 2017

Neuer Rekord für Audi Sport customer racing

Noch nie war Audi Sport customer racing mit seinen Kunden im internationalen Rennsport so erfolgreich: Zu ihrem zehnten Jubiläum vermeldet die Kundensportabteilung 256 einzelne Rennsiege (+63 % gegenüber 2017), insgesamt 634 Podestplätze (+46 %), 21 Fahrer-Gesamttitel (+40 %) sowie 38 weitere Klassentitel (+217 %). Die Erfolge verteilen sich auf die Baureihen Audi RS 3 LMS, Audi R8 LMS GT3 und den erstmals in Kundenhand eingesetzten Audi R8 LMS GT4.

Audi R8 LMS

"Ein großes Dankeschön und einen herzlichen Glückwunsch an all unsere Kunden", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Pünktlich zu unserem Jubiläum haben wir unsere bislang größte Jahresbilanz an Siegen, Pokalen und Meisterschaftswertungen eingefahren. Das ist uns ein Ansporn, auch in einem noch härteren Wettbewerbsumfeld in der Saison 2019 unser Bestes zu geben."
Bereits im Januar beginnt die Saison traditionell mit einem 24-Stunden-Rennen in Dubai. Dann steht den Kunden erstmals die im Oktober präsentierte und demnächst homologierte Evolutionsstufe des Audi R8 LMS GT3 zur Verfügung.

In der abgelaufenen Saison hat der GT3-Sportwagen von Audi 138 Rennen und 13 Fahrertitel gewonnen, darunter Meisterschaftssiege in Australien, China, Deutschland, Osteuropa, Neuseeland und Schweden. Ebenso blieb der Rennwagen zum dritten Mal in Folge in der Markenwertung der Intercontinental GT Challenge ungeschlagen. Auf das Konto des TCR-Rennwagens Audi RS 3 LMS gehen 92 Siege und jeweils ein Gesamttitel in Nordamerika, im Benelux-Raum und in Russland.

Eine ungewöhnliche Debütsaison gelang dem Audi R8 LMS GT4: Der seriennahe Mittelmotor-Sportwagen verbuchte 26 Rennsiege, dazu drei Meisterschaftserfolge in Nordamerika, einen in Frankreich sowie einen weiteren in einer Europawertung. Damit hat er auf Anhieb fast alle namhaften weltweiten GT4-Rennserien für sich entschieden.

Langstreckenrennsport
Auch im Langstreckenrennsport bewiesen die Produkte von Audi Sport ihre Qualitäten: So gewann Audi zum dritten Mal das 12-Stunden-Rennen in Bathurst und zum zweiten Mal in Folge die California 8 Hours. Sechs GT4-Klassensiege bei Langstreckenrennen und ein TCR-Klassenerfolg bei einem 24-Stunden-Rennen in Japan komplettieren die Bilanz. Auch wirtschaftlich schließt Audi Sport die Saison erfolgreich ab. Im Frühjahr knackte die Kundensportabteilung die Marke von 500 Autos. Seit 2009 hat Audi Sport customer racing bis Dezember 2018 insgesamt 563 Rennwagen gefertigt, die sich auf sechs Baureihen verteilen.