Header

Infos  und  Foto - Berichte  2019   -----   Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN)



Volkswagen
15.7.2019

Logo VLN


 

Logo VW


 

VLN-Lauf 4 --- Volkswagen Team Max Kruse Racing auf den Plätzen eins und zwei

Starkes Resultat für das Team Max Kruse Racing beim vierten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring: Bei der Adenauer Rundstrecken-Trophy gewannen Benjamin Leuchter (D) und Teamkollege Andreas Gülden (D) im Volkswagen Golf GTI TCR die TCR-Wertung und fuhren auf einen guten 24. Platz in der Gesamtwertung. Die beiden Nürburgring-Experten hatten bereits das Zeittraining dominiert und starteten in ihrer Klasse von der Pole Position.
Das Schwesterauto mit Jasmin Preisig (CH) und Loris Prattes (D) am Steuer holte den zweiten Platz in der TCR-Kategorie und Rang 31 im Gesamtklassement des Langstrecken-Events, das aufgrund eines Unfalls auf 3,5 Stunden verkürzt worden war.

Leuchter zeigte sich nach dem Rennen hochzufrieden: "Ich freue mich sehr, dass Max Kruse Racing nun endlich für die harte Arbeit belohnt wurde. Nach all dem Pech der letzten Rennen hatten wir nun mal ein Wochenende, an dem endlich alles perfekt funktioniert hat. Wir haben das Auto auf die Pole Position gestellt und einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg herausgefahren. Was mich aber mindestens genauso freut, ist die Tatsache, dass uns unser Junior-Auto mit Platz zwei den Doppelsieg beschert hat. Wir mussten dafür sehr viel Arbeit investieren und mein Dank geht hier an alle Team-Mitglieder, die das so auf den Punkt gebracht haben."

Gut lief es auch für das Damenteam 'Girls only' des Rennstalls WS Racing, dessen Golf GTI TCR mit den Pilotinnen Carrie Schreiner (D) und Laura Kraihammer (A) in der Wertungskategorie SP3T auf Rang zwei fuhr. In der Schlussphase holte Schreiner auf den in der Klasse führenden Audi RS3 auf und fuhr zudem die schnellste Rundenzeit in der SP3T-Kategorie.



mathilda racing
15.7.2019

Logo VLN


 

Logo Mathilda Racing


 

mathilda racing: Starke Teamleistung und Kampfgeist werden nicht belohnt

Beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, der 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, hatte mathilda racing kein Glück. Schlussendlich musste der Kölner Rennstall sogar den ersten Ausfall der Saison verkraften. Und das, obwohl das Team dank einer starken Teamleistung überhaupt an den Start gehen konnte.

Im morgendlichen Qualifying, das aufgrund eines Unfalls zunächst abgebrochen und anschließend verkürzt wurde, mussten sich Matthias Wasel und Frederic Yerly mit dem zweiten Platz in der hart umkämpften TCR-Klasse der VLN begnügen. Beim Angriff auf die Pole-Position kurz vor Ende des Zeittrainings blieb Yerly ohne Vortrieb im Bereich Schwalbenschwanz liegen. Eine abgescherte Schraube war die Ursache. Ein Schreck, von dem sich das Team allerdings nicht aus der Ruhe bringen ließ ...

Obwohl der goldfarbene Rennwagen erst 20 Minuten vor Schließen der Boxengasse mit dem Abschleppwagen zurück ins Fahrerlager gebracht wurde, konnten die Mechaniker von mathilda racing nicht nur die Antriebswelle wechseln, sondern auch den kompletten Bremsenservice erledigen. Der Cupra TCR kam wortwörtlich in letzter Minute in die Startaufstellung. Teamchef Michael Paatz lobte: "Alle haben einen fantastischen Job gemacht - der Teamgeist bei mathilda racing ist außergewöhnlich!"

In der Anfangsphase des Rennens entwickelte sich ein heißer Kampf um die Spitzenplätze in der TCR-Klasse. Andy Gülden konnte sich zunächst ein bisschen absetzen und Matthias Wasel hatte mit Jasmin Preisig alle Hände voll zu tun. Hintereinander kamen Preisig und Wasel in die Box. Und wieder zeigte sich das mathilda Team von seiner besten Seite: Ein perfekter Boxenstopp und eine schnelle erste Runde von Yerly brachten 45 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Der Rückstand auf den führenden Benny Leuchter betrug nur 50 Sekunden. Durch den frühen Stopp von Gülden/Leuchter lag der Cupra TCR von mathilda racing auf aussichtsreicher Position.

Eine gute Stunde vor Ende platzte nach einem heftigen Unfall im Bereich Hatzenbach der Traum vom dritten Sieg. Glück im Unglück: Der Fahrer blieb unverletzt. Schon am Sonntagmorgen zerlegte das Team den Cupra komplett und verschaffte sich einen ersten Überblick. Der Teamchef fasst zusammen: "Die schlechte Nachricht ist, dass richtig viel kaputt gegangen ist. Die gute, dass wir den Wagen ziemlich sicher zum nächsten VLN Lauf in drei Wochen fertig bekommen."

Mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 3. August 2019 steht der Höhepunkt des Jahres vor der Tür.



VLN-Lauf 4 »50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy« am 13. Juli 2019

Drei Wochen nach dem Großereignis, dem "ADAC 24 Stundenrennen Nürburgring", folgte nun der von Vielen erwartete 'normale' VLN-Lauf - ohne das Riesen-GT3 Starterfeld.
Die Schlussphase der 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy war nichts für schwache Nerven. Drei Teams kämpften im Sekundenabstand um den Sieg - die Entscheidung fiel erst auf den letzten Metern. Am Ende jubelten Patrick Assenheimer und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 des Black Falcon Team AutoArena Motorsport. Mit einem Vorsprung von nur 2,023 Sekunden wurde das Duo vor Marek Böckmann und Philip Ellis in einem weiteren AMG GT3 von GetSpeed Performance abgewinkt. Platz drei beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft sicherten sich Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin im BMW M6 GT3 von Walkenhorst-Motorsport.

Die Siegerehrung der »50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy«:

Das morgendliche Qualifying wurde schon nach kurzer Zeit mit der Roten Flagge wegen eines Unfalls unterbrochen. Erst nach über einer Stunde Pause konnte weiter tainiert werden. Das Rennen mußte um eine halbe Stunde verkürzt werden und wurde erst um 12:30 gestartet.

Ergebnis Qualifying (Top 10)

Der Walkenhorst BMW mit David Pittard konnte eine Runde unter 8 Minuten hinlegen (7:59,711 Min.) und stand damit auf Pole Position. Dann folgten zwei Mercedes-AMG: GetSpeed und Black Falcon mit mehreren Sekunden Abstand. Der beste Audi war von Phoenix Racing und erstaunlicherweise schafften es der mcchip-GTronix Lamborghini Huracán auf P6 bzw. der Konrad Lamborghini Huracán auf P8.

Der erste 'Nicht-GT3' war ein Cup-Porsche 911 aus der SP7 von Huber Motorsport auf P10.


Das Siegerfahrzeug:

Ergebnis Rennen (Top 10)

Das Podium war mit zwei Mercedes-Teams und einem BMW-Team bestückt. Mit nur gut 2 Sekunden Vorsprung erreichte der Black Falcon Mercedes-AMG nach 3½ Stunden Rennzeit das Ziel. Der Walkenhorst-BMW lag schon fast 14 Sekunden zurück.

Großer Erfolg für Lamborghini: beide Huracán erreichten das Ziel und belegten die Plätze 5 und 6 im Gesamt.


Alle Klassensieger des VLN 4 Laufs
Pos.
Gesamt
Start-
Nr.
KlasseTeiln. in
Klasse
Name
Schlussfahrer
Anzahl
Runden
Beste
Runde
Fahrzeug
1 6 SP9 Pro5 Metzger 24 8:05.508 Mercedes-AMG GT3
5 7 SP9 Pro-Am4 Di Martino 24 8:09.946 Lamborghini Huracan
7 123 CUP22 Terting 24 8:30.008 Porsche 911 GT3 Cup
8 36 SP9 Am3 Schmidt-Staade 24 8:19.801 BMW M6 GT3
9 80 SP77 Simonsen 24 8:22.924 Porsche 911 GT3 Cup
15 162 SP105 Viidas 23 8:44.801 Mercedes-AMG GT4
18 131 SP86 Ackermann 23 8:34.451 Porsche 911 GT3 Cup MR
19960CUP39'Jens'238:48.899Porsche 718 Cayman GT4 CS
25 10 TCR4 Leuchter 22 8:51.785 VW Golf TCR SEQ
26 588 H43 Schall 22 8:34.829 Porsche 911 GT3 Cup
27 929 CUPX3 'Maximilian' 22 8:55.733 KTM X-Bow GT4
30 650 CUP517 Griessner 22 9:08.530 BMW M240i Racing Cup
35 310 SP3T7 Bock 22 9:08.456 Audi RS3
38 155 SP8T2 Robey 22 8:38.767 Mercedes-AMG GT4
41 205 SP63 Maiman 22 8:58.133 Porsche Cayman PRO4 II
46 308 SP2T1 Nett 21 9:13.275 Peugeot 308 Racing Cup
47 444 V59 Zils 21 9:17.418 Porsche Cayman
49 395 V66 Selivanov 21 9:13.316 Porsche 911 Carrera
51 266 SP4T1 Bonk 21 9:01.914 Porsche Cayman S
58 614 H214 Overbeck 21 9:30.984 Renault Clio
63 510 VT29 Knechtges 21 9:40.217 BMW 328i
64 1 V424 Rink 21 9:47.348 BMW 325i
84 270 SP33 Muytjens 20 19:54.896 Toyota GT86
120 549 V21 Schmitz 17 10:46.876 BMW 318iS
126 249 SP41 Dolfen 15 10:53.457 BMW 325i


Heinz-Josef Hilger
8.7.2019

Logo VLN


 

Vorbericht VLN-Lauf 4 »50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy« am 13. Juli 2019

Das ADAC 24-Stunden-Rennen ist jetzt schon über zwei Wochen vorüber und am kommenden Samstag ruft die VLN zum nächsten Lauf auf. Pünklich wurde die neue BoP am Montag veröffentlicht. Betroffen sind die Fahrzeuge aus den Klassen SP9 (=GT3), SP-X, SP-Pro, SP 10 (=GT4), Cup X und Cup 3. Die Änderungen:

  • Der Audi R8 LMS wurde um 10 kg auf jetzt 1300 kg leichter
  • Beim Porsche 911 GT3 R 991 fehlt die Angabe des Restriktor-Durchmessers und die Leistungsangaben für den Test auf dem Motor-Prüfstand bzw. Rollenprüfstand. Dies hat vielleicht etwas mit der Disqualifikation des Manthey-Rennwagen beim 24h-Rennen zu tun. Beim letzen VLN-Lauf waren die Werte 2 x 34,6 mm und 475 PS bzw. 494 PS noch eingetragen.
  • Bei einigen SP9 Fahrzeugen wurde das 'max. Kraftstoffvolumen' und die 'max. Kraftstoff Füllmenge' geändert. Betroffen sind der BMW M6 GT3 (-3 Liter), AMG GT3 (+1 Liter), Huracán GT3 (+1 Liter), RC-F GT3 (-4 Liter), Nismo GT-R (-3 Liter) und SGC (+7 Liter). In der SP-Pro der Lexus LC (-4 Liter). In der Klasse SP10 sind der Aston Martin Vantage AMR GT4 (+2 Liter), der BMW M4 GT4 (-1 Liter), die Ginetta G55 (-8 Liter) und der Mercedes-AMG GT4 (+2 Liter) betroffen.

Einige Teams hatten schon vor einiger Zeit angekündigt, vorläufig nicht mehr an den VLN-Veranstaltungen teilzunehmen. Wochenspiegel Team Monschau mit ihren beiden Ferrari und das Team Frikadelli werden event. fehlen. Auch das Team Falken kommt mit ihrem BMW und dem Porsche nicht zu dem Lauf. Warten wir also ab, was uns die Starterliste, die am Mittwoch veröffentlicht wird, mitteilen wird. Im letzten Jahr war der VLN-Lauf nach den 24-Stunden gut gebucht (164 Teiln.)

Ein zweites Fahrzeug (Golf GTI TCR) wird lt. Ankündigung das Team Max Kruse Racing mit Jasmin Preisig und Loris Prattes einsetzen. Von Car Collection wird ein Audi R8 LMS [# 33] mit Oliver Bender, Klaus Koch und Peter Schmidt gemeldet.


Update 10.7.2019:

Erfreuliche 158 Starter gibt es am Samstag. Es fällt aber auf, daß es in der SP9 keinen Porsche 911 GT3 R gibt - Manthey fehlt komplett. Die SP9 wird von Mercedes (3), Audi 4), Lamborghini (2) und BMW (3) beherrscht. Stärkste Klasse ist die V4 mit 25 Teilnehmern, gefolgt vom BMW M240i Racing Cup mit 17 Teiln. und der H2 mit 15 Teiln. Die V4 besteht nur aus BMW, davon 24 mal die Ausführung 325i und als einzige Ausnahme der Frikadelli 328 GSLA.

Das Wetter soll ja Samstag nicht so berühmt werden - Regen ist angesagt bei 15°-17° C.



BMW
1.5.2019

Logo VLN


 

Logo BMW


 

VLN: Top-5-Resultat für BMW Team Schnitzer auf der Nürburgring-Nordschleife

Zahlreiche Klassensiege und ein Top-5-Resultat in der Gesamtwertung beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (GER): Die BMW Teams und Fahrer blicken auf ein erfolgreiches Rennwochenende in der Eifel zurück. Nachdem das erste VLN-Rennen wegen dichten Nebels über eine verkürzte Distanz ausgetragen worden war und der zweite Lauf wegen Schneefalls abgebrochen werden musste, ging die dritte VLN-Runde über die volle Länge und bot den Fans und Zuschauern die typischen Eifel-Bedingungen. Bei teilweise starken Regenfällen behielten Sheldon van der Linde (RSA) und Nick Yelloly (GBR) im [# 42] BMW M6 GT3 vom BMW Team Schnitzer den Durchblick und landeten nach 24 Runden auf dem fünften Platz.

Direkt dahinter beendete der von ROWE Racing eingesetzte [# 99] BMW M6 GT3 das Rennen auf dem sechsten Rang. Am Steuer hatten sich Marco Wittmann (GER), Jesse Krohn (FIN) und John Edwards (USA) abgewechselt. Der zweite von ROWE Racing eingesetzte BMW M6 GT3 mit der Startnummer 98 und dem Fahrertrio Philipp Eng (AUT), Mikkel Jensen (DEN) und Tom Blomqvist (GBR) schied vorzeitig aus.

Insgesamt sieben BMW M6 GT3 waren an den Start gegangen. Auch in den einzelnen Klassen gab es aus Sicht von BMW Grund zur Freude. In der V4-Klasse sicherten sich Stefan Beyer, Emin Akata (beide GER) und Thorsten Kratz (AUT) im BMW 325i vom Team Sorg Rennsport den Sieg. Auch in der hart umkämpften SP10-Klasse hatte das Team aus Wuppertal (GER) allen Grund zur Freude. Im [# 181] BMW M4 GT4 landeten BMW Motorsport Junior Erik Johansson (SWE) und Heiko Eichenberg (GER) auf dem zweiten Platz. Dahinter komplettierten Florian Wolf, Arne Hoffmeister (beide GER) und Manuel Amweg (SUI) das Podest.

Weitere Klassensiege gingen an Christopher Dreyspring und Christer Jöns (beide GER) im BMW M2 Competition vom Team Schubert Motorsport in der SP8T-Klasse und an Marcel Manheller und Carsten Knechtges (beide GER) vom Team Manheller Racing im BMW 328i in der VT2-Klasse. Insgesamt waren am dritten VLN-Rennwochenende mehr als 60 BMW Modelle an den Start gegangen.

Das vierte Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring geht am 13. Juli mit der 50. Adenauer Rundstrecken-Trophy über die Bühne. Für zahlreiche BMW Teams und Fahrer geht es aber bereits in wenigen Wochen zurück in die Eifel. Am 18. und 19. Mai findet mit dem Sechs-Stunden-Qualifikationsrennen der letzte Härtetest vor dem legendären 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife statt.

BMW M240i Racing Cup: Nächster Erfolg für Griessner/Fübrich

Die beiden amtierenden Champions David Griessner (AUT) und Yannick Fübrich (GER) sind im BMW M240i Racing Cup weiterhin voll auf Kurs Titelverteidigung. Auch im dritten Saisonrennen der Klasse CUP5, die im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ausgetragen wird, war das Duo vom Pixum Team Adrenalin Motorsport nicht zu schlagen. Im BMW M240i Racing mit der Startnummer 650 brachten die beiden einen überlegenen Sieg ins Ziel und bauten ihre Führung in der Gesamtwertung aus. Dahinter landeten Nico Otto und Lars Peucker (beide GER) im legendären »Eifelblitz« mit der Startnummer 666 vom Team Scheid-Honert Motorsport auf Rang zwei.

Marc Ehret, Christian Konnerth (beide GER) und Juha Hannonen (FIN) im [# 679] BMW M240i Racing von FK Performance Motorsport komplettierten das Podium. Insgesamt 21 BMW M240i Racing waren in der Eifel an den Start gegangen. Der vierte Lauf im BMW M240i Racing Cup findet am 13. Juli statt.



Daimler
1.5.2019

Logo VLN


 

Logo MB-AMG


 

Adam Christodoulou, Manuel Metzger, Maro Engel und Dirk Müller fahren beim Vierstundenrennen auf das Podium

Platz drei und Klassensiege bei VLN 3

Bei erneut schwierigen und wechselhaften Bedingungen in der Eifel feierte Mercedes-AMG Motorsport den ersten Podestplatz in der diesjährigen VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Im dritten Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife gelang dem Mercedes-AMG Team BLACK FALCON mit der Nummer [# 14] eine beeindruckende Aufholjagd. Von Position 16 gestartet, kämpfte sich das Quartett Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (GER), Manuel Metzger (GER) und Dirk Müller (GER) im Laufe des vierstündigen Rennens bis auf Rang drei nach vorne.

Mit dem Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 16 und dem BLACK FALCON Team AutoArena Motorsport [# 6] als Zehnte und Siebte landeten zwei weitere Mercedes-AMG GT3 in den Top Ten.

Zwei Klassensiege rundeten das gute Gesamtergebnis ab: Das Team GetSpeed Rooster Rojo [# 23] sicherte sich in der Besetzung Janine Hill (GBR), Fabian Schiller (GER) und John Shoffner (USA) im Mercedes-AMG GT3 Platz eins in der Klasse SP9 PRO-AM. Auch in der SP10-Klasse gab es für das BLACK FALCON Team IDENTICA Grund zum Feiern: Tobias Müller (GER), Tim Scheerbarth (GER) und Tristan Viidas (EST) steuerten den Mercedes-AMG GT4 [# 162] erneut zum Klassensieg und wiederholten damit ihren Erfolg vom ersten VLN-Lauf.



mathilda racing
29.4.2019

Logo VLN


 

Logo Mathilda


 

Ergebnis Training
P 57   [# 806] 9:12,792 Min.

Ergebnis Rennen
P 1 in Klasse TCR
P 26 im Gesamt [# 806] Hammel Heiko, Forchtenberg | Wasel Matthias, Bergheim | Yerly Frederic, Schweiz | 22 Runden | beste Rundenzeit: 10:23,819 Min.
Gestartet: 5, im Ziel: 3, ausgefallen: 2

Zweites Rennen, zweiter Sieg: mathilda racing wiederholt TCR-Sieg in der VLN

Auch beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, dem 61. ADAC ACAS H&R-Cup, war mathilda racing das Maß aller Dinge in der hart umkämpften TCR-Klasse. Der Kölner Rennstall feierte den erneuten Sieg und wiederholte damit den Erfolg vom Auftaktrennen, bei dem sich das Team mit dem Cupra TCR bereits gegen die starke Konkurrenz behaupten konnte.

Im Qualifying traf das Team keine freie Runde und musste sich daher noch mit dem dritten Platz in der Klasse zufriedengeben. Viele Gelbphasen sowie zahlreiche Code-60-Zonen ließen keine gute Rundenzeit zu. Bei schwierigen Bedingungen gingen die Piloten zudem kein unnötiges Risiko ein.

Starker Regen machte den dritten Lauf des Jahres anschließend zur Rutschpartie. Heiko Hammel, Frederic Yerly und Matthias Wasel bezwangen jedoch die Tücken der Grünen Hölle und brachten den Cupra TCR nach vier Stunden ohne Zwischenfälle ins Ziel. In der Schlussphase nahm das Team sogar Geschwindigkeit heraus, um den Sieg nicht mehr unnötig zu gefährden. Denn zwischenzeitlich hatte sich der Cupra TCR bis auf die 17. Gesamtposition nach vorne gefahren und führte die TCR-Klasse mit einem Vorsprung von rund sechs Minuten souverän an.

"Das Setup des Cupra TCR hat gemeinsam mit den Dunlop-Reifen perfekt harmoniert", erklärte mathilda-Teamchef Michael Paatz. Denn sowohl auf nasser und abtrocknender Strecke als auch bei gänzlich trockenen Bedingungen haben die Reifen von Dunlop sehr gut funktioniert. "Alle Fahrer haben sich zudem wieder einmal keine Fehler erlaubt. Das war bei den schwierigen Bedingungen heute wahrlich der Weg zum Erfolg."

Am Ende landete der Cupra TCR von mathilda racing auf der 26. Gesamtposition. "Das ist ein großartiges Ergebnis", so Paatz. "Das Wetter kam dem frontangetriebenen TCR-Auto natürlich entgegen, trotzdem war es kein einfaches Rennen." Denn nicht wenige Fahrzeuge - auch aus der TCR-Klasse - mussten im Verlauf des Rennens Federn lassen.

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Rennen konnte mathilda racing die Führung in der TCR-Wertung weiter ausbauen. Nun steht jedoch eine längere Pause bevor: Der vierte Lauf der VLN findet erst am 13. Juli 2019 statt.



ROWE RACING
29.4.2019

Logo VLN


 

Logo ROWE


 

Ergebnis Training
9.   [# 99] Wittmann Marco, Fürth | Krohn Jesse, Finnland | Edwards John, USA | 8:15,183 Min.

19.   [# 98] Eng Philipp, Österreich | Blomqvist Tom, Großbritannien | Jensen Mikkel, Dänemark | 8:26,900 Min.

Ergebnis Rennen
6.   [# 99] Wittmann Marco, Fürth | Krohn Jesse, Finnland | Edwards John, USA | 24 Runden +2:33,352 Min.
schnellste Runde: 8:41,704 Min.

DNF   [# 98] Eng Philipp, Österreich | Blomqvist Tom, Großbritannien | Jensen Mikkel, Dänemark | 19 Runden
schnellste Runde: 9:34,399 Min.

ROWE RACING fährt beim zweiten VLN-Auftritt im Jahr 2019 als Sechster erneut in die Top-10

John Edwards, Marco Wittmann und Jesse Krohn im BMW M6 GT3 mit der [# 99] fehlerfrei unterwegs. Ein technisches Problem bremst das Schwesterauto.

ROWE RACING hat bei seinem zweiten VLN-Auftritt in diesem Jahr erneut in der Spitzengruppe mitgemischt und beim 61. ADAC ACAS H&R-Cup erfolgreich den besonders zu Beginn des Rennens sehr schwierigen Witterungsbedingungen auf der Nürburgring-Nordschleife getrotzt. John Edwards aus den USA und der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann aus Deutschland fuhren nach ihrem Sieg beim Saisonauftakt diesmal zusammen mit ihrem BMW Werksfahrerkollegen Jesse Krohn aus Finnland und kamen im BMW M6 GT3 mit der [# 99] auf Position sechs ins Ziel.

Das Schwesterauto mit der [# 98], in dem neben den BMW Werksfahrern Tom Blomqvist aus Großbritannien und Mikkel Jensen aus Dänemark BMW DTM-Pilot Philipp Eng aus Österreich sein Renndebüt 2019 feierte, wurde dagegen schon früh durch technisches Problem zurückgeworfen und testete danach verschiedene Abstimmungen für das Saisonhighlight beim 47. ADAC 24h-Rennen (22./23. Juni). Außerdem bekamen Mikkel Jensen und Tom Blomqvist noch einige Rennkilometer, bevor die [# 98] kurz vor Schluss vorzeitig in die Box abbog. Bis zum Auftreten des Problems hatte Philipp Eng als Startfahrer von Position 19 schon zwischenzeitlich sieben Plätze gutgemacht und war mit einem sehr frühen Reifenwechsel auf einer alternativen Strategie unterwegs.

John Edwards machte beim Start mit der [# 99] vier Plätze gut und bog als Fünfter erstmals auf die Nordschleife ein. Zwar büßte er in der ersten Runde auf dem langen Geradeausstück auf der Döttinger Höhe wieder zwei Plätze ein, holte sich diese aber gleich in der nächsten Runde wieder zurück. Als danach der Regen deutlich heftiger wurde und es sogar kurzzeitig hagelte, behielt der US-Amerikaner die Übersicht und hielt sein Auto auf der Straße. Er verbesserte sich zwischenzeitlich auf Rang drei, verlor allerdings durch mehrere Code-60-Zonen auf der Strecke nach zahlreichen Unfällen anderer Autos unverschuldet viel Zeit auf die Führenden.

In der letzten Runde vor dem ersten Boxenstopp übernahm die [# 99] dennoch kurzfristig die Führung. Da zahlreiche Konkurrenten früher gestoppt hatten, kam Marco Wittmann als zweiter Fahrer als Elfter wieder zurück auf die Strecke. Bis zur Übergabe an Jesse Krohn arbeitete sich der DTM-Pilot bis auf Rang fünf vor, der 'fliegende Finne' ging danach als Siebter ins letzte Renndrittel. Als die Strecke gegen Ende des Rennens mehr und mehr abtrocknete, griff die Mannschaft aus St. Ingbert drei Runden vor Schluss mit dem Wechsel auf Trockenreifen noch einmal an, schob sich dank eines schnelleren Boxenstopps an einem Konkurrenten vorbei auf Rang sechs und hätte unter anderem dank der nur um drei Zehntelsekunden zweitschnellsten Rennrunde fast noch Platz fünf attackieren können.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: "Das heutige Rennen war für uns sehr lehrreich. Wir haben sehr viele Informationen gesammelt und konnten bei den schwierigen Witterungsbedingungen viele Dinge ausprobieren, die wir hoffentlich beim 24h-Rennen nicht brauchen werden. Ein großes Kompliment geht an unsere Fahrer, die bei diesen Pistenverhältnissen sehr besonnen und fehlerfrei unterwegs waren. Unsere Autos haben keinen Kratzer. Es war schade, dass bei der [# 98] früh ein technisches Problem aufgetreten ist, das wir zwar schnell beheben konnten, uns aber dennoch eine Runde Rückstand eingebracht hat. Danach haben wir uns entschieden, den restlichen Rennverlauf als Test zu nutzen. Mit der [# 99] waren wir gut unterwegs, haben aber in dem Chaos rund um den Wolkenbruch deutlich mehr Zeit verloren als einige Konkurrenten. Am Ende haben wir mit dem Wechsel auf Slicks etwas ausprobiert. Wir hatten nichts zu verlieren und haben noch einmal angegriffen. Dadurch hätten wir fast noch zum Fünften aufgeschlossen, aber dann hat uns in der letzten Runde nochmal eine Code-60-Phase gebremst."



Heinz-Josef Hilger
27.4.2019

Logo VLN


 

Ergebnis Training (Top 10)
1.   [# 911] Manthey-Porsche, 8:05,344 Min.
2.   [# 45] Kondo-Nissan
3.   [# 42] Schnitzer-BMW
4.   [# 912] Manthey-Porsche
5.   [# 55] Octane-Ferrari
6.   [# 34] Walkenhorst-BMW
7.   [# 39] KCMG-Nissan
8.   [# 2] GetSpeed-Mercedes
9.   [# 99] ROWE-BMW
10.   [# 31] Frikadelli-Porsche


 

Schnellste Runde im Rennen:
Jöns / Nico Menzel / Vaxiviere
(Nissan GT-R Nismo GT3 [# 39])
in 8:29,675 Min.


 

>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto

Dreifachsieg von Manthey-Racing bei VLN 3 am 27. April 2019

Das gab es schon lange nicht mehr: Einlauf der Sieger in 1 - 2 - 3 von Manthey Racing auf dem Ring. Sieger wurde die [# 912] mit Richard Lietz und Nick Tandy mit einem Vorsprung von über einer Minute vor der [# 911] mit Kevin Estre und Michael Christensen. Dritter wurde das Team Otto Klohs / Dennis Olsen [# 12] - alle Teams auf Porsche 911. Allerdings: die [# 911] und [# 912] waren ganz aktuelle Typen 'Modell 2019', die [# 12] war noch vom letzten Jahr ohne das 2019er Update.

Das Wetter war, wie schon im Vorbericht angekündigt: es war mit Regen zu rechnen. Der kam natürlich auch und der Start wurde wegen Reifenwechsel um 20 Minuten verschoben. Insgesamt blieb das Wetter am Ring unbeständig und die Fahrer hatten mit Wasser zu kämpfen - egal, ob sie mit Regenreifen oder Slicks unterwegs waren.

Das Podium: Christensen - Estre - Tandy - Lietz - Klohs - Olsen (v.l.n.r.)

Die Klassensieger
Pos.
Gesamt
Start-
Nr.
KlasseFahrerTeamFahrzeug
1 912 SP9 ProLietzManthey RacingPorsche 911 GT3 R
12 979 CUP3 KranzMühlnerPorsche 718 Cayman GT4 CS
13 23 SP9 Pro-AmHillGetSpeedMercedes-AMG GT3
14 123 CUP2 Schmidt-StaadeMühlnerPorsche 911 GT3 Cup
15 69 SP7 BrückclickversPorsche 911 GT3 Cup MR
17 55 SPX GrossmannOctane 126Ferrari 488
24 159 SP8T JönsSchubertBMW M2 Competition
26 806 TCRWaselmathildaSeat Cupra TCR
28 162 SP10MüllerBLACK FALCONMercedes-AMG GT4
30 650 CUP5GriessnerPixum Team AdrenalinBMW M240i Racing Cup
38 444 V5FischerPixum Team AdrenalinPorsche Cayman
43 930 CUPXHoltkampTeichmannKTM X-Bow GT4
46 212 SP6SchmicklerSchmicklerPorsche Cayman GT4 CS
48 320 AT(-G)'Tom'CARE FOR CLIMATEPorsche 911 GT3 Cup
50 435 V6FielenbachTeam MatholPorsche Cayman S
56 308 SP2TNettBonkPeugeot 308 Racing Cup
58 290 SP3 BohrerMSC AdenauRenault Clio
62 706 V4KratzTeam AVIA SorgBMW 325i
68 600 H4KrollHoforBMW M3 GTR
74 510 VT2ManhellerManhellerBMW 328i
77 304 SP3TKryMSC SinzigVW Golf
88 631 H2Schmitz-Renault Clio RS Cup
103 472 VT3DumareyPROsport-PerformancePorsche Cayman
106 222 SP5Putscher LEUTHEUSERBMW 1M-Coupe
118 150 SP8WestAMR Performance CentreAston Martin Vantage V8
122 345 SPPRONakayamaTOYOTA GAZOOLEXUS LC
123 263 SP4TChahwanMSC-SinzigVW Golf
137 549 V2Thomas-BMW 318iS
147 249 SP4Wiegner-BMW 325i
=== Update 27.4.2019 / 19 Uhr ===

Michael Christensen und Kevin Estre verlieren den 2. Platz auf dem Podium: die Sportkommissare verhängten eine 15 Sekunden-Strafe, weil beim Tanken die maximale Kraftstoff-Nachfüllmenge (109,35 statt 107 Liter) überschritten wurde. Damit belegt der Black-Falcon-Mercedes [# 14] (Christodoulou / Engel / Metzger / D. Müller) Platz 3 und Klohs / Olsen auf Porsche 911 [# 12] rückt auf Platz 2 vor. Damit wird aus dem 'Dreifach-Sieg' ein 'Zweifach-Sieg' von Manthey Racing.



Heinz-Josef Hilger
23.4.2019

Logo VLN


 

Vorbericht »61. ADAC ACAS H&R-Cup« der VLN 3 am 27. April 2019

Auch in diesem Jahr ist der Veranstalter der Automobil Club 'AC Altkreis Schwelm e.V. im ADAC' - und das zum 61. Mal! Hoffentlch wird das Wetter am kommenden Freitag/Samstag so schön, daß die Veranstaltung ohne Probleme durchgeführt werden kann. Die Wettervorschau zeigt Temperaturen bei ca. 10°-11° C und - vielleicht - etwas Regen am Morgen.

Bei den Großen (SP9/SP-Pro/SP-X) setzt Manthey dieses Mal sogar drei 911er ein: die [# 911], [# 912] und [# 12]. Frikadelli kommt mit der [# 30] und der [# 31]. Falken präsentiert den BMW [# 3] und den Porsche [# 4]. Auch IRON FORCE RACING ist wieder mit ihrem Porsche [# 8] vertreten, obwohl sie auch in Oschersleben bei den GT-Masters starten.
Endlich hat Bandoh Racing with Novel Racing den Lexus RC F GT3 [# 37] genannt und Toyota Gazoo Racing setzen den Lexus LC [# 345] ein.
BMW kommt mit einer Armada von M6 an: ROWE [# 98] [# 99], Schnitzer [# 42] und Walkenhorst [# 34] [# 35] [# 36]. Mercedes lässt sich von Black Falcon [# 6], [# 16] und GetSpeed [# 23], [# 2] vertreten. Nissan bringt durch KCMG [# 38], [# 39] und Kondo Racing [# 45] drei GT-R an den Start. Audi lässt sich durch PHOENIX mit zwei R8 vertreten: [# 15] und [# 17].

Etwas einsam kommen dann Octane 126 AG mit ihrem Ferrari 488 [# 55] und Konrad mit ihrem Lambo [# 7] zum Ring.

BoP
Die neu ausgegebene BoP zeigt nur wenige Änderungen: die Viper wird in der Leistung gedrosselt (um ca. 13-14 PS) und der Audi erhält 3 Liter mehr Tankinhalt bzw. Füllmenge. Der Lambo erhält einen 0,5 mm größeren Restriktor (+5 PS) und der AMG GT3 (SP-X) wird dem SP9 AMG gleichgestellt mit 33,0 mm Restriktor. Lexus darf +5 kg zuladen beim RC-F GT3, hat aber jetzt auch 7 PS mehr.

In der SP10 wird beim BMW M4 GT4 das Mindestgewicht von 1500 auf 1470 kg reduziert.

VLN-BoP Einstufungen 2019:   | Auto-Typ: Viper GT3-R, FIA-Hom. GT3-036
ParameterVLN 1VLN 2VLN 3
min.-Gewicht [kg]132513251325
max. Krafstoffvolumen [ltr]119119119
max. Kraftstoff Füllmenge [ltr]116116116
Restriktor Ø [FIA] [mm] 2 x Ø 38,02 x Ø 35,02 x Ø 34,0
max. Leistung auf Motor-Prüfstand [PS] 488511498
max. Leistung auf Rollen-Prüfstand [PS]508532518
Heckflügel (±2°)
Rake0,5° (±0,12)0,5° (±0,12)0,5° (±0,12)


ROWE RACING
23.4.2019

Logo VLN


 

Logo BMW


 

Logo ROWE


 

Zeitplan

Wenn nicht am Samstag wieder Nebel und schlechte Witterungsbedingungen den Zeitplan durcheinanderwirbeln, findet zwischen 8:30 und 10:00 Uhr das 90-minütige Zeittraining auf dem Programm. Das Rennen über vier Stunden beginnt zur traditionellen VLN-Startzeit um 12:00 Uhr.


 

TERMINE NÜRBURGRING

27.04.2019:   VLN 3
19.05.2019:   ADAC 24h-Qualifikationsrennen
22.06.2019:   47. ADAC 24h-Rennen
03.08.2019:   VLN 5 ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

ROWE RACING geht nach dem perfekten Saisonstart hoch konzentriert in den zweiten Auftritt auf der Nordschleife

Saisondebüt für BMW DTM-Pilot Philipp Eng an der Seite von Tom Blomqvist und Mikkel Jensen. John Edwards und Marco Wittmann werden diesmal mit Jesse Krohn unterwegs sein.

Nach dem perfekten Saisonstart mit den Plätzen eins und drei beim VLN-Auftakt kehrt ROWE RACING am kommenden Wochenende mit viel Selbstvertrauen und erneut hoch konzentriert in die 'Grüne Hölle' zurück. Beim 61. ADAC ACAS H&R-Cup am Samstag (27. April), dem 3. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, setzt die Mannschaft aus St. Ingbert ihre Vorbereitung auf das Nordschleifen-Highlight bei der 47. Auflage des ADAC 24h-Rennens (22./23. Juni) fort.

Erstmals am Steuer des BMW M6 GT3 mit der [# 98] sitzt dann BMW Werksfahrer und ROWE RACING-Urgestein Philipp Eng. Für den Österreicher ist es eine Woche vor seinem Start in die neue DTM-Saison die Renn-Premiere im Jahr 2019. Eng teilt sich das Cockpit der [# 98] mit dem Briten Tom Blomqvist und dem Dänen Mikkel Jensen, die im ersten VLN-Lauf auf Rang drei gefahren waren, nachdem Tom Blomqvist die Pole Position herausgefahren hatte.

Im Schwesterauto mit der [# 99] hatte BMW Werksfahrer John Edwards dort in einer spektakulären Schlussphase den Sieg für ROWE RACING perfekt gemacht. Der US-Amerikaner wird auch am kommenden Samstag wieder zusammen mit dem zweimaligen DTM-Champion Marco Wittmann im Einsatz sein, dritter Pilot ist ihr BMW Werksfahrerkollege Jesse Krohn. Der 'fliegende Finne' ist wie Philipp Eng zum ersten Mal in dieser Saison für ROWE RACING am Start.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: "Der Sieg und der dritte Platz beim 1. VLN-Lauf war für uns ein traumhafter Einstieg in die Saison. Für uns war es aber nur ein Rennen, und am kommenden Samstag geht wieder alles bei Null los, auch wenn wir natürlich gerne dort weitermachen würden, wo wir aufgehört haben.
Wir wollen die nächsten Schritt in unserem Vorbereitungsplan für das ADAC 24h-Rennen machen und hoffen wie alle anderen Teams darauf, dass es diesmal keine Wetterkapriolen gibt und wir ganz normalen Rennsport ohne Abbrüche oder Verkürzungen erleben. Wenn die Temperaturen wie vorhergesagt eher sommerlich bleiben, gibt uns das die Möglichkeit, alle Reifenmischungen für das 24h-Rennen auszuprobieren. Außerdem wollen wir weiter an der Standfestigkeit arbeiten und werden zwei weiteren Piloten aus unserer Riege der BMW Werksfahrer die ersten Nordschleifen-Kilometer der Saison ermöglichen.
Philipp Eng und Jesse Krohn können sich auch an die neuen Streckenbedingungen und die neuen Reifen gewöhnen. Nicht zuletzt hat die ROWE MINERALÖLWERK GMBH hat für das Wochenende eine größere Zahl von Gästen zum Nürburgring eingeladen, und als Team wollen wir alles dafür tun, damit diese Gäste möglichst auch einen sportlichen Erfolg mit uns feiern können."



Daimler
17.4.2019

Logo VLN


 

Logo MB-AMG


 

Manuel Metzger: "Es war ein cooles Erlebnis, der schnellste Mensch auf der VLN-Variante des Nürburgrings zu sein"

3 Fragen an Manuel Metzger

Manuel Metzger zählt zu den absoluten Experten der Nürburgring-Nordschleife. Dort war er in den vergangenen Jahren regelmäßig als Performance-Fahrer für Mercedes-AMG im Einsatz. Nach seinem Sieg beim 6h-Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und dem zweiten Platz beim 24h-Rennen im Jahre 2018 hatte sich Manuel Metzger in diesem Jahr viel vorgenommen. Doch eine Trainingsverletzung am Oberschenkelknochen brachte seine Planungen erst einmal durcheinander.

Manuel Metzger

Manuel, Du bist bereits 2012 zum ersten Mal auf einem SLS AMG GT3 auf der Nordschleife unterwegs gewesen. Was war bisher Dein persönliches Highlight mit Mercedes-AMG Customer Racing?
Manuel Metzger: Ja, 2012 bin ich zum ersten Mal den SLS AMG GT3 zusammen mit Sean Edwards, Jeroen Bleekemolen und Ralf Schall auf der Nordschleife für BLACK FALCON gefahren. 2013 und 2014 bin ich dann auch bei BLACK FALCON gefahren, allerdings auf Fahrzeugen von anderen Herstellern in den Klassen V5 und SP3T. Danach habe ich mich in den Jahren 2015 und 2016 von den unteren Klassen wieder nach oben gekämpft.
Meine zwei Highlights waren im Jahr 2016 der Sieg beim 24h-Rennen und mein Rundenrekord beim 6-Stunden-Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Der Rekord hat zwar nur zwei Wochen gehalten, aber es war ein cooles Erlebnis, der schnellste Mensch auf der VLN-Variante des Nürburgrings zu sein.

Als absoluter Nordschleifen-Experte zählst Du zu den schnellsten Fahrern in der Grünen Hölle und auch in diesem Jahr hattest Du große Pläne auf der Nürburgring-Nordschleife, bevor Dich eine Trainingsverletzung Anfang des Jahres zurückgeworfen hat. Wie geht es dir jetzt und wie sieht dein Reha-Programm aus?
Manuel Metzger: Die Verletzung war erst einmal ein riesen Schock, da die erste Diagnose sehr schlecht ausgefallen war. Erst sollte ich mindestens sechs Wochen auf Krücken laufen, bevor ich wieder normal gehen könnte. Das erste Lauftraining war frühestens nach drei Monaten prognostiziert. Glücklicherweise hat sich bei einer weiteren Untersuchung die Verletzung am Oberschenkelknochen als nicht ganz so schlimm herausgestellt. Ich konnte schon wieder nach drei Wochen normal gehen. Seitdem befinde ich mich in der Aufbauphase, mache aber jetzt viel Indoor auf dem Fahrrad. Das erneute Verletzungsrisiko im Hinblick auf das 24h-Rennen ist mir jetzt einfach zu groß. Ich bin auch schon fast schmerzfrei und ich denke, bis in zwei Wochen zum dritten Rennen der VLN werde ich wieder fit sein.

Wie sind Deine weiteren Planungen für diese Saison?
Manuel Metzger: Ursprünglich sollte ich fünf der sechs Rennen in der Blancpain GT World Challenge Asia beim Team Indigo Racing fahren. Aufgrund meiner Verletzung habe ich das erste Rennen leider schon verpasst. Ich habe dann mit dem Team zusammen einen Ersatzfahrer, Gabriele Piana, ausgesucht. Er hat auch einen exzellenten Job gemacht und für mich eine gute Grundlage geschaffen, wenn ich ab dem zweiten Rennen in Buriram (Thailand) einsteigen kann. Geplant ist, alle restlichen Rennen der Serie zu fahren. Nur das Rennen in Suzuka überschneidet sich mit dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Da werde ich dann natürlich in der Eifel sein. Im Vorfeld werde ich voraussichtlich auch das dritte Rennen der VLN und das 24h-Qualifikationsrennen fahren. Danach gibt es noch keine konkreten Planungen. Ich denke aber, dass ich auch nach dem 24h-Rennen wieder für Mercedes-AMG auf der Nordschleife unterwegs sein werde. Ich hoffe natürlich, so viele Einsätze wie möglich im Mercedes-AMG GT3 fahren zu dürfen und kann es kaum erwarten, endlich wieder im Fahrzeug zu sitzen.



Volkswagen
14.4.2019

Logo VLN


 

Logo VW


 

Erst Wintereinbruch, dann Rennabbruch

Beim zweiten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring machte das Aprilwetter den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung: Wegen Schneefalls musste das Rennen am Samstag bereits nach der zweiten Runde abgebrochen werden - eine Wiederaufnahme war aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Bis dahin schnell unterwegs waren Benjamin Leuchter (D) und Andy Gülden (D) vom Volkswagen Kundenteam Max Kruse Racing, die in der TCR-Klasse die zweitschnellste Trainingszeit fuhren und nach Rennstart sogar die Führung in ihrer Wertung übernommen hatten.

#10

Auch für das Damenteam 'Girls Only' mit den Fahrerinnen Jasmin Preisig (CH), Carrie Schreiner (D) und Ronja Assmann (D) und ihren Volkswagen Golf GTI verlief der zweite Saisonlauf bis dahin Erfolg versprechend: Der vierte Startplatz in der Klasse SP3T bedeutete gute Chancen, das Podium anzugreifen, zudem gelang es Preisig im Training erstmals, eine Zeit von unter neun Minuten zu fahren.

#300


Heinz-Josef Hilger
13.4.2019

Logo VLN


 

Bericht »44. DMV 4-Stunden-Rennen« der VLN 2 am 13. April 2019

Trainings-Session
Der angekündigte leichte Schneefall blieb aus und so konnte das Zeittraining pünktlich aufgenommen werden. Dieses Mal starteten 183 Teams in die Sitzung und um 10 Uhr standen die schnellsten Fahrzeuge fest:

Quali Quali

Nach 11 Uhr kam dann doch noch das Schneetreiben und es wurde diskutiert, ob und wie der Start durchgeführt wird.

Das 4-Stunden-Rennen
Der Start des großen Dreifach-Feldes wurde um ca. 20 Minuten verschoben und um 12:15 Uhr ging die rote Startampel aus - die drei Felder gingen auf die Reise. Nach 15 Minuten mußte wegen immer wieder starker Schneewehen das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen werden.

Der aktuelle Stand nach der ersten Runde:
P1   #42| BMW M6 | Tomczyk
P2   #3 | BMW M6 | Klingmann
P3   #32 | Audi | Stippler
P4   #29 | Audi | Mies
P5   #13 | Viper | Bleekemolen
P6   #48 | Mercedes | Arnold
P7   #23 | Mercedes | Schiller
P8   #34 | BMW M6 | Pittard
P9   #8 | Porsche | Slooten
P10   #2 | Mercedes | Brück

Um 13:45 Uhr erfolgt der endgültige Abbruch des Rennens durch die Rennleitung. Es gibt keine Sieger und keine VLN-Punkte, da praktisch nur eine Runde gefahren wurde.



Heinz-Josef Hilger
10.4.2019

Logo VLN


 

Vorbericht »44. DMV 4-Stunden-Rennen« der VLN 2 am 13. April 2019

Da wird sich die Renngemeinschaft Düren als Veranstalter aber freuen: es haben 193 Teams genannt, welche am Samstag das Zeittraining und das anschließende 4-Stunden-Rennen nutzen wollen, um entweder Punkte zur Jahresmeisterschaft zu sammeln oder die sich in der Vorbereitung auf das 24h-Rennen im Juni befinden. Beides zusammen ist natürlich auch möglich.

Start

Etwas weniger positiv sieht es mit dem Wetter aus - die Vorhersagen sprechen von ca. Null Grad Celsius und leichtem Schneefall am Samstag Vormittag. Es könnte aber auch in Regen ausarten. Da hoffen wir auf ein Einsehen des Wettergottes...

Wie schon erwähnt, die Gesamtzahl der Teilnehmerfahrzeuge beträgt 193 und die SP9 - die GT3-Klasse - ist mit 19 Fahrzeugen vertreten. Neben 5 BMW, 4 Audi, 3 Mercedes, 2 Porsche - die [# 31] vom Frikadelli-Team fehlt -, 2 Nissan, 2 Lambos, eine Chrysler Viper.

Zusätzlich hat Black Falcon hat einen GT3 in der Klasse SP-X genannt. Die Fahrer: Thomas Jäger, Dominik Baumann und Adam Christodoulou. Was hat das zu bedeuten?

Die teilnehmerstärkste Klasse ist die V4 (Produktionswagen bis 2500 ccm) mit 27 Teilnehmerfahrzeugen, meist BMW 325i.

Die CUP5 ist mit 22 BMW M240 Racing Cup Wagen wieder sehr gut besetzt. Team Adrenalin und Team Scheid haben genannt, aber auch Walkenhorst und Sorg werden dabei sein.

Die beliebte Klasse H2 wird gefüllt mit dem Opel Manta, Opel Calibra, Renault Clios, BMW, VW Golf und Honda.

Beim CUP3 stehen 15 Porsche Cayman GT4 CS am Start, wobei 7 vom Typ 982 (neuer 718 mit 6-Zyl.-Saugermotor, 425 PS) sind. Der ältere Cayman-Typ ist der Typ 981 mit 6-Zyl. Saugermotor, 3800 ccm und 385 PS. Auch hier sind alle 'Spezialisten' vertreten.

Hoffen wir auf gutes Wetter am Samstag, damit die 440 Fahrer aus 28 Ländern wirklich zu ihrem Einsatz kommen und die Zuschauer ein schönes 4 Stunden Rennen sehen können.

Zu Schluss noch eine Besonderheit, die einer Erklärung bedarf: Bei der Zakspeed Viper wurde in der neuen BoP der Luft-Restriktor um 3 mm verkleinert und die Motorleistung steigt um 4,7 bzw. 6,1% an ! Das muss man erstmal verstehen ...

VLN-BoP Einstufungen 2019:   | Auto-Typ: Viper GT3-R, FIA-Hom. GT3-036
ParameterVLN 1VLN 2
min.-Gewicht [kg]13251325
max. Krafstoffvolumen [ltr]119119
max. Kraftstoff Füllmenge [ltr]116116
Restriktor Ø [FIA] [mm] 2 x Ø 38,02 x Ø 35,0
max. Leistung auf Motor-Prüfstand [PS] 488511   ==> +4,7%
max. Leistung auf Rollen Prüfstand [PS]508532   ==> +6,1%
Heckflügel (±2°)
Rake0,5° (±0,12)0,5° (±0,12)


Heinz-Josef Hilger
5.4.2019

Logo VLN


 

Logo SCG


 

Dem SCG 003C fehlen 5 Sekunden auf dem Ring?

Pünktlich zum ersten Lauf der VLN am 23. März trat auch das Team Scuderia Cameron Glickenhaus mit ihrem SCG 003C - diesmal in roter Farbe - an. Im Zeittraining konnte Platz 8 mit einer Rundenzeit von 8:08 Min. belegt werden. Das verkürzte Rennen mit 20 Runden wurde schon in der ersten Runde durch einen Dreher in der ersten Kurve entschieden, denn man verlor dort 1 Minute und so belegte man im Ziel Platz 15 im Gesamt. Die beste Rundenzeit erreichte man mit einer 8:13,628 Min. in Runde 2.

#51

Beim Vergleich der Rundenzeiten der Spitzenfahrzeuge liegt der SCG so um die 5 Sekunden pro Runde hinter den anderen Spitzenteams. Die BoP wurde ja zum Saisonbeginn für die SP9 und SP-X um ca. 5% verändert. Der SCG 003C bekam einen Restriktor mit einem Innendurchmesser von 31,6 mm (in 2018 waren es 32,0 mm) und der max. Ladedruck beträgt 1780 mbar (2018: 1840 mbar). Damit wird eine Motorleistung von 460 PS (Prüfstand) bzw. 478 PS (Rolle) ermöglicht.

Es ist also fraglich, ob die Reduzierung der Motorleistung dafür verantwortlich ist, denn die anderen Konkurrenten wurden auch entsprechend in der Motor-Leistung reduziert. Vielleicht kann ja durch Optimierung des Set-Up speziell auf die neu verwendeten Michelin-Reifen noch etwas Zeit 'gefunden' werden ...



Daimler
1.4.2019

Logo VLN


 

Logo MB-AMG


 

Mercedes-AMG Motorsport startet mit Top Ten-Ergebnis und Klassensiegen in den VLN-Auftakt

Mit Platz sieben in der Gesamtwertung und zwei Klassensiegen für den Mercedes-AMG GT4 ist Mercedes-AMG Motorsport erfolgreich in die Saison auf dem Nürburgring gestartet. Bei der wetterbedingt verkürzten 65. ADAC Westfalenfahrt, dem ersten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, fuhr das MANN-FILTER Team HTP Motorsport mit dem Mercedes-AMG GT3 [# 48] auf den siebten Rang. Die Startnummer 162 des BLACK FALCON Team IDENTICA wiederholte den Klassensieg für den Mercedes-AMG GT4 aus dem Vorjahr. Das BLACK FALCON Team TEXTAR [# 155] feierte zudem den Sieg in der Klasse SP8T.

#48

Beim ersten Lauf des Jahres zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gingen fünf Mercedes-AMG GT3 und drei Mercedes-AMG GT4 an den Start. Bevor das Zeittraining beginnen konnte, mussten sich die insgesamt 169 Teilnehmer und zahlreichen Zuschauer allerdings in Geduld üben. Die für ihre Wetterkapriolen berüchtigte Eifel hüllte die Grüne Hölle in dichten Nebel ein, erst nach einer Verzögerung von vier Stunden schaltete die Boxenampel zum Qualifying auf Grün. Deshalb verkürzte die Rennleitung die Renndistanz von vier Stunden auf zwei Stunden und 45 Minuten.

Mit dem Mercedes-AMG GT3 [# 48] zeigte sich das MANN-Filter Team HTP Motorsport von der langen Wartezeit unbeeindruckt und beendete das Zeittraining auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses mit der drittbesten Zeit (8:02,295 Minuten).

Zum Rennstart um 15:20 Uhr klarte der Himmel auf, mit einer weitestgehend trockenen Strecke fanden Teams und Fahrer gute Bedingungen vor. Startfahrer Maximilian Götz (GER) hielt die Startnummer 48 in seinem Stint in den Top Ten, Raffaele Marciello (ITA) und Christian Hohenadel (GER) komplettierten das Trio, das sich lange Zeit in Schlagdistanz zum Podium befand. Schließlich überquerte das Team nach insgesamt 20 Runden die Ziellinie auf dem siebten Gesamtplatz.

#2

Bei seinem ersten Auftritt mit dem Mercedes-AMG GT3 erlebte das neue Customer Racing Team GetSpeed Performance zu Beginn des Rennens eine Schrecksekunde: Nach einem Dreher kollidierte Startfahrer Fabian Schiller (GER) im Mercedes-AMG GT3 [# 23] GetSpeed Rooster Rojo mit dem Markenkollegen vom BLACK FALCON Team AutoArena Motorsport [# 6] und Yelmer Buurman (NED) am Steuer. Beide Fahrzeuge konnten das Rennen nicht fortsetzen, die Fahrer blieben unverletzt. Der zweite GetSpeed Rooster Rojo Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 24 und dem Fahrertrio Fabian Vettel (GER), Indy Dontje (NED) und Philip Ellis (GER) beendete das Rennen auf Platz 14. Dabei feierte Fabian Vettel, Bruder von Formel 1-Fahrer Sebastian Vettel, eine gelungene Premiere im Mercedes-AMG GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife. Schon in wenigen Wochen wird Fabian Vettel auch in der ADAC GT Masters hinter dem Steuer eines Mercedes-AMG GT3 Platz nehmen. Luca Ludwig (GER), Tristan Vautier (FRA) und Marek Böckmann (GER) pilotierten das GetSpeed Vodafone Fahrzeug mit der Startnummer 2 von Startplatz 19 auf den 18. Rang.

Mercedes-AMG GT4 wiederholt Auftaktsieg aus dem Vorjahr
#162

Wie schon im Vorjahr gelingt dem Mercedes-AMG GT4 der Sieg beim Auftaktrennen der VLN in der Klasse SP10. Nach dem weltweit ersten Klassensieg für den Mercedes-AMG GT4 im letzten Jahr, zeigte das BLACK FALCON Team IDENTICA mit der Startnummer [# 162] eine überzeugende Vorstellung auf der Nürburgring-Nordschleife. Tim Scheerbarth, Tobias Müller (beide GER) und Tristan Viidas (EST) gelang der bereits fünfte Klassensieg des Mercedes-AMG GT4 in der Grünen Hölle. Die Startnummer 155 des BLACK FALCON Team TEXTAR mit dem Doppelstarter Gabriele Piana (ITA), Mustafa Mehmet Kaya (TUR) und Ace Robey (USA) fuhren in der Klasse SP8T ebenfalls auf Rang eins.

#155

Das zweite von insgesamt neun VLN-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife findet mit dem 44. DMV 4-Stunden-Rennen am 12. April statt.



Heinz-Josef Hilger
28.3.2019

Logo VLN


 

Logo Zakspeed


 

Logo Viper


 

BoP Daten Viper GT3-R:

- Gewicht: 1325 kg
- Tank: 119 Liter
- Füllmenge: 116 Liter
- Restriktor: 2 x 38,0 mm (Blende)
- Motorleistung (Rolle): 508 PS
- Heckflügel: 9°
- Rake: 0,5° ±0,12

Die große Überraschung bei VLN #1: Zakspeed Viper auf dem Ring

Welch eine Überraschung, daß die Zakspeed-Viper - dieses Mal in der GT3 Version - zuerst bei der VLN Test- und Einstellfahrt am 16. März und nun eine Woche später beim ersten Lauf der VLN an den Start ging. Das Problem der BoP-Einstufung konnte Freitag Abend gelöst werden damit stand die Viper am Samstag Morgen in der Boxengasse - bereit zu den 90 Minuten Qualifying. Doch das Wetter am Ring hatte es anders geplant: es zog Nebel auf, der den Start bis zur Mittagszeit verzögerte. Das Zeittraining wude auf 5 Runden beschränkt und die Rundenzeiten für die [# 13] waren 9:10,416 | 8:47,672 | 9:08,342 | 8:22,986 und als Bestzeit eine 8:15,220 Min. Damit wurde Platz 24 bei den insgesamt 27 GT3/SPX-Fahrzeugen erreicht.

Dazu muß man bedenken, daß die BoP-Werte erst seit Freitag Abend bekannt waren und die Viper nocht nicht richtig auf die Nordschleife eingestellt war.

Das 4-Stundenrennen wurde auf 2:50 Stunden verkürzt und im Rennen wurden Rundenzeiten von 8:23 ... 8:50 Min. erreicht. Bestzeit war eine 8:23,682 Min. und die Tankrunden lagen bei 11:31 bzw. 10:55 Min., also alles im 'normalen Rahmen' für den ersten Einsatz am Ring.

>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto

 

Die Crysler Viper GT3-R belegte am Rennende Platz 17 bei 21 gestarteten Fahrzeugen in der Klasse SP9 Pro bzw. Platz 21 im Gesamt. Auch wenn die Rundenzeiten deutlich langsamer als die der GT3-Spitzenfahreuge waren ([# 98] mit 8:03,373 Min.), gibt es laut Peter Zakowski große Chancen, durch Einstellarbeiten noch Einiges zu verbessern. Es stehen ja noch zwei VLN Läufe und das Qualifying-Rennen zur Verfügung, damit es beim eigentlich wichtigen Einsatz, dem ADAC 24h-Rennen im Juni dann optimal verläuft.



BMW
25.3.2019

Logo VLN


 

Logo BMW


 

Logo ROWE


 

BMW M6 GT3 siegt zum Auftakt der Nordschleifen-Saison

Perfekter Start in die neue Saison: John Edwards (USA), Nick Catsburg (NED) und Marco Wittmann (GER) haben im BMW M6 GT3 beim Auftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring den Sieg geholt. Das Trio gewann die 65. ADAC Westfalenfahrt im [# 99] BMW M6 GT3 von ROWE Racing. Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 98 landeten Tom Blomqvist (GBR), Connor De Phillippi (USA) und Mikkel Jensen (DEN) auf dem dritten Rang und rundeten damit ein starkes Gesamtergebnis ab. Bereits im Qualifying, das aufgrund von Nebel um einige Stunden nach hinten verlegt wurde, hatte sich das Potenzial des BMW M6 GT3 angedeutet.

#99

Am Steuer der Startnummer 98 sicherte sich Blomqvist die Poleposition. Das Rennen, das auf zwei Stunden und 45 Minuten verkürzt wurde, bot den Zuschauern Spannung bis zum letzten Meter. Nach zahlreichen Führungswechseln und engen Zweikämpfen gelang Edwards in der 20. und letzten Runde das siegbringende Manöver. Auch BMW Werksfahrer Jens Klingmann (GER) war am Steuer des [# 3] BMW M6 GT3 vom Team Falken Motorsports in der Eifel am Start. Gemeinsam mit Alexandre Imperatori (SUI) kam er auf Rang acht. Auch in der SP9 Pro-Am-Klasse lag ein BMW M6 GT3 ganz vorne. Rudi Adams, Immanuel Vinke (beide GER) und Jody Fannin (GBR) siegten im Fahrzeug mit der Startnummer 35 von Walkenhorst Motorsport und kamen auf Position zwölf im Gesamtklassement.

Insgesamt waren beim ersten Rennen in der 'Grünen Hölle' 2019 mehr als 50 BMW Fahrzeuge vertreten. Neben sechs BMW M6 GT3 kämpften auch fünf BMW M4 GT4 in der SP10-Klasse um Punkte und verbuchten dabei zwei Podestplätze. Im [# 181] BMW M4 GT4 vom Team Sorg Rennsport landete BMW Motorsport Junior Erik Johansson (SWE) gemeinsam mit Heiko Eichenberg (GER) auf dem zweiten Platz. Im [# 180] BMW M4 GT4 durften sich Stefan Beyer, Emin Akata (beide GER) und Torsten Kratz (AUT) über Rang drei freuen. In der V4-Klasse siegten Kratz, Oliver Frisse (GER) und Moran Gott (GBR) im [# 706] BMW 325i von Sorg Rennsport. Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring steht am 13. April auf dem Programm.

BMW M240i Racing Cup: Amtierende Champions Griessner/Fübrich siegen
Neuer Name - alte Gewinner: Im ersten Rennen des BMW M240i Racing Cup, der im Rahmen der 65. ADAC Westfalenfahrt ausgetragen wurde, haben sich die beiden amtierenden Champions David Griessner (AUT) und Yannick Fübrich (GER) den Sieg gesichert. Das Duo von Pixum Adrenalin Motorsport siegte im BMW M240i Racing mit der Startnummer 650 vor Nico Otto und Lars Peucker (beide GER) im #666 BMW M240i Racing vom Team Scheid-Honert Motorsport. Der zweitplatzierte 'Eifelblitz' bescherte seinen Piloten auch den Sieg in der Junioren-Wertung. Auf Rang drei überquerte Juha Hannonen (FIN) im [# 679] BMW M240i Racing von FK Performance Motorsport die Ziellinie. Er hatte sich das Cockpit mit Christian Konnerth (GER) und Marc Ehret geteilt. Den Sieg in der Gentlemen-Wertung sicherte sich Jörg Breuer (GER) im Fahrzeug mit der Startnummer 682 vom Team Walkenhorst Motorsport.

Jochen Neerpasch feiert 80. Geburtstag
Sein Name ist untrennbar mit BMW Motorsport verbunden - am vergangenen Samstag feierte Jochen Neerpasch (GER) seinen 80. Geburtstag. Neerpasch leitete von 1973 bis 1979 die BMW Motorsport GmbH. Zudem formte er das erste BMW Junior Team und ist damit der Vater der BMW Motorsport Nachwuchsförderung. "Ich gratuliere Herrn Neerpasch sehr herzlich zum 80. Geburtstag", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte von BMW M und BMW Motorsport ist er für mich in vielerlei Hinsicht ein sehr großes Vorbild, weil er weltweit gerade für BMW M und für BMW Motorsport, aber auch für die Nachwuchsförderung von BMW und die BMW Art Cars als Pionier einen Weg in die Zukunft gewiesen hat. Ohne seine Visionen, sein Herzblut und seinen Mut wären BMW M und BMW Motorsport heute sicher nicht dort, wo sie sind." In seiner Zeit als Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW Motorsport GmbH war Neerpasch unter anderem intensiv in die Entwicklung des legendären Sportwagens BMW M1 eingebunden. Getreu seines Credos "Nur die Kombination aus Fahrer und Technik kann erfolgreich sein" gründete Neerpasch 1977 die BMW Motorsport Nachwuchsförderung. Es war das erste Mal im deutschen Automobilrennsport, dass ein Werk ein reines Nachwuchsteam vorstellte. Bis heute sind die BMW Junioren der ersten Generation - Marc Surer (SUI), Manfred Winkelhock (GER) und Eddie Cheever (USA) - aufgrund ihrer spektakulären Fahrweise als die 'Wilde Reiter GmbH' bekannt.

Mit ihrem Einsatzfahrzeug, einem nach der Gruppe 5 modifizierten BMW 320i, trat das Trio in der Deutschen Rennsportmeisterschaft an, um sich auf einen späteren Einstieg in die Marken-Weltmeisterschaft vorzubereiten. Im weiteren Verlauf ihrer Karriere gelang jedem der drei Fahrer der Sprung in die Formel 1. Außerdem leistete Neerpasch für BMW wichtige Pionierarbeit in den USA und sorgte mit dem Einsatz des BMW 3.0 CSL im US-amerikanischen Rennsport für eine deutliche Steigerung der Markenbekanntheit in Übersee. 1975 trat BMW dort erstmals an, gleich im zweiten Rennen, bei den 12 Stunden von Sebring, gelang Hans-Joachim Stuck (GER), Brian Redman (GBR), Sam Posey (USA) und Allan Moffat (CAN) der Sieg.



Heinz-Josef Hilger
23.3.2019

Logo VLN


 

Logo BMW


 

Logo ROWE


 

VLN Lauf Nr. 1: »65. ADAC Westfalenfahrt« am 23. März 2019

Der Nebel am Samstag verzögerte die gesamte Veranstaltung am Nürburgring um einige Stunden, aber der erste Lauf zur VLN-Meisterschaft in dieser Saison konnte - wenn auch gekürzt - noch durchgeführt werden. Es wurden 2 Stunden und gut 50 Minuten gefahren, so daß die volle Punktzahl vergeben werden konnte. Gesamtsieger wurden in einem Kampf in der letzten Runde der ROWE-BMW M6 GT3 [# 99] vor dem Manthey-Porsche [# 912] mit 5,486 Sek. Vorsprung. Dritte wurde der zweite ROWE-BMW [# 98].

Die Sieger des 1. VLN Laufs: [# 99] ROWE Racing mit John Edwards, Marco Wittmann und Nick Catsburg:

#99

Die Siegerehrung: P2: Fred Makowiecki, Paqtrick Pilet | P1: John Edwards, Marco Wittmann, Nock Catsburg | P3: Tom Bloomqvist, Connor De Phillippi, Mikkel Jensen

Podium

Der Start:

>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto

 

Die Klassensieger
POSNUMKLASSEFAHRERTEAMFAHRZEUG
199 SP9 ProEdwardsROWE RACINGBMW M6 GT3
1235SP9 Pro-AmVinkeWalkenhorst MotorsportBMW M6 GT3
1451SPXMailleuxScuderia Cameron Glickenhaus LLC SCG 003C
2280SP7Rocco Di TorrepadulaPorsche 911 GT3 Cup
25131SP8Ackermannrent2drive-FAMILIA-racingPorsche 911 GT3 Cup
26345SPPROIshiuraTOYOTA GAZOO Racing LEXUS LC
28979CUP3MenzelMühlner Motorsport SPRLPorsche 718 Cayman GT4 CS
29162SP10MüllerBlack Falcon Team IDENTICAMercedes-AMG GT4
33806TCRWaselmathilda racing Seat Cupra TCR
36155SP8TRobeyBLACK FALCON Team TEXTARMercedes-AMG GT4
40212SP6SchmicklerPorsche Cayman GT4 CS
41650CUP5GriessnerPixum Team Adrenalin MotorsportBMW M240i Racing Cup
45320AT(-G)DuffnerCARE FOR CLIMATEPorsche 911 GT3 Cup
52111CUP2CameronPorsche 911 GT3 Cup
57395V6Selivanov BLACK FALCON Team TEXTARPorsche 911 Carrera
60444V5FischerPixum Team Adrenalin MotorsportPorsche Cayman
67308SP2TNettBonk Motorsport KG Peugeot 308
70620H2EppRenault Clio
74311SP3THeinrichTeam Mathol Racing e.V.Seat Cup Racer
78706V4Kratz Team AVIA Sorg RennsportBMW 325i E90
79275SP3GavrisSubaru BRZ
80472VT3De OliveiraPROsport-Performance GmbHPorsche Cayman
84507 VT2UnteroberdörsterRenault Megane RS
96927CUPXKoflerTeichmann RacingKTM X-Bow GT4
122249SP4Spölgen BMW 325i


Mathilda Racing
24.3.2019

Logo VLN


 

Logo Mathilda Racing


 

Auftakt nach Maß: mathilda racing erzielt Last-Minute-Sieg mit dem Cupra TCR

Teamchef Michael Paatz reißt die Hände in den Himmel, als der Cupra TCR von mathilda racing die Ziellinie überquert. Beim Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring schnappte sich der Kölner Rennstall in letzter Minute den Sieg in der hart umkämpften TCR-Klasse. Selbst die dominierenden Werks-Hyundai mussten sich am Ende geschlagen geben. "Was für ein toller Auftakt", jubelte Paatz. "Damit haben wir nicht gerechnet, umso schöner ist dieser Erfolg für das ganze Team."
Aufgrund von starkem Nebel konnten die Fahrzeuge erst mit einer vierstündigen Verspätung auf die Strecke gehen. Daher wurde das Rennen auf knapp drei Stunden verkürzt. Doch davon ließ sich das schnelle Duo von mathilda racing nicht bremsen: Matthias Wasel und Frederic Yerly zeigten schon im Qualifying eine solide Leistung und ließen anschließend auch im Rennen nicht locker. Mit schnellen und vor allem konstanten Rundenzeiten mischte der Cupra TCR an der Spitze der TCR-Klasse mit.

#806

"Wir haben eine starke Fahrerpaarung für die neue Saison gefunden", freut sich Paatz. "Matthias und Frederic harmonieren und funktionieren miteinander und bilden eine gute Basis für die kommenden Rennen." Nach Bekanntgabe, dass das Rennen aufgrund der Verzögerung auf 2:45 Stunden verkürzt wurde, traf Teamchef Michael Paatz eine maßgebliche Entscheidung: Er strich Heiko Hammel als dritten Fahrer, um das Rennen mit einer Ein-Stopp-Strategie bestreiten zu können. Das stellte sich im Verlauf als strategische Meisterleistung heraus.
"Die Strategie hat sich heute gegen die Performance durchgesetzt", freute sich Paatz. "Mit dieser Taktik konnten wir den dominanten Hyundai tatsächlich Paroli bieten. Dank einer starken Leistung sowie einem Quäntchen Glück, hatten wir am Ende des Rennens die Nase vorne. Die Fahrer sowie das ganze Team haben einen fehlerfreien und fantastischen Job gemacht. Das war der Schlüssel zum Erfolg."

Während Wasel und Yerly den Hyundai Veloster TCR sogar aus eigener Kraft bezwingen konnten, fiel der Hyundai i30 N TCR aufgrund einer defekten Servolenkung in der letzten Runde noch zurück. "Wir haben während des gesamten Rennens kontinuierlich Druck auf die Hyundai ausgeübt und dabei sowohl Mensch und Material gefordert", so Paatz. "Das hat sich am Ende ausgezahlt."

In der Gesamtwertung landete der Cupra TCR auf dem 32. Platz und stellt damit zugleich das beste frontangetriebene Fahrzeug des Starterfeldes. Mit dem TCR-Klassensieg macht mathilda racing auch den ersten Schritt in Richtung TCR-Titelverteidigung. Denn schon in den vergangenen beiden Jahren gewann der Kölner Rennstall die Meisterschaft. "Das wird in diesem Jahr so hart wie noch nie", weiß Teamchef Michael Paatz. "Doch das erste Rennen hat gezeigt, dass in dieser Saison wieder alles möglich ist."

Der nächste Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft findet in drei Wochen statt. Das 44. DMV 4-Stunden-Rennen am 13. April wird über die gewohnte Distanz von vier Stunden ausgetragen.



Daimler
21.3.2019

Logo VLN


 

Logo MB-AMG


 

Wendl

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing

Stefan Wendl: "Material, Leistung und Ausdauer - es gibt einfach keinen besseren Härtetest"

Zum Start der neuen Nordschleifen-Saison blickt Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, auf die Neuerungen und Herausforderungen des kommenden Motorsportjahres voraus:

Die Nordschleifen-Saison geht los! Vor wenigen Tagen fanden die Test- und Einstellfahrten der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt und am kommenden Wochenende läutet die 65. ADAC Westfalenfahrt die Saison 2019 ein. Mit Spannung blickt Mercedes-AMG Motorsport - gemeinsam mit den anderen GT3-Herstellern und Teams - dabei unter anderem auf die vieldiskutierte Anpassung der Balance of Performance (BoP), die eine Einbremsung der Top-Klassen (Reduktion der Leistung um 5%) vorsieht.

#2

Stefan, wie groß ist die Vorfreude auf die VLN-Saison?
Stefan Wendl: Generell freuen wir uns immer, wenn es auf die Nordschleife geht. Die Grüne Hölle ist die schönste, aber auch die anspruchsvollste Strecke der Welt. Jedes Customer Racing Fahrzeug, das wir entwickeln, bringen wir hier zuerst auf den Asphalt. Was Material, Leistung und Ausdauer angeht, gibt es einfach keinen besseren Härtetest. Natürlich ist die VLN auch im Hinblick auf das 24-Stunden-Rennen eine unverzichtbare Vorbereitung. Abgesehen davon waren unsere Teams in der vergangenen VLN-Saison mit drei Gesamtsiegen und vier weiteren Podiumsplätzen auch sehr erfolgreich. Viele gute Gründe, um sich auf die neue Saison zu freuen.

Der Saisonauftakt der VLN wird von einer BoP-Diskussion begleitet. Wie steht Mercedes-AMG zu dem Thema?
Stefan Wendl: Natürlich respektieren wir den Beschluss der FIA und des DMSB, im Sinne der Sicherheit die Fahrzeuge der Top-Klassen etwas einzubremsen. Ob die Reduzierung der Leistung um 5% hierbei der richtige Weg ist, werden wir gemeinsam mit dem ADAC Technikausschuss und den anderen involvierten Herstellern im Rahmen der dafür angesetzten Technical Working Group erarbeiten. Leider kam die Entscheidung sehr kurzfristig. Von daher ist der Unmut vieler Teams verständlich. Unsere Mercedes-AMG GT3 sind bei den Test- und Einstellfahrten noch mit den BoP-Spezifikationen von 2018 gefahren - insofern waren die Runden auch nur bedingt aussagekräftig. Das ist sehr schade, war aber aufgrund der knappen Zeitspanne zwischen Bekanntgabe der BoP-Änderungen und dem VLN-Test nicht anders möglich. Bis zum ersten VLN-Lauf werden wir unseren Teams die entsprechenden technischen Änderungen zur Verfügung stellen, damit sie regelkonform in die Saison starten können.

Du hast das Nordschleifen-Highlight erwähnt. Wie sind Eure Planungen und Erwartungen für das 24-Stunden-Rennen Nürburgring?
Stefan Wendl: Wir haben die vergangenen Wochen genutzt, um viele gute Gespräche mit Teams und Fahrern auf der ganzen Welt zu führen. Unser Programm entwickelt sich immer weiter, wie man an der Intercontinental GT Challenge oder auch an der neuen Blancpain GT World Challenge sieht. Gleichzeitig gibt es Fixsterne wie das 24-Stunden-Rennen Nürburgring. Natürlich werden wir auch dieses Jahr wieder alles daran setzten, hier ein starkes Ergebnis abzuliefern. Nach 2013 und 2016 wäre 2019 schon rein rechnerisch wieder ein Sieg fällig. Darüber hinaus möchten wir den Fans vor Ort wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und auch einige Neuerungen präsentieren - mehr kann ich momentan leider noch nicht verraten.



Dunlop
21.3.2019

Logo VLN


 

Logo Dunlop


 

Saisonstart für Dunlop auf der Nürburgring-Nordschleife

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet am kommenden Samstag, 23. März, mit dem ersten Lauf in die Saison 2019. Bei dem packenden Fight auf der härtesten und anspruchsvollsten Strecke der Welt sind traditionell auch zahlreihe Team auf Rennreifen von Dunlop am Start. So setzt die Marke ihre langjährige Partnerschaft mit Phoenix Racing fort. Das Team aus Meuspath geht mit zwei Audi R8 LMS in das Langstreckenrennen über die Distanz von vier Stunden. Darüber hinaus begleitet Dunlop als Reifenpartner das spektakuläre Comeback von Zakspeed auf der Nordschleife. Der Traditionsrennstall, der im vergangenen Jahr sein 50. Firmenjubiläum feierte, bringt mit der Chrysler Viper GT3-R einen echten Hingucker an den Ring. Des Weiteren will racing one an die herausragende Erfolgsserie des vergangenen Jahres anknüpfen: Der Dunlop-bereifte Ferrari 458 dominierte die Klasse SP8 für seriennahe Fahrzeuge, gewann jedes Rennen und kämpfte bis zum letzten Lauf um den VLN-Titel.

#801

Dunlop ist Exklusivausrüster der TCR-Klasse
Novum in der VLN 2019: Die TCR-Teams gehen auf der Nordschleifen exklusiv auf Dunlop an den Start. Für die Fahrer mit TCR-Autos wie Audi RS3 LMS, Honda Civic, Hyundai i30 N, Opel Astra, Cupra und Volkswagen Golf GTI stehen zwei unterschiedliche Slick-Reifen sowie Regenreifen in der Dimension 265 / 660 R18 zur Verfügung.

In der größten Breitensportserie der Welt fokussiert sich Dunlop auch auf die GT4-Klasse. "In den vergangenen zwei Jahren wurde in der GT4 noch mit Einheitsreifen gefahren", sagt Alexander Kühn, Dunlop-Produktmanager Motorsport Europa. "Nachdem diese Kategorie nun für alle Reifenhersteller geöffnet ist, blicken wir gespannt auf den offenen Wettstreit mit den Wettbewerbern." GT4-Autos wie zum Beispiel BMW M4, Porsche Cayman oder Aston Martin Vantage sind näher mit den Serienfahrzeugen verwandt. Beim VLN-Auftakt sind bereits unter anderem Teams die Sorg Rennsport und Ring Racing mit Dunlop-bereiften BMW M4 mit von der Partie.

#666

Premiere des BMW M240i Racing Cup
In der VLN und beim 24h-Rennen bleibt Dunlop auch Partner von BMW Motorsport in der BMW-Cup-Klasse. Alle Fahrzeuge werden mit exklusiven Rennreifen in der Dimension 265 / 660 R18 ausgestattet. Seit 2014 ist die Klasse der BMW M235i Racing eine der am stärksten besetzten und extrem hart umkämpften Klassen in der VLN. Ab der Saison 2019 wird aus dem BMW M235i Racing Cup dank eines Evo-Pakets für das Fahrzeug der neu benannte BMW M240i Racing Cup. Die Fans entlang der Nordschleife dürfen sich auf hochklassigen Motorsport und packende Positionskämpfe mit dem neuen M240i Racing freuen. Für den ersten VLN-Lauf haben 16 Teams ihre Nennung abgegeben.

Dunlop unterstützt das Team »Care for Climate« um Musiker Smudo
Das Team um den Deutsch-Rapper Smudo setzt auch in diesem Jahr wieder drei Dunlop-bereifte Porsche ein. Der Frontmann der Fantastischen Vier greift selbst ins Volant eines Porsche 911 GT3 Cup der Klasse 'Alternative Treibstoffe', in der zudem ein Porsche Cayman GT4 CS des Teams Care for Climate fährt. Ein Porsche Cayman (Klasse: Produktionswagen V5) komplettiert die Rennwagen-Flotte der Mannschaft des prominenten Rennfahrers.



Heinz-Josef Hilger
20.3.2019

Logo VLN


 

Wird die Viper wirklich am Samstag starten?

Viele waren am letzten Samstag sehr überrascht, als die Zakspeed Viper GT3 ihre Runden auf der VLN-Variante des Nürburgrings drehte. Leider endete für sie die Testmöglichkeit mit einem Unfall im Wipperman-Abschnitt.

#13

Heute taucht nun in der VLN 1 Starterliste die Chrysler Viper GT3-R unter Bewerbung vom Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing und dem Fahrer Florian Strauß mit der [# 13] auf! Genannt wurde in der Klasse SP9 (GT3). Da stellt sich doch direkt die Frage der BoP, der Balance of Performance, denn in der veröffentlichten BoP zur VLN 1 fehlt die Viper. Da wurde der Veranstalter wohl überrascht mit der Nennung.

Berichtet wird, daß Chris Mamerow und Jeroen Bleekemolen zum Fahreinsatz kommen sollen.

Ansonsten sind für Samstag 171 Fahrzeuge genannt worden, darunter allein 25 GT3, 21 Produktionswagen V4, 16 BMW M240i Racing, 13 Cayman GT4 und sogar 11 H2-'Youngtimer'. Anhand der Fahrernamen sieht man deutlich, wer sich auf das kommende 24-Stundenrennen vorbereitet:

  • Earl Bamber & Laurens Vantoor auf Manthey-Racing Porsche 911 GT3 R
  • Fred Makowiecki & Pilet Patrick auf Manthey-Racing Porsche 911 GT3 R
  • Thomas Mutsch, Felipe Fernandez-Laser & Franck Mailleux auf Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003C
  • Nick Catsburg, Marco Wittmann & John Edwards auf ROWE RACING BMW M6 GT3
  • Connor De Phillippi, Tom Blomqvist & Mikkel Jensen auf ROWE RACING BMW M6 GT3
  • Maximilian Götz, Christian Hohenadel & Raffaele Marciello auf MANN-FILTER Team HTP Motorsport Mercedes-AMG GT3

und noch viele andere 'Berühmtheiten', so z.B. auf dem Aston Martin Vantage V8 [# 150] Martin Brundle, ein ehemaliger Formel 1 Fahrer (1984-1996), der aber auch 8 mal in Le Mans startete. Er freut sich auf die Nordschleife, denn sein Sohn Alex hat ihn animiert, wieder zu fahren. Vielleicht sehen wir demnächst beide zusammen auf einem Auto am Ring ...

Das Problem mit der Mauer ausgangs der Mercedesarena wurde auch gelöst, indem die Mauer wieder entfernt wurde und stattdessen ein Kiesbett installiert wurde.

p12

Das Kiesbett, gesehen vom Posten 12 aus:

p12


Hyundai
20.3.2019

Logo VLN


 

Logo Hyundai


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Vorbereitung auf 24h-Rennen Nürburgring: Hyundai Motorsport beim VLN-Auftakt dabei
  • Hari Proczyk/Peter Terting im i30 N TCR und Manuel Lauck/Marc Basseng im Veloster N TCR
  • Erstes Europarennen für Veloster N TCR nach USA-Premiere

 

Andrea Adamo, Teamdirektor von Hyundai Motorsport:
"Die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind ein legendäres Rennen. Für Hyundai Motorsport ist das ein absolutes Highlight: Alle Rennwagen von Hyundai Motorsport Customer Racing entstehen in Deutschland, und die N-Versionen unserer Serienmodelle sind auf dem Nürburgring entwickelt worden. Es ist deshalb immer ein tolles Gefühl, auf dieser Strecke zu fahren.
Der VLN-Auftakt ist auch ein Meilenstein in unserer Geschichte, denn der Veloster N TCR fährt zum ersten Mal auf einer europäischen Strecke. Damit zeigt Hyundai Motorsport Customer Racing beim Auftakt seine TCR-Modellpalette. Natürlich wünschen wir unseren Teams ein gutes Rennergebnis, aber im Vordergrund steht die Vorbereitung von Mannschaften, Fahrern und Technik für die längeren Rennen in diesem Jahr."


 

Ergebnisse 24h-Rennen 2018:

- Kl. TCR: P2 [# 831] Hyundai i30N TCR | Larini Nicola, Lauck Manue, Gülden Andreas, Terting Peter | Beste Rundenzeit: 9:09,101 Min.

- Kl. TCR: P4 [# 830] Hyundai i30N TCR | Kim Jae Kyun, Oestreich Moritz, Kang Byung Hui, Naumann Guido | Beste Rundenzeit: 9:13,880 Min.

Im Qualifying:
[# 831] P1 in TCR | 8:58,463 Min.
[# 830] P2 in TCR | 9:10,262 Min.

Nürburgringsaison 2019 von Hyundai Motorsport beginnt bei VLN-Auftakt

Vorhang auf: Das erste 4-Stunden-Rennen zur VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring ist gleichzeitig der Startschuss in die neue Rundstreckensaison für Hyundai Motorsport in Deutschland.

#831

Zwei TCR-Rennwagen gehen auf die Strecke: ein i30 N TCR und ein Veloster N TCR. Das erfahrene Team Target Competition setzt bei der 65. ADAC Westfalenfahrt beide Rennwagen ein. Ziel ist eine gründliche Vorbereitung auf die 24 Stunden Nürburgring im Juni.
Am 23. März beweist sich der i30 N TCR auf jener Strecke, die Hyundai zur Perfektionierung seiner N-Hochleistungsmodelle nutzt. In der Debütsaison 2018 waren Kundenteams von Hyundai Motorsport mit dem Rennwagen global erfolgreich und gewannen als Krönung die Fahrer- und die Teamwertung im FIA-Tourenwagen-Weltcup (WTCR).

Die Zuschauer auf dem Nürburgring erleben zudem ein Debüt: Erstmals tritt der neue Veloster N TCR in Europa an, nachdem er im Januar seine Weltpremiere mit dem amerikanischen Kundenteam Bryan Herta Autosport auf dem Daytona International Speedway gegeben hat. Der Veloster N TCR stammt wie der i30 N TCR von Hyundai Motorsport Customer Racing in Alzenau bei Frankfurt. Beide Fahrzeuge teilen sich mehr als 80 Prozent ihrer Komponenten, darunter den Zweiliter-Turbomotor und das Sechsganggetriebe mit Schaltwippen.
Auch wenn der Veloster in Europa nicht vermarktet wird, bieten sich die Nordschleife und das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring als perfekte internationale Bühne an, um den Rennwagen erstmals einem globalen Publikum vorzustellen.

Vier Piloten kombinieren dabei ihre Erfahrungen aus dem TCR-Rennsport und der Nürburgring-Nordschleife. Den i30 N TCR teilt sich der aktuelle Meister der ADAC TCR Germany, der Österreicher Hari Proczyk, mit dem ehemaligen deutschen DTM-Piloten Peter Terting. Proczyk steuert am Samstag erstmals einen Hyundai, während Terting einen reichhaltigen Erfahrungsschatz mitbringt. Er hat mit dem i30 N TCR vor einem Jahr bei den 24 Stunden Nürburgring Platz zwei in der TCR-Klasse belegt und bestritt außerdem die TCR Europe und die TCR Korea.

Die beiden Deutschen Manuel Lauck und Marc Basseng gehen im Veloster N TCR ins Rennen. Auch Lauck hat im Vorjahr mit Hyundai Motorsport bereits an den 24 Stunden Nürburgring teilgenommen. Der früherer Gesamtsieger des 24-Stunden-Rennens Basseng pilotierte im Vorjahr einen i30 N TCR beim letzten Saisonlauf der VLN und bringt somit ebenfalls viel Nordschleifen-Erfahrung ins Team ein.

Zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen 2019 (20.-23. Juni) in der Grünen Hölle plant Hyundai Motorsport neben dem VLN-Saisonauftakt auch den Einsatz beim zweiten Saisonlauf (13. April) und beim sechsstündigen Qualifikationsrennen für die 24 Stunden Nürburgring (18.-19. Mai). Weitere Piloten für die nächsten Läufe verkündet Hyundai Motorsport zu einem späteren Zeitpunkt.

#830


Rowe Racing
19.3.2019

Logo VLN


 

Logo ROWE


 

ROWE RACING startet mit 'alten Bekannten' und einem neuen Design in die Nordschleifen-Saison 2019

Der Däne Mikkel Jensen ist neu im 'Six Pack' von BMW Werksfahrern beim 1. VLN-Lauf. Die beiden BMW M6 GT3 gehen mit einer neuen Lackierung an den Start.

Mit einem neuen Design, einem neuen Piloten und fünf 'alten Bekannten' startet ROWE RACING am kommenden Samstag (23. März) in die neue Saison auf der Nordschleife. Bei der 65. ADAC Westfalenfahrt, dem 1. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring setzt die Mannschaft aus St. Ingbert auf seine beiden BMW M6 GT3. Die Fans von ROWE RACING können sich dabei auf eine neue Lackierung der beiden Fahrzeuge und ein neues Gesicht bei den Piloten freuen.

Zum ersten Mal wird am Samstag Mikkel Jensen ein Rennen für ROWE RACING bestreiten. Der 24 Jahre alte Däne teilt sich das Cockpit der [# 98] mit seinen beiden BMW Werksfahrerkollegen Tom Blomqvist aus Großbritannien und Connor De Phillippi aus den USA. Jensen kennt den BMW M6 GT3 bereits bestens aus verschiedenen Renneinsätzen bei Langstreckenrennen und im ADAC GT Masters. Im Schwesterauto mit der [# 99] sind der Niederländer Nick Catsburg, John Edwards aus den USA und der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann aus Deutschland gemeinsam im Einsatz.

Blomqvist, De Pillippi, Edwards und Catsburg waren im vorigen Jahr für ROWE RACING im ADAC 24h-Rennen angetreten. Die 47. Auflage des 'Eifel-Marathons' (22./23. Juni) ist auch in diesem Jahr wieder das große Saisonhighlight, bei dem die Mannschaft aus St. Ingbert einen neuen Anlauf auf ihren ersten Gesamtsieg in der »Grünen Hölle« nehmen wird. Neben den ersten VLN-Läufen des Jahres gehört noch das 24h-Qualifikationsrennen am 19. Mai zum Vorbereitungsprogramm.

Die ersten Runden für ROWE RACING auf der teilweise neu asphaltierten Nordschleife stehen am Samstag zwischen 8:30 und 10:00 Uhr im 90-minütigen Zeittraining auf dem Plan. Das Rennen über vier Stunden beginnt zur traditionellen VLN-Startzeit um 12:00 Uhr.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: "Wir freuen uns sehr auf unseren Start in die Nordschleifen-Saison und sind nicht nur gespannt auf die Reaktion der Fans auf das neue Design unserer beiden BMW M6 GT3, sondern auch auf das erste Rennen von Mikkel Jensen für ROWE RACING. Unsere Fahrerbesetzung ist vielversprechend, und wir wollen alle zusammen schnell wieder in unseren Rhythmus kommen und unser Vorbereitungsprogramm auf das ADAC 24h-Rennen starten.
Die Strecke wurde in der Winterpause ja in einigen Bereichen neu asphaltiert und ist dadurch sicher schneller geworden. Es könnte passieren, dass das die Bemühungen, die GT3-Fahrzeuge mit einer Leistungsreduzierung um fünf Prozent ein wenig einzubremsen, dadurch ganz ausgeglichen werden. Wir versuchen, das Beste aus dem angepassten Reglement zu machen, und gehen davon aus, dass unser BMW M6 GT3 kaum an Leistungsfähigkeit einbüßen wird und sich die Rundenzeiten nicht dramatisch ändern werden.
Ich wünsche den Verantwortlichen für die BoP ein glückliches Händchen, denn ihre Aufgabe ist nicht einfach. Man kann nur allergrößten Respekt davor haben, dass sie sich immer wieder dieser schwierigen Herausforderung stellen, das 24h-Rennen so fair und ausgeglichen wie möglich zu gestalten."



WTM
18.3.2019

Logo VLN


 

Logo WTM


 

Wochenspiegel Team Monschau: Kein Start auf dem Nürburgring

Das Wochenspiegel Team Monschau (WTM-Racing) hatte für die Saison 2019 den Einsatz von zwei Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und beim 24h-Rennen geplant. Doch diese Planungen liegen vorerst auf Eis, nachdem kurz vor Saisonbeginn bekannt wurde, dass die Motorleistung der Topfahrzeuge - die Klassen SP9, SPX und SP-Pro - um fünf Prozent reduziert werden muss.

#22

Teamchef Georg Weiss: "Solange die neue 'Balance of Performance' in der angekündigten Form umgesetzt wird, bleiben die beiden Wochenspiegel-Ferrari stehen und werden nicht auf dem Nürburgring fahren. Wenn eine Leistungsreduzierung vorgenommen wird, muss diese für das gesamte Feld gelten. Es kann nicht sein, dass ein Cup-Porsche, ein SP7-Auto oder GT4-Fahrzeug auf der Döttinger-Höhe einfach an uns vorbei fahren kann. Die GT3-Autos müssten dann wieder verstärkt in den Anbremszonen und auf der Nordschleife überholen. Das macht das Ganze für alle gefährlicher."

Unterstützung erhält das Wochenspiegel-Team von Frikadelli Racing. Das Team aus Barweiler wird sich nach dem 24h-Rennen von der Nordschleife verabschieden, wenn sich bis dahin nichts an der aktuellen Situation geändert hat. Noch einmal Weiss: "Ich bin erstaunt, wie schlecht die VLN mit ihren Kunden umgeht. Es gab bisher noch keine konkreten Informationen. Es gibt zahlreiche Serien, in den wir deutlich willkommener sind."

WTM-Racing hat bislang neben dem Nürburgring-Programm bereits Auftritte bei den 12h Spa-Francorchamps (Belgien), 24h Spa-Francorchamps, 24h Barcelona (Spanien) und 9h Kyalami (Südafrika) vorgesehen. Weiss: "Wenn sich am Nürburgring nichts tut, werden wir die frei geworden Termine nutzen und in einer anderen Serie starten."

So wird der Saisonauftakt für WTM-Racing bei den 12h von Mugello (Italien, 29.-30. März) erfolgen. Dort wird das Team mit den zwei Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 an den Start gehen.


 

Update am 18.3.2019:

Das Wochenspiegel Team Monschau (WTM Racing) kehrt nach zwölf Jahren der Nürburgring-Nordschleife den Rücken. Grund ist der Umgang der VLN-Führung mit den neuen Vorgaben des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) und des Automobil-Weltverbands FIA zur Balance of Performance (BoP).

Diese sieht eine Rücknahme der Motorleistung um rund 25 PS für alle Fahrzeuge der Klassen SP9, SPX und SP-Pro vor. Das ist jedoch nicht der Grund, der WTM Racing zum Rückzug bewegt. Das Team ist der Ansicht, dass die VLN-Führung mangelhaft auf ein neues Sicherheitsrisiko reagieren. "Hier entsteht ein ganz giftiger Cocktail", sagt Teamchef Georg Weiss. "Mit dem Herabsenken der Leistung bei den GT3-Fahrzeugen wird die Sicherheit nicht erhöht, sondern verschlimmbessert."

Der Grund: Durch die geringere Höchstgeschwindigkeit werden die Fahrzeuge der Kategorien SP9, SPX und SP-Pro künftig auf der Geraden langsamer sein als Fahrzeuge kleinerer Klassen, die so überholen können, aber in der nächsten Kurve wiederum vom GT3-Fahrzeug überholt werden müssen. An schnellen Streckenabschnitten wie Tiergarten oder Schwedenkreuz erhöht sich so die Unfallgefahr. Zusätzlich können Fahrzeuge mit weniger Abtrieb durch Umbauten an der Strecke in manchen Streckenabschnitten schneller fahren als zuvor, was das Risiko weiter erhöht.

"Es ist uns ein Rätsel, wie die VLN-Führung mit diesem Thema umgeht", sagt Teamchef Georg Weiss. "Statt Transparenz in das Thema zu bringen, ducken sich die Verantwortlichen weg und lassen die Teams ins offene Messer laufen." So hat die VLN angekündigt, bei den ersten Läufen erst einmal Daten über die Leistungen der Fahrzeuge in den kleineren Klassen zu sammeln statt diese ebenfalls einzubremsen. "Diese Daten existieren längst aus den letzten Jahren", so Weiss.

"Man erkennt, dass die VLN nicht gewillt ist, die GT3 als Topklasse zu erhalten. Dabei zeigt die Unfallbilanz deutlich, dass die GT3-Fahrzeuge gar nicht das Problem sind. Die meisten Unfälle gibt es in kleineren Cup-Klassen. Dass nur zwei Wochen vor dem Saisonstart ganze Fahrzeugklassen ohne Kompensation so eingebremst werden, ist ein beispielloser Akt, der an Respektlosigkeit den Teams gegenüber nicht zu überbieten ist."

Weiss verabschiedet sich nach 18 Jahren aus der VLN. Seine langjährigen Teamkollegen Oliver Kainz und Jochen Krumbach werden in diesem Jahr gemeinsam mit ihm zu neuen Ufern aufbrechen und kehren ihrerseits der Nordschleife nach 18 (Kainz) respektive 26 Jahren (Krumbach) den Rücken.



Heinz-Josef Hilger
17.3.2019

Logo VLN


 

AM Solutions ist neuer Partner der VLN

Zur Saison 2019 wird AM Solutions, eine Marke der Rösler Oberflächentechnik, offizieller Sponsor der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. AM Solutions engagiert sich erstmals in der Rennsportserie.


 

Impressionen von der VLN Test- und Einstellfahrt am 16. März 2019

Von Frühlingsgefühlen war nichts zu spüren - es war kalt am Ring, richtig kalt. Trotzdem waren ca. 100 Fahzeuge von den Teams vorbereitet an den Ring gebracht worden und es konnte von 9 Uhr bis 17 Uhr gefahren werden.

Die große Überraschung: eine schwarze ZakSpeed Viper GT3-R, die von RaceArt stammt und an ZakSpeed verkauft wurde. ZakSpeed möchte damit bei den 24h im Juni starten ...

#5
>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto


Volkswagen
17.3.2019

Logo VLN


 

Logo VW


 

Logo Giti


 

Team 'Girls only' rockt zum ersten Mal die Grüne Hölle

Das Team 'Girls only' hat die Test- und Einstellfahrt für die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erfolgreich absolviert. Am Freitag testete das Team, das ausschließlich aus Frauen besteht, auf der verregneten Grand-Prix-Strecke, ehe es mit dem Golf GTI TCR am Samstag zum ersten Mal auf die Nordschleife ging.

#300

Alle Fahrerinnen absolvierten schnelle Runden auf der Traditionsstrecke und sammelten damit Erfahrung für den ersten VLN-Lauf, der am 23. März auf dem Nürburgring stattfindet. Das Highlight der Saison steht für das Team vom 20. bis 23. Juni an: das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife.

#300


BMW
17.3.2019

Logo VLN


 

Logo BMW


 

Neues von BMW

BMW Motorsport Junior Programm: Erik Johansson startet auf der Nordschleife

Das Ausbildungsprogramm des neuen BMW Motorsport Juniors Erik Johansson (SWE) ist um eine weitere Rennserie ergänzt worden. Der 22-Jährige wird 2019 auf der Nürburging-Nordschleife (GER) an den Start gehen und in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring einen BMW M4 GT4 des Teams Sorg Rennsport pilotieren.

Zur Vorbereitung auf die Saison hat Johansson gemeinsam mit dem Team an diesem Samstag die VLN Test- und Einstellfahrten auf der Nordschleife bestritten. Im Zuge seines ersten Ausbildungsjahres wird Johansson zudem die komplette Saison der Italian GT Championship am Steuer des BMW M6 GT3 für das BMW Team Italia absolvieren. Der erste Test findet am Montag in Monza (ITA) statt.

"Es ist klasse, dass ich in diesem Jahr neben meinen GT-Einsätzen in Italien mit Sorg Rennsport und dem BMW M4 GT4 in der VLN fahren werde", sagt Johansson. "Es wird eine aufregende Saison mit vielen Rennen für mich. Der BMW M4 GT4 hat bereits im vergangenen Jahr auf der Nordschleife gezeigt, wie schnell er ist. Ich freue mich darauf, an diese Erfolge anzuknüpfen, und versuche, für BMW M Motorsport einen weiteren Titel zu holen."

Der ehemalige Customer Racing Fahrer Johansson hatte in einem intensiven Auswahlverfahren den Sprung in das BMW Motorsport Junior Programm geschafft.


Nürburgring-Nordschleife: BMW Werksfahrer beim Saisonauftakt der VLN

Wenn die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am kommenden Wochenende (23. März) in die Saison 2019 startet, sind auf der Nordschleife (GER) neben dem neuen BMW Motorsport Junior Erik Johansson (SWE) auch einige BMW Werksfahrer im Einsatz. Im ersten VLN-Rennen des Jahres treten unter anderem Tom Blomqvist (GBR), Connor De Phillippi (USA), Mikkel Jensen (DEN), Marco Wittmann (GER), Nick Catsburg (NED) und John Edwards (USA) an. Sie werden sich die Aufgaben in den beiden BMW M6 GT3 von ROWE Racing teilen.
Ebenfalls im VLN-Einsatz ist Jens Klingmann (GER), der im Cockpit des BMW M6 GT3 von FALKEN Motorsports auf die Nordschleife gehen wird.

#3
Media-Lunch: Marco Wittmann stimmt sich bei PR-Event auf Nürburgring-Saison ein

In wenigen Tagen schalten die Ampeln auf dem Nürburgring (GER) mit dem ersten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft wieder auf Grün: Im Rahmen eines Media-Lunches durften sich Presse-Vertreter und Verantwortliche am vergangenen Mittwoch schon einmal auf die neue Saison einstimmen. Mit dabei: BMW Werksfahrer Marco Wittmann (GER), der 2019 beim legendären 24-Stunden-Rennen, bei ausgewählten VLN-Läufen und auch am achten DTM-Rennwochenende in der Eifel an den Start gehen wird.

"Die Winterpause war lang genug, und ich kann es kaum erwarten, dass die Saison losgeht", sagte Wittmann. "So ein Event wie der heutige Media-Lunch steigert die Vorfreude auf die neue Saison zusätzlich. Das BMW Team RMG, mit dem ich in der DTM antrete, ist hier in der Nähe beheimatet, entsprechend ist die Eifel schon fast wie eine zweite Heimat für mich. Da freut es mich natürlich, dass ich in diesem Jahr hier so viele Rennen fahren werde."

Im Anschluss an die Talkrunde stand für Wittmann eine ganz besondere Aktion mit einem BMW M2 auf dem Programm. Mehr dazu wird in Kürze verraten. Wittmann wird nun bereits in wenigen Tagen in die Eifel zurückkehren. Am Samstag, 23. März, startet die VLN-Saison mit der 65. ADAC Westfalenfahrt. Wittmann wird dabei gemeinsam mit Nick Catsburg (NED) und John Edwards (USA) im BMW M6 GT3 für das Team von ROWE Racing im Einsatz sein.



Heinz-Josef Hilger
13.3.2019

Logo VLN


 

Die GT3 werden bei VLN und 24h NRing noch mehr eingebremst --- Teil 2

Wie schon am 7. März mitgeteilt, wurde heute die Balance of Performance (BoP) für den VLN-Lauf 1 am 23. März veröffentlicht. Die PDF-Datei trägt das Datum vom 12.3.2019 und es handelt sich um die Revision 2. Der Autor ist Mike Gramke, der sich um die BoP-Festlegungen kümmert. Ob Norbert Kreyer und Scott Raymond mitgearbeitet haben, ist nicht ersichtlich.

Die schon angekündigten Leistungsreduzierungen bei den SP9 (GT3), SP-X, SP-Pro, SP10 und Cup X Fahrzeugen sind jetzt in die 5 Tabellen eingepflegt.

Bei den stärksten Fahrzeugen, den SP9 und SP-X wurde die Motorleistung bei den meisten Typen unter 500 PS gebracht. Der Nismo GT-R hat die höchste Leistung mit 525 PS (Rolle), der Audi R8 LMS (2019) hat nur 483 PS, der BMW M6 hat 496 PS, Porsche 991 (2019) darf 494 PS aktivieren.

Damit wird also wahrgemacht, was durch die FIA und den DMSB in die Wege geleitet wurde. Mittlerweile gibt es von Teilnehmern Aussagen, daß sie unter diesen Bedingungen nicht (G. Weiss/Wochenspiegel-Ferrari) bzw. nach den 24h NRing (K. Abbelen/Frikadelli-Porsche) nicht mehr starten werden.



Nürburgring
9.3.2019

Logo VLN

Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG erhöht die Ticketpreise bei der VLN

Bisher kostete das Ticket für eine VLN-Veranstaltung 15 Euro. Nun findet man auf der Website der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG die neue Preisauszeichnung für die aktuelle Saison: es sind 18,00 Euro fällig - eine Steigerung um 20%. Kinder bis einschließlich 14 Jahren haben freien Eintritt.



Gtronix 360° Team mcchip-dkr
9.3.2019

Logo VLN

Logo mcchip-dkr

Porsche Cayman 981   2.7 mit DFI

  • fährt in der Klasse V5
  • Technische Plattform: 981
  • Sechszylinder-Boxermotor
  • Hubraum: 2706 cm3
  • 4-Ventil-Technik
  • Benzindirekteinspritzung DFI
  • 2 Nockenwellen pro Zylinderbank
  • Leistung: 202 kW | 275 PS (Serie)
  • 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-PDK
  • Tank: FT3 | max. 70 Liter
  • Reifen: Dunlop
  • Sollgewicht: 1347 kg
  • Leistungsgewicht: 6,6 kg/kW

Altbekanntes im neuen Kleid --- Porsche Cayman 981 in der V5

Die Saison 2019 hat so gut wie begonnen, und da wird es Zeit für die Informationen zu unserem Porsche Cayman. Das V5 Auto wird auch in der kommenden Saison wieder in der VLN mitmischen. Auch wenn es signifikante Änderungen zum letzten Jahr geben wird:
Pilotiert wird der Porsche 2019 von Nick Salewsky (Maschinenbaustudent von der RWTH Aachen, bereits erfolgreich mit seinem Vater Edgar Salewsky auf einem Porsche 911 Carrera RSR in der Youngtimer-Trophy unterwegs unterwegs), Nick Hancke (der Ingolstädter konnte in der Saison 2018 bereits auf einem BMW e36 325i überzeugen), Kohei Fukuda - der Fahrzeugbesitzer und Firmenchef unseres Japanischen Partners 'Sunrise BLVD', und Thomas D. Hetzer (Nordschleifen-Routinier aus der GT4 Klasse).
Eine interessante Mischung aus Erfahrung und frischem Wind, welche zu schnellen Rundenzeiten führen soll. Ob das Team aber noch weiter ausgebaut wird, steht momentan noch nicht fest.

Und ähnlich wie die Fahrerbesetzung unterlag auch das Fahrzeugdesign diversen Veränderungen. Der Porsche Cayman fährt zwar weiterhin im 'Gtronix 360° Team mcchip-dkr', doch Dank seines neuen Hauptsponsors 'Five Star Fitness' wurde sein Gewand für dieses Jahr grundlegend verändert. Weitere Unterstützung erlangt unser Team in diesem Jahr auch durch die neuen Partner 'ELTEN GmbH' (Hersteller für Sicherheitsschuhe), 'BIO-CIRCLE Surface Technology GmbH' (Entwicklung und Vertrieb chemischer und biotechnologischer Produkte rund um die Oberflächentechnologie) und #Automobile Kleinz' aus Bad Kreuznach (Gebrauchtwagenhändler).

Beim Thema Reifen können wir in dieser Saison mit der Expertise von Dunlop punkten. Da der Rollout Anfang März, in Zandfoord, leider nicht zu Stande kam wird die erste Fahrt, im neuen Gewand, auf die Test- und Einstellfahrten am 16. Mätz verlegt. Folgende Rennen sind aber nach-wie-vor fest für den Cayman festgelegt:
- 23.03. | 65.   ADAC Westfalenfahrt (VLN)
- 13.04. | 44.   DMV 4-Stunden-Rennen (VLN)
- 18. - 22.06.   ADAC 24h-Rennen Nürburgring



H.-J. Hilger
7.3.2019

Logo VLN


 

Die GT3 werden bei VLN und 24h NRing noch mehr eingebremst

Der DMSB hat "auf Wunsch der FIA" ein Konzept entwickelt, um die schnellen Autos der SP9-Klasse, also die GT3-Fahrzeuge noch mehr einzubremsen, damit die Rundenzeiten nicht weiter sinken. Die Begründung: "aus Sicherheitsgründen".
Michael Günther, DMSB Sportdirektor und Sicherheitsbeauftragter hat die VLN und ADAC 24hRennen - also zwei der drei wichtigen Nutzer der Nordschleife - angewiesen, daß schnellstens, also schon bei den kommenden Läufen der VLN die Motorleistung der GT3-Fahrzeuge reduziert wird. Die Rede ist von 5% oder etwa 30 PS.

Wie sich die Situation jetzt weiterentwickeln wird, werden wir in den nächsten Wochen erleben. Der erste Lauf der VLN findet am 23. März statt ...



Max Kruse Racing
4.3.2019

Logo VLN


 

Die Veranstaltungstermine 2019

16. März --- VLN Test- und Einstellfahrt

23. März --- 65. ADAC Westfalenfahrt

13. April --- 44. DMV 4-Stunden-Rennen

27. April --- 61. ADAC ACAS H&R-Cup

13. Juli --- 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy

03. August --- ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

07. September --- 42. RCM DMV Grenzlandrennen

28. September --- 59. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen

12. Oktober --- 51. ADAC Barbarossapreis

26. Oktober --- 44. DMV Münsterlandpokal

23. November --- VLN-Jahressiegerehrung

Projekt »GÜLDENER LEUCHTER« --- Max Kruse Racing mit vollem Angriff in der VLN!

Das Team Max Kruse Racing geht neue Wege und startet nach einem erfolgreichen Jahr in der ADAC TCR Germany nun in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Pilotieren werden den in der Klasse TCR antretenden Volkswagen Golf GTI TCR die beiden Nordschleifen-Asse Andy Gülden und Benjamin Leuchter.

In der ADAC TCR Germany konnte Max Kruse Racing bereits im Debüt-Jahr 2018 gute Erfolge feiern. Team-Mitbegründer und Volkswagen Markenbotschafter Benjamin Leuchter erklomm mehrmals das Podium und platzierte sich im Gesamtklassement als bester VW-Fahrer auf Rang acht.

Nach einem Jahr in der Sprintserie ADAC TCR Germany geht Max Kruse Racing nun den nächsten Schritt und hat sich für die Saison 2019 neue Ziele im Langstreckensport gesetzt. In diesem Jahr greifen die Jungs von Fußball-Profi Max Kruse in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring voll an. Hierfür kommt wieder der bewährte Volkswagen Golf GTI TCR von Volkswagen Motorsport Customer Racing zum Einsatz. Das gesteckte Ziel: Den Jahressieg in der hart umkämpften Klasse TCR.

Dafür hat das Team ein beeindruckendes Fahrer-Lineup zusammengestellt. Hauptakteur wird Nordschleifen-Urgestein Andreas Gülden sein, der die komplette Saison im Golf GTI TCR bestreiten wird. Gülden ist nicht nur Chefinstruktor der Nürburgring Driving Academy, sondern auch ein ausgewiesener Nordschleifen-Experte. Seit vielen Jahren zählt der 40-Jährige zu den erfahrensten Piloten auf dem Nürburgring. Im Jahr 2017 gewann er im Golf GTI TCR die Klasse beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring und im gleichen Jahr die TCR-Wertung in der VLN.

An seiner Seite greift in dieser Saison mit dem Volkswagen Markenbotschafter und TCR-Spezialisten Benjamin Leuchter einer seiner damaligen Teamkollegen ins Steuer. Der 31-jährige Duisburger hat den Renn-Golf mit entwickelt und kennt ihn so gut wie kaum ein anderer Pilot. Leuchter, der das Team zusammen mit Max Kruse im letzten Jahr gegründet hat, wird allerdings nicht bei allen VLN-Läufen antreten, da er 2019 durch seinen Aufstieg in den Tourenwagen Weltcup dessen komplette Saison für Sebastién Loeb Racing bestreitet.
Im Falle von Terminüberschneidungen tritt Benny in der FIA WTCR an, während Andy Gülden die entsprechenden VLN-Rennen im Alleingang bewältigen wird.



Nürburgring GmbH
26.2.2019

Logo VLN


 

Logo NBR


 

Nürburgring: Neuer Asphalt rechtzeitig bereit für die Saison --- Bauarbeiten erfolgreich abgeschlossen

Mit dem Einbau der sogenannten Asphaltdeckschicht sind am Montag die Bauarbeiten an der legendären Nordschleife erfolgreich zu Ende gegangen. Von November bis Februar wurde die über 90 Jahre alte Rennstrecke in fünf Abschnitten (Flugplatz/Schwedenkreuz, Kallenhard, Wehrseifen, Ex-Mühle, Hohe Acht) und auf einer Gesamtlänge von fast drei Kilometern von Grund auf erneuert. Darüber hinaus wurden 900 Meter zusätzlicher FIA-Fangzaun in den Bereichen Hatzenbach und Kesselchen errichtet, der den Schutz der Aktiven weiter erhöht. Die nun abgeschlossene Baumaßnahme ist die Umfangreichste an der Nordschleife seit über 40 Jahren. Rund vier Millionen Euro hat der Nürburgring dafür investiert.

"Trotz des zwischenzeitlichen Wintereinbruchs konnten wir planmäßig fertig werden", erklärt der Projektleiter des Nürburgrings, Alexander Schnobel. Seit 2002 ist der Ingenieur an der Rennstrecke tätig und dementsprechend Nordschleifen-erfahren. Gemeinsam mit dem Planungsbüro Porz & Partner hatte er von Anfang an einen zeitlichen Puffer eingebaut. Dennoch sei "das Wetter immer auch ein nicht zu beeinflussender Faktor", wie Ingenieur Stephan Porz ergänzt. Da die äußeren Umstände am Ende doch noch mitspielten und das Zusammenspiel der beteiligten Baufirmen Schnorpfeil und Wurzel von Anfang an gut funktionierte, konnte nun bei frühlingshaften Temperaturen die letzte Schicht Asphalt aufgetragen werden. Vier Monate wurde in der Grünen Hölle gearbeitet, um rechtzeitig zum Saisonstart fertig zu werden.

Neben der einzigartigen Charakteristik der Nordschleife, die durch die Arbeiten erhalten blieb, galt ein weiteres Augenmerk den speziellen Eigenschaften des Asphalts selbst. Dieser muss nicht nur besonders hohen Qualitätsansprüchen einer Rennstrecke genügen, sondern bei seiner eigens für die Nordschleife entwickelten Rezeptur weitere Eigenschaften erfüllen.
"Wir haben einen Asphalt, der sich nicht nur bei niedrigen Temperaturen einbauen lässt, sondern auch für den Einsatz auf unserer über 20 Kilometer langen Rennstrecke abgestimmt ist", erläutert Alexander Schnobel. Das bedeutet in der Praxis: Der neue Asphalt bietet einen mittleren Grip, der dem Gripniveau der gesamten Nordschleife angepasst ist. So müssen sich die Piloten nicht auf einer Runde ständig auf neue Begebenheiten einstellen. "Der heutige Asphalt ist das Resultat einer jahrelangen Entwicklung und auch auf der Basis von Gesprächen mit Fahrern und Verantwortlichen entstanden", erläutert Schnobel.

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten steht nun auch frühzeitig fest: Die Saison kann am Nürburgring pünktlich starten und die ersten Rennfahrzeuge können bei den VLN Test- und Einstellfahrten am Samstag, 16. März, die Strecke unter die Räder nehmen. Das erste Rennen der Saison 2019 startet genau eine Woche später. Dann gehen die Teams der VLN Langstreckenmeisterschaft beim ersten Saisonrennen am Samstag, 23. März, an den Start.



VLN
14.2.2019

Logo VLN


 

Gültige Version der VLN-Ausschreibung 2019 veröffentlicht

Die Rahmen-Ausschreibung für Rundstrecken-Serien im Automobilsport, Stand 8.02.2019 wurde mit der Genehmigung des DMSB auf der Webseite der VLN veröffentlicht.

Zusätzlich gibt es auch viele der 10 Anhänge:

  • Anlage 1:   Technical Regulations TCR International Series
  • Anlage 2:   Technische Bestimmungen VLN Cup 2 Porsche Carrera Cup-Fahrzeuge
  • Anlage 3:   Ausschreibung / Reglement Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing
  • Anlage 4:   Ausschreibung / Reglement BMW M240i Racing Cup
  • Anlage 5:   Ausschreibung/ Reglement KTM X-BOW CUP powered by Michelin <== fehlt noch
  • Anlage 6:   Einbaurichtlinien GPS-System (Teil 2, Artikel 1.5.2)
  • Anlage 7:   Einbauvorschrift Ladedrucksensor für VT-Klassen (Teil 2, Artikel 2.2)
  • Anlage 8:   Werbung auf dem Fahreroverall (Teil 2, Artikel 1.10.1)
  • Anlage 9a:   Werbung und Startnummern auf dem Fahrzeug (Teil 2, Artikel 1.10.2 + 1.10.3)
  • Anlage 9b:   Werbung und Startnummern auf TCR-Fahrzeugen (Teil 2, Artikel 1.10.2 + 1.10.3)


Dunlop
8.2.2019

Logo Dunlop


 

Erfolgreiches Dunlop-Testprogramm für die VLN

Dunlop hat ein umfangreiches Testprogramm für neue Rennreifen abgeschlossen, die in der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zum Einsatz kommen werden. In der VLN-Saison 2018 feierte Dunlop auf der Nürburgring-Nordschleife diverse Gesamt- und Klassensiege. 2019 will der Reifenhersteller auf diesen Erfolgen aufbauen. Um dieses Ziel zu erreichen, reiste Dunlop nach Portugal und testete auf dem Autodromo Internacional Algarve neue Ideen und Konzepte für die kommende Saison, um einen weiteren Performance-Schritt zu machen.

Die an der Küste gelegene Rennstrecke wurde aus mehreren Gründen gewählt: Erstens herrschen dort im Winter ähnliche Wetterbedingungen wie im Frühling in der Eifel. Zweitens bietet die Strecke eine ganze Reihe von Konturen, Steigungen und Gefälle-Sektionen, Sprunghügeln und überhöhten Kurven, die es den Reifeningenieuren erlauben, die Kräfte zu reproduzieren, mit denen die Rennreifen auch auf der berühmt-berüchtigten Nordschleife zu kämpfen haben.

Drei Tage intensive Testfahrten

An den drei Test-Tagen kamen insgesamt elf Fahrzeuge zum Einsatz. Bei den GT3-Autos, die in der VLN in der Top-Kategorie SP9 starten, waren die neuesten Versionen von Audi R8 LMS, BMW M6 und Mercedes-AMG GT am Start. Im vergangenen Jahr konnte Dunlop zwei VLN-Siege beide mit dem Porsche 911 GT3 R feiern. Ein weiteres Ziel des Testprogramms in Portugal war, diese Leistungsfähigkeit nun auf diversen Fahrzeugen zu beweisen.

Das VLN-Reglement erlaubt je Fahrzeugtyp und Saison eine beschränkte Anzahl von Vorder- und Hinterreifen-Spezifikationen und bietet den Reifenherstellern so reichlich Raum zur Erforschung und Einführung neuer Technologien. Diese technische Freiheit ist für Alexander Kühn, Produktmanager Motorsport Europa, die treibende Kraft für die fortwährende Weiterentwicklung bei Dunlop. "Wir haben bei diesem Test einen Schritt vorwärts gemacht und neue Spezifikationen bestätigt, die wir zu Beginn der Saison einsetzen wollen", sagt der Dunlop-Manager und erklärt: "Es ist unser Ziel, das Arbeitsfenster unserer Reifenpalette zu vergrößern. Das Wetter am Nürburgring ist extrem wechselhaft. Deshalb ist es sehr wichtig, eine Palette zu haben, die mit allen Bedingungen - von einstelligen Temperaturen bis zu einer glühend heißen Strecke - fertig werden kann. Und ich bin zuversichtlich, dass wir in diesem Bereich einen Schritt vorwärts gemacht haben."

GT4-Klasse wird ein Dunlop-Schwerpunkt

In der GT4-Klasse fahren Autos, die näher mit den Serienfahrzeugen verwandt sind. Hier dürfen eine ganze Reihe unterschiedlicher Fahrzeuge an den Start gehen, darunter BMW M4, Porsche Cayman oder Aston Martin Vantage. Nachdem in der Klasse in den vergangenen zwei Jahren mit Einheitsreifen gefahren wurde, haben die VLN-Organisatoren sie nun für alle Reifenhersteller geöffnet.

Alexander Kühn ist gespannt auf den Wettstreit der Reifenhersteller in dieser Kategorie. "Dunlop hat eine Menge Erfahrung im GT4- und Tourenwagen-Rennsport, und wir passen unsere erfolgreiche Technologie aus anderen Kategorien nun für unser Reifenangebot in der VLN an. Im vergangenen Jahr hat der Dunlop-bereifte racing-one-Ferrari 458 die Klasse SP8 für seriennahe Fahrzeuge dominiert und jedes einzelne Rennen gewonnen. Unsere Erfahrung aus diesem Programm haben wir nun in unsere GT4-Reifen einfließen lassen."


Dunlop rüstet TCR-Klasse auf der Nordschleife aus

Darüber hinaus wurde Dunlop ausgewählt, auch die hart umkämpfte TCR-Tourenwagenkasse der VLN mit der neueste Generation Rennreifen auszurüsten. Der Algarve-Test wurde genutzt, um die richtigen Reifen für diese Kategorie herauszuarbeiten. In der TCR wird eine Standard-Spezifikation mit den Abmessungen 265/660 R18 auf einer ganzen Reihe von Fahrzeugen zum Einsatz kommen, darunter Audi RS3 LMS, Hyundai i30 N, Opel Astra, Seat Cupra und Volkswagen Golf GTI. Das Ziel von Dunlop in dieser Kategorie: sicherstellen, dass der Reifen jedem Teilnehmer die gleiche Leistungsfähigkeit bietet.



Falken
31.1.2019

Logo Falken


 

FALKEN startet mit neuem Rennwagen in die Jubiläumssaison 2019

Falken Motorsports geht in der Rennsaison 2019 mit einem neuen Porsche 911 GT3 R an den Start, der neben dem bewährten BMW M6 GT3 auf dem Nürburgring zum Einsatz kommt. Mit den Boliden zweier Premium-Automobilhersteller setzt die japanische Reifenmarke das seit zwanzig Jahren erfolgreiche Motorsport-Engagement auf der Nordschleife fort.

Die neue Generation des Porsche 911 GT3 R, basierend auf dem modellgepflegten Typ 991.2, verfügt weiterhin über einen Sechszylinder-Boxermotor mit 550 PS (abhängig von der BoP) und nochmals verbesserter Aerodynamik. An der Vorderachse sorgen Falken Reifen in der Dimension 300/680R18 für noch mehr Grip, die Hinterachse ist nach wie vor mit Reifen in der Dimension 310/710R18 bestückt.

Porsche 911-991.2

Das Fahrer-Linup bleibt dabei nahezu unverändert. Den Porsche fahren die beiden Österreicher Martin Ragginger und Klaus Bachler, die von den Porsche-Werkspiloten Dirk Werner (D) und Rückkehrer Jörg Bergmeister (D) unterstützt werden.

Porsche 911-991.2

Am Steuer des BMW wechseln sich Falken-Urgestein Peter Dumbreck (GB), Alexandre Imperatori (CH) und die beiden BMW-Werksfahrer Stef Dusseldorp (NL) und Jens Klingmann (D) ab.

Bereits im Herbst letzten Jahres unterzog Falken als erstes Porsche-Kundenteam der 2019er Variante einen Test. Mit Erfolg: Auf Anhieb erreichte das Evolutionsmodell bei VLN7 ohne vorherige Abstimmungsfahrten die hohe Performance des Vorgängers. Anfang Februar werden beide Falken Rennfahrzeuge auf dem Autódromo Internacional do Algarve im portugiesischen Portimão bei einem dreitägigen Test auf die neue Saison vorbereitet. Sein Renn-Debut gibt der neue Porsche 911 GT3 R am 23. März 2019 beim ersten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2019.

Die Falken Historie

"1999 haben wir mit einem Nissan Skyline GT-R R33 begonnen, auf der Nürburgring-Nordschleife erste Erfahrungen zu sammeln", blickt Markus Bögner, COO und Managing Director, zurück. "Heute kämpfen wir regelmäßig mit einem Zweiwagenteam um Siege. Seit 2011 arbeiten wir sehr erfolgreich mit Porsche zusammen und durften letzte Saison den vorläufigen Höhepunkt dieser Kooperation erleben: Mit zwei Gesamtsiegen - darunter dem ersten Doppelsieg der Teamgeschichte - und insgesamt sieben Podiumsplatzierungen war 2018 die erfolgreichste Saison in unserer nahezu zwanzig Jahre alten Renngeschichte. Wir sind mehr als zuversichtlich, an diese Erfolge mit dem neuen Modell anzuknüpfen", so Markus Bögner weiter.

Falken Motorsports plant die Teilnahme an der VLN Test- und Einstellfahrt (16. März), 7 von 9 VLN-Läufen der kommenden Saison und die beiden Rennen zum ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring.



VLN / ILN / H.J. Hilger
30.1.2019

Logo VLN


 

Logo ILN

ILN erreicht Freigabe der Werbeflächen im Bereich der hinteren Radläufe durch die VLN

Die Veranstaltergemeinschaft Langstreckenrennen Nürburgring (VLN) und die Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN) haben in vertraulichen Gesprächen für wichtige Kritikpunkte, die von der ILN gegen die vorläufige VLN-Ausschreibung für die neue Saison angebracht wurden, einvernehmliche Lösungen gefunden.
Dies gilt insbesonders für die Freigabe der Werbeflächen im Bereich der hinteren Radläufe, die nun durch die Teilnehmer/Teams selbst genutzt werden können.

Ein weiterer Punkt war die Bezeichnung der Kategorienamen in der SP9: 'Pro', 'ProAm' und 'Am'. Diese Änderung erfolgte ja schon in der VLN-Ausschreibung Version 3.

Während des Tankvorgangs dürfen unverändert Arbeiten am Fahrzeug durchgeführt werden.

Keine Einigung wurde bezüglich der veränderten Nenngeldstruktur erzielt.



VLN / H.J. Hilger
22.1.2019

Logo VLN


 

Dritte Version der VLN-Ausschreibung 2019 veröffentlicht

Die Rahmen-Ausschreibung für Rundstrecken-Serien im Automobilsport, Stand 18.01.2019 wurde - vorbehaltlich der Genehmigung des DMSB - veröffentlicht. Änderungen gegenüber der zweiten Version bzw. der ersten Ausgabe sind ohne weiteres nicht erkennbar. Auch gibt es vom VLN keine Erläuterungen, warum es nun schon 3 Versionen gibt, die alle nicht rechtswirksam sind - weil sie ohne DMSB-Genehmigung sind.

Hier nochmal die aktuellen Stände:

  • Version 1: 30.11.2018 um 20:37:21 Uhr | Dateigröße: 4.187.905 Byte
  • Version 2: 11.01.2019 um 21:39:57 Uhr | Dateigröße: 4.088.542 Byte
  • Version 3: 18.01.2019 um 19:18:32 Uhr | Dateigröße: 4.089.479 Byte
Die Änderung im Detail:

In Art. 5.1.5.1 wurden die Kategorienamen den international verwendeten Bezeichnungen angepasst: aus 'Masters' wurde 'Am' und aus 'Premium' wurde 'Pro-Am'. Die Kategorie 'Professionals' heisst jetzt 'Pro'.

Diese kleine Änderung hätte man aber auch als 'Zusätzliche Information' auf einem Beiblatt mitteilen können und erst in der voll gültigen, DMSB-genehmigten Version einarbeiten können.



Walkenhorst
19.1.2019

Logo VLN


 

Logo Walkenhorst


 

Logo BMW


 

David Pittard unterzeichnet 2-Jahres-Vertrag mit Walkenhorst Motorsport und BMW

David Pittard hat einen zweijährigen Vertrag mit Walkenhorst Motorsport, einem führenden BMW-Motorsport-Kundenteam, unterzeichnet. Der Vertrag verpflichtet Pittard für die gesamte VLN-Saison 2019 am Nürburgring, den Nürburgring 24 Stunden und den Blancpain Endurance Spa24 Stunden, in einer Pro-Besetzung, mit einem ähnlichen Zeitplan auch für 2020.

#36 BMW M6 GT3

Nach Besuchen in der Walkenhorst Motorsportzentrale in Melle und BMW Motorsport in München wurde schnell eine Vereinbarung getroffen, die eine langfristige Zusammenarbeit bei diesen Großveranstaltungen beim Einsatz eines BMW M6 GT3 vorsieht.

David Pittard: "Die Gelegenheit ist absolut fantastisch. Eine ganze Saison auf der Nordschleife, dazu zwei der wohl größten GT3 24 Stunden Rennen überhaupt. Zwei große Rennen, um mich gegen die besten GT-Fahrer der Welt zu messen!

Der BMW M6 GT3 und Walkenhorst Motorsport haben sich als ein sehr wettbewerbsfähiges Team erwiesen, das nun stärker werden will, wenn es auf jedem einzelnen Erfolg aufbaut. Ich habe absolut keinen Zweifel daran, dass es der beste Ort für mich ist, um mein Potenzial zu zeigen, wettbewerbsfähige Ergebnisse zu erzielen und eng mit BMW zusammenzuarbeiten. Ich fühle mich geehrt, ein Teil davon zu sein."



VLN
16.1.2019

Logo VLN


 

Zusätzlich zu der aktualisierten Ausschreibung wurden folgende Dokumente online gestellt:

  • Anlage 2 - Techn. Bestimmungen VLN Cup 2 - Porsche Carrera Cup-Fahrzeuge 2019
  • Mindestboxenzeiten SP9 SP10 SP-PRO SP-X gemäß Anlage 6 der Ausschreibung 24h 2019
  • Einstufungsliste VLN-Produktionswagen
  • Anlage 6 Einbaurichtlinien GPS-System (dt & engl)
  • Anlage 7 Einbauvorschrift Ladedrucksensor VT-Klassen
  • Anlage 8 Werbung Fahreroverall
  • Anlage 9a Werbung und Startnrn auf den Fahrzeugen
  • Anlage 9b Werbung und Startnrn auf TCR-Fahrzeugen
  • Bestellformular Transponder VLN (dt & engl)
  • MYLAPS X2 Transponder Quick-Start-Guide
  • MYLAPS Driver-ID Quick-Start-Guide
  • DMSB Permit Unterlagen
  • DMSB Regularien

Aktualisierte Ausschreibung (vorläufige Ausgabe) für die VLN-Saison 2019 veröffentlicht

Die VLN hatte schon relativ früh - im November letzten Jahres - eine vorläufige Ausschreibung für die VLN-Saison 2019 veröffentlicht, die aber noch nicht vom DMSB genehmigt war. Die Ausschreibung führte zu größeren Diskussionen und die Interessengemeinschaft Nürburgring (ILN) erhob Protest gegen einige Punkte und lehnte die VLN-Ausschreibung ab. Wochen später stellte die VLN alle Punkte richtig (aus ihrer Sicht) und erarbeitete nun eine weitere vorläufige Ausschreibung, der noch immer die DMSB-Genehmigung fehlt.

Folgende Änderungen (Stand 11.1.2019) gegenüber der ersten vorläufigen Ausgabe (Stand 30.11.2018) fallen auf:

  • Der Status der Serie wurde von 'National A incl. NSAFP' auf neu 'National A Plus / NSAFP' gesetzt. 'National A Plus' wurde wohl vom DMSB vorgegeben und in dem aktuellen DMSB-Veranstaltungsreglement 2019 beschrieben (Art. 2, (6)). Der Text lautet: Ein Wettbewerb hat den Status "National A Plus/NSAFP", wenn er für Inhaber einer internationalen DMSB-Lizenz und für Inhaber einer gültigen internationalen Lizenz eines der FIA angeschlossenen ASN mit Auslandsstartgenehmigung offen ist. Bei Wettbewerben mit dem Status "National A Plus/NSAFP" werden alle Teilnehmer (DMSB-Lizenz und Lizenz eines anderen ASN) in der Serienwertung gewertet. Dieser Wettbewerb wird im DMSB Terminkalender eingetragen.
  • Es gibt jetzt eine Anlage 9b "Werbung und Startnummern auf SP10-Fahrzeugen"
  • Art. 4.2.2 Der Text: "Eine Auszahlung / Rückzahlung der Nenngeldgutschrift ist nicht möglich" wurde ersatzlos gestrichen.
  • Art. 7.3.2 Der Text: "Ausgenommen: 'Fahrerwechsel-Prozedere' bei Schwarzer Flagge nach einem Geschwindigkeitsverstoß siehe Artikel 7.3.16" entfällt.
  • Fa. ROWE ist Sponsor der "Speed-Trophy". Ehrenpreise (Pokale) werden für die Plätze 1 - 3 ausgegeben. Darüber hinaus erhalten die drei (3) bestplatzierten eingeschriebenen Teams folgende Geldpreise: Platz 1: 12.500,00 €UR / Platz 2: 7.500,00 €UR / Platz 3: 5.000,00 €UR.
  • In der Klasse TCR wird bei jeder VLN-Veranstaltung ein (1) Satz DUNLOP-Rennreifen unter den für die betreffende VLN-Veranstaltung genannten eingeschriebenen Teilnehmern (=Fahrzeugen) verlost.
  • Art. 17.1: Die Reinhaltung des Veranstaltungsgeländes, insbesondere des Fahrerlagers und der Boxenanlage, ist für alle Teilnehmer (Bewerber/ Fahrer) eine selbstverständliche Pflicht. Müll und Abfälle, der/die von den Teilnehmeren (Bewerber/Fahrer) und ihren Helfern, Mechanikern, Betreuern, Gästen, u.a. verursacht werden, sind in den auf dem Veranstaltungsgelände aufgestellten Entsorgungsbehältern zu entsorgen.
  • Gruppe H: Fahrzeuge bis Baudatum 31.12.2008
  • Für die Fahrzeuge der KlasseTCR zusätzlich: 4 Aufkleber 'DUNLOP'-Logo, gelb-schwarz, Breite 32,5 cm x Höhe 6 cm.
  • Hinweis bezüglich der FIA-Vorschrift FT-Sicherheitstank bei nationalen Serien: Gemäß FIA- / DMSB-Stufenplan wird ab dem Jahr 2022 in allen Fahrzeug-Gruppen / -Klassen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ein FIA homologierter Sicherheitstank vorgeschrieben werden. VLN empfiehlt bereits heute den Einbau eines FIA-homologierten Sicherheitstanks (FT3-1999, FT3.5-1999, FT5-1999) in allen Fahrzeug-Gruppen / -Klassen der VLN. Es wird dringend empfohlen, die Positionierung des FT-Sicherheitstanks im Fahrzeug vor dem Einbau mit der VLN Technik abzustimmen.
  • Feuerhemmend bekleidet sein müssen mindestens: alle Person/en, die mit dem Tankvorgang vom Beginn bis zum Ende betraut und / oder daran beteilgt sind, und / oder diesen absichern. Für alle weiteren, während eines Tankvorgangs am Fahrzeug arbeitenden und in der Boxengasse sowie in den Boxen tätigen Personen ist das Tragen von feuerhemmender Bekleidung (Overalls) empfohlen und wird ab der Saison 2020 vorgeschrieben.
  • Neu: In der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist die Teilnahme von TCR-Fahrzeugen in einer anderen als der VLN Klasse TCR nicht zulässig (ausgenommen: in der Klasse SP-X zu Erprobungs-, Test-, Versuchszwecken, u.ä.).


VLN
30.11.2018

Logo VLN


 

Das Wichtigste in Kürze

  • VLN Speed Trophäe wird aufgewertet
  • Nenngelder wurden neu strukturiert, Klassen neu bewertet
  • Service-Plus: Fahrertransponder sorgen für mehr Überblick im Rennen

Vorläufige Ausschreibung für die VLN-Saison 2019 veröffentlicht

Die vorläufige Ausschreibung für die Saison 2019 steht seit heute auf VLN.de zum Download zur Verfügung.

Wenn es am 23. März 2019 bei VLN1 mit der 65. ADAC Westfalenfahrt wieder los geht, mit der Hatz über den legendären Eifelkurs, ist die größte Neuerung eine Aufwertung der seit 2013 ausgeschriebenen VLN Speed Trophäe. Partner ROWE lockt die Teams der GT3-Boliden nun mit einem Preisgeld von 25.000 Euro. Im Rahmen dessen wurde auch das Punkteschema angepasst. Die ersten 20 Autos jedes Rennens - statt bisher zehn - werden künftig belohnt. Zusätzlich erhalten die drei Bestplatzierten des Zeittrainings im neuen Jahr ebenfalls Punkte (3-2-1). "Wir sind sehr glücklich, mit ROWE für die VLN Speed Trophäe einen starken Partner gefunden zu haben", sagt Dietmar Busch, Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG. "Durch das Preisgeld wird die Sonderwertung für Topfahrzeuge deutlich aufgewertet."

Neugestaltet wurde auch die Berechnung der Nenngelder. Ein in die Bewertung einfließender Faktor sind die Einsatzkosten. Dies führte sowohl zu Steigerungen als auch erfreulicherweise zu Senkungen der Nenngelder in einzelnen Klassen. Künftig sind zudem alle zusätzlichen Kosten - Aufwendungen für Ver- und Entsorgung, Energie, Transponder-Handling oder Leitplankenschäden - in das Nenngeld integriert, was es für die Teilnehmer deutlich übersichtlicher macht. "Natürlich müssen wir die Nenngelder gelegentlich anpassen", sagt der Generalbevollmächtigte der VLN e.V. & Co. oHG, Ralph-Gerald Schlüter. "Das kennt jeder auch aus dem privaten Umfeld zum Beispiel bei Strom- oder Heizkosten. Wichtig ist uns aber, dass in die Veränderungen die Anregungen der Teamchefs einbezogen wurden und keine Ungerechtigkeiten entstehen. Bei der Neugestaltung der Nenngelder lag unser Hauptaugenmerk stets auf der Allgemeinverträglichkeit, da wir uns dem Breitensport verpflichtet fühlen."

Der Service für die Zuschauer an der Strecke und beim Livestream erfährt ebenfalls eine Verbesserung. Künftig kommen in allen Fahrzeugen sogenannte Fahrertransponder zum Einsatz, die den im Fahrzeug befindlichen Piloten automatisch in die Zeitnahme übermitteln. Dadurch lässt sich das Geschehen während des Rennens noch transparenter verfolgen.



VLN
20.10.2018

Logo VLN

Alle VLN-Termine 2019 auf einen Blick

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring trägt auch 2019 neun Rennen in der Grünen Hölle aus. Acht von ihnen führen über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen bildet mit einem Plus von 50 Prozent Rennaction am 3. August den Saisonhöhepunkt.
Auftakt ist die 65. ADAC Westfalenfahrt am 23. März. Das Finale steigt am 26. Oktober mit dem 44. DMV Münsterlandpokal.
Eine Woche vor dem ersten Lauf gibt die VLN-Test- und Einstellfahrt am 16. März den Fans bereits einen Ausblick auf die bevorstehende Saison.

Die Veranstaltungstermine
  • 16. März --- VLN Test- und Einstellfahrt
  • 23. März --- 65. ADAC Westfalenfahrt
  • 13. April --- 44. DMV 4-Stunden-Rennen
  • 27. April --- 61. ADAC ACAS H&R-Cup
  • 13. Juli --- 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
  • 03. August --- ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
  • 07. September --- 42. RCM DMV Grenzlandrennen
  • 28. September --- 59. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen
  • 12. Oktober --- 51. ADAC Barbarossapreis
  • 26. Oktober --- 44. DMV Münsterlandpokal
  • 23. November --- VLN-Jahressiegerehrung
Up