Header

Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   World Endurance Championship (WEC)



WEC
18.6.2018

Logo WEC

 

G-Drive Racing und TDS Racing disqualifiziert bei den 24 Stunden von Le Mans

24H Le Mans: G-Drive Racing und TDS Racing entsprechen nicht den technischen Vorschriften.

Nach der technischen Abnahme bei den 24 Stunden von Le Mans wurden die
Nr. 26 G-Drive Racing ORECA 07 Gibson (Rusinov-Pizzitola-Vergne) und die
Nr. 28 TDS Racing ORECA 07 Gibson (Perrodo-Vaxivière-Duval) wegen Nichtkonformität eines Teils der Kraftstoffdurchflussbegrenzung disqualifiziert.

Stewards' Entscheidung Nr.74 - G-Drive Racing; und Stewards Entscheidung Nr.75 - TDS Racing:
Verstoß gegen Anhang A der Technischen Regeln 2018 für LMP2;
Verstoß gegen Artikel 2.1.1 der Technischen Regeln 2018 für LMP2;
Verstoß gegen Artikel 12.1.1 des Internationalen Sportgesetzes.

Der Bewerber beabsichtigt, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen und hat 96 Stunden Zeit, um seine Absicht zu bestätigen. Die Ergebnisse der 24 Stunden von Le Mans bleiben daher vorläufig.

Damit verliert die [# 26] G-Drive Racing ihren Klassensieg. Die [# 28] verliert den vierten Platz.

Bei Ford wird die [# 67] auf Platz 12 zurückgesetzt, weil Tony Kanaan nicht die vorgeschiebene Mindestfahrzeit eingehalten hat.



Signatech Alpine Matmut
18.6.2018

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wie 2014, 2016 und 2017 steht Signatech Alpine Matmut auf dem LMP2-Podest von Le Mans
  • Nicolas Lapierre, André Negrão und Pierre Thiriet kämpfen von Anfang bis Ende und werden 2018 Zweiter
  • Die Crew hat die maximale Punktzahl erreicht und liegt nun mit einem deutlichen Vorsprung an der Spitze der FIA WEC Weltmeisterschaft

  •  


     

Signatech Alpine Matmut wird Zweiter in den 24 Stunden von Le Mans und übernimmt die Führung in der FIA WEC LMP2 Meisterschaft

Das Rennen begann traditionell am Samstag um 15:00 Uhr bei bewölktem Himmel. Das Chaos an der ersten Kurve erlaubte Nicolas Lapierre, einen Platz von seiner Startposition zu gewinnen. Als Fünfter am Ende der ersten Runde vermied der Fahrer von Signatech Alpine Matmut die Gefahren des einsetzenden Regens an verschiedenen Stellen der Strecke. Am Ende des ersten Stints wurden die Teamstrategien bekannt, wobei einige - einschließlich Alpine - in der Lage waren, eine Runde mehr als die anderen mit einem vollen Tank zu fahren. Diese Kraftstoffeffizienz ermöglichte Nicolas den Sprung auf den dritten Platz.

Nach einem Triple-Stint übergab Nico an André Negrão. Der Brasilianer setzte die Arbeit seines Teamkollegen fort und wurde bald Zweiter. Er verlor dann während einer ersten Safety-Car-Phase Zeit, hielt aber die Position, bis er seinen Platz an Pierre Thiriet abtrat.

Als die Nacht näher rückte, vermehrten sich die Rennunfälle und es entstanden so viele 'Slow Zones' mit limitierter Geschwindigkeit, was es schwierig machte, die Reifentemperaturen zu halten, und Pierre wurde kurz vor dem Ende seines Triple-Stints erwischt, er drehte sich und verlor den zweiten Platz beim Versuch, wieder ins Rennen zu kommen.

Dann kam Nicolas Lapierre zurück in die Alpine und kehrte schnell zur Verfolgungsjagd zurück. Nach sechs Stunden war das Auto Nr. 36 bald wieder auf dem zweiten Platz. Wie immer war die Nacht in Le Mans voller Überraschungen. Das Team von Signatech Alpine Matmut hatte seinen Anteil an Missgeschicken, sei es eine extrem ungünstige Safety-Car-Phase oder der Austausch der Nasenpartie aufgrund von Trümmern eines anderen Autos, das aus dem Rennen ging.
Glücklicherweise war der Morgen ruhiger und das Trio Lapierre / Negrão / Thiriet wurde für seine Ausdauer belohnt, als es kurz vor 11:30 Uhr den zweiten Platz einnahm.

Von da an bat das Team die Fahrer, das Ergebnis sicherzustellen, und Nicolas Lapierre legte die letzten Stints ein, mit dem einzigen Ziel, es sicher ins Ziel zu schaffen.

Nach dem Sieg 2016 und dem dritten Platz 2014 und 2017 belegte Signatech Alpine Matmut in diesem Jahr den zweiten Platz. Dieses Ergebnis feiert den 40. Jahrestag des Sieges der A442B von Pironi und Jaussaud im Jahr 1978, ist aber ebenso wichtig für die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft!
Die Siegercrew der 24 Stunden von Le Mans der Klasse LMP2 fährt nicht in der WEC und erhält deshalb keine Punkte. Nicolas, André und Pierre punkten für den Sieg mit einem Koeffizienten von 1,5 für dieses 24-Stunden-Rennen mit jetzt total 57 Punkten. Auch in der Teamwertung übernehmen sie die Führung (57 Punkte) mit einem komfortablen Punktevorsprung von 17 Punkten vor der zweitplatzierten Besatzung Jackie Chan DC Racing.

Ergebnis - LMP 2

1.   [# 26]   G-Drive Racing - R. RUSINOV / A. PIZZITOLA / J. VERGNE / 369 Runden
2.   [# 36]   Signatech Alpine Matmut - Nicolas Lapierre/André Negrão/Pierre Thiriet / -2 Runden
3.   [# 39]   Graff-SO24 - V. CAPILLAIRE / J. HIRSCHI / T. GOMMENDY / -3 Runden
4.   [# 28]   TDS Racing - F. PERRODO / M. VAXIVIERE / L. DUVAL / -3 Runden
5.   [# 32]   United Autosports - H. DE SADELEER / W. OWEN / J. MONTOYA / -4 Runden



Ford
18.6.2018

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Logo Ford


 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Dirk Müller, Sébastien Bourdais und Joey Hand gelingt nach ihrem Klassensieg von 2016 als Drittplatzierte erneut der Sprung aufs Siegerpodest
  • Nach 2016 und 2017 bringt Ford erneut alle vier Rennwagen bei dem berühmten Langstreckenklassiker ins Ziel
  • Ford GT von Harry Tincknell, Andy Priaulx und Tony Kanaan verpasst Sprung unter die besten Drei knapp, sammelt aber wichtige Weltmeisterschaftspunkte

 


 


 


 

Drittes Podiumresultat für den Ford GT bei den 24 Stunden von Le Mans in Folge

Zum dritten Mal hintereinander hat das Werksteam von Ford die 24 Stunden von Le Mans mit einem Top-3-Ergebnis in der GTE Pro-Wertung beendet. Dirk Müller (Burbach), Sébastien Bourdais (F) und Joey Hand (USA), die 2016 beim Debüt des neuen Ford GT ihre Klasse bei diesem Klassiker gewinnen konnten, erreichten das Ziel als Drittplatzierte vor ihren Teamkollegen Harry Tincknell, Andy Priaulx (beide GB) und Tony Kanaan (BR). Während sie in der Anfangsphase des Langstreckenrennens mit dem späteren Sieger um die Führung kämpften, sorgte am Samstagabend ausgerechnet eine Safety-Car-Phase für eine ungünstige Wendung: Sie begann, als der Ford GT mit der Startnummer 68 wie viele andere GTE-Rennwagen auch die Box ansteuern musste. Dies kostete die von einem Ford EcoBoost-Turbomotor angetriebenen Rennwagen fast eine komplette Runde. Dieser Rückstand ließ sich bis zum Rennende nicht mehr egalisieren.

Drittes Podiumresultat für den Ford GT bei den 24 Stunden von Le Mans in Folge: Dirk Müller, Sébastien Bourdais und Joey Hand gelingt nach ihrem Klassensieg von 2016 als Drittplatzierte erneut der Sprung aufs Siegerpodest | Foto: obs/Ford-Werke GmbH

Auch wenn Ford Chip Ganassi Racing den Erfolg von 2016 nicht wiederholen konnte, so ist Mark Rushbrook mit der Vorstellung des Werksteams dennoch zufrieden. "Sicher wollen wir jedes Rennen, an dem wir teilnehmen, auch gewinnen", so der Direktor von Ford Performance Motorsport. "Aber Le Mans ist der härteste Langstrecken-Wettbewerb der Welt, und Ford Chip Ganassi Racing hat großartig gekämpft und alles gegeben. Zum dritten Mal in Folge haben wir alle vier Fahrzeuge, mit denen wir gestartet sind, auch ins Ziel gebracht. Und zum dritten Mal in Folge stehen wir mit mindestens einem Fahrertrio auf dem Siegerpodest. Schade, dass praktisch das gesamte GTE Pro-Feld von dem Safety Car so früh auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Das hat die Dynamik des Rennens verändert. Aber wir dürfen stolz auf das sein, was wir abgeliefert haben."

"Auch aus meiner Sicht kann ich nur sagen: Eigentlich war es ein zufriedenstellender Tag, ich kann mich auch über Rang drei freuen", pflichtet Dirk Müller bei. "Es in Le Mans aufs Podium zu schaffen, das ist schon fast wie ein Sieg - dieses Rennen ist so speziell und einzigartig. 2016 haben wir die GTE Pro-Klasse gewonnen, jetzt sprang der dritte Platz für uns heraus, das kann sich sehen lassen. Im nächsten Jahr kommen wir wieder und verbessern uns um zwei Positionen. Die ganze Truppe hat einen tollen Job gemacht. Und ich freue mich sehr für unsere Kollegen, die in der Langstrecken-Weltmeisterschaft die Super-Saison bestreiten, denn die konnten heute ordentlich WM-Punkte mitnehmen."

"Großartig, zurück am Start des 24-Stunden-Rennens gewesen zu sein", betont Sébastien Bourdais, der aus Le Mans stammt und in der vergangenen Saison aufgrund einer Verletzung pausieren musste. "Wir haben als Team alles maximiert, was wir konnten, darum bin ich auf die Mannschaft auch besonders stolz. Mehr als Platz drei lag für uns mit dem Blatt, das wir auf der Hand hatten, nicht in Reichweite. Im nächsten Jahr werden die Karten neu gemischt, dann sind wir wieder mit dabei."

"Wir haben unser Potenzial ausgereizt. Um in Le Mans gewinnen zu können, benötigst du einen richtig guten Rennwagen - und den hatten wir", betont Joey Hand. "Unser Auto ist komplett unversehrt geblieben, wir hatten nur mehrmals Pech mit dem Safety Car und wurden davon immer wieder zurückgeworfen. Das ließ sich nicht mehr aufholen. Bei vier Starts bei diesem 24-Stunden-Rennen stand ich jetzt drei Mal auf dem Podium, das ist ziemlich cool."

"Wir haben vier konkurrenzfähige Rennwagen nach Le Mans gebracht, dieser Aspekt stimmt mich glücklich", erläutert Teamchef Chip Ganassi. "Aber bei diesem Langstreckenklassiker kommt es auch auf das nötige Quäntchen Glück an - dies fehlte uns heute. Wir wurden früh durch das Safety Car von der Spitze getrennt und danach noch einige Male von sogenannten Slow Zones aufgehalten, das kostete uns gegenüber den Führenden wertvolle Zeit. Das war etwas enttäuschend, gehört aber leider zum Charakter dieses Rennens. Le Mans sucht sich seine Gewinner aus. In diesem Jahr gehörten wir nicht dazu."

Gemeinsam mit dem Nummer-68-GT kämpfte auch der Ford von Tincknell, Priaulx und Kanaan in der zweiten Rennhälfte um die zweite Position und wurde Vierter in der GTE Pro - was mit wichtigen Punkten für die Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC belohnt wurde. "Ich persönlich ziehe ein positives Fazit", sagt Andy Priaulx, der Mann von der Kanalinsel Guernsey. "Ich hatte viel Spaß mit dem Team und im Auto, immerhin bin ich insgesamt 8,5 Stunden gefahren. Das frühe Safety Car kostete uns zwei Minuten, das konnten wir nicht wieder aufholen. Als wir erneut auf Rang zwei oder drei lagen, kam noch mehr Pech mit Sicherheitsphasen hinzu. Dennoch war es ein großartiges Rennen mit einem großartigen Auto. Und Platz vier bei einer Veranstaltung, die so schwierig zu beenden ist, kann sich immer noch sehen lassen. In der WEC-Wertung haben wir sogar Rang drei in der Klasse errungen und sind damit in der WM-Tabelle wieder zurück im Spiel."

Stefan Mücke aus Berlin, Olivier Pla (F) und Billy Johnson konnten mit Startplatz drei in der GTE Pro das beste Qualifying-Ergebnis für den Ford GT herausfahren und erlebten einen starken Rennauftakt. Ein Zwischenfall auf der Strecke - Johnson hatte Kontakt mit einem Prototypen - führte jedoch zu einer Offroad-Einlage und einer Reparaturpause in der Box. Das Trio, das beim WEC-Saisonauftakt in Spa-Francorchamps noch den Klassensieg herausgefahren hat, kämpfte sich bis auf Rang sieben zurück. In der WEC-Wertung belegt das Trio nun Tabellenplatz zwei.

"Wir haben heute alles gegeben", versichert Olivier Pla. "Durch die beschädigte Radaufhängung büßten wir zwei Runden ein und mussten eine Aufholjagd starten. Wir kamen mit hohen Erwartungen nach Le Mans. Die Porsche waren sehr stark, aber auch wir hatten ein gutes Auto und freuten uns auf den Wettbewerb. Nach dem frühen Zwischenfall fuhren wir ein fehlerfreies Rennen. Stefan hat wie immer einen tollen Job abgeliefert, wir konzentrieren uns jetzt auf den Rest der Supersaison. Aus WEC-Sicht sind wir hier in Le Mans auf Platz vier ins Ziel gekommen, das bildet gemeinsam mit unserem Klassensieg in Spa eine gute Grundlage für den weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft."

Ryan Briscoe (AUS), Richard Westbrook (GB) und Scott Dixon (NZ) wollten nach ihrem Erfolg beim Saisonauftakt der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie, den 24 Stunden von Daytona, in Le Mans das sogenannte "Double" einfahren. Zwei Stunden vor Rennende lagen sie auf Klassenrang sechs, als ein Getriebeproblem auftrat. Nach erfolgter Reparatur sahen auch sie die Zielflagge.

"Wir haben intensiv gekämpft, aber speziell in der Nacht fehlte uns offenbar etwas an Tempo", räumt Ryan Briscoe ein. "Unsere Abstimmung brachte uns in Kombination mit den Positionen, die wir auf der Strecke eingebüßt haben, einen Nachteil ein, als das Safety Car herauskam. Dadurch verloren wir den Kontakt zu den Führenden, haben uns aber trotzdem voll hereingehängt. Bis zum Schluss hatten wir ein tolles Duell mit einer Corvette, das machte richtig Spaß. Ich liebe diese Strecke, sie ist so intensiv und fordert dich geradezu heraus, 24 Stunden lang alles zu geben."



Toyota
17.6.2018

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Logo Toyota


 


Siegerehrung in Le Mans

 


 


 


 

TOYOTA GAZOO Racing feiert Dopelsieg in Le Mans

TOYOTA GAZOO Racing feierte bei der 86. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans einen souveränen Doppelsieg bei der 20. Teilnahme der Marke am Langstrecken-Klassiker.
Der TS050 HYBRID mit der Startnummer acht mit Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso erreichte - von der Pole Position gestartet - nach 388 Runden eines dramatischen Rennens auf dem Circuit de La Sarthe als Sieger die Zielflagge und das Fahrertrio baute damit die Führung in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) weiter aus.
Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López, die im Schwesterauto mit der Nummer sieben lange Zeit das Rennen angeführt hatten, sicherten TOYOTA vor 256.900 Fans den Doppelsieg.

TOYOTA hatte im Laufe der Jahrzehnte 47 verschiedene Rennwagen in Le Mans am Start, errang sechs Mal einen Podiumsplatz, konnte sich aber erst heute als erst zweiten japanischer Autohersteller in die Siegerliste des Klassikers an der Sarthe einschreiben. Kazuki ist zudem der erste Japaner, dem in Le Mans ein Sieg in einem japanischen Auto gelang. Das heutige Resultat ist das Ergebnis der Verschmelzung intensiver und zielstrebiger Bemühungen der Mitarbeiter von TOYOTA GAZOO Racing im Technikzentrum Higashi-Fuji und dem Teamstandort Köln-Marsdorf. Diese Zusammenarbeit brachte ein Fahrzeug hervor, dessen an diesem Wochenende siegreicher Hybrid-Elektrik-Antriebsstrang 35% weniger Energie aufwendete, als dies noch beim Langstrecken-Comeback 2012 der Fall war.

Die beiden TS050 HYBRID waren über die zurückgelegte Distanzt von 5.286 Kilometern hinweg zumeist gleich schnell und die Führung wechselte im Teils dramatischen Rennverlauf mehrmals zwischen beiden Fahrzeugen. Zwei Stop&Go-Strafen für die [# 8] - die am Mittag auch die [# 7] ereilen sollten - riefen den siegeshungrigen Fernando bei seinem Nachtstint auf den Plan, der den entstandenen Rückstand auf beeindruckende Weise zunichte machte. Und das in einem Rennen, in dem alle Fahrer unter großem Ergebnisdruck standen und tadellose Leistungen ablieferten.
Ein Mißverständnis in Sachen Tankstopp warf die [# 7] dannin der Schlußphasse aus der Führungsrunde, womit Kazuki die verbleibende Stunde bis zur Zielflagge einsam an der Spitze absolvierte und schließlich mit zwei Umläufen Vorsprung auf das Schwesterauto dem Sieg entgegenfuhr. Der Rebellion [# 3] beendete das Rennen mit 12 Runden Rückstand auf Platz drei.

Nach einer neunwöchigen Pause wird TOYOTA GAZOO Racing erst am 17. bis 19. August wieder in Erscheinung treten und beim Sechs-Stunden-Rennen von Silverstone die WM-Titeljagd fortsetzen.

Akio Toyoda, President TOYOTA Motor Corporation: "Endlich, wir haben die 24 Stunden von Le Mans gewonnen! Ich möchte die Freude über diesen Erfolg mit all den Fans teilen, die uns so lange anfeuerten. Natürlich ist dies nur ein Schritt auf dem Weg zur nächsten Herausforderung, ich möchte daher auch für den weiteren Weg um die moralische Unterstützung unserer Fans werben. Vielen Dank an euch alle. 'Danke, dass ihr Vollgas gegeben habt!' Das möchte unseren Fahrern zurufen, die bei unserer 20. Teilnahme unsere Autos über unsere bisher längste zurückgelegte Distanz in Le Mans pilotiert haben. Am liebsten würde ich das auch unseren Autos zurufen, denn das Siegerauto hat 388 Runden, also rund 5.300 Kilometer zurückgelegt. 'Vielen Danke, dass ihr den Fahrern ermöglicht habt Vollgas zu geben!' Ich möchte folgendes an alle Fans richten, die uns unermüdlich unterstützten, aber auch an unsere Partner und Zulieferer, die diese Schlachten mit uns schlugen, an alle Teammitglieder und jene Menschen, die unserem Team verbunden sind: Ihnen allen meine tiefempfundene Wertschätzung."

Sébastien Buemi (TS050 HYBRID #8): "Definitiv der größte Erfolg meiner Karriere. Ich fasse das ganze im Moment noch nicht so recht, ich konnte während der letzten Runden in Gedanken das Geschehen von 2016 nicht verdrängen. Das Auto dann endlich die Ziellinie überqueren zu sehen, war etwas ganz besonderes. All die Vorbereitungen, die von jedem einzelnen im Team auf diesen Moment hin eingebracht wurden, wenn man dann endlich den Sieg erringt, das ist derart großartig. Ich werde das noch lange genießen können. Glückwunsch auch an die Kollegen der #7, die ebenfalls tolle Arbeit leisteten."

Kazuki Nakajima (TS050 HYBRID #8): "Es ist großartig es endlich geschafft zu haben, das war lange fällig. Ich bin fast sprachlos. Ich hatte großartige Teamkollegen an meiner Seite und TOYOTA stellte uns ein sehr starkes Auto bereit. Wir beendeten das Rennen mit beiden Autos ohne auch nur das kleinste technische Gebrechen, ich denke wir haben uns den Sieg redlich verdient. Dieses Rennen zu gewinnen war ein seit 1985 lang gehegter Traum von uns allen bei TOYOTA. Es sind so viele Menschen in dieses Projekt involviert, das macht mich umso stolzer diesen gemeinsame Kraftaufwand stellvertretend zu repräsentieren."

Fernando Alonso (TS050 HYBRID #8): "Das war sagenhaft. Wir alle wissen was für eine Ikone Le Mans unter den Autorennen und wie wichtig diese Veranstaltung in der Automobilwelt ist. Und wir haben dieses sagenhafte Ergebnis als Team erzielt. Jeder einzelne Moment im Rennen machte immer wieder klar, wie hart und lang dieses Rennen ist, einfach alles kann hier geschehen. Wir bemühten uns daher entspannt zu bleiben und unser Rennen wie geplant umzusetzen. Glücklicherweise funktionierte das dann auch genau so. Das Rennen war hart, denn beide Autos waren gleich schnell und dichtauf, selbst nach 23 Stunden Renndauer trennte uns nur eine Minute Differenz. Es war ein hartumkämpftes Duell, aber auch sehr fair und sportlich ausgetragen. Wir wollten einen Doppelsieg erringen und das gelang uns auch, entsprechend happy ich bin ich nun."



Porsche
17.6.2018

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Logo Porsche


 

Doppelsieg für Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans

World Endurance Championship WEC, 2. Lauf in Le Mans/Frankreich

Porsche gewinnt die 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans in den Kategorien GTE-Pro und GTE-Am und baut seine Führung in der Weltmeisterschaft FIA WEC aus. Im werksseitig eingesetzten Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 überquerten Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark) und Laurens Vanthoor (Belgien) am Sonntagnachmittag als Erste der Klasse GTE-Pro die Ziellinie. Zweiter wurde das Schwesterauto mit der Nummer 91 und dem Fahrertrio Richard Lietz (Österreich), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Gianmaria Bruni (Italien).

In der Klasse GTE-Am triumphierten Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Christian Ried (Schöneburg) und Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich) für das Porsche-Kundenteam Dempsey-Proton Racing. Der 18 Jahre alte Andlauer ist damit der jüngste Klassensieger in der Geschichte von Le Mans.

Die Le-Mans-Klassensiege Nummer 106 und 107 feiert Porsche im Jubiläumsjahr '70 Jahre Porsche Sportwagen'. "Wir freuen uns riesig, dass wir uns im harten Wettbewerb gegen fünf andere Automobilhersteller durchsetzen konnten, nachdem wir von der Pole-Position ins Rennen gegangen sind. Die beiden Erfolge unterstreichen einmal mehr, weshalb Porsche in Le Mans Rekordsieger ist", sagt Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge. Keine andere Marke weist beim härtesten Langstreckenrennen der Welt so viele Erfolge auf und ist so eng mit dem Mythos Le Mans verknüpft wie Porsche. Bereits 2013 konnte Porsche mit dem 911 RSR einen Doppelsieg in Le Mans feiern.



BMW
17.6.2018

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Logo BMW


 

Starke Pace bleibt unbelohnt: BMW M8 GTE fährt bei Le-Mans-Premiere auf den zwölften Platz

Gemischte Gefühle bei BMW M Motorsport nach der Rückkehr zu den 24 Stunden von Le Mans (FRA): Bei der 86. Auflage des Langstreckenklassikers konnten beide BMW M8 GTE vom BMW Team MTEK das Tempo der Spitzengruppe in der GTE-Pro-Klasse mitgehen und waren phasenweise in den Top-3 unterwegs. Während die Startnummer 82 - mit den Fahrern Augusto Farfus (BRA), Alexander Sims (GBR) und António Félix da Costa (POR) - nach einem Unfall am frühen Sonntagmorgen auf Rang neun fahrend ausschied, kam der BMW M8 GTE mit der Nummer 81 nach 332 Runden ins Ziel. Martin Tomczyk (GER), Nick Catsburg (NED) und Philipp Eng (AUT) erreichten den zwölften Platz.

Beide Fahrer-Trios wurden nach einer starken Anfangsphase des Rennens auf der 13,626 Kilometer langen Strecke durch Dämpferschäden zurückgeworfen, die jeweils längere Reparaturstopps nötig machten. Gegen 6:30 Uhr am Sonntag war das Rennen für die Nummer 82 in Folge eines Unfalls vorzeitig zu Ende. Am Schwesterauto musste kurze Zeit später der Kühler, der durch Trümmerteile beschädigt worden war, gewechselt werden. Mehr als Platz zwölf war somit nicht mehr möglich. Der Sieg ging an den Porsche mit der Startnummer 92.

Ernest Knoors (Teamchef BMW Team MTEK): "Wir haben das Ende von drei Wochen und 24 Stunden voller Höhen und Tiefen erreicht. Die ersten Stunden des Rennens waren fantastisch. Allein durch diese Phase durchzukommen und dabei auch noch konkurrenzfähig zu sein, war eine schöne Belohnung für das Team und die Fahrer nach zwei Jahren harter Arbeit. Dann hat leider Le Mans zugeschlagen - und zwar hart. Wir können trotzdem stolz auf uns sein."



Toyota
17.6.2018

Logo FIA

 

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Logo Toyota


 

24h Le Mans: Zwischenstand nach 12 Stunden

TOYOTA GAZOO Racing hielt bei der 86. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans auch bei Halbzeit zum zweiten Lauf der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) die Doppelführung inne.

Der TS050 HYBRID mit der Startnummer sieben mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López am Steuer hatte nach 196 gefahrenen Runden 1:15,326 Minute Vorsprung auf das Schwesterauto mit der Nummer acht, gefahren von Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso.

Die beiden TS050 HYBRID hatten vom Start weg die Doppelführung verteidigt, dann auf die Verfolger sukzessive ausgebaut und stets nur durch wenige Sekunden Abstand voneinander getrennt. Nach dem ersten Rennviertel lag die aus der Pole Position gestartete [# 8] nur wenige Sekunden vor der [# 7].
Doch Kamui schloß schon früh in seinem Stint am Steuer der [# 7] auf Kazuki auf und überholte kurz vor seinem Tankstopp seinen Landsmann in Runde 102. Nach dem routinemäßigen Tankstopp der [# 8] stürzte sich Pole-Mann Kazuki knapp zwei Sekunden hinter dem führenden Schwesterauto zurück ins Geschehen und es entspann sich abermals ein sehenswertes Duell um die Spitze.

Nach etwa einem Drittel der Distanz, und mit 125 komplettierten Rennrunden, übernahm Sébastien die [# 8] auf Platz zwei liegend hinter Kamui in der [# 7], beide hielten sich aber zurück und gingen zu einem so frühen Zeitpunkt im Rennen keine unnötigen Risiken ein.
Nach 137 Rennrunden übernahm Mike zum zweiten Mal die [# 7] mit einem knappen Vorsprung, der sich jedoch in der Folge auf 40 Sekunden ausweitete, da Sébastien während seines Tankstopps eine 'slow zone' widerfuhr.
Der Rückstand der [# 8] wuchs dann auf ein paar Minuten an, nachdem Sébastien einen 60-Sekunden-Strafstopp auferlegt bekam, weil er in einer 'slow zone' das vorgeschriebene Tempolimit überschritten hatte. Als Fernando das Auto nach 169 Rennrunden wieder übernahm, erbte er somit einen Rückstand von zwei Minuten und zwanzig Sekunden.
Bei Halbzeit und 181 zurückgelegten Runden gab Mike das Steuer dann an José ab, der die zweite Rennhälfte in Führung liegend anging.

Zwischenstand 24h Le Mans bei Halbzeit:

1.   [# 7] TOYOTA GAZOO Racing 196 Runden
2.   [# 8] TOYOTA GAZOO Racing +1:15,326 Minute
3.   [# 3] Rebellion (Beche/Laurent/Menezes) -4 Runden
4.   [# 1] Rebellion (Jani/Lotterer/Senna) -6 Runden
5.   [# 26] G-Drive (Rusinov/Pizzitola/Vergne) -9 Runden
6.   [# 36] Alpine (Lapierre/Negrao/Thiriet) -10 Runden



Porsche
17.6.2018

Logo FIA

 

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Logo Porsche


 

Zwischenbericht 2, World Endurance Championship WEC, 2. Lauf in Le Mans

Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 liegt in der GTE-Pro-Klasse nach zwei Dritteln der Renndistanz weiter an der Spitze. Beim Langstreckenklassiker in Le Mans behauptete das Fahrer-Trio mit Kévin Estre (Frankreich), Laurens Vanthoor (Belgien) und Michael Christensen (Dänemark) in der Nacht seine Führung mit fehlerfreien Stints. Richard Lietz (Österreich), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Gianmaria Bruni (Italien) zeigten im Schwesterauto (#91) eine ebenfalls starke Leistung und liegen aktuell auf Platz zwei.

Der Neunelfer mit der Startnummer 93 stand mit technischen Problemen (Lichtmaschine) 25 Minuten lang in der Box. Patrick Pilet (Frankreich), Earl Bamber (Neuseeland) und Nick Tandy (Großbritannien) nahmen das Rennen zwar wieder auf, verloren jedoch den Kontakt zur Spitzengruppe. Viel Pech hatten Romain Dumas (Frankreich), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Sven Müller (Bingen am Rhein). Ihr Porsche 911 RSR (#94) fiel in der Nacht mit einem Schaden an der Aufhängung aus.

In der GTE-Am-Klasse verteidigte das Fahrzeug mit der Startnummer 77 vom Team Dempsey-Proton Racing mit Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Christian Ried (Schöneburg) und Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich) seine Spitzenposition. Auch die 510 PS starken Neunelfer mit den Startnummern 99 (Proton Competition), 56 (Team Project 1) und 80 (Ebimotors) liegen beim härtesten Langstreckenrennen der Welt noch aussichtsreich im Rennen.

[# 77] Porsche 911 RSR, Dempsey Proton Racing, Julien Andlauer (F), Matt Campbell (AUS), Christian Ried (D), Le Mans 2018



Toyota
16.6.2018

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Logo Toyota


 

Le Mans 24 Stunden-Rennen --- Update nach 6 Stunden

TOYOTA GAZOO Racing führt die 86. 24 Stunden von Le Mans nach sechs Stunden des zweiten Laufes der FIA World Endurance Championship an.

Die [# 8] TS050 HYBRID von Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso hatte einen bescheidenen Vorsprung vor Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im Auto der [# 7] bei der Vierteldistanz mit 94 Runden.

Sébastien startete das Rennen von der Pole-Position und hielt diesen Vorsprung in die erste Kurve, obwohl er von hinten von dem Rebellion Nr. 1 kontaktiert wurde, aber es war Mike in der ersten Runde, der vier Runden lang dort blieb, bevor die Positionen erneut getauscht wurden.

Sehr leichter Regen auf Teilen der Strecke während der Öffnungszeit hatte wenig Einfluss, aber dieser erste Kontakt in Kurve 1 für die [# 8] erforderte einen vorsorglichen Wechsel der hinteren Karrosserie beim zweiten Stop von Sébastien.

Beide Fahrer planten vierfache Einsätze auf dem gleichen Reifensatz, so dass nur an den Boxenstopps getankt wurde.

Um 17:30 Uhr, mit 41 Runden, übernahm Fernando von Sébastien den zweiten Platz auf neuen Reifen für seine ersten Rennrunden in Le Mans. Zwei Runden später übernahm José die Führung auf Platz 7 von Mike und behielt die Führung.



Porsche / BMW
16.6.2018

Logo FIA

 

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Logo Porsche


 

Logo BMW


 

Zwischenbericht 1, World Endurance Championship WEC, 2. Lauf in Le Mans

Zwei Porsche 911 RSR an der GTE-Spitze beim 24-Stunden-Marathon in Le Mans

Perfekter Start für die Porsche 911 RSR bei der 86. Auflage des Langstreckenklassikers in Le Mans. Das Fahrzeug mit der Nummer 92 führt nach zwei Stunden das Feld in der GTE-Pro-Klasse an, der 510 PS starke Neunelfer (#91) folgt dahinter auf Platz zwei. Auch die beiden Porsche 911 RSR mit den Startnummern 93 und 94 liegen aussichtsreich im Rennen.
In der GTE-Am-Klasse sind die Porsche 911 RSR ebenfalls gut in den 24-Marathon von Le Mans gestartet. Die Autos vom Team Dempsey-Proton Racing (#77 und #88) und das Schwesterauto mit der Nummer 99 vom Team Proton Competition haben sich beim härtesten Langstreckenrennen der Welt, das am Sonntag um 15 Uhr endet, in der Spitzengruppe festgesetzt.

Stimmen zum Rennstart

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): "Mein erster Stint war gut. Wir und das Schwesterauto mit der Nummer 91 konnten uns ein wenig vom Feld absetzen. Nach unserem ersten Boxenstopp sind wir in Führung gegangen, es läuft alles nach Plan."

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): "Mit der Doppelführung sieht es zurzeit gut für uns aus. Wir hatten bei unserem ersten Boxenstopp ein paar Probleme und sind dadurch auf Platz drei zurückgefallen. Mit neuen Reifen konnten wir wieder einen Platz gut machen. Bisher läuft alles prima, ich freue mich schon auf meinen nächsten Stint."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #93): "Ich hatte einen guten ersten Stint. Nach dem Start bin ich zwar etwas zurückgefallen, konnte dann aber wieder ein paar Plätze gut machen. Wir sind noch am Anfang des Rennens. 24 Stunden sind eine lange Zeit, da kann noch viel passieren."

Romain Dumas (Porsche 911 RSR #94): "Wir hatten nach dem Unfall im Qualifying viel zu tun, um das Auto zu reparieren, und es funktioniert gut. Wir haben beim Start etwas Zeit verloren, aber nach dem Wechsel auf weichere Reifen lief es dann sehr gut."

Update 23:30 Uhr, Porsche 911 RSR [# 94]: Die Radaufhängung ist so zerstört, daß sie nicht repariert werden kann. Damit scheidet das Fahrzeug aus.


BMW M8 GTE in der Anfangsphase beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans gut unterwegs

Die Anfangsphase der 24 Stunden von Le Mans (FRA) ist für BMW M Motorsport positiv verlaufen. Das BMW Team MTEK konnte sich bis auf den zweiten Platz nach vorn arbeiten. In den ersten 60 Runden waren beide BMW M8 GTE gut unterwegs, die Fahrer lieferten sich teilweise packende Duelle mit der Konkurrenz in der GTE-Pro-Klasse.

Das Auto mit der Startnummer 81, gefahren von Martin Tomczyk (GER), Nicky Catsburg (NED) und Philipp Eng (AUT), schaffte den größten Sprung nach vorn und verbesserte sich vom 13. auf den zweiten Rang. Die Nummer 82 mit den Fahrern Augusto Farfus (BRA), Alexander Sims (GBR) und António Félix da Costa (POR) fuhr in den Top-10.

Stimmen zum bisherigen Verlauf des 24-Stunden-Rennens von Le Mans:

Philipp Eng (#81 BMW M8 GTE): "Alles macht einfach unglaublich viel Spaß - die Strecke, die ganzen anderen Autos und natürlich unser BMW M8 GTE. Ich bin den ersten Doppelstint auf demselben Reifensatz gefahren und war beeindruckt, wie konstant unser Auto ist. Es lässt sich sehr gut fahren und gibt uns sehr viel Vertrauen. Das ist genau das, was man als Fahrer in einem Langstreckenrennen haben will."

Alexander Sims (#82 BMW M8 GTE): "Es ist wirklich schön, gut ins Rennen zu kommen und die ersten Runden zu fahren. Noch ist es ein langer Weg, aber unsere Pace sieht okay aus. Nach all der Vorbereitung und den vielen Fragen, wie konkurrenzfähig wir hier sein würden, fühlt es sich gut an, mit den anderen GTE-Pro-Herstellern mithalten zu können. Das Rennen ist noch lang, aber der Start war schon einmal gut."

António Félix da Costa (#82 BMW M8 GTE): "Ich hatte ein wirklich gutes Gefühl. Das Auto ist gut zu fahren, die Balance passt, und man kann schonend mit den Reifen umgehen. Ich hatte in meinem Stint viel Pech mit den Gelbzonen und blieb auch im Verkehr hängen. Deshalb habe ich auf die Autos vor uns etwas an Boden verloren. Trotzdem sind wir insgesamt gut unterwegs."



ACO
15.6.2018

Logo FIA

 

Logo WEC

 

Logo ACO

 

Poster 24H Le Mans


 

Starting Grid des 24 Stunden Rennen Le Mans am 16. Juni 2018



ACO/FIA/WEC
15.6.2018

Logo FIA

Logo WEC

Logo ACO

Aston Martin und BMW erhalten bessere BoP-Einstufung

Am Vorabend der 24 Stunden von Le Mans gibt es für die beiden Aston Martin Vantage AMR doch noch eine bessere BoP. Hier die Veränderungen bei den GTE-Pro:

  • Aston Martin: Es dürfen 10 kg ausgeladen werden (bezogen auf das Qualifying-Gewicht)
  • Der Ladedruck wird erhöht
  • Der BMW M8 GTE darf auch 10 kg ausladen
  • Porsche 911 RSR muß 10 kg einladen
  • Ford GT muß 8 kg einladen
  • Corvette C7.R darf 5 kg ausladen
  • Ferrari 488 GTE EVO darf 1 Liter mehr tanken
  • Alle GTE-Pro-Fahrzeuge dürfen max. 13 Runden im letzten Stint fahren
  • Im Rennen dürfen die Fahrzeuge max. 14 Runden pro Stint fahren mit der Ausnahme des 11 Runden Start-Stints.

Auch bei den GTE-Am gab es Änderungen:

  • Aston Martin Vantage GTE darf 10 kg ausladen
  • Porsche 911 RSR (2017) muß 10 kg einladen


FIA / WEC
15.6.2018

Logo FIA


 

Logo WEC


 

Logo ACO


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Neues Regelwerk für 2020 bis 2024
  • Regelwerk im Nov. 2018 fertig
  • Jetzige LMP1 werden 'GT-Prototypen'
  • Standard-Hybridsystem vorgeschrieben, KERS vorne, 4WD, fester Preis
  • Hybrid-Leistung: 200 kW
  • Motortyp freigestellt, max. Leistung ca. 520 kW, fester Preis
  • Benzindurchflußmenge: limitiert
  • Min. Gewicht ca. 980 kg
  • Le Mans Rundenzeit: 3:20 Minuten
  • Budget: 25% des derzeitigen Budgets
  • Ab 2024 neue Klasse 'Brennstoffzelle'

2020-2024: Neues, revolutionäres Regelwerk

Für 2020-2024 wird eine neue Spitzenklasse eingeführt: schlankere Prototypen mit mehr Markenprestige. Während diese Rennwagen eine ziemlich imposante Figur machen, werden sie auch die Verwendung eines Hybridsystems beibehalten, während sie die Wahl des Verbrennungsmotors freistellen - allerdings zu einem vorher festgelegten und festen Preis. Der Name der neuen Klasse wird vom motorsportaktiven Publikum gewählt.

Der Plan 2020-2024 wird eine neue Ära des Langstreckenrennsports einleiten, mit einem hochmodernen Prototyp namens ... was auch immer die Fans der Disziplin entscheiden! Supersportwagen, GTPrototype, Le Mans Supercars oder Le Mans Hypercars? Die Wahl liegt bei den Fans!

Das von ACO und FIA erarbeitete Reglement konzentriert sich auf das Erscheinungsbild, den Stil und die Linienführung der Fahrzeuge in der neuen Premier League. Team- und Fahrzeugvielfalt im Langstreckenrennsport ist eines der wichtigsten Markenzeichen der Disziplin, nie wahrer als mit dem Aufkommen dieser stilisierten, aber dennoch muskulösen Autos, wahre Renntiere im Geiste und Image der Ausdauer. Sie werden bei Tag und Nacht, bei Regen oder Sonnenschein, bei Hitze wie bei Kälte auf Strecken wie Le Mans, Spa, Silverstone, Fuji und Sebring antreten. Das erfordert einen ebenso imposanten wie genialen und technologischen Prototyp. Einer, der den Kopf verdreht, wie Hypercars, Supersportwagen, prestigeträchtige GTs und Concept Cars auf der Straße oder auf einer Messe. Also, warum sich nicht von diesen Maschinen inspirieren lassen, um Langstrecken-Rennwagen zu bauen?

Aerodynamik kann nicht Vorrang vor Ästhetik haben.

Als Spitzenklasse müssen diese neuen Prototypen technologisch leistungsstark und überzeugend im Design sein und bleiben daher hybrid, mit einem KERS-System vorne und 4WD zur Sicherstellung der Energieeffizienz. Diese Technologie wird immer beliebter, da das von einigen Herstellern entwickelte KERS-System bei Serienfahrzeugen zu einem vordefinierten Preis eingesetzt werden muss.
Diese neuen Prototypen werden ein verlockendes Design und ein unglaubliches Tempo haben. Die Vorschriften streben nach Exzellenz: 3:20 Min. pro Runde in Le Mans mit wenig Treibstoff. Die andere Priorität sind die Kosten. Sie werden bemerkenswert, wettbewerbsfähig, innovativ und erschwinglich sein und ein Viertel des derzeitigen Budgets erfordern. Kostspielige Entwicklungen werden durch ein neues Homologationsverfahren und technische Regeln, die natürlich die Budgets reduzieren, unter Kontrolle gehalten.
Es gibt jedoch keine Einschränkungen bei der Motorauswahl. Die Verbrauchsregeln werden einen fairen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Systemen gewährleisten. Die neuen Regelungen treten für die Jahre 2020-2024 in Kraft.

Rennen mit Wasserstoff-Autos (Brennstoffzelle) in Le Mans im Jahr 2024!

Der Automobile Club de l'Ouest hat schon immer eine Vorreiterrolle gespielt und Technologien auf der Rennstrecke getestet und entwickelt, bevor sie auf Straßenfahrzeuge übertragen werden. Jüngster Schwerpunkt ist Wasserstoff, der in einer speziellen Klasse gefördert wird, die 2024 eingeführt wird. Eine Weltneuheit.

Der Automobile Club de l'Ouest und sein Flaggschiff, die 24 Stunden von Le Mans, haben stets die Forschung und die Entwicklung neuer Technologien gefördert, die Sicherheit und Komfort verbessern, die Leistung steigern und den Kraftstoffverbrauch für einen saubereren und umweltfreundlicheren Motorsport und Mobilität senken. Gemeinsam mit der FIA denkt sie nun über die Dekarbonisierung nach, also darüber, wie man mit Rennwagen Null-Emissionen erreichen kann.
Nach der Diesel- und dann der Hybridtechnologie ist die Wasserstoff-Brennstoffzelle das nächste Ziel des ACO - mit der Einführung einer Sonderklasse bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 2024. Es gibt bereits eine Arbeitsgruppe, der verschiedene interessierte Kreise angehören. Sieben multinationale Automobilkonzerne (große Hersteller und Teilehersteller), die diese Technologie aktiv entwickeln, sind daran beteiligt, die Voraussetzungen für die Schaffung dieser Klasse zu schaffen und die Relevanz und Effizienz dieser neuen Motorentechnologie zu demonstrieren. Die französische Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA) unterstützt die Bemühungen der ACO.



WEC
15.6.2018

Logo WEC


 

Logo 24H Le Mans


 

Logo Toyota


 

Poster 24H Le Mans


 

Nakajima holt die Pole für Toyota in Le Mans!

In einem stark unterbrochenen letzten Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans an diesem Wochenende sicherte sich Kazuki Nakajima die Pole Position für die Nr. 8 des Toyota Gazoo Racing, die er mit Fernando Alonso und Sébastien Buemi mit einer Zeit von 3:15,377 teilen wird.

Der Japaner beendete die zweite Runde zwei volle Sekunden vor der Schwester TS050 HYBRID [# 7], um eine Toyota 1-2 Startaufstellung für den zweiten Lauf der WEC Super Season zu bringen.

Fernando Alonso / Kazuki Nakajima / Sébastien Buemi (l-r)

Kazuki Nakajima (TS050 HYBRID #8): "Ich attackierte hart und konnte eine saubere Runde fahren, es wurde prompt eine gute Rundenzeit und ich bin entsprechend happy. Die Streckenbedingungen waren gut. Viel besser als gestern, da war ich nicht so zufrieden. Ich denke wir haben fürs Rennen eine gute Balance ins Auto bekommen und bin recht zufrieden mit unseren Fortschritten soweit. Das Qualifying entspricht etwa 1% des gesamten Rennwochenendes, doch diese Pole Position ist schön für das Team, auch wenn uns bewußt ist, dass das Rennen sehr lang ist und es eine harte Nuss zu knacken gilt."

Ein perfektes Qualifying-Resultat bringt einen Extra-WM-Punkt ein, doch das Team konzentriert sich bei seiner Vorbereitung im wesentlichen auf vollumfängliche Zuverlässigkeit im Rennen, eine Voraussetzung dafür, dass TOYOTA im 20. Anlauf erstmals den Sieg holen kann.



BMW
15.6.2018

Logo 24H Le Mans


 

Logo BMW


 

BMW M8 GTE startet von den Positionen zwölf und 13 in seine Premiere bei den 24 Stunden von Le Mans

Nach drei Qualifying-Sessions am Mittwoch und Donnerstag steht die Startaufstellung für die 24 Stunden von Le Mans (FRA) fest. Die beiden BMW M8 GTE gehen von den Startpositionen zwölf und 13 in der GTE-Pro-Klasse in ihre Premiere auf dem legendären 'Circuit de la Sarthe'.

António Félix da Costa (POR) fuhr bereits in der ersten Session am Mittwochabend im Fahrzeug mit der Startnummer 82 eine persönliche Bestzeit von 3:50,579 Minuten. Diese war im hart umkämpften GTE-Pro-Feld für den zwölften Platz gut. Nick Catsburg (NED) war im Schwesterfahrzeug lediglich 0,017 Sekunden langsamer und belegte Rang 13. Die Poleposition ging an den Porsche mit der Startnummer 91. Das Rennen startet am Samstag um 15 Uhr.

António Félix da Costa (#82 BMW M8 GTE): "Es hat großen Spaß gemacht, mit neuen Reifen und bei Dunkelheit auf dieser großartigen Strecke auf Zeitenjagd zu gehen. Generell habe ich mich im BMW M8 GTE sehr wohl gefühlt. Beim Blick auf die Zeiten sieht man, dass wir leider nicht mit der Spitzengruppe mithalten konnten. Aber ein 24-Stunden-Rennen wird nicht im Qualifying entschieden. Ich freue mich sehr auf Samstag und Sonntag."

Nick Catsburg (#81 BMW M8 GTE): "Das Qualifying gibt uns schon ein gutes Gefühl dafür, welches Potenzial in unserem Fahrzeug steckt, aber bei einem 24-Stunden-Rennen liegt das Hauptaugenmerk nicht unbedingt auf einem möglichst guten Startplatz. Wir werden sehen, was das Rennen bringt."



Porsche
15.6.2018

Logo 24H Le Mans


 

Logo Porsche


 


Frederic Makowiecki (F), Gianmaria Bruni (I), Richard Lietz (A) (l-r)


 

Porsche erobert erste Startreihe* beim härtesten Langstreckenrennen der Welt

Bei der 86. Auflage des Langstreckenklassikers in Le Mans stehen zwei Porsche 911 RSR in der ersten Startreihe ihrer Klasse LMGTE-Pro. Im Fahrzeug mit der Nummer 91 erzielte Gianmaria Bruni bereits beim ersten Zeittraining am Mittwoch die schnellste Zeit, die im Abschluss-Qualifying von keinem Team unterboten werden konnte. Er benötigte für den 13,626 Kilometer langen Kurs 3:47.504 Minuten. Noch nie hat ein GTE-Fahrzeug eine schnellere Runde in Le Mans gedreht. Damit holte sich der Italiener zusammen mit Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) die Pole-Position für das 24-Stunden-Rennen. Daneben geht der Porsche 911 RSR (#92) mit Michael Christensen, der ebenfalls im ersten Qualifying die schnellste Runde fuhr, von Startplatz zwei aus ins Rennen. Der Däne teilt sich das Auto mit dem Franzosen Kévin Estre und Laurens Vanthoor aus Belgien.

Patrick Pilet konnte sich im 510 PS starken Neunelfer mit der Nummer 93 im Abschluss-Qualifying noch einmal verbessern und wurde mit seinen Teamkollegen Nick Tandy (Großbritannien) und Earl Bamber (Neuseeland) Sechster. Pech hatte Sven Müller in dem vierten Porsche 911 RSR [# 94], der in der GTE-Pro-Klasse an den Start geht. Der Youngster aus Bingen am Rhein rutschte in der Kurve Indianapolis 1 von der Strecke. Das Fahrzeug konnte danach nicht mehr im Qualifying eingesetzt werden, startet aber im Rennen am Samstag von Rang acht.

In der GTE-Am-Klasse eroberten im Qualifying gleich drei Porsche 911 RSR die ersten drei Plätze. Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Khaled Al Qubaisi (Vereinigte Arabische Emirate) und Giorgio Roda (Italien) vom Team Dempsey-Proton Racing sicherten sich mit ihrem Neunelfer [# 88] die Pole-Position. Dahinter gehen der Porsche 911 RSR [# 86] vom Team Gulf Racing und das Fahrzeug mit der Startnummer 77 (Team Dempsey-Proton Racing) von den Plätzen zwei und drei aus in den Langstreckenklassiker, der am Samstag um 15 Uhr gestartet wird.

* = 'erste Startreihe' meint die Klassenstartreihe 'LMGTE-Pro'



WEC/FIA
15.6.2018

Logo WEC


 

Logo 24H Le Mans


 

Poster 24H Le Mans


 

Toyota, IDEC Sport, Porsche und Dempsey-Proton stehen in ihren Klassen vorne

Nach den drei Qualifying-Sessions ist die Rangfolge der Startaufstellung in den vier Klassen entschieden:

PlatzStart-
Nr.
TeamFahrzeugKlasseBestzeit
Session 1
Bestzeit
Session 2
Bestzeit
Session 3
ZeitAbstand
[Sek.]
18Toyota Gazoo RacingToyota TS050 - HybridLMP13:17,2703:18,0213:15,3773:15,377-
27Toyota Gazoo RacingToyota TS050 - HybridLMP13:17,3773:19,8603:17,5233:17,377+2,000
31Rebellion RacingRebellion R13 - GibsonLMP13:19,6623:23,2613:19,4493:19,449+4,072
...
10 (1)48Idec SportOreca 07 - GibsonLMP23:24,9563:29,2703:24,8423:24,842+9,465
11 (2)31DragonspeedOreca 07 - GibsonLMP23:26,5083:30,1683:24,8833:24,883+9,506
12 (3)26 G-Drive RacingOreca 07 - GibsonLMP23:26,4473:27,9753:25,1603:25,160+9,783
...
31 (1)91 Porsche GT TeamPorsche 911 RSRLMGTE Pro3:47,5043:51,1503:50,1413:47,504+32,127
32 (2)92 Porsche GT TeamPorsche 911 RSRLMGTE Pro3:49,0973:51,1013:51,6313:49,097+33,720
33 (3)66 Ford Chip Ganassi Team UKFord GTLMGTE Pro3:49,1813:52,8493:50,1663:49,181+33,804
...
44 (1)88 Dempsey - Proton RacingPorsche 911 RSRLMGTE Am3:50,7284:09,9463:56,2323:50,728+35,351
47 (2)86 Gulf RacingPorsche 911 RSRLMGTE Am3:52,5174:03,6033:51,3913:51,391+36,014
48 (3)77 Dempsey - Proton RacingPorsche 911 RSRLMGTE Am3:51,9304:09,835-3:51,930+36,553



Toyota
14.6.2018

Logo 24H Le Mans


 


Rennstrecke in Le Mans mit allen Details

 

Kazuki Nakajima (TS050 HYBRID #8): "Wir hatten einen ganz normalen Trainingstag. Auf der provisorischen Pole zu stehen ist gut, andererseits haben wir erst ein Quali absolviert. Warten wir also ab, was bis zum Sonntag noch alles geschieht. Wegen des Verkehrs war es schwierig eine vernünftige Runde zusammen zu bekommen. Ich konnte eine brauchbare Rundenzeit erzielen, somit war es ein positives erstes Qualifying, doch wir müssen noch an unserer Rennabstimmung arbeiten und uns vorbereiten, denn das ist nun einmal ein sehr langes Rennen."


 

TOYOTA GAZOO Racing auf provisorischer Pole in Le Mans

TOYOTA GAZOO Racing ist zufrieden mit dem positiven Start in das lange Rennwochenende und die vorläufige Pole Position zum zweiten Lauf der Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC)-Saison 2018-2019.

Die WM-Führenden Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso, die den Saisonauftakt in Spa-Francorchamps auf dem TS050 HYBRID mit der Startnummer 8 von der Pole Position aus gewannen, eroberten heute provisorisch die Pole Position dank Kazuki's Tagesbestzeit in 3:17,270 Minuten.
Kamui Kobayashi, der im Vorjahr die schnellste Rundenzeit in der Geschichte Le Mans' fuhr, war heute im TS050 HYBRID Nummer 7 um 0,107 Sekunde unterlegen, sicherte aber vorläufig für sich und die Kollegen Mike Conway und José María López einen Platz in der ersten Startreihe.

Die Startaufstellung für die 86. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans wird durch die jeweils schnellste Rundenzeit eines jeden teilnehmenden Fahrzeugs im Verlauf der Qualifyings am Mittwoch und Donnerstag ermittelt. TOYOTA zielt hierbei auf die vierte Pole Position in Le Mans ab, auch als optimalen Ausgangspunkt um beim 20. Anlauf erstmals den Sieg auf dem Circuit de la Sarthe zu erringen - nach fünf zweiten Plätzen seit 1985.

Die 2018er Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans begann am Mittwoch mit einer vierstündigen Trainingssitzung und TOYOTA GAZOO Racing nutzte die Zeit zur Optimierung von Aerodynamik und Fahrwerk, sowie der Hybrid-Energierückgewinnung und zur Einstellung der Leistungsabgabe der e-Motoren. Dabei wurden insgesamt 109 Runden zurückgelegt, anteilig mehr als jedes andere Auto im Wettbewerb.
Obwohl der TS050 HYBRID [# 8] beim offiziellen Testtag am 3. Juni die Tagesbestzeit herausgefahren hatte, arbeitete das Team im Anschluß unermüdlich an allen Bereich des Autos und dessen Optimierung weiter. Diese Verbesserungen wurden heute erprobt.
Viel Zeit wurde auch den Michelin-Reifen und ihren diversen Gummimischungen gewidmet, aber auch hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und der übers Rennen zu erwartenden Haltbarkeitsdauer. Zumal die LMP1-Autos nur 12 Satz Slickreifen - nebst vier Ersatzreifen - zur Verfügung bekommen.

Das erste Qualifying begann kurz nach Sonnenuntergang, somit standen die ersten Kilometer im Dunkeln an der Sarthe seit zwölf Monaten an. Für die Fahrer nicht nur eine Gelegenheit schnelle Zeiten vorzulegen und die Abstimmung zu verfeinern, sondern auch die vorgeschriebene Mindestzahl von wenigstens sechs Runden in der Nacht zu erzielen.
Beide TS050 HYBRID gingen gleich zu Beginn des Qualifying auf Zeitenjagd, als der Verkehr auf der Strecke noch überschaubar war. Beiden Fahrzeugen war gerade eine gezeitete Runde gelungen, als der erste Zwischenfall eine 'Slow Zone' die Sitzung verlangsamte und eine weitere Steigerung vereitelte.

Ergebnis 1. Qualifying:

1.   [# 8]   TOYOTA GAZOO Racing   3:17,270 Minute - 31 Runden
2.   [# 7]   TOYOTA GAZOO Racing   +0,107 Sekunde - 33 Runden
3.   [# 17]   SMP (Sarrazin/Orudhzev/Isaakyan)   +2,213 Sekunden - 24 Runden
4.   [# 1]   Rebellion (Jani/Lotterer/Senna)   +2,392 Sekunden - 26 Runden
5.   [# 3]   Rebellion (Beche/Laurent/Menezes)   +2,675 Sekunden - 27 Runden
6.   [# 10]   Dragonspeed (Hedman/Henley/van der Zande)   +3,840 Sekunden - 13 Runden



Porsche
14.6.2018

Logo 24H Le Mans


 


Rennstrecke in Le Mans mit allen Details

 

LMGTE: Porsche 911 RSR mit Bestzeit beim ersten Zeittraining

Beim 1. Qualifying auf dem Circuit des 24 Heures hat der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 für einen Paukenschlag gesorgt. Startfahrer Gianmaria Bruni erzielte bereits in seiner ersten Runde mit 3:47.504 Minuten eine Fabelzeit, die keiner seiner Konkurrenten auch nur annähernd erreichte. Der 510 PS starke Renner des Italieners war speziell für eine schnelle Pole-Zeit abgestimmt worden und profitierte davon, dass die 13,626 Kilometer lange Strecke im Gegensatz zum vergangenen Jahr wesentlich schneller geworden ist. Bruni verlor im Anschluss nach einem Reifenschaden sein Fahrzeug und konnte nicht mehr weiterfahren. Doch der erste Platz im ersten Zeittraining beim härtesten Langstreckenrennen der Welt war ihm und seinen Teamkollegen Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) nicht mehr zu nehmen.

Dahinter sicherte sich der Neunelfer mit der Startnummer 92 von Michael Christensen (Dänemark), Kévin Estre (Frankreich) und Laurens Vanthoor (Belgien) Platz zwei. Die beiden andern 911 RSR, die bei der 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans in der GTE-Pro-Klasse an den Start gehen, belegten die Plätze sechs und sieben.

In der GTE-Am-Klasse lagen gleich drei Porsche beim ersten Zeittraining vorn. Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) vom Team Dempsey-Proton Racing gelang mit seinem 510 PS starken 911 RSR (#88) die schnellste Runde. Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich), ebenfalls vom Team Dempsey-Proton Racing, und Ben Barker (Großbritannien) von Gulf Racing, steuerten ihre Neunelfer mit den Startnummern 77 und 86 auf die Plätze zwei und drei.

Am Donnerstag stehen auf dem Circuit des 24 Heures von 19:00 bis 21:00 Uhr und von 22:00 bis 00:00 Uhr zwei weitere Qualifyings auf dem Programm. Das Rennen wird am Samstag um 15 Uhr gestartet.

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): "Ich hatte eine fantastische erste Runde mit wenig Verkehr und konnte deshalb alles aus dem Auto herausholen. In der zweiten Runde bin ich Turn eins genauso wie in der Runde zuvor angefahren. Doch beim Einlenken brach das Auto plötzlich aus und ich bin im Kiesbett gelandet. Als ich ausstieg, habe ich gesehen, dass ich vorne rechts einen Reifenschaden hatte. Ich bin sehr glücklich über meine tolle Zeit."

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): "Wir haben im ersten Qualifying vor allem an unserer Rennpace gearbeitet. Mit Platz zwei hinter unserem Schwesterauto sind wir auf einem guten Weg, obwohl noch nicht alles perfekt lief. Wir müssen bis zum Rennen konzentriert weiterarbeiten und werden dazu die beiden Zeittrainings am Donnerstag nutzen."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #93): "Der Neunelfer hat sich gut angefühlt. Auch wir hatten mit viel Verkehr zu kämpfen. Unsere Änderungen zwischen freiem Training und dem Qualifying haben gut funktioniert. Um an die Pole-Zeit zu kommen, müssen wir uns noch steigern, aber das werden wir in den beiden kommenden Qualifyings sicher auch."

Timo Bernhard (Porsche 911 RSR #94): "Das war ein aufregender erster Tag. Wir haben sehr viel über das Fahrverhalten des Autos gelernt und das Setup entsprechend verbessert. Damit sind wir auf dem richtigen Weg. Sven hatte eine sehr gute Runde, wenn auch nicht zu hundert Prozent ohne Verkehr. Wir haben aber noch Arbeit vor uns, was die Rennabstimmung angeht. Hoffen wir, dass es am zweiten Qualifying-Tag trocken bleibt, damit wir diesbezüglich vorankommen."

Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #56): "Leider habe ich keine richtig schnelle Runde zusammen bekommen. Es fing gut an, meine Sektorenzeiten waren in Ordnung, aber dann hatte ich in allen drei gefahrenen Runden so viel Verkehr, dass eine schnelle Zeit einfach nicht möglich war."

Julien Andlauer (Porsche 911 RSR #77): "Mit Platz zwei lief die erste Qualifikation sehr gut, wir haben unser Programm wie geplant abarbeiten können und das Fahrzeug weiter optimiert. Das Auto war sowohl sehr schnell als auch sehr konstant, was uns besonders fürs Rennen optimistisch stimmt. Allerdings kommen noch zwei weitere Zeittrainings auf uns zu, weshalb wir weiter pushen werden."

Christina Nielsen (Porsche 911 RSR #80): "Ich glaube, für jeden Piloten sind die ersten Runden in der Nacht faszinierend. Die Temperaturen sinken und die Reifen bieten einem mehr und mehr Haftung. Wir haben sowohl die weichen als auch die superweichen Reifen ausprobiert, beide Mischungen haben sich gut angefühlt. In der Dunkelheit ist die Strecke in Le Mans mit dem vielen Verkehr tückisch. Wahrscheinlich findet man seinen Rhythmus erst, wenn man im Rennen mal ein oder zwei Stints durch die Nacht gefahren ist."

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #88): "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Runde - sie war sauber und ohne Verkehr. Großes Lob an die Ingenieure, die den Porsche super abgestimmt haben. Ob beim Beschleunigen, Bremsen oder in der Kurve: Das Auto liegt bislang überall gut und ist einfach zu fahren."

Ben Barker (Porsche 911 RSR #86): "Wir hatten, wie viele andere Fahrer auch, mit dem dichten Verkehr auf der Strecke zu kämpfen. Wir müssen einige Abstimmungs-Änderungen am Fahrzeug vornehmen, um noch schneller und konkurrenzfähiger zu werden."

Patrick Long (Porsche 911 RSR #99): "Wir sind nicht auf eine schnelle Runde gegangen, weil wir an der Abstimmung für das Rennen gearbeitet haben. Das werden wir auch in den nächsten beiden Qualifyings tun."

Ergebnis Qualifying 1

Klasse GTE-Pro (Die ersten 10 von insgesamt 17 Fahrzeugen)
1. Lietz/Bruni/Makowiecki (A/I/F), Porsche 911 RSR, 3:47.504 Minuten
2. Christensen/Estre/Vanthoor (DK/F/B), Porsche 911 RSR, +1.593 Sekunden
3. Mücke/Pla/Johnson (D/F/USA), Ford GT, +1.677 Sekunden
4. Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F), Ford GT, +2.078 Sekunden
5. Pier Guidi/Calado/Serra (I/GB/BR), Ferrari 488 GTE EVO, +2.350 Sekunden
6. Dumas/Bernhard/Müller (F/D/D), Porsche 911 RSR, +2.585 Sekunden
7. Pilet/Tandy/Bamber (F/GB/NZ), Porsche 911 RSR, +2.757 Sekunden
8. Priaulx/Tincknell/Kanaan (GB/GB/BR), Ford GT, +2.925 Sekunden
9. Farfus/Félix da Costa/Sims (BR/P/GB), BMW M8 GTE, +3.075 Sekunden
10. Briscoe/Westbrook/Dixon (AUS/GB/NZ), Ford GT, +3.089 Sekunden

Klasse GTE-Am (13 Fahrzeuge in der Klasse)
1. Al Qubaisi/Roda/Cairoli (UAE/I/I), Porsche 911 RSR, 3:50.728 Minuten
2. Ried/Andlauer/Campbell (D/F/AUS), Porsche 911 RSR, +1.202 Sekunden
3. Wainwright/Barker/Davison (GB/GB/AUS), Porsche 911 RSR, +1.789 Sekunden
4. Flohr/Castellacci/Fisichella (CH/I/I), Ferrari 488 GTE, +2.028 Sekunden
5. Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, +2.257 Sekunden
...
11. Babini/Nielsen/Maris (I/DK/F), Porsche 911 RSR, +4.841 Sekunden
13. Long/Pappas/Pumpelly (USA/USA/USA), Porsche 911 RSR, +12.379 Sekunden



Heinz-Josef Hilger
13.6.2018

Logo 24H Le Mans


 


Rennstrecke in Le Mans mit allen Details

 

Das Freie Training am Mittwoch

Das einzige freie Training am Spätnachmittag wurde durch viele gelbe Flaggen beeinträchtigt. Wie erwartet, legte der Toyota [# 7] mit Kamui Kobayashi am Steuer die Bestzeit von 3:18,718 Minuten vor. Die [# 8] war 0,557 Sekunden langsamer. Der beste Rebellion [# 3] war nur unwesentlich langsamer. Bei den GTE Fahrzeugen war Porsche sowohl bei den Pro als auch bei den Am vorne dabei.


LMP1
1. [# 7] Mike CONWAY / Kamui KOBAYASHI / Jose Maria LOPEZ - Toyota Gazoo Racing LMP1H   3:18,718 [m:s]
2. [# 8] Sébastien BUEMI / Kazuki NAKAJIMA / Fernando ALONSO - Toyota Gazoo Racing LMP1H   3:19,275 +0,557 [s]
3. [# 3] Mathias BECHE / Thomas LAURENT / Gustavo MENEZES - Rebellion Racing LMP1   3:19,426 +0,708 [s]


LMP2
1. [# 26] Roman RUSINOV / Jean-Eric VERGNE / Andrea PIZZITOLA - G-Drive Racing LMP2   3:26,529 [m:s]
2. [# 48] P. LAFARGUE / P. CHATIN / M. ROJAS - Idec Sport   3:27,054 +0,525 [s]
3. [# 28] François PERRODO / Matthieu VAXIVIERE / Loïc DUVAL - TDS Racing LMP2   3:27,817 +1,288 [s]


LMGTE PRO
1. [# 93] P. PILET / N. TANDY / E. BAMBER - Porsche GT Team   3:50,121 [m:s]
2. [# 92] Michael CHRISTENSEN / Kevin ESTRE / L. VANTHOOR - Porsche GT Team   3:50,859 +0,738 [s]
3. [# 91] Richard LIETZ / Gianmaria BRUNI / F. MAKOWIECKI - Porsche GT Team   3:50.862 +0,741 [s]


LMGTE AM
1. [# 88] Khaled AL QUBAISI / Giorgio RODA / Matteo CAIROLI - Dempsey - Proton Racing   3:52,903 [m:s]
2. [# 86] M. WAINWRIGHT / B. BARKER / A. DAVISON - Gulf Racing   3:53,834 +0,931 [s]
3. [# 54] Thomas FLOHR / Francesco CASTELLACCI / Giancarlo FISICHELLA - Spirit of Race   3:53,976 +1,073 [s]




WEC
13.6.2018

Logo 24H Le Mans


 

Gruppenaufnahme aller Fahrer in Le Mans

Das LE MANS 2018 DRIVERS COLLECTIVE, 24 Hours of Le Mans - Circuit de la Sarthe - Le Mans - France - aufgenommen am 12. Juni 2018 von John Rourke.



FIA
13.6.2018

Logo FIA


 

Logo 24H Le Mans


 


Rennstrecke in Le Mans mit allen Details

 

Die BoP für LMGTE-Fahrzeuge wurde aktualisiert

Die FIA - zusammen mit dem ACO - hatte erst am 19. Mai ein Update der LMGTE-BoP herausgegeben und nun, am 12. Juni gibt es eine erneute Ausgabe, die sowohl LMGTE-Pro als auch LMGTE-Am Fahrzeuge betrifft.

BoP
LMGTE BoP vom 12.06.2018

Die Veränderungen:

  • Chevrolet Corvette C7.R: +10 kg
  • Ford GT: -13 kg / -2 Liter Tankinhalt / -0,01 Pboost
  • Aston Martin Vantage AMR (Gen.2): +4 Liter Tankinhalt / +0,04 Pboost
  • Aston Martin Vantage (Gen.1): +2 Liter Tankinhalt
  • BMW M8 GTE: +13 kg / -4 Liter Tankinhalt / +0,01 Pboost
  • Ferrari 488 GTE EVO: +0,01 Pboost
  • Porsche 911 RSR GTE: ohne Veränderungen


Aston Martin
12.6.2018

Logo 24H Le Mans


 

Logo


 

Neuer Aston Martin Vantage GTE gibt sein 24-Stunden-Le Mans-Debüt

Aston Martin Racing kehrt mit dem brandneuen Aston Martin Vantage GTE, der an diesem Wochenende (16.-17. Juni) zum ersten Mal auf dem legendären Circuit de la Sarthe auftritt, an den Schauplatz seines berühmten 24-Stunden-Triumphs 2017 in Le Mans zurück.

Ein Jahr nach Jonny Adams dramatischem Überholmanöver für die Führung in der Kategorie GTE Pro, das Aston Martin Racing zu einem glorreichen Sieg verhalf, hat das Team zwei neue Vantage GTEs für das Rennen 2018 angemeldet. Basierend auf dem von der Kritik gefeierten Aston Martin Vantage Road Car und mit dem gleichen 4,0-Liter-V8-Turbomotor, der von AMR optimiert wurde, sind die Vantage GTEs Teil eines 17-köpfigen GTE Pro-Feldes, welches das wettbewerbsfähigste Feld darstellt, das jemals für diese Klasse gebildet wurde.

Der neue Vantage GTE feierte in Spa-Francorchamps ein solides Debüt mit dem von Nicki Thiim (DEN), Marco Sørensen (DEN) und dem dreifachen Le Mans-Sieger Darren Turner (GB) gefahrenen Auto [# 95] sowie der [# 97] von Maxime Martin (B), Alex Lynn (GB) und Adam (GB).
Nach einem umfangreichen Entwicklungsprogramm, das über den Winter 35.000 km umfasste, ist das Team nun bereit, das Auto im berühmtesten Rennen aller Zeiten auf Herz und Nieren zu prüfen.


[# 95] 2018 in Spa-Francorchamps

Dies trotz des Unfalls von Sørensen beim Testtag in Le Mans, bei dem das Team ein brandneues Chassis in einem engen Zeitrahmen aufbauen musste. Die Techniker und Ingenieure von Aston Martin Racing arbeiteten rund um die Uhr in Schichten, um sicherzustellen, dass ein neuer [# 95] 'DaneTrain' nur sechs Tage nach Beginn der Arbeiten an einem neuen Rennwagen fertig gestellt und zur Abnahme bereit war.

Der neue Vantage GTE ersetzt den hochdekorierten, normal angesaugten V8 Vantage GTE, aber das bedeutet noch lange nicht, dass die Jagd auf den Ruhm von Le Mans vorbei ist. Tatsächlich werden in diesem Jahr zwei Teilnehmer an der Veranstaltung teilnehmen. Das Auto mit der Startnummer 98, das von den amtierenden GTE-Am-Meistern Paul Dalla Lana (CDN), Mathias Lauda (A) und Pedro Lamy (POR) gefahren wird, will seinen außergewöhnlichen Erfolg mit einem weiteren GTE-Am-Sieg in der ersten Runde der FIA World Endurance Championship in Spa im vergangenen Monat fortsetzen.


[# 98] 2018 in Spa-Francorchamps

Der zweite V8 Vantage GTE [# 90] wird von Aston Martins Partnerteam TF Sport mit Charlie Eastwood (IRL), Euan Hankey (GB) und Salih Yoluc (TUR) gefahren.

Aston Martin Racing Team Principal Paul Howarth fügte hinzu: "Le Mans hat bereits viele Herausforderungen für das Team mit sich gebracht, darunter den Bau eines brandneuen Vantage GTE-Chassis und die Reparatur des Autos [# 98] GTE Am, das während des Tests beschädigt wurde. Ich glaube wirklich, dass das Team ein hervorragendes Beispiel für Teamarbeit und die Überwindung unvorhergesehener Ereignisse ist. Wir alle konzentrieren uns nun auf die Rennwoche und freuen uns auf das, was sich zu einem der wettbewerbsfähigsten GT-Teilnahmen der Neuzeit entwickelt. Ich habe zu allen Bereichen des Teams vollstes Vertrauen, dass wir die Herausforderung bewältigen werden."



Porsche
12.6.2018

Logo 24H Le Mans


 

Logo Porsche


 

Porsche bei der Technischen Abnahme am Sonntag und Montag

Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (#91), Frederic Makowiecki (F), Richard Lietz (A), Gianmaria Bruni (I),
Porsche GT Team (#92), Michael Christensen (DK), Kevin Estre (F), Laurens Vanthoor (B),
Porsche GT Team (#93), Nick Tandy (GB), Earl Bamber (NZ), Patrick Pilet (F),
Porsche GT Team (#94), Sven Müller (D), Timo Bernhard (D), Romain Dumas (F) (l-r), Le Mans 2018

Porsche 911 RSR, Proton Competition (#99), Patrick Long (USA), Timothy Pappas (USA), Spencer Pumpelly (USA),
Dempsey Proton Racing (#77), Matt Campbell (AUS), Christian Ried (D),
Dempsey Proton Racing (#88), Matteo Cairoli (I), Giorgio Roda (I), Khaled Al Qubaisi (UAE) (l-r), Le Mans 2018

Porsche 911 RSR, Team Project 1 (#56), Jörg Bergmeister (D), Patrick Lindsey (USA), Egidio Perfetti (N) (l-r), Le Mans 2018
Porsche 911 RSR, Ebimotors (#80), Christina Nielsen (DK), Fabio Babini (I), Erik Maris (F), Le Mans 2018
Porsche 911 RSR, Gulf Racing (#86), Alex Davison (AUS), Michael Wainwright (GB), Ben Barker (GB) (l-r), Le Mans 2018



BMW
12.6.2018

Logo 24H Le Mans


 

Logo BMW


 

=== Die Fahrer ===

Startnummer 81:

- Martin Tomczyk (GER)
- Nick Catsburg (NED)
- Philipp Eng (AUT)

Startnummer 82:
- António Félix da Costa (POR)
- Alexander Sims (GBR)
- Augusto Farfus (BRA)

BMW M Motorsport bereit für die Rückkehr zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Am Wochenende feiert BMW sein Comeback bei den legendären 24 Stunden von Le Mans (FRA). In der eng umkämpften GTE-Klasse wird das BMW Team MTEK mit zwei neuen BMW M8 GTE antreten. Sechs BMW Werksfahrer kommen im Cockpit der beiden Fahrzeuge zum Einsatz. Am Steuer der Startnummer 81 wechseln sich Martin Tomczyk (GER), Nick Catsburg (NED) und Philipp Eng (AUT) ab. Die Nummer 82 wird von António Félix da Costa (POR), Alexander Sims (GBR) und Augusto Farfus (BRA) pilotiert. Die Rennwoche von Le Mans hat am Montag mit der Technischen Abnahme in der Innenstadt begonnen.

Am Freitag wird die M Motorsport Hospitality in Le Mans Schauplatz einer besonderen Premiere: Zum ersten Mal wird das neue BMW 8er Coupé der Öffentlichkeit vorgestellt. Von der Rennstrecke auf die Straße: Erkenntnisse aus dem FIA World Endurance Championship Projekt flossen direkt in die Serienentwicklung ein.

Stimmen vor dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans:

Nick Catsburg (#81 BMW M8 GTE): "Wir sind sehr aufgeregt, nun endlich in Le Mans zu sein. Es wird eine fantastische Woche - und das nicht nur im Hinblick auf das Rennen. Hier wird der Motorsport insgesamt gefeiert. Beim Test hat sich das Auto sehr gut angefühlt, und wir haben weitere Fortschritte gemacht. Jetzt wollen wir alle unbedingt zurück auf die Strecke und dort weitermachen, wo wir aufgehört haben."

Philipp Eng (#81 BMW M8 GTE): "Für mich ist es eine große Ehre, Teil des BMW M8 GTE Programms zu sein. Ich denke, wir haben zwei sehr gute Autos und sechs sehr starke Fahrer. Die Vorbereitung war sehr intensiv. Ich bin sehr froh, dass ich seit dem ersten Tag in das Projekt involviert war. Nun endlich auf eine der traditionsreichsten Strecken zu gehen, wird eine großartige Erfahrung."

Martin Tomczyk (#81 BMW M8 GTE): "Wir sind in Le Mans, bereit für das größte Event im Langstreckensport. Ich denke, wir gehen gut gerüstet in die Rennwoche. Es ist eine einzigartige Veranstaltung mit all den Gästen und Fans vor Ort."

António Félix da Costa (#82 BMW M8 GTE): "Nach dem Test waren wir alle sehr zufrieden mit dem Auto. Natürlich ist das Rennen eine große Herausforderung, aber ich habe zwei großartige Teamkollegen, die über jede Menge Langstreckenerfahrung verfügen. Es gibt eine Menge zu lernen, aber ich bin bereit."

Alexander Sims (#82 BMW M8 GTE): "Ich habe mit dem BMW M8 GTE im Rahmen der IMSA-Serie in den USA schon viele Kilometer zurückgelegt, und ich bin sehr stolz darauf, das Wissen und die Erfahrung mit in das Team hier in Europa einbringen zu können. Ich denke, dass wir beim Test viel gelernt haben und mit einem guten Verständnis von der Strecke in die Rennwoche gehen. Es wird nicht einfach, mit den anderen GTE-Teams mitzuhalten, aber wir haben die richtige Mannschaft hinter uns."

Augusto Farfus (#82 BMW M8 GTE): "Für BMW sind die 24 Stunden von Le Mans das größte Rennen des Jahres. Es war ein langes Testprogramm mit wenig Schlaf für die ganze BMW M Motorsport Familie, und jetzt wird es Zeit zu zeigen, wofür das alles gut war. Es ist schade, dass ich nicht beim Test dabei sein konnte, aber als ich das letzte Mal in Le Mans war, stand ich auf der Poleposition. Ich bin also zuversichtlich, die Strecke gut genug zu kennen."



Eurosport
11.6.2018

Logo 24H Le Mans




Die 24 Stunden von Le Mans live im TV und im Livestream bei Eurosport

Eurosport überträgt das Rennen mit Le-Mans-Legende Tom Kristensen als Experte live im TV bei Eurosport 1 und im Livestream im Eurosport Player. Im Eurosport Player kann man auch dann live dabei sein, wenn im TV gerade Werbung laufen sollte.

Eurosport überträgt die 24 Stunden von Le Mans live im TV bei Eurosport 1. Am Mikrofon ist wieder der neunmalige Le-Mans-Gewinner Tom Kristensen als Experte im Einsatz. Wir sind mit dem Start am Samstag ab 14:45 Uhr live dabei und bleiben bis nach Rennende am Sonntag um 15:35 Uhr in Le Mans.
Zuvor übertragen wir schon die Freien Trainings und Qualifyings am Mittwoch und Donnerstag live bei Eurosport 1 und blicken in unserem Magazin "Le Mans extra" hinter die Kulissen.

Die Sendezeiten (Eurosport 1 & Eurosport Player):

Mi 13. Juni,   16:00 Uhr - 20:15 Uhr:   Das Freie Training, live
Mi 13. Juni,   21:45 Uhr - 22:00 Uhr:   Le Mans extra, live
Mi 13. Juni,   22:00 Uhr - 00:10 Uhr:   1. Qualifying, live

Do 14. Juni,   18:45 Uhr - 19:00 Uhr:   Le Mans extra, live
Do 14. Juni,   19:00 Uhr - 21:15 Uhr:   2. Qualifying, live
Do 14. Juni,   21:45 Uhr - 22:00 Uhr:   Le Mans extra, live
Do 14. Juni,   22:00 Uhr - 00:10 Uhr:   3. Qualifying, live

Fr 15. Juni,   08:35 Uhr - 10:00 Uhr:   Qualifying, Highlights
Fr 15. Juni,   11:35 Uhr - 12:35 Uhr:   Qualifying, Highlights

Sa 16. Juni,   09:00 Uhr - 10:00 Uhr:   Warmup, live
Sa 16. Juni,   11:30 Uhr - 12:30 Uhr:   Road to Le Mans
Sa 16. Juni,   13:00 Uhr - 14:45 Uhr:   Vorberichterstattung, live
Sa 16. Juni,   14:45 Uhr - 24:00 Uhr:   Die 24 Stunden von Le Mans, live

So 17. Juni,   00:00 Uhr - 15:35 Uhr:   Die 24 Stunden von Le Mans, live
So 17. Juni,   21:00 Uhr - 22:00 Uhr:   24 Stunden von Le Mans, Highlights



FIA
10.6.2018

Logo FIA




Neue Entscheidungen der FIA

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft

Eine Zusammenfassung der laufenden Diskussionen über das Technische Reglement 2020 für die höchste Kategorie der FIA WEC wurde wie folgt präsentiert (7. Juni 2018, Manila):

  • Gezieltes Budget von einem Viertel der aktuellen LMP1-Budgets.

  • Gestaltungsfreiheit für Marken, basierend auf einem 'Hypercar'-Konzept.

  • Ein Plan zur Förderung der Teilnahme von Fahrerinnen an der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft wurde verabschiedet.

  • Details zu beiden Punkten werden in der Woche der 24 Stunden von Le Mans vorgestellt.

  • Ein Vorschlag, die Länge des Sebring Wettkampfes von 1500 Meilen auf 1000 Meilen mit Wirkung ab 2019 zu ändern, wurde angenommen.


Ford
5.6.2018

Logo WEC




Logo 24H Le Mans




Logo Ford




  • Werksteam Ford Chip Ganassi Racing nimmt den weltberühmten Langstreckenklassiker erneut mit vier Ford GT-Rennwagen in der GTE Pro-Kategorie in Angriff

  • 50 Jahre nach dem ersten Gesamtsieg in Le Mans fuhr der neue Ford GT bei seinem Debüt auf dem "Circuit des 24 Heures" 2016 prompt zum Klassensieg

  • Erneut mit von der Partie: Die deutschen Werksfahrer Stefan Mücke (Berlin) und Dirk Müller (Burbach) zählen zu den Stammpiloten von Ford

  • Live dabei: Ford präsentiert erneut einen Live-Stream auf fordperformance.tv

  • Spannender Rückblick auf das 2017er Rennen auf http://tinyurl.com/y7f2pz9n

 


[# 66] 2018 in Spa-Francorchamps

 


[# 67] 2018 in Spa-Francorchamps

 


[# 66] 2018 in Spa-Francorchamps

 

Der neue Ford GT ist bereit für die größte Herausforderung bei den 24 Stunden von Le Mans

Der Höhepunkt der Langstreckensaison 2018 und damit die größte Herausforderung für das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (FCGR) steht Mitte Juni bevor: Die 24 Stunden von Le Mans warten in der GTE Pro-Kategorie mit einem beispiellos starken Teilnehmerfeld auf.
Gleich 17 der besten GTE-Fahrzeuge, darunter auch vier Ford GT, gehen in den Händen von 51 der weltweit schnellsten Sportwagen-Piloten am 16. und 17. Juni auf dem 13,629 Kilometer langen "Circuit des 24 Heures" an den Start.
Dies bedeutet: Die rund 250.000 Fans entlang der Traditionsstrecke und Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten daheim dürfen sich auf eines der spannendsten Langstreckenrennen aller Zeiten freuen. FCGR hat sich im dritten Jahr seines erfolgreichen Motorsport-Engagements mit dem neuen Ford GT ehrgeizige Ziele gesetzt und will nichts weniger als den Klassensieg von 2016 wiederholen.

"Es ist immer wieder ein großartiges Erlebnis, wenn unsere vier Ford GT-Rennwagen aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie in Le Mans gemeinsam als ein Team antreten - es zeigt die Dimension unseres Engagements auf, das 2016 erstmals an den Start ging, und auf dem wir seither aufbauen", betont Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance weltweit für die Motorsporteinsätze des Herstellers verantwortlich.
"Le Mans stellt uns jedes Mal vor eine riesige Challenge, in diesem Jahr aber macht allein die Menge konkurrierender Rennwagen die Herausforderung nochmals größer. Wir treten gegen das Beste an, das Ferrari, Porsche, Aston Martin, Corvette und BMW zu bieten hat. Und ehrlich gesagt: Wir können es kaum abwarten, denn genau dieser Wettbewerb ist es, warum wir Rennen bestreiten."

Die 24 Stunden von Le Mans zählen darüber hinaus zur sogenanten WEC-Supersaison. Sie begann mit dem Sechsstundenrennen in Spa-Francorchamps und einem GTE Pro-Klassensieg für den Ford GT von Stefan Mücke (Berlin), Oliver Pla (F) und Billy Johnson (USA) und reicht bis ins Jahr 2019, wenn erneut der Langstreckenklassiker im französischen Departement Sarthe als krönender Abschluss auf dem Programm steht.

"Die 24 Stunden von Le Mans gehören zu den Terminen, die du dir im Kalender besonders dick anstreichst", räumt Teamchef Chip Ganassi ein. "Das Rennen vereint alle wichtigen Elemente: Es findet auf einer historischen Strecke mit einzigartiger Charakteristik statt, es ist ein Langstreckenrennen und gehört zu den spektakulärsten Veranstaltungen weltweit. Wer einen Klassiker wie Le Mans gewinnt, hat wirklich etwas Besonderes erreicht. Dafür müssen mehrere herausragende Fahrer, eine tolle Crew, ein schnelles und zuverlässiges Auto sowie der richtige Hersteller zusammenkommen. Ich freue mich darauf, dort erneut um den Sieg zu kämpfen."

Ford bietet in Le Mans wieder vier der pfeilschnellen Ford GT auf. Mit der Startnummer 66 wollen Mücke, Pla und Johnson den Schwung ihres WEC-Klassensiegs in Spa mitnehmen und eine Pechsträhne beenden, die sie in den vergangenen beiden Jahren in Le Mans begleitet hat. Die Nummer 67 teilen sich die beiden Briten Andy Priaulx und Harry Tincknell, die 2017 bei dem Langstreckenklassiker auf Rang zwei gefahren sind. Ebenfalls in der WEC unterwegs, erhalten sie Verstärkung durch den Indycar-Star Tony Kanaan aus Brasilien.

Ihren alljährlichen Abstecher nach Europa haben Dirk Müller (Burbach), Sébastien Bourdais (Le Mans) und Joey Hand (USA) bereits 2016 nicht bereut: Damals gewann das multinationale Trio gleich beim ersten Le Mans-Start des neuen Ford GT die GTE Pro-Kategorie - exakt 50 Jahre nach dem historischen ersten Sieg eines Ford GT bei dieser Rennlegende. Ihr Auto trägt die Nummer 68. Abgerundet wird das Engagement des Autoherstellers durch den Ford GT mit der 69, das ansonsten ebenfalls in der IMSA-Serie eingesetzt wird und auch dort für Furore sorgt: etwa mit dem Klassensieg bei den 24 Stunden von Daytona im vergangenen Januar. Am Steuer: Ryan Briscoe (AUS), Scott Dicon (NZ) und Richard Westbrook (GB).

Stimmen der Ford GT-Fahrer

Olivier Pla (Ford GT #66): "Je öfter du in Le Mans startest, desto besser wirst du."
"Unser erstes Jahr mit dem neuen Ford GT in Le Mans war hart für unser Auto, denn wir haben zwei Runden in der Garage verloren, weil wir die Startnummernbeleuchtung austauschen lassen mussten - dabei konnten wir das Tempo unserer Teamkollegen mitgehen und haben deswegen ganz sicher eine Podiumsplatzierung verpasst.
2017 sah es für uns lange Zeit sehr gut aus, bis ich um ein Uhr morgens mit einem Problem an einer hinteren Radaufhängung im Streckenabschnitt 'Indianapolis' ausgerutscht bin. Dadurch büßten wir sieben Runden ein, das war es dann.
Jetzt also der dritte Anlauf, und wir gehen mit dem gleichen Ziel wie immer ins Rennen: Wir wollen gewinnen! Dabei wartet die GTE Pro-Kategorie mit dem stärksten Teilnehmerfeld aller Zeiten auf, deswegen wäre der Erfolg nochmals wertvoller.
Wir sind gut in Form, unser Auto ist schnell und die Crew sehr gut - alles läuft perfekt. Jetzt müssen wir nur noch sicherstellen, dass uns dieses Mal das Glück zur Seite steht. Je öfter du in Le Mans startest, desto besser wirst du."

Andy Priaulx (Ford GT #67): "Jedes Mal in Le Mans lernst du noch etwas dazu."
"Der erste Le Mans-Start mit dem Ford GT begann 2016 für uns mit einem Rückschlag: Ein Getriebeproblem kostete uns schon in der Startaufstellung alle Chancen. Ein Jahr später lief es besser. Wir hatten einen wirklich guten Lauf und konnten uns mit etwas Glück in der letzten Runde noch den zweiten Rang sichern.
Jetzt blicken wir der vielleicht schwierigsten Aufgabe entgegen, das macht es noch aufregender. Ich würde unheimlich gerne auf dem obersten Treppchen stehen! Ich war in Le Mans schon einmal Dritter und einmal Zweiter, vor ein paar Jahren konnte ich das Rennen 23 Stunden lang anführen. Nur: Neben uns treten noch 16 andere GTE-Autos in der Pro-Kategorie an, jedes mit drei Profis besetzt, die alle das gleiche Ziel verfolgen - mit anderen Worten: Wir dürfen uns auf einen echten Thriller freuen.
Ich starte zum fünften Mal in Le Mans, in jedem Jahr wird es dank der gesammelten Erfahrungen etwas besser, aber niemals leichter. Du lernst immer noch etwas dazu."

Joey Hand (Ford GT #68): "Teil der faszinierenden Le Mans-Historie von Ford sein."
"2016 war für mich ein herausragendes Le Mans-Rennen, denn wir haben auf Anhieb die GTE Pro-Klasse gewonnen. Ford kann auf eine einzigartige Historie bei diesem legendären Rennen zurückblicken, und nun bilden auch wir einen kleinen Teil davon - ich finde das ziemlich cool. Wenn ich einmal älter bin und den Helm an den Haken gehängt habe, dann bleibt dieser Erfolg noch immer bestehen.
Im vergangenen Jahr konnten wir nicht um Platz eins kämpfen, darum wollen wir dies jetzt wieder in Angriff nehmen. Du weißt nie, wie oft du in deiner Karriere die Chance bekommst, in Le Mans zu gewinnen - du musst jede Chance beim Schopf ergreifen, die sich dir bietet.
Als Team werden wir Jahr für Jahr besser, das macht es uns leichter. Wir fühlen uns in Le Mans immer wohler, denn wir wissen nun, wie die Dinge laufen: Routinen entwickeln sich und du weißt, wo alles ist, von der Herberge über die Technische Abnahme und so weiter. Du weißt bereits, was als nächstes kommen wird. Und je wohler du dich fühlst, desto besser wirst du. Wenn alles zusammen passt, spiegelt sich das auch in den Resultaten wider."

Ryan Briscoe (Ford GT #69): "Le Mans überrascht dich immer mit Unerwartetem."
"Unser erstes Le Mans-Jahr war unfassbar: Als Rookies haben wir bei diesem anspruchsvollen Rennen performt wie die Champions und eine wirklich starke Vorstellung gegeben. Gleich beim ersten Auftritt des neuen Ford GT bei diesem Klassiker mit zwei Autos aufs Podium zu fahren und zu gewinnen, das war schon fast surreal.
Diese Veranstaltung bleibt für mich etwas ganz Besonderes, auch wegen der Rückkehr von Ford an die Sarthe exakt 50 Jahre nach dem ersten Gesamtsieg der Marke. Im zweiten Jahr mangelte es uns für den Klassensieg etwas an Konkurrenzfähigkeit, das wollen wir jetzt nachholen - und mit Platz eins bei den 24 Stunden von Daytona hat die Saison für uns perfekt begonnen.
Für mich persönlich macht es keinen großen Unterschied, dass wir jetzt zum dritten Mal nach Le Mans reisen, denn mein eigener Anspruch ändert sich dadurch nicht. Die Vorbereitung und alle anderen Maßnahmen, die diese Veranstaltung begleiten, bleiben gleich.
Le Mans nimmst du niemals auf die leichte Schulter, denn dieses Rennen wartet immer mit irgend etwas auf, dem du so noch nie begegnet bist. Dafür musst du gerüstet sein."



Porsche
5.6.2018

Logo WEC




Logo 24H Le Mans




Logo Porsche




Die Teams und die Fahrer

# 91 Porsche GT Team
Richard Lietz (Österreich)
Gianmaria Bruni (Italien)
Frédéric Makowiecki (Frankreich)


# 92 Porsche GT Team
Kévin Estre (Frankreich)
Michael Christensen (Dänemark)
Laurens Vanthoor (Belgien)

# 93 Porsche GT Team
Patrick Pilet (Frankreich)
Nick Tandy (Großbritannien)
Earl Bamber (Neuseeland)

# 94 Porsche GT Team
Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau)
Romain Dumas (Frankreich)
Sven Müller (Bingen)

# 56 Team Project 1
Jörg Bergmeister (Langenfeld)
Egidio Perfetti (Norwegen)
Patrick Lindsey (USA)

# 77 Dempsey Proton Racing
Matt Campbell (Australien)
Christian Ried (Schöneburg)
Julien Andlauer (Frankreich)

# 80 Ebimotors
Fabio Babini (Italien)
Erik Maris (Frankreich)
Christina Nielsen (Dänemark)

# 86 Gulf Racing
Michael Wainwright (Großbritannien)
Ben Barker (Großbritannien)
Alex Davison (Australien)

# 88 Dempsey Proton Racing
Matteo Cairoli (Italien)
Khaled Al Qubaisi (VAE)
Giorgio Roda (Italien)

# 99 Proton Competition
Patrick Long (USA)
Timothy Pappas (USA)
Spencer Pumpelly (USA)


Zehn Porsche 911 RSR beim härtesten Autorennen der Welt

Porsche geht mit dem größten GT-Werkseinsatz der Unternehmensgeschichte in die 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans. Vier Porsche 911 RSR starten für die beiden Porsche GT Teams beim Klassiker vom 16. bis 17. Juni auf dem Circuit des 24 Heures in Frankreich. Das Werksteam reist als Führender der Herstellerwertung zum zweiten Saisonrennen der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Im 60 Fahrzeuge zählenden Starterfeld setzen vier Kundenteams zusätzlich sechs weitere rund 510 PS starke 911 RSR aus Weissach ein. Beim offiziellen Vortest am 3. Juni gelangen dem 911 RSR in den Klassen GTE-Pro und GTE-Am die Bestzeiten.

Das Rennen
Die 24 Stunden von Le Mans gelten als das härteste Autorennen der Welt und haben eine große Tradition. 1923 als Grand Prix d'Endurance de 24 Heures ins Leben gerufen, nahm Porsche 1951 erstmals an der größten Motorsportveranstaltung der Welt teil. Legendäre Kurven und Schikanen wie Mulsanne und Tertre Rouge wechseln sich mit Highspeed-Abschnitten wie der Hunaudières-Geraden ab. Zum Mythos des 13,626 Kilometer langen Parcours trägt auch die Kombination aus permanenter Rennstrecke und gewöhnlichen Landstraßen bei. Sogar Hollywood verewigte das Rennen mit dem 1971 veröffentlichten Film 'Le Mans', in dem Steve McQueen die Hauptrolle spielt.

Die Porsche-Fahrer
Bei der 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans treten die beiden Porsche GT Teams aus der FIA WEC und der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship an. Insgesamt zwölf Werksfahrer nehmen damit die Jagd auf den Sieg in der Kategorie GTE-Pro auf. Den 911 RSR mit der Startnummer 91 teilen sich Richard Lietz (Österreich), Gianmaria Bruni (Italien) und der Franzose Frédéric Makowiecki. Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen aus Dänemark und Laurens Vanthoor (Belgien) gehen mit der Startnummer 92 in den Langstreckenklassiker. Im dritten der von den Porsche GT Teams eingesetzten 911 RSR mit der Wagennummer 93 starten Patrick Pilet (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und der Neuseeländer Earl Bamber. Timo Bernhard aus Bruchmühlbach-Miesau, Romain Dumas (Frankreich) und der Bingener Sven Müller pilotieren den Rennwagen mit der Startnummer 94. Mit Bamber, Bernhard, Dumas und Tandy absolvieren vier Le-Mans-Gesamtsieger für Porsche das 24-Stunden-Rennen.

Die Kundenteams
Vier Kundenteams setzen sechs weitere Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am ein. Für Dempsey Proton Racing gehen Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Christian Ried aus Schöneburg und der gerade einmal 18 Jahre alte Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich) mit der Startnummer 77 ins Rennen. Im zweiten 911 RSR [# 88] des von Schauspieler Patrick Dempsey unterstützten Teams wechseln sich Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Khaled Al Qubaisi (Vereinigte Arabische Emirate) und Giorgio Roda (Italien) ab. Mit Patrick Long, Timothy Pappas und Spencer Pumpelly pilotieren drei US-Amerikaner den 911 RSR von Proton Competition mit der Nummer 99. Das WEC-Team Project 1 setzt Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Egidio Perfetti (Norwegen) und Patrick Lindsey (USA) ein. Den 911 RSR von Gulf Racing fahren Michael Wainwright (Großbritannien), Ben Barker (Großbritannien) und der Australier Alex Davison. Das italienische Team Ebimotors nimmt mit Fabio Babini (Italien), Erik Maris (Frankreich) und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (Dänemark) teil.

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR kommt 2018 zu seinem zweiten Einsatz beim Langstreckenrennen an der Sarthe. 2017 verpasste der Rennwagen aus Weissach in seinem Debütjahr das Podium nur knapp und beendete die 24 Stunden von Le Mans auf dem vierten Rang. Je nach Restriktor leistet der wassergekühlte Vierliter-Boxermotor rund 510 PS. Seine Premiere feierte die Neuentwicklung 2017 bei den 24 Stunden von Daytona. Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel.

Die Zeiten
Das Rennen beginnt am Samstag, den 16. Juni 2018, um 15 Uhr Ortszeit. Bereits am Mittwoch, den 13. Juni, haben die Teams zwischen 16 und 20 Uhr die Möglichkeit, im freien Training die passende Setup-Einstellung für den 911 RSR zu finden. Noch am gleichen Tag startet um 22 Uhr das erste zweistündige Qualifikationstraining. Am Donnerstag, 14. Juni, sind zwei weitere Qualifikationstrainings im Zeitplan vermerkt: Zwischen 19 und 21 Uhr sowie zwischen 22 Uhr und Mitternacht gibt es die Möglichkeit, auf dem Circuit des 24 Heures die schnellste Rundenzeit zu erzielen.

Live im TV und Internet
Der zweite Saisonlauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft ist live und kostenfrei auf Eurosport 1 zu sehen. Auch das freie Training und die Qualifying-Sessions zeigt der Sender. Ergänzt werden die Liveübertragungen durch Hintergrundberichte und aktuelle Rennanalysen von Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen, der mit virtuellen Tools das Renngeschehen einordnet und erklärt. Sport1 fasst die Highlights des Langstreckenrennens in einer einstündigen Sendung am Montag, 18.6., ab 23 Uhr zusammen. Weiter begleitet der Sportsender die Veranstaltung mit Online-Clips auf www.sport1.de.



Toyota
4.6.2018

Logo WEC




Logo 24H Le Mans




Logo Toyota





[# 8] 2018 in Spa-Francorchamps

 


[# 7] 2018 in Spa-Francorchamps

 

TOYOTA GAZOO Racing bei Le Mans-Test vorn

TOYOTA GAZOO Racing kann auf einen positiven und konstruktiven offiziellen Testtag auf dem Circuit de la Sarthe als letzte Vorbereitung auf die 2018er Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans zurückblicken. Nach dem perfekten Saisonstart in die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC)-Saison 2018- 2019 mit einem Doppelsieg in Spa-Francorchamps, gab TOYOTA GAZOO Racing heute erneut den Ton an. Fernando Alonso, der den TS050 HYBRID mit der Startnummer acht mit Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima teilt, fuhr die Tagesbestzeit mit einer Rundenzeit von 3:19,066 Minuten.

Er war damit 0,614 Sekunde schneller als der Rebellion Nummer drei, während der TS050 HYBRID [# 7] mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López die drittschnellste Zeit fuhr. Die beiden TS050 HYBRID absolvierten insgesamt 202 Runden und legten dabei problemlos 2.752 Kilometer zurück - trotz Unterbrechungen wegen diverser Zwischenfälle bzw. Neutralisierungen durch Einsätze des Safety Cars.

Der heutige Testtag bedeutete für alle Teams eine letzte Gelegenheit ihre Autos auf dem 13,626 Kilometer langen Circuit de la Sarthe vor dem Rennen auszuprobieren. Entsprechend bedeutsam waren die heutigen Erkenntnisse im Hinblick auf die 86. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans. An beiden Autos wurde eine lange Liste an Einzelposten abgearbeitet, u.a. auch Abstimmung von Aerodynamik und Fahrwerk, Hybrid-Energierückgewinnung und Einstellungen der Leistungsabgabe der E-Motoren. Da die Rennstrecke ja zum Teil aus öffentlichen Straßen besteht, wurden auch verschiedene Varianten von Michelin-Reifen getestet hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit, vor allem aber was den auf diesem einmaligen Asphalt zu erwartenden Abrieb angeht.

Für die Fahrer war es - nach zwölf Monaten seit dem abwinken der 2017er Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans - eine Gelegenheit sich wieder an diese Strecke zu gewöhnen. Test- und Ersatzfahrer Anthony Davidson absolvierte die erforderliche Mindestzahl an Runden, damit einem eventuellen Einsatz nichts im Wege steht, sollte einer der Stammfahrer unerwartet ausfallen.

Für Fernando war es die erste Gelegenheit den Circuit de la Sarthe am Steuer des TS050 HYBRID kennenzulernen, nachdem er sich im Simulator bereits auf sein Le Mans-Debüt vorbereitet hatte. Er kletterte früh in der Test-Sitzung ins Cockpit der [# 8] und komplettierte 40 Runden, was 545 Kilometer gefahrener Distanz entspricht.

Die meisten Teammitgleider werden in Le Mans verbleiben, da zum Abschluß der Vorbereitungen auf das große Rennen für Dienstag noch ein letzter Funktionstest auf dem kürzeren Circuit Bugatti geplant ist, bevor dann am Mittwoch, dem 13. Juni, die erste offizielleTrainingssitzung ansteht.

Die Fahrer der [# 7]:

Mike Conway: "Schön wieder in Le Mans auf der Rennstrecke unterwegs zu sein, darauf warten wir schon lange. Das Auto ist stark und wir machen da weiter, wo wir letztes Jahr aufhörten, konnten uns darauf konzentrieren das Auto für das Rennwochenende abzustimmen. Das war ein positiver Einstieg und ich freue mich jetzt schon aufs Rennen. Das kann gar nicht schnell genug kommen."

Kamui Kobayashi: "Ich denke das lief heute ganz gut. Hauptaufgabe war es das Auto und die Fahrer wieder auf diese Strecke ab- bzw. einzustimmen und ich bin erfreut über den Verlauf. Es war jedenfalls schön wieder hier in Le Mans zu sein, auch wenn es nur der Testtag war, ohne die einzigartige Atmosphäre des Rennwochenendes. Es ist eine der besten Rennstrecken der Welt und mir machte es jedes Mal ungeheueren Spaß hier zu fahren. Ich bin schon voller Vorfreude auf das Rennwochenende."

José María López: "Es war ein guter Test und für mich besonders nett hierher zurückzukehren. Ich bin zwar zum zweiten Mal hier in Le Mans, fühle mich aber dennoch noch immer wie ein Neuling. Ich konnte es kaum erwarten ins Auto zu kommen. Der Abbruch am Morgen hat mich etwas Zeit im Cockpit gekostet, ich konnte dann dafür am Nachmittag drei Stints fahren, was gut war. Ich bin recht zufrieden und freue mich darauf meine Arbeit im Rennen zu vollenden."

Die Fahrer der [# 8]:

Sébastien Buemi: "Ein positiver Tag mit vielen Kilometern und ohne jegliche Pannen. Für mich war es ein wenig schwieriger, denn ich kam leider nicht in der Nacht zum fahren und somit auch nicht auf eine besonders lange Distanz. Es reichte aber, um ein Gefühl dafür zu kriegen und Daten zu sammeln. Die werden wir nun analysieren und unsere üblichen Vorbereitungen vornehmen. Wir haben nun eine Woche Zeit bis zum Rennen, um alles zu überprüfen und eine letzte Feinabstimmung vorzunehmen."

Kazuki Nakajima: "In Le Mans wieder ins Auto zu klettern ist jedes Mal aufregend. Das Auto fuhr sich am Morgen recht gut, die Streckenbedingungen waren sogar überraschend gut. Das hat Spaß gemacht, doch am Nachmittag war es mit den vielen Safety Car-Phasen nicht so schön. Andererseits werden wir wohl auch im Rennen genug davon erleben, also hatte das auch seinen Nutzen."

Fernando Alonso: "Das war ein sehr guter Tag für das gesamte Team. Wir haben uns natürlich bestmöglich auf diesen Test im Hinblick auf das große Rennen in zwei Wochen vorbereitet. Das Auto fuhr sich von der ersten Runde an gut und alle waren auf Anhieb zufrieden damit. Dann ging es darum sich mit der Strecke anzufreunden. Ich hatte sie schon im Simulator trainiert und mir Cockpitaufnahmen vorheriger Jahre angeschaut, aber im echten Leben ist es doch eben etwas anders. Die Strecke ist wie geschaffen für diese Autos. Insgesamt war es ein interessanter Tag und es hat viel Spaß gemacht."

Ergebnis Testsitzung am Morgen:
1.   #8   TOYOTA GAZOO Racing 3min 21,468 Sekunden / 40 Runden
2.   #3   Rebellion (Beche/Laurent/Menezes) +0,360 Sekunden / 28 Runden
3.   #7   TOYOTA GAZOO Racing +0,719 Sekunden / 36 Runden
4.   #1   Rebellion (Jani/Lotterer/Senna) +2,127 Sekunden / 22 Runden
5.   #17   SMP (Sarrazin/Orudzhev/Isaakyan) +3,988 Sekunden / 25 Runden
6.   #11   SMP (Petrov/Aleshin/Button) +5,097 Sekunden / 12 Runden

Ergebnis Testsitzung am Nachmittag:
1.   #8   TOYOTA GAZOO Racing 3min 19,066 Sekunden / 66 Runden
2.   #3   Rebellion (Beche/Laurent/Menezes) +0,614 Sekunden / 46 Runden
3.   #7   TOYOTA GAZOO Racing +0,942 Sekunden / 60 Runden
4.   #1   Rebellion (Jani/Lotterer/Senna) +2,278 Sekunden / 43 Runden
5.   #11   SMP (Petrov/Aleshin/Button) +2,537 Sekunden / 35 Runden
6.   #17   SMP (Sarrazin/Orudzhev/Isaakyan) +2,695 Sekunden / 34 Runden



BMW / H.J. Hilger
3.6.2018

Logo WEC




Logo 24H Le Mans




Logo BMW




BMW zurück in Le Mans: BMW M8 GTE absolviert offiziellen Testtag

BMW ist auf den berühmten »Circuit de la Sarthe« in Frankreich zurückgekehrt. Dort haben die beiden BMW M8 GTE vom BMW Team MTEK ihr Testprogramm für die 24 Stunden von Le Mans 2018 erfolgreich absolviert. Bei dem eintägigen Test am Sonntag legten die beiden Fahrzeuge mit den Startnummern 81 und 82 insgesamt 1.200 Kilometer zurück.

Vier BMW Werksfahrer - Nick Catsburg (NED), António Félix da Costa (POR), Alexander Sims (GBR) und Martin Tomczyk (GER) - waren während des neunstündigen Tests im Einsatz. Ihre Teamkollegen für die 24 Stunden von Le Mans, Augusto Farfus (BRA) und Philipp Eng (AUT), waren zeitgleich bei der dritten Saisonveranstaltung der DTM 2018 im Einsatz.

Ergebnisse:
In der Klasse LMGTE Pro belegte die [# 81] mit den Fahrern Martin Tomczyk und Nick Catsburg die Position 8 mit einer Runden-Bestzeit von 3:53,946 [m:s]. Die [# 82] mit den Fahrern António Félix da Costa und Alexander Sims erreichte Position 15 von insgesamt 17 Fahrzeugen mit einer 3:55,910.
Die Spitzengeschwindigkeiten waren mit 288,5 bzw. 287,7 km/h noch nicht bei den Bestwerten der Klasse.



Porsche
3.6.2018

Logo WEC




Logo 24H Le Mans




Logo Porsche




Porsche-Teams gehen bestens vorbereitet in das härteste Autorennen der Welt

Am 16. Juni startet die 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans. Mit dem offiziellen Vortest zum härtesten Autorennen der Welt begann am Wochenende die heiße Phase des Langstreckenklassikers. In Le Mans kämpfen 180 Piloten mit 60 Fahrzeugen um den Sieg. Porsche schickt in der Kategorie GTE-Pro beim größten GT-Werkseinsatz der Unternehmensgeschichte vier rund 510 PS starke Porsche 911 RSR auf den 13,626 Kilometer langen Circuit des 24 Heures. Vier Kundenteams setzen zusätzlich sechs weitere 911 RSR in der Kategorie GTE-Am ein. Beim Vortest sahen die Fans erstmals die beiden Werksautos mit den Startnummern 91 und 92 in traditionellen Le-Mans-Dekors aus den 1970er- und 1980er-Jahren auf der Strecke. Porsche ist mit 19 Gesamterfolgen und 105 Klassensiegen Rekordhalter in Le Mans.

Bei leichter Bewölkung und knapp 28 Grad Celsius nutzten alle zwölf Porsche-Werksfahrer den Vortest für die Optimierung verschiedener Setup-Varianten. Patrick Pilet (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und der Neuseeländer Earl Bamber spulten im 911 RSR mit der Startnummer 93 insgesamt 912,942 Kilometer ab. Sie waren die Schnellsten des Vortests. Richard Lietz (Österreich), Gianmaria Bruni (Italien) und der Franzose Frédéric Makowiecki absolvierten im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 1035,576 Kilometer und fuhren dabei die zweitbeste Zeit in der Kategorie GTE-Pro. Im Schwesterauto mit der Startnummer 92 wechselten sich Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen aus Dänemark und Laurens Vanthoor (Belgien) ab. Sie legten in den zwei auf je vier Stunden angesetzten Testsessions 940,194 Kilometer zurück und markierten die siebtbeste Rundenzeit. Auf 65 Runden und 885,69 Kilometer kamen Timo Bernhard aus Bruchmühlbach-Miesau, Romain Dumas (Frankreich) und der Bingener Sven Müller. Sie pilotierten den Rennwagen aus Weissach mit der Startnummer 94 abwechselnd und landeten auf Platz 14 der Bestzeiten.

Die Kundenteams Dempsey Proton Racing, Proton Competition, Project 1, Gulf Racing und Ebimotors setzen sechs weitere Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am ein. Auch sie legten beim Vortest den Fokus auf Abstimmung und Reifen. Das Fahrertrio mit Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich), Christian Ried aus Schöneburg und Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) von Dempsey Proton Racing markierte mit 3:55,970 Minuten die beste Zeit in der Kategorie GTE-Am.

Das Rennen beginnt am Samstag, 16. Juni 2018, um 15 Uhr Ortszeit. Der zweite Saisonlauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist live und kostenfrei auf Eurosport 1 zu sehen. Auch das freie Training und die Qualifying-Sessions zeigt der Sender. Sport1 fasst die Highlights des Langstreckenrennens in einer einstündigen Sendung am Montag, 18.6., ab 23 Uhr zusammen. Zudem begleitet der Sportsender die Veranstaltung mit Online-Clips auf www.sport1.de.



Porsche
2.6.2018

Logo WEC




Logo 24H Le Mans




Logo Porsche




Zwei Porsche 911 RSR starten in historischen Designs

World Endurance Championship WEC, 2. Lauf in Le Mans/Frankreich

Porsche bringt bei den diesjährigen 24 Stunden von Le Mans zwei besondere Porsche 911 RSR an den Start: Die Werksautos mit den Startnummern 91 und 92 präsentieren sich in traditionellen Le-Mans-Dekors aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Nummer 91 ist im ikonischen blau-weißen Design mit rot-goldenen Streifen beklebt, das an den damaligen Sponsor Rothmans erinnert. Die Nummer 92 greift das berühmte »Sau«-Design des 917/20 aus dem Jahr 1971 auf. Porsche hat die beiden rund 510 PS starken Rennwagen aus Weissach am Samstag im Rahmen des offiziellen Vortests zu den 24 Stunden von Le Mans der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit den Sonderdesigns erinnert Porsche in seinem Jubiläumsjahr »70 Jahre Porsche Sportwagen« an die bewegte Historie beim prestigeträchtigen Marathon an der Sarthe. Zugleich sind die beiden Fahrzeuge echte Hingucker für Fans. "Wir möchten uns mit diesen beliebten Designs vor allem bei unseren treuen Anhängern bedanken, die uns an und abseits der Strecke bei jedem Rennen die Daumen drücken, besonders aber natürlich in Le Mans, wo wir als Rekordsieger mit 19 Gesamtsiegen jedes Jahr einen einzigartigen Support erfahren", sagt Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge.

Der 911 RSR mit der Nummer 91, pilotiert von Gianmaria Bruni (Italien), Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich), lehnt sich an verschiedene Porsche-Rennfahrzeuge im Rothmans-Dekor an. Zum Beispiel an den Porsche 959, der 1986 in der Aufmachung des britischen Tabakherstellers die Rallye Paris-Dakar gewann. Auf der Rundstrecke feierten der Porsche 956 C und der Porsche 962 C die größten Erfolge: Je zweimal holten die beiden blau-weißen Gruppe-C-Sportprototypen den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans - der 956 C in den Jahren 1982 und 1983, der 962 C bei den Rennen 1986 und 1987.

Die Gestaltung der Startnummer 92, gefahren von Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark) und Laurens Vanthoor (Belgien), geht zurück auf den Porsche 917/20, der 1971 nach Le Mans kam. Die Konstruktion des Einzelstücks sollte die aerodynamischen Vorteile von Kurz- und Langheck-Version des 917 verbinden und verhalf dem bis dahin unerprobten Auto zum Gewinn der Qualifikation. Zur »Sau« wurde der 917/20 durch seinen rosafarbenen Lack mit aufgezeichneten Fleischpartien. Die unter Porsche-Designer Anatole Lapine umgesetzte Idee erregte großes Aufsehen an der Sarthe. Bis heute ist der auch » Trüffeljäger« genannte 917/20 einer der bekanntesten Porsche überhaupt.

Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2018 gehen insgesamt zehn Porsche 911 RSR an den Start, vier werksseitig und sechs eingesetzt durch Kundenteams. Während die beiden Stammfahrzeuge aus der Sportwagen-WM WEC die Sonderdesigns tragen, fahren die zusätzlichen Werkswagen Nummer 93 und Nummer 94 in den gewohnten Farben Weiß, Schwarz und Rot, die in ihrer Anordnung am Fahrzeug aus der Vogelperspektive an das Emblem der Marke Porsche erinnern. Die 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans findet vom 16. bis 17. Juni statt.



 nach oben  

Ältere Beiträge