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Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   World Endurance Championship (WEC)



WEC
17.8.2018

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Silverstone: Ergebnis des 2. Trainings

Ergebnisse Training #2


WEC
17.8.2018

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Silverstone: Toyota, TDS Racing, Ford und Porsche im 1. Training vorne

Das erste freie Training fand am Freitag bei trockener Strecke statt. Bruno Senna auf Rebellion [# 1] hatte einen ernsthaften Unfall und wird am Wochenende ausfallen. Hier die Ergebnisse (Top 3) jeder Klasse:

Klasse LMP1 (8 Fahrzeuge)

PlatzStart-Nr.TeamFahrzeug - MotorFahrerZeit
1.[# 7]Toyota Gazoo RacingToyota TS050 HybridM. Conway / K. Kobayashi / J. M. Lopez1:39,916
2.[# 8]Toyota Gazoo RacingToyota TS050 HybridS. Buemi / K. Nakajima / F. Alonso1:40,191
3.[# 3]Rebellion RacingRebellion R 13 - GibsonM. Beche / T. Laurent / G. Menezes1:40,943

Klasse LMP2 (7 Fahrzeuge)

PlatzStart-Nr.TeamFahrzeug - MotorFahrerZeit
1.[# 28]TDS RacingOreca 07 - GibsonF. Perrodo / M. Vaxiviere / L. Duval1:46,122
2.[# 38]Jackie Chan DC RacingOreca - GibsonH. Tung / Aubry / S. Richelmi1:46,855
3.[# 36]Signatech-AlpineAlpine A460 - GibsonN. Lapierre / A. Negrao / P. Thiriet1:47,082

Klasse LMGTE Pro (10 Fahrzeuge)

PlatzStart-Nr.TeamFahrzeugFahrerZeit
1.[# 66]Ford Chip Ganassi RacingFord GTS. Mücke / O. Pla1:56,852
2.[# 67]Ford Chip Ganassi RacingFord GTA. Priaulx / H. Tincknell1:57,523
3.[# 91]Porsche GT TeamPorsche 911 RSRR. Lietz / G. Bruni1:58,212

Klasse LMGTE Am (9 Fahrzeuge)

PlatzStart-Nr.TeamFahrzeugFahrerZeit
1.[# 88]Dempsey-Proton RacingPorsche 911 RSRG. Roda / G. Roda Jr. / M. Cairoli1:59,418
2.[# 77]Dempsey-Proton RacingPorsche 911 RSRC. Ried / J. Andlauer / M. Campbell1:59,623
3.[# 86]Gulf RacingPorsche 911 RSRM. Wainwright / B. Barker / A. Davison1:59,676


WEC
17.8.2018

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WEC-Kalender für Saison 2019/2020

Der FIA World Endurance Championship Kalender 2019-2020 kündigte heute die Rückkehr der beiden beliebten Austragungsorte São Paulo und Bahrain an und führt auch eine Überarbeitung der Dauer der verschiedenen Rennen ein, die im Einklang mit dem Feedback der Fans aus der WEC-Fan-Umfrage 2017 steht.

Die Termine:

  1.   01. September 2019 | Die 4 Stunden von Silverstone (Großbritannien)
  2.   13. Oktober 2019 | Die 6 Stunden von Fuji (Japan)
  3.   17. November 2019 | Die 4 Stunden von Shanghai (China)
  4.   14. Dezember 2019 | Die 8 Stunden von Bahrain (Bahrain)
  5.   01. Februar 2020 | Die 6 Stunden von São Paulo (Brasilien)
  6.   ??. März 2020 | Die 1000 Meilen von Sebring (8 Stunden) (USA)
  7.   03. Mai 2020 | Die 6 Stunden von Spa-Francorchamps (Belgien)
  8.   13.-14. Juni 2020 | Die 24 Stunden von Le Mans (Frankreich)


Aston Martin
16.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Vantage GTE tritt zum ersten Mal im Wettbewerb auf dem heimischen Markt auf
  • Aston Martin strebt eine starke Leistung an, während die Fahrzeugentwicklung weitergeht
  • Regierender GTE Am-Champion auf der Jagd nach dem zweiten Sieg der Super Season

 

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Aston Martin bereit für den Heimangriff in Silverstone

Aston Martin Racing's neuer FIA World Endurance Championship Herausforderer - der Vantage GTE - wird bei den 6 Stunden von Silverstone an diesem Wochenende seinen ersten Wettkampf auf heimischem Boden bestreiten.
Alex Lynn (GB) gibt sein britisches Debüt als Aston Martin Racing Pilot, während er und sein Teamkollege Maxime Martin (BEL) in den nächsten drei Rennen als eigenständiges Team in der [# 97] Aston Martin Vantage starten werden. "Ich bin sehr begeistert, dieses Wochenende in Silverstone zu fahren", sagte Lynn. "Als britischer Fahrer und Teil des Werksteams von Aston Martin bin ich sehr stolz. Natürlich bin ich ernsthaft motiviert, ein gutes Ergebnis zu erzielen, also werde ich alles geben, was ich kann, um den Heimfans neben Maxime etwas zum Anfeuern zu geben."

In den Wochen nach den 24 Stunden von Le Mans, in denen der Vantage GTE bei seinem Debüt einen soliden Doppelpunktestand erreichte, hat das Team zusammen mit den technischen Partnern Michelin und Total unermüdlich daran gearbeitet, durch ein intensives Entwicklungsprogramm mehr von seinem unbestrittenen Potenzial zu erschließen. Aston Martin Racing freut sich nun darauf, herauszufinden, wo der Vantage GTE in der Wettbewerbsordnung sitzt, wenn wir in die nächste Phase der Super Season gehen.

"Wir haben hart daran gearbeitet, das Gesamtpaket nach Le Mans zu verbessern, und ich hoffe wirklich, dass wir am Wochenende wettbewerbsfähiger werden", sagte Nicki Thiim, der sich mit Marco Sørensen die [# 95] 'DaneTrain'-Fahrdienste teilt, bis Darren Turner 2019 nach Sebring zurückkehrt. "Das ganze Team will beweisen, dass das Auto etwas Besonderes ist."

Aston Martin Racing Team Principal Paul Howarth fügte hinzu: "Wir haben einige Verbesserungen zwischen Le Mans und Silverstone vorgenommen, und wir sind uns bewusst, dass die Erreichung der Wettbewerbsfähigkeit auf dieser Ebene einen logischen und methodischen Ansatz erfordert, um das uns zur Verfügung stehende Paket zu verstehen und hart daran zu arbeiten, sein Potenzial zu maximieren. Wir lernen immer noch etwas über den Vantage GTE und es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass er erst zwei Rennen alt ist. Sie hat eindeutig viel ungenutztes Potenzial, und wir sind sicher, dass sie in kurzer Zeit sehr wettbewerbsfähig sein wird."

Die Titelverteidiger der FIA World Endurance Championship GTE Am kommen mit einem Punkt nach Silverstone, nachdem sie die Eröffnungsrunde in Spa gewonnen und in Le Mans überzeugend geführt haben. Aber auch der Aston Martin V8 Vantage GTE [# 98], gefahren von Paul Dalla Lana (C), Pedro Lamy (P) und Mathias Lauda (A), steht vor einer neuen Herausforderung in der Klasse wie der ähnliche TF-Sportwagen von Salih Yoluc (TUR), Charlie Eastwood (GB), jetzt auch Aston Martin Racing Werksfahrer, und Le-Mans-Sieger Jonny Adam (GB) für den Rest des Jahres.

Die 6 Stunden von Silverstone beginnen um 13:00 Uhr (dt. Zeit) am Sonntag, 19. August.



WEC / H.J. Hilger
14.8.2018

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Aston Martin und Ferrari erhalten neue BoP-Einstufung

Für das 6h-Rennen in Silverstone am kommenden Sonntag (19. August) wurden die beiden GTE-Marken Aston Martin und Ferrari neu eingestuft - d.h. die BoP neu festgelegt. Normalerweise werden die BoP-Werte seit letztem Jahr vollautomatisch mit Hilfe eines Computerprogramms aus den jeweils beiden letzten Läufen mit eventuell nötigen Änderungen errechnet. Da es aber in diesem Jahr nur den Lauf in Spa gab und die 24h Le Mans nach anderen Kriterien gehandhabt werden, wurde für Silverstone die Einstufung nochmal manuell vorgenommen.

Die Änderungen im Detail:
- Aston Martin Vantage GTE: 60 mbar höherer Ladedruck im Bereich 4000-7200 U/min. | +5 Liter Tankvolumen | -5 kg Gewicht (neu: 1263 kg)
- Ferrari 488 GTE Evo: 10 mbar höherer Ladedruck

Porsche, BMW und Ford wurden nicht verändert gegenüber Spa.



Toyota
14.8.2018

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Le-Mans-Sieger Toyota GAZOO Racing zurück in Aktion

Nach dem prestigeträchtigen Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans kehrt Toyota GAZOO Racing in den Rennalltag zurück: Mit den »Sechs Stunden von Silverstone« steht am Wochenende der dritte Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) auf dem Programm. Das Team peilt mit dem dritten Doppelsieg in Folge den perfekten Saisonstart an.

Silverstone markiert das 51. Rennen von Toyota seit der Rückkehr auf die Langstrecke 2012. Seitdem wurden 18 Siege, 16 Pole Positions und 45 Podiumsplatzierungen eingefahren. Gekrönt wurde diese Bilanz im Juni in Le Mans: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso gewannen im Toyota TS050 Hybrid [# 8] das Rennen von der Pole Position - nach einem langen Kampf mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im zweiten Toyota.

Das Siegerfahrzeug wurde anschließend in den Rennsport-Ruhestand geschickt: Es präsentierte sich unter anderem auf dem Goodwood Festival of Speed und in der Kölner Motorsport-Zentrale, wo Akio Toyoda, Präsident der Toyota Motor Corporation, den Gewinnertypen höchstpersönlich inspizierte und die Teammitglieder traf.

In Silverstone soll nun der nächste Erfolg folgen: Auf dem britischen Traditionskurs stand Toyota seit 2012 bislang bei jedem Besuch auf dem Podium, darunter zweimal ganz oben. Auf der im vergangenen Jahr runderneuerten Rennstrecke starten die beiden Toyota TS050 Hybrid erstmals in dieser Saison mit hohem Abtrieb. Diese Spezifikation erhöht den Grip in den schnellen Kurven, führt aber zu Einbußen bei der Höchstgeschwindigkeit auf den Geraden.

Toyota tritt erneut gegen sechs LMP1-Fahrzeuge ohne Hybridantrieb an. Diese profitieren von aktualisierten Regularien, die ihnen eine höhere Leistung ermöglichen. Die Folge sind ein höherer Kraftstofffluss, der jetzt fast 44 Prozent über dem der Hybridboliden liegt, und auch minimale Gewichteinsparungen bei einzelnen Fahrzeugen.

"Wir freuen uns, nach der Sommerpause am kommenden Wochenende wieder zu starten. Wir hatten genügend Zeit, um den Sieg von Le Mans zu genießen, und ich möchte mich bei den vielen Fans, Partnern und Kollegen für ihre Glückwünsche bedanken", sagt Teampräsident Hisatake Murata. "Im Motorsport liegt der Fokus immer auf dem nächsten Rennen und dem nächsten Ziel. Wir haben uns intensiv auf Silverstone vorbereitet, insbesondere weil unsere Fahrzeuge erstmals in dieser Saison mit hohem Abtrieb unterwegs sind. Unser Ziel ist wieder der erste Platz auf dem Siegerpodest, aber wir erwarten einen engen Kampf mit unseren Konkurrenten."



BMW
14.8.2018

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Die Super Season der FIA World Endurance Championship geht in Silverstone in die nächste Runde

Am Wochenende steht in Silverstone (GBR) die dritte Runde der FIA World Endurance Championship (WEC) Super Season auf dem Programm. Das BMW Team MTEK will nach einem vielversprechenden Saisonstart nun einen Podiumsplatz ins Visier nehmen.

Die beiden BMW M8 GTE, die 2018 ihre Rennpremiere feierten, absolvierten ihr WEC-Debütrennen in Spa-Francorchamps (BEL) ohne nennenswerte Probleme und zeigten bei den 24 Stunden von Le Mans (FRA) eine starke Pace im Rennen. Nach nun 30 Rennstunden liegt für Teamchef Ernest Knoors der Fokus auf dem ersten WEC-Podium.

Stimmen vor dem 6-Stunden-Rennen in Silverstone:

Nick Catsburg (#81 BMW M8 GTE): "Wir machen mit dem BMW M8 GTE Programm große Fortschritte, und ich freue mich darauf, am Wochenende wieder Fahrt aufzunehmen. Wenn wir da weitermachen, wo wir in Le Mans aufgehört haben, sollten wir einige etablierte WEC-Konkurrenten herausfordern können."

Martin Tomczyk (#81 BMW M8 GTE): "Le Mans ist schon lange her, und ich freue mich, wieder im BMW M8 GTE sitzen zu können. Ich bin noch nie in Silverstone gefahren, von daher wird es für mich und für das Fahrzeug eine neue Strecke sein. Aber ich habe nur Gutes über den Kurs gehört und kann es kaum erwarten, ihn endlich selbst unter die Räder zu nehmen. Das Team hat seit Le Mans hart gearbeitet. Wir kommen mit einem deutlich besseren Paket nach Silverstone, als es uns noch in Spa zur Verfügung stand."

António Félix da Costa (#82 BMW M8 GTE): "Nach Le Mans, wo wir ziemlich stark waren, freue ich mich darauf, mir wieder mit Augusto das Auto zu teilen. Das wird unser erstes gemeinsames 6-Stunden-Rennen, und ich bin gespannt, wo wir mit dem BMW M8 GTE stehen. Die Strecke sollte unserem Fahrzeug entgegenkommen. Ich hoffe, dass es für unser erstes WEC-Podium reicht."

Augusto Farfus (#82 BMW M8 GTE): "Das wird mein erstes normales 6-Stunden-Rennen in der WEC, und ich bin wie in Le Mans gemeinsam mit António am Start. Le Mans hat uns sehr dabei geholfen, das Fahrzeug zu verbessern. Entsprechend positiv sehe ich unsere Chancen in Silverstone. Ich denke, der Kurs sollte unserem BMW M8 GTE liegen."



Ford
14.8.2018

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Ford Chip Ganassi Racing freut sich auf nächstes Kapitel im Titelkampf der FIA Langstrecken-WM in Silverstone

Knapp zwei Monate nach den 24 Stunden von Le Mans geht die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in die dritte von acht Runden ihrer bis Juni 2019 dauernden 'Super-Saison'. Die WEC-Mannschaft von Ford Chip Ganassi Racing hat sich akribisch auf die Fortsetzung des Titelkampfs in der LM GTE Pro-Kategorie vorbereitet und freut sich auf das Heimpiel. Der Silverstone Circuit, Schauplatz des Sechsstundenrennens am kommenden Sonntag, liegt nur wenige Kilometer von der Teambasis Greatworth Park entfernt.

Die packenden Duelle und das extrem ausgeglichene Feld in der GTE Pro-Klasse rissen die Fans bei den ersten beiden Saisonläufen von den Sitzen. Nicht weniger eng dürfte es zwischen den Topautos der GT-Kategorie in Silverstone zugehen. "Der Wettbewerb in der GTE Pro ist extrem hart - das haben die Rennen in Spa und Le Mans deutlich gezeigt", erklärt Teamchef George Howard-Chappell. "Die Hersteller mit neu entwickelten Autos haben noch Luft nach oben und wir alle wissen, wie schnell Porsche und Ferrari sind. Etwa einen Monat vor dem Rennen konnten wir zusammen mit zwei anderen Marken in Silverstone testen. So haben zumindest drei Teams eine Vorstellung davon, was uns angesichts der neuen Asphaltdecke erwartet. Am liebsten würden wir die Siegesserie unserer Kollegen in der US-amerikanischen IMSA-Serie kopieren, aber wir wollen nicht übermütig werden. Fest steht, dass wir Vollgas geben. Ich denke, das Streckenlayout kommt dem Ford GT entgegen."

Beim ersten Saisonhöhepunkt, dem 24-Stunden-Klassiker in Le Mans, erwies sich der Ford GT mit der Startnummer 66 - gelenkt von Stefan Mücke (D), Olivier Pla (F) und Billy Johnson (USA) - als schnellstes WEC-Fahrzeug der Marke. Die Punkteausbeute für Platz sechs sowie der Sieg beim Saisonauftakt in Spa hievte das Trio auf Rang zwei der Fahrerwertung. Da beide Ford GT nun bis auf Weiteres wieder mit einer Zwei-Mann-Crew antreten, gelten die WEC-Stammpiloten Mücke und Pla als Titelanwärter. Sie liegen aktuell bloß acht Zähler hinter den Führenden.

"Es war wichtig, aus Le Mans so viele Punkte wie möglich mitzunehmen", betont Stefan Mücke. "Wir trafen auf richtig starke Gegner. Ich bin jedenfalls glücklich, dass wir auf Gesamtrang zwei liegen und noch alle Möglichkeiten haben. Unser Ziel ist der WM-Titel, deshalb müssen wir weiter maximal punkten - ein Sieg in Silverstone wäre natürlich besonders willkommen, da es sich um das Heimspiel des Teams handelt", so der Berliner weiter. "Bislang fand das britische Rennen immer zum Saisonauftakt statt. Jetzt mal im Sommer hier zu fahren, finde ich interessant. Wir haben vor einigen Wochen auf dem neuen Asphalt getestet und dabei festgestellt: Was immer du über die Strecke wusstest, kannst du vergessen. Es gibt viel mehr Grip, was wir Fahrer natürlich gut finden. Andererseits ist die Oberfläche sehr aggressiv - es wird also stark darauf ankommen, klug mit den Reifen zu haushalten, wenn du an diesem Rennwochenende etwas erreichen willst."

Andy Priaulx (GB), Harry Tincknell (GB) und Tony Kanaan (BRA) kamen in Le Mans auf einem hart erkämpften vierten Rang ins Ziel, wurden aber wegen einer Überschreitung bei den Lenkzeiten später zurückgestuft. Umso entschlossener geht das britische Duo Priaulx/Tincknell - das 2017 in Silverstone siegte - vor eigenem Publikum ans Werk. "Den Hattrick vom vorigen Jahr mit Pole Position, schnellster Rennrunde und Sieg zu wiederholen, wäre perfekt", schwärmt Tincknell. "Unser Start in die Saison verlief alles andere als wunschgemäß. In Spa waren wir bis zum Unfall schnell unterwegs und auch in Le Mans fuhren wir ein starkes Rennen. Wir kämpften um jeden Meter, es gab bis auf einen zu kurzen Tankstopp keinerlei Probleme, doch nach dem Rennen kassierten wir diese Strafe. In der Gesamtwertung liegen wir deshalb ganz schön weit zurück. Für uns zählen nur noch Siege. Hoffentlich gelingt uns in Silverstone der erste davon. Unser Test verlief jedenfalls sehr gut. Wegen der Kombination von aggressivem Asphalt und dem Highspeed-Layout von Silverstone wird es in diesem Rennen um die Lebensdauer der Reifen gehen. Bei bloß vier Sätzen für sechs Rennstunden müssen wir sehr sorgsam mit den Pneus umgehen. Die gute aerodynamische Effizienz des Ford GT kommt uns auf jeden Fall zugute. Hoffentlich gibt uns die Unterstützung der Fans den nötigen Rückenwind für einen weiteren Heimsieg."

Der dritte Saisonlauf der WEC findet am Sonntag, den 19. August, statt. Der fliegende Start zu den 6 Stunden von Silverstone wird um 13 Uhr deutscher Zeit freigegeben.



Porsche
13.8.2018

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Le-Mans-Doppelsieger Porsche reist als Tabellenführer nach Silverstone

Vorschau, World Endurance Championship WEC, 3. Lauf in Silverstone/Großbritannien

Der dritte Saisonlauf der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC findet am 19. August in Silverstone statt. Das Porsche GT Team reist nach dem Doppelsieg in Le Mans als Tabellenführer der Fahrer- und Herstellerwertung in der Klasse GTE-Pro nach England. Sechs 510 PS starke Porsche 911 RSR, zwei in der Klasse GTE-Pro und vier in der GTE-Am, treten auf der 5,901 Kilometer langen Traditionsstrecke in den englischen Midlands an.

Das Rennen
2017 feierte in Silverstone die neueste Generation des Porsche 911 RSR ihr WEC-Debüt. Auf der englischen Strecke schafften die Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) gleich im ersten Lauf den Sprung aufs Podium. Die Vizeweltmeister aus 2017 beendeten das Rennen in Großbritannien als Dritte. 1950 fand in Silverstone das erste Formel-1-Rennen der neueren Grand-Prix-Geschichte statt. Auf dem Areal des ehemaligen Militärflughafens reihen sich legendäre Kurven wie Becketts, Copse und Stowe aneinander.

Die Fahrer des Porsche GT Teams
Mit der Startnummer 91 gehen Richard Lietz und Gianmaria Bruni in das Sechsstundenrennen. Der Italiener Bruni gewann 2012 und 2015 den WEC-Lauf in Silverstone, Lietz überquerte 2014 als Erster die Ziellinie. Den Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 teilen sich die Le-Mans-Champions Kévin Estre aus Frankreich und Michael Christensen aus Dänemark. Nach dem Sieg beim härtesten Langstreckenrennen der Welt führen beide Piloten die Fahrerwertung in der Klasse GTE-Pro an. Porsche liegt aktuell auf dem ersten Rang im Herstellerklassement.

Die Kundenteams
Drei Kundenteams setzen vier weitere 911 RSR in der Kategorie GTE-Am ein. Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich), Christian Ried aus Schöneburg und Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) starten mit der Nummer 77. Das Trio von Dempsey Proton Racing reist nach dem Klassensieg in Le Mans als Spitzenreiter in der Fahrer- und Teamwertung an. Im Schwesterauto treten Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Khaled Al Qubaisi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Italiener Giorgio Roda an. Die Fahrer der Startnummer 88 holten in Le Mans die beste Startposition aller Teams in der Klasse GTE-Am. Für Project 1 pilotieren Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), der Amerikaner Patrick Lindsey und Egidio Perfetti (Norwegen) den 911 RSR. Die beiden Briten Michael Wainwright und Ben Barker wechseln sich mit Alex Davison aus Australien im Neunelfer des britischen Kundenteams Gulf Racing ab.

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR feierte 2017 in Silverstone sein Debüt in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. In diesem Jahr belegte der Rennwagen aus Weissach in Le Mans die ersten beiden Plätze in der Kategorie GTE-Pro und holte den Klassensieg in der GTE-Am. Der wassergekühlte Vierliter-Boxermotor basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 und leistet je nach Restriktor rund 510 PS. In Le Mans gingen die Startnummern 91 und 92 in historischen Sonderdesigns an den Start. Beim Lauf in Silverstone wird das Porsche GT Team wieder im Werksdesign mit den Grundfarben Weiß, Rot und Schwarz antreten.

Die Zeiten
Der sechs Stunden dauernde Lauf in Silverstone beginnt am Sonntag, 19. August 2018, um 12:00 Uhr Ortszeit.

Das Rennen im TV und Internet
Der dritte Saisonlauf ist als kostenloser Livestream von 12:30 bis 19:30 Uhr auf www.sport1.de zu sehen. Sport 1 sendet das Rennen zudem zwischen 14:30 und 14:45 Uhr sowie 15:45 bis 19:15 Uhr im Free-TV. Auf dem kostenpflichtigen Sender Sport 1 Plus wird das Rennen ab 13:30 Uhr übertragen. Eurosport 1 zeigt den Lauf zwischen 18:15 und 19:10 Uhr im Free-TV. Darüber hinaus ist das gesamte Rennen im kostenpflichtigen Eurosport Player zu sehen. Der Pay-TV-Sender Motorsport.TV zeigt das Sechsstundenrennen von 12:45 bis 19:15 Uhr. Die FIA WEC App bietet gegen Gebühr das komplette Rennen als Livestream plus aktueller Zeitnahme.



WEC
10.8.2018

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Silverstone

 

Vorbericht: WEC 6H Rennen in Silverstone am 19. August 2018

Die dritte Runde der FIA World Endurance Championship Super Season 2018-19 wird in Silverstone - der Heimat des britischen Motorsports - abgehalten.

Training und Qualifying auf der 5,901 km langen Strecke in Northamptonshire, etwa 70 Meilen (110 km) nordwestlich von London, finden am 17./18. August statt, wobei das 6-Stunden-Rennen selbst am Sonntag, dem 19. August um 12:00 Uhr Ortszeit beginnt.



WEC / H.J. Hilger
3.8.2018

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Aston Martin geht von Dreier-Teams auf Zweier-Teams

Bisher setzt Aston Martin Racing (AMR) bei seinen zwei Werkswagen drei Fahrer pro Auto ein. Es sind bisher der dreimalige 24-Stunden-Sieger von Le Mans, Darren Turner (GB) zusammen mit dem dänischen Paar Nicki Thiim und Marco Sørensen in der [# 95], dem 'Dänen-Zug', während der neue Aston Martin Racing Fahrer Maxime Martin (B) und Alex Lynn (GB) die [# 97] mit dem Le Mans 24-Stunden-GTE Pro-Sieger Jonny Adam (GB) teilen.

In Zukunft - also ab Silverstone - wird sich dies ändern und es werden nur noch zwei Fahrer pro Fahrzeug eingesetzt. Auf der [# 95] kommt der 'Dane-Train' mit Nicki Thiim und Marco Sørensen ans Lenkrad und auf der [# 97] werden es Maxime Martin und Alex Lynn sein.

Klar ist, daß auch 2019 in Le Mans drei Fahrer benötigt werden, deshalb gilt die Zweierbesatzung für die Rennen in Silverstone, Fuji und Schanghai. Die bisherigen Fahrer Darren Turner und Jonny Adam werden weiter für Aston Martin Racing arbeiten.



WEC
19.7.2018

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Alle WEC Termine 2018-2019:

6.-7. April 2018 Le Castellet (Test)
5. Mai 2018 - Spa
16.-17. Juni 2018 - Le Mans
19. Aug. 2018 - Silverstone
14. Okt. 2018 - Fuji
18. Nov. 2018 - Shanghai
4. Mai 2019 - Spa
15.-16. Juni 2019 - Le Mans


 

EoT Änderungen (LMP1) für Silverstone

Vor den 6 Stunden von Silverstone, der dritten Runde der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft, die am 19. August stattfindet, wurden einige Änderungen am EoT in der Kategorie LMP1 vorgenommen. Man versucht, die 'Nicht-Hybridfahrzeuge' (LMP1NH) gegen die 'Hybrid-Prototypen' (LMP1H) besser anzupassen.

Die Entscheidungen des ACO und der FIA:

  • Der Leistungsunterschied von 0,25% wird auf 0% reduziert (der Unterschied von 0,5 Sekunden pro Runde in Le Mans zwischen Hybriden und Nicht-Hybriden ist nicht mehr relevant).

  • Der Kraftstoffverbrauch für Privateer LMP1s steigt von 108 kg/h auf 115 kg/h im Vergleich zu 80 kg/h bei den Hybriden.

  • Der Kraftstoffdurchsatz des von privaten Teams genutzten Betankungssystems wird erhöht.

  • Autos mit Saugmotor erhalten eine Gewichtsreduktion von 15 kg.

Damit bekommt der hier eine Chance:

Der Rebellion R13 - Gibson ist ein 'Nicht-Hybridfahrzeug' mit Benzin-Saugermotor, so daß der Gibson-Motor 115 kg/h verbrauchen darf und das Gesamtgewicht 15 kg leichter sein darf. Oder auch der hier:

Rebellion setzt ja zwei Fahrzeuge ein und ab Silverstone können sie die Jagd auf Toyota eröffnen.

Gibson-Motor
Der Motor für die LMP1 hat einen Hubraum von 4,5 Liter und ist eine Weiterentwicklung des 4,2 l Motors für die LMP2. Übrigens ist dies der einzige Motor ohne Turbolader bei den WEC-LMP1 Fahrzeugen - Nismo, Mecachrome, Toyota TS050 Hybrid und AER benutzen Turbomotore.



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