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Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   ADAC 24h-Rennen Nürburgring



ADAC NR / H.J. Hilger
6.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Beim 24h-Rennen und dem 24h-Qualirennen fällt die bisherige Reifenvorschrift in der GT4-Klasse (SP10) weg

  • Weitere Belebung der GT4-Kategorie geplant

  • Veranstaltender ADAC Nordrhein kommt mit der Änderung im Reglement dem Wunsch der Teams nach

Foto: Die Sieger der ADAC 24h Nürburgring 2018 in der Klasse SP10 (GT4): [# 66] Black Falcon Team IDENTICA | Mercedes-AMG GT4 | Fahrer: Gomez Carlos, Karg Stefan, Leib Fidel, Schramm Kim-Luis


Meine Meinung:
2018 waren nur 7 Fahrzeuge in der Klasse SP 10 (GT4) genannt. Es starteten nur 5 und ins Ziel kamen nur 3 Fahrzeuge. Deshalb ist es für Hankook, den Reifenlieferanten, kein großer Verlust, wenn es demnächst nicht mehr die Pflicht gibt ihre Reifen zu verwenden. Normalerweise starteten bei der VLN in diesem Jahr 8/6/8/8 GT4-Fahrzeuge und in den verschiedenen GT4-Serien bis über 40 Fahrzeuge. Vielleicht wird im nächsten Jahr die Klasse beim 24h-Rennen besser besetzt sein.

Reifen in der GT4-Klasse ab 2019 freigestellt

Bereits frühzeitig vor dem Ende der aktuellen Nordschleifensaison hat der ADAC Nordrhein als Veranstalter des ADAC Zurich 24h-Rennens (20. - 23. Juni 2019) und des ADAC Qualifikationsrennens 24h-Rennen (18. - 19. Mai 2019) eine wichtige Entscheidung für die populäre GT4-Kategorie getroffen:

Die bislang vorgeschriebene Verwendung von Einheitsreifen des Exklusivpartners Hankook entfällt ab der Saison 2019. Fahrzeuge in der Klasse SP10 (GT4) sind damit künftig in der Wahl ihrer Reifen frei.

Hintergrund der Entscheidung ist der auslaufende Exklusivreifenvertrag, der für das kommende Jahr neu hätte ausgeschrieben werden müssen. Im Zuge der internen Diskussionen entschlossen sich die Organisatoren des Saisonhöhepunkts auf der Nordschleife, dem vielfach vorgetragenen Wunsch der Rennteams zu folgen und die Wahl des Reifenfabrikats künftig freizustellen - natürlich im Rahmen der durch die Ausschreibung und die Balance of Performance getroffenen Reglementierungen.

#66

Der nun getroffenen Entscheidung gingen intensive Gespräche voraus. "Wir freuen uns, den Teams einen Wunsch erfüllen zu können und die Reifen künftig wieder freizustellen", betont 24h-Rennleiter Walter Hornung. "In der GT4 sehen wir eine Fahrzeugkategorie, die ihr Potenzial als Einsatzgebiet ambitionierter Privatteams noch lange nicht ausgereizt hat."

Bei der Einführung der Exklusivreifenpflicht hatte die Situation sich noch anders dargestellt: "In der GT4-Kategorie drohte uns vor einigen Jahren ein technisches Wettrüsten, das wir frühzeitig unterbinden wollten", sagt der Rennleiter.

Nach der Analyse der Entwicklung kamen die Organisatoren nun zu dem Schluss, dass dies gelungen ist. Hornung: "Inzwischen hat sich die GT4-Kategorie weiterentwickelt. Wir freuen uns, die Klasse jetzt durch die Freistellung der Reifen noch einmal zusätzlich zu beleben."



ADAC NR
22.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen findet am 18. und 19. Mai 2019 statt

  • ADAC Zurich 24h-Rennen vom 20. bis 23. Juni 2019

  • Erneut Sechs-Stunden-Rennen beim Prolog für das Nordschleifen-Highlight

24h-Qualirennen 2019 am dritten Mai-Wochenende

Der Terminplan rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen im kommenden Jahr ist komplett. Der veranstaltende ADAC Nordrhein konnte sich mit den Betreibern des Nürburgrings frühzeitig auf einen Termin für das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen verständigen. Das sechsstündige Rennen findet am 18. und 19. Mai 2019 statt - gut einen Monat vor dem ADAC Zurich 24h-Rennen, dessen Datum (20. bis 23. Juni) bereits im vergangenen Jahr bekanntgegeben wurde. Nach derzeitigem Stand der Planungen wird das 24h-Qualirennen damit erneut der direkte 24h-Prolog. Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) erhält damit ein gutes Zeitfenster, um im Frühjahr drei Läufe auszutragen, bevor es anschließend beim Qualirennen in die finale Vorbereitung auf das Nordschleifen-Highlight geht. Informationen und News rund um das 24h-Rennen und das 24h-Qualifikationsrennen gibt es online unter www.24h-rennen.de.

Teams und Organisatoren bietet der nun gefundene Ablauf eine gute Arbeitsgrundlage. Denn die Fahrzeuge müssen nach dem sechsstündigen 24h-Qualirennen nicht noch einmal umgebaut oder umgestaltet werden, die häufig speziell für das 24h-Rennen zusammengestellten Fahrermannschaften nicht wieder in veränderter Konstellation auf der Nordschleife starten. "Nach dem sehr frühen Termin in diesem Jahr haben wir ab 2019 einen weniger gedrängten Vorlauf für das 24h-Rennen", beschreibt Rennleiter Walter Hornung. "Das haben wir jetzt auch in eine Vorbereitungsphase umsetzen können, die genügend Zeit bietet."

Ebenfalls bereits fixiert sind die 24h-Termine der kommenden Jahre. Sie wurden 2017 gemeinsam mit dem Nürburgring definiert. Mit einer Ausnahme werden die 24h jeweils am Fronleichnamswochenende im Juni stattfinden - nur 2020 werden die Tage um Christi Himmelfahrt Ende Mai genutzt. "Damit zeichnet sich auch für die kommenden Jahre ab, dass Teams, Fahrer, Fans und auch wir als Organisatoren ein ausreichend lange Vorbereitungsphase nutzen können. Wir wollen das nutzen, um das Rennen weiter noch attraktiver für alle Beteiligten zu machen", so Hornung.

Termine ADAC Zurich 24h-Rennen 2019 - 2023 *

18. - 19.05.2019:   24h-Qualifikationsrennen
20. - 23.06.2019:   24h-Rennen (Fronleichnam)

21. - 24.05.2020:   24h-Rennen (Christi Himmelfahrt)
03. - 06.06.2021:   24h-Rennen (Fronleichnam)
16. - 19.06.2022:   24h-Rennen (Fronleichnam)
08. - 11.06.2023:   24h-Rennen (Fronleichnam)

* = Vorbehaltlich Vertragsabschluss



Gruppe C Verlag
2.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • 272 Seiten

  • gebunden, Hardcover

  • rund 1000 Farbfotos

  • deutscher und englischer Text

  • ausführliche Statistik zum 24 Stunden Rennen

  • Format 235 x 315 mm

  • Preis: 40,00 €

 

Gruppe C GmbH
Obere Kaiserswerther Straße 15
47249 Duisburg

Tel: +49 (0) 203 - 765511
Email: info@GruppeC.de
www.GruppeC.de

Das Buch zum 24h Nürburgring Rennen 2018 ist ab Herbst erhältlich!

Erneut endete das größte Autorennen der Welt mit einem dramatischen Finale: Nach einer rund zweistündigen Nebelunterbrechung wurde das Rennen 75 Minuten vor dem Ende wieder freigegeben. Mit 26 Sekunden Vorsprung feierte Porsche schließlich seinen zwölften Gesamtsieg. Für Manthey Racing war es der sechste Erfolg, für den Porsche 911 GT3 R der zweite.
Die beiden besten Black Falcon-Mercedes-AMG GT3 folgten auf den Rängen zwei und drei. Mit Platz vier feierte Aston Martin sein bestes Nürburgring-Ergebnis überhaupt. Die Vorjahressieger von Audi wurden dieses Mal nur Sechster.

Dieses Buch blickt natürlich auf das Geschehen an der Spitze im Feld der 147 Starter. Es gab 29 Führungswechsel, viele weitere interessante Duelle und 13 Stunden Regen. Aber das Salz in der Suppe waren bei der 46. Auflage des ADAC Klassikers natürlich die Akteure innerhalb der 24 verschiedenen Klassen. Auch hier wurde geschraubt und gerichtet, gewechselt und improvisiert, gefeiert und geweint. Und es gab jede Menge Positionswechsel, vor allem in den teilnehmerstarken Klassen des BMW M235i Racing Cup und des Porsche Cayman Cup.

Auch wenn das Rennen zweimal rund um die Uhr im Mittelpunkt stand: Das ADAC Zurich-24h-Wochenende brachte die Hocheifel-Region eine Woche lang zum Beben. Ob das neue Ravenol Riesenrad im Fahrerlager, die Fans mit ihren kreativen Ideen, das bunte und abwechslungsreiche Rahmenprogramm wie der Adenauer Racing Day oder die Falken Drift Show. Nicht zu vergessen die Rahmenrennen von RCN, ADAC 24h-Classic, Audi Sport R8 LMS Cup bis hin zur aktuellen FIA Weltmeisterschaft WTCR.

#302

Abgerundet wird dieses Buch mit einem umfassenden Statistikteil, vielen Rundentabellen, über 1.000 Fotos, Hintergrundinfos und exklusiven Interviews. Ein absolutes Muss für jeden Motorsportfan!

Das Jahrbuch ist ab Ende Oktober im Buchhandel oder direkt beim Gruppe C Motorsport Verlag erhältlich.



Manthey-Racing
28.5.2018

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Ergebnis 24 Stunden Nürburgring:

CUP3 (Porsche Cayman GT4 Clubsport)
1. Platz - #302 Rebhan/Mölig/Müller/Kranz (Mühlner Motorsport)
2. Platz - #303 J. von Gartzen/S. von Gartzen/Hoppe/Kranz (Mühlner Motorsport)
3. Platz - #236 Bohr/von Danwitz/Jung/Rönnefarth (Teichmann Racing)
4. Platz - #306 Krämer/Tönges/Veremenko/Wißkirchen (KKrämer Racing)
5. Platz - #301 Geißelhart/Flaig/Maximilian/Nytröen (Teichmann Racing)
6. Platz - #309 Cramer/Chapel/Henzel/Vinke (Mathol Racing)
7. Platz - #307 Keilwerth/Montana/Weber/Vazquez (Mathol Racing)

Nicht gewertet:
#310 Assmann/Egbert/Jacoma/Riemer (Schmickler Performance)
#308 Herbst/Stengel/Günther/Nittel (Team race&event)
#305 Beyer/Akata/Hewer/Simon (Sorg Rennsport)

Pole-Position - 9:09,267 Min.
#303 J. von Gartzen/S. von Gartzen/Hoppe/Kranz (Mühlner Motorsport)

Schnellste Rennrunde - 9:11,912 Min.
#302 Rebhan/Mölig/Müller/Kranz (Mühlner Motorsport)

Mühlner-Doppelsieg im Cayman beim 24-Stunden-Rennen

Mühlner Motorsport eroberte beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring einen Zweifachsieg in der mit den Teams aus der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing besetzten Klasse CUP3. Für den Rennstall aus Belgien gewannen Michael Rebhan, Timo Mölig, Tobias Müller und Doppelstarter Moritz Kranz, der zugleich auf dem Auto der Zweitplatzierten unterwegs war, das neben ihm von Jürgen und Sebastian von Gartzen sowie von Marcel Hoppe pilotiert wurde. Platz drei belegte das Team Teichmann Racing mit Daniel Bohr, Hendrik von Danwitz, Thorsten Jung und Maik Rönnefarth.

#302

Nach 122 Runden und zahlreichen Führungswechseln trennten die Mühlner-Porsche am Ende rund drei Minuten und zwölf Sekunden. Im Vergleich zum Zeittraining kamen die beiden Autos damit genau umgekehrt ins Ziel: Kranz war mit der Startnummer 303 auf Pole gefahren, siegte aber mit der Nummer 302. Für die Zweitplatzierten Jürgen und Sebastian von Gartzen ging am Wochenende ein Traum in Erfüllung: Sie bestritten das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen in der Eifel gemeinsam als Vater-Sohn-Gespann. Jürgen von Gartzen konnte zudem seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr wiederholen.

#303

Lange Zeit war auch der Porsche Cayman von Schmickler Performance vorne mitgefahren (Assmann/Egbert/Jacoma/Riemer). Die Startnummer 310 präsentierte sich besonders im Regen in der Nacht extrem schnell, führte das Rennen zeitweise sogar an. Wegen einer Kollision auf dem Grand-Prix-Kurs um etwa 10:40 Uhr am Sonntag musste das Schmickler-Team jedoch vorzeitig aufgeben, womit die beiden Mühlner-Fahrzeuge das Rennen in der Folge unter sich ausmachten. Von insgesamt zehn gestarteten Porsche Cayman GT4 Clubsport erreichten letztlich drei nicht das Ziel, alle aufgrund von Unfällen.

#310

Mit Bohr und von Danwitz [# 236] landeten auf dem Bronzerang die aktuellen Tabellenführer der im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft ausgetragenen Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing. Als Einzelevent zählt das 24-Stunden-Rennen jedoch nicht zur Wertung. Statt Meisterschaftspunkte erhielten die drei Erstplatzierten diesmal Sachpreise, nämlich je ein Cayman-Fahrwerk pro Fahrerpaarung und je eine Porsche-Uhr für die Siegfahrer. Der nächste Lauf zur Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing ist der dritte VLN-Lauf am 23. Juni, der 60. ADAC ACAS H&R-Cup.

#303


Manthey-Racing
28.5.2018

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Manthey-Racing triumphiert beim 24-Stunden-Rennen

Manthey-Racing hat das diesjährige 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Richard Lietz (Österreich), Patrick Pilet, Frédéric Makowiecki (beide Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) waren die siegreichen Piloten im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 912. Schlussfahrer Makowiecki überquerte nach 135 absolvierten Runden als Erster den Zielstrich und sicherte dem Team aus Meuspath nahe des Nürburgrings damit den sechsten Gesamtsieg beim größten deutschen Automobilrennen nach den Erfolgen zwischen 2006 und 2009 sowie 2011.

#912

War die 46. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens Nürburgring noch bei trockenen, teils sonnigen Bedingungen gestartet worden, ging sie bei starkem Regen und Nebel zu Ende. Wegen der widrigen Verhältnisse musste der Wettbewerb nach zwanzigeinhalb Stunden sogar für eine Stunde und 45 Minuten unterbrochen werden. Kurz zuvor war die Nummer 912 noch durch eine Stop-and-go-Strafe über drei Minuten und 32 Sekunden für einen Code-60-Verstoß auf Platz zwei zurückgefallen. Der entstandene Rückstand von über zwei Minuten war durch den Neustart jedoch egalisiert worden, sodass die beiden Erstplatzierten bei der Wiederaufnahme anderthalb Stunden vor Schluss direkt hintereinander lagen.

Es folgte ein rundenlanger Zweikampf zwischen dem Mercedes mit der Startnummer 4 und Makowiecki im Manthey-Porsche. 70 Minuten vor Rennende setzte der französische Porsche-Werksfahrer zum entscheidenden Manöver an: Im Bereich Mercedes-Arena auf dem Grand-Prix-Kurs schob sich Makowiecki in Front. Wie das Team beim finalen Boxenstopp blieb der 37-Jährige in seinem Doppelstint fehlerlos, sodass die Nummer 912 letztlich mit 26,413 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten abgewinkt wurde.

Für die von der Pole-Position gestartete Nummer 911 dagegen endete das Rennen wegen eines Unfalls schon nach zehn Stunden: Im Zuge eines Überrundungsmanövers rutschte Romain Dumas (Frankreich) im Bereich Schwalbenschwanz auf verschmutzter Fahrbahn in die Streckenbegrenzung. Dumas blieb bei dem Crash unverletzt. Bis dahin hatten der vormalige Le-Mans-Gesamtsieger und seine Werksfahrer-Kollegen Kévin Estre (ebenfalls Frankreich), Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) lange in Führung gelegen.

#911 #911

Vanthoor hält seit diesem Wochenende den neuen Rundenrekord auf der 25,378 Kilometer langen Anbindung des Nürburgrings: Mit einer Rundenzeit von 8:09,105 Minuten im legendären »Grello« löste er im Top-30-Qualifying am Samstagabend seinen Teamkollegen Kévin Estre ab, der den Rekord seit 2014 inne hatte.

 

In einem ereignisreichen Rennen leistete die Startnummer 12 von Manthey-Racing eine kleine Aufholjagd. Die Deutschen Lars Kern (Porsche-Testfahrer) und Otto Klohs sowie der norwegische Porsche Young Professional Dennis Olsen und der Schweizer Philipp Frommenwiler hatten durch einen unfallbedingten Reparaturstopp viel Zeit verloren. Die Paarung erkämpfte schlussendlich Gesamtrang 18 und verbesserte sich damit um zwei Positionen gegenüber ihrem Startplatz.


#12


Heinz-Josef Hilger
26.5.2018

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Vierzehn Jahre ADAC 24h-Rennen Nürburgring: ein Rückblick

Wenn man sich zurück erinnert, wie es vor 14 Jahren - 2004 - am Ring aussah, kommen einem die BMW M3 GTR in den Sinn, welche zweimal gewannen. Dann kam die Zeit der Manthey-Porsche, die 5 mal als Gesamtsieger jubelten, unterbrochen nur 2010 als BMW mit dem M3 GT2 siegte. Ab 2012 begann die Audi-Zeit - unterbrochen 2013 und 2016 durch den Mercedes AMG. Im aktuellen Jahr gewann das Manthey Team auf Porsche 911. Sehen sie die Diashow:

>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto

 

Der 24h-Termin für das kommende Jahr:

20. - 23. Juni 2019   (Fronleichnam)



TMG United/Toyota
25.5.2018

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TMG United


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Erstes Rennen für TMG United beim ADAC Zurich 24h-Rennen

  • Wetterbedingungen und Unfälle stellten große Herausforderungen

  • Respekt und Anerkennung für alle TMG United-Teammitglieder

  • Dritter Platz in der Klasse SP 3 erreicht bei 14 Startern

  • Beste Rundenzeit im Rennen: 10:05,174 Min.

 

Boxenstopp der [# 115] Samstag Nacht:

[# 115]
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Mit TMG United durch die Grüne Hölle --- Ring Taxi-Fahrer Oskar Sandbergs 24h-Rennen-Tagebuch

Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring liegt nun hinter uns und was für ein Rennen das war! Die Veranstaltung ist ohnehin etwas Besonderes, aber dieses Jahr war es für mich noch einmal eine völlig neue Erfahrung, denn ich ging für TMG United an den Start. Dabei handelt es sich um ein Team aus Mitarbeitern der TOYOTA Motorsport GmbH, die aus purer Leidenschaft in ihrer Freizeit Motorsport betreiben.

TMG United wird von Jörg Mertin und Andre Haun geleitet, die - wie auch ihre Kollegen - bereits über reichlich Motorsporterfahrung verfügen. Bemerkenswert ist aber ihre Motivation und ihr Können, obwohl keiner von ihnen je zuvor die 24 Stunden auf dem Nürburgring bestritten hat!

#115

Die erste Herausforderung wartete bereits, als ich meine Teamkluft am Firmensitz in Köln abholte. Dort galt es zunächst, die strikte Überprüfung durch die Werkssicherheit zu bestehen. Erst danach durfte ich zur Anprobe inmitten der Fahreroveralls von Fernando Alonso, Sébastien Buemi und weiteren TOYOTA-Le-Mans-Fahrern schreiten. So ein wenig kam schon da das Gefühl auf, Teil eines größeren Klubs von TMG's 24h-Fahrern zu sein.

Für die vier diesjährigen TMG United-Fahrer, also Alex Fielenbach, Adrian Brusius, Lars Peucker und mich, begannen die Vorbereitungen am Mittwoch an der Rennstrecke mit einer entspannten technischen Einführung und endeten mit anschließendem Grillabend zur Teamzusammenführung. Soweit so entspannt.

TMG United-Stammfahrer Alex wurde die Ehre zugeteilt, am Donnerstag vor dem Rennwochenende die ersten Trainingsrunden mit unserem GT86 CS-Cup zu absolvieren. Wenig überraschend, dass seine Rundenzeiten deutlich schneller waren als die 20 Minuten, die wir zuvor bei der Streckensichtung in einem Toyota Proace gebraucht hatten. Wir schlossen die Trainingssitzung als schnellstes Auto in unserer Klasse SP3 ab und alle Fahrer kamen gut zurecht, nicht zuletzt dank der perfekten Vorbereitung durch das Team.

Doch nicht nur das Team war klasse, auch der GT86 CS-Cup-Rennwagen war fantastisch. Er erlaubt höhere Kurvengeschwindigkeiten als die meisten Autos, die ich bislang auf der Nordschleife gefahren bin, und verhielt sich dabei völlig neutral. Ich konnte im Prinzip von Anfang an attackieren und am Limit fahren - das war Liebe auf den ersten Blick.

Im Qualifying bei Nacht flimmerte nach 25 Kilometern auf freier Strecke meine Rundenzeit mit 10:03 Minuten über die Bildschirme, eine recht gute Zeit, die ein wenig den Druck von meinen Fahrerkollegen nahm. Im Qualifying am Freitag ging es dann um die finale Startposition. Von wo im Starterfeld man in einen 24-Stunden-Marathon startet, ist zwar nicht maßgeblich, aber für die Fahrer ist es die letzte Gelegenheit, sich vor dem Rennen auf die Strecke einzuschießen und die zweitschnellste Rundenzeit in unserer Wertungsklasse erhellte die Gesichter aller Teammitglieder. Jetzt sind wir bereit fürs Rennen!

#115

Dann der Samstagmorgen, endlich war der große Tag gekommen. Zwei Stunden vor dem Beginn machten wir uns auf zur Startaufstellung - bei bereits 25° C Außentemperatur. Ich bemühte mich reichlich zu trinken und meinen Energielevel hochzuhalten. Das Auto wurde bestens vorbereitet und hat nie Gründe zur Beanstandung gegeben.

Ich wurde auserkoren, den Start-Stint zu fahren, dieser verlief auch prompt chaotisch. Unsere starke Leistung im Qualifying hatte uns in der Startaufstellung vor leistungsstärkeren Autos platziert, doch ich blieb ruhig, ließ mich auf keine sinnlosen Positionskämpfe ein und vermied jegliche Risiken.
Nach elf Runden war ich am Führenden unserer Wertungsklasse dran und in ein Duell verstrickt. Kurz vor Ende meines Stints schreckte mich dann ein Knall auf: Ein anderes Fahrzeug hatte mich gerammt. Als ich meinen GT86 CS-Cup anschließend in der Boxengasse an Adrian übergab, zeigte sich zum Glück, dass der Schaden nur kosmetischer Natur war und sich keine weiteren Defekte fanden.

Alex hielt unser Auto durchgehend in den Top 3, doch dann kam eine Hiobsbotschaft über Funk: "Probleme mit der Kupplung." Erstaunlicherweise konnte das Team das Problem beim nächsten Stopp in nur fünf Minuten in den Griff bekommen. Also fuhren wir weiter und stürzten uns in weitere Kämpfe auf der Strecke.

Von da an lief das Auto bestens, das Wetter war gut, das Rennen in vollem Gange und die Nacht brach herein. Mein nächster Stint war um 1:00 Uhr fällig. Es war sehr dunkel da draußen, aber ich hatte Dank der Einstellungen, die wir zuvor an den Scheinwerfern vorgenommen hatten, eine gute Sicht. Diese stammten übrigens aus einem LMP1-Auto, sie waren der Aufgabe also locker gewachsen. Das Auto fuhr sich fantastisch, somit fiel es mir und den Anderen nicht schwer, gute Zeiten zu fahren.

Ein 24-Stunden-Rennen ist jedoch kein Zuckerschlecken. Ich war gerade Zweiter in unserer Klasse, als sich genau vor mir ein anderes Auto drehte und ich nicht mehr ausweichen konnte. Das Adrenalin wurde durch meine Adern gepumpt und der Frust wollte raus, aber es war besonnenes Handeln angesagt, denn das schwerbeschädigte Auto musste zurück an die Box. Ich war sehr enttäuscht und machte mir Sorgen, dass das Rennen für uns vorbei sein könnte. Doch das Team arbeitete unbeirrt und schnell, eine Stunde später war der GT86 CS-Cup wieder auf der Strecke und es ist, als wäre nichts passiert. Ich war unheimlich dankbar, aber auch schwer beeindruckt.

Danach war Adrian wieder am Steuer und drehte unaufgeregt seine Runden, doch der Zwischenfall hatte uns weit zurückgeworfen. Dann begann es auch noch auf einem Teil der Strecke zu regnen. Es war also Zeit, auf Regenreifen zu wechseln und einen weiteren Fahrerwechsel vorzunehmen. Ich war nach dem Unfall untröstlich, doch das Team vertraute mir nach wie vor und wollte mich wieder im Auto haben.

Ich fuhr also wieder auf die mittlerweile neblige, nasse und in Dunkelheit gehüllte Strecke - und hatte einen irren Spaß. Ich erhöhte das Tempo, denn jetzt war unsere Chance gekommen, wieder Boden gut zu machen. Die Sichtverhältnisse waren fürchterlich, trotzdem konnte ich Dank des Fahrverhaltens unseres Autos, dessen Traktionskontrolle im Regen besonders gut funktionierte, bis zu zwei Minuten schneller unterwegs sein als die Konkurrenz in unserer Klasse und stand nach 12 Runden auf Platz 4.

Ich übergab den GT86 CS-Cup an Lars und konnte mir jetzt endlich in unserem Fahrerwohnwagen etwas Schlaf gönnen. Doch dann wurde ich mit der Frage geweckt: "Willst du fahren? Platz drei ist in Reichweite, aber dazu brauchen wir deinen Speed." Ich war zwar noch müde, doch für mein Team war ich allzeit bereit. Ich stand also auf, zog den Overall an und machte mich auf zur Box. Es ging immerhin um den dritten Platz!

Naja, vielleicht auch nicht. Denn nach gerade mal zwei Runden zog dichter Nebel auf und sorgte für den Rennabbruch. Erst nach über zweistündiger Unterbrechung wurde für die letzte Rennstunde zum Neustart aufgestellt. Die Ansage vom Team war klar: Nutze deine Erfahrung und deinen Speed, hol' uns diesen Podestplatz!

#115

Der Start verlief ereignislos, es herrschte nicht sonderlich viel Verkehr und die Fahrer hinter mir waren nicht sonderlich aggressiv. Nach 25 Minuten hatte ich, nun auf Platz 3 liegend, bereits fünf Minuten Vorsprung herausgefahren. Das war perfekt, mehr brauchten wir nicht, jetzt einfach das Auto ins Ziel bringen. Obwohl sich in der letzten halben Stunde der Nebel noch einmal verdichtete, blieb unser Vorsprung stabil bis zur Zielflagge. Wir hatten es geschafft!

TMG United wurde mit Alex Fielenbach, Adrian Brusius, Lars Peucker und mir am Steuer Dritter von 14 Autos in der SP3-Klasse der 2018er Ausgabe des ADAC Zurich 24h-Rennens auf dem Nürburgring, einem der legendärsten Langstreckenrennen überhaupt. Was für ein Erlebnis, wir kämpften unermüdlich und bekamen am Ende den verdienten Lohn dafür.

Ein großartiges Team, das in harten Zeiten zusammensteht! Ohne die Erfahrung, die TMG United anderweitig im Motorsport gesammelt hat, ohne die Freundschaften innerhalb des Teams und ohne die Fahrer wäre das alles nicht möglich gewesen. Danke vielmals an alle Beteiligten.
TMG United hat sich dieses Resultat und den damit verbundenen Respekt hart erarbeitet. Und zwar derart, dass ich meinen Pokal dem Team überreicht habe. Den haben sie sich redlich verdient.

Ich bin sehr stolz darauf jetzt sagen zu können, dass ich ein Teammitglied von TMG United bin, und dass wir das 24h-Rennen auf dem Nürburgring gerockt haben!



Sorg Rennsport
18.5.2018

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Securtal Sorg Rennsport mit 10 Fahrzeugen dabei --- Sechs davon im Ziel

Das Bewerberteam Securtal Sorg Rennsport war in diesem Jahr das wahrscheinlich stärkste Team mit insgesamt 10 Fahrzeugen am Start der 24 Stunden Nürburgring. Eingesetzt wurden BMW 325i, Porsche Cayman S bzw. GT4 CS, BMW M235i Racing, BMW 335i und der neue BMW M4. Sechs Fahrzeugteams konnten sich in der Wertung platzieren, darunter 2 Klassensieger (V 4 und Cup 5).

Klasse: V 4
1. Platz [# 155] - 110 Runden - Torsten Kratz, Kevin Totz, Cedrik Totz und Oliver Frisse - BMW 325i

#155

2. Platz [# 160] - 109 Runden - Olaf Meyer, Joseph Moore, Philipp Hagnauer - BMW 325i
4. Platz [# 161] - 106 Runden - Nicolas Griebner, Emir Asari, Christian Andreas Franz, Jan von Kiedrowski - BMW 325i

Klasse: V 6
DNF [# 134] - 62 Runden - Ugo Vicenzi, Alberto Carobbio, Jim Briody, Thomas Müller - Porsche Cayman S

Klasse: Cup 3
DNF [# 305] - 11 Runden - Stefan Beyer, Emin Akata, Christoph Hewer, Björn Simon - Porsche Cayman GT4 CS

Klasse: Cup 5
1. Platz [# 256] - 120 Runden - Tristan Viidas, Heiko Eichenberg, Yannick Mettler - BMW M235i Racing

#256

DNF [# 255] - 77 Runden - Carlos Federico Braga, Alejandro Chahwan, Alfredo Tricarichi - BMW M235i Racing
DNF [# 253] - 25 Runden - James Clay, Cameron Evans, Charlie Postins, Tyler Cooke - BMW M235i Racing

Klasse: SP 8T
5. Platz [# 49] - 99 Runden - Niels Borum, Michael Eden, Wayne Moore, Claus Gronning - BMW 335i
6. Platz [# 60] - 92 Runden - Dirk Adorf, Beitske Visser, Nico Menzel, Tom Coronel - BMW M4



Starke Vorstellung in der Eifel durch Mathol Racing

Mathol Racing brachte beim 46. ADAC 24h-Rennen vier Autos ins Ziel

Mathol Racing startete beim 46. ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 mit sechs Autos, vier Fahrzeuge sahen die Zielflagge. Teamchef Matthias Holle: "Es war ein hartes Rennen bei schwierigsten Bedingungen. Wir haben nur ein Auto durch einen Unfall verloren. Das Team hat gut gearbeitet. Wir können mit dem Abschneiden zufrieden sein."

Mercedes AMG GT4 [# 75] / SP 10
In der Klasse SP 10 der GT4-Fahrzeuge fuhr der neue Mercedes AMG GT4 [# 75] mit Christian Stingu, Domenico Solombrino, Jochen Herbst und Daniel Schwerfeld. Beim ersten Renneinsatz schnitt der AMG-GT4 hervorragend ab. Am Ende platzierte sich das Quartett auf Platz zwei in der Klasse. Es wäre sogar mehr möglich gewesen, wenn nicht aufgrund von Schaltproblemen das Team vier Runden in der Box verloren hätte. Matthias Holle: "Eine starke Vorstellung des Mercedes. Unser Dank gilt auch AMG, die uns bei der Reparatur zu Beginn geholfen haben. Es war nur ein kleines Teil defekt, aber das musste erst gefunden werden."

#75

Porsche Cayman S [# 136] + [# 137] / V 6
In der Klasse V6 waren zwei Mathol-Porsche Cayman unterwegs. Sebastian Schäfer, Christian Eichner, Rüdiger Schicht und Michael Imholz im Zimmermann-Cayman [# 136] sahen nach einem Unfall keine Zielflagge. Thorsten Held, Roberto Falcon, Stephan Waldhausen und 'Max Walter von Bär' lagen im Cayman mit Schumacher-Design [# 137] lange in der Klasse in Führung. Eine undichte Hydraulikleitung kostete dann aber vier Runden und den möglichen Erfolg. Letztlich blieb Rang drei in Klasse. Matthias Holle: "Beide Teams haben eine zuverlässige Vorstellung gezeigt, die leider nicht richtig belohnt wurde."

Porsche Cayman GT4 CS [# 307] + [# 309] / Cup 3
In der Klasse der Cayman-Trophy standen zwei Porsche Cayman GT4 CS am Start. Beide Teams zeigten gute Leistungen und kämpften lange um die Spitzenpositionen in der Klasse mit. Dann warfen gerissene Auspuffkrümmer beide Mannschaften entscheidend zurück. Henning Cramer, Angus Chapel, Immanuel Vinke und Bernhard Henzel [# 309] belegten so am Ende Platz sechs in der Klasse, Marc Keilwerth/Marcos Adolfo Vazquez/'Montana'/Wolfgang Weber [# 307] fuhren auf Rang sieben. "Schade, es wäre mehr möglich gewesen. Aber die Defekte an den neuen Krümmern waren wirklich nicht vorherzusehen", so Teamchef Holle. "Hier muss die Frage an Manthey und Porsche gestellt werden hinsichtlich mangelnder Produktqualität, und wie das weitergehen soll?"

BMW M235i Racing [# 248] / Cup 5
Der BMW M235i Racing Cup war an diesem Rennwochenende vom Schicksal gebeutelt. Im Training hatte das Team einen Unfall. Die Schäden konnten allerdings bis zum Start wieder mit großem Einsatz behoben werden. Im Rennen hatten Edoardo Buganè, Francesco Buganè, Luca Sadun und Francesco Merlini [# 248] auch kein Glück und mussten den BMW mit überhitztem Motor nach 77 Runden abstellen. Teamchef Holle: "Lob an das Team, dass den BMW rechtzeitig wieder fit gemacht hat. Leider hat das Quartett keine Zielflagge gesehen."

#75

Abschließendes Fazit von Teamchef Matthias Holle: "Das 24h-Rennen war wieder die erwartete schwere Herausforderung. Unser Team hat wieder großartige Arbeit geleistet und wir haben einige gute Platzierungen erzielt. Wir haben vier Autos ins Ziel gebracht und können mit der Vorstellung zufrieden sein. Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei unserem gesamten Team, Partnern und Sponsoren bedanken."



PIXUM Team Adrenalin Motorsport bringt alle neun Autos beim 24h-Rennen erfolgreich ins Ziel

Mit insgesamt neun Fahrzeugen nahm das PIXUM Team Adrenalin Motorsport die diesjährige Ausgabe des ADAC Zurich 24h Rennen in Angriff. Dabei gelang der Mannschaft aus Heusenstamm das Kunststück, beim härtesten Langstreckenrennen der Welt alle Autos erfolgreich ins Ziel zu bringen. Zudem wurde das Wochenende mit dem Sieg in der Produktionswagenklasse V5 sowie weiteren Podestplätzen im BMW M235i Racing Cup, den Klassen V4, V6 und SP8T gekrönt.

"Ich möchte mich zunächst einmal bei meiner gesamten Mannschaft bedanken. Alle Teammitglieder haben wieder einmal sensationelle Arbeit verrichtet, die man gar nicht hoch genug loben kann. Neun Fahrzeuge beim härtesten Rennen der Welt an den Start zu bringen ist eine wahre Mammutaufgabe, die wir jedoch dank unseres Teamspirits perfekt gestemmt haben. Es freut mich sehr, dass wir uns bei diesem Einsatz wieder mit einem tollen Mannschaftsergebnis selbst belohnen konnten und alle Autos erfolgreich ins Ziel gebracht haben. Die Tatsache, dass wir trotz der vielen Fahrzeuge und der wechselhaften Bedingungen so wenige Probleme hatten, ist schon fast unheimlich", erklärte Teamchef Matthias Unger nach dem Rennen sichtlich zufrieden.

Besonders groß war am Ende die Freude über den Klassensieg in der Produktionswagenklasse V5. Christian Büllesbach, Andreas Schettler, Carlos Arimon und Ioannis Smyrlis lieferten mit dem NEXEN Porsche Cayman eine perfekte Vorstellung ab und hatten nach 111 Runden am Ende einen Vorsprung von knapp über zehn Minuten auf die Konkurrenz. "Wir sind vom zweiten Platz aus ins Rennen gestartet und konnten direkt die Führung übernehmen. Das Auto war einfach traumhaft vom Team vorbereitet, weshalb wir auch ein großes Polster herausfahren konnten. Den Vorsprung konnten wir erfolgreich bis ins Ziel verteidigen", so Smyrlis. Auch ein Zwischenfall auf regennasser Strecke am Sonntagmorgen konnte das Fahrerquartett nicht aufhalten. "Wir hatten leider ein kleines Problem mit dem ESP und sind mit unserem Porsche auf regennasser Fahrbahn Ausgang Fuchsröhre leicht eingeschlagen. Zum Glück konnten wir die Fahrt fortsetzen und den Sieg nach Hause bringen", so Smyrlis weiter.

#144

Komplettiert wurde das tolle Ergebnis in der Produktionswagenklasse V5 von Urs Zünd, Christian Teichert, Daniel Attallah und Carsten Palluth, die sich mit dem PIXUM Porsche Cayman den dritten Platz auf dem Podium sichern konnten. "Die vier Piloten waren schon beim Qualifikationsrennen sehr stark unterwegs und konnten die Performance beim 24h Rennen erneut unter Beweis stellen. Es freut mich sehr, dass sie sich am Ende mit dem dritten Platz für die tolle Leistung selbst belohnen konnten", so Unger.

Die beiden neuen Fahrzeuge des PIXUM Team Adrenalin Motorsport meisterten ihren ersten 24-stündigen Härtetest in der Grünen Hölle unterdessen ebenfalls mit Bravur. So belegten Gang Gu Xiao, Fei Li, Erki Koldits und Einar Thorsen mit dem Mainhattan-Wheels/Firedrake BMW M4 GT4 den dritten Platz in der Klasse SP8T. Für ihre Teamkollegen Gustav Engjähringer, Stefan Fuhrmann, Michael Hollerweger und Luca Veronelli sprang mit dem neuen Veedol Porsche Cayman S der zweite Rang in der Klasse V6 heraus. Damit stellten beide Fahrzeuge gleich bei ihrem 24h Debüt ihre Standfestigkeit erfolgreich unter Beweis.

#240

Für einen weiteren Erfolg beim diesjährigen 24h Rennen sorgten Daniel Zils, Norbert Fischer, Christian Konnerth und VLN-Tabellenführer David Griessner. Das Fahrerquartett fuhr mit dem PIXUM BMW M235i Racing auf den dritten Platz. "Wir haben in der Anfangsphase des Rennens leider ein paar Positionen verloren, konnten uns in der Nacht aber wieder erfolgreich vorkämpfen. Zwischenzeitlich waren wir auf dem zweiten Platz in unserer Klasse unterwegs, haben im Regen allerdings wieder ein wenig Zeit eingebüßt. Trotzdem freue ich mich sehr über den Podestplatz", so Konnerth. "Gerade am Sonntag waren die Streckenbedingungen extrem hart. Der immer stärker werdende Regen und der dichte Nebel haben uns vor eine große Herausforderung gestellt. Daher freut es mich sehr, dass wir den Bedingungen trotzen und uns den dritten Platz sichern konnten", fügte Griessner hinzu.

Das Schwesterfahrzeug, der MOTEC Wheels BMW M235i Racing von Christopher Rink, Danny Brink, Philipp Leisen und VLN-Tabellenführer Yannick Fübrich sah die Zielflagge auf dem vierten Rang. "Eine Zielankunft beim 24 Stunden Rennen ist immer etwas ganz Besonderes. Trotzdem wäre für uns in diesem Rennen weitaus mehr möglich gewesen. Wir hatten die Klassenführung inne, leider hat sich jedoch zwischenzeitlich die Antriebswelle gelöst. Der zusätzliche Boxenstopp hat uns dann viel Zeit gekostet. Schade, aber im nächsten Jahr greifen wir wieder das Podium an", so Rink.

Die weiteren BMW M235i Racing Fahrzeuge aus dem Hause des PIXUM Team Adrenalin Motorsport belegten die Ränge fünf und neun. Hier wechselten sich Ralph-Peter Rink, Stefan Kruse, Alessandro Cremascoli und Christian Müller sowie Thomas Henriksson, Marco van Ramshorst, Charles Oakes Charles und Michael Klotz am Lenkrad ab.

Abgerundet wurde das gute Teamergebnis bei der 46. Auflage des ADAC Zurich 24h Rennen von Philipp Stahlschmidt, John Lee Schambony, Uwe Legermann und Guido Heinrich. Das Fahrerquartett sicherte sich mit dem MOTEC Wheels BMW 325i E90 den dritten Platz in der Klasse V4.



Aston Martin
17.5.2018

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Aston Martin sichert sich das beste Ergebnis, was jemals erreicht wurde, beim ADAC ZURICH 24 Stunden Rennen Nürburgring

Aston Martin Racing - der britische Hersteller Nr. 1 bei N24!

Aston Martin Racing (AMR) sicherte sich beim ADAC Zürich 24-Stunden-Rennen mit dem vierten Gesamtrang im härtesten Langstreckenrennen der Welt sein bisher bestes Ergebnis. Es war das beste Ergebnis eines britischen Herstellers in der 48-jährigen Geschichte der Veranstaltung und gleichzeitig der höchste Platz, den ein V12-Saugmotor im Rennen erreicht hat.

#7

Maxime Martin (B), der sich mit dem ehemaligen N24-Klassensieger Nicki Thiim (DN), Marco Sørensen (DN) und dem dreimaligen Le Mans-Sieger Darren Turner (GB) die #007 teilte, belegte den dritten Platz, als das Rennen wegen schlechter Sicht und starkem Regen mit dreieinhalb Stunden vor Schluss abgebrochen wurde.
Nachdem er wieder einen Platz für den Neustart bekommen hatte, kämpfte sich Maxime zurück auf den dritten Platz, konnte sich aber nicht halten, da es in den letzten Runden wieder stark regnete.

"Mit einem sieben Jahre alten Auto hier gegen alle anderen Hersteller um das Podium zu kämpfen, ist eine unglaubliche Leistung. Es ist ein wenig frustrierend, denn ich bin hier zweimal Zweiter geworden und ich bin auch Vierter in der N24 geworden, also wäre ein dritter Platz schön gewesen!"

Martin war in der Lage, wegen starker Stints während des Regenrennens seiner Teamkollegen und Nicki's mutigem Doppelstint bei starkem Regen kurz nach Mitternacht zu kämpfen. "Mein Doppelstint in der Nacht war sehr intensiv, es begann sehr gut im Trockenen, aber dann konnte ich das Gewitter im Hintergrund sehen", sagte Nicki. "Um aus dem Trockenen herauszukommen, hat das Team die richtige Entscheidung getroffen, um auf die nassen Reifen umzusteigen, aber ich konnte immer noch nichts sehen, weil der Nebel hereinkam. Also nur du und das Auto, es ist hart, aber lustig, intensiv, definitiv das einzige Rennen, das dich so anspornen kann."

#7

Der technische Direktor von Aston Martin Racing, Dan Sayers, gab nach dem Rennen zu, dass die rote Flagge ein entscheidender Faktor im Podiumskampf war: "Die rote Flagge hat unser Rennen wirklich beeinflusst, da sie gerade zu dem Zeitpunkt kam, als die Boxenstopps für uns ungünstig waren und uns in eine ungünstige Position für den Neustart brachte", sagte er. "Es ist wirklich schade, weil wir vorher in guter Verfassung waren."

"Der Dritte Platz wäre ein toller Abschied für den V12 Vantage GT3 gewesen, aber unsere heutige Leistung bereitet uns wirklich auf einen zukünftigen Angriff hier am Nürburgring vor und wir können die Erfahrung aller Fahrer, Mechaniker und Ingenieure nutzen, um wieder stärker zu werden".

David King, Vice President und Chief Special Operations Officer von Aston Martin, fasste zusammen: "Das ist eine großartige Basis, auf der man mit dem neuen Auto aufbauen kann. Dies ist unsere zweite Heimat im Herzen des größten Sportwagenmarktes der Welt und es ist wirklich wichtig, dass wir hier mit unserem Gewicht kämpfen, wie wir es heute getan haben. Wir sind der einzige britische Hersteller unter all diesen deutschen Herstellern. Es scheint falsch zu sein, enttäuscht zu sein, aber ich kann nichts dafür, weil wir so nah am Podium waren, ein dritter Platz ist so viel mehr als ein vierter Platz. So nah und doch so fern."

"Das Positive ist, dass für das Auto keine Sekunde für ungeplante Reparaturen aufgewendet wurden, kein Fahrer einen Fehler gemacht hat, alles lief perfekt und mit etwas Glück aus den Code 60s, den Reifenwechseln und dem Wetter und der roten Flagge, die uns wirklich behinderten, hätten wir Dritter werden können. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben allen Fans etwas Freude bereitet."



Land Motorsport
16.5.2018

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Platz sechs für Audi Sport Team Land beim 24h-Rennen Nürburgring

Für Gefühlsachterbahnen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist das Audi Sport Team Land spätestens seit dem fesselnden Sieg 2017 bekannt. Bei der 46. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens erlebte das Team rund um die Startnummer 1 mit dem Fahrerquartett Christopher Mies (D), Kelvin van der Linde (ZA), Sheldon van der Linde (ZA) und dem amtierenden DTM-Champion René Rast (D) abermals eine Berg- und Talfahrt, die mit Platz sechs im Ziel endete.

#1

Chaotische Witterungsverhältnisse, eine starke Aufholjagd und am Ende bestplatzierter Audi. Wolfgang Land hat allen Grund, stolz auf das Abschneiden seines Teams zu sein: "Wir haben in diesem Jahr mal wieder gesehen, wie dramatisch ein 24-Stunden-Rennen sein kann. Unsere Mannschaft hat so hart gearbeitet und bis zum Schluss gekämpft. Hierfür möchte ich allen Beteiligten einen großen Dank aussprechen", resümierte der Teamchef.

Dabei stand den vier Land-Piloten Christopher Mies (D), Kelvin van der Linde (ZA), Sheldon van der Linde (ZA) und René Rast keine einfache Aufgabe bevor. Nach schwierigen Trainingssitzungen qualifizierte sich das Quartett lediglich für den 15. Startplatz bei Europas größtem Autorennen.

Im Rennen spielte das Team rund um die Startnummer 1 ihre gesamte Erfahrung aus und arbeitete sich kontinuierlich nach vorn. Auch der in der Nacht einsetzende Starkregen konnte die Aufholjagd nicht stoppen. Nachdem 18 Stunden Renndistanz hinter dem Team lagen, deutete alles daraufhin, dass das Audi Sport Team Land beim Langstreckenklassiker ein weiteres Mal auf dem Treppchen stehen würde.

#1

Wie schnell sich das Blatt wenden kann, bekam das Land-Team um 9:43 Uhr zu spüren. Kelvin van der Linde lieferte sich einen spannenden Kampf mit Aston Martin um Platz drei, als er dem wechselhaften Wetter zum Opfer fiel. An der Streckenstelle Hohe Acht touchierte der Südafrikaner auf Intermediate-Reifen die Leitplanke und verlor bei der Reparatur der Schäden 2 ½ Runden und war damit auf die achte Position zurückgefallen.

"Der Unfall hat gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann", blickt Wolfgang Land zurück. "Dass wir das Auto trotz starker Beschädigungen so schnell wieder auf die Strecke schicken konnten, ist der starken Leistung unserer Crew zu verdanken, die in einer Rekordzeit von 18 Minuten die Reparaturen am Bodywork vorne und hinten vornahmen."

Zurück auf der Strecke setzte René Rast den Regentanz auf der Nordschleife im Cockpit der Startnummer 1 fort. Zu diesem Zeitpunkt standen noch 5:10 h Renndistanz auf der Uhr um verlorenes Terrain wieder aufzuholen. 3½ Stunden vor Rennende wird das Rennen aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse mit der roten Flagge gestoppt.

#1

Die [# 1] kommt als siebtplatziertes Fahrzeug in die Box. Selbstbewusst nutzte das Team die angekündigte Standzeit um das Getriebe und beschädigte Bodywork-Teile zu tauschen. Was in dieser Zeit in der Box 21 passierte war eine beispielhafte Szenerie für den Motorsport. "Die Mechaniker der WRT-Crew, die sich nach ihrem Ausfall zur Abreise im Fahrerlager versammelt hatten, halfen wie selbstverständlich unserer Crew. Da ja alle Profis am Audi R8 LMS sind, wechselten sie das Getriebe in Rekordzeit. Mein Dank an die Mechaniker von WRT, die uns so tatkräftig unter die Arme gegriffen haben.
Die Mannschaft war sogar so frühzeitig fertig, dass die restliche 'Wartezeit' für die Tortenübergabe an Sheldon van der Linde zu seinem 19. Geburtstag genutzt werden konnte," fasst Teamchef Wolfgang Land die beeindruckende Szenerie in der 'Zwangspause' zusammen.

Durch diesen enormen Einsatz konnte das Team rund um die Startnummer 1 nach dem Neustart noch einmal angreifen und den sechsten Gesamtrang sichern. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring lockte auch 2018 wieder zahlreiche Motorsport-Fans aus aller Welt in die Eifel. Mehr als 210.000 verfolgten das Spektakel live vor Ort.

Für Land-Motorsport stehen als nächstes der Vorbereitungstest in Watkins-Glen vom 16.-17. Mai 2018 und das DMV-GTC Rennen am 18. und 19. Mai am Red-Bull-Ring auf dem Programm, bevor dann vom 8. bis 10. Juni das ADAC GT Masters am Red Bull Ring (Österreich) gastiert.



Mücke Motorsport
16.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Beide Audi R8 LMS sehen die Zielflagge beim prestigeträchtigsten GT-Rennen der Welt

  • Top-15 erreicht: Audi R8 LMS [# 24] auf Rang zwölf - Audi R8 LMS [# 25] auf Rang 14

  • Extreme Bedingungen: BWT Mücke Motorsport trotzt Starkregen und Nebel

  • Partner BWT beeindruckt mit spektakulärem Fan-Village

BWT Mücke Motorsport meistert Debüt beim ADAC Zurich 24h Rennen

Auch nach 20 Jahren im Motorsport gibt es bei BWT Mücke Motorsport noch Debüts. Zum ersten Mal nahm die Berliner Traditionsmannschaft am ADAC Zurich 24h Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife teil. Vor vielen Zuschauern am Wochenende wurde das Hauptziel erreicht: Beide Audi R8 LMS bestritten die komplette Renndistanz und wurden am Ende mit der wohlverdienten Zielflagge belohnt.

#24

Als Audi Sport customer racing unterstütztes Fahrzeug war der Audi R8 LMS [# 24] unter der Bewerbung von Audi Sport Team BWT unterwegs. Keine Geringeren als die Audi Werksfahrer Mike Rockenfeller und Nico Müller sowie die beiden Audi Sport Fahrer Markus Winkelhock und Christopher Haase pilotierten den Dunlop-bereiften Audi R8 LMS.

#25

Mit der Nummer 25 griff der zweite Audi R8 LMS für BWT Mücke Motorsport nach dem großen Coup. Audi Werksfahrer Marcel Fässler, Audi Sport Fahrer Pierre Kaffer sowie die beiden absoluten Langstrecken-Experten Stefan Mücke und Christer Jöns pilotierten den zweiten Pink Panther auf Michelin-Reifen.

Die Nürburgring-Nordschleife wurde auch bei der 46. Ausgabe des 24h Rennens ihrem Ruf als 'Grüne Hölle' gerecht. Während der Start am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und rund 20 Grad erfolgte, setzten in der Nacht heftige Regenschauer ein. Diese verschlimmerten sich im Laufe des Sonntags und starker Nebel kam hinzu. Die Rennleitung entschied um 12 Uhr mittags, das Rennen zu unterbrechen, da die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Bedingungen verbesserten sich und so erfolgte zwei Stunden später der Re-Start zu einem packenden Sprint-Finale über 90 Minuten.

Die Highlights des Wochenendes

Starke Aufholjagd des Audi R8 LMS [# 24]: Mit der siebtschnellsten Zeit aus den beiden Qualifying-Sessions hatte sich der Audi R8 LMS Nummer 24 ohne jegliche Probleme einen Startplatz für das große Top-30-Qualifying gesichert. Dort kam man - trotz guter Runde - nicht über Rang 26 hinaus und ging entsprechend mit einer kleinen Hypothek in den 24-Stunden-Klassiker. Diese münzte das Quartett jedoch in eine sensationelle Aufholjagd um und kratzte nach fünf Stunden schon an einer Top-10-Platzierung - bis zu einer verhängnisvollen Überrundung, als der Audi R8 LMS [# 24] ein anderes Auto touchierte. Mit gebrochener Spurstange wurde ein Reparaturstopp nötig, der die Mannschaft auf Rang 24 zurückwarf. Dem Kampfgeist der vier Piloten tat dieser Zeitverlust keinen Abbruch. Sie zeigten das Potenzial des Audi R8 LMS, bis nach einem Ausrutscher ein weiterer Spurstangenwechsel erforderlich wurde. Zum Rennabbruch hatte sich der Audi R8 LMS [# 24] dennoch auf Rang 14 gekämpft. Nach dem Re-Start steigerte er sich nochmals und sah die Zielflagge auf Platz zwölf.

Höhen und Tiefen für den Audi R8 LMS [# 25]: Von Startplatz 19 ins Rennen gegangen, arbeitete sich der Startfahrer des Quartetts des Audi R8 LMS [# 25] schnell in die Top-10 nach vorne und lieferte spannende Positionskämpfe. Mit verschiedenen Reifenmischungen versuchte die Mannschaft in den folgenden Stints, den Grip weiter zu verbessern und gewann wichtige Erkenntnisse zur Balance des Autos. Nach sieben Stunden jedoch der Rückschlag. Durch Elektronik-Probleme wurde ein zusätzlicher Boxenstopp nötig. Es wurde zügig eine Lösung gefunden, dennoch kehrte die Mannschaft außerhalb der Top-20 auf die Strecke zurück. In der Nacht hielten sich alle Fahrer trotz der teils äußert schwierigen Bedingungen schadlos und arbeiteten sich wieder in die Top-15 nach vorne. Daran konnte auch eine Zeitstrafe für die Unterschreitung der Mindeststandzeit während eines Boxenstopps nichts mehr ändern. Zum Finale des Rennens mussten schließlich nochmals die Mechaniker ihr Können beweisen. Nach dem Re-Start wurde die Spurstange bei einem Dreher beschädigt. In Rekordzeit erfolgte die Reparatur und der Audi R8 LMS [# 25] überquerte die Ziellinie auf Rang 14.

#25

Die Stimmen zum Wochenende

Markus Winkelhock (BWT Audi R8 LMS [# 24]): "Das Wochenende lief nicht optimal für uns. Ich habe mich sehr darauf gefreut, aber wir waren leider aus unterschiedlichen Gründen nicht ganz vorne dabei. Im Trockenen war die Pace sehr gut, im Regen hatten wir etwas Schwierigkeiten mit den Reifen und haben dadurch Zeit verloren. Im Pflanzgarten hatte ich auf Intermediates noch einen Ausrutscher und die Spurstange musste gewechselt werden. Das war bereits unser zweiter Reparaturstopp. Betrachtet man den entstandenen Rückstand, ist Rang zwölf noch ein respektables Ergebnis."

Christopher Haase (BWT Audi R8 LMS [# 24]): "Wir haben gut angefangen und konnten zeigen, dass die BWT Audi R8 LMS immer in Schlagdistanz waren. Das Auto lief einwandfrei, leider hat der Nürburgring zurückgeschlagen. Neben den beiden Reparaturstopps waren wir in den Mischbedingungen nicht mehr so gut aufgestellt. Der Sieg wäre ohne Hilfe der Konkurrenz wohl ohnehin schwierig geworden, deshalb hatten wir während des Rennens Rang zehn anvisiert. Das hat fast geklappt."

Mike Rockenfeller (BWT Audi R8 LMS [# 24]): "Schade, dass kein besseres Ergebnis möglich war. Hin und wieder war das Glück nicht auf unserer Seite und das Wetter hat uns ebenfalls nicht in die Karten gespielt. Im Regen waren unsere Reifen leider nicht ganz optimal. Wir waren schon auf Kurs in die Top-10, als ich den Kontakt mit dem überrundeten Auto hatte. Später kam noch eine weitere Reparaturpause dazu und damit war nicht mehr viel möglich. Mit einem optimalen Rennen wären die Top-5 realistisch gewesen. Ich habe mich sofort im Team wohlgefühlt und sie haben einen tollen Job gemacht. Hoffentlich war es nicht das letzte gemeinsame Rennen."

Nico Müller (BWT Audi R8 LMS [# 24]): "Das Resultat spiegelt etwas das gesamte Wochenende wider. Wir hatten in diesem Jahr leider nicht die Pace, um auf das Podium zu fahren. Die Konkurrenz war uns ein Stück voraus. Das muss man anerkennen und fair gratulieren. BWT Mücke Motorsport ist ein super Team und ich würde mich sehr freuen, in der gleichen Konstellation im nächsten Jahr zurückzukommen. Ich bin sicher, dass sie das Zeug zum Siegen haben und ich wäre gerne ein Teil davon."

Stefan Mücke (BWT Audi R8 LMS [# 25]): "Die Bedingungen während dieses Rennens waren wirklich schwierig. Ich saß nachts im Auto, als es zu regnen begann und nochmals am Vormittag. Natürlich hat uns das technische Problem zu Beginn des Rennens gleich etwas zurückgeworfen. Ich bin aber überzeugt, dass wir das Beste aus der Situation gemacht haben. Insgesamt ein sehr ereignisreiches Wochenende, an dem wir viel Erfahrung gesammelt und beide Autos ins Ziel bekommen haben."

Marcel Fässler (BWT Audi R8 LMS [# 25]): "Im Großen und Ganzen war es nicht schlecht. Leider haben uns die technischen Probleme etwas nach hinten geworfen. Am Sonntag waren die Bedingungen im Regen sehr schwierig. Es war teilweise kritisch, das Aquaplaning richtig einzuschätzen, besonders in der Gischt. In diesen Momenten immer das richtige Maß zwischen Risiko und Vorsicht zu finden, war knifflig - zumal wir etwas aufholen wollten."

Pierre Kaffer (BWT Audi R8 LMS [# 25]): "Ich habe mich unheimlich gefreut, mit BWT Mücke Motorsport an den Start zu gehen. Die sehr gute Vorbereitung spiegelt das Ergebnis leider nicht ganz wider, aber sie haben es geschafft, bei widrigsten Bedingungen beide Autos ins Ziel zu bringen. Die Arbeitsweise des Teams war klasse und ich wurde super aufgenommen. Ich würde mich freuen, nächstes Jahr nochmal mit ihnen angreifen zu dürfen."

Christer Jöns (BWT Audi R8 LMS [# 25]): "Das Team war top vorbereitet und super organisiert. Entsprechend waren wir voller Hoffnung. In den Trainings und im Rennen waren wir in Schlagdistanz. Ein kleines Problem, das wir schnell beheben konnten, hat uns leider etwas zurückgeworfen. Aufgeben kam natürlich trotzdem nicht in Frage, denn wir wissen alle, dass zum Schluss abgerechnet wird. Die Bedingungen im Rennen waren mit die schwierigsten, die ich bisher auf der Nordschleife erlebt habe."

Teamchef Peter Mücke: "Dieses Rennen war der Wahnsinn! Natürlich hatte ich auf ein Top-10-Ergebnis gehofft. Gleichzeitig können wir sehr zufrieden sein, mit beiden Autos die Zielflagge gesehen zu haben. Die technischen Probleme auf der [# 25] und die Berührung der [# 24] haben uns natürlich vorne rausgeworfen. Die Jungs haben gearbeitet wie verrückt, die Fahrer sind bei Bedingungen gefahren, bei denen ich nicht im Auto hätte sitzen wollen und wir haben unser erstes 24h-Rennen auf dem Nürburgring gemeistert. Ich fahre zufrieden nach Hause."

Michael Weiss (Technischer Leiter): "Wir hatten lediglich eine Woche Zeit, um nach dem ADAC GT Masters-Wochenende in Most das Auto für das wohl größte und schwierigste Autorennen der Welt aufzubauen. Jeder im Team kann stolz sein, dass wir das geschafft haben. Unsere Performance war gut, wenngleich sich gezeigt hat, dass in gewissen Situationen einfach die spezielle Nordschleifen-Erfahrung gefehlt hat. Die große Hilfestellung durch Audi Sport customer racing, die den Audi R8 LMS [# 24] vorbereitet und für unser eigenes Auto den Weg geebnet hat, war natürlich sehr wichtig. An einigen Stellen hätten wir etwas mehr Glück benötigt, aber das Fazit nach diesem Rennen mit so extremen Bedingungen ist positiv."



NEXEN TIRE
16.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für den Mittelmotor-Turboboliden nach Ausrutscher auf Ölspur in Runde acht beendet

  • NEXEN TIRE Motorsport-Teamchef Ralf Zensen: "Sehr bedauerlicher Zwischenfall, von dem wir uns aber nicht entmutigen lassen"

Frühes Aus für den Porsche 718 Cayman S des Teams NEXEN TIRE Motorsport

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat für das Team NEXEN TIRE Motorsport ein vorzeitiges Ende gefunden: Der neue Porsche 718 Cayman S rutschte in der achten Runde eingangs der Nordschleife auf einer Ölspur aus und touchierte eine nur Zentimeter entfernte Begrenzungswand. Das Mittelmotor-Coupé trug bei dem unglücklichen Treffer Beschädigungen davon, die sich vor Ort nicht mehr reparieren ließen. Fahrer Fabian Peitzmeier musste die Startnummer 718 enttäuscht abstellen.

#718

"Das alles geschah in Sekundenbruchteilen", fasst der 20-Jährige tief betroffen das Geschehen zusammen. "Ich bin beim Herausbeschleunigen am Kurvenausgang auf den glatten Schmierfilm geraten und das Auto hat leicht übersteuert. Leider steht die Betonmauer in diesem Streckenabschnitt aber direkt am Fahrbahnrand. Die Berührung war eigentlich gar nicht heftig, hat jedoch die rechte Hinterradaufhängung beschädigt - danach ließ sich das Auto nicht mehr kontrollieren und ich schlug auch mit der Frontpartie nochmal ein. Ich bin untröstlich, das ist für das gesamte Team wahnsinnig bedauerlich und tut mir unheimlich leid."

Das Potenzial des 350 PS starken, von einem 2,5 Liter großen Turbo-Vierzylinder angetriebenen Rennwagen hatte Startfahrer Jürgen Bretschneider zuvor aufgezeigt. Der Friedberger konnte sich allein in der ersten Rennstunde des Langstreckenklassikers um 30 Plätze verbessern und zeigte sich speziell von den Geschwindigkeiten, die der Porsche in Vollgaspassagen erreicht, tief beeindruckt.

Teamchef Ralf Zensen: "Das ist sehr unglücklich gelaufen, kann aber passieren - so ist Motorsport, manchmal ist man einfach zum falschen Zeitpunkt an der falschen Stelle. Wir lassen uns nicht entmutigen und blicken schon wieder nach vorne."

#718


Rinaldi Racing
16.5.2018

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Grandioser 8. Gesamtplatz bei den 24h Nürburgring

Letztes Wochenende wurde das 24h Rennen am Nürburgring ausgetragen. Das Wochenspiegel Team Monschau startete zusammen mit Rinaldi Racing auf einem Ferrari 488 GT3. Auf dem italienischen Boliden Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Christian Menzel.
Am Donnerstag und Freitag wurde in beiden Qualifying Sessions der Ferrari 488 GT3 für das Top30 Qualifying fertig abgestimmt. Am Freitag um 19 Uhr im Top30 Qualifying ging Jochen Krumbach als 19. an den Start. Mit einer guten Rundenzeit qualifizierte er sich auf Position 11 für die Startaufstellung am nächsten Morgen; und das nur mit zwei Sekunden Rückstand auf den Führenden.

#22

Am Samstag bei sommerlichem Wetter startete Oliver Kainz das 24h Rennen. Nach sieben Runden und auf Platz acht liegend, kam er zu seinem ersten Boxenstopp und übergab das Fahrzeug an Jochen Krumbach. Christian Menzel fuhr den dritten Stint, bevor er den Ferrari an Georg Weiss übergab. Dieser absolvierte seine Runden bei herrlichen Bedingungen bis in die Abenddämmerung. Bis in die Nacht hinein lief der Ferrari problemlos und die Fahrer wechselten sich bei den Stints ab.

Kurz nach Mitternacht, kurz vor dem nächsten geplanten Boxenstopp, fing es langsam an zu regnen. Gerade als Oliver Kainz die Box ansteuerte, wurde der Regen immer stärker. Somit konnte das Team sich einen Boxenstopp sparen und wechselte gleich auf Regenreifen. Nun musste sich Jochen Krumbach durch die schwierigen Bedingungen durchkämpfen. Zu dem Zeitpunkt lag das Wochenspiegel Team Monschau auf Platz 13. Auch Christian Menzel hatte seine Probleme mit dem Regen. Trotzdem fuhr er sehr gute Rundenzeiten und konnte sich bis zu seinem geplanten Stopp um eine Position verbessern. Bis zum Morgen hin wurde der Regen mal stärker, mal schwächer.

Bis Sonntagmittag wurde das Wetter nicht besser und noch dazu kam der aufsteigende Nebel. Kurz vor Mittag steuerte Christian Menzel die Box an und übergab an Oliver Kainz. Jedoch wurde der Nebel so dicht und die Sichtverhältnisse so schlecht, dass gleich eine Runde später das Rennen mit roter Flagge unterbrochen wurde. Somit ging es für Oliver Kainz, auf Platz elf liegend gleich wieder zurück zur Box. Nun wartete man auf die Entscheidung der Rennleitung, ob das Rennen wieder neu aufgenommen wird.
Unter unverantwortlichen Bedingungen, damit das richtige Fahrzeug gewinnt, wurde das Rennen kurz vor 14 Uhr wieder aufgenommen. Nun ging es für Oliver Kainz darum, die Position zu halten und sich weiter nach vorne zu kämpfen. Trotz sehr schlechter Sicht gelang ihm ein sehr guter Neustart. Schon nach zwei Runden konnte er das erste Fahrzeug überholen und sicherte sich somit den zehnten Platz. Kurz vor Schluss steuerten viele Fahrzeuge die Box für ihren letzten Boxenstopp an. Der Ferrari 488 GT3 konnte sich diesen letzten Stopp sparen und kletterte somit noch eine Position nach vorne. Oliver Kainz zeigte eine grandiose Leistung. Nicht nur, dass er sehr gut mit den schlechten Verhältnissen zurecht kam, er konnte auch den Profi-Fahrer im Fahrzeug gleich hinter sich in Schach halten.

#22

Nach insgesamt 132 Rennrunden und 18 Stints, überquerte der Wochenspiegel Ferrari die Ziellinie auf dem achten Gesamtplatz.

Michele Rinaldi: "Ein traumhaftes Ergebnis! Wenn man bedenkt, dass wir auf dem Ferrari zwei Bronze-Fahrer, einen Silber-Fahrer und einen Gold-Fahrer hatten, ist das Ergebnis umso bemerkenswerter. Wir konnten topbesetzte Fahrzeuge hinter uns lassen und haben uns bis zum Rennende nach vorne gekämpft. Ein wirklich super Ergebnis von allen Fahrern, bei denen die Leistung immer gestimmt hat. Oliver Kainz hat in der letzten Rennstunde brilliert. Als Bronze-Fahrer bei diesen Bedingungen solch eine Leistung zu zeigen, hat das ganze Team gefreut.
Vielen Dank an Georg Weiss, ohne ihn wäre das Projekt nie zustande gekommen.
Aber auch der Ferrari ist das komplette Rennen ohne ein technisches Problem durchgelaufen. Das spricht definitiv für die tolle Performance von Ferrari. Durch Ferrari Clienti wird bei Ferrari der GT3-Kundensport auf ein neues Level gebracht. Als privates Team sich so unter den ganzen Werksteams zu platzieren spricht für sich. Ein Lob an das ganze Team, das die kompletten 24 Stunden für das tolle Endergebnis gearbeitet hat. Auch ein großes Dankeschön an Michelin. Die Reifen funktionieren sehr gut auf dem Ferrari und als Team mussten wir uns deswegen keine Sorgen machen."



Heinz-Josef Hilger
15.5.2018

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Große Diashow der ADAC 24 Stunden Nürburgring am 12.-13. Mai 2018

[# 912]
>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto

 

Die Fotos sind nach aufsteigenden Startnummern sortiert.



Hyundai
14.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Hyundai i30 N TCR überzeugen bei ihrer Premiere beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

  • Tourenwagen beenden den Langstreckenklassiker bei schwierigem Regenwetter als Zweiter und Vierter ihrer Klasse

  • Hyundai i30 N TCR mit Abstand schnellstes Fahrzeug der TCR-Klasse

Nürburgring 24h-Podest für Hyundai i30N TCR

Unser i30N TCR erwies sich beim ADAC Zürich 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nürburgring Nordschleife als Star eines starken Feldes. Zwei Autos, die beide in unserer Zentrale in Alzenau gebaut und unter Hyundai Motorsport N eingesetzt wurden, belegten die Plätze zwei und vier in der TCR-Klasse des berüchtigten Langstrecken-Events.

Das bestplatzierte der beiden Fahrzeuge von Hyundai Motorsport N erreichte nicht nur den beeindruckenden 35. Gesamtrang - und damit Platz zwei in seiner Klasse - sondern erzielte auch die schnellste gefahrene Rundenzeit eines Fahrzeugs mit Frontantrieb auf der berüchtigten Nürburgring-Nordschleife. Es bewies dadurch sowohl die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Rennwagens als auch des speziell entwickelten Langstrecken-Kits.

831 Hyundai

Von Beginn des Nürburgring-Wochenendes an waren die beiden Hyundai die Schnellsten in der TCR-Klasse und sicherten sich - wie bereits beim Qualifikationsrennen vor rund einem Monat - im Qualifying die ersten beiden Plätze. Dabei verbesserte Peter Terting seine dort aufgestellte Bestmarke: Er senkte im Hyundai i30 N TCR [# 831] den Streckenrekord in der Klasse auf 8:58,463 Minuten. Der Deutsche sicherte damit nicht nur der neben ihm aus Andreas Gülden, Nicola Larini und Manuel Lauck bestehenden Besatzung der [# 831] die Pole-Position bei den TCR-Tourenwagen, sondern blieb auch als erster Fahrer auf der Nürburgring-Nordschleife mit einem frontgetriebenen Fahrzeug unter der Neun-Minuten-Marke. Die beste Qualifyingzeit im Schwesterauto mit der [# 830] erzielte Startfahrer Moritz Oestreich. Er teilte sich das Cockpit mit den beiden Koreanern Jau-Kyun Kim und Byung Hui Kang sowie mit dem Journalisten Guido Naumann.

In den Anfangsstunden des Rennens führten die beiden Hyundai i30 N TCR klar ihre Klasse an. Nach fünf Rennstunden hatte die [# 830] innerhalb der TCR-Kategorie bereits eine Führung von 90 Sekunden herausgefahren. Kleine Zwischenfälle warfen die beiden Fahrzeuge danach zurück. So musste die [# 831] einen längeren Reparaturstopp absolvieren, da beim Überfahren auf der Piste liegender Wrackteile ein Ölleck am Getriebe verursacht wurde. Am Schwesterfahrzeug wurde als Vorsichtsmaßnahme der Kühler gewechselt, nachdem dort ein aufgewirbelter Stein eingeschlagen war.

Beide 360 PS starken Hyundai i30 N TCR zeigten in der 'Grünen Hölle' eine bemerkenswerte Aufholjagd. Sie fuhren nicht nur deutlich schnellere Rundenzeiten als die TCR-Fahrzeuge der etablierten Hersteller, sondern ihnen gelangen auch Zeiten, die teilweise klar unter denen leistungsstärkerer Fahrzeuge wie zahlreicher GT4-Sportwagen lagen. Auch während der Nacht, als der angekündigte Regen über der Eifel niederging, blieben beide i30 N TCR samt ihrer Fahrercrews fehlerfrei. Es war kaum mehr nötig als die regulären Tankstopps und die planmäßigen Wechsel der Bremsbeläge.

Am Morgen lag die [# 831] dank eines starken Doppelstints von Peter Terting bei den vielleicht schwierigsten Wetterbedingungen wieder in einer Runde mit dem führenden TCR-Rivalen. Als der Regen zurückkam und dem inzwischen auf dem zweiten Klassenrang liegenden Team neue Hoffnung auf einen außergewöhnlichen Ausgang dieser Story gab, wurde Terting wieder ins Cockpit beordert. Doch durch den dafür nötigen Boxenstopp wurde die [# 831] erneut überrundet. Dieser Rückstand war letztlich nicht mehr aufzuholen, weil das Rennen wegen dichten Nebels für rund zwei Stunden unterbrochen wurde und danach nur noch 80 Minuten Restfahrzeit blieben.

Beim Restart bewies Terting einmal mehr die Leistungsfähigkeit des Hyundai i30 N TCR und rundete sich ein weiteres Mal zurück. Danach fuhr er den zweiten TCR-Klassenrang souverän ins Ziel. Das starke Wochenende des in Alzenau entwickelten und gebauten Kundensport-Tourenwagens komplettierte die [# 830] ebenfalls dank einer Aufholjagd mit Klassen-Endrang vier. Damit unterstrich der Hyundai i30 N TCR seine Leistungsfähigkeit nicht nur in Sprintrennen, sondern auch auf der Langstrecke. Die auf der berüchtigten Nordschleife gesammelten Daten und Erfahrungen werden helfen, das Fahrzeug noch besser zu machen.

831 Hyundai


Team75 Bernhard
14.5.2018

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24-Stunden-Rennen: Unter Wert geschlagen

Das KÜS Team75 Bernhard hat bei seiner Premiere im 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring den mehr als achtbaren 21. Platz belegt, ist aber weit unter Wert geschlagen worden. Viel mehr wäre drin gewesen, sogar das Podium wäre in Reichweite gewesen, aber ein Problem ohne Fremdeinwirkung an der Aufhängung des Porsche 911 GT3 R erzwang in der Nacht eine knapp einstündige Reparaturpause.

Die vier Piloten der Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau, Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (42, Langenfeld), Michael Christensen (27, Dänemark) und André Lotterer (36, Monaco) sowie Porsche Young Professional Matteo Cairoli (21, Italien), die sich bis zu der Zwangspause in den Top Ten festgesetzt hatten, mussten danach eine Aufholjagd starten. Die wurde durch einsetzenden Regen extrem erschwert, dennoch lag der Bernhard-Porsche, der nach dem Reparaturstopp wieder problemlos lief, am späten Vormittag schon wieder auf Platz 21. Die vier Piloten fuhren Spitzenzeiten, lieferten eine fehlerfreie Leistung ab und die Mechanikercrew sorgte für reibungslosen Service an der Box.

Die Fortsetzung der Aufholjagd wurde um 12 Uhr mit der Roten Flagge unterbrochen, aufziehender Nebel hatte die Rennleitung aus Sicherheitsgründen dazu veranlasst. Nach dem Neustart wurde die Position von Michael dann trotz widrigster Witterung ins Ziel gebracht.

Jörg Bergmeister: "Es ist natürlich sehr ärgerlich, dass wir dieses technische Problem hatten. Vom Speed her waren wir im Regen absolut konkurrenzfähig und hätten das Podium erreichen können. Aber so was passiert halt."

Michael Christensen: "Ein verrücktes Rennen. Es gab am Ende eine Menge Wasser, die Sicht war sehr schlecht. Aber am Ende des Tages haben wir das Auto nach Hause gebracht. Wir hatten keine Zwischenfälle oder Probleme. Ich denke, wir haben einen guten Job gemacht."

André Lotterer: "Es hat mich gefreut mit Timo und der ganzen Mannschaft im Team zu sein. Das Team ist jung, dynamisch und da kommt noch viel mehr. Leider hatten wir diesen Defekt, dafür konnte niemand etwas, das lag am Material. Das Team hat einen guten Job gemacht, schnell repariert und wir sind ins Ziel gekommen. Wir haben viel gelernt. Es war ein schwieriges Rennen, aber hoffentlich kommen wir zurück und sind dann stärker."

Matteo Cairoli: "Es war ein langes Rennen. Wir haben getan, was wir konnten, aber leider hatten wir dieses Mal Pech. Es tut mir sehr leid für das Team, weil ich am Ende nichts mehr machen konnte, ich fühle mich nicht ganz wohl. Ich habe aber alles gegeben. Es war mir eine große Ehre, mit einer so starken Besetzung im KÜS Team75 Bernhard fahren zu dürfen. Ich bedanke mich für die tolle Arbeit in dieser Woche. Wenn es im nächsten Jahr eine Chance gibt, werden wir hier sein, werden es wieder versuchen und ich bin sicher, dann wird es besser."

Teambesitzer Timo Bernhard: "Ich bin richtig stolz auf meine Truppe. Wir haben das Rennen durchgezogen, hatten eine Riesenperformance. Im Trockenen lagen wir zwischen Position fünf und sieben, nach der Reparatur, als der Regen eingesetzt hat, waren wir permanent mit das schnellste Auto, es ging in Richtung Podium. Im Nachhinein ist ein bisschen Wehmut dabei, weil es für uns ein Riesenergebnis hätte werden können. Andererseits haben wir uns bewiesen, das freut mich einfach. Ein Riesendank ans ganze Team, Riesendank an meine Eltern und die vier Fahrer, die einen super Job gemacht haben. Zum Schluss noch Gratulation an die Mannschaft von Manthey Racing. Es war toll, dass Porsche hier mal wieder gewonnen hat. Es war auch Zeit."

Teammanager Klaus Graf: "Ein komplexes, aufregendes 24-Stunden-Rennen ist zu Ende. Für uns leider nicht ganz mit dem Ergebnis, das wir erwartet hatten. Aber wir sind im Ziel nach 24 Stunden, was viele nicht geschafft haben. Wir haben einen hohen Speed gezeigt und, was mich besonders stolz macht, die Fahrer und die Crew haben einen perfekten Job abgeliefert. Es lag nicht an uns, dass wir nicht viel besser platziert sind. Glückwunsch an Manthey-Racing und Porsche zum Sieg."



Michelin
14.5.2018

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Endlich 18: Michelin gewinnt erneut das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Michelin hat den Langstreckenklassiker auf dem Nürburgring und der legendären Nordschleife zum 18. Mal seit 1993 für sich entschieden. Nach einem spannenden Rennen profitierte der Werks-Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing mit Richard Lietz, Patrick Pilet, Fred Makowiecki und Nick Tandy am Sonntagmittag von einer gut zweistündigen Unterbrechung wegen dichten Nebels, die den Rückstand der Startnummer 912 auf den zu diesem Zeitpunkt führenden Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon egalisierte. Im abschließenden, rund 90-minütigen Schlusssprint setzte sich Makowiecki bei strömendem Regen in einem hochspannenden Duell gegen das Auto von Adam Christodoulou, Maro Engel, Dirk Müller und Manuel Metzger durch. Insgesamt rollten die sechs Erstplatzierten des Eifelmarathons auf Reifen von Michelin.

Bereits aus dem Top-30-Qualifying am Freitagabend war der französische Reifenhersteller als Sieger hervorgegangen. Laurens Vanthoor hatte den Porsche mit der Startnummer 911 auf die Pole Position gestellt und mit einer Rundenzeit von 8:09,105 Minuten zugleich einen neuen Bestwert für die 24-Stunden-Streckenvariante aufgestellt. Interessantes Detail dabei: Gleich drei 911 GT3 R belegten die ersten drei Startpätze - nur der Schnellste setzte auf Reifen von Michelin.

Das Rennen entwickelte sich zu einem hochbrisanten Duell vor allem zwischen den Mercedes-AMG von Black Falcon und HTP sowie den Qualifying-Siegern im Manthey-Porsche. Vanthoor, Kevin Estre sowie die beiden Le Mans-Gewinner Romain Dumas und Earl Bamber fuhren auf trockener Strecke teilweise einen Vorsprung von bis zu drei Minuten heraus. Um 1:30 Uhr in der Nacht endete die flotte Fahrt für dieses Quartett jedoch abrupt: Beim Überrunden eines langsameren Teilnehmers geriet Dumas - seinerseits vierfacher Sieger der 24-Stunden-Nürburgring - auf eine Ölspur und flog im Bereich Schwalbenschwanz massiv ab.

Brillante Regen-Performance dank Rennreifen von Michelin
Damit ging die Führung zunächst an den Nummer-912-Porsche, der sich nach einem außerplanmäßigen Boxenstopp in der Anfangsphase von Rang 90 wieder zurück in die Spitzengruppe gekämpft hatte. Als aber gegen 2 Uhr erst leichter, dann starker Regen einsetzte, war das Nummer-4-Auto von Black Falcon nicht mehr zu halten: Manuel Metzger brannte mit seinem auf MICHELIN Pneus rollenden Mercedes-AMG ein wahres Rundenzeiten-Feuerwerk ab und verwandelte einen Zehn-Sekunden-Rückstand in eine Führung von mehr als 35 Sekunden, die seine Teamkollegen im weiteren Verlauf auf über zwei Minuten erweitern konnten. Hinzu kam am Morgen eine 212-Sekunden-Zeitstrafe für den Manthey-Porsche aufgrund eines Vergehens während einer Code-60-Phase, die den Rückstand zusätzlich vergrößerte.

Starker Nebel stellte den Rennverlauf noch einmal auf den Kopf
Während es für Mercedes bereits nach der Wiederholung der Siege von 2013 und 2016 aussah, braute sich über der Eifel Ungemach zusammen: Dichter Nebel kam auf und zwang die Rennleitung kurz vor Mittag dazu, das 24-Stunden-Rennen mit der Roten Flagge zu unterbrechen. Beim Restart um 13:55 Uhr war der Vorsprung des AMG GT3 annulliert und es entbrannte ein faszinierendes Regenduell zwischen Christodoulou und Makowiecki. Mit einem entschlossenen Manöver, bei dem es auch zu einer leichten Berührung zwischen beiden Rennwagen kam, setzte sich Fred 'Mako' in Kurve 1 des Grand Prix-Kurses durch. Christodoulou nahm die Verfolgung auf, ein leichter Fahrfehler in der 'Galgenkopf'-Rechtskurve vor der langen 'Döttinger Höhe' sorgte wenig später jedoch für die Vorentscheidung. "Das war ein ganz harter, aber immer fairer Kampf an der Spitze", freute sich Makowiecki im Ziel. "Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Das Auto war im Trockenen und im Regen perfekt abgestimmt, wir konnten bis zum Schluss pushen."

Die sechs Erstplatzierten vertrauten auf Reifentechnologie von Michelin
Dass Michelin bei trockenen ebenso wie bei nassen und gemischten Bedingungen die bestimmende Reifenmarke beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war, zeigen auch die weiteren Platzierungen bis hin zum sechsten Rang. Dabei komplettierten Thomas Jäger, Jan Seyffarth, Luca Stolz und Yelmer Buurman im Nummer-5-Auto von Black Falcon das Podium. Auf der vierten Position sorgten Nicki Thiim, Maxime Martin, Marco Sörensen und Darren Turner bei der Abschiedsvorstellung des Aston Martin Vantage GT3 für einen Überraschungserfolg. Als Fünfte erreichten Hubert Haupt, Nico Bastian, Gabriele Piana und Erik Johansson das Ziel mit einem weiteren Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon vor dem bestplatzierten Audi. Der von den beiden Vorjahressiegern Christopher Mies und Kelvin von der Linde sowie dessen Bruder Sheldon und DTM-Champion René Rast pilotierte R8 LMS rollte ebenfalls auf Rennpneus von Michelin, schied aber am Sonntagmorgen wegen einer Reparaturpause nach einem Unfall aus dem Kampf um den Sieg heraus.

Michelin brachte fast 10.000 Reifen mit zum 24-Stunden-Rennen
Während Porsche in der Eifel den zwölften Gesamtsieg des Sportwagenherstellers bei dem 24-Stunden-Klassiker feiern durfte, war es für das Team Manthey der insgesamt sechste Erfolg beim Heimspiel. Michelin trug sich am Sonntag sogar zum 18. Mal seit 1993 in die Ehrenliste dieser Veranstaltung ein. Die französische Premiummarke konnte zuvor auch mit BMW, der Chrysler Viper, Audi und Mercedes den Nürburgring-Marathon für sich entscheiden. Am vergangenen Wochenende hat Michelin mit mehr als 20 Lkw fast 10.000 Reifen für das 24-Stunden-Rennen bereitgestellt und gut die Hälfte des knapp 150 Autos umfassenden Teilnehmerfelds ausgerüstet.



ADAC / H.J. Hilger
14.5.2018

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    Etwas Statistik
  • 147 Fahrzeuge gestartet
  • 106 Fahrzeuge klassifiziert
  • 41 Fahrzeuge nicht gewertet
  • 3 Fahrzeuge nicht gestartet
  • [# 912] fuhr 135 Runden
  • Beste Rundenzeit: 8:17,340 Min. für die [# 912]
  • Streckenlänge: 25378 m
  • Stärkste Klasse: SP 9 mit 28 Tln

Alle Klassensieger beim ADAC 24 Stunden Rennen Nürburgring am 12./13. Mai 2018

Klasse Start-Nr. Team Fahrzeug Fahrer Runden Bestzeit
SP 3 [# 126] Renault Clio RS Cup Avia Racing Epp Stephan, Holthaus Gerrit, Overbeck Tobias, Overbeck Daniel 11110:03,899
SP 3T [# 90] Subaru Tecnica International Subaru WRX STI Van Dam Carlo, Schrick Tim, Yamauchi Hideki, Iguchi Takuto 1129:10,316
SP 4 [# 325] Scuderia Solagon BMW 325i Meurer Carsten, Schemmann Sebastian, Jolk Daniel, Dose Paul Martin 10210:39,700
SP 4T [# 86] MSC Sinzig VW Golf 5 R-Line GTI Visir Jose, Romanelli Eduardo, Decius Benjamin, Ewenz Achim 9710:15,532
SP 6 [# 65] Proom Racing Porsche Cayman Wawer Volker, Wawer Achim, Thomson Rob, Grassl Michael 1169:30,258
SP 7 [#55] Prosport-Performance Porsche 911 GT3 Cup Putman Charles, Espenlaub Charles, Foster Joe, Maassen Xavier 1249:02,071
SP 8 [# 46] rent2Drive-FAMILIA-racing Porsche 991 GT3 Cup MR Ackermann David, Lukovnikov Dmitriy, Walter Csaba, Wiskirchen Jörg 1208:57,652
SP 8T [# 190] Mercedes-AMG Team Driving Academy Mercedes-AMG GT Schneider Bernd, Simon Patrick, Gebhardt Christian, Bovingdon Jethro 1278:48,958
SP 9 [# 912] Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Lietz Richard, Pilet Patrick, Makowiecki Fred, Tandy Nick 1358:17,340
SP 9-LG [# 7] Aston Martin Racing Aston Martin Vantage GT3 Martin Maxime, Sorenson Marco, Thiim Nicki, Turner Darren 134 8:21,932
SP-PRO [# 56] Toyota Gazoo Racing Lexus LC Tsuchiya Takeshi, Matsui Takamitsu, Gamou Naoya, Nakayama Yuichi 97 8:45,355
SP-X [# 705] Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003c Mutsch Thomas, Mailleux Franck, Simonsen Andreas, Westphal Jeff 129 8:22,910
SP-Y [# 63] Dörr Motorsport Lamborghini Huracan Super Trofeo Basseng Marc, Lauck Manuel, Verdonck Nico 107 8:54,864
SP 10 [# 66] Black Falcon Team IDENTICA Mercedes-AMG GT4 Gomez Carlos, Karg Stefan, Leib Fidel, Schramm Kim-Luis 116 9:15,816
TCR [# 178] Bas Koeten Racing Seat Cupra TCR Buri Antti, Laaksonen Kari-Pekka, Kangas Olli, Gene Jordi 121 9:20,423
V 2T [# 165] rent2Drive-FAMILIA-racing Renault Megane RS Jahn Axel, Wolzenburg Lutz, Sidorenko Andrei, Greven Oliver 105 10:23,982
V 3T---
V 4 [# 155] Securtal Sorg Rennsport BMW 325i Kratz Torsten, Totz Kevin, Totz Cedrik, Frisse Oliver 110 10:20,552
V 5 [# 144] Pixum Team Adrenalin Motorsport Porsche Cayman Büllesbach Christian, Schettler Andreas, Smyrlis Ioannis, Arimon Carlos 111 9:57,826
V 6 [# 138] Black Falcon Team TMD Friction Porsche 991 Carrera Köhler Stephan, König Axel, Schneider Norbert, Böhm Alexander 113 9:49,237
AT [# 320] Porsche 911 GT3 Cup von Löwis of Menar Thomas, Smudo, Schellhaas Daniel, Duffner Axel 122 8:56,653
CUP 3 [# 302] Mühlner Motorsport Porsche Cayman GT4 CS Rebhan Michael, Mölig Timo, Müller Tobias, Kranz Moritz 122 9:11,912
Cup-X [# 202] Isert Motorsport KTM X-Bow GT4 Stuck Ferdinand, Stuck Johannes, Strycek Volker, Friedhoff Max 122 9:02,904
Cup 5 [# 256] Securtal Sorg BMW M235i Racing Viidas Tristan, Eichenberg Heiko, Mettler Yannick, Kratz Torsten 120 9:32,705


Daimler
14.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Platz zwei und drei für Mercedes-AMG Team BLACK FALCON

  • Vier Mercedes-AMG GT3 in den Top-Ten

  • Mercedes-AMG GT4 mit Doppelsieg in der Klasse SP10 und Sieg in der Klasse SP8T

Mercedes-AMG mit Doppelpodium beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen ist für Mercedes-AMG erfolgreich zu Ende gegangen. Nach dem dritten Platz aus dem Vorjahr erzielen die Mercedes-AMG GT3 diesmal sogar ein Doppelpodium bei dem legendären Eifel-Marathon. Der zweite Platz geht an Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (GER), Manuel Metzger (GER) und Dirk Müller (GER) vom Mercedes-AMG Team BLACK FALCON. Auf regennasser Strecke fuhren Yelmer Buurman (NED), Thomas Jäger (GER), Jan Seyffarth (GER) und Luca Stolz (GER) im Schwesterfahrzeug [# 5] auf den dritten Rang. Neben dem Doppelpodium gab es auf der Nürburgring-Nordschleife noch zwei weitere Top-Ten-Platzierungen in der Gesamtwertung, sowie zwei überzeugende Klassensiege von Mercedes-AMG GT4 Fahrzeugen, die erstmals bei dem 24-Stunden-Rennen am Start waren.

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war von zwei sehr unterschiedlichen Hälften geprägt: Bis in die Nacht hinein erlebten die 210.000 Zuschauer bei optimalen äußeren Bedingungen eine spannende Tempojagd über die Nordschleife, bei der sich die Mercedes-AMG GT3 Fahrzeuge von Anfang an in der Spitzengruppe festsetzen konnten. Ab der Rennmitte sorgte ein Unwetter und bis zum Rennschluss anhaltender Regen für dramatische Szenen und zusätzliche Spannung. Am Ende machten die Sportwagenmarken Mercedes-AMG und Porsche in einem packenden Finish den Sieg unter sich aus.

Von Beginn an mit an der Spitze lag der vom vierten Platz gestartete Mercedes-AMG GT3 [# 4] des Mercedes-AMG Teams BLACK FALCON. Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (GER), Manuel Metzger (GER) und Dirk Müller (GER) übernahmen in er Nacht die Führung und bauten diese deutlich aus. Zudem wurde der bis dato Zweitplatzierte mit einer Zeitstrafe belegt. 3:30 Stunden vor Ende des Rennens kam es wegen zunehmend schlechter Sichtverhältnisse zu einer Unterbrechung des Rennens.

Durch den Restart hinter dem Safety-Car war der Vorsprung jedoch dahin und der einzige Verfolger, der noch in der gleichen Runde wie der führende Mercedes-AMG GT3 war, konnte sofort Druck auf Schlussfahrer Adam Christodoulou aufbauen. Eine Stunde vor Rennende musste Christodoulou den Porsche schließlich passieren lassen. Auf regennasser Strecke lieferten sich die Führenden noch einige packende Duelle um den Sieg. Mit zunehmender Renndauer verlegte sich Christodoulou jedoch darauf, den zweiten Platz sicher ins Ziel zu bringen.

Hinter dem Führungsduo setzte sich die [# 5] des Mercedes-AMG Teams BLACK FALCON im Kampf um den verbleibenden Podiumsplatz durch. Beim Restart nahm das Fahrzeug von Yelmer Buurman (NED), Thomas Jäger (GER), Jan Seyffarth (GER) und Luca Stolz (GER) den Rest des Rennens vom fünften Platz aus in Angriff. Schlussfahrer Buurmann zog zunächst am BLACK FALCON Mercedes-AMG GT3 [# 6] vorbei und kassierte mit einer fahrerisch starken Leistung eine halbe Stunde vor Schluss noch den vor ihm liegenden Aston Martin. Nach 135 Runden machte der Niederländer das Doppelpodium für Mercedes-AMG und BLACK FALCON perfekt.

Im Mercedes-AMG GT3 [# 6] konnte Schlussfahrer Hubert Haupt nicht mehr in den Kampf um das Podest eingreifen. Eine halbe Stunde nach dem Restart büßte er seinen zwischenzeitlichen dritten Rang ein. Im Ziel wurde das neben Haupt noch von Nico Bastian (GER), Erik Johansson (SWE) und Gabriele Piana (ITA) pilotierte Customer Racing Fahrzeug schließlich auf dem fünften Platz abgewinkt. Das starke Team-Ergebnis der Mercedes-AMG GT3 vervollständigte die [# 16] von Landgraf Motorsport mit dem zehnten Gesamtrang für Sebastian Asch (GER), Kenneth Heyer (GER), Edward Sandström (SWE), Tristan Vautier (FRA).

Pech hatten beim 24-Stunden-Rennen die beiden Mercedes-AMG GT3 von Mercedes-AMG Team MANN-FILTER. In der Nacht schied die [# 47] von Dominik Baumann (AUT), Daniel Juncadella (ESP), Edoardo Mortara (ITA) und Renger van der Zande (NED) nach einem Unfall auf dem dritten Rang liegend aus. Die [# 48] des Teams wurde durch Reparaturpausen weit zurückgeworfen: Indy Dontje (NED), Maximilian Götz (GER), Christian Hohenadel (GER) und Doppelstarter Renger van der Zande beendeten das Rennen nach einer bravurösen Aufholjagd noch auf dem 17. Rang.

Sehr erfolgreich verlief die Premiere der Mercedes-AMG GT4 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. In der Klasse SP8T holte sich die [# 190] (Mercedes-AMG Team Driving Academy) mit Jethro Bovingdon (GBR), Christian Gebhardt, Bernd Schneider und Patrick Simon (alle GER) einen souveränen Klassensieg mit neun Runden Vorsprung. In der Gesamtwertung kam das Quartett auf einen beachtlichen 22. Rang.
In der Klasse SP10 sorgt der neue Rennwagen aus Affalterbach auf Anhieb für einen Doppelsieg. Das BLACK FALCON Team IDENTICA [# 66] absolvierte 116 Runden: Platz Eins für Carlos Gomez (USA), Stefan Karg (GER), Fidel Leib (GER) und Kim-Luis Schramm (GER). Der zweite Klassenplatz ging an Jochen Herbst (GER), Daniel Schwerfeld (GER), Domenico Solombrino (ITA), Christian Stingu (GER) von Mathol Racing [# 75].

Die Mercedes-AMG GT3 Platzierungen beim 24-Stunden-Rennen*:

POS

gesamt

POS

Klasse

Nr.

Team

Fahrzeug

Fahrer

Rd.

1

1

SP9

912

Manthey Racing

Porsche 911 GT3 R

Richard Lietz (GER), Patrick Pilet (FRA), Fred Makowiecki (FRA), Nick Tandy (GBR)

135

2

2

SP9

4

Mercedes-AMG Team BLACK FALCON

Mercedes-AMG GT3

Adam Christodoulou (GBR), Maro Engel (GER), Manuel Metzger (GER), Dirk Müller (GER)

135

3

3

SP9

5

Mercedes-AMG Team BLACK FALCON

Mercedes-AMG GT3

Yelmer Buurman (NED), Thomas Jäger (GER), Jan Seyffarth (GER), Luca Stolz (GER)

135

...

 

 

 

 

 

 

5

4

SP9

6

BLACK FALCON

Mercedes-AMG GT3

Nico Bastian (GER), Hubert Haupt (GER), Erik Johansson (SWE), Gabriele Piana (ITA)

134

10

9

SP9

16

Landgraf Motorsport

Mercedes-AMG GT3

Sebastian Asch (GER), Kenneth Heyer (GER), Edward Sandström (SWE), Tristan Vautier (FRA)

132

17

16

SP9

48

Mercedes-AMG Team MANN-FILTER

Mercedes-AMG GT3

Indy Dontje (NED), Maximilian Götz (GER), Christian Hohenadel (GER), Renger van der Zande (NED)

129

22

1

SP8T

190

Mercedes-AMG Team Driving Academy

Mercedes-AMG GT4

Jethro Bovingdon (GBR), Christian Gebhardt (GER), Bernd Schneider (GER), Patrick Simon (GER)

127

51

1

SP10

66

BLACK FALCON Team IDENTICA

Mercedes-AMG GT4

Carlos Gomez (USA), Stefan Karg (GER), Fidel Leib (GER), Kim-Luis Schramm (GER)

116

60

2 SP10

75

Mathol Racing e.V.

Mercedes-AMG GT4

Jochen Herbst (GER), Daniel Schwerfeld (GER), Domenico Solombrino (ITA), Christian Stingu (GER)

113

DNF

DNF

47

Mercedes-AMG Team MANN-FILTER

Mercedes-AMG GT3

Dominik Baumann (AUT), Daniel Juncadella (ESP), Edoardo Mortara (ITA), Renger van der Zande (NED)

83

DNF

DNF

11

AutoArena Motorsport

Mercedes-AMG GT3

Patrick Assenheimer (GER), Jeroen Bleekemolen (NED), Raffaele Marciello (ITA), Clemens Schmid (AUT)

74

* = vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen



ADAC
14.5.2018

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ADAC ZURICH 24H-RENNEN: Porsche-Erfolg in der Eifel

Mit einem Porsche-Sieg beim legendären ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring konnte sich in einem spektakulären Rennen am Ende das Team Manthey mit Richard Lietz (A), Frederic Makowiecki (F), Patrick Pilet (F) und Nick Tandy (GB) in einem Porsche 911 GT3 R durchsetzen.
Wetterkapriolen prägten die 46. Ausgabe des Rennens, das aufgrund von Nebel am Sonntagmittag sogar kurzfristig unterbrochen werden musste. Nach dem Restart setzte sich dann in einem Sprintrennen der siegreiche Porsche gegen zwei Mercedes-AMG von Black Falcon durch. Für Porsche war es der zwölfte Sieg beim Langstreckenklassiker in der Eifel, für Manthey Racing der sechste Triumph.


 

Stimmen aus der 24h Sieger Pressekonferenz

[# 912] Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Fred Makowiecki
"Unser Ingenieur hat entschieden, dass ich den letzten Stint fahren soll, da ich vor der roten Flagge gefahren bin und die Streckenbedingungen am besten in Erinnerung hatte. Nach dem Plattfuß in der ersten Runden hatten wir nichts mehr zu verlieren und es gab nur noch eine Strategie und die hieß: Jede Runde fahren was geht. Am Ende hat sich das auch ausgezahlt, auch wenn bei diesen Bedingungen etwas Glück sicherlich dabei war, weil gerade bei Nässe und Nebel so viel passieren kann."

[# 912] Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Richard Lietz
"Ich glaube es war ein perfektes Wochenende für uns und für Porsche. Wir haben im Qualifying neue Rundenrekorde gesehen. Das war auch für uns etwas ganz Besonderes den das Niveau der Rennstrecke und dieser Serie sind extrem hoch. Nicht nur deutschlandweit, sondern auch international gesehen ist das eines der größten Rennen. Am Anfang sind wir durch einen Reifenschaden auf Platz 90 zurückgefallen, haben uns dann aber wieder nach vorne gekämpft. Dann haben wir allerdings eine Zeitstrafe bekommen, wofür wir uns entschuldigen - aber wenn man pusht kann so etwas passieren. Das Team hat das Auto perfekt vorbereitet und letztlich ist der Sieg das i-Tüpfelchen für dieses Wochenende und etwas ganz Besonderes für uns."

[# 912] Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Patrick Pilet
"Das ist Motorsport! Einfach unglaublich und so ein Ergebnis ist etwas ganz Besonderes, gerade auf dieser Rennstrecke hier. Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis, denn nach der roten Flagge haben wir erneut bei null begonnen! Ich habe das Rennen zu dem Moment der roten Flagge nicht gesehen, aber ich denke, es war die richtige Entscheidung. Es ist zwar schade für die Jungs von AMG, aber manchmal verliert man, manchmal gewinnt man. Und das hier war einfach verrückt!"

[# 912] Manthey Racing Porsche 911 GT3 R / Nick Tandy
"Die Strategie war nach der ersten Runde klar, alles geben und so viel wie möglich rauszuholen. Klar, gab es Situationen während des Rennens, wo wir das Auto reparieren mussten und Schwierigkeiten hatten. Es war ein interessantes Rennen, das 24h-Rennen ist besonders hart zu gewinnen. Umso stolzer sind wir, hier zu sitzen."

[# 4] Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Maro Engel
"Es war wieder ein grandioses Wochenende, das 24h-Rennen am Nürburgring ist einfach immer der Hammer! Auch ein riesiges Kompliment an die Zuschauer, die selbst bei dem schlechten Wetter das wir hatten geblieben sind. Klar, es war eng für uns, aber die Kollegen waren einfach schneller als wir erwartet hätten. Natürlich ist es schade, daß durch die rote Flagge unser Vorsprung dahin war, bei 24h hätte es vielleicht anders ausgesehen."

[# 4] Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Adam Chrstodoulou
"Als wir unseren letzten Boxenstopp gemacht haben, waren wir uns nicht sicher ob es noch ein oder zwei Runden sind und sind auf Nummer sicher gegangen und haben etwas mehr getankt. Das hat zum einen eine Lücke aufgerissen und um ehrlich zu sein haben die Reifen auch etwas nachgelassen. Ich habe zwar alles versucht aber leider hat es nicht ganz gereicht. Wir alle haben das ganze Rennen über gepusht ich zum Schluss sogar etwas zu viel, deshalb auch mein kleiner Ausritt ins Gras kurz vor Schluss. Aber auf jeden Fall Glückwünsch an die Sieger es war ein tolles Rennen, aber ich freue mich schon auf nächstes Jahr da werden wir ihnen dann ordentlich einheizen."

[# 4] Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Manuel Metzger
"Bei so einem Rennen weiß man nie, wie die Wetterverhältnisse werden. Es kann bei einem 24h-Rennen so viel passieren. Diesmal kam der Regen früher als erwartet, sodass wir haben wahrscheinlich eine Runde zu spät gestoppt haben. Ansonsten waren wir auf alles vorbereitet und haben auch alle Probleme gut gelöst. Bis zur roten Flagge hatten wir keinen Fehler gemacht und keinen Kratzer am Auto und waren ein perfektes Rennen gefahren. Danach haben wir das Maximum gegeben. Letztlich knapp Zweiter zu werden beim stärksten und schwierigsten Autorennen der Welt kann sich durchaus sehen lassen."

[# 4] Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes-AMG GT3 / Dirk Müller
"Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Wir haben zwar den ersten Platz verloren, aber dafür den zweiten Platz gewonnen. Und bei dieser Schlacht da draußen, wie wir sie heute erlebt haben, ins Ziel zu kommen ist wirklich extrem toll. Andererseits hatten wir fast vier Minuten Vorsprung zum Zeitpunkt der roten Flagge. Ohne die rote Flagge hätten wir das Rennen gewinnen können, aber so war es nicht.
Wir sind trotzdem glücklich. Jetzt geht Dank an meine Fahrerkollegen und das gesamte Team. Man muss wirklich alle loben, die zum Team gehören. Und natürlich auch die Fans, die uns immer die Treue halten."

[# 5] Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Yelmer Buurman
"Die rote Flagge hat unsere Chancen auf Podium natürlich stark verbessert und daher kam sie uns ganz passend, auch wenn das für unsere Teamkollegen vom Fahrzeug [# 4] nicht ganz der Fall war. Nachdem dann das Rennen wieder gestartet war habe ich gleich in der ersten Kurve einen Schlag aufs Heck bekommen und mich gedreht. Dann habe ich alles aus dem Auto heraus eholt und die Lücke zugefahren und die beiden Autos vor mir noch überholen können. Dass ich eine Sekunde vor Ablauf der Zeit über die Ziellinie gefahren bin ist wirklich blöd gelaufen und ich musste noch eine Runde fahren. Bei sowas kannst du eigentlich nur verlieren aber ich habe es dann langsam angehen lassen und den dritten Platz nach Hause gefahren."

[# 5] Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Thomas Jäger
"Alle Hersteller bereiten sich gut auf dieses Rennen vor. Trotzdem wissen alle, auch die Kundenteams, wie schwierig und wie wenig planbar dieses Renne ist. Am Ende zwei Podestplätze belegen zu können ist ein tolles Ergebnis. Gratulation an Porsche zum Sieg. Wir sind als Fünfter in die letzte Stunde gegangen und letztlich hat es doch für's Podium gereicht - einfach super. Wir sind überglücklich und werden nächstes Jahr ebenso gut vorbereitet zurückkommen."

[# 5] Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Jan Seyffarth
"Mein Ziel ist definitiv nächstes Mal in der Mitte zu sitzen und den ersten Platz zu machen (lacht). Also ich bin auf jeden Fall wieder dabei im nächsten Jahr! Bis vor der roten Flagge war mein Ziel, auf jeden Fall bis aufs Podium zu fahren, aber jetzt wirklich hier zu sitzen fühlt sich einfach super an! Dieses Rennen ist das Highlight des Jahres und darauf arbeiten wir ein ganzes Jahr drauf hin und deshalb konzentrieren wir uns auch bald schon wieder auf das nächste Jahr."

[# 5] Mercedes-AMG Team Black Falcon Mercedes AMG GT3 / Luca Stolz
"Ich war die letzte Stunde außerhalb unseres Autos, aber ich denke ich kann für alle sprechen, unser Puls mindestens genauso so hoch war (wie der des Siegerfahrers). Wir haben in der Box mitgefiebert und die Strategie mitentschieden und -geplant. Wir waren zwar sehr nervös, aber wir können (unserem Fahrer) vertrauen. Wir haben es geschafft."



Audi
14.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Audi Sport Team Land auf Platz sechs beste Audi-Mannschaft

  • Extreme Bedingungen bei der 46. Ausgabe des Eifel-Klassikers

  • Podestergebnis in der TCR-Klasse für Bonk Motorsport

Enttäuschung für Audi bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring

Bei der 46. Ausgabe der 24 Stunden auf dem Nürburgring zeigte sich die Eifel von ihrer unerbittlichen Seite: Audi Sport customer racing war als Titelverteidiger zum größten Autorennen der Welt gekommen, musste allerdings gemeinsam mit seinen Kundenteams herbe Rückschläge im Kampf um den fünften Gesamtsieg erfahren. Platz sechs von Kelvin van der Linde/Sheldon van der Linde/Christopher Mies/René Rast war am Ende das beste Ergebnis in einem Rennen, in dem Wetterkapriolen dreieinhalb Stunden vor Schluss für eine Rennunterbrechung sorgten. Erst nach mehr als einer Stunde Pause bestritten die Teams den letzten Rennabschnitt.

"Zum zehnjährigen Jubiläum von Audi Sport customer racing hätten wir unseren vielen Fans sportlich gerne mehr geboten", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Unsere Kundenteams und die Fahrer waren gut vorbereitet und haben in drei verschiedenen Klassen um die Spitze gekämpft. Umso enttäuschender ist das Ergebnis. Die Bedingungen waren extrem schwierig, wie auch die Rennunterbrechung zeigte." Wozu der Audi R8 LMS fähig ist, beweist die aktuelle Zwischenbilanz: Vier Mal hat der GT3-Sportwagen den Eifel-Klassiker bereits gewonnen. Die Langstreckensaison 2018 hat mit einem Sieg bei den 12 Stunden von Bathurst im Februar für Audi gut begonnen, die nächste große Herausforderung sind die 24 Stunden von Spa im Juli.

Auf dem Nürburgring hat das Audi Sport Team Land bis Sonntagvormittag um einen Podestplatz gekämpft. Kelvin van der Linde, einer der Vorjahressieger mit Audi, lieferte sich einen spannenden Kampf mit Aston Martin um Platz drei, als er dem wechselhaften Wetter zum Opfer fiel. An der Streckenstelle Hohe Acht touchierte der Südafrikaner auf Intermediate-Reifen die Leitplanke und verlor bei der Reparatur der Schäden drei Runden. Zusammen mit seinem Bruder Sheldon, Christopher Mies und René Rast erreichte er am Ende Platz sechs. Direkt dahinter folgte das Audi Sport Team Phoenix mit Christopher Haase/Nico Müller/Frank Stippler/Frédéric Vervisch. Das Audi Sport Team BWT fuhr bei seiner ersten Teilnahme an den 24 Stunden auf dem Nürburgring mit Christopher Haase/Nico Müller/Mike Rockenfeller/Markus Winkelhock auf Platz zwölf. Das Team BWT Mücke Motorsport erreichte mit Marcel Fässler/Christer Jöns/Pierre Kaffer/Stefan Mücke Platz 14. Auch die Langstrecken-Experten von Car Collection Motorsport trotzten mit ihren Privatfahrern den widrigen Bedingungen. Adrien de Leener, Simon Trummer, Christopher Friedrich und Pierre Kaffer sahen die Zielflagge auf Platz 20. Das Schwesterauto von Stefan Aust/Christian Bollrath/Ronnie Saurenmann/Peter Schmidt belegte als bestes Pro-Am-Team Platz 56. Das Audi Sport Team WRT, die Siegermannschaft von 2015, schied nach einem Unfall aus.

Unbelohnt blieben die guten Leistungen mehrerer Kundenteams in den Klassen. Das Team Phoenix Racing führte die Klasse SP 8 bis zur zehnten Stunde mit dem Audi R8 LMS GT4 an. In der elften Stunde fiel das starke Junioren-Quartett Milan Dontje/Xiaole He/Max Hofer/Nicolaj Møller Madsen jedoch mit einem Defekt im Antrieb aus. In der hart umkämpften TCR-Kategorie übernahm das Team Prosport-Performance GmbH in der sechsten Rennstunde die Führung. Das erfahrene Fahreraufgebot Christoph Breuer/Jürgen Nett/Markus Oestreich/Kenneth Østvold lag im Audi RS 3 LMS bis zur 15. Rennstunde vorn. Bis zur 18. Stunde blieben sie als Zweite in Schlagdistanz, als ein Schaden ihre Fahrt beendete. Ein versöhnliches Ergebnis in dieser Klasse gelang unterdessen einem weiteren Team von Audi Sport customer racing. Wie bereits im Vorjahr erreichte Bonk Motorsport einen Podiumsplatz. Hermann Bock/Max Partl/Rainer Partl/Volker Piepmeyer fuhren im Audi RS 3 LMS [# 172] des Teams aus Münster auf Platz drei.

Platz 3 in der Klasse 'TCR': Audi RS 3 LMS [# 172] (Bonk Motorsport), Hermann Bock / Max Partl / Rainer Partl / Volker Piepmeyer



BMW
13.5.2018

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Augusto Farfus (#102 Shell Helix BMW M6 GT3):
"Grundsätzlich ist es immer ein tolles Erlebnis, dieses Rennen fahren zu dürfen. Ich danke BMW Motorsport dafür, dass ich auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit dazu hatte. Die neue Konstellation aus Team, Fahrzeug, Reifen und Fahrern war eine Herausforderung. Angesichts dessen haben wir einen guten Job gemacht. Wir sind bestes BMW Team und haben den Shell Helix BMW M6 GT3 in einem Stück ins Ziel gebracht."


 

Enttäuschende 24 Stunden auf dem Nürburgring für BMW in der SP9-Klasse --- Shell Helix BMW M6 GT3 auf Rang 13

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER) haben Augusto Farfus (BRA), Markus Palttala (FIN), Christian Krognes (NOR) und Fabian Schiller (GER) im Shell Helix BMW M6 GT3 mit der Startnummer 102 als bestplatzierte BMW Vertreter den 13. Rang im Gesamtklassement belegt. Das Quartett verlor in der Anfangsphase durch eine leichte Kollision Zeit, kam danach aber ohne größere Schwierigkeiten über die Renndistanz. Bei wechselhaften Wetterbedingungen und nach zahlreichen Zwischenfällen erreichten nur zwei der vier in der SP9-Kategorie gestarteten BMW M6 GT3 das Ziel. Das Rennen wurde 3:30 Stunden vor dem Ende wegen Nebels unterbrochen und nach knapp zwei Stunden Pause fortgesetzt. Der Sieg ging an den Porsche mit der Startnummer 912. In den weiteren Klassen holten die privaten BMW Teams drei Siege.

ROWE Racing hatte nach Platz zwei im Vorjahr viel Pech. Der [# 99] BMW M6 GT3 - mit den Fahrern Connor De Phillippi (USA), Alexander Sims (GBR), Jesse Krohn (FIN) und Martin Tomczyk (GER) - schied nach einer Verkettung unglücklicher Umstände am Samstagabend aus: In Folge eines Kühlerschadens nach einer leichten Kollision wurde der Motor beschädigt, so dass das Fahrzeug aufgeben musste. Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 98 und den Piloten Nick Catsburg (NED), John Edwards (USA), Richard Westbrook (GBR) und Tom Blomqvist (GBR) lag in der Anfangsphase mehrmals in Führung, ehe es durch eine Zeitstrafe zurückgeworfen wurde. In der Nacht traten dann Probleme mit dem elektrischen Drosselklappensteller auf, die alle Chancen auf eine gute Platzierung zunichte machten und zum Ausscheiden führten.

Der [# 33] BMW M6 GT3 von Falken Motorsports verlor im ersten Renndrittel ebenfalls zunächst Zeit bei einer Reparatur, kam nach 24 Stunden aber auf Rang 15 ins Ziel. Jens Klingmann (GER), Alexandre Imperatori (SUI), Stef Dusseldorp (NED) und Peter Dumbreck (GBR) hatten sich am Steuer abgewechselt.

Der Sieg in der hart umkämpften BMW M235i Racing Cup Klasse, in der 15 Fahrzeuge am Start waren, ging an Heiko Eichenberg, Yannick Mettler (beide GER), Torsten Kratz (AUT) und Tristan Viidas (EST) vom Team Securtal Sorg Rennsport vor den Fahrzeugen von Hofor Racing powered by Bonk Motorsport und dem Pixum Team Adrenalin Motorsport auf den Plätzen zwei und drei. BMW Kundenteams feierten zudem in den Klassen V4 und SP4 zwei weitere Siege.

Die BMW Motorsport Junioren Beitske Visser (NED) und Nico Menzel (GER) beendeten das Rennen nach technischen Problemen am [# 60] BMW M4 GT4, den sie gemeinsam mit Dirk Adorf (GER) und Tom Coronel (NED) steuerten, auf dem sechsten Rang in der SP 8T-Klasse und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen beim Marathon in der »Grünen Hölle«.



Frikadelli
13.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Lance David Arnold, Alex Müller, Wolf Henzler und Matt Campbell erreichen das Ziel nach 24 Stunden knapp außerhalb der Top 10

  • Norbert Siedler fuhr in 8.09,824 Minuten die drittschnellste Zeit des Top-30-Qualifying und sicherte dem Nummer-31-Porsche die zweite Startreihe

  • Vorzeitiges Ende für die Nummer 31 von Siedler, Felipe Laser, Marco Seefried und Mathieu Jaminet um 2.15 Uhr mit einem Problem im Antriebsstrang

  • Teamchef Klaus Abbelen: "Dürfen im Großen und Ganzen zufrieden sein, das Team hat einen fehlerfreien Job abgeliefert, Rang acht lag in Reichweite"

Frikadelli Racing fährt beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife auf Rang elf

Frikadelli Racing hat mit seinem Nummer-30-Porsche 911 GT3 R das diesjährige 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf Platz elf beendet. Das Fahrerquartett Lance David Arnold (Duisburg), Alex Müller (Rees), Wolf Henzler (Nürtingen) und Porsche Young Professional Matt Campbell (AUS) war von der 17. Position gestartet und konnte sich im Verlauf des Langstreckenklassikers bis auf Rang acht nach vorne Arbeiten. Durch eine Rennunterbrechung nach etwas mehr als 22 Stunden büßte das Auto in den letzten 90 Minuten bei starkem Regen jedoch seinen Vorsprung ein.
Der zweite Frikadelli-Porsche, die Startnummer 31, hatte im Qualifying das Potenzial der Kombination aus 911 GT3 R und Rennreifen von Dunlop aufgezeigt: Norbert Siedler (A) fuhr im Top-30-Einzelzeitfahren die drittschnellste Runde. Damit durfte der Rennwagen - den er sich mit Felipe Laser (Leipzig), Marco Seefried (Wemding) und Porsche Young Professional Mathieu Jaminet (F) geteilt hat - den 24-Stunden-Klassiker aus der zweiten Startreihe in Angriff nehmen. Ein Problem in der Kraftübertragung beendete den Auftritt des Fahrzeugs nach 70 Runden um 2:15 Uhr in der Frühe.

So lief das Rennen für den Frikadelli-Porsche mit der Nummer 30
Matt Campbell nimmt das Rennen aus der 17. Startposition auf und spult einen taktisch klugen und schnellen Stint ab. Als er nach sechs Runden an Wolf Henzler übergibt, ist er bereits wieder in den Top 12. Kurz bevor der Nürtinger nach dem 14. Umlauf an Alex Müller weiterreicht, wird er in einer Code-60-Zone von einem Hintermann touchiert - ohne nennenwerte Folgen. Müller fährt einen Achtrunden-Turn ohne Zwischenfälle, dann ist um 18:50 Uhr erstmals Lance David Arnold an der Reihe. Nach 30 Runden auf der Nordschleife kehrt Campbell ins Cockpit zurück und liegt auf Rang 13. Er ist Elfter, als er um 21:20 Uhr von Wolf Henzler abgelöst wird. Auch der Schwabe spult acht Runden ab und gibt nach 46 Umläufen an Müller und der im gleichen Rhythmus an Arnold weiter. Es ist fast 1:00 Uhr morgens, als nach 62 Runden Campbell wieder für acht Umläufe ins Cockpit klettert. Danach fährt Henzler zunächst auf Trocken-Pneus los, kommt aber nach Runde 72 an die Box und holt sich aufgrund starker Niederschläge Regenreifen ab - der Beginn einer sehr feuchten und ungemütlichen Nacht. Dies erleben auch Müller (ab Runde 82), Arnold (ab Runde 90) und Campbell (ab Runde 98), der in die Morgendämmerung fährt. Um 8:49 Uhr übernimmt Henzler den 911 GT3 R auf abtrocknender Strecke noch einmal mit Regenreifen. Nach Runde 106 erhält er Trockenpneus, dann beginnt es wieder zu schütten und Henzler kehrt im 111. Umlauf zurück auf Regenreifen. In Runde 119 setzt sich Müller in den Porsche, der Platz acht belegt. Doch er kommt nicht weit: Die Rennleitung unterbricht das Rennen um 11:45 Uhr nach 122 Umläufen für das Frikadelli-Auto wegen dichten Nebels. Der Restart in die Formationsrunde erfolgt um 13:45 Uhr mit Matt Campbell am Steuer. Um 15:25 Uhr, fünf Minuten vor Ablauf der 24-Stunden-Frist, musst der Australier nach 131 Runden noch einmal die letzten Liter Benzin nachfüllen und überquerte die Ziellinie auf Rang elf.

So lief das Rennen für den Frikadelli-Porsche mit der Nummer 31
Von Startplatz drei aus erlebt Marco Seefried eine hektische Anfangsphase inklusive einer leichten Berührung mit einem anderen Auto. Aus der ersten Runde kommt der Bayer als Vierter zurück. Die Nachfolgenden kann er anschließend kontrollieren, der Kontakt zur Spitze reißt jedoch etwas ab. Nach sieben Runden reicht er den Frikadelli-Porsche an Norbert Siedler weiter. Der Österreicher muss um 17:34 Uhr nach einem Zwischenfall mit Dreher im Pflanzgarten, bei dem er rückwärts leicht die Leitplanke touchiert, einen außerplanmäßigen Boxenstopp einlegen. Später wird er von einer unangekündigten Code-60-Phase überrascht und muss bei hohem Tempo über die Wiese ausweichen. Zum Säubern der Kühler stopp Siedler am Streckenrand, bevor er die Fahrt fortsetzt. Nach Runde 22 übergibt er die Nummer 31 an Felipe Laser. Gegen 20 Uhr liegt das Auto auf Rang neun der Gesamtwertung. 30 Umläufe sind gefahren, dann sitzt Mathieu Jaminet erstmals am Steuer und die Abenddämmerung beginnt. Es ist tiefschwarze Nacht, als Seefried seinen zweiten Stint um 21:23 Uhr antritt. Acht Runden später steigt Siedler um 22:36 Uhr auf Platz 13 ein. Diesmal verläuft die Fahrt für den Österreicher ohne Zwischenfälle. Nach 54 Umläufen ist Laser und nach 62 Runden Jaminet wieder dran. "Auto und Reifen funktionieren perfekt, ich konnte von der ersten bis zur letzten Runde pushen", so der Leipziger. Im 70. Umlauf ist das Rennen für den Nummer-31-Porsche zu Ende, als ein Problem mit der Kraftübertragung beim Herausbeschleunigen aus dem 'Schwedenkreuz' um 2:15 Uhr das vorzeitige Aus bedeutet.



ADAC
13.5.2018

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Manthey-Porsche feiert Rekordsieg Nummer sechs

Das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen ist mit einem 90-minütigen Schlussakkord zu Ende gegangen: Nach einer rund zweistündigen Nebelunterbrechung am Sonntagmittag feierte der Manthey-Porsche [# 912] in einem spektakulären Sprint-Duell mit dem Black-Falcon-Mercedes [# 4] den Rekordsieg beim größten Autorennen der Welt. Allein diese beiden Fahrzeuge waren nach dem Restart um 13:59 Uhr noch in einer Runde und lieferten sich vor vielen Zuschauern einen verbissenen Kampf, den letztlich der Franzose Fred Makowiecki für Manthey entschied. Für das Team aus Meuspath direkt an der Nordschleife ist es der erste 24h-Erfolg seit 2011 und der sechste insgesamt, womit die Truppe um Teamgründer Olaf Manthey jetzt alleiniger Rekordgewinner ist. Für Porsche war es der zwölfte Triumph. Die 47. Ausgabe des ADAC Zurich 24h-Rennens findet vom 20. bis 23. Juni 2019 statt.

"Was für ein Rennen, sehr emotional und großartig für Porsche und den gesamten Motorsport. Dieser Sieg ist für das ganze Team. Dies ist eines der härtesten Rennen, denn es kann so viel passieren und es gibt so viele siegfähige Autos. Man hat vielleicht zwei oder drei Chancen im ganzen Leben, einen Sieg wie diesen zu holen. Es ist großartig", sagte der Brite Nick Tandy, Le Mans-Sieger von 2015, der gemeinsam mit Richard Lietz (Österreich), Patrick Pilet (Frankreich) und Makowiecki triumphierte - für alle vier war es der Premierenerfolg beim 24h-Rennen. "Für Porsche konnte es zum 70. Geburtstag nicht besser laufen. Wir widmen diesen Sieg Dr. Porsche zum runden Geburtstag. Wir haben den Rundenrekord gebrochen, so kann es weitergehen für uns", sagte Porsche-Sportchef Dr. Frank-Steffen Walliser.

Das entscheidende Überholmanöver gelang 'Mako' 1:11 Stunden vor Schluss in der Einfahrt zur Mercedes-Arena, mit einer Berührung zwischen den beiden Autos. Christodoulou ließ sich aber nicht abschütteln, selbst eine Leitplanken-Berührung hielt den Briten nicht auf. Am Ende entschieden aber 26,413 Sekunden zu Gunsten von Makowiecki - der zweitknappste Einlauf in der Geschichte des Rennens nach den 5,697 Sekunden beim Black-Falcon-Erfolg 2016.

"Ich habe alles probiert, aber ich konnte nichts machen. Wir kommen im nächsten Jahr wieder", sagte Christodoulou, der mit Maro Engel (München), Manuel Metzger (Bad Säckingen) und Dirk Müller (Burbach) jeweils einen zweiten Erfolg beim 24h-Rennen verpasste.
Den dritten Platz sicherte sich in einer ähnlich spannenden Dreier-Kampfgruppe der Niederländer Yelmer Buurman im Black-Falcon-Mercedes [# 5] vor dem Aston Martin [# 007] und dem Black-Falcon-Mercedes [# 6]. Die Vorjahressieger des Audi Sport Team Land mit der [# 1] wurden Sechste, als vierter Hersteller auf den ersten sechs Plätzen.

Schon vor der Rennunterbrechung - der ersten seit dem Black-Falcon-Sieg 2016 und der erst siebten überhaupt seit der Premiere des 24h-Rennens 1970 - hatte das berühmte Eifelwetter all seine berüchtigten Facetten von strahlendem Sonnenschein bis zu unwetterartigen Regenfällen gezeigt.

"Das war eines der spannendsten und für alle Beteiligten nervenaufreibendsten 24h-Rennen, die es je gegeben hat", sagte Rennleiter Walter Hornung: "Da war alles drin, was Motorsport so faszinierend macht: sensationelle Fahrer, tolle Rennfahrzeuge, ein Wettergott, der immer wieder ins Geschehen eingegriffen hat und eine Rennstrecke, die den Piloten in jeder Minute alles abverlangt."

Mega-schneller Beginn
Begonnen hatte das Rennen am Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein und einer spektakulären Show von Kevin Estre im Manthey-Porsche #911. Der Franzose flog von der Pole Position dem Feld quasi davon, verbesserte gleich zweimal den bisherigen Rundenrekord von Augusto Farfus aus dem Jahr 2015 und legte früh den Grundstein für eine komfortable Führung seines Teams, die die Manthey-Truppe bis in die Nacht kontrollierte - bis der Franzose Romain Dumas im Regen von einer Ölspur aus dem Rennen gerissen wurde. Wie auch die Audi-Piloten Dries Vanthoor [# 8] und Kelvin van der Linde [# 1] bei heftigen Unfällen blieb Dumas unverletzt.

Dumas scheidet in Führung liegend aus
In die Bresche sprang zunächst das Manthey-Schwesterauto mit der [# 912], das sich aufgrund unterschiedlicher Boxenstopp-Rhythmen an der Spitze immer wieder mit dem Black-Falcon-Mercedes abwechselte. Allerdings leistete sich Patrick Pilet noch in der Nacht einen Fauxpas, als er in einer Code-60-Zone zu früh wieder beschleunigte. Nach einer sorgfältigen Prüfung von GPS- und Fahrzeugdaten sowie Videoaufnahmen, für die sich die Rennleitung aufgrund der Konstellation im Klassement bewusst sehr viel Zeit gelassen hatte, wurde eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten ausgesprochen, die das Porsche-Team scheinbar vorentscheidend zurückwarf - bis die Unterbrechung wegen zu starken Nebels dreieinhalb Stunden vor Ablauf der 24 Stunden den Abstand zwischen den beiden führenden Autos wieder zur Makulatur werden ließ.



Porsche / H.J. Hilger
13.5.2018

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Manthey Racing/Porsche gewinnt die ADAC 24 Stunden am 13. Mai 2018

Der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 912 hat nach einer spannenden Schlussphase den 24-Stunden-Marathon in der Eifel gewonnen. Der Neunelfer vom Team Manthey-Racing setzte sich 70 Minuten vor dem Rennende bei strömendem Regen an die Spitze des Feldes und gab diese Führung nicht mehr ab. Damit verbuchte Porsche beim legendären Langstreckenklassiker den ersten Sieg seit 2011 und feierte insgesamt den zwölften Erfolg.

Platz Start-Nr. Klasse Fahrzeug Team Fahrer Runden/Gap Bestzeit
1. [# 912] SP 9 Porsche 911 GT3 R Manthey R. Lietz / P. Pilet / F. Makowiecki / N. Tandy 135 8:17,340
2. [# 4] SP 9 Mercedes-AMG GT3 Black Falcon A. Christodoulou / M. Engel / M. Metzger / D. Müller +26,413 8:17,631
3. [# 5] SP 9 Mercedes-AMG GT3 Black Falcon Y. Buurman / T. Jäger / J. Seyffarth / L. Stolz +9:56,954 8:21,795
4. [# 7] SP9-LG Aston Martin Vantage GT3 Aston Martin M. Maxime / M. Sorenson / N. Thiim / D. Turner 134 8:21,932
5. [#6] SP 9 Mercedes-AMG GT3 Black Falcon H. Haupt / N. Bastian / E. Johansson / G. Piana 134 +3:27,172 8:22,363
6. [# 1] SP 9 Audi R8 LMS Audi Sport Team Land C. Mies / K. v.d. Linde / S. v.d. Linde / R. Rast 133 8:19,044

Die Gesamtsieger der 24 Stunden: [# 912] mit Richard Lietz / Patrick Pilet / Fred Makowiecki / Nick Tandy



ADAC / Porsche
12.5.2018

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24h: die ersten Stunden und das Rennen bis in die Nacht

Das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen begann bei strahlendem Sonnenschein mit einer großen Kevin-Estre-Show: Der Franzose im Manthey-Porsche [# 911] führte das Feld der insgesamt 146 Fahrzeuge nicht nur von der Pole Position ins Rennen, sondern brannte direkt ein Feuerwerk ab. Mit 8:18,473 Minuten verbesserte er gleich in der ersten Runde nicht nur den bisherigen Rundenrekord von Augusto Farfus aus dem Jahr 2015, sondern setzte sich direkt um 4,7 Sekunden von seinem Markenkollegen Dirk Werner im Falken-Porsche [# 44] ab. Nach zwei Runden waren es schon zehn Sekunden, in der dritten Runde unterbot Estre in 8:17,960 Minuten die Rekordzeit nochmals.

Auch das Schwesternauto mit der [# 44] von Falken Motorsports, das als Zweites in den Eifel-Marathon gegangen war, behauptete seinen Startplatz und macht zurzeit die Porsche-Doppelführung perfekt. Der 911 GT3 R [# 17] vom KÜS Team75 Bernhard liegt als Sechster ebenfalls unter den Top Ten.



Heinz-Josef Hilger
12.5.2018

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Die 24 Stunden sind gestartet

Bei bestem Wetter wurde das 24-Stundenrennen pünktlich um 15:30 Uhr gestartet und die drei Porsche 911 GT3 R von Manthey, Falken und Frikadelli führten die GT3-Meute an.

Die Startgruppe 2 wurde von Porsche, KTM und Hyundai angeführt.

In der Startgruppe 3 fand man Subaru, Porsche und BMW ganz vorne.



Porsche
12.5.2018

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Porsche steht beim Eifelklassiker auf den ersten drei Startplätzen

Die Porsche-Kundenteams haben im Top-30-Qualifying beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring eine Dreifach-Pole erobert. Laurens Vanthoor fuhr im Porsche 911 GT3 R mit einer Fabelzeit von 8:09,105 Minuten auf die Pole-Position. Der Belgier vom Team Manthey-Racing erzielte im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 in seinem zweiten Umlauf die absolute Bestzeit.

Sven Müller (Falken Motorsports) belegte mit seinem Neunelfer Nummer 44 nach einer fantastischen Runde den zweiten Rang. Norbert Siedler (Startnummer 31) sicherte seinem Frikadelli Racing Team Startplatz drei und machte damit den Dreifach-Triumph von Porsche beim Top-30-Qualifying perfekt. Frédéric Makowiecki von Manthey-Racing wurde mit dem Porsche 911 GT3 R Nummer 912 Sechster. Damit platzierte sich Porsche mit vier Autos unter den besten Sechs. Mit 43 Fahrzeugen ist Porsche die am stärksten vertretene Marke bei dem 24-Stunden-Rennen Nürburgring.

Laurens Vanthoor (Porsche 911 GT3 R #911), Manthey-Racing: "Ich habe in der ersten Runde einen kleinen Fehler gemacht. Danach hat aber alles gepasst, und ich habe meine optimale Linie gefunden. Es ist ein wahnsinniges Gefühl, allein über den Nürburgring zu fahren und Vollgas geben zu können."

Sven Müller (Porsche 911 GT3 R #44), Falken Motorsports: "Ich habe in der ersten Runde so gepusht wie noch nie in meinem Leben. In der zweiten war dann einfach nicht mehr möglich. Das Auto war extrem gut, es hat alles einfach nur Spaß gemacht. Ich bin total happy über meinen zweiten Platz."

Norbert Siedler (Porsche 911 GT3 R #31), Frikadelli Racing Team: "Ich hatte eine tolle erste Runde und hätte nie gedacht, dass wir so schnell sein können. Ich bin danach wieder an die Box gefahren, denn ich wusste, schneller geht es einfach nicht."



Heinz-Josef Hilger
11.5.2018

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Der Freitag des 24h Wochenendes

Das Qualifying 2 am Nachmittag:

[# 911] - Porsche 911 GT3 R (Estre, Dumas, Vanthoor, Bamber)
Laurens Vanthoor: "Am Ende hatte ich eine freie Runde und konnte uns die schnellste Runde im Qualifying sichern. Unser 911 GT3 R liegt sehr gut. Ich bin optimistisch für das Top-30-Qualifying heute Abend."

[# 1] - Audi R8 LMS (Mies, van der Linde, van der Linde, Rast)
Christopher Mies: "Ich bin von der Zeit von Porsche schon überrascht. 8:14 Minuten - das ist eine gewaltige Hausnummer, die wir so nicht leisten können. Ich hoffe, dass sie einen supersoft-Reifen aufgezogen hatten. Dabei funktioniert unser Auto so gut wie noch nie. Aber uns fehlen wohl Drehmoment und Topspeed. Wir waren am Limit unterwegs."

[# 17] - Porsche GT3 R (Christensen, Cairoli, Bergmeister, Lotterer)
Teamchef Timo Bernhard: "Wir haben alles, was wir wollten. Wir konnten unseren Fahrern genug Fahrzeit geben. Wir konnten uns ein gutes Setup herausfahren und einen Platz für das Top-30-Quali ergattern. Wir sind gestern drei Runden mehr gefahren als die anderen und sind deswegen heute nicht so viel draußen gewesen."

Das Ergebnis des TOP 30 Qualifying
1. [# 911] Manthey Racing - Porsche 911 GT3 R - Laurens Vanthoor   8:09,105 Min.
2. [# 44] Falken Motorsports - Porsche 911 GT3 R - Sven Müller   8:09,522 Min.   +0,417 Sek.
3. [# 31] Frikadelli Racing Team - Porsche 911 GT3 R - Norbert Siedler   8:09,824 Min.   +0,719 Sek.



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