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Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   ADAC 24h-Rennen Nürburgring



Frikadelli Racing
16.2.2018

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Spezialist für besondere Fälle: Felipe Laser verstärkt den Fahrerkader von Frikadelli Racing

Die Fahrerbesetzung von Frikadelli Racing für den Saisonauftakt der Langstreckenmeisterschaft (VLN) und das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nimmt immer konkretere Formen an. Nach Lance David Arnold (31, Duisburg) steht nun ein weiterer Pilot fest: Felipe Laser wechselt in den Porsche 911 GT3 R des beliebten Eifelteams.
Der 29 Jahre alte Leipziger mit abgeschlossenem Ingenieursstudium hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere am Steuer des Glickenhaus SCG 003 auf dem Nürburgring einen Namen gemacht und den spektakulären Prototypen 2017 im ersten Qualifying für das 24-Stunden-Qualifikationsrennen auf die vorläufige Pole Position des Trainingsschnellsten gestellt. Überhaupt scheint Laser ein Spezialist für exotische Rennwagen zu sein: 2017 ging er auch mit dem Aufsehen erregenden Renault RS01 auf der Nordschleife an den Start. Hinzu kamen Einsätze für Schuberth-BMW und Manthey Racing.
Sein motorsportliches Handwerk hat der Fahrinstruktor des Porsche-Werks Leipzig indes im 911 gelernt: 2012 und 2013 war er im Carrera Cup Deutschland unterwegs.

"Frikadelli Racing geht mit hohen Ambitionen in die neue Saison - ebenso wie ich", betont Felipe Laser, der auch als exzellenter Entwicklungsfahrer gilt. "Unser Ziel für die VLN und das 24-Stunden-Rennen ist mehr, als bester Neunelfer zu sein. Was ich bislang vom Team gesehen habe, stimmt mich sehr optimistisch. Ich will den 24-Stunden-Klassiker auf dem Nürburgring unbedingt gewinnen, und mein Gefühl sagt mir, dass Porsche in diesem Jahr an der Reihe ist ..."

"Als schneller und zuverlässiger Fahrer ist uns Felipe natürlich aufgefallen", erläutert Teamchef Klaus Abbelen. "Mit ihm und Lance David Arnold haben wir zwei ehrgeizige Fahrer unter Vertrag, die uns bei der Weiterentwicklung unserer Porsche 911 GT3 R maßgeblich weiterhelfen können. Denn unser Anspruch bleibt unverändert: Wir wollen auf der Nordschleife um Spitzenplätze kämpfen und zu den Siegkandidaten gehören - dafür setzen wir in dieser Saison alle Hebel in Bewegung."

Saisonhöhepunkt ist das 24-Stunden-Rennen am 12. und 13. Mai, das nicht zur VLN zählt. Dabei nutzen die Teilnehmer die 25,378 Kilometer lange Streckenvariante inklusive Grand-Prix-Kurs ohne Mercedes-Arena.



WTM / Rinaldi
13.2.2018

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Wochenspiegel Team Monschau kommt mit einem Ferrari 488 GT3 zu den 24h

Rinaldi Racing wird zusammen mit dem Wochenspiegel Team Monschau einen Ferrari 488 GT3 bei den 24 Stunden Nürburgring einsetzen. Nach dem hervorragenden ersten Platz in der ProAm und dem siebten Gesamtplatz im letzten Jahr möchten alle Beteiligten das Glanzstück wiederholen. Neben Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach wird noch ein Profi-Fahrer die Mannschaft komplettieren.



Subaru / H.-J. Hilger
10.2.2018

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Subaru kommt zu den 24-Stunden Nürburgring

Das 46. 24-Stunden-Rennen am Nürburgring findet vom 10. bis 13. Mai in Deutschland statt und Subaru wird zum elften Mal in Folge mit einem Subaru WRX STI an den Start gehen. Subaru hat die SP3T-Klasse (für Fahrzeuge mit 2-Liter-Turbolader) viermal gewonnen - 2011, 2012, 2015 und 2016 - und strebt den fünften Klassensieg in diesem Jahr an.

Hideharu Tatsumi von STI wird die Position des Teammanagers übernehmen und das aus Subaru-Händlern in Japan ausgewählte Servicepersonal wird als Teil der Teamcrew zusammen mit Mitgliedern von STI am Rennen teilnehmen. Was die Aufstellung der Teamfahrer anbelangt, so werden Carlo van Dam (Niederlande), Tim Schrick (Deutschland) und Hideki Yamauchi (Japan) mit dem neuen Subaru SUPER GT-Piloten Takuto Iguchi (Japan) erneut an den Start gehen.

Der SUBARU WRX STI Rennwagen hat 2018 eine erhöhte Zuverlässigkeit mit verbesserten Motorleistungseigenschaften, optimierter Übersetzung und Bremsscheiben mit größerem Durchmesser.
Subaru zielt darauf ab, das diesjährige Rennen mit dem Auto zu gewinnen, das deutlich besser ist als jenes, das letztes Jahr das Podium verpasst hat.

Ein kurzer Rückblick auf das letztjährige Rennen

Das Subaru-Team trat schon zum sechsstündigen Qualifying-Rennen im April an und erreichte die Pole-Position (in der Klasse) für's Hauptrennen. Die Bestzeit war eine 9:04,441 [m:s]. Im eigentlichen Qualirennen gab es leider einen Ausfall nach ca. 4 3/4 Stunden und die gefahrenen Rundenzeiten waren mit einer Bestzeit von 9:02,589 [m:s] wirklich gut.

Die Bestrundenzeit im 24-Stunden-Quali im Mai war mit einer 9:05,367 [m:s] nur für den dritten Startplatz in der Klasse gut, ein Audi TTRS2 und ein Toyota Lexus waren schneller. Im eigentlichen 24h-Rennen lief es über lange Zeit gut, aber nach ca. 21 Stunden und 126 Runden kam es zu einem Feuer im Motorbereich, so daß nach den Löscharbeiten eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Die beste Rundenzeit war eine 9:12,265 [m:s]. Zum Vergleich: der Klassensieger (Audi TTRS2 von LMS Engineering) erreichte eine 9:10,005 und damit die absolut schnellste Runde in der Klasse SP3T.

Ja, das Jahr 2017 konnte man aus Subaru-Sicht dann mit zwei Ausfällen abhaken und sich voll auf 2018 konzentrieren.



Toyota
12.1.2018

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Lexus LC stellt sich den 24 Stunden vom Nürburgring

  • 46. Auflage auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt
  • Lexus Coupé für Rennbetrieb optimiert
  • Erprobung verschiedener Technologien und Entwicklungen

Der Lexus LC stellt sich einer der härtesten Herausforderungen: Das Flaggschiff-Coupé startet in diesem Jahr erstmals beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (12. bis 13. Mai 2018). Zum 46. Mal findet der Langstreckenklassiker auf der wohl anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt statt.

Für den kommenden Einsatz in der Eifel wurde das Coupé gezielt modifiziert: Neben der Anpassung an die geltenden Rennspezifikationen haben die Ingenieure und Mechaniker zahlreiche, sich noch im Entwicklungsstadium befindliche Technologien installiert, die in künftigen Serienfahrzeugen wie Sportwagen zum Einsatz kommen könnten.

Neben karosserietechnischen Entwicklungen beispielsweise zur Gewichtsreduktion und zur Erhöhung der Steifigkeit präsentiert Lexus im Renneinsatz unter anderem Modifikationen für Aerodynamik und Motor, um beispielsweise mehr Leistung durch weniger Reibung und eine bessere Kraftstoffeffizienz zu erreichen. Auch neue Fahrerassistenz-Systeme werden getestet.

Das Steuer des Lexus LC teilen sich vier Fahrer: Takeshi Tsuchiya als Hauptfahrer wird beim 24-Stunden-Rennen von den Nachwuchstalenten Takamitsu Matsui, Naoya Gamo und Yuichi Nakayama unterstützt.

"Der Rennwagen, den wir gerade entwickeln, der Lexus LC, steckt noch in den Kinderschuhen und macht gerade seine ersten Schritte", sagt Takeshi Tsuchiya. "Ich freue mich, dass mich das Unternehmen in das Bestreben, immer bessere Autos für die Zukunft zu bauen, eingebunden hat. Wir Fahrer werden zusammenarbeiten, um die Ziele des Unternehmens zu verwirklichen."

Team TOYOTA GAZOO Racing
Fahrzeug Lexus LC
Gruppe 24h-Spezial/Klasse SP-PRO (geplant), über 3.000 ccm
(Restriktorpflichtige Fahrzeuge nach Anlage 5 der Klassen SP6, SP7, SP8, SP8T d.h. Fahrzeuge ohne Anerkennung als Fahrzeuge mit seriennahem Motor)
Spezifikation   Motor 2UR-GSE modifiziert
Reifen Bridgestone
Fahrer Takeshi Tsuchiya (Japan)
Takamitsu Matsui (Japan)
Naoya Gamo (Japan)
Yuichi Nakayama (Japan)

Der Lexus LC verfügt über die folgenden fortschrittlichen Entwicklungstechnologien, die für zukünftige Serienfahrzeuge bestimmt sind:
- Karosserietechnik (Gewichtsreduzierung, Erhöhung der Steifigkeit)
- Fahrerassistenz-Technologie (Verbesserung der Sichtbarkeit, etc.)
- Aerodynamik-Technologie
- Motorentechnologie (Leistungssteigerung durch Reibungsreduzierung, Kraftstoffeinsparung, etc.
- Fahrwerkstechnologie (Gewichtsreduzierung, Erhöhung der Steifigkeit, Verbesserung des Ansprechverhaltens, etc.



ROWE / BMW
4.1.2018

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BMW M6 GT3 schließt seine zweite Saison im GT-Sport ab

Hinter dem BMW M6 GT3 liegt eine ereignisreiche und erfolgreiche zweiten Saison. Bis heute hat das Top-Modell im Kundensport-Programm von BMW Motorsport zahlreiche Siege und Titel in vielen verschiedenen Rennserien errungen, darunter der Triumph beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (BEL) im Debütjahr 2016.


[# 98] BMW M6 GT3, 2017

 

ROWE RACING freut sich auf eine weitere Saison mit BMW Motorsport beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

  • Zwei BMW M6 GT3 in der »Grünen Hölle«
  • Speerspitze als werksunterstütztes Team
  • Vorbereitung bei zwei VLN-Läufen und dem 24h-Qualifikationsrennen

ROWE RACING geht 2018 in eine weitere Saison zusammen mit BMW Motorsport. Die Mannschaft aus St. Ingbert und der Münchner Automobilhersteller setzen ihre seit 2016 bestehende Partnerschaft fort und nehmen gemeinsam nach Platz zwei in diesem Jahr einen neuen Angriff auf den Sieg beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring, das in seiner 46. Auflage vom 10. bis 13. Mai 2018 wieder den Höhepunkt der Motorsport-Saison im GT-Sport bildet. Das gab BMW am Freitagabend beim BMW Motorsport Saisonabschluss in den Räumlichkeiten der BMW Group Classic in München bekannt.

Die getroffene Vereinbarung von ROWE RACING mit BMW Motorsport umfasst vor dem berühmten 'Eifel-Marathon' auch eine intensive Test- und Vorbereitungsphase. Dazu gehören die Test- und Einstellfahrten sowie Renneinsätze bei den ersten beiden Läufen der VLN Langstreckenmeisterschaft am 24. März und am 7. April 2018 und schließlich als Generalprobe das 24h-Qualifikationsrennen über sechs Stunden am 15. April 2018.

"Wir werden auch 2018 wieder mit werksunterstützten Kundenteams - allen voran mit ROWE RACING - bei ausgewählten GT-Klassikern prominent vertreten sein", sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Nach Platz zwei in diesem Jahr haben wir mit der Nürburgring-Nordschleife natürlich noch eine Rechnung offen. Dazu verstärken wir die Teams mit BMW Werksfahrern und unterstützen sie auch auf Ingenieursseite."

ROWE RACING setzt beim 24h-Rennen auch 2018 wieder zwei BMW M6 GT3 ein, die dann mit dem neu entwickelten Evo-Paket von BMW Motorsport ausgestattet sein werden. Die Entscheidung über Fahrerbesetzungen der beiden Autos fällt Anfang des kommenden Jahres.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: "Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit mit BMW Motorsport, die in den bisherigen zwei Jahren schon einige Erfolge hervorgebracht hat, auch und gerade auf der Nordschleife. Das 24h-Rennen ist der Höhepunkt jeder Saison und die ultimative Herausforderung für Mensch und Maschine. Dort als werksunterstütztes Team die Farben von BMW vertreten zu dürfen, macht uns stolz, ist aber auch Ansporn für alle Mitglieder von ROWE RACING, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Nach zwei dritten und einem zweiten Platz in den letzten fünf Jahren wollen wir alle endlich einmal ganz oben auf dem Siegerpodest stehen. Wir werden uns bestmöglich und intensiv auf diese Aufgabe vorbereiten und können die bevorstehenden Tage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel schon dazu nutzen, unseren Fokus auf dieses große Ziel auszurichten."



Heinz-Josef Hilger
26.12.2017

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Vierzehn Jahre ADAC 24h-Rennen Nürburgring: ein Rückblick

Wenn man sich zurück erinnert, wie es vor 14 Jahren - 2004 - am Ring aussah, kommen einem die BMW M3 GTR in den Sinn, welche zweimal gewannen. Dann kam die Zeit der Manthey-Porsche, die 5 mal als Gesamtsieger jubelten, unterbrochen nur 2010 als BMW mit dem M3 GT2 siegte. Ab 2012 begann die Audi-Zeit - unterbrochen 2013 und 2016 durch den Mercedes AMG. Im aktuellen Jahr gewann das Land-Team auf Audi R8 LMS. Sehen sie die Diashow:

>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto


ADAC NR
22.12.2017

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Die neue WTCR startet auch beim 24h-Rennen

  • FIA World Touring Car Cup (WTCR) tritt Nachfolge der WTCC an
  • Erprobte Fahrzeuge nach TCR-Reglement weltweit im Einsatz - und auch beim 24h-Rennen zugelassen
  • Weiterer Aufwind für die zunehmend populäre Tourenwagen-Kategorie

Die höchste internationale Tourenwagenklasse bleibt auch künftig ein Teil des ADAC Zurich 24h-Rennens. Darauf einigten sich die Betreiber der FIA WTCR mit den Organisatoren des ADAC Nordrhein nach Saisonabschluss der Tourenwagen-Königsklasse. Damit erleben auch die Fans am Nürburgring 2018 die neuen Fahrzeuge der Serie, die künftig als »FIA World Touring Car Cup« (WTCR) durchstartet: Denn die Nachfolge der kostspieligen TC1-Rennwagen treten in Zukunft die Fahrzeuge der TCR-Klasse an, die sich in den vergangenen Jahren international sehr erfolgreich etabliert hat.
Neben zahlreichen nationalen Championaten ist die Klasse auch beim ADAC Zurich 24h-Rennen startberechtigt. Aktuelle Informationen zum 24h-Rennen gibt es auf der offizielle Homepage unter www.24h-rennen.de.

Nach ihrem Debüt im Jahr 2014 hat sich die TCR-Klasse im internationalen Tourenwagensport in kürzester Zeit etabliert. Seit 2016 haben die fünftürigen Zweiliter-Fronttriebler auch beim ADAC Zurich 24h-Rennen einen Platz. Rund ein halbes Dutzend Teilnehmer wies die Klasse 2017 beim Langstreckenklassiker aus, vom Start der WTCR erhoffen sich die Organisatoren auch einen Impuls für ein weiteres Wachstum dieser attraktiven Kategorie.
"Wir freuen uns sehr über die Einigung mit der FIA WTCR", sagt 24h-Rennleiter Walter Hornung. "Damit können wir nicht nur unseren Fans an der Nordschleife tollen Rennsport mit internationalen Teilnehmern bieten. Wir treiben auch die Entwicklung in einer Klasse voran, die sich prächtig entwickelt hat und beim 24h-Rennen vielleicht künftig eine der wichtigen Plattformen für Privatteams sein könnte."
Denn genau dies ist die Zielrichtung des TCR-Reglements. Die Fahrzeuge sind mit Preisen unter 100.000 Euro verhältnismäßig günstig, technisch beherrschbar und bieten attraktive Fahrleistungen: Perfekte Sportgeräte also, die sich auch auf der Nordschleife in den vergangenen Jahren bestens bewährt haben. Der siegreichen TCR-Teams belegten in den vergangenen beiden Jahren beim 24h-Rennen jeweils Positionen im vorderen Mittelfeld.

Rund 500 Fahrzeuge weltweit bereits im Einsatz

Die FIA WTCR hat nicht nur die Nachfolge der WTCC angetreten, sondern auch die der internationalen TCR-Serie. Aus der Fusion geht nun ein Weltcup hervor, der als wichtiges Detail die TCR-Philosophie hinsichtlich der Herstellerbeteiligung übernimmt. Werksteams sind verboten, eine Herstellerwertung nicht ausgeschrieben. Die Rolle der Automobilindustrie ist vielmehr, die Fahrzeuge im Rahmen ihrer Kundensportprogramme zu betreuen. Und diese Konstellation findet bei vielen Unternehmen Anklang. Zuletzt stellte etwa Hyundai ein neues TCR-Fahrzeug vor, beim ADAC Zurich 24h-Rennen starteten 2016 und 2017 auch Modelle von Audi, Seat und VW. Weitere TCR-Rennwagen im internationalen Geschäft stammen von Alfa-Romeo, Ford, Honda, KIA, Opel, Peugeot, Renault und Subaru: Reichlich Auswahl also für interessierte Teams, die zudem auf einen großen Bestand an existierenden Rennwagen zurückgreifen können.

Rund 500 TCR-Fahrzeuge sind international bereits im Einsatz. Der FIA-Weltcup allerdings setzt auf Klasse statt Masse. Die Teilnehmerzahl wurde auf 26 Fahrzeuge beschränkt. Weitere potenzielle Betätigungsfelder in Deutschland sind etwa die attraktive ADAC TCR Germany, die 2018 bereits in ihre dritte Saison geht. Walter Hornung: "Das Potenzial an Teams und Piloten ist also auch in Deutschland vorhanden. Wir haben mit dem 24h-Rennen ein weiteres Betätigungsfeld für diese Fahrzeuge geöffnet und hoffen, damit auch unseren Teil zur Belebung und Entwicklung dieser attraktiven Fahrzeugklasse beizutragen."



ADAC NR / H.J. Hilger
4.12.2017

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Hersteller werden bei BoP stärker einbezogen und an Kosten beteiligt

Der ADAC Nordrhein als Veranstalter des 24h-Rennen Nürburgring wird die Balance of Performance (BoP) stärker mit den beteiligten Herstellern absprechen. Dazu richtet der ADAC Nordrhein eine »Technical Working Group« ein, in der eingeschriebene Hersteller von GT3-Fahrzeugen über BoP-Themen beraten.

U. a. können durch die BoP folgende Parameter angepasst werden:

  • Fahrzeugmindestgewicht
  • Luftmengenbegrenzung
  • Ladedruckbegrenzung
  • maximal zulässige(s) Kraftstoffvolumen / Kraftstoff Füllmenge
  • Aerodynamische Hilfsmittel
  • Bodenfreiheit / Mindestfahrhöhe / Anstellwinkel
  • Boxenzeit

Geplant ist, die »Technical Working Group« als ein beratendes Gremium hinzu zu ziehen, in dem die Hersteller von GT3-Fahrzeugen, die beim 24h-Rennen antreten, mit den Experten des ADAC Nordrhein an einem Tisch sitzen.

Die auch bislang bereits mit einem obligatorischen Datalogger gewonnenen Daten der Top-Fahrzeuge werden außerdem ab 2018 noch genauer untersucht. Dazu wird ein externer Experte dem Technikausschuss zuarbeiten, der die Daten in Computermodelle umsetzt und es so ermöglicht, die bestehenden BoP-Stellschrauben noch präziser einzusetzen. Der Technikausschuß des ADAC ist das Entscheidungsgremium und besteht aus Norbert Kreyer (Niederzissen), Mike Gramke (Leichlingen) und Silvia Berthold (Brühl) vom ADAC.

Die Gewinnung einer ausreichenden Datenbasis wird dabei durch vorgeschriebene Pflichtteilnahmen erreicht. Ab 2018 wird die Teilnahme von mindestens einem Fahrzeug jedes in der SP9 und SP9-LG (FIA-GT3) startenden Herstellers bei zwei VLN-Läufen und dem ADAC 24h-Qualifikationsrennen obligatorisch.

Ab dem Jahr 2018 wird es eine GT3 Hersteller Einschreibegebühr zur anteiligen Kostendeckung des BoP Prozesses sowie der damit verbundenen Maßnahmen geben. Die Hersteller sind in zwei Gruppen unterteilt: Kategorie A und Kategorie B.
Kategorie A: Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Mercedes und Porsche.
Kategorie B: alle anderen GT3 Hersteller (z.B. Lamborghini, Nissan, Callaway).

Die Gebührenhöhe ist noch nicht bekannt und sie wird in einer "Gebührenordnung" festgelegt.



ADAC NR / Audi
28.11.2017

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Kalender Audi R8 LMS Cup 2018

3.-4. März Adelaide 500
11.-12. Mai Nürburgring 24h
1.-2. Sept. Ningbo Int'l Speedway
5.-6. Okt. Shanghai
7. Okt. Shanghai
24.-25. Nov. Sepang

Audi R8 LMS Cup ergänzt das 24h-Programm

Audi Sport TT Cup wird durch Audi R8 LMS Cup ersetzt

Audi bereichert das Programm des ADAC Zurich 24h-Rennen auch künftig mit einem attraktiven Markenpokal. Nach dem Auslaufen des Audi Sport TT Cup, der in diesem Jahr für beste Unterhaltung im Rahmenprogramm des Langstreckenklassikers sorgte, kommt 2018 ein mehr als würdiger Nachfolger in die Eifel: Erstmals startet der Audi R8 LMS Cup bei den 24h. Die Serie ist weltweit der einzige Markenpokal, in dem reinrassige GT3-Rennwagen zugelassen sind. Neben den Audi R8 LMS der ersten und zweiten Generation darf außerdem der R8 LMS im GT4-Trim starten, der im Jahr 2017 sein Renndebüt beim 24h-Rennen auf der Nordschleife feierte. Die beiden Rennen auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings versprechen damit spektakuläre Unterhaltung.

Die ursprünglich im Asien-Pazifik-Raum beheimatete Rennserie macht für das spektakuläre Gastspiel in der Eifel eine Reise um die halbe Welt. Am Steuer der Fahrzeuge sitzen ausschließlich Amateurpiloten, die bei ihren Einsätzen aber von Profipiloten im Rahmen eines Mentorenprogramms betreut werden. "Auf den Audi R8 LMS Cup dürfen sich die Fans des 24h-Rennens schon jetzt freuen", sagt Rennleiter Walter Hornung. "Das sind spektakuläre Fahrzeuge, die bei ihren beiden Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs sicherlich viel Action bieten werden."

Anfang März startet die Serie im australischen Adelaide, danach geht es zum Nürburgring. Die weiteren Rennen im Terminkalender des Audi R8 LMS Cups finden in China und Malaysia statt. Auf dem Nürburgring ist die Serie damit bei ihrem einzigen europäischen Lauf zu sehen, für den die imposante Kulisse des ADAC Zurich 24h-Rennens sicherlich der würdige Rahmen sein wird.

Informationen zum Audi R8 LMS Cup gibt es im Internet unter www.audi-motorsport-asia.com.


Der Audi R8 LMS Cup präsentiert sich in seiner siebten Saison grundlegend neu: Zum ersten Mal starten bei dem Markenpokal ausschließlich Amateurpiloten. Darüber hinaus finden erstmals Läufe bei zwei nationalen Highlight-Veranstaltungen in Australien und in Deutschland statt. Den Saisonabschluss bildet ein Nachtrennen in Malaysia.

"In der Saison 2018 bieten wir unseren Kunden dynamische und abwechslungsreiche Veranstaltungen auf anspruchsvollen Strecken", sagt Martin Kühl, Leiter Audi Sport customer racing Asia. "Der Audi R8 LMS Cup ist weiterhin der einzige Markenpokal, in dem GT3-Rennwagen zugelassen sind." Der vorläufige Kalender beginnt am 3. und 4. März mit zwei Rennen im australischen Adelaide. Am 11. und 12. Mai ist der Audi R8 LMS Cup zu Gast bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Austragungsort der beiden Sprint-Rennen ist die 5,148 Kilometer lange Grand-Prix-Strecke in der Eifel. Am 1. und 2. September startet der Markenpokal auf der neu eröffneten Strecke im chinesischen Ningbo. Als weiterer Termin in China steht die vierte Veranstaltung vom 5. bis 6. Oktober in Shanghai auf dem Programm. Das erste Nachtrennen in der Geschichte des Audi R8 LMS Cup beschließt die Saison vom 24. bis 25. November in Sepang (Malaysia). Zudem bietet Audi seinen Kunden ein Einladungsrennen, das SIC 888 am 7. Oktober in Shanghai. Mit dem Start bei diesem Langstreckenrennen erhalten die Teilnehmer zehn Zusatzpunkte auf ihr Meisterschaftskonto.

Das Publikum erlebt ein Feld, das so abwechslungsreich ist wie noch nie: Neben der ersten und der zweiten Generation des Audi R8 LMS ist erstmals auch der neue Audi R8 LMS GT4 im Cup zugelassen. Neu ist auch der Kreis der Fahrer: Zum ersten Mal dürfen sich nur noch Privatiers bewerben. "Für sie wird die Serie noch attraktiver durch ein Fahrer-Mentorenprogramm und eine Politik der offenen Daten", sagt Martin Kühl. Die Piloten profitieren von einem Mentorenprogramm unter Anleitung von Motorsport-Profis. 2018 stehen außerdem sämtliche Daten, die die GT-Sportwagen in den Trainings und den Rennen generieren, allen Teilnehmern offen zur Verfügung. Das verspricht nachhaltige fahrerische Lerneffekte.

Der Gesamtsieger des Markenpokals erhält am Jahresende eine Cup Edition des Audi R8 Coupé für den Gesamtsieger Vier Teilnehmer, die in den vier Ländern im Kalender jeweils die höchste Punktzahl sammeln, dürfen in einem Team unter dem Bewerbernamen Audi R8 LMS Cup bei den 24 Stunden von Spa 2019 starten. In der GT4-Klasse erhalten die besten drei Fahrer am Jahresende Teilepakete. Der Gesamtsieger darf sich hier auf ein Volumen im Gegenwert von 50.000 Euro freuen.

"Der Audi R8 LMS Cup ist seit vielen Jahren ein wertvoller Baustein in unserem Kundensportprogramm", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Mit dem neuen Ansatz für 2018 orientieren wir uns künftig noch stärker an den Wünschen unserer Kunden und bauen die Position des Markenpokals in Asien und darüber hinaus weiter aus."



Gruppe C
3.11.2017

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Das Buch zum 24h-Rennen

Wer glaubte, beim Internationalen ADAC Zurich 24h-Rennen schon alles erlebt zu haben, der wurde bei der 45. Auflage einmal mehr eines besseren belehrt. Nachdem es bis eine Stunde vor dem Ende so warm war wie zuletzt 1986 und so trocken wie zuletzt 2001 griff der Wettergott in das Geschehen ein. Ein kurzer, aber heftiger Regenschauer vom Adenauer-Forst bis Breidscheid und ab der Hohen Acht bis zum Galgenkopf wirbelten das Klassement durcheinander.

Der Land Motorsport-Audi mit der Nummer 29 hatte vor 205.000 Zuschauern bis dahin die meiste Führungsarbeit geleistet. Connor De Philippi, Christopher Mies, Markus Winkelhock und Kelvin van der Linde büßten dann wegen eines Motorproblems zwei Positionen ein. Tränen flossen bei den Mechanikern, so dicht vor dem großen Triumph während des wichtigsten Rennens des Jahres. Beim einsetzenden Regen setzte die Westerwälder Truppe alles auf eine Karte. Die Reifenwahl war goldrichtig und van der Linde fuhr in der vorletzten Runde wieder auf Platz eins vor. Es flossen wieder Tränen bei Wolfgang Lands Truppe, dieses Mal vor Freude! Was für ein Husarenritt!

Aber nicht nur an Spitze ging es heiß her. Auch in den zahlreichen Klassen, bei den Rahmenrennen, im Fahrerlager oder auch beim Adenauer Racing Day, der am Mittwochnachmittag das Mega-Event traditionell eröffnete. Nicht zu vergessen die TV-Liveübertragung von RTL nitro, die wie im Vorjahr und 3sat im Jahr 1987 mehr als 25 Stunden live berichteten.

Wie gewohnt, hat das offizielle Jahrbuch alles in Wort und Bild festgehalten. Und auch der einzigartige Statistikteil darf natürlich nicht fehlen. Das Jahrbuch ist ab dem 09. November im Buchhandel oder direkt beim Gruppe C Motorsport Verlag (www.GruppeC-Verlag.de) erhältlich. Preis: 40,00 €.

  • 272 Seiten
  • gebunden, Hardcover
  • rund 1000 Farbfotos
  • deutscher und englischer Text
  • ausführliche Statistik zum 24 Stunden Rennen
  • Format 235 mm x 315 mm


ADAC NR
8.9.2017

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24h-Termine: Sechs-Jahres-Plan veröffentlicht

Die Veranstalter des ADAC Zurich 24h-Rennens haben mit einer Vorabvereinbarung zu den Terminen der kommenden Jahre wichtige Weichen für die Zukunft des größten Rundstreckenrennens der Welt stellen können. Bis 2023 sind die 24h-Termine im Kalender der Eifelstrecke nun reserviert.
Ein wichtiger Eckpunkt war dabei die Abstimmung mit den Organisatoren von 'Rock am Ring'. Das Mammutkonzert hat - ebenso wie das ADAC Zurich 24h-Rennen - einen erheblichen Vorlauf für Aufbau und Logistik.
Schon jetzt steht damit fest: Nach dem frühen Termin im kommenden Jahr (10. - 13. Mai) wird das Rennen fünf Mal in Folge später stattfinden. 2019 in der dritten Juni-Woche, 2020 am letzten Mai-Wochenende und ab 2021 dann jeweils zwischen Anfang und Mitte Juni.

    Termine ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 - 2023 *
  • 10. - 13. Mai 2018     (Christi Himmelfahrt)
  • 20. - 23. Juni 2019     (Fronleichnam)
  • 21. - 24. Mai 2020     (Christi Himmelfahrt)
  • 03. - 06. Juni 2021     (Fronleichnam)
  • 16. - 19. Juni 2022     (Fronleichnam)
  • 08. - 11. Juni 2023     (Fronleichnam)

* = Vorbehaltlich Vertragsabschluss



ADAC NR
8.8.2017

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Termin für 46. ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 steht fest

  • Der Langstreckenklassiker wird 2018 am Himmelfahrtswochenende ausgetragen
  • Erste Details für das Rahmenprogramm stehen bereits fest
  • Attraktives Paket bei Rennprogram und medialer Umsetzung ist in Sicht

Das 46.ADAC Zurich 24h-Rennen findet 2018 vom 10. bis 13. Mai 2018 statt. Der ADAC Nordrhein als Ausrichter des Langstreckenklassikers konnte mit den Betreibern der Rennstrecke das lange Himmelfahrtswochenende für die 46. Auflage des Jahreshöhepunktes auf der Nordschleife fixieren. Der Termin liegt damit etwas früher als in diesem Jahr, als die 24h Ende Mai (Fronleichnam) ausgetragen wurden. Abgesehen davon ändert sich am bewährten Erfolgspaket nichts.

Auch 2018 wird es in der Vorbereitungsphase das Qualifikationsrennen geben und zwar am 14./15. April. Traditionell können sich die Aktiven und Fans auch im Rahmen der vorausgehenden VLN-Läufe auf das Highlight-Rennen auf der 25,378 km langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings vorbereiten.

Nachdem nun der Termin für das ADAC Zurich 24h-Rennen als wichtigem Eckpunkt endgültig feststeht, kann auch dafür die Terminplanung beginnen. Über alles Wissenswerte, Termine und weitere Rahmendaten informiert die offizielle Homepage www.24h-rennen.de.

Die Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) wird bei beiden Terminen jeweils im Vorprogramm auftreten mit einer Leistungsprüfung, die ca. drei Stunden dauert.

Leider gibt es bei dem Termin des 24h-Rennen am 10.-13. Mai 2018 eine kritische Überschneidung mit der Blancpain GT Serie, die am selben Wochenende das zweite Endurance-Rennen in Silverstone (England) geplant hat. Dort sind die selben GT3-Fahrzeuge und natürlich auch die wichtigen Fahrer unterwegs.

Eine andere Termin-Kollosion wird es mit dem Formel 1 Lauf in Barcelona geben (am 13. Mai); allerdings ist die F1 keine wirkliche Konkurrenz zu den 24h Nürburgring am selben Wochenende.



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