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Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   W T C R   &   ADAC-TCR



ADAC
16.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Langeveld träumt von Heimsiegen, Proczyk will die Führung behaupten

  • Fahrer begeistert von Zandvoort: "Schönste Strecke im Kalender"

  • Hesse, Wankmüller und Halder in der Honda Rookie Challenge im Duell

 

TCR-Termine Deutschland 2018:

1.   13. - 15.04. Oschersleben
2.   27. - 29.04. Most/CZE
3.   08. - 10.06. Red Bull Ring
4.   03. - 05.08. Nürburgring
5.   17. - 19.08. Zandvoort
6.   07. - 09.09. Sachsenring
7.   21. - 23.09. Hockenheim

ADAC TCR Germany startet in Zandvoort in die heiße Phase

Audi-Pilot Niels Langeveld träumt von Heimsiegen, Mike Halder will den Schwung im Honda mitnehmen, Luca Engstler im Hyundai die erfahreneren Piloten ärgern, und Opel-Fahrer Harald Proczyk seine Führung behaupten: Vorhang auf für das fünfte Rennwochenende der ADAC TCR Germany in Zandvoort, bei dem die Tourenwagenserie des ADAC langsam, aber sicher in ihre heiße Phase startet. Zwei Wochen nach den von Honda dominierten Rennen auf dem Nürburgring geht es an diesem Wochenende (17. bis 19. August) in den Niederlanden hoch her. SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV, zudem sind sie online im Livestream auf www.SPORT1.de., www.adac.de/motorsport, auf Facebook sowie im YouTube-Kanal des ADAC zu sehen.

Die Rennen neun und zehn versprechen erneut Hochspannung, gerade einmal 29 Punkte trennen Tabellenführer Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International) von Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen) auf Platz vier. Dazwischen lauern Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One) und Luca Engstler (18, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) im neuen Hyundai i30 N TCR mit zehn bzw. 21 Punkten Rückstand. Eine Prognose über den Ausgang der Meisterschaft ist kaum möglich.

Das ist ganz nach dem Geschmack der Piloten. "Die Meisterschaft wird erst im allerletzten Rennen auf dem Hockenheimring entschieden werden, erst dann wissen wir, wer ganz oben steht", sagt Langeveld, der kein Geheimnis daraus macht, dass am liebsten er der dritte Meister der ADAC TCR Germany werden wird. Dafür benötigt der Niederländer Siege - wie passend, dass nun Langevelds Heimspiel in Zandvoort ansteht. Der Dünenkurs an der Nordseeküste mit seinen vielen Auf-und-ab-Passagen liegt dem Audi-Piloten, er kennt ihn besser als alle anderen Fahrer im Feld.

Entsprechend stark schätzt ihn die Konkurrenz ein. "Ich gehe davon aus, dass Niels Langeveld schwer zu schlagen sein wird", sagt Harald Proczyk. Mike Halder stimmt zu. "Niels Langeveld kennt die Rennstrecke in Zandvoort bestens. Das ist ein Vorteil, weil die Strecke sehr anspruchsvoll ist", meint der ADAC Stiftung Sport-Pilot: "Mit Audi hat er ein gutes Paket. Ich bin mir sicher, dass er an diesem Wochenende sehr schnell und stark sein wird."

Allerdings will sich Halder, der jüngst auf dem Nürburgring im Honda Civic TCR einen Sieg und einen dritten Platz holte, nicht verstecken. "Ich möchte den Schwung mitnehmen nach Zandvoort. Wir können dort ein Wörtchen mitreden. Wenn wir das Maximum aus unserem Paket herausholen, dann sind wir vorne dabei", sagt Halder und fügt an: "Zandvoort ist meine Lieblingsstrecke. Ich glaube, dass wir dort konkurrenzfähig sind."

Das hofft auch Harald Proczyk, der mit dem Rennwochenende auf dem Nürburgring nicht zufrieden war. "Es war erwartet schwer, wir waren schlicht und einfach zu langsam", sagte der Österreicher, der im Opel in Zandvoort wieder angreifen will: "Ich liebe Zandvoort, es ist eine meiner Lieblingsstrecken und von der Streckenführung her die schönste im ganzen Kalender. Ich hoffe, dass wir im Rennen fähig sind, in die Top drei oder Top fünf zu fahren."

Doch nicht nur in der Meisterschaft geht es eng zu, auch die Rookies liefen sich ein spannendes Duell um die Honda Rookie Challenge. Derzeit hat Max Hesse (17, Wernau, Prosport Performance) die Nase vorn, doch Luke Wankmüller (17, Straubenhardt, HP Racing International) sitzt Hesse im Nacken. Und da wäre ja auch noch Michelle Halder (19, Meßkirch, Profi-Car Team Halder), die als Dritte auf ihre Chance lauert. "Es wird auch hier bis zum Schluss eng bleiben", prognostiziert Proczyk und fügt mit Blick auf seinen Teamkollegen Wankmüller an: "Der Junge ist gut drauf, aber auch Max Hesse ist sehr, sehr stark Ausrutscher darf sich niemand erlauben."



ADAC
7.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Honda feiert zwei Siege auf dem Nürburgring

  • Harald Proczyk verteidigt Platz eins in der Gesamtwertung

  • Hyundai i30 N TCR mit starkem Debüt in der ADAC TCR Germany

 

TCR-Termine Deutschland 2018:

1.   13. - 15.04. Oschersleben
2.   27. - 29.04. Most/CZE
3.   08. - 10.06. Red Bull Ring /AUT
4.   03. - 05.08. Nürburgring
5.   17. - 19.08. Zandvoort/NED
6.   07. - 09.09. Sachsenring
7.   21. - 23.09. Hockenheimring

Das Wochenende am Nürburgring (4. - 5. August 2018)

Die ADAC TCR Germany ist mit zwei spannenden Rennen in die zweite Saisonhälfte gestartet. Auf dem Nürburgring erwies sich der Honda Civic TCR als der schnellste Wagen - und beide Siege gingen auf das Konto des Teams Honda ADAC Sachsen. Am Samstag gewann Mike Halder, am Sonntag sein Teamkollege Dominik Fugel. Am Freitag begrüßte die ADAC TCR Germany Max Kruse auf dem Nürburgring, der Bremer Fußballprofi setzt mit seinem Team in diesem Jahr zwei VW Golf GTI TCR ein. Der neue Hyundai i30 N TCR legte ein gutes Debüt hin, in den Rennen zeigten Luca Engstler und Théo Coicaud, wie schnell der i 30 N TCR ist.

Die gute Nachricht für alle TCR-Fans: Die Tourenwagenserie des ADAC startet bereits am Wochenende vom 17. bis 19. August in das nächste Rennwochenende. Dann geht es an der niederländischen Nordseeküste in Zandvoort langsam, aber sich in die entscheidende Phase der Saison. Harald Proczyk reist als Tabellenführer an - er hat aber nur 29 Punkte Vorsprung auf den viertplatzierten Mike Halder.

Für Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen) lief es an diesem Wochenende bestens. In beiden Trainings und im Qualifying war der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot im Honda Civic TCR nicht zu schlagen. Zwei Bestzeiten, die Pole Position und ein Sieg im ersten Rennen waren der verdiente Lohn. Im zweiten Rennen ging es von Startplatz zehn noch auf Platz drei nach vorne. "Super, jetzt haben wir wieder viele Punkte aufgeholt, die wir liegengelassen haben", lautete sein Fazit.

Hyundai feiert Debüt
An diesem Wochenende feierte der Hyundai i30 N TCR sein Debüt in der ADAC TCR Germany. Die beiden Piloten, Luca Engstler (18, Wiggensbach) und Théo Coicaud (18, Frankreich), die zuvor im VW Golf GTI TCR unterwegs gewesen waren, meisterten den Umstieg scheinbar mühelos. Engstler etwa fuhr im zweiten Rennen von Startplatz 18 auf sechs vor, für Coicaud ging es von zwölf auf acht. "Wir sind absolut zufrieden und überrascht, dass wir so schnell schon so gut mithalten können", sagte Teamchef Franz Engstler, der die Zusammenarbeit mit Hyundai lobte. Auch die Fahrer waren zufrieden und stellten fest, dass "noch viel Potenzial" vorhanden sei.

So kann es weitergehen
Dominik Fugel (22, Chemnitz, Team Honda ADAC Sachsen) konnte sein Glück kaum fassen. Zwei Rennen, ein Sieg und ein zweiter Platz - nach dem mit Abstand besten Wochenende seiner Karriere in der ADAC TCR Germany war Fugel überglücklich. "Perfekt, ich freue mich wahnsinnig", sagte Fugel, der am Samstag Zweiter wurde und am Sonntag siegte: "Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich realisiert habe, dass ich gewonnen habe."

Mit viel Schwung ins Heimspiel
Beim Gedanken an sein Heimspiel in Zandvoort (17. bis 19. August) geriet Niels Langeveld schon jetzt ins Schwärmen. "Es wird großartig, fantastisch", sagte der Audi-Pilot: "Ich bin mir sicher, dass ich auch dort sehr schnell sein werde." In der Gesamtwertung liegt Langeveld auf Platz zwei, Tabellenführer Harald Proczyk ist aber nur zehn Punkte entfernt. "Wenn ich mir die Führung in Zandvoort zurückholen würde, wäre das das absolute Traumszenario", sagte er und lachte: "Aber das ist Racing - alles kann passieren."

Spannung bis zum Schluss
Harald Proczyk hat seine Tabellenführung zwar erfolgreich verteidigt, doch die verbleibenden sechs Rennen versprechen Hochspannung - eine Prognose über den weiteren Saisonverlauf scheint unmöglich. Hinter Proczyk kommt Langeveld (zehn Punkte zurück), danach Engstler (21) und schließlich Halder (29). Noch knapper ist das Duell in der Honda Rookie Challenge. Hier hat Max Hesse einen halben Punkt mehr auf dem Konto als Luke Wankmüller.



ADAC
5.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Opel-Fahrer Proczyk übernimmt wieder die Führung in Gesamtwertung

  • VW-Pilot Leuchter und Samstagssieger Halder auf dem Podium

  • Rennen nach Unfall von Davidovac vorzeitig abgebrochen

 

Nürburgring, Rennen 2

Datum: 5. August 2018
Wetter: Trocken, 27° Celsius
Streckenlänge: 3629 m
Top 3:
1. [# 88] Dominik Fugel (GER)
2. [# 10] Benjamin Leuchter (GER)
3. [# 7] Mike Halder (GER)


 

TCR-Termine Deutschland 2018:

1.   13. - 15.04. Oschersleben
2.   27. - 29.04. Most/CZE
3.   08. - 10.06. Red Bull Ring /AUT
4.   03. - 05.08. Nürburgring
5.   17. - 19.08. Zandvoort/NED
6.   07. - 09.09. Sachsenring
7.   21. - 23.09. Hockenheimring

Honda-Pilot Fugel feiert ersten Saisonsieg

Honda-Pilot Dominik Fugel (21, Chemnitz, Team Honda ADAC Sachsen) [# 88] hat sein erstes Saisonrennen gewonnen und ein erfolgreiches Wochenende am Nürburgring in der ADAC TCR Germany gekrönt. Im Honda Civic TCR siegte Fugel vor Benjamin Leuchter (30, Duisburg, Max Kruse Racing) im VW Golf GTI TCR [# 10] und Teamkollege Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen) [# 7], der am Vortag selbst noch ganz oben auf dem Podium gestanden hatte.

"Das war definitiv ein perfektes Wochenende für mich. Damit hatte ich nicht gerechnet", sagte Fugel nach der Siegerehrung: "Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich realisiert habe, dass ich gewonnen habe. Unser Ziel ist auf jeden Fall jetzt, die Fahrerwertung zu gewinnen. Und der Mike sollte schauen, in der Fahrerwertung noch nach ganz oben zu kommen." Halder, nun Vierter in der Fahrerwertung mit 29 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International) erwiderte: "Wir haben alles wettgemacht, was wir durch das letzte Rennen verloren hatten. Jetzt ist wieder einiges drin."

Polesetter Luke Wankmüller (17, Straubenhardt, HP Racing International) verpasste im Opel Astra TCR das Podium knapp, fuhr aber als bester Rookie Punkte für die Honda Rookie Challenge ein. "Mein Ziel waren ganz klar die Punkte für die Rookie-Challenge. Natürlich war ärgerlich, dass ich am Start Platz eins nicht verteidigen konnte, aber Platz vier ist am Ende ein super Ergebnis und zehn Punkte für die Rookie-Challenge wollten wir", verriet Wankmüller.

Fünfter wurde der Österreicher Harald Proczyk im Opel Astra TCR, der damit wieder die Führung in der Gesamtwertung von Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One) übernahm, der auf Rang elf landete. Mit nur zehn Zählern Vorsprung auf den Niederländer sowie 21 Punkten auf Luca Engstler (18, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) verspricht die Saison Spannung bis zum letzten Rennen.

Engstler schob sich im neuen Hyundai i30 N TCR [# 8] von Startplatz 18 auf Rang sechs. Rookie Max Hesse (17, Wernau, Prosport Performance) landete im Audi RS3 LMS [# 19] auf Platz sieben und führt weiter die Honda Rookie Challenge mit einem Vorsprung von nur einem halben Punkt vor Wankmüller an. Dahinter reihten sich Théo Coicaud (18, Frankreich, Hyundai Team Engstler) im zweiten Hyundai [# 27] sowie die beiden Cupra-Piloten Oliver Holdener (21, Schweiz, Wolf-Power Racing) [# 6] und Rookie Michelle Halder (19, Meßkirch, Profi-Car Team Halder) [# 53] ein.

Am Start kam Wankmüller von der Pole Position nicht gut weg und Fugel - von Platz vier startend - setzte sich schon in der ersten Kurve vor Leuchter und Wankmüller. Mike Halder ging nach einer Aufholjagd von Startplatz zehn schließlich noch erfolgreich an Rookie Wankmüller vorbei und übte Druck auf VW-Pilot Leuchter aus. Ganz zur Freude von Fugel, der von der Defensivarbeit Leuchters profitierte und trotz einer Safety-Car-Phase einen komfortablen Vorsprung herausfuhr.

Der Lauf wurde dann bei verbleibenden rund sieben Minuten nach einem Unfall von Daniel Davidovac vorzeitig mit der roten Flagge abgebrochen und nicht fortgesetzt. Der Opel-Fahrer blieb unverletzt.

Für die Piloten der ADAC TCR Germany geht es schon in zwei Wochen in die nächste Runde. Vom 17. bis 19. August geht es in die Niederlande. In Zandvoort stehen dann die Saisonrennen neun und zehn von insgesamt 14 an. SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV.



ADAC
4.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Fugel wird Zweiter, Langeveld als Dritter neuer Tabellenführer

  • ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Hesse bester Rookie

  • Zweites Rennen am Sonntag auf dem Nürburgring

 

Nürburgring, Rennen 1

Datum: 04. August 2018
Wetter: Trocken, 30,5° C
Streckenlänge: 3629 m
Top 3:
1. [# 7] Mike Halder (GER)
2. [# 88] Dominik Fugel (GER)
3. [# 14] Niels Langeveld (NED)


 

TCR-Termine Deutschland 2018:

1.   13. - 15.04. Oschersleben
2.   27. - 29.04. Most/CZE
3.   08. - 10.06. Red Bull Ring /AUT
4.   03. - 05.08. Nürburgring
5.   17. - 19.08. Zandvoort/NED
6.   07. - 09.09. Sachsenring
7.   21. - 23.09. Hockenheimring

Halder führt Honda-Doppelsieg auf dem Nürburgring an

Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen) hat das siebte Saisonrennen der ADAC TCR Germany gewonnen und auf dem Nürburgring seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot gewann im Honda Civic TCR [# 7] souverän vor seinem Teamkollegen Dominik Fugel (21, Chemnitz, Team Honda ADAC Sachsen) [# 88] und Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One) im Audi RS3 LMS [# 14]. Der Niederländer übernahm damit auch die Führung in der Gesamtwertung und liegt nun vier Punkte vor Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International), der das Rennen im Opel Astra TCR auf Platz 13 beendete.

"Der Start war zwar nicht ganz so gut, ich konnte die Führung aber trotzdem beibehalten. Ich bin dann gut zurechtgekommen und habe ein bisschen Abstand herausgefahren", sagte Halder, der bei den heißen Temperaturen auf dem Nürburgring fehlerfrei fuhr: "Dominik hat den Doppel-Sieg perfekt gemacht. Ich will morgen noch möglichst viele Punkte für die Meisterschaft rausholen."

Max Hesse (17, Wernau, Prosport Performance) wurde Vierter und sprang an die Spitze der Honda Rookie Challenge. Hinter Hesse kam Michelle Halder (19, Meßkirch, Profi-Car Team Halder) im Cupra TCR als Fünfte ins Ziel, es folgten Benjamin Leuchter (30, Duisburg, Max Kruse Racing) im VW Golf GTI TCR und Théo Coicaud (18, Frankreich, Hyundai Team Engstler) im neuen Hyundai i30 N TCR. Der Finne Antti Buri (29, LMS Racing) in einem weiteren Audi, Hyundai-Fahrer Luca Engstler (18, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) und Simon Reicher (18, Österreich, YACO Racing) im Audi komplettierten die Top Ten.

Halder, der am Freitag sowohl in den Trainings als auch im Qualifying der Schnellste gewesen war, erwischte auch im Rennen einen ordentlichen Start und behauptete seine Führung auf den ersten Metern erfolgreich. Hesse dagegen musste Lukas Niedertscheider (23, Österreich, Niedertscheider Motorsport) im Peugeot 308 TCR, Dominik Fugel und Niels Langeveld passieren lassen.

Niedertscheider setzte Halder fortan unter Druck, doch der Honda-Pilot verteidigte sich erfolgreich gegen die Angriffe des Österreichers. Das Duo setzte sich schnell von den Verfolgern ab, und kurz darauf war Halder alleine an den Spitze. Denn die Rennleitung hatte einen Frühstart Niedertscheiders festgestellt, der Peugeot-Fahrer musste daraufhin eine Durchfahrtsstrafe antreten und fiel zurück.

Halder ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und spulte seine Runden fehlerfrei ab. In der Tabelle liegt der Meßkirchner (158 Punkte) auf dem vierten Rang mit 39 Zählern Rückstand auf Niels Langeveld (197). Harald Proczyk (193) ist Zweiter vor Luca Engstler (175).

Für Fugel bedeutet Platz zwei das bislang beste Ergebnis in diesem Jahr, er fuhr sich in der zweiten Hälfte des Rennens ein Polster auf seine Verfolger heraus uns kam letztlich vier Sekunden vor Langeveld ins Ziel.

Im achten Saisonrennen am Sonntag (14:45 Uhr) wird Luke Wankmüller (17, Straubenhardt, HP Racing International) auf der Pole Position stehen, Mike Halder startet von Platz zehn.



ADAC
1.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Hyundai gibt sein Debüt - Engstler und Coicaud im neuen i30 N TCR

  • Harald Proczyk reist als Tabellenführer in die Eifel

  • Nächste Runde in der Honda Rookie Challenge

 

TCR-Termine Deutschland 2018:

1.   13. - 15.04. Oschersleben
2.   27. - 29.04. Most/CZE
3.   08. - 10.06. Red Bull Ring /AUT
4.   03. - 05.08. Nürburgring
5.   17. - 19.08. Zandvoort/NED
6.   07. - 09.09. Sachsenring
7.   21. - 23.09. Hockenheimring

Startschuss für zweite Saisonhälfte auf dem Nürburgring

Eine neue Marke im hochklassigen Teilnehmerfeld, packende Zweikämpfe und intensiver Tourenwagensport: Die zweite Saisonhälfte der ADAC TCR Germany beginnt am Wochenende auf dem Nürburgring (3. bis 5. August) und verspricht Hochspannung. Der neue Hyundai i30 N TCR wird dabei seine Premiere geben, Luca Engstler (18, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) und Théo Coicaud (19, Frankreich, Hyundai Team Engstler) sitzen am Steuer des 330 PS starken Kraftpakets aus dem Hause Hyundai. SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV, zudem gibt es Livestreams auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und auf dem YouTube-Kanal des ADAC.

Zuletzt hatte die ADAC TCR Germany im Juni auf dem Red Bull Ring Vollgas gegeben - jetzt geht es mit den acht Marken Audi, Cupra, Honda, Hyundai, Opel, Peugeot, Renault und VW endlich weiter. Fahrer und Teams haben die Zeit genutzt, um abzuschalten, Kräfte zu tanken und rechtzeitig für den Start der zweiten Saisonhälfte wieder hochzufahren.

Bei den ersten sechs Saisonrennen in Oschersleben, Most und Spielberg kam das Team HP Racing International am besten zurecht - logisch, dass es nun in allen drei Wertungen führt. Harald Proczyk (42, Österreich) ist in der Gesamtwertung an der Spitze, und Luke Wankmüller (Straubenhardt), der am 23. Juni seinen 17. Geburtstag gefeiert hat, hat derzeit bei der Honda Rookie Challenge die Nase vorn. Und auch bei der Teamwertung thront HP Racing International an der Spitze.

Foto: ADAC TCR Germany, 5. + 6. Lauf Red Bull Ring 2018 - [# 22] Opel Astra TCR, HP Racing International: Harald Proczyk geht als Führender in die zweite Saisonhälfte

Für Proczyk, der die drei Aufgaben des Rennfahrers, des Teamchefs und des Mentors für Wankmüller vereint, ist das "alles eine schöne Momentaufnahme", wie der Österreicher betont. Aber eben nicht mehr. Noch sind acht Rennen zu fahren, der erfahrene Proczyk weiß, dass sich alles drehen kann.

Ihm im Nacken sitzt etwa Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One), der im Audi RS3 LMS jüngst auf dem Red Bull Ring seinen ersten Saisonsieg gefeiert hat und in seinem zweiten Jahr in der Tourenwagenserie des ADAC den Titel holen will. "Von diesem Ziel weichen wir natürlich nicht ab, wir sind überzeugt, dass wir schnell genug dafür sind", sagt der Meisterschaftszweite, der bislang 22 Punkte weniger als Proczyk geholt hat.

Dabei kann Langeveld auf die Expertise seines Teams Racing One setzen. Der Rennstall aus Andernach kennt den Nürburgring bestens, nimmt regelmäßig am ADAC Zurich 24h-Rennen oder der VLN Langstreckenmeisterschaft teil und hat mit dem Niederländer Langeveld einen "richtig guten Rennfahrer" in seinen Reihen, wie Teamchef Martin Kohlhaas betont: "Niels will immer gewinnen und ist sehr ehrgeizig."

Apropos Lokalmatadoren: Das gilt ganz besonders auch für das Team Prosport Performance, das den von der ADAC Stiftung Sport geförderten Max Hesse (17, Wernau) und Sandro Kaibach (20, Bad Waldsee) ins Rennen schickt. "Es wird Zeit, endlich wieder ins TCR-Auto zu steigen", sagt Hesse, der in der Honda Rookie Challenge derzeit hinter Wankmüller auf Platz zwei liegt: "Die Honda Rookie Challenge ist natürlich in meinem Fokus. Das wird nicht leicht, aber ich werde alles dafür geben."

Für Hesse sind die Rennen auf dem Nürburgring "ganz besonders" - und ein Heimrennen im doppelten Sinn. Denn nicht nur Prosport Performance sitzt am Nürburgring. Sondern auch Phoenix Racing, bei dem Hesse als Junior fährt. Mit seiner bisherigen Saison ist der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot: "sehr zufrieden. Speziell die Qualifikation in Most und Red Bull Ring mit Platz drei waren sehr gut." Diese Ergebnisse möchte Hesse am besten schon am Wochenende toppen.

Mit Spannung wird auch erwartet, wie sich Luca Engstler und Théo Coicaud im neuen Hyundai i30 N TCR schlagen werden. Engstler, der bislang im VW Golf GTI TCR unterwegs gewesen war und Platz drei belegt, ist zuversichtlich. "Die ersten Eindrücke sind super, ich bin begeistert", sagte der 18-Jährige.



ADAC
20.7.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Ab dem Nürburgring-Wochenende sind zwei Hyundai i30 N TCR am Start

  • Erster Einsatz als Hyundai Team Engstler Anfang August

  • Franz Engstler: "Stolz, diese erfolgreiche und dynamische Marke zu vertreten"

 

TCR-Termine Deutschland 2018:

1.   13. - 15.04. Oschersleben
2.   27. - 29.04. Most/CZE
3.   08. - 10.06. Red Bull Ring /AUT
4.   03. - 05.08. Nürburgring
5.   17. - 19.08. Zandvoort/NED
6.   07. - 09.09. Sachsenring
7.   21. - 23.09. Hockenheimring

Markenvielfalt in der ADAC TCR Germany: Hyundai steigt ein

Noch mehr Markenvielfalt für die ADAC TCR Germany: Ab dem kommenden Rennwochenende auf dem Nürburgring (3. bis 5. August) wird Hyundai einsteigen und zwei i30 N TCR an den Start bringen. Das Hyundai Team Engstler setzt die beiden 330 PS starken Tourenwagen bis zum Ende der Saison ein, und auch im folgenden Jahr sind sie fest eingeplant.

"Die ADAC TCR Germany ist für Hyundai Deutschland der konsequente nächste Schritt unseres Motorsport-Engagements. Bereits in den vergangenen Jahren haben wir uns mit unseren Einsätzen in der VLN und bei den 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife auf die Rundstrecke festgelegt", sagt Markus Schrick, Geschäftsführer Hyundai Motor Deutschland GmbH. "Wir haben mit dem Hyundai i30 N ein Hochleistungsfahrzeug im Programm, das die Kunden emotional anspricht. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Team Engstler einen erfahrenen und erfolgreichen Partner an unserer Seite haben." Neben Hyundai sind in der ADAC TCR Germany auch Audi, Cupra, Honda, Opel, Peugeot, Renault und VW am Start.

"Es macht uns sehr stolz, diese erfolgreiche und dynamische Marke in der ADAC TCR Germany vertreten zu dürfen. Das komplette Team freut sich extrem auf die neue Herausforderung und die tolle Zusammenarbeit", sagt Franz Engstler, Teamchef von Engstler Motorsport.

Der Hyundai i30 N TCR ist das erste Rundstreckenmodell, das von Hyundai Motorsport in Alzenau entwickelt wurde. Der Tourenwagen basiert auf der sportlichsten Variante des Hyundai i30, dem Hot Hatch Hyundai i30 N mit bis zu 275 PS in der Serie. Die Rennversion nutzt die Vorzüge des Serienmodells aus, das einem umfangreichen Testprogramm - darunter zahlreiche Runden auf der Nürburgring-Nordschleife - unterzogen wurde. Dem TCR-Reglement entsprechend wird der i30 N TCR von einem Zwei-Liter-Turbomotor mit rund 330 PS aus der Hyundai-Produktfamilie angetrieben. Die Fahrer für die beiden Hyundai werden zeitnah bekannt gegeben.

Der i30 N TCR hat seine Klasse in anderen Serien bereits bereit demonstriert. Der Wagen gewann im neuen WTCR-FIA-Tourenwagen-Weltcup neun der ersten 18 Rennen sowie Rennen in der TCR Europe und in nationalen Serien.



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