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Daimler
8.2.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Daniel Juncadella zurück im DTM-Cockpit

Nach einem Jahr DTM-Rennpause tritt Daniel Juncadella in der Saison 2018 wieder im Mercedes-AMG C 63 DTM an:

  • Daniel absolviert 2018 seine fünfte DTM-Saison für das Team
  • Daniel Juncadella: "Nach einem Jahr DTM-Rennpause bin ich richtig heiß, wieder ins Auto zu steigen"
  • Ulrich Fritz: "Daniel kennt das Auto und die Teammitglieder aus der Vergangenheit und fügt sich nahtlos in die Truppe ein"

Daniel Juncadella ist zurück in der DTM: Der Spanier kehrt nach einem Jahr DTM-Rennpause ins Cockpit seines Mercedes-AMG C 63 DTM zurück. Im vergangenen Jahr absolvierte Daniel eine Doppel-Rolle als DTM-Ersatzfahrer des Teams und mit Renneinsätzen im Mercedes-AMG GT3 in der VLN, der Blancpain GT Series und beim 24-Stundenrennen am Nürburgring.

"Es ist ein super Gefühl, dieses Jahr wieder in der DTM Rennen zu fahren", sagte Daniel. "Nach einem Jahr DTM-Rennpause bin ich richtig heiß, wieder ins Auto zu steigen. Durch meine GT-Einsätze habe ich im vergangenen Jahr weiter Rennpraxis gesammelt und als Test- und Ersatzfahrer war ich die gesamte Saison über immer nah am Team dran. Dadurch bin ich mit der neuen Fahrzeuggeneration und den Regeländerungen in der DTM bestens vertraut. Jetzt freue ich mich, dass ich endlich wieder DTM-Rennen fahren kann. Ich habe mit der DTM nie so richtig abgeschlossen und hatte immer das Gefühl, mich unter Wert geschlagen zu haben. Diese offene Rechnung will ich jetzt begleichen."

Daniel ist kein Unbekannter in der DTM. Zwischen 2013 und 2016 ging er vier Saisons lang für die Marke mit dem Stern in der DTM an den Start. Dabei fuhr er in 56 Rennen 75 Punkte ein. Durch seine Rolle als Test- und Ersatzfahrer war er auch 2017 immer nah am Geschehen dran und das gesamte Jahr über fester Bestandteil der Mannschaft.

"Daniel kennt unser Team aus den vergangenen Jahren sehr gut und er war auch 2017 als Test- und Ersatzfahrer an den Rennwochenenden involviert", sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz. "Somit benötigt er keine große Eingewöhnungszeit. Er kennt das Auto und die Teammitglieder aus der Vergangenheit und fügt sich nahtlos in die Truppe ein. Ich bin überzeugt, dass er das Team in dieser Saison mit seiner Erfahrung und seinem Speed sehr gut unterstützen wird."



Daimler
7.2.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
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Vier bekannte Gesichter und ein gemeinsames Ziel:
Ein erfolgreiches letztes Kapitel

Vier von sechs Fahrern bestätigt: Der Fahrerkader für die Abschiedssaison des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams nimmt Formen an

  • Gary Paffett absolviert 2018 seine 15. DTM-Saison für Mercedes-AMG Motorsport
  • Paul Di Resta, Lucas Auer und Edoardo Mortara starten auch in dieser Saison für die Marke mit dem Stern
  • Zwei Überraschungen: Die weiteren beiden Fahrer werden bald bekanntgegeben
  • Ulrich Fritz: "Gemeinsam verfolgen wir nur ein einziges Ziel: Das letzte Kapitel in der 30-jährigen DTM-Geschichte von Mercedes-AMG Motorsport positiv abzuschließen"

Vor 30 Jahren schlug Mercedes-AMG Motorsport mit dem werksseitigen Einstieg in die DTM das erste Kapitel einer langen und äußerst erfolgreichen Motorsportgeschichte auf. In ihrer letzten DTM-Saison stehen für die Marke mit dem Stern in diesem Jahr erneut vier bekannte Gesichter im Fahrerkader. Welche beiden Piloten den aus insgesamt sechs Fahrern bestehenden Kader für die DTM-Saison 2018 komplettieren, gibt das Team in Kürze bekannt.

Den Anfang macht Team-Captain Gary Paffett, für den 2018 gleich aus doppeltem Grund eine ganz besondere Saison ist. "Es ist meine 15. DTM-Saison mit Mercedes-AMG, aber leider auch die letzte von Mercedes in dieser Serie", erklärte Gary, der damit in der Hälfte der 30 DTM-Jahre von Mercedes-AMG Motorsport am Start stand. "Die Vorbereitungen auf 2018 laufen bereits auf Hochtouren. Wir haben im Winter hart mit den Ingenieuren gearbeitet und das Team zeigt den gleichen Einsatz wie immer. Sie sind voll konzentriert und möchten diese Saison mit einem Erfolgserlebnis beenden."

Die gleiche positive Atmosphäre machte auch Paul Di Resta über den Winter aus. "Neue Herausforderungen, neue Chancen: Ich bin richtig gespannt auf die neue Saison", sagte Paul, der 2018 seine neunte DTM-Saison mit dem Team absolviert. "Es ist schade, dass diese Saison die DTM-Ära von Mercedes beschließt. Aber jeder im Team zeigt dieses Quäntchen Extramotivation, um das Kapitel positiv zu beenden. Ich war viele Jahre lang Teil dieser Geschichte und ich liebe die Marke. Deshalb hoffe ich, dass ich zusammen mit meinen Kollegen in diesem Jahr die bestmöglichen Ergebnisse abliefern kann."

Neben den beiden DTM-Meistern von 2005 und 2010 kehrt auch Lucas Auer ins Cockpit zurück. "Die letzte Saison für Mercedes in der DTM ist etwas ganz Besonderes", sagt Lucas. "Wir sind alle heiß drauf und wollen einen würdigen Abschluss erreichen. 2017 war schon ein gutes Jahr für mich und ich freue mich sehr auf dieses Jahr. Es wird interessant, zu sehen, wie ich mich weiterentwickeln kann. Wer mich kennt, weiß, dass ich in der Off-Saison alles fahre, was vier Räder hat. Aber jetzt freue ich mich auf die ersten Tests und die neue Saison."

Edoardo Mortara bestreitet 2018 seine zweite Saison mit dem Team. "In unserem ersten gemeinsamen Jahr in der DTM gab es viel zu lernen", verriet er. "Wir haben einige Punkte liegen gelassen, aber schlussendlich haben wir an den letzten Rennwochenenden einen guten Weg gefunden. Es war keine grandiose Saison für mich, weshalb ich mich sehr auf diese Saison freue, in der ich besser abschneiden möchte. Es gibt auch neue Regeln und wir starten alle wieder bei null. Hoffentlich wird es eine erfolgreiche Saison."

Dem schließt sich Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz an: "2018 ist unser letztes Jahr in der DTM, aber an unserem enormen Einsatzwillen, Teamgeist und Engagement verändert das nichts", sagte der Teamchef. "Jedes einzelne Teammitglied von den Fahrern über die Mechaniker und Ingenieure bis zur Hospitality-Crew ist bis in die Fingerspitzen motiviert. Gemeinsam verfolgen wir nur ein einziges Ziel: Das letzte Kapitel in der 30-jährigen DTM-Geschichte von Mercedes-AMG Motorsport positiv abzuschließen."



Daimler
7.2.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
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21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Der jüngste DTM-Champion aller Zeiten kehrt zurück: Pascal Wehrlein gibt DTM-Comeback

Comeback nach zwei Jahren in der Formel 1: Pascal Wehrlein nimmt in der DTM-Saison 2018 wieder im Mercedes-AMG C 63 DTM Platz. Der DTM-Meister von 2015 ist neben seinen Teamkollegen Gary Paffett (2005) sowie Paul Di Resta (2010) der dritte DTM-Champion, der in dieser Saison für das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team an den Start geht.

"Ich verbinde mit der DTM fantastische Erinnerungen, nicht zuletzt an meinen Titelgewinn 2015, aber natürlich auch an den starken Zusammenhalt im Team und die vielen schönen Erlebnisse mit den Jungs", sagte Pascal. "Ich habe die DTM auch während meiner Formel 1-Zeit genau verfolgt und war auch bei dem einen oder anderen Rennen vor Ort, um die Mannschaft zu besuchen und zu unterstützen. Seit meinem letzten DTM-Rennen beim Saisonfinale in Hockenheim 2015 hat sich einiges in der DTM verändert. Aber ich mag Herausforderungen und kann es kaum erwarten, zum ersten Mal mit unserem neuen Auto auf die Strecke zu fahren. Die ersten Tests können für mich gar nicht früh genug kommen."

In den vergangenen beiden Saisons startete Pascal für Manor Racing und das Sauber F1 Team in der Formel 1. Für beide Teams fuhr er jeweils die einzigen Punkteplatzierungen der Saison ein. Sein bestes Ergebnis war ein achter Platz beim Großen Preis von Spanien 2017. Parallel dazu absolvierte er in den vergangenen Jahren als offizieller Test- und Ersatzfahrer Testfahrten in den Weltmeister-Silberpfeilen von Mercedes-AMG Petronas Motorsport.

Vor seinem Wechsel in die Formel 1 erzielte Pascal zwischen 2013 und 2015 in 38 DTM-Rennen drei Siege und sechs Podestplätze. "Pascal hat sich damals im Eiltempo in der DTM etabliert und wurde 2015 zum jüngsten Champion in der Geschichte der Serie", sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz. "Die Freude, dass Pascal für unser letztes Jahr in die DTM zurückkehrt, ist im Team natürlich riesig. In der Zeit, als er bei uns war, sind viele Freundschaften entstanden und auch in den Jahren, als er in der Formel 1 gefahren ist, ist der Kontakt nie abgebrochen. In der Zwischenzeit hat sich in der DTM mit den neuen Autos, neuen Reifen und neuen Regeln natürlich viel getan. Aber wir sind überzeugt, dass er sich mit seiner Erfahrung und seinem Engagement schnell zurechtfinden wird."



Audi
29.1.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
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12. - 14. Okt.   Hockenheim

Biografie: Mattias Ekström

Geburtsdatum: 14. Juli 1978

Geburtsort: Falun (S)

Wohnort: München (D)

Familienstand: ledig (Partnerin Heidi), ein Sohn (Mats), eine Tochter (Hanna)

Motorsport seit: 1993 (Audi-Fahrer seit 1999)

Audi-Pilot Mattias Ekström beendet DTM-Karriere

Es ist das Ende einer Ära: Nach 17 Jahren, 193 Rennen, 23 Siegen und zwei Meistertiteln beendet Werksfahrer Mattias Ekström seine DTM-Karriere. Damit verlässt der bislang erfolgreichste DTM-Pilot von Audi die Rennserie. Ekström konzentriert sich 2018 auf das werksunterstützte Engagement seines Teams EKS in der Rallycross-Weltmeisterschaft. Neu in der DTM-Fahrermannschaft von Audi ist der Niederländer Robin Frijns.

"Es war eine der schwierigsten Entscheidungen, die ich je treffen musste", sagt Ekström. "Die DTM war lange Zeit mein Leben und auch in Zukunft wird mein Herz immer für die DTM schlagen. Aber ich habe in den vergangenen Jahren auch sehr viel Zeit und Energie in mein Rallycross-Team investiert. Ohne das Doppelprogramm kann ich mich nun wieder voll auf eine Serie konzentrieren und habe wieder mehr Freiraum für meine Familie und meine Kinder. Ich starte weiter für mein eigenes Team und mache in der DTM Platz für einen vielversprechenden Youngster."

Mattias Ekström begann seine DTM-Laufbahn 2001 mit 22 Jahren im Audi-Kundenteam von ABT Sportsline. 2004 startete er erstmals als Werksfahrer und fuhr auf Anhieb seinen ersten DTM-Titel ein. 2007 folgte Titel Nummer zwei, einen weiteren Gesamtsieg verpasste er in der vergangenen Saison nur knapp. Immer an seiner Seite: Audi Sport, ABT Sportsline und der Partner Red Bull, in dessen HANGAR-7 am Salzburger Flughafen Ekström nun auch seine Entscheidung bekannt gab.

Neben der DTM startet Ekström seit 2014 mit seinem eigenen Team EKS in der Rallycross-WM. Bereits im dritten Jahr sicherte er sich den Weltmeistertitel und schloss die vergangene Saison wie in der DTM als Vizechampion ab. Ekström beschreibt die vergangenen Jahre als doppelten Kraftakt, den der 39-Jährige nicht länger auf sich nehmen möchte. "Mattias hat uns früh darüber informiert, dass er in der Saison 2018 nur noch eine Serie bestreiten möchte", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Natürlich ist Mattias für beide Projekte extrem wertvoll und wichtig. Deshalb ist uns beiden diese Entscheidung auch nicht leicht gefallen."

Ekström hinterlässt in der DTM-Mannschaft eine Lücke, die dem 26-jährigen Robin Frijns den Aufstieg zum Werksfahrer ermöglicht. Der Niederländer ist seit 2015 im Kundensport für Audi aktiv und stammt aus dem Formelsport. Erste Erfahrung am Steuer eines DTM-Rennwagens von Audi sammelte er bereits 2013 bei einer Nachwuchssichtung in Spanien. "Robin hat schon damals einen starken Eindruck hinterlassen und wir haben ihn seitdem nicht aus den Augen verloren", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Am Steuer des Audi R8 LMS hat er gezeigt, was in ihm steckt, und auch in unserem Formel-E-Simulator leistet er sehr gute Arbeit. Dass man auch als Neuling in der DTM um den Titel kämpfen kann, hat René Rast im vergangenen Jahr bewiesen. Robin hat großes Potenzial und Audi ist für die DTM 2018 fahrerisch sehr gut aufgestellt. Davon sind wir überzeugt."

Der restliche DTM-Fahrerkader von Audi bleibt wie im Vorjahr: Loïc Duval (F), Jamie Green (GB), Nico Müller (CH), René Rast (D) und Mike Rockenfeller (D) hat der Automobilhersteller als Piloten bestätigt. Mit diesem Team gewann Audi in der Saison 2017 alle drei Titel (Fahrer, Hersteller und Teams).

Die neue DTM-Saison beginnt am 5./6. Mai auf dem Hockenheimring. Das erste Rennen der FIA World RX 2018 findet am 14./15. April in Barcelona statt.



Daimler
18.1.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
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21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Lucas Auer: "Meine Liebe zum Rennsport ist die Größte von allen"

Schnell auf der Strecke, sympathisch daneben: So kennt die DTM-Welt den Tiroler Naturburschen Lucas Auer. Wir stellen in einer zweiteiligen Interview-Reihe den Menschen hinter dem Rennfahrer vor. Im ersten Teil spricht Lucas über ...

  • ... sein erstes Mal im Kart: "Mit vier Jahren saß ich zum ersten Mal in einem Kart und habe mich auf Anhieb in die Motorsport-Welt verliebt."
  • ... seine Schulzeit: "Ich war nicht unbedingt der ehrgeizigste Schüler."
  • ... seine Freunde: "Das ist wichtig, wenn es mal nicht so gut läuft. Dann ist es cool, wenn du Freunde hast, mit denen du eine Gaudi machen kannst."

Lucas, wie hast du deine Liebe zum Rennsport entdeckt?
Lucas Auer: Ich bin in Kufstein aufgewachsen, wo ich auch heute noch lebe. Das ist mein Lebensmittelpunkt, wo sich meine Freunde und Familie befinden. Dort hatte ich eine wohlbehütete Kindheit, in der ich schon sehr früh mit dem Rennfahren begonnen habe. Ich habe schon immer viel Spaß mit Freunden gehabt und extrem viel Sport getrieben - Fußball, Baseball, Skifahren, einfach alles. Mit vier Jahren saß ich zum ersten Mal in einem Kart und habe mich auf Anhieb in die Motorsport-Welt verliebt.

Wie bist du zum Kartfahren gekommen?
Lucas Auer: Ich kann mich leider nicht mehr selbst daran erinnern. Aber ich weiß aus Erzählungen, dass mein Papa und mein Bruder an einer Tankstelle vorbeigefahren sind. Dabei haben sie Rennkarts entdeckt und gleich angehalten. Dort hieß es: "Wir haben auch ein Mini-Kart - da kann der Bub sich gerne reinsetzen." Das war schon lustig. Ich glaube, sie wollten mich einfach nur da drin sitzen sehen... [lacht] Ab diesem Moment war ich verliebt.

Ab wann wurde aus dem Kartfahren dann mehr als nur ein Hobby?
Lucas Auer: Es war lange Zeit nur ein Hobby. Wir haben geschaut, wo ich bei uns in der Nähe überhaupt fahren konnte, aber ich war noch zu jung, um eine Rennlizenz zu machen. Mit fünf Jahren habe ich ab und zu getestet. Mit Sechs bin ich mein erstes Rennen in der Tiroler Meisterschaft gefahren. Das war cool. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich Sechster von acht Startern geworden bin. Da hatte ich noch ein bisschen Probleme. [lacht] Mit Sieben bin ich dann Zweiter geworden und ein Jahr später habe ich die Meisterschaft gewonnen.
Das war damals zwar schon etwas Aufwand, aber alles noch in Tirol, also machbar. Später hat mich jemand beim Fahren entdeckt, der ein eigenes Team hatte und meinte: "Der Junge muss nach Deutschland!" Ab dem Moment war es schon mehr Aufwand für uns. Es musste ja immer jemand mitfahren, weil ich noch nicht alt genug war. Aber bis zum Alter von 14 Jahren war es sicherlich noch ein Hobby. Dann wurde es international und damit auch gleich viel professioneller. Da war uns klar: Jetzt wird es wirklich ernst.

Wie verlief deine Schulzeit während deinen Anfängen im Kartsport?
Lucas Auer: Kartfahren war schon brutal, du fährst 15-18 Rennen im Jahr, musst dich ohne Ende vorbereiten. Ich hatte aber das Glück, dass ich eine super Lehrerin hatte. Hinzukam, dass ich auch nicht unbedingt der ehrgeizigste Schüler war. [lacht] Aber sie zeigte viel Verständnis und so konnten wir alles easy managen.

Du hast ganz viele Freunde aus deiner Heimat Kufstein, die ganz normale Jungs sind. Wie wichtig ist dieser bodenständige Background für dich?
Lucas Auer: Wichtig, aber das sind halt einfach meine Freunde. Auch wenn man sich mal länger nicht sieht, lacht man direkt. Man vertraut sich, kann sich über Dinge unterhalten und muss sich keine Sorgen machen, dass es gleich jeder weiß. Wir sind eine Gruppe und halten zusammen. Da gehöre ich hin. Das ist schon wichtig, speziell, wenn es mal nicht so gut läuft. Dann ist es cool, wenn du Freunde hast, mit denen du eine Gaudi machen kannst. Dann sind Kart, DTM und alles andere komplett egal.

Der Kartsport hat dir viel abverlangt. Hast du in deiner Kindheit etwas verpasst?
Lucas Auer: Ich habe bisher alles sehr positiv beschrieben, weil es meine Liebe ist. Aber es ist definitiv so: Wenn sie das nicht gewesen wäre, wäre es hart geworden. Egal in welcher Hinsicht. Es geht viel Zeit verloren. Für mich war es aber nicht schlimm, weil ich die Zeit auf der Rennstrecke verbracht habe. Natürlich verpasst man Dinge. Aber dessen war ich mir bewusst.

Blieb trotzdem noch Zeit für Mädels?
Lucas Auer: Ja, das schon. Das ist durchaus interessant. Denn mit 14 oder 15 siehst du dann auch, ob du es wirklich willst. Dann kommst du in die Zeit, in der du eine Freundin hast, vielleicht mal ausgehen willst, dann siehst du gleich, was dir wirklich wichtig ist. Das war schon schwierig, aber für mich kein Problem, weil meine Liebe zum Rennsport die Größte von allen war.

Fanden dich die Mädels auch mal nur toll, weil du Rennfahrer warst?
Lucas Auer: Ich weiß nicht, warum, aber dieses Gefühl hatte ich nie. Sicher bekommt jeder mal was aus der Presse mit oder sieht dich im Fernsehen. Das zieht schon was nach sich. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich deswegen eine Extra-Behandlung erhalten hätte ...



DTM / BMW
23.12.2017

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
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DTM veröffentlicht Rennkalender 2018

DTM: Rennkalender 2018 wird noch internationaler

Mehr Rennen und neue Strecken: 2018 können sich DTM-Fans nicht nur auf ein zusätzliches Rennwochenende freuen sondern auch auf weitere Läufe außerhalb Deutschlands.
Neu im Rennkalender sind die Standorte Misano (ITA) und Brands Hatch (GBR).
Den Auftakt (4. - 6. Mai) und das Finale (12. - 14. Oktober) der Saison bilden auch weiterhin die Rennen in Hockenheim (GER). Wie in den vergangenen Jahren werden pro Veranstaltung jeweils zwei Rennen ausgetragen. Mit weiteren Läufen auf dem Lausitzring (GER), in Budapest (HUN), auf dem Norisring (GER), in Zandvoort (NED), auf dem Nürburgring (GER) und in Spielberg (AUT) finden damit jeweils fünf Rennwochenenden in Deutschland und fünf im europäischen Ausland statt, was die europaweite Bedeutung der DTM als wichtige internationale Tourenwagen-Rennserie unterstreicht, ohne dabei die deutschen Wurzeln zu vernachlässigen.



DTM
9.12.2017

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DTM startet ab 2018 live beim TV-Sender SAT.1

Die DTM hat einen neuen TV-Partner: SAT.1 wird ab 2018 die Rennen der populären Tourenwagenserie exklusiv in Deutschland live übertragen. Damit können die Fans die DTM auch weiterhin in einem sportaffinen Free-TV-Sender verfolgen. Die Rennen werden unter der bekannten Sportdachmarke »ran« ausgestrahlt. "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem derart großen TV-Partner", sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR GmbH. "Das ist ein starkes Zeichen für die Serie."

Alexander Rösner, als »ran«-Sportchef plattformübergreifend für alle Sportinhalte verantwortlich: "Die DTM garantiert Top-Motorsport, spektakuläre Action und spannende Duelle der großen deutschen Automarken. Wir werden diese renommierte Rennserie mit 'ran racing' modern und crossmedial auf unseren Plattformen in Szene setzen. Die Zuschauer können sich auf eine ebenso ausführliche wie kompetente Berichterstattung von den Rennstrecken freuen - natürlich in gewohnt hoher 'ran'-Qualität." Achim Kostron ergänzt: "SAT.1 ist ein perfekter TV-Sender für die DTM und die dort engagierten Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes. Gemeinsam wollen wir ein innovatives und attraktives TV-Konzept aufsetzen."

SAT.1 wird die Übertragungen der Rennen am Samstag und Sonntag in ein starkes Programmformat einbetten: 30 Minuten Vorberichterstattung sowie 15 Minuten nach der Zieldurchfahrt bieten Raum für Hintergrundberichte, Analysen und Interviews. Die Qualifyings werden im Live-Streaming auf ran.de sowie in der »ran«-App übertragen.

Die Besetzung des »ran«-Teams, das live von der Strecke berichten wird, gibt SAT.1 zu einem späteren Zeitpunkt bekannt. Die DTM-Saison 2018 wird mit dem Event vom 4. bis 6. Mai in Hockenheim eröffnet und umfasst insgesamt zehn Veranstaltungen. Den vollständigen Kalender 2018 wird die ITR in den nächsten Tagen bekannt geben.



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