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Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   D T M



DTM
17.8.2018

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DTM wird von »kabel eins« aus Misano übertragen

Die DTM-Rennen aus Misano (24.-26. August) werden nicht vom diesjährigen 'Haussender' SAT.1 übertragen, sondern von kabel eins, der auch zur ProSiebenSat.1 Media SE Gruppe gehört.

Die DTM informiert auch über den italienischen TV-Sender Sky Italia, der beide Nachtrennen aus dem Badeort an der adriatischen Riviera live und mit italienischem Kommentar überträgt. Ob dieser Sender auch in Deutschland empfangbar ist, wird nicht dargestellt. Ob der italienische Kommentar hilfreich ist muß jeder selbst entscheiden.

Andrea Kaiser, Matthias Killing und Kommentator Edgar Mielke berichten live aus Misano. Die Übertragungszeiten: Samstag und Sonntag jeweils 22:15 - 00:00 Uhr. Der Rennbeginn: 22:30 Uhr.



Daimler
13.8.2018

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Track Brands Hatch


 

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Rennergebnis: Top-10

Pos. | Fahrer | Marke | Zeit/Rückstand
1. | Paul Di Resta | Mercedes-AMG | 56:23,282
2. | Gary Paffett | Mercedes-AMG | +01,019
3. | René Rast | Audi | +01,376
4. | Pascal Wehrlein | Mercedes-AMG | +11,484
5. | Marco Wittmann | BMW | +14,312
6. | Mike Rockenfeller | Audi | +14,841
7. | Philipp Eng | BMW | +17,239
8. | Lucas Auer | Mercedes-AMG | +17,972
9. | Daniel Juncadella | Mercedes-AMG | +18,505
10. | Nico Müller | Audi | +20,798

Doppelsieg in Brands Hatch: Paul Di Resta gewinnt Heimrennen vor Gary Paffett

Erfolgreicher Start in die zweite Saisonhälfte: Nach dem Premierensieg von Daniel Juncadella am Samstag sicherte sich Mercedes-AMG Motorsport am Sonntag einen Doppelsieg. Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) gewann sein Heimrennen in Brands Hatch vor dem Meisterschaftsführenden Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS). Es war der fünfte Doppelsieg des Teams in dieser Saison und der 109. in der 30-jährigen DTM-Geschichte der Marke. Paul stand nach seinen Siegen 2009 und 2010 bereits zum dritten Mal auf dem obersten Podest in Brands Hatch. Es war sein zweiter Saisonsieg und der insgesamt zehnte in seiner DTM-Laufbahn. Gary komplettierte das erfolgreiche Wochenende auf Platz zwei mit seinem 45. DTM-Podium und dem siebten in dieser Saison.

Das Team setzte auch an diesem Wochenende in Brands Hatch seine Siegesserie fort: der Mercedes-AMG C 63 DTM fuhr auf jeder der sechs Rennstrecken in dieser Saison bislang mindestens einen Sieg ein. Damit stehen für die Marke mit dem Stern aus den ersten zwölf Saisonrennen acht Siege, fünf Doppelsiege und 21 Podestplätze zu Buche. Pauls Erfolg war der sechste Sieg eines Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrers auf dem Traditionskurs in Brands Hatch und der 189. in der DTM.

Im zweiten Qualifying fuhren am Sonntagvormittag vier Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer unter die ersten Fünf. Gary erzielte dabei seine vierte Saison-Pole und die 16. in seiner DTM-Karriere. Für die Marke mit dem Stern war es die sechste Pole in Brands Hatch, die zehnte im zwölften Saisonrennen 2018 und die achte in Folge - ein neuer DTM-Rekord. Alles in allem starteten Mercedes-AMG Motorsport DTM-Piloten in den vergangenen 30 Jahren 136 Mal von der Pole Position.

Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) und Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) fuhren auf den Rängen vier und acht ebenfalls in die Punkteränge. Der frisch gebackene DTM-Sieger Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS), der das erste Rennen des Wochenendes am Samstag gewonnen hat, überquerte direkt dahinter die Ziellinie auf Platz neun. Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) beendete den zwölften Saisonlauf auf Position 17.

Mercedes-AMG Motorsport führt nach dem sechsten von zehn Rennwochenenden weiterhin die Fahrer-, Team- und Herstellerwertung an. In der Fahrerwertung führt Gary (177 Punkte) mit 29 Zählern Vorsprung auf den heutigen Sieger Paul (148 Punkte). In der Teamwertung belegen die drei Mercedes-Mannschaften die ersten drei Plätze: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS (261 Punkte) führt vor SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport (211 Punkte) und Mercedes-AMG Motorsport REMUS (205 Punkte). In der Herstellerwertung hat Mercedes-AMG (677 Punkte) 273 Zähler Vorsprung auf BMW (404 Punkte).

Das nächste Rennwochenende: Aus Brands Hatch geht es weiter zum siebten Rennwochenende der DTM-Saison 2018 in Misano. Dort treten die DTM-Piloten vom 24. bis 26. August auf dem »Misano World Circuit Marco Simoncelli« an.



Hankook
13.8.2018

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Track Brands Hatch


 

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Paul Di Resta gelingt bei der Rückkehr nach Brands Hatch dritter Sieg in seinem Heimrennen

Paul Di Resta hat nach einer fehlerlosen Leistung den DTM-Sonntagslauf in Brands Hatch gewonnen. Damit verkürzte der schottische Mercedes-Benz-Pilot den Abstand auf seinen in der Gesamtwertung führenden Markenkollegen Gary Paffett, der Zweiter wurde, auf 29 Punkte. Nach fünfjähriger Abwesenheit war die DTM wieder auf den englischen Traditionskurs 30 Kilometer südöstlich von London zurückgekehrt und bot den Zuschauern packenden und spektakulären Motorsport.

Paul Di Resta war am Sonntag von Platz zwei aus ins Rennen gegangen. Nach einem Blitzstart gelang es dem Mercedes-Benz-Piloten, seinen Markenkollegen und Pole-Setter Gary Paffett zu überholen und sich an die Spitze des Feldes zu setzen. In der neunten Runde absolvierte der Schotte seinen Pflicht-Boxenstopp und behauptete mit seinem zweiten Reifensatz die Führung souverän bis in Ziel. Damit gelang Paul Di Resta bereits der dritte Sieg in Brands Hatch und der zehnte seiner DTM-Karriere. Gary Paffett, fuhr nach 40 Runden als Zweiter über die Ziellinie und liegt in der Gesamtwertung 29 Zähler vor Di Resta.

Eine starke Leistung bot der aktuelle DTM-Champion René Rast. Der Audi-Pilot hatte zwischendurch den Kontakt zum Führungs-Duo verloren, kämpfte sich im letzten Renndrittel, unterstützt vom konstant schnellen Hankook Rennreifen, wieder heran und wurde mit einem Rückstand von 1,376 Sekunden auf den Sieger Dritter. Als bester BMW-Fahrer sicherte sich der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann Platz fünf und kletterte damit im Gesamtklassement auf Rang drei.



BMW
13.8.2018

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Track Brands Hatch


 

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Marco Wittmann und Philipp Eng holen für BMW M Motorsport beim DTM-Sonntagslauf in Brands Hatch Punkte

Im abschließenden Rennen des DTM-Wochenendes in Brands Hatch (GBR) haben sowohl Marco Wittmann (GER) [# 11] auf Rang fünf als auch Philipp Eng (AUT) [# 25] auf der siebten Position Punkte für BMW M Motorsport gesammelt. Wittmann war im BMW Driving Experience M4 DTM von Rang neun gestartet und arbeitete sich dank guter Rennpace nach vorne. Auch Eng machte von Startplatz zehn Positionen gut. Nach einem Zwischenfall kam bereits in der ersten Runde das BMW M4 GTS DTM Safety Car zum Einsatz. Der Sieg im zweiten Lauf in Brands Hatch ging an Paul Di Resta (GBR) [# 3] im Mercedes.

Timo Glock (GER, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM) [# 16] verpasste als Elfter nur knapp die Punkteränge. Joel Eriksson (SWE, BMW M4 DTM) [# 47] und Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM) [# 7] kamen auf den Plätzen 13 und 14 ins Ziel.

Nach seinem Podesterfolg am Samstag mit Position zwei musste Augusto Farfus (BRA) [# 15] seinen Shell BMW M4 DTM, der infolge einer Kollision stark beschädigt war, frühzeitig in der Box abstellen.



Audi
12.8.2018

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Track Brands Hatch


 

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René Rast holt weiteres DTM-Podium für Audi

Platz vier am Samstag, Dritter am Sonntag: Titelverteidiger René Rast vom Audi Sport Team Rosberg hat beim England-Comeback der DTM in Brands Hatch insgesamt 28 Punkte gesammelt und für Audi ein weiteres Podium in der populären Tourenwagen-Rennserie geholt.

Der amtierende DTM-Champion machte das Sonntagsrennen auf dem anspruchsvollen Grand-Prix-Kurs von Brands Hatch bis zur letzten Runde spannend. Von Platz vier gestartet, wurde Rast in der Anfangsphase zweimal von Pascal Wehrlein im Mercedes-Benz abgedrängt. Mit einem schnelleren Boxenstopp überholte Rast den ehemaligen Formel-1-Fahrer und machte anschließend Jagd auf die beiden führenden Mercedes-Benz von Paul di Resta und Gary Paffett, die er kurz vor Rennende einholte. Am Ende fehlten dem Deutschen nur 1,376 Sekunden zum zweiten Saisonsieg.

"Noch zwei Runden mehr und Gary (Paffett) hätte kein DRS mehr gehabt", sagte Rast. "Dann hätte ich ihn vielleicht noch überholen können. Aber auch so bin ich sehr zufrieden. Es war ein tolles Wochenende für uns mit Platz vier gestern und einem weiteren Podium heute. Aber mich macht nicht nur das Ergebnis glücklich, sondern die Art und Weise, wie wir es erzielt haben. Wir waren sehr konkurrenzfähig, auch im Vergleich zu Mercedes-Benz. Das stimmt mich für den Rest der Saison zuversichtlich."

Mit Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) auf Platz sechs und Nico Müller (Audi Sport Team Abt Sportsline) auf Platz zehn fuhren am Sonntag zwei weitere Audi RS 5 DTM in die Punkteränge. Pech hatten dagegen die anderen drei Audi-Piloten. Robin Frijns wurde nach einer starken Qualifying-Leistung mit Startplatz sechs schon in der Startrunde in eine Kollision verwickelt. Vom Ende des Feldes fuhr der Niederländer mit seinem beschädigten Auto noch auf Rang zwölf nach vorn. Loïc Duval verlor sechs Runden vor dem Ziel mögliche Punkte durch einen Reifenschaden hinten links. Jamie Green hatte den vierten Platz zum Greifen nahe, ehe er kurz vor Rennende eine Durchfahrtstrafe wegen Abdrängen eines Konkurrenten antreten musste.

"Wir freuen uns, aus Brands Hatch ein Podiumsergebnis mit nach Hause zu nehmen", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Es war toll, mit der DTM hier zu sein und erstmals auf dem großen Grand-Prix-Kurs zu fahren. Für René (Rast) war es nach dem frühen Boxenstopp heute ein sehr langes Rennen, doch er hat sich seine Reifen gut eingeteilt. Ganz am Ende konnte er sogar die beiden führenden Mercedes-Benz attackieren. Aber wir wissen, wie schwierig in Brands Hatch selbst mithilfe von DRS das Überholen ist. Auch Mike (Rockenfeller) und Jamie (Green) sind stark gefahren. Schade, dass Jamie die Punkte, die er bei seinem Heimspiel verdient gehabt hätte, durch die Durchfahrtstrafe verloren hat."



DTM
12.8.2018

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Track Brands Hatch


 

Mercedes-AMG feiert Doppel-Erfolg in Brands Hatch

Erfolgreiches sechstes DTM-Rennwochenende für Mercedes-AMG: Nach dem Premieren-Sieg von Daniel Juncadella am Samstag überquerte Paul Di Resta am Sonntag als Erster die Ziellinie. Den Erfolg der Stuttgarter komplettierte im zwölften Saisonrennen Markenkollege und Tabellenführer Gary Paffett als Zweiter. Dritter auf der anspruchsvollen Grand-Prix-Variante der Rennstrecke in der Grafschaft Kent wurde Vorjahreschampion René Rast im Audi RS 5 DTM.

Den Grundstein zum Sieg legte Di Resta bereits beim Start. Von Position zwei aus überholte der Schotte den Pole-Setter Paffett bereits nach wenigen Metern und auch den Restart nach einer Safetycar-Phase konnte er für sich entscheiden. In Runde eins gerieten Augusto Farfus, Robin Frijns und Lucas Auer aneinander, rutschten teilweise von der Strecke, so dass das Safetycar für drei Runden rausgeschickt wurde. Für Di Resta, der seinen insgesamt zehnten DTM-Sieg feierte, war der heutige Sieg Balsam auf die Seele.

"Das Ergebnis am Samstag mit Platz 16 hat schon weh getan", sagte der Zweitplatzierte der Gesamtwertung nach dem Rennen. "Wir haben über Nacht am Auto gearbeitet und das hat sich ausgezahlt. So hatte ich heute einen guten Kampf mit Gary, wie schon 2010." Auch wenn Paffett im Vergleich zu Samstag den Abstand in der DTM-Fahrerwertung nicht vergrößern konnte, bleibt er in Führung. "Ich bin sehr zufrieden mit dem ganzen Wochenende. Die Punkte gestern waren wichtig. Die machen den Unterschied zwischen Paul und mir."

Eine starke Schlussphase zeigte Audi-Pilot René Rast, der von Platz vier in das Rennen gestartet war. Auch wenn er den Abstand auf Paffett in den letzten Runden verkürzen konnte, für eine Attacke auf Paffett und damit Platz zwei reichte es am Ende nicht. "Mit dem Ergebnis habe ich nicht wirklich gerechnet", gab der DTM-Champion aus dem vergangenen Jahr zu Protokoll. "Es ist schwierig hier zu überholen. Insgesamt bin ich absolut zufrieden mit dem Rennen."

Hinter Pascal Wehrlein im Mercedes-AMG C63 DTM auf Platz vier sah Marco Wittmann als bester BMW-Pilot auf Rang fünf die Zielflagge. Daniel Juncadella, Sieger im Samstagsrennen, wurde hinter Mike Rockenfeller, Philipp Eng und Lucas Auer Neunter. Die Punkteränge komplettierte am Sonntag Nico Müller.

In der DTM-Fahrerwertung liegt nach zwölf von 20 DTM-Saisonrennen weiter Gary Paffett in Führung. Der Mercedes-AMG-Pilot ist mit 177 Punkten Erster vor Paul Di Resta (148 Punkte) und Marco Wittmann und Lucas Auer (beide 110). Edoardo Mortara und Timo Glock liegen ebenfalls punktgleich (101) auf den Positionen fünf und sechs.

Eine Premiere feiert die DTM in zwei Wochen: Auf dem »Misano World Circuit Marco Simoncelli« finden vom 24 bis 26. August die ersten Nachtrennen in der DTM-Geschichte statt. Die Saisonrennen 13 und 14 starten jeweils um 22:30 Uhr. Zu sehen sind die Rennen an der italienischen Adriaküste ausnahmsweise bei kabel eins und nicht beim Stammsender SAT.1. Die Übertragung beginnt am Samstag und Sonntag um 22:15 Uhr.



DTM / H.J. Hilger
12.8.2018

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Track Brands Hatch


 

Ergebnis2
Ergebnis


 

Das Rennen Sonntag --- Paul di Resta siegt in Brands Hatch


Start des Rennen am Sonntag


Zieleinlauf


Siegerehrung



DTM / H.J. Hilger
12.8.2018

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Track Brands Hatch


 

Qualifying Sonntag --- Gary Paffett auf Pole

Der Einzige, der unter einer Rundenzeit von 1:18 Min. im Qualifying blieb, war Gary Paffett. Die Uhr blieb bei 1:17,948 Minuten stehen - Paul di Resta auf Platz 2 schaffte 1:18,021 und Pascal Wehrlein belegte den dritten Platz in der Startaufstellung. Damit wurden die ersten drei Plätze von Mercedes-Modellen belegt.


Loïc Duval Schnellster im freien Training am Sonntag

Im zwanzigminütigen dritten freien Training der DTM konnte Loïc Duval eine Bestzeit von 1:18,760 Minuten erzielen. Damit platzierte sich ein Audi vor Mercedes, BMW und weiteren 3 Audis.

Die »kleine Nordschleife«, wie sie von manchen Fahrern genannt wird:



Audi
11.8.2018

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Track Brands Hatch


 

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DTM: René Rast verpasst Podium knapp

Titelverteidiger René Rast vom Audi Sport Team Rosberg hat bei der DTM-Premiere auf dem Grand-Prix-Kurs in Brands Hatch (Großbritannien) als Vierter knapp das Podium verpasst.

Rast sicherte sich mit einer starken Qualifying-Leistung den dritten Startplatz für das Samstagsrennen und verbesserte sich am Start gleich auf Platz zwei. Die Strategie, wie bei seinem Sieg in Zandvoort bereits nach der ersten Runde zum Reifenwechsel an die Box zu kommen, zahlte sich für den Deutschen dieses Mal jedoch nicht aus. "Ich hatte einen guten Start", sagte der Audi-Pilot. "Aber dann kam eine Slow Zone, die meinen Reifenvorteil zunichtegemacht hat. Ohne die Slow Zone hätte es ein besseres Ergebnis werden können. Ich bin trotzdem zufrieden, gute Punkte für die Meisterschaft gesammelt zu haben."

Wie erwartet spielten die Startpositionen beim ersten DTM-Rennen auf dem 3,916 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs von Brands Hatch eine entscheidende Rolle. Von den Boxenstopp-Phasen abgesehen, gab es kaum Überholvorgänge. Ein Highlight war das Manöver von DTM-Neuling Robin Frijns (Audi Sport Team Abt Sportsline), der BMW-Pilot Timo Glock in der berühmt-berüchtigten Paddock Hill Bend überholte. Auch Mike Rockenfeller und Jamie Green schnappten sich Glock noch in derselben Runde - und zwar gleichzeitig.

Mit nachlassenden Reifen fiel Frijns in der Schlussphase noch hinter Green und Rockenfeller zurück, der als Zehnter einen Punkt für das Audi Sport Team Phoenix holte. Nico Müller wurde nach einem Unfall im Qualifying im Rennen 15. Loïc Duval rutschte nach seinem Pflichtboxenstopp ins Kiesbett der Druids-Haarnadel und musste aufgeben.



BMW
11.8.2018

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Track Brands Hatch


 

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Podesterfolg für BMW Motorsport bei der DTM-Rückkehr nach Brands Hatch

Das Comeback der DTM in Brands Hatch (GBR) ist für BMW Motorsport äußerst erfolgreich verlaufen: Im Samstagsrennen gelang Augusto Farfus (BRA) als Zweitplatzierter der Sprung auf das Podest. Damit bescherte Farfus seinem BMW Team RMG den insgesamt 40. Podesterfolg in der DTM. Für den BMW Werksfahrer selbst war es die erste Podiumsplatzierung seit dem Sonntagslauf zum DTM-Saisonauftakt 2016 in Hockenheim (GER). Der Sieg im ersten Rennen in Brands Hatch ging an Daniel Juncadella (ESP, Mercedes).

2013 war die DTM letztmals in Brands Hatch am Start. Bei der Rückkehr an diesem Wochenende schafften drei BMW Piloten den Sprung in die Top-Ten. Neben dem Zweitplatzierten Farfus fuhren Philipp Eng (AUT, SAMSUNG BMW M4 DTM) und Marco Wittmann (GER, BMW Driving Experience M4 DTM) auf die Plätze fünf und neun. Nach dem Qualifying war Eng noch bestplatzierter BMW Fahrer auf der vierten Position gewesen.

Timo Glock (GER, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM) und Joel Eriksson (SWE, BMW M4 DTM) mussten sich mit den Plätzen 13 und 14 begnügen. Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM) kam auf Rang 17 ins Ziel.

Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG - Qualifying-Ergebnis: 5. Platz, Rennergebnis: 2. Platz, Punkte: 40): "Endlich wieder auf dem Podium zu stehen, fühlt sich gut an. Es war eine lange Zeit, jetzt hat es endlich geklappt. Wir hatten heute eine starke Pace. Von Beginn an hatten wir ein schnelles Auto, und das Team hat einen super Job gemacht. Zwar konnte ich den Speed von Mercedes nicht ganz mitgehen, aber dennoch waren wir sehr stark unterwegs. Ich freue mich sehr, insbesondere auch für mein Team."



DTM
11.8.2018

Logo DTM


 

Track Brands Hatch


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach langer Durststrecke endlich wieder ein Podestplatz für Augusto Farfus

  • Lucas Auer macht mit Platz drei in der Gesamtwertung Boden gut

  • Tabellenführer Gary Paffett wird Sechster und baut Führung aus

 

Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim


 

Daniel Juncadella holt in Brands Hatch seinen ersten DTM-Sieg

Gelungene DTM-Rückkehr auf die britische Insel: Beim elften DTM-Saisonrennen auf der langen Grand-Prix-Variante in Brands Hatch (Großbritannien) sicherte sich Daniel Juncadella seinen ersten Sieg in der populären Tourenwagenserie. Von der Pole-Position gestartet, lieferte der Spanier ein fehlerfreies Rennen ab und fuhr nach 41 Runden mit 7,896 Sekunden Vorsprung zum ungefährdeten Sieg. "Den Sieg haben wir alle zusammen geholt", lobte er über den Funk seine Boxenmannschaft. "Sehr, sehr geil. Es ist etwas ganz Besonderes, in der DTM zu gewinnen." Zweiter im Samstagsrennen wurde Augusto Farfus im BMW M4 DTM vor Lucas Auer in einem weiteren Mercedes-AMG C63 DTM.

Dabei sah es für Rennsieger Juncadella nach dem Start erstmal nicht so gut aus. "Ich hatte Probleme beim Losfahren und zwei Plätze verloren", erklärte der Spanier. "Danach habe ich nur nach vorne geguckt. Das war wie ein Qualifying, erst in den letzten fünf Runden habe ich etwas Speed rausgenommen." Für den Mercedes-AMG-Piloten ist es der erste Sieg in seinem 67. DTM-Rennen. Vor wenigen Wochen holte er am Norisring mit Platz drei seinen ersten Podestplatz.

Grund zur Freude hatte auch BMW-Pilot Augusto Farfus. Nach 825 Tagen durfte der Brasilianer endlich wieder zur Siegerehrung. Zuletzt stand Farfus beim Saisonauftakt 2016 in Hockenheim als Zweiter auf dem Podest. Dabei profitierte der BMW-Pilot von seiner Streckenkenntnis. "Das hat mir sehr geholfen. Ich bin schon einige Rennen hier gefahren und Brands Hatch hat es immer gut mit mir gemeint", sagte er. "Ich bin so glücklich, zurück auf dem Podium zu sein. Heute genießen wir den Tag und morgen will ich wieder das wiederholen."

Im Gegensatz zu Farfus fuhr Lucas Auer zum ersten Mal ein Rennen auf dem langen Kurs. "Die Strecke ist sehr schwierig und anspruchsvoll. Zweiter im Qualifying und Dritter im Rennen ist in Ordnung."

In der DTM-Fahrerwertung liegen nach elf Rennen drei Mercedes-AMG-Piloten auf den ersten Plätzen. Weiterhin auf Platz eins liegt Gary Paffett an, der mit Platz sechs seine Führung ausbauen konnte und jetzt 156 Punkte auf seinem Konto hat. Zweiter ist Paul Di Resta mit 121 Punkten vor Lucas Auer, der sich von Platz sechs auf drei verbessern konnte und 106 Punkte hat. Punktgleich (101) liegen Edoardo Mortara und Timo Glock auf den Positionen vier und fünf vor Marco Wittmann (100).

Das zweite Rennen des Wochenendes startet am Sonntag ab 14:30 Uhr (MESZ), das SAT.1 in 'ran racing' ab 14:00 Uhr (MESZ) live überträgt. In Österreich ist ORF eins am Sonntag ab 14:15 Uhr (MESZ) auf Sendung. In der Schweiz zeigt MySports das Rennen live.


Qualifying: Platz an der Sonne für Juncadella

Daniel Juncadella steht zum zweiten Mal in dieser Saison auf der Pole-Position. Nachdem der Spanier bereits am Sonntag am Norisring der Schnellste war, startet der Mercedes-AMG-Pilot nun auch am Samstag in Brands Hatch vom ersten Platz. "Das ist großartig. Ich bin in der zweiten Runde zweimal fast von der Strecke gerutscht. Ich habe Gas gegeben wie Hölle. Das hat Spaß gemacht. Hier kann man nicht so einfach überholen wie am Norisring. Da hat es mit dem Sieg nicht geklappt, da wurde ich am Ende Dritter. In der Formel 3 war ich hier auch zweimal auf der Pole und es hat nicht gereicht. Es wird Zeit, das zu ändern", sagte Juncadella, der 1:18,069 Minuten für seine beste Runde auf dem Grand-Prix-Kurs benötigte.

Auf den Plätzen folgten Markenkollege Lucas Auer (1:18,161) und DTM-Champion René Rast (1:18,255) im Audi. Der beste BMW-Pilot, Philipp Eng, war als Vierter nur zwei Tausendstelsekunden langsamer als Rast. "Ich hatte einen Fehler im ersten Versuch, insofern wusste ich, da sind noch zwei, drei Zehntel drin im letzten Sektor. Ich hatte eine gute letzte Runde, in der ich alles oder nichts gefahren bin. Zum Glück hat es für Platz drei gereicht, was natürlich sehr gut ist", sagte Rast. Der Führende in der Fahrerwertung, Gary Paffett, wurde mit seinem Mercedes-AMG in 1:18,398 Minuten Sechster hinter Augusto Farfus (BMW/1:18,365).



Hankook
10.8.2018

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Track Brands Hatch


 

Hankook


 

Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim


 

Reifenhersteller Hankook und die DTM kehren auf die Berg- und Talbahn nach Brands Hatch zurück

In Brands Hatch beginnt an diesem Wochenende die zweite Halbzeit für Premium-Reifenhersteller Hankook in der DTM. Zehn Läufe wurden bisher in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie absolviert, drei davon gewann Gary Paffett (Mercedes-Benz), der die Gesamtwertung vor seinem Markenkollegen Paul Di Resta und Timo Glock (BMW) anführt. Der Hankook Rennreifen hat in seiner achten DTM-Saison erneut mit außergewöhnlicher Performance und hoher Konstanz überzeugt und alle Fahrer bei unterschiedlichsten Streckenbedingungen optimal unterstützt.

Auf dem englischen Traditionskurs Brands Hatch, 30 Kilometer südöstlich von London, war die DTM zwischen 2006 und 2013 regelmäßig zu Gast. Damals wurden die Rennen auf der nur 1,973 Kilometer kurzen Indy-Variante ausgetragen, in diesem Jahr nimmt das Fahrerfeld den 3,908 Kilometer langen Grand Prix Circuit unter die Räder. Die Naturstrecke ist eingebettet in ein Waldgebiet, hat neun Kurven und weist große Höhenunterschiede auf. So geht es vom höchsten Punkt auf der Start-Ziel-Geraden durch die ultraschnelle Paddock-Hill-Bend-Kurve mit rund 170 km/h in eine Senke. Danach folgt in der Bergauf-Passage mit der Druids-Kehre der langsamste Streckenabschnitt, der im zweiten Gang gefahren wird.

"Durch die hohe Kompression wird die Karkasse des Hankook Rennreifens in manchen Passagen etwas stärker belastet. Das hat die Performance des Ventus Race auf dem Indy-Kurs in keiner Weise beeinträchtigt und wird auch auf der langen Variante keine Auswirkungen haben", erklärt Hankook Chefingenieur Thomas Baltes. Mit drei Links- und sechs Rechtskurven wird der Reifen auf der linken Fahrzeugseite stärker gefordert, "deshalb müssen die Teams auf dieses asymmetrische Streckenlayout mit dem entsprechenden Fahrzeug-Setup reagieren, um den Verschleiß des linken Vorderreifens möglichst gering zu halten", so der Hankook Chefingenieur.

Der Fahrbahnbelag in Brands Hatch ist nicht einheitlich. Grobporiger und rauer Asphalt wechselt sich mit glatten Untergründen ab, die wenig mechanischen Grip bieten. Deshalb ist das Reifenmanagement auf dem englischen Naturkurs extrem wichtig. Der Ventus Race von Hankook muss einerseits auf den unterschiedlichen Belägen optimal zum Arbeiten gebracht werden. Andererseits dürfen Abstimmung und Fahrstil nicht zu aggressiv sein, damit das Grip-Level des Rennreifens lange konstant bleibt und voll ausgeschöpft werden kann.

Thomas Baltes: "Die Belastung des Hankook Rennreifens in Brands Hatch war auf der kurzen Indy-Variante relativ hoch, das wird auch auf der längeren Grand Prix Strecke nicht anders sein. Dazu tragen im Übrigen auch die scharfkantigen Kerbs bei. Durch den unterschiedlichen Asphalt und die großen Höhenunterschiede mit vielen Kompressionen wird die Temperatur des Venus Race in einigen Streckenabschnitten etwas ansteigen. Dafür hat der Reifen auf den Geraden die Möglichkeit, sich wieder etwas abzukühlen."



DTM
9.8.2018

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Track Brands Hatch


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Vollgas in die zweite Saisonhälfte

  • Die lange Grand-Prix-Variante ist für die meisten Fahrer unbekanntes Terrain

  • Straffer Zeitplan: Kein Freies Training am Freitag

 

Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim


 

Traditionell eine Herausforderung: Die DTM kehrt nach Brands Hatch zurück

Nach vier Jahren ist Brands Hatch zurück im Rennkalender der DTM. Die Strecke in der englischen Grafschaft Kent gilt als anspruchsvoller Kurs der alten Schule. Zwischen 2006 und 2013 wurden im Südosten Londons bereits acht DTM-Rennen ausgetragen. Damals allerdings auf dem 1,973 km langen Indy-Circuit. Nun geht es am 11. und 12. August auf dem 3,908 km langen Grand-Prix-Kurs rund. Erfahrungswerte gibt es kaum. Das stellt Fahrer und Teams gleichermaßen zum Start der zweiten Saisonhälfte vor eine große Herausforderung.

Hinzu kommt ein straffer Zeitplan. Im Gegensatz zu den anderen neun DTM-Events 2018 wird auf dem Traditionskurs nicht an drei, sondern nur an zwei Tagen gefahren. Wegen der Lärmbeschränkung rund um den Grand-Prix-Kurs entfällt das übliche Freie Training am Freitag. Nach zwei 25-minütigen Freien Trainings am frühen Samstagmorgen geht es 80 Minuten später in die Qualifikation für Rennen eins. Vor dem Qualifying für das Sonntagsrennen stehen sogar nur 20 Minuten für das Dritte Freie Training zur Verfügung. Die richtige Abstimmung für das Auto zu finden wird somit gerade am Samstag zu einem Wettkampf mit der Zeit. Die drei Freien Trainings, die beiden Qualifyings und die beiden Rennen gehen innerhalb von nur 29,5 Stunden über die Bühne.

"Brands Hatch wird ein schwieriges Wochenende. Es ist mein Heimrennen, aber ich bin auf der Strecke noch nicht sehr oft gefahren - was aber für die meisten Fahrer im Feld gilt", sagt Tabellenführer Gary Paffett. "Wir haben kein Freitagstraining und wir kennen die Strecke nicht besonders gut. Schließlich sind wir bislang noch nie mit DTM-Autos auf dem Grand-Prix-Kurs gefahren. Es wird hart, aber ich bin zuversichtlich, dass wir ein sehr gutes Auto haben werden. Hoffentlich können wir einige gute Ergebnisse einfahren." Der Brite führt in der Fahrerwertung mit 148 Punkten vor Mercedes-AMG-Markenkollege Paul Di Resta (121) und BMW-Pilot Timo Glock (101) führt. Die Lokalmatadore kennen das süße Gefühl des Sieges dort. Paffett gewann 2012, Di Resta in den Jahren 2009 und 2010 in Brands Hatch.

Hohe Kurvengeschwindigkeiten fordern Mensch und Maschine
Die Berg- und Talbahn in Brands Hatch zeichnet sich durch mehrere schnelle Rechtskurven aus, die vor allem die linken Vorderreifen der Fahrzeuge stark belasten. Kurven mit wohlklingenden Namen wie Paddock Hill Bend, Hawthorn Bend, Westfield Bend oder Clark Curve flößen Respekt ein. Die Kurven im Wald sind laut Simulation alle über 170 km/h schnell. Am schnellsten Punkt der Rennstrecke erreichen die Boliden vor dem Anbremsen der Hawthorns Bend mit geöffnetem DRS-Heckflügel eine Höchstgeschwindigkeit von rund 250 km/h. Dagegen wird die Haarnadel 'Druids' mit lediglich 75 km/h durchfahren.

DTM-Rookie Philipp Eng ist die lange Version der Strecke ebenso wie Mercedes-Pilot Daniel Juncadella bereits gefahren. "Ich kenne sie aus dem vergangenen Jahr, als ich dort in der Blancpain GT-Series mit dem BMW M6 GT3 unterwegs war. Brands Hatch ist wie eine kleine Nürburgring-Nordschleife. Wenn du die Indy-Variante verlässt, hast du das Gefühl, dass du auf eine andere Schleife fährst. Speziell hinten im Wald, wenn nach der langen Geraden die schnelle Rechtskurve kommt, braucht es schon Mut. Es gibt sehr viele blinde Kurven, vor allem im zweiten Sektor."

Bei Audi hat Jamie Green ein Heimspiel. Der Brite ist mit elf Punkten Letzter der Fahrerwertung. Das DTM-Urgestein hofft in heimischen Gefilden auf die Trendwende. "Der Grand-Prix-Kurs ist eine Strecke der alten Schule mit vielen schnellen, lang gezogenen Kurven, ein bisschen wie Zandvoort", sagt der Lokalmatador. "Das wird für uns Fahrer ziemlich aufregend - eine Highspeed-Challenge. Ich habe in meiner Heimat noch kein DTM-Rennen gewonnen. Es wäre großartig, das in diesem Jahr zu schaffen."

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm
Neben den DTM-Boliden bekommen die Zuschauer im Rahmenprogramm in Brands Hatch weitere Highlights geboten. John McGuiness, der 'King of the Mountain', dreht Demo-Runden mit seinem spektakulären Norton SG7-Motorrad. Der 46-Jährige gewann die 'Isle of Man Tourist Trophy', das berühmteste und gefährlichste Motorradrennen der Welt, sage und schreibe 23 Mal. Auch der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup und die MINI Challenge sind am Start. Mit dem Arrows FA13b und dem Dallara F191 drehen zudem zwei historische Formel-1-Autos Demo-Runden am Samstag und Sonntag.

Die beiden DTM-Rennen aus Brands Hatch zeigt SAT.1 in der Sendung 'ran racing' am Samstag (11. August) und am Sonntag (12. August.) jeweils ab 14:00 Uhr (MESZ). In Österreich ist ORF Sport plus am Samstag und ORF eins am Sonntag jeweils ab 14:15 Uhr (MESZ) auf Sendung. In der Schweiz zeigt MySports beide Rennen live. Rennstart ist jeweils um 13:30 Uhr Ortszeit (14:30 Uhr MESZ). Auf DTM.com und in der offiziellen DTM-App werden alle Freien Trainings, Qualifyings und Rennen kostenfrei im Livestream gezeigt.

Zeitplan DTM
Samstag | 11. August: 12:20 - 12:40 Uhr (MESZ) | Qualifying 1   ||   14:30 - 15:28 Uhr (MESZ) | Rennen 1
Sonntag | 12. August: 12:20 - 12:40 Uhr (MESZ) | Qualifying 2   ||   14:30 - 15:28 Uhr (MESZ) | Rennen 2



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8.8.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim


 

Alex Zanardi absolviert erfolgreichen DTM-Test in Vallelunga

Mit einem zweitägigen Test in Vallelunga (ITA) hat Alessandro Zanardi (ITA) am Dienstag und Mittwoch einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu seinem DTM-Gaststart in Misano (ITA) absolviert. Zanardi drehte an den beiden Tagen im speziell für seine Bedürfnisse umgebauten BMW M4 DTM 294 Runden. Hauptziel der Testfahrten war, sich so gut wie möglich auf das Fahrverhalten des BMW M4 DTM und die Funktionsweise der zahlreichen Modifikationen im Cockpit einzustellen. Zanardi äußert sich nach den ersten Runden sehr positiv zu seinen Eindrücken.

"Der Test war super, es ist alles bestens gelaufen, und wir sind auf einem guten Weg. Es ist vieles neu, aber ich komme von Runde zu Runde besser damit zurecht. Danke an BMW - Misano kann kommen", lautete einer der ersten Kommentare, die Zanardi im Anschluss an seine ersten Testrunden im BMW M4 DTM abgab. In der Tat betritt der 51-Jährige mit seinem Gaststart am DTM-Rennwochenende in Misano am 25./26. August gleich unter mehreren Gesichtspunkten Neuland. Nicht nur die Rennserie und das Fahrzeug sind neu. Auch die Umbauten im Cockpit, die Zanardi dazu befähigen, ohne Beine Rennsport auf höchstem Niveau zu betreiben, haben sich im Vergleich zu den BMW Rennfahrzeugen, die er in der Vergangenheit gefahren hat, stark verändert.

Die wesentlichste Neuerung ist das Bremssystem. Zum ersten Mal bremst Zanardi mit der Hand und nicht mehr wie bisher mit einer am Bremspedal im Fußraum fixierten Beinprothese. Aus der Sicht des Italieners ein Meilenstein in der Entwicklung. "Der Fortschritt vom bisherigen zum aktuellen System ist massiv", sagt Zanardi und erklärt: "Ein Rennauto wie den BMW M4 DTM zu fahren, ist physisch sehr anspruchsvoll. Für mich wäre es noch einmal deutlich anstrengender, wie bisher mit meiner Prothese zu bremsen."

Seine erste Skepsis bezüglich der Modifikation hat Zanardi schnell abgelegt. "Ich gebe zu, dass es sich beim ersten Losfahren aus der Box sehr ungewohnt angefühlt hat, einen komplett leeren Fußraum ohne Pedalbox vor mir zu haben", sagt Zanardi. "Ich dachte: 'Das ist wirklich komisch!' Aber ich muss sagen, dass das ganze System für mich sehr intuitiv funktioniert. Ich komme hervorragend damit zurecht."

Zanardis Problem mit dem alten System war vor allem, dass er unter der Beinprothese sehr stark geschwitzt hat. Das führte nicht nur zu schnellerer Erschöpfung, sondern auch dazu, dass sein Gefühl für den richtigen Bremsdruck ein wenig verloren ging. Um dieses Problem zu lösen, haben er und die BMW Motorsport Ingenieure intensiv an einem effizienteren System gearbeitet, das ihm vor allem seinen Langstreckeneinsatz in Daytona (USA) 2019 erleichtern soll.

"Es ist vollkommen anders als das, was ich bisher gewohnt war", bestätigt Zanardi nach dem Test. "Es macht mich zwar nicht schneller, aber ich hätte das umfangreiche Programm, das ich an den beiden Tagen hier in Misano absolviert habe, mit dem alten System nie geschafft. Ich habe so viele Runden abgespult, in einem Auto, das ich bisher noch nicht gefahren bin - dem BMW M4 DTM - und das, nachdem ich seit fast zwei Jahren kein Rennen mehr bestritten habe. Das wäre mit dem vorherigen System schlichtweg unmöglich gewesen. Es ist, als ob ich vom körperlichen Aspekt her ein anderer Fahrer bin."

Der DTM-Gaststart ist auf Zanardis 'Road to Daytona' nun ein sehr willkommener Testlauf für das neue System, das fast 1:1 in den BMW M4 DTM integriert werden konnte. Aber sein Heimspiel in Misano ist natürlich noch deutlich mehr als eine Testfahrt unter Wettbewerbsbedingungen. "Das wird ein Riesenevent für mich - und wahrscheinlich eine der schwierigsten Aufgaben, denen ich mich in meiner Rennsport-Karriere gestellt habe", sagt Zanardi. "Die DTM ist meiner Meinung nach momentan die am härtesten umkämpfte und am besten besetzte Rennserie der Welt - noch vor der Formel 1. Ich werde versuchen, zumindest ein Auto hinter mir zu lassen. Mal sehen, ob ich das schaffe. Das wird hart, aber sehr interessant."

Reine Handarbeit: Die technischen Umbauten am BMW M4 DTM für den Gaststart von Alex Zanardi im Detail

Der Gaststart von Alessandro Zanardi (ITA) am DTM-Rennwochenende in Misano (ITA) ist nur noch wenige Wochen entfernt. Um sich so akribisch wie möglich vorzubereiten, absolviert der 51-Jährige am Dienstag und Mittwoch in Vallelunga (ITA) intensive Testfahrten im BMW M4 DTM. Schließlich gilt es, sich an zahlreiche Umbauten im Cockpit zu gewöhnen, die es Zanardi ermöglichen, ohne Prothesen ein DTM-Fahrzeug am Limit zu bewegen.

Mit jedem Fahrzeug, das sie für Zanardi modifizieren, lernen die BMW Motorsport Ingenieure dazu. Für den DTM-Gaststart und den Einsatz bei den 24 Stunden von Daytona (USA) 2019 haben sie einmal mehr zahlreiche technische Neuerungen entwickelt, darunter erstmals ein Handbremssystem. Ein detaillierter Überblick über alle Änderungen.

1. Bremssystem per Hand

Bei seinem DTM-Gaststart in Misano steht Zanardi zum ersten Mal ein neu entwickeltes Handbremssystem zur Verfügung. Es löst die Kombination aus Bremspedal mit daran fixierter Beinprothese ab, mit der Zanardi bei seinen bisherigen Einsätzen in BMW Rennfahrzeugen gebremst hat. Vorteil des neuen Systems ist, dass es weniger Kraftaufwand erfordert und somit deutlich leichter zu handhaben ist.

Der Bremshebel befindet sich rechts neben dem Fahrer im Bereich der Mittelkonsole. Die Bremsleitungen wurden verlängert und vom Fußraum dorthin verlegt, wodurch die Pedalbox mit Gas-, Brems- und Kupplungspedal wegfällt. Der Fußraum in Zanardis BMW M4 DTM ist leer. Die Größe der Bremszylinder wurde leicht angepasst, damit Zanardi mit der Hand nicht genauso viel Druck aufbringen muss wie ein gewöhnlicher DTM-Fahrer mit dem Fuß, um die erforderliche Bremswirkung zu erzielen. Drückt ein gewöhnlicher Fahrer 100 bis 120 Kilogramm, reichen bei Zanardi maximal 70 Kilogramm aus. Neben der Größe der Bremszylinder erleichtert auch die bessere Hebelwirkung des Handbremshebels den Bremsvorgang.

Damit das neue System funktioniert, haben die BMW Motorsport Ingenieure die Funktionsweise der Bremszylinder umgekehrt. Während das Bremspedal in einem normalen BMW M4 DTM Zugkraft auf den Bremszylinder ausübt, erzeugt der Handbremshebel in Zanardis Fahrzeug Druck auf den Zylinder.

Wie in jedem anderen BMW M4 DTM gibt es auch in Zanardis Fahrzeug eine Feststellbremse, die dazu genutzt wird, um für einen möglichst schnellen Start Vorspannung aufzubauen. Zanardi kann diese Feststellbremse wie all seine BMW Fahrerkollegen über einen Knopf am Lenkrad betätigen. Er hat aber zusätzlich die Möglichkeit, sie über einen Hebel an seiner Handbremse mechanisch festzustellen und wieder zu lösen. Außerdem kann er damit das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.

2. Fliehkraftkupplung

In einem gewöhnlichen DTM-Fahrzeug nutzen die Fahrer für den Rennstart und das Anfahren aus der Box oder den Boxenstopp eine hydraulische Kupplung. In Zanardis Fahrzeug kommt dagegen eine vollautomatische Fliehkraftkupplung zum Einsatz. Diese öffnet und schließt bei bestimmten Drehzahlen automatisch und muss nicht mehr vom Fahrer betätigt werden. Die passenden Drehzahlen werden von den BMW Motorsport Ingenieuren in akribischer Abstimmungsarbeit festgelegt. Für Zanardi hat das System den großen Vorteil, dass er mit einer seiner beiden Hände nicht auch noch einen Kupplungshebel bedienen muss.

Erste Tests mit der Fliehkraftkupplung verliefen sehr positiv. Sowohl das langsame Anfahren aus der Garage klappt problemlos als auch das schnelle Losfahren am Start oder nach einem Boxenstopp. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist mit der Fliehkraftbremse vergleichbar schnell wie mit dem herkömmlichen System.

3. Schaltung

Grundsätzlich kann Zanardi die Gänge im BMW M4 DTM genauso über die Schaltwippen am Lenkrad wechseln wie seine Fahrerkollegen. Dazu ist in keinem modernen DTM-Fahrzeug das Betätigen einer Kupplung mehr erforderlich. Zum Hochschalten der Gänge nutzt Zanardi wie alle anderen Fahrer die Schaltwippe auf der rechten Seite des Lenkrads.

Runterschalten kann er bei Bedarf ebenfalls ganz normal an der entsprechenden Schaltwippe. Da dieser Vorgang allerdings in der Regel mit einer Bremsung verbunden ist, für die er die rechte Hand benötigt, kann Zanardi zudem über eine Schaltwippe am Kopf des Bremshebels durch die Gänge herunterschalten.

4. Gasring

Das System, mit dem Zanardi im BMW M4 DTM Gas gibt, wurde aus den GT-Fahrzeugen, die zuvor für ihn umgebaut worden waren, übernommen. Die Beschleunigung erfolgt über das Ziehen mit den Fingern an einem Gasring auf der Rückseite des Lenkrads. Der durchgehende Ring kann mit beiden Händen bedient werden oder nur mit links oder rechts. Das spielt für das Funktionieren des Systems keine Rolle. Der Gasring wird über die gleichen Sensoren gesteuert wie das normale Gaspedal.

5. Lenkrad

Das Lenkrad inklusive des Gasrings ist im Prinzip das gleiche, das in den GT-Fahrzeugen, die Zanardi bereits gefahren ist, eingesetzt wurde. Für das DTM-Gastspiel wurde lediglich die Belegung der Knöpfe angepasst. Es kam zum Beispiel ein DRS-Knopf hinzu, dafür haben die Drehknöpfe im unteren Bereich, über die im GT-Fahrzeug Fahrhilfen wie ABS eingestellt werden, im BMW M4 DTM keine Funktion.



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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim


 

Sébastien Ogier startet als Gast in Spielberg

Spektakel in Spielberg. Sébastien Ogier gibt am vorletzten Rennwochenende der Saison (21.-23. September) in Österreich einen Gaststart in der DTM. Der fünfmalige Rallye-Weltmeister tauscht auf dem Red Bull Ring das Cockpit und startet erstmals im Mercedes-AMG C 63 DTM. Mitten im spannenden Titelkampf in der Rallye-Weltmeisterschaft heißt es für den französischen Seriensieger in Spielberg: Rundstrecke statt Wertungsprüfung - im direkten Wettstreit gegen 18 Konkurrenten anstatt gemeinsam mit Co-Pilot Julien Ingrassia gegen die Zeit.

"Diese Erfahrung ist sehr aufregend", sagt Ogier. "Die DTM ist etwas komplett Neues für mich, aber ich versuche, mit jeder Runde so viel wie möglich zu lernen. Ich sehe es als eine Chance an, meinen Rennsport-Horizont zu erweitern und mehr Erfahrung zu sammeln. Bislang bin ich noch nicht viel auf permanenten Rennstrecken gefahren, nur ein paar Mal mit GT-Autos. Ein DTM-Fahrzeug ist aber schneller. Man kann natürlich nicht erwarten, bei einem Gaststart auf Anhieb konkurrenzfähig zu sein. Ich erwarte ein schwieriges erstes Wochenende in Spielberg, an dem es mein Ziel ist, so nah wie möglich an den anderen Fahrern dran zu sein."

Ogier ist der dritte 'Hochkaräter' des internationalen Motorsports, der in dieser Saison einen Gaststart in der DTM absolviert. Zuvor hatte bereits der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström für Audi in Hockenheim seine Abschiedsrennen als Gaststarter bestritten. Für BMW wird Ex-Indycar-Champion und Paralympics-Sieger Alessandro Zanardi im italienischen Misano (24.-26. August) fahren.

Anlässlich der DTM-Rennen in Zandvoort chauffierte Ogier bereits im Mercedes-AMG C 63 DTM Renntaxi seine Ehefrau und TV-Moderatorin Andrea Kaiser drei Runden lang über den niederländischen Dünenkurs. An diesem Dienstag und Mittwoch sammelt er bei einem Test im italienischen Vallelunga erste ernsthafte Erfahrungen am Steuer eines DTM-Boliden.

"Wir freuen uns sehr, dass nach Audi und BMW auch Mercedes-AMG in dieser Saison einen prominenten Gaststarter ins Rennen schicken wird", sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR. "Sébastien Ogier ist der beste, weil kompletteste Rallye-Fahrer seiner Generation und damit einer der besten Automobil-Rennfahrer der Gegenwart. Dass Sébastien diesen Ausflug in die DTM wagt, während er in der heiß umkämpften Rallye-WM um die Titelverteidigung fährt, zeigt seinen riesigen Sportsgeist. Ich bin mir sicher, dass Sébastien auch im Mercedes-AMG C 63 DTM eine gute Rolle spielen wird."



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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim


 

Willkommen in der DTM: Ein spezieller »Serienguide« für Gaststarter Alessandro Zanardi

Alessandro Zanardi (ITA) ist eine Motorsport-Legende. Doch Ende August betritt der 51-Jährige noch einmal Neuland: In Misano (ITA) wird er als Gaststarter in einem BMW M4 DTM seine ersten DTM-Rennen bestreiten. Als 'Neuling' erwartet ihn dort noch Unbekanntes. Was sind die Erwartungen an seinen Gastauftritt? Was ist die größte Herausforderung für einen DTM-Rookie? Was ist das Besondere am BMW M4 DTM?
Die Antworten auf diese und weitere Fragen geben echte DTM-Insider, von ITR-Vorstand Gerhard Berger über Zanardis BMW DTM-Teamkollegen, Mercedes-Pilot Gary Paffett und den früheren Audi-Piloten Mattias Ekström bis hin BMW Teamarzt Dr. Riccardo Ceccarelli. Wir haben sie in einem besonderen »DTM-Guide« für Zanardi zusammengefasst.

Herr Berger, was erwarten Sie von Alessandro Zanardis Gaststart in der DTM?
Gerhard Berger: "Die DTM fiebert der Premiere in Misano regelrecht entgegen. Nachtrennen, Adria-Küste, das Konzert von Gianna Nannini und obendrein der Gaststart von Alex Zanardi - das wird ein ganz besonderes Motorsport-Fest Ende August! Wir freuen uns sehr und sind gespannt, wie sich Alex am Steuer des BMW M4 DTM im heiß umkämpften Starterfeld der DTM behaupten wird. Anfang Juni hat sich Alex in Budapest bereits einen aktuellen Eindruck von der DTM verschaffen können. Da haben alle schon gesehen: Er geht das Thema mit viel Freude und Neugier, aber auch mit der notwendigen Portion Ehrgeiz an. Als IndyCar-Champion und mehrmaliger Olympiasieger ist Alex dafür bekannt, seine sportlichen Herausforderungen stets top vorbereitet und motiviert anzugehen. Und dass die DTM eine sportliche Herausforderung auf höchstem Niveau ist, haben die Rennen in dieser Saison eindrucksvoll gezeigt."

Gary Paffett, und was sagt die Konkurrenz zu Zanardis Gaststart in der DTM?
Gary Paffett: "Ich habe mir damals immer Alex' Rennen in der IndyCar-Serie angesehen. Er war ein unglaublich erfolgreicher und schneller Fahrer, bis er seinen tragischen Unfall am Lausitzring hatte. Doch seitdem war er wirklich inspirierend. So zurückzukommen, wie er es getan hat, und auf diesem hohen Niveau in verschiedenen Rennserien zu fahren, ist eine Inspiration für jeden und zeigt seine Leidenschaft für den Motorsport und den Wettbewerb. Deshalb ist es fantastisch, dass er nun ein Wochenende lang in der DTM antreten wird. Es ist eine extrem eng umkämpfte Serie, und ich denke, dass es unglaublich hart für ihn wird. Doch er ist einer, der sich der Herausforderung stellt, und ich freue mich darauf, ihn in Misano auf der Strecke zu sehen. Noch einmal: Es ist einfach wirklich großartig, dass er sich dafür entschieden hat und in der DTM mit uns Rennen fährt."

Mattias Ekström, wie ist es, als Gaststarter in den DTM anzutreten?
Mattias Ekström: "Ich fand's cool, als Gastfahrer zu starten. Ich wollte mich von meinen Fans verabschieden und konnte dabei ohne Druck frei Gas geben und Spaß haben. Das sportliche Ergebnis stand da eh im Hintergrund."

Timo, worin liegt beim ersten Auftritt in der DTM die größte Herausforderung?
Timo Glock: "Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich nach den Testfahrten eigentlich ein ganz gutes Gefühl hatte. Dann kam ich zum ersten Rennen - und alles war anders. Die Herausforderung war, sich davon nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. An einem DTM-Rennwochenende läuft alles anders ab, der Zeitplan ist sehr eng. Daran muss man sich in jedem Fall erst gewöhnen. Ich bin aber sicher, dass Alex das in Misano gut hinbekommen wird."

Bruno, welches sind die Besonderheiten des BMW M4 DTM im Vergleich zu GT- oder Tourenwagen?
Bruno Spengler: "Der BMW M4 DTM ist im Vergleich zu einem GT-Auto etwas völlig anderes. Er ist sehr stark am Limit entwickelt, die Kurvengeschwindigkeiten machen wegen des hohen Abtriebsniveaus viel Spaß. Auch das Gewicht ist wesentlich geringer. Die Temperaturen im Cockpit sind sogar niedriger als im GT-Auto. Das Auto ist ein bisschen wie ein Formelauto zu fahren. Das kennt Alex aber noch von früher. Deshalb denke ich, dass er sehr viel Freude am BMW M4 DTM haben wird."

Marco, wie fühlt es sich an, ein DTM-Heimspiel zu haben?
Marco Wittmann: "Ein Heimrennen ist immer etwas Besonderes, weil man viele Fans und Unterstützer dabei hat. Meistens sind auch die ganze Familie und der Freundeskreis vor Ort, um zu unterstützen. Das Medieninteresse ist auch viel höher. Der Fokus liegt dann stark auf dir. Wenn man dann erfolgreich ist, dann macht es natürlich noch mehr Spaß. Alex wünsche ich natürlich gute Ergebnisse bei seinen Heimrennen, aber ich denke, es wird auf jeden Fall ein ganz spezielles Event für ihn."

Philipp, wie schafft man es, als DTM-Rookie gleich ans Limit gehen zu können?
Philipp Eng: "Ich glaube, man darf sich einfach vom ganzen Drumherum nicht zu sehr ablenken lassen. Es geht einfach darum, so schnell im Kreis zu fahren wie es geht. Und das kann Alex aus dem Effeff."

Dr. Ceccarelli, wie bereitet man sich am besten auf ein DTM-Rennwochenende vor?
Dr. Riccardo Ceccarelli: "Rein körperlich wird es für Alex überhaupt kein Problem, denn jeder weiß, dass er superfit ist. Er tritt im Paracycling auf höchstem Niveau an. Ich hatte auch die Gelegenheit, ihn beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps zu erleben. Er muss sich lediglich wieder daran erinnern, was er früher gemacht hat, nämlich Sprintrennen, in denen man permanent voll attackiert. Deshalb geht es mehr um eine Anpassung im mentalen Bereich, denn momentan ist er im Ausdauersport unterwegs - sowohl was das Paracycling als auch den Rennsport angeht. Für ihn geht es in der Vorbereitung also darum, mental gerüstet zu sein."



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