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Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   D T M



BMW
16.7.2018

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BMW Fahrer schließen erste DTM-Saisonhälfte in Zandvoort mit drei Top-10-Platzierungen ab

Zahlreiche Zwischenfälle, eine Safety-Car-Phase und drei BMW Fahrer in den Punkten: Mit einem ereignisreichen Sonntagsrennen in Zandvoort (NED) ist die erste Hälfte der DTM-Saison 2018 zu Ende gegangen. Philipp Eng (AUT) vom BMW Team RBM (RMR) war im SAMSUNG BMW M4 DTM sowohl im Qualifying mit Rang zwei als auch im Rennen mit Position vier der bestplatzierte BMW Fahrer. Dahinter folgte BMW Team RMG Pilot Augusto Farfus (BRA, Shell BMW M4 DTM) als Fünfter. Timo Glock (GER, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM) lag nach dem Start am Ende des Feldes, konnte sich aber noch auf die zehnte Position vorarbeiten.

Joel Eriksson (SWE, BMW M4 DTM) verpasste als Elfter die Punkteränge nur knapp. Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM) und Marco Wittmann (GER, BMW Driving Experience M4 DTM) waren unverschuldet in Unfälle verwickelt und mussten sich mit den Plätzen 13 bzw. 17 begnügen.

In der Fahrerwertung ist Glock mit nun 101 Punkten als Dritter der bestplatzierte BMW Fahrer. An der Spitze liegt Mercedes-Pilot Gary Paffett (GBR) mit 148 Zählern. Bei den Herstellern steht BMW nach der ersten Saisonhälfte mit 358 Punkten auf dem zweiten Platz hinter Mercedes (547). Die nächsten beiden DTM-Läufe stehen am 11. und 12. August in Brands Hatch (GBR) auf dem Programm.


 

DTM: Halbzeit in der Saison 2018 für BMW M Motorsport

Das Sonntagsrennen in Zandvoort (NED) markierte zugleich das Ende der ersten Hälfte der DTM-Saison 2018. Die sechs BMW Piloten konnten von den ersten zehn Läufen des Jahres drei gewinnen und errangen zehn Podestplätze. Insgesamt stehen 358 Punkte und 35 Top-10-Ergebnisse zu Buche. Zusammen legten die Fahrer 8.721 Rennkilometer zurück, 297 davon an der Spitze des Feldes. Die beiden BMW Teams absolvierten 75 Boxenstopps.



Audi
16.7.2018

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Ergebnisliste
Platz --- St.Nr. --- Marke ---- Fahrer

1. #33 - Audi - René Rast
2. #2 - Mercedes - Gary Paffett
3. #3 - Mercedes - Paul Di Resta
4. #25 - BMW - Philipp Eng
5. #15 - BMW - Augusto Farfus
6. #94 - Mercedes - Pascal Wehrlein
7. #51 - Audi - Nico Müller
8. #48 - Mercedes - Edoardo Mortara
9. #22 - Mercedes - Lucas Auer
10. #16 - BMW - Timo Glock

René Rast holt ersten Saisonsieg für den Audi RS 5 DTM

Der amtierende Champion ist wieder da: Im zehnten Rennen des Jahres sorgte René Rast in den Dünen von Zandvoort (Niederlande) für den ersten Saisonsieg des Audi RS 5 DTM.

Audi Sport RS 5 DTM [# 33] (Audi Sport Team Rosberg), René Rast

Was für eine Story! 2016 kam René Rast in Zandvoort im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht zu einem unerwarteten Debüt in der DTM. Damals ersetzte er im Sonntagsrennen den am Vortag verletzten Adrien Tambay im Audi Sport Team Rosberg. 2017 holte Rast als Rookie auf Anhieb den DTM-Titel, erlebte in Zandvoort aber ein schwieriges Wochenende. Zwei Jahre nach seinem Debüt beendete er auf der anspruchsvollen Strecke in den Dünen an der Nordsee nun die Durststrecke von Audi in der aktuellen DTM-Saison.

Seinen insgesamt vierten Sieg in der DTM holte der Titelverteidiger mit einer riskanten Strategie: Von Startplatz drei ins Rennen gegangen, wechselte der Deutsche schon nach der ersten Runde die Reifen und zog mit dieser Strategie an Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Philipp Eng (BMW) vorbei. Nachdem auch Paffett seinen Boxenstopp absolviert hatte, konnte Rast seinen Vorsprung auf knapp drei Sekunden ausbauen, ehe eine Safety-Car-Phase seinen Vorsprung zunichtemachte. Doch auch beim Restart behauptete er die Führung und verteidigte Platz eins gegen den Tabellenführer bis ins Ziel.

"Die letzten 15 Minuten waren die härtesten, die ich je in einem Rennen erlebt habe", sagte Rast, der auf der reifenmordenden Strecke 34 Runden mit einem Reifensatz absolvierte. "Vor dem Rennen hätte ich dieses Ergebnis nicht erwartet. Doch wir sind eine extrem riskante Strategie gegangen und ich hatte ein mega Auto, das konstant schnell war. So konnten wir mit Mercedes-Benz um den Sieg kämpfen. Nach dem vielen Pech in diesem Jahr ist dieser Sieg unheimlich erfrischend."

"Was für ein Rennen, unglaublich!" sagte Rasts Teamchef Arno Zensen. "Man kann René zu dieser Leistung nur gratulieren. Als ausgerechnet (sein Teamkollege) Jamie (Green) die Safety-Car-Phase ausgelöst hat, bin ich fast gestorben. Aber René hat den Sieg nach Hause gebracht. Natürlich sind wir überglücklich, endlich wieder ein Rennen gewonnen zu haben. Danke an Audi für das tolle Auto und die clevere Strategie!"

Mit derselben Strategie wie Rast kam Nico Müller (Audi Sport Team Abt Sportsline) von Startplatz 16 noch auf Rang sieben nach vorn und ebenfalls in die Punkteränge. Teamkollege Robin Frijns schied nach seinem starken Rennen vom Vortag dagegen nach nur zehn Runden wegen eines Defektes im Bereich der Elektrik vorzeitig aus. Jamie Green beendete das Rennen nach einer Durchfahrtstrafe infolge einer Kollision mit Bruno Spengler (BMW) auf Platz 14. Loïc Duval und Mike Rockenfeller (beide Audi Sport Team Phoenix) belegten nach Reifenschäden und zusätzlichen Boxenstopps die Plätze 15 und 16.

Nach einer kurzen Pause geht es am 11. und 12. August weiter in Brands Hatch (Großbritannien). Die DTM startet dabei erstmals auf der langen Streckenvariante, die als ähnlich anspruchsvoll gilt wie der Kurs in Zandvoort.



Hankook
15.7.2018

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Ergebnisliste
Platz --- St.Nr. --- Marke ---- Fahrer

1. #33 - Audi - René Rast
2. #2 - Mercedes - Gary Paffett
3. #3 - Mercedes - Paul Di Resta
4. #25 - BMW - Philipp Eng
5. #15 - BMW - Augusto Farfus
6. #94 - Mercedes - Pascal Wehrlein
7. #51 - Audi - Nico Müller
8. #48 - Mercedes - Edoardo Mortara
9. #22 - Mercedes - Lucas Auer
10. #16 - BMW - Timo Glock


 

Stand der Meisterschaft:

René Rast feiert in Zandvoort ersten Saisonsieg und Gary Paffett ist Halbzeitmeister in der DTM

René Rast hat am Sonntag in Zandvoort seinen ersten Sieg in der DTM-Saison 2018 gefeiert. Der Audi-Pilot absolvierte bereits in der ersten Runde seinen Pflicht-Boxenstopp und bestritt mit einem Reifensatz des exklusiven DTM-Partners Hankook das restliche Rennen auf dem anspruchsvollen Dünenkurs. Dank des konstant hohen Grip-Level des Ventus Race fuhr der aktuelle DTM-Champion nach insgesamt 35 Umläufen als Erster über die Ziellinie und verwies Pole-Setter Gary Paffett (Mercedes-Benz) auf Platz zwei. Damit ist der Brite Halbzeitmeister in der Tourenwagenserie.

René Rast war am Sonntag in Zandvoort von Startposition drei aus in das zehnte DTM-Rennen der Saison gegangen. Der Audi-Pilot setzte alles auf eine Karte und holte sich schon nach der ersten Runde einen frischen Satz Hankook Rennreifen. Mit dieser Taktik hatte der DTM-Campion von 2017 Erfolg. Als der in Führung liegende Pole-Setter Gary Paffett (Mercedes-Benz) im zehnten Umlauf zum Reifenwechsel an die Box fuhr, übernahm René Rast die Führung, die er bis ins Ziel gegen Gary Paffett verteidigte.

Der Brite baute mit dem zweiten Platz seine Spitzenposition in der Gesamtwertung aus und ist Halbzeitmeister in der DTM. Den dritten Rang belegte Paffetts Markenkollege Paul Di Resta, der damit seinen zweiten Rang im Gesamtklassement festigte. Bester BMW-Pilot beim Sonntagsrennen in Zandvoort war Philipp Eng als Vierter.

Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: "Es war ein Rennen mit unterschiedlichen Strategien. René Rast hat bei seiner Taktik, bereits in Runde eins den Boxenstopp zu absolvieren, von dem konstant hohen Grip-Level des Hankook Rennreifens profitiert. Der Ventus Race hat an dem gesamten Rennwochenwochenende auf dem schwierigen Dünenkurs in Zandvoort wieder einmal voll überzeugt, verschiedene Taktiken möglich gemacht und damit für spannende Rennen mit ungewissem Ausgang gesorgt. Ich freue mich jetzt auf die zweite Halbzeit in der DTM, die in knapp vier Wochen auf dem Traditionskurs in Brands Hatch beginnt."

Dem Audi Sport Team Phoenix gelang in Zandvoort mit 29,047 Sekunden der schnellste Boxenstopp des Rennwochenendes, der mit 25 Punkten für die Gesamtwertung beim Best Pit Stop Award von Hankook gewertet wird.

René Rast (Audi): "Die Hankook Rennreifen haben fantastisch gehalten. Ich hatte eigentlich erwartet, dass auf meinem zweiten 34 Runden langen Stint irgendwann der Verschleiß einsetzt, aber der kam nicht. Ich bin unheimlich glücklich, dass die Hankook Slicks so gut gehalten haben und ich bis zum Schluss so schnell war, dass ich meine Führung vor Gary behaupten und den ersten Saisonsieg einfahren konnte."



DTM
15.7.2018

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Ergebnisliste Qualifying
Platz --- St.Nr. --- Fahrer

1. 2 Paffett
2. 25 Eng
3. 33 Rast
4. 94 Wehrlein
5. 3 Di Resta
6. 99 Rockenfeller
7. 7 Spengler
8. 15 Farfus
9. 48 Mortara
10. 22 Auer
11. 23 Juncadella
12. 11 Wittmann
13. 28 Duval
14. 47 Eriksson
15. 53 Green
16. 51 Müller
17. 16 Glock
18. 4 Frijns

Paffett fährt Alle in Grund und Boden

Der Sonntag in Zandvoort bringt eine Premiere. Zum ersten Mal in dieser Saison landete von jedem Hersteller jeweils ein Fahrer in den Top drei des Qualifyings. Die Pole-Position sicherte sich wie schon am Vortag Gary Paffett. Der Brite legte auf dem Dünenkurs eine Runde hin, an die die Konkurrenz nicht annähernd herankam. Mit 1:30,225 Minuten unterbot der Mercedes-AMG-Pilot seine Bestzeit von Samstag um 553 Hundertstelsekunden. "Es fühlt sich fast so an wie gestern. Da standen allerdings noch zwei weitere Mercedes-Fahrer neben mir. Ich habe gestern schon gesagt, dass ich mich noch um ein paar Zehntel verbessern kann. Das habe ich geschafft. Ich habe jetzt die beste Ausgangslage und ein sehr schnelles Auto", sagte Paffett.

Zweitschnellster war BMW-Pilot Philipp Eng (1:30,671). Der DTM-Rookie landete bereits zum vierten Mal in 2018 unter den ersten Drei im Kampf um die Startaufstellung. Dritter wurde der Champion. René Rast, der im letzten Jahr mit starken Qualifyings den Grundstein zum Titel gelegt hatte, war zuvor nur am Sonntag in Hockenheim als Zweiter bei der Rundenhatz positiv aufgefallen. "Das war eine längere Durstrecke. Ich hatte eine saubere zweite Runde. Gestern war es beim Qualifying im Verkehr etwas chaotisch. Aber Qualifying ist das eine, Rennen ist das andere. Ich hoffe auf einen guten Start und dicke Punkte. Wenn man sich die Zeit von Gary anschaut, sind wir nicht so dicht dran. Trotzdem war es gut."

Während Eng brillierte, reihten sich die Markenkollegen Marco Wittmann (12./1:30,955) und Timo Glock (17./1:31,233) hinten ein. "Wir waren einfach zu langsam. Ich habe aus den Reifen nicht mehr herausbekommen. Ich weiß nicht, was Gary speziell im ersten Sektor gemacht hat. Ich muss jetzt auf ein Safety-Car hoffen. Gary hat gestern schon einen sehr guten Job gemacht, er enteilt mir ein bisschen im Titelkampf", sagte Routinier Glock. "Gary hat einen guten Job gemacht. Wir haben leider einen großen Abstand. Ich hatte in meiner letzten Runde einen kleinen Fehler, ansonsten wäre ich vielleicht auf P 6 oder 7 eingekommen. Wir tun uns schwer dieses Wochenende. Wir müssen jetzt auf ein chaotisches Rennen hoffen", sagte Wittmann.



DTM
14.7.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • 23. DTM-Sieg für Paffett, der dritte in der aktuellen Saison

  • Robin Frijns holt vor heimischer Kulisse sein bestes DTM-Ergebnis

  • Starke Leistung von René Rast wird nicht belohnt

 

Ergebnisliste
Platz --- St.Nr. --- Fahrer

1. 2 Paffett
2. 3 Di Resta
3. 22 Auer
4. 94 Wehrlein
5. 4 Frijns
6. 16 Glock
7. 11 Wittmann
8. 15 Farfus
9. 47 Eriksson
10. 53 Green
11. 28 Duval
12. 7 Spengler
13. 48 Mortara
14. 25 Eng
15. 99 Rockenfeller
16. 23 Juncadella
17. 33 Rast
18. 51 Müller

Vierfachsieg für Mercedes-AMG: Gary Paffett siegt in Zandvoort

Dieser Rennsamstag in Zandvoort wird Gary Paffett noch lange in Erinnerung bleiben: Von der Pole-Position aus gestartet gewann der Mercedes-AMG-Pilot das neunte Saisonrennen in den Niederlanden und baute damit seine Führung in der DTM-Fahrerwertung weiter aus. Für den Briten war es der 23. Erfolg in seinem 174. DTM-Rennen. Mit seinem dritten Saisonsieg zog er zudem in der ewigen Statistik mit Audi-Legende Mattias Ekström gleich. Beide liegen nun gleichauf hinter Bernd Schneider (43 Siege) und Klaus Ludwig (37) auf Platz drei. Aber nicht nur Paffett hatte an der niederländischen Nordseeküste Grund zu jubeln: Mit Paul Di Resta auf Platz zwei, Lucas Auer auf Rang drei und Pascal Wehrlein auf der vierten Position feierte Mercedes-AMG in den Dünen einen Vierfacherfolg. Lokalmatador Robin Frijns fuhr im Audi RS 5 DTM sein bestes DTM-Ergebnis ein. Als bester Audi-Pilot wurde er Fünfter vor Timo Glock, der das Rennen im schnellsten BMW auf Rang sechs beendete.

"Das Ergebnis haben wir uns wirklich verdient", freute sich Gary Paffett nach dem Rennen. "Ich hatte einen guten Start und konnte alles kontrollieren. Auch der Boxenstopp war wirklich gut. 28 Punkte an einem Tag zu holen, ist natürlich super, aber das kann man am Sonntag nicht unbedingt wieder erwarten. Es ist niemals einfach in der DTM."
Das weiß auch Teamkollege Di Resta. Von Platz drei in das Rennen gestartet sah er als Zweiter die Zielflagge - und war mit dem Ergebnis zufrieden. "Es ist wichtig, konstant zu sein", sagt Di Resta, der als einziger Fahrer in allen Rennen punkten konnte. "Am Ende des Jahres wird abgerechnet."

Auch im Rennen wurde zum Schluss abgerechnet. Sehr zum Leidwesen von René Rast. Der Titelverteidiger wählte eine riskante Boxenstopp-Strategie, blieb lange draußen und wurde am Ende nicht belohnt. Nach einem Ausrutscher von Nico Müller musste das Safetycar auf die Strecke. Der von Rast herausgefahrene Vorsprung war dahin. "Das ist natürlich frustrierend", erklärte Rast, für den eine Top-5-Platzierung möglich gewesen wäre. "Wir hatten die Pace, um vorne mitzufahren. Morgen probieren wir es nochmal."

In der DTM-Fahrwertung hat Paffett seine Führung weiter ausgebaut. Zur Saisonhalbzeit liegt der DTM-Champion von 2005 mit 127 Punkten auf Platz eins vor Paul Di Resta (106), der sich um drei Positionen verbessern konnte. Timo Glock wurde im Rennen Sechster und belegt vor dem Rennen am Sonntag mit 100 Punkten Platz drei. Das zehnte DTM-Saisonrennen, das zweite in Zandvoort, startet am Sonntag wie gewohnt um 13:30 Uhr. SAT.1 überträgt ab 13 Uhr live aus den Niederlanden. In Österreich ist ORF eins ab 13:15 Uhr auf Sendung. In der Schweiz zeigt MySports das Rennen live.


 

Gary Paffett auf Mercedes gewinnt das Samstag-Rennen

Ergebnis: Rennen am Samstag (Top 3)
PlatzStart-Nr.TeamFahrerFahrzeugRundenZeitAbstand
1.[# 2] Mercedes-AMG Motorsport PETRONASGary Paffett (GBR)Mercedes-AMG C 63 DTM34 57:29,724 -
2.[# 3] Mercedes-AMG Motorsport REMUSPaul Di Resta (GBR) Mercedes-AMG C 63 DTM34 57:31,146 +01,422
3.[# 22] Mercedes-AMG Motorsport SILBERPFEILLucas Auer (AUT)Mercedes-AMG C 63 DTM34 57:31,589 +01,865


DTM
14.7.2018

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Paffett auf Mercedes erringt die Pole für das Samstag-Rennen

Ergebnis: Qualifying am Samstag

Im zwanzigminütigen Qualifying am Samstag konnte sich Gary Paffett auf Mercedes-AMG C 63 DTM mit einer 1:30,778 Min. an die Spitze des mit 18 Fahrzeugen bestückten Feldes setzen. Ihm dichtauf folgte Pascal Wehrlein auf Platz 2 und Paul di Resta auf Platz 3.

Mercedes belegt die ersten 4 Startplätze und erst dann kommen zwei BMW. Audi fiel leider wieder auf die Plätze 7-9 zurück.



DTM
14.7.2018

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Audi ist wieder »bei der Musik« --- Wehrlein Schnellster

Ergebnis: Freies Training 2 am Samstag


DTM / Schaeffler
13.7.2018

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Unglück für BMW am Freitag, den 13.

Das erste Freie Training der DTM im Circuit Zandvoort sieht drei Mercedes-AMG-Piloten vorne. Lucas Auer (1:32,396 Minuten) hatte nach 30 Minuten die schnellste Runde vor Edoardo Mortara (1:32,452) und Gary Paffett (1:32, 517) vorzuweisen. Dahinter folgten mit Nico Müller (1:32,520) und Loíc Duval (1:32,751) zwei Audi-Piloten. Unglücklich verlief Freitag der 13. für BMW. Die Münchner belegten sechs der letzten sieben Plätze. Norisring-Sieger Marco Wittmann war hinter Lokalmatador Robin Frijns als Zwölfter der Bestplatzierte.

"Das war eine aufregende erste Trainings-Session. Mit dem Wind und dem Sand, der auf die Strecke wehte, war das eine knifflige Aufgabe. Es war teilweise schon eine Herausforderung, überhaupt auf der Strecke zu bleiben. Aber, dieser wundervolle Old-School-Kurs zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Ich freue mich auf das morgige Qualifying", sagte der Schweizer Müller.

Doppeltes Pech hatte Mike Rockenfeller, der Achter (1:32,795) wurde. Bereits in der ersten Runde verpasste 'Rocky' eine Kurve, er fuhr durchs Kiesbett und landete vor einer Leitplanke. Damit nicht genug. Vier Minuten vor dem Ende schlug er nach einem Fehler frontal in einen Reifenstapel ein.

Das zweite Freie Training am Samstag beginnt um 9:20 Uhr. Im ersten Qualifying geht es in Zandvoort ab 11:15 Uhr um die besten Startplätze für das erste Rennen. Die Zeitenjagd an der niederländischen Nordseeküste wird im Livestream auf DTM.com/live und in den DTM-Apps für iOS und Android übertragen. TV-Partner SAT.1 sendet ab 13 Uhr live aus den Niederlanden, der Rennstart ist um 13:30 Uhr.


 



Daimler
12.7.2018

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Fahrerlager-Geschichten --- Lucas Auer: "Der Speed ist absolut so, wie er sein muss"

Auf nach Zandvoort: Die DTM gastiert seit der Saison 2001 auf dem Circuit Zandvoort. Seitdem hat Mercedes-AMG Motorsport sechs Siege auf dem Dünenkurs eingefahren. Gary Paffett ist mit drei Siegen (2005, 2009, 2010) der erfolgreichste aktive DTM-Fahrer auf dieser Strecke. Gleich bei der Rennpremiere im Jahr 2001 erzielte Uwe Alzen in einem packenden Finish den ersten DTM-Sieg für die Marke mit dem Stern in Zandvoort. Zwei Jahre später fuhr Christijan Albers bei seinem Heimrennen den ersten und bislang einzigen DTM-Sieg eines Niederländers auf dieser Strecke ein. Den bislang letzten Sieg des Teams in den Niederlanden feierte Robert Wickens im ersten Lauf 2016.

Die DTM-Saison 2018 erreicht am kommenden Wochenende in Zandvoort die Halbzeitmarke. Lucas Auer blickt auf die erste Saisonhälfte zurück und spricht über die Herausforderungen des Circuit Zandvoort.

Lucas, wie ist die Saison bislang aus Deiner Sicht verlaufen?

Lucas Auer: Bis jetzt gut. Ich sage bewusst nicht sehr gut, aber gut. Der Speed ist absolut so, wie er sein muss und ich habe riesige Schritte beim Reifenmanagement gemacht. Deshalb bin ich mit der aktuellen Position zufrieden. Am kommenden Wochenende in Zandvoort ist erst Saisonhalbzeit und es liegt noch ein langer Weg vor uns.

Du hast das Reifenmanagement angesprochen. Das wird in Zandvoort sicherlich einer der Schlüssel zum Erfolg. Worauf kommt es auf dieser Strecke noch an?

Lucas Auer: Das Qualifying ist in Zandvoort die halbe Miete. Wenn du dann auch noch das Reifenmanagement im Griff hast, sieht es gut aus. Wenn du allerdings Reifenprobleme hast, wird es interessant. Jetzt müssen wir abwarten, wie es mit der aktuellen Fahrzeuggeneration aussehen wird.

Du warst zuletzt auch beim Großen Preis von Österreich in Spielberg und hast Dich als TV-Experte engagiert. Wie viel Spaß machen Dir solche Aufgaben?

Lucas Auer: So ein Formel 1-Rennwochenende in Spielberg ist ja fast wie Urlaub. Das Drumherum ist richtig cool. Da fühlt man sich einfach wohl und kann sich entspannen. Schließlich bin auch ich ein Motorsportfan. Meine Arbeit beim ORF war eine sehr coole Erfahrung für mich. Es war sehr interessant und ich freue mich immer riesig, wenn ich Zeit habe und live dabei sein kann.



Audi
9.7.2018

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DTM Zandvoort:

- Kurs in den niederländischen Dünen eine der herausforderndsten der Saison

- Berg-und-Tal-Bahn besonders belastend für die Reifen

Track Zandvoort


 

Rahmenrennen:

- FIA Formula 3 European Championship

- Supercar Challenge

- GT & Prototype Challenge

DTM in Zandvoort: Anspruchsvolle Strecke beliebt bei Audi-Piloten

Wer DTM-Piloten nach ihrer Lieblingsrennstrecke fragt, bekommt fast immer dieselbe Antwort: Zandvoort. Die Berg-und-Tal-Bahn an der niederländischen Nordseeküste ist an diesem Wochenende (14./15. Juli) Schauplatz der DTM-Rennen neun und zehn.

Lokalmatador Robin Frijns kann es kaum erwarten, die 4,307 Kilometer lange Rennstrecke in den Dünen des populären Seebads mit seinem Audi RS 5 DTM in Angriff zu nehmen. Und auch seine fünf Markenkollegen schwärmen von der wohl anspruchsvollsten Rennstrecke der DTM. Die Audi-Piloten verbinden mit Zandvoort besonders viele emotionale Erlebnisse.

Mike Rockenfeller feierte 2011 an der Nordsee seinen ersten DTM-Sieg. Zwei Jahre später krönte er sich dort zum DTM-Champion. Teamkollege Loïc Duval holte in der vergangenen Saison in Zandvoort sein erstes Podium in der DTM und ist mit einer Zeit von 1.29,168 Minuten aktueller DTM-Rundenrekordhalter. Nico Müller zeigte auf dem Dünenkurs schon mehrere sehenswerte Aufholjagden und verpasste ein Podiumsresultat mehrmals nur ganz knapp.

Der amtierende DTM-Champion René Rast kam 2016 in Zandvoort im wahrsten Sinne des Wortes 'über Nacht' zu einem unerwarteten DTM-Debüt, als er für den im Samstagsrennen verletzten Adrien Tambay einsprang. Teamkollege Jamie Green schließlich bezeichnet seinen Triumph 2016 in Zandvoort als den wertvollsten seiner bisherigen 16 Erfolge in der DTM. "Ich wollte diesen Sieg unbedingt - und es hat zehn Jahre gedauert, bis es endlich geklappt hat", sagt der Audi-Pilot. "Zandvoort ist eine der echten Fahrerstrecken im Kalender. Dort zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes."

DTM-Neuling Robin Frijns kennt Zandvoort aus dem Formelsport und von seinen GT3-Einsätzen im Audi R8 LMS. "Die Strecke erlaubt keine Fehler, sonst landet man schnell im Kiesbett oder direkt in einer Bande", sagt der Niederländer vor seinem ersten DTM-Heimspiel. "Die Streckenführung ist sehr eng, somit ist es schwierig zu überholen. Die besten Chancen hat man in der sogenannten Tarzanbocht und im Audi S." Ihm persönlich gefallen besonders die Hochgeschwindigkeits-Passagen wie die extrem schnelle Scheivlak-Kurve, die die Rennfahrer mit rund 240 km/h durchfahren.

Nicht nur wegen der schnellen Kurven gilt Zandvoort als besonders anspruchsvoll. Der gesamte Kurs liegt mitten in den Dünen direkt an der Nordseeküste. Häufig herrscht ein böiger Wind, den die Fahrer in ihrem Rennwagen spüren. Zudem wird immer wieder Sand auf die Strecke geweht. Das Grip-Level kann also von Runde zu Runde variieren. Auch die Reifen werden in Zandvoort stärker strapaziert als auf anderen DTM-Rennstrecken. Speziell der linke Vorderreifen ist hohen Belastungen ausgesetzt. "Durch den reduzierten Abtrieb dürfte der Reifenabbau in diesem Jahr ein noch größeres Thema sein als bisher", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Ich gehe davon aus, dass wir zwei klassische Rennen mit Boxenstopps zur Rennmitte sehen werden. Ohne großes Risiko ist strategisch nicht viel möglich." Gass wird die DTM-Rennen zur Frühstückszeit von New York aus verfolgen, wo parallel das Finale der Elektro-Rennserie Formel E stattfindet.

Start in Zandvoort ist am Samstag, 14. Juli, und am Sonntag, 15. Juli, jeweils um 13:30 Uhr Ortszeit. Die beiden Qualifyings sind im Livestream auf ran.de zu sehen, die Rennen können im deutschen Fernsehen auf SAT.1 live verfolgt werden.



Daimler
27.6.2018

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DTM:

- Doppelsieg für Edoardo Mortara und Gary Paffett im ersten Rennen auf dem Norisring

- Doppel-Podium für Mortara und Daniel Juncadella im zweiten Lauf

Fahrerlager-Geschichten --- Edoardo Mortara: "Wir haben aus den vergangenen Fehlern gelernt"

3 Fragen an Edoardo Mortara

Edo, auf dem Norisring hast Du ein Rennen gewonnen und bist zweimal aufs Podium gefahren. Dazu Dein Sieg auf dem Lausitzring und Platz zwei in der Meisterschaft: Was machst Du anders im Vergleich zu 2017?
Edoardo Mortara: Es läuft in dieser Saison wirklich viel besser für mich im Vergleich zum vergangenen Jahr. 2017 war eine sehr schwierige Saison. Wir haben aber aus den vergangenen Fehlern gelernt und das Auto ist jetzt viel konkurrenzfähiger.

Beim nächsten DTM-Wochenende in Zandvoort kommt es zu einer Überschneidung mit der Formel E. Da Du in der DTM mitten im Titelkampf steckst, verpasst Du das Saisonfinale in New York. Trauerst Du dem hinterher?
Edoardo Mortara: Ich wusste von Beginn an, dass für mich die DTM Priorität gegenüber der Formel E genießt. Traurig bin ich nicht, dass ich das Formel-E-Saisonfinale in New York wegen der DTM in Zandvoort verpassen werde. In der DTM habe ich ja viel bessere Aussichten auf die Meisterschaft als in der Formel E. Ehrlich gesagt, bin ich wegen der Formel E aber etwas frustriert. Ich bin sicher, dass wir bessere Ergebnisse hätten erzielen können. Leider kam an einigen Rennwochenenden etwas dazwischen, das uns Punkte gekostet hat. Hoffentlich bekomme ich in Zukunft eine weitere Chance, aber aktuell ist das kein Thema für mich und ich konzentriere mich voll auf die DTM.

Mercedes und BMW kämpfen derzeit um die vorderen Plätze. Glaubst Du, dass sich das ändern wird und auch Audi noch in den Titelkampf eingreifen wird?
Edoardo Mortara: Audi darf man nie unterschätzen. Ich kenne sie sehr gut, weil ich viele Jahre für sie gefahren bin. Ich weiß, wie stark sie sein können. Dieses Jahr haben sie Probleme, aber ich bin sicher, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt bessere Lösungen für das Setup ihrer Autos finden werden, damit die Fahrer mehr Vertrauen bekommen. Ich gehe davon aus, dass sie dann auch um die vorderen Plätze mitfahren können. Ob das reicht, um noch in den Kampf um die Meisterschaft einzugreifen, weiß ich nicht. Aber die Saison ist ja auch noch lang.



BMW
25.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Marco Wittmann siegt zum erstem Mal in seiner DTM-Karriere beim Heimrennen auf dem Norisring

  • Bruno Spengler belegt die vierte Position

  • Timo Glock im DEUTSCHE POST BMW M4 DTM auf Rang zehn

Wittmann feiert für BMW Heimsieg auf dem Norisring --- "Ich bin das Rennen meines Lebens gefahren"

Marco Wittmann (GER) hat es geschafft: Zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere konnte der Fahrer vom BMW Team RMG am Sonntag bei seinem Heimrennen auf dem Norisring (GER) gewinnen. Am Steuer des BMW Driving Experience M4 DTM überquerte der Lokalmatador nach 68 Runden als Sieger die Ziellinie. Dank einer furiosen Leistung und einer perfekten Strategie konnte er sich im Verlauf des achten Saisonrennens vom siebten Startplatz bis auf Rang eins vorarbeiten. Nach Platz drei am Samstag krönte Wittmann damit ein rundum erfolgreiches Heimwochenende in Nürnberg (GER). Insgesamt war es der 80. Sieg von BMW in der DTM und der achte Erfolg auf dem Norisring. Wittmann stand zum elften Mal in seiner Laufbahn ganz oben auf dem DTM-Treppchen.

Auch Bruno Spengler (CAN) stellte im BMW Bank M4 DTM einmal mehr unter Beweis, wie sehr ihm der enge Stadtkurs liegt. Vom sechsten Startrang konnte sich der Champion von 2012 auf die vierte Position verbessern. Dritter BMW Fahrer in den Top-10 war Timo Glock (GER) im DEUTSCHE POST BMW M4 DTM auf Rang zehn. Dahinter belegten Philipp Eng (AUT, SAMSUNG BMW M4 DTM), Joel Eriksson (SWE, BMW M4 DTM) und Augusto Farfus (BRA, Shell BMW M4 DTM), der in der 52. Runde von einem Konkurrenten umgedreht wurde, die Plätze elf, zwölf und 17.

In der Fahrerwertung ist die Spitze damit noch enger zusammengerückt. Wittmann liegt als nun bestplatzierter BMW Pilot mit 92 Punkten punktgleich mit Glock auf Rang drei. Gary Paffett (GBR, Mercedes) belegt mit 99 Zählern Rang eins.

Marco Wittmann: "Ich glaube, ich habe einen Puls von 150. Die Emotionen sind Wahnsinn. Sein Heimrennen gewinnt man nicht alle Tage. Ich habe es hier schon so oft versucht, und es hat nie geklappt. Dass es heute von Platz sieben auf Platz eins nach vorn ging, das hätte ich niemals geglaubt. Wir hatten eine mega Pace. Ich bin das Rennen meines Lebens gefahren - mit einigen tollen Überholmanövern. Meine Jungs haben einen unfassbaren Job gemacht. Das Auto war sensationell. Es ist super schön, jetzt mit zwei Trophäen vom Norisring nach Hause zu gehen."



Daimler
25.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) erzielt mit Platz zwei sein viertes Podium auf dem Norisring und das 25. in seiner DTM-Karriere

  • Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) fährt nach seiner ersten Pole Position seinen ersten Podestplatz in der DTM ein

  • Fünf Mercedes-AMG C 63 DTM in den Punkterängen: Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport), Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) und Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) belegen die Plätze fünf, sechs und neun

  • Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS, 99 Punkte) führt die Fahrerwertung mit sechs Punkten Vorsprung auf Edoardo Mortara (93 Punkte) an

  • SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport liegt mit 165 Punkten auf Rang eins der Teamwertung; Mercedes-AMG führt die Herstellerwertung mit 421 Zählern an

  • Edoardo Mortara: "Unglaublich, erst der Sieg gestern und dann heute noch ein zweiter Platz. Das ist spitze. Speziell nach so einem super spannenden Rennen."

  • Ulrich Fritz: "Das war ein unfassbares Finish. Genau darum lieben wir den Norisring. Alles in allem war es ein sehr erfolgreiches Wochenende für uns."

Krimi auf dem Norisring: Doppel-Podium für Edoardo Mortara und Daniel Juncadella

Starkes Mannschaftsergebnis für Mercedes-AMG Motorsport: Zum zweiten Mal an diesem Wochenende fünf Fahrer in den Top-10

Spektakulärer Abschluss im zweiten Rennen beim Saisonhighlight auf dem Norisring: Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) und Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) erzielen für das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team ein Doppel-Podium. In einem bis zur Zielflagge hart umkämpften Rennen sicherte sich Edoardo mit Platz zwei seinen zweiten Podestplatz an diesem Wochenende. Nach seinem Sieg am Samstag fuhr er sein viertes Podium auf dem Norisring ein. Damit stand er zum insgesamt 25. Mal in seiner DTM-Karriere auf dem Treppchen.

[# 48] Edoardo Mortara, Mercedes-AMG C 63 DTM

Sein Teamkollege Daniel Juncadella durfte schon am Vormittag jubeln, als er sich im zweiten Qualifying seine erste Pole Position in der DTM sicherte. Es war die 20. für Mercedes-AMG auf dem Nürnberger Stadtkurs und die 132. in der 30-jährigen DTM-Geschichte der Marke. Danach führte er das Rennen zeitweise an und erzielte in seinem 64. DTM-Rennen sein erstes Podium in der Tourenwagenserie.

[# 23] Daniel Juncadella, Mercedes-AMG C 63 DTM, Norisring

Wie bereits im ersten Rennen am Samstag zeigte die Marke mit dem Stern eine starke Mannschaftsleistung. So fuhren in beiden Rennen fünf Fahrer mit ihrem Mercedes-AMG C 63 DTM in die Punkteränge. Neben Edoardo und Daniel waren das am Sonntag Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport), Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) und Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS), die auf den Plätzen fünf, sechs und neun die Zielflagge sahen. Pascal machte dabei im Verlauf der 68 Rennrunden neun Plätze gut.

Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) beendete den achten Saisonlauf nach einem Rennen mit vielen harten Zweikämpfen auf Platz 13. Mit 99 Punkten führt er weiterhin die Fahrerwertung an. Neuer Zweiter in der Gesamtwertung ist Edoardo Mortara, der mit 93 Zählern sechs Punkte hinter Gary auf Rang zwei liegt. Mit Paul Di Resta (Platz fünf) und Lucas Auer (Platz sechs) liegen noch zwei weitere Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer in den Top-6 der Meisterschaft. Das Team SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport (165 Punkte) führt mit 20 Zählern Vorsprung die Teamwertung der DTM an. Mercedes-AMG (421 Punkte) liegt mit 108 Punkten Vorsprung auf BMW (313 Punkte) auf Platz eins der Herstellerwertung.

Das nächste Rennwochenende: Der legendäre Dünenkurs in Zandvoort ist in diesem Jahr Schauplatz des Halbzeitrennwochenendes der DTM-Saison 2018. Vom 13. bis 15. Juli absolvieren die Piloten dort die Saisonläufe neun und zehn.



Audi
25.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Audi Sport Team Abt Sportsline holt am Sonntag mit beiden Autos Punkte

  • Jamie Green mit schnellster Rennrunde, René Rast mit Problem beim Boxenstopp

DTM Norisring: Müller und Frijns punkten für Audi

Mit zwei Audi RS 5 DTM in den Punkterängen gelang Audi bei der DTM auf dem Norisring im Sonntagsrennen ein stärkeres Ergebnis als am Vortag. Nico Müller und Robin Frijns holten für das Audi Sport Team Abt Sportsline die Plätze sieben und acht. Großes Pech hatte der amtierende DTM-Champion René Rast.

Vor einer noch eindrucksvolleren Zuschauerkulisse als am Samstag bot die DTM auf dem Stadtkurs in Nürnberg spektakulären Motorsport mit spannenden Duellen, vielen Überholmanövern und einem knappen Zieleinlauf. Einer der Hauptdarsteller des Rennens war Nico Müller. Als bester Audi-Pilot von Startplatz elf ins Rennen gegangen, machte der Schweizer gleich am Start mehrere Positionen gut. Nach einem frühen Reifenwechsel behauptete sich Müller in einer hart umkämpften Gruppe von BMW- und Mercedes-Benz-Piloten und überquerte die Ziellinie schließlich als Siebter.

"Das war ein hart umkämpftes Rennen", sagte Nico Müller. "Wir haben uns auf dieser Strecke schwergetan, aber wir haben wichtige Punkte gesammelt, das ist ein kleiner Lohn für die harte Arbeit. Das Team hat das ganze Wochenende über einen tollen Job gemacht. Am Samstag hatten wir etwas Pech, sonst hätten wir da auch schon Punkte geholt. Nun freue ich mich schon auf Zandvoort. Ich hoffe, dass wir dort wieder etwas stärker sein werden."

Müllers Teamkollege Robin Frijns wechselte erst in der 40. von 68 Runden die Reifen und kam mit dieser Strategie von Startplatz 16 auf Rang acht nach vorn. Der DTM-Neuling holte damit bereits zum vierten Mal in seiner ersten Saison Punkte.

Auf Punktekurs war auch René Rast. Der amtierende DTM-Champion entschied sich für einen späten Reifenwechsel. Er profitierte davon, dass er an der Spitze des Feldes frei fahren konnte. Der Lohn dafür blieb ihm aber verwehrt: Wegen eines Defekts am Lufthebesystem seines Audi RS 5 DTM verlor Rast beim Boxenstopp alle Chancen auf ein Top-Ergebnis. Teamkollege Jamie Green hatte sich bereits in der ersten Runde einen Reifenschaden eingefangen. Rast und Green kamen auf den Plätzen 14 und 15 ins Ziel. Die schnellste Rennrunde von Green war nur ein schwacher Trost für das Audi Sport Team Rosberg.

Leer ging in Nürnberg auch das Audi Sport Team Phoenix aus. Bei Mike Rockenfeller (Platz 16) ging die Strategie nicht auf, bereits am Ende der ersten Runde die Reifen zu wechseln. Gegen Loïc Duval wurde nach einer Berührung mit dem BMW von Augusto Farfus eine Durchfahrtsstrafe verhängt. Dadurch fiel der Franzose auf den letzten Platz zurück.

"Wir haben ein spannendes Rennen mit vielen Zweikämpfen gesehen, wie wir es uns in der DTM wünschen", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Mit zwei Autos in den Punkten konnten wir uns gegenüber gestern leicht verbessern. Nach dem schwierigen ersten Rennen am Samstag konnten wir für das zweite Rennen realistisch betrachtet nicht viel mehr erwarten. Deshalb ist es sehr schade, dass unser schnellstes Auto - René (Rast) - ein Problem beim Boxenstopp hatte. Er hatte sich gut in Position gebracht und hätte heute Vierter oder Fünfter werden können."

Weiter geht es in der DTM am 14. und 15. Juli in Zandvoort (Niederlande). Zeitgleich findet in New York (USA) das Finale der Elektro-Rennserie Formel E statt, in der das Team Audi Sport ABT Schaeffler noch Chancen auf den Gewinn der Teamwertung hat.



DTM
24.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Emotionaler erster Sieg für den BMW-Piloten am Norisring

  • Gary Paffett und Timo Glock begeistern mit Tür-an-Tür-Duellen

  • Spannender Sechskampf an der Spitze der Gesamtwertung

Marco Wittmann feiert furiosen DTM-Sieg beim Heimspiel

Neun Rennen auf dem Norisring musste Marco Wittmann auf diesen Augenblick warten, bei seinem Heimspiel auf dem Stadtkurs in Nürnberg ein DTM-Rennen zu gewinnen. Am Sonntag war es endlich soweit. Der Fürther siegte in einem unglaublich spannenden Rennen und sicherte sich den elften DTM-Sieg seiner Karriere, den zweiten der laufenden Saison. Seiner Freude verlieh der Rennsieger noch im Auto lautstark Ausdruck: "Hammergeil! Das ist der absolute Hammer! Das war das Rennen meines Lebens", jubelte der BMW-Pilot über den Teamfunk. Platz zwei im achten Rennen der Saison belegte Edoardo Mortara im Mercedes-AMG C 63 DTM. Grund zu jubeln hatte auch Daniel Juncadella. Nach seiner ersten Pole-Position feierte der Spanier am Sonntag als Dritter auch seine erste Podiumsplatzierung in der DTM.

Marco Wittmann, der den großen Pokal für den Sieg von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder in Empfang nahm, war am Sonntag nicht zu schlagen. Von Platz sieben aus in das Rennen gestartet, fuhr Wittmann wie entfesselt, lieferte sich unzählige Zweikämpfe und übernahm in Runde 24 - in der Boxenstopp-bereinigten Reihenfolge - Platz eins von Mortara. Erst in der Schlussphase des Rennens konnte Mortara wieder aufschließen, für einen Angriff auf Wittmann reichte es aber nicht mehr. "Das war ein unglaubliches Wochenende und ich wünsche mir mehr wie dieses. Ich glaube, es war ein perfektes Wochenende", sagte Mortara. Die Trophäe für den Erfolg überreichte der Formel-1-Weltmeister von 2016, Nico Rosberg, der das Rennen aus der Box des Audi Sport Teams Rosberg gebannt verfolgt hatte. Markenkollege Juncadella war ebenfalls glücklich, nachdem er in seinem 64. DTM-Rennen zum ersten Podiumsplatz fuhr. "Natürlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, aber wenn ich das nächste Mal auf Startplatz eins stehe, dann möchte ich auch gewinnen."

Eine starke Aufholjagd zeigte am Norisring Robin Frijns. Der Audi-Pilot war von Platz 16 in das Rennen gestartet und sah nach 68 Runden als Achter die Zielflagge. Markenkollege Nico Müller war als Siebter bestplatzierter Fahrer der Ingolstädter.

In der DTM-Fahrerwertung ist die Spitze nach acht von 20 DTM-Saisonrennen noch enger zusammengerückt. Gary Paffett, der sich im Rennen ein rundenlanges Rad-an-Rad-Duell mit Timo Glock lieferte, führt das Tableau mit 99 Punkten weiter an. Seinen zweiten Platz aus dem Qualifying konnte der Brite nicht in eine Top-10-Platzierung ummünzen und wurde nur als 13. abgewinkt. Auf Tabellenplatz zwei liegt jetzt Mortara mit 93 Punkten vor Wittmann und Glock (beide 92 Punkte). Paul Di Resta ist mit 87 Punkten Fünfter. Lucas Auer ist mit 72 Zählern auf Platz sechs ebenfalls in Schlagdistanz zur Spitze.

Nach einer dreiwöchigen Pause startet die DTM wieder vom 13. bis 16 Juli 2018 im niederländischen Zandvoort. Der Kurs an der Nordseeküste ist Austragungsort für die Saisonrennen neun und zehn.

Ergebnis Rennen 2:

Pos.FahrerMarkeZeit / Abstand
1Marco Wittmann BMW56:13,000 Min.
2Edoardo MortaraMercedes-AMG+00,450 Sek.
3Daniel JuncadellaMercedes-AMG+00,860
4Bruno SpenglerBMW+05,497
5Lucas AuerMercedes-AMG+06,062
6Paul Di RestaMercedes-AMG+11,707
7Nico MüllerAudi+12,724
8Robin FrijnsAudi+13,748
9Pascal WehrleinMercedes-AMG+17,917
10Timo GlockBMW+29,239


DTM / H.J. Hilger
24.6.2018

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Sonntagsqualifying: Daniel Juncadella auf Mercedes-AMG holt die Pole Position

Im Qualifying für das Sonntags- Rennen konnte sich Daniel Juncadella sich mit seinem Mercedes-AMG [# 2] mit einer 47,705 Sek. ganz vorne platzieren. Gary Paffett und Luca Auer landeten auf den Plätzen 2 und 3 - nur unwesentlich langsamer. Der gestrige Sieger des Samstag-Laufs Edoardo Mortara steht in der dritten Reihe auf Platz 5.

Damit sind die Startplätze 1 bis 5 von Mercedes-AMG-Fahrzeugen belegt. Dann kommen 5 BMW und erst dann der erste Audi mit Nico Müller [# 51].



Audi
23.6.2018

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DTM Norisring: Audi am Samstag ohne Punkte

Tolle Zuschauerkulisse, spannende Duelle an der Spitze, aber ein enttäuschendes Ergebnis für die vielen Audi-Fans an der Rennstrecke: Im ersten der beiden DTM-Rennen auf dem Norisring war Jamie Green am Samstag auf Platz elf bester Fahrer eines Audi RS 5 DTM.

Das für Titelverteidiger Audi ernüchternde Ergebnis hatte sich bereits im Freien Training und im Qualifying abgezeichnet. Mit 224 Tausendstelsekunden Rückstand auf die Pole-Position war Nico Müller auf Startplatz zehn der schnellste Audi-Pilot. Der Schweizer fing sich im Rennen bei einem harten Duell mit dem BMW des bisherigen Tabellenführers Timo Glock einen Reifenschaden ein. Durch den zusätzlichen Boxenstopp fiel Müller auf den letzten Platz zurück.

Sein Teamkollege Robin Frijns wechselte erst in der vorletzten Runde die Reifen und wurde mit dieser Strategie als zweitbester Audi-Pilot Zwölfter. Mike Rockenfeller kam auf Platz 15 ins Ziel. René Rast ging nach einem Unfall im Qualifying vom letzten Startplatz ins Rennen. Die Strategie, gleich nach der ersten Runde zu stoppen, ging für den amtierenden DTM-Champion genauso wenig auf wie für Loïc Duval. Der Franzose verlor durch einen Fehler beim Boxenstopp wertvolle Zeit.

"In einem solchen Rennen das beste Auto durch einen Reifenschaden zu verliefen, ist nicht hilfreich", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Aber fairerweise muss man sagen, dass für uns heute nicht viel mehr möglich gewesen wäre. Nach dem bisherigen Saisonverlauf mussten wir auf dem Norisring ein derartiges Ergebnis erwarten."

Das zweite Rennen auf dem Norisring startet am Sonntag um 13:30 Uhr MESZ und wird ab 13 Uhr live auf SAT.1 übertragen.



Hankook
23.6.2018

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Edoardo Mortara auf Hankook Rennreifen: Zehnter Sieg im 100sten DTM-Rennen

Sein 100stes DTM-Rennen hat Edoardo Mortara Glück [# 48] gebracht. Der Mercedes-Benz-Pilot gewann den Samstagslauf auf dem Norisring und feierte damit seinen insgesamt zehnten Sieg in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie. Sein Markenkollege Gary Paffett [# 2] belegte Platz zwei und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung.
Der Rennreifen von Premium-Hersteller Hankook zeigte auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs die gewohnt starke Performance und gab mit seiner hohen Konstanz allen Fahrern die Möglichkeit, bis zur letzten Runde voll zu attackieren.

Edoardo Mortara war am Samstag im ersten Lauf auf dem Norisring als Pole-Setter ins Rennen gegangen und verteidigte mit einem guten Start seine Spitzenposition. In der neunten Runde absolvierte der 31-Jährige seinen Pflicht-Boxenstopp und wehrte mit frischen Hankook Rennreifen alle Attacken von Marco Wittmann (BMW) [# 11] ab, der sich im siebten Umlauf neue Hankook Slicks geholt hatte. Nach 68 Runden fuhr Mortara in seinem 100sten DTM-Rennen als Erster über die Ziellinie vor seinem Markenkollegen Gary Paffett, der den zweifachen DTM-Champion Marco Wittmann auf Rang drei verwies.
Als bester Audi-Pilot wurde Jamie Green, der auf dem einzigen Stadtkurs in Deutschland bereits vier Mal gewinnen konnte, Elfter.

Mit seinem zweiten Platz eroberte der Brite Gary Paffett die Führung im Gesamtklassement vor Timo Glock (BMW) [# 16], der sich im 'fränkischen Monaco' mit Rang zehn zufriedengeben musste.

Ergebnis Rennen 1:

Pos.FahrerMarkeZeit / Abstand
1Edoardo MortaraMercedes-AMG56:12,918 [m:s]
2Gary PaffettMercedes-AMG+00,681 Sek.
3Marco Wittmann BMW+01,286
4Paul Di RestaMercedes-AMG+08,550
5Philipp EngBMW+13,773
6Bruno SpenglerBMW+14,169
7Lucas AuerMercedes-AMG+14,874
8Daniel JuncadellaMercedes-AMG+15,205
9Joel ErikssonBMW+15,813
10Timo GlockBMW+16,681

Ergebnis Qualifying:

Pos.FahrerMarkeZeit / Rückstand
1Edoardo MortaraMercedes-AMG47,843 Sek.
2Philipp EngBMW+00,001 Sek.
3Marco Wittmann BMW+00,023
4Gary PaffettMercedes-AMG+00,029
5Paul Di RestaMercedes-AMG+00,056
6Daniel JuncadellaMercedes-AMG+00,076
7Lucas AuerMercedes-AMG+00,091
8Timo GlockBMW+00,107
9Bruno SpenglerBMW+00,130
10Nico MüllerAudi+00,224


DTM
23.6.2018

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DTM und SUPER GT präsentieren gemeinsames Technisches Reglement

Das neue Reglement für DTM und SUPER GT steht. Bei der DTM-Veranstaltung auf dem Norisring stellten Masaaki Bandoh, Vorsitzender des SUPER-GT-Dachverbandes GTA, und Gerhard Berger, Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR, das neue technische Regelwerk vor. "Ein Meilenstein für den internationalen Motorsport", beschrieb Berger das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen ITR und GTA. "Dieses Reglement ermöglicht es Herstellern und Teams, zu überschaubaren Kosten spektakulären Motorsport auf zwei Kontinenten zu betreiben - und damit viele Menschen zu erreichen."

"Ich möchte mich bei Herrn Berger, den Herstellern in der DTM und SUPER GT, sowie allen weiteren Beteiligten für die Hingabe bei diesem Projekt bedanken", sagte Bandoh. "Wie man am großen Erfolg unserer Demonstrationsrunden in Deutschland und Japan im vergangenen Jahr sehen konnte, wurde unsere Partnerschaft weiter vertieft."

Das neue, gemeinsame Regelwerk basiert auf drei Säulen, die die DTM seit Jahren verfolgt und die packenden Motorsport garantieren:

  • Sicherheit
  • Kostenreduzierung
  • Chancengleichheit

Die Fahrzeuge beider Serien gleichen sich bereits in vielen Bereichen. Ab der kommenden Saison 2019 setzt die DTM zu 100 Prozent auf das neue Regelwerk. Ein Jahr später sattelt auch die SUPER GT auf eine für die Langstreckenrennen in Asien minimal modifizierte Version des Reglements um.

Attraktive Plattform für Automobil-Hersteller
"Ich möchte mich bei Bandoh-san und allen Mitstreitern, die an dem neuen Reglement gemeinschaftlich gearbeitet haben, ganz herzlich bedanken", sagte Berger. "Ich freue mich sehr, dass DTM und SUPER GT dem gemeinsamen Ziel - nämlich in Zukunft zusammen Rennen auszutragen - einen entscheidenden Schritt nähergekommen sind. Bei der Schaffung dieses richtungsweisenden, gemeinsamen Technischen Reglements haben wir unsere bisherige Linie konsequent weiterverfolgt. Darüber hinaus haben wir die technischen Weichen für die Zukunft der DTM gestellt, die auch künftig eine attraktive Plattform für Automobil-Hersteller bietet."

"2019 werden wir erstmals gemeinsame Rennen austragen, in denen DTM- und SUPER-GT-Fahrzeuge zusammen antreten", ergänzte Bandoh. "Ich glaube fest daran, dass die gemeinsamen Veranstaltungen Motorsport-Fans weltweit begeistern werden und dass sich SUPER GT und DTM zusammen kontinuierlich weiterentwickeln werden."

»CLASS 1«: Gleichteile-Konzept als Erfolgsgarant
Wichtigste Grundlage des neuen Reglements ist das Gleichteile-Konzept. Dies führt zu einer deutlichen Kostenreduzierung und zahlt gleichermaßen in die Bereiche Sicherheit und Chancengleichheit ein. Komponenten aus nahezu allen Bereichen des Fahrzeugs werden vereinheitlicht und in Europa und Japan hergestellt und vertrieben. Für alle diese Bauteile müssen die beteiligten Hersteller keine kostenintensive Entwicklung mehr betreiben. Herzstück der Fahrzeuge ist das Kohlefaser-Monocoque mit integrierter Sicherheitszelle, das in der DTM bereits seit Jahren zum Einsatz kommt.
Ein wesentlicher Unterschied zum bisherigen Technischen Reglement der DTM werden die Motoren sein. Ein moderner 4-Zylinder-Turbomotor mit zwei Litern Hubraum löst die bislang eingesetzten V8-Aggregate ab. Die Leistung wird rund 620 PS - also gut 100 PS mehr als aktuell - betragen und es können Höchstgeschwindigkeiten jenseits der 300 km/h erreicht werden. Das Plus an Leistung bedarf auch einem Plus an Bremsenergie. Dazu wird das aerodynamische Design des Vorderwagens angepasst, um mehr Kühlung für Motor und Bremsen zu ermöglichen. Darüber hinaus werden sich Front- und Heckdiffusor sowie der Heckflügel ändern, wo für das neue Einheitsreglement die bisherigen SUPER-GT-Spezifikationen übernommen werden.

Erste gemeinsame Rennen von DTM und SUPER GT im Jahr 2019
Auch wenn die japanische SUPER GT erst 2020 vollständig nach dem neuen Reglement fahren wird, sind bereits für das kommende Jahr zwei gemeinsame Rennen geplant - eins in Europa und eins in Asien. Der Modus richtet sich dabei nach dem Sportlichen Reglement der DTM mit zwei Sprintrennen ohne Fahrerwechsel und ohne Nachtanken, jedoch mit einem Boxenstopp, bei dem alle vier Räder gewechselt werden. Dabei wird einmalig mit einer 'Balance of Performance' (BoP) gearbeitet, die die konzeptionell noch leicht unterschiedlichen Fahrzeuge beider Serien einander angleicht.
Die DTM-Saison 2018 ist im vollen Gang. Nach dem Saisonhöhepunkt auf dem Norisring stehen noch sechs weitere Veranstaltungen auf dem Programm. Die erste Saisonhälfte beschließt das Gastspiel im niederländischen Zandvoort vom 13. bis 15. Juli.



DTM
22.6.2018

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Das neue DTM-Reglement

Am Samstag, 23. Juni 2018 wird am Vormittag das neue gemeinsame Reglement der japanischen SUPER-GT-Serie und der DTM am Norisring vorgestellt.

Masaaki Bandoh, Vorsitzender des Dachverbandes der japanischen SUPER-GT-Serie (GTA), und Gerhard Berger, Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR, werden das neue Reglement präsentieren und einen Ausblick auf die Intensivierung der Partnerschaft beider Serien geben.

Masaaki Bandoh, Vorsitzender SUPER-GT-Serie (GTA) und Gerhard Berger, Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR



Schaeffler
20.6.2018

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Schaeffler beim DTM-Heimspiel auf dem Norisring

Das Norisring-Rennwochenende (23. bis 24. Juni) markiert für Schaeffler das Saison-Highlight der DTM 2018: Der Stadtkurs in Nürnberg und die Unternehmenszentrale in Herzogenaurach liegen nur rund 30 Autominuten auseinander.

Regelmäßig sechsstellige Besucherzahlen, meist sommerliche Temperaturen, die Lage der Rennstrecke direkt am Nürnberger Dutzendteich - nicht umsonst wird das DTM-Event auf dem Norisring in Anlehnung an den Formel-1-Höhepunkt im Fürstentum auch das 'Monaco der DTM' genannt. Zudem hat Schaeffler ein echtes Heimspiel: Aufgrund der geografischen Nähe erleben Jahr für Jahr viele Mitarbeiter des Technologiekonzerns die einmalige Atmosphäre der DTM live auf den Tribünen.

Ihre große Faszination strahlt die Veranstaltung auch durch die Besonderheit der Strecke aus. Der Norisring ist einer der Traditionskurse der Serie. Lediglich zweimal tauchte er in der DTM-Historie nicht im Kalender auf. Zudem ist er der einzige Stadtkurs der Saison. Rutschige Fahrbahnmarkierungen, tückische Bodenwellen und eine durch Leitplanken eng gesetzte Fahrbahn fordern den Piloten auf jeder der 2,3 Kilometern langen Runden alles ab. Schaeffler-Pilot Mike Rockenfeller brach sich im Vorjahr bei einem unverschuldeten Unfall den Mittelfuß. In diesem Jahr reist Rocky als derzeit punktbester Audi-Fahrer an.

Bereits am Donnerstag (21. Juni) ist Mike Rockenfeller auf der VDI-Technikmeile in der Nürnberger Fußgängerzone vor der Lorenzkirche zu Gast und stellt sich am Schaeffler-Stand den Fragen des DTM-Streckensprechers und RTL-Redakteurs Peter Reichert. Das Showcar seines Schaeffler Audi RS 5 DTM kann ebenfalls bewundert werden. Schaeffler zeigt dem Publikum Innovationen und Technologien rund um Elektromobilität und Getriebesysteme sowie um die gesamte Energiekette. Als weitere Highlights ist ein 3-D-Drucker in Aktion und man kann beim virtuellen Schweißen selbst Hand anlegen.


Lange DTM-Tradition
Schon in den ersten Jahren der DTM unterstützten Schaeffler und seine Produktmarken Fahrer und Teams mit motorsportlichem und technischem Know-how. Seit 2011 ist der Technologiekonzern Namensgeber des Schaeffler-Audi und feierte unter anderem mit zwei Titelgewinnen bereits große Erfolge. In der DTM kommen traditionell Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zum Einsatz. Auch auf diesem Gebiet leistet Schaeffler mit innovativen Technologien und Produkten für die Automobilindustrie einen wichtigen Beitrag, die Verbrenner effizient und fit für die Mobilität für morgen zu machen.



DTM
20.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Marco Wittmann peilt den ersten Heimsieg in der DTM an

  • Mercedes-AMG ist am Norisring die erfolgreichste Marke

  • Public Viewing: Deutschland gegen Schweden am Samstagabend

 

Fußball-Weltmeisterschaft

Auch Fußballfans müssen trotz der zeitgleich stattfindenden Weltmeisterschaft nicht auf einen Norisring-Besuch verzichten: Das Spiel zwischen Deutschland und Schweden wird am Samstagabend ab 20 Uhr auf den Großbildschirmen an der Rennstrecke übertragen. Die beiden Saisonrennen vom Norisring zeigt SAT.1 in der Sendung 'ran racing' am Samstag (23.6.) und am Sonntag (24.6.) jeweils ab 13:00 Uhr. In Österreich ist ORF Sport+ an beiden Tagen auf Sendung.
Rennstart ist jeweils um 13:30 Uhr. In der Schweiz zeigt MySports erstmals beide Rennen live. Auf DTM.com und in der offiziellen DTM-App werden alle Freien Trainings, Qualifyings und Rennen im Livestream gezeigt.

Die DTM am Norisring: 18 Raser in der Nürnberger City

Kurze Strecke, lange Historie. Am kommenden Wochenende ist wieder Nervenkitzel angesagt am Norisring. Die DTM ist seit 1987 Stammgast bei der Stadtrundfahrt im 'Fränkischen Monaco'. Die Atmosphäre ist einzigartig auf dem einzig verbliebenen Stadtkurs in Deutschland, die Stimmung zwischen Grundig-Kehre und Dutzendteich besonders. Spektakulär und faszinierend ist der rasende Verkehr der 18 Piloten durch die Nürnberger City. Nur 2,3 Kilometer Länge, über 250 km/h auf der Geraden, mächtige Bremsmanöver vor den Spitzkehren, millimetergenaue Steuerkunst entlang den alten Mauern hinter der Steintribüne - diese halsbrecherische Herangehensweise reizt die Fahrer immer wieder.

Allen voran Marco Wittmann, der nur ein paar Radlängen entfernt in Fürth geboren wurde. Der BMW-Pilot gewann vor gut zwei Wochen das DTM-Rennen am Sonntag in Budapest und ist mit 51 Punkten Fünfter in der Gesamtwertung. "Ich habe natürlich hohe Erwartungen. Mit einem Sieg im Gepäck zum Norisring zu reisen, fühlt sich auf jeden Fall gut an. Ich freue mich schon riesig auf das Wochenende, denn ich bin wohl der einzige Fahrer im Feld, der solch ein Heimrennen hat, weil er so nah an einer Strecke wohnt. Zu wissen, dass alle Fans, der Fanclub, Familie und Freunde vor Ort dabei sind, ist cool und gibt einen zusätzlichen Schub. Ich habe mit dem Norisring und dem Podium dort noch eine Rechnung offen. Im vergangenen Jahr war es bereits sehr knapp, deshalb hoffe ich, dass mir in diesem Jahr der Sprung auf das Treppchen gelingt." Wittmann war bereits zweimal Vierter, einmal Fünfter und zweimal Sechster. Nun soll ihm der große Wurf gelingen.

Spengler und Martin schrieben BMW-Geschichte
Markenkollege Timo Glock reist derweil als DTM-Spitzenreiter nach Mittelfranken. Nach sechs Rennen hat Glock 90 Punkte auf seinem Konto. Im vergangenen Jahr war der Norisring ein sehr gutes Pflaster für die Piloten aus München. Im Samstagsrennen holte Bruno Spengler den ersten Norisring-Sieg für BMW seit 25 Jahren sowie den gleichzeitig 25. Sieg seit dem DTM-Comeback 2012. Tags darauf gewann Maxime Martin. Es war ein weiterer Meilenstein, der 75. Sieg von BMW in der Geschichte der DTM.

Härtester Widersacher von Glock ist Gary Paffett. Der Mercedes-AMG-Pilot liegt elf Punkte hinter dem Ersten der Fahrerwertung. "Der Ausgang des letzten Rennens in Budapest war sehr enttäuschend für uns. Aber der Saisonstart verlief sehr gut und das Auto war auch auf dem Hungaroring sehr schnell. Entsprechend glaube ich, dass wir allen Grund haben, um positiv gestimmt in das Wochenende zu gehen. Auf dem Norisring wird das Kräfteverhältnis meiner Meinung nach viel ausgeglichener sein, da der Streckenverlauf niemandem besonders entgegenkommt. Deshalb wird es darum gehen, das Beste aus dem Auto und dem Setup herauszuholen. Natürlich wäre es großartig, dort erneut zu gewinnen." Mit 18 Siegen ist Mercedes-AMG die mit Abstand erfolgreichste Marke auf dem Stadtkurs in Nürnberg.

Bodenwellen erschweren Aufgabe der Fahrer
Im vergangenen Jahr gab es am Sonntag ein fantastisches Fotofinish um Platz drei, in dem der Audi von Mattias Ekström, der BMW von Marco Wittmann und Edoardo Mortara im Mercedes-AMG nebeneinander über die Ziellinie fuhren - um ganze 0,027 Sekunden getrennt. "Wenn es um spannendes Racing und packende Überholmanöver geht, ist der Norisring die beste DTM-Rennstrecke überhaupt", sagt Jamie Green, der in Nürnberg bereits vier DTM-Rennen gewann, derzeit allerdings mit zehn Punkten nur 16. in der Gesamtwertung ist.

Auf die richtige Abstimmung kommt es an am Norisring. Um auf den langen Geradeauspassagen möglichst wenig Zeit zu verlieren, wird mit minimalem Abtrieb gefahren. Entsprechend unruhig verhalten sich die Autos während der Bremsvorgänge, weshalb es für die beste Rundenzeit neben der Motorleistung auf ein perfektes Setup ankommt. Dass sich die Bodenwellen jedes Jahr ändern, erschwert die Aufgabe für die Fahrer zusätzlich.

FHR 100 Meilen Trophy erstmalig bei der DTM im Programm
Neben den beiden DTM-Läufen gibt es auf dem Zeppelinfeld ein vielfältiges sportliches Rahmenprogramm mit der FIA Formel-3-Europameisterschaft, der 100 Meilen Trophy, den Norisring Classics und dem Red Bull Skydive Team. Neu im Umfeld der DTM ist die FHR 100 Meilen Trophy, die 2017 ihre erste Saison bestritt. Diese neue Rennserie umfasst GT- und Rennsportwagen der Baujahre 1966 bis 1988. Im interessanten Starterfeld finden sich Fahrzeuge von Porsche, Mercedes, BMW, Reynard, Lola, Chevron, de Tomaso, Plymouth oder Ford Mustang. Die Norisring Classics beinhalten eine Ausstellung von insgesamt maximal 75 Fahrzeugen (25 pro DTM-Hersteller) inklusive einer zehnminütigen Demonstrationsfahrt jeweils am Samstag und Sonntag. Während der Startfeldpräsentation kommt das Red Bull Skydive Team zum Einsatz. Die außergewöhnlich begabten Luftakrobaten sorgen in ihren Wingsuits für Nervenkitzel mit einstudierten Choreographien und spektakulären Stunts. Die Luft ist ihr Zuhause.



Hankook
20.6.2018

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DTM-Highlight Norisring: Viel Traktion mit Hankook Rennreifen beim einzigen Stadtkurs in Deutschland

Reifen-Hersteller Hankook und die DTM gastieren an diesem Wochenende am Norisring, dem einzigen Stadtkurs in Deutschland - ein Highlight auf dem Programm der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie. Die mit 2,3 Kilometern kürzeste der insgesamt neun DTM-Strecken im Herzen von Nürnberg ist bei Fahrern und Fans gleichermaßen beliebt und gilt wegen ihres besonderen Flairs als das 'fränkische Monaco'. Die Piloten müssen den Hankook Rennreifen bei den Saisonläufen sieben und acht schnell in das optimale Temperaturfenster bringen, um aus den engen und winkligen Abschnitten auf dem Norisring mit viel Traktion optimal herausbeschleunigen zu können.

Wie in jedem Jahr ist der Asphalt ein wichtiges Thema am Norisring, über den normalerweise der Stadtverkehr rollt. Der Fahrbahnbelag ist nicht einheitlich, sondern vielfach repariert und aufgefüllt worden und besteht aus verschiedenen Asphaltarten. "Der Untergrund ist zu Beginn des Rennwochenendes schmutzig, die Ideallinie wird aber sehr schnell frei gefahren. Da der Asphalt im Allgemeinen glatt und geschlossen ist, gibt es keinen nennenswerten Reifenverschleiß, zumal der aerodynamische Abtrieb der Autos um ein Drittel verringert wurde. Das bedeutet weniger Last für die Konstruktion des Ventus Race", erklärt Hankook DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

Kaum eine andere Strecke fordert die Bremsen der DTM-Fahrzeuge mehr als der Stadtkurs in Nürnberg. Auf schnelle Geraden folgen enge Kurven und Kehren, vor denen die Fahrer teilweise von gut 250 bis auf 60 Kilometer pro Stunde abbremsen müssen. Wegen der vielen Bodenwellen ist es dabei besonders schwierig, den exakten Bremspunkt zu erwischen. Thomas Baltes: "Die Teams können die Unebenheiten des Fahrbahnbelags mit verschiedenen Luftdrücken in Verbindung mit dem entsprechenden Fahrzeug-Setup und dem Sturz teilweise ausgleichen. Bei den vielen Brems- und Beschleunigungsvorgängen sind auf dem glatten Asphalt am Norisring eine gute Bodenhaftung und viel Traktion nötig, um das Rutschen zu vermeiden und sich dadurch die Reifen für einen Stint perfekt einzuteilen."

Aber nicht nur das An- und Ausbremsen ist auf dem Norisring bei offiziell acht Kurven extrem wichtig. Die Piloten müssen vor allem am Ausgang des »Schöller-S« die richtige Linie treffen, um nicht, wie so häufig in der Vergangenheit, mit der Mauer Bekanntschaft zu machen und dabei einen Rückspiegel zu verlieren. Nicht selten erlebten Fahrer und Fans auf dem Stadtkurs im Herzen Nürnbergs starke Wetterumschwünge und auf einen sonnigen und heißen folgte ein kühler und regnerischer Renntag. Der Hankook DTM-Renningenieur: "Man braucht am Norisring eine ausgeglichene Fahrzeug-Balance, muss aber flexibel sein. Dann kann man im Freien Training auf mögliche Wetterveränderungen reagieren."



Audi
19.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Belastung für die Bremsen am Norisring noch größer als in den Vorjahren

  • Zusätzliche Wasserkühlung für die Bremssättel im Einsatz

  • Saisonhighlight und Audi-Heimrennen am Dutzendteich

 

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DTM in der Stadt: Härtetest für den Audi RS 5 DTM

Saisonhöhepunkt in der DTM: Am Wochenende (23./24. Juni) steht auf dem Norisring in Nürnberg der einzige Stadtkurs der populären Tourenwagen-Rennserie auf dem Programm. Die Herausforderung für die Fahrer und den Audi RS 5 DTM ist dieses Mal noch größer als in den Vorjahren.

2017 erreichte Audi-Pilot Loïc Duval am Ende der Start-Ziel-Geraden im Qualifying am Sonntag einen Spitzenwert von 261 km/h. Beim anschließenden Anbremsen der mit 50 km/h langsamsten Kurve der Strecke wird eine Belastung von über 2,4 g erreicht - ein Härtetest für die Bremsen, deren Sättel am Norisring zusätzlich mit Wasser gekühlt werden. "Die Belastung wird in diesem Jahr noch größer, weil die Autos durch den reduzierten Abtrieb auf den Geraden schneller sind und der Bremsweg zugleich länger wird", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass.

DTM Norisring 2017: Red Bull Audi RS 5 DTM [# 5] (Audi Sport Team Abt Sportsline), Mattias Ekström

Die einzigartige Strecke zwischen Dutzendteich und Max-Morlock-Stadion ist nur 2,3 Kilometer lang und hat lediglich vier Kurven. Trotzdem gilt sie als eine der anspruchsvollsten der gesamten Saison. "Der Norisring sieht einfach aus, ist aber eine absolute Challenge", sagt Audi-Pilot Nico Müller. Der Schweizer weiß, wovon er spricht: 2016 feierte er im Sonntagsrennen in Nürnberg mit dem Audi RS 5 DTM seinen ersten DTM-Sieg. 24 Stunden zuvor hatte er sich beim Anbremsen der Spitzkehre am Ende der Start-Ziel-Geraden nur minimal vertan und ein anderes Auto am Heck touchiert - das Rennen war danach für beide gelaufen.

Wie riskant der Norisring ist, bekam Audi-Pilot Mike Rockenfeller im vergangenen Jahr besonders schmerzhaft zu spüren: Beim Anbremsen der Spitzkehre verlor Gary Paffett die Kontrolle über seinen Mercedes-Benz und krachte anschließend mit hoher Geschwindigkeit in den Audi RS 5 DTM des Deutschen. Dem extrem hohen Sicherheitsstandard der DTM-Autos hatte es Rockenfeller zu verdanken, dass er sich nur eine Verletzung am Fuß zuzog. Schon beim darauffolgenden Rennen konnte er wieder an den Start gehen.

Um auf den langen Geradeauspassagen möglichst wenig Zeit zu verlieren, wird auf dem Norisring mit minimalem Abtrieb gefahren. Entsprechend unruhig verhalten sich die Autos während der Bremsvorgänge, weshalb es für die beste Rundenzeit neben der Motorleistung auf ein perfektes Setup ankommt. Dass sich die Bodenwellen jedes Jahr ändern, erschwert die Aufgabe für die Fahrer zusätzlich. "Wenn es um spannendes Racing und packende Überholmanöver geht, ist der Norisring die beste DTM-Rennstrecke überhaupt", sagt Jamie Green, der in Nürnberg bereits vier DTM-Rennen gewann.

Enger und packender Rennsport steht auf dem Norisring immer auf dem Programm. Im vergangenen Jahr lag das gesamte Starterfeld im Qualifying innerhalb von nur sieben Zehntelsekunden. Am Sonntag gab es ein spektakuläres Fotofinish um Platz drei, in dem ein Audi, ein BMW und ein Mercedes-Benz nebeneinander über die Ziellinie fuhren - um ganze 0,027 Sekunden getrennt.

Auf solche Szenen dürfen die Zuschauer auch in diesem Jahr hoffen, unter ihnen traditionell besonders viele Audi-Fans und -Mitarbeiter. Der Audi-Stammsitz in Ingolstadt ist nur 90 Kilometer entfernt, das Werk Neckarsulm etwa 165 Kilometer.

Auch Fußballfans müssen trotz der zeitgleich stattfindenden Weltmeisterschaft nicht auf einen Norisring-Besuch verzichten: Das Spiel zwischen Deutschland und Schweden wird am Samstagabend ab 20 Uhr auf den Großbildschirmen an der Rennstrecke übertragen. Auf dem Audi Intelligence Court können die Besucher zudem ihre eigene Fußball-Performance überprüfen: Auf einem kleinen Spielfeld auf der Zeppelinwiese treten sie in Zweierteams gegeneinander an. Dabei zeichnet ein spezielles Tracking-System die individuellen Leistungswerte der Spieler auf und fasst sie am Ende der Partie in einer Kennzahl zusammen.

Auch die sechs Audi-DTM-Piloten werden sich dieser Fußball-Challenge im Vorfeld der DTM-Rennen stellen. Die Rennen starten am Norisring an beiden Tagen um 13:30 Uhr. SAT.1 überträgt am Samstag (23. Juni) und am Sonntag (24. Juni) ab 13 Uhr live. Das Qualifying ist im Livestream auf ran.de zu sehen.



BMW
19.6.2018

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Heimspiel für BMW auf dem Norisring in Nürnberg

Das vierte Rennwochenende der DTM-Saison 2018 ist das Heimspiel von BMW: Gastgeber ist der Norisring in Nürnberg (GER), nur rund 160 Kilometer von der BMW Heimat München (GER) entfernt. Auf dem einzigen Stadtkurs im Kalender werden am Samstag und Sonntag (23./24. Juni) die Saisonrennen Nummer sieben und acht ausgetragen. BMW Pilot Timo Glock (GER) reist als DTM-Spitzenreiter ins 'fränkische Monaco'. Nach sechs Rennen hat Glock 90 Punkte auf seinem Konto. Mit 51 Zählern liegt Norisring-Lokalmatador Marco Wittmann (GER), der am vorigen Rennwochenende in Budapest (HUN) seinen ersten Saisonsieg einfahren konnte, auf Platz fünf im Gesamtklassement.

Der 2,3 Kilometer lange Norisring ist ein temporärer Stadtkurs am Nürnberger Dutzendteich. Im vergangenen Jahr hatten die BMW Fans dort Grund zum Jubeln: Im Samstagsrennen holte Bruno Spengler (CAN) den ersten Norisring-Sieg für BMW seit 25 Jahren sowie den gleichzeitig 25. Sieg seit dem DTM-Comeback 2012. Maxime Martin (BEL) komplettierte den Doppelerfolg als Zweiter. Im Sonntagsrennen gewann Martin. Dies war ein weiterer Meilenstein: der 75. Sieg von BMW in der Geschichte der DTM.

Stimmen vor den DTM-Rennen auf dem Norisring

Marco Wittmann (#11 BMW Driving Experience M4 DTM, BMW Team RMG - 5. Platz Gesamtwertung, Punkte: 51): "Ich habe natürlich hohe Erwartungen. Mit einem Sieg im Gepäck zum Norisring zu reisen, fühlt sich auf jeden Fall gut an. Ich freue mich schon riesig auf das Wochenende, denn ich bin wohl der einzige Fahrer im Feld, der solch ein Heimrennen hat, weil er so nah an einer Strecke wohnt. Zu wissen, dass alle Fans, der Fanclub, Familie und Freunde vor Ort dabei sind, ist cool und gibt einen zusätzlichen Schub. Ich habe allerdings mit dem Norisring und dem Podium dort noch eine Rechnung offen. Im vergangenen Jahr war es bereits sehr knapp, deshalb hoffe ich natürlich, dass mir in diesem Jahr der Sprung auf das Treppchen gelingt."

Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG - 17. Platz Gesamtwertung, Punkte: 8): "Im vergangenen Jahr hatten wir auf dem Norisring ein extrem chaotisches Rennen. Ich denke, dass unser diesjähriges Auto deutlich konkurrenzfähiger ist. Ich freue mich schon auf den Norisring, denn das ist immer eine ganz spezielle Veranstaltung. Die Kulisse am Dutzendteich ist einfach klasse, und die vielen begeisterten Zuschauer sorgen für eine wirklich besondere Stimmung."

Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR - 1. Platz Gesamtwertung, Punkte: 90): "Auf dem Norisring haben wir uns in der Vergangenheit schwer getan, im vergangenen Jahr dann aber einen Riesensprung gemacht. Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr wieder schnell sein werden. Wir wissen natürlich auch, dass Mercedes beim Top-Speed sehr stark ist, deshalb bin ich gespannt, wie wir im Vergleich dazu aufgestellt sind. Audi war am Norisring in der Vergangenheit ebenfalls stark, aber ich sehe Mercedes als klaren Favoriten. Wir müssen schauen, dass wir so gut wie möglich aussortiert sind."

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RBM - 12. Platz Gesamtwertung, Punkte: 23): "Der Norisring ist eine Strecke, die ich sehr mag. Mir gefällt auch die Atmosphäre dort - Stadtrennen sind immer etwas Besonderes. Die Strecke hat nur vier Kurven, aber es ist wahnsinnig schwierig, sie immer gut zu erwischen. Man hat wenig Aerodynamik, es gibt viele Bodenwellen und man muss ganz nah an die Mauern fahren. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr wieder so konkurrenzfähig sind wie beim letzten Mal. Es ist immer ein sehr spezielles Rennen, und der Ausdruck 'Monaco der DTM' kommt nicht von ungefähr."

Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM, BMW Team RMR - 7. Platz Gesamtwertung, Punkte: 41): "Im vergangenen Jahr war BMW am Norisring sehr gut aufgestellt. Man hat zuletzt in Budapest aber auch gesehen, dass sich das Bild schnell ändern kann. Ich persönlich fahre extrem gern auf dem Norisring. Stadtrennen sind immer besonders cool. Ich hoffe, dass es für uns so erfolgreich wird wie im zweiten Rennen in Budapest."

Joel Eriksson (#47 BMW M4 DTM, BMW Team RBM - 10. Platz Gesamtwertung, Punkte: 23): "Der Norisring ist einer dieser Kurse, die in meiner Favoritenliste ganz weit oben stehen. Im vergangenen Jahr war ich dort mit der Formel 3 unterwegs. Zunächst hatte ich Schwierigkeiten, aber am Ende des Wochenendes hatten wir doch ein gutes Tempo und ich ein gutes Gefühl für die Strecke gefunden. Es war großartig, dort zu fahren, und freue mich darauf, nun im BMW M4 DTM auf den Norisring zurückzukehren."



Daimler
19.6.2018

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Kapitel 4 von 10: Kein Raum für Fehler auf dem Norisring

Das Saisonhighlight steht an: Seit dem Jahr 2000 gewann Mercedes-AMG Motorsport 15 Rennen in Nürnberg - nach zwei Jahren ohne Sieg möchte das Team in der Jubiläumssaison zur alten Norisring-Form zurückfinden:

  • Debüt auf dem Norisring: 25. Juni 1988 (gleich beim ersten Auftritt in den Straßen von Nürnberg gab es zwei starke Mannschaftsleistungen: in Rennen 1 gingen die Plätze zwei bis fünf und in Rennen 2 die Ränge zwei bis sechs an Mercedes-Fahrer)
  • Erster Sieg auf dem Norisring: 26. Juni 1989 (Kurt Thiim gewinnt das erste Rennen in Nürnberg)
  • Mit 18 Siegen auf dem Norisring ist Mercedes-AMG Motorsport die mit Abstand erfolgreichste Marke auf dem Stadtkurs in Nürnberg
  • Ulrich Fritz: "Jahrelang haben wir hier dominiert und den Norisring zur Festung für unsere Marke gemacht. In den letzten Jahren ist diese Dominanz leider etwas gebröckelt. Umso wichtiger ist es für die Mannschaft, hier im letzten Jahr nochmal erfolgreich zu sein."

Stimmen zu den DTM-Rennen in Nürnberg

Gary Paffett (37 Jahre, England, Startnummer 2): "Der Ausgang des letzten Rennens in Budapest war natürlich sehr enttäuschend für uns, aber dieses Pech haben wir nun hinter uns gelassen. Der Saisonstart verlief sehr gut und das Auto war auch auf dem Hungaroring wieder sehr schnell. Entsprechend glaube ich, dass wir allen Grund haben, um positiv gestimmt in das Wochenende zu gehen. Auf dem Norisring wird das Kräfteverhältnis meiner Meinung nach viel ausgeglichener sein, da der Streckenverlauf niemandem besonders entgegenkommt. Deshalb wird es darum gehen, das Beste aus dem Auto und dem Setup herauszuholen. Natürlich wäre es großartig, dort erneut zu gewinnen. Aber ehrlich gesagt, glaube ich, dass dort alle die gleichen Siegchancen haben werden, weshalb wir versuchen müssen, so viele Punkte wie möglich einzufahren. Nichtsdestotrotz werde ich selbstverständlich alles geben, um wieder auf dem Podium zu stehen und im besten Fall natürlich zu gewinnen."

Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland, Startnummer 3): "Ich bin wie immer heiß auf den Norisring. Nach diesem Wochenende nähern wir uns bereits der Saisonhalbzeit und nach dem erfolgreichen Samstag in Budapest hoffen wir natürlich, dass wir diese Leistung in Nürnberg wiederholen können. Die Vorbereitungen sind bislang gut verlaufen, entsprechend blicke ich dem Wochenende zuversichtlich entgegen."

Lucas Auer (23 Jahre, Österreich, Startnummer 22): "Der Norisring ist für mich ein persönliches Highlight des DTM-Jahres. Es ist der einzige Straßenkurs im Kalender. Die Strecke besitzt viele Bodenwellen und es kommen immer viele Zuschauer. Das ist einfach mega. Außerdem gibt es dort immer super spannende Rennen, auch wenn man im Qualifying mal nicht ganz vorne gelandet ist. Mit dem Norisring verbinde ich zudem schöne Erinnerungen, da ich dort 2015 meine ersten DTM-Punkte eingefahren habe."

Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien, Startnummer 48): "Ich bin gespannt auf das Rennwochenende auf dem Norisring. Das Rennen gehört zu den absoluten Highlights der DTM-Saison. Unser Auto war seit Saisonbeginn konkurrenzfähig und hat großes Potenzial gezeigt. Außerdem war Mercedes in der Vergangenheit auf dem Stadtkurs traditionell stark. Auch ich habe auf dem Norisring 2016 schon gewonnen. Deshalb sollte es keinen Grund geben, warum wir in Nürnberg nicht wettbewerbsfähig sein sollten. Demnach hoffe ich, dass wir dort zwei gute Ergebnisse einfahren können."

Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland, Startnummer 94): "Der Norisring ist mir durch meinen Sieg in der Saison 2015 sehr gut in Erinnerung geblieben. Damals bin ich mit Slicks auf nasser Strecke gestartet und habe am Ende das Rennen gewonnen. Deshalb freue ich mich besonders auf meine Rückkehr nach Nürnberg. Der Norisring ist eine Strecke, die mir sehr gut gefällt. Der Stadtkurs hat sowohl mir als auch dem Team in der Vergangenheit immer gut gelegen. Deshalb hoffe ich auf ein erfolgreiches Wochenende in den Straßen von Nürnberg."

Daniel Juncadella (27 Jahre, Spanien, Startnummer 23): "Das Rennwochenende in Nürnberg ist ein sehr schönes Event und ich mag den Norisring als Austragungsort sehr. Es ist ganz klar einer der Höhepunkte der Saison. Die Atmosphäre ist immer etwas Besonderes und die Rennen können auch mal etwas verrückt verlaufen. Das macht uns Fahrern dann besonders viel Spaß. Wir waren in der Vergangenheit sehr stark auf dem Norisring und auch bei den ersten Rennen in diesem Jahr waren wir sehr erfolgreich. Entsprechend können wir dem Wochenende optimistisch entgegenblicken."



DTM
4.6.2018

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Konstrukteur-Wertung:
1. Mercedes 294 Pkte
2. BMW 236
3. Audi 112

Team-Wertung:
1. BMW - RMR 131 Pkte
2. Merc. - Petronas 123
3. Merc. - AMG 99
4. Merc. - Remus 72
5. BMW - RMG 59

Auer, Mortara und Spengler disqualifiziert

Mehr als fünf Stunden nach dem Fallen der Zielflagge auf dem Hungaroring wurden Lucas Auer, Edoardo Mortara und Bruno Spengler von den Sportkommissaren disqualifiziert und aus der Wertung genommen. Alle drei Piloten hatten im DTM-Sonntagsrennen Unfälle in der Boxengasse verursacht. Im neuen Rennergebnis rücken die nachfolgenden Fahrer auf.

Die Sportkommissare berufen sich bei ihren Entscheidungen auf das Sportliche Reglement und sehen in den Unfällen einen Verstoß gegen Artikel 30.9: "Ab Auffahrt auf die Einfädelspur hat der Fahrer seine Geschwindigkeit so herabzusetzen, dass er sein Fahrzeug ohne Gefährdung anderer Teilnehmer oder Sportwarte an den Boxen zum Halten bringen kann."

Mortara und Spengler wurden darüber hinaus mit einer Rückversetzung um zehn Plätze in der Startaufstellung des jeweiligen nächsten Wertungslaufs bestraft. Die Strafe ist ausgesetzt auf zwei Rennwochenende zur Bewährung. Beide Piloten wurden per Funk von ihren Teams auf die extrem rutschigen Bedingungen in der Boxengasse vorbereitet. Zudem wurden nach dem ersten Unfall von Auer in der Box gelbe Flaggen gezeigt.

Rennergebnis: Top-10 NEU !   (Stand: 3.6.2018 - 20:39 Uhr)

Pos.FahrerMarkeZeit / Rückstand
1Marco WittmannBMW1:17:50,129 [h:m:s]
2Timo GlockBMW+05,870 Sek.
3Philipp EngBMW+13,457
4Mike RockenfellerAudi+13,937
5Paul Di RestaMercedes-AMG+16,276
6Joel ErikssonBMW+20,446
7Augusto FarfusBMW+21,464
8Robin FrijnsAudi+23,350
9Loic DuvalAudi+23,772
10René RastAudi+24,263


DTM
3.6.2018

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Track Ungarn
Hungaroring


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Marco Wittmann feiert zehnten DTM-Sieg
  • Timo Glock erobert Tabellenführung zurück
  • Rennunterbrechung nach Unfällen in der Boxengasse

 

Qualifying Sonntag

1. Merc. Lucas Auer 1:36,717
2. Merc. Pascal Wehrlein 1:36,780
3. Merc. Paul Di Resta 1:36,977
4. Merc. Edoardo Mortara 1:37,016
5. Merc. Gary Paffett 1:37,025
6. Audi René Rast 1:37,046
7. Merc. Daniel Juncadella 1:37,058
8. BMW Timo Glock 1:37,105

BMW-Dreifacherfolg am Sonntag in Budapest

BMW-Pilot Marco Wittmann hat das sechste DTM-Saisonrennen auf dem Hungaroring in Ungarn gewonnen. Der Fürther holte im Sonntagsrennen den Sieg vor seinen beiden Markenkollegen Timo Glock und Philipp Eng. "Das war ein unglaubliches Rennen und mit dem Ergebnis hätten wir sicherlich nicht gerechnet", sagte Wittmann im Anschluss an das Rennen. Bei dem Ergebnis profitierten die Münchner auch von einer Rennunterbrechung, die nach Unfällen in der Boxengasse notwendig war. Platz vier belegte Audi-Pilot Mike Rockenfeller vor dem bestplatzierten Mercedes-AMG-Piloten Paul Di Resta.

Rennunterbrechung nach Unfällen in der Boxengasse
Der sechste DTM-Lauf auf dem Hungaroring musste nach Unfällen in der Boxengasse mit der roten Flagge unterbrochen werden. Auf der nassen Betonfläche vor den Boxen gerieten Lucas Auer, Edoardo Mortara und Bruno Spengler ins Rutschen. Dabei wurden in der Boxengasse arbeitende Personen verletzt. Ein ungarischer Sportwart wurde mit schweren Beinverletzungen ins Krankenhaus geflogen, zwei weitere Feuerwehrmänner aus Ungarn werden ebenfalls stationär behandelt. Drei Mercedes-AMG-Mechaniker erlitten leichte Verletzungen. Es bestand bei allen Unfallopfern zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr. "Nach dem, was heute geschehen ist, rückt das Sportliche natürlich in den Hintergrund", sagte Gerhard Berger, 1. Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR. "Ich wünsche den verletzten Helfern und Mechanikern eine schnelle Genesung."

In der DTM-Fahrerwertung hat nach sechs von 20 Saisonrennen Timo Glock die Führung zurückerobert. Der BMW-Pilot hat 90 Punkte und einen Vorsprung von elf Punkten auf Gary Paffett (79). Paul Di Resta (67) und Lucas Auer (57) liegen auf den Plätzen drei und vier. Mit den 25 Punkten für seinen Sieg hat Wittmann sein Punktekonto auf 51 erhöht und ist Fünfter.

Nächste Station für die 18 DTM-Piloten ist der Norisring in Nürnberg. Vom 22. bis 24. Juni 2018 ist der einzige Stadtkurs im DTM-Kalender Austragungsort für die Saisonrennen sieben und acht.

Rennergebnis: Top-10

Pos.FahrerMarkeZeit / Rückstand
1Marco WittmannBMW1:17:50,129 [h:m:s]
2Timo GlockBMW+05,870 Sek.
3Philipp EngBMW+13,457
4Mike RockenfellerAudi+13,937
5Paul Di RestaMercedes-AMG+16,276
6Joel ErikssonBMW+20,446
7Bruno SpenglerBMW+21,181
8Augusto FarfusBMW+21,464
9Lucas AuerMercedes-AMG+22,211
10Edoardo MortaraMercedes-AMG+22,928


DTM
2.6.2018

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Track Ungarn
Hungaroring


 

Zwei Mercedes ganz vorne beim Samstag-Rennen

Großer Jubel bei Mercedes-AMG am Hungaroring in Ungarn: Paul Di Resta hat das Samstagsrennen, das fünfte von 20 DTM-Saisonrennen, vor seinem Markenkollegen Lucas Auer gewonnen. Di Resta war von der Pole-Position in das Rennen gestartet, verlor Platz eins in der Anfangsphase des Rennens kurz an den Österreicher, holte sich die Führung aber knapp 10 Runden später zurück und überquerte als Erster die Ziellinie. Platz drei beim ersten Auslandsrennen der Saison 2018 sicherte sich Audi-Pilot Nico Müller. Titelverteidiger René Rast (Audi) meldete sich nach seinem schweren Unfall am Lausitzring vor zwei Wochen mit Platz vier zurück. BMW-Pilot Timo Glock, der als Tabellenführer nach Ungarn gereist war, sah als 14. die Zielflagge und gewann somit keine Punkte.

Audi kann vorne mitkämpfen

Die Trendwende bei Audi hat Müller mit seinen ersten Punkten der Saison eingeläutet. "Das Qualifying war schon überraschend. Wir haben einen großen Schritt vorwärts gemacht. Morgen haben wir nochmal eine gute Chance. Wir versuchen alles", sagte Müller.
Auf eine Trendwende hofft nach dem Rennen auch BMW, denn die Münchener blieben im Samstagsrennen am Hungaroring ohne Punkte. Bruno Spengler war der bestplatzierte BMW-Pilot auf Rang zwölf.



Das Qualifying zum Samstag-Rennen

Ein Schotte ist der Schnellste. Paul Di Resta fuhr am Samstag auf dem Hungaroring die beste Runde im Qualifying. Der Mercedes-AMG-Pilot umkurvte die Strecke in Ungarn in 1:37,349 Minuten. Ebenfalls Punkte für die Fahrerwertung sammelten Audi-Pilot Nico Müller als Zweiter (1:37,484) und Di Restas Markenkollege Lucas Auer als Dritter (1:37,564) ein. Champion René Rast wurde im Audi Vierter (1:37,564). Kein gutes Resultat erzielte BMW. Bester Pilot der Münchner war Augusto Farfus (1:37,917) als Achter.



DTM
1.6.2018

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Track Ungarn
Hungaroring


 

Audi kommt wieder auf Touren in Ungarn

Beim ersten freien Training belegten die Audi RS 5 DTM die ersten vier Plätze - Jamie Greeen mit einer 1:38,351 Min. als Bestzeit.

Insgesamt dicht zusammen waren alle 18 Fahrer mit ihren Fahrzeugen. Der langsamste, Edoardo Mortara, hatte einen Rückstand von genau 1,3 Sekunden.



Schaeffler
30.5.2018

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Track Ungarn
Hungaroring


 

Schaeffler-Markenbotschafter Rockenfeller startet in Ungarn

Nach zwei Events in Deutschland reist der DTM-Tross am kommenden Wochenende (1. bis 3. Juni) zur ersten Auslandsveranstaltung. Auf dem Hungaroring nahe Budapest erzielte Schaeffler-Fahrer Mike Rockenfeller schon gute Ergebnisse.

Spannende Rennen mit vielen Überholmanövern und beeindruckenden Aufholjagden - die DTM 2018 hält schon zu Beginn der Saison das, was man sich von ihr versprochen hat. Ein sportlicher Lichtblick und Hingucker ist Mike Rockenfeller: In seinem neu gestalteten grün-weißen Schaeffler Audi RS 5 DTM hat der Schaeffler-Markenbotschafter, Champion von 2013, in den bisherigen vier Rennen insgesamt 14 Ränge gutgemacht. Großes Highlight war der zweite Platz beim Auftaktwochenende in Hockenheim.

In Ungarn stehen die Rennen Nummer fünf und sechs von insgesamt 20 auf dem Programm. Der 4,381 Kilometer lange Hungaroring liegt etwa eine halbe Autostunde nordöstlich der Hauptstadt Budapest und hat sein DTM-Debüt bereits 1988, noch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs, erlebt. Nach einer langen Pause feierte der Kurs erst 2014 sein DTM-Comeback. Der Hungaroring ist eine anspruchsvolle Strecke mit schnellen Kurven und vielen Richtungswechseln. Durch den noch neuen Belag verfügen die Rennwagen über guten Grip. Mike Rockenfeller verpasste bei fünf Starts bisher zweimal als Vierter das Podest denkbar knapp.

Schaeffler verfügt in Ungarn über zwei Werke und ein Vertriebsbüro. Das Werk in Szombathely feierte im vergangenen Jahr 20-jähriges Bestehen. Seit der Rückkehr der DTM nach Ungarn jubeln jedes Jahr mehrere Hundert einheimische Schaeffler-Mitarbeiter an der Strecke Mike Rockenfeller zu.

Lange DTM-Tradition
Schon in den ersten Jahren der DTM unterstützten Schaeffler und seine Produktmarken Fahrer und Teams mit motorsportlichem und technischem Know-how. Seit 2011 ist der Technologiekonzern Namensgeber des Schaeffler-Audi und feierte unter anderem mit zwei Titelgewinnen bereits große Erfolge. In der DTM kommen traditionell Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zum Einsatz. Auch auf diesem Gebiet leistet Schaeffler mit innovativen Technologien und Produkten für die Automobilindustrie einen wichtigen Beitrag, die Verbrenner effizient und fit für die Mobilität für morgen zu machen.

Rennstrecke

Der Hungaroring liegt etwa eine halbe Autostunde nordöstlich von Budapest. Seit dem Jahr der Eröffnung 1986 ist der Kurs jährlich Gastgeber eines Grand Prix der Formel 1. Rekordhalter ist Lewis Hamilton mit fünf Siegen.

Die DTM fuhr auf dem Hungaroring erstmals 1988. Der Venezolaner Johnny Cecotto gewann beide Rennen. Nach einer langen Pause feierte die Strecke erst 2014 ihr DTM-Comeback.

Der Hungaroring ist eine anspruchsvolle Strecke mit schnellen Kurven und vielen Richtungswechseln. Durch den noch neuen Belag verfügen die Rennwagen über guten Grip.


Fahrerwertung

Pl.   Fahrer   Hersteller   Pkt.
1. Timo Glock (D) BMW 72
2. Gary Paffett (GB) Mercedes-Benz 71
3. Pascal Wehrlein (D) Mercedes-Benz 39
4. Edoardo Mortara (CH) Mercedes-Benz 37
5. Lucas Auer (A) Mercedes-Benz 33
6. Paul di Resta (GB) Mercedes-Benz 28
7. Marco Wittmann (D) BMW 26
8. Philipp Eng (A) BMW 26
9. Bruno Spengler (CDN) BMW 23
10. Mike Rockenfeller (D) Audi 22

Für die Audifahrer sieht es im Moment nicht so gut aus - in Ungarn muss sich das Blatt wenden !



Daimler
29.5.2018

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Track Ungarn
Hungaroring


 

Bewährungsprobe Hungaroring für Mercedes-AMG

Nach drei Siegen in den ersten vier Saisonrennen stellt sich das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team der Herausforderung Hungaroring. Ulrich Fritz: "Nach drei Siegen in vier Rennen sind wir mit unserem Saisonstart natürlich mega happy. Viel besser hätten wir es uns nicht wünschen können. Es ist aber noch früh in der Saison. Wir sind bislang in Hockenheim und auf dem Lausitzring auf zwei Strecken gefahren, die uns in den vergangenen Jahren gelegen haben. Jetzt geht es zum Hungaroring, der zuletzt kein besonders gutes Pflaster für uns gewesen ist. Entsprechend müssen wir abwarten, wie sich das Kräfteverhältnis in Budapest präsentieren wird. Natürlich ist es unser Ziel, auch dort erfolgreich abzuschneiden. Mit fünf Fahrern in den Top-6 der Meisterschaft haben wir bislang eine starke Mannschaftsleistung abgeliefert. Daran wollen wir auch in Ungarn anknüpfen."

Fahrer-Stimmen zu den DTM-Rennen in Budapest

[# 2] Gary Paffett (37 Jahre, England): "Unser Start in das Jahr verlief exzellent, aber das Wochenende auf dem Lausitzring war trotzdem nicht ganz perfekt. Im Qualifying am Samstag habe ich keine gute Leistung abgerufen. Ich qualifizierte mich auf P14 und bin dann im Rennen Neunter geworden. Aber das konnte ich am Sonntag mit Startplatz drei und einem Sieg wieder ausgleichen. Zwei Siege aus vier Rennen und noch ein weiterer Podestplatz bedeuten einen beinahe perfekten Saisonstart für mich. Das Auto und das Team waren bislang fantastisch und wir haben einen echt starken Auftakt hingelegt. Jetzt müssen wir versuchen, diese Form nach Budapest mitzunehmen. Ich mag die Strecke und habe dort noch nie auf dem Podium gestanden. Das würde ich an diesem Wochenende gerne korrigieren."

[# 94] Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland): "Der Hungaroring ist eine coole Strecke. Aber noch mehr freue ich mich darüber, dass ich langsam das Gefühl habe, wieder richtig in der DTM angekommen zu sein. Jetzt versuche ich, die positive Energie meines Podestplatzes vom Lausitzring mit nach Budapest zu nehmen, um sie auch dort in gute Resultate umzusetzen. Der Lausitzring ist in der Vergangenheit schon immer ein gutes Pflaster für unser Team gewesen. In Budapest müssen wir nun abwarten, wie sich das Kräfteverhältnis entwickeln wird. Denn auf dem Hungaroring fahren wir zum ersten Mal in dieser Saison auf einer Strecke, die uns bislang nicht immer gelegen hat."

[# 48] Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien): "Mein erster Sieg mit Mercedes war eine kleine Erleichterung und ich hoffe, dass ich darauf aufbauen kann. Deshalb freue ich mich nun auf Budapest. Alles in allem hatten wir bislang in dieser Saison zwei richtig starke Rennwochenenden. Ich hatte an beiden Wochenenden das Gefühl, konkurrenzfähig zu sein. Entsprechend ist es super, wenn gleich die nächsten beiden Rennen anstehen. Hoffentlich können wir auch dort genauso wettbewerbsfähig sein wie zuletzt. Wenn uns das gelingt, können wir in dieser Saison einiges erreichen. Jetzt hoffe ich, dass wir ein gutes Setup finden und dann um mehr Podestplätze und Siege kämpfen können."

[# 22] Lucas Auer (23 Jahre, Österreich): "Budapest ist eine Challenge für Fahrer und Auto. Die Strecke bietet viele lang gezogene Kurven und der Asphalt ist anders als zuletzt, weswegen es interessant wird, zu sehen, wie das Kräfteverhältnis dort aussieht. Meines Erachtens werden die Karten neu gemischt. Trotzdem fühle ich mich auf dem Hungaroring wohl. Es ist eine geile Strecke, geile Stadt und ich freue mich auf weitere coole Rennen."

[# 3] Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland): "Es ist klasse, dass das nächste Rennwochenende schon wieder ansteht. Ich hatte am Lausitzring ein relativ erfolgreiches Wochenende und es war ganz gewiss sehr erfolgreich für das Team. Die Meisterschaft kommt jetzt so richtig in Schwung. Im vergangenen Jahr hatte ich in Budapest ein großartiges Wochenende, an dem ich ein Rennen gewonnen habe. Hoffentlich läuft es wieder gut, warten wir ab, was das Wochenende bringt."

[# 23] Daniel Juncadella (27 Jahre, Spanien): "Der Hungaroring ist für mich ein ganz besonderer Kurs, der zu meinen Lieblingsstrecken zählt. Dort habe ich 2008 in der Formel BMW meinen ersten Sieg eingefahren. Und auch in der DTM war ich dort immer gut unterwegs. 2016 bin ich in Budapest auf das Podium gefahren, was mir leider nachträglich aberkannt wurde. Die Stadt ist fantastisch und ich habe ein paar Freunde dabei, die mich anfeuern werden. Das Team hat einen coolen Saisonstart hingelegt und ich glaube, dass wir mit einem starken Auto an diesem Wochenende gute Chancen haben werden."



DTM / BMW
29.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Gaststart von Alessandro Zanardi bei den DTM-Rennen in Italien

  • Erstmals Nachtrennen in der DTM: Start jeweils um 22:20 Uhr

Magische Nächte in Misano: Alessandro Zanardi bereichert die DTM

Spektakulärer Gaststart in Misano: Weltstar Alessandro Zanardi tritt bei seinem DTM-Heimspiel im BMW M4 DTM an.

Incredibile! Die Premiere der DTM im italienischen Badeort Misano (24. bis 26. August) wird prachtvoll. Der Event an der adriatischen Riviera wartet mit magischen Momenten auf: Alessandro Zanardi wird als Gaststarter mit einem auf seine Anforderungen angepassten BMW M4 DTM die Läufe 13 und 14 der Tourenwagenserie bestreiten. Zanardi absolvierte bereits 2012 eine Testfahrt im BMW M3 DTM und steuerte beim Saisonfinale 2015 das BMW M4 DTM Renntaxi.

"Wir haben für unsere Premiere in Misano ein fantastisches Paket geschnürt", sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR. "Die Rennstrecke alleine - so nah am Sandstrand der italienischen Adria-Küste - hat schon ein ganz besonderes Flair. Die beiden Nachtrennen am Samstag und Sonntag tragen ihren Teil dazu bei, dass wir uns auf ein hoffentlich unvergessliches DTM-Gastspiel in Italien freuen dürfen. Darüber hinaus auch noch Alessandro Zanardi als Gaststarter von BMW in der DTM willkommen zu heißen, macht die Sache perfekt."

Mit Zanardi feiert ein besonderer Rennfahrer sein DTM-Debüt
Zanardi verlor 2001 bei einem Rennen der Indy-Car-Serie am Lausitzring bei einem fürchterlichen Unfall beide Beine. Der Italiener setzte aber seine beeindruckende Sportler-Karriere mit dem gleichen Ehrgeiz wie zuvor fort. Der 51-Jährige ist ein Paradebeispiel dafür, dass man niemals aufgeben sollte. Der BMW-Markenbotschafter zeigt stellvertretend für unzählige andere Menschen mit Behinderung, dass man auch nach großen Rückschlägen erfolgreich und glücklich leben kann. Seitdem nahm er an der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) und der Blancpain-GT-Serie teil. Er gewann vier Gold- und zwei Silbermedaillen bei Paralympischen Spielen und ist achtfacher Weltmeister im Paracycling. Darüber hinaus nimmt er regelmäßig an Triathlons teil.

"Ich fühle mich wie ein Kind im Bonbonladen und freue mich riesig darauf, in Misano mit dem BMW M4 DTM an den Start zu gehen", sagt Zanardi. "Als Motorsport-Fan hatte ich den Trip zum ersten DTM-Nachtrennen überhaupt in Misano fest eingeplant. Dass ich nun aber selbst im Cockpit sitzen und an den Rennen teilnehmen werde, ist einfach nur fantastisch."

Großen Respekt zollt auch der ITR-Vorsitzende Gerhard Berger: "Wir freuen uns sehr, für unsere Premiere in Misano einen so prominenten Gaststarter in der DTM begrüßen zu dürfen. Alex Zanardi ist nicht nur in seiner Heimat Italien sehr beliebt. Seine ungemein beeindruckenden Leistungen als Athlet, aber auch sein unerschütterlicher Optimismus und seine Menschlichkeit ragen weit über den Sport hinaus und haben bereits ein Millionenpublikum weltweit inspiriert." Der ITR-Boss ist sich sicher, dass Zanardis Start einen hohen sportlichen Wert haben wird. "Alex geht keine Aufgabe halbherzig an - im Gegenteil. So, wie wir ihn kennen, wird er sich auch auf sein DTM-Gastspiel hochprofessionell und mit vollem Ehrgeiz vorbereiten, um vor heimischem Publikum eine Top-Leistung abzuliefern. Herzlich willkommen in der DTM, lieber Alex!"

Zanardis Vorbereitung auf seinen Gaststart beginnt bereits am kommenden Wochenende (1. bis 3. Juni). Dann wird er die BMW DTM-Teams und -Fahrer auf dem Hungaroring bei Budapest (HUN) begleiten, um die Abläufe, Strukturen und Prozesse in der DTM im Detail kennenzulernen. Als weitere Schritte sind in den kommenden Wochen ein Rollout und Testfahrten geplant. Termine und Orte werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Zudem steht BMW Motorsport hinsichtlich der technischen Umsetzbarkeit im engen Austausch mit dem DMSB, der das Projekt unterstützt.



BMW
28.5.2018

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Track Ungarn
Hungaroring


 

Mit Rückenwind nach Budapest: BMW DTM-Teams bereit für das erste Auslandsgastspiel der Saison 2018

Für die BMW DTM-Teams steht die erste Auslandsreise der Saison 2018 an: Am Samstag und Sonntag (2./3. Juni) werden auf dem Hungaroring bei Budapest (HUN) die Rennen Nummer fünf und sechs ausgetragen. Nach zwei Rennwochenenden führt weiterhin BMW Pilot Timo Glock (GER) die Fahrerwertung der DTM an. Der Spitzenreiter hat aktuell 72 Punkte auf seinem Konto. Marco Wittmann (GER) ist als Siebter aktuell der zweitbeste BMW Fahrer im Gesamtklassement. In den ersten vier Rennen des Jahres standen für Glock ein Sieg, ein zweiter sowie ein dritter Platz zu Buche. Auch Wittmann und DTM-Rookie Philipp Eng (AUT) sind in dieser Saison bereits auf das Podium gefahren.

Der 4,381 Kilometer lange Hungaroring ist in dieser Saison zum fünften Mal Gastgeber für die DTM. In der Vergangenheit hat sich die Strecke für BMW als erfolgreiches Pflaster erwiesen. In den sieben DTM-Rennen, die dort bisher gefahren wurden, haben die BMW Fahrer einen Sieg sowie insgesamt sechs Podiumsplatzierungen geholt.

Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR - 1. Platz Gesamtwertung, Punkte: 72): "Wir müssen abwarten, wie Budapest in diesem Jahr für uns läuft. Audi war dort im vergangenen Jahr sehr gut unterwegs. Unser Auto ist aber im Augenblick sehr stark und funktioniert auf unterschiedlichen Streckentypen. Budapest ist grundsätzlich immer ein Highlight. Die Strecke hat mir in der Vergangenheit immer sehr gut gelegen. Ich bin gespannt darauf, ob wir dort auch weiterhin eine gute Pace haben werden."



Audi
28.5.2018

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Track Ungarn
Hungaroring


 

Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Champion René Rast zurück im Audi RS 5 DTM

Nur zwei Wochen nach seinem schweren Rennunfall geht der amtierende DTM-Champion René Rast am ersten Juni-Wochenende in Budapest wieder an den Start - mit demselben Audi RS 5 DTM, mit dem er beim DTM-Lauf auf dem Lausitzring verunglückte. Motorsport-Fans auf der ganzen Welt stockte der Atem, als sich Rast dort spektakulär überschlug.

Das bei allen DTM-Autos identische Kohlefaser-Monocoque hat René Rast auf dem Lausitzring nicht nur vor Verletzungen bewahrt. Es selbst blieb beim Überschlag unbeschädigt. Das haben intensive Ultraschall-Untersuchungen ergeben. So konnte das Audi Sport Team Rosberg am vergangenen Mittwoch damit beginnen, den Audi RS 5 DTM auf Basis des bisherigen Monocoques neu aufzubauen und für den Renneinsatz auf dem Hungaroring (1. bis 3. Juni) vorzubereiten. Nach einem anschließenden kurzen Funktionscheck bei Audi in Neuburg wird das Auto nach Ungarn transportiert.

"Noch sicherer kann ein Rennwagen nicht sein", sagt Rast, der es kaum erwarten kann, in Ungarn wieder am Steuer seines Audi Sport RS 5 DTM zu sitzen: "Nicht erst seit meinem ersten DTM-Sieg im Jahr 2017 zählt der Hungaroring in Budapest zu meinen Lieblingsstrecken. Auch davor bin ich in Ungarn gern gefahren, denn es ist eine schwierige und technisch sehr herausfordernde Strecke, die mir immer sehr viel Spaß macht." An den Auftritt der DTM auf dem Hungaroring vor knapp einem Jahr hat der Titelverteidiger beste Erinnerungen: Am Samstag holte er seine erste Pole-Position in der DTM, am Sonntag seinen ersten Sieg und erstmals die Tabellenführung. Es war der Grundstein zum Titelgewinn in seiner Rookie-Saison.

Für den Audi RS 5 DTM ist es in diesem Jahr schon der zweite Besuch in Ungarn: Im Rahmen eines großen Motorsport-Festivals machte die DTM am 1. Mai im Herzen von Budapest halt. Champion René Rast und der aktuelle Tabellenführer Timo Glock (BMW) heizten dabei den Zehntausenden Fans mit Burnouts und Donuts ein. Die DTM-Rennen finden rund 20 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums auf dem Hungaroring statt.

Für Audi ist das Rennen fast ein Heimspiel, denn das Audi-Werk in Gyor befindet sich nur eineinhalb Autostunden von der Rennstrecke entfernt. Viele der rund 11.000 Mitarbeiter kommen auch dieses Mal wieder zum Hungaroring und drücken den Audi-Piloten vor Ort die Daumen.

In den vergangenen beiden Jahren war der Audi RS 5 DTM auf dem kurvenreichen Hungaroring der Maßstab. "Leider haben wir in den Bereichen Aerodynamik und Fahrwerk durch das neue Reglement viel Performance verloren", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "In Hockenheim und auf dem Lausitzring haben wir uns schwergetan, das hat man an den Rundenzeiten deutlich gesehen. Wir lassen nichts unversucht, unser Auto immer noch besser zu verstehen und das Maximum aus ihm herauszuholen. Es ist sicherlich auch im Sinne der Fans, wenn wir aus dem Duell zwischen BMW und Mercedes-Benz wieder einen Dreikampf machen."

Die beiden Rennen auf dem Hungaroring starten am Samstag (2. Juni) und am Sonntag (3. Juni) jeweils um 13:30 Uhr. SAT.1 überträgt an beiden Tagen ab 13 Uhr live. Das Qualifying ist im Livestream auf ran.de zu sehen.



Hankook
20.5.2018

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Zweiter DTM-Sieg der Saison für Gary Paffett am Lausitzring

Gary Paffett hat am Lausitzring den vierten DTM-Lauf der Saison 2018 gewonnen. Der Mercedes-Benz-Pilot fuhr am Sonntag nach 34 Runden als Erster über die Ziellinie und sicherte sich damit nach dem Auftakt in Hockenheim zum zweiten Mal in diesem Jahr die 25 Punkte für den Sieg. Der Rennreifen von Premium-Hersteller Hankook machte auch bei hohen Streckentemperaturen von über 40 Grad mit seiner gewohnt starken Performance verschiedene Strategien möglich. So gelang es Jamie Green (Audi), der sich bereits im ersten Umlauf einen neuen Reifensatz holte, mit dem konstant schnellen Ventus Race von Startplatz 16 auf Rang sechs vorzufahren.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen waren 17 DTM-Piloten am Sonntag auf dem Lausitzring an den Start gegangen. Der aktuelle DTM-Champion René Rast (Audi) musste nach seinem spektakulären Unfall am Samstag, auf Anraten der Ärzte, das Rennen als Zuschauer verfolgen. Pole-Setter Philipp Eng (BMW) behauptet zunächst seine Führung, wurde jedoch in Runde vier von Gary Paffett (Mercedes-Benz) und dessen Markenkollegen Pascal Wehrlein überholt.

In der elften Runde fuhr Gary Paffett zum Reifenwechsel an die Box und kontrollierte von da an das Rennen. Der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann holte sich drei Runden später seinen neuen Satz Hankook Rennreifen, verbesserte sich nach diesem Stopp auf Platz zwei und nahm die Verfolgung des führenden Briten auf. Der BMW-Pilot kam jedoch nicht in Schlagdistanz, um einen Angriff auf die Spitze starten zu können und belegte mit einem Abstand von 1,427 Sekunden Rang zwei.

Dritter wurde Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz) vor seinem Markenkollegen Paul Di Resta. Timo Glock (BMW) verteidigte mit Rang fünf seine Führung in der Gesamtwertung, liegt aber nur noch einen Punkt vor Gary Paffett, der am Lausitzring seinen 22. Sieg seiner DTM-Karriere feierte. Bester Audi-Pilot war Jamie Green als Sechster, der sich mit seinem frühen Boxenstopp nach vor dem Qualifikationsschnellsten Philipp Eng (BMW) platzierte.

Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: "Nach dem kurzen, aber spektakulären Lauf am Samstag, erlebten die Zuschauer am Sonntag ein spannendes zweites Rennen. Gary Paffett hat mit einer perfekten Taktik seinen insgesamt 22. DTM-Erfolg errungen. Ebenso zeigte Marco Wittmann eine starke Leistung, auch wenn es nicht ganz zum Sieg reichte. Der Hankook Rennreifen hat allen Piloten bis zum Schluss auf dem glatten Asphalt am Lausitzring ein hohes Grip-Niveau geliefert und mit seiner Konstanz flexible Rennstrategien möglich gemacht. So konnten Paul Di Resta und Jamie Green mit frühen Boxenstopps sowie einem entsprechend langen zweiten Stint elf bzw. zehn Plätze gegenüber dem Start gut machen."

Dem BMW Team RBM gelang beim DTM-Wochenende am Lausitzring mit 35,489 Sekunden erneut der schnellste Boxenstopp des Rennwochenendes, der mit 25 Punkten für die Gesamtwertung beim »Best Pit Stop Award« von Hankook gewertet wird.



Hankook
19.5.2018

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Edoardo Mortara gewinnt kurzen und turbulenten DTM-Lauf auf dem Lausitzring

Edoardo Mortara hat am Samstag auf dem Lausitzring den dritten DTM-Lauf der Saison 2018 gewonnen. Der Mercedes-Benz-Pilot fuhr nach 21 Runden als Erster über die Ziellinie und feierte damit seinen neunten Sieg in der internationalen Tourenwagenserie. Hinter dem 31-Jährigen belegte Timo Glock (BMW) Platz zwei und verteidigte damit seine Führung in der Gesamtwertung. Die Zuschauer sahen ein kurzes, aber turbulentes Rennen, das nach spektakulären Unfällen zweimal neu gestartet wurde.

Bereits beim Start kollidierten am Ende des Feldes zwei Fahrzeuge miteinander, sodass das Safety-Car zum Einsatz kam. Kurz nach dem Restart wurde das Rennen in Runde sieben abgebrochen, als sich der aktuelle DTM-Champion René Rast (Audi) überschlug, aber zum Glück unverletzt blieb. Nach 17 Minuten erfolgte der erneute Start, bei dem Pole-Setter Lucas Auer (Mercedes-Benz) zunächst seine Führung vor den BMW-Fahrern Bruno Spengler und Philipp Eng verteidigte.

Da aufgrund der Safety-Car-Phasen und des Abbruchs nur wenig Zeit für den vorgeschriebenen Pflicht-Boxenstopp blieb, holte sich das Führungs-Trio unmittelbar nach dem Restart frische Hankook Rennreifen. Edoardo Mortara [# 48] fuhr erst einige Runden später zum Reifenwechsel an die Box, übernahm danach die Führung und sicherte sich mit dieser Strategie den Sieg beim ersten Lauf des DTM-Rennwochenendes am Lausitzring.

Hinter dem Zweiten Timo Glock (BMW) belegte dessen Markenkollege Philipp Eng Rang drei. Damit feierte der Neuling den ersten Podiumsplatz seiner DTM-Karriere. Lucas Auer (Mercedes-Benz) wurde Vierter, bester Audi-Pilot war Mike Rockenfeller auf Rang elf.

Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: "Es war ein actionreiches Rennen mit vielen Safety-Car-Phasen. Beim Unfall von René Rast, der ohne Folgen blieb, hat man gesehen, wie sicher die DTM-Autos sind. Edoardo Mortara ist etwas länger als seine Kontrahenten auf der Strecke geblieben, hat sich mit dieser cleveren Reifen-Strategie den Sieg geholt und liegt damit in der Gesamtwertung hinter Timo Glock und Gary Paffett schon auf Platz drei. Das zeigt, wie ausgeglichen die DTM in diesem Jahr ist."



Schaeffler
18.5.2018

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DTM Wochenende am Lausitzring 18.-29. Mai 2018

In der DTM gelang Schaeffler-Markenbotschafter Mike Rockenfeller ein starker Saisonauftakt: Im zweiten Rennen auf dem Hockenheimring fuhr Rocky in seinem grün-weißen Schaeffler Audi RS 5 DTM nach einer Aufholjagd von Startplatz neun bis auf Rang zwei vor und war damit bester Audi-Pilot des Wochenendes. Zur zweiten Veranstaltung reist die DTM an den Lausitzring. Der Kurs nahe Klettwitz ist seit der Saison 2000 durchgehend im Kalender zu finden - in diesem Jahr fährt die Serie allerdings zum ersten Mal seit 2004 wieder auf der 4,534 Kilometer langen Variante. Neuland für Rockenfeller, der 2007 in die DTM einstieg.



Audi
6.5.2018

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Podium für Audi-Pilot Rockenfeller im DTM-Krimi

Was für ein DTM-Auftakt in Hockenheim! Im spektakulären Sonntagsrennen stürmte Mike Rockenfeller von Startposition Neun auf Platz Zwei nach vorn

Bilderbuchwetter, eine tolle Kulisse und das vielleicht spannendste DTM-Rennen aller Zeiten: Die meisten Zuschauer, die am Sonntag nach Hockenheim gekommen waren, hielt es während der 36 Runden nicht mehr auf ihren Sitzen, so hart wurde auf der Strecke gekämpft. Hauptdarsteller für Audi: Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix. Der Deutsche profitierte in der Schlussphase von harten Duellen an der Spitze und verdrängte in der letzten Runde in einem knallharten Duell noch Samstagssieger Gary Paffett im Mercedes-Benz von Platz zwei. Nur Sieger Timo Glock im BMW konnte 'Rocky' nicht mehr einholen.

"Das war ein Wahnsinnsrennen heute", sagte Rockenfeller. "Mein Auto war viel besser als gestern. Das Qualifying war nicht perfekt, das Rennen dafür top. Ich konnte mit beiden Reifensätzen attackieren. Weil sich Timo (Glock) und Gary (Paffett) an der Spitze ständig gegenseitig überholt haben, kamen Joel (Eriksson) und ich immer näher. Am Ende hatten wir einen Vierkampf bis zur letzten Kurve. Es hat megamäßig viel Spaß gemacht und war sicher sehenswert. Ich werde mir das heute Abend auch selbst noch einmal anschauen. Es war eines der coolsten Rennen, das ich je gefahren bin."

Dem konnte Audi Motorsportchef Dieter Gass nur zustimmen: "Das war eine tolle Show heute, ein super Rennen für die DTM allgemein. Es waren wahnsinnig spannende Kämpfe von Anfang bis Ende. Einfach faszinierend! Man hat gesehen, wie die Leute auf den Tribünen das genossen haben. Für uns war es auch toll, nach dem schwierigen Auftakt gestern heute mit Mike (Rockenfeller) auf Platz zwei zu fahren. Damit hatten wir nicht gerechnet, aber umso schöner ist es."

Im ersten Rennen am Samstag waren mit René Rast auf Platz neun und Loïc Duval auf Platz zehn nur zwei Audi Piloten in die Punkteränge gefahren. Beide holten auch am Sonntag Punkte: Duval als Fünfter, Rast als Siebter und zusätzlich für Platz zwei im Qualifying.

Emotionaler Abschied
Mattias Ekström genoss in Hockenheim einen emotionalen Abschied von den DTM-Fans. Er endete nach der Zieldurchfahrt am Sonntag mit Donuts vor der Haupttribüne und trieb dem zweimaligen DTM-Champion Tränen in die Augen. Vor dem Start des Rennens hatte sich seine Mannschaft spezielle Trikots in den schwedischen Nationalfarben Gelb und Blau übergezogen. Auf der Fronthaube seines Red Bull Audi RS 5 DTM verewigten sich zahlreiche Fans und Weggefährten des Schweden, darunter auch Audi Chef Rupert Stadler. Am Sonntagvormittag verteilte Ekström 1.219 Caps seines Partners Red Bull - exakt so viele Punkte holte der Audi Pilot in seiner einzigartigen DTM-Karriere. Viele DTM-Fans trugen Masken mit dem Gesicht des Schweden und in Turn 1 gegenüber der Audi Race Lounge hing ein riesiges Banner mit dem Hashtag #AdjöMattias.



Daimler
6.5.2018

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Atemberaubende Fights in Hockenheim: Gary Paffett erkämpft Podestplatz

Zwei Rennen, zwei Podestplätze: Gary Paffett legte beim Heimrennen von Mercedes-AMG Motorsport in Hockenheim einen starken Saisonstart hin.

  • Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) erzielte nach seinem Sieg am Samstag auch im zweiten Rennen am Sonntag einen Podestplatz - den 40. in seiner DTM-Karriere
  • Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) und Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) fuhren auf den Plätzen sechs und neun ebenfalls in die Punkteränge
  • Gary Paffett: "Platz drei ist schlussendlich enttäuschend, aber das war es wert. Das war das beste Rennen, das ich je gefahren bin."
  • Ulrich Fritz: "Was Timo, Gary und Mike heute gezeigt haben, war Racing at its best."

Spektakuläre Schlussphase im zweiten Rennen des DTM-Auftaktwochenendes in Hockenheim: Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) lieferte sich rundenlang spannende Duelle gegen den späteren Sieger, BMW-Pilot Timo Glock, sowie Audi-Fahrer Mike Rockenfeller. Gary, der am Samstag das Auftaktrennen in Hockenheim gewonnen hatte, startete von Position zehn ins Rennen, arbeitete sich jedoch rasch nach vorne und führte das Rennen sogar an. Nach einem packenden Finish belegte er hinter Glock und Rockenfeller Platz drei. Damit erzielte er seinen zweiten Podestplatz an diesem Wochenende, den 40. in seiner DTM-Karriere und den zwölften auf dem Hockenheimring. In der Fahrerwertung liegt Gary (43 Punkte) nach dem ersten Rennwochenende der Saison einen Punkt hinter Timo Glock (44 Punkte) auf Platz zwei.

Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) startete von Platz elf in das zweite Rennen nach seiner DTM-Rückkehr. Der Meister von 2015 machte bis zum Rennende fünf Positionen gut und überquerte die Ziellinie als Sechster. Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) beendete den zweiten Saisonlauf ebenfalls in den Punkteerängen auf Platz neun.

Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) führte das Rennen zwischenzeitlich an, fiel in Folge einer Fünf-Sekunden-Strafe für einen Frühstart aber zurück und beendete das Rennen auf Position 15. Hinter dem Österreicher kam Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) auf Platz 18 ins Ziel. Der Spanier musste ebenfalls eine Fünf-Sekunden-Strafe für einen Frühstart absitzen.

Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) qualifizierte sich am Sonntagvormittag als Vierter für den zweiten Saisonlauf in Hockenheim. Im Rennen musste er sein Auto jedoch kurz nach dem Start wegen Motorproblemen in der Box abstellen. Das erste Rennen am Samstag hatte Edoardo als Vierter knapp außerhalb der Podestplätze beendet.

Mercedes-AMG Motorsport reist mit einem Sieg, zwei weiteren Podestplätzen und insgesamt neun Punkteplatzierungen aus Hockenheim ab. Nach dem ersten Rennwochenende der Saison führt das Team Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS (61 Punkte) die Teamwertung mit 17 Punkten Vorsprung an. In der Markenwertung liegt Mercedes-AMG (103 Punkte) mit 31 Zählern Vorsprung auf BMW (72) auf Platz eins.



BMW
6.5.2018

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Timo Glock spricht über seinen DTM-Triumph in Hockenheim

Drei Fragen an... Timo Glock

Mit dem Sieg im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring (GER) hat Timo Glock (GER) sein nahezu perfektes erstes Rennwochenende des Jahres in der DTM abgeschlossen. In einem denkwürdigen Motorsport-Thriller mit vielen Führungswechseln rang er am Steuer seines DEUTSCHE POST BMW M4 DTM Gary Paffett (GBR, Mercedes) nieder und feierte seinen fünften DTM-Triumph.

Timo, die Fans sind auf den Tribünen von den Sitzen gesprungen, dieses DTM-Rennen hat einfach alle begeistert. Wie haben Sie es im Cockpit erlebt?
Timo Glock: "Es war unfassbar. Ich weiß nicht, in welcher Welt ich war, aber sie war irgendwie anders. Das Duell mit Gary war wie bei zwei Boxern im Ring, die sich pausenlos eine Linke und eine Rechte verpassen, und keiner wollte den Knockout riskieren. Es war einfach Rennfahren vom Allerfeinsten. Ich habe das Rennen gewonnen, aber der Sieger ist die DTM. Es war eine unglaubliche Botschaft an alle da draußen. Das ist das, was die Fans sehen wollen: Emotionen und einen Wahnsinnskampf, der von uns beiden unheimlich fair geführt wurde. Es war schlicht sensationell."

Platz drei am Samstag, Poleposition und Sieg am Sonntag. Hätten Sie zuvor mit einem solchen Start in die Saison gerechnet?
Glock: "Nein, nicht unbedingt. Denn wir wussten nicht, wie gut das Auto wirklich ist und wie stark die anderen sind. Doch wir haben einfach als Team einen unfassbaren Job gemacht. Die Jungs haben das ganze Wochenende über sehr gute Arbeit geleistet, das Auto war super, das Team hat keinen Fehler gemacht. Von Samstag auf Sonntag haben wir noch einmal minimale Änderungen vorgenommen, die dafür gesorgt haben, dass das Auto eine Wahnsinnspace hatte. Und mit dieser Ausbeute kann man gut in die Saison starten."

In zwei Wochen geht es auf dem Lausitzring weiter. Mit welchen Erwartungen reisen Sie nun dorthin?
Glock: "Das müssen wir abwarten. Auf dem Lausitzring waren wir in der Vergangenheit nicht so stark. Ich hoffe, dass wir für die Rennen dort die richtigen Lehren gezogen haben. Dann sehen wir, wie wir dort in diesem Jahr aufgestellt sind."



DTM
6.5.2018

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Rennergebnis: Top-10

1. Timo Glock - BMW 58:04,067 [m:s]
2. Mike Rockenfeller - Audi +02,708 [s]
3. Gary Paffett - Mercedes-AMG +03,099
4. Joel Eriksson - BMW +03,481
5. Loïc Duval - Audi +03,854
6. Pascal Wehrlein - Mercedes-AMG +04,129
7. René Rast - Audi +04,849
8. Bruno Spengler - BMW +08,862
9. Paul Di Resta - Mercedes-AMG +11,082
10. Augusto Farfus - BMW +11,265

Hockenheim: Glock gewinnt "bestes Rennen aller Zeiten"

Das zweite DTM-Saisonrennen 2018 wird den DTM-Fans lange in Erinnerung bleiben. Im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring kämpften Sieger Timo Glock (BMW) und der spätere Drittplatzierte Gary Paffett (Mercedes-AMG) rundenlang um die Führung und lieferten sich ein unerbittliches und extrem spannendes Tür-an-Tür-Duell mit unzähligen Positionswechseln bis zum Schluss. Im Ziel lagen sich beide schließlich erschöpft aber glücklich in den Armen. Glock feierte seinen fünften DTM-Sieg, Paffett musste sich in der letzten Runde noch Mike Rockenfeller (Audi) geschlagen geben und wurde Dritter.

Jubeln durfte nach einem anstrengenden und nervenaufreibenden Rennen vor allem Sieger Timo Glock. "Das war das geilste Rennen in meinem Leben", brüllte der BMW-Pilot nach der Zieldurchfahrt in den Funk. "Das war pures Racing, ich musste wirklich alles aus dem Auto rausquetschen und hatte keine Zeit mich zu erholen. Das ist es, was die DTM ausmacht. Das war das beste Rennen aller Zeiten - und ich bin in meiner Karriere schon viele gefahren", sagte Glock später.

Auch Mike Rockenfeller fand nur lobende Worte für den Sport auf der Strecke: "Das war ein wahnsinniges Rennen und ein absoluter Kampf am Limit. Ich habe gekämpft bis zur letzten Runde und alles war super fair. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht", sagte der DTM-Champion von 2013.

Sieger der Herzen war Gary Paffett. Der Brite entschied das Samstagsrennen für sich und knüpfte tags drauf nahtlos an die starke Performance an. "Das war ein wirklich unglaubliches Rennen. Ich habe niemals aufgegeben und auch wenn es nur Platz drei geworden ist, es hat sich trotzdem gelohnt", so der Brite.


Zwei Schweden sorgen für Furore

Hinter dem Spitzentrio verpasste DTM-Rookie Joel Eriksson mit Platz vier sein erstes Podiumsergebnis. Von Position drei aus gestartet hatte der Schwede in seinem zweiten DTM-Rennen durchaus Ambitionen auf einen Podestplatz, fand aber in der letzten Runde keinen Weg an dem erfahrenen Paffett vorbei.

Ein weiterer Schwede sorgte in Hockenheim letztmalig für reichlich Action. Mattias Ekström bestritt als Gaststarter sein letztes DTM-Rennen, das er sogar kurzzeitig anführte, da er als Letzter zum Reifenwechsel an die Box abbog. Im Ziel nur auf Platz 19 geführt, stand für ihn im Vordergrund, sich gebührend von seinen Fans zu verabschieden. Nach 197 DTM-Rennen drehte er Donuts vor der Südtribüne und stieg danach, nicht ohne Tränen der Rührung, auf das Dach seines Audi RS 5 DTM.

In der DTM-Fahrerwertung führt nach zwei von 20 Saisonrennen Timo Glock mit 44 Punkten hauchdünn vor Gary Paffett (43). Mike Rockenfeller, Lucas Auer und Pascal Wehrlein belegen mit je 18 Punkten die Positionen dahinter.
In zwei Wochen startet die DTM vom 18. bis 20. Mai 2018 auf dem Lausitzring zu den Saisonrennen drei und vier.



Daimler
5.5.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Rennergebnis: Top-10

1. Gary Paffett - Mercedes-AMG 58:03,639
2. Lucas Auer - Mercedes-AMG +01,449
3. Timo Glock - BMW +06,514
4. Edoardo Mortara - Mercedes-AMG +08,198
5. Pascal Wehrlein - Mercedes-AMG +11,391
6. Bruno Spengler - BMW +15,758
7. Paul Di Resta - Mercedes-AMG +16,600
8. Daniel Juncadella - Mercedes-AMG +16,969
9. René Rast - Audi +18,268
10. Loic Duval - Audi +19,646

Doppelsieg beim Saisonauftakt: Gary Paffett und Lucas Auer auf den Plätzen 1 und 2

30 Jahre nach dem werksseitigen DTM-Einstieg: Mercedes-AMG Motorsport startet mit sechs Top-8-Platzierungen in die Jubiläumssaison

  • Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) erzielte seinen 21. DTM-Sieg und seinen fünften in Hockenheim - zuvor fuhr er seine 13. DTM-Pole und die dritte auf dem Hockenheimring ein
  • Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) belegte Platz zwei - damit fuhr er seinen siebten DTM-Podestplatz sowie den zweiten in Hockenheim ein
  • Alle sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer in den Top-8: Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport), Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS), Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) und Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) belegten die Plätze vier, fünf, sieben und acht
  • Gary Paffett: "Mein letzter Sieg liegt einige Jahre zurück. Wir waren in dieser Zeit oft nah am Sieg dran und es ist eine super Belohnung für mich und das Team für all die harte Arbeit."
  • Ulrich Fritz: "Was für ein mega Start in die Saison. Besser hätte es fast nicht laufen können. Mancher hat an unserer Motivation für dieses Jahr gezweifelt. Ich glaube, darauf haben wir heute eine perfekte Antwort gegeben."

Perfekter Auftakt in die Jubiläumssaison von Mercedes-AMG Motorsport: Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) und Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) erzielten beim ersten Rennen der neuen DTM-Saison 2018 einen Doppelsieg.

Für Paffett war es sein erster DTM-Sieg seit dem Lausitzring 2013. Der DTM-Champion von 2005 stand zum 21. Mal in der DTM und zum fünften Mal beim Heimrennen von Mercedes-AMG Motorsport in Hockenheim auf dem obersten Podesttreppchen. Bereits am Vormittag erzielte Gary im ersten Qualifying der Saison seine 13. DTM-Pole Position. Damit führt er die Fahrerwertung nach dem ersten Renntag des Jahres mit 28 Punkten vor seinem Teamkollegen Lucas Auer (18 Punkte) an.

Der Auftaktsieger des Vorjahres, Lucas Auer, erzielte als Zweiter seinen siebten DTM-Podestplatz sowie seinen zweiten in Hockenheim. Die starke Mannschaftsleistung zum Auftakt der Jubiläumssaison komplettierten Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport), Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS), Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) und Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS), die ebenfalls alle in die Punkteränge fuhren.

Edoardo Mortara eröffnete die Saison mit einem vierten Platz. Der DTM-Meister von 2015, Pascal Wehrlein, kam bei seinem DTM-Comeback nach zwei Jahren in der Formel 1 auf Platz fünf ins Ziel. Paul Di Reste belegte beim Saisonstart Platz sieben, direkt vor seinem Markenkollegen Daniel Juncadella. Der Spanier fuhr damit nach einem Jahr DTM-Pause bei seiner Rückkehr direkt im ersten Rennen in die Punkteränge, und das obwohl er sich Anfang April beim Training sein Schlüsselbein angebrochen hatte.

Ein Blick auf Rennen 2: Der zweite Lauf der DTM-Saison 2018 startet am Sonntag um 13:30 Uhr MESZ (ab 13:00 Uhr MESZ live in SAT.1). Zuvor finden bereits um 09:00 MESZ Uhr das 3. Freie Training und um 11:25 MESZ Uhr das 2. Qualifying statt.



Daimler
2.5.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Kapitel 1 von 10: Auftakt in die Jubiläumssaison bei Mercedes-AMG Motorsport

Vor 30 Jahren begann die Erfolgsgeschichte von Mercedes-AMG Motorsport in der DTM mit dem werksseitigen Einstieg. Am kommenden Wochenende schlägt das Team beim Heimrennen in Hockenheim das erste von zehn Kapiteln der Jubiläumssaison 2018 auf.

  • Erster Start als Werksteam in Hockenheim: 24. April 1988 (Bestes Ergebnis: zwei zweite Plätze durch Alain Cudini)
  • Erster Sieg in Hockenheim: 16. April 1989 (damals drittes Saisonrennen) mit Neuzugang Klaus Ludwig, der neben dem ersten Heimsieg (bis heute: 34 Siege) auch die erste Heim-Pole (bis heute: 20 Poles) von Mercedes-AMG Motorsport in Hockenheim erzielte
  • Mit insgesamt 34 Siegen erfolgreichste Marke in Hockenheim: Mit Gary Paffett (4 Siege), Paul Di Resta, Edoardo Mortara (je 2 Siege) und Lucas Auer (1 Sieg) haben vier der sechs Mercedes-AMG DTM-Fahrer bereits mindestens ein Rennen auf dem Hockenheimring gewonnen
  • Comeback: Pascal Wehrlein, der jüngste Champion in der Geschichte der DTM, bestreitet an diesem Wochenende in Hockenheim sein erstes DTM-Rennen seit seinem Titelgewinn an gleicher Stelle im Oktober 2015
  • Ulrich Fritz: "Da die DTM 2018 sicher noch enger wird als in den Jahren zuvor, ist der Spielraum für Fehler ebenfalls kleiner."
Stimmen zu den DTM-Rennen in Hockenheim
    Gary Paffett (37 Jahre, England):
  • Startnummer: 2
  • Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Hinter uns liegt ein richtig langer Winter und es ist sehr viel Zeit seit dem letzten Rennen in Hockenheim im Oktober vergangen. Seitdem hat sich in der DTM ziemlich viel verändert. Das neue Reglement mit den Einheits-Aerodynamikteilen macht in diesem Jahr einen großen Unterschied aus. Mit Blick auf die Autos reisen wir in diesem Jahr mit einem viel ausgeglicheneren Feld nach Hockenheim. Ich glaube allerdings, dass wir noch nicht genau wissen, wo wir uns im Vergleich zu den anderen einordnen. Bei den Testfahrten arbeitet man an seinem eigenen Auto und seiner eigenen Balance. Man versucht, damit glücklich zu werden, aber die Rundenzeiten bedeuten nicht wirklich viel. Ich war am zweiten Testtag Schnellster, aber bei den Tests geht es hin und her und man weiß nie, mit wie viel Sprit die anderen gefahren sind oder wie lang ihre Runs waren. Ehrlich gesagt, ist es unmöglich vorherzusagen, wo wir stehen. Aber eins ist klar: es geht eng zu. Die Autos sind unglaublich ausgeglichen und alles ist hart umkämpft. Wenn wir von Beginn an eine gute Fahrzeugbalance haben und richtig gute Arbeit abliefern, dann haben wir eine Chance, das Rennen zu gewinnen. Das ist die Ausgangslage, die wir vor jedem Wochenende haben sollten. Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich wieder losgeht."

    Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland):
  • Startnummer: 3
  • Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Schluss mit der Winterpause, der Countdown zum Saisonauftakt läuft. Hockenheim ist ein großartiges Rennen, um in die neue Saison zu starten. Nach dem langen Winter sieht alles gut aus. Aber wir werden erst am kommenden Wochenende sehen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen. Natürlich wollen wir die letzte Saison von Mercedes-AMG Motorsport in der DTM mit dem richtigen Spirit abschließen. Aber im Moment sind wir voll konzentriert auf das Ergebnis und möchten ein Wörtchen im Titelkampf mitsprechen."

    Lucas Auer (23 Jahre, Österreich):
  • Startnummer: 22
  • Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Endlich geht es wieder los, die Vorfreude bei mir ist riesig. Anfang April hatten wir die letzten Tests vor dem Saisonauftakt und ich glaube, dass es relativ eng zugehen wird. Vor dem ersten Rennwochenende überwiegt ganz klar die Spannung auf die neue Saison und wie das Kräfteverhältnis sich entwickeln wird. Hockenheim ist eine geile Strecke, auf der das Qualifying wichtig ist, aber nicht ausschlaggebend. Denn dort kann man auch mega überholen. Mit der neuen Aerodynamik liegen die Bremspunkte früher und man kann besser reinstechen und überholen. Es ist kein Geheimnis, dass alle nach der Winterpause heiß sind und danach fliegen normalerweise die Fetzen. Der Saisonstart in Hockenheim ist deswegen immer ein hammergeiles Wochenende."

    Daniel Juncadella (26 Jahre, Spanien):
  • Startnummer: 23
  • Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Hockenheim ist für mich gleich aus mehreren Gründen ein ganz besonderes Wochenende. Zunächst einmal, weil ich beim Saisonauftakt zum ersten Mal seit langer Zeit wieder an einem DTM-Rennen teilnehme. Gleichzeitig ist es der erste DTM-Start nach meiner Verletzung in der Saisonvorbereitung. Als ich den Fahrradunfall hatte, rechnete ich im ersten Moment nicht damit, dass ich zum Auftakt fit sein würde. Deshalb ist es fantastisch für mich, dass ich fahren kann. Entsprechend fühle ich mich absolut bereit für den Saisonstart, der auch noch auf den Geburtstag eines Freundes fällt, der im vergangenen Jahr verstorben ist. Dadurch gehe ich mit ganz besonderen Emotionen in das erste Rennwochenende der Saison."

    Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien):
  • Startnummer: 48
  • Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Der Saisonauftakt in Hockenheim ist immer eine großartige Veranstaltung. Es ist wichtig, nach der langen Pause, wieder gut in Schwung zu kommen. Ich hoffe sehr, dass wir in diesem Jahr ganz vorne um den Titel mitkämpfen können. Am ersten Rennwochenende ist es für alle immer eine kleine Überraschung, zu sehen, wer wo steht und wie konkurrenzfähig alle sind. Dann erfahren wir endlich, wer 2018 um Siege und Podestplätze kämpfen kann. Ich hoffe natürlich, dass wir dazu gehören."


    Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland):
  • Startnummer: 94
  • Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Die Winterpause ist in der DTM immer sehr lang, entsprechend freue ich mich umso mehr auf den Saisonstart und mein erstes DTM-Rennen seit 2015. Ich fühle mich körperlich sehr gut vorbereitet und bei den Testfahrten in Hockenheim hatte ich ebenfalls ein positives Gefühl. Ich werde in Hockenheim wie immer alles geben und bin gespannt, wie das Wochenende verläuft."



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