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Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   D T M



Hankook
20.5.2018

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Zweiter DTM-Sieg der Saison für Gary Paffett am Lausitzring

Gary Paffett hat am Lausitzring den vierten DTM-Lauf der Saison 2018 gewonnen. Der Mercedes-Benz-Pilot fuhr am Sonntag nach 34 Runden als Erster über die Ziellinie und sicherte sich damit nach dem Auftakt in Hockenheim zum zweiten Mal in diesem Jahr die 25 Punkte für den Sieg. Der Rennreifen von Premium-Hersteller Hankook machte auch bei hohen Streckentemperaturen von über 40 Grad mit seiner gewohnt starken Performance verschiedene Strategien möglich. So gelang es Jamie Green (Audi), der sich bereits im ersten Umlauf einen neuen Reifensatz holte, mit dem konstant schnellen Ventus Race von Startplatz 16 auf Rang sechs vorzufahren.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen waren 17 DTM-Piloten am Sonntag auf dem Lausitzring an den Start gegangen. Der aktuelle DTM-Champion René Rast (Audi) musste nach seinem spektakulären Unfall am Samstag, auf Anraten der Ärzte, das Rennen als Zuschauer verfolgen. Pole-Setter Philipp Eng (BMW) behauptet zunächst seine Führung, wurde jedoch in Runde vier von Gary Paffett (Mercedes-Benz) und dessen Markenkollegen Pascal Wehrlein überholt.

In der elften Runde fuhr Gary Paffett zum Reifenwechsel an die Box und kontrollierte von da an das Rennen. Der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann holte sich drei Runden später seinen neuen Satz Hankook Rennreifen, verbesserte sich nach diesem Stopp auf Platz zwei und nahm die Verfolgung des führenden Briten auf. Der BMW-Pilot kam jedoch nicht in Schlagdistanz, um einen Angriff auf die Spitze starten zu können und belegte mit einem Abstand von 1,427 Sekunden Rang zwei.

Dritter wurde Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz) vor seinem Markenkollegen Paul Di Resta. Timo Glock (BMW) verteidigte mit Rang fünf seine Führung in der Gesamtwertung, liegt aber nur noch einen Punkt vor Gary Paffett, der am Lausitzring seinen 22. Sieg seiner DTM-Karriere feierte. Bester Audi-Pilot war Jamie Green als Sechster, der sich mit seinem frühen Boxenstopp nach vor dem Qualifikationsschnellsten Philipp Eng (BMW) platzierte.

Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: "Nach dem kurzen, aber spektakulären Lauf am Samstag, erlebten die Zuschauer am Sonntag ein spannendes zweites Rennen. Gary Paffett hat mit einer perfekten Taktik seinen insgesamt 22. DTM-Erfolg errungen. Ebenso zeigte Marco Wittmann eine starke Leistung, auch wenn es nicht ganz zum Sieg reichte. Der Hankook Rennreifen hat allen Piloten bis zum Schluss auf dem glatten Asphalt am Lausitzring ein hohes Grip-Niveau geliefert und mit seiner Konstanz flexible Rennstrategien möglich gemacht. So konnten Paul Di Resta und Jamie Green mit frühen Boxenstopps sowie einem entsprechend langen zweiten Stint elf bzw. zehn Plätze gegenüber dem Start gut machen."

Dem BMW Team RBM gelang beim DTM-Wochenende am Lausitzring mit 35,489 Sekunden erneut der schnellste Boxenstopp des Rennwochenendes, der mit 25 Punkten für die Gesamtwertung beim »Best Pit Stop Award« von Hankook gewertet wird.



Hankook
19.5.2018

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Edoardo Mortara gewinnt kurzen und turbulenten DTM-Lauf auf dem Lausitzring

Edoardo Mortara hat am Samstag auf dem Lausitzring den dritten DTM-Lauf der Saison 2018 gewonnen. Der Mercedes-Benz-Pilot fuhr nach 21 Runden als Erster über die Ziellinie und feierte damit seinen neunten Sieg in der internationalen Tourenwagenserie. Hinter dem 31-Jährigen belegte Timo Glock (BMW) Platz zwei und verteidigte damit seine Führung in der Gesamtwertung. Die Zuschauer sahen ein kurzes, aber turbulentes Rennen, das nach spektakulären Unfällen zweimal neu gestartet wurde.

Bereits beim Start kollidierten am Ende des Feldes zwei Fahrzeuge miteinander, sodass das Safety-Car zum Einsatz kam. Kurz nach dem Restart wurde das Rennen in Runde sieben abgebrochen, als sich der aktuelle DTM-Champion René Rast (Audi) überschlug, aber zum Glück unverletzt blieb. Nach 17 Minuten erfolgte der erneute Start, bei dem Pole-Setter Lucas Auer (Mercedes-Benz) zunächst seine Führung vor den BMW-Fahrern Bruno Spengler und Philipp Eng verteidigte.

Da aufgrund der Safety-Car-Phasen und des Abbruchs nur wenig Zeit für den vorgeschriebenen Pflicht-Boxenstopp blieb, holte sich das Führungs-Trio unmittelbar nach dem Restart frische Hankook Rennreifen. Edoardo Mortara [# 48] fuhr erst einige Runden später zum Reifenwechsel an die Box, übernahm danach die Führung und sicherte sich mit dieser Strategie den Sieg beim ersten Lauf des DTM-Rennwochenendes am Lausitzring.

Hinter dem Zweiten Timo Glock (BMW) belegte dessen Markenkollege Philipp Eng Rang drei. Damit feierte der Neuling den ersten Podiumsplatz seiner DTM-Karriere. Lucas Auer (Mercedes-Benz) wurde Vierter, bester Audi-Pilot war Mike Rockenfeller auf Rang elf.

Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: "Es war ein actionreiches Rennen mit vielen Safety-Car-Phasen. Beim Unfall von René Rast, der ohne Folgen blieb, hat man gesehen, wie sicher die DTM-Autos sind. Edoardo Mortara ist etwas länger als seine Kontrahenten auf der Strecke geblieben, hat sich mit dieser cleveren Reifen-Strategie den Sieg geholt und liegt damit in der Gesamtwertung hinter Timo Glock und Gary Paffett schon auf Platz drei. Das zeigt, wie ausgeglichen die DTM in diesem Jahr ist."



Schaeffler
18.5.2018

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DTM Wochenende am Lausitzring 18.-29. Mai 2018

In der DTM gelang Schaeffler-Markenbotschafter Mike Rockenfeller ein starker Saisonauftakt: Im zweiten Rennen auf dem Hockenheimring fuhr Rocky in seinem grün-weißen Schaeffler Audi RS 5 DTM nach einer Aufholjagd von Startplatz neun bis auf Rang zwei vor und war damit bester Audi-Pilot des Wochenendes. Zur zweiten Veranstaltung reist die DTM an den Lausitzring. Der Kurs nahe Klettwitz ist seit der Saison 2000 durchgehend im Kalender zu finden - in diesem Jahr fährt die Serie allerdings zum ersten Mal seit 2004 wieder auf der 4,534 Kilometer langen Variante. Neuland für Rockenfeller, der 2007 in die DTM einstieg.



Audi
6.5.2018

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Podium für Audi-Pilot Rockenfeller im DTM-Krimi

Was für ein DTM-Auftakt in Hockenheim! Im spektakulären Sonntagsrennen stürmte Mike Rockenfeller von Startposition Neun auf Platz Zwei nach vorn

Bilderbuchwetter, eine tolle Kulisse und das vielleicht spannendste DTM-Rennen aller Zeiten: Die meisten Zuschauer, die am Sonntag nach Hockenheim gekommen waren, hielt es während der 36 Runden nicht mehr auf ihren Sitzen, so hart wurde auf der Strecke gekämpft. Hauptdarsteller für Audi: Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix. Der Deutsche profitierte in der Schlussphase von harten Duellen an der Spitze und verdrängte in der letzten Runde in einem knallharten Duell noch Samstagssieger Gary Paffett im Mercedes-Benz von Platz zwei. Nur Sieger Timo Glock im BMW konnte 'Rocky' nicht mehr einholen.

"Das war ein Wahnsinnsrennen heute", sagte Rockenfeller. "Mein Auto war viel besser als gestern. Das Qualifying war nicht perfekt, das Rennen dafür top. Ich konnte mit beiden Reifensätzen attackieren. Weil sich Timo (Glock) und Gary (Paffett) an der Spitze ständig gegenseitig überholt haben, kamen Joel (Eriksson) und ich immer näher. Am Ende hatten wir einen Vierkampf bis zur letzten Kurve. Es hat megamäßig viel Spaß gemacht und war sicher sehenswert. Ich werde mir das heute Abend auch selbst noch einmal anschauen. Es war eines der coolsten Rennen, das ich je gefahren bin."

Dem konnte Audi Motorsportchef Dieter Gass nur zustimmen: "Das war eine tolle Show heute, ein super Rennen für die DTM allgemein. Es waren wahnsinnig spannende Kämpfe von Anfang bis Ende. Einfach faszinierend! Man hat gesehen, wie die Leute auf den Tribünen das genossen haben. Für uns war es auch toll, nach dem schwierigen Auftakt gestern heute mit Mike (Rockenfeller) auf Platz zwei zu fahren. Damit hatten wir nicht gerechnet, aber umso schöner ist es."

Im ersten Rennen am Samstag waren mit René Rast auf Platz neun und Loïc Duval auf Platz zehn nur zwei Audi Piloten in die Punkteränge gefahren. Beide holten auch am Sonntag Punkte: Duval als Fünfter, Rast als Siebter und zusätzlich für Platz zwei im Qualifying.

Emotionaler Abschied
Mattias Ekström genoss in Hockenheim einen emotionalen Abschied von den DTM-Fans. Er endete nach der Zieldurchfahrt am Sonntag mit Donuts vor der Haupttribüne und trieb dem zweimaligen DTM-Champion Tränen in die Augen. Vor dem Start des Rennens hatte sich seine Mannschaft spezielle Trikots in den schwedischen Nationalfarben Gelb und Blau übergezogen. Auf der Fronthaube seines Red Bull Audi RS 5 DTM verewigten sich zahlreiche Fans und Weggefährten des Schweden, darunter auch Audi Chef Rupert Stadler. Am Sonntagvormittag verteilte Ekström 1.219 Caps seines Partners Red Bull - exakt so viele Punkte holte der Audi Pilot in seiner einzigartigen DTM-Karriere. Viele DTM-Fans trugen Masken mit dem Gesicht des Schweden und in Turn 1 gegenüber der Audi Race Lounge hing ein riesiges Banner mit dem Hashtag #AdjöMattias.



Daimler
6.5.2018

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Atemberaubende Fights in Hockenheim: Gary Paffett erkämpft Podestplatz

Zwei Rennen, zwei Podestplätze: Gary Paffett legte beim Heimrennen von Mercedes-AMG Motorsport in Hockenheim einen starken Saisonstart hin.

  • Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) erzielte nach seinem Sieg am Samstag auch im zweiten Rennen am Sonntag einen Podestplatz - den 40. in seiner DTM-Karriere
  • Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) und Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) fuhren auf den Plätzen sechs und neun ebenfalls in die Punkteränge
  • Gary Paffett: "Platz drei ist schlussendlich enttäuschend, aber das war es wert. Das war das beste Rennen, das ich je gefahren bin."
  • Ulrich Fritz: "Was Timo, Gary und Mike heute gezeigt haben, war Racing at its best."

Spektakuläre Schlussphase im zweiten Rennen des DTM-Auftaktwochenendes in Hockenheim: Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) lieferte sich rundenlang spannende Duelle gegen den späteren Sieger, BMW-Pilot Timo Glock, sowie Audi-Fahrer Mike Rockenfeller. Gary, der am Samstag das Auftaktrennen in Hockenheim gewonnen hatte, startete von Position zehn ins Rennen, arbeitete sich jedoch rasch nach vorne und führte das Rennen sogar an. Nach einem packenden Finish belegte er hinter Glock und Rockenfeller Platz drei. Damit erzielte er seinen zweiten Podestplatz an diesem Wochenende, den 40. in seiner DTM-Karriere und den zwölften auf dem Hockenheimring. In der Fahrerwertung liegt Gary (43 Punkte) nach dem ersten Rennwochenende der Saison einen Punkt hinter Timo Glock (44 Punkte) auf Platz zwei.

Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) startete von Platz elf in das zweite Rennen nach seiner DTM-Rückkehr. Der Meister von 2015 machte bis zum Rennende fünf Positionen gut und überquerte die Ziellinie als Sechster. Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) beendete den zweiten Saisonlauf ebenfalls in den Punkteerängen auf Platz neun.

Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) führte das Rennen zwischenzeitlich an, fiel in Folge einer Fünf-Sekunden-Strafe für einen Frühstart aber zurück und beendete das Rennen auf Position 15. Hinter dem Österreicher kam Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) auf Platz 18 ins Ziel. Der Spanier musste ebenfalls eine Fünf-Sekunden-Strafe für einen Frühstart absitzen.

Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) qualifizierte sich am Sonntagvormittag als Vierter für den zweiten Saisonlauf in Hockenheim. Im Rennen musste er sein Auto jedoch kurz nach dem Start wegen Motorproblemen in der Box abstellen. Das erste Rennen am Samstag hatte Edoardo als Vierter knapp außerhalb der Podestplätze beendet.

Mercedes-AMG Motorsport reist mit einem Sieg, zwei weiteren Podestplätzen und insgesamt neun Punkteplatzierungen aus Hockenheim ab. Nach dem ersten Rennwochenende der Saison führt das Team Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS (61 Punkte) die Teamwertung mit 17 Punkten Vorsprung an. In der Markenwertung liegt Mercedes-AMG (103 Punkte) mit 31 Zählern Vorsprung auf BMW (72) auf Platz eins.



BMW
6.5.2018

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Timo Glock spricht über seinen DTM-Triumph in Hockenheim

Drei Fragen an... Timo Glock

Mit dem Sieg im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring (GER) hat Timo Glock (GER) sein nahezu perfektes erstes Rennwochenende des Jahres in der DTM abgeschlossen. In einem denkwürdigen Motorsport-Thriller mit vielen Führungswechseln rang er am Steuer seines DEUTSCHE POST BMW M4 DTM Gary Paffett (GBR, Mercedes) nieder und feierte seinen fünften DTM-Triumph.

Timo, die Fans sind auf den Tribünen von den Sitzen gesprungen, dieses DTM-Rennen hat einfach alle begeistert. Wie haben Sie es im Cockpit erlebt?
Timo Glock: "Es war unfassbar. Ich weiß nicht, in welcher Welt ich war, aber sie war irgendwie anders. Das Duell mit Gary war wie bei zwei Boxern im Ring, die sich pausenlos eine Linke und eine Rechte verpassen, und keiner wollte den Knockout riskieren. Es war einfach Rennfahren vom Allerfeinsten. Ich habe das Rennen gewonnen, aber der Sieger ist die DTM. Es war eine unglaubliche Botschaft an alle da draußen. Das ist das, was die Fans sehen wollen: Emotionen und einen Wahnsinnskampf, der von uns beiden unheimlich fair geführt wurde. Es war schlicht sensationell."

Platz drei am Samstag, Poleposition und Sieg am Sonntag. Hätten Sie zuvor mit einem solchen Start in die Saison gerechnet?
Glock: "Nein, nicht unbedingt. Denn wir wussten nicht, wie gut das Auto wirklich ist und wie stark die anderen sind. Doch wir haben einfach als Team einen unfassbaren Job gemacht. Die Jungs haben das ganze Wochenende über sehr gute Arbeit geleistet, das Auto war super, das Team hat keinen Fehler gemacht. Von Samstag auf Sonntag haben wir noch einmal minimale Änderungen vorgenommen, die dafür gesorgt haben, dass das Auto eine Wahnsinnspace hatte. Und mit dieser Ausbeute kann man gut in die Saison starten."

In zwei Wochen geht es auf dem Lausitzring weiter. Mit welchen Erwartungen reisen Sie nun dorthin?
Glock: "Das müssen wir abwarten. Auf dem Lausitzring waren wir in der Vergangenheit nicht so stark. Ich hoffe, dass wir für die Rennen dort die richtigen Lehren gezogen haben. Dann sehen wir, wie wir dort in diesem Jahr aufgestellt sind."



DTM
6.5.2018

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Rennergebnis: Top-10

1. Timo Glock - BMW 58:04,067 [m:s]
2. Mike Rockenfeller - Audi +02,708 [s]
3. Gary Paffett - Mercedes-AMG +03,099
4. Joel Eriksson - BMW +03,481
5. Loïc Duval - Audi +03,854
6. Pascal Wehrlein - Mercedes-AMG +04,129
7. René Rast - Audi +04,849
8. Bruno Spengler - BMW +08,862
9. Paul Di Resta - Mercedes-AMG +11,082
10. Augusto Farfus - BMW +11,265

Hockenheim: Glock gewinnt "bestes Rennen aller Zeiten"

Das zweite DTM-Saisonrennen 2018 wird den DTM-Fans lange in Erinnerung bleiben. Im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring kämpften Sieger Timo Glock (BMW) und der spätere Drittplatzierte Gary Paffett (Mercedes-AMG) rundenlang um die Führung und lieferten sich ein unerbittliches und extrem spannendes Tür-an-Tür-Duell mit unzähligen Positionswechseln bis zum Schluss. Im Ziel lagen sich beide schließlich erschöpft aber glücklich in den Armen. Glock feierte seinen fünften DTM-Sieg, Paffett musste sich in der letzten Runde noch Mike Rockenfeller (Audi) geschlagen geben und wurde Dritter.

Jubeln durfte nach einem anstrengenden und nervenaufreibenden Rennen vor allem Sieger Timo Glock. "Das war das geilste Rennen in meinem Leben", brüllte der BMW-Pilot nach der Zieldurchfahrt in den Funk. "Das war pures Racing, ich musste wirklich alles aus dem Auto rausquetschen und hatte keine Zeit mich zu erholen. Das ist es, was die DTM ausmacht. Das war das beste Rennen aller Zeiten - und ich bin in meiner Karriere schon viele gefahren", sagte Glock später.

Auch Mike Rockenfeller fand nur lobende Worte für den Sport auf der Strecke: "Das war ein wahnsinniges Rennen und ein absoluter Kampf am Limit. Ich habe gekämpft bis zur letzten Runde und alles war super fair. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht", sagte der DTM-Champion von 2013.

Sieger der Herzen war Gary Paffett. Der Brite entschied das Samstagsrennen für sich und knüpfte tags drauf nahtlos an die starke Performance an. "Das war ein wirklich unglaubliches Rennen. Ich habe niemals aufgegeben und auch wenn es nur Platz drei geworden ist, es hat sich trotzdem gelohnt", so der Brite.


Zwei Schweden sorgen für Furore

Hinter dem Spitzentrio verpasste DTM-Rookie Joel Eriksson mit Platz vier sein erstes Podiumsergebnis. Von Position drei aus gestartet hatte der Schwede in seinem zweiten DTM-Rennen durchaus Ambitionen auf einen Podestplatz, fand aber in der letzten Runde keinen Weg an dem erfahrenen Paffett vorbei.

Ein weiterer Schwede sorgte in Hockenheim letztmalig für reichlich Action. Mattias Ekström bestritt als Gaststarter sein letztes DTM-Rennen, das er sogar kurzzeitig anführte, da er als Letzter zum Reifenwechsel an die Box abbog. Im Ziel nur auf Platz 19 geführt, stand für ihn im Vordergrund, sich gebührend von seinen Fans zu verabschieden. Nach 197 DTM-Rennen drehte er Donuts vor der Südtribüne und stieg danach, nicht ohne Tränen der Rührung, auf das Dach seines Audi RS 5 DTM.

In der DTM-Fahrerwertung führt nach zwei von 20 Saisonrennen Timo Glock mit 44 Punkten hauchdünn vor Gary Paffett (43). Mike Rockenfeller, Lucas Auer und Pascal Wehrlein belegen mit je 18 Punkten die Positionen dahinter.
In zwei Wochen startet die DTM vom 18. bis 20. Mai 2018 auf dem Lausitzring zu den Saisonrennen drei und vier.



Daimler
5.5.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Rennergebnis: Top-10

1. Gary Paffett - Mercedes-AMG 58:03,639
2. Lucas Auer - Mercedes-AMG +01,449
3. Timo Glock - BMW +06,514
4. Edoardo Mortara - Mercedes-AMG +08,198
5. Pascal Wehrlein - Mercedes-AMG +11,391
6. Bruno Spengler - BMW +15,758
7. Paul Di Resta - Mercedes-AMG +16,600
8. Daniel Juncadella - Mercedes-AMG +16,969
9. René Rast - Audi +18,268
10. Loic Duval - Audi +19,646

Doppelsieg beim Saisonauftakt: Gary Paffett und Lucas Auer auf den Plätzen 1 und 2

30 Jahre nach dem werksseitigen DTM-Einstieg: Mercedes-AMG Motorsport startet mit sechs Top-8-Platzierungen in die Jubiläumssaison

  • Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) erzielte seinen 21. DTM-Sieg und seinen fünften in Hockenheim - zuvor fuhr er seine 13. DTM-Pole und die dritte auf dem Hockenheimring ein
  • Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) belegte Platz zwei - damit fuhr er seinen siebten DTM-Podestplatz sowie den zweiten in Hockenheim ein
  • Alle sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer in den Top-8: Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport), Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS), Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) und Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) belegten die Plätze vier, fünf, sieben und acht
  • Gary Paffett: "Mein letzter Sieg liegt einige Jahre zurück. Wir waren in dieser Zeit oft nah am Sieg dran und es ist eine super Belohnung für mich und das Team für all die harte Arbeit."
  • Ulrich Fritz: "Was für ein mega Start in die Saison. Besser hätte es fast nicht laufen können. Mancher hat an unserer Motivation für dieses Jahr gezweifelt. Ich glaube, darauf haben wir heute eine perfekte Antwort gegeben."

Perfekter Auftakt in die Jubiläumssaison von Mercedes-AMG Motorsport: Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) und Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) erzielten beim ersten Rennen der neuen DTM-Saison 2018 einen Doppelsieg.

Für Paffett war es sein erster DTM-Sieg seit dem Lausitzring 2013. Der DTM-Champion von 2005 stand zum 21. Mal in der DTM und zum fünften Mal beim Heimrennen von Mercedes-AMG Motorsport in Hockenheim auf dem obersten Podesttreppchen. Bereits am Vormittag erzielte Gary im ersten Qualifying der Saison seine 13. DTM-Pole Position. Damit führt er die Fahrerwertung nach dem ersten Renntag des Jahres mit 28 Punkten vor seinem Teamkollegen Lucas Auer (18 Punkte) an.

Der Auftaktsieger des Vorjahres, Lucas Auer, erzielte als Zweiter seinen siebten DTM-Podestplatz sowie seinen zweiten in Hockenheim. Die starke Mannschaftsleistung zum Auftakt der Jubiläumssaison komplettierten Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport), Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS), Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) und Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS), die ebenfalls alle in die Punkteränge fuhren.

Edoardo Mortara eröffnete die Saison mit einem vierten Platz. Der DTM-Meister von 2015, Pascal Wehrlein, kam bei seinem DTM-Comeback nach zwei Jahren in der Formel 1 auf Platz fünf ins Ziel. Paul Di Reste belegte beim Saisonstart Platz sieben, direkt vor seinem Markenkollegen Daniel Juncadella. Der Spanier fuhr damit nach einem Jahr DTM-Pause bei seiner Rückkehr direkt im ersten Rennen in die Punkteränge, und das obwohl er sich Anfang April beim Training sein Schlüsselbein angebrochen hatte.

Ein Blick auf Rennen 2: Der zweite Lauf der DTM-Saison 2018 startet am Sonntag um 13:30 Uhr MESZ (ab 13:00 Uhr MESZ live in SAT.1). Zuvor finden bereits um 09:00 MESZ Uhr das 3. Freie Training und um 11:25 MESZ Uhr das 2. Qualifying statt.



Daimler
2.5.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Kapitel 1 von 10: Auftakt in die Jubiläumssaison bei Mercedes-AMG Motorsport

Vor 30 Jahren begann die Erfolgsgeschichte von Mercedes-AMG Motorsport in der DTM mit dem werksseitigen Einstieg. Am kommenden Wochenende schlägt das Team beim Heimrennen in Hockenheim das erste von zehn Kapiteln der Jubiläumssaison 2018 auf.

  • Erster Start als Werksteam in Hockenheim: 24. April 1988 (Bestes Ergebnis: zwei zweite Plätze durch Alain Cudini)
  • Erster Sieg in Hockenheim: 16. April 1989 (damals drittes Saisonrennen) mit Neuzugang Klaus Ludwig, der neben dem ersten Heimsieg (bis heute: 34 Siege) auch die erste Heim-Pole (bis heute: 20 Poles) von Mercedes-AMG Motorsport in Hockenheim erzielte
  • Mit insgesamt 34 Siegen erfolgreichste Marke in Hockenheim: Mit Gary Paffett (4 Siege), Paul Di Resta, Edoardo Mortara (je 2 Siege) und Lucas Auer (1 Sieg) haben vier der sechs Mercedes-AMG DTM-Fahrer bereits mindestens ein Rennen auf dem Hockenheimring gewonnen
  • Comeback: Pascal Wehrlein, der jüngste Champion in der Geschichte der DTM, bestreitet an diesem Wochenende in Hockenheim sein erstes DTM-Rennen seit seinem Titelgewinn an gleicher Stelle im Oktober 2015
  • Ulrich Fritz: "Da die DTM 2018 sicher noch enger wird als in den Jahren zuvor, ist der Spielraum für Fehler ebenfalls kleiner."
Stimmen zu den DTM-Rennen in Hockenheim
    Gary Paffett (37 Jahre, England):
  • Startnummer: 2
  • Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Hinter uns liegt ein richtig langer Winter und es ist sehr viel Zeit seit dem letzten Rennen in Hockenheim im Oktober vergangen. Seitdem hat sich in der DTM ziemlich viel verändert. Das neue Reglement mit den Einheits-Aerodynamikteilen macht in diesem Jahr einen großen Unterschied aus. Mit Blick auf die Autos reisen wir in diesem Jahr mit einem viel ausgeglicheneren Feld nach Hockenheim. Ich glaube allerdings, dass wir noch nicht genau wissen, wo wir uns im Vergleich zu den anderen einordnen. Bei den Testfahrten arbeitet man an seinem eigenen Auto und seiner eigenen Balance. Man versucht, damit glücklich zu werden, aber die Rundenzeiten bedeuten nicht wirklich viel. Ich war am zweiten Testtag Schnellster, aber bei den Tests geht es hin und her und man weiß nie, mit wie viel Sprit die anderen gefahren sind oder wie lang ihre Runs waren. Ehrlich gesagt, ist es unmöglich vorherzusagen, wo wir stehen. Aber eins ist klar: es geht eng zu. Die Autos sind unglaublich ausgeglichen und alles ist hart umkämpft. Wenn wir von Beginn an eine gute Fahrzeugbalance haben und richtig gute Arbeit abliefern, dann haben wir eine Chance, das Rennen zu gewinnen. Das ist die Ausgangslage, die wir vor jedem Wochenende haben sollten. Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich wieder losgeht."

    Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland):
  • Startnummer: 3
  • Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Schluss mit der Winterpause, der Countdown zum Saisonauftakt läuft. Hockenheim ist ein großartiges Rennen, um in die neue Saison zu starten. Nach dem langen Winter sieht alles gut aus. Aber wir werden erst am kommenden Wochenende sehen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen. Natürlich wollen wir die letzte Saison von Mercedes-AMG Motorsport in der DTM mit dem richtigen Spirit abschließen. Aber im Moment sind wir voll konzentriert auf das Ergebnis und möchten ein Wörtchen im Titelkampf mitsprechen."

    Lucas Auer (23 Jahre, Österreich):
  • Startnummer: 22
  • Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Endlich geht es wieder los, die Vorfreude bei mir ist riesig. Anfang April hatten wir die letzten Tests vor dem Saisonauftakt und ich glaube, dass es relativ eng zugehen wird. Vor dem ersten Rennwochenende überwiegt ganz klar die Spannung auf die neue Saison und wie das Kräfteverhältnis sich entwickeln wird. Hockenheim ist eine geile Strecke, auf der das Qualifying wichtig ist, aber nicht ausschlaggebend. Denn dort kann man auch mega überholen. Mit der neuen Aerodynamik liegen die Bremspunkte früher und man kann besser reinstechen und überholen. Es ist kein Geheimnis, dass alle nach der Winterpause heiß sind und danach fliegen normalerweise die Fetzen. Der Saisonstart in Hockenheim ist deswegen immer ein hammergeiles Wochenende."

    Daniel Juncadella (26 Jahre, Spanien):
  • Startnummer: 23
  • Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Hockenheim ist für mich gleich aus mehreren Gründen ein ganz besonderes Wochenende. Zunächst einmal, weil ich beim Saisonauftakt zum ersten Mal seit langer Zeit wieder an einem DTM-Rennen teilnehme. Gleichzeitig ist es der erste DTM-Start nach meiner Verletzung in der Saisonvorbereitung. Als ich den Fahrradunfall hatte, rechnete ich im ersten Moment nicht damit, dass ich zum Auftakt fit sein würde. Deshalb ist es fantastisch für mich, dass ich fahren kann. Entsprechend fühle ich mich absolut bereit für den Saisonstart, der auch noch auf den Geburtstag eines Freundes fällt, der im vergangenen Jahr verstorben ist. Dadurch gehe ich mit ganz besonderen Emotionen in das erste Rennwochenende der Saison."

    Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien):
  • Startnummer: 48
  • Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Der Saisonauftakt in Hockenheim ist immer eine großartige Veranstaltung. Es ist wichtig, nach der langen Pause, wieder gut in Schwung zu kommen. Ich hoffe sehr, dass wir in diesem Jahr ganz vorne um den Titel mitkämpfen können. Am ersten Rennwochenende ist es für alle immer eine kleine Überraschung, zu sehen, wer wo steht und wie konkurrenzfähig alle sind. Dann erfahren wir endlich, wer 2018 um Siege und Podestplätze kämpfen kann. Ich hoffe natürlich, dass wir dazu gehören."


    Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland):
  • Startnummer: 94
  • Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Die Winterpause ist in der DTM immer sehr lang, entsprechend freue ich mich umso mehr auf den Saisonstart und mein erstes DTM-Rennen seit 2015. Ich fühle mich körperlich sehr gut vorbereitet und bei den Testfahrten in Hockenheim hatte ich ebenfalls ein positives Gefühl. Ich werde in Hockenheim wie immer alles geben und bin gespannt, wie das Wochenende verläuft."



Audi
18.4.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim


 

Das Wichtigste in Kürze:

Audi-Werksfahrer verabschiedet sich bei DTM-Auftakt von den Fans

Zusätzlicher Audi RS 5 DTM für zweimaligen DTM-Champion im Einsatz

Mattias Ekström: "Jede Menge Gänsehaut-Momente"

Abschiedsrennen für Ekström in Hockenheim

Emotionaler Abschied nach 17 Jahren DTM: Mattias Ekström startet beim DTM-Auftakt auf dem Hockenheimring mit einem zusätzlichen Audi RS 5 DTM. Damit haben Motorsport-Fans einen Grund mehr, die Rennen am 5. und 6. Mai entweder vor Ort oder auf dem Bildschirm live zu erleben.

Ende Januar hatte Mattias Ekström seinen Ausstieg aus der DTM bekannt gegeben. Er konzentriert sich in diesem Jahr auf das Engagement in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft mit seinem Team EKS Audi Sport. Für ihn eine schwere Entscheidung - auch weil er sich nach 17 Jahren in der DTM noch nicht in passendem Rahmen von seinen vielen Fans verabschieden konnte. Diese Möglichkeit gibt Audi dem in München lebenden Schweden nun beim DTM-Auftakt.

"Mattias hat im Winter entschieden, seine einzigartige DTM-Karriere zu beenden", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Er hat uns auch gesagt, dass er sich sehr gerne mit einer besonderen Aktion von den DTM-Fans verabschieden möchte. So ist die Idee des Abschieds-Rennwochenendes entstanden. Ich denke, es ist für ihn, für die DTM, für die Fans und natürlich auch für Audi eine tolle Sache, dass er beim Saisonauftakt in Hockenheim noch einmal an den Start geht. Es gab einige Hürden zu nehmen, aber wir haben den Einsatz eines siebten Audi RS 5 DTM möglich gemacht. Für unsere Mannschaft ist es ein ziemlicher Kraftakt. Gleichzeitig war jeder im Team sofort von der Idee begeistert und hat spontan seine Unterstützung zugesagt."

Der 39 Jahre alte Schwede bestreitet in Hockenheim die beiden ersten DTM-Rennen der Saison 2018 außerhalb der Wertung. Darüber hinaus ist für die Fans eine ganze Reihe von Aktionen mit dem zweimaligen DTM-Champion geplant. "Vermutlich werde ich an diesem Wochenende mehr Autogramme schreiben als sonst in einer ganzen Saison", sagt Mattias Ekström. "Aber das mache ich gerne. Es ist großartig, dass Audi mir das ermöglicht. Nach 17 tollen Jahren war es eine unheimlich schwere Entscheidung, nicht mehr in der DTM zu starten. Der Tag der Verkündung war einer der emotionalsten meiner ganzen Karriere. Ich bin sicher, dass es auch in Hockenheim jede Menge Gänsehaut-Momente geben wird. Ich freue mich schon jetzt megamäßig darauf."

Mattias Ekström begann seine DTM-Laufbahn 2001 mit 22 Jahren im Audi-Kundenteam von ABT Sportsline. 2004 startete er erstmals als Werksfahrer und fuhr auf Anhieb seinen ersten DTM-Titel ein. 2007 folgte Titel Nummer zwei, einen weiteren Gesamtsieg verpasste er in der vergangenen Saison nur knapp. Insgesamt bestritt der Schwede in 17 Jahren bisher 195 DTM-Rennen. Mit den beiden Titeln, 23 Siegen, 20 Pole-Positions, 18 schnellsten Runden im Rennen und 1.219 Punkten ist er der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot aller Zeiten.

Auch seine beiden Abschiedsrennen bestreitet Ekström im Audi Sport Team Abt Sportsline. Sein Audi RS 5 DTM erhält ein besonderes Design seines langjährigen Partners Red Bull mit dem Hashtag #AdjöMattias. Ekström geht ohne vorherige Testfahrten an den Start und kann sich daher erst in Hockenheim an das aktuelle DTM-Auto mit der reduzierten Aerodynamik gewöhnen. Dennoch rechnet Audi-Motorsportchef Dieter Gass mit einem voll konkurrenzfähigen Schweden. "Mattias hat sich immer schnell an ein neues Auto gewöhnt. Ich bin sicher: Bei seinem Abschied wird er nicht spazieren fahren. Er wird seinem Motto 'Go hard or go home' alle Ehre machen."



Audi
9.4.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim


 

Das Wichtigste in Kürze:

Alle Audi RS 5 DTM in der Saison 2018 mit neuen Designs

DTM-Champion startet im roten Audi Sport RS 5 DTM

Erster Auftritt bei Testfahrten in Hockenheim vom 9. bis 12. April

Des Meisters neue Kleider: René Rast fährt in Rot

Gleiche Nummer, aber neue Farbe für den DTM-Meister: Titelverteidiger René Rast startet 2018 mit einem roten Audi Sport RS 5 DTM in die Saison.

Audi hat das Meisterauto des Vorjahres an das veränderte Reglement angepasst und gleichzeitig die Designs aller Audi RS 5 DTM aufgefrischt. René Rast startet dabei in der Saison 2018 nicht mit der Nummer 1 des DTM-Champions, sondern weiter mit der Startnummer 33, die ihm im vergangenen Jahr Glück brachte. Dafür ist sein Audi Sport RS 5 DTM nicht mehr schwarz, sondern rot wie die Raute von Audi Sport.

Der Schaeffler Audi RS 5 DTM von Mike Rockenfeller ist in diesem Jahr erstmals weiß-grün. Schaeffler ist seit 2011 Partner von Audi; das Design war seitdem stets gelb-grün gewesen. Nachdem Audi bereits den e-tron FE04 in der Elektro-Rennserie Formel E an die neuen Farben angepasst hat, folgt nun auch das DTM-Auto.

Ausgebaut wurde die Partnerschaft mit der BP Group: Warb das Unternehmen für seine Produkte ARAL ultimate (Kraftstoff) und Castrol EDGE (Motorenöl) bisher auf einem Audi RS 5 DTM, starten 2018 zwei Autos in den Farben des Konzerns: Nico Müller pilotiert den Castrol EDGE Audi RS 5 DTM, DTM-Neuling Robin Frijns den ARAL ultimate Audi RS 5 DTM.

Eine Konstante im Audi-Aufgebot für die DTM ist Jamie Green: Der Brite tritt auch 2018 im markanten Orange der Hoffmann Group an. Der Anbieter von Qualitätswerkzeugen ist bereits im fünften Jahr Partner von Audi und Green.
Umgewöhnen müssen sich die Fans von Loïc Duval: Der Franzose fährt 2018 einen schwarzen Audi Sport RS 5 DTM. Für seine zweite DTM-Saison hat er zudem eine neue Startnummer gewählt: "Die 28 ist die Nummer des französischen Departements, in dem ich geboren wurde. Sie hat mich mein Leben lang begleitet."

Mit dem dänischen Familienunternehmen MASCOT WORKWEAR, das Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe entwickelt, hat Audi in der DTM einen neuen Bekleidungspartner gewonnen. Weitere Partner sind Akrapovic (Auspuffanlagen), MegaRide (Fahrdynamik-Software), Alpinestars (Rennbekleidung), Gerolsteiner (Mineralwasser und Erfrischungsgetränke), die Privatbrauerei Hofmühl und MAN Nutzfahrzeuge.

"Wir sind stolz, bei unserem Projekt Titelverteidigung auf starke Partner vertrauen zu können", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "2018 möchten wir wieder so viele Titel wie möglich holen, in erster Linie natürlich den Fahrertitel, der in der DTM den größten Stellenwert besitzt."

Die neue DTM-Saison beginnt am 5. und 6. Mai auf dem Hockenheimring. Auf der Rennstrecke in Baden-Württemberg finden von Montag (9. April) bis Donnerstag (12. April) auch die abschließenden Testfahrten vor dem Saisonstart statt.

Die Audi-Teams in der DTM 2018

Audi Sport Team Abt Sportsline
[# 4] Robin Frijns (NL), ARAL ultimate Audi RS 5 DTM (Ingenieur: Michael Petit)
[# 51] Nico Müller (CH), Castrol EDGE Audi RS 5 DTM (Felix Fechner)

Audi Sport Team Phoenix
[# 28] Loïc Duval (F), Audi Sport RS 5 DTM (Gabriele Delli Colli)
[# 99] Mike Rockenfeller (D), Schaeffler Audi RS 5 DTM (Laurent Fedacou)

Audi Sport Team Rosberg
[# 33] René Rast (D), Audi Sport RS 5 DTM (Florian Rinkes)
[# 53] Jamie Green (GB), Hoffmann Group Audi RS 5 DTM (Erich Baumgärtner)



DTM
18.3.2018

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Alles in Kurzform

  • Einheitlicher Zeitplan samstags und sonntags
  • Novum: Nachtrennen in Misano
  • Lausitzring: Comeback auf der langen Grand-Prix-Strecke

 

Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Neue Startzeiten: DTM startet 2018 um 13:30 Uhr

Zuschauerfreundlich und verlässlich: Die DTM setzt in der kommenden Saison auf einheitliche Startzeiten der Rennen am Samstag und Sonntag. Jeweils um 13:30 Uhr werden die Ampeln 2018 auf Grün schalten. "Ich freue mich sehr, dass wir damit dem Wunsch zahlreicher Fans der DTM entsprechen können. Dank unseres neuen Fernsehpartners SAT.1 werden wir neben den einheitlichen Startzeiten auch eine ausführliche und umfangreiche Berichterstattung vor und nach den Rennen bieten können", sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der ITR GmbH, zu den einheitlichen Startzeiten für die DTM-Rennen in diesem Jahr.

Misano (Italien)
Keine Regel ohne Ausnahme - allerdings aus gutem Grund: Bei der Veranstaltung im Sommer im italienischen Misano trägt die DTM erstmals Nachtrennen aus. Die beiden Läufe am 25. und 26. August starten jeweils um 22:20 Uhr Ortszeit. Racing am späten Abend verspricht spektakuläre Bilder und beste Abendunterhaltung für Fans und Urlauber an der italienischen Adriaküste. Bislang fand die einzige DTM-Veranstaltung unter Flutlicht am 16. August 2003 am Nürburgring statt, allerdings lediglich ein Qualifying. Für den Start der beiden Misano-Rennen in den Abendstunden gibt es gute Gründe: Im Sommer klettert das Thermometer im Urlaubsort Misano schon Mal auf 40 Grad Celsius. Zudem ist am Misano World Circuit Marco Simoncelli eine Streckenbeleuchtung vorhanden.

Finale in Hockenheim
Eine weitere Abweichung gibt es für den Finallauf am 14. Oktober. Damit die Zuschauer nach dem 20. Saisonlauf der DTM am Sonntag in Hockenheim direkt nach der Zieldurchfahrt auf die Rennstrecke strömen und vor dem Podium mit den Teams und Fahrern gebührend feiern können, beginnt das Rennen hier um 15:05 Uhr. Das Öffnen der Zäune für die Zuschauer ist nur möglich, wenn anschließend keine weiteren Rennen mehr auf der Strecke ausgetragen werden.

Brands Hatch
Die Startzeit der beiden Rennen in Brands Hatch ist 12:30 Uhr Ortszeit (UTC+1). Die TV-Zuschauer in Deutschland erleben somit auch das Gastspiel der DTM auf dem britischen Traditionskurs wie gewohnt ab 13:30 Uhr.

Lausitzring
Ebenfalls zur gewohnten Uhrzeit, aber auf einer anderen Streckenvariante werden die DTM-Rennen auf dem Lausitzring ausgetragen. In diesem Jahr soll es auf dem 4,534 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs zur Sache gehen - vorbehaltlich der Streckenabnahme durch den Deutschen Motor Sport Bund (DMSB).

Mit insgesamt 14 Kurven und einem ausgeglichenen Verhältnis aus langsamen und schnellen Passagen ist diese Variante besonders anspruchsvoll - und sollte den Fahrern am Ende der langen Gegengeraden im Süden der Rennstrecke eine weitere gute Überholmöglichkeit bieten.



BMW
8.3.2018

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Fahrzeug-Designs der sechs BMW M4 DTM für die Saison 2018 stehen fest

Nachdem BMW Motorsport im Rahmen der DTM-Testfahrten in Vallelunga (ITA) den BMW Driving Experience M4 DTM von Marco Wittmann (GER) präsentiert hat, stehen nun auch die Designs der weiteren fünf Fahrzeuge für die Saison 2018 fest. So unterschiedlich sie aussehen, eines haben die sechs BMW M4 DTM gemeinsam: Bei allen Liveries fallen die übergreifenden Elemente des neuen BMW M Motorsport Designs ins Auge.

Langjährige BMW Motorsport Partner sind auch in der Saison 2018 Teil des DTM-Projekts. So wird Bruno Spengler (CAN) wieder mit dem BMW Bank M4 DTM mit der Startnummer 7 auf die Strecke gehen. Am Steuer des Shell BMW M4 DTM mit der Nummer 15 wird erneut der Brasilianer Augusto Farfus sitzen. Timo Glock (GER) geht in der kommenden Saison wieder mit dem DEUTSCHE POST BMW M4 DTM mit der Nummer 16 an den Start.

Philipp Eng (AUT) absolviert seine Debütsaison in der DTM im SAMSUNG BMW M4 DTM mit der Startnummer 25. Der sechste BMW M4 DTM im Feld, pilotiert von BMW DTM-Neuzugang Joel Eriksson (SWE/Startnummer 47), trägt unter anderem die Logos von Puma und BMW LIFESTYLE.

Die Saison 2018 startet mit den ersten Rennen am 5. und 6. Mai in Hockenheim (GER). Sie umfasst insgesamt zehn Rennveranstaltungen und endet Mitte Oktober ebenfalls in Hockenheim. Daneben macht die DTM in diesem Jahr auf dem Lausitzring (GER), in Budapest (HUN), auf dem Norisring (GER), in Zandvoort (NED), Brands Hatch (GBR), Misano (ITA), auf dem Nürburgring (GER) sowie in Spielberg (AUT) Station.

Das BMW DTM Aufgebot 2018 in der Übersicht:
[# 7]   Bruno Spengler (CAN),   BMW Team RBM,   BMW Bank M4 DTM
[# 11] Marco Wittmann (GER),   BMW Team RMG,   BMW Driving Experience M4 DTM
[# 15] Augusto Farfus (BRA),   BMW Team RMG,   Shell BMW M4 DTM
[# 16] Timo Glock (GER),   BMW Team RMG (RMR),   DEUTSCHE POST BMW M4 DTM
[# 25] Philipp Eng (AUT),   BMW Team RBM (RMR),   SAMSUNG BMW M4 DTM
[# 47] Joel Eriksson (SWE),   BMW Team RBM,   BMW M4 DTM



BMW / Daimler AMG
3.3.2018

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Testdebüt des neuen BMW M4 DTM für die Saison 2018

Mit dem ersten Test des Jahres im italienischen Vallelunga ist BMW Motorsport in die heiße Phase der Vorbereitung auf die DTM-Saison 2018 gestartet. Auf der Strecke nördlich von Rom (ITA) ging es für die Ingenieure am Freitag und Samstag vor allem darum, den in vielen Bereichen überarbeiteten BMW M4 DTM im Detail kennenzulernen. Als Fahrer war Marco Wittmann (GER) im Einsatz.

Entsprechend des DTM-Reglements wurde der BMW M4 DTM für die kommende Saison in einigen Bereichen modifiziert. Die Änderungen betreffen vor allem die Aerodynamik und haben einen deutlich reduzierten Abtrieb zur Folge. Der Test in Vallelunga diente BMW Motorsport dazu, diese Modifikationen erstmals auf der Rennstrecke zu evaluieren und zu untersuchen, wie genau sie sich auf das Verhalten des Fahrzeugs auswirken. So konnten wichtige Informationen für den weiteren Saisonverlauf gesammelt werden.

Beim Roll-out am Donnerstag hatten noch winterliche Verhältnisse mit Temperaturen knapp über null Grad Celsius und Schnee neben der Strecke geherrscht. An den beiden Testtagen Freitag und Samstag war es wärmer, bei teils sehr regnerischem Wetter und teils sonnigen Abschnitten herrschten jedoch wechselhafte Bedingungen.

"Es ist immer etwas Besonderes und natürlich auch spannend, ein neues Paket zum ersten Mal auf der Rennstrecke zu erleben und zu sehen, wie es sich verhält" sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Zudem sieht der neue BMW M4 DTM mit dem neuen BMW M Motorsport Design einfach super aus. Der Test in Vallelunga war eine wichtige erste Standortbestimmung für uns, auch wenn die Bedingungen nicht optimal waren. Die in Italien gesammelten Erkenntnisse sind eine gute Basis für die Arbeit der Ingenieure und Teams in der weiteren Vorbereitung und während der Saison. Gleichzeitig war es für unser Team eine gute Gelegenheit, nach der Arbeit im Winter gemeinsam wieder die Abläufe an der Rennstrecke zu trainieren."

"Mein erster Eindruck ist, dass das Auto trotz des deutlich verringerten Abtriebs weiterhin eine gute Balance hat", sagte Wittmann. "Dennoch ist die Herausforderung, vor allem unter nassen Bedingungen, wie wir sie beim Test hatten, größer geworden. Weitere Erkenntnisse über das Fahrverhalten des neuen Pakets werden wir nun in Hockenheim bei anderen Strecken- und Wetterbedingungen sammeln. Insgesamt hat es mir Spaß gemacht, mit meinem neuen BMW Driving Experience M4 DTM auf die Strecke zu gehen - ich fühle mich in den neuen BMW M Motorsport Farben richtig wohl!"

Der zweite offizielle ITR-Test des Jahres findet vom 9. bis 12. April auf dem Hockenheimring (GER) statt. An gleicher Stelle startet die DTM dann mit den ersten beiden Rennen am 5. und 6. Mai in die neue Saison.


 

Schnee und Regen fordern Mercedes-AMG Motorsport DTM Team beim Testauftakt in Vallelunga

Erst Schnee, dann Regen: Das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team erwarteten beim ersten Test des Jahres im italienischen Vallelunga knifflige Wetterbedingungen. Neben Team-Captain Gary Paffett kam im Verlauf der Tests auch Lucas Auer zum Einsatz.

"Wir können froh sein, dass wir gestern so viel Glück mit dem Wetter hatten", sagte Gary, der am Freitag 119 Runden bei warmen Temperaturen im Trockenen absolvieren konnte. "In diesem Jahr gibt es einige große Veränderungen an den Aerodynamikteilen des Autos und auch mehr Standardteile. Das sollte hoffentlich dabei helfen, dass das Feld noch ausgeglichener ist. Obwohl man sich das manchmal gar nicht vorstellen kann, so eng wie es in der DTM zugeht. Das Auto fühlte sich dadurch aber nicht wahnsinnig anders an. Es hat etwas weniger Abtrieb, aber es ist immer noch ein DTM-Auto. Wir haben in diesem Winter nur sehr eingeschränkte Zeit für Testfahrten, deshalb ist es wichtig, dass wir wie gestern das Maximum herausholen."

In 1:26,751 Minuten erzielte der DTM-Champion von 2005 die Tagesbestzeit. Der Brite fuhr dabei in allen drei Streckensektoren die Bestzeit, was eine theoretische Bestzeit von 1:26,666 Minuten bedeutete.

Am verregneten Samstag nahm Lucas am Steuer des Mercedes-AMG C 63 DTM Platz. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse konnte der Österreicher am Vormittag nur 14 Runden zurücklegen, bevor ein Abflug den Testtag vorzeitig beendete. "Es war super und cool, wieder in einem DTM-Auto zu sitzen", sagte Lucas. "Leider war es nur sehr kurz, da ich einen Fehler gemacht und einen Unfall gebaut habe. Das tut mir sehr leid für das Team und ganz besonders natürlich auch für Pascal. Aber jetzt blicke ich nach vorne und freue mich auf den nächsten Test."


 

Rennstrecken-Premiere für den neuen Audi RS 5 DTM

Die 2018er-Version des Audi RS 5 DTM hat im italienischen Vallelunga die ersten Testkilometer absolviert. Am Freitag und am Samstag haben sich Audi, BMW und Mercedes-Benz bei gemeinsamen Testfahrten auf der 30 Kilometer nördlich von Rom gelegenen Rennstrecke auf die neue DTM-Saison vorbereitet. Jamie Green (GB) läutete am Donnerstagnachmittag die Testfahrten mit dem Roll-out ein und leistete auch am Freitag die Arbeit im Cockpit. Am Samstag übernahm der amtierende DTM-Champion René Rast (D) den RS 5 DTM-Testträger, mit dem Audi die neue Einheits-Aerodynamik erprobt. Auch DTM-Neuling Robin Frijns (NL) kam zu zwei kurzen Einsätzen im Rennauto.

An beiden Tagen sorgte zunächst Dauerregen immer wieder für Unterbrechungen aufgrund schwieriger Streckenbedingungen. Nur am ersten Testtag waren am Nachmittag längere Stints auf trockener Strecke möglich. "Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse, vor allem am Samstag, bin ich insgesamt zufrieden mit dem Testverlauf. Wir haben über 200 Runden absolviert, somit rund 900 Kilometer zurückgelegt und uns damit eine gute Datengrundlage geschaffen, um unser Auto nun Schritt für Schritt auf die neue Aerodynamik abstimmen zu können", sagt DTM-Projektleiter Andreas Roos.



DTM
1.3.2018

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Das Wichtigste in Kurzform:

- Besseres Racing: Das fahrerische Können rückt noch mehr in den Mittelpunkt

- Weniger Abtrieb, mehr Action - weniger Gewicht, mehr Motoren

- Testfahrten in Vallelunga und Hockenheim

DTM 2018: Das ändert sich in dieser Saison

Die Fans der DTM können sich in diesem Jahr auf eine noch spannendere, abwechslungsreichere Saison freuen. Denn die Weiterentwicklung der Reglements für 2018 stand unter dem Motto: besseres Racing durch weniger Abtrieb. Das fahrerische Können der Piloten rückt durch die Reduktion von aerodynamischen Anbauteilen an der Außenhaut der Fahrzeuge sowie durch den Verzicht auf mechanische Elemente unter der Karosserie noch mehr in den Mittelpunkt.

Audi, BMW und Mercedes-AMG steigen bei den Testfahrten vom 1. bis 3. März in Vallelunga (ITA) in die heiße Phase der Vorbereitung ein. Champion René Rast und Jamie Green machen sich 30 Kilometer nördlich der italienischen Hauptstadt Rom mit der 2018er-Version des Audi RS 5 DTM vertraut. Marco Wittmann nimmt am Steuer des BMW M4 DTM Platz, während Neuling Philipp Eng als Ersatzfahrer bereitsteht. Für Mercedes-AMG ist auf dem Autodromo Vallelunga Piero Taruffi mit Rückkehrer Pascal Wehrlein, Gary Paffett und Lucas Auer ein Trio im Einsatz.

Die Änderungen im technischen Reglement
Das technische Reglement wurde für die Saison 2018 vor allem hinsichtlich der Aerodynamik der Fahrzeuge angepasst. An der Front der Fahrzeuge kommt auf jeder Seite künftig nur ein so genannter Aero-Flick zum Einsatz. Dieses Bauteil ist kleiner als seine Pendants aus der Vorsaison. Entsprechend haben die Ingenieure die Frontschürze angepasst. Dazu wurde der Seitenkanal vereinfacht und die Seitenplatte im Bereich unterhalb der Türen entfernt. Die aerodynamischen Anbauteile wurden reduziert. Die Basisgeometrie des Hecks blieb erhalten. Der Abtrieb wurde somit um zirka ein Drittel verringert. Der niedrigere Luftwiderstand könnte je nach Strecke zu höheren Top-Speed-Werten führen.

Unter der Karosserie kommen nur noch lineare Schraubenfedern zum Einsatz. Bei den anstehenden Testfahrten wird sich zeigen, ob diese Neuerung in Kombination mit den aerodynamischen Anpassungen dazu führt, dass die Fahrzeuge im Vergleich zum vergangenen Jahr insbesondere in den Kurven weniger aerodynamisch stabil sein werden.

Die Änderungen im sportlichen Reglement
Zu den wichtigsten Änderungen im sportlichen Reglement gehört die Verringerung des Gesamt-Mindestgewichts (Fahrer mit Ausrüstung und Fahrzeug): Es beträgt in diesem Jahr 1.115 Kilogramm, das Fahrzeug-Mindestgewicht liegt bei 1.031 Kilogramm. Gleichzeitig wurde das Motorenkontingent erhöht. Zudem haben die Teams nun die Möglichkeit, bei Boxenstopps einen zusätzlichen Mechaniker einzusetzen.

"Die in der DTM eingesetzten Motoren sind auf Maximallaufzeit konstruiert und wir wollten verhindern, dass die Motoren diese Laufzeitgrenze überschreiten. Die ITR hat in diesem Jahr den Kalender von neun auf zehn Rennwochenenden aufgestockt. Da es in Brands Hatch nur eine zweitägige Veranstaltung gibt, das freie Training am Freitag fällt weg, reden wir von 400 bis 450 Kilometern, die zusätzlich gefahren werden. Um darauf zu reagieren, haben wir uns für den günstigsten Ansatz entschieden. Statt sieben gibt es nun auf die Saison gesehen acht Motoren für die jeweils sechs Autos, die straffrei untereinander getauscht werden können", sagt DTM-Technikchef Michael Bernard.

Eine Anpassung erfolgte auch in puncto Boxenstopps: Bis dato hatte einer der acht Mechaniker beim Reifenwechsel die Aufgabe, an der Trennlinie zwischen Working Lane und Fast Lane die Räder in Empfang zu nehmen, nun können die Teams dafür eine zweite Person abstellen. Diese zusätzliche Person rekrutiert sich aus dem ohnehin vor Ort vorhandenen Personal. Dies ist nicht bindend, aber empfohlen.

Vom Bulletin zum festen Bestandteil
Gleich mehrere der unterjährigen Anpassungen aus 2017 sind nun fester Bestandteil des Reglements. Dies betrifft den Indy-Neustart, die Begrenzung der Kommunikation mittels der Boxentafel sowie die Erhöhung der Mindestrestmenge an Kraftstoff.

Nach den Erfahrungen aus der DTM-Premiere des Indy-Neustarts in Hockenheim wurde beschlossen, dass der Führende beim Indy-Re-Start grundsätzlich das Tempo vorgibt. Sobald dieser beschleunigt, wird die grüne Flagge geschwenkt, die rote Ampel wird nicht mehr angezeigt. Beschleunigt werden darf nur im vorgegebenen Sektor zwischen der ersten weißen Linie und dem Zielstrich. Vor dem Überqueren der Ziellinie darf kein Fahrzeug aus der Formation ausscheren.

Die Boxentafel darf nur noch für die Aufforderung zum Boxenstopp oder bei einer eventuellen Notsituation zur Anwendung kommen. Die Teams dürfen ihren Piloten nur noch mit einzelnen und beim DMSB hinterlegten Buchstaben, Zahlen oder Symbolen die wichtigen Hinweise weitergeben. Taktische Maßnahmen der Teams während des Rennens sollen somit weiter eingeschränkt werden.

Die Autos der drei Hersteller müssen nach jedem Qualifikationstraining und nach jedem Rennen noch mindestens ein Kilogramm Kraftstoff im Tank haben. Zu Saisonbeginn 2017 waren es 0,5 Kilogramm. Sollte es ein Auto nicht aus eigener Kraft ins Parc fermé schaffen, müssen es mindestens zwei Kilogramm Kraftstoff sein. Auch hier waren es im vergangenen Jahr noch 0,5 Kilogramm. Mit der Erhöhung der Mindestrestmenge sollte verhindert werden, dass mit der Benzinmenge "gezockt" wird und der Fahrer sein Auto nach der Zieldurchfahrt einfach abstellt.

Offizieller ITR-Test in Hockenheim
Beim abschließenden Test in Hockenheim vom 9. bis 12. April werden dann alle 18 DTM-Piloten hinters Lenkrad klettern dürfen, ehe die neue Saison am 5. und 6. Mai ebenfalls auf dem Hockenheimring beginnt. Wie in den vergangenen Jahren haben Fans bei den Tests freien Zutritt auf eine Tribüne und können so das Treiben in der heißen Phase der Vorbereitung verfolgen.



DTM
26.2.2018

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Die Startnummern der Fahrer in der DTM 2018

Start-Nr.FahrerMarkeTeam
2Gary PaffettMercedes-AMG
3Paul Di RestaMercedes-AMG
4Robin FrijnsAudiAudi Sport Team Abt Sportsline
7Bruno SpenglerBMWBMW Team RBM
11Marco WittmannBMWBMW Team RMG
15Augusto FarfusBMWBMW Team RMG
16Timo GlockBMWBMW Team RBM (RMR)
22Lukas AuerMercedes-AMG
23Daniel JuncadellaMercedes-AMG
25Philipp EngBMWBMW Team RBM (RMR)
33René RastAudiAudi Sport Team Rosberg
47Joel ErikssonBMWBMW Team RBM
48Edoardo MortaraMercedes-AMG
51Nico MüllerAudiAudi Sport Team Abt Sportsline
53Jamie GreenAudiAudi Sport Team Rosberg
77Loïc DuvalAudiAudi Sport Team Phoenix
94Pascal WehrleinMercedes-AMG
99Mike RockenfellerAudiAudi Sport Team Phoenix


BMW
25.2.2018

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Startnummern der BMW DTM-Piloten stehen fest

79 Tage vor dem ersten Lauf der DTM-Saison in Hockenheim (GER) steht fest, mit welchen Startnummern die sechs BMW DTM-Fahrer auf die Strecke gehen werden. Bei Bruno Spengler (CAN), Marco Wittmann (GER), Augusto Farfus (BRA) und Timo Glock (GER) fiel die Wahl auf Bewährtes. Sie werden mit denselben Nummern wie in der vergangenen Saison antreten, also Spengler mit der 7, Wittmann mit der 11, Farfus mit der 15 und Glock mit der 16. BMW DTM-Neuzugang Philipp Eng (AUT) wird mit der Nummer 25 an den Start gehen - einer Ziffer, die langfristig mit der Historie von BMW Motorsport verbunden ist.

1975 gewann der [# 25] BMW 3.0 CSL das 12 Stunden-Rennen von Sebring (USA). Mit diesem Triumph begann die Geschichte von BMW Motorsport in Nordamerika. Noch heute ist die Startnummer in Nordamerika vertreten: Das BMW Team RLL setzt traditionell ein Fahrzeug mit der Nummer 25 in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) ein.
Bis 2017 war dies der BMW M6 GTLM, nun ist es der BMW M8 GTE. Im Jahr 2010 spielte die 25 auf der Nordschleife des Nürburgrings die Hauptrolle: der BMW M3 GT mit dieser Startnummer feierte den Sieg im legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. In der DTM tritt nun Eng mit der 25 an.
"Für mich ist es etwas ganz Besonderes, diese legendäre Nummer auf meinem BMW M4 DTM zu haben. Ich werde mit viel Stolz mit der 25 an den Start gehen", sagt Eng. Sein Teamkollege Joel Eriksson (SWE), ebenfalls neu im BMW DTM-Aufgebot, hat sich für die Startnummer 47 entschieden: "Ich hatte diese Nummer bereits im Kartsport und bin mit der 47 schwedischer Kart-Champion geworden. Daher habe ich sie nun erneut gewählt."



Audi
24.2.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim


 

Die Audi-Teams in der DTM 2018

Audi Sport Team Abt Sportsline
[# 4] Robin Frijns (NL)
[# 51] Nico Müller (CH)

Audi Sport Team Phoenix
[# 77] Loïc Duval (F)
[# 99] Mike Rockenfeller (D)

Audi Sport Team Rosberg
[# 33]* René Rast (D)
[# 53] Jamie Green (GB)

* Startnummer vorbehaltlich der Zustimmung der DTM-Kommission

Audi bereit für Titelverteidigung der DTM

Winter in Deutschland, Sonne auf den Kanarischen Inseln: Auf Lanzarote haben sich die Audi-DTM-Piloten bei optimalen äußeren Bedingungen auf die neue DTM-Saison vorbereitet. Außerdem haben die Verantwortlichen festgelegt, welcher Fahrer 2018 in welchem Audi-Team an den Start geht.

Schwimmen, Krafttraining, Laufen, Radfahren und jede Menge Spaß: Unter Leitung von Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen und Aufsicht von Teamarzt Dr. Vincenzo Tota absolvierten die sechs DTM-Piloten eine abwechslungsreiche Trainingswoche. Gemeinsam mit ihren Fahrerkollegen aus der Formel E, den Teamchefs und Audi-Motorsportchef Dieter Gass reisten sie zum Club La Santa auf Lanzarote, den Profisportler aus der ganzen Welt als Trainingslager schätzen. Audi nutzte die Woche auch dazu, die DTM-Mannschaft vor der neuen Saison zusammenzuschweißen. "Teamgeist war schon immer eine unserer größten Stärken", sagt Dieter Gass. "Darauf setzen wir auch in Zukunft."

Vor der gemeinsamen Woche auf Lanzarote war noch offen, welcher Audi-Pilot nach der erfolgreichen zurückliegenden Saison in der DTM 2018 in welchem Team an den Start geht. Dabei hat sich Audi für Konstanz entschieden. "Das Motto 'never change a winning team' ist sicherlich nicht neu", sagt Gass. "Wenn man alle drei DTM-Titel holt und auch noch die ersten vier Plätze in der Fahrerwertung, gibt es wirklich keinen Grund, alles zu verändern. Deshalb übernimmt unser Neuling Robin Frijns das Cockpit von Mattias Ekström bei ABT. Die beiden anderen Fahrerpaarungen bei Phoenix und Rosberg bleiben unverändert. Ich bin davon überzeugt, dass wir damit für die Titelverteidigung in der DTM bestens aufgestellt sind."

Der Niederländer Robin Frijns wird damit im Audi Sport Team Abt Sportsline neuer Teamkollege des Schweizers Nico Müller. Die beiden 26-Jährigen bilden das jüngste Audi-Fahrerduo in der DTM, wobei Müller mit 64 DTM-Rennen schon fast ein alter Hase ist.

Im Audi Sport Team Phoenix starten der Deutsche Mike Rockenfeller, DTM-Champion des Jahres 2013, und der Franzose Loïc Duval, der 2018 seine zweite DTM-Saison in Angriff nimmt.

Das Audi Sport Team Rosberg bilden unverändert Jamie Green, der im Winter von Monaco in seine Heimat Großbritannien zurückgezogen ist, und Titelverteidiger René Rast. Der Deutsche möchte in der DTM 2018 nicht mit der Startnummer 1 des amtierenden Champions, sondern wieder mit der Startnummer 33 fahren, mit der er im vergangenen Jahr als Rookie den DTM-Titel gewann. "Die 33 gefällt mir und sie hat mir Glück gebracht", sagt Rast.

Green und Rast absolvieren vom 1. bis 3. März in Vallelunga die ersten Testfahrten mit der 2018er-Version des Audi RS 5 DTM. Beim abschließenden Test in Hockenheim kommen vom 9. bis 12. April dann alle sechs Audi-Piloten zum Einsatz, ehe die neue Saison am 5. und 6. Mai ebenfalls auf dem Hockenheimring beginnt.

Insgesamt stehen in diesem Jahr 20 Rennen bei zehn Veranstaltungen in Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich und Ungarn auf dem Programm. Der Ticketverkauf hat unter www.dtm.com/tickets bereits begonnen. In Deutschland überträgt SAT.1 alle Rennen.



Daimler
21.2.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Fahrerlager-Geschichten --- Lucas Auer: "Ein hartes Duell Auer gegen Wehrlein? Das wäre ganz sicher richtig cool"

DTM-Startnummern:
Mit der traditionellen Fitnesswoche in La Manga läutete Mercedes-AMG Motorsport in der vergangenen Woche die neue DTM-Saison ein. Jetzt stehen auch die Startnummern des Fahrer-Sextetts fest: Gary Paffett (2), Paul Di Resta (3), Lucas Auer (22) und Edoardo Mortara (48) treten mit den gleichen Startnummern wie in der vergangenen Saison an. Die Rückkehrer Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein sicherten sich die Nummern 23 und 94. Mit letzterer trat Pascal bereits in seiner ersten DTM-Zeit an: Ende 2015 krönte er sich in einem Mercedes-AMG C 63 DTM mit der Startnummer 94 zum jüngsten Champion in der Geschichte der Rennserie.

3 Fragen an Lucas Auer

Die neue DTM-Saison 2018 steht in den Startlöchern. Auf welche Rennen freust Du dich am meisten?
Lucas Auer: Ich bin sehr zufrieden mit dem neuen Rennkalender. Meine absoluten Highlights darin sind natürlich der Klassiker am Norisring und der Neuzugang in Misano. Ich mag Italien sehr und deshalb freue ich mich besonders auf die Stimmung dort, gerade, da es ein Nachtrennen ist. Wir haben dieses Jahr auch ein Rennwochenende mehr als in den vergangenen Jahren, also 20 statt 18 Rennen. Wenn es nach mir ginge, könnten es aber auch 50 Rennen sein. [lacht] Als Rennfahrer habe ich nichts dagegen, mehr Rennen zu fahren... da gilt für mich ganz klar: je mehr, desto besser.

Zwei große Themen der letzten Wochen waren der Rücktritt von Mattias Ekström und das Comeback von Pascal Wehrlein. Wie siehst Du die Veränderungen im Fahrerfeld der DTM?
Lucas Auer: Mit Eki ist eine Legende von der DTM-Bühne abgetreten. Er ist ein guter Freund und war ein absolut starker Charakter in der Serie. Mit Pascal kehrt ein DTM-Champion zurück, der die letzten beiden Jahre in der Formel 1 gefahren ist. Damit gewinnt die DTM auch wieder einen guten Charakter. Das wird auf jeden Fall interessant.

Du bist mit Pascal befreundet, aber ihr habt beide auch das Ziel, irgendwann (wieder) in der Formel 1 zu fahren. Wie gefährlich ist euer Duell für die Harmonie im Team?
Lucas Auer: Sehr, sehr gefährlich. [lacht] Nein, im Ernst: Als ich in die DTM gekommen bin, war ich kein ernsthafter Konkurrent für Pascal. Als Rookie hatte ich noch viel zu lernen und er fuhr bereits in seinem dritten Jahr in der DTM. Somit wird es in dieser Saison sicher ein interessantes Duell zwischen uns. Aber wir müssen erst einmal sehen, wer unsere größten Gegner bei der Konkurrenz sind. Sollte es aber zu einem harten Duell zwischen uns beiden kommen, wird das ganz sicher spannend und richtig cool.



Daimler
8.2.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Daniel Juncadella zurück im DTM-Cockpit

Nach einem Jahr DTM-Rennpause tritt Daniel Juncadella in der Saison 2018 wieder im Mercedes-AMG C 63 DTM an:

  • Daniel absolviert 2018 seine fünfte DTM-Saison für das Team
  • Daniel Juncadella: "Nach einem Jahr DTM-Rennpause bin ich richtig heiß, wieder ins Auto zu steigen"
  • Ulrich Fritz: "Daniel kennt das Auto und die Teammitglieder aus der Vergangenheit und fügt sich nahtlos in die Truppe ein"

Daniel Juncadella ist zurück in der DTM: Der Spanier kehrt nach einem Jahr DTM-Rennpause ins Cockpit seines Mercedes-AMG C 63 DTM zurück. Im vergangenen Jahr absolvierte Daniel eine Doppel-Rolle als DTM-Ersatzfahrer des Teams und mit Renneinsätzen im Mercedes-AMG GT3 in der VLN, der Blancpain GT Series und beim 24-Stundenrennen am Nürburgring.

"Es ist ein super Gefühl, dieses Jahr wieder in der DTM Rennen zu fahren", sagte Daniel. "Nach einem Jahr DTM-Rennpause bin ich richtig heiß, wieder ins Auto zu steigen. Durch meine GT-Einsätze habe ich im vergangenen Jahr weiter Rennpraxis gesammelt und als Test- und Ersatzfahrer war ich die gesamte Saison über immer nah am Team dran. Dadurch bin ich mit der neuen Fahrzeuggeneration und den Regeländerungen in der DTM bestens vertraut. Jetzt freue ich mich, dass ich endlich wieder DTM-Rennen fahren kann. Ich habe mit der DTM nie so richtig abgeschlossen und hatte immer das Gefühl, mich unter Wert geschlagen zu haben. Diese offene Rechnung will ich jetzt begleichen."

Daniel ist kein Unbekannter in der DTM. Zwischen 2013 und 2016 ging er vier Saisons lang für die Marke mit dem Stern in der DTM an den Start. Dabei fuhr er in 56 Rennen 75 Punkte ein. Durch seine Rolle als Test- und Ersatzfahrer war er auch 2017 immer nah am Geschehen dran und das gesamte Jahr über fester Bestandteil der Mannschaft.

"Daniel kennt unser Team aus den vergangenen Jahren sehr gut und er war auch 2017 als Test- und Ersatzfahrer an den Rennwochenenden involviert", sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz. "Somit benötigt er keine große Eingewöhnungszeit. Er kennt das Auto und die Teammitglieder aus der Vergangenheit und fügt sich nahtlos in die Truppe ein. Ich bin überzeugt, dass er das Team in dieser Saison mit seiner Erfahrung und seinem Speed sehr gut unterstützen wird."



Daimler
7.2.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Vier bekannte Gesichter und ein gemeinsames Ziel:
Ein erfolgreiches letztes Kapitel

Vier von sechs Fahrern bestätigt: Der Fahrerkader für die Abschiedssaison des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams nimmt Formen an

  • Gary Paffett absolviert 2018 seine 15. DTM-Saison für Mercedes-AMG Motorsport
  • Paul Di Resta, Lucas Auer und Edoardo Mortara starten auch in dieser Saison für die Marke mit dem Stern
  • Zwei Überraschungen: Die weiteren beiden Fahrer werden bald bekanntgegeben
  • Ulrich Fritz: "Gemeinsam verfolgen wir nur ein einziges Ziel: Das letzte Kapitel in der 30-jährigen DTM-Geschichte von Mercedes-AMG Motorsport positiv abzuschließen"

Vor 30 Jahren schlug Mercedes-AMG Motorsport mit dem werksseitigen Einstieg in die DTM das erste Kapitel einer langen und äußerst erfolgreichen Motorsportgeschichte auf. In ihrer letzten DTM-Saison stehen für die Marke mit dem Stern in diesem Jahr erneut vier bekannte Gesichter im Fahrerkader. Welche beiden Piloten den aus insgesamt sechs Fahrern bestehenden Kader für die DTM-Saison 2018 komplettieren, gibt das Team in Kürze bekannt.

Den Anfang macht Team-Captain Gary Paffett, für den 2018 gleich aus doppeltem Grund eine ganz besondere Saison ist. "Es ist meine 15. DTM-Saison mit Mercedes-AMG, aber leider auch die letzte von Mercedes in dieser Serie", erklärte Gary, der damit in der Hälfte der 30 DTM-Jahre von Mercedes-AMG Motorsport am Start stand. "Die Vorbereitungen auf 2018 laufen bereits auf Hochtouren. Wir haben im Winter hart mit den Ingenieuren gearbeitet und das Team zeigt den gleichen Einsatz wie immer. Sie sind voll konzentriert und möchten diese Saison mit einem Erfolgserlebnis beenden."

Die gleiche positive Atmosphäre machte auch Paul Di Resta über den Winter aus. "Neue Herausforderungen, neue Chancen: Ich bin richtig gespannt auf die neue Saison", sagte Paul, der 2018 seine neunte DTM-Saison mit dem Team absolviert. "Es ist schade, dass diese Saison die DTM-Ära von Mercedes beschließt. Aber jeder im Team zeigt dieses Quäntchen Extramotivation, um das Kapitel positiv zu beenden. Ich war viele Jahre lang Teil dieser Geschichte und ich liebe die Marke. Deshalb hoffe ich, dass ich zusammen mit meinen Kollegen in diesem Jahr die bestmöglichen Ergebnisse abliefern kann."

Neben den beiden DTM-Meistern von 2005 und 2010 kehrt auch Lucas Auer ins Cockpit zurück. "Die letzte Saison für Mercedes in der DTM ist etwas ganz Besonderes", sagt Lucas. "Wir sind alle heiß drauf und wollen einen würdigen Abschluss erreichen. 2017 war schon ein gutes Jahr für mich und ich freue mich sehr auf dieses Jahr. Es wird interessant, zu sehen, wie ich mich weiterentwickeln kann. Wer mich kennt, weiß, dass ich in der Off-Saison alles fahre, was vier Räder hat. Aber jetzt freue ich mich auf die ersten Tests und die neue Saison."

Edoardo Mortara bestreitet 2018 seine zweite Saison mit dem Team. "In unserem ersten gemeinsamen Jahr in der DTM gab es viel zu lernen", verriet er. "Wir haben einige Punkte liegen gelassen, aber schlussendlich haben wir an den letzten Rennwochenenden einen guten Weg gefunden. Es war keine grandiose Saison für mich, weshalb ich mich sehr auf diese Saison freue, in der ich besser abschneiden möchte. Es gibt auch neue Regeln und wir starten alle wieder bei null. Hoffentlich wird es eine erfolgreiche Saison."

Dem schließt sich Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz an: "2018 ist unser letztes Jahr in der DTM, aber an unserem enormen Einsatzwillen, Teamgeist und Engagement verändert das nichts", sagte der Teamchef. "Jedes einzelne Teammitglied von den Fahrern über die Mechaniker und Ingenieure bis zur Hospitality-Crew ist bis in die Fingerspitzen motiviert. Gemeinsam verfolgen wir nur ein einziges Ziel: Das letzte Kapitel in der 30-jährigen DTM-Geschichte von Mercedes-AMG Motorsport positiv abzuschließen."



Daimler
7.2.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Der jüngste DTM-Champion aller Zeiten kehrt zurück: Pascal Wehrlein gibt DTM-Comeback

Comeback nach zwei Jahren in der Formel 1: Pascal Wehrlein nimmt in der DTM-Saison 2018 wieder im Mercedes-AMG C 63 DTM Platz. Der DTM-Meister von 2015 ist neben seinen Teamkollegen Gary Paffett (2005) sowie Paul Di Resta (2010) der dritte DTM-Champion, der in dieser Saison für das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team an den Start geht.

"Ich verbinde mit der DTM fantastische Erinnerungen, nicht zuletzt an meinen Titelgewinn 2015, aber natürlich auch an den starken Zusammenhalt im Team und die vielen schönen Erlebnisse mit den Jungs", sagte Pascal. "Ich habe die DTM auch während meiner Formel 1-Zeit genau verfolgt und war auch bei dem einen oder anderen Rennen vor Ort, um die Mannschaft zu besuchen und zu unterstützen. Seit meinem letzten DTM-Rennen beim Saisonfinale in Hockenheim 2015 hat sich einiges in der DTM verändert. Aber ich mag Herausforderungen und kann es kaum erwarten, zum ersten Mal mit unserem neuen Auto auf die Strecke zu fahren. Die ersten Tests können für mich gar nicht früh genug kommen."

In den vergangenen beiden Saisons startete Pascal für Manor Racing und das Sauber F1 Team in der Formel 1. Für beide Teams fuhr er jeweils die einzigen Punkteplatzierungen der Saison ein. Sein bestes Ergebnis war ein achter Platz beim Großen Preis von Spanien 2017. Parallel dazu absolvierte er in den vergangenen Jahren als offizieller Test- und Ersatzfahrer Testfahrten in den Weltmeister-Silberpfeilen von Mercedes-AMG Petronas Motorsport.

Vor seinem Wechsel in die Formel 1 erzielte Pascal zwischen 2013 und 2015 in 38 DTM-Rennen drei Siege und sechs Podestplätze. "Pascal hat sich damals im Eiltempo in der DTM etabliert und wurde 2015 zum jüngsten Champion in der Geschichte der Serie", sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz. "Die Freude, dass Pascal für unser letztes Jahr in die DTM zurückkehrt, ist im Team natürlich riesig. In der Zeit, als er bei uns war, sind viele Freundschaften entstanden und auch in den Jahren, als er in der Formel 1 gefahren ist, ist der Kontakt nie abgebrochen. In der Zwischenzeit hat sich in der DTM mit den neuen Autos, neuen Reifen und neuen Regeln natürlich viel getan. Aber wir sind überzeugt, dass er sich mit seiner Erfahrung und seinem Engagement schnell zurechtfinden wird."



Audi
29.1.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
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21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Biografie: Mattias Ekström

Geburtsdatum: 14. Juli 1978

Geburtsort: Falun (S)

Wohnort: München (D)

Familienstand: ledig (Partnerin Heidi), ein Sohn (Mats), eine Tochter (Hanna)

Motorsport seit: 1993 (Audi-Fahrer seit 1999)

Audi-Pilot Mattias Ekström beendet DTM-Karriere

Es ist das Ende einer Ära: Nach 17 Jahren, 193 Rennen, 23 Siegen und zwei Meistertiteln beendet Werksfahrer Mattias Ekström seine DTM-Karriere. Damit verlässt der bislang erfolgreichste DTM-Pilot von Audi die Rennserie. Ekström konzentriert sich 2018 auf das werksunterstützte Engagement seines Teams EKS in der Rallycross-Weltmeisterschaft. Neu in der DTM-Fahrermannschaft von Audi ist der Niederländer Robin Frijns.

"Es war eine der schwierigsten Entscheidungen, die ich je treffen musste", sagt Ekström. "Die DTM war lange Zeit mein Leben und auch in Zukunft wird mein Herz immer für die DTM schlagen. Aber ich habe in den vergangenen Jahren auch sehr viel Zeit und Energie in mein Rallycross-Team investiert. Ohne das Doppelprogramm kann ich mich nun wieder voll auf eine Serie konzentrieren und habe wieder mehr Freiraum für meine Familie und meine Kinder. Ich starte weiter für mein eigenes Team und mache in der DTM Platz für einen vielversprechenden Youngster."

Mattias Ekström begann seine DTM-Laufbahn 2001 mit 22 Jahren im Audi-Kundenteam von ABT Sportsline. 2004 startete er erstmals als Werksfahrer und fuhr auf Anhieb seinen ersten DTM-Titel ein. 2007 folgte Titel Nummer zwei, einen weiteren Gesamtsieg verpasste er in der vergangenen Saison nur knapp. Immer an seiner Seite: Audi Sport, ABT Sportsline und der Partner Red Bull, in dessen HANGAR-7 am Salzburger Flughafen Ekström nun auch seine Entscheidung bekannt gab.

Neben der DTM startet Ekström seit 2014 mit seinem eigenen Team EKS in der Rallycross-WM. Bereits im dritten Jahr sicherte er sich den Weltmeistertitel und schloss die vergangene Saison wie in der DTM als Vizechampion ab. Ekström beschreibt die vergangenen Jahre als doppelten Kraftakt, den der 39-Jährige nicht länger auf sich nehmen möchte. "Mattias hat uns früh darüber informiert, dass er in der Saison 2018 nur noch eine Serie bestreiten möchte", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Natürlich ist Mattias für beide Projekte extrem wertvoll und wichtig. Deshalb ist uns beiden diese Entscheidung auch nicht leicht gefallen."

Ekström hinterlässt in der DTM-Mannschaft eine Lücke, die dem 26-jährigen Robin Frijns den Aufstieg zum Werksfahrer ermöglicht. Der Niederländer ist seit 2015 im Kundensport für Audi aktiv und stammt aus dem Formelsport. Erste Erfahrung am Steuer eines DTM-Rennwagens von Audi sammelte er bereits 2013 bei einer Nachwuchssichtung in Spanien. "Robin hat schon damals einen starken Eindruck hinterlassen und wir haben ihn seitdem nicht aus den Augen verloren", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Am Steuer des Audi R8 LMS hat er gezeigt, was in ihm steckt, und auch in unserem Formel-E-Simulator leistet er sehr gute Arbeit. Dass man auch als Neuling in der DTM um den Titel kämpfen kann, hat René Rast im vergangenen Jahr bewiesen. Robin hat großes Potenzial und Audi ist für die DTM 2018 fahrerisch sehr gut aufgestellt. Davon sind wir überzeugt."

Der restliche DTM-Fahrerkader von Audi bleibt wie im Vorjahr: Loïc Duval (F), Jamie Green (GB), Nico Müller (CH), René Rast (D) und Mike Rockenfeller (D) hat der Automobilhersteller als Piloten bestätigt. Mit diesem Team gewann Audi in der Saison 2017 alle drei Titel (Fahrer, Hersteller und Teams).

Die neue DTM-Saison beginnt am 5./6. Mai auf dem Hockenheimring. Das erste Rennen der FIA World RX 2018 findet am 14./15. April in Barcelona statt.



Daimler
18.1.2018

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

Lucas Auer: "Meine Liebe zum Rennsport ist die Größte von allen"

Schnell auf der Strecke, sympathisch daneben: So kennt die DTM-Welt den Tiroler Naturburschen Lucas Auer. Wir stellen in einer zweiteiligen Interview-Reihe den Menschen hinter dem Rennfahrer vor. Im ersten Teil spricht Lucas über ...

  • ... sein erstes Mal im Kart: "Mit vier Jahren saß ich zum ersten Mal in einem Kart und habe mich auf Anhieb in die Motorsport-Welt verliebt."
  • ... seine Schulzeit: "Ich war nicht unbedingt der ehrgeizigste Schüler."
  • ... seine Freunde: "Das ist wichtig, wenn es mal nicht so gut läuft. Dann ist es cool, wenn du Freunde hast, mit denen du eine Gaudi machen kannst."

Lucas, wie hast du deine Liebe zum Rennsport entdeckt?
Lucas Auer: Ich bin in Kufstein aufgewachsen, wo ich auch heute noch lebe. Das ist mein Lebensmittelpunkt, wo sich meine Freunde und Familie befinden. Dort hatte ich eine wohlbehütete Kindheit, in der ich schon sehr früh mit dem Rennfahren begonnen habe. Ich habe schon immer viel Spaß mit Freunden gehabt und extrem viel Sport getrieben - Fußball, Baseball, Skifahren, einfach alles. Mit vier Jahren saß ich zum ersten Mal in einem Kart und habe mich auf Anhieb in die Motorsport-Welt verliebt.

Wie bist du zum Kartfahren gekommen?
Lucas Auer: Ich kann mich leider nicht mehr selbst daran erinnern. Aber ich weiß aus Erzählungen, dass mein Papa und mein Bruder an einer Tankstelle vorbeigefahren sind. Dabei haben sie Rennkarts entdeckt und gleich angehalten. Dort hieß es: "Wir haben auch ein Mini-Kart - da kann der Bub sich gerne reinsetzen." Das war schon lustig. Ich glaube, sie wollten mich einfach nur da drin sitzen sehen... [lacht] Ab diesem Moment war ich verliebt.

Ab wann wurde aus dem Kartfahren dann mehr als nur ein Hobby?
Lucas Auer: Es war lange Zeit nur ein Hobby. Wir haben geschaut, wo ich bei uns in der Nähe überhaupt fahren konnte, aber ich war noch zu jung, um eine Rennlizenz zu machen. Mit fünf Jahren habe ich ab und zu getestet. Mit Sechs bin ich mein erstes Rennen in der Tiroler Meisterschaft gefahren. Das war cool. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich Sechster von acht Startern geworden bin. Da hatte ich noch ein bisschen Probleme. [lacht] Mit Sieben bin ich dann Zweiter geworden und ein Jahr später habe ich die Meisterschaft gewonnen.
Das war damals zwar schon etwas Aufwand, aber alles noch in Tirol, also machbar. Später hat mich jemand beim Fahren entdeckt, der ein eigenes Team hatte und meinte: "Der Junge muss nach Deutschland!" Ab dem Moment war es schon mehr Aufwand für uns. Es musste ja immer jemand mitfahren, weil ich noch nicht alt genug war. Aber bis zum Alter von 14 Jahren war es sicherlich noch ein Hobby. Dann wurde es international und damit auch gleich viel professioneller. Da war uns klar: Jetzt wird es wirklich ernst.

Wie verlief deine Schulzeit während deinen Anfängen im Kartsport?
Lucas Auer: Kartfahren war schon brutal, du fährst 15-18 Rennen im Jahr, musst dich ohne Ende vorbereiten. Ich hatte aber das Glück, dass ich eine super Lehrerin hatte. Hinzukam, dass ich auch nicht unbedingt der ehrgeizigste Schüler war. [lacht] Aber sie zeigte viel Verständnis und so konnten wir alles easy managen.

Du hast ganz viele Freunde aus deiner Heimat Kufstein, die ganz normale Jungs sind. Wie wichtig ist dieser bodenständige Background für dich?
Lucas Auer: Wichtig, aber das sind halt einfach meine Freunde. Auch wenn man sich mal länger nicht sieht, lacht man direkt. Man vertraut sich, kann sich über Dinge unterhalten und muss sich keine Sorgen machen, dass es gleich jeder weiß. Wir sind eine Gruppe und halten zusammen. Da gehöre ich hin. Das ist schon wichtig, speziell, wenn es mal nicht so gut läuft. Dann ist es cool, wenn du Freunde hast, mit denen du eine Gaudi machen kannst. Dann sind Kart, DTM und alles andere komplett egal.

Der Kartsport hat dir viel abverlangt. Hast du in deiner Kindheit etwas verpasst?
Lucas Auer: Ich habe bisher alles sehr positiv beschrieben, weil es meine Liebe ist. Aber es ist definitiv so: Wenn sie das nicht gewesen wäre, wäre es hart geworden. Egal in welcher Hinsicht. Es geht viel Zeit verloren. Für mich war es aber nicht schlimm, weil ich die Zeit auf der Rennstrecke verbracht habe. Natürlich verpasst man Dinge. Aber dessen war ich mir bewusst.

Blieb trotzdem noch Zeit für Mädels?
Lucas Auer: Ja, das schon. Das ist durchaus interessant. Denn mit 14 oder 15 siehst du dann auch, ob du es wirklich willst. Dann kommst du in die Zeit, in der du eine Freundin hast, vielleicht mal ausgehen willst, dann siehst du gleich, was dir wirklich wichtig ist. Das war schon schwierig, aber für mich kein Problem, weil meine Liebe zum Rennsport die Größte von allen war.

Fanden dich die Mädels auch mal nur toll, weil du Rennfahrer warst?
Lucas Auer: Ich weiß nicht, warum, aber dieses Gefühl hatte ich nie. Sicher bekommt jeder mal was aus der Presse mit oder sieht dich im Fernsehen. Das zieht schon was nach sich. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich deswegen eine Extra-Behandlung erhalten hätte ...



DTM / BMW
23.12.2017

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Der DTM Kalender 2018:

4. - 6. Mai   Hockenheim
18. - 20. Mai   Lausitzring
1. - 3. Juni   Budapest
22. - 24. Juni   Norisring
13. - 15. Juli   Zandvoort
11. - 12. August   Brands Hatch
24. - 26. August   Misano
7. - 9. Sept.   Nürburgring
21. - 23. Sept.   Spielberg
12. - 14. Okt.   Hockenheim

DTM veröffentlicht Rennkalender 2018

DTM: Rennkalender 2018 wird noch internationaler

Mehr Rennen und neue Strecken: 2018 können sich DTM-Fans nicht nur auf ein zusätzliches Rennwochenende freuen sondern auch auf weitere Läufe außerhalb Deutschlands.
Neu im Rennkalender sind die Standorte Misano (ITA) und Brands Hatch (GBR).
Den Auftakt (4. - 6. Mai) und das Finale (12. - 14. Oktober) der Saison bilden auch weiterhin die Rennen in Hockenheim (GER). Wie in den vergangenen Jahren werden pro Veranstaltung jeweils zwei Rennen ausgetragen. Mit weiteren Läufen auf dem Lausitzring (GER), in Budapest (HUN), auf dem Norisring (GER), in Zandvoort (NED), auf dem Nürburgring (GER) und in Spielberg (AUT) finden damit jeweils fünf Rennwochenenden in Deutschland und fünf im europäischen Ausland statt, was die europaweite Bedeutung der DTM als wichtige internationale Tourenwagen-Rennserie unterstreicht, ohne dabei die deutschen Wurzeln zu vernachlässigen.



DTM
9.12.2017

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DTM startet ab 2018 live beim TV-Sender SAT.1

Die DTM hat einen neuen TV-Partner: SAT.1 wird ab 2018 die Rennen der populären Tourenwagenserie exklusiv in Deutschland live übertragen. Damit können die Fans die DTM auch weiterhin in einem sportaffinen Free-TV-Sender verfolgen. Die Rennen werden unter der bekannten Sportdachmarke »ran« ausgestrahlt. "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem derart großen TV-Partner", sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR GmbH. "Das ist ein starkes Zeichen für die Serie."

Alexander Rösner, als »ran«-Sportchef plattformübergreifend für alle Sportinhalte verantwortlich: "Die DTM garantiert Top-Motorsport, spektakuläre Action und spannende Duelle der großen deutschen Automarken. Wir werden diese renommierte Rennserie mit 'ran racing' modern und crossmedial auf unseren Plattformen in Szene setzen. Die Zuschauer können sich auf eine ebenso ausführliche wie kompetente Berichterstattung von den Rennstrecken freuen - natürlich in gewohnt hoher 'ran'-Qualität." Achim Kostron ergänzt: "SAT.1 ist ein perfekter TV-Sender für die DTM und die dort engagierten Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes. Gemeinsam wollen wir ein innovatives und attraktives TV-Konzept aufsetzen."

SAT.1 wird die Übertragungen der Rennen am Samstag und Sonntag in ein starkes Programmformat einbetten: 30 Minuten Vorberichterstattung sowie 15 Minuten nach der Zieldurchfahrt bieten Raum für Hintergrundberichte, Analysen und Interviews. Die Qualifyings werden im Live-Streaming auf ran.de sowie in der »ran«-App übertragen.

Die Besetzung des »ran«-Teams, das live von der Strecke berichten wird, gibt SAT.1 zu einem späteren Zeitpunkt bekannt. Die DTM-Saison 2018 wird mit dem Event vom 4. bis 6. Mai in Hockenheim eröffnet und umfasst insgesamt zehn Veranstaltungen. Den vollständigen Kalender 2018 wird die ITR in den nächsten Tagen bekannt geben.



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