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Foto - Berichte  und  Infos  2018   --   IMSA WeatherTech Sportscar Championship



BMW
15.10.2018

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Erfolgreiches Wochenende für den BMW M8 GTE: Rang drei in Road Atlanta

Beim Saisonfinale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Road Atlanta (USA) standen die BMW Team RLL Piloten John Edwards (USA), Jesse Krohn (FIN) und Chaz Mostert (AUS) als Dritte in der GTLM-Klasse ebenfalls auf dem Podest.

Das BMW Team RLL konnte beim »Petit Le Mans« ein starkes Teamergebnis feiern: Edwards war am Freitag auf die Poleposition gefahren, im Rennen folgte für die Startnummer 24 Rang drei. Alexander Sims (GBR), Connor de Phillippi (USA) und Bill Auberlen (USA) kamen auf die vierte Position.

John Edwards (BMW Team RLL, #24 BMW M8 GTE, Platz 3): "Ein Podium ist ein toller Abschluss für die Saison. Das Team hat großartige Arbeit geleistet. Wir kennen und verstehen das Auto inzwischen wirklich sehr gut. Unsere Ergebnisse spiegeln all die Arbeit wider, die vor einem Jahr zuhause in unserer Werkstatt begonnen hat. Die harte Arbeit der Jungs zahlt sich nun aus, und ich bin sicher, dass wir darauf im kommenden Jahr aufbauen können."

Jesse Krohn (BMW Team RLL, #24 BMW M8 GTE, Platz 3): "Das Team hat das gesamte Wochenende wirklich einen hervorragenden Job gemacht. Ich weiß nicht, was wir noch mehr hätten tun können, um heute den Sieg zu holen. Der BMW M8 GTE ist jetzt ein ganz anderes Biest als zu Beginn des Jahres. Es ist einfach unglaublich, wie sich das Auto weiterentwickelt hat. Die beiden Rennsiege sprechen für sich. Was die gemachten Fortschritte angeht, war es ein nahezu perfektes Jahr, und jetzt freue ich mich schon sehr auf die nächste Saison."

Chaz Mostert (BMW Team RLL, #24 BMW M8 GTE, Platz 3): "Mit einem solchen Wochenende hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich wollte einfach ins Auto steigen und einen guten Job machen. John und Jesse haben mich toll durch die vergangenen Tage begleitet. Diese beiden sind echte Superstars. Ich musste einfach nur meine Stints fahren. Ich bin BMW Motorsport und dem BMW Team RLL sehr dankbar für die Möglichkeit, bei diesem Rennen dabei zu sein."



Porsche
15.10.2018

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Glänzender Saisonabschluss: Porsche gewinnt das Petit Le Mans

Rennen, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 11. Lauf, Braselton/USA (13. Oktober 2018)

Das Porsche GT Team hat das Saisonfinale der IMSA Weathertech SportsCar Championship 2018 gewonnen. Patrick Pilet (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) siegten am Samstag im Petit Le Mans auf der Road Atlanta. Im Rennen über zehn Stunden in Braselton, Georgia, zeigte Porsche im engen Wettbewerb der GTLM-Klasse eine bärenstarke Leistung. Eine optimale Taktik und ein sauberes Rennen bescherten dem rund 510 PS starken Porsche 911 RSR den dritten Saisonsieg in der nordamerikanischen Meisterschaft. Laurens Vanthoor (Belgien), Earl Bamber (Neuseeland) und Mathieu Jaminet (Frankreich) beendeten den finalen IMSA-Lauf des Jahres auf dem sechsten Rang.

Das siegreiche Trio im Porsche mit der Startnummer 911 hatte sich in der Frühphase stets in aussichtsreicher Position gehalten. Durch konstante Rundenzeiten und optimal ausgeführte Boxenstopps konnte das Fahrzeug zur Rennmitte konsequent nach vorn fahren. Rund drei Stunden vor dem Ende des Langstreckenklassikers ging Makowiecki erstmals in Führung, die im weiteren Verlauf nicht mehr abgegeben wurde. Tandy brachte am Ende einen Vorsprung von 11,443 Sekunden ins Ziel.

Das Schwesterauto mit der Startnummer 912 lag 71 Runden lang ebenso auf Siegkurs - trotz eines Reifenschadens zu Beginn des Zehn-Stunden-Rennens. Eine Durchfahrtsstrafe warf das Trio jedoch entscheidend zurück. Bamber, Vanthoor und Jaminet versuchten alles, den verlorenen Boden wieder wettzumachen, aber der enge und harte Wettbewerb in der GTLM-Klasse ließ eine erfolgreiche Aufholjagd nicht mehr zu. Am Ende hatte das Fahrzeug eine Minute Rückstand auf das siegreiche Auto mit der Startnummer 911.

Das Porsche-Kundenteam Wright Motorsports beendete das letzte Rennen der Saison auf dem vierten Platz der GTD-Klasse. Werksfahrer Patrick Long (USA), Porsche Selected Driver Christina Nielsen aus Dänemark und der Deutsche Robert Renauer zeigten im rund 500 PS starken Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 58 eine starke Leistung. Ebenso wie beim Werksauto mit der Startnummer 912 verhinderte eine Durchfahrtsstrafe den möglichen Klassensieg. Der Porsche des Teams Park Place Motorsports musste das Petit Le Mans 2018 vorzeitig aufgeben. Am Steuer des Autos mit der Startnummer 73 hatte sich Wolf Henzler (Nürtingen) mit den beiden Amerikanern Timothy Pappas und Spencer Pumpelly abgewechselt.

Stimmen zum Rennen

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): "Was für ein verrücktes Rennen! Wir sind von vorn nach hinten gereicht worden und dann wieder an die Spitze gekommen. Wenn man zwischenzeitlich eine Runde Rückstand hat und dennoch am Ende gewinnt, dann zeigt das, was für ein großartiges Rennen das gesamte Team abgeliefert hat. Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass unser Auto bei kühlen Temperaturen am Ende schnell ist. Genau das ist eingetreten. Und genau das war der Schlüssel zum Sieg."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Das sind die Momente, die zeigen, warum wir das ganze Jahr als Einheit konsequent zusammenarbeiten. In diesen Rennen wirst du für so etwas belohnt. Wir haben immer an den Sieg geglaubt. Als Nick für die letzten Stints ins Auto stieg, habe ich zu ihm gesagt: 'Mach es wie am Nürburgring. Fahre Vollgas und gib alles'. Genau das hat er getan, es hat alles gepasst. Ich bin unheimlich stolz auf das gesamte Team. So viele Siege in großen Rennen innerhalb eines einzigen Jahres sind einfach ein Traum."

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #911): "Sieg in Sebring, am Nürburgring und nun hier - ein Wahnsinn. Das zeigt, wie gut Patrick, Nick und ich als Team funktionieren. Auch heute haben wir immer an uns geglaubt und sind selbst in schwierigen Phasen jederzeit ruhig geblieben. Wenn man als Fahrer in einem einzigen Jahr drei solch große Rennen gewinnt, dann fühlt sich das einfach nur fantastisch an."

Rennergebnis

Klasse GTLM
1. Tandy/Pilet/Makowiecki (GB/F/F), Porsche 911 RSR, 419 Runden
2. Milner/Gavin/Fässler (USA/GB/CH), Chevrolet Corvette C7.R, 419 Runden
3. Krohn/Edwards/Mostert (FIN/USA/AUS), BMW M8 GTE, 419 Runden
4. Sims/De Phillippi/Auberlen (GB/USA/USA), BMW M8 GTE, 419 Runden
5. Briscoe/Westbrook/Dixon (AUS/GB/USA), Ford GT, 419 Runden
6. Vanthoor/Bamber/Jaminet (B/NZ/F), Porsche 911 RSR, 419 Runden
7. Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F), Ford GT, 418 Runden
8. Magnussen/Garcia/Fässler (DK/E/CH), Chevrolet Corvette C7.R, 417 Runden
9. Vilander/Molina/Bertolini (FIN/E/I), Ferrari 488 GTE, 416 Runden

Klasse GTD
1. MacNeil/Serra/Jeannette (USA/BRA/USA), Ferrari 488 GT3, 407 Runden
2. Legge/Parente/Hindman (GB/P/USA), Acura NSX GT3, 407 Runden
3.Sellers/Snow/Lewis (USA/USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 406 Runden
4. Long/Nielsen/Renauer (USA/DK/D), Porsche 911 GT3 R, 406 Runden
...
13. Henzler/Pumpelly/Pappas (D/USA/USA), Porsche 911 GT3 R, 122 Runden



Ford
15.10.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Dirk Müller aus Burbach sichert sich gemeinsam mit Joey Hand die TPNAEC-Langstrecken-Fahrerwertung innerhalb der IMSA-Meisterschaft

  • Richard Westbrook und Ryan Briscoe verpassen IMSA-Fahrertitel nach starkem Auftritt beim zehnstündigen Petit Le Mans nur knapp

Ford gewinnt die GTLM-Herstellermeisterschaft in der nordamerikanischen IMSA-Serie

Mit dem Überqueren der Startlinie hat sich das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (CGR) beim Saisonfinale der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie mit dem Ford GT zum Meister in der GTLM-Herstellerwertung gekürt. Am Ende des zehnstündigen »Petit Le Mans« auf der 4,088 Kilometer langen Rennstrecke von Road Atlanta sicherten sich Dirk Müller (Burbach im Siegerland) und Joey Hand (USA) zugleich den Titel im Tequila Patrón North American Endurance Cup (TPNAEC) für die besten Fahrer der IMSA-Langstrecken-Wettbewerbe, zu denen neben den 24 Stunden von Daytona und den 12 Stunden von Sebring auch die Läufe in Watkins Glen und Atlanta zählten. Mit Klassenplatz fünf schlossen Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS) die IMSA-Saison als Vizemeister der GTLM-Fahrerwertung vor ihren Teamkollegen Müller und Hand ab.

"Das Petit Le Mans ist immer ein hartes Rennen auf einer schwierigen Strecke mit einer Menge Überholverkehr", erläuterte Joey Hand, der gemeinsam mit Dirk Müller in Atlanta Unterstützung durch Sébastien Bourdais (F) erhielt und im Rennen auf GTLM-Platz sieben fuhr. "Wir haben es uns gut eingeteilt und in der Frühphase exakt das getan, was nötig war, um nach vier der zehn Stunden erstmals Punkte für die TPNAEC-Wertung einzufahren. Dieses Spiel hat sich an der Achtstundenmarke wiederholt - darauf kam es heute für uns an. Der Titelgewinn in der Herstellermeisterschaft für Ford ist ein großartiger Erfolg und zeigt, wie stark dieser Rennstall ist. Welche andere Marke hat im Laufe der IMSA-Saison fünf Siege davongetragen? Wir arbeiten als Team wirklich eng und freundschaftlich zusammen, nach der Zieldurchfahrt gibt es kein Nummer-66- und Nummer-67-Auto mehr. Ich betone es ja immer wieder: Es macht mit dieser Truppe enorm viel Spaß. Wenn du dich in einer Gruppe richtig wohlfühlst, dann stellen sich die Erfolge unweigerlich ein, das haben wir erneut bewiesen."

"Wir haben ein solides Rennwochenende abgespult", betont Ryan Briscoe nach GTLM-Rang fünf, den er und Westbrook zusammen mit Scott Dixon (NZ) herausgefahren haben. "Die Jungs von Chip Ganassi lieferten einmal mehr einen tollen Job ab, wir waren eigentlich auf der richtigen Strategie unterwegs und haben unseren Ford GT an die Spitze gebracht. Bis zur zehnten Rennstunde durften wir noch auf den Gewinn der Fahrermeisterschaft hoffen. Ich habe in der ersten Hälfte meines letzten Stints eine Qualifying-Runde nach der anderen herausgehauen, das lief ab wie im Film - doch in den 30 Schlussminuten wendete sich das Blatt gegen uns. Dennoch können wir auf eine wirklich gute Saison zurückblicken, auch wenn es das eine oder andere Auf und Ab gab. Daran müssen wir für das kommende Jahr arbeiten."

"Der Gewinn der GTLM-Herstellermeisterschaft ist ein großartiger Beweis, wie erfolgreich unser Rennprogramm mit dem Ford GT auch im dritten Jahr unseres Engagements läuft", freut sich Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance für die Motorsportaktivitäten des Unternehmens weltweit verantwortlich. "Wir haben die bei weitem beste IMSA-Saison erlebt, wie fünf Siege mit unseren beiden Ford GT unterstreichen. Von unseren Ingenieuren über das Team von Chip Ganassi und den Fahrern bis hin zu unseren Partnern Michelin, Roush Yates Engines und Multimatic waren alle auf das eine Ziel konzentriert: den Titel. Ich bin so glücklich, diese Trophäe für alle Mitarbeiter von Ford auf der ganzen Welt nach Hause zu bringen."



BMW
13.10.2018

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Poleposition für den BMW M8 GTE in Road Atlanta

John Edwards (USA), Jesse Krohn (FIN) und Chaz Mostert (AUS) gehen von der Poleposition in der GTLM-Klasse ins Saisonfinale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship, das »Petit Le Mans«. Edwards fuhr im #24 BMW M8 GTE auf dem Kurs in Road Atlanta (USA) eine Bestzeit von 1:17,006 Minuten und erzielte damit seine zweite Poleposition der Saison.

In Road Atlanta war Connor De Phillippi (USA) im #25 BMW M8 GTE lediglich 0,422 Sekunden langsamer als Teamkollege Edwards und belegte damit den siebten Rang. Das gesamte GTLM-Feld lag innerhalb von nur 0,768 Sekunden. De Phillippi und Teamkollege Alexander Sims (GBR) teilen sich das Cockpit beim »Petit Le Mans« mit Bill Auberlen (USA), der sein 410. Rennen in einem BMW Fahrzeug absolvieren wird.

John Edwards (BMW Team RLL, #24 BMW M8 GTE): "Eins ist klar: Eine solche Runde kann ich nicht einfach von mir aus fahren. Daher geht ein großer Dank an das Team, das mir ein starkes Auto gegeben hat. Ich denke, dass unser Set-up und die Reifenwahl für das Qualifying recht aggressiv waren. Der BMW M8 GTE und ich waren am Limit. Ich musste also hochkonzentiert sein, aber ich war schnell. Ich glaube nicht, dass wir zehn Stunden lang so fahren. Doch im Nachttraining hatten wir einige gute Longruns, deshalb denke ich, dass wir im Rennen ziemlich stark sein werden. Wir sind sehr gut aufgestellt, das müssen wir nun nur noch umsetzen."



IMSA
12.10.2018

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Qualifying Petit Le Mans auf der Road Atlanta

Qualifying der Prototypen:


Qualifying der GT-LM Fahrzeuge:


Qualifying der GT-D Fahrzeuge (GT3):


Der Pole Setter Pipo Derani auf Nissan DPI:



Land-Motorsport / Porsche
11.10.2018

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Neues vom Petit Le Mans

In ein paar Tagen ist es soweit. Dann steht für uns das Petit Le Mans auf der Road Atlanta an. Einen ersten Test haben wir schon hinter uns. Nun können wir das Rennen kaum noch erwarten!
Montaplast by Land Motorsport wird auf ihrem Audi R8 LMS [# 29] mit Christopher Mies(P) DEU, Daniel Morad(S) CAN und Sheldon van der Linde(S) ZAF starten. Es wird schon fleißig trainiert:

Hier ein Bild von den beiden Porsche in neuem Design im ersten Training:



BMW
10.10.2018

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Road Atlanta


 

BMW Team RLL reist mit zwei Klassensiegen im Gepäck zum »Petit Le Mans« in Road Atlanta

Das BMW Team RLL hat für den Saisonabschluss der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2018 ein Ziel: das Debütjahr des BMW M8 GTE mit dem dritten GTLM-Klassensieg in Folge zu beenden. Die Chance dazu bietet die 21. Auflage des »Petit Le Mans« in Road Atlanta (USA).

Nach einem Sieg und einem weiteren Podestplatz auf dem 'Virginia International Raceway' (USA) im August, sowie dem zweiten Sieg auf dem 'WeatherTech Raceway Laguna Seca' (USA) im vergangenen Monat, hat sich das Team nun intensiv auf das »Petit Le Mans« vorbereitet - ein Rennen, das es im vergangenen Jahr mit dem BMW M6 GTLM gewinnen konnte. Bill Auberlen (USA) kehrt zum vierten Mal in dieser Saison ins Cockpit des [# 25] BMW M8 GTE und somit an die Seite von Connor De Phillippi (USA) und Alexander Sims (GBR) zurück. Im [# 24] BMW M8 GTE wird Chaz Mostert (AUS) gemeinsam mit John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) ins Rennen gehen. Am Wochenende geht für das BMW Team RLL und BMW die zehnte gemeinsame Saison zu Ende.

Stimmen vor dem Rennen in Road Atlanta

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE): "Nach den beiden exzellenten Siegen habe ich das Gefühl, dass wir den neuen BMW M8 GTE mittlerweile verstanden haben. Ich freue mich sehr darauf zu sehen, was das Fahrzeug beim Petit Le Mans leisten kann. Es wird ein langes und hartes Rennen in die Nacht hinein, in dem wir unsere beste Leistung zeigen müssen. Aber Road Atlanta ist der einzige Kurs, auf dem ich bisher 100 Prozent meiner Rennen gewinnen konnte. Diesen Trend will ich natürlich unbedingt fortsetzen! Alles in allem können wir mit der Saison zufrieden sein. Wir haben unser Wissen darüber, wie wir das Fahrzeug am besten abstimmen, stark verbessert und wollen das Jahr nun mit einem Highlight beenden."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "Road Atlanta ist eine beeindruckende Strecke, auf der man vollen Einsatz zeigen muss, um eine gute Rundenzeit zu erzielen. Ich war dort schon ein paar Mal Zweiter, konnte aber noch nie gewinnen. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr. Wir freuen uns darauf, Chaz in unserem Auto zu haben. Ich habe ihn in diesem Jahr zum ersten Mal in Bathurst fahren sehen und saß gebannt vor dem Livestream. Nachdem ich ihn dort beobachtet habe, bin ich mir sicher, dass er in Road Atlanta super zurechtkommen wird."



Ford
9.10.2018

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Road Atlanta


 

Ford Chip Ganassi Racing blickt dem Gewinn des IMSA GTLM-Herstellertitels entgegen

Die Saison in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft blickt mit einem weiteren Höhepunkt ihrem Finale entgegen: Am Samstag will sich Ford Chip Ganassi Racing (CGR) beim Zehnstundenrennen des "Petit Le Mans" in Road Atlanta den Herstellertitel in der GTLM-Kategorie sichern. Die Voraussetzungen hierfür sind ideal: Das Werksteam muss lediglich die Startlinie überqueren, um sich zum Champion zu krönen. Zugleich kämpfen Ryan Briscoe (AUS) und Richard Westbrook (GB) mit ihrem Ford GT noch um die Fahrermeisterschaft. Dirk Müller (Burbach im Siegerland) und Joey Hand (USA) im zweiten Ford GT mit der Startnummer 66 können nach ihrem unverschuldeten Unfall-Aus in Laguna Seca zwar um die Vergabe des IMSA-Titels nicht mehr mitreden, liegen aber im Tequila Patrón North American Endurance Cup (TPNAEC) mit vier Punkten in Führung. Diese Wertung berücksichtigt ausschließlich die Langstreckenrennen der IMSA-Serie in Daytona, Sebring, Watkins Glen und Petit Le Mans.

Briscoe und Westbrook steht auf dem 4,088 Kilometer langen Kurs von Road Atlanta im US-Bundestaat Georgia eine schwierige Aufgabe bevor, denn vor dem zwölften und letzten IMSA-Rennen des Jahres liegen die dreifachen Laufsieger neun Punkte hinter den Führenden Jan Magnussen und Antonio Garcia.

"Wir sind in der Meisterschaft etwas zurückgefallen, können den Titel aber immer noch gewinnen", betont Ryan Briscoe. "Darum haben wir nur ein Ziel: Wir gehen in das Petit Le Mans, um auf Platz eins zu fahren - und dann schauen wir mal, wie die Punktebilanz am Ende aussieht. Das Zehnstundenrennen in Road Atlanta ist immer eine aufregende Sache und gehört klar zu meinen Lieblingsveranstaltungen. Das willst du immer für dich entscheiden, ganz egal, wie es gerade in der Tabelle steht."

Ein Unfall noch vor der Startlinie, ausgelöst von einem Prototypen, beendete vor gut einem Monat in Lagua Seca alle Titelhoffnungen für Dirk Müller und Joey Hand. Dennoch geht das Duo hochmotiviert ins letzte Rennen der Saison.
"Wir können zwar nicht mehr um das Fahrer-Championat kämpfen, aber das Petit Le Mans ist ein Rennen, das ich noch nie gewonnen habe - und ich würde es nur zu gerne der Liste mit den anderen Langstreckenklassikern hinzufügen, bei denen ich schon ganz oben auf dem Treppchen stand. Eigentlich fehlt nur noch dieser eine Pokal, darum hat ein Sieg in Road Atlanta für mich auch so eine große Bedeutung", so Hand. "Darüber hinaus liegt unser Fokus auf dem TPNAEC-Titel. Aber das Petit Le Mans ist ein schwieriges und oftmals auch verrücktes Rennen. Dies liegt zum Einen an der Strecke, die dir für Positionskämpfe und Überholmanöver nicht sehr viel Platz bietet, zum Anderen fahren wir während der Zehnstundendistanz in die Dunkelheit hinein. Manche Teilnehmer lassen sich zu komischen Aktionen verleiten. Hauptaufgabe ist es, die Zielflagge zu sehen - erst dann kannst du dir Gedanken über den Sieg machen."

"Niemand bei Ford CGR gibt den Kampf um die Fahrertitel in den IMSA- und TPNAEC-Meisterschaften auf - wir greifen an bis zum Schluss", verspricht Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance für das weltweite Motorsport-Engagement der Marke verantwortlich. "Der Ford GT und das Team haben eine bemerkenswerte Saison absolviert, jetzt wollen wir auch wissen, wie die Geschichte ausgeht."

Das Zehnstundenrennen startet am kommenden Samstag (13. Oktober) um 10:30 Uhr Ortszeit (16:30 MESZ) und wird in voller Länge live sowie kostenfrei auf www.imsa.tv gestreamt.



Porsche
8.10.2018

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Road Atlanta


 

Porsche GT Team mit legendärem Design auf der Road Atlanta

Porsche tritt beim Saisonfinale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2018 in Braselton, Georgia (11. bis 13. Oktober) im historischen Werks-Design des Jahres 1998 an. Die beiden Porsche 911 RSR erinnern mit den charakteristisch geschwungenen Streifen in blau- und rot-orange an den 911 GT1, der 1998 Gesamtsieger bei den 24 Stunden von Le Mans wurde. Ein baugleiches Fahrzeug im Werksdesign fuhr vor 20 Jahren auf der berühmten Road Atlanta auf den ersten Startplatz. Es war damals die erste Auflage des Events mit dem Titel »Petit Le Mans«. Das Porsche GT Team möchte im engen Wettbewerb gegen die Marken Ferrari, BMW, Ford und Chevrolet mit dem beiden 510 PS starken Rennfahrzeugen aus Weissach an diese unvergessenen Erfolge anknüpfen.

Das Rennen
Die 4,088 Kilometer lange Strecke im US-Bundesstaat Georgia steht in der Beliebtheitsskala vieler Piloten weit oben. Vor allem die sogenannten 'Esses' (Kurven zwei bis fünf) im ersten Sektor stellen die Fahrer vor eine enorme Herausforderung. Mut und höchste Präzision sowie eine perfekte Fahrzeugabstimmung sind in diesem schnellen Abschnitt gefordert. Bei den bisherigen 20 Auflagen des Rennens über die Distanz von zehn Stunden (oder 1.000 Meilen) hat Porsche insgesamt 19 Klassensiege verbucht. 2015 feierte das Werksteam aus Weissach im Regen sogar den Gesamtsieg vor allen Prototypen. »Petit Le Mans« ist zudem das Saisonfinale im North American Endurance Cup (NAEC). In diesem Wettbewerb, der die Rennen in Daytona, Sebring, Watkins Glen und auf der Road Atlanta umfasst, belegt das Porsche GT Team in der Gesamtwertung aktuell den zweiten Rang.

Die Porsche-Fahrer
Beim Langstreckenrennen auf der Road Atlanta werden die beiden Porsche 911 RSR von jeweils drei Fahrern pilotiert. In der Startnummer 911 wechseln sich Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) mit dem Franzosen Frédéric Makowiecki ab. Das Trio hatte im März das Zwölfstundenrennen in Sebring gewonnen. Nach dem zweiten Rang in Laguna Seca erhalten Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) im Auto mit der Startnummer 912 Unterstützung von Porsche Young Professional Mathieu Jaminet (Frankreich). Das Kundenteam Wright Motorsports setzt im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 58 auf Werksfahrer Patrick Long aus den USA sowie auf Porsche Selected Driver Christina Nielsen (Dänemark) und den Österreicher Robert Renauer. Im baugleichen Sportwagen von Park Place Motorsports mit der Startnummer 73 wechselt sich Wolf Henzler (Nürtingen) mit den beiden US-Amerikanern Spencer Pumpelly und Timothy Pappas ab.

Die Porsche-Fahrzeuge
Beim 911 RSR wurden für seine zweite Rennsaison vor allem Optimierungen am Setup vorgenommen. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der über 368 kW (500 PS) starke 911 GT3 R wurde für die weltweiten GT3-Serien konstruiert. Eingesetzt wird er von Kundenteams, denen Porsche für 2018 ein Evolutionspaket zur Verfügung gestellt hat.

Die Zeiten
Das Rennen startet am Samstag, 13. Oktober, um 11:10 Uhr Ortszeit (17:10 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen vor dem Rennen

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Ich hoffe, das Rennen auf der Road Atlanta wird für uns ein erfolgreicher Saisonabschluss. Ich habe beste Erinnerungen an den Event - vor allem an unseren Sieg vor drei Jahren. Unser Fahrzeug war dort immer gut aussortiert und schnell. Das wird bestimmt auch in diesem Jahr der Fall sein. Hinzu kommt, dass Frédéric wieder mit an Bord unseres Autos ist. Das Siegertrio von Sebring ist also erneut komplett. Das sind allerbeste Voraussetzungen für einen weiteren Erfolg."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Porsche hat auf der Strecke bereits viele große Erfolge gefeiert. Das zeigt, dass Mannschaft, Fahrer und Auto dieses schwierige Rennen perfekt meistern können. Wir sind voll motiviert und freuen uns natürlich auf den Event. Der Wettbewerb auf der Road Atlanta ist immer etwas ganz Besonderes. Jeder will zum Ende der Saison nochmal ein Ausrufezeichen setzen. Das schließt mich und meine Kollegen natürlich ein. Von mir aus kann es losgehen."

Christina Nielsen (Porsche 911 GT3 R #58): "Die Road Atlanta ist eine meiner absoluten Lieblingsstrecken. Hier habe ich mein erstes Rennen in den USA bestritten und mich dabei sofort in den amerikanischen Motorsport verliebt. Wir haben bisher eine starke zweite Saisonhälfte erlebt. Diesen Trend wollen wir fortsetzen. Wir müssen von Sprint- auf Langstreckenmodus umschalten. In einem Zehnstundenrennen kann viel passieren, aber wir sind gut gerüstet. Wir wollen einen weiteren Sieg!"

Wolf Henzler (Porsche 911 GT3 R #73): "Ich freue mich sehr, dass ich auf der Road Atlanta an den Start gehen darf. Wir haben ein starkes Auto, ein tolles Team und ich habe erfahrene Kollegen an meiner Seite. Dennoch: Wir sind in dieser Konstellation noch nie zusammengefahren. Einige Dinge müssen sich zunächst einspielen. Ich war schon oft beim »Petit Le Mans« am Start, habe dort schon viel erlebt. Neben wechselnden Wetterbedingungen ist die Fahrt in die Dunkelheit eine Besonderheit. In den letzten zwei Rennstunden muss man zur Stelle sein. Das ist unser großes Ziel."



BMW
10.9.2018

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BMW M8 GTE feiert in Laguna Seca zweiten Sieg in Folge --- Sims und De Phillippi triumphieren erneut

Das BMW Team RLL kommt in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2018 immer besser in Fahrt. In Laguna Seca (USA) gelang Alexander Sims (GBR) und Connor De Phillippi (USA) mit dem [# 25] BMW M8 GTE der zweite Sieg in der GTLM-Klasse hintereinander. Zuvor hatte das Duo bereits auf dem 'Virginia International Raceway' triumphiert. Ihre Teamkollegen John Edwards (USA) und Jesse Krohn (FIN) erreichten in einem turbulenten Rennen mit zahlreichen Unfällen und Gelbphasen den vierten Rang.

Für das BMW Team RLL war es der 19. Sieg seit 2009. In Laguna Seca hat die Mannschaft von Teamchef Bobby Rahal (USA) damit drei der vergangenen vier Rennen gewonnen. Das Team hatte die Strategie für die beiden Fahrzeuge im Rennverlauf gesplittet. De Phillippi musste auf seinem Stint Benzin sparen, um sicher die Zielflagge zu erreichen. Dieser Plan ging auf, so dass er am Ende mit einem Vorsprung von 2,488 Sekunden auf den zweitplatzierten Porsche die Zielflagge sah.

Bobby Rahal (BMW Team RLL, Teamchef): "Ein großartiger Sieg für Alexander Sims und Connor De Phillippi. Beim Benzin war es äußerst knapp, und um ehrlich zu sein, war ich nicht sicher, ob wir es schaffen würden. Dann mussten wir mit John Edwards stoppen, was wirklich schade war, weil er sehr gut dabei war. Jesse Krohn und er wurden Vierte, nachdem wir uns zwischen die Corvettes schieben konnten. Unser Team hat in vier Jahren drei Siege in Laguna Seca geholt, und wir werden die Zielflagge über unserem Hauptquartier in Columbus hissen. Ich freue mich für BMW und das gesamte Team. Jeder hat unglaublich hart gearbeitet, sowohl in München als auch in Columbus. Eine großartige Teamleistung."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 1. Platz): "Wow, was für ein Tag! Das Rennen war zu Beginn durch die vielen Gelbphasen sehr ereignisreich. Gegen Ende war uns klar, dass wir eine Chance haben würden. Wir mussten sparsam fahren, und der Motor hat gut mitgemacht. Ich habe die Arbeit hinter dem Lenkrad gemacht, und das Team hat die richtigen Kommandos gegeben. Ich bin super glücklich für die gesamte Crew, denn es war definitiv eine Teamleistung. Wir können stolz auf diese beiden Ergebnisse sein, eins haben wir durch Pace gewonnen, dieses Mal sind wir ein sehr intelligentes Rennen gefahren. Nun geht es zum Petit Le Mans, und wir freuen uns darauf, Bill Auberlen wieder im Team zu haben. Wir werden versuchen, die Saison positiv abzuschließen."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE, 1. Platz): "Was für eine Leistung vom gesamten Team! Wir haben entschieden, Benzin zu sparen und den letzten Stint zu verlängern. Connor hat einen absolut großartigen Job gemacht, als er effizient und gleichzeitig schnell gefahren ist. Es war der Verdienst des Teams und von Connor, dass wir das Rennen gewonnen haben. Ich bin unheimlich glücklich, diesen zweiten Sieg im neuen BMW M8 GTE geholt zu haben."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 4. Platz): "Nachdem die letzte Gelbphase außerhalb unseres Tankstopps fiel, entschied das Team, auf unterschiedliche Treibstoffstrategien zu setzen. Wir waren das Auto vorne und mussten einen Vorsprung rausfahren, das andere Fahrzeug musste viel Benzin sparen. Wir haben auf eine weitere Gelbphase, wenn auch nur eine kurze, gehofft, um noch ein paar Runden zu überstehen und es bis ins Ziel zu schaffen. Zu unserem Pech, aber zum Glück für unser Schwesterauto, kam diese nicht. Dadurch ging ihre Strategie auf."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, 4. Platz): "Das Team hat einen fantastischen Job gemacht und uns an diesem Wochenende ein hervorragendes Auto hingestellt. Bei uns ging die Tankstrategie leider nicht auf. Aber ich freue mich sehr über den Sieg unseres Schwesterautos. Das gesamte Team hat während der ganzen Saison sehr hart gearbeitet und es so sehr verdient."



Ford
10.9.2018

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Platz sechs und sieben für Ford Chip Ganassi Racing nach tumultigem IMSA-Rennen in Laguna Seca

Titelentscheidung vertagt: Der Kampf um die GTLM-Meisterschaften in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Langstreckenserie geht weiter. Am Sonntag beendete Ford Chip Ganassi Racing (CGR) den vorletzten Saisonlauf auf dem Laguna Seca Raceway nur auf den Plätzen sechs und sieben, da beide Ford GT durch Kollisionen auf der Strecke weit zurückgeworfen wurden. Das 160-minütige Rennen nahe der kalifornischen Westküste war von zahlreichen Zwischenfällen und Safety-Car-Phasen geprägt.

Der erste und folgenreichste ereignete sich während des fliegenden Starts noch vor der ersten Kurve, als ein Fahrer aus der Prototypen-Kategorie seinen Rennwagen aus der Kontrolle verlor und durch einen Dreher mehrere Teilnehmer aus dem GT-Feld mit ins Verderben riss - darunter auch Dirk Müller im Ford GT mit der Startnummer 66. "Welch ein Drama", bedauerte der Werksfahrer aus Burbach im Siegerland. "Ich hatte einen so guten Start erwischt, dass ich mich bereits selbst darüber gefreut habe, und lag direkt hinter den Prototypen - und dann kollidieren die unmittelbar vor mir. Mir blieb keine Möglichkeit auszuweichen: Die rechte Seite war blockiert, also wollte ich meine letzte Chance nutzen und eine Lücke links vorbei an einem quer auf der Strecke stehenden Auto finden. Das hat leider nicht geklappt."

Der Ford von Müller und seinem Teamkollegen Joey Hand (USA) wurde mit einem abgerissenen rechten Vorderrad und weiteren Beschädigungen ins Fahrerlager gebracht, wo die CGR-Mechaniker ein kleines Wunder vollbrachten: Sie machten den Mittelmotor-Rennwagen im Handumdrehen wieder flott, das Auto kehrte noch einmal auf die Strecke zurück und spulte die notwendige Distanz ab, um noch auf Rang sieben gewertet zu werden. Gut eine Stunde vor Ende der angesetzten Distanz stellte das Duo das Auto endgültig ab.

Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS) - mit dem zweiten Ford GT von GTLM-Startplatz zwei ins Rennen gegangen - hatten das Tohuwabohu der ersten Runde heil überstanden und nahmen bereits Kurs auf ein weiteres Topergebnis, als auch ihr Rennwagen nach einer unglücklichen Feindberührung zur Reparatur der Lenkung ins Fahrerlager abbiegen musste. Das Ziel erreichte die Startnummer 67 auf Rang sechs. "Die Jungs von Chip Ganassi haben einen großartigen Job vollbracht und uns schnell wieder auf die Strecke geschickt", bedankt sich Westbrook. "Aber es ist sehr schade: Unser Ford war richtig schnell, wir hätten den Tabellenführern in der Fahrerwertung wichtige Punkte abjagen können - das blieb uns leider verwehrt."

Dank der fünf in der laufenden IMSA-Saison errungenen GTLM-Siege führt Ford CGR die Markenwertung auch weiterhin mit souveränem Vorsprung an und kann dem Saisonfinale - das zehnstündige "Petit Le Mans" findet vom 10. bis 13. Oktober in Road Atlanta statt - entspannt entgegen blicken. In der Fahrertabelle liegen Westbrook/Briscoe mit neun Punkten Rückstand auf Rang zwei vor ihren drittplatzierten Teamkollegen Müller/Hand.



Porsche
10.9.2018

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Track Laguna Seca


 

Porsche GT Team in Taktikkrimi auf Platz zwei

Rennen, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 10. Lauf, Laguna Seca/USA

Das Porsche GT Team hat im vorletzten Saisonlauf der IMSA SportsCar Championship einen weiteren Podestplatz eingefahren. Earl Bamber (NZL) und Laurens Vanthoor (B) überquerten den Zielstrich nach einem spannenden Rennen in Laguna Seca auf Platz zwei. Dem Duo im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 fehlten am Ende nur 2,488 Sekunden zum zweiten Erfolg des Jahres. Die Markenkollegen Nick Tandy (GB) und Patrick Pilet (F) mussten ihren 911 RSR nach einer unverschuldeten Kollision frühzeitig abstellen. In der GTD-Klasse fuhren Werkspilot Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Lindsey (USA) auf Rang zwei.

Das Rennen über 2:40 Stunden war von unterschiedlichen Strategien und zahlreichen Gelbphasen bestimmt. Das Porsche GT Team hatte Bamber bei einem frühen Safety-Car-Einsatz an die Box beordert. Dadurch gelang es dem Neuseeländer kurz vor Halbzeit die Führung zu übernehmen. Nach der Übergabe des 510 PS starken 911 RSR an Teamkollege Vanthoor entwickelte sich ein regelrechter Krimi. Der Belgier musste 1:17 Stunden mit einer Tankfüllung und einem Reifensatz durchstehen - eine große Aufgabe im harten Wettbewerb der GTLM-Kategorie. Mit einer fehlerlosen und konzentrierten Fahrt sowie gekonntem Benzinsparen brachte der Belgier sein Fahrzeug auf Platz zwei ins Ziel.

Für das Schwesterauto war das Rennen bereits beendet, bevor es richtig begonnen hatte. Tandy konnte in der chaotischen Startphase einem havarierten Prototypen nicht ausweichen. Bei der frontalen Kollision wurde der 911 RSR mit der Startnummer 911 derart stark beschädigt, das eine Fortsetzung des Rennens nicht möglich war.

Das Porsche-Kundenteam Park Place Motorsports feierte in den Dünen von Kalifornien einen Podestrang. Werkspilot Bergmeister wehrte sich in der Schlussphase erfolgreich gegen unermüdliche Angriffe der Konkurrenz. Der Deutsche warf seine große Erfahrung in die Waagschale und brachte den 500 PS starken Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 73 auf dem zweiten Platz ins Ziel. Werkspilot Patrick Long (USA) und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (DK) beendeten das Rennen auf dem elften Rang.

Zahlreiche Porsche-Werksfahrer und Rennlegenden werden bereits in drei Wochen erneut auf dem Laguna Seca Raceway zu Gast sein - bei der Porsche Rennsport Reunion in Kalifornien vom 27. bis 30. September 2018. Der weltweit größte Event für Porsche-Enthusiasten und Liebhaber historischer Rennfahrzeuge findet zum sechsten Mal statt. Die Saison 2018 der IMSA SportsCar Championship geht mit dem Lauf auf der Road Atlanta (10. bis 13. Oktober) im US-Bundesstaat Georgia zu Ende. Das Rennen mit dem Titel 'Petit Le Mans' geht über die Distanz von zehn Stunden.



BMW
6.9.2018

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Track Laguna Seca.


 

Nach dem ersten Sieg des BMW M8 GTE reist das BMW Team RLL mit viel Rückenwind nach Laguna Seca

Nach dem ersten Sieg des BMW M8 GTE und einem dritten Platz auf dem Podium beim vergangenen Rennen auf dem Virginia International Raceway (USA) reist das BMW Team RLL mit viel Rückenwind nach Laguna Seca (USA). Dort findet am kommenden Wochenende der nächste Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship statt. Die Mannschaft um Bobby Rahal (USA) hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Erfolgsbilanz auf der berühmten kalifornischen Rennstrecke in Sichtweite der Monterey Bay auszubauen.

Es war ein historischer Moment, als der [# 25] BMW M8 GTE am 19. August auf dem Virginia International Raceway die Ziellinie überquerte: Connor De Phillippi (USA) und Alexander Sims (GBR) feierten den ersten Sieg für den nagelneuen GT-Rennwagen. Ihre Teamkollegen Jesse Krohn (FIN) und John Edwards (USA) komplettierten den Erfolg im [# 24] Schwesterfahrzeug und sicherten als Dritte das erste Doppelpodium für den BMW M8 GTE.

In Laguna Seca gab es in der jüngeren Vergangenheit zwei BMW Siege. Im Jahr 2015 gewannen Edwards und Lucas Luhr (GER) im BMW Z4 GTLM, und der BMW M6 GTLM war dort im vergangenen Jahr erfolgreich. Beim Sieg 2017 teilte sich Edwards das Cockpit mit Martin Tomczyk (GER). In der aktuellen Saison werden die beiden BMW M8 GTE des BMW Team RLL von De Phillippi/Sims [# 25] und Krohn/Edwards [# 24] pilotiert. Zudem treten Bill Auberlen und Robby Foley (beide USA) in Laguna Seca wieder mit dem [# 96] Turner Motorsport BMW M6 GT3 in der GTD-Klasse an.

Stimmen vor dem Rennen in Laguna Seca

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Laguna Seca war immer schon eine ganz besondere Strecke für mich, denn dies war der erste Kurs, auf dem ich gefahren bin. Es ist einer meiner drei Favoriten im Kalender und definitiv eine der berühmtesten Strecken in Nordamerika. Nach unserem ersten Sieg beim letzten Rennen möchten wir den Schwung mitnehmen und bei meinem zweiten kalifornischen 'Heimrennen' der Saison nachlegen."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE): "Nachdem wir auf dem VIR den ersten Sieg für den BMW M8 GTE geholt haben, hoffe ich, dass wir das Auto gut auf die vollkommen anderen Eigenheiten von Laguna Seca abstimmen können. Es ist eine tolle Strecke, die viel Spaß macht, aber die auch alle vor große Herausforderungen stellt. Wir müssen hart arbeiten, um das optimale Set-up zu finden, und uns als Fahrer bestmöglich auf die Strecke einstellen, damit wir gut gerüstet in den Renntag gehen."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Laguna Seca ist eine atemberaubende Strecke, die selbst denjenigen ein Begriff ist, die keine Rennsportfans sind. Das Team hat in den vergangenen Monaten einen großartigen Job gemacht, und seit dem VIR zeigen sich die entsprechenden Resultate. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Performance in Laguna Seca ähnlich gut sein wird und freue mich schon auf das Wochenende."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "Laguna Seca war bisher immer sehr gut zu mir! Im vergangenen Jahr haben wir dort in einem schwarzen BMW M6 GTLM gewonnen, jetzt treten wir dort im schwarzen BMW M8 GTE an. Und das nach dem Doppelpodium auf dem VIR - die Vorzeichen stehen also gut. Ich denke, dass wir an diesem Wochenende gute Chancen haben, den ersten Sieg für die Startnummer 24 zu holen. Das GTLM-Feld liegt in diesem Jahr extrem dicht beieinander, also wird es auf alle Fälle ein intensiver und spannender Kampf."



Ford
5.9.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der spektakuläre Ford GT kann im Sonnenstaat Kalifornien vorzeitig die GTLM-Herstellerwertung der IMSA-Serie für sich entscheiden
  • Vorletztes IMSA-Rennen der Saison auf der 3,601 Kilometer langen Berg- und Talbahn von Laguna Seca läutet entscheidende Meisterschaftsphase ein
  • Ford GT-Fahrer Ryan Briscoe/Richard Westbrook und Dirk Müller/Joey Hand als Zweit- und Drittplatzierte mit guten Chancen auf den Fahrertitel

 

Track Laguna Seca


 

Ford kämpft in Laguna Seca um die erste Titelentscheidung in der IMSA Sportwagen-Meisterschaft

Die Saison 2018 der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft biegt auf die Zielgerade ein: Am kommenden Wochenende steht auf dem Laguna Seca Raceway bereits der zehnte von elf Läufen auf dem Programm. Für Ford Chip Ganassi Racing (CGR) geht es nahe des Ostküsten-Städtchens Monterey im Herzen Kaliforniens bereits um die erste vorzeitige Titelentscheidung: Das Werksteam führt mit dem spektakulären Ford GT die GTLM-Herstellerwertung mit zwölf Punkten Vorsprung auf Chevrolet an, auf den weiteren Plätzen folgen Porsche, BMW und Ferrari.
Auch in der Fahrertabelle dürfen sich die Ford GT-Piloten berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft machen: Ryan Briscoe (AUS) und Richard Westbrook (GB) liegen mit 265 Zählern nur knapp hinter den Erstplatzierten Jan Magnussen und Antonio Garcia (je 269), während Dirk Müller aus Burbach im Siegerland und Joey Hand (USA) mit 260 Punkten auf Rang drei ebenfalls noch zum engeren Kreis der Titelfavoriten zählen.

Aus Sicht von Ford bietet die 3,601 Kilometer lange Berg- und Talbahn mit der berühmten 'Corkscrew'-Kurve vertrautes Terrain: 2016 fuhren Briscoe und Westbrook auf diesem Kurs den ersten Sieg für den neuen Ford GT überhaupt ein. Für Hand ist es sogar ein Heimspiel: Der 39-Jährige stammt aus dem nicht weit entfernten Sacramento. "Ich freue mich immer besonders auf Laguna Seca - zum Einen, weil die Saison jetzt in die entscheidende Phase tritt, und zum Anderen wegen der großartigen Unterstützung, die ich vor eigenem Publikum durch Fans, Freunde und Familie genieße. Wir campen sogar an der Strecke", so der Kalifornier. "Natürlich hoffe ich, dass mir dies alles einen kleinen, aber entscheidenden Vorteil bringt. Ich habe auf diesem Asphaltband so viele Runde gedreht, ich kenne es wie keine zweite Rennstrecke auf der Welt. Auch Dirk mag den Kurs sehr. Alle Zutaten sind vorhanden, wir müssen sie jetzt nur noch richtig zubereiten. Auch für die Fans ist das Rennen ein echtes Highlight: Sie können von den Hügeln aus die 'Corkscrew' perfekt einsehen oder im Fahrlager uns und den Autos sehr nahe kommen. Laguna Seca macht mir immer einen Riesenspaß."

Das 160-Minuten-Rennen von Laguna Seca ist auch ein Fall für Strategen

"Auch ich genieße es jedes Mal, wenn die Meisterschaft in Laguna Seca Halt macht", betont Richard Westbrook. "Dieses Rennen zählt zu den absoluten Höhepunkten der Saison. Hier kommt es besonders auf die richtige Strategie an, denn Überholmanöver sind schwierig - auch wenn sich durch die drei verschiedenen Rennwagenklassen und die daraus resultierenden Überrundungen immer wieder Möglichkeiten ergeben. Zugleich zeigt die Geschichte, das Gelbphasen auf dieser Strecke nicht selten sind. Damit rückt auch das Verbrauchs-Management in den Mittelpunkt, wie Ryan und ich es ja 2016 bei unserem Laguna-Sieg schon gesehen haben."

Das 160-Minuten-Rennen startet am kommenden Sonntag (9. September) um 17:05 Uhr ET (23:05 Uhr MESZ) und kann in Deutschland via Livestream auf IMSA.tv empfangen werden.



Porsche
4.9.2018

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Track Laguna Seca


 

Die Termine für die IMSA-Saison

Datum --- Strecke
27./28. Januar - Daytona
17. März - Sebring
14. April - Long Beach
6. Mai - Mid-Ohio
1. Juli - Watkins Glen
8. Juli - Canadian Tire Motorsport Park
21. Juli - Lime Rock Park
5. August - Road America
19. August - VIR
9. September - Laguna Seca
13. Oktober - Road Atlanta

Porsche GT Team strebt dritten Saisonsieg an

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 10. Lauf, Laguna Seca/USA

Das Porsche GT Team reist mit zwei Porsche 911 RSR zum zehnten und vorletzten Rennen der diesjährigen IMSA WeatherTech SportsCar Championship nach Monterey, Kalifornien (7. bis 9. September). Auf dem Laguna Seca Raceway erwartet die beiden 510 PS starken Rennwagen aus Weissach starke Konkurrenz von BMW, Corvette und Ford. In der Klasse GTLM kämpft Porsche um den dritten Saisonsieg.
Das Porsche-Kundenteam Wright Motorsports will dagegen in der GTD-Klasse mit dem Porsche 911 GT3 R an den Erfolg vom 5. August auf der Road America in Elkhart Lake anknüpfen, als dem Rennstall aus Boston der erste IMSA-Saisonsieg gelang. Einen zweiten 911 GT3 R bringt das Team Park Place Motorsports an den Start. Anders als beim jüngsten Saisonlauf in Danville sind in Monterey auch die Wettbewerber aus der Prototypen-Kategorie wieder mit von der Partie.

Das Rennen
Der 3,601 Kilometer lange Laguna Seca Raceway in den Dünen Kaliforniens gehört zu den anspruchsvollsten Rundstrecken Nordamerikas. Nicht nur die berüchtigte Corkscrew-Kurve stellt Fahrer und Ingenieure vor eine große Herausforderung: Auf dem zumeist gleichermaßen heißen wie staubigen Asphalt des Kurses ist eine Höhendifferenz von 55 Metern zu bewältigen, welche sich über elf teils enge, teils schnelle Kurven erstreckt. Zudem erwies sich das zwei Stunden und 40 Minuten lange Rennen in den vergangenen Jahren bereits mehrfach als Strategiekrimi.

Die Porsche-Fahrer
Den Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 pilotieren mit Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) die Gewinner des Zwölfstundenrennens in Sebring. Im Schwesterwagen mit der Nummer 912 teilen sich die Mid-Ohio-Sieger Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) das Cockpit. Den Porsche 911 GT3 R des Kundenteams Wright Motorsports (Startnummer 58) steuern der in Thousand Oaks aufgewachsene Werksfahrer und Lokalmatador Patrick Long (USA) sowie Porsche Selected Driver Christina Nielsen (Dänemark). Im Cockpit des 911 GT3 R von Park Place Motorsports wechseln sich Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Lindsey (USA) ab.

Die Porsche-Fahrzeuge
Beim 911 RSR wurden für seine zweite Rennsaison vor allem Optimierungen am Setup vorgenommen. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel.
Der über 368 kW (500 PS) starke 911 GT3 R wurde für die weltweiten GT3-Serien konstruiert. Eingesetzt wird er von Kundenteams, denen Porsche für 2018 ein Evolutionspaket zur Verfügung gestellt hat.

Die Zeiten
Das Rennen startet am Sonntag, 9. September, um 14:05 Uhr Ortszeit (23:05 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Die Gegend rund um Monterey gehört zu den schönsten in den USA. Zu Saisonbeginn haben wir hier getestet, was uns helfen sollte. Ich erwarte daher, dass wir vorne mitfahren. Das Reifenmanagement wird hier eine entscheidende Rolle spielen."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Mit der legendären Corkscrew gehört die Strecke zu den spektakulärsten der Welt. Da wir in der Meisterschaft nur noch rechnerisch Aussichten haben, konzentrieren wir uns nun darauf, Einzelsiege zu holen. Außerdem wäre es schön, wenn wir bei der Porsche Rennsport Reunion, die drei Wochen später an gleicher Stelle stattfindet, auf ein gutes Ergebnis zurückblicken könnten."

Christina Nielsen (Porsche 911 GT3 R #58): "Ich komme zwar aus Dänemark, aber da ich in Kalifornien lebe, ist Laguna Seca auch für mich eine Art Heimrennen. Meine Erinnerungen an die Strecke sind gut: Im vergangenen Jahr habe ich hier gewonnen und einen wichtigen Schritt in Sachen Meisterschaft gemacht."



IMSA
31.8.2018

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Track Laguna Seca


 

IMSA verändert die BoP für die LMP2 und die DPi

Das Technische Komitee der IMSA, das in der nächsten Woche auf dem WeatherTech Raceway Laguna Seca den zwei Stunden-40-minütigen America's Tire 250 abhält, nahm erstmals Änderungen an den LMP2-Rennwagen vor, die in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship Prototypen-Klasse gegen die Daytona Prototype International (DPi) antreten.

Seit die aktuelle Generation der LMP2-Fahrzeuge zu Beginn der WeatherTech Championship-Saison 2017 neben den DPi-Fahrzeugen an den Start ging, wurden die einzigen Balance of Performance (BoP)-Anpassungen in der Prototypen-Klasse an den DPi-Fahrzeugen vorgenommen, mit dem Ziel, alle DPis auf das beste LMP2-Modell abzustimmen.

Nach drei Siegen in Folge von LMP2-Fahrzeugen entschied das Technische Komitee der IMSA, dass nun Anpassungen an den LMP2-Fahrzeugen notwendig sind. Zum Rennen in der nächsten Woche werden alle LMP2-Fahrzeuge um 10 Kilogramm Gewicht angehoben und die Treibstoffkapazität in jedem LMP2-Fahrzeug wird von 75 auf 72 Liter reduziert.

Darüber hinaus erhalten alle DPi Autos eine Erhöhung von zwei Litern von ihrer bisherigen Kraftstoffkapazität , und die Mazda DPi Autos werden eine 10 Kilogramm Gewichtsreduktion erhalten.

Die IMSA plant, ab 2019 die LMP2 und die DPi in getrennte Klassen aufzuteilen. Dadurch werden die LMP2 wahrscheinlich nicht mehr gesamtsiegfähig sein und es stellt sich die Frage, wie weit dann noch Interesse bei den LMP2-Teams bestehen wird.

Das 2:40 Stunden-Rennen wird am Sonntag, 9. September, ab 17:00 Uhr EDT (23:00 Uhr dt. Zeit) auf IMSA.com verfügbar sein.



Extreme Speed Motorsports
29.8.2018

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Track Road Atlanta
Road Atlanta


 

Die Termine für die IMSA-Saison

Datum --- Strecke
27./28. Januar - Daytona
17. März - Sebring
14. April - Long Beach
6. Mai - Mid-Ohio
1. Juli - Watkins Glen
8. Juli - Canadian Tire Motorsport Park
21. Juli - Lime Rock Park
5. August - Road America
19. August - VIR
9. September - Laguna Seca
13. Oktober - Road Atlanta

Bernhard und Giovinazzi verstärken Tequila Patrón ESM für Petit Le Mans

Tequila Patrón ESM hat Timo Bernhard und Antonio Giovinazzi für das 21. »Motul Petit Le Mans« vom 10. bis 13. Oktober verpflichtet. Das Fahrerpaar wird Olivier Pla und Nico Lapierre wegen eines Zeitplanwechsels und damit einem Terminkonflikt zwischen dem Finale der IMSA WeatherTech Championship und den Six Hours of Fuji der World Endurance Championship ersetzen.

Bernhard und Giovinazzi werden die IMSA WeatherTech Championship 2018 mit den Saisonfahrern Scott Sharp, Ryan Dalziel, Johannes van Overbeek und Pipo Derani in den beiden Nissan Onroak DPi Prototypen des Teams zum Saison-Abschluss bringen.

Die Nissan Onroak DPi Mannschaft gewann das 20. Motul Petit Le Mans im Jahr 2017, nachdem die Fahrer Scott Sharp, Ryan Dalziel und Brendon Hartley einen souveränen Endspurt gesetzt hatten.
Johannes van Overbeek, Pipo Derani und Bruno Senna kamen mit dem Nissan [# 22], dem Auto, das die Zwölf Stunden von Sebring 2018 gewann, unter die ersten Vier.

"Jedes Teammitglied von Tequila Patrón ESM freut sich sehr, Timo und Antonio bei unseren Bemühungen für Petit willkommen zu heißen", sagte Teambesitzer Scott Sharp. "Beide haben große Erfahrung und beherrschen ein fantastisches Speed-Race-Handwerk! Ich kann mir keine besseren Ergänzungen vorstellen, um ESM zu helfen, unseren Sieg vom letzten Jahr zu verteidigen!"

Seit 2002 Porsche Werksfahrer, ist Timo Bernhard kein Unbekannter in der Langstrecke und wird mit van Overbeek und Derani in dem Nissan Onroak DPi [# 22] mitfahren. Der 37-jährige deutsche Rennfahrer und zweimalige 24 Stunden von Le Mans-Gesamtsieger hält derzeit vier Siege beim Zehn-Stunden-Rennen, nachdem er 2003 und 2004 die GT-Klasse und 2006 und 2007 die LMP2-Klasse (Porsche RS Spyder) gewonnen hatte.

"Ich freue mich, beim diesjährigen Petit Le Mans mit Tequila Patrón ESM dabei zu sein", sagte Bernhard. "Das Petit Le Mans zählt zu den Top-Klassikern unter den Langstrecken-Events. Es wird meine zehnte Teilnahme sein und ich möchte ESM helfen, ein Top-Ergebnis zu erzielen. Ich kenne Scott seit den alten ALMS-Tagen, wo wir viele Male um Siege gekämpft haben. Großes Kompliment für das, was er bisher mit seinem Team erreicht hat."


Antonio Giovinazzi fuhr bereits 2016 mit Extreme Speed Motorsports, beim WEC Six hours of Fuji und Six Hours of Shanghi, wo er neben Tom Blomqvist und Sean Gelael im Ligier-Nissan JSP2 den zweiten Platz belegte. Giovinazzi fuhr in diesem Jahr zusammen mit Pipo Derani und Toni Vilander bei den 24 Stunden von Le Mans und sicherte sich einen fünften Platz im Ferrari 488 GTE Evo. Der Ersatzfahrer der Scuderia Ferrari F1 wird mit Sharp und Dalziel in dem Nissan Onroak DPi [# 2] starten.

"Die Teilnahme an den 10 Stunden von Road Atlanta ist eine große Herausforderung für mich, sagte Giovinazzi. "Es ist eines der wichtigsten Langstreckenrennen der Welt und ich freue mich sehr, Teil dieses Siegerteams mit einer starken Fahrerbesetzung zu sein."

Das zehnstündige Langstrecken-Event wird das letzte Event von Extreme Speed Motorsports mit dem Sponsor Tequila Patrón sein, nachdem die Marke zum Abschluss der Saison 2018 die IMSA WeatherTech SportsCar Championship verlassen wird. Das Prototypen-Team plant derzeit, das notwendige Sponsoring zu sichern und sein Erbe im Sportwagen-Rennsport fortzusetzen.

Das 21. jährlich stattfindende Motul Petit Le Mans in Road Atlanta wird live übertragen und das internationale Publikum kann das Rennen in seiner Gesamtheit live auf imsa.tv verfolgen.



BMW
20.8.2018

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Track V.I.R.


 

Erster Sieg für den neuen BMW M8 GTE: BMW Team RLL gewinnt auf dem Virginia International Raceway

Im neunten Rennen in der Debütsaison des BMW M8 GTE in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship schrieb das BMW Team RLL ein weiteres Mal BMW Motorsport Geschichte. Das Team feierte auf dem »Virginia International Raceway« (USA) den ersten Sieg und das erste Doppelpodium für den neuen BMW M8 GTE.

Alexander Sims (GBR) und Connor De Phillippi (USA) absolvierten im [# 25] BMW M8 GTE 88 Runden und hatten nach 2:40 Stunden Rennzeit 1,323 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Corvette. Der [# 24] BMW M8 GTE von Jesse Krohn (FIN) und John Edwards (USA) belegte zum Abschluss eines aufregenden Wochenendes den starken dritten Platz, lediglich 4,439 Sekunden hinter dem siegreichen Schwesterfahrzeug.

Eine Stunde nach Rennstart wurde Sims durch einen Ausritt, gefolgt von einer Kollision mit einem GTD-Fahrzeug und einer Durchfahrtsstrafe zurückgeworfen. Doch das Team entwickelte eine Strategie, um ihn wieder nach vorn zu bringen. Sims kam während der einzigen Gelbphase zum Boxenstopp. Krohn blieb derweil draußen und ging dadurch in Führung. Der Finne kam erst in Runde 54 zum Boxenstopp. Sims übernahm wieder Platz eins und fuhr einen Vorsprung von 45 Sekunden auf das enge GTLM-Feld heraus. Das war genug, um nach seinem eigenen letzten Tankstopp die Spitze zu behaupten und den ersten Sieg des BMW M8 GTE mit etwas mehr als einer Sekunde Vorsprung ins Ziel zu bringen.

Reaktionen auf das Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auf dem VIR:

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 1. Platz): "Das war heute der erste Sieg für den BMW M8 GTE. Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs. Sie haben seit November wirklich unglaublich hart dafür gearbeitet - und wir waren beim letzten Rennen schon so nah dran. Ich bin sehr glücklich, Teil dieses Programms zu sein. Jetzt wird gefeiert."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE, 1. Platz): "Was für ein ereignisreiches Rennen. Connor hat uns am Start großartig auf Platz drei nach vorn gebracht. Ich konnte dann die Corvette überholen und wollte das auch bei Dirk Müller schaffen. Leider unterlief mir ein Fehler, und ich verlor die Kontrolle. Dabei habe ich den Lexus getroffen. Ich denke, die Durchfahrtsstrafe gegen uns war berechtigt. Das war ganz klar meine Schuld. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, das Rennen sei für uns gelaufen, doch zum Glück hat uns die Safety-Car-Phase wieder zurück gebracht. Ab dann war unser Rennen wirklich gut. Wir konnten den Speed der Spitze mitgehen, und unsere Michelin-Reifen waren so fantastisch, dass wir am Schluss auf dieser fordernden Strecke sogar einen Doppelstint fahren konnten. Das war eine tolle Strategie von den Rahal-Leuten und BMW, und das Auto war großartig. Es fühlt sich super an, den ersten Sieg für den BMW M8 GTE eingefahren zu haben."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 3. Platz): "Ein toller Tag mit beiden Fahrzeugen auf dem Podium. Wir waren das gesamte Rennen über konkurrenzfähig und hatten am Ende einen engen Kampf. Ich dachte, Jesse hätte eine Chance, die Corvette am Ende noch zu überholen, aber jedes Mal, wenn er dicht genug dran war, hat er Grip verloren. Dennoch eine tolle Leistung von ihm. Er hat einige Plätze, die wir beim Boxenstopp verloren hatten, wieder aufgeholt. Insgesamt kann man nur sagen: Erster Sieg und ein Doppelpodium für den BMW M8 GTE - ein toller Tag."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, 3. Platz): "Ich freue mich sehr für das Team, BMW Motorsport, Alex und Connor. Alle haben sich diesen Erfolg wirklich verdient. Es wäre sogar ein Doppelsieg drin gewesen, aber leider ist mir am Ende etwas die Zeit ausgegangen. Alles in allem dennoch ein fantastischer Tag für das Team und BMW."



Porsche
20.8.2018

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Track V.I.R.


 

Podium für Porsche 911 GT3 R auf dem Virginia International Raceway

In der IMSA SportsCar Championship freute sich das Team Wright Motorsports mit Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (Dänemark) am Sonntag über die zweite Podiumsplatzierung in dieser Saison. Nach dem Sieg mit dem Porsche 911 GT3 R auf der Strecke in Road America ist Platz zwei auf dem Virginia International Raceway ein erneuter Erfolg in der GTD-Klasse. Im neunten Lauf der GTLM-Klasse belegten Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 den fünften Platz. Das Schwesterauto mit dem Fahrer-Duo Nick Tandy (Großbritannien) und Patrick Pilet (Frankreich) musste das Rennen nach rund einer Stunde mit einem technischen Defekt beenden.

Pilet startete für das Porsche GT Team von Platz zwei ins Rennen, doch die erste Startreihe brachte dem Fahrzeug mit der Startnummer 911 kein Glück. Nach dem Fahrerwechsel auf Tandy musste der 33-Jährige sein Fahrzeug in Führung liegend neben der Strecke mit einem Schaden am Antriebsstrang abstellen. Der 510 PS starke Porsche 911 RSR von Bamber und Vanthoor bekam nach einem Zwischenfall in der ersten Rennrunde eine Durchfahrtsstrafe. Im Rennen über zwei Stunden und 40 Minuten arbeitete sich das Fahrergespann kontinuierlich vom Ende des Feldes nach vorn. Zwischenzeitlich lag Vanthoor auf der 5,263 Kilometer langen Strecke auf Podiumskurs. Nach 88 Runden sah er die Zielflagge als Fünfter. In der Herstellerwertung liegt Porsche somit auf Platz drei.

Patrick Long (Porsche 911 GT3 R #58): "Bei meinem letzten Stopp lag ich auf Platz acht. Dann fragte ich mein Team, wer vor uns noch alles an die Box kommen muss. Sie sagten: Keiner. Ich zog meine Gurte noch enger als sonst und habe alles gegeben. Über Platz zwei freue ich mich sehr. Wir hatten einen etwas holprigen Saisonstart, aber jetzt läuft es."

Christina Nielsen (Porsche 911 GT3 R #58): "Aus meiner Sicht ist diese Strecke die anspruchsvollste im Kalender. Deshalb ist Platz zwei ein sehr gutes Resultat. Wenn ich beim Boxenstopp noch etwas besser gewesen wäre, hätten wir vielleicht sogar um den Sieg kämpfen können. Aber so bin ich auch sehr zufrieden."

Rennergebnis
Klasse GTLM
1. Sims/De Phillippi (GB/USA), BMW M8 GTE, 88 Runden
2. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette C7.R, 88 Runden
3. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 88 Runden
4. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 88 Runden
5. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 88 Runden
6. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette C7.R, 88 Runden
DNF Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 42 Runden
DNF Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 40 Runden

Klasse GTD
1. Marcelli/Baumann (CAN/A), Lexus RC F GT3, 86 Runden
2. Long/Nielsen (USA/DK), Porsche 911 GT3 R, 86 Runden
3. Legge/Farnbacher (GB/D), Acura NSX GT3, 86 Runden
4. MacNeil/Jeannette (USA/USA), Ferrari 488 GT3, 86 Runden
5. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, 86 Runden
6. Sellers/Snow (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 86 Runden
7. Potter/Lally (USA/USA), Audi R8 LMS GT3, 86 Runden
8. Hawksworth/Heinemeier Hansson (GB/DK), Lexus RC F GT3, 86 Runden
9. Marks/Aschenbach (USA/USA), Acura NSX GT3, 86 Runden
10. Foley/Auberlen (USA/USA), BMW M6 GT3, 85 Runden

Der zehnte und vorletzte Lauf der IMSA SportsCar Championship wird vom 7. bis 9. September in Laguna Seca im US-Bundesstaat Kalifornien ausgetragen.



Ford
20.8.2018

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Ford verteidigt die Führung in der IMSA-Sportwagenmeisterschaft

In der US-amerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship verteidigt Ford nach schwierigem Rennverlauf in Virginia die Führung in der Markenwertung

Sowohl der US-amerikanische als auch der europäische Teil des Teams Ford Chip Ganassi Racing erlebte ein herausforderndes Rennwochenende. Ford verteidigt die Führung in der IMSA-Sportwagenmeisterschaft.

Am selben Wochenende wie die Langstrecken-WM ging die nordamerikanische IMSA-Meisterschaft in ihre drittletzte Runde. Nach vier Siegen in Serie reichte es diesmal nicht für die oberste Stufe des Treppchens. Auf dem Virginia International Raceway (VIR) startete der Ford GT mit der Nummer 67 mit Ryan Briscoe/Richard Westbrook von der Pole Position, erreichte nach Kupplungsproblemen aber nur Rang sieben. Das Schwesterauto mit der Startnummer 66 - gefahren vom Deutschen Dirk Müller und dem US-Amerikaner Joey Hand - verpasste mit Platz vier knapp den Sprung aufs Podium. Die beiden Fahrer-Crews von Ford Chip Ganassi Racing liegen nach neun von elf Läufen auf den Gesamträngen zwei und drei. Ford führt die Markenwertung in der GTLM-Klasse der IMSA-Serie bei noch zwei ausstehenden Rennen nach wie vor an.

Die vorletzte Runde der IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet am 9. September auf dem Laguna Seca Raceway statt.



Porsche
18.8.2018

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Track V.I.R.


 

Qualifying-Krimi: Erste Startreihe für Porsche 911 RSR in Virginia

Qualifying, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 9. Lauf, Danville/USA

Auf dem Virginia International Raceway fuhr das Porsche GT Team in der Klasse GTLM auf die Startplätze zwei und acht. Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 wurde im Qualifying der IMSA SportsCar Championship von Patrick Pilet pilotiert. Auf regennasser Strecke gelang dem Franzosen seine schnellste Runde im letzten Umlauf. Mit 1:56.170 Minuten sicherte er sich somit den zweiten Rang im umkämpften Zeittraining. Am Sonntag bestreitet er gemeinsam mit Nick Tandy (Großbritannien) das über zwei Stunden und 40 Minuten dauernde Rennen. Earl Bamber belegte im Zeittraining mit 1:57.874 Minuten Platz acht. Der Neuseeländer wird im Fahrzeug mit der Startnummer 912 den Start des neunten Meisterschaftslaufs fahren und das Lenkrad an Laurens Vanthoor (Belgien) übergeben.

An der Rennstrecke im US-Bundesstaat Virginia herrschten bis kurz vor dem Zeittraining Temperaturen von 28 Grad Celsius und Sonnenschein. Doch direkt vor der 15-minütigen Session am Mittag ging ein starker Regenschauer nieder. Die beiden 510 PS starken 911 RSR fuhren bei anhaltendem Niederschlag mit Regenreifen auf die 5,263 Kilometer lange Strecke. Das wenige Minuten vorher ausgetragene Qualifying in der GTD-Klasse startete noch bei trockenen Bedingungen. Der von Wright Motorsports eingesetzte Porsche 911 GT3 R fuhr auf Slicks und wurde erst auf den letzten Runden vom Regen überrascht. Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) belegte mit 1:44.758 Minuten Platz sechs. Im Rennen teilt er sich das Cockpit mit Porsche Selected Driver Christina Nielsen (DK).

Am Sonntag wird das Rennen über zwei Stunden und 40 Minuten um 13:05 Uhr Ortszeit (19:05 CEST) ausgetragen. Durch die Abwesenheit der Prototypen bei diesem Rennen fahren die Porsche 911 RSR in der GTLM-Klasse um den Gesamtsieg.

Stimmen zum Qualifying

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Als ich vor der Session in die Boxengasse gefahren bin, hat es sehr stark geregnet. Überall stand das Wasser. Aber auf der Strecke war es nur im ersten und letzten Teil so, die Mitte war trocken! Letztlich war meine letzte Runde die beste. Wenn man von Platz zwei ins Rennen startet, hat man nur ein Ziel. Wir wollen gewinnen."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Wir hatten leider nicht die beste Performance. Ich war am Ende des Qualifyings nochmal auf einer schnellen Runde und hatte dann einen Dreher. Jetzt liegt Arbeit vor uns. Bei Startplatz acht müssen wir uns eine gute Strategie für das Rennen zurecht legen, denn sonst wird es schwierig nach vorn zu kommen."

Ergebnis Qualifying
Klasse GTLM
1. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 1:55,580 Minuten
2. Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 1:56,170 Minuten
3. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 1:56,185 Minuten
4. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette C7.R, 1:56,760 Minuten
5. Sims/De Phillippi (GB/USA), BMW M8 GTE, 1:57,148 Minuten
6. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 1:57,202 Minuten
7. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette C7.R, 1:57,492 Minuten
8. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 1:57,874 Minuten

Klasse GTD
1. Hawksworth/Heinemeier Hansson (GB/DK), Lexus RC F GT3, 1:44,107 Minuten
2. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, 1:44,323 Minuten
3. Foley/Auberlen (USA/USA), BMW M6 GT3, 1:44,360 Minuten
4. Marcelli/Baumann (CAN/A), Lexus RC F GT3, 1:44,516 Minuten
5. Sellers/Snow (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 1:44,626 Minuten
6. Long/Nielsen (USA/DK), Porsche 911 GT3 R, 1:44,758 Minuten
7. Marks/Aschenbach (USA/USA), Acura NSX GT3, 1:44,797 Minuten
8. Legge/Farnbacher (GB/D), Acura NSX GT3, 1:45,506 Minuten
9. MacNeil/Jeannette (USA/USA), Ferrari 488 GT3, 1:45,918 Minuten
10. Potter/Lally (USA/USA), Audi R8 LMS GT3, 1:55,580 Minuten



Ford
16.8.2018

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Track V.I.R.


 

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Werksteam von Ford hat zuletzt vier IMSA-Rennen in Folge gewonnen

  • Beide Ford GT mit den Startnummern 66 und 67 haben Chancen auf den ersten Titel für den Ford GT

  • Rennen auf dem Virginia International Raceway ist der drittletzte von elf GLTM-Läufen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2018

Ford Chip Ganassi Racing will IMSA-Siegesserie auf dem Virginia International Raceway fortsetzen

Ford Chip Ganassi Racing plant Großes: Beim neunten von elf Läufen der GTLM-Klasse der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auf dem Virginia International Raceway (V.I.R.) will das Werksteam den fünften Sieg in Folge erringen. Die Erfolge des Ford GT mit der Startnummer 66 in Watkins Glen und Lime Rock sowie die Triumphe der Startnummer 67 im Canadian Tire Motorsport Park und in Road America markieren die bislang längste Siegesserie in der Geschichte des Teams.

Auf dem V.I.R. sah ein Ford GT des Rennstalls in den beiden Vorjahren jeweils als Zweiter die Zielflagge. Ein Sieg in Alton an der Grenze der US-Bundesstaaten Virginia und North Carolina wäre angesichts der extrem gut besetzten GT-Kategorie besonders wertvoll. "Der V.I.R. ist eine großartige Rennstrecke", erklärt Joey Hand, als Partner des Deutschen Dirk Müller im Ford GT mit der Nummer 66 aktuell Dritter der Fahrerwertung. "Für uns stellt er eine große Herausforderung dar, und die Fans bekommen hier so gut wie immer aufregende Rennen geboten. Ich kann es kaum erwarten, weiter um den Titel zu kämpfen."

Mit dem Sieg in Road America Anfang August hat Ford Chip Ganassi Racing die beim Saisonstart eroberte Tabellenführung bei Fahrern und Marken ausgebaut. Ryan Briscoe und Richard Westbrook, die Besatzung des Ford GT mit der Nummer 67, führen die Fahrerwertung an, Hand/Müller in der Nummer 66 liegen nur neun Punkte dahinter auf Gesamtrang drei.

"Ich erlebe gerade definitiv eine Phase meiner Karriere, die ich heute und später im Rückblick besonders genieße", unterstreicht Richard Westbrook. "Sobald du im Auto sitzt, denkst du nicht wirklich über so etwas nach. Aber das Selbstvertrauen, das mit den Erfolgen wächst, hilft nicht nur mir im Cockpit, sondern auch den Strategen am Kommandostand. Es gab schon einige strategische Entscheidungen, die uns in Reichweite des Siegs gebracht haben, selbst wenn unsere Pace das nicht unbedingt hergab. Wir werden auf jeden Fall bis zur letzten Runde der Saison in Atlanta Vollgas geben", verspricht der43-jährige Brite.

In der Herstellerwertung geht Ford als Tabellenführer mit einem Vorsprung von 14 Zählern auf den nächsten Verfolger in die letzten drei Saisonläufe. "Es ist toll zu erleben, wie die harte Arbeit der gesamten Mannschaft bei Ford Chip Ganassi Racing, unseren Partner und beim Team von Ford Performance zu diesen Top-Resultaten führt", freut sich Mark Rushbrook, Global Director Ford Performance Motorsports. "Wir sind sehr glücklich mit dem bisherigen Saisonverlauf, doch es liegt immer noch viel Arbeit vor uns. Unser ultimatives Ziel lautet, den ersten Titel für den Ford GT zu gewinnen. Dafür bündeln wir alle unsere Kräfte."

Am selben Rennwochenende, wenn die US-Abteilung von Ford Chip Ganassi Racing in Virginia über 2:40 Stunden um den fünften IMSA-Sieg in Folge kämpft, startet der in Europa beheimatete Teil des Rennstalls mit zwei Ford GT im dritten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) beim Sechsstundenrennen im britischen Silverstone.



BMW
16.8.2018

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Track V.I.R.


 

BMW Team RLL tritt auf dem Virginia International Raceway an

Nach einer starken Leistung im vergangenen Rennen in Road America (USA), bei dem das BMW Team RLL zwischenzeitlich Kurs in Richtung des ersten Sieges genommen hatte, blickt die Mannschaft von Bobby Rahal (USA) voller Zuversicht auf das kommende Wochenende der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) auf dem Virginia International Raceway (USA). In Vorbereitung auf den Lauf und das Petit Le Mans am Saisonende absolvierten Connor De Phillippi und John Edwards (beide USA) in der vergangenen Woche einen zweitägigen Test in Road Atlanta (USA). Das Problem während des Tankvorgangs, das den [# 25] BMW M8 GTE in Road America den Sieg gekostet hatte, konnte inzwischen identifiziert und behoben werden.

Das Rennen über zwei Stunden und vierzig Minuten auf dem Virginia International Raceway ist das zweite ausschließlich für GT-Fahrzeuge ausgelegte Rennen der Saison. Für die GTLM- und GTD-Klasse sind insgesamt 18 Fahrzeuge gemeldet. Im vergangenen Jahr kontrollierten Bill Auberlen (USA) und Alexander Sims (GBR) im BMW M6 GTLM mit der Nummer 25 das Rennen über weite Strecken, bis ein Reifenschaden acht Runden vor Rennende das Duo auf den vierten Platz zurückwarf.
Für Turner Motorsport gehen Auberlen und Robby Foley (USA) im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 96 in der GTD-Klasse an den Start.

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "V.I.R. ist wie Road America eine schnelle, fließend verlaufende Rennstrecke, die gut zum BMW M8 GTE passen sollte. Im Hinblick auf das Tempo, das wir beim letzten Rennen gezeigt haben, freue ich mich auf ein spannendes Finish."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE): "V.I.R. weckt viele gute und schlechte Erinnerungen an das vergangene Jahr. Es sah ganz so aus, als würden wir gewinnen, bis eine Reifenpanne alles zunichte gemacht hat. Wir wissen, was wir tun müssen, um dort schnell zu sein. Die Strecke macht sehr viel Spaß, und die Umgebung ist wunderschön. Deshalb freue ich mich sehr auf das Wochenende. In Road America hatten wir eine deutlich bessere Pace, und ich bin sicher, dass es ein gutes Wochenende werden kann."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "V.I.R. ist ebenfalls eine schnelle und fließend verlaufende Strecke, die ich sehr mag, und die gut zu unserem Auto passen sollte. In Road America haben wir gutes Potenzial gezeigt, hatten aber leider etwas Pech, was uns ein starkes Ergebnis gekostet hat. Das Team hat während der Saison einen super Job bei der Weiterentwicklung des Autos gemacht, und ich gehe davon aus, dass sich die Arbeit, die wir investiert haben, auch bald in den Ergebnissen niederschlagen wird."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "V.I.R. ist für mich quasi mein Heimrennen, da ich nur wenige Stunden entfernt in Davidson, North Carolina, lebe. Neben Watkins Glen und Road America ist es auch eine meiner Lieblingsstrecken. In den letzten Rennen haben wir gezeigt, welches Potential in uns steckt und dass wir das Zeug dazu haben, um das Podium mitzufahren."



Porsche
14.8.2018

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Track V.I.R.


 

Porsche GT Team will in Virginia den Gesamtsieg

MSA WeatherTech SportsCar Championship, 9. Lauf, 19. August 2018, Alton, USA

Auf dem Virginia International Raceway startet das Porsche GT Team am 19. August mit zwei 911 RSR zum neunten Saisonrennen der IMSA SportsCar Championship. Die 510 PS starken Rennwagen aus Weissach, die 2018 bereits den Zwölfstundenklassiker in Sebring sowie das Rennen in Mid-Ohio gewonnen haben, treten in der am härtesten umkämpften Klasse GTLM gegen die starke Konkurrenz von BMW, Chevrolet und Ford an. In der Klasse GTD ist das Porsche-Kundenteam Wright Motorsports mit dem 911 GT3 R am Start, der zuletzt auf der Road America seinen ersten Saisonsieg in den USA feierte. Auf der 5,263 Kilometer langen Traditionsrennstrecke in der Nähe von Alton im US-Bundesstaat Virginia fehlen zum zweitenmal in dieser Saison die Prototypen. Dadurch fahren die GT-Autos um den Gesamtsieg.

Das Rennen
Der an der Grenze zu North Carolina gelegene Virginia International Raceway blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. 1971 gewannen die Porsche-Legenden Hurley Haywood und Peter Gregg im Porsche 914-6 GT dort das allererste IMSA-GT-Rennen. Wegen den Folgen der Ölkrise wurde der Kurs 1974 geschlossen und erst 2000 wieder eröffnet - als erstes Motorsport-Resort der USA mit einem großen Freizeitangebot für Rennsportfans und ihre Familien.

Die Porsche-Fahrer
Das Cockpit des 911 RSR mit der Startnummer 911 teilen sich Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien), die Gewinner des Zwölfstundenrennens in Sebring. Die Mid-Ohio-Sieger Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) wechseln sich im zweiten 911 RSR des Porsche GT Teams mit der Startnummer 912 ab. In der Klasse GTD setzt das Porsche-Kundenteam Wright Motorsports den 911 GT3 R ein. Mit der Startnummer 58 treten Werksfahrer Patrick Long (USA) und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (Dänemark) an, die zuletzt auf der Road America ihren ersten Saisonsieg holten.

Die Porsche-Fahrzeuge
Beim 911 RSR wurden für seine zweite Rennsaison vor allem Optimierungen am Setup vorgenommen. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der über 368 kW (500 PS) starke 911 GT3 R wurde für die weltweiten GT3-Serien konstruiert. Eingesetzt wird er von Kundenteams, denen Porsche für 2018 ein Evolutionspaket zur Verfügung stellt.

Die Zeiten
Das Rennen startet am Sonntag, 19. August, um 13:35 Uhr Ortszeit (19:35 Uhr MESZ) und dauert 2:40 Stunden. Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.



Ford
6.8.2018

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Track Road America


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Richard Westbrook und Ryan Briscoe gewinnen das IMSA-Rennen auf dem Road America-Kurs und fahren fünften Saisonerfolg für Ford Chip Ganassi Racing ein

  • Dirk Müller aus Burbach erobert im Qualifying zum dritten Mal die Pole Position und führt das Rennen an, bis ein Problem ihn und seinen Partner Joey Hand zurückwirft

  • Westbrook/Briscoe übernehmen Platz 1 in der IMSA GTLM-Fahrermeisterschaft

  • Ford Chip Ganassi Racing liegt seit dem Sieg beim Saisonauftakt, den 24 Stunden von Daytona, in der GTLM-Markenwertung an der Tabellenspitze

Vierter Sieg in Folge für den Ford GT in der nordamerikanischen IMSA-Serie

Im Kampf um beide Titel in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft ist Ford am vergangenen Sonntag ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne gelungen: Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS) haben in Elkhart Lake den vierten Sieg in Folge für den Werksrennstall Ford Chip Ganassi Racing (CGR) eingefahren. Das Ford GT-Duo mit der Startnummer 67 verdrängte damit seine Teamkollegen Dirk Müller (Burbach) und Joey Hand (USA) von der Spitze der Fahrertabelle. Beide Ford GT hatten das turbulente 160-Minuten-Rennen auf dem anspruchsvollen 6,515-Kilometer-Kurs von Road America aus der ersten Startreihe aufgenommen. Während die von der Pole Position gestartete Crew Müller/Hand die Führung aufgrund eines Problems mit der rechten Hinterradaufhängung verlor und das Ziel auf Rang sieben erreichte, ließen sich Westbrook/Briscoe auch durch mehrere Kollisionen bei Überrundungsmanövern nicht aufhalten. Für Ford CGR war es bereits der fünfte Sieg im achten Saisonlauf.

"Aktuell genießen wir wirklich einen unglaublichen Lauf und können sehr zuversichtlich in die Rennen gehen", strahlte der 43-jährige Westbrock. "Von außen betrachtet sieht es vielleicht so aus, als würden uns die Siege in den Schoß fallen - dabei müssen wir wirklich hart dafür arbeiten. Wir wussten, dass Road America unserem Ford GT liegt, dennoch ging es am Ende Spitz auf Knopf. Unsere Kontrahenten waren ziemlich schnell, haben es aus taktischer Sicht aber vielleicht mit kurzen Tankstopps etwas übertrieben. Wir sind jetzt einfach nur glücklich für das gesamte Team und genießen jeden einzelnen Moment."

"Dass unsere Kollegen mit dem Nummer-66-Auto einfach nur Pech hatten, steht außer Frage", räumt Ryan Briscoe (36) ein. "Aber so läuft es eben im Motorsport manchmal: Der eine Wagen gewinnt, der andere verliert dringend benötigte Meisterschaftspunkte. Wir reisen immer gerne und mit einem guten Gefühl nach Road America, unser Auto mag die Strecke - darum konnten wir auch die komplette erste Startreihe für Ford erobern mit Dirk Müller auf der Pole Position. Dank einer perfekten Strategie, einem tadellosen Rennwagen, großartigen Boxenstopps und einer fehlerfreien Fahrt haben wir heute abgeliefert."

"Welch ein Rennen!", fasst der 42-jährige Dirk Müller aus Burbach im Siegerland zusammen. "Ich hatte Runde für Runde ein Grinsen im Gesicht - das war vermutlich einer der besten Ford GT, die uns bislang zur Verfügung standen. Ich konnte die Führung über eine lange Zeit fast spielerisch verteidigen, dann trat wie aus dem Nichts dieses Problem auf. Das ist schwierig zu verdauen. Das Team hat in puncto Strategie und Boxenstopps einen unheimlich guten Job abgeliefert. Wenigstens konnten unsere Kollegen den vierten Sieg für Ford hintereinander einfahren. In der Fahrerwertung müssen wir einen kleinen Rückschlag hinnehmen, aber es stehen ja noch drei Rennen aus."



BMW
6.8.2018

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Track Road America


 

BMW Team RLL wird in Road America für starke Leistung nicht belohnt

Das Ergebnis beim achten GTLM-Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Road America (USA) täuscht über die tatsächliche Leistung des BMW Team RLL hinweg, da der #25 BMW M8 GTE zwischenzeitlich Kurs in Richtung des ersten Sieges genommen hatte. Eine Stunde vor Rennende übernahm Connor De Phillippi (USA) im [# 25] BMW M8 GTE in der 42. Runde die Führung und sah bis wenige Minuten vor Schluss wie der sichere Sieger aus. Wegen eines Problems während des Tankvorgangs beim letzten Boxenstopp war jedoch zu wenig Benzin im Tank, und De Phillippi rollte kurz vor Beginn der letzten Runde aus.

Der [# 25] BMW M8 GTE von De Phillippi und Alexander Sims (GBR) beendete das Rennen auf dem sechsten Platz, zwei Runden hinter dem in der GTLM-Klasse siegreichen [# 67] Ford GT. Der [# 24] BMW M8 GTE von Jesse Krohn (FIN) und John Edwards (USA) musste nach einem starken Auftritt in der 52. Runde wegen mechanischer Probleme aufgeben und wurde auf dem achten Rang gewertet.

Der #96 BMW M6 GT3 von Turner Motorsport mit Robby Foley (USA) und Markus Palttala (FIN) am Steuer beendete das Rennen auf dem vierten Platz in der GTD-Klasse.

Reaktionen auf das Rennen in Road America:

Bobby Rahal (BMW Team RLL, Teamchef): "Beim Fahrzeug mit der Startnummer 25 muss es Probleme mit dem Benzintank gegeben haben. Dadurch sah es so aus, als wäre ausreichend Treibstoff im Tank - dem war leider nicht so. Es ist sehr bitter, wenn man dem Sieg so nahe ist, jedoch reisen wir hier in dem Wissen ab, dass wir konkurrenzfähig sind."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 6. Platz): "Wir haben über weite Strecken des letzten Stints geführt. Zwei Runden vor dem Ende begann das Fahrzeug zu stottern, ehe es ausrollte. Ich würde nicht sagen, dass ich enttäuscht bin, denn die Jungs haben so hart gearbeitet. Aber am Ende haben wir nicht das Ergebnis erzielt, das wir verdient gehabt hätten."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE, 6. Platz): "Das Auto hat sich gut angefühlt, und die Jungs haben einen großartigen Job gemacht. Am Ende ist es schlicht und einfach sehr hart, nicht dafür belohnt zu werden."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 8. Platz): "Wir waren heute wirklich konkurrenzfähig, hatten aber einmal mehr mechanische Probleme. Entsprechend ist es einfach enttäuschend, denn wir hatten eigentlich einen Platz auf dem Podest sicher und möglicherweise auch die Chance auf den zweiten Rang."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, 8. Platz): "Zu Beginn des Rennens sah es wirklich gut für uns aus. Wir waren in der Lage, mit den Konkurrenten mitzuhalten und um Positionen zu kämpfen, aber am Ende war es einfach nicht unser Tag."

Das nächste Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet am 19. August in Virginia (USA) statt.



Porsche
6.8.2018

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Track Road America


 

Sieg in der GTD-Klasse, Porsche 911 RSR auf den Plätzen vier und fünf

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 8. Lauf, Elkhart Lake/USA (Road America)

Im achten Lauf der IMSA SportsCar Championship sicherte sich das Porsche GT Team am Sonntag die Plätze vier und fünf. Auf der Rennstrecke Road America im US-Bundesstaat Wisconsin belegten der Neuseeländer Earl Bamber und Laurens Vanthoor aus Belgien im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 in einem turbulenten Rennen den vierten Rang. Das Schwesterauto mit der Fahrerbesetzung Nick Tandy (Großbritannien) und Patrick Pilet (Frankreich) sah als Fünfter die Zielflagge. In der GTD-Klasse jubelten Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) und 'Porsche Selected Driver' Christina Nielsen (DK, beide Wright Motorsports) über ihren ersten gemeinsamen Sieg im Porsche 911 GT3 R.

Das Rennen in Elkhart Lake entwickelte sich für Porsche-Fans zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit den Qualifying-Positionen vier und acht herrschten zunächst gedämpfte Erwartungen. Doch durch eine optimale Strategie zu Beginn des Rennens konnte sich Startfahrer Tandy an die Spitze des GTLM-Feldes setzen. Der Brite führte bis eine Stunde vor Rennende das Feld an. Nach einem engen Duell mit einem nachfolgenden Fahrzeug bekam die Startnummer 911 eine Durchfahrtstrafe. Am Ende bedeutete dies nach zwei Stunden und 40 Minuten Platz fünf beim Überqueren der Ziellinie.

Auch Vanthoor und Bamber boten den Zuschauern ein spannendes Rennen. Nachdem Vanthoor von Platz vier gestartet war, fiel das Fahrzeug mit der Startnummer 912 im Rennverlauf zwischenzeitlich bis auf den achten Rang zurück. Doch kontinuierlich kämpfte sich die Fahrerpaarung trotz zahlreicher Gelbphasen wieder nach vorn und schrammte am Ende am Podium vorbei.

Eine fehlerlose Leistung zeigten Long und Nielsen im Porsche 911 GT3 R [# 58]. Auf der 6,515 Kilometer langen Strecke sicherten sie sich bereits im Qualifying am Samstag die Pole-Position. Am Sonntag gelang ihnen mit einer perfekten fahrerischen Leistung ihr Debütsieg in der Klasse der GTD-Fahrzeuge. Somit fuhren sie in der 49-jährigen Geschichte der IMSA zum 542. Porsche-Sieg. Patrick Lindsey und Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister, die für das Team Park Place Motorsports an den Start gingen, konnten das Rennen nach dem Touchieren einer Streckenbegrenzung nicht beenden.

Der neunte Lauf der IMSA SportsCar Championship wird auf dem Virginia Raceway ausgetragen. Das Rennwochenende findet vom 17. bis 19. August statt.

Stimmen zum Rennen

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Am Ende sind wir Vierter geworden. Mehr ging einfach nicht. Ehrlich gesagt, hatten wir auch etwas Glück, da die anderen Probleme hatten. Als wir hierher gekommen sind, waren die Erwartungen nicht allzu hoch, da es für unser Auto und die Reifen eine schwierige Strecke ist. Wir hatten schon einige sehr starke Rennen, die wir leider nicht in Siege umwandeln konnten. Jetzt schauen wir mal, wie es in Virginia läuft."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Das Team hat einen großartigen Job gemacht. Die Strategie war auf jeden Fall die richtige. Und auch die Pit-Stopps waren heute extrem gut. Dann haben wir aus dem Nichts heraus eine Strafe für den Kontakt mit einem anderen Fahrzeug bekommen. Das ist frustrierend. Wir hoffen, dass es beim nächsten Rennen in Virginia besser wird."

Rennergebnis

Klasse GTLM
1. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 66 Runden
2. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette C7.R, 66 Runden
3. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette C7.R, 66 Runden
4. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 66 Runden
5. Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 66 Runden
6. Sims/De Phillippi (GB/USA), BMW M8 GTE, 64 Runden
7. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 63 Runden
8. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 52 Runden

Klasse GTD
1. Long/Nielsen (USA/DK), Porsche 911 GT3 R, 66 Runden
2. Sellers/Snow (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 66 Runden
3. MacNeil/Pier Guidi (USA/I), Ferrari 488 GT3, 66 Runden
...
11. Lindsey/Bergmeister (USA/D), Porsche 911 GT3 R, 39 Runden



Porsche
4.8.2018

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Track Road America


 

Porsche 911 RSR aus der zweiten Startreihe

Auf der legendären Rennstrecke Road America im US-Bundesstaat Wisconsin belegte der beste Porsche 911 RSR im Qualifying Platz vier. Im 15-minütigen Zeittraining der IMSA SportsCar Championship fuhr der Belgier Laurens Vanthoor mit 2:03,114 Minuten seine schnellste Runde. Auf der 6,515 Kilometer langen Strecke beendete Nick Tandy aus Großbritannien im Schwesterauto mit der Startnummer 911 das hart umkämpfte Zeittraining in der Klasse GTLM auf dem achten Rang. In der bedeutendsten Sportwagenserie Nordamerikas teilen sich Vanthoor und der Neuseeländer Earl Bamber im Rennen am Sonntag das Cockpit. Tandy wird nach dem Start zum achten Lauf das Lenkrad an seinen Teamkollegen Patrick Pilet (Frankreich) übergeben.

In der Klasse GTD freute sich Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) gemeinsam mit Teamkollegin und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (DK) über seine zweite Pole-Position in dieser Saison für Wright Motorsports. Der zweite rund 500 PS starke Porsche 911 GT3 R wird vom Team Park Place Motorsports eingesetzt: Patrick Lindsey und Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister qualifizierten sich für Startplatz sechs.

Das Rennen am Sonntag wird um 13.35 Uhr Ortszeit (20.35 Uhr CEST) über zwei Stunden und 40 Minuten ausgetragen. Unter www.imsa.com ist ein Livestream und Livetiming abrufbar.

Ergebnis Qualifying

Klasse GTLM
1. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 2:02.479 Minuten
2. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 2:02.650 Minuten
3. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette C7.R, 2:02.746 Minuten
4. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 2:03.114 Minuten
5. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette C7.R, 2:03.170 Minuten
6. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 2:03.331 Minuten
7. Sims/De Phillippi (GB/USA), BMW M8 GTE, 2:03.645 Minuten
8. Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 2:03.673 Minuten

Klasse GTD
1. Long/Nielsen (USA/DK), Porsche 911 GT3 R, 2:06.593 Minuten
2. Marcelli/Baumann (CAN/A), Lexus RC F GT3, 2:06.850 Minuten
3. Sellers/Snow (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 2:07.226 Minuten
4. MacNeil/Jeannette (USA/USA), Ferrari 488 GT3, 2:07.317 Minuten
5. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, 2:07.561 Minuten
6. Lindsey/Bergmeister (USA/D), Porsche 911 GT3 R, 2:07.944 Minuten
7. Legge/Parente (GB/P), Acura NSX GT3, 2:08.280 Minuten
8. Foley/Auberlen (USA/USA), BMW M6 GT3, 2:08.402 Minuten
9. Potter/Lally (USA/USA), Audi R8 LMS GT3, 2:08.947 Minuten
10. Marks/Aschenbach (USA/USA), Acura NSX GT3, 2:12.272 Minuten
11. Hawksworth/Heinemeier Hansson (GB/DK), Lexus RC F GT3
12. Piovanetti/Negri (USA/BR), Ferrari 488 GT3



BMW
2.8.2018

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Track Road America


 

BMW Team RLL freut sich auf Road America

Der jährliche Trip nach Road America (USA) ist für das BMW Team RLL immer ein Highlight. Der klassische Kurs in Wisconsin ist Schauplatz der achten GTLM-Runde der IMSA WeatherTech SportsCar Championship, und dort hatte das BMW Team RLL 2009 mit Bill Auberlen und Joey Hand (beide USA) seine erste Poleposition und den ersten Sieg mit dem BMW M3 GT gefeiert. In den vergangenen acht Jahren hat das Team auf der geschichtsträchtigen Rennstrecke zwei weitere Poles und sieben Podiumsplätze geholt, darunter zwei weitere Siege in den Jahren 2010 und 2012.

In dem Rennen über 2:40 Stunden am Sonntag will die Mannschaft weitere positive Ergebnisse mit dem neuen BMW M8 GTE sammeln. In den ersten sieben Runden in diesem Jahr gab es bislang für den BMW M8 GTE zwei Polepositions und zwei zweite Plätze in Sebring (USA) und Mid-Ohio (USA).

Turner Motorsport geht mit Auberlen und Robby Foley (USA) im TMS BMW M6 GT3 mit der Startnummer 96 an den Start. Turner hat in Road America die GTD-Klasse schon zweimal gewonnen. Den ersten Erfolg gab es mit dem BMW Z4 GT3 in der Meisterschafts-Saison 2014, und 2017 fuhr Jesse Krohn (FIN), der in diesem Jahr für das BMW Team RLL antritt, zusammen mit Jens Klingmann (GER) im Turner Motorsport BMW M6 GT3 zum GTD-Klassensieg.

Stimmen zum Rennen in Road America

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Road America ist eine meiner drei Lieblingsstrecken im Kalender und ein Ort, an dem ich mir von unserem BMW M8 GTE viel erhoffe. Flüssige Highspeed-Passagen und ein paar langsame, technische Stellen sind genau das, wofür unser Auto gemacht ist. Wir haben uns neu organisiert, Verbesserungen vorgenommen und sind nun bereit, aufs Podium zurückzukehren, weil wir wissen, dass wir dazu in der Lage sind."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE): "Nach Lime Rock war ich bei den 24 Stunden von Spa in Belgien, die wir mit dem BMW M6 GT3 als Zweite hinter einem anderen BMW abgeschlossen haben. Das war ein schönes und erfolgreiches Wochenende. Jetzt kommt Road America, die nächste tolle Rennstrecke, auf der die IMSA-Serie antritt. Ich freue mich schon darauf, mit unserem BMW M8 GTE um die Strecke zu jagen. Ich hoffe, dass wir unser Auto gut auf den Kurs abstimmen können und neuen Schwung für das letzte Saisondrittel finden werden."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "Road America ist ein Klassiker. Die Strecke hat einen großartigen Fluss mit einer großen Auswahl von langsamen, mittelschnellen und schnellen Kurven, darunter die schnellste Kurve der ganzen Saison: the Kink. Es erfordert Mut, aber es ist möglich, the Kink mit Vollgas und rund 240 km/h zu nehmen, auch in einem großen GT-Auto! Nach einer bislang sehr schwierigen Saison wollen Jesse und ich am Sonntag in Elkhart Lake zurückschlagen."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Road America ist meine Lieblingsstrecke in den USA, deshalb freue ich mich darauf, dort mit dem BMW M8 GTE zu fahren. Im letzten Jahr lief es gut mit dem BMW M6 GT3, als wir gewonnen haben. Ich hoffe, wir können in diesem Jahr auch mit dem neuen Auto konkurrenzfähig sein."



Porsche
31.7.2018

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Track Road America


 

Zwei 911 RSR auf der legendären Road America

Mit dem Rennen auf der Road America macht die IMSA SportsCar Championship am 5. August einen Abstecher in die Vergangenheit. Der 6,515 Kilometer lange Traditionskurs in der Nähe von Elkhart Lake im US-Bundesstaat Wisconsin gilt als die Wiege der amerikanischen Sportwagenrennen. Das Porsche GT Team tritt mit zwei Porsche 911 RSR in der Klasse GTLM gegen die starke Konkurrenz von BMW, Ford und Chevrolet an. Der 510 PS starke 911 RSR hat in seiner zweiten Saison in der bedeutendsten Sportwagenrennserie Nordamerikas bisher den Zwölfstundenklassiker in Sebring sowie das Rennen in Mid-Ohio gewonnen. In der Klasse GTD sind die Porsche-Kundenteams Wright Motorsports und Park Place Motorsports mit dem 911 GT3 R am Start.

Das Rennen
Die 1955 eröffnete Road America ist die längste Rennstrecke im Kalender der IMSA SportsCar Championship und eine der wenigen, deren Konfiguration in all den Jahren nicht verändert wurde. Sportwagenfans betrachten den Traditionskurs, auf dem Porsche zuletzt 2015 einen Doppelsieg in der Klasse GTLM feierte, als 'America's National Park of Speed'. Sie machen sich aus allen Landesteilen auf den Weg nach Elkhart Lake. Der geschichtsträchtige Ort liegt zwei Autostunden nördlich von Chicago am Highway 67.

Die Porsche-Fahrer
Im 911 RSR mit der Startnummer 911 wechseln sich Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) ab, die Road-America-Sieger von 2015. In dieser Saison haben sie mit dem Porsche GT Team das Zwölfstundenrennen in Sebring gewonnen. Die Mid-Ohio-Sieger Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland), zuletzt als Dritte in Lime Rock auf dem Podium, teilen sich den 911 RSR mit der Startnummer 912. In der Klasse GTD setzt das Porsche-Kundenteam Wright Motorsports einen 911 GT3 R ein. Werksfahrer Patrick Long (USA) und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (Dänemark) treten mit der Startnummer 58 an. Park Place Motorsports (73) ist mit Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Lindsey (USA) am Start.

Die Porsche-Fahrzeuge
Beim 911 RSR wurden für seine zweite Rennsaison vor allem Optimierungen am Setup vorgenommen. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der über 368 kW (500 PS) starke 911 GT3 R wurde für die weltweiten GT3-Serien konstruiert. Eingesetzt wird er von Kundenteams, denen Porsche für 2018 ein Evolutionspaket zur Verfügung stellt.

Die Zeiten
Das Rennen startet am Sonntag, 5. August, um 13:35 Uhr Ortszeit (20:35 Uhr MESZ) und dauert 2:40 Stunden. Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen vor dem Rennen

Nick Tandy (911 RSR #911): "Diese Meisterschaft lebt von ihren Gegensätzen. Das macht sie so abwechslungsreich und interessant. In Lime Rock sind wir zuletzt auf der kürzesten Strecke im Kalender gefahren, jetzt starten wir auf der längsten. Das erfordert eine total andere, viel komplexere Rennstrategie, auch im Hinblick auf mögliche Safety-Car-Phasen. Dass wir auf der Road America schon mal gewonnen haben, ist eine zusätzliche Motivation."

Earl Bamber (911 RSR #912): "Ich freue mich auf Road America. Das ist mein Lieblingsrennen in den USA. Ich mag die Strecke, die sehr schnell und anspruchsvoll ist, aber auch die tolle Umgebung. Porsche war auf diesem Traditionskurs immer gut unterwegs. In der Meisterschaft haben wir durch unser Podium in Lime Rock etwas Boden gutgemacht. Jetzt müssen wir dranbleiben, wenn wir weiter um den Titel kämpfen wollen."

Jörg Bergmeister (911 GT3 R #73): "Auf der Road America waren wir in den vergangenen Jahren immer stark unterwegs. Sie ist meine absolute Lieblingsstrecke in den USA, sehr schnell und sehr anspruchsvoll. Die Fans können sich auf ein spannendes Rennen mit interessanten Positionskämpfen freuen."



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