Header

Foto - Berichte  und  Infos  2018   --   IMSA WeatherTech Sportscar Championship



Porsche
18.8.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo Porsche


 

Track V.I.R.


 

Qualifying-Krimi: Erste Startreihe für Porsche 911 RSR in Virginia

Qualifying, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 9. Lauf, Danville/USA

Auf dem Virginia International Raceway fuhr das Porsche GT Team in der Klasse GTLM auf die Startplätze zwei und acht. Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 wurde im Qualifying der IMSA SportsCar Championship von Patrick Pilet pilotiert. Auf regennasser Strecke gelang dem Franzosen seine schnellste Runde im letzten Umlauf. Mit 1:56.170 Minuten sicherte er sich somit den zweiten Rang im umkämpften Zeittraining. Am Sonntag bestreitet er gemeinsam mit Nick Tandy (Großbritannien) das über zwei Stunden und 40 Minuten dauernde Rennen. Earl Bamber belegte im Zeittraining mit 1:57.874 Minuten Platz acht. Der Neuseeländer wird im Fahrzeug mit der Startnummer 912 den Start des neunten Meisterschaftslaufs fahren und das Lenkrad an Laurens Vanthoor (Belgien) übergeben.

An der Rennstrecke im US-Bundesstaat Virginia herrschten bis kurz vor dem Zeittraining Temperaturen von 28 Grad Celsius und Sonnenschein. Doch direkt vor der 15-minütigen Session am Mittag ging ein starker Regenschauer nieder. Die beiden 510 PS starken 911 RSR fuhren bei anhaltendem Niederschlag mit Regenreifen auf die 5,263 Kilometer lange Strecke. Das wenige Minuten vorher ausgetragene Qualifying in der GTD-Klasse startete noch bei trockenen Bedingungen. Der von Wright Motorsports eingesetzte Porsche 911 GT3 R fuhr auf Slicks und wurde erst auf den letzten Runden vom Regen überrascht. Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) belegte mit 1:44.758 Minuten Platz sechs. Im Rennen teilt er sich das Cockpit mit Porsche Selected Driver Christina Nielsen (DK).

Am Sonntag wird das Rennen über zwei Stunden und 40 Minuten um 13:05 Uhr Ortszeit (19:05 CEST) ausgetragen. Durch die Abwesenheit der Prototypen bei diesem Rennen fahren die Porsche 911 RSR in der GTLM-Klasse um den Gesamtsieg.

Stimmen zum Qualifying

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Als ich vor der Session in die Boxengasse gefahren bin, hat es sehr stark geregnet. Überall stand das Wasser. Aber auf der Strecke war es nur im ersten und letzten Teil so, die Mitte war trocken! Letztlich war meine letzte Runde die beste. Wenn man von Platz zwei ins Rennen startet, hat man nur ein Ziel. Wir wollen gewinnen."

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Wir hatten leider nicht die beste Performance. Ich war am Ende des Qualifyings nochmal auf einer schnellen Runde und hatte dann einen Dreher. Jetzt liegt Arbeit vor uns. Bei Startplatz acht müssen wir uns eine gute Strategie für das Rennen zurecht legen, denn sonst wird es schwierig nach vorn zu kommen."

Ergebnis Qualifying
Klasse GTLM
1. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 1:55,580 Minuten
2. Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 1:56,170 Minuten
3. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 1:56,185 Minuten
4. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette C7.R, 1:56,760 Minuten
5. Sims/De Phillippi (GB/USA), BMW M8 GTE, 1:57,148 Minuten
6. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 1:57,202 Minuten
7. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette C7.R, 1:57,492 Minuten
8. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 1:57,874 Minuten

Klasse GTD
1. Hawksworth/Heinemeier Hansson (GB/DK), Lexus RC F GT3, 1:44,107 Minuten
2. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, 1:44,323 Minuten
3. Foley/Auberlen (USA/USA), BMW M6 GT3, 1:44,360 Minuten
4. Marcelli/Baumann (CAN/A), Lexus RC F GT3, 1:44,516 Minuten
5. Sellers/Snow (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 1:44,626 Minuten
6. Long/Nielsen (USA/DK), Porsche 911 GT3 R, 1:44,758 Minuten
7. Marks/Aschenbach (USA/USA), Acura NSX GT3, 1:44,797 Minuten
8. Legge/Farnbacher (GB/D), Acura NSX GT3, 1:45,506 Minuten
9. MacNeil/Jeannette (USA/USA), Ferrari 488 GT3, 1:45,918 Minuten
10. Potter/Lally (USA/USA), Audi R8 LMS GT3, 1:55,580 Minuten



Ford
16.8.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo Ford


 

Track V.I.R.


 

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Werksteam von Ford hat zuletzt vier IMSA-Rennen in Folge gewonnen

  • Beide Ford GT mit den Startnummern 66 und 67 haben Chancen auf den ersten Titel für den Ford GT

  • Rennen auf dem Virginia International Raceway ist der drittletzte von elf GLTM-Läufen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2018

Ford Chip Ganassi Racing will IMSA-Siegesserie auf dem Virginia International Raceway fortsetzen

Ford Chip Ganassi Racing plant Großes: Beim neunten von elf Läufen der GTLM-Klasse der IMSA WeatherTech SportsCar Championship auf dem Virginia International Raceway (V.I.R.) will das Werksteam den fünften Sieg in Folge erringen. Die Erfolge des Ford GT mit der Startnummer 66 in Watkins Glen und Lime Rock sowie die Triumphe der Startnummer 67 im Canadian Tire Motorsport Park und in Road America markieren die bislang längste Siegesserie in der Geschichte des Teams.

Auf dem V.I.R. sah ein Ford GT des Rennstalls in den beiden Vorjahren jeweils als Zweiter die Zielflagge. Ein Sieg in Alton an der Grenze der US-Bundesstaaten Virginia und North Carolina wäre angesichts der extrem gut besetzten GT-Kategorie besonders wertvoll. "Der V.I.R. ist eine großartige Rennstrecke", erklärt Joey Hand, als Partner des Deutschen Dirk Müller im Ford GT mit der Nummer 66 aktuell Dritter der Fahrerwertung. "Für uns stellt er eine große Herausforderung dar, und die Fans bekommen hier so gut wie immer aufregende Rennen geboten. Ich kann es kaum erwarten, weiter um den Titel zu kämpfen."

Mit dem Sieg in Road America Anfang August hat Ford Chip Ganassi Racing die beim Saisonstart eroberte Tabellenführung bei Fahrern und Marken ausgebaut. Ryan Briscoe und Richard Westbrook, die Besatzung des Ford GT mit der Nummer 67, führen die Fahrerwertung an, Hand/Müller in der Nummer 66 liegen nur neun Punkte dahinter auf Gesamtrang drei.

"Ich erlebe gerade definitiv eine Phase meiner Karriere, die ich heute und später im Rückblick besonders genieße", unterstreicht Richard Westbrook. "Sobald du im Auto sitzt, denkst du nicht wirklich über so etwas nach. Aber das Selbstvertrauen, das mit den Erfolgen wächst, hilft nicht nur mir im Cockpit, sondern auch den Strategen am Kommandostand. Es gab schon einige strategische Entscheidungen, die uns in Reichweite des Siegs gebracht haben, selbst wenn unsere Pace das nicht unbedingt hergab. Wir werden auf jeden Fall bis zur letzten Runde der Saison in Atlanta Vollgas geben", verspricht der43-jährige Brite.

In der Herstellerwertung geht Ford als Tabellenführer mit einem Vorsprung von 14 Zählern auf den nächsten Verfolger in die letzten drei Saisonläufe. "Es ist toll zu erleben, wie die harte Arbeit der gesamten Mannschaft bei Ford Chip Ganassi Racing, unseren Partner und beim Team von Ford Performance zu diesen Top-Resultaten führt", freut sich Mark Rushbrook, Global Director Ford Performance Motorsports. "Wir sind sehr glücklich mit dem bisherigen Saisonverlauf, doch es liegt immer noch viel Arbeit vor uns. Unser ultimatives Ziel lautet, den ersten Titel für den Ford GT zu gewinnen. Dafür bündeln wir alle unsere Kräfte."

Am selben Rennwochenende, wenn die US-Abteilung von Ford Chip Ganassi Racing in Virginia über 2:40 Stunden um den fünften IMSA-Sieg in Folge kämpft, startet der in Europa beheimatete Teil des Rennstalls mit zwei Ford GT im dritten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) beim Sechsstundenrennen im britischen Silverstone.



BMW
16.8.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo BMW


 

Track V.I.R.


 

BMW Team RLL tritt auf dem Virginia International Raceway an

Nach einer starken Leistung im vergangenen Rennen in Road America (USA), bei dem das BMW Team RLL zwischenzeitlich Kurs in Richtung des ersten Sieges genommen hatte, blickt die Mannschaft von Bobby Rahal (USA) voller Zuversicht auf das kommende Wochenende der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) auf dem Virginia International Raceway (USA). In Vorbereitung auf den Lauf und das Petit Le Mans am Saisonende absolvierten Connor De Phillippi und John Edwards (beide USA) in der vergangenen Woche einen zweitägigen Test in Road Atlanta (USA). Das Problem während des Tankvorgangs, das den [# 25] BMW M8 GTE in Road America den Sieg gekostet hatte, konnte inzwischen identifiziert und behoben werden.

Das Rennen über zwei Stunden und vierzig Minuten auf dem Virginia International Raceway ist das zweite ausschließlich für GT-Fahrzeuge ausgelegte Rennen der Saison. Für die GTLM- und GTD-Klasse sind insgesamt 18 Fahrzeuge gemeldet. Im vergangenen Jahr kontrollierten Bill Auberlen (USA) und Alexander Sims (GBR) im BMW M6 GTLM mit der Nummer 25 das Rennen über weite Strecken, bis ein Reifenschaden acht Runden vor Rennende das Duo auf den vierten Platz zurückwarf.
Für Turner Motorsport gehen Auberlen und Robby Foley (USA) im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 96 in der GTD-Klasse an den Start.

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "V.I.R. ist wie Road America eine schnelle, fließend verlaufende Rennstrecke, die gut zum BMW M8 GTE passen sollte. Im Hinblick auf das Tempo, das wir beim letzten Rennen gezeigt haben, freue ich mich auf ein spannendes Finish."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE): "V.I.R. weckt viele gute und schlechte Erinnerungen an das vergangene Jahr. Es sah ganz so aus, als würden wir gewinnen, bis eine Reifenpanne alles zunichte gemacht hat. Wir wissen, was wir tun müssen, um dort schnell zu sein. Die Strecke macht sehr viel Spaß, und die Umgebung ist wunderschön. Deshalb freue ich mich sehr auf das Wochenende. In Road America hatten wir eine deutlich bessere Pace, und ich bin sicher, dass es ein gutes Wochenende werden kann."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "V.I.R. ist ebenfalls eine schnelle und fließend verlaufende Strecke, die ich sehr mag, und die gut zu unserem Auto passen sollte. In Road America haben wir gutes Potenzial gezeigt, hatten aber leider etwas Pech, was uns ein starkes Ergebnis gekostet hat. Das Team hat während der Saison einen super Job bei der Weiterentwicklung des Autos gemacht, und ich gehe davon aus, dass sich die Arbeit, die wir investiert haben, auch bald in den Ergebnissen niederschlagen wird."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "V.I.R. ist für mich quasi mein Heimrennen, da ich nur wenige Stunden entfernt in Davidson, North Carolina, lebe. Neben Watkins Glen und Road America ist es auch eine meiner Lieblingsstrecken. In den letzten Rennen haben wir gezeigt, welches Potential in uns steckt und dass wir das Zeug dazu haben, um das Podium mitzufahren."



Porsche
14.8.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo Porsche


 

Track V.I.R.


 

Porsche GT Team will in Virginia den Gesamtsieg

MSA WeatherTech SportsCar Championship, 9. Lauf, 19. August 2018, Alton, USA

Auf dem Virginia International Raceway startet das Porsche GT Team am 19. August mit zwei 911 RSR zum neunten Saisonrennen der IMSA SportsCar Championship. Die 510 PS starken Rennwagen aus Weissach, die 2018 bereits den Zwölfstundenklassiker in Sebring sowie das Rennen in Mid-Ohio gewonnen haben, treten in der am härtesten umkämpften Klasse GTLM gegen die starke Konkurrenz von BMW, Chevrolet und Ford an. In der Klasse GTD ist das Porsche-Kundenteam Wright Motorsports mit dem 911 GT3 R am Start, der zuletzt auf der Road America seinen ersten Saisonsieg in den USA feierte. Auf der 5,263 Kilometer langen Traditionsrennstrecke in der Nähe von Alton im US-Bundesstaat Virginia fehlen zum zweitenmal in dieser Saison die Prototypen. Dadurch fahren die GT-Autos um den Gesamtsieg.

Das Rennen
Der an der Grenze zu North Carolina gelegene Virginia International Raceway blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. 1971 gewannen die Porsche-Legenden Hurley Haywood und Peter Gregg im Porsche 914-6 GT dort das allererste IMSA-GT-Rennen. Wegen den Folgen der Ölkrise wurde der Kurs 1974 geschlossen und erst 2000 wieder eröffnet - als erstes Motorsport-Resort der USA mit einem großen Freizeitangebot für Rennsportfans und ihre Familien.

Die Porsche-Fahrer
Das Cockpit des 911 RSR mit der Startnummer 911 teilen sich Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien), die Gewinner des Zwölfstundenrennens in Sebring. Die Mid-Ohio-Sieger Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) wechseln sich im zweiten 911 RSR des Porsche GT Teams mit der Startnummer 912 ab. In der Klasse GTD setzt das Porsche-Kundenteam Wright Motorsports den 911 GT3 R ein. Mit der Startnummer 58 treten Werksfahrer Patrick Long (USA) und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (Dänemark) an, die zuletzt auf der Road America ihren ersten Saisonsieg holten.

Die Porsche-Fahrzeuge
Beim 911 RSR wurden für seine zweite Rennsaison vor allem Optimierungen am Setup vorgenommen. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der über 368 kW (500 PS) starke 911 GT3 R wurde für die weltweiten GT3-Serien konstruiert. Eingesetzt wird er von Kundenteams, denen Porsche für 2018 ein Evolutionspaket zur Verfügung stellt.

Die Zeiten
Das Rennen startet am Sonntag, 19. August, um 13:35 Uhr Ortszeit (19:35 Uhr MESZ) und dauert 2:40 Stunden. Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.



Ford
6.8.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo Ford


 

Track Road America


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Richard Westbrook und Ryan Briscoe gewinnen das IMSA-Rennen auf dem Road America-Kurs und fahren fünften Saisonerfolg für Ford Chip Ganassi Racing ein

  • Dirk Müller aus Burbach erobert im Qualifying zum dritten Mal die Pole Position und führt das Rennen an, bis ein Problem ihn und seinen Partner Joey Hand zurückwirft

  • Westbrook/Briscoe übernehmen Platz 1 in der IMSA GTLM-Fahrermeisterschaft

  • Ford Chip Ganassi Racing liegt seit dem Sieg beim Saisonauftakt, den 24 Stunden von Daytona, in der GTLM-Markenwertung an der Tabellenspitze

Vierter Sieg in Folge für den Ford GT in der nordamerikanischen IMSA-Serie

Im Kampf um beide Titel in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft ist Ford am vergangenen Sonntag ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne gelungen: Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS) haben in Elkhart Lake den vierten Sieg in Folge für den Werksrennstall Ford Chip Ganassi Racing (CGR) eingefahren. Das Ford GT-Duo mit der Startnummer 67 verdrängte damit seine Teamkollegen Dirk Müller (Burbach) und Joey Hand (USA) von der Spitze der Fahrertabelle. Beide Ford GT hatten das turbulente 160-Minuten-Rennen auf dem anspruchsvollen 6,515-Kilometer-Kurs von Road America aus der ersten Startreihe aufgenommen. Während die von der Pole Position gestartete Crew Müller/Hand die Führung aufgrund eines Problems mit der rechten Hinterradaufhängung verlor und das Ziel auf Rang sieben erreichte, ließen sich Westbrook/Briscoe auch durch mehrere Kollisionen bei Überrundungsmanövern nicht aufhalten. Für Ford CGR war es bereits der fünfte Sieg im achten Saisonlauf.

"Aktuell genießen wir wirklich einen unglaublichen Lauf und können sehr zuversichtlich in die Rennen gehen", strahlte der 43-jährige Westbrock. "Von außen betrachtet sieht es vielleicht so aus, als würden uns die Siege in den Schoß fallen - dabei müssen wir wirklich hart dafür arbeiten. Wir wussten, dass Road America unserem Ford GT liegt, dennoch ging es am Ende Spitz auf Knopf. Unsere Kontrahenten waren ziemlich schnell, haben es aus taktischer Sicht aber vielleicht mit kurzen Tankstopps etwas übertrieben. Wir sind jetzt einfach nur glücklich für das gesamte Team und genießen jeden einzelnen Moment."

"Dass unsere Kollegen mit dem Nummer-66-Auto einfach nur Pech hatten, steht außer Frage", räumt Ryan Briscoe (36) ein. "Aber so läuft es eben im Motorsport manchmal: Der eine Wagen gewinnt, der andere verliert dringend benötigte Meisterschaftspunkte. Wir reisen immer gerne und mit einem guten Gefühl nach Road America, unser Auto mag die Strecke - darum konnten wir auch die komplette erste Startreihe für Ford erobern mit Dirk Müller auf der Pole Position. Dank einer perfekten Strategie, einem tadellosen Rennwagen, großartigen Boxenstopps und einer fehlerfreien Fahrt haben wir heute abgeliefert."

"Welch ein Rennen!", fasst der 42-jährige Dirk Müller aus Burbach im Siegerland zusammen. "Ich hatte Runde für Runde ein Grinsen im Gesicht - das war vermutlich einer der besten Ford GT, die uns bislang zur Verfügung standen. Ich konnte die Führung über eine lange Zeit fast spielerisch verteidigen, dann trat wie aus dem Nichts dieses Problem auf. Das ist schwierig zu verdauen. Das Team hat in puncto Strategie und Boxenstopps einen unheimlich guten Job abgeliefert. Wenigstens konnten unsere Kollegen den vierten Sieg für Ford hintereinander einfahren. In der Fahrerwertung müssen wir einen kleinen Rückschlag hinnehmen, aber es stehen ja noch drei Rennen aus."



BMW
6.8.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo BMW


 

Track Road America


 

BMW Team RLL wird in Road America für starke Leistung nicht belohnt

Das Ergebnis beim achten GTLM-Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Road America (USA) täuscht über die tatsächliche Leistung des BMW Team RLL hinweg, da der #25 BMW M8 GTE zwischenzeitlich Kurs in Richtung des ersten Sieges genommen hatte. Eine Stunde vor Rennende übernahm Connor De Phillippi (USA) im [# 25] BMW M8 GTE in der 42. Runde die Führung und sah bis wenige Minuten vor Schluss wie der sichere Sieger aus. Wegen eines Problems während des Tankvorgangs beim letzten Boxenstopp war jedoch zu wenig Benzin im Tank, und De Phillippi rollte kurz vor Beginn der letzten Runde aus.

Der [# 25] BMW M8 GTE von De Phillippi und Alexander Sims (GBR) beendete das Rennen auf dem sechsten Platz, zwei Runden hinter dem in der GTLM-Klasse siegreichen [# 67] Ford GT. Der [# 24] BMW M8 GTE von Jesse Krohn (FIN) und John Edwards (USA) musste nach einem starken Auftritt in der 52. Runde wegen mechanischer Probleme aufgeben und wurde auf dem achten Rang gewertet.

Der #96 BMW M6 GT3 von Turner Motorsport mit Robby Foley (USA) und Markus Palttala (FIN) am Steuer beendete das Rennen auf dem vierten Platz in der GTD-Klasse.

Reaktionen auf das Rennen in Road America:

Bobby Rahal (BMW Team RLL, Teamchef): "Beim Fahrzeug mit der Startnummer 25 muss es Probleme mit dem Benzintank gegeben haben. Dadurch sah es so aus, als wäre ausreichend Treibstoff im Tank - dem war leider nicht so. Es ist sehr bitter, wenn man dem Sieg so nahe ist, jedoch reisen wir hier in dem Wissen ab, dass wir konkurrenzfähig sind."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, 6. Platz): "Wir haben über weite Strecken des letzten Stints geführt. Zwei Runden vor dem Ende begann das Fahrzeug zu stottern, ehe es ausrollte. Ich würde nicht sagen, dass ich enttäuscht bin, denn die Jungs haben so hart gearbeitet. Aber am Ende haben wir nicht das Ergebnis erzielt, das wir verdient gehabt hätten."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE, 6. Platz): "Das Auto hat sich gut angefühlt, und die Jungs haben einen großartigen Job gemacht. Am Ende ist es schlicht und einfach sehr hart, nicht dafür belohnt zu werden."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, 8. Platz): "Wir waren heute wirklich konkurrenzfähig, hatten aber einmal mehr mechanische Probleme. Entsprechend ist es einfach enttäuschend, denn wir hatten eigentlich einen Platz auf dem Podest sicher und möglicherweise auch die Chance auf den zweiten Rang."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, 8. Platz): "Zu Beginn des Rennens sah es wirklich gut für uns aus. Wir waren in der Lage, mit den Konkurrenten mitzuhalten und um Positionen zu kämpfen, aber am Ende war es einfach nicht unser Tag."

Das nächste Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet am 19. August in Virginia (USA) statt.



Porsche
6.8.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo Porsche


 

Track Road America


 

Sieg in der GTD-Klasse, Porsche 911 RSR auf den Plätzen vier und fünf

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 8. Lauf, Elkhart Lake/USA (Road America)

Im achten Lauf der IMSA SportsCar Championship sicherte sich das Porsche GT Team am Sonntag die Plätze vier und fünf. Auf der Rennstrecke Road America im US-Bundesstaat Wisconsin belegten der Neuseeländer Earl Bamber und Laurens Vanthoor aus Belgien im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 in einem turbulenten Rennen den vierten Rang. Das Schwesterauto mit der Fahrerbesetzung Nick Tandy (Großbritannien) und Patrick Pilet (Frankreich) sah als Fünfter die Zielflagge. In der GTD-Klasse jubelten Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) und 'Porsche Selected Driver' Christina Nielsen (DK, beide Wright Motorsports) über ihren ersten gemeinsamen Sieg im Porsche 911 GT3 R.

Das Rennen in Elkhart Lake entwickelte sich für Porsche-Fans zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit den Qualifying-Positionen vier und acht herrschten zunächst gedämpfte Erwartungen. Doch durch eine optimale Strategie zu Beginn des Rennens konnte sich Startfahrer Tandy an die Spitze des GTLM-Feldes setzen. Der Brite führte bis eine Stunde vor Rennende das Feld an. Nach einem engen Duell mit einem nachfolgenden Fahrzeug bekam die Startnummer 911 eine Durchfahrtstrafe. Am Ende bedeutete dies nach zwei Stunden und 40 Minuten Platz fünf beim Überqueren der Ziellinie.

Auch Vanthoor und Bamber boten den Zuschauern ein spannendes Rennen. Nachdem Vanthoor von Platz vier gestartet war, fiel das Fahrzeug mit der Startnummer 912 im Rennverlauf zwischenzeitlich bis auf den achten Rang zurück. Doch kontinuierlich kämpfte sich die Fahrerpaarung trotz zahlreicher Gelbphasen wieder nach vorn und schrammte am Ende am Podium vorbei.

Eine fehlerlose Leistung zeigten Long und Nielsen im Porsche 911 GT3 R [# 58]. Auf der 6,515 Kilometer langen Strecke sicherten sie sich bereits im Qualifying am Samstag die Pole-Position. Am Sonntag gelang ihnen mit einer perfekten fahrerischen Leistung ihr Debütsieg in der Klasse der GTD-Fahrzeuge. Somit fuhren sie in der 49-jährigen Geschichte der IMSA zum 542. Porsche-Sieg. Patrick Lindsey und Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister, die für das Team Park Place Motorsports an den Start gingen, konnten das Rennen nach dem Touchieren einer Streckenbegrenzung nicht beenden.

Der neunte Lauf der IMSA SportsCar Championship wird auf dem Virginia Raceway ausgetragen. Das Rennwochenende findet vom 17. bis 19. August statt.

Stimmen zum Rennen

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): "Am Ende sind wir Vierter geworden. Mehr ging einfach nicht. Ehrlich gesagt, hatten wir auch etwas Glück, da die anderen Probleme hatten. Als wir hierher gekommen sind, waren die Erwartungen nicht allzu hoch, da es für unser Auto und die Reifen eine schwierige Strecke ist. Wir hatten schon einige sehr starke Rennen, die wir leider nicht in Siege umwandeln konnten. Jetzt schauen wir mal, wie es in Virginia läuft."

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #911): "Das Team hat einen großartigen Job gemacht. Die Strategie war auf jeden Fall die richtige. Und auch die Pit-Stopps waren heute extrem gut. Dann haben wir aus dem Nichts heraus eine Strafe für den Kontakt mit einem anderen Fahrzeug bekommen. Das ist frustrierend. Wir hoffen, dass es beim nächsten Rennen in Virginia besser wird."

Rennergebnis

Klasse GTLM
1. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 66 Runden
2. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette C7.R, 66 Runden
3. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette C7.R, 66 Runden
4. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 66 Runden
5. Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 66 Runden
6. Sims/De Phillippi (GB/USA), BMW M8 GTE, 64 Runden
7. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 63 Runden
8. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 52 Runden

Klasse GTD
1. Long/Nielsen (USA/DK), Porsche 911 GT3 R, 66 Runden
2. Sellers/Snow (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 66 Runden
3. MacNeil/Pier Guidi (USA/I), Ferrari 488 GT3, 66 Runden
...
11. Lindsey/Bergmeister (USA/D), Porsche 911 GT3 R, 39 Runden



Porsche
4.8.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo Porsche


 

Track Road America


 

Porsche 911 RSR aus der zweiten Startreihe

Auf der legendären Rennstrecke Road America im US-Bundesstaat Wisconsin belegte der beste Porsche 911 RSR im Qualifying Platz vier. Im 15-minütigen Zeittraining der IMSA SportsCar Championship fuhr der Belgier Laurens Vanthoor mit 2:03,114 Minuten seine schnellste Runde. Auf der 6,515 Kilometer langen Strecke beendete Nick Tandy aus Großbritannien im Schwesterauto mit der Startnummer 911 das hart umkämpfte Zeittraining in der Klasse GTLM auf dem achten Rang. In der bedeutendsten Sportwagenserie Nordamerikas teilen sich Vanthoor und der Neuseeländer Earl Bamber im Rennen am Sonntag das Cockpit. Tandy wird nach dem Start zum achten Lauf das Lenkrad an seinen Teamkollegen Patrick Pilet (Frankreich) übergeben.

In der Klasse GTD freute sich Porsche-Werksfahrer Patrick Long (USA) gemeinsam mit Teamkollegin und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (DK) über seine zweite Pole-Position in dieser Saison für Wright Motorsports. Der zweite rund 500 PS starke Porsche 911 GT3 R wird vom Team Park Place Motorsports eingesetzt: Patrick Lindsey und Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister qualifizierten sich für Startplatz sechs.

Das Rennen am Sonntag wird um 13.35 Uhr Ortszeit (20.35 Uhr CEST) über zwei Stunden und 40 Minuten ausgetragen. Unter www.imsa.com ist ein Livestream und Livetiming abrufbar.

Ergebnis Qualifying

Klasse GTLM
1. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 2:02.479 Minuten
2. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 2:02.650 Minuten
3. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette C7.R, 2:02.746 Minuten
4. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 2:03.114 Minuten
5. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette C7.R, 2:03.170 Minuten
6. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 2:03.331 Minuten
7. Sims/De Phillippi (GB/USA), BMW M8 GTE, 2:03.645 Minuten
8. Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 2:03.673 Minuten

Klasse GTD
1. Long/Nielsen (USA/DK), Porsche 911 GT3 R, 2:06.593 Minuten
2. Marcelli/Baumann (CAN/A), Lexus RC F GT3, 2:06.850 Minuten
3. Sellers/Snow (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 2:07.226 Minuten
4. MacNeil/Jeannette (USA/USA), Ferrari 488 GT3, 2:07.317 Minuten
5. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, 2:07.561 Minuten
6. Lindsey/Bergmeister (USA/D), Porsche 911 GT3 R, 2:07.944 Minuten
7. Legge/Parente (GB/P), Acura NSX GT3, 2:08.280 Minuten
8. Foley/Auberlen (USA/USA), BMW M6 GT3, 2:08.402 Minuten
9. Potter/Lally (USA/USA), Audi R8 LMS GT3, 2:08.947 Minuten
10. Marks/Aschenbach (USA/USA), Acura NSX GT3, 2:12.272 Minuten
11. Hawksworth/Heinemeier Hansson (GB/DK), Lexus RC F GT3
12. Piovanetti/Negri (USA/BR), Ferrari 488 GT3



BMW
2.8.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo BMW


 

Track Road America


 

BMW Team RLL freut sich auf Road America

Der jährliche Trip nach Road America (USA) ist für das BMW Team RLL immer ein Highlight. Der klassische Kurs in Wisconsin ist Schauplatz der achten GTLM-Runde der IMSA WeatherTech SportsCar Championship, und dort hatte das BMW Team RLL 2009 mit Bill Auberlen und Joey Hand (beide USA) seine erste Poleposition und den ersten Sieg mit dem BMW M3 GT gefeiert. In den vergangenen acht Jahren hat das Team auf der geschichtsträchtigen Rennstrecke zwei weitere Poles und sieben Podiumsplätze geholt, darunter zwei weitere Siege in den Jahren 2010 und 2012.

In dem Rennen über 2:40 Stunden am Sonntag will die Mannschaft weitere positive Ergebnisse mit dem neuen BMW M8 GTE sammeln. In den ersten sieben Runden in diesem Jahr gab es bislang für den BMW M8 GTE zwei Polepositions und zwei zweite Plätze in Sebring (USA) und Mid-Ohio (USA).

Turner Motorsport geht mit Auberlen und Robby Foley (USA) im TMS BMW M6 GT3 mit der Startnummer 96 an den Start. Turner hat in Road America die GTD-Klasse schon zweimal gewonnen. Den ersten Erfolg gab es mit dem BMW Z4 GT3 in der Meisterschafts-Saison 2014, und 2017 fuhr Jesse Krohn (FIN), der in diesem Jahr für das BMW Team RLL antritt, zusammen mit Jens Klingmann (GER) im Turner Motorsport BMW M6 GT3 zum GTD-Klassensieg.

Stimmen zum Rennen in Road America

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE): "Road America ist eine meiner drei Lieblingsstrecken im Kalender und ein Ort, an dem ich mir von unserem BMW M8 GTE viel erhoffe. Flüssige Highspeed-Passagen und ein paar langsame, technische Stellen sind genau das, wofür unser Auto gemacht ist. Wir haben uns neu organisiert, Verbesserungen vorgenommen und sind nun bereit, aufs Podium zurückzukehren, weil wir wissen, dass wir dazu in der Lage sind."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE): "Nach Lime Rock war ich bei den 24 Stunden von Spa in Belgien, die wir mit dem BMW M6 GT3 als Zweite hinter einem anderen BMW abgeschlossen haben. Das war ein schönes und erfolgreiches Wochenende. Jetzt kommt Road America, die nächste tolle Rennstrecke, auf der die IMSA-Serie antritt. Ich freue mich schon darauf, mit unserem BMW M8 GTE um die Strecke zu jagen. Ich hoffe, dass wir unser Auto gut auf den Kurs abstimmen können und neuen Schwung für das letzte Saisondrittel finden werden."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE): "Road America ist ein Klassiker. Die Strecke hat einen großartigen Fluss mit einer großen Auswahl von langsamen, mittelschnellen und schnellen Kurven, darunter die schnellste Kurve der ganzen Saison: the Kink. Es erfordert Mut, aber es ist möglich, the Kink mit Vollgas und rund 240 km/h zu nehmen, auch in einem großen GT-Auto! Nach einer bislang sehr schwierigen Saison wollen Jesse und ich am Sonntag in Elkhart Lake zurückschlagen."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE): "Road America ist meine Lieblingsstrecke in den USA, deshalb freue ich mich darauf, dort mit dem BMW M8 GTE zu fahren. Im letzten Jahr lief es gut mit dem BMW M6 GT3, als wir gewonnen haben. Ich hoffe, wir können in diesem Jahr auch mit dem neuen Auto konkurrenzfähig sein."



Porsche
31.7.2018

Logo IMSA-WSCC


 

Logo Porsche


 

Track Road America


 

Zwei 911 RSR auf der legendären Road America

Mit dem Rennen auf der Road America macht die IMSA SportsCar Championship am 5. August einen Abstecher in die Vergangenheit. Der 6,515 Kilometer lange Traditionskurs in der Nähe von Elkhart Lake im US-Bundesstaat Wisconsin gilt als die Wiege der amerikanischen Sportwagenrennen. Das Porsche GT Team tritt mit zwei Porsche 911 RSR in der Klasse GTLM gegen die starke Konkurrenz von BMW, Ford und Chevrolet an. Der 510 PS starke 911 RSR hat in seiner zweiten Saison in der bedeutendsten Sportwagenrennserie Nordamerikas bisher den Zwölfstundenklassiker in Sebring sowie das Rennen in Mid-Ohio gewonnen. In der Klasse GTD sind die Porsche-Kundenteams Wright Motorsports und Park Place Motorsports mit dem 911 GT3 R am Start.

Das Rennen
Die 1955 eröffnete Road America ist die längste Rennstrecke im Kalender der IMSA SportsCar Championship und eine der wenigen, deren Konfiguration in all den Jahren nicht verändert wurde. Sportwagenfans betrachten den Traditionskurs, auf dem Porsche zuletzt 2015 einen Doppelsieg in der Klasse GTLM feierte, als 'America's National Park of Speed'. Sie machen sich aus allen Landesteilen auf den Weg nach Elkhart Lake. Der geschichtsträchtige Ort liegt zwei Autostunden nördlich von Chicago am Highway 67.

Die Porsche-Fahrer
Im 911 RSR mit der Startnummer 911 wechseln sich Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) ab, die Road-America-Sieger von 2015. In dieser Saison haben sie mit dem Porsche GT Team das Zwölfstundenrennen in Sebring gewonnen. Die Mid-Ohio-Sieger Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland), zuletzt als Dritte in Lime Rock auf dem Podium, teilen sich den 911 RSR mit der Startnummer 912. In der Klasse GTD setzt das Porsche-Kundenteam Wright Motorsports einen 911 GT3 R ein. Werksfahrer Patrick Long (USA) und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (Dänemark) treten mit der Startnummer 58 an. Park Place Motorsports (73) ist mit Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Lindsey (USA) am Start.

Die Porsche-Fahrzeuge
Beim 911 RSR wurden für seine zweite Rennsaison vor allem Optimierungen am Setup vorgenommen. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Der über 368 kW (500 PS) starke 911 GT3 R wurde für die weltweiten GT3-Serien konstruiert. Eingesetzt wird er von Kundenteams, denen Porsche für 2018 ein Evolutionspaket zur Verfügung stellt.

Die Zeiten
Das Rennen startet am Sonntag, 5. August, um 13:35 Uhr Ortszeit (20:35 Uhr MESZ) und dauert 2:40 Stunden. Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen vor dem Rennen

Nick Tandy (911 RSR #911): "Diese Meisterschaft lebt von ihren Gegensätzen. Das macht sie so abwechslungsreich und interessant. In Lime Rock sind wir zuletzt auf der kürzesten Strecke im Kalender gefahren, jetzt starten wir auf der längsten. Das erfordert eine total andere, viel komplexere Rennstrategie, auch im Hinblick auf mögliche Safety-Car-Phasen. Dass wir auf der Road America schon mal gewonnen haben, ist eine zusätzliche Motivation."

Earl Bamber (911 RSR #912): "Ich freue mich auf Road America. Das ist mein Lieblingsrennen in den USA. Ich mag die Strecke, die sehr schnell und anspruchsvoll ist, aber auch die tolle Umgebung. Porsche war auf diesem Traditionskurs immer gut unterwegs. In der Meisterschaft haben wir durch unser Podium in Lime Rock etwas Boden gutgemacht. Jetzt müssen wir dranbleiben, wenn wir weiter um den Titel kämpfen wollen."

Jörg Bergmeister (911 GT3 R #73): "Auf der Road America waren wir in den vergangenen Jahren immer stark unterwegs. Sie ist meine absolute Lieblingsstrecke in den USA, sehr schnell und sehr anspruchsvoll. Die Fans können sich auf ein spannendes Rennen mit interessanten Positionskämpfen freuen."



 nach oben  

Ältere Beiträge