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Foto - Berichte  und  Infos  2018   --   IMSA WeatherTech Sportscar Championship



Porsche
1.5.2018

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Zwei 911 RSR auf Traditionsrennstrecke im Mittleren Westen

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 4. Lauf, Mid-Ohio, USA, 6. Mai 2018

Neue Rennstrecke, neue Herausforderung: Nach dem Stadtkurs in Long Beach gastiert die IMSA SportsCar Championship mit ihrem vierten Saisonrennen am 6. Mai erstmals auf dem Mid-Ohio Sports Car Course. Das Porsche GT Team ist auf dem 3,634 Kilometer langen Traditionskurs im Mittleren Westen der USA mit zwei Porsche 911 RSR in der stark besetzten Klasse GTLM am Start. In der Klasse GTD tritt das Porsche-Kundenteam Wright Motorsports mit zwei Porsche 911 GT3 R an.

Das Rennen
Der Mid-Ohio Sports Car Course mit seinen 13 Kurven ist eine der schönsten und traditionsreichsten Rennstrecken der USA. Der anspruchsvolle, 1962 eröffnete Kurs liegt nördlich von Cincinnati in der Nähe von Lexington im US-Bundesstaat Ohio. Den letzten Porsche-Sieg auf dieser Strecke holten in der American Le Mans Series Wolf Henzler und Bryan Sellers 2011 mit dem 911 GT3 RSR.

Die Porsche-Fahrer
Die Gewinner des Zwölfstundenrennens in Sebring, Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien), teilen sich in der Klasse GTLM das Cockpit des 911 RSR mit der Startnummer 911. Laurens Vanthoor (Belgien) und Earl Bamber (Neuseeland) sind die Fahrer des zweiten vom Porsche GT Team eingesetzten 911 RSR mit der Startnummer 912. Die Klasse GTD, die in Long Beach aussetzte, ist in Mid-Ohio wieder am Start. Wright Motorsports setzt dabei erstmals zwei 911 GT3 R ein: Die Stammpiloten Patrick Long (USA) und Christina Nielsen (Dänemark), Porsche Selected Driver 2018, fahren die Nummer 58. Wolf Henzler (Nürtingen) und Michael Schein (USA) treten mit der Nummer 16 bei den restlichen Sprintrennen dieser Saison an.

Die Porsche-Fahrzeuge
Beim 911 RSR wurden für seine zweite Rennsaison vor allem Setup-Optimierungen vorgenommen. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Für den 911 GT3 R stellt Porsche seinen Kundenteams 2018 ein Evolutionspaket zur Verfügung. Der über 368 kW (500 PS) starke Rennwagen wurde für die weltweiten GT3-Serien konstruiert.

Die Zeiten
Das Rennen startet am Sonntag, 6. Mai, um 13:05 Uhr Ortszeit (19:05 Uhr MESZ) und dauert 2:40 Stunden. Live übertragen wird es außerhalb der USA im Internet auf www.imsa.com.



Porsche
16.4.2018

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Rennergebnis

Klasse GTLM
1. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette, 69 Runden
2. Westbrook/Briscoe (GB/USA), Ford GT, 69
3. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 69
4. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette, 69
5. Krohn/Edwards (SF/USA), BMW M8, 69
6. Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 69
7. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 52
8. Sims/de Phillippi (GB/USA), BMW M8, 37

Starke Vorstellung des 911 RSR bleibt unbelohnt

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 3. Lauf, Long Beach, USA

Nachdem der Porsche 911 RSR beim Zwölfstundenklassiker in Sebring seinen ersten Saisonsieg in der IMSA SportsCar Championship gefeiert hatte, sah es auch in Long Beach lange nach einem Erfolg aus. Beim mit 100 Minuten kürzesten Rennen des Jahres lag Earl Bamber (Neuseeland) auf dem engen Stadtkurs in Kalifornien bis 22 Minuten vor dem Ziel in Führung - dann musste er den 510 PS starken Rennwagen aus Weissach, den er sich mit Laurens Vanthoor (Belgien) teilte, mit einem Aufhängungsdefekt an der Box abstellen. Im zweiten vom Porsche GT Team eingesetzten 911 RSR belegten die Sebring-Sieger Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) vor ihren Teamkollegen den sechsten Platz in der Klasse GTLM.

In der Postkartenkulisse mit Sonne, Meer und Palmen, wegen der Long Beach als das 'Monte Carlo der USA' gilt, startete der 911 RSR erstmals in dieser Saison aus der ersten Reihe. Laurens Vanthoor nutzte diesen Vorteil und setzte sich gleich in Runde eins an die Spitze. Diese Position verteidigte er gegen alle Angriffe seiner Verfolger. Nach 38 Minuten übergab er den 911 RSR mit der Startnummer 912 während einer Safety-Car-Phase an Earl Bamber. Der ging, weil ein BMW schon zuvor gestoppt hatte, als Zweiter zurück auf die Strecke und schloss sogleich die Lücke zum Führenden. Mit einem spektakulären Überholmanöver eroberte er schließlich die Führung zurück und konnte sich sogar etwas vom Rest des starken GTLM-Feldes absetzen, bevor ihn der Aufhängungsschaden zur Aufgabe zwang. Im 911 RSR mit der Startnummer 911 fanden Patrick Pilet und Nick Tandy wegen verschiedener Zwischenfälle nach ihrem ersten Boxenstopp nie mehr richtig ins Rennen.



Ford
12.4.2018

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Das Wichtigste in Kürze

- Werksteam Ford Chip Ganassi Racing führt nach zwei von elf Rennen die Hersteller-, Team- und Fahrerwertung in der GTLM-Kategorie an

- Spektakulärer Stadtkurs: Dritter Saisonlauf zur IMSA Weathertech Sportwagen-Meisterschaft sorgt traditionell für abwechslungsreiche Rennen

- Dirk Müller (D, Burbach) und Joey Hand (USA) pilotieren Ford GT mit der Nummer 66

- Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS) führen im Schwesterauto mit der Nummer 67 die GTLM-Meisterschaft an

- Beeindruckende Erfolgsserie: Ford Chip Ganassi Racing eroberte in Long Beach seit 2014 drei Podiumsplatzierungen in Folge - darunter ein Sieg

Ford Chip Ganassi Racing will in Long Beach mit dem Ford GT die IMSA-Meisterschaftsführung verteidigen

Am kommenden Wochenende gastiert die nordamerikanische IMSA Weathertech Sportwagen-Meisterschaft in Long Beach. Die Mannschaft von Ford Chip Ganassi Racing (FCGR) will beim dritten Saisonlauf die Führung in der Hersteller-, Team- und Fahrerwertung der GTLM-Kategorie verteidigen. Wie gewohnt schickt das Werksteam zwei Ford GT ins Rennen um den Sieg. Dirk Müller aus Burbach teilt sich das Cockpit der Startnummer 66 mit seinem kalifornischen Teamkollegen Joey Hand. Der Ford GT mit der Nummer 67 wird pilotiert von den Meisterschaftsführenden Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS).

Die kalifornische Traditionsrennstrecke ist der einzige Stadtkurs im aktuellen IMSA-Kalender. Der deutsche Ford Werkspilot Dirk Müller fiebert dem dritten Lauf bereits entgegen: "Mein Teamkollege Joey Hand und ich lieben diese Veranstaltung und freuen uns bereits sehr. Für Joey ist es eines von zwei Heimrennen, traditionell bringt er seine Familie mit an die Rennstrecke. Darüber hinaus werden uns vor Ort auch unsere Teamkollegen die Daumen drücken, die für Chip Ganassi Racing in der IndyCar-Serie an den Start gehen. Das Rennen an sich ist vergleichsweise kurz, daher spielt die Strategie eine besonders große Rolle. Ich denke, wir haben gute Chancen, um aufs Podium zu fahren."

In Long Beach erlebten Fahrer und Zuschauer in den vergangenen Jahren zahlreiche ebenso abwechslungsreiche wie ereignisreiche Rennen. "Auf diesem Kurs kann einfach alles passieren", betont Ryan Briscoe, der sich den zweiten Ford GT mit dem Briten Richard Westbrook teilt. "Du musst hier ein sauberes Rennen fahren, aber genauso wichtig ist eine gute Strategie. Das kommt uns sehr entgegen, denn auf unsere Strategieabteilung ist Verlass. Unser Crew Chief spielt stets alle möglichen Optionen durch. Unser Job ist es, ein cleveres Rennen abzuliefern und das Auto heil ins Ziel zu bringen."

Die Saison 2018 begann für das Team Ford Chip Ganassi Racing bei den 24 Stunden von Daytona mit dem souveränen Doppelsieg in der GTLM-Kategorie. Den anschließenden Langstreckenklassiker, die 12 Stunden von Sebring, beendeten die beiden mehr als 500 PS starken Ford GT auf den Plätzen vier und neun in ihrer Klasse. Ford Chip Ganassi Racing mit beeindruckender Erfolgsserie in Long Beach 2017 erlebte das Team Ford Chip Ganassi Racing in Long Beach zahlreiche Höhen und Tiefen. Im Qualifikationstraining hatte der Ford GT mit der Nummer 67 die Streckenbegrenzung touchiert und musste das Rennen daher vom Ende des Feldes in Angriff nehmen. Das Schwesterauto mit der 66 auf der Flanke ging aus der ersten Reihe an den Start, nachdem Joey Hand die zweitschnellste Zeit in den Asphalt gebrannt hatte. Trotz dieser vermeintlich idealen Ausgangsposition musste die Mannschaft während des zweistündigen Sprintrennens mehrere Rückschläge verkraften. Das Auto mit der Startnummer 66 wurde gleich in zwei Mal in eine Kollision verwickelt. Am Ende landeten Hand und sein deutscher Teamkollege Dirk Müller auf dem achten Platz.

Besser lief es hingegen für Richard Westbrook und Ryan Briscoe im Ford GT mit der Startnummer 67. Dank cleverem Reifenmanagement, einer besonders kraftstoffsparenden Fahrweise sowie ihrer Ein-Stopp-Strategie kämpften sie sich vom letzten Platz bis auf die zweite Position nach vorne. Damit eroberte Ford Chip Ganassi Racing beim Klassiker in Long Beach bereits zum dritten Mal seit 2014 eine Podiumsplatzierung: Damals siegte die Mannschaft mit dem von einem Ford EcoBoost-Motor befeuerten Prototypen und den Fahrern Scott Pruett und Memo Royas. Im darauffolgenden Jahr fuhren Joey Hand und Scott Pruett für Chip Ganassi Racing auf den zweiten Platz.



Ford
20.3.2018

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Der Ford GT verteidigt bei den 12 Stunden von Sebring die Tabellenführungen in der GTLM-Klasse

Auch nach den 12 Stunden von Sebring führt Ford Chip Ganassi Racing (FCGR) alle drei Meisterschaftstabellen der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie an. Das Werksteam beendete den zweiten Langstreckenklassiker der Saison nach einem souveränen Doppelsieg bei den 24 Stunden von Daytona auf den Positionen vier und neun der GTLM-Klasse.

Mit dem über 500 PS starken Ford GT hat FCGR im Vorfeld des Florida-Rennens drei der vier Trainingssitzungen für sich entschieden und behauptete mit dem GTE-Boliden der Daytona-Dominatoren Richard Westbrook (GB), Ryan Briscoe und Scott Dixon (beide AUS) nach acht der zwölf Rennstunden die Führung in ihrer Klasse. Dann jedoch erzwang ein Kurzschluss in der Zusatzscheinwerfer-Verkabelung einen außerplanmäßigen Boxenstopp und warf das Team zurück. In einer furiosen Aufholjagd fuhr Brisoe noch wieder auf Rang vier vor.

Das Schwesterauto mit der Nummer 66 hatte nach viereinhalb Stunden alle Chancen auf den ersten Sieg des Ford GT in Sebring eingebüßt, als Dirk Müller aus Burbach im Siegerland beim Restart nach einer Safety-Car-Phase unverschuldet in eine Unfall-Kettenreaktion verwickelt wurde. Die notwendige Reparatur im Fahrerlager warf das schwer beschädigte Auto zunächst um zehn Runden zurück, eine Stunde vor Rennende mussten Müller, Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) endgültig aufgeben. Sie wurden noch auf Rang neun der GTLM-Kategorie gewertet.

"Der Ford GT funktionierte wirklich großartig, wir hatten das Rennen vor dem Beginn der Schlussphase in der Hand", bedauerte Richard Westbrook. "Dann setzte das Licht der Zusatzscheinwerfer immer wieder aus und plötzlich drang Rauch ins Cockpit. Ich glaubte sogar Motoraussetzer zu spüren und dachte direkt an ein Problem mit dem Antriebsstrang, doch es war ein Fehler in der Elektrik. Wir konnten ihn beim nächsten Boxenstopp beheben. Es ist wirklich ein Jammer, dass uns dieses Missgeschick ereilt hat, denn wir lagen an aussichtsreicher Position."

"Das war ein langes und sehr hartes Rennen, aber unser Auto wurde in der Schlussphase immer besser", erläuterte Briscoe, der den letzten Turn im Ford GT mit der Startnummer 67 fuhr. "Wir waren absolut konkurrenzfähig, aber hat uns das Problem mit den Scheinwerfern zu viel Zeit gekostet. Wir konnten noch ein paar Autos überholen, aber nicht mehr zur Spitze aufschließen. Wir nehmen die Punkte für Platz vier mit und konzentrieren uns weiter auf die Meisterschaft."

"Zu Beginn des Rennens liefen die Dinge ganz gut für uns", rapportierte Müller. "Der Ford GT machte einen vielversprechenden Eindruck und ich freute mich bereits auf den Restart nach der Safety-Car-Phase - dann schien ein Fahrzeug vor mir jedoch ein Problem zu haben, viele Autos mussten ausweichen und ich wurde in diesem Durcheinander von hinten abgeräumt. Damit war die Sache für uns gelaufen, denn wir mussten wegen der starken Beschädigungen zur Reparatur ins Fahrerlager abbiegen. Einen Zeitverlust von zehn Runden holt in Sebring niemand mehr auf."

Zum dritten von elf Saisonrennen der nordamerikanischen IMSA Weathertech Sportwagen-Meisterschaft, das am 14. April im kalifornischen Long Beach stattfindet, reist das Team Ford Chip Ganassi Racing auch weiterhin als Tabellenführer in der Hersteller-, Team- und Fahrerwertung an.



Marion Land
20.3.2018

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12 Stunden Sebring --- 4. Platz in der Klasse GTD für Land Motorsport

Mit dem zweiten Saisonhighlight, dem 12 Stunden Rennen in Sebring, war das Team MONTAPLAST by Land-Motorsport im North American Endurance Cup der IMSA-Serie am Start. Christopher Mies (DE), Sheldon van der Linde (ZA) und Alessio Picariello (BE) teilten sich das Cockpit des Audi R8 LMS mit der Startnummer 29. Nach einem packenden Fight im Run auf das Podium wurde das Team nach 12 Stunden Renndistanz vierter in der Klasse GTD.

Erwartungsvoll blickte das Team MONTAPLAST by Land-Motorsport zum zweiten Langstreckenklassiker der Saison 2018 in Sebring. Nur knapp hatte das Team bei der Premiere im vergangenen Jahr das Podium des legendären 12-Stunden-Rennens verpasst. Nach intensiver Vorbereitungsphase und ausgiebigem Testprogramm im Februar stand für das diesjährige Sebring-Wochenende ganz klar der Sieg der Klasse GTD auf der Agenda.

Christopher Mies (D), Sheldon van der Linde (ZA) und Alessio Picariello (BE) teilten sich das Cockpit auf dem ganz speziellen Parcours in Sebring. Die Rennstrecke, ein ehemaliges Militärflughafengelände, besteht teilweise aus asphaltierter und teilweise betonierter Strecke. Eine ganz spezielle und außergewöhnliche Herausforderung an das Material und die Fahrer.

Der Einstieg in das Rennwochenende verlief zunächst problemlos und die Trainingszeiten stimmten das Team zufrieden. Nach der letzten Trainingssession musste die Mechaniker-Crew eine unplanmäßige Sonderschicht für einen Motor- und Kupplungswechsel einlegen. Pünktlich zum Qualifying war der Audi R8 LMS mit der Startnummer 29 wieder in Top-Form. Christopher Mies sicherte sich in der 15-minütigen Session den zweiten Platz in der Klasse GTD.

Zufrieden blickte das Team MONTAPLAST by Land-Motorsport dem Rennstart entgegen. Und der sollte gelingen. Wieder einmal bewies das Team Konstanz, Christopher Mies übergab das Cockpit nach einem Doppelstint auf P2 an Sheldon van der Linde. Im weiteren Rennverlauf konnte er sich die Führung in der Klasse sichern. Die Pace war gut, Sheldon wurde geblockt und beim Überholvorgang gab es eine Berührung mit einem größeren Schaden. Nach 5.30 Stunden kostet eine Drive-Through-Penalty weitere 20 Sekunden im Ranking. Nach einer Full-Course-Yellow-Phase zeigte der Monitor zur Rennhälfte die 10. Position in der Klasse an. Das Team konnte die Schäden und die verstellte Spur nur Stop by Stop beheben - knapp 5 Stunden vor Rennende liegt Sheldon van der Linde auf dem neunten Platz in der Klasse.

Die Uhr zeigte noch 4:45 to go an, als eine Full-Course-Yellow-Phase dem Team die Chance bot, sich wieder in die Führungsrunde zurück zu runden. Knapp 4 Stunden vor Rennende meldete sich das Team zurück in den TOP 5. Good News aus Sebring: "Wir haben die Reparaturen Stop für Stop erledigt und auch die Spur vorne und hinten ist wiedereingestellt - wir sind zurück im Rennen."
Zweieinhalb Stunden vor Rennende kämpfte sich Christopher Mies zurück in Richtung Podium: P4 und 7 Sekunden Rückstand zum Drittplatzierten. Ein spannendes Finale kündigte sich an.

Ein 12-Stunden Langstreckenklassiker präsentierte sich wiederum als Sprintrennen zum Rennende. Nach einer weiteren Rennstunde hatte Christopher Mies mit dem Audi R8 LMS den zweiten Platz der Klasse GTD zurückerobert. Zwei weitere Full-Course-Yellow-Phasen brachten zusätzlich Spannung in die Endphase. 48 Minuten vor Rennende steuerte Christopher Mies den Audi R8 LMS zum letzten Boxenstopp in die Pitlane. Für den Schlusssprint blieb er im Cockpit des Audi R8 LMS und musste wiederum von P4 aus den Run Richtung Podium auf sich nehmen. Bis 18 Minuten vor Rennende konnte er sich gegen seine Verfolger wehren.

Nach 12 Stunden spannendem Rennszenario wurde das Team MONTAPLAST by Land-Motorsport vierter in der Klasse GTD. Wer den spannenden Rennverlauf verfolgen konnte, weiß, dass es ein unglaublicher Fight um einen Podiumsplatz war und die gesamte Crew bis zum Schluss darum gekämpft hat.



BMW
18.3.2018

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Neuer BMW M8 GTE feiert beim 12-Stunden-Rennen von Sebring ersten Podestplatz

Bei den traditionsreichen 12 Stunden von Sebring (USA) hat der neue BMW M8 GTE seinen ersten Podestplatz gefeiert. Nach 328 Runden kam Alexander Sims (GBR) am Steuer der Startnummer 25 beim zweiten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship als Zweiter in der GTLM-Klasse ins Ziel. Im Rennverlauf hatte er sich mit seinen BMW Team RLL Fahrerkollegen Connor De Phillippi und Bill Auberlen (beide USA), der zum 25. Mal in Sebring am Start war, im Cockpit abgewechselt und das Rennen phasenweise angeführt. Der zweite BMW M8 GTE mit der Nummer 24 - gefahren von Jesse Krohn (FIN), John Edwards (USA) und Nick Catsburg (NED) - schied kurz vor Schluss aus. Der Sieg ging an den Porsche mit der Startnummer 911. Er lag lediglich 6,230 Sekunden vor dem zweitplatzierten BMW M8 GTE.

De Phillippi, Sims und Auberlen zeigten nach dem Start von der Poleposition eine fehlerlose Vorstellung, ihr BMW M8 GTE kam ohne größere technische Probleme durch die harten zwölf Stunden. Nach dem Wechsel der Bremsen gegen Ende der ersten Rennhälfte fiel das Trio aus der Führungsrunde heraus, ließ sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte sich wieder in die Spitzengruppe zurück. In einem packenden Finale machte Schlussfahrer Sims den ersten Podestplatz für den neu entwickelten BMW M8 GTE perfekt. Es ist das 69. Podium für das BMW Team RLL seit 2009 und der 26. zweite Platz.

Für die Startnummer 24 nahm das Rennen nach 4:17 Stunden die entscheidende Wendung, als es zu einer Kollision mit dem #66 Ford GT kam. Mit einem Wasserleck musste Edwards anschließend die Boxengasse ansteuern, es folgten Reparaturarbeiten. Mit neun Runden Rückstand ging das Fahrzeug schließlich wieder auf die Strecke. In der letzten Rennstunde schieden Edwards, Krohn und Catsburg schließlich endgültig aus. In 1:57,622 Minuten ging zumindest die schnellste GTLM-Rennrunde - gefahren von Krohn im 21. Umlauf - auf das Konto der Startnummer 24, die das Rennen in der Anfangsphase angeführt hatte.

Eine kämpferische Vorstellung zeigte die Mannschaft von Turner Motorsport in der GTD-Klasse. Vom 16. Startplatz verbesserten sich Don Yount (USA), Dillon Machavern (USA) und Markus Palttala (FIN) mit dem #96 BMW M6 GT3 noch auf den elften Platz. In der Continental Tire SportsCar Challenge hatten die Classic BMW Fahrer Toby Grahovec und Jayson Clunie (beide USA) am Freitag Grund zum Jubeln, nachdem sie mit dem #26 BMW M4 GT4 den zweiten Rang belegt hatten.

Das dritte Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship steht am 14. April auf dem Stadtkurs in Long Beach (USA) auf dem Programm. Die 'Mission8' geht jedoch für den BMW M8 GTE bereits am 6. April beim Prolog der FIA World Endurance Championship (WEC) in Le Castellet (FRA) weiter.



Porsche
18.3.2018

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Stimmen zum Rennen

Patrick Pilet: "Dieser Sieg hat mir in meiner Sammlung noch gefehlt. Das war eine tolle Teamleistung. Die Crew an der Box hat keinen Fehler gemacht, und unsere Strategie war perfekt. Diesen Erfolg mit meinen Freunden Nick und Fred feiern zu dürfen, ist unglaublich. Nach dem Qualifying war dieser Sieg noch in weiter Ferne. Doch wenn du etwas unbedingt erreichen willst und alles dafür tust, kannst du es auch schaffen. Das hat dieses Rennen gezeigt."

Nick Tandy: "Die schönsten Siege, sagt man, holt man bei den härtesten Rennen. Das war heute so ein Rennen. Wir hatten über die gesamte Distanz nicht das kleinste Problem, das war der Schlüssel zum Erfolg. Meine beiden letzten Stints, speziell die Zweikämpfe erst mit dem Ferrari und dann mit dem BMW, waren unglaublich intensiv. Bei unserem letzten Boxenstopp haben wir neue Reifen aufgezogen - und dann waren wir nicht mehr zu halten."

Frédéric Makowiecki: "Das ist einer meiner größten Erfolge. Sebring ist mein absolutes Lieblingsrennen in den USA, und wir wussten, dass wir nur dann eine Chance haben, wenn wir uns als Team keinen Fehler erlauben. Es war ein sehr hartes Rennen. Das macht diesen Sieg umso schöner."

12H Sebring: Das Rennen 2018 --- Klassensieg und Platz drei für Porsche

Auf dem Sebring International Raceway in Florida hat der Porsche 911 RSR seinen ersten Saisonsieg in der IMSA SportsCar Championship geholt. Bei den 12 Stunden von Sebring, dem ältesten und härtesten Sportwagenrennen der USA, gewannen Patrick Pilet (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) am Samstag mit dem 510 PS starken Rennwagen aus Weissach in einem Herzschlagfinale die Klasse GTLM. Im zweiten vom Porsche GT Team eingesetzten 911 RSR kamen Earl Bamber (Neuseeland), Laurens Vanthoor (Belgien) und Gianmaria Bruni (Italien) nach 328 Runden auf dem wegen seiner vielen Bodenwellen berüchtigten Flugplatzkurs als Dritte ins Ziel. Damit rundeten sie den Porsche-Erfolg in dem auch für den North American Endurance Cup gewerteten Rennen ab.
Für die Sportwagenikone 911 ist Florida ein gutes Pflaster: Erst vor einer Woche gewann der 911 GT3 R auf dem Stadtkurs von St. Petersburg die beiden Auftaktrennen der World Challenge.

Zur 66. Auflage des traditionsreichen Rennens, bei dem Porsche seit 1960 als erfolgreichster Hersteller mit 18 Gesamt- und jetzt 71 Klassensiegen Geschichte geschrieben hat, starteten am Samstagvormittag bei herrlichem Frühlingswetter insgesamt 43 Fahrzeuge. Im 911 RSR mit der Startnummer 912 machte Laurens Vanthoor schon in den ersten Runden zwei Positionen gut. Als Sechster des Qualifyings nahm er das Rennen aus der dritten Startreihe in Angriff. Sein Teamkollege Nick Tandy, der in der Startaufstellung mit dem zweiten 911 RSR (Nummer 911) direkt hinter ihm stand, verbesserte sich gar um drei Plätze. Ein guter Start in ein hart umkämpftes Rennen, das bereits in der 14. Runde durch die erste von insgesamt elf Safety-Car-Phasen unterbrochen wurde.

Schon in der ersten Rennhälfte sorgten das Porsche GT Team mit perfekten Boxenstopps und die Fahrer mit einer fehlerfreien Leistung dafür, dass sich die 911 RSR gegen die starke Konkurrenz von BMW, Chevrolet, Ferrari und Ford in der Spitzengruppe festsetzen konnten. In der 40. Runde ging Laurens Vanthoor erstmals in Führung. Nach 2:30 Stunden lag sein Teamkollege Gianmaria Bruni an der Spitze des GT-Feldes. Kurz vor Halbzeit trug sich auch Nick Tandy mit seinem 911 RSR in die Liste der Spitzenreiter ein. Sein Teamkollege Frédéric Makowiecki lag in der zweiten Rennhälfte über zwei Stunden am Stück in Führung und musste diese Position erst wegen eines Routinestopps nach Einbruch der Dunkelheit abgeben. Doch die 911 RSR setzten die Spitze weiter unter Druck. Selbst ein abgerissener Heckdiffusor als Folge eines kleinen Austritts neben die Strecke war in Rekordzeit ersetzt, der daraus resultierende Rückstand schnell wieder aufgeholt.

Die Spannung auf dem Sebring International Raceway, wo die aus dem ganzen Land angereisten Fans ein abwechslungsreiches Rennen mit harten Positionskämpfen in allen Klassen und sehr vielen Führungswechseln erlebten, hielt bis zum Schluss an. Und die Porsche-Piloten brillierten weiter: Nach 10 Stunden und 10 Minuten, in der 279. Runde, setzte sich Patrick Pilet im 911 RSR mit der Startnummer 911 erstmals an die Spitze. Nick Tandy verteidigte diese Position mit einer Glanzleistung bis ins Ziel.

Mit diesem Sieg verbesserten sich Nick Tandy, Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki in der Fahrerwertung auf den zweiten Platz. Ebenfalls auf Rang zwei rückte Porsche in der Herstellerwertung vor.
Der dritte Lauf der IMSA SportsCar Championship ist am 14. April das Stadtrennen in Long Beach im US-Bundesstaat Kalifornien.

=== Rennergebnis 12H Sebring ===

Klasse GTLM
1. [# 911]   Tandy/Pilet/Makowiecki (GB/F/F), Porsche 911 RSR, 328 Runden
2. [# 25]   Sims/de Phillippi/Auberlen (GB/USA/USA), BMW M8, 328
3. [# 912]   Vanthoor/Bamber/Bruni (B/NZ/I), Porsche 911 RSR, 328
4. [# 67]   Westbrook/Briscoe/Dixon (GB/USA/NZL), Ford GT, 328
5. [# 62]   Vilander/Pier Guidi/Calado (SF/I/I), Ferrari 488, 327
6. [# 4]   Gavin/Milner/Fässler (GB/USA/CH), Chevrolet Corvette, 327
7. [# 24]   Krohn/Edwards/Catsburg (SF/USA/NL), BMW M8, 296
8. [# 3]   Magnussen/Garcia/Rockenfeller (DK/E/D), Chevrolet Corvette, 283
9. [# 66]   Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F), Ford GT, 277

Klasse GTD
1. [# 48]   Sellers/Snow/Lewis (USA/USA/USA), Lamborghini, 321 Runden
2. [# 63]   Balzan/McNeil/Jeannette (I/USA/USA), Ferrari 488, 321
3. [# 33]   Keating/Bleekemolen/Stolz (USA/NL/D), Mercedes, 321
4. [# 29]   van der Linde/Mies/Picariello, Audi R8 LMS, 321
...
6. [# 58]   Long/Nielsen/Jaminet/Renauer (USA/DK/F/D), Porsche 911 GT3 R, 321
9. [# 73]   Bergmeister/Lindsey/Pappas (D/USA/A/USA), Porsche 911 GT3 R, 321



BMW
16.3.2018

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BMW Team RLL holt Startplätze eins und drei in Sebring mit neuem M8 GTE

Das BMW Team RLL hat ein erfolgreiches GTLM-Qualifying für das traditionsreiche 12-Stunden-Rennen von Sebring (USA) erlebt. Mit der Bestzeit von 1:55,839 Minuten erreichte Connor De Phillippi (USA) im BMW M8 GTE mit der Startnummer 25 die Poleposition für den zweiten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Er wechselt sich im Rennen am Samstag mit Alexander Sims (GBR) und Bill Auberlen (USA) im Cockpit ab. Im Fahrzeug mit der Nummer 24 fuhr Jesse Krohn (FIN) die drittschnellste Zeit und war nur 0,146 Sekunden langsamer unterwegs als sein Teamkollege. Krohn startet im Rennen gemeinsam mit John Edwards (USA) und Nick Catsburg (NED). Für das BMW Team RLL war es die 24. Poleposition seit 2009.

Bobby Rahal (BMW Team RLL, Teamchef): "Es ist schön, wieder vorne mit dabei zu sein. Natürlich spielt es bei einem 12-Stunden-Rennen nicht die größte Rolle, von welchem Platz man startet. Platz eins ist aber definitiv besser als Rang neun. Diese Poleposition spiegelt all die Arbeit wider, die jeder bei RLL und BMW Motorsport in dieses Programm investiert hat."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, Poleposition): "Besser hätte es bei meinem ersten Qualifying-Einsatz für das BMW Team RLL nicht laufen können. Der BMW M8 GTE war auf den Punkt vorbereitet, und auf meiner ersten fliegenden Runde hat alles zusammengepasst. Wir haben ein wirklich starkes Auto."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, Platz drei): "Connor hat einen tollen Job gemacht und sich die Pole geholt. Für mich war es wegen der hohen Streckentemperaturen am Ende ein 'Ein-Runden-Qualifying'. Auf meiner ersten Runde habe ich einen Fehler gemacht. Ich dachte, dass ich ihn in der zweiten Runde würde wettmachen könnte, das hat aber nicht geklappt."

=== Ergebnis Qualifying 12H Sebring ===

Klasse GTLM
1. [# 25]   Sims/de Phillippi/Auberlen (GB/USA/USA), BMW M8, 1:55,839 Minuten
2. [# 62]   Vilander/Pier Guidi/Calado (SF/I/I), Ferrari 488, + 0,058 Sekunden
3. [# 24]   Krohn/Edwards/Catsburg (SF/USA/NL), BMW M8, + 0,146
4. [# 67]   Westbrook/Briscoe/Dixon (GB/USA/NZL), Ford GT, + 0,259
5. [# 66]   Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F), Ford GT, + 0,352
6. [# 912]   Vanthoor/Bamber/Bruni (B/NZ/I), Porsche 911 RSR, + 0,412
7. [# 3]   Magnussen/Garcia/Rockenfeller (DK/E/D), Chevrolet Corvette, + 0,749
8. [# 911]   Tandy/Pilet/Makowiecki (GB/F/F), Porsche 911 RSR, + 0,787
9. [# 4]   Gavin/Milner/Fässler (GB/USA/CH), Chevrolet Corvette, + 1,061

Klasse GTD
1. [# 51]   Serra/Della Lana/Lauda/Lamy (BRA/CAN/A/P), Ferrari 488, 1:58,710 Minuten
2. [# 29]   Mies/van der Linde/Picariello (D/ZA/B), Audi R8, + 0,519 Sekunden
3. [# 15]   Hawksworth/Heinemeier Hansson/Rayhall (GB/DK/USA), Lexus, + 0,541
11. [# 58]   Long/Nielsen/Jaminet/Renauer (USA/DK/F/D), Porsche 911 GT3 R, + 1,668
17. [# 73]   Bergmeister/Lindsey/Pappas (D/USA/USA), Porsche 911 GT3 R, + 5,940



Porsche
8.3.2018

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Porsche geht als Rekordsieger zum Sportwagenklassiker in Florida

IMSA WeatherTech SportsCar Championship, 2. Lauf, 12 Stunden von Sebring, USA

Bereits zum 66. Mal werden am 17. März die 12 Stunden von Sebring ausgetragen, das älteste und härteste Sportwagenrennen in den USA. Porsche hat mit seinen Erfolgen auf dem legendären Sebring International Raceway Motorsportgeschichte geschrieben. Ein Rekord sind nicht nur die 18 Gesamt- und 70 Klassensiege, die Porsche zum erfolgreichsten Hersteller bei diesem Klassiker machen. Unerreicht sind auch die 4.198 Gesamtführungsrunden auf dem Flugplatzkurs im Herzen Floridas. Seit 1953 stand in jedem Jahr mindestens ein Porsche in der Startaufstellung - außer 1974, als das Rennen wegen der Ölkrise ausfiel. 58 Jahre nach dem ersten Gesamtsieg mit dem Porsche 718 RS sind zwei 510 PS starke 911 RSR in Sebring am Start, eingesetzt vom Porsche GT Team in der mit Fahrzeugen von fünf Automobilherstellern stark besetzten Klasse GTLM. Mit zwei 911 GT3 R treten Porsche-Kundenteams beim zweiten Saisonrennen der IMSA SportsCar Championship und des North American Endurance Cup an.

Das Rennen
Dieses Rennen ist einer der großen Sportwagenklassiker. In seiner Siegerliste haben sich neben Porsche-Legenden wie Dan Gurney, Hans Herrmann und Jacky Ickx ebenso die ehemaligen Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio und Mario Andretti verewigt. Auch Hollywood-Stars erfüllten sich in Sebring ihren Rennfahrertraum: Paul Newman war bei dem Klassiker in Florida genauso am Start wie Patrick Dempsey und Steve McQueen, der es 1970 mit einem Porsche 908 als Zweiter sogar aufs Podium schaffte. Der 5,954 Kilometer lange Sebring International Raceway entstand auf einem ehemaligen Flugplatz der US Air Force und wurde am 31. Dezember 1950 eröffnet.

Die Porsche-Fahrer
Den 911 RSR des Porsche GT Teams mit der Startnummer 911 fahren auch in Sebring Patrick Pilet (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und Frédéric Makowiecki (Frankreich). Laurens Vanthoor (Belgien), Earl Bamber (Neuseeland) und Gianmaria Bruni (Italien) wechseln sich im Cockpit der Startnummer 912 ab. Zwei Kundenteams treten mit dem 911 GT3 R und Werksfahrerunterstützung in der Klasse GTD an: Für Wright Motorsports sind Patrick Long (USA) sowie Porsche Young Professional Mathieu Jaminet (Frankreich), Robert Renauer (Jedenhofen) und Christina Nielsen (Dänemark) als Porsche Selected Driver 2018 am Start. Park Place Motorsports vertraut auf Jörg Bergmeister (Langenfeld) und seine amerikanischen Teamkollegen Patrick Lindsey und Timothy Pappas.

Die Porsche-Fahrzeuge
Beim 911 RSR wurde für seine zweite Rennsaison neben Setup-Optimierungen vor allem die Zuverlässigkeit weiter verbessert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der besonders große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Für den 911 GT3 R stellt Porsche seinen Kundenteams 2018 ein Evolutionspaket zur Verfügung. Der über 368 kW (500 PS) starken Rennwagen wurde für die weltweiten GT3-Serien auf Basis des Seriensportwagens 911 GT3 RS konstruiert.

Die Porsche-Erfolge
Die Erfolgsserie von Porsche auf dem Sebring International Raceway begann 1960 mit dem ersten Sieg von Hans Herrmann und Olivier Gendebien im 718 RS/60. Neben 18 Gesamtsiegen weist die Erfolgsstatistik 70 Klassensiege auf. Der vorerst letzte gelang 2015 Alex Job Racing mit dem 911 GT America. Im Jahr davor waren Jörg Bergmeister, Michael Christensen und Patrick Long mit dem 911 RSR erfolgreich. Seit 1979 gehen 28 GT-Klassensiege auf das Konto von Porsche, 15 Mal startete ein Sportwagen aus Zuffenhausen von der GT-Pole-Position. Mit dieser Erfolgsbilanz steht Porsche ebenso im Rekordbuch von Sebring wie mit der unerreichten Serie von 13 Gesamtsiegen hintereinander zwischen1976 und 1988.

Die Zeiten
Das Zwölfstundenrennen startet am Samstag, 17. März, um 10:40 Uhr Ortszeit (15:40 Uhr MEZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen vor dem Rennen

Patrick Pilet (911 RSR #911): "Für Sebring hatten wir fast immer ein sehr gutes Auto. Ich denke, dass unser 911 RSR für diese legendäre Rennstrecke auch diesmal ganz gut passt. Das ist ein sehr intensives Rennen, in dem du von Anfang an voll fahren musst. Taktieren wie in Daytona bringt dich da nicht nach vorne. In Sebring habe ich noch nie gewonnen. Das würde ich gerne ändern."

Nick Tandy (911 RSR #911): "Dieses Zwölfstundenrennen ist ein absoluter Saisonhöhepunkt. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll. Mit all den Bodenwellen ist sie eine sehr große Herausforderung nicht nur für die Fahrer. Auch die Belastung für die Autos ist so groß wie bei kaum einem anderen Rennen. Die Zuverlässigkeit unseres 911 RSR ist da auf jeden Fall ein Vorteil."

Frédéric Makowiecki (911 RSR #911): "Sebring ist mein absolutes Lieblingsrennen in den USA. Die vielen Fans kennen sich aus im Motorsport und bringen den Spirit mit an die Strecke, den ich so liebe. Die Stimmung, die sie verbreiten, ist großartig."

Laurens Vanthoor (911 RSR #912): "Das ist ein sehr schwieriges Rennen, in dem du nur mit einem extrem zuverlässigen Auto bestehen kannst. Der Sebring International Raceway ist eine große Herausforderung. Der holprige Asphalt ist brutal und schüttelt einen durch wie ein Presslufthammer. Doch ich war erst kürzlich beim Zahnarzt. Der hat mir versichert, dass meine Füllungen halten werden."

Earl Bamber (911 RSR #912): "Seit unserem denkwürdigen 50-Stunden-Test mit dem 911 RSR kenne ich in Sebring jeden Randstein. Ich freue mich auf dieses coole Rennen mit den vielen Fans und seiner tollen Atmosphäre. Nach Daytona stehen wir natürlich verstärkt unter Druck, doch wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen lassen. Ein Topresultat in Sebring, und der nicht ganz so überzeugende Saisonstart ist schnell vergessen."

Gianmaria Bruni (911 RSR #912): "Für mich ist Sebring eine der schönsten Rennstrecken in den USA. Und wegen ihrer Beschaffenheit auch eine der anspruchsvollsten. Sie stellt extreme Anforderungen an Fahrer und Autos. Ich freue mich darauf, erstmals mit Porsche und dem 911 RSR in Sebring zu fahren."

Patrick Long (911 GT3 R #58): "In Sebring stundenlang am Limit zu fahren, verlangt einem als Fahrer alles ab. Das liegt an der Hitze, vor allem aber an der Strecke. Die ist wirklich extrem. Es gibt nichts Vergleichbares. Dieses Rennen 2014 mit dem 911 RSR zu gewinnen, war einer der Höhepunkte meiner Karriere."

Mathieu Jaminet (911 GT3 R #58): "Ich freue mich darauf, nach Daytona jetzt auch in Sebring mit dem 911 GT3 R fahren zu dürfen. Das wird sicherlich eine interessante und auch wichtige Erfahrung für mich."

Jörg Bergmeister (911 GT3 R #73): "Das Rennen in Sebring ist nur halb so lang wie das in Daytona - aber doppelt so anstrengend. Die holprige Strecke geht mit der Zeit gehörig auf die Knochen, und auch das Auto muss einiges aushalten. Trotzdem freuen sich alle auf diese Herausforderung und darauf, den begeisterungsfähigen Fans ein tolles Rennen zu bieten."



IMSA
17.2.2018

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BMW bekommt bessere BoP Parameter zugestanden

Die IMSA hat in ihrem Technical Bulletin geänderte Balance of Performance (BoP) Werte u.a. für den BMW M8 GTE mitgeteilt.

BMW und die IMSA werden ihre produktiven und offenen Gespräche fortsetzen und haben sich darauf geeinigt, für die kommenden Veranstaltungen ab Sebring (USA) eine angemessene BoP-Einstufung zu finden, damit der BMW M8 GTE im Sinne der Serie, von BMW und der Fans seine Performance zeigen kann.

Es ist die erste Änderung seit den kritischen Äußerungen des deutschen Herstellers in Daytona, als BMW Motorsport-Direktor Jens Marquardt behauptete, im Vorfeld des Wettbewerbsdebütes "nicht fair behandelt" zu werden.



Land Motorsport
7.2.2018

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Statement von »MONTAPLAST by Land Motorsport« zur 5-Minuten Stop-and-Go beim 56th Rolex 24 At Daytona

Das Team MONTAPLAST by Land-Motorsport wurde beim 56th Rolex 24 At Daytona mit einer 5-Minuten Stop-and-Go bestraft, obwohl das Team einen 100% regelkonformen Einsatz präsentierte. Die Chance um einen möglichen Sieg blieb dem Audi R8 LMS mit der Startnummer 29 damit verwährt. Das Team fasst die Ereignisse zur Aufklärung zusammen.

In Führung liegend wurde gegen das Team MONTAPLAST by Land-Motorsport beim 56th Rolex 24 at Daytona mit einer 5-minütigen Stop-and-Go-Strafe sanktioniert. Zu diesem Zeitpunkt führte der Audi R8 LMS mit der Startnummer 29 die GTD-Klasse mit über einer Runde Vorsprung an. Das Team war von der siebten Position gestartet. Nach 9 Stunden 20 Minuten wurde eine Sachrichterentscheidung über eine Verletzung der BoP gegen die Startnummer 29 ausgesprochen, die gemäß Reglement unmittelbar im Rennen anzutreten war.

Die International Motor Sports Association (IMSA) monierte einen "konstanten und nutzbringenden" Vorteil in den Betankungszeiten, im Vergleich zum Durchschnitt der GTD-Klasse. Gemäß BoP war vom Veranstalter eine Betankungszeit von 40 Sekunden für den Audi R8 LMS errechnet worden, die aber im Reglement nicht festgehalten wurde. Lediglich die technischen Voraussetzungen der Betankungsanlage (Schlauch, Restriktoren, Durchflussmenge etc.) sind im Regelwerk vorgeschrieben, wurden vor Rennstart überprüft, von den IMSA- Verantwortlichen abgenommen, für ok befunden und versiegelt.

Zwischen dem IMSA WeatherTech Championship-Saisonfinale 2017 Motul Petit Le Mans und dem Saisonauftakt 2018 bei dem Rolex 24 At Daytona hat das Team Veränderungen an der Betankung des Audi vorgenommen, die der Homologation und des IMSA-Reglements entsprechen. Diese Änderungen erlaubten dem Kraftstoff schneller in den Tank zu fließen. Dadurch verringerte sich die Tankzeit und verkürzte dementsprechend die Boxenstopps, was letztendlich zur Stop-and-Go-Strafe führte.

Nach Abschluss der Veranstaltung wurde der Audi R8 LMS von MONTAPLAST by Land-Motorsport drei Stunden durch die technischen Kommissare überprüft. Es wurde sowohl die Tankausrüstung wie auch der Tank des Fahrzeuges inspiziert und als regelkonform innerhalb der Serienvorschriften abgenommen. Die durch die BoP reglementierte Betankungsanlage und der Kraftstoffmengenbegrenzer erfüllten ebenfalls das IMSA-Reglement vor und nach dem Rennen.

Davon unabhängig wurden die Datenaufzeichnungen des Kraftstoffverbrauches besonders beobachtet. Die sehr genaue Motordatensoftware des Audi R8 LMS zeichnete andere Verbräuche auf, als das Messsystem der IMSA. Die IMSA bezog sich aber auf ihre Aufzeichnungen um die Strafe zu bewerten.


In Bezug auf die Strafe besagt das IMSA-Reglement derzeit:

2.1. Das technische Reglement ist Grundlage für die technischen Spezifikationen der WeatherTech Championship. Um eine wettbewerbsfähige Gleichwertigkeit zwischen den Fahrzeugen innerhalb der Klasse und zwischen den Klassen zu gewährleisten, kann IMSA nach eigenem Ermessen eine Anpassungsmethode während der Saison (BoP) anwenden. Für LMP2 Fahrzeuge (innerhalb der P-Klasse), die GTLM- und die GTD-Klassen, die in den FIA-Vorschriften Bezug auf Balance of Performance (BoP) haben, gibt es in Anhang 2 alle FIA-Spezifikationen.

2.7. Von Wettbewerbern, Konstrukteuren und Herstellern wird erwartet, dass sie auf Anfrage gültige Daten zur Verfügung stellen, um die IMSA beim BoP-Prozess zu unterstützen. Jeder Wettbewerber, Konstrukteur oder Hersteller, der absichtlich falsche Informationen weitergibt, versucht den BoP-Prozess zu beeinflussen, die Leistung zu manipulieren oder ein Leistungsniveau zu zeigen, das über oder unter dem erwarteten Ergebnis einer Sitzung liegt. (Art. 57)

Aussage der IMSA:
Da es keine Manipulation der Leistung gab, die zur Disqualifikation geführt hätte, wurde die 5-Minuten Stop-and-Go-Strafe für die Startnummer 29 erteilt. Der Vorwurf war, dass MONTAPLAST by Land-Motorsport das Fahrzeug lediglich 3 Sekunden schneller betankten als die Berechnungen der IMSA vor dem Rennen ergeben hatten.

Die IMSA hat erklärt, dass sie in der Zukunft das Regelwerk ändern wird und eine genaue Tankzeit definiert. Alle von der IMSA ausgegebenen BoP-Strafen können nicht angefochten werden und sind somit einfach hinzunehmen.



GRT Grasser
29.1.2018

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GRT Grasser gewinnt die GTD-Klasse der 24h von Daytona

Mit einem eindrucksvollen Sieg konnte das Österreichische GRT Grasser Racing Team das bedeutendste Rennen der USA (Rolex 24h at Daytona) in der GTD gewinnen. Mit der Mannschaft Rolf Ineichen (CHE), Mirko Bortolotti (ITA), Franck Perera (FRA) und Rick Breuckers (NLD) - [# 11] Lamborghini Huracan - beendete man nach 752 Runden und einer Runde Vorsprung das wichtigste Langstreckenrennen der USA auf Platz 1.
Nach dem 3. Platz bei dem 24h Rennen von Dubai vor 14 Tagen konnte GRT Grasser gleich 2 große Erfolge im Januar feiern!
Teambesitzer Gottfried Grasser ist überwältigt: "Ich finde einfach keine Worte, vom letzten Startplatz aus eines der berühmtesten Rennen der Welt zu gewinnen ist einfach mit Worten nicht zu beschreiben. 24 Stunden ohne Probleme das Rennen zu beenden ist ein Erfolg des gesamten Team und der Fahrer, unser 2. Lamborghini beendete ebenfalls das Rennen auf Platz 13. Wir sind stolz!"



Daimler AMG
29.1.2018

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Das Wichtigste in Kürze

- Platz 4 für Mercedes-AMG Team Riley Motorsport beim IMSA-Auftakt

- SunEnergy1 Racing auf Platz 8, Rang 12 für P1 Motorsports

- Mercedes-AMG GT4 feiert gelungenes US-Debüt mit den Plätzen 5, 6 und 7


[# 75], [# 33], [# 71]: Rolex 24 at Daytona

 


Feuerwerk bei Rolex 24 at Daytona

 


[# 75]: Rolex 24 at Daytona

 


Die Fahrer: Rolex 24 at Daytona

 

Vielversprechender Saisonauftakt für Mercedes-AMG in Daytona

Die IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2018 beginnt erfolgreich für Mercedes-AMG Motorsport: Beim »Rolex 24 At Daytona« sicherte sich das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports den vierten Platz in der GTD-Klasse. Mit dem achten Klassenplatz von SunEnergy1 Racing geht ein weiteres Top-Ten-Resultat an ein Team mit dem Mercedes-AMG GT3.
Rundum positiv verlief auch das US-Debüt des neuen Mercedes-AMG GT4: Bei dem im Rahmen des 24-Stunden-Rennens ausgetragenen ersten Laufs zur IMSA Continental Tire SportsCar Challenge gingen drei Top-Ten-Plätze an Kundenteams der Performance-Marke aus Affalterbach.

Ein bis zur Zieldurchfahrt spannender Motorsport-Marathon auf dem Daytona International Speedway eröffnete die diesjährige IMSA-Saison. Nach 24 Stunden und 751 absolvierten Runden verfehlte das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports das Podium in der GTD-Klasse der GT3-Fahrzeuge denkbar knapp. Dem Fahrerquartett Ben Keating (USA), Jeroen Bleekemolen (NED), Luca Stolz (GER) und Adam Christodoulou (GBR) mit der Startnummer 33 fehlten im Ziel nur 2,7 Sekunden zur Wiederholung des Vorjahreserfolges, als das Team in Daytona - bei seinem ersten Rennen mit den Mercedes-AMG GT3 - auf Anhieb den dritten Rang belegen konnte.

Vom 13. Startplatz der GTD-Teilnehmer aus arbeitete sich die [# 33] in den ersten Stunden des von Strategie und wenigen Gelbphasen geprägten Rennklassikers kontinuierlich nach vorne. Bei Anbruch der Nacht brachte das Team des Titelverteidigers im North American Endurance Cup (NAEC) die ersten Führungsrunden auf sein Konto. Gegen Mitternacht kostete eine Strafe (zu hohe Geschwindigkeit in der Boxengasse) wertvolle Positionen. Hinter die Spitze zurückgeworfen, konnte das Fahrer-Quartett im weiteren Rennverlauf wieder in die Podiumsränge zurückkehren.

Eine Vorentscheidung im Kampf um den Sieg fiel bei der 18-Stunden-Marke, zu der - ebenso wie bei der 6- und 12-Stunden-Zwischenzeit - Sonderpunkte für die Endurance Cup Wertung vergeben werden. Um sich diese wertvollen Zähler zu sichern, wich das Team von seiner ursprünglichen Tank-Strategie ab. Da es bis zum Rennende keine Gelbphasen mehr gab, die das Feld wieder zusammengeführt hätten, musste die [# 33] zehn Minuten vor Rennende - mit 0,8 Sekunden Rückstand auf Rang zwei liegend - noch zu einem Splash-and-Dash-Stopp an die Box und war damit raus aus dem Kampf um den Sieg. Trotz eines packenden Finishs konnte Schlussfahrer Bleekemolen nicht mehr an dem drittplatzierten Lamborghini vorbeiziehen und überquerte mit knappen Rückstand als vierter der GTD-Klasse die Ziellinie.

Pech zu Rennbeginn hatte der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 75. Das Fahrzeug von SunEnergy1 Racing mit den beiden Mercedes-AMG Fahrern Maro Engel und Thomas Jäger (beide GER) sowie Mikael Grenier (CAN) und Kenny Habul (AUS) ging vom 18. Platz in das Rennen. Ein unplanmäßiger Boxenstopp kurz nach Rennbeginn warf das Team zunächst zurück. Die anschließende Aufholjagd führte das Quartett wieder nach vorne, so dass die [# 75] zur Rennmitte auf Top-Ten-Kurs lag. Kleinere technische Probleme in der zweiten Rennhälfte ließen den Mercedes-AMG GT3 von SunEnergy1 Racing aber nicht weiter aufschließen. Am Ende sicherte Schlussfahrer Maro Engel den achten Klassenplatz.

Beim ersten Auftritt mit dem Mercedes-AMG GT3 konnte auch das Team P1 Motorsports überzeugen. Vom 20. Startplatz der GTD-Klasse kämpften sich Juan 'JC' Perez (COL), Kenton Koch, Robby Foley (beide USA) und Loris Spinelli (ITA) im Fahrzeug mit der Startnummer 71 mit guten Stints bis auf den zwölften Platz nach vorne.

Adam Christodoulou, Mercedes-AMG Fahrer Mercedes-AMG Team Riley Motorsports [# 33]: "Es ist immer großartig, bei einem 24-Stunden-Rennen ins Ziel zu kommen. Heute hatten wir eine echte Chance, das Rennen auch zu gewinnen. Jetzt stehen wir mit dem vierten Platz da, was schon eine kleine Enttäuschung ist - vor allem, weil es so knapp war. Wir hatten uns vorgenommen, möglichst viele Meisterschaftspunkte bei den Zwischenzeiten zu sichern. Was den Rennsieg angeht, war das im Nachhinein wohl nicht die optimale Entscheidung. Trotzdem bin ich happy über den vierten Platz und möchte mich beim ganzen Team und meinen Fahrer-Kollegen bedanken. Wir werden alles daransetzen, im nächsten Jahr noch stärker nach Daytona zurückzukehren."

Ben Keating, Mercedes-AMG Team Riley Motorsports [# 33]: "Wir waren viel wettbewerbsfähiger als im Vorjahr, als wir Dritter wurden. Aber damals hatte es auch zehn Stunden lang geregnet und wir kamen ohne Fehler durch. Das war diesmal nicht der Fall: Wir hatten ein paar kleine Missgeschicke und Strafen. Dennoch sind wir ein wirklich gutes Rennen gefahren. Zur 18-Stunden-Marke lagen wir in Führung und wollten die Punkte für die Endurance Cup-Wertung einsammeln, was uns auch gelungen ist. Nur mit dem Tanken ist es dann nicht mehr aufgegangen und es gab keine Gelbphase mehr, die das ausgeglichen hätte. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in Daytona jemals ein 24-Stunden-Rennen gab, bei dem es in den letzten Stunden keine einzige Gelbphase mehr gab. Trotz allem war es ein rundum packendes Rennen und ich bin mit dem vierten Platz sehr zufrieden."

Thomas Jäger, Mercedes-AMG Fahrer SunEnergy1 Racing [# 75]: "Das diesjährige Rennen war nicht nur bis zum Schluss extrem spannend, sondern auch extrem fordernd. Die Strecke hat sich während der 24 Stunden stark verändert und wir haben immer wieder Setup-Anpassungen vorgenommen. Das war auch für die Fahrer sehr anspruchsvoll. Hinzu kam der Verkehr: Es war viel los und man musste gut aufpassen, damit nichts passiert. Unterm Strich war die Performance von allen drei Mercedes-AMG GT3 sehr gut - auch wenn es für die [# 33] leider nicht mehr für das Podium gereicht hat. Das ist schade, aber für die Meisterschaft war es wichtig, die Punkte mitzunehmen."

Maro Engel, Mercedes-AMG Fahrer SunEnergy1 Racing [# 75]: "Das war ein sehr untypisches 24-Stunden-Rennen von Daytona: Es gab insgesamt nur vier Safety-Car-Phasen. Letztes Jahr waren es bestimmt 15. Dementsprechend hatten wir keine Chance, die am Anfang verlorenen Runden zurückzuholen. Gleich zu Beginn mussten wir wegen eines losen Rades langsam an die Box zurück und Bremsen wechseln. Das hat uns rund fünf Minuten gekostet, die uns später gefehlt haben, um in der Führungsrunde zu sein und mit den anderen um die Spitze zu kämpfen. Die Pace dafür war definitiv da. Aber großes Kompliment an alle Fahrer und das ganze Team, die einen super Job gemacht haben."



Ford
29.1.2018

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Das Wichtigste in Kürze

- Im Formationsflug: Beide Ford GT von Ford Chip Ganassi Racing liefern sich ein 24-Stunden-Duell um den Klassensieg - am Ende entscheiden elf Sekunden Vorsprung

- Richard Westbrook (GB), Ryan Briscoe und Scott Dixon (beide AUS) beenden Langstreckenklassiker in Florida auf Rang eins

- Dirk Müller (D, Burbach), Joey Hand (USA) und Sébastien Bourdais (F) verpassen die Wiederholung ihres Vorjahreserfolgs beim "Rolex 24 at Daytona" nur um Haaresbreite

- Fantastischer Start für Ford in die Motorsportsaison 2018: Fiesta WRC gewinnt die WM-Rallye Monte Carlo, der Ford GT feiert GTLM-Doppelsieg in Daytona


[# 66]: Rolex 24 at Daytona

 


[# 67]: Rolex 24 at Daytona

 

Der Ford GT fährt bei den 24 Stunden von Daytona erneut zum GTLM-Klassensieg

Ford Chip Ganassi Racing (CGR) hat mit dem Ford GT zum zweiten Mal in Folge die GTLM-Klasse bei den 24 Stunden von Daytona gewonnen. Der Rennwagen von Ryan Briscoe, Scott Dixon und Richard Westbrook entschied das spannende Duell mit dem Schwesterauto der Vorjahressieger Dirk Müller, Joey Hand und Sébastien Bourdais um gerade mal elf Sekunden für sich.
Dabei stellte der von einem EcoBoost-Turbomotor angetriebene Ford GT beim Saisonauftakt der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft einen neuen GTLM-Distanzrekord für das »Rolex 24« auf dem Daytona International Speedway auf. Seit seinem ersten Renneinsatz Anfang 2016 konnte der Ford GT in der IMSA-Serie und der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC bereits elf Klassensiege für sich verbuchen und hat drei Mal ein 24-Stunden-Rennen für sich entschieden. Ford CGR-Teamchef Chip Ganassi durfte sich in Daytona über den insgesamt 200. Sieg seines Rennstalls freuen.

"Es ist wirklich eine Hommage an unser Ford GT-Team und die Fahrer, dass wir diesen Klassiker hier in Daytona zum zweiten Mal hintereinander gewinnen und dass bereits drei Erfolge bei 24-Stunden-Rennen unser Engagement mit diesem Sportwagen krönen", freut sich Raj Nair, Präsident von Ford in Nordamerika. "Diese Rennen sind so hart zu gewinnen, dass es sehr viel aussagt über unseren Ford GT und den Ford EcoBoost-Motor im Speziellen sowie ganz allgemein über die Technologie und die Ingenieursleistung, die dahinter steckt. Dieser Sieg wird uns besonders in Erinnerung bleiben, weil es der 200. Erfolg für Chip Ganassi ist, wir ihn aber auch unserem verstorbenen Freund Dan Gurney widmen möchten."

Die beiden Ford GT mit den Nummern 66 und 67 übernahmen kurz nach dem Start die Führung und lieferten sich anschließend ein praktisch 24 Stunden dauerndes Duell um den Sieg in der GTLM-Kategorie. Dabei behielt die 66 von Müller, Hand und Bourdais lange Zeit die Überhand. Ein kleineres Problem mit dem Getriebe im letzten Abschnitt eines Rennens, das von auffällig wenigen Gelbphasen gekennzeichnet wurde, sorgte für einen etwas verlängerten Boxenstopp - die Vorentscheidung zu Gunsten des Ford GT von Briscoe, Dixon und Westbrook.

"Ganz ohne Zweifel haben wir einen großartigen Sieg und ein fantastisches Wochenende erlebt", betont Teamchef Chip Ganassi. "Zugleich war dies aber auch einer der nervenzermürbenderen Erfolge, denn nach einem grandiosen Start stand schnell fest, dass wir dieses Rennen nur noch aufgrund eigener Fehler verlieren können. Nicht zu gewinnen, ist eine Sache. Einen sicheren Sieg noch zu verlieren eine ganz andere - deswegen ist das für mich immer die schlimmste Ausgangssituation. Ich ziehe meinen Hut vor dem Team, den Fahrern, den Ingenieuren und Mechanikern sowie allen, die den Motor und das Auto gebaut haben."

"Ein unglaubliches Rennen", bilanziert der aus Burbach im Siegerland stammende Dirk Müller (42). "Von Beginn an waren wir im Formationsflug unterwegs. Beide Ford GT liefen problemlos, auch wir haben uns keinen Fehler erlaubt und uns auf der Strecke aus allen Schwierigkeiten herausgehalten. Wir waren nah dran, unseren Vorjahressieg zu wiederholen - meine Gratulation an die Kollegen vom Auto mit der 67. Wir freuen uns für sie, denn sie hätten sich auch für uns gefreut, wäre es andersherum gelaufen. Wir sind eben ein Team."

"Mit unseren Teamkollegen und Freunden hier in Daytona 24 Stunden lang so hart um den Sieg zu kämpfen, war einfach fantastisch", räumte auch der 42 Jahre alte Brite Richard Westbrook ein. "Gefühlt hat das Rennen Ewigkeiten gedauert, und am Ende trennen uns nur wenige Sekunden. Ich denke, wir haben den Zuschauern eine tolle Show geliefert."

Beide Ford GT absolvierten im Rahmen des "Rolex 24 at Daytona" 781 Runden auf dem rund 5,7 Kilometer langen Tri-Oval mit integriertem Straßenkurs. Dies entspricht einer Renndistanz von gut 4.452 Kilometern und einem neuen GTLM-Rekord. Der bisherige lag bei 4.443 Kilometern oder 719 Runden auf der seinerzeit noch 6,18 Kilometer langen Strecke.

"Wenn dein Team einen Doppelsieg einfährt, dann willst du natürlich immer in dem Auto sitzen, das gewinnt", erklärt der US-Amerikaner Joey Hand (38). "Aber für das Engagement von Ford war es natürlich perfekt zu zeigen, wie problemlos beide Autos liefen. Ich habe nie zuvor zwei Rennwagen erlebt, die sich 24 Stunden lang ein so enges Duell Stoßstange an Stoßstange geliefert haben. Dies zeigt einmal mehr, zu was die Jungs von Ford CGR in der Lage sind - und das liegt nicht zuletzt auch an der Führung durch Chip Ganassi. Ich habe heute mein Bestes gegeben und bin ziemlich viele Runden gefahren. Am Ende hat es für uns nicht ganz gereicht."

"Welch ein Start in das Jahr 2018 für Ford: Erst der Gesamtsieg bei der Rallye Monte Carlo durch Sébastien Ogier und Julien Ingrassia im Fiesta WRC, wenige Stunden später dann der Doppelerfolg mit dem Ford GT bei den 24 Stunden von Daytona", freut sich Mark Rushbrook, als Direktor von Ford Performance verantwortlich für das Motorsport-Engagement von Ford weltweit. "Während der Winterpause haben sich allein auf der technischen Seite so viele Leute richtig hereingekniet, was die Vorbereitung auf ein Rennen wie dieses betrifft. Diese tollen Erfolge geben uns den richtigen Schwung für den Rest der Saison und eines unserer großen Ziele: den Titel in der IMSA Sportwagen-Meisterschaft."



BMW
29.1.2018

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[# 24]: Jesse Krohn (FIN), John Edwards (USA), Nicky Catsburg (NLD), Augusto Farfus (BRA)
[# 25]: Alexander Sims (GBR), Connor de Phillippi (USA), Bill Auberlen (USA), Philipp Eng (AUT)

 


[# 24]: Jesse Krohn (FIN), John Edwards (USA), Nicky Catsburg (NLD), Augusto Farfus (BRA), BMW Team RLL, BMW M8 GTE

 


[# 25]: Alexander Sims (GBR), Connor de Phillippi (USA), Bill Auberlen (USA), Philipp Eng (AUT), BMW Team RLL, BMW M8 GTE

 


[# 24]: Jesse Krohn (FIN), John Edwards (USA), Nicky Catsburg (NLD), Augusto Farfus (BRA), BMW Team RLL, BMW M8 GTE

 


[# 96]: Jens Klingmann (DEU), Martin Tomczyk (DEU), Mark Kvamme (USA), Don Yount (USA), Cameron Lawrence (USA), Turner Motorsport, BMW M6 GT3

 

BMW M8 GTE meistert Rennpremiere in Daytona

Mit dem Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Daytona (USA) hat die Rennkarriere des neuen BMW M8 GTE offiziell begonnen. Auf dem »Daytona International Speedway« erreichten Jesse Krohn (FIN), John Edwards (USA), Nick Catsburg (NED) und Augusto Farfus (BRA) im Fahrzeug mit der [# 24] nach 773 Runden auf dem siebten Platz der GTLM-Klasse das Ziel. Ihre Teamkollegen Alexander Sims (GBR), Connor De Phillippi (USA), Bill Auberlen (USA) und Philipp Eng (AUT) belegten mit dem zweiten Fahrzeug vom BMW Team RLL mit der [# 25] den neunten Rang. Der Sieg ging an den [# 67] Ford GT.

Beim ersten Renneinsatz des neuen GT-Flaggschiffs von BMW Motorsport bewiesen beide Fahrzeuge eine hohe Zuverlässigkeit und kamen ohne größere technische Probleme durch die harten 24 Stunden von Daytona. Kein neues GT-Fahrzeug von BMW war bis dato bei seinem Debüt zuverlässiger unterwegs. Für alle Beteiligten bei BMW Motorsport und beim BMW Team RLL war dies die gute Nachricht nach dem Langstreckenklassiker. Vor dem Hintergrund der Einstufung des Fahrzeugs war bereits vor Beginn des Rennens klar gewesen, dass die beiden BMW M8 GTE aus eigener Kraft nicht in den Kampf um Top-Platzierungen würden eingreifen können. Umso wichtiger war die Erkenntnis, mit dem BMW M8 GTE aus dem Stand die Herausforderung eines 24-Stunden-Rennens meistern zu können.

"Unser BMW M8 GTE hat seine Feuertaufe hier in Daytona bestanden", sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Bei einem derart anspruchsvollen Premierenrennen mit beiden Fahrzeugen über 24 Stunden ohne große technische Probleme durchzufahren, darauf können wir mehr als stolz sein. Zu den Gründen für den Abstand auf die Konkurrenz haben wir schon alles gesagt: Das Fahrzeug konnte hier noch nicht sein volles Potenzial zeigen. BMW und die IMSA werden deshalb ihre produktiven und offenen Gespräche fortsetzen und haben sich darauf geeinigt, für die kommenden Veranstaltungen ab Sebring eine angemessene BoP-Einstufung zu finden, damit der BMW M8 GTE im Sinne der Serie, von BMW und all unserer Fans seine wahre Performance zeigen kann."

Marquardt weiter: "Fakt ist: Wir haben hier ein großartiges GT-Auto an den Start gebracht, das viel Potenzial für die Zukunft hat. Jeder im BMW Team RLL und bei BMW Motorsport hat alles gegeben, um unter diesen schwierigen Bedingungen das Maximum aus diesem Rennen herauszuholen. Bei den nächsten Renneinsätzen wollen wir uns stärker präsentieren und um Top-Positionen kämpfen. Das Zeug dazu hat der BMW M8 GTE in jedem Fall. Auf diesen ersten Renneinsatz hatten viele Mitarbeiter aus München und beim BMW Team RLL in Nordamerika über Monate hingearbeitet und hingefiebert. Ich kann allen Beteiligten nur ein großes Kompliment aussprechen: Das war eine beeindruckende Teamleistung mit viel Herzblut und Leidenschaft. Besonders freut mich auch der starke Einstand des BMW M4 GT4 in der Continental Tire SportsCar Challenge. Dass unsere Teams gleich beim ersten Auftritt die Plätze zwei und vier belegen konnten, zeigt, dass wir mit diesem Fahrzeug richtig gut unterwegs sind."

BMW und die IMSA arbeiten seit Jahren sehr positiv und konstruktiv zusammen. Das BoP-System ist ein elementarer Bestandteil des weltweiten Sportwagen-Rennsports, einschließlich der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. BMW und die IMSA werden ihre produktiven und offenen Gespräche fortsetzen und haben sich darauf geeinigt, für die kommenden Veranstaltungen ab Sebring (USA) eine angemessene BoP-Einstufung zu finden, damit der BMW M8 GTE im Sinne der Serie, von BMW und der Fans seine Performance zeigen kann.

Die Zuschauer in Daytona erlebten einen ungewöhnlichen Saisonstart. Der befürchtete Regen am Sonntag blieb aus, lediglich ein heftiger Schauer zu Beginn der sechsten Stunde sorgte kurzzeitig für Aufregung in der Boxengasse. Zahlreiche Teams hatten im Verlauf der 24 Stunden mit Reifenschäden zu kämpfen. Abgesehen davon verlief das Rennen vergleichsweise ruhig, lediglich vier Mal wurde das Feld in Gelbphasen neutralisiert. Noch nie absolvierten die Sieger in Daytona so viele Runden wie in diesem Rennen.

Bereits gegen Ende der sechsten Stunde hatte das Fahrer-Quartett der Startnummer 25 einen Rückschlag hinnehmen müssen, als der BMW M8 GTE mit Auberlen am Steuer nach dem Überfahren von Trümmerteilen einen Schaden am rechten Vorderreifen erlitt. Nach einer halbstündigen Reparatur konnte der Markenbotschafter von BMW of North America das Rennen mit einem Rückstand von 17 Runden wieder aufnehmen. Ein gutes Ergebnis war nach diesem Zwischenfall jedoch nicht mehr möglich. Es folgten weitere Reparaturstopps, die in Folge des frühen Zwischenfalls nötig waren. Nach 731 Runden kam die Startnummer 25 auf dem neunten Rang in die Wertung.

Die Fahrer des BMW M8 GTE mit der Nummer 24 zeigten eine konstante Leistung, begingen keine Fehler und versuchten, unter den gegebenen Umständen das Maximum aus dem Rennen herauszuholen. Schlussfahrer Edwards überquerte auf Platz sieben die Ziellinie.

Schwieriges Rennen für Turner --- Starkes US-Debüt für den BMW M4 GT4.

Auch in der GTD-Klasse war ein BMW Fahrzeug unterwegs. Der Turner Motorsport BMW M6 GT3 mit der Startnummer 96 wurde von Martin Tomczyk (GER), Jens Klingmann (GER), Mark Kvamme (USA), Don Yount (USA) und Cameron Lawrence (USA) pilotiert. Nach 733 Runden und mehreren ungeplanten Boxenstopps musste sich das Quintett mit dem 14. Platz zufriedengeben.

Grund zum Jubeln hatten hingegen die BMW Piloten in der IMSA Continental Tire SportsCar Challenge (CTSC), die in Daytona ebenfalls in die neue Saison startete. Bei der BMW Endurance Challenge belegte der neue BMW M4 GT4 mit der Startnummer 82 am Freitag den zweiten Platz. James Clay und Tyler Cook (beide USA) zeigten für BimmerWorld Racing vom 19. Startplatz eine starke Aufholjagd und schoben sich in der Schlussphase noch auf die zweite Position nach vorn. Auch der zweite BMW M4 GT4 im Starterfeld kämpfte sich durch das Feld. Toby Grahovec, Jason Hart und Mike Vess (alle USA) vom Team Classic BMW starteten von der 34. Position ins Rennen und verpassten letztlich nach einer fantastischen Leistung als Vierte einen weiteren Podiumsplatz für BMW nur knapp. In der Street-Tuner-Klasse feierten die BimmerWorld-Fahrer Devin Jones und Nick Galante (beide USA) in ihrem BMW 328i von der Poleposition den souveränen Klassensieg.

Weitere Reaktionen auf die 24 Stunden von Daytona

Bobby Rahal (BMW Team RLL, Teamchef): "Das war für jeden im BMW Team RLL ein hartes Wochenende. Ich bin sehr stolz auf das, was das Team in den vergangenen Monaten bei der Vorbereitung der beiden neuen BMW M8 GTE geleistet hat. Alle haben mit Hochdruck gearbeitet. Bei einem neuen Auto hat man immer Bedenken wegen der Zuverlässigkeit, aber ich muss sagen, dass beide Fahrzeuge in diesem Punkt sehr gut funktioniert haben. Es ist schon eine ziemlich gute Leistung, es beim ersten 24-Stunden-Rennen ins Ziel zu schaffen."

John Edwards (#24 BMW M8 GTE, Platz sieben): "Wir hatten sowohl beim Roar als auch hier im Rennen aus den bekannten Gründen nicht die nötige Pace. Vor diesem Hintergrund ist es gut, immerhin noch einige wichtige Punkte für die Meisterschaft eingefahren zu haben. Dass das Auto ohne große Probleme durchgefahren ist, ist zumindest ein kleiner Sieg an diesem Wochenende."

Jesse Krohn (#24 BMW M8 GTE, Platz sieben): "Für mich persönlich war es ein großartiges Wochenende. Mein erster Renneinsatz mit dem BMW Team RLL lief sehr gut, obwohl ich vorher nur wenige Testkilometer mit dem Auto absolvieren konnte. Die Stunden, die ich während des Rennens im Cockpit verbracht habe, waren sehr wichtig für mich, um mich an alles zu gewöhnen. Insgesamt waren die 24 Stunden von Daytona für mich ein großer Schritt, um mich perfekt auf die gesamte Saison vorzubereiten."

Nick Catsburg (#24 BMW M8 GTE, Platz sieben): "Es war toll, beim Debüt des BMW M8 GTE dabei gewesen zu sein. Natürlich ist es unglücklich, dass wir nicht um bessere Positionen kämpfen konnten. Trotzdem haben wir alles gegeben. Das Auto war ziemlich zuverlässig. Wir hatten Reifenschäden, aber das haben wir in diesem Rennen häufig gesehen. Ich bin beeindruckt, wie stabil sich der BMW M8 GTE hier präsentiert hat. Unsere Zeit wird kommen."

Augusto Farfus (#24 BMW M8 GTE, Platz sieben): "Ich denke, mit dem neuen BMW M8 GTE in seinem ersten harten 24-Stunden-Rennen ohne nennenswerte technische Probleme durchgekommen zu sein, ist eine gute Leistung. Durch unsere Einstufung waren wir nicht dort, wo wir sein wollten, aber wir haben großartigen Teamgeist gezeigt und bis zum Schluss gekämpft. Vielen Dank an das gesamte Team. Jetzt freue ich mich auf die nächste Station meiner Welttournee in Bathurst."

Connor De Phillippi (#25 BMW M8 GTE, Platz neun): "Der BMW M8 GTE hat eine sehr gute Balance und lässt sich sehr gut fahren. Ich denke, er ist deutlich schneller, als wir es hier in Daytona zeigen konnten. Trotz allem können wir stolz auf unsere Arbeit sein. Wir konnten viele wertvolle Daten für den weiteren Saisonverlauf sammeln."

Alexander Sims (#25 BMW M8 GTE, Platz neun): "Es war gut zu sehen, dass der BMW M8 GTE sehr viel Potenzial hat. Das müssen wir jetzt ausschöpfen, denn wir sind natürlich mit dem Ergebnis hier nicht zufrieden. Aber das Auto war das ganze Rennen über super zu fahren. Das Team hat einen sehr guten Job gemacht, und wir haben eine Menge gelernt."

Philipp Eng (#25 BMW M8 GTE, Platz neun): "Das war mein zweiter Start in Daytona - und dieses Rennen macht einfach großen Spaß. Hier wird ganz anders gefahren als in Europa. Die Stimmung insgesamt ist etwas lockerer. Das gefällt mir sehr gut. Unser Auto war in Sachen Balance und Fahrbarkeit sehr gut. Ich habe jede Runde genossen. Dass wir in Sachen Performance nicht ganz vorne mitmischen konnten, hatte andere Gründe."

Bill Auberlen (#25 BMW M8 GTE, Platz neun): "Ich hatte am Samstagabend meinen großen Moment, als mir der rechte Vorderreifen geplatzt ist. Ich hatte Riesenglück, dass ich das Auto auf der Strecke halten und einen Unfall vermeiden konnte. Auch wenn wir hier in Daytona nicht ganz vorne mitfahren konnten, bin ich fest davon überzeugt, dass der BMW M8 GTE das beste GT-Fahrzeug ist, das ich je gefahren bin. Das werden wir hoffentlich schon bald zeigen können."



Porsche
29.1.2018

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Porsche 911 RSR [# 912], Porsche GT Team: Earl Bamber, Laurens Vanthoor, Gianmaria Bruni, Porsche 911 RSR [# 911], Porsche GT Team: Patrick Pilet, Nick Tandy, Frederic Makowiecki

 


[# 911] Porsche GT Team: Patrick Pilet, Nick Tandy, Frederic Makowiecki

 


[# 911] Porsche GT Team: Patrick Pilet, Nick Tandy, Frederic Makowiecki

 


[# 912] Porsche GT Team: Earl Bamber, Laurens Vanthoor, Gianmaria Bruni

 


[# 912] Porsche GT Team: Earl Bamber, Laurens Vanthoor, Gianmaria Bruni

 

Bester 911 RSR Sechster beim Jubiläumsrennen in Florida

50 Jahre nach dem ersten Gesamtsieg von Porsche bei den 24 Stunden von Daytona war das Porsche GT Team am Wochenende mit zwei 911 RSR beim Langstreckenklassiker in Florida am Start. Dabei belegte der 510 PS starke Rennwagen mit der Startnummer 912, der vom zweifachen Le-Mans-Gesamtsieger Earl Bamber (Neuseeland), Laurens Vanthoor (Belgien) und Gianmaria Bruni (Italien) gefahren wurde, den sechsten Platz in der stark besetzten Klasse GTLM. Der zweite 911 RSR mit der Startnummer 911, mit dem Patrick Pilet (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) am Ende des ersten Renndrittels zeitweise in Führung lagen, kam am Sonntag als Achter ins Ziel. Zwei Reparaturstopps nach Ausritten in der Bus-Stop-Schikane verhinderten eine Top-Platzierung.

Auf dem 5,73 Kilometer langen Daytona International Speedway haben die 911 RSR die 56. Auflage des ersten großen Sportwagenrennens der Saison aus der zweiten Startreihe in Angriff genommen. Gegen die starke Konkurrenz von BMW, Chevrolet, Ferrari und Ford konnten sie in der Startphase an ihre gute Vorstellung vom Qualifying anknüpfen und auf dem anspruchsvollen Traditionskurs mit zwei schnellen Steilkurven und einem engen Infield den Kontakt zur Spitze halten. Als nach fünf Stunden ein kurzer, aber heftiger Regenschauer niederging, schlug die Stunde der Strategen an der Boxenmauer: Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten wechselten die Porsche-Piloten nicht auf Regenreifen, sondern fuhren weiter mit profillosen Slicks. Ihre Rundenzeiten wurden dadurch zunächst zwar langsamer, dafür sparten sie sich aber gleich zwei Boxenstopps zum Reifenwechsel. Dank dieser perfekten Strategie und seiner starken Vorstellung auf der erst nassen, dann langsam abtrocknenden Strecke setzte sich Patrick Pilet nach sechs Stunden an die Spitze des GT-Feldes. Erst als er später zum planmäßigen Fahrerwechsel die Box ansteuerte, war er seine Führung wieder los.

Die Aufholjagd, die sein Teamkollege Nick Tandy danach startete, dauerte nicht allzu lange. Nach acht Stunden und 293 gefahrenen Runden verlor der Le-Mans-Gesamtsieger von 2015 in der Bus-Stop-Schikane die Kontrolle über seinen 911 RSR, rutschte mit hoher Geschwindigkeit über den noch regennassen Grünstreifen neben der Strecke und prallte in die Reifenstapel. Dabei wurde sein Auto so sehr beschädigt, dass es nach der Rückkehr an die Box direkt zur Reparatur in die Garage geschoben werden musste. Die Mechanikercrew arbeitete mit Hochdruck und schaffte es, dass Nick Tandy nach 20 Minuten zurück auf die Strecke konnte. Doch die 13 Runden, die er durch diesen Zwischenfall auf die Klassenspitze verloren hat, waren nicht mehr aufzuholen. Der Traum vom 78. Klassensieg für Porsche in Daytona war geplatzt. Sein zweiter Einschlag an derselben Stelle im Verlauf der Nacht kostete weitere wertvolle Zeit, fiel angesichts des bereits angesammelten Rückstands allerdings nicht weiter ins Gewicht.

Im 911 RSR mit der Startnummer 912 fuhren Earl Bamber, Laurens Vanthoor und Gianmarias Bruni ein eher unauffälliges Rennen. Sie machten zwar keine größeren Fehler, konnten das Tempo der Spitze über die Distanz aber trotzdem nicht halten. Dazu kam, dass Gelbphasen in Daytona diesmal absolute Mangelware waren und damit auch die Möglichkeiten, den Rückstand auf die Führenden hinter dem Safety Car zu verkürzen. Gerade in den USA nutzt die Rennleitung nach Zwischenfällen auf der Strecke dieses Mittel gerne, um das Feld immer wieder zusammenzuführen und damit für anhaltende Spannung zu sorgen. Diesmal gab es jedoch nur vier solcher Gelbphasen - 2017 waren es noch 21.

Der zweite Lauf der IMSA SportsCar Championship ist am 17. März das Zwölfstundenrennen in Sebring im US-Bundesstaat Florida.

Stimmen zum Rennen

Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge: "Wir haben bei der Rennvorbereitung und beim Start viele positive Erfahrungen gemacht, auch hinsichtlich der Performance unserer 911 RSR. Leider konnten wir das im Rennen nicht über die gesamte Distanz umsetzen. Das Ergebnis ist schon enttäuschend. Wir hatten Pech mit den zwei Unfällen, die viel Zeit gekostet haben. Dadurch ist das eigentlich schnellere Auto weit zurückgefallen. Das ganze Team hat hervorragend gearbeitet, hat gekämpft bis zum Schluss. Die Reparaturstopps waren perfekt. Trotzdem war leider nicht mehr drin. Das war nicht unser Rennen."

Patrick Pilet (911 RSR #911): "Das ist natürlich ein enttäuschendes Ergebnis. Wir können jedoch niemandem einen Vorwurf machen. Fahrer und Team haben alles gegeben, und Unfälle können immer passieren, vor allem bei so schwierigen Bedingungen. Es war überhaupt ein sehr spezielles Daytona in diesem Jahr mit so wenigen Gelbphasen. Was mir an unserem Team gefällt ist, dass es nie aufgibt. Deshalb bleiben wir auch nach diesem schwierigen Saisonstart positiv und freuen uns auf das Rennen in Sebring."

Nick Tandy (911 RSR #911): "Nach so einem unglücklichen Rennen müssen wir die positiven Dinge sehen. Positiv war zum Beispiel, wie das Team in dieser Woche zu einer Einheit zusammengewachsen ist, wo jeder wusste, was er zu tun hat. Dazu hatten wir keine Probleme im freien Training und waren in der Anfangsphase des Rennens gut unterwegs. Darauf müssen wir aufbauen. Daytona ist ein wichtiges Rennen, keine Frage. Doch die Saison hat eben erst begonnen."

Frédéric Makowiecki (911 RSR #911): "Mit diesem Teamspirit und der tollen Leistung der gesamten Mannschaft, die keinen einzigen Fehler gemacht hat, werden wir in Sebring deutlich stärker sein."

Earl Bamber (911 RSR #912): "Das war ein sehr hartes Rennen für uns gegen starke Konkurrenten. Vor uns liegt noch viel Arbeit, doch wir geben nicht auf. Wir nehmen die positiven Dinge mit und freuen uns auf Sebring."

Laurens Vanthoor (911 RSR # 912): "Vor dem Rennen waren wir alle sehr zuversichtlich. Wir hatten hier einen sehr intensiven Test, konnten unseren 911 RSR gut für diese Strecke abstimmen. Umso enttäuschender jetzt diese Platzierungen. Daytona war diesmal ein seltsames Rennen mit sehr wenigen Safety-Car-Phasden. Wir haben eigentlich keine Fehler gemacht, waren in einigen Passagen jedoch einfach nicht schnell genug."

Gianmaria Bruni (911 RSR # 912): "Daytona war mein erstes 24-Stunden-Rennen mit Porsche und allein schon deshalb ein tolles Erlebnis, das ich sehr genossen habe. Leider hatten wir im Rennen einige Probleme. Die müssen wir jetzt in Weissach analysieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen, um in Sebring stärker zurückzukommen. Wir haben ein gutes Gesamtpaket, das müssen wir im Rennen nutzen."

Rennergebnisse

Klasse GTLM (9 Starter)
1. Westbrook/Briscoe/Dixon (GB/USA/NZL), Ford GT, 783 Runden
2. Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F), Ford GT, 783
3. Magnussen/Garcia/Rockenfeller (DK/E/D), Chevrolet Corvette, 781
4. Gavin/Milner/Fässler (GB/USA/CH), Chevrolet Corvette, 780
5. Vilander/Pier Guidi/Calado/Rigon (SF/I/I/I), Ferrari 488, 774
6. Bamber/Vanthoor/Bruni (NZ/B/I), Porsche 911 RSR, 774
7. Krohn/Edwards/Catsburg/Farfus (SF/USA/NL/BRA), BMW M8, 774
8. Pilet/Tandy/Makowiecki (F/GB/F), Porsche 911 RSR, 753
9. Sims/de Phillippi/Auberlen/Eng (GB/USA/USA/A), BMW M8, 731

Klasse GTD (21 Starter)
1. Bortolotti/Ineichen/Perera/Breukers (I/CH/F/NL), Lamborghini, 752 Runden
2. Parente/Legge/Hindman/Allmendinger (P/GB/USA/USA), Acura, 751
3. Sellers/Snow/Caldarelli/Miller (USA/USA/I/USA), Lamborghini, 751
...
18. Bergmeister/Lindsey/Siedler/Pappas (D/USA/A/USA), Porsche 911 GT3 R, 675
19. Long/Nielsen/Jaminet/Renauer (USA/DK/F/D), Porsche 911 GT3 R, 666
20. Cairoli/Müller/Smith/Walls/Prozcyk (I/D/CH/B/A), Porsche 911 GT3 R, 637



Audi
29.1.2018

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Audi-Kunde »Land Motorsport« mit Pech beim Saisonauftakt in den USA

In Daytona stellten sich zwei Audi R8 LMS dem Wettbewerb in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Sie kämpften beim 24-Stunden-Rennen in Daytona um den dritten Sieg in der GTD-Klasse. Das deutsche Team Montaplast by Land-Motorsport führte diese Wertung im Verlauf der ersten neun Rennstunden mit Kelvin van der Linde/Sheldon van der Linde/Christopher Mies/Jeffrey Schmidt wiederholt an. Dann erging eine 5-Minuten-Stop-and-Go-Strafe, da der Mannschaft ein sportliches Vergehen beim Betanken vorgeworfen wurde. Das Team akzeptierte die Strafe. Im Lauf der Nacht mussten die Mechaniker auch einen defekten Heckflügel wechseln. So verlor der Audi Nummer 29 insgesamt vier Runden. Bis ins Ziel rundete sich die Mannschaft einmal zurück und kam auf Platz sieben ins Ziel.

Die [# 29] musste zuerst 5 Minuten und später nochmal 3 Minuten Strafe abwarten ...

Reports des Teams Land Motorsport auf der FB-Website:

  • Mitternacht @ DAYTONA. Noch 14 h 40 min to go. Wir führen die Klasse GTD an. Jeffrey Schmidt fährt »Peggy Sue« in den neuen Tag.
  • Halbzeit in Daytona. 12 Stunden Renndistanz liegen hinter uns. Eine 5 Minuten Penalty und ein Problem am Heckflügel hatten uns zwischenzeitlich auf die 11. Position zurückgeworfen. Nach Ablauf der ersten 12 Stunden sind wir auf Platz 9.
  • Knapp 5 1/2 Stunden liegen noch vor uns. Nach einer Full-Course-Yellow-Phase waren wir nach der grünen Flagge wieder auf P6 und in der gleichen Runde wie der Klassenführende. Doch die Freude währte nur kurz. Eine erneute Penalty von 3 Minuten wirft uns wieder auf die 7. Position zurück.
  • Goodbye Daytona!
    Nach 24 Stunden wurden wir siebte in der Klasse GTD. Das gesamte Team von MONTAPLAST by Land-Motorsport hat bis zur letzten Runde gekämpft. Obwohl wir die erste Rennhälfte souverän die Klasse angeführt haben, konnten wir die Rückschläge der zweiten Rennhälfte nicht mehr aufholen. Fahrer, Crew und »Peggy Sue« haben bis zur Zielflagge nie aufgegeben und die Fans bis zum Schluss mitgefiebert.
Andy Lally, John Potter, Markus Winkelhock, Andrew Davis (v. li.)

Team Magnus Racing [# 44]
Das amerikanische Team Magnus Racing, das 2016 mit Audi die GTD-Klasse gewonnen hatte, erreichte mit Andrew Davis / Andy Lally / John Potter / Markus Winkelhock Rang sechs.



ROLEX
29.1.2018

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Mustang Sampling Racing Cadillac DPi gewinnt die 2018 ROLEX 24 AT DAYTONA mit einer Rekord-Distanz

Um 14:40 Uhr Ortszeit winkte die Zielflagge den Mustang Sampling Racing Cadillac DPi mit der Startnummer 5 über die Ziellinie und bestätigte Filipe Albuquerque, João Barbosa und Christian Fittipaldi als Sieger der 2018 ROLEX 24 AT DAYTONA. Der Ford GT des Teams Chip Ganassi Racing mit der Startnummer 67 gewann die Klasse GT Le Mans (GTLM) und das Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 mit der Startnummer 11 triumphierte in der GT Daytona (GTD) Klasse.
Der diesjährige Wettbewerb verkörperte die intensive und anspruchsvolle Natur des modernen Langstreckenrennsports, bei dem die Fahrer ihre Autos Runde für Runde bis an die Grenzen der Belastbarkeit bringen. Das konkurrenzfähige Line-Up, der endlose Verkehr und die rekordverdächtigen 808 Runden machten die Rolex 24 AT DAYTONA geistig und körperlich noch härter als frühere Rennen - und rechtfertigten den Status der ROLEX 24 als ultimativen Härtetest.

Die Motorsport-Champions kämpften um jeden Zentimeter Asphalt rund um den 3,56 Meilen (5,73 km) langen Daytona International Speedway und lockten damit eine der größten Menschenmassen der letzten Jahre zu diesem Epos rund um die Uhr. Es war ein Adrenalin-gefüllter Start, bei dem sich die [# 5] Mustang Sampling Racing und die [# 7] Acura Team Penske Prototype (P) Autos die Führung teilten. Als die Dunkelheit einbrach, brachte ein überraschender Regenschauer eine Flut von Boxenstopps mit sich, da die meisten Autos auf Regenreifen umgestiegen waren.
Die Fähigkeit der Fahrer und Teams, sich an die Testbedingungen anzupassen, unterstrich die Tiefe und Qualität dieses Weltklasse-Feldes. Als die Strecke trocknete und das Rennen die Hälfte der Strecke erreichte, trennten nur 20 Sekunden die ersten vier Autos. In den frühen Morgenstunden des Sonntagmorgens erlitt das [# 6] Acura Team Penske einen mechanischen Defekt und die [# 7] hatte Kontakt mit der [# 31] Whelen Engineering Racing Cadillac DPi, zwang beide Acuras in die Garage, setzte sie mehr als 15 Runden aus der Führung und beendete ihre Hoffnungen auf den Sieg.
Von hier aus war es eine kontrollierte Fahrt bis zum Ende für das Auto [# 5], das mit 1:10,544 Minuten Vorsprung vor der [# 31], die zum Meister gekrönt werden sollte.

In der GTLM-Kategorie gab es einen historischen 200. Sieg und einen Doppelsieg für Chip Ganassi Racing, was es zu einem unvergesslichen Wochenende für den Teambesitzer und den diesjährigen ROLEX 24 At DAYTONA Grand Marshal, Chip Ganassi, machte. Das triumphale Auto, gefahren von Ryan Briscoe, Richard Westbrook und Scott Dixon, übernahm die Führung mit drei Stunden Restzeit vom Schwesterauto, der [# 66] Ford Chip Ganassi Racing. Das dominante Ford-Duo beendete schließlich zwei Runden vor dem Drittplatzierten [# 3] Chevrolet Corvette Racing C7.R.

In der GTD-Klasse gab es eine Reihe von Führungswechseln, aber schließlich fuhr die [# 11] GRT Grasser Racing Team einen gesunden Vorsprung heraus, um die 24-Stunden-Marke am schnellsten zu erreichen.

Der Zieleinlauf bei der ROLEX 24 AT DAYTONA verewigt die Leistung des Teams und der Fahrer und unterstreicht gleichzeitig ihr Engagement im Motorsport. Nach dem Rennen wird dieses außergewöhnliche Streben nach Exzellenz mit einer speziell gravierten Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona, der ultimativen Rennfahreruhr, gewürdigt. Nach der Preisverleihung in der Victory Lane sagte der Sieger Filipe Albuquerque: "Es war überwältigend, die Trophäe und eine Rolex Daytona nach einer solch herausfordernden Fahrt zu erhalten - diese letzte Runde fühlte sich wie eine der längsten meines Lebens an! Das Rennen war unglaublich, denn der ständige Verkehr forderte höchste Konzentration. Es war wirklich eine der konkurrenzfähigsten und unerbittlichsten 24 Stunden sowohl innerhalb als auch außerhalb des Autos, was diesen Sieg umso außergewöhnlicher macht."

Ein langjähriger Freund von ROLEX, Scott Pruett, wurde Neunter in der GTD-Klasse in seiner symbolischen 24. und letzten ROLEX 24 At DAYTONA. Mit fünf Gesamtsiegen ist der Amerikaner mit Hurley Haywood für die meisten Siege bei der ROLEX 24 verbunden, und Scott Pruett hat nach dem Rennen über den Erfolg seines Sportwagens nachgedacht: "Ich habe eine unglaubliche Reise zu diesem Punkt hinter mir und es ist sehr passend, meine Karriere bei Daytona zu beenden, das zu meiner zweiten Heimat geworden ist. Ich bin unglaublich stolz, fünf Rolex 24er gewonnen zu haben und jedes Mal mit einer Rolex belohnt worden zu sein - meine Daytona-Uhren werden immer viele schöne Erinnerungen wecken. Ich behaupte immer noch, dass es um die Uhr geht, aber es geht auch um die Teams, Autos und Fans, deren Engagement und Leidenschaft für den Motorsport beispiellos ist. Aus tiefstem Herzen danke ich euch allen für eure anhaltende Unterstützung."



IMSA
28.1.2018

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[# 5] Gesamtsieger Cadillac DPi, Filipe Albuquerque, Joao Barbosa und Christian Fittipaldi

 

Sieg für Mustang Sampling Racing auf Cadillac DPi

Es war schon erstaunlich: sowohl in der Prototypen-Klasse als auch bei den GTLM gewannen je ein Team mit zwei Fahrzeugen die beiden höchsten Plätze in ihrer Klasse. Action-Express gewann mit ihnen Cadillac DPi die Prototypen und Chip Ganassi gewann mit den Ford GT die GTLM-Klasse. Bei der GTD-Klasse war es dann schon gemischter mit zwei Lambos und einem Acura.

Ergebnisse »ROLEX 24 AT DAYTONA« am 27.-28. Januar 2018
PlatzStart-
Nr.
KlasseFahrerTeamFahrzeugRunden/
Rückstand
1.5PFelipe Albuquerque / Joao Barbosa / Christian FittipaldiAction-Express / Mustang Sampling RacingCadillac DPi808
2.31PMike Conway / Felipe Nasr / Stuart Middleton / Eric CurranAction-Express / Whelen Engineering RacingCadillac DPi+1:10,544
3.54PJonathan Bennett / Romain Dumas / Colin Braun / Loic Duval
CORE autosportORECA LMP2+1:31,982
 
1.67GTLMScott Dixon / Richard Westbrook / Ryan BriscoeFord Chip Ganassi RacingFord GT783
2.66GTLMJoey Hand / Dirk Mueller / Sebastien BourdaisFord Chip Ganassi RacingFord GT+11,180
3.3GTLMJan Magnussen / Mike Rockenfeller / Antonio GarciaCorvette RacingChevrolet Corvette C7.R781
 
1.11GTDRolf Ineichen / Franck Perera / Mirko Bortolotti / Rik BreukersGRT Grasser Racing TeamLamborghini Huracán GT3752
2.86GTDTrent Hindman / AJ Allmendinger / Katherine Legge / Alvaro ParenteMichael Shank RacingAcura NSX GT3751
+16,435
3.48GTDBryce Miller / Andrea Caldarelli / Bryan Sellers / Madison Snow
Paul Miller RacingLamborghini Huracan GT3751
+21,511


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