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Foto - Berichte  und  Infos  2018
Blancpain GT Series -- Intercontinental GT Challenge -- GT 4 Series



Audi
10.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Debüt für Audi Sport customer racing in Suzuka
  • Drei Teams mit fünf Audi R8 LMS am Start
  • Japanischer Grand-Prix-Kurs eine der weltweit anspruchsvollsten Strecken

 

Zeitplan


 

IGTC: Neue Herausforderung für Audi Sport in Japan

Audi führt die Fahrer- und Markenwertung der Intercontinental GT Challenge an und steht nun vor einer neuen Aufgabe: Vom 24. bis 26. August gastiert die junge Rennserie erstmals auf dem Kurs von Suzuka in Japan. Die Strecke 400 Kilometer südwestlich von Tokio ist mit ihren weltweit einzigartigen Kurvenkombinationen beliebt und anspruchsvoll.

Tabellenführer Audi befindet sich in einer besonderen Situation: Der Niederländer Robin Frijns führt seit Saisonbeginn im Februar ununterbrochen die Tabelle an. Er muss jedoch den dritten von vier Läufen der Intercontinental GT Challenge auslassen, denn am gleichen Wochenende ist der Audi-Werksfahrer beim siebten Lauf der DTM in Misano (Italien) im Audi RS 5 DTM im Einsatz. Gleich fünf Fahrer eines Audi R8 LMS liegen mit je 25 Meisterschaftspunkten an dritter Stelle hinter Frijns: Privatier Stuart Leonard und die vier Audi Sport-Piloten Christopher Haase, Dries Vanthoor, Frédéric Vervisch und Markus Winkelhock.

"Das ist eine neue Herausforderung für uns", sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Die Situation mit Robin war seit Saisonbeginn klar. Wir haben unsere in der Tabelle nachfolgenden Fahrer auf drei von uns unterstützte Rennwagen verteilt, um unsere Chancen optimal zu nutzen. Zugleich wollen wir unsere Tabellenführung in der Markenwertung ausbauen." Audi hat im Feld der fünf Hersteller sieben Punkte Vorsprung vor Mercedes-AMG.

Das Audi Sport Team WRT bringt zwei R8 LMS an den Start. Frédéric Vervisch, Christopher Mies und Dries Vanthoor teilen sich ein Cockpit. Stuart Leonard, Jake Dennis und Sheldon van der Linde bilden ein Team im zweiten Auto der Belgier.

Das Audi Sport Team Absolute Racing vertraut auf Christopher Haase, Kelvin van der Linde und Markus Winkelhock. Das von Audi Japan unterstützte Audi Team Hitotsuyama aus der einheimischen Rennserie Super GT setzt auf seine beiden Stammpiloten Richard Lyons und Ryuichiro Tomita sowie den Belgier Alessio Picariello.

Ein privater Rennwagen von Absolute Racing komplettiert das Aufgebot. Die beiden Chinesen Jingzu Sun und Congfu Cheng sowie Adderly Fong aus Hongkong stehen als Fahrer fest.

Nach Freien Trainings am Freitag muss jeder Fahrer am Samstag ein einzelnes Qualifying bestreiten. Im anschließenden Einzelzeitfahren geht es um die 20 besten Startplätze. Das 10-Stunden-Rennen beginnt am Sonntag um 10 Uhr vormittags und setzt eine große Langstrecken-Tradition in Suzuka fort: Das Publikum erlebt zum 47. Mal die als »Summer Endurance Race« bekannte Langstreckenveranstaltung.
Audi hat in Japan viele begeisterte und sachkundige Fans, die die Marke schon in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC zwischen 2012 und 2016 bei den Gastspielen in ihrem Land unterstützt haben.

Die Teams von Audi Sport customer racing bei den 10 Stunden Suzuka

Audi Sport Team Absolute Racing
   Christopher Haase (D) | Kelvin van der Linde (ZA) | Markus Winkelhock (D)

Audi Sport Team WRT
    Christopher Mies (D) | Dries Vanthoor (B) | Frédéric Vervisch (B)

Audi Sport Team WRT
    Jake Dennis (GB) | Stuart Leonard (GB) | Sheldon van der Linde (ZA)

Audi Team Hitotsuyama
    Richard Lyons (GB) | Alessio Picariello (B) | Ryuichiro Tomita (J)

Absolute Racing
    Congfu Cheng (CN) | Adderly Fong (HK) | Jingzu Sun (CN)



Heinz-Josef Hilger
1.8.2018

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Die schönsten Fotos von den »70. TOTAL 24h Spa« als Diashow

>>> Zur selbstablaufenden Dia-Show - alle 10 Sek. ein neues Foto


Heinz-Josef Hilger
1.8.2018

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Nur einer von drei Grasser Lamborghinis kommt durch

Beim TOTAL 24 Stunden Rennen in Spa-Francorchamps (28.-29. Juli 2018) trat das Grasser Racing Team mit drei gut vorbereiteten Lamborghini Huracan GT3 an. Die Start-Nr. [# 19] war mit Marco Mapelli, Raffaele Giammaria und Ezequiel Perez Companc besetzt und im Qualifying wurde Platz 28 erreicht. Die Startnummer [# 63] mit den Fahrern Mirko Bortolotti, Christian Engelhart und Andrea Caldarelli startete von Platz 8 ins Rennen. Die [# 82] mit Franck Perera, Rolf Ineichen und Phil Keen ging von der 14. Position ins Rennen.

Mit 506 Runden lief letztendlich die [# 19] nach 24 Stunden ins Ziel und schaffte Platz 14 im Gesamt. Marco Mapelli war froh, das Rennen im Ziel zu beenden. Raffaele Giammaria war etwas enttäuscht, denn es war ein Platz in den Top-10 geplant gewesen - aber wenn Probleme auftauchen, muß man auch mit P14 zufrieden sein.

Für die [# 63] war das Rennen schon nach gut 5 Stunden und 113 Runden zu Ende.

Durch einen Unfall traten technische Probleme auf, die zum vorzeitigen Ende führten.

Die [# 82] schaffte es von P14 bis auf P6, doch eine Kollosion mit einem Konkurrenten beschädigt einen Reifen und es gab einen starken Zeitverlust. Nach über 15 Stunden Fahrzeit beschädigte man sich in der Eau-Rouge-Kurve das Fahrwerk und mußte das Rennen beenden - nach 311 Runden.



Land Motorsport
1.8.2018

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Dritter Gesamtrang für MONTAPLAST by Land-Motorsport bei den 24 Stunden von Spa

Das Team MONTAPLAST by Land-Motorsport feiert den dritten Gesamtrang und kommt als bester Audi R8 LMS bei den 24 Stunden von Spa ins Ziel. Das Fahrertrio Kelvin van der Linde (ZA), Sheldon van der Linde (ZA) und Jeffrey Schmidt (CH) kämpft bis zur letzten Rennrunde um den Gesamtsieg.

Es waren die wohl härtesten 24 Stunden, die die Crew von MONTAPLAST by LandMotorsport absolviert hat. Nicht nur das die Temperaturen von Mensch und Maschine alles abverlangte: Full-Course-Yellow, Safety-Car, Rennabbruch und kleine Penalty's machten das Szenario in den Ardennen rund um die Startnummer 29 zu jeder Zeit spannend. Nach Ablauf der Uhr freute sich die Crew über den dritten Gesamtrang und die Ehre, ein Teil des Siegerpodestes der »70th edition Total 24 Hours of Spa« zu sein.

Zum Auftakt hatte sich der Montaplast Audi R8 LMS am Donnerstag im freien Training mit einer Bestzeit 2:20.865 auf Anhieb an die Spitze des hochkarätigen Starterfeldes setzen können. Nach den vier Qualifying-Sessions erreichte die Crew von MONTAPLAST by Land-Motorsport die fünfte Position und qualifizierte sich somit für die Teilnahme an der Super-Pole. Den Fight um die besten 20 Platzierungen beendete die Startnummer 29 mit Kelvin van der Linde im Cockpit ebenfalls als Fünftplatzierter und konnte nach einer Rückversetzung des Pole-Setters zum Start auf die vierte Position vorziehen. Startfahrer Kelvin van der Linde brachte den Montaplast Audi R8 LMS bereits als Drittplatzierter aus der ersten Runde. Auf Startfahrer Kelvin van der Linde folgte sein Bruder Sheldon van der Linde und Jeffrey Schmidt im Cockpit des Montaplast Audi R8 LMS.

Nach 100 Rennrunden hat die Crew rund um das Fahrertrio Kelvin & Sheldon van der Linde und Jeffrey Schmidt die Führung übernommen und kann die Position souverän verteidigen, bis ein Reifenschaden Sheldon van der Linde um 23:25 Uhr in die Box zwingt und das Team damit wertvolle Zeit und Positionen verliert.
Um Mitternacht ist das Team nach 174 Rennrunden zurück an der Spitze des Starterfeldes. Doch der Start in den neuen Tag begann mit einigen besonderen Herausforderungen für die Strategen, Crew und Fahrer. Um 3:10 Uhr funkt Kelvin eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug und einen Schaden unserem Audi R8 LMS. Wenig später wird das Rennen aufgrund einer schweren Kollision im Starterfeld mit Rot abgebrochen. Unter Parc-Fermé-Bedingungen steht das Starterfeld bis um 4:55 Uhr am Morgen. Auf P9 liegend geht der Montaplast Audi R8 LMS nach einer Reparatur an der Hinterachse wieder ins Rennen. Wenig später macht ein Luftverlust im Reifen in Runde 318 erneut einen Boxenstopp notwendig.

Nach 17 Boxenstopps, 300 Rennrunden und 15 ½ Stunden Renndistanz hat das Team die achte Position inne. Für den Kampf zurück in die Spitzengruppe bleiben dem Team noch 8 ½ Stunden. Der Fight um einen Podestplatz bleibt hart und beansprucht das Strategen-Team rund um Peter Baron bis zum letzten Boxenstopp. Full-Course-Yellow-Phasen und Track-Limit-Penalty lassen in der strategischen Schaltzentrale der Box 39 die Rechner glühen.

Drei Stunden vor Rennende liegt das Team schon wieder auf dem vierten Gesamtrang. Durch unterschiedliche Boxenstoppstrategien in der Spitzengruppe bleibt der Kampf ums Podium bis zur letzten viertel Stunde vor Rennende spannend.

Nach 24 Stunden überquert die Startnummer 29 von MONTAPLAST by Land-Motorsport mit Kelvin van der Linde im Cockpit als Drittplatzierter und bester Audi R8 LMS die Ziellinie.

"Es war ein unglaublich heißes 24 Stunden Rennen, nicht nur wegen den Temperaturen", freut sich Teamchef Wolfgang Land über den bronzenen Podestplatz. "Das Team hat sich ausgedehnt vorbereitet, wir wollten gewinnen und sind mächtig stolz, dass wir nach diesen harten 24 Stunden als bester Audi R8 LMS das Podium feiern konnten. Ein kräftezehrendes Szenario, das unsere MONTAPLAST by Land-Motorsport Crew bestens gemeistert hat. Da kann man sich als Teamchef stolz vor jedem einzelnen Teammitglied verneigen."



Daimler
1.8.2018

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Mercedes-AMG in Spa erfolgreich

Stark in Spa
Bei der 70. Auflage der Total 24 Hours of Spa konnten die Teams mit dem Mercedes-AMG GT3 mit einer starken Mannschaftsleistung aufwarten. Ein Rekordaufgebot von 13 Fahrzeugen aus Affalterbach war am vergangenen Wochenende in den legendären Langstreckenklassiker gestartet - vier davon waren im Ziel unter den besten zwölf zu finden.

Das beste Ergebnis sicherte sich mit Rang fünf die [# 4] des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON. Der von Yelmer Buurman (NED), Maro Engel (GER) und Luca Stolz (GER) pilotierte GT3 lag bis vier Stunden vor Rennende auf Podiumskurs. Ein Boxenstopp kurz vor einer Full-Course-Yellow-Phase warf das Trio jedoch hinter die Top-Drei zurück. Auf Rang sechs überquerte die [# 88] des Mercedes-AMG Team AKKA ASP mit Daniel Juncadella (ESP), Raffaele Marciello (ITA) und Tristan Vautier (FRA) die Ziellinie. Platz elf ging an die [# 43] des Mercedes-AMG Team STRAKKA Racing mit Maximilian Buhk (GER), Maximilian Götz (GER) und Alvaro Parente (POR), dicht gefolgt von der [# 84] des Mercedes-AMG Team MANN-FILTER mit Edoardo Mortara (ITA), Gary Paffett (GBR) und Renger van der Zande (NED) auf Rang zwölf.

In den Klassenwertungen konnten die Customer Racing Teams drei Podiumsplätzen feiern: In der Pro-AM Kategorie führte die [# 42] von STRAKKA Racing das Rennen über weite Strecken an, am Ende belegten Chris Buncombe (GBR), David Fumanelli (ITA), Nick Leventis (GBR) und Lewis Williamson (GBR) den zweiten Klassenrang. Mit dem dritten Platz ebenfalls auf das Pro-AM-Podium fuhr die [# 175] von SunEnergy1 Team HTP Motorsport mit Kenny Habul (AUS), Thomas Jäger (GER), Martin Konrad (AUT), Bernd Schneider (GER). Im Silver Cup bot der vom letzten Platz gestartete Mercedes-AMG GT3 [# 6] von BLACK FALCON eine bravouröse Aufholjagd, die Abdulaziz Al Faisal (KSA), Hubert Haupt (GER), Manuel Metzger (GER) und Gabriele Piana (ITA) den dritten Klassenrang bescherte.

Durch die guten Ergebnisse konnte Mercedes-AMG in der Herstellerwertung der Intercontinental GT Challenge aufschließen und liegt nun zur Saisonhalbzeit auf dem zweiten Rang. In der Endurance Cup Wertung der Blancpain GT Series befinden sich mit Raffaele Marciello, Maro Engel, Luca Stolz und Yelmer Buurman nun vier Mercedes-AMG Fahrer an der Spitze.

Mercedes-AMG bester Hersteller in Spa
Die geschlossene Leistung mit insgesamt zehn Fahrzeugen im Ziel - sieben davon in den Top-20 - sowie das gute Abschneiden in den Klassen bescherte Mercedes-AMG den Gewinn des renommierten »Coupe du Roi« für den erfolgreichsten Hersteller des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps.



BMW
1.8.2018

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Walkenhorst nach Sensationssieg mit dem BMW M6 GT3: "Jedem bei uns bedeutet dieser Sieg extrem viel."

Es ist der bisher größte Erfolg in der Geschichte von Walkenhorst Motorsport: der sensationelle Sieg beim legendären 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (BEL). Nach 24 Stunden und 511 Runden ließ das BMW Kundensport-Team aus Melle bei Osnabrück (GER) alle hochkarätig besetzten Mannschaften der verschiedenen Hersteller hinter sich. Der BMW M6 GT3 [# 34], pilotiert von den BMW Werksfahrern Philipp Eng (AUT) und Tom Blomqvist (GBR) sowie ihrem Teamkollegen Christian Krognes (NOR) überquerte die Ziellinie als Sieger. Komplettiert wurde der BMW Erfolg durch den zweiten Platz für den BMW M6 GT3 [# 99] von ROWE Racing, ebenso wie Walkenhorst Motorsport ein von BMW Motorsport unterstütztes Kundensport-Team.

Teambesitzer von Walkenhorst Motorsport ist Henry Walkenhorst (GER). Er geht selbst als Rennfahrer auf die Strecke und war in Spa ebenfalls am Start. Mit seinen Fahrerkollegen Ralf Oeverhaus (GER), Anders Buchardt (NOR) und Immanuel Vinke (GER) belegte er den fünften Platz im AM-Cup und den 38. Gesamtrang. Im Interview spricht Walkenhorst über den Sieg seines Teams, seine Emotionen in der Stunde des Erfolgs und die Faktoren, die solch ein Ergebnis überhaupt erst möglich gemacht haben.

Herr Walkenhorst, ein sensationeller Sieg in einem spannenden Rennen. Wie haben Sie die letzten Minuten vor dem Zieleinlauf erlebt?
Henry Walkenhorst: "Das war natürlich sehr aufregend. Eigentlich war geplant, dass ich auf unserem zweiten BMW M6 GT3 selbst den letzten Stint fahre. Das habe ich aber gelassen, weil ich wirklich sehr angespannt war. Ich glaube, wenn man kurz davor steht, so einen Erfolg einfahren zu können, dann geht es allen im Team gleich. Jeder bei uns hat so mitgezittert wie ich. Ich war sehr, sehr nervös und musste auf- und abgehen. Auf einem Stuhl hätte ich die Schlussphase sicher nicht durchgehalten."

Haben Sie mittlerweile realisiert, was Ihr Team mit dem BMW M6 GT3 in Spa-Francorchamps erreicht hat?
Walkenhorst: "Realisiert habe ich das schon. Aber es fühlt sich ein bisschen so an, als hätte man etwas ganz Süßes im Mund. Und dann dauert es manchmal ein bisschen länger. Es ist in jedem Fall ein sehr schönes Gefühl. Mein Blick richtet sich jetzt schon wieder nach vorn. Als Teamchef ist es mein Job, bereits jetzt wieder an die nächsten Rennen und vielleicht sogar an die nächsten Saisons zu denken. Denn so lange ein Eisen heiß ist, muss man es auch schmieden. Jedem bei uns im Team bedeutet dieser Sieg extrem viel."

Sie sind als privates Team erstmals in der PRO-Klasse angetreten und haben auf Anhieb die Werksteams verschiedener Hersteller geschlagen. Wie haben Sie das geschafft?
Walkenhorst: "Ich glaube, das kann man gar nicht in einem Satz zusammenfassen. Entscheidend ist einfach, keinen Fehler zu machen und eine gute Strategie zu haben. Dass jeder mit einem top-vorbereiteten Auto ins Rennen geht, das ist Standard. Ich denke, die Kombination, die wir in diesem Jahr hatten, war ausschlaggebend. BMW Motorsport hat uns ja sehr stark unterstützt, wir hatten super Fahrer, von denen keiner einen Fehler gemacht hat. Wir hatten perfekt vorbereitete Autos und eine andere Strategie, als sie viele von uns vielleicht erwartet hatten. Wir waren progressiv unterwegs und haben uns immer wieder einen Vorsprung von 10, 15 Sekunden herausgefahren. Allerdings wussten wir auch, dass das durch relativ viele Safety-Car-Phasen immer wieder aufgebraucht wird. Am Ende ist aber dieses fantastische Ergebnis dabei herausgekommen."

Zu welchem Zeitpunkt im Rennen ist Ihnen klar geworden, dass der Sieg wirklich möglich ist?
Walkenhorst: "Das hofft man natürlich schon relativ früh und bibbert dann bis zur letzten Runde. Wir sind ja auch VLN-Spezialisten und kennen leider auch die Ergebnisse der letzten drei, vier oder fünf Jahre, wo durchaus das eine oder andere Auto auch in der letzten oder vorletzten Runde mal ausgefallen ist, es einen technischen Defekt gab, oder, oder, oder. So richtig Hoffnungen macht man sich in den letzten zwei Stunden, und das wird dann immer enger. Nach dem letzten Boxenstopp war uns klar, dass die Chance auf den Sieg sehr groß ist, wenn die Technik hält. Und sie hat gehalten."

Sie haben die Unterstützung von BMW schon angesprochen. Wie genau sah diese aus und wie wichtig war sie?
Walkenhorst: "Man kann das gar nicht in Prozenten oder so ausdrücken. Wir fahren seit Jahren in einer engen Partnerschaft mit BMW. Unser kleines Team haben wir sukzessive über die vergangenen acht Jahre aufgebaut. In der Vergangenheit hatten wir das eine oder andere Mal schon ein bisschen Pech. Auf ein neues Level ist die Unterstützung dann noch einmal gekommen, als wir in den GT3-Sport eingestiegen sind. Das fing mit dem BMW Z4 GT3 an. Dieses Fahrzeug haben wir drei Jahre lang eingesetzt. Jetzt sind wir im dritten Jahr mit dem BMW M6 GT3 unterwegs. Das ist schon Spitzensport, und da braucht man natürlich einen guten Ingenieurs-Backup, den wir von BMW gestellt bekommen. Und in diesem Fall hat natürlich auch die super Fahrerbesetzung geholfen. Das Zusammenspiel und das Vertrauen ineinander sind wichtig. Man bekommt ja einen Philipp Eng oder auch einen Tom Blomqvist nicht mal eben so. Ich glaube schon, dass BMW genau weiß, wem sie solche Fahrer geben. Es muss schon eine sehr ordentliche und vertrauensvolle Partnerschaft da sein, um solche Möglichkeiten bekommen zu können."

Philipp Eng, Tom Blomqvist und Christian Krognes: Wie lassen sich Ihre drei Siegfahrer beschreiben?
Walkenhorst: "Christians Licht wird ja immer so ein bisschen unter den Scheffel gestellt. Das liegt einfach daran, dass er bei solch speziellen Rennen wie gerade in Spa-Francorchamps oder beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring noch nicht die Ergebnisse eingefahren hat, die in der Presse für Aufsehen gesorgt hätten. Ansonsten ist Christian Krognes, was die Nordschleife angeht, der Rekordhalter mit unserem BMW M6 GT3. Er hat 2016 den Streckenrekord aufgestellt. Er ist einer der absoluten Top-Fahrer, sehr ausgeglichen, sehr fokussiert, aber ein Privatier, der natürlich nicht jede Woche oder alle 14 Tage im Auto sitzt und Rennen fährt oder Trainings absolviert. Dafür ist die Leistung, die er hier abgeliefert hat, ganz sicher genau so hoch zu bewerten wie die absolute Spitzenleistung von Tom Blomqvist und Philipp Eng.
In diesen drei Tagen gab es keine anderen Themen für sie. Sie haben sich ausgetauscht, über den Daten gebrütet und konzentriert gearbeitet. Diese Bodenständigkeit und dieser Einsatzwille zeichnen Tom und Philipp besonders aus. Bei Christian wussten wir das vorher."

Sie sind Teamchef und Rennfahrer. Sie sind aber auch BMW Händler. Was bedeutet dieser Sieg für Ihre alltägliche Arbeit?
Walkenhorst: "Ich bin natürlich hauptberuflich BMW Autohändler. Das darf man bei dem Ganzen nicht vergessen. Unsere Idee war ja vor Jahren zu sagen, wir verbinden das professionelle Fahren auf der Rennstrecke mit unserem Geschäft, so dass mehr Leute bei uns sportliche BMW kaufen. Veredelte Modelle mit M Performance Teilen. Das ist das Entscheidende für mich, nicht nur als Teamchef, sondern als BMW Händler, dass ich diese Brücke geschlagen bekomme. Und das klappt sehr gut. Die Kunden sagen: Wenn der Walkenhorst im Motorsport aktiv unterwegs ist und das gut läuft, dann kann er das wahrscheinlich besser als andere. Das ist also so ein bisschen unsere Herangehensweise. In den vergangenen Jahren hat das gut geklappt. Wir konnten unserer Kundschaft glaubhaft rüberbringen: Wir können das im Motorsport, wir sind da erfolgreich. In der Folge konnten wir den Verkauf unserer M Fahrzeuge, zum Beispiel des M240, des M3, M4 und M5 steigern. Mit diesem Sieg werden wir diese Karte natürlich noch stärker spielen."

Was steht für Ihr Team nun als nächstes auf dem Programm?
Walkenhorst: "Wir fahren jetzt am Wochenende sofort das Bergrennen in Borgloh, eines der größten Hill-Climbing-Rennen, das in diesem Jahr zum 51. Mal ausgetragen wird. Das ist unser Heimrennen direkt vor der Haustür, nur drei Kilometer vom Teamsitz entfernt. Dort werden wir mit dem BMW M6 GT3, dem BMW M4 GT4 und dem BMW M235i Racing in den einzelnen Klassen antreten. Wir stellen auch das Renn-Taxi. Dafür haben wir einen BMW Z4 GT3 umgebaut und mit einem Beifahrersitz ausgestattet. Das ist natürlich komplett ausgebucht, wobei wir die Plätze verlosen. Unsere Jungs sind Montagnacht wiedergekommen, haben am Dienstag die Autos wieder zusammengeschraubt, und am Donnerstag geht es dann zum Bergrennen, wo am Samstag und Sonntag die beiden Wertungsläufe sind. Danach kommt dann Mitte August das nächste VLN-Rennen, bei dem wir mit kompletter Mannschaft und zwei BMW M6 GT3, einem BMW Z4 GT3, einem BMW M4 GT4 und zwei BMW M235i Racing antreten."



Heinz-Josef Hilger
30.7.2018

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70. Auflage »TOTAL 24 Stunden Spa« am 28. - 29. Juli 2018 --- Die Sieger, die Podiumteams und der Schnellste

Die Sieger: [# 34] PRO-Klasse | Tom Blomqvist, Christian Krognes, Philipp Eng | Walkenhorst Motorsport | BMW M6 GT3

Die Zweiten: [# 99] PRO-Klasse | Alexander Sims, Jens Klingmann, Nicky Catsburg | Rowe Racing | BMW M6 GT3

Die Dritten: [# 29] PRO-Klasse | Kelvin van der Linde, Sheldon van der Linde, Jeffrey Schmidt | Montaplast by Land-Motorsport | Audi R8 LMS

Schnellste Runde des Rennens: Bentley [# 7] mit dem Fahrer Jules Gounon in Runde 285. Die Zeit: 2:19,464 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit: 180,7 km/h.



Daimler
30.7.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Mercedes-AMG GT3 auf den Plätzen 5, 6, 11, 12, 16, 17, 20, 23, 31 und 33

  • Drei Podiumsplätze in den Klassen Pro-AM und Silver Cup
  • Intercontinental GT Challenge: zur Saisonhalbzeit auf dem zweiten Rang

 

Ergebnis (Gesamt)

Pos.
ges.
Pos.
Klss.
St.
Nr.
Team
1. 1. Pro #34 Walkenhorst Motorsport
2. 2. Pro #99 Rowe Racing
3. 3. Pro #29 Montaplast by Land-Motorsport
...
5. 5. Pro #4 Mercedes-AMG Team BLACK FALCON
6. 6. Pro #88 Mercedes-AMG Team AKKA ASP
11. 11. Pro #43 Mercedes-AMG Team STRAKKA Racing
12. 12. Pro #84 Mercedes-AMG Team MANN-FILTER
16. 15. Pro #35 SMP Racing by AKKA ASP
17. 2. Pro-Am #42 STRAKKA Racing
20. 3. Pro-Am #175 SunEnergy1 Team HTP Motorsport
23. 3. Silver #6 BLACK FALCON
31. 6. Pro-Am #5 BLACK FALCON
33. 8. Pro-Am #49 RAM Racing
DNF DNF Silver #90 AKKA ASP Team
DNF DNF Pro #44 STRAKKA Racing
DNF DNF AM #89 AKKA ASP Team

Vier Mercedes-AMG GT3 unter den ersten zwölf und drei Klassenpodien bei den 24 Stunden von Spa

Die 70. Auflage der Total 24 Hours of Spa endet mit einer starken Mannschaftsleistung von Mercedes-AMG. In dem von Taktik und zahlreichen Full-Course-Yellow-Phasen geprägten Rennen konnten die Fahrzeuge aus Affalterbach zwei Top-Ten-Ergebnisse einfahren: Platz fünf ging an die [# 4] (Mercedes-AMG Team BLACK FALCON) und Platz sechs an die [# 88] (Mercedes-AMG Team AKKA ASP). Der elfte Platz für die [# 43] (Mercedes-AMG Team STRAKKA Racing) und der zwölfte Rang der [# 84] (Mercedes-AMG Team MANN-FILTER) komplettieren das gute Mannschaftsergebnis.
Erfolgreich verlief auch der Auftritt in den Klassen: In der Pro-AM Wertung gab es für die Customer Racing Teams die Plätze zwei und drei sowie im Silver Cup einen dritten Rang.

Die Jubiläumsausgabe des 24-Stunden-Rennens von Spa fand unter idealen Wetter- und Streckenbedingungen statt. Während der gesamten Renndistanz erlebten die Zuschauer eine packende Tempojagd, bei der sich die Mercedes-AMG GT3 durch hohe Konstanz auszeichneten. Da das Rennen zwischenzeitlich immer wieder von Safety-Car- bzw. Full-Course-Yellow-Phasen eingebremst wurde, spielten auch Taktik und Rennglück eine entscheidende Rolle beim Ausgang des Langstreckenklassikers.

Die stärkste Leistung der Mercedes-AMG GT3 lieferte die [# 4] des Mercedes-AMG Teams BLACK FALCON ab. Der von Yelmer Buurman (NED), Maro Engel (GER) und Luca Stolz (GER) pilotierte GT3 lag bis vier Stunden vor Rennende auf Podiumskurs. Ein Boxenstopp kurz vor einer Full-Course-Yellow-Phase warf das Trio jedoch hinter die Top-Drei zurück. In der verbleibenden Zeit konnte das Team daher nicht mehr in den Kampf um die Spitze eingreifen. Nach 511 Runden brachte Schlussfahrer und Geburtstagskind Luca Stolz den fünften Rang ins Ziel.

Eine Runde und eine Platzierung hinter der [# 4] überquerte die [# 88] des Mercedes-AMG Team AKKA ASP die Ziellinie. Daniel Juncadella (ESP), Raffaele Marciello (ITA) und Tristan Vautier (FRA) waren vom 20. Platz in das Rennen gegangen und büßten zu Rennbeginn einige Plätze ein. Ihre sehenswerte Aufholjagd führt das Trio wieder in die Top-Ten des größten GT-Rennens der Welt zurück.

In der Schlussphase des legendäre Langstreckenrennens spielten zwei weitere Mercedes-AMG GT3 ihre Zuverlässigkeit aus und reihten sich ebenfalls noch unter die besten zwölf ein: die [# 43] des Mercedes-AMG Team STRAKKA Racing mit Maximilian Buhk (GER), Maximilian Götz (GER) und Alvaro Parente (POR) sowie die [# 84] des Mercedes-AMG Team MANN-FILTER mit Edoardo Mortara (ITA), Gary Paffett (GBR) und Renger van der Zande (NED). Für die [# 43] machte Schlussfahrer Parente den elften Platz perfekt, in der [# 84] fuhr van der Zande den zwölften Platz nach Hause.

In den Klassen konnten die Customer Racing Teams ihre guten Leistungen mit drei Podiumsplätzen krönen: In der Pro-AM Kategorie präsentierte sich die [# 42] von STRAKKA Racing über weite Strecken in der Klassenführung. Im letzten Renndrittel büßten Chris Buncombe (GBR), David Fumanelli (ITA), Nick Leventis (GBR) und Lewis Williamson (GBR) jedoch den Spitzenplatz ein. Nach 504 Runden sah Schlussfahrer Fumanelli auf dem zweiten Pro-AM Platz die Schlussflagge.
Mit dem dritten Platz ebenfalls auf das Pro-AM-Podium fuhr die [# 175] von SunEnergy1 Team HTP Motorsport mit Kenny Habul (AUS), Thomas Jäger (GER), Martin Konrad (AUT), Bernd Schneider (GER). In der Gesamtwertung belegten die Fahrzeuge die Plätze 17 und 20. Im Silver Cup erlebten die Fans ein bravuröse Aufholjagd des Mercedes-AMG GT3 [# 6] von BLACK FALCON: Abdulaziz Al Faisal (KSA), Hubert Haupt (GER), Manuel Metzger (GER) und Gabriele Piana (ITA) waren hinter dem Feld gestartet, hatten sich bis zum Morgen bereits auf Podiumskurs zurückgekämpft und verteidigten den dritten Klassenrang bis zum Ziel.

Durch die guten Ergebnisse beim 24-Stunden-Rennen haben die Crews mit dem Mercedes-AMG GT3 zahlreiche Meisterschaftspunkte gesammelt. In der Herstellerwertung der Intercontinental GT Challenge konnte Mercedes-AMG Motorsport aufschließen und liegt nun zur Saisonhalbzeit auf dem zweiten Rang. Auch in der Blancpain GT Series gab es wertvolle Zähler für die Fahrer und Teams mit den GT3-Fahrzeugen aus Affalterbach: In der Endurance Cup Wertung liegen mit Raffaele Marciello, Maro Engel, Luca Stolz und Yelmer Buurman nun vier Mercedes-AMG Fahrer an der Spitze.


Die platzierten Mercedes-AMG GT3 (Plätze 5 bis 12)

Platz 5: Pro-Klasse [# 4] Mercedes-AMG Team BLACK FALCON - Mercedes-AMG GT3 - Yelmer Buurman (NED), Maro Engel (GER), Luca Stolz (GER) - 511 Runden

Platz 6: Pro-Klasse [# 88] Mercedes-AMG Team AKKA ASP - Mercedes-AMG GT3 - Daniel Juncadella (ESP), Raffaele Marciello (ITA), Tristan Vautier (FRA) - 510 Runden

Platz 11: Pro-Klasse [# 43] Mercedes-AMG Team STRAKKA Racing - Mercedes-AMG GT3 - Maximilian Buhk (GER), Maximilian Götz (GER), Alvaro Parente (POR) - 508 Runden

Platz 12: Pro-Klasse [# 84] Mercedes-AMG Team MANN-FILTER - Mercedes-AMG GT3 - Edoardo Mortara (ITA), Gary Paffett (GBR), Renger van der Zande (NED) - 507 Runden



Audi
30.7.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Audi Sport Team Saintéloc gewinnt globale Wertungsklasse

  • Gesamtrang drei bei den 24 Stunden von Spa für Montaplast by Land-Motorsport

  • Drei Audi R8 LMS unter den besten zehn

Zweiter Saisonsieg für Audi in der »Intercontinental GT Challenge«

Audi Sport customer racing hat bei der 70. Ausgabe der 24 Stunden von Spa den dritten Podiumsplatz im Gesamtklassement belegt. Die Brüder Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren mit Jeffrey Schmidt auf Platz drei (Montaplast by Land-Motorsport [# 29]). Gleichzeitig ging der Sieg für die eingeschriebenen Teilnehmer der Intercontinental GT Challenge an den Audi R8 LMS. Das Audi Sport Team Saintéloc [# 25], das das 24-Stunden-Rennen in Spa im vergangenen Jahr gewonnen hatte, sicherte sich diesen Erfolg mit den drei Audi-Sport-Piloten Christopher Haase, Frédéric Vervisch und Markus Winkelhock.
Im Kampf um den Rennsieg in den Ardennen ließ die am Tag des Rennens geänderte Performance-Einstufung Audi allerdings kaum eine Chance. Viele Gelbphasen sorgten zudem für deutliche Verschiebungen im Klassement.

Mit 13 Marken am Start versprach die Jubiläumsausgabe der 24 Stunden von Spa ein Klassiker zu werden. Nach vier Siegen seit 2011 hatte Audi Sport customer racing sich den fünften Gesamterfolg zum Ziel gesetzt. "Leider hat es dafür in diesem Jahr nicht ganz gereicht", sagte Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. "Stunden vor dem Start mussten wir 15 Kilogramm Ballastgewicht in alle Autos einladen. Während uns einzelne schnelle Rundenzeiten gelangen, konnten wir über die Distanz so aber nicht um den Sieg kämpfen. Am Ende gewannen dann zwei BMW vor zwei Audi und zwei Mercedes-AMG." Nach dem Gesamtsieg beim Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge im Februar in Australien gelang Audi zumindest der zweite Erfolg in dieser Wertungsgruppe, für die sich 18 Teilnehmer eingeschrieben hatten.

Audi Sport Team Saintéloc [# 25]
Das Audi Sport Team Saintéloc kam günstig durch die vielen Gelbphasen und zeigte insgesamt eine gute Performance. Die beiden deutschen Vorjahressieger Haase und Winkelhock und ihr belgischer Teamkollege Vervisch hatten seit Sonntagmorgen Chancen auf ein Podestergebnis. Platz drei vor Augen, rollte Vervisch aufgrund einer zu knappen Spritkalkulation mit den letzten Tropfen Kraftstoff in langsamer Fahrt zu seinem letzten Boxenstopp und musste sich im markeninternen Kampf dem Team Montaplast by Land-Motorsport geschlagen geben.

Montaplast by Land-Motorsport [# 29]
Die Mannschaft von Wolfgang Land, der in Spa früher bereits ein Klassensieg gelungen war, kehrte in diesem Jahr mit Audi zu dem 24-Stunden-Rennen zurück. Die Brüder Kelvin und Sheldon van der Linde und ihr Schweizer Mitstreiter Jeffrey Schmidt erreichten mit hervorragenden fahrerischen Leistungen Platz drei.

Audi Sport Team WRT [# 2]
Direkt nach dem Start hatte René Rast im Audi R8 LMS Nummer 2 des Audi Sport Team WRT das Rennen angeführt. Bei starker Konkurrenz gab es zunächst keine dominante Marke und die Führung wechselte häufig. Mit seinen Teamkollegen Nico Müller und Robin Frijns fiel der DTM-Champion von Audi in der Nacht jedoch zurück. Sein Team absolvierte den fünfminütigen technischen Pflichtboxenstopp unter Grüner Flagge, während andere Konkurrenten von Gelbphasen profitierten. Bei keinem einzigen Boxenstopp konnte die Nummer 2 den Vorteil nutzen, dass das Feld in langsamer Fahrt dem Safety-Car folgte und so bei einem Stopp weniger Zeit verloren geht. Am Ende kamen die Audi-Werksfahrer aus der DTM auf Platz acht ins Ziel.

Audi Sport Team WRT [# 1]
Unbelohnt blieb eine starke Aufholjagd der Startnummer 1. Christopher Mies, Alex Riberas und Dries Vanthoor hatten nach dem Qualifying eine Sportstrafe erhalten, die sie in den ersten Rennrunden antreten mussten. Vom 63. und letzten Platz hatten sie sich bis unter die besten zehn nach vorn gekämpft, als sie kurz vor Rennende aufgeben mussten.

Attempto Racing [# 55]
Neben den drei Audi R8 LMS unter den ersten zehn erreichte auch das Team Attempto Racing das Ziel. Pierre Kaffer, Kim-Luis Schramm und Clemens Schmid sahen die Flagge auf Platz 24.

sp

Bereits in vier Wochen steht der dritte Lauf zur Intercontinental GT Challenge auf dem Programm. Vom 24. bis 26. August begegnen sich die Teams in Japan bei den 10 Stunden von Suzuka. Audi ist Titelverteidiger in dieser globalen Rennserie.



Porsche
30.7.2018

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Das ist die Intercontinental GT Challenge
Die Intercontinental GT Challenge ist die erste weltweit ausgetragene Rennserie, in der Fahrzeuge nach dem FIA-GT3-Reglement die Top-Klasse bilden. Sie wurde 2016 von der SRO Motorsports Group um Stéphane Ratel gegründet.
Porsche ist hier nicht mit einem eigenen Werksteam am Start, sondern unterstützt Kundenteams mit Werksfahrern und Ingenieuren aus Weissach beim Einsatz des 911 GT3 R.
Pro Rennen sind maximal vier durch den Hersteller ausgewählte Fahrzeuge punktberechtigt. Davon sammeln die zwei bestplatzierten am Ende eines Events Zähler für die Hersteller-Gesamtwertung. In der Fahrer-Gesamtwertung hingegen können die Piloten aller vom Hersteller nominierten Autos Punkte erzielen.


 

Porsche 911 GT3 R lange Zeit auf Podiumskurs

Rennen, 24 Stunden von Spa, Spa-Francorchamps/Belgien, 28.-29. Juli 2018

Über weite Strecken des 24-Stunden-Rennens in Spa lag der beste Porsche 911 GT3 R klar auf Podiumskurs. Doch dann übersah ein mehrfach überrundetes Fahrzeug den Neunelfer [# 117] des KÜS Team75 Bernhard und bereitete der starken Vorstellung von Earl Bamber (Neuseeland), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Laurens Vanthoor (Belgien) fünf Stunden und 38 Minuten vor dem Fallen der Zielflagge ein jähes Ende.

Der Porsche 911 GT3 R vom Team Manthey-Racing mit der Startnummer 911 wurde in der Nacht aussichtsreich im Rennen liegend durch ein Elektrik-Problem zurückgeworfen. Die Mannschaft mit Romain Dumas (Frankreich), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Dirk Werner (Würzburg) konnte diesen Rückstand nach der erforderlichen Reparatur nicht mehr aufholen und beendete den Langstreckenklassiker auf Platz 29.

Black Swan Racing war in der Nacht mit einer starken Teamleistung in die Spitzengruppe der Pro-Am-Wertung gefahren. Mit ihrem Porsche 911 GT3 R [# 540] hatten Tim Pappas (USA), Marc Miller (USA), Jeroen Bleekemolen (Niederlande) und Marc Lieb (Ludwigsburg) bei dem 24-Stunden-Marathon in Spa-Francorchamps das Treppchen fest im Visier. Doch mehrere kleine Schäden warfen das Team immer wieder zurück, und kurz vor dem Ende des Rennens musste Marc Lieb das Fahrzeug endgültig in der Box abstellen.

In der Am-Kategorie gehörte der Porsche 911 GT3 R von Herberth Motorsport zu den schnellsten Fahrzeugen. Dann machte ein Defekt an der Antriebswelle die Hoffnung auf den Sieg zunichte. Jürgen Häring, Edward-Lewis Brauner, Wolfgang Triller und Alfred Renauer beendeten den Ardennen-Marathon in ihrem Kundensport-Renner mit der Nummer 991 schließlich als Sechste in der Am-Klasse.

Beim 24-Stunden Rennen von Spa-Francorchamps gingen 221 Fahrer in 63 Autos an den Start. Insgesamt 13 Marken waren bei der 70. Auflage des Ardennen-Marathons vertreten, der als größtes und wichtigstes GT3-Event der Welt gilt.

Stimmen zum Rennen

Dr. Frank-Steffen Walliser (Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge): "Es war ein extrem schwieriges Rennwochenende für uns. Unsere Strategie, konstant und fehlerfrei zu fahren, ging beim Team75 Bernhard gut auf. Dann ist das Auto durch einen unverschuldeten Unfall ausgefallen. Der Porsche GT3 R mit der Nummer 911 verlor nach einem Generatorschaden einige Runden und hatte danach keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung. Auch die Fahrzeuge in der Pro-Am-Wertung und der Am-Kategorie hatten technische Probleme. Von daher war es nicht unser Wochenende."

Laurens Vanthoor (Porsche 911 GT3 R #117): "Ich überlege die ganze Zeit, was ich hätte anders machen können. Der Audi-Fahrer lag 15 Runden zurück, ich hatte ihn bereits in der Kurve zuvor überholt. Er ist außen geblieben, wir waren nebeneinander und ich habe ihm Platz gelassen. Plötzlich hat er eingelenkt, als ob ich nicht da wäre, traf mein Vorderrad und drehte sich. Dann kam der Bentley von hinten und hat mein Auto mit voller Wucht getroffen. Es ist sehr ärgerlich, denn wir waren gut im Rennen dabei und auf dem Weg nach ganz vorne."



BMW
29.7.2018

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Doppelsieg für BMW bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps --- Walkenhorst Motorsport vor ROWE Racing

Nach 24 langen und harten Stunden brachen bei den BMW Teams alle Dämme: Walkenhorst Motorsport und ROWE Racing haben bei der 70. Auflage der 24 Stunden von Spa-Francorchamps (BEL) einen Doppelsieg für BMW eingefahren. Ganz oben auf dem Podium feierten die BMW Werksfahrer Philipp Eng (AUT) und Tom Blomqvist (GBR) mit ihrem Teamkollegen Christian Krognes (NOR) nach 511 Runden im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 34. Es war der erste Spa-Sieg für die Mannschaft von Walkenhorst Motorsport, die zum ersten Mal im PRO-Cup antrat.

Mit zehn Sekunden Rückstand überquerte der #99 BMW M6 GT3 von ROWE Racing auf Rang zwei die Ziellinie. Damit machten die drei BMW Werksfahrer Jens Klingmann (GER), Alexander Sims (GBR) und Nick Catsburg (NED) den Doppelsieg für BMW perfekt. Dieser Erfolg war der 24. Gesamtsieg von BMW bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps und der erste Doppelsieg seit 1997. In der langen Geschichte des Klassikers ist BMW die mit Abstand erfolgreichste Marke. Bei den vergangenen vier Rennen in Spa ging drei Mal (2015, 2016 und 2018) der Sieg an BMW.

Das diesjährige Rennen war von zahlreichen Gelb- und Safety-Car-Phasen geprägt und musste in der Nacht nach einem schweren Unfall für knapp zwei Stunden unterbrochen werden. Auch der #98 BMW M6 GT3 des ROWE Racing Teams, gestartet auf Rang 27, kämpfte lange in der Spitzengruppe. Doch in der Nacht mussten Marco Wittmann (GER), Jesse Krohn (FIN) und BMW Motorsport Junior Ricky Collard (GBR) aufgrund eines technischen Defekts aufgeben. Der vierte BMW M6 GT3 im Feld, das Fahrzeug mit der Startnummer 36 von Walkenhorst Motorsport, trat im AM-Cup an. Das Quartett Henry Walkenhorst (GER), Ralf Oeverhaus (GER), Anders Buchardt (NOR) und Immanuel Vinke (GER) belegte den fünften Platz in seiner Klasse und den 38. Gesamtrang.

Philipp Eng (#34 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport , 1. Platz ): "Das ist einfach unglaublich. Hier in diesem engen Feld mit all den großartigen Fahrern und Autos am Ende zum zweiten Mal als Sieger zu stehen, das macht mich überglücklich. Unser BMW M6 GT3 ist einfach unfassbar gut gelaufen - und meine beiden Teamkollegen waren legendär. Mir gehen so viele Dinge durch den Kopf. Ich freue mich wahnsinnig für die gesamte Crew von Walkenhorst Motorsport und für die BMW Motorsport Jungs hier an der Strecke und in München. Jetzt freue ich mich auf ein Kaltgetränk."



SRO
29.7.2018

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Walkenhorst Motorsport sichert BMW bei der 70. Auflage den Rekordsieg bei den 24 Stunden von Spa

Der Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 [# 34] erzielte bei der 70. Auflage von Total 24 Hours of Spa dank einer hervorragenden Teamleistung der deutschen Mannschaft und ihres Fahrertrios aus Philipp Eng, Tom Blomqvist und Christian Krognes einen wirklich denkwürdigen Sieg.

Es war eine bemerkenswerte Leistung für das Walkenhorst Trio, das den BMW M6 GT3 mit der Startnummer 34 als einmaligen Einsatz für die 70. Auflage bei den 24 Stunden von Spa an die Spitze brachte. Das Fahreraufgebot hatte noch nie zuvor ein 24-Stunden-Rennen gemeinsam bestritten, und obwohl die Mannschaft als Vollzeit-Blancpain GT Series-Teilnehmer in der Kategorie Am Cup über genügend Erfahrung verfügt, war ihre Fähigkeit, die besten GT-Rennställe der Welt zu schlagen, einfach phänomenal.

Während dies eine denkwürdige Premiere für das Team war, bedeutete der Sieg für BMW einen Rekord-Triumph beim belgischen Langstrecken-Klassiker und einen dritten in vier Jahren. Eng hat nun zwei Siege bei den Total 24 Hours of Spa, nachdem er auch bei der Ausgabe 2016 in einem BMW gewonnen hat.


Ergebnis »TOTAL 24 Hours of Spa« am 28.-29. Juli 2018:






SRO / Team75 Bernhard / Porsche
29.7.2018

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Montaplast by Land Audi führt in die Nacht der 70. Auflage Total 24 Stunden Spa

Der Land-Motorsport Audi R8 LMS [# 29] führte die Total 24 Hours of Spa nach einer Vierteldistanz an, wobei die junge Crew von Kelvin van der Linde, Sheldon van der Linde und Jeffrey Schmidt in der Nacht auf der belgischen Rennstrecke beeindruckende Reife zeigte.

Der Audi blieb im Boxen-/Tankzyklus deutlich früher stehen als seine direkten Konkurrenten, der Bentley [# 8] und der Walkenhorst Motorsport BMW [# 34], was aber seinen Vorsprung an der Spitze nicht schmälerte. Sheldon van der Linde blieb an Steuer des Wagens, nachdem er seinen Bruder Kelvin ablöste, und fuhr schließlich zurück auf P1, als der Bentley und der BMW ihre letzten geplanten Stopps einlegten.

Team75 Bernhard: Zwischenstand nach 6 Stunden - Zurück in den Top Ten

Nach einem Viertel der Renndistanz hat sich das KÜS Team75 Bernhard bei der 70. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Spa in die Top Ten zurückgearbeitet. Startfahrer Earl Bamber (28, Neuseeland) hatte den 500 PS starken Porsche 911 GT3 R der Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau von Position 15 aus gut ins Rennen gebracht. Auch seine Teamkollegen Timo Bernhard (37) und Lokalmatador Laurens Vanthoor (27) konnten ihre ersten Stints problemlos absolvieren. Resultat war nach dreieinhalb Stunden Platz sechs.

Am Ende von Earls drittem Stint beschädigte aber ein defekter Randstein den Frontsplitter des Porsche, was eine massive Störung der Aerodynamik mit sich brachte. Timo verlor dadurch in seinem Stint an Boden, ehe beim nächsten Stopp der Frontsplitter geklebt werden konnte. Mit Erfolg, das Bernhard-Auto lag nach sechs Stunden wieder in den Top Ten und war gleichzeitig bester Porsche.

Problemloser Start für Porsche 911 GT3 R

Kein unnötiges Risiko eingehen, das Auto auf der Strecke halten und kontinuierlich Boden auf die Spitze gut machen - alle vier 911 GT3 R folgen bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps dieser Devise. Nach einer disziplinierten Startphase liegt das Feld der 63 GT-Autos noch dicht beieinander. Ohne Kratzer konnte der zweifache Le-Mans-Gesamtsieger Earl Bamber (Neuseeland) seinen Neunelfer des KÜS Team75 Bernhard an Werksfahrer-Kollegen Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) übergeben. Auch den gelb-grünen 911 GT3 R von Manthey-Racing übernahm Romain Dumas (Frankreich) ohne eine Schramme von Startfahrer Dirk Werner (Würzburg).

Marc Lieb vom Team Black Swan Racing konnte sich im Porsche 911 GT3 R mit der Nummer 540 ebenfalls um einige Positionen verbessern und ist in der Pro-Am-Klasse auf Podiumskurs. Gleiches gilt für den 500 PS starken Kundensport-Rennen von Herberth Motorsport (#991) in der Am-Kategorie, in dessen Cockpit Jürgen Häring das Steuer von Wolfgang Triller übernommen hat.



Heinz-Josef Hilger
29.7.2018

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Update zur BoP:
Kurz vor dem Start des Rennens wurde die BoP nochmal modifiziert. Porsche muß 5 kg zuladen und Audi 15 kg zuladen.

Samstag: 24 Stunden Rennen Spa-Francorchamps

Der Start von 63 bestens vorbereiteter GT3-Fahrzeugen erfolgte um 16:30 Uhr ohne große Probleme - sprich Startunfälle. Das Feld wurde von der [# 2] des Audi Sport Team WRT angeführt - sein Kollegenauto auch von WRT [# 1] wurde ja nach der Super Pole strafversetzt ( auf Platz 19).



Team75 Bernhard
27.7.2018

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Vorläufiger Zeitplan

Samstag 28. Juli
15:35-16:30 Uhr Startprozedur & Grid walk
16:30 Uhr Start der 70. Total 24 hours of Spa


 

Super Pole 24 Stunden von Spa --- Zwei Zehntel ...

Die Super Pole zu den 24 Stunden von Spa ist für das KÜS Team75 Bernhard unerwartet schlecht verlaufen. Nachdem Lokalmatador Laurens Vanthoor (27, Belgien) am Freitagabend im Warm up noch Platz sieben belegt hatte, ging schon der Start in die Super Pole der 20 Besten aus dem Qualifying schief.

Wegen eines kleinen technischen Problems am Porsche 911 GT3 R kam Laurens um den Bruchteil einer Sekunde zu spät auf die Strecke. Anschließend fuhr er zwar noch die zwölftschnellste Zeit, was wegen der Startplatzstrafe für einen Konkurrenten Position elf bedeutet hätte. Doch die Sportkommissare strichen Vanthoor nach langer Beratung seine Zeit.

sp

Die Aufgabe für Vanthoor sowie seine Teamkollegen Timo Bernhard (37, Bruchmühlbach-Miesau) und Earl Bamber (28, Neuseeland) wird damit morgen beim Langstreckenklassiker in den belgischen Ardennen etwas mühsamer.

Laurens Vanthoor: "Ich bin nicht zufrieden. 1,3 Sekunden hinter der Pole sind zu viel. Es war an sich eine saubere Runde, ich habe keinen Fehler gemacht, aber eine bessere Pace war nicht drin. Wir haben das Beste versucht, aber es hat nicht gereicht. Wir müssen schauen, woran es liegt. Es war sehr warm heute, vielleicht wird es morgen besser, wenn es kühler wird."

Teammanager Klaus Graf: "Wir hatten beim Start in die Super Pole leider ein kleines technisches Problem, deshalb haben wir 0,2 Sekunden zu spät die Boxenausfahrtlinie überquert. Damit war die Toleranzgrenze überschritten und wir wurden bestraft. Wir haben die Entscheidung der Stewards akzeptiert. Wir sind darüber natürlich nicht glücklich. Aber es macht am Ende nur ein paar Startplätze aus. Die Bedingungen für Laurens waren auch schwierig, die Strecke war tendenziell langsam. Unter diesen Bedingungen haben wir noch das Maximum herausgeholt. Es ist noch alles drin. Das Rennen ist so lang, in einem 24-Stunden-Rennen ist es fast zweitrangig, von wo man startet. Jetzt müssen wir sehen, wie wir ins Rennen gehen und wie sich das Wetter entwickelt. Wir gehen die Sache optimistisch an."



SRO / Blancpain / H.J. Hilger
27.7.2018

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Vorläufiger Zeitplan

Samstag 28. Juli
15:35-16:30 Uhr Startprozedur & Grid walk
16:30 Uhr Start der 70. Total 24 hours of Spa


 

SUPER POLE am Freitag

Am Freitag gibt es eine 30-minütige Aufwärmrunde für das gesamte Feld. Dann verlagert sich die Aufmerksamkeit auf die hart umkämpfte Superpole, wo die schnellsten 20 Autos aus dem Qualifikationskampf um die ersten 10 Startreihen kämpfen. Jedes Team darf nur einen Fahrer wählen, der zwei volle Runden fährt. Die Startreihenfolge ist umgekehrt zu den gefahrenen Qualizeiten, d.h. als Erster wird Nicky Catsburg auf der [# 99] starten und als Letzter dann Philipp Eng auf der [# 34].

sp

Hier das Ergebnis: die SUPER POLE hat die Nr. 1, der Audi vom Audi Sport Team WRT erobert. Der Fahrer war Dries Vantoor mit einer Rundenzeit von 2:18,578 Minuten.

Mit einem Abstand von mehr als 0,6 Sekunden folgt der R-Motorsport Aston Martin [# 62] und auf Platz 3 der zweite WRT-Audi [# 2].

Der beste Ferrari [# 72] steht doch noch in der zweiten Startreihe auf Platz 4. Die Mercedes enttäuschen und finden sich auf 14 bzw. 17 ein - die [# 88] startete gar nicht (Unfall beim Warm Up).

BMW - Walkenhorst und Rowe - stehen auf 8 und 15. Gut nach vorne gearbeitet hat sich der McLaren [# 58] auf Platz 6.

Porsche belegt nur die Plätze 12 (Team75 Bernhard) und 9 (Manthey-Racing), wobei der Manthey noch um 10 Plätze strafversetzt wird.

911

Update 28.7.2018: Der erste Platz wurde dem Audi Sport Team WRT [# 1] aberkannt, weil bei der techn. Untersuchung "ein modifizierter Air Trakt" festgestellt wurde. Dies ergab einen Performance Vorteil.



SRO / Blancpain / H.J. Hilger
27.7.2018

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Vorläufiger Zeitplan

Samstag 28. Juli
15:35-16:30 Uhr Startprozedur & Grid walk
16:30 Uhr Start der 70. Total 24 hours of Spa


 

Nachttraining am Donnerstag

Im anderthalbstündigen Nachttraining war der AKKA-ASP-Mercedes [# 88] am schnellsten. Er erzielte eine Rundenzeit von 2:20,693 Min. vor Audi und Lamborghini. Insgesamt hat dies aber weniger zu bedeuten, da die Teams keine neuen Rundenrekorde fahren wollten, sondern Training der Nacht-Situation.

911


SRO / Blancpain / H.J. Hilger
27.7.2018

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Vorläufiger Zeitplan

Samstag 28. Juli
15:35-16:30 Uhr Startprozedur & Grid walk
16:30 Uhr Start der 70. Total 24 hours of Spa


 

Zwanzig Fahrzeuge und Teams, die sich für die Super Pole qualifizierten

Donnerstag Abend qualifizierten sich in vier Sessions die 20 Teams mit ihren Fahrzeugen für die «SUPER POLE« am heutigen Spätnachmittag (18:30 - 19:00 Uhr). Die Sieger, das Walkenhorst Motorsport Team mit den Fahrern Tom Blomqvist, Christian Krognes und Philipp Eng, freuten sich natürlich über diese Platzierung!

911


Porsche
27.7.2018

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Vorläufiger Zeitplan

Samstag 28. Juli
15:35-16:30 Uhr Startprozedur & Grid walk
16:30 Uhr Start der 70. Total 24 hours of Spa


 

Ergänzung:

Der Manthey-Porsche [# 911] wird um 10 Startplätze zurückversetzt.
Der Grund: mehrfache Überschreitung der max. Boxengassengeschwindigkeit und das Strafpunktkonto von Romain Dumas führen zu den 10 Strafplätzen für den Start bei den 24 Stunden.

Zwei Porsche 911 GT3 R für die Super Pole qualifiziert

Das KÜS Team75 Bernhard hat das erste Zeittraining bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps auf Platz acht beendet. Earl Bamber (Neuseeland), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Laurens Vanthoor (Belgien) umrundeten den 7,004 Kilometer langen Kurs am Steuer des Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 117 in 2:19,843 Minuten. Damit hat das KÜS Team75 Bernhard die Super Pole erreicht, in der am Freitag die schnellsten 20 Fahrzeuge um die besten Startplätze beim 24-Stunden-Marathon in den Ardennen kämpfen.

Das Qualifying-Format für den belgischen Langstreckenklassiker war in diesem Jahr neu: Pro Fahrzeug bekam jeder Pilot 15 Minuten Zeit, um eine schnelle Runde zu fahren. Am Ende des Zeittrainings wurde der Durchschnitt aus den jeweiligen Bestzeiten aller Fahrer eines Teams errechnet.

911

Frédéric Makowiecki, Romain Dumas (beide Frankreich) und Dirk Werner (Würzburg) vom Team Manthey-Racing haben sich ebenfalls für die Runde der letzten Zwanzig qualifiziert. Im Porsche 911 GT3 R (#911) erzielte das Trio eine Zeit von 2:20,144 Minuten, die in der Endabrechnung Rang 13 bedeutete.

Herberth Motorsport belegte beim Zeittraining in der Am-Kategorie mit dem Porsche 911 GT3 R Nummer 991 nach einer starken Teamleistung Platz zwei. Die Crew von Black Swan Racing beendete das Qualifying in der Pro-Am-Klasse auf Rang sieben. Beim 24-Stunden Rennen von Spa-Francorchamps gehen 221 Fahrer in 63 Autos an den Start. Insgesamt 13 Marken sind bei der 70. Auflage des Ardennen-Marathons vertreten, der als größtes und wichtigstes GT3-Event der Welt gilt.

Stimmen der Fahrer (Porsche 911 GT3 R #117)

Earl Bamber "Die Balance des Autos war sehr gut, aber ich bin von einigen Fahrzeugen geblockt worden. Das wird morgen in der Super Pole anders sein, da können wir frei fahren."
Timo Bernhard "Ich hatte eine richtig gute Runde und bin in meiner Session die sechstschnellste Zeit gefahren. Oberstes Ziel war es, mit dem Team unter die besten Zwanzig zu kommen, damit wir morgen um die vorderen Startplätze mitfahren können. Ich bin happy, dass uns das mit Platz acht so gut gelungen ist."
Laurens Vanthoor "Ich bin mit dem Qualifying zufrieden. Es geht bei so vielen Autos auf der Strecke einfach darum, eine freie Runde zu bekommen. Das hat bei mir nicht hundertprozentig geklappt, aber unser Team hat sich deutlich für die Super Pole qualifiziert."



SRO
25.7.2018

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Das offizielle »Total 24 Hours of Spa« Foto bringt die Stars des internationalen GT-Rennsports zusammen

Das volle Kontingent von 221 Fahrern stand zwischen den 13 Fahrzeugen am Start, von denen mindestens ein Fahrzeug jeder Marke an diesem Wochenende zweimal rund um die Uhr an den Start gehen wird.



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