Header

Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   Formel 3 / Formel 4 / Formel E



FIA F3
21.6.2018

Logo F3


 

Veranstaltung: 03 Nürnberg

Datum: 22.-24. Juni 2018

Strecke: Norisring (D)

Streckenlänge: 2,3 km

Rundenrekord FIA F3-EM: 0:47,949 Min. (Callum Ilott 2017)

Distanz: 33 Minuten plus eine Runde

Zweiter Stadtkurs wartet auf die Formel-3-Piloten

Nürnberg heißt am kommenden Wochenende das Reiseziel der Teams und Fahrer der FIA Formel-3-Europameisterschaft; auf dem dortigen nur 2,3 Kilometer langen Norisring werden die Saisonläufe sieben bis neun ausgetragen. Nach dem Saisonauftakt im südfranzösischen Pau messen sich die 24 Nachwuchspiloten nun zum zweiten Mal auf einem Stadtkurs. Der britische Rookie Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP) möchte bei seiner Premiere auf dem Norisring seine Führung in der Fahrerwertung verteidigen, während die deutschen Starter Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing), Keyvan Soori Andres (Van Amersfoort Racing) und Julian Hanses (ma-con) ihren Heimvorteil nutzen wollen.

Schumacher und Hanses konnten in der noch jungen Saison bereits überzeugen. Schumacher glänzte auf dem Hungaroring, als er im dritten Rennen Rang drei eroberte. Dabei begeisterte der in Diensten des Teams PREMA Theodore Racing stehende 19-Jährige vor allem in der ersten Runde, als er sich vom neunten Startplatz bis auf die dritte Position nach vorne fahren konnte.

Rookie Hanses erlebte sein bisheriges Highlight auf der als besondere Herausforderung geltenden Strecke von Pau. Obwohl zum ersten Mal auf einem Stadtkurs unterwegs, qualifizierte er sich für Startplatz acht des zweiten Laufs und wurde nach 27 Rennrunden sogar als Siebter abgewinkt.

Nach sechs absolvierten Rennen präsentiert sich die FIA Formel-3-EM 2018 sehr ausgeglichen, fünf verschiedene Piloten aus vier unterschiedlichen Teams durften sich schon über mindestens einen Sieg freuen. Einzig Enaam Ahmed gewann zwei Rennen und setzte sich so an die Spitze der Fahrerwertung. Aber auch Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing), Sacha Fenestraz (Carlin), Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) und Daniel Ticktum (Motopark) nahmen bereits einen Siegerpokal mit nach Hause. Und vielleicht gesellt sich auf dem Norisring auch Jehan Daruvala (Carlin) zu dieser Gruppe hinzu. Der Inder triumphierte im Vorjahr in Nürnberg und wird alles geben, diesen Erfolg nun zu wiederholen.

Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing): "Der Reiz des Norisring liegt für mich vor allem darin, dass viele Runden zu fahren sind und dass das Fahrerfeld so eng beisammen liegt, weil die Strecke so kurz ist. 2017 war es gerade das zweite Mal für mich, dass ich überhaupt auf einem Stadtkurs angetreten bin, mittlerweile ist das nicht mehr so neu. Es ist schwer zu sagen, wie das Wochenende laufen wird, denn das kann man gerade am Norisring gar nicht voraus sehen. Aber auf jeden Fall werde ich mich viel wohler fühlen und mit mehr Sicherheit auf die Strecke gehen."



BMW
11.6.2018

Logo F.E


 

Logo BMW


 

Punkteerfolg für MS&AD Andretti Formula E beim Zürich-Debüt der ABB FIA Formula E Championship

Beim Julius Bär Zürich E-Prix im Herzen der größten Stadt der Schweiz machte Félix da Costa im Rennen sechs Plätze gut und kam auf dem achten Rang ins Ziel. Sein Teamkollege Stéphane Sarrazin (FRA) belegte den 14 Rang. Der Sieg ging an Lucas di Grassi (BRA, Audi). Die beiden verbleibenden Saisonrennen werden am 14. und 15. Juli in New York ausgetragen.

Stimmen nach dem Julius Bär Zürich E-Prix

António Félix da Costa (#28 Andretti ATEC-003): "Ich bin vom 14. Platz gestartet und hatte ein sauberes Rennen. Ich habe alle meine gesteckten Ziele und am Ende den achten Platz erreicht. Das ist gut. Es war ein solider Tag. Jetzt freue ich mich auf die beiden letzten Saisonrennen. Es war ein langes Jahr. Es war nicht einfach, aber es folgt noch ein Event in New York. Wir freuen uns auf das Heimrennen meines Teams und wollen die Saison mit einem guten Ergebnis beenden."

Stéphane Sarrazin (#27 Andretti ATEC-003): "Es war schwierig, mit der Energie hauszuhalten. Ich habe im ersten Stint bei Fights mit anderen Fahrzeugen etwas verloren. Auch im zweiten Stint war es ähnlich. Ich versuche, das zu verstehen und muss mich verbessern. Das System im Auto ist nicht einfach. António hatte drei Jahre, um das Auto zu perfektionieren und er nutzt die Energie perfekt. Ich muss mich in diesem Bereich steigern. Das Team wird hart arbeiten und in New York stärker zurückkommen."



Audi
11.6.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Lucas di Grassi gewinnt ersten E-Prix in der Schweiz
  • Audi e-tron FE04 erneut das stärkste Auto
  • Mehr als 100.000 Zuschauer an der Rennstrecke

 

Ergebnis der Runde 10:

1.   [# 1]   L. DI GRASSI
2.   [# 2]   S. BIRD
3.   [# 7]   J. D'AMBROSIO*
4.   [# 18]   A. LOTTERER
5.   [# 9]   S. BUEMI
6.   [# 23]   N. HEIDFELD
7.   [# 20]   M. EVANS
8.   [# 28]   A. DA COSTA
9.   [# 16]   O. TURVEY
10.   [# 25]   J. VERGNE

* = unter Vorbehalt, Auto wird untersucht

Formel E: Historischer Sieg für Audi vor Rekordkulisse in Zürich

Titelverteidiger Lucas di Grassi hat Audi in der Elektro-Rennserie Formel E einen historischen Sieg beschert. Der Brasilianer gewann in Zürich vor einer Rekordkulisse den ersten E-Prix auf Schweizer Boden.

Seit 1954 hatte es in der Schweiz kein internationales Rundstrecken-Rennen mehr gegeben. Die Rückkehr des internationalen Motorsports lockte weit über 100.000 Zuschauer an den Stadtkurs im Bankenviertel der Metropole. Diese erlebten eine eindrucksvolle Vorstellung der e-tron-Technologie von Audi: Von Startplatz fünf aus ins Rennen gegangen, benötigte Lucas di Grassi lediglich 18 Runden, um die vier vor ihm gestarteten Konkurrenten zu überholen und anschließend einen ungefährdeten Sieg herauszufahren. Nach 39 Runden hatte der Audi-Pilot 7,542 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzieren Sam Bird im DS Virgin.

Für di Grassi war es der insgesamt siebte Triumph in der Formel E, das fünfte Podium in Folge und der erste Sieg in der Saison 2017/2018. "Es war ein großartiges Rennen, und ich bin extrem glücklich", sagte der Audi-Pilot, der den Siegerpokal von Stadtpräsidentin Corine Mauch überreicht bekam. "Das erste Rundstrecken-Rennen auf Schweizer Boden nach mehr als 64 Jahren zu gewinnen ist einfach fantastisch. Mein Audi e-tron FE04 war heute superschnell und hat es mir erlaubt, das Rennen von Startplatz fünf aus zu gewinnen."

Di Grassi schob sich mit seinem Sieg auf den dritten Platz der Fahrerwertung nach vorn und hat vor den letzten beiden Rennen in New York (USA) am 14. und 15. Juli noch Chancen auf die Vizemeisterschaft. Seinen Triumph in der Schweiz feierte der Brasilianer am Abend ausgelassen mit einem Sprung in den Zürichsee - das hatte er seinem Team vor dem Rennen im Falle eines Sieges versprochen.

Das Team Audi Sport ABT Schaeffler machte mit dem zweiten Sieg in Folge und dem dritten Erfolg der laufenden Saison elf weitere Punkte in der Teamwertung gut und liegt vor den letzten beiden Rennen nur noch 33 Punkte hinter Tabellenführer Techeetah auf Rang zwei.

Eine noch bessere Punkteausbeute verhinderte Nelson Piquet. Der Ex-Champion fuhr Daniel Abt in der ersten Runde ins Heck und riss dabei dessen Heckflügel ab. Der Audi-Pilot musste außerplanmäßig an die Box kommen und blieb als 13. ohne Punkte. "Die Jungs haben den Heckflügel superschnell montiert", sagte Abt. "Aber wir hätten ein Safety-Car benötigt, um wieder ins Rennen zu kommen. Das kam leider nicht. Ich bin sehr enttäuscht, freue mich aber für Lucas (di Grassi) und das Team."

"Für Daniel (Abt) war es sehr schade", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Er war bei der Kollision in der ersten Runde absolut machtlos. Trotzdem war es ein toller Tag für uns. Es war ein fantastischer Event mit unheimlich vielen begeisterten Zuschauern, einer schönen Atmosphäre und einer tollen Anlage. Lucas (di Grassi) ist ein fantastisches Rennen gefahren. Es kommt nicht so oft vor, dass man von Startplatz fünf ins Rennen geht, alle Autos vor einem auf der Strecke überholt und das Rennen gewinnt."

"Lucas hat seine Angriffe absolut perfekt abgepasst", sagte Teamchef Allan McNish. "Ich freue mich besonders für seine Crew, die einen schwierigen Saisonstart hatte und nun wieder voll da ist. Und natürlich ist es fantastisch für Audi, nach dem Heimspiel in Berlin auch das erste Rundstrecken-Rennen in der Schweiz nach 64 Jahren gewonnen zu haben."



Schaeffler
8.6.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Logo Schaeffler


 

Zeitplan am Sonntag:


 

Audi Sport ABT Schaeffler bei Formel-E-Premiere in der Schweiz

Die ABB FIA Formula E Championship biegt in Zürich auf die Zielgerade ein: Das vorletzte Event der Saison am 10. Juni hat historisch gesehen einen ganz besonderen Stellenwert. Sportlich will das Team Audi Sport ABT Schaeffler seine starke Form mit weiteren Topresultaten bestätigen.

Die Formel E beweist ein weiteres Mal ihre Einzigartigkeit und bringt den Motorsport in die Schweiz zurück - und zwar mitten in die Stadt. Rundstreckenrennen waren in dem Alpenstaat als Folge der Tragödie 1955 in Le Mans seit mehr als 60 Jahren verboten. Die Formel E erhält als erste Serie wieder eine Rennerlaubnis. Ein starkes Statement, dass im Motorsport das Erschließen von neuen Zielgruppen im Einklang mit Umweltverträglichkeit möglich ist.

Ausgetragen wird das zehnte von zwölf Rennen der Saison 2017/2018 auf einem 2,465 Kilometer langen temporären Kurs in Zürich - entlang der Seepromenade, durch das Bankenviertel und das Stadtzentrum.
Das Team Audi Sport ABT Schaeffler reist in einer guten Verfassung nach Zürich. Seit dem fünften Rennwochenende in Mexiko stand immer mindestens einer der beiden Piloten Daniel Abt oder Lucas di Grassi auf dem Podium. Den vorläufigen Höhepunkt der Saison erlebte das Team zuletzt in Berlin: Beim Heimspiel schaffte Lokalmatador Abt das seltene Triple, bestehend aus Pole-Position, Sieg und schnellster Rennrunde. Di Grassi komplettierte ein perfektes Wochenende mit Rang zwei.

Zürich ist der 19. Austragungsort der Formel E. Die mit rund 400.000 Einwohnern bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz gilt als einer der lebenswertesten Flecken der Erde. Unter anderem auch aufgrund eines Mobilitätssystems, das seinen Blick schon in die Zukunft richtet. Zürich hat ein Strategiepapier erarbeitet, das sechs Ziele bis zum Jahr 2025 verfolgt. So soll zum Beispiel der Anteil des ÖPNV sowie des Fuß- und Fahrradverkehrs erhöht werden. Beim Autoverkehr liegt der primäre Fokus auf der Vermeidung und Verlagerung von Fahrten und damit auf der Senkung des CO2-Ausstoßes.

Hochspannung garantiert
Zwölf Rennen bei zehn Veranstaltungen auf fünf Kontinenten - das Programm der innovativen Elektrorennserie Formel E ist in dieser Saison so umfangreich wie nie zuvor. Mit Santiago de Chile, Rom und Zürich sind drei Locations erstmals dabei. Der Zeitplan ist bei jedem Event straff getaktet: Freies Training, Qualifying und Rennen finden innerhalb von wenigen Stunden statt.

Bereits seit der ersten Formel-E-Saison 2014/2015 unterstreicht Schaeffler mit dem Engagement in der Formel E auch auf der Rennstrecke seine Position als Pionier der Elektromobilität. Seit Öffnung des technischen Reglements zur zweiten Saison 2015/2016 zeichnen Spezialisten von Schaeffler für die Entwicklung des Antriebsstrangs im Einsatzauto des Teams verantwortlich. Auch im aktuellen Modell, dem Audi e-tron FE04, steckt Technik 'made by Schaeffler'. Gemeinsam mit Audi entwickelten Ingenieure des Technologiekonzerns das Herzstück des Fahrzeugs: die Motor-Getriebe-Einheit.



Schaeffler
23.5.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Logo Schaeffler


 

Audi Sport ABT Schaeffler feiert Doppelsieg und optimale Punktausbeute bei Heimrennen in Berlin

Mit einem Doppelsieg feiert das Team Audi Sport ABT Schaeffler beim deutschen Heimrennen in Berlin in der ABB FIA Formula E ein Traumergebnis. Daniel Abt triumphiert mit einem lupenreinen Start-Ziel-Sieg, Teamkollege Lucas di Grassi wird mit einem Rückstand von 6,758 Sekunden im neunten Saisonrennen Zweiter. Den größten Jubel darüber gibt es von einer der vollbesetzten Tribünen im Zielbereich, auf der 400 in Grün-Weiß gekleidete Schaeffler Mitarbeiter - darunter Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaffler AG - den erst zweiten Doppelsieg in der Geschichte der Formel E sehen.

"Was können wir uns mehr wünschen als einen Doppelsieg beim Heimrennen - und das unter den Augen von 400 unserer Schaeffler-Kollegen, die sich für Elektromobilität begeistern und an der Mobilität für morgen arbeiten", fragt Prof. Peter Gutzmer, Technologievorstand bei Schaeffler. "Wir wissen seit dem ersten Rennen, dass wir einen hervorragenden Formel-E-Antriebsstrang zusammen mit Audi entwickelt haben. Und nachdem wir in den vergangenen Rennen schon wieder Stammgäste auf dem Podium waren, hat heute bei diesem Doppelsieg alles gepasst. Wirklich alles, denn mit Pole-Position und schnellster Rennrunde durch Daniel haben wir als erstes Team in der Geschichte der Formel E die maximal möglichen Punkte geholt."

"Was soll ich sagen? Das war wohl der schönste Tag in meiner Karriere: Pole-Position, Sieg und schnellste Rennrunde, dazu Lucas auf Platz zwei - und das alles beim Heimrennen unseres Teams. Das ist alles Wahnsinn. In jeder Runde habe ich die Fahnen der Schaeffler-Mitarbeiter auf der Tribüne gesehen und es einfach nur genossen", sagt Daniel Abt. Im März hatte der 25-jährige Kemptener in Mexiko beim fünften Saisonlauf seinen ersten Sieg in der innovativen Elektro-Rennserie gefeiert - als erster Deutscher überhaupt.
Für Teamkollege Lucas di Grassi, den amtierenden Champion, ist es im 42. Formel-E-Rennen bereits sein 24. Podiumsergebnis - und der vierte zweite Platz in Folge. Der 33-jährige Brasilianer ist von Startplatz fünf ins Rennen gegangen und beweist einmal mehr mit tollen Überholmanövern seine außergewöhnliche Klasse. In der Fahrerwertung belegt Abt vor den abschließenden drei Saisonrennen - eines in Zürich und zwei beim Finale in New York Mitte Juli - den vierten Rang, di Grassi ist Sechster. In der Teamwertung verbessert sich Audi Sport ABT Schaeffler auf den zweiten Platz.

Im neuen Audi e-tron FE04 steckt Technik 'made by Schaeffler'. Gemeinsam mit Audi entwickelten Schaeffler-Ingenieure das Herzstück des Fahrzeugs: die Kombination aus Motor und Getriebe. Schaeffler ist in der innovativen Elektrorennserie offizieller Technologiepartner des Teams Audi Sport ABT Schaeffler. Schaeffler unterstreicht bereits seit der ersten Saison 2014/2015 auch auf der Rennstrecke seine Position als Pionier der Elektromobilität. Seit Öffnung des technischen Reglements zur zweiten Saison 2015/2016 entwickeln Spezialisten von Schaeffler den Antriebsstrang für das Einsatzauto des einzigen deutschen Teams. Die Formel E ist für Schaeffler eines von vielen Betätigungsfeldern, um an einer visionären und nachhaltigen Mobilität für morgen zu arbeiten.



Audi
19.5.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze

  • Daniel Abt siegt in Berlin vor seinem Teamkollegen Lucas di Grassi

  • Audi Sport ABT Schaeffler holt als erstes Formel-E-Team die maximale Punktzahl

  • Audi e-tron FE04 in Berlin-Tempelhof das überragende Auto


 

Ergebnis
1. AUDI SPORT ABT SCHAEFFLER [# 66] D. ABT

2. AUDI SPORT ABT SCHAEFFLER [# 1] L. DI GRASSI

3. TECHEETAH [# 25] J. VERGNE

4. RENAULT E.DAMS [# 9] S. BUEMI

5. NIO FORMULA E TEAM [# 16] O. TURVEY

Audi elektrisiert Berlin: Doppelsieg beim Formel-E-Heimspiel

Mit einem Bilderbuch-Ergebnis hat Audi beim Formel-E-Heimspiel Berlin elektrisiert. Dank Pole-Position, einem überlegenen Doppelsieg und der schnellsten Rennrunde ist Audi Sport ABT Schaeffler das erste Team, das an einem Renntag der Elektro-Rennserie die maximale Punktzahl holte.

Strahlender und vom Berliner Publikum frenetisch gefeierter Sieger war Daniel Abt. Der 25-jährige Deutsche lieferte bei seinem Heimspiel eine perfekte Leistung ab. Obwohl er in der ungünstigen ersten Gruppe auf die Strecke gehen musste, qualifizierte sich Abt mühelos für das Einzelzeitfahren der schnellsten Fünf, das er klar für sich entschied und so die ersten drei Punkte für die zweite Pole-Position seiner Formel-E-Karriere sammelte. Es folgte ein souveräner Start-Ziel-Sieg und als Krönung auch noch der Punkt für die schnellste Rennrunde.

"Das war der wohl wichtigste Sieg meiner bisherigen Karriere und ein unglaublicher Tag von Anfang bis Ende", sagte Daniel Abt, nachdem er den Siegerpokal von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer entgegengenommen hatte. "Maximale Punkte mit der Pole-Position, dem Sieg und der schnellsten Runde und dann auch noch ein Doppelsieg für Audi - mein Dank geht an alle, die uns unterstützen. Heute wird richtig gefeiert!"

Den Audi-Doppelsieg beim Heimspiel in Berlin perfekt machte Lucas di Grassi. Der Titelverteidiger fuhr im Qualifying mit seinem Audi e-tron FE04 die schnellste Runde, leistete sich in der 'Super Pole' dann aber einen kurzen Quersteher, der ihn auf den fünften Startplatz zurückwarf. Nach dem Start brauchte der Brasilianer nur zwölf Runden, um sich auf den zweiten Platz nach vorn zu arbeiten. Nach dem Boxenstopp schloss der Brasilianer zu seinem Teamkollegen auf und fuhr anschließend Platz zwei souverän nach Hause. Der Drittplatzierte Jean-Eric Vergne im Techeetah hatte im Ziel bereits mehr als zwölf Sekunden Rückstand.

"Erst einmal Glückwunsch an Daniel, der den Sieg heute absolut verdient hat", sagte di Grassi nach seinem vierten Podiumsergebnis in Folge. "Unser Audi war heute superschnell und der Konkurrenz überlegen, sodass wir den Sieg eigentlich nur unter uns ausmachen mussten. Nach dem Boxenstopp war ich an Daniel dran, aber mit meinem zweiten Auto hatte ich ein Problem, das wir analysieren müssen. Mit dem Doppelsieg ist für Audi ein Traum wahr geworden. Nachdem das Jahr für uns so schlecht angefangen hatte, liegen wir jetzt auf Platz zwei der Team-Meisterschaft."

In der Fahrer-Meisterschaft verbesserten sich Daniel Abt und Lucas di Grassi vor den letzten drei Rennen in Zürich (10. Juni) und New York (14./15. Juli) auf die Plätze vier und sechs. Zu Tabellenplatz drei fehlt Abt nur noch ein Punkt.

"Es war ein fantastisches Rennen für uns", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Der erste Doppelsieg für Audi seit dem werkseitigen Einstieg in die Formel E und der erste überhaupt für das Team - und das beim Heimspiel! Daniel hat das maximal Mögliche erreicht und Lucas den Tag für uns perfekt gemacht. Mein Glückwunsch gilt allen, die so hart dafür gearbeitet haben. Einen so großen Vorsprung sieht man bei einem Formel-E-Rennen sehr selten."

"Ein Doppelsieg für Audi in Berlin ist einfach unglaublich", sagte Teamchef Allan McNish. "Ein 'Clean Sweep' auf heimischen Boden, besser als dieser Samstag in Tempelhof kann ein Tag einfach nicht sein. Ich bin unheimlich stolz auf das ganze Team!"



BMW
29.4.2018

Logo F.E

Logo BMWi

ABB FIA Formula E Championship: Schwieriges Wochenende in Paris für MS&AD Andretti Formula E

Das Rennwochenende in Paris mit dem achten Lauf der ABB FIA Formula E Championship verlief für MS&AD Andretti Formula E wenig erfolgreich. Weder António Félix da Costa (POR) noch Tom Blomqvist (GBR) konnten den Lauf in der französischen Hauptstadt beenden.

"Leider hatte ich ein technisches Problem, das mich beim Bremsen beeinträchtigt hat. Daher musste ich vorzeitig aufgeben", sagte Félix da Costa. "Schade, denn der Renntag begann für mich und mein Team eigentlich sehr vielversprechend." Félix da Costa hatte eine der besten Qualifying-Leistungen der Saison gezeigt und war mit dem [# 28] Andretti ATEC-003 von Position fünf ins Rennen gegangen. "Aus den Top-5 zu starten, war ein sehr positives Ergebnis im Qualifying. Es zeigt, dass wir als Team gute Arbeit geleistet haben", sagte Félix da Costa.

Das Fahrzeug mit der Nummer 27 von Blomqvist wurde bei einem Zwischenfall in der ersten Runde beschädigt. Die Chancen auf ein gutes Ergebnis waren dahin. Auch der Brite musste das Rennen vorzeitig beenden.

Nächster Halt auf der Formel-E-Welttournee ist Berlin (GER). Hier findet am 19. Mai der Berlin E-Prix statt.



Audi
28.4.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Audi-Piloten machen bei spektakulärem E-Prix elf Positionen gut

  • Lucas di Grassi zum dritten Mal in Folge in der Formel E auf Platz zwei

  • Daniel Abt fährt von Startplatz 14 auf Rang sieben

 

Zahlen, Daten, Fakten

Datum: 28. April 2018
Streckenname: Circuit des Invalides
Streckenlänge: 1,92 Kilometer
Kurven: 14
Topspeed: ca. 190 km/h
Schnellste/Langsamste Kurve: ca. 120/45 km/h
Bisherige Sieger: Sébastien Buemi (2017), Lucas di Grassi (2016)
Bestes Resultat Audi Sport ABT Schaeffler: 1. Platz, Lucas di Grassi (2016)
Rundenrekord, Qualifying: Sam Bird, 1.01,514 Min. (2016)
Rundenrekord, Rennen: Nick Heidfeld, 1.02,323 Min. (2016)

Audi mit elektrisierenden Aufholjagden in Paris

Auch beim achten Lauf der Elektro-Rennserie Formel E in Paris haben Lucas di Grassi und Daniel Abt die Zuschauer mit spektakulären Aufholjagden elektrisiert. Nach einem schwierigen Qualifying machten die beiden Audi-Piloten im Rennen insgesamt elf Positionen gut. Di Grassi wurde zum dritten Mal in Folge Zweiter, Abt fuhr von Startplatz 14 auf Rang sieben nach vorn.

Im Freien Training am Vormittag gelang dem amtierenden Champion di Grassi auf dem Stadtkurs in der Nähe des Eiffelturms ein neuer Streckenrekord. Teamkollege Daniel Abt war nur unwesentlich langsamer. Im Qualifying hatten beide Audi-Piloten bei relativ niedrigen Streckentemperaturen jedoch Schwierigkeiten, die Reifen optimal zum Arbeiten zu bringen. Di Grassi verpasste die 'Super Pole' der Top Fünf um 0,005 Sekunden denkbar knapp. Abt war nur drei Zehntelsekunden langsamer. Bei der extremen Leistungsdichte der Formel E fand sich der Deutsche dennoch auf Startplatz 14 wieder - und das auf einer Rennstrecke, auf der das Überholen als besonders schwierig gilt.

Wie schon so oft in dieser Saison konnten beide Audi-Piloten die Stärken des Audi e-tron FE04 im Rennen anschließend voll ausspielen. Abt überholte in der ersten Hälfte gleich sieben Konkurrenten. Kurz vor Rennende nutzte er den Fanboost, um auch noch Ex-Champion Sébastien Buemi im Renault zu überholen. In der letzten Runde presste sich der Schweizer mit einem Gewaltmanöver wieder an Abt vorbei.

Di Grassi machte am Start einen Platz gut. In der ersten Rennhälfte sparte er so viel Energie, dass er zwei Runden länger fahren konnte als die Führenden. Ein schneller Boxenstopp des Teams Audi Sport ABT Schaeffler brachte den Brasilianer auf Rang vier nach vorn. Mit einer Serie schnellster Rennrunden schloss er zur Spitze auf, überholte Rom-Sieger Sam Bird und in der letzten Runde auch noch den bis dahin Zweitplatzierten André Lotterer.

"Das war ein unglaubliches Rennen und ein extrem hartes", sagte di Grassi nach seinem dritten zweiten Platz in Folge und seinem insgesamt 23. Podium in der Elektro-Rennserie. "Im ersten Teil des Rennens habe ich Energie gespart. Im zweiten Teil konnte ich voll attackieren und den Pokal für Platz zwei holen. Ich bin überglücklich!"

Daniel Abt sagte: "Die Startposition war etwas enttäuschend, aber im Rennen hatte ich gute Überholmanöver. Ich hoffe, den Fans hat die Show gefallen. Leider habe ich in der letzten Runde noch einen Platz verloren, weil mein 'bester Freund' Buemi der Meinung war, mich in der Schikane torpedieren zu müssen. Trotzdem bin ich zufrieden. Danke auch für den Fanboost, den ich heute gut gebrauchen konnte. Beim nächsten Mal müssen wir uns besser qualifizieren, dann gibt es wieder einen Pokal."

"Was für ein Rennen in Paris", sagte Teamchef Allan McNish. "Vor allem die letzte Runde war sehr intensiv. Wir haben tolle Aufholjagden von Lucas und Daniel gesehen. Daniel ist mein Fahrer des Tages. In einem Meeting vor dem Rennen hat er gesagt, dass er in Paris überholen kann, auch wenn alle sagen, dass es unmöglich ist. Er hat Wort gehalten. Schade, dass ihm das harte Manöver von Buemi am Ende noch Plätze gekostet hat. Lucas war erneut sehr stark mit Platz 2 und einer weiteren schnellsten Runde."

"Wir hatten heute nicht das beste Qualifying", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Auf einer Strecke, auf der das Überholen extrem schwierig ist, tut das besonders weh. Doch beide Fahrer sind exzellente Rennen gefahren, ganz besonders Daniel. Er hat schöne, saubere Überholmanöver gezeigt - ohne zu großes Risiko, aber dennoch sehr entschlossen. Mit Lucas das dritte Podium in Folge zu holen war fantastisch."

Vor den Augen von Audi-Chef Rupert Stadler verbesserte sich Audi Sport ABT Schaeffler in der Teamwertung der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft auf den dritten Platz. Lucas di Grassi schob sich in der Fahrerwertung auf Rang fünf nach vorn und liegt vor dem Audi-Heimspiel in Berlin am 19. Mai zwei Punkte vor seinem Teamkollegen Daniel Abt.



Audi
26.4.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Achter Lauf der Elektroserie in Frankreichs Hauptstadt

  • Champion Lucas di Grassi zuletzt zweimal auf dem Podium

  • Audi e-tron Vision Gran Turismo begeistert die Fans

 

Zahlen, Daten, Fakten

Datum: 28. April 2018
Streckenname: Circuit des Invalides
Streckenlänge: 1,92 Kilometer
Kurven: 14
Topspeed: ca. 190 km/h
Schnellste/Langsamste Kurve: ca. 120/45 km/h
Bisherige Sieger: Sébastien Buemi (2017), Lucas di Grassi (2016)
Bestes Resultat Audi Sport ABT Schaeffler: 1. Platz, Lucas di Grassi (2016)
Rundenrekord, Qualifying: Sam Bird, 1.01,514 Min. (2016)
Rundenrekord, Rennen: Nick Heidfeld, 1.02,323 Min. (2016)

Audi bei Formel E: elektrisch durch Stadt der Liebe

Die Formel E setzt ihre Europatournee fort: Am Samstag, 28. April, macht das Team Audi Sport ABT Schaeffler Station in Paris. Bei dem Rennen rund um den Invalidendom will die Mannschaft mit den Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Erneut mit dabei: der futuristische Audi e-tron Vision Gran Turismo. Als Renntaxi begeisterte er bereits in Rom Fans und Gäste.

Motorsport im Herzen der Stadt - kein anderer Austragungsort im Kalender steht so für dieses Motto wie Paris: Der 1,92 Kilometer lange Kurs führt vorbei an zahlreichen Straßencafés und Restaurants und einmal um den Invalidendom. Aus der Garage haben die Teams freien Blick auf den Eiffelturm; und bevor die Strecke für den Renntag gesperrt wird, fahren Busse mit Touristen durch die Boxengasse. "Paris gehört für mich zu den schönsten Locations und ist ein Höhepunkt für uns Fahrer", sagt Lucas di Grassi.

Sportlich will der amtierende Champion den Aufwärtstrend fortsetzen: In Uruguay und Italien stand di Grassi zuletzt zweimal auf dem Podium. "Ich kenne Paris von beiden Seiten: Vor zwei Jahren habe ich die Premiere dort gewonnen und in der letzten Saison einen grausamen Renntag mit null Punkten erlebt", sagt der Brasilianer. "Zwei Pokale in Folge machen Lust auf mehr. Wir nehmen viel Schwung aus Rom mit nach Paris und wissen: Unser Auto ist stark und das Team in toller Verfassung. Wir müssen jetzt alles auf den Punkt perfekt zusammenbringen."

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Zeittraining. Zuletzt hatten Daniel Abt und Lucas di Grassi immer wieder starke Aufholjagden gezeigt, in Paris soll es gleich von weiter vorn ins Rennen gehen. "Wir haben jetzt mehrmals bewiesen, dass wir im Rennen auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf behalten und nach vorn fahren können. Jetzt müssen wir unser Qualifying verbessern für eine bessere Ausgangsposition", sagt Daniel Abt, der im März in Mexiko sein erstes Formel-E-Rennen gewonnen hat. "Die Strecke in Paris ist sehr eng und technisch anspruchsvoll. Die Resonanz der Medien, Fans und Gäste zuletzt in Rom war unglaublich und macht die Vorfreude noch größer."

49 Runden absolvieren die Fahrer auf dem 'Circuit des Invalides', bevor der Sieger des dritten Paris E-Prix feststeht. "Daniel und Lucas präsentieren sich zurzeit in toller Form. Und auch die gesamte Mannschaft kommt mit viel Selbstbewusstsein nach Frankreich, nachdem sie in den letzten drei Rennen mehr Punkte als jede andere Mannschaft geholt hat", sagt Teamchef Allan McNish. "Jeder im Team gibt das absolute Maximum, damit wir in allen Meisterschaftswertungen weiter aufholen. Schön, dass es nach dem tollen Event in Rom jetzt gleich weitergeht. Wir erwarten ein ebenso enges Rennen in Paris, nicht zuletzt, weil es das Heimrennen unserer französischen Konkurrenten ist."

Mit seinem vierten Platz und dem Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde in Rom ist Daniel Abt in der Gesamtwertung auf die fünfte Position vorgefahren. Das bedeutet, er absolviert das Qualifying in Paris in der Top-Fünf-Spitzengruppe der Meisterschaft. Lucas di Grassi liegt trotz vier Rennen ohne Punkte zu Saisonbeginn nun bereits auf Platz acht. Audi Sport ABT Schaeffler belegt nach sieben von zwölf Rennen den vierten Platz in der Teamwertung.

Der achte Saisonlauf der Formel E 2017/2018 startet am Samstag um 16 Uhr Ortszeit. In Deutschland überträgt Eurosport ab 15:45 Uhr live. Weltweit zeigen rund 70 Sender die Rennen der Formel E. Eine vollständige Liste ist im Internet unter www.fiaformulae.com verfügbar.



BMW
26.4.2018

Logo F.E


 

Logo BMW


 

MS&AD Andretti Formula E möchte in den Straßen von Paris in die Punkteränge zurückkehren

Das achte Rennen von Saison 4 der ABB FIA Formula E Championship findet am kommenden Samstag in Paris (FRA) statt. Nach zuletzt zwei schwierigen Rennen wollen die BMW Werksfahrer António Félix da Costa (POR) und Tom Blomqvist (GBR) beim Paris ePrix wieder in die Punkteränge fahren. In der vergangenen Woche hat BMW Motorsport die Entwicklung des neuen BMW iFE.18 mit einem Test in Calafat (ESP) fortgesetzt.

Die Situation
Nach einem starken Saisonstart lief es für das MS&AD Andretti Formula E Team bei den letzten beiden Rennen nicht wie geplant. Weder Félix da Costa noch Blomqvist konnten in Punta del Este (URU) und Rom (ITA) Punkte sammeln. Pech und Zwischenfälle in den Rennen haben dafür gesorgt, dass die Fortschritte, die das Team gemacht hat, nicht auf der Strecke zu sehen waren. Dennoch gehen beide Fahrer in dem Wissen in Paris an den Start, dass sie in der Lage sein werden, in die Top-10 zu fahren. Unterdessen absolvierte BMW Werksfahrer Bruno Spengler (CAN) in der vergangenen Woche in Calafat ein intensives Testprogramm mit dem neuen BMW iFE.18, der für seinen Einsatz ab Saison 5 vorbereitet wird.

Das Team
Das MS&AD Andretti Formula E Team bestreitet 2017/18 seine vierte Saison in der Formel E. Insgesamt stehen für die Mannschaft von Michael Andretti (USA) bisher 40 Rennen, drei Polepositions und 222 Punkte zu Buche. Als Pilot im MS&AD Andretti ATEC-003 mit der Startnummer 28 kommt in Saison 4 wieder BMW Werksfahrer António Félix da Costa zum Einsatz. Neben dem Portugiesen geht BMW Werksfahrer Tom Blomqvist im Fahrzeug mit der Startnummer 27 an den Start.

Die Strecke
Die Straßen von Paris waren in den Saisons 2 und 3 bereits Schauplatz spannender Rennen. Das einfache Prinzip aus harten Bremszonen vor einer großartigen Kulisse macht den Kurs zu einem hervorragenden Austragungsort für ein Formel-E-Rennen. Die Strecke führt rund um den Komplex 'Les Invalides' und stellt die Fahrer vor eine der größten Herausforderungen der Saison, denn sie ist extrem wellig und eng. Überholen ist möglich, aber Berührungen und Kollisionen sind in der Regel an der Tagesordnung. Die Kurven drei und zehn nach den langen Geraden bieten die besten Überholmöglichkeiten, aber nur für die mutigsten Fahrer.



Audi
16.4.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Audi-Piloten begeistern beim ersten Europa-Rennen der Saison mit Aufholjagden

  • Platz zwei und vier für Lucas di Grassi und Daniel Abt

  • Audi Sport ABT Schaeffler beim ersten E-Prix in Rom erfolgreichstes Team

 

Erfolgreiche Formel-E-Premiere für Audi in Rom

Lucas di Grassi und Daniel Abt haben beim ersten Formel-E-Rennen in Rom für das Team Audi Sport ABT Schaeffler die Plätze zwei und vier geholt und die Zuschauer in der italienischen Hauptstadt mit Aufholjagden begeistert.

Nach einem nicht perfekten Qualifying mussten sich die beiden Audi-Piloten auf der neuen Rennstrecke mit den Startplätzen sechs und neun begnügen. Lucas di Grassi verpasste nach einem kleinen Fehler auf seiner Zeitrunde nur knapp die 'Super Pole' der schnellsten Fünf. Daniel Abt gelang es im Qualifying nicht, seine Reifen optimal zum Arbeiten zu bringen. Beide Audi-Piloten waren jedoch überzeugt, über schnelle Autos für das bisher längste Rennen der aktuellen Formel-E-Saison zu verfügen. Und das bewiesen sie vor einer Kulisse von rund 30.000 begeisterten Fans und den Augen von Audi-Chef Rupert Stadler eindrucksvoll.

Abt und di Grassi sparten in der ersten Hälfte des Rennens geschickt Energie und konnten so eine Runde länger fahren als die meisten ihrer Konkurrenten. Nach den Boxenstopps holten beide einen Rückstand von mehr als zehn Sekunden auf die Spitze auf. Mit sehenswerten Überholmanövern kämpften sie sich Platz um Platz nach vorn. Di Grassi holte kurz vor Rennende sogar noch den Führenden Sam Bird ein und lieferte sich mit dem Briten einen harten Kampf um den Sieg, den er am Ende um lediglich 0,970 Sekunden verpasste.

"Ich bin überglücklich, bei der gelungenen Formel-E-Premiere in Rom für Audi ein Podium geholt zu haben", sagte di Grassi. "Nach dem Start war ich nur Achter, deshalb ist Platz zwei am Ende einfach fantastisch. Es war ein großartiges Rennen, mit dem ich sehr zufrieden bin. Danke an Audi und alle, die für mich beim FanBoost gestimmt haben: Dieser hat mir heute geholfen, Sébastien Buemi zu überholen."

Daniel Abt überholte seinen Teamkollegen am Start, fiel durch einen langsameren Boxenstopp jedoch wieder hinter di Grassi zurück. Zudem verlor er in der ersten Rennhälfte die Funkverbindung zur Box. "Dadurch war ich da draußen ganz auf mich alleine gestellt und hatte auch keine Informationen in Sachen Energiemanagement", sagte Abt. "Ich war trotzdem schnell, und mit dem zweiten Auto war zum Glück alles okay. Sébastien (Buemi) und André (Lotterer) haben mir das Leben nicht leichtgemacht. Hinter den beiden habe ich viel Zeit verloren, ehe ich sie überholen konnte. Nur eine Runde länger, und es hätte vielleicht sogar noch für das Podium gereicht. Aber wir dürfen auch so stolz darauf sein, von Startplatz neun wichtige Punkte und die schnellste Rennrunde geholt zu haben."

Daniel Abt verbesserte sich mit nun 50 Punkten auf den fünften Platz der Gesamtwertung der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft, Lucas di Grassi auf Tabellenrang acht (39 Punkte). In der Teamwertung schob sich Audi Sport ABT Schaeffler auf Rang vier nach vorn. Mit 31 Punkten war das Team in Rom am erfolgreichsten.



Audi
6.4.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Formel E feiert beim siebten Saisonrennen Premiere in der Ewigen Stadt

  • Team Audi Sport ABT Schaeffler will erneut aufs Podium

  • Champion Lucas di Grassi: "Italien ist für mich wie eine zweite Heimat"

 

Zahlen, Daten, Fakten:

Datum: 14. April 2018
Streckenname: Circuito Cittadino Dell'EUR
Streckenlänge: 2,86 km
Kurven: 21

Audi mit Formel E erstmals in Rom

Die Formel E kommt nach Europa. Am Samstag, den 14. April, startet die Elektrorennserie erstmals auf den Straßen von Rom. Das deutsche Team Audi Sport ABT Schaeffler mit Daniel Abt und Lucas di Grassi will in Italiens Hauptstadt seinen Erfolgskurs fortsetzen. Zuletzt verbuchten sie einen Sieg in Mexiko und einen zweiten Platz in Uruguay.

Asien, Afrika, Süd- und Mittelamerika und jetzt Europa: Auf ihrer Welttournee macht die Formel E zum ersten Mal halt in Rom. 33 Runden absolvieren die Fahrer auf dem 2,860 Kilometer langen Stadtkurs. Er führt mitten durch das Viertel der Weltausstellung (Esposizione Universale di Roma, kurz EUR genannt) und entlang des spektakulären Kongresszentrums 'La Nuvola'. Es ist der siebte von insgesamt zwölf Saisonläufen. Nach einem Sieg in Mexiko und einem zweiten Platz in Uruguay kommen Daniel Abt und Lucas di Grassi hoch motiviert in die Ewige Stadt.

"Italien ist für mich wie eine zweite Heimat. Meine Großeltern sind dort geboren, ich habe einen italienischen Pass und viel italienisches Blut in meinen Adern", sagt der amtierende Champion di Grassi. "Die Strecke sieht anspruchsvoll aus: schnelle Passagen, langsame Passagen, mehrere Überholmöglichkeiten - die Fans werden einen echten Höhepunkt der Formel E erleben." Die Zielsetzung nach dem Podium in Punta del Este ist klar: "Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Wir haben viel zu gewinnen und wenig zu verlieren. Ich werde alles für meinen ersten Saisonsieg geben und die vielen Fans und Gäste von Audi stolz machen."

Teamkollege Daniel Abt ist in der aktuellen Gesamtwertung der beste Deutsche. "Eine neue Stadt und ein völlig neuer Kurs sind für Fahrer und Ingenieure eine echte Herausforderung. Schön, dass die Formel E jetzt nach Europa kommt, wo die Fangemeinde und das Interesse sehr groß sind", sagt Abt. "Sportlich habe ich das vergangene Rennen in Uruguay mit null Punkten abgehakt. Jetzt will ich mit meiner Mannschaft wieder dorthin, wo wir in Mexiko waren: auf das Podium."

Für Teamchef Allan McNish nimmt die Saison jetzt erst richtig Fahrt auf. "Seit zwei Rennen haben wir zu unserer alten Stärke zurückgefunden: Daniel und Lucas waren im Qualifying und im Rennen immer vorn dabei. Genau dort wollen wir in Rom anknüpfen. Aber um auf dem Podium zu stehen, braucht das ganze Team einen reibungslosen Renntag, denn das enge Format der Formel E verzeiht keine Fehler", sagt der Schotte. Hinzu kommt das große Interesse an der Italien-Premiere. McNish: "Die Aufmerksamkeit von Fans, Medien und natürlich Audi-Mitarbeitern wird bei der Premiere in Rom mit seiner faszinierenden Kulisse riesig sein. Ich bin mir sicher, wir erleben ein spannendes und hart umkämpftes Rennen."

Der siebte Saisonlauf der Formel E 2017/2018 startet am Samstag um 16 Uhr Ortszeit. In Deutschland überträgt Eurosport ab 15:45 Uhr live.



FIA/F3
6.4.2018

Logo F.3


 

10. - 11. April 2018
Misano - Pre-Season-Test (Italy)

Pre-Season-Tests der Formel 3 gehen in die nächste Runde

Nachdem Teams und Fahrer der FIA Formel-3-Europameisterschaft im März insgesamt vier Testtage auf den beiden aktuellen Formel-1-Strecken Hungaroring und Red Bull Ring verbrachten, führt sie ihre Reise nun nach Misano. Auf dem 4,2 Kilometer langen Misano World Circuit Marco Simoncelli an der italienischen Adriaküste finden am 10. und 11. April die letzten Vorbereitungen statt, bevor die Saison Mitte Mai im südfranzösischen Pau beginnt. Ende August kehren die Nachwuchstalente dann für die Meisterschaftsläufe 19 bis 21 der FIA Formel-3-Europameisterschaft noch einmal zurück nach Misano.

Die italienische Rennstrecke von Misano steht zum ersten Mal im Kalender der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Sie wurde 1972 mit 3,488 Kilometern Streckenlänge in Betrieb genommen, bevor sie nach mehreren Umbauten nunmehr eine Länge von 4,2 Kilometern, verteilt auf insgesamt 16 Kurven, aufweist. Mit den zwei offiziellen Testtagen haben die Piloten nun die Möglichkeit, sich und ihre Fahrzeuge optimal auf die für die FIA Formel-3-Europameisterschaft neue Piste einzustellen.

An zwei der bisherigen vier Pre-Season-Tests 2018 gelang Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) die schnellste Runde, einmal fand sich Alex Palou (Hitech Grand Prix) an der Spitze der Tageswertung wieder und einmal belegte Daniel Ticktum (Motopark) Platz eins des Klassements. Dass sich drei Fahrer aus drei unterschiedlichen Teams mindestens einmal Rang eins sichern konnten, deutet schon jetzt auf eine ausgeglichene und spannende Saison hin. Vier Nachwuchspiloten schafften an allen Testtagen den Sprung in die Top Ten: der Deutsche Mick Schumacher, der Spanier Alex Palou sowie die beiden Rookies Sacha Fenestraz (Carlin) aus Frankreich und Enaam Ahmed (Hitech Grand Prix) aus Großbritannien. Schumacher, der in der vergangenen Saison in der FIA Formel-3-Europameisterschaft debütierte und in Monza seinen ersten Podestplatz feierte, war an keinem Tag schlechter als Rang vier und lieferte damit über die vier Tests betrachtet das beste Gesamtergebnisse aller 24 Talente ab.

Der erste Testtag von Misano (Dienstag, den 10. April) beginnt um 10:00 Uhr und endet um 16:50 Uhr; am zweiten Tag (Mittwoch, den 11. April) dürfen die Piloten ab 09:00 Uhr die Strecke befahren, bevor die Motoren um 15:50 Uhr wieder ruhen. Auch von diesen Testfahrten wird auf der offiziellen Website der FIA Formel-3-Europameisterschaft (www.fiaf3europe.com) wieder ein Live-Timing angeboten.



FIA/F3
4.4.2018

Logo F.3


 

Foto: [# 4] Mick Schumacher (DEU, PREMA Theodore Racing, Dallara F317 - Mercedes-Benz), FIA Formula 3 European Championship Test Spielberg (AUT) - 26. - 27. März 2018

Test auf dem Red Bull Ring: Schumacher vor Habsburg

Am zweiten offiziellen Pre-Season-Testtag der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem 4,318 Kilometer langen Red Bull Ring sicherte sich Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing, 1:22,828 Minuten) die Spitzenposition. Der Deutsche, der in seine zweite Saison in der FIA Formel-3-Europameisterschaft geht, verwies den einzigen Österreicher im Feld Ferdinand Habsburg (Carlin, 1:22,928 Minuten) auf Rang zwei. Sacha Fenestraz (Carlin, 1:23,078 Minuten), Rookie und Renault-Junior, eroberte den dritten Platz der Tageswertung vor seinen Rookie-Rivalen Sebastian Fernandez (Motopark, 1:23,120 Minuten), Enaam Ahmed (Hitech Grand Prix, 1:23,130 Minuten) und Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing, 1:23,173 Minuten).

Mick Schumacher kann bisher auf erfolgreiche Pre-Season-Tests zurückblicken, der Deutsche sicherte sich nach seiner Tagesbestzeit vom ersten Tag auf dem Hungaroring nun auch Position eins im Klassement des zweites Testtages in Spielberg. Eine Zehntelsekunde hinter dem Prema-Piloten reihte sich Ferdinand Habsburg ein. Erstmals in seiner Karriere startet der Österreicher in einem Team, das sechs Fahrzeuge einsetzt. "Es ist toll, so viele gute und schnelle Kollegen zu haben. So können wir uns die Arbeit bei Testfahrten teilen und haben immer eine Menge Daten zur Verfügung, um die beste Abstimmung zu finden. Außerdem haben wir viel Personal, so dass bei Problemen an einem Auto auch mal Mechaniker der anderen Autos aushelfen können. Ich sehe im Moment nur Vorteile von einem so großen Team wie wir es sind."

Hinter Habsburg klassierte sich Sebastian Fernandez. Der Spanier, der auch einen venezolanischen Pass besitzt, zeigte sich zufrieden. "Gestern hatten wir noch Probleme mit dem Auto und ich war fahrerisch auch nicht so gut. Ich fahre zum ersten Mal auf dem Red Bull Ring und konnte mich heute deutlich steigern. Darüber freue ich mich natürlich", so der letztjährige Formel-4-Pilot. "Beim Aufstieg aus der Formel 4 muss man sich vor allem an den Speed in den schnellen Kurven gewöhnen, der in der Formel 3 deutlich höher ist."

Auf Rang sieben des Tagesklassements fand sich Alex Palou (Hitech Grand Prix, 1:23,189 Minuten) wieder, gefolgt von Ferrari-Junior Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing, 1:23,204 Minuten), Force-India-Schützling Jehan Daruvala (Carlin, 1:23,243 Minuten) und Daniel Ticktum (Motopark, 1:23,249 Minuten), der Teil des Red Bull Juniorteams ist.



ADAC
4.4.2018

Logo F.4


 

Vesti und Zendeli dominieren Testfahrten der ADAC Formel 4 in Oschersleben

Zwei Tage, sieben Einheiten, unzählige Erkenntnisse: Teams und Fahrer der ADAC Formel 4 haben am Dienstag und Mittwoch bei den offiziellen Testtagen in Oschersleben ihre Generalprobe für den Saisonauftakt am 13. bis 15. April in der Motorsport Arena absolviert.
Dabei hinterließen vor allem Frederik Vesti (16, Dänemark, Van Amersfoort Racing) und Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS) einen starken Eindruck. Aber auch die Neulinge wie Enzo Fittipaldi (16, Brasilien, Prema Powerteam), Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi, und David Schumacher (16, Bergheim, US Racing CHRS), Sohn des ehemaligen DTM- und Formel-1-Piloten Ralf Schumacher, deuteten ihr Potenzial an.
In gut zwei Wochen wird es für die Talente der ADAC Formel 4 dann Ernst: Dann steigt in Oschersleben der Auftakt der vierten Saison der Highspeedschule des ADAC. Und SPORT1 wird die Rennen der ADAC Formel 4 im Fernsehen zeigen.

Mit viel Selbstvertrauen nach den Testtagen werden der Däne Vesti und Zendeli aus Bochum in die Magdeburger Börde reisen. Das Duo dominierte die Generalprobe und sorgte in sechs von sieben Einheiten für die Bestzeit. Vesti war in vier Sessions ganz vorne, ihm gelang in 1:23.649 Minuten die schnellste Runde der gesamten Testfahrten, auch die zweitbeste Runde (1:23.661) ging auf das Konto des 16-Jährigen. Ebenfalls schnell unterwegs: Charles Weerts (17, Belgien, Van Amersfoort Racing), der in 1:23.717 die drittbeste Runde fuhr. In der abschließenden siebten Sitzung war Liam Lawson (16, Neuseeland, Van Amersfoort Racing) bei nasser Strecke in 1:40.576 der Schnellste.

Während am Dienstag die Sonne schien, stellte der am Mittwoch einsetzende Regen die Piloten vor eine neue Herausforderung. Bei den neuen Bedingungen fand Zendeli die besten Lösungen. "Im Regen war ich absolut der Schnellste", sagte der Bochumer zufrieden: "Bei trockener Strecke waren wir anfangs sehr schnell, aber später hat mir teilweise schon etwas gefehlt. Ich denke aber, dass am Rennwochenende alles anders aussehen wird und bleibe optimistisch."

Beim Test in der Motorsport Arena waren die Rundenzeiten aber nur ein Aspekt. Teams und Fahrer testeten intensiv, spielten verschiedene Szenarien durch und tüftelten das perfekte Set-Up für den Kurs in der Magdeburger Börde aus. Dabei standen auch Starts, Longruns, und das Simulieren von Qualifying-Situationen im Mittelpunkt. Das Fahrerfeld lag in allen Sessions auf einem ausgeglichenen hohen Niveau eng beisammen - auch die Newcomer hielten auf Anhieb gut mit.

Fittipaldi junior etwa fuhr in allen sieben Sessions in die Top Ten und lieferte konstante Rundenzeiten ab. David Schumacher war ebenfalls schnell unterwegs, landete mehrfach in der Spitzengruppe und war dreimal bester Rookie. Je zweimal waren Gianluca Petecof (15 Brasilien, Prema Powerteam) und Joey Alders (18, Niederlande, Van Amersfoort Racing) schnellster Neuling.



Audi
18.3.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

2018 Punta del Este ePrix (Rd 6)

1 - J. VERGNE FRA TECHEETAH Renault Z.E. 17 37 50:43.809
2 - L. DI GRASSI BRA Audi Sport ABT Schaeffler Audi e-tron FE04 +0.447
3 - S. BIRD GBR DS Virgin Racing DS Virgin DSV-03 +2.611
4 - M. EVANS NZL Panasonic Jaguar Racing Jaguar I-Type II +4.075
5 - F. ROSENQVIST SWE Mahindra Racing Mahindra M4Electro +4.224
6 - A. LYNN GBR DS Virgin Racing DS Virgin DSV-03 +7.672
7 - O. TURVEY GBR NIO Formula E Team NextEV NIO Sport 003 +11.818
8 - J. LOPEZ ARG DRAGON PENSKE EV-2 +12.612
9 - J. D'AMBROSIO BEL DRAGON PENSKE EV-2 +22.242
10 - M. ENGEL DEU Venturi Formula E Team Venturi VM200-FE-03 +26.293

Formel E in Uruguay: Meister Lucas di Grassi zurück auf dem Podium

Titelverteidiger Lucas di Grassi hat beim sechsten Lauf der Elektro-Rennserie Formel E in Punta del Este (Uruguay) mit Platz zwei sein erstes Podiumsergebnis der Saison erzielt.

Der Brasilianer aus dem Team Audi Sport ABT Schaeffler zeigte auf der schnellsten Strecke der Saison eine eindrucksvolle Leistung. Im Freien Training am Vormittag distanzierte di Grassi den Rest des Feldes mit seinem Audi e-tron FE04 um mehr als vier Zehntelsekunden. Auch in der 'Super Pole' fuhr der Audi-Pilot Bestzeit. Doch nicht di Grassi durfte von der Pole-Position aus ins Rennen gehen, sondern der zunächst fünftplatzierte Jean-Eric Vergne im Techeetah.

"Dass die Zeiten der schnellsten Fahrer gestrichen wurden, weil wir alle einen Poller in der Schikane berührt haben, war aus meiner Sicht nicht korrekt", sagte di Grassi. "Ich habe es in der Fahrerbesprechung anders verstanden und es wurde im Freien Training und im Qualifying zuvor auch anders gehandhabt. Statt von der Pole-Position musste ich auf der schmutzigen Seite von Platz zwei starten - und das auf einer Strecke, auf der das Überholen extrem schwierig ist."

Di Grassi lieferte sich das ganze Rennen über ein spektakuläres Duell mit Tabellenführer Jean-Eric Vergne, doch alle Überholversuche des Brasilianers blieben erfolglos. "Ich hatte das schnellere Auto, aber Jev hat sich perfekt verteidigt", sagte di Grassi. "Heute wären 28 Punkte möglich gewesen, so wurden es nur 18. Aber unser Auto ist superschnell und jetzt auch zuverlässig. Ich freue mich schon auf die zweite Saisonhälfte."

Großes Pech hatte sein Teamkollege Daniel Abt. Der Mexiko-Sieger kämpfte sich in der ersten Rennhälfte vom fünften Startplatz auf Rang drei nach vorn. Nach dem Autowechsel musste er jedoch ein zweites Mal an die Box kommen, weil sich die Gurte gelöst hatten. "Wir müssen herausfinden, wie es dazu kommen konnte", sagte Daniel Abt, der auf Platz 14 ins Ziel fuhr. "Die Gurte waren geschlossen, doch nach zwei Runden waren sie plötzlich offen."

"Das Problem mit Daniels Gurten hat uns ein doppeltes Podium gekostet und war eine große Enttäuschung für Daniel", sagte Teamchef Allan McNish. "Positiv ist, dass wir beide Autos ins Ziel gebracht haben und Lucas nach seinen ersten Punkten in Mexiko nun sein erstes Podium der Saison geholt hat. Sein Duell mit Jean-Eric Vergne an der Spitze war von der ersten bis zur letzten Runde unheimlich intensiv und aufregend. Einmal dachte ich, jetzt hat es Lucas geschafft, aber auch Jev ist ein starkes Rennen gefahren."

"Es war ein enger, harter Kampf zwischen den beiden", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Leider gab es keinen Weg an Jean-Eric Vergne vorbei, obwohl es Lucas mehrmals versucht hat. Heute hätte er den Fanboost gebraucht, den Daniel hatte. Auch wenn mehr drin gewesen wäre, können wir mit der Performance an diesem Wochenende zufrieden sein. Die Zuverlässigkeit war da. Wir blicken positiv auf den Rest der Saison."

Am 14. April findet im Rom (Italien) das erste europäische Formel-E-Rennen der Saison 2017/2018 statt. Daniel Abt liegt nach der ersten Saisonhälfte auf dem siebten Tabellenrang, Lucas di Grassi verbesserte sich in Punta del Este auf Position zehn. Das Team Audi Sport ABT Schaeffler liegt in der Teamwertung auf Rang sechs.



BMW
18.3.2018

Logo F.E


 

Logo BMW


 

MS&AD Andretti Formula E verpasst Punkte in Punta del Este

Im sechsten Saisonrennen der ABB FIA Formula E Championship hat das Team von MS&AD Andretti Formula E die Punkteränge knapp verpasst. António Félix da Costa (POR) beendete den Punta del Este E-Prix (URU) auf dem elften Rang. Sein Teamkollege Tom Blomqvist (GBR) belegte den 16. Rang. Der Sieg ging an Techeetah-Pilot Jean-Eric Vergne (FRA). Der Punta del Este E-Prix schloss die erste Hälfte der aktuellen Formel-E-Saison ab. Nach sechs Überseerennen kommt die Serie nun nach Europa: Der nächste Lauf wird am 14. April in Rom (ITA) ausgetragen.

Das Qualifying
Bevor es ins Qualifying ging, hatte Tom Blomqvist im zweiten freien Training eine Schrecksekunde zu überstehen: In einer Rechtskurve verlor er auf dem Randstein die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte auf der gegenüberliegenden Seite in den Reifenstapel. Während das Team das Auto reparierte, setzte Blomqvist das Training im anderen Fahrzeug fort. Im Qualifying ging er dann in der ersten der vier Gruppen an den Start und fuhr eine Rundenzeit von 1:16,424 Minuten. António Félix da Costa fuhr in der zweiten Gruppe auf die Strecke und kam auf eine Zeit von 1:14,973 Minuten. Am Ende standen für Félix da Costa der 13. und für Blomqvist der 17. Rang des Qualifying-Klassements zu Buche. Nach der Qualifikation sprach die Rennleitung gegen einige Piloten Strafen aus. Félix da Costa profitierte davon und rückte auf den elften Platz der Startaufstellung vor. Blomqvist dagegen wurde ans Ende des Feldes zurückversetzt, da nach seinem Unfall das Getriebe gewechselt werden musste.

Das Rennen
Am Start machte Félix da Costa gleich einen Platz gut und verbesserte sich auf den zehnten Rang. In einem spannenden und von vielen Positionswechseln geprägten Rennen arbeitete sich der Portugiese anschließend noch bis auf den achten Platz nach vorn, verlor jedoch im weiteren Rennverlauf wieder an Boden. Nach 37 Runden erreichte er das Ziel auf dem elften Rang. Blomqvist versuchte von hinten eine Aufholjagd, musste sich aber letztlich mit dem 16. Rang zufriedengeben.

António Félix da Costa, MS&AD Andretti Formula E: "Wir haben heute einiges gelernt, auch wenn es ein eher durchschnittlicher Tag war und wir knapp außerhalb der Punkte ins Ziel gekommen sind. Es war in gewisser Hinsicht ein Wochenende der gemischten Gefühle, denn ich denke, dass Punkte möglich gewesen wären. Das MS&AD Andretti Formula E Team hat viel gelernt, und wir arbeiten hart weiter, um darauf aufzubauen. Nun reisen wir zurück nach Europa und bereiten uns auf die zweite Saisonhälfte vor."

Tom Blomqvist, MS&AD Andretti Formula E: "Insgesamt war es kein gutes Wochenende. Im ersten freien Training lief es recht gut, und die Strecke hat mir großen Spaß gemacht. Aber im zweiten Training unterlief mir ein Fehler, und ich hatte einen Unfall. Dabei wurde das Getriebe beschädigt. Es war erneut ein hartes Wochenende, aber ich werde weiter lernen. Hoffentlich läuft es etwas besser für uns, wenn wir nach Europa zurückkommen und in Rom fahren."



Audi
5.3.2018

Logo F.E


 

Logo SAudi


 

2018 Mexico City E-Prix (Rd 5)

1 - Daniel Abt, Audi Sport ABT Schaeffler, 50:45:164s (25)
2 - Oliver Turvey, NIO Formula E Team, +6.398s (18)
3 - Sebastien Buemi, Renault e.dams, +6.615s (15)
4 - Nelson Piquet Jr, Panasonic Jaguar Racing, +7.015s (12)
5 - Jean-Eric Vergne, TECHEETAH, +7.546s (10)
6 - Mitch Evans, Panasonic Jaguar Racing, +9.050s (8)
7 - Antonio Felix da Costa, Andretti Formula E, +17.157s (6)
8 - Edoardo Mortara, Venturi Formula E Team, +26.511 (4)
9 - Lucas di Grassi, Audi Sport ABT Schaeffler, +29.208s (3)
10 - Alex Lynn, DS Virgin Racing, +29.515s (1)
11 - Jerome D'Ambrosio, DRAGON, +30.418s
12 - Jose Maria Lopez, DRAGON, +31.859s
13 - Andre Lotterer, TECHEETAH, +36.206s
14 - Luca Filippi, NIO Formula E Team, +38.336s
15 - Tom Blomqvist, Andretti Formula E, +38.592s
16 - Maro Engel, Venturi Formula E Team, +44.689s
17 - Sam Bird, DS Virgin Racing, +44.982s

DNF - Nico Prost, Renault e.dams, 36 Laps
DNF - Felix Rosenqvist, Mahindra Racing, 34 Laps (3)
DNF - Nick Heidfeld, Mahindra Racing, 27 Laps

Formel E in Mexiko: Daniel Abt holt ersten Formel-E-Sieg für Audi

Daniel Abt vom Team Audi Sport ABT Schaeffler ist der erste deutsche Sieger der Formel-E-Geschichte. In Mexiko-Stadt machte der 25-Jährige mit einem fehlerfreien Rennen gleichzeitig den ersten Sieg des Audi-Werksteams in der Elektrorennserie perfekt. Teamkollege Lucas di Grassi komplettierte den großen Tag für Audi mit einer Aufholjagd vom letzten Startplatz auf Position neun und der schnellsten Rennrunde.

Riesenjubel im Autódromo Hermanos Rodríguez: Vor einer eindrucksvollen Kulisse und rund 500 begeisterten Mitarbeitern von Audi Mexiko sorgten beide Audi-Piloten mit Aufholjagden für Furore und Jubel auf den Tribünen wie bei einem Fußballspiel. Abt ging von Startplatz fünf ins Rennen, machte gleich am Start einen Platz gut und lag zur Halbzeit knapp hinter dem Führenden Oliver Turvey im NIO auf Position zwei. Mit einem perfekten Boxenstopp übernahm Abt die Führung und fuhr den Verfolgern mit seinem Audi e-tron FE04 anschließend auf und davon. Nach 47 Runden hatte der Deutsche einen Vorsprung von 6,398 Sekunden. Das Podium komplettierte Ex-Champion Sébastien Buemi im Renault.

"Was für ein fantastischer Tag - endlich der erste Sieg", sagte Daniel Abt. "Wir haben harte Zeiten hinter uns, aber nie aufgegeben und hier einen überlegenen Sieg und Platz neun geholt. Ich bin unheimlich stolz auf alle und kann mich bei der ganzen Mannschaft nur bedanken: Beide Autos waren einfach perfekt. Heute Abend wird so richtig gefeiert!"

Titelverteidiger Lucas di Grassi wurde auf den letzten Startplatz zurückversetzt und musste im Rennen zudem eine 5-Sekunden-Strafe beim Boxenstopp absitzen, weil an seinem Audi e-tron FE04 zwischen den Rennen in Santiago de Chile und Mexiko-Stadt der Inverter geöffnet werden musste. Der Brasilianer kämpfte sich Platz um Platz nach vorn und holte mit Platz neun sowie der schnellsten Rennrunde die ersten Punkte der Saison. "Das war ein aufregendes Rennen, das mächtig Spaß gemacht hat", sagte der Brasilianer. "Glückwunsch an Daniel: toller Job! Er hatte seinen ersten Sieg schon in Hongkong verdient. Wir geben als Team nie auf und unsere Aufholjagd hat heute begonnen."

"Nach den Problemen, die wir in den ersten Rennen hatten, schmeckt dieser Sieg besonders süß", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Wir wussten nicht genau, was uns hier erwarten würde. Nach dem Qualifying waren die Gefühle noch etwas gemischt. Aber das Rennen war von beiden top. Lucas ist super gefahren und für Daniel freue ich mich ganz besonders."
"Daniel ist ein unglaubliches Rennen gefahren", sagte Teamchef Allan McNish. "Einfach klasse, wie er überholt und sich dabei in Position gebracht hat. Auch das Rennen von Lucas mit der schnellsten Rennrunde und einer schwierigen Aufholjagd gibt uns unheimlich Auftrieb - nicht nur dem Rennteam, sondern auch den Leuten zu Hause, die zwischen den Rennen sehr hart gearbeitet haben. Glückwunsch an alle!"

Daniel Abt rückte nach seinem ersten Formel-E-Sieg in der Fahrerwertung auf Rang sechs nach vorn. In der Teamwertung belegt das Team Audi Sport ABT Schaeffler nach fünf von zwölf Rennen nun ebenfalls den sechsten Platz.

Das nächste Rennen der Formel E steht bereits am übernächsten Samstag (17. März) in Punta del Este in Uruguay auf dem Programm.



BMW
5.3.2018

Logo F.E


 

Logo BMW


 

2018 Mexico City E-Prix (Rd 5)
Driver standings

Jean-Eric Vergne, TECHEETAH - 81
Felix Rosenqvist, Mahindra Racing - 69
Sam Bird, DS Virgin Racing - 61
Sebastien Buemi, Renault e.dams - 52
Nelson Piquet Jr, Panasonic Jaguar Racing - 45

Team standings

TECHEETAH - 99
Mahindra Racing - 90
Panasonic Jaguar Racing - 74
DS Virgin Racing - 70
Renault e.dams - 59
Audi Sport ABT Schaeffler - 40
Venturi Formula E Team - 34
NIO Formula E Team - 27
Andretti Formula E - 20
DRAGON - 12

MS&AD Andretti Formula E stockt Punktekonto in Mexico City auf.

Im fünften Saisonrennen der ABB FIA Formula E Championship hat António Félix da Costa (POR) weitere Punkte für das Team von MS&AD Andretti Formula E gesammelt. Beim Mexico City E-Prix auf dem 'Autódromo Hermanos Rodríguez' mitten in Mexikos Hauptstadt überquerte er am Samstag als Siebter die Ziellinie. Damit hat das Team in vier der bisher fünf Saisonrennen gepunktet. Sein Teamkollege Tom Blomqvist (GBR) musste sich bei seiner Mexiko-Premiere mit dem 15. Rang zufriedengeben.

Das Qualifying
In der Qualifying-Session für den Mexico City E-Prix spielte António Félix da Costa eine Hauptrolle. Zunächst gelang ihm in 1:01,772 Minuten die drittschnellste Zeit. Kein Pilot aus Gruppe 4 konnte die Zeit des 26-Jährigen noch unterbieten, der somit zum ersten Mal seit dem Rennen in Buenos Aires (ARG) in Saison 2 wieder das Ticket für die Super-Pole lösen konnte. In dieser Session brachte ihm seine Zeit von 1:01,852 Minuten dann zunächst den zweiten Rang hinter Mahindra-Fahrer Felix Rosenqvist (SWE) ein. Allerdings wurde Félix da Costa nachträglich noch auf den vierten Rang zurückversetzt, da sein Fahrzeug nach der Super-Pole nicht das vorgeschriebene Gewicht auf die Waage gebracht hatte. Tom Blomqvist kam mit einer Zeit von 1:02,443 Minuten in Quali-Gruppe 1 auf den 18. Startplatz.

Das Rennen
Am Start verlor Félix da Costa eine Position an den späteren Sieger Daniel Abt (GER) und konnte in der Folge das Tempo der Spitzengruppe nicht ganz mitgehen. Dennoch hielt sich der Portugiese in den Top-10. Nach den Boxenstopps zur Rennmitte fuhr Félix da Costa auf der achten Position und rückte nach einer Durchfahrtsstrafe für André Lotterer (GER) noch auf Rang sieben vor. Blomqvist hatte im hinteren Teil des Feldes keinen leichten Stand, zeigte jedoch eine kämpferische Leistung und überquerte schließlich auf dem 15. Platz die Ziellinie.

Die Reaktionen

António Félix da Costa, MS&AD Andretti Formula E: "Wir nehmen heute viel Positives aus Mexiko mit. Die Pace war den ganzen Tag sehr gut. Wir haben es in die Super-Pole geschafft und hatten insgesamt ein starkes Qualifying. Im Rennen war unsere Leistung dann nicht so gut. Das werden wir uns genau ansehen. In jedem Fall machen wir große Schritte nach vorn. Ich freue mich auf die kommenden Rennen. Wir haben definitiv das Potenzial, es an jedem Wochenende in die Punkte zu schaffen und arbeiten in die richtige Richtung."

Tom Blomqvist, MS&AD Andretti Formula E: "Dieses Rennwochenende war eine Herausforderung. Für uns lief es heute einfach nicht ganz rund. Es ging im freien Training mit ein paar Schwierigkeiten los, die uns etwas zurückgeworfen haben. Dann verliert man etwas an Selbstvertrauen und muss dann direkt ins Rennen starten. Das war nicht einfach. Aber vor allem der zweite Stint im Rennen war dann okay Allerdings ist es von ganz hinten einfach sehr schwierig. Für mich war es in jedem Fall ein lehrreiches Wochenende."



Schaeffler
2.3.2018

Logo F.E


 

Logo Schaeffler


 

Samstag:

Rennen: ab 23 Uhr deutsche Zeit auf EUROSPORT


 

Formel E: Mexico City E-Prix am 3. März 2018



Audi
27.2.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Das Wichtigste in Kurzform

  • Fünfter E-Prix der Saison für Daniel Abt und Lucas di Grassi

  • Champion di Grassi erwartet erneut Rückversetzung in der Startaufstellung

  • Teamchef McNish: "Werden alles geben, um das Maximum herauszuholen"

 

Zahlen, Daten, Fakten

Datum: 3. März 2018

Streckenname: Autódromo Hermanos Rodríguez

Streckenlänge: 2,093 Kilometer

Kurven: 18

Topspeed: ca. 210 km/h

Langsamste/schnellste Kurve: ca. 50/175 km/h

Bisherige Sieger: Lucas di Grassi (2017), Jérôme D'Ambrosio (2016)

Bestes Resultat Audi Sport ABT Schaeffler: 1. Platz, Lucas di Grassi (2017)

Rundenrekord, Qualifying: Oliver Turvey, 1.02,712 Min. (2017)

Rundenrekord, Rennen: Sébastien Buemi, 1.03,102 Min. (2017)

Formel E: Audi stellt sich Herausforderung in Mexiko

Nach einem schwierigen ersten Saisondrittel mit technischen Problemen und Zwischenfällen startet das Team Audi Sport ABT Schaeffler am Samstag, den 3. März, zum fünften Lauf der Formel E im Herzen von Mexiko-Stadt. Die beiden Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi stellen sich einem weiteren herausfordernden Rennwochenende.

In den vergangenen Wochen haben die Renningenieure von Audi Sport die technischen Probleme am Audi e-tron FE04 intensiv analysiert. "Jetzt sind wir zuversichtlich, dass wir sowohl die Ursache als auch eine Lösung gefunden haben", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Leider erlaubt uns das Reglement der FIA eine Umsetzung der Änderungen erst nach einer Frist von 30 Tagen."
Das entsprechende Update wird also erst beim Lauf in Punta del Este am 17. März zum Einsatz kommen. Dieter Gass: "Obwohl wir mit dieser Situation natürlich nicht glücklich sind, sind wir optimistisch, dass eine permanente Rennstrecke - so wie bei den Testfahrten vor der Saison - keine Probleme hervorruft."

Bei den ersten beiden E-Prix in Mexiko-Stadt überquerte Lucas di Grassi die Ziellinie jeweils als Erster - im vergangenen Jahr nach einer spektakulären Aufholjagd vom Ende des Feldes.

"Mein Sieg im Vorjahr war sicher mein erstaunlichster in der Formel E", sagt Lucas di Grassi. Auch dieses Jahr muss der amtierende Champion sein Kämpferherz zeigen: Weil nach seinem Ausfall in Santiago das Siegel des Inverters aus einem seiner Autos für eine Reparatur geöffnet werden musste, muss der Brasilianer laut Reglement in Mexiko mit einer Rückversetzung um zehn Plätze in der Startaufstellung rechnen.


Daniel Abt holte in Mexiko bisher immer Punkte. "Die mexikanischen Fans sind mega-enthusiastisch, die Atmosphäre ist toll und ich mag die Strecke", sagt Abt. "Ich fühle mich sehr wohl dort, bin hoch motiviert." Zusammen mit seinem Teamkollegen reist der Deutsche direkt von einer Fitnesswoche aller Audi-Werksfahrer auf Lanzarote nach Mexiko.

"Wir erleben gerade eine harte Phase in unserer jungen Formel-E-Geschichte. Aber wir sind wie immer fest entschlossen und werden alles geben, um mit Daniel und Lucas trotz der aktuellen Herausforderungen das Maximum herauszuholen", sagt Allan McNish, Teamchef bei Audi Sport ABT Schaeffler. "Wir wissen alle, wie unberechenbar ein Renntag in der Formel E sein kann - das hat der spektakuläre Sieg von Lucas im Vorjahr deutlich gezeigt."

Der E-Prix in Mexiko ist nicht nur wegen der beeindruckenden Kulisse ein Rennen der Superlative. Die Metropolregion ist mit rund 20 Millionen Einwohnern eine der größten der Erde. 2016 hat Audi in Mexiko eines seiner modernsten Werke eröffnet. Die Marke produziert dort den Premium-SUV Audi Q5 für den Weltmarkt.

Der fünfte Saisonlauf der Formel E 2017/2018 führt über 47 Runden und startet am Samstag um 16 Uhr Ortszeit (23 Uhr MEZ). In Deutschland überträgt Eurosport ab 22:45 Uhr live. International zeigen rund 70 Sender die Rennen der Formel E. Eine vollständige Liste ist im Internet unter www.fiaformulae.com verfügbar.



Audi
3.2.2018

Logo F.E


 

Logo Audi


 

Ergebnis (TOP 6):

1.   Jean-Eric Vergne
2.   Andre Lotterer
3.   Sebastien Buemi
4.   Felix Rosenqvist
5.   Sam Bird
6.   Nelson Piquet jr.

Doppelte Enttäuschung für Audi in Chile

Die Elektro-Rennserie Formel E feierte in Santiago de Chile zum Auftakt ihrer Lateinamerika-Tournee eine spektakuläre Premiere, die für das Team Audi Sport ABT Schaeffler jedoch mit einer doppelten Enttäuschung endete: Daniel Abt und Lucas di Grassi schieden beide vorzeitig aus.

Titelverteidiger Lucas di Grassi kämpfte sich in der ersten Rennhälfte vom 13. Startplatz bis auf Position sechs nach vorn. Unmittelbar nach dem Autotausch bei Halbzeit musste der Brasilianer seinen zweiten Audi e-tron FE04 jedoch mit Leistungsverlust an der Box abstellen.

Sein von Startplatz neun ins Rennen gegangener Teamkollege Daniel Abt wurde kurz nach dem Start von Nick Heidfeld am Hinterrad getroffen. Dabei wurde die Hinterradaufhängung seines Audi e-tron FE04 beschädigt. Abt musste nach nur sieben Runden auf sein zweites Auto wechseln und gab dann vorzeitig auf, weil die Energie aufgrund des extrem frühen Boxenstopps nicht bis zum Rennende gereicht hätte.

"Ich bin schon lange im Motorsport: Manchmal läuft alles wie am Schnürchen, manchmal geht alles schief, was schiefgehen kann - Letzteres ist derzeit bei uns der Fall", sagte Teamchef Allan McNish nach dem Rennen. "Es ist extrem enttäuschend, zwei Ausfälle aus unterschiedlichen Gründen zu verbuchen. Aber wir wissen, dass das im Motorsport manchmal so ist. Daniel wurde in der ersten Runde unglücklich getroffen. Lucas fuhr ein starkes Rennen und hatte nach dem Boxenstopp plötzlich keine Leistung mehr. Den Grund dafür kennen wir noch nicht."

Der nächste E-Prix findet am 3. März in Mexico City statt. Dort siegte Lucas di Grassi im vergangenen Jahr nach einer spektakulären Aufholjagd.



Schaeffler
31.1.2018

Logo F.E


 

Logo Schaeffler


 

Zeitplan 3. Feb. 2018 (Ortszeit)

08:00 - 08:45 Freies Training 1
10:30 - 11:00 Freies Training 2
12:00 - 12:36 Qualifying
12:45 - 13:00 Super Pole
14:00 - 14:30 Autogrammstunde
15:00 Fahrerparade
15:23 Boxengasse offen
16:04 Rennen (37 Runden)

Audi Sport ABT Schaeffler bei Formel-E-Debüt in Chile

Neuland für die ABB FIA Formula E Championship und das Team Audi Sport ABT Schaeffler: Am 3. Februar steigt zum ersten Mal in Santiago de Chile ein Rennen.

Auf ihrer Welttournee macht die Formel E in Südamerika halt: In Santiago de Chile wird das vierte Rennen der Saison 2017/2018 ausgetragen. Mit der chilenischen Hauptstadt erschließt die Rennserie bereits die 17. Metropole seit ihrem Debüt im Jahr 2014 und beweist damit einmal mehr, wie präsent das Thema Elektromobilität mittlerweile rund um den Globus ist.

Gefahren wird auf dem neu konzipierten Parque Forestal Ciudad De Santiago. Die 2,470 Kilometer lange Strecke hält für die Fahrer ein abwechslungsreiches Layout, unter anderem eine Flussüberquerung, mit insgesamt zwölf Kurven bereit. Die beiden Piloten des Teams Audi Sport ABT Schaeffler, Lucas di Grassi und Daniel Abt, haben bei den bisherigen Events in Hongkong und in Marrakesch ihre Siegfähigkeit mit Topzeiten in Trainings und Rennen unter Beweis gestellt.

Hochspannung garantiert
Zwölf Rennen bei zehn Veranstaltungen auf fünf Kontinenten - das Programm der innovativen Elektrorennserie Formel E ist in dieser Saison so umfangreich wie nie zuvor. Mit Santiago de Chile, Rom und Zürich sind drei Locations erstmals dabei. Der Zeitplan ist bei jedem Event straff getaktet: Freies Training, Qualifying und Rennen finden innerhalb von wenigen Stunden statt.

Bereits seit der ersten Formel-E-Saison 2014/2015 unterstreicht Schaeffler mit dem Engagement in der Formel E auch auf der Rennstrecke seine Position als Pionier der Elektromobilität. Seit Öffnung des technischen Reglements zur zweiten Saison 2015/2016 arbeiten Spezialisten von Schaeffler an der Entwicklung des Antriebsstrangs für das Einsatzauto des Teams mit. Auch im neuen Audi e-tron FE04 für die Saison 2017/2018 steckt Technik 'Made by Schaeffler'. Gemeinsam mit Audi entwickelten Ingenieure des Technologiekonzerns das Herzstück des Fahrzeugs: die Kombination aus Motor und Getriebe.



FIA
30.1.2018

Logo F.E


 

Logo FIA


 

Das physische Modell des Gen2-Autos mit allen technischen Daten wird am 6. März auf dem FIA-Stand auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert.

FIA-Präsident Jean Todt sagte: "Heute zeigen wir zum ersten Mal das Design der nächsten Generation des Autos der FIA Formel E Meisterschaft, und ich bin sicher, dass alle sehr begeistert sein werden, wie futuristisch und fortschrittlich es ist. Ich bin sehr stolz darauf, dass die FIA bei der Entwicklung dieses Autos eine Vorreiterrolle gespielt hat. Ich kann es kaum erwarten, die Abdeckungen vom echten Auto zu nehmen, wenn es am 6. März in Genf zum ersten Mal zu sehen sein wird."

Alejandro Agag, Gründer und CEO der Formel E, sagte: "Dieses Auto stellt die Zukunft des Rennsports dar. Als wir mit der Formel E starteten, war es unser Ziel, die Form zu brechen und den Status quo herauszufordern - eine Revolution für den Motorsport. Dieses Auto der nächsten Generation repräsentiert diese Revolution. Die Autos werden schneller sein und fast doppelt so viel Energiespeicherkapazität und doppelte Reichweite haben, was die kontinuierliche Weiterentwicklung der Batterietechnologie demonstriert. Zusammen mit der FIA haben wir mit der Einführung dieses Wagens einen großen Meilenstein erreicht und ich kann es kaum erwarten, ihn auf der Strecke zu sehen."

FIA präsentiert die neue Formel E Generation



BMW
17.1.2018

Logo F.E


Logo BMW



Die BMW i Fahrzeugflotte

Auch in Saison 4 der ABB FIA Formula E Championship ist BMW i der 'Official Vehicle Partner' der Formel E.
Weiterhin geht der BMW i8 als leistungsstarkes und effizientes Safety Car auf die Strecke.
Dasselbe gilt für den neuen BMW i3s als 'Medical Car' und 'Race Control Car' sowie für den BMW X5 xDrive40e in seiner Funktion als 'Rescue Car' bzw. 'Extrication Car'.

Punkte für Tom Blomqvist bei seinem Formel-E-Debüt mit MS&AD Andretti

Tom Blomqvist (GBR) hat bei seinem Debütrennen in Marokko seine ersten Punkte in der ABB FIA Formula E Championship gesammelt. Der Brite belegte beim Marrakesh E-Prix den achten Rang. Sein MS&AD Andretti Teamkollege António Félix da Costa (POR) dagegen erlebte einen schwierigen Tag. Nach einem Unfall im Qualifying zeigte er eine starke Aufholjagd, die jedoch nicht belohnt wurde. Félix da Costa erreichte das Ziel auf Position 14. Die Veranstaltung auf dem »Circuit Automobile International Moulay El Hassan« markierte den dritten Lauf der Formel-E-Saison 2017/18. Während das Qualifying bei Nebel und kühlen Temperaturen ausgetragen wurde, war es während des Rennens sonnig und wärmer bei 16 Grad Celsius.

Marrakesh (MAR), 13. Januar 2018. BMW Motorsport, MS&AD Andretti, BMW Werksfahrer Tom Blomqvist (GBR).

 

Das Qualifying
Blomqvist startete in Gruppe 1 in sein erstes Formel-E-Qualifying. Zwar touchierte er leicht die Mauer, doch er konnte seine schnelle Runde fortsetzen und qualifizierte sich mit einer Zeit von 1:20,870 Minuten für den zwölften Startplatz. Félix da Costa hatte dagegen Pech: Er war auf dem Weg zu einer guten Rundenzeit, als beim Anbremsen von Kurve 7 seine Bremsen blockierten und er in den Reifenstapel rutschte. In der Folge stand für den Portugiesen nur der 19. und vorletzte Startplatz zu Buche.

Das Rennen
Formel-E-Debütant Blomqvist machte gleich in der Anfangsphase des Rennens zwei Plätze gut und hatte sich nach zwei Runden in die Top-10 verbessert. Gleichzeitig startete Félix da Costa vom Ende des Feldes eine Aufholjagd, die ihn Position um Position nach vorne brachte. In Runde 14 kam es zum Duell der Teamkollegen, und Félix da Costa ging an Blomqvist vorbei. Nach 17 Umläufen steuerte der Portugiese auf Rang zehn liegend die Box an. Doch erneut hatte er Pech, denn gerade, als er das Fahrzeug wechselte, sprach die Rennleitung eine 'Full-Course-Yellow'-Phase aus. Dadurch verlor Félix da Costa Zeit, und er fand sich nach seinem Boxenstopp auf Rang 14 wieder. Blomqvist steuerte die Garage einen Umlauf später an und reihte sich als Zehnter wieder ins Feld ein. Er machte noch eine Position gut und überquerte die Ziellinie als Neunter. Da ein vor ihm platzierter Fahrer nachträglich bestraft wurde, rückte Blomqvist im Endklassement noch auf Rang acht vor. Félix da Costa gelang es nicht mehr, sich wieder nach vorn zu arbeiten, und er blieb auf der 14. Position. Der Sieg ging an Felix Rosenqvist (SWE).

Tom Blomqvist, MS&AD Andretti Formula E: "Das Rennen war sehr aufschlussreich für mich. Ich hatte auch etwas Glück, dass es am Ende der achte Platz wurde. Mir war wichtig, mit jeder Runde Erfahrung zu sammeln, denn ich wusste wirklich nicht, was mich erwartet. Ich hatte zwar getestet und im Simulator gearbeitet, aber im Rennumfeld ist alles ganz anders. Ich habe definitiv noch Arbeit vor mir und muss lernen, wie ich das Rennen besser einteilen kann. Es ist so anders als alles, was ich zuvor gemacht habe, und jedes Mal, wenn ich ins Auto steige, werde ich mich verbessern und dazulernen. Ich werde an meinem Energie-Management arbeiten, und auch an der Kommunikation mit den Ingenieuren. Es gibt hier in der Formel E so viele Dinge, in denen man perfekt sein muss. Ich habe noch einen gewissen Weg vor mir, aber mit Platz acht in meinem ersten Rennen können wir sehr zufrieden sein."

António Félix da Costa, MS&AD Andretti Formula E: "Das war einer dieser Tage, die man charakterbildend nennt. Aber wir müssen nach vorne schauen, und ich habe großes Vertrauen in mein Team. Meine Mechaniker haben nach dem Unfall im Qualifying einen großartigen Job gemacht und das Auto repariert. Ich möchte mich dafür entschuldigen, es war mein Fehler. Der erste Stint des Rennens lief wirklich gut, wir waren schnell und haben einige Plätze gutgemacht. Unglücklicherweise begann genau in dem Moment, als wir das Fahrzeug gewechselt haben, die 'Full-Course-Yellow'-Phase. Wir sind noch bei Grün in die Boxengasse gefahren, und die Autos nach mir haben unter FCY gestoppt. Dadurch haben wir viel Zeit verloren. Damit war das Rennen eigentlich gelaufen. Im zweiten Stint war ich die ganze Zeit über allein unterwegs und konnte nicht mehr viel ausrichten. Heute lief es überhaupt nicht für uns, aber wir bleiben optimistisch, und ich weiß, dass wir das Potenzial haben, in jedem Rennen in die Punkte zu fahren. Das müssen wir uns zum Ziel setzen."



FIA
9.1.2018

Logo F.E


Logo ABB


ABB wird Titelsponsor der Formel E

Die Partnerschaft ist eine Premiere und ABB wird im Namen der neu benannten »ABB FIA Formel-E-Meisterschaft« erscheinen. Die Formel E kooperiert mit ABB in einer neuen Zusammenarbeit als Titelpartner der ABB FIA Formel E-Meisterschaft und macht den Namen der elektrischen Straßenrennsportserie bekannt.

Alejandro Agag, Founder & CEO of Formula E (li.), Ulrich Spiesshofer, ABB CEO (re)


BMW
9.1.2018

Logo F.E


Logo BMW


António Félix da Costa

da Costa

Tom Blomqvist

Blomqvist

Formel E: MS&AD Andretti Formula E in Marrakesch unterwegs

Am kommenden Wochenende findet Saison 4 der FIA Formula E Championship in den Straßen von Marrakesch (Marokko) ihre Fortsetzung. Auf dem »Circuit Automobile International Moulay El Hassan« hatte die Formel E in der vergangenen Saison ihre Afrika-Premiere gefeiert, nun gastiert die Serie dort zum zweiten Mal. Für das MS&AD Andretti Formula E Team gehen die beiden BMW Werksfahrer António Félix da Costa (POR) und Tom Blomqvist (GBR) in Marokko an den Start.

Die Situation
Nachdem das Team in Hongkong (HKG) die ersten Punkte sammeln konnte, sollen für MS&AD Andretti Formula E im kommenden Rennen weitere Erfolge hinzukommen. Beim Saisonauftakt hatte Félix da Costa den sechsten Rang belegt.

Hongkong, 1.-3. Dezember 2017. FIA Formula E Championship, MS&AD Andretti, António Félix da Costa

 

Das Team
Das Andretti Formula E Team bestreitet 2017/18 seine vierte Saison in der Formel E. Insgesamt stehen für die Mannschaft von Michael Andretti (USA) bisher 35 Rennen, drei Polepositions und 210 Punkte zu Buche. Als Pilot im MS&AD Andretti ATEC-03 mit der Startnummer 28 kommt in Saison 4 wieder BMW Werksfahrer Félix da Costa zum Einsatz. Neben dem Portugiesen geht in Marrakesch erstmals Tom Blomqvist an den Start. In Marokko gibt er im Fahrzeug mit der Startnummer 27 sein Formel-E-Debüt.

Die Erwartungen

António Félix da Costa, MS&AD Andretti Formula E, [# 28]: "Die Saison hat viel versprechend begonnen, und nun freue ich mich auf den dritten Lauf. Das Team hat über die Weihnachtspause hart gearbeitet, in diesem Jahr haben wir wirklich Appetit auf mehr. Wir reisen nicht mit übersteigerten Erwartungen nach Marrakesch, aber wir werden unser Bestes geben, um Punkte zu holen. Es war fantastisch, im vergangenen Jahr während der UN-Klimaschutzkonferenz zum ersten Mal in Marrakesch zu fahren. Das ist enorm wichtig für unseren Partner MS&AD Insurance, denn es zeigt, welche Rolle die Formel E global spielen kann."

Tom Blomqvist, MS&AD Andretti Formula E, [# 27]: "Ich freue mich sehr und kann es kaum erwarten, in Marrakesch mein Debüt bei MS&AD Andretti Formula E zu geben. Ich hatte zwar nicht viel Zeit zum Testen, dafür fühle ich mich aber bestmöglich vorbereitet. Es wird eine große Herausforderung, doch der stelle ich mich gern. Ich möchte mich bei MS&AD Insurance, BMW und Andretti für diese große Chance bedanken. Ich glaube, dass die FIA Formula E Championship eine tolle Zukunft vor sich hat. Deshalb bin ich stolz darauf, ein Teil davon zu sein."

Die Strecke
Das Rennen in Marokko ist in der Formel E einzigartig, da es sich um die einzige Strecke mit einem nicht-öffentlichen Teil handelt. Nach der Premiere in Saison 3 ist das Event bereits zum zweiten Mal Teil des Formel-E-Saisonkalenders. Der Kurs wurde von Hermann Tilke entworfen und ist mit 2,97 Kilometern der längste im Rennkalender. In Kombination mit dem nordafrikanischen Klima machen die drei langen Geraden und die schnelle Kurve zwei das Rennen zu einer enormen Herausforderung für das Batterie-Management. Starke Bremszonen bieten hingegen zahlreiche Überholmöglichkeiten.

Die BMW i Fahrzeugflotte
Auch in Saison 4 der FIA Formula E Championship ist BMW i der 'Official Vehicle Partner' der Formel E. Weiterhin geht der BMW i8 als leistungsstarkes und effizientes Safety Car auf die Strecke. Dasselbe gilt für den neuen BMW i3s als 'Medical Car' und 'Race Control Car' sowie für den BMW X5 xDrive40e in seiner Funktion als 'Rescue Car' bzw. 'Extrication Car'.



BMW
8.1.2018

Logo F.E


 

Logo BMW



Formel E: Eriksson und Spengler nehmen am Rookie-Test in Marrakesch teil

Für die beiden BMW DTM-Piloten Joel Eriksson (SWE) und Bruno Spengler (CAN) steht am kommenden Wochenende eine Premiere auf dem Programm: Beide Piloten sind beim Rookie-Test der Formel E in Marrakesch dabei. Einen Tag nach dem dritten Saisonrennen haben beide Fahrer die Gelegenheit, erstmals in einem Formel-E-Rennwagen auf die Strecke zu gehen.
Spengler testet für das MS&AD Andretti Formula E Team, Eriksson ist für das DS Virgin Racing Team im Einsatz.

"In der Formel E fahren viele talentierte Fahrer. Es ist toll, das aus erster Hand zu erleben und einen ersten Eindruck vom Elektro-Rennsport zu bekommen. Ich freue mich darauf, selbst am Steuer zu sitzen", sagte Eriksson. Neben Spengler setzt MS&AD Andretti Formula E auch den IndyLights-Fahrer Colton Herta (USA) beim Test in Marrakesch ein.



BMW
1.1.2018

Logo F.E


 

Logo BMW



Jens Marquardt (BMW) und Michael Andretti (MS&AD) im Doppel-Interview

Die Weichen für den werksseitigen Einstieg von BMW als offizieller Hersteller in der FIA Formula E Championship zur Saison 5 sind gestellt. Im Interview sprechen BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt und MS&AD Andretti Formula E CEO Michael Andretti über die enge Partnerschaft und ihre Erwartungen an die Zukunft der Formel E. Zudem tauschen sie sich im Rahmen einer lockeren Fragerunde auch über persönliche Interessen abseits des Rennsports aus.

Herr Marquardt, Herr Andretti, Saison 4 der Formel E hat begonnen. Wie lauten Ihre Ziele mit dem MS&AD Andretti Formula E Team?
Michael Andretti: "Natürlich ist unser Ziel, besser abzuschneiden als in der Vergangenheit. Das vergangene Jahr war nicht das Beste für uns. Ich hoffe, wir können uns steigern. Ein realistisches Ziel wären Plätze in den Top-5, da können wir hinkommen. Vielleicht springt auch hin und wieder ein Podium dabei heraus."

Und aus BMW Sicht?
Jens Marquardt: "Wir tauchen in diesem Jahr auf jeden Fall noch tiefer in die Formel E ein und bringen uns noch stärker ins MS&AD Andretti Formula E Team ein. Wir haben in dieser Saison drei Mitarbeiter in Vollzeit beim Team und unterstützen, wie und wo wir es am besten können, um zusammen mit den Fahrern das Maximum aus dem Paket herauszuholen. Natürlich nutzen wir auch unsere Ressourcen zu Hause in München. Zugleich sammeln wir bei BMW Motorsport und BMW i natürlich auch Informationen, die uns helfen, den Antriebsstrang für Saison 5 zu entwickeln. Das Programm läuft parallel."

Michael, Sie sind vom ersten Tag an in der Formel E aktiv. Wie hat sich die Serie seitdem entwickelt?
Andretti: "Es ist fantastisch zu beobachten, wie der Traum von Formel-E-Gründer Alejandro Agag Realität geworden ist. Seine Vision war, Unternehmen wie BMW in der Formel E die Bühne zu bieten, um auf der Rennstrecke gegen andere Hersteller antreten zu können. Das hat er erreicht. Für uns ist es eine große Ehre, vom ersten Tag an dabei zu sein. Wir sind ein Teil der Zukunft des Rennsports."

Jens, haben Sie auch daran geglaubt, dass sich die Serie so gut entwickeln wird?
Marquardt: "Ja, das habe ich. Und es war auch wichtig, dass BMW von Beginn an als Official Vehicle Partner der Serie dabei war. Natürlich waren da ein paar Dinge, über die wir mit Alejandro und seinen Leuten diskutiert haben. Unsere Beteiligung hing auch davon ab, ob einige Veränderungen in der Formel E umgesetzt werden. Der Fahrplan, den Alejandro dafür vorgelegt hat, ist mit allen technischen Schritten komplett eingetreten. Das hat uns die Entscheidung leichter gemacht, als Hersteller auch auf der Rennstrecke dabei zu sein. Wir haben dann mit Michaels Mannschaft ein Team gefunden, das auf einem Top-Level im Rennsport arbeitet und viel Formel-E-Erfahrung mitbringt. Für uns war das wirklich ein ideales Szenario. Diese Partnerschaft jetzt auf das nächste Level zu bringen, zusammen in Saison 4 aktiv zu sein und zugleich schon auf Saison 5 zu schauen, das ist für uns alle sehr spannend."

Sie haben beide den Motorsport schon aus eigener Erfahrung in vielen verschiedenen Rennkategorien erlebt. Was ist für Sie so faszinierend an dem Projekt Formel E?
Andretti: "Für mich persönlich sind das an erster Stelle die Austragungsorte. Wenn man an Plätze wie New York, Paris, London oder Hongkong kommt, wo andere Rennserien Jahrzehnte lang versucht haben zu fahren, dann beeindruckt mich das wirklich. Es ist sensationell, was Alejandro und sein Team da geschafft haben."

Marquardt: "Bei mir ist es mehr der technologische Aspekt. Wir haben in der Vergangenheit oft darüber gesprochen, Dinge vom Rennsport in die Serienproduktion zu bringen. Das traf noch nie so sehr zu wie auf die Formel E. Hier haben wir ein wirkliches Entwicklungslabor für unsere Serien-Technologie. Alles, was wir hier machen, ist modernster Stand der Technik. Wir haben genau die Ingenieure, die den BMW i3 und den elektrischen Antriebsstrang des BMW i8 entwickelt haben. Wir haben ihnen gesagt: Legt alle Überlegungen ab, die ihr normalerweise in der Entwicklung habt, und denkt einmal nur an die Performance, die höchste Effizienz, das geringste Gewicht, das beste Gesamtpaket. Wenn wir diesen Punkt dann erreicht haben, dann machen wir uns Gedanken, wie wir genau das in die Serienproduktion integrieren können, zum Beispiel für die BMW iNext und alle BMW i Modelle der nächsten Generationen. Für uns ist das die perfekte Umsetzung unseres Credos: von der Rennstrecke ins Straßenauto."

Bevor Ihre Partnerschaft begonnen hat, was wussten und dachten Sie von Ihren künftigen Partnern? Michael, was wussten Sie über BMW Motorsport?
Andretti: "Ich habe immer verfolgt, was BMW Motorsport gemacht hat und was sie alles gewonnen haben. Unser Team hat mit MS&AD Insurance in der Formel E bereits einen sehr starken Partner, mit dem wir ausgezeichnet zusammenarbeiten. Dass sich nun auch unsere Kooperation mit BMW immer weiter intensiviert, ist für unser Team eine großartige Situation."

Jens, Sie haben viele Jahre in den USA gearbeitet. Hatte der Name Andretti damals schon eine besondere Bedeutung für Sie?
Marquardt: "Das hatte er wirklich. Aber das geht schon weiter zurück. Ich glaube, Michael kennt diese Geschichte noch gar nicht. Als Zehnjähriger bin ich immer mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule Rennen gegen meinen Bruder gefahren. Er war zu der Zeit immer Jackie Stewart, ich war Mario Andretti - weil Michaels Vater diesen wunderschönen schwarz-goldenen John Player Special Lotus gefahren ist. Ein paar Fahrrad-Rennen zur Schule habe ich als Mario Andretti dann auch gewonnen. In den späten 1990ern kam ich dann nach Amerika und hatte mit den IndyCars zu tun, und da war Michael ein Held. Er gewann viele Rennen, auch viele gegen das Team, für das ich gearbeitet habe. Dieser Familienname und Michael selbst mit allem, was er erreicht hat, so etwas findet man im Motorsport nicht oft auf der Welt."

Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Amerikanern?
Andretti: "Ich denke, das passt gut. Es stimmt, die Kulturen sind ein bisschen unterschiedlich, aber am Ende sind wir alle Racer. Nur darum geht es. Da sprechen wir die gleiche Sprache. Wir sehen seit Jahren mit unserem japanischen Partner MS&AD, wie gut sich unterschiedliche Kulturen im Rennsport ergänzen."

Marquardt: "Ich glaube, wir ergänzen uns sehr gut. Was Michael und sein Team mit dem amerikanischen Ansatz einbringen, funktioniert zusammen mit dem manchmal vielleicht etwas technokratischen deutschen Ansatz ziemlich gut. Denn man braucht beides, um Erfolg zu haben. Es stimmt, die Kulturen sind ein bisschen unterschiedlich, aber am Ende sind wir alle durch unsere Leidenschaft für den Rennsport verbunden."

Wie sieht der Fahrplan für Saison 5 aus? Gibt es Unterschiede zwischen den Planungen von BMW und dem Team?
Andretti: "Das spielt bereits alles zusammen. Im Moment arbeiten wir alle schon sehr hart am Antrieb für Saison 5. Gleichzeitig arbeiten wir hart dafür, mit den MS&AD Andretti Autos in dieser Saison so erfolgreich wie möglich zu sein. Der Fahrplan ist auf beiden Seiten der gleiche."

Marquardt: "Es ist schon eine Herausforderung, und ich glaube, dass es im Moment für Michael und sein Team ein bisschen schwieriger ist als für uns bei BMW. Denn die Mannschaft muss natürlich den vollen Fokus auf Saison 4 und die Rennen legen, dazu aber noch parallel das erste neue Auto testen, sobald es fertig ist. Die Entwicklung des Antriebsstrangs läuft momentan zwar hauptsächlich in München, aber im kommenden Jahr werden wir auch auf der Test- und Entwicklungsseite noch enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, vom Start von Saison 5 an die maximale Performance und Effizienz zu haben."

Das nächste Rennen findet in Marrakesch statt. Ist es etwas Besonderes, in Afrika zu fahren? Freuen Sie sich schon darauf?
Andretti: "Ich liebe es, dass die Serie auf so vielen verschiedenen Kontinenten fährt. Es ist cool, von Hongkong nach Marrakesch zu gehen, danach dann weiter nach Südamerika. Und wir gehen ja nicht irgendwo hin, sondern direkt ins Herz dieser Länder, ins Zentrum der großen Metropolen. Das macht die Formel E so einzigartig."

Marquardt: "Das Gastspiel in Afrika zeigt, dass die Formel E eine komplett globale Rennserie ist. Im gleichen Atemzug heißt das auch, dass Elektromobilität ein weltweites Thema ist. Die großen Städte auf dieser Welt, ganz egal auf welchem Kontinent, werden schon in naher Zukunft elektrifiziert sein. Deshalb ist BMW als Vorreiter und Global Player mit dabei. Wir freuen uns darauf, im Januar in Marrakesch anzutreten und danach auch in Südamerika, Nordamerika und Europa."



Formel E
1.1.2018

Logo F 3


 

Formel E Kalender 2017-2018

R1 | 02. DEZ. 2017   HONG KONG, HK
R2 | 03. DEZ. 2017   HONG KONG, HK

R3 | 13. JAN. 2018   MARRAKESH, MA

R4 | 03. FEB. 2018   SANTIAGO, CL

R5 | 03. MÄRZ 2018   MEXICO CITY, MX

R6 | 17. MÄRZ 2018   PUNTA DEL ESTE, UY

R7 | 14. APR. 2018   ROME, IT

R8 | 28. APR. 2018   PARIS, FR

R9 | 19. MAI 2018   BERLIN, DE

R10 | 10. JUNI 2018   ZURICH, CH

R11 | 14. JULI 2018   NEW YORK CITY, US
R12 | 15. JULI 2018   NEW YORK CITY, US

R13 | 28. JULI 2018   , TBA
R14 | 29. JULI 2018   , TBA



ADAC
1.1.2018

Logo F 3


 

Vierte Saison der ADAC Formel 4:  Kalender für 2018 steht

Der offizielle Kalender der ADAC Formel 4 umfasst 2018 21 Rennen bei sieben Veranstaltungen. Die Highspeedschule des ADAC fährt dabei fünf Mal im Rahmen des ADAC GT Masters und zwei Mal mit der DTM.
Der Saisonstart steigt vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben, wo bereits vom 26. bis 28. März der offizielle Vorsaisontest stattfindet. Auch 2018 überträgt der frei empfangbare TV-Sender SPORT1 die Rennen der ADAC Formel 4 live im Fernsehen. Zudem gibt es wie gewohnt Livestreams auf www.adac.de/motorsport und bei www.sport1.de.

Nach dem Saisonstart in Oschersleben geht es für die Highspeedschule des ADAC zum Auftakt der DTM an den Hockenheimring (4. bis 6. Mai) und zum Lausitzring (18. bis 20. Mai), ebenfalls mit der DTM. Anschließend folgt das Auslandsgastspiel in Österreich vom 8. bis 10. Juni auf dem Red Bull Ring. Am ersten August-Wochenende stehen vom 3. bis 5. August die Rennen 13 bis 15 auf dem Nürburgring auf dem Programm.

Die vorletzte Station der Saison ist der Sachsenring (7. bis 9. September), ehe es zum krönenden Abschluss für Piloten und Teams schon traditionell auf den Hockenheimring geht. Spätestens beim Saisonfinale vom 21. bis 23. September wird auch der Nachfolger von Juri Vips (17, Estland, Prema Powerteam) gekürt, der die vergangene Saison der ADAC Formel 4 als Meister beendet hat.


ADAC Formel 4-Kalender 2018

13.04. - 15.04. 2018   Motorsport Arena Oschersleben (mit GT Masters)

04.05. - 06.05. 2018   Hockenheimring (mit DTM)

18.05. - 20.05. 2018   Lausitzring (mit DTM)

08.06. - 10.06. 2018   Red Bull Ring Spielberg/AUT (mit GT Masters)

03.08. - 05.08. 2018   Nürburgring (mit GT Masters)

07.09. - 09.09. 2018   Sachsenring (mit GT Masters)

21.09. - 23.09. 2018   Hockenheimring (mit GT Masters)



 nach oben