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Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   Formel 3 / Formel 4 / Formel E



FIA F3
18.8.2018

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Track Zandvoort
Zandvoort


 

Rennen 1: Heimsieg für Daniel Ticktum

Daniel Ticktum (Motopark) gewann das erste von drei Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem 5,901 Kilometer langen Silverstone Circuit und übernahm damit auch die Tabellenführung in der Fahrerwertung. Sacha Fenestraz (Carlin) erreichte die Ziellinie als Zweiter vor Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP). Der als Spitzenreiter der Fahrerwertung angereiste Rookie Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) beendete den 16. Saisonlauf der FIA Formel-3-EM als Sechster.

Sacha Fenestraz setzte sich am Start in Führung. Hinter ihm reihte sich zunächst Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) ein, doch der Chinese wurde bereits in der ersten Runde von Daniel Ticktum überholt. In der Reihenfolge Fenestraz vor Ticktum, Zhou und Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) umrundete die Spitzengruppe in der Anfangsphase die Strecke, während im Mittelfeld einige Positionskämpfe stattfanden. So durfte sich der Fünftplatzierte Jonathan Aberdein (Motopark) keinen Fehler erlauben, denn Enaam Ahmed, Jüri Vips (Motopark) und Marcus Armstrong lauerten in seinem Windschatten.

Nach fünf Umläufen hatte Aberdein den Anschluss an Schumacher gefunden, der wiederum das Tempo seiner Vorderleute nicht mehr mitgehen konnte. Eine Runde später musste der Deutsche mit einem Reifenschaden aufgeben und Aberdein übernahm kampflos Rang vier.

An der Spitze überholte Ticktum Fenestraz in Umlauf 15 in einem packenden Duell und fuhr letztendlich einem sicheren Sieg entgegen. Wenig später schied Zhou mit einem Reifenschaden aus, was Aberdein auf Rang drei brachte. Den konnte er jedoch nicht bis ins Ziel halten; nach einer Full-Course-Yellow-Phase (FCY) wegen eines Drehers von Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) fiel er auf Rang fünf hinter Ahmed und Vips zurück. Hinter dem Südafrikaner wurden Marcus Armstrong, Alex Palou (Hitech Bullfrog GP), Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing), Jehan Daruvala (Carlin) und Fabio Scherer (Motopark) abgewinkt.


Rennen 2: Mick Schumacher feiert zweiten Sieg in FIA Formel-3-EM

Mit einem guten Start legte Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) den Grundstein zu seinem zweiten Sieg in der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Der Deutsche triumphierte auf dem 5,901 Kilometer langen Silverstone Circuit vor Jüri Vips (Motopark) und Jonathan Aberdein (Motopark), der seinen ersten Podestplatz in der FIA Formel-3-EM feierte. Daniel Ticktum (Motopark), der als Tabellenführer ins Rennen ging, belegte Rang acht und konnte damit seine Führung in der Fahrerwertung behalten.

Von Startplatz zwei fuhr Mick Schumacher auf den ersten Metern an die Spitze des Feldes. In der ersten Runde verschaffte er sich bereits einen Vorsprung von über einer Sekunde auf seinen ersten Verfolger Fabio Scherer (Motopark), der von der Pole-Position ins Rennen ging. Hinter dem Schweizer reihten sich Jüri Vips und Jonathan Aberdein ein.

Daniel Ticktum, der als Sieger des ersten Rennens von Silverstone wenige Stunden zuvor die Führung in der Fahrerwertung übernahm, fand sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb der Top Ten, suchte aber in fordernden Duellen seine Chance

Zur Rennhalbzeit war die Reihenfolge an der Spitze des Feldes unverändert. Unterdessen kämpfte sich Ticktum an Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) vorbei und stieß in die Top Ten vor. Vorne übernahm Vips wenig später Rang zwei von seinem Teamkollegen Scherer, der aufgrund eines technischen Defekts ausschied. Aberdein rückte auf den letzten Podestplatz vor, den er hinter Sieger Schumacher und den zweitplatzierten Vips auch ins Ziel brachte. Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) und Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) wurden auf den Positionen vier bis sechs abgewinkt, gefolgt von Sacha Fenestraz (Carlin). Die Top Ten werden von Ticktum, Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing) und Aron beschlossen.



ADAC / H.J. Hilger
7.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

- ADAC Formel 4-Rekord: Frühester Champion

- Zendeli krönt sich beim Heimspiel in der Eifel zum Meister

- Er folgt auf Juri Vips, Joey Mawson und Marvin Dienst


 

ADAC Formel 4-Kalender 2018

13.04. - 15.04.2018
Motorsport Arena Oschersleben

04.05. - 06.05.2018
Hockenheimring (mit DTM)

18.05. - 20.05.2018
Lausitzring (mit DTM)

08.06. - 10.06.2018
Red Bull Ring Spielberg/AUT

20.07. - 22.07.2018
Hockenheimring (mit Formel 1)

03.08. - 05.08.2018
Nürburgring


21.09. - 23.09.2018
Hockenheimring


 

Der Meister im Portrait: Lirim Zendeli

Eine Sache hat Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS) seinen Vorgängern Marvin Dienst, Joey Mawson und Juri Vips voraus. Der Bochumer machte seinen Titelgewinn in der ADAC Formel 4 bereits am vorletzten Rennwochenende auf dem Nürburgring perfekt - so früh war das noch keinem Meister der Highspeedschule des ADAC gelungen. Der neue Champion, der 18-Jährige aus Bochum, ist schon nach 17 von 20 Saisonrennen nicht mehr von der Spitze zu verdrängen - entsprechend groß war die Freude bei Lirim Zendeli.

"Es ist toll, vorzeitig zu gewinnen. Ich bin hier zu Hause und habe es vollbracht. Jetzt kann ich die letzten drei Rennen am Hockenheimring einfach nur noch genießen, da kann ich dann auch wieder ein bisschen mehr riskieren", sagte der neue Meister, dem am Sonntag ein fünfter Platz zum vorzeitigen Titelgewinn genügte. Seit dem ersten Rennen in Oschersleben im April, das Zendeli gewann, lag der US Racing CHRS-Pilot an der Spitze der Gesamtwertung, und die Führung gab er im gesamten Jahr zu keinem Zeitpunkt mehr ab. Auch als die Konkurrenten Liam Lawson (16, Neuseeland, Van Amersfoort Racing), Enzo Fittipaldi (17, USA/Brasilien, Prema Theodore Racing) oder Frederik Vesti (16, Dänemark, Van Amersfoort Racing) vereinzelt näherkamen, blieb Zendeli cool und punktete immer wieder. Acht Siege nach 17 Rennen sprechen eine eindeutige Sprache.

Für Ralf Schumacher und Gerhard Ungar, die Zendelis Team US Racing CHRS gemeinsam erfolgreich leiten, ist der Meistertitel absolut gerechtfertigt. "Es freut uns sehr, wir sind happy. Im dritten Jahr kommt dann auch sehr viel Druck dazu, da muss man dann auch erst einmal damit umgehen können. Deshalb ist es definitiv verdient. Es ist für uns als Team auch schön, dass wir jetzt den Fahrermeister stellen", sagte Ungar.

Auch bei der Konkurrenz ist die Anerkennung für Zendelis Leistungen groß. "Er ist immer fehlerfrei gefahren, seit Oschersleben ist er vorn. Auch in den Qualifyings war er immer top. Er ist in den Rennen immer fair und er hat es auf jeden Fall verdient", sagte Rookie Niklas Krütten, der im ADAC Formel 4 Rookie Cup selbst noch um einen Titel kämpft.

Zendeli war mit dem klaren Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen, in seine dritte Saison in der ADAC Formel 4 gestartet. "Alles andere wäre enttäuschend", sagte er immer wieder. Sein Debüt in der Highspeedschule des ADAC hatte er 2016 gefeiert, und schon da ließ er sein Talent aufblitzen, als er in Zandvoort als Zweiter erstmals aufs Podium fuhr. 2017 landete er hinter dem Spitzentrio Juri Vips (Estland), Marcus Armstrong (Neuseeland) und Felipe Drugovich (Brasilien) auf Rang vier der Gesamtwertung. Mit drei Siegen - in Oschersleben, auf dem Nürburgring und dem Hockenheimring - deutete er aber schon damals an, dass mit ihm 2018 zu rechnen sein wird.

Diese hohen Erwartungen erfüllte er in diesem Jahr eindrucksvoll. Seine ersten Schritte im Motorsport machte Zendeli - wie so viele andere auch - im Kart. Sein Vater liebt schnelle Autos, der Sohn eiferte da natürlich nach. Gemeinsam saßen beide Sonntag für Sonntag vor dem TV, wenn die Rennen der Formel 1 liefen. Doch Zendeli zeigte schnell, dass er nicht nur ein Fan ist, sondern auch ein riesiges Talent. Nach ein paar Wochen auf der Kartbahn war er schneller als alle Erwachsenen.

Sein Weg führte bis in den Formelsport - und in die ADAC Formel 4. Wenn Zendeli nicht im Cockpit seines Rennwagens sitzt, treibt er viel Sport und trifft seine Freunde. Seine Schule kam ihm immer entgegen und gewährte dem 18-Jährigen die nötigen Freiheiten. Denn wer Motorsport professionell betreiben will, ist ständig unterwegs. Das Abitur hat Zendeli mittlerweile in der Tasche, allerdings hat nun erst einmal der Motorsport Priorität.

Wie es für Zendeli nun weitergeht, ist noch offen. Die Gespräche über die Zukunft laufen, Zendeli möchte unbedingt im professionellen Motorsport Fuß fassen. Spätestens seit dem gemeinsamen Wochenende der ADAC Formel 4 und der Formel 1 im Juli in Hockenheim träumt Zendeli davon, eines Tages selbst in der Königsklasse zu fahren. Das beste Bewerbungsschreiben dafür hat der Bochumer nun mit seinem Meistertitel in der ADAC Formel 4 selbst geschaffen.



ADAC / H.J. Hilger
6.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

- Dem Bochumer genügt Rang fünf zum vorzeitigen Titelgewinn

- Rookie Krütten gewinnt den 17. Saisonlauf der ADAC Formel 4

- Schumacher behauptet Führung in der Rookie-Wertung


 

ADAC Formel 4-Kalender 2018

13.04. - 15.04.2018
Motorsport Arena Oschersleben

04.05. - 06.05.2018
Hockenheimring (mit DTM)

18.05. - 20.05.2018
Lausitzring (mit DTM)

08.06. - 10.06.2018
Red Bull Ring Spielberg/AUT

20.07. - 22.07.2018
Hockenheimring (mit Formel 1)

03.08. - 05.08.2018
Nürburgring


21.09. - 23.09.2018
Hockenheimring


 

Zendeli sichert sich den Meistertitel auf dem Nürburgring

Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS) hat sich den Meistertitel in der ADAC Formel 4 gesichert und ist damit nach Marvin Dienst (Lampertheim/2015), Joey Mawson (Australien/2016) und Juri Vips (Estland/2017) der vierte Champion der Highspeedschule des ADAC. Zendeli kam im dritten Lauf des vorletzten Rennwochenendes auf dem Nürburgring als Fünfter ins Ziel. Das genügte, um in der Gesamtwertung uneinholbar davonzuziehen. Das Rennen gewann Rookie Niklas Krütten (15, Trier, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), der seinen ersten Sieg überhaupt in der ADAC Formel 4 feierte und zudem Punkte für die Rookiewertung sammelte.

Entsprechend groß war die Freude bei Krütten und Zendeli. "Es ist der Wahnsinn! Klar, war es mein Ziel, im dritten Jahr auch den Titel zu holen. Aber dass es dann hier bei meinem Heimrennen und sogar schon beim vorletzten Wochenende klappt, ist überragend. Jetzt kann ich die Rennen in Hockenheim absolut genießen", jubelte der neue Champion. "Ich freue mich sehr über meinen ersten Sieg in der ADAC Formel 4. Das bedeutet mir sehr viel, und daran will ich anknüpfen", sagte Krütten: "Ich war schon ein bisschen nervös, aber ich konnte Petecof immer auf Distanz halten und habe einfach jede Runde versucht, keinen Fehler zu machen."

Hinter Krütten fuhr Rookie Gianluca Petecof (15, Brasilien, Prema Theodore Racing) auf Rang zwei, das bedeutete das beste Ergebnis in dieser Saison für den jungen Brasilianer. Dritter wurde Enzo Fittipaldi (17, Brasilien/USA, Prema Theodore Racing), der sich damit auf Platz zwei der Gesamtwertung verbesserte.

Charles Weerts (17, Belgien, Van Amersfoort Racing) wurde Vierter vor dem neuen Champion Zendeli und Frederik Vesti (16, Dänemark, Van Amersfoort Racing). Als Siebter kam Oliver Caldwell (16, Großbritannien, Prema Theodore Racing) ins Ziel. Die Top Ten komplettierten die beiden Rookies David Schumacher (16, Bergheim, US Racing CHRS) und Ido Cohen (16, Israel, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) sowie Lucas Alecco Roy (21, Deutschland, Van Amersfoort Racing).

Zendeli war von Platz sieben und mit 81 Punkten auf Verfolger Liam Lawson (16, Neuseeland, Van Amersfoort Racing) ins Rennen gegangen. Er wusste von Anfang an um seine komfortable Ausgangssituation und fuhr kontrolliert in der Spitzengruppe mit. Vorne zog Niklas Krütten gleich am Start an Pole-Setter Leon Köhler (18, Kleinwallstadt, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) vorbei und übernahm die Führung.

Als Joey Alders (18, Niederlande, Van Amersfoort Racing) in den Kies rutschte, kam gleich zu Rennbeginn das Safety Car auf die Strecke. In dieser Phase musste Liam Lawson an die Box. Der Neuseeländer, bis dato Zweiter in der Gesamtwertung und noch mit Chancen, Zendeli abzufangen, fiel dadurch weit zurück.

Nach dem Restart blieb Krütten nervenstark an der Spitze, Köhler fiel dagegen zurück. So übernahmen Petecof und Fittipaldi die Verfolgung Krüttens, doch das Prema-Duo kam nicht mehr an den Rookie aus Trier heran.

Zendeli war in der Verfolgergruppe und vermied das ganz große Risiko. Am Ende jubelte er ausgelassen über den Meistertitel. In den verbleibenden drei Saisonrennen streiten sich Vesti, Fittipaldi und Lawson um Platz zwei. In der Rookiewertung verkürzte Niklas Krütten den Abstand auf David Schumacher, der 15-Jährige hat 20 Punkte weniger auf dem Konto als der Sohn des ehemaligen Formel-1- und DTM-Fahrers Ralf Schumacher.


Matchball für Zendeli am Nürburgring

Matchball für Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS): Der Bochumer und Frederik Vesti (16, Dänemark, Van Amersfoort Racing) haben am Samstag die beiden Rennen in der ADAC Formel 4 am Nürburgring gewonnen. Der 18 Jahre alte Pilot vom Team US Racing CHRS baute damit seinen Vorsprung in der Fahrerwertung auf 81 Punkte aus und sicherte sich für das dritte Rennen am Sonntag seinen ersten Matchball zum Titelgewinn. Vesti feierte im zweiten Lauf derweil seinen zweiten Saisonsieg in der Highspeedschule des ADAC.

Nürburgring - Rennen 1
Datum: 04. August 2018
Wetter: Trocken
Streckenlänge: 3629 m
Top 3: 1. Lirim Zendeli, 2. Enzo Fittipaldi, 3. Frederik Vesti

Nürburgring - Rennen 2
Datum: 04. August 2018
Wetter: Trocken
Streckenlänge: 3629 m
Top 3: 1. Frederik Vesti 2. Lirim Zendeli, 3. Enzo Fittipaldi



FIA F3
6.8.2018

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FIA Formel-3-Europameisterschaft ist das Sprungbrett in die Formel 1

15 Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft 2018 haben die Nachwuchsfahrer nun hinter sich und auch schon Erfolge gefeiert. Bisher sammelte Rookie Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) die meisten Punkte und führt in der Fahrerwertung der FIA Formel-3-EM vor Daniel Ticktum (Motopark) und Ralf Aron (PREMA Theodore Racing). Doch nicht nur Ferrari-Schützling Armstrong und Red-Bull-Junior Ticktum werden von Formel-1-Teams gefördert, auch Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing, Ferrari), Jehan Daruvala (Carlin, Force India), Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing, Ferrari) und Sacha Fenestraz (Carlin, Renault) genießen eine solche Unterstützung

Dass Formel-1-Teams den motorsportlichen Nachwuchs fördern, hilft beiden Seiten. Die Talente bekommen wertvolle Hilfestellungen für ihre Karriere, während die Formel-1-Teams im Optimalfall schon frühzeitig einen kommenden Star der Szene an sich binden.

Seit dem Comeback der FIA Formel-3-Europameisterschaft als eigenständige Rennserie im Jahr 2013 konnten der ehemalige Ferrari-Junior Raffaele Marciello (FIA Formel-3-Europameister 2013), der damalige Lotus-Schützling Esteban Ocon (2014), Williams-Protégé Lance Stroll (2016) sowie McLaren-Junior Lando Norris (2017) den Titel gewinnen und damit ihre Förderwürdigkeit unter Beweis stellen. Ocon und Stroll schafften den Sprung in die Formel 1 - der Kanadier Stroll sogar bei dem Team, das ihn schon in der Formel 3 unterstützte; Lando Norris ist als aktueller Titelkandidat der FIA Formel 2 auf einem guten Weg, seinen beiden Vorgängern zu folgen. Und auch Max Verstappen, einer der Stars der Königsklasse, wurde während seiner Zeit in der FIA Formel-3-EM bereits von seinem aktuellen Formel-1-Team Red Bull gefördert.



ADAC
2.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

- Sichert sich der Bochumer bereits auf dem Nürburgring den Titel?

- Verfolger Lawson und Fittipaldi jagen den Meisterschaftsführenden

- David Schumacher geht als bester Rookie ins vorletzte Rennwochenende


 

ADAC Formel 4-Kalender 2018

13.04. - 15.04.2018
Motorsport Arena Oschersleben

04.05. - 06.05.2018
Hockenheimring (mit DTM)

18.05. - 20.05.2018
Lausitzring (mit DTM)

08.06. - 10.06.2018
Red Bull Ring Spielberg/AUT

20.07. - 22.07.2018
Hockenheimring (mit Formel 1)

03.08. - 05.08.2018
Nürburgring


21.09. - 23.09.2018
Hockenheimring


 

Erster Matchball für Lirim Zendeli in der Eifel

Nervenkitzel in der Eifel: Sichert sich Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS) schon am vorletzten Rennwochenende auf dem Nürburgring (3. bis 5. August) den Meistertitel der ADAC Formel 4? Rechnerisch ist der Erfolg für den 18 Jahre alten Bochumer, der die Fahrerwertung mit 46 Punkten Vorsprung vor dem Neuseeländer Liam Lawson (16, Van Amersfoort Racing) anführt, bereits am diesem Wochenende möglich. Kann Zendeli gleich seinen ersten Matchball zum Titelgewinn nutzen?

Foto: Lirim Zendeli [# 44] kommt seinem Ziel 'Meistertitel' immer näher

Die Antworten liefern die Saisonrennen 15 bis 17, die am Wochenende erneut im Rahmen des ADAC GT Masters stattfinden. SPORT1 zeigt die Rennen der Highspeedschule des ADAC im TV und online auf SPORT1.de. Alle Rennen sind zudem im Livestream auf adac.de/motorsport, der Facebook-Seite der ADAC Formel 4 und unter youtube.com/adac mit deutschem und englischem Kommentar zu sehen.

Fährt Zendeli auf dem Nürburgring mindestens 30 Punkte mehr ein als sein Verfolger Lawson, ist ihm in seiner dritten Saison in der ADAC Formel 4 der Titel nicht mehr zu nehmen. Der Bochumer hätte dann 76 Zähler mehr als Lawson auf dem Konto - an einem einzelnen Rennwochenende sind bei drei Siegen aber maximal 75 Punkte zu holen.

Zendeli weiß um seine gute Ausgangsposition, er macht sich aber keinen zusätzlichen Druck und versucht, nur von Rennen zu Rennen zu denken. "Ich bin mir nie sicher", sagte er: "Solange nicht, bis das letzte Rennen mit der Zielflagge beendet ist." Zuletzt hatte Zendeli bei den Saisonrennen 13 und 14, die im Rahmen der Formel 1 beim Emirates Großer Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring stattfanden, einen Sieg sowie einen zweiten Platz geholt und den Druck auf die Verfolger damit nochmals erhöht.

Die Konkurrenz gibt sich aber längst nicht geschlagen. Nicht nur Liam Lawson, auch Enzo Fittipaldi (17, Brasilien/USA, Prema Theodore Racing), der mit 74 Punkten Rückstand auf Zendeli auf Rang drei liegt, oder der Viertplatzierte Frederik Vesti (16, Dänemark, Van Amersfoort Racing) glauben noch an ihre Chance. Bei noch sechs ausstehenden Rennen - drei an diesem Wochenende auf dem Nürburgring und drei weitere beim Saisonfinale im September in Hockenheim - kann sich an der Spitze noch einiges tun.

Auf dem Nürburgring erwarten die Fahrer am Wochenende hochsommerliche Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius. Die drei Rennen am Samstag (11:05 Uhr und 15:45 Uhr) sowie am Sonntag (9:20 Uhr) werden den Nachwuchspiloten der Highspeedschule des ADAC also auch körperlich alles abverlangen. Die ungewohnt hohen Temperaturen stellen nicht nur die Fahrer, sondern auch alle Teammitglieder, Ingenieure, Mechaniker und das Material vor eine echte Belastungsprobe.

Auch bei den Rookies geht es am Wochenende wieder hoch her. David Schumacher (16, Bergheim, US Racing CHRS) und Niklas Krütten (15, Trier, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) liefern sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um den ADAC Formel 4 Rookie-Cup. Aktuell führt Schumacher, Sohn des früheren Formel-1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher, die Wertung mit 219 Zählern an - doch Krütten hat nur zehn Punkte weniger auf dem Konto (209) und lauert auf seine Chance. "Ich freue mich sehr auf das Rennen. Ich will alles tun, um um den Rookie-Titel zu kämpfen", sagte Schumacher, der für das Team US Racing CHRS seines Vaters Ralf fährt.

Sein Rivale Krütten stammt aus Trier, für den 15-Jährigen ist der Nürburgring also seine Heimstrecke. Viele Freunde und Fans werden kommen, um ihm die Daumen zu drücken. "Einer muss den David ja aufhalten", sagte Krütten lachend und fügte an: "Ich freue mich sehr auf die Rennen und gebe bis zum Schluss alles für den Rookietitel."



ADAC
1.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

- Niklas Krütten (Trier) im Duell gegen David Schumacher (Kerpen)

- Hinter dem Fight der Youngster steht auch der Kampf zweier erfahrener Teams


 

ADAC Formel 4-Kalender 2018

13.04. - 15.04.2018
Motorsport Arena Oschersleben

04.05. - 06.05.2018
Hockenheimring (mit DTM)

18.05. - 20.05.2018
Lausitzring (mit DTM)

08.06. - 10.06.2018
Red Bull Ring Spielberg/AUT

20.07. - 22.07.2018
Hockenheimring (mit Formel 1)

03.08. - 05.08.2018
Nürburgring


21.09. - 23.09.2018
Hockenheimring


 

Nürburgring: Harter Kampf um die Rookie-Wertung

Hier sind vielleicht die Formel-1-Stars von morgen zu sehen: Während am Nürburgring die längst etablierten Piloten im ADAC GT Masters Profisport betreiben, gibt es in der ADAC Formel 4 echten Nachwuchssport. Und wenn in einer solchen Youngster-Serie der Name 'Schumacher' fällt, dann ist die Aufmerksamkeit groß. David Schumacher - Sohn von Ex-Formel-1-Star Ralf Schumacher - absolviert in der Serie in diesem Jahr seine erste Rundstreckensaison und liegt in der Rookiewertung in Führung. Sein schärfster Rivale feiert am Nürburgring ebenfalls sein Heimrennen und hat längst bewiesen, dass er ein Riesentalent ist: Auch Niklas Krütten aus Trier bestreitet seine erste Formel-4-Saison und lag bis vor kurzem noch vor dem Kerpener. Erst beim Gastspiel im Rahmen des deutschen Formel-1-Laufs in Hockenheim wechselte die Führung.

Foto: Nachwuchstalent: Niklas Krütten (Trier) ist der derzeit schärfste Konkurrent David Schumachers in der Rookiewertung der ADAC Formel 4.

Krütten kann die Rennen auf dem Nürburgring kaum erwarten. "Ich freue mich wahnsinnig auf dieses Rennwochenende", erzählt er. "Der Nürburgring ist eine richtig coole Strecke. Das Layout ist wirklich einzigartig und die Geschichte der Strecke beeindruckend. Sie liegt nicht weit von meiner Heimat Trier entfernt." Hier will er angreifen und seine beim vergangenen Rennwochenende verlorene Führung in der Rookie-Wertung zurückerobern. Nach einem Fahrfehler war er im ersten Rennen auf dem Hockenheimring von der Strecke abgekommen und blieb punktelos. Im zweiten Lauf konnte er hingegen wieder einige Punkte gutmachen.

Allerdings hat Krütten selbst auf dem Nürburgring noch kein Rennen bestritten. Doch er fährt optimistisch in die Eifel: "Nach einem Test denke ich, dass ich gute Chancen habe, weitere Siege in der Rookie-Wertung oder vielleicht sogar meinen ersten Gesamtsieg einzufahren. Bei meinem Heimrennen wäre genau der richtige Zeitpunkt dafür!"

Berliner Profimannschaft setzt Krüttens Monoposto ein
Der erst 15-Jährige kann in seiner ersten Saison auf ein sehr erfahrenes Team bauen. Mücke Motorsport hat seinen Hauptsitz zwar in Berlin, kennt den Nürburgring aber aus unterschiedlichsten Serien und seit Jahren. In der VLN und beim ADAC Zurich 24h-Rennen zusammen mit Audi und eine Woche nach dem ADAC GT Masters starten Teamchef Peter Mücke und Sohn Stefan selbst im historischen Tourenwagen auf der Eifelstrecke. Die Berliner, die auch drei Audi R8 im ADAC GT Masters einsetzen, sind für einen talentierten Fahrer damit eine gute Adresse, bietet das Team doch eine ganze Reihe motorsportlicher Perspektiven.

Hauseigene Mannschaft: David Schumacher im Team seines Vaters
Die meisten Augen ruhen jedoch wohl auf David Schumacher. Jeder will wissen, wie sich der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Ralf Schumacher bei seinen ersten Gehversuchen im Formelauto schlägt. Zumal sein Cousin, Mick Schumacher - Sohn von Michael Schumacher - einige Erfolge in der Formel 4 für sich verbuchen konnte und mittlerweile auch in der Formel 3 siegreich ist. David Schumacher kann auf die volle Unterstützung seines Teams setzen. Denn bei US-Racing haben Gerhard Ungar und sein Vater die Leitung inne. Das 2015 gegründete Team hat seinen Sitz in Kerpen und kann bereits jeweils einen Titel in der Fahrer- und in der Teammeisterschaft aufweisen: Der wohl beste Beweis, dass auch diese Mannschaft ein Erfolgsfaktor ist.

Noch liegen sechs Rennen vor den Piloten - drei davon absolvieren sie auf dem Nürburgring. Damit geht die Serie bereits auf die Zielgerade der Saison, in der Niklas Krütten und David Schumacher mit überzeugenden Leistungen im Rennen vor allem eines bewiesen haben: Die beiden haben das Zeug zu mehr. Fragt sich nur, wer im harten Kampf am Ende die Nase vorne hat. Das nächste Aufeinandertreffen am Nürburgring steht also unter spannenden Vorzeichen.



FIA Formel 3
30.7.2018

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Track Spa2


 

Wichtige Daten

Veranstaltung: 05 Spa-Francorchamps

Session: Rennen 3

Strecke: Strecke: Circuit de Spa-Francorchamps / B

Pole-Position: Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing)

Rennsieger: Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing)

Wetter: sonnig, 21,9° C

Mick Schumacher feiert ersten Triumph in FIA Formel-3-EM

Auf dem legendären, 7,004 Kilometer langen Circuit de Spa-Francorchamps holte Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) seinen ersten Sieg in der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Hinter dem 19-jährigen Deutschen, der von Startplatz sechs ins Rennen auf abtrocknender Strecke ging, wurden die Rookies Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing) und Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) abgewinkt. Mit seinem siebten Podestplatz in dieser Saison übernahm der von Ferrari geförderte Neuseeländer Armstrong auch wieder die Tabellenführung der FIA Formel-3-Europameisterschaft; sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Daniel Ticktum (Motopark) beträgt einen Punkt.

Am Start eroberte Marcus Armstrong die Spitze, während sich Mick Schumacher am Ende der Kemmel-Geraden in einem harten Duell gegen Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) durchsetzte. Hinter Armstrong und Robert Shvartzman kam Schumacher als Dritter aus der ersten Runde zurück.

In den folgenden Umläufen konnte sich das Prema-Trio vom Rest des Feldes absetzen, der von Jehan Daruvala (Carlin) angeführt wurde. Während der Inder seinen vierten Platz an Jüri Vips (Motopark) verlor, geriet Armstrong immer stärker unter Druck von Shvartzman. In Umlauf neun stieß auch Schumacher zum Kampf um die Spitze und machte eine Runde später kurzen Prozess. Zuerst überholte er Shvartzman, dann setzte er sich in der berühmten Senke Eau Rouge in einem mutigen Manöver neben Armstrong und schob sich auf den ersten Platz. Dort blieb er bis zur Zieldurchfahrt und freute sich über seinen ersten Sieg in der FIA Formel-3-EM.

Hinter Schumacher wurden im 15. Saisonrennen der FIA Formel-3-EM Shvartzman, Armstrong, Vips, Daniel Ticktum, Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), Jonathan Aberdein (Motopark), Sebastian Fernandez (Motopark), Alex Palou (Hitech Bullfrog GP) und Fabio Scherer (Motopark) abgewinkt. Die Läufe 16 bis 18 der FIA Formel-3-EM finden in drei Wochen in Silverstone statt.

Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing): "Es ist ein tolles Gefühl, in Spa zu gewinnen, nachdem ich die Pole-Position gestern leider nicht in einen Rennerfolg ummünzen konnte. Wie es scheint, ist Spa ein guter Ort für die Schumacher-Familie. Als ich heute Vormittag den Regen sah, hatte ich mich schon gefreut: Ich mag Regen und auch abtrocknende Bedingungen sehr. Beim Überholmanöver gegen Marcus konnte ich ihn aus dem Windschatten attackieren. Ich hatte ein ähnliches Manöver schon in Rennen eins gemacht und wusste deshalb, dass es funktioniert."

Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing): "Es war ein toller Kampf mit Mick und Marcus. Mick hatte einen guten Windschatten und konnte mich so überholen."

Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing): "Der Kampf mit Mick und Robert war sehr intensiv. Robert traf den Ausgang der ersten Kurve besser und ist an mir vorbeigezogen. Ich wollte ihm dann einfach folgen, aber Mick war ziemlich schnell und konnte mich ebenfalls überholen. Zu Beginn des Wochenendes hatte ich noch ein paar Probleme, aber am Ende habe mich ich mit Rang drei gut zurückgemeldet."



FIA Formel 3
27.7.2018

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Track Spa2


 

Wichtige Daten

Veranstaltung: 05 Spa-Francorchamps

Session: Rennen 2

Strecke: Strecke: Circuit de Spa-Francorchamps / B

Pole-Position: Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing)

Rennsieger: Daniel Ticktum (Motopark)

Wetter: sonnig, 36,6° C

Sieger Daniel Ticktum erobert Tabellenführung

Mit seinem dritten Saisonsieg in der FIA Formel-3-Europameisterschaft eroberte Daniel Ticktum (Motopark) auch die Führung in der Fahrerwertung. Auf dem 7,004 Kilometer langen Circuit de Spa-Francorchamps in den belgischen Ardennen verwies der Red-Bull-Junior Fabio Scherer (Motopark) auf den zweiten Rang. Für den Schweizer Rookie war es der erste Podestbesuch in der FIA Formel-3-EM. Position drei ging an Jehan Daruvala (Carlin). Ralf Aron (PREMA Theodore Racing), der die Spitze in der Fahrerwertung erst einige Stunden zuvor übernommen hatte, verlor diese wieder, da er im 14. Saisonrennen aufgrund eines Unfalls ohne Punkt blieb.

Von der Pole-Position ging Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) ins Rennen, doch der Deutsche kam nicht weit. Schon kurz nach dem Start wurde er nach Kontakt mit Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) langsamer und musste schließlich an der Box aufgeben. Den besten Start erwischte Ralf Aron, der als Erster vor Jüri Vips (Motopark) und Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing) Runde eins beendete. Einen Umlauf später zog Vips an Aron vorbei, bevor die Esten in Runde vier im Kampf um die Spitze kollidierten. Fabio Scherer profitierte von dem Unfall und führte das Feld zunächst vor Shvartzman und Daniel Ticktum an. Nur zwei Runden später kämpfte sich der Brite am Russen vorbei, war Zweiter und verkürzte den Abstand zum führenden Schweizer stetig.

Ab Runde acht entbrannte ein Duell um Rang eins, in dem es insgesamt drei Führungswechsel gab. Am Ende setzte sich Ticktum durch, Scherer erreichte die Ziellinie als Zweiter. Jehan Daruvala, der in der Schlussphase den Anschluss an Ticktum und Scherer herstellen konnte, wurde als Dritter gewertet. Damit eroberte der Inder seinen dritten Podestplatz in Folge.

Shvartzman sicherte sich Platz vier vor Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing), Sacha Fenestraz (Carlin), Nikita Troitckii (Carlin), Jonathan Aberdein (Motopark) und Ferdinand Habsburg (Carlin).

Daniel Ticktum (Motopark): "Der Kampf mit Fabio war gut und fair. Trotzdem war es nicht einfach, sich gegen ihn durchzusetzen. Ich muss zugeben, dass ich nicht mit einem so harten Duell gerechnet hätte. Wir beide haben alles gegeben und waren am Limit. Dass ich nun die Spitze der Fahrerwertung übernommen habe, ist zwar schön, aber ich schaue eigentlich nur von Rennen zu Rennen."

[# 27] Daniel Ticktum (GBR, Motopark, Dallara F317 - Volkswagen), FIA Formula 3 European Championship, round 5, Race 2, Spa-Francorchamps (BEL)



FIA Formel 3
27.7.2018

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Track Spa2


 

Wichtige Daten

Veranstaltung: 05 Spa-Francorchamps

Session: Rennen 1

Strecke: Strecke: Circuit de Spa-Francorchamps / B

Pole-Position: Jehan Daruvala (Carlin)

Rennsieger: Jehan Daruvala (Carlin)

Wetter: sonnig, 34,6° C

Jehan Daruvala siegt in Spa, Ralf Aron neuer Tabellenführer

Von der Pole-Position gestartet, durfte Jehan Daruvala (Carlin) auch nach dem ereignisreichen 13. Saisonrennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft am lautesten jubeln. Der Inder siegte mit einem Vorsprung von 3,235 Sekunden vor dem Spanier Alex Palou (Hitech Bullfrog GP). Als Dritter wurde Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) abgewinkt; der Este übernimmt damit auch die Tabellenführung in der Fahrerwertung der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Rookie Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing), der als Tabellenführer zum 7,004 Kilometer langen Circuit de Spa-Francorchamps kam, schied frühzeitig aus und ist nun Zweiter der Fahrerwertung.

Am Start setzte sich Marcus Armstrong an die Spitze des Feldes, gefolgt von Alex Palou und Jehan Daruvala. Doch schon auf der langen Kemmel-Geraden überholte Palou seinen Vordermann und übernahm Platz eins. Auch Daruvala zog an Armstrong vorbei, bevor die Rennleitung aufgrund eines Unfalls von Nikita Troickii (Carlin) und Sacha Fenestraz (Carlin) das Safety Car auf die Strecke schickte.

Kurz nach dem Restart zu Beginn von Runde drei überholte Daruvala Palou. Der Hitech-Pilot konnte zunächst den Anschluss noch halten, musste ihn dann aber ziehen lassen. Von hinten drohte ihm allerdings keine Gefahr, so dass Palou letztendlich einem sicheren zweiten Platz hinter Sieger Daruvala entgegenfuhr.

Der Kampf um den dritten Rang war erst in Umlauf 13 entschieden. Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP) versuchte einen Angriff auf Aron, doch er berührte dabei den Prema-Dallara und schied aus. Daniel Ticktum (Motopark) übernahm Rang vier vor Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing), verlor diesen aufgrund einer Strafe wegen einer Kollision später aber wieder. Platz fünf ging schließlich an Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing) vor Jüri Vips (Motopark), Marino Sato (Motopark), Artem Petrov (Van Amersfoort Racing), Fabio Scherer (Motopark) und Keyvan Soori Andres (Van Amersfoort Racing).

Jehan Daruvala (Carlin): "Nach einem eher unglücklichen Beginn der Saison habe ich jetzt schon meinen zweiten Podestplatz in Folge erringen können. Außerdem darf mein Team Carlin den zweiten Sieg in Folge feiern, was zeigt, dass wir nun auf einem guten Weg sind. Hier ist mir kein guter Start ins Rennen gelungen, ich konnte Alex aber direkt nach dem Restart passieren und die Führung übernehmen. Kurze Zeit später konnte ich mich dann auch von ihm absetzen. Ich denke, dass mir vor allem fünf oder sechs konstant schnelle Runden in der Mitte des Rennens geholfen haben, einen Vorsprung herauszufahren. Danach habe ich dann versucht, meine Reifen zu schonen und meinen Vorsprung konstant zu halten."

Siegerehrung: Platz 2 [# 39] Alex Palou (ESP, Hitech Bullfrog GP, Dallara F317 - Mercedes-Benz), Platz 1 [# 9] Jehan Daruvala (IND, Carlin, Dallara F317 - Volkswagen), Platz 3 [# 7] Ralf Aron (EST, PREMA Theodore Racing, Dallara F317 - Mercedes-Benz)



FIA Formel 3
26.7.2018

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Track Spa2


 

Wichtige Daten

Veranstaltung: 05 Spa-Francorchamps

Datum: 26. - 28. Juli 2018

Strecke: Strecke: Circuit de Spa-Francorchamps / B

Streckenlänge: 7,004 Kilometer

Rundenrekord FIA F3-EM: 2:11,111 Minuten (Max Verstappen 2014)

Distanz: 33 Minuten plus eine Runde

F 3 Premiere in Spa: Erste Pole-Position für Mick Schumacher

In einem abwechslungsreichen zweiten Qualifying der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem 7,004 Kilometer langen Circuit de Spa-Francorchamps setzte sich Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) durch. Der Deutsche feierte damit seine erste Pole-Position in der FIA Formel-3-EM. Hinter ihm klassierten sich auf abtrocknender Strecke in den belgischen Ardennen Ralf Aron (PREMA Theodore Racing), Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) und Tabellenführer Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing). Im Ranking der zweitschnellsten Runden, das zur Bildung der Startaufstellung des dritten Rennens herangezogen wird, lautete die Reihenfolge Zhou, Armstrong, Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing) und Jehan Daruvala (Carlin).

Mick Schumacher [# 4] auf Dallara F317 - Mercedes-Benz (Team PREMA Theodore Racing) in der Eau Rouge Kurve

Startaufstellung Rennen zwei
Das Qualifying begann auf nassem Asphalt, der im Laufe der 20 Minuten immer mehr abtrocknete. Folglich wurden die Rundenzeiten zunehmend schneller. Knapp eine Minute vor Schluss hatte Guanyu Zhou (2:11,367 Minuten) noch die erste Position inne, doch dann schob sich Mick Schumacher (2:10,899 Minuten) vor seinen chinesischen Teamkollegen. Hinter ihm reihten sich Ralf Aron (2:11,179 Minuten), Zhou und Marcus Armstrong (2:11,585 Minuten) ein. Als Fünfter wurde Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP, 2:11,690 Minuten) notiert, gefolgt von Jüri Vips (Motopark, 2:11,760 Minuten), Fabio Scherer (Motopark, 2:11,762 Minuten), Shvartzman (2:11,800 Minuten), Ferdinand Habsburg (Carlin, 2:11,869 Minuten) und Daniel Ticktum (Motopark, 2:11,923 Minuten).

Startaufstellung Rennen drei
Im Klassement der zweitschnellsten Runden war niemand schneller als Zhou (2:11,658 Minuten). Er verwies Armstrong (2:11,822 Minuten), Shwartzman (2:11,967 Minuten), Jehan Daruvala (2:12,098 Minuten), Jonathan Aberdein (Motopark, 2:12,157 Minuten), Vips (2:12,161 Minuten), Schumacher (2:12,164 Minuten), Ticktum (2:12,244 Minuten), Ahmed (2:12,274 Minuten) und Aron (2:12,315 Minuten).

Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing): "Nach einem eher mäßigen ersten Qualifying heute Mittag bin ich sehr happy, jetzt die Pole-Position geholt zu haben. Wir haben monatelang an uns gearbeitet und es nun endlich geschafft. Dass es ausgerechnet auf einer Strecke wie Spa-Francorchamps funktioniert hat, ist ein besonders schönes Gefühl. Ich glaube, heute hat einfach alles gepasst und das nötige Glück war auch auf meiner Seite."

Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing): "Es ist toll, die zweite Pole-Position zu holen. Die Bedingungen waren heute alles andere als einfach, es war teilweise nass und teilweise schon trocken. Jede Runde wurde schneller, was auch mein Ziel war. Ich habe keinen Fehler gemacht, hatte aber auch keinen Windschatten. Ohne Windschatten auf die erste Startposition zu fahren, macht mich besonders glücklich."


Jehan Daruvala mit Pole-Position in Spa-Francorchamps

Auf der 7,004 Kilometer langen Circuit de Spa-Francorchamps eroberte Jehan Daruvala (Carlin, 2:12,983 Minuten) seine erste Pole-Position in der FIA Formel-3-Europameisterschaft 2018. Der 19-jährige Inder, der vom Formel-1-Team Force India gefördert wird, war 0,010 Sekunden schneller als Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing, 2;12,993 Minuten), aktueller Tabellenführer der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Alex Palou (Hitech Bullfrog GP, 2:13,198 Minuten) und Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing, 2:13,351 Minuten), der in der Fahrerwertung einen Punkt hinter Ferrari-Junior Armstrong klassiert ist, belegten im Qualifying 1 die Plätze drei und vier.

Jehan Daruvala (Carlin): "Mein Auto fühlte sich schon besser an, denn nach dem Freien Training haben wir einige Dinge gefunden, die wir verbessern konnten. Ich muss aber auch zugeben, dass ich etwas Glück hatte. Mein Plan war, hier einen Windschatten zu finden, denn so ist man auf dieser Strecke einfach schneller. Das ist mir gelungen und ich konnte allein auf der Geraden fast eine halbe Sekunde gewinnen. Weil ich die richtige Position auf der Strecke inne hatte, so gesehen also auch etwas Glück hatte, hat es letztendlich für die Pole-Position gereicht."



FIA Formel 3
24.7.2018

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Track Spa2


 

Wichtige Daten

Veranstaltung: 05 Spa-Francorchamps

Datum: 26. - 28. Juli 2018

Strecke: Strecke: Circuit de Spa-Francorchamps / B

Streckenlänge: 7,004 Kilometer

Rundenrekord FIA F3-EM: 2:11,111 Minuten (Max Verstappen 2014)

Distanz: 33 Minuten plus eine Runde

Vorbericht: Saisonhalbzeit der FIA Formel-3-EM in den Ardennen

Für die Saisonrennen 13 bis 15 der FIA Formel-3-Europameisterschaft zieht es die Protagonisten in die belgischen Ardennen. Auf dem legendären Circuit des Spa-Francorchamps, mit 7,004 Kilometer die längste Strecke im Kalender der FIA Formel-3-EM, wird der Halbzeitmeister gekürt. Rookie und Tabellenführer Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) hat die besten Karten, doch Routinier Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) lauert mit einem Punkt Rückstand hinter ihm. Der erfahrene Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) kommt mit einem Abstand von 4,5 Zählern auf die Tabellenspitze nach Belgien, und Daniel Ticktum (Motopark) liegt mit einem Rückstand von 13 Punkten auf Armstrong ebenfalls noch in Schlagdistanz zum 17-jährigen Neuseeländer.

Insgesamt haben noch zehn Fahrer theoretische Chancen, sich die Ehren des Halbzeitmeisters zu sichern; darunter befinden sich neben Armstrong mit dem 18-jährigen Briten Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), dem 17 Jahre alten Esten Jüri Vips (Motopark) und dem 18-jährigen Russen Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing) noch drei weitere Rookies. Sie alle werden erstmals in ihrer Karriere mit einem FIA-Formel-3-Fahrzeug auf der anspruchsvollen Berg-und-Tal-Piste von Spa-Francorchamps starten.

Andere Teilnehmer hingegen können bereits auf Formel-3-Erfolge auf der aktuellen belgischen Formel-1-Strecke zurückblicken. Der vom Formel-1-Team Ferrari geförderte Chinese Zhou zum Beispiel eroberte im vergangenen Jahr mit Rang drei einen Podestplatz. Noch besser machte es der Österreicher Ferdinand Habsburg (Carlin), der in Spa-Francorchamps 2017 seinen ersten Sieg in der FIA Formel-3-Europameisterschaft feiern durfte.

Der Auftritt der FIA Formel-3-Europameisterschaft in Spa-Francorchamps findet im Rahmen des 24-Stunden-Rennens statt. Aus diesem Grund werden die Rennen eins und zwei des Wochenendes bereits am Freitag (27. Juli) ausgefahren, Lauf drei steht am Samstag (28. Juli) auf dem Programm.

Alex Palou (Hitech Bullfrog GP): "Spa-Francorchamps ist eine tolle Rennstrecke, die alles hat, was man sich als Rennfahrer wünscht. Es gibt Stellen, die harte Bremsmanöver erfordern, schnelle und langsame Kurven. Wenn man Top- Rundenzeiten fahren will, muss man in allen Bereichen gut sein. Außerdem kann man überholen, was für spannende Rennen spricht.

Meine bisherige Saison verlief nicht gerade perfekt, wir hatten einige Probleme. Zu Beginn habe ich die Starts nicht optimal hinbekommen, dann war das Auto mal nicht perfekt, dann hatte ich auch Pech. Aber da in der Fahrerwertung der FIA Formel-3-EM noch alle eng beisammen sind, ist auch für mich noch nichts verloren."



ADAC
23.7.2018

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Zendeli siegt beim Formel-1-Wochenende und baut Führung aus

Rennen Nr. 2
Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS) hat zum Abschluss des fünften Rennwochenendes der ADAC Formel 4 auf dem Hockenheimring im Rahmen der Formel 1 den siebten Saisonsieg gefeiert und seine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Vor großer Formel-1-Kulisse beim Emirates Großer Preis von Deutschland gewann der 18-Jährige vor Oliver Caldwell (16, Großbritannien, Prema Theodore Racing) und Enzo Fittipaldi (17, USA/Braslien, Prema Theodore Racing). Bester Rookie war Jack Doohan (15, Australien, Prema Theodore Racing), der Sohn des fünfmaligen Motorradweltmeisters Mick Doohan wurde Vierter.

HockenheimringRennen 1Rennen 2
Sieger:Frederik Vesti (DEN)Lirim Zendeli (GER)
2. Platz:Liam Lawson (NZL)Oliver Caldwell (GBR)
3. Platz:Lirim Zendeli (GER)Enzo Fittipaldi (BRA)
Bester Rookie:David Schumacher (GER)Jack Doohan (AUS)
Pole Position:Frederik Vesti (DEN)Liam Lawson (NZL)
Schnellste Runde:Lirim Zendeli / 1:41,348 Min.Lirim Zendeli / 1:41,792 Min.

Fahrplan: Nach dem Highlight auf dem Hockenheimring geht es für die ADAC Formel 4 bereits in zwei Wochen auf dem Nürburgring weiter. Vom 3. bis 5. August stehen dort die Rennen 15 bis 17 auf dem Programm, das Finale steigt vom 21. bis 23. September erneut in Hockenheim. Die ADAC Formel 4 wird bei diesem beiden finalen Rennwochenenden wieder im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters starten.


 

Vesti feiert Start-Ziel-Sieg zum Auftakt des Formel-1-Wochenendes

Rennen Nr. 1
Nervenstark zum ersten Saisonsieg - und den Pokal aus den Händen von Mercedes-AMG-Motorsportchef Toto Wolff: Für den Dänen Frederik Vesti (16, Van Amersfoort Racing) hat das Rennwochenende der ADAC Formel 4 vor großer Formel-1-Kulisse beim Emirates Großer Preis von Deutschland perfekt begonnen. Der 16-Jährige siegte am frühen Samstagabend vor Liam Lawson (16, Neuseeland, Van Amersfoort Racing) und Tabellenführer Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS).



ADAC
21.7.2018

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Pole Positions für Frederik Vesti und Liam Lawson

Köhler und Schumacher sind im Qualifying auf dem Hockenheimring die besten Rookies --- die ADAC Formel 4 fährt im Rahmen des deutschen Formel-1-Rennens.

Der Däne Frederik Vesti (16, Van Amersfoort Racing) und der Meisterschaftszweite Liam Lawson (16, Neuseeland, Van Amersfoort Racing) haben sich die Pole Positions für die beiden Rennen der ADAC Formel 4 im Rahmen des Emirates Großer Preis von Deutschland in Hockenheim gesichert. Vesti setzte in der verregneten ersten Phase des Qualifyings in 1:51.187 Minuten die Bestzeit, er wird damit im ersten Rennen des Wochenendes am Samstagabend (17:00 Uhr) auf Startplatz eins stehen. Lawson hatte im für das zweite Rennen (Sonntag, 10:10 Uhr) relevante zweite Qualifying auf nun trockener Strecke in 1:42.161 Minuten die Nase vorn.

Im ersten Rennen werden hinter Vesti Rookie Leon Köhler (18, Kleinwallstadt, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) und Charles Weerts (17, Belgien, Van Amersfoort Racing) starten. Lawson sicherte sich Startplatz vier, Oliver Caldwell (16, Großbritannien, Prema Theodore Racing) und der Meisterschaftsführende Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS) folgen auf den Plätzen. Rookie David Schumacher (16, Bergheim, US Racing CHRS) wurde Siebter vor Mick Wishofer (18, Österreich, US Racing CHRS), Frederico Malvestitit (18, Italien, Jenzer Motorsport) und Gregoire Saucy (18, Schweiz, Jenzer Motorsport).

Lawson wird das Feld am Sonntagmorgen anführen. Der Neuseeländer verwies Zendeli und Schumacher auf die Plätze. Vesti wurde Vierter, Jack Doohan (15, Australien, Van Amersfoort Racing), Sohn des fünfmaligen Motorradweltmeisters Mick Doohan, folgte auf dem fünften Rang. Enzo Fittipaldi (17, USA/Brasilien, Prema Theodore Racing), Wishofer, Caldwell, Saucy und Rookie Gianluca Petecof (15, Brasilien, Prema Theodore Racing) komplettierten die Top Ten.



ADAC
20.7.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

- Der viermalige Weltmeister steht den Nachwuchstalenten Rede und Antwort

- ADAC Formel 4-Piloten zum Mittagessen beim Formel-1-Star

- Krütten: "Das war super, er ist total sympathisch"


 

ADAC Formel 4-Kalender 2018

13.04. - 15.04.2018
Motorsport Arena Oschersleben

04.05. - 06.05.2018
Hockenheimring (mit DTM)

18.05. - 20.05.2018
Lausitzring (mit DTM)

08.06. - 10.06.2018
Red Bull Ring Spielberg/AUT

20.07. - 22.07.2018
Hockenheimring (mit Formel 1)


03.08. - 05.08.2018
Nürburgring

21.09. - 23.09.2018
Hockenheimring Baden-Württemberg


 

Warm-Up für das Saisonhighlight: ADAC Formel 4-Piloten treffen Sebastian Vettel

Ein Mittagessen mit Sebastian Vettel - für viele Nachwuchspiloten ein weit entfernter Wunschtraum, doch für sieben Fahrer aus der ADAC Formel 4 ist er am Donnerstag Realität geworden. Zur Einstimmung auf das Saisonhighlight der ADAC Formel 4 im Rahmen des Emirates Großer Preis von Deutschland in Hockenheim trafen die Nachwuchstalente den Formel-1-Star. Lirim Zendeli, Liam Lawson, Enzo Fittipaldi, die drei Führenden der Meisterschaft, sowie die Rookies Niklas Krütten, David Schumacher und Joey Alders und Ferrari-Junior Gianluca Petecof trafen Vettel im Fahrerlager. Bei einem Besuch der Ferrari-Box und einem anschließenden Mittagessen nahm sich Vettel viel Zeit und stand Rede und Antwort - und der Schirmherr der ADAC Formel 4 hatte einige gute Tipps für die Stars von morgen. Vettel startete seine Karriere einst selbst in den Formel-Nachwuchsserien des ADAC und gewann mit einer bis heute unerreichten Bestmarke von 18 Siegen in 20 Rennen im Jahr 2004 die Formel BMW ADAC.

ADAC Formel 4, Hockenheim, Sebastian Vettel, Liam Lawson, Enzo Fittipaldi, Lirim Zendeli, Gianluca Petekof, Niklas Krütten, David Schumacher, Joey Alders (Copyright: Ferrari)

"Das Treffen mit den Fahrern der ADAC Formel 4 hat mir viel Spaß gemacht", sagte Vettel: "Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Zeit in den Nachwuchsserien und würde mich freuen, einen der Jungs später einmal in der Formel 1 wiederzusehen."

Tabellenführer Zendeli war beeindruckt von den Dimensionen in der Königsklasse. "Man realisiert es von außen nicht so wirklich, wie groß das Ganze hier ist. Was es für ein Privileg ist, wenn man tatsächlich in die Formel 1 kommen sollte", sagte der 18-jährige Bochumer: "Das hat mich für dieses Wochenende angespornt, nochmal 100 Prozent zu geben und alles zu zeigen vor den Formel-1-Zuschauern. Gas geben und Ergebnisse holen - damit es irgendwann einmal zum Standard wird, in diesem Umfeld zu sein."

Davon träumt auch Krütten, der das Treffen mit Vettel "super" und den viermaligen Weltmeister "total sympathisch und bodenständig" fand. "Ihn hier zu treffen, das gibt nochmal mehr Motivation für das Rennwochenende", sagte der 15-Jährige, der die Rookiewertung derzeit anführt: "Wenn man einen sieht und trifft, der es geschafft hat, dann will man es auch schaffen."

Auch David Schumacher, der sich mit Krütten um die Rookiekrone duelliert, war beeindruckt. "Es war eine tolle Erfahrung, ich habe zum ersten Mal eine Formel-1-Box gesehen. Es war extrem lustig und hat Spaß gemacht", sagte der 16-jährige Sohn des ehemaligen Formel-1- und DTM-Fahrers Ralf Schumacher: "Die Hospitality ist sehr beeindruckend. Die Größe der Bauten, auch die Zelte, die Boxen. Das ist eine ganz andere Welt."

Eine Welt, in der sich Sebastian Vettel bestens auskennt. Der 31-Jährige ist viermaliger Weltmeister, in diesem Jahr greift er im Ferrari nach seinem fünften Titel. Vettel kümmert sich auch um den Nachwuchs. Als Schirmherr der ADAC Formel 4 war es ihm ein großes Anliegen, die Fahrer der Highspeedschule des ADAC zu begrüßen.

"Es war aufregend, so einen Fahrer zu treffen. Ich war auch anfangs sehr nervös", berichtete Krütten: "Ihn kennt man ja nur aus dem Fernsehen. Wir haben ihm viele Fragen gestellt, er hat uns viele Einblicke gegeben. Er hat gesagt, wir sollten einfach das machen, was wir wollen. Wir sollen uns nicht von anderen beeinflussen lassen und unseren Weg weitergehen. Wir sollen hart arbeiten und an uns glauben."

Ernst wird es für die Piloten der ADAC Formel 4 mit dem ersten Training am Freitag. Ab 9:45 Uhr geht es für die Highspeedschule des ADAC erstmals auf die Strecke, am Samstag (17:00 Uhr) und Sonntag (10:10 Uhr) finden die beiden Rennen der Nachwuchspiloten in Hockenheim statt. SPORT1 zeigt die Rennen im TV, zudem wird es Livestreams auf www.SPORT1.de und www.adac.de/motorsport geben.



BMW
16.7.2018

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Track Brooklyn


 

MS&AD Andretti Formula E beendet seine vierte Saison in der ABB FIA Formula E Championship in New York

Die Saison 4 der ABB FIA Formula E Championship ist mit zwei Rennen in New York City (USA) zu Ende gegangen. Das MS&AD Andretti Formula E Team hat zum Abschluss beim Qatar Airways New York City E-Prix die Punkteränge knapp verpasst. Stéphane Sarrazin (FRA) beendete das Sonntagsrennen als Zwölfter. Am Samstag hatte er den gleichen Platz erreicht. BMW Werksfahrer António Félix da Costa belegte die Positionen elf und 15. Am Sonntag warf ihn nach starker Aufholjagd bis in die Punkteränge eine Strafe wegen Verursachens einer Kollision zurück.

In Saison 5, die am 15. Dezember 2018 in Saudi-Arabien beginnt, starten BMW und die Formel E gemeinsam in eine neue Zeitrechnung. Mit der Einführung des neuen leistungsstärkeren und gleichzeitig effizienteren Gen2-Fahrzeugs steigt BMW als Werksteam in die Rennserie ein.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): "Nach dem Abschluss dieser Saison bricht für BMW und die Formel E mit Blick auf Saison 5 eine neue Ära an. Unsere Vorbereitungen auf den Einstieg in die Rennserie als Werksteam mit dem neuen Gen2-Fahrzeug laufen weiterhin auf Hochtouren. Ich freue mich sehr darauf, unser Fahrzeug in den kommenden Monaten bei Testfahrten und dann natürlich bei seiner Rennpremiere im Dezember zu sehen. BMW ist als 'Official Vehicle Partner' seit der ersten Stunde Partner der Formel E und hat immer an den Erfolg der Rennserie geglaubt. Nun gehen wir gemeinsam den nächsten Schritt."

António Félix da Costa (#28 Andretti ATEC-003): "Zunächst einmal muss ich mich bei Luca Filippi entschuldigen. Der Unfall im Rennen heute war mein Fehler. Ich bin sehr früh vom Gas gegangen, um Energie zu sparen, und habe nicht mit seinem Angriff gerechnet. Rückblickend auf die Saison muss ich sagen, dass wir viel gelernt haben. Aus der Sicht von BMW Motorsport war das in Vorbereitung auf den Werkseinstieg zu Saison 5 sicher das Hauptziel. Wir hatten auch einige Rennen, in denen wir schnell waren und deutlich weiter vorne hätten landen können. Aber insgesamt hatten wir nicht das Paket, um die Ergebnisse einzufahren, die ich als Rennfahrer gerne erreichen möchte."

Stéphane Sarrazin (#27 Andretti ATEC-003): "Das waren lange Rennen an diesem Wochenende. Leider hat es nicht ganz für Punkte gereicht. Am Sonntag bei nasser Strecke haben wir gesehen, dass wir schnell sind. Aber unser Energiemanagement ist nicht effizient genug, um über die Renndistanz mit den Besten mithalten zu können."



Audi
16.7.2018

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Die Audi-Erfolgsgeschichte

Audi Sport ABT Schaeffler ist Formel-E-Champion

Mit einer beeindruckenden Aufholjagd hat sich das Team Audi Sport ABT Schaeffler beim Saisonfinale in seinem Premierenjahr in der Formel E noch den Titel in der Teamwertung gesichert. Vier Podestplätze am Wochenende, darunter ein Doppelsieg, und insgesamt 78 von maximal 94 möglichen Punkten machen aus einem fast uneinholbaren Rückstand von 33 Punkten am letzten Wochenende noch zwei Punkte Vorsprung.

Herzschlagfinale in New York: Bis zur letzten Runde war die Entscheidung in der Teamwertung der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft offen und hart umkämpft. Die Winzigkeit von zwei Punkten gab am Ende den Ausschlag. Lucas di Grassi überquerte im Sonntagsrennen nach 43 Runden auf dem Straßenkurs in Brooklyn mit Blick auf Downtown Manhattan als Zweiter die Ziellinie. Der Brasilianer machte sich mit seinem siebten Podestplatz in Folge zum Vizechampion. In den ersten vier Rennen der Saison fuhr di Grassi nicht einen einzigen Punkt ein, ab Rennen sechs stand er bei jedem Rennen auf dem Podium. "In vier Rennen keine Punkte und nun bin ich noch Zweiter der Fahrerwertung - das ist ein kleines Wunder. Es wurde für mich und auch für unser Team dann noch eine herausragende Saison. Wir geben niemals auf, der Teamtitel nach so einer unglaublichen Aufholjagd ist der beste Beweis dafür", erklärte der Brasilianer. Di Grassi holte in den vier Jahren, die es die Formel E gibt, im Team von Audi Sport ABT Schaeffler mit 611 Punkten mehr Zähler und mit 27 Podiumsplatzierungen mehr als jeder andere Fahrer in der Elektro-Rennserie.

Teamkollege Daniel Abt steuerte zum sensationellen Gewinn der Teamwertung im Finalrennen einen dritten Platz und damit 15 Punkte sowie einen Zähler für die schnellste Rennrunde bei. Es war die insgesamt vierte des 25-Jährigen, er ist damit der Fahrer mit den meisten schnellsten Rennrunden in dieser Saison. Insgesamt gelang dies Audi Sport ABT Schaeffler sieben Mal in zwölf Rennen - Bestmarke aller Teams. "Wir hatten ein großes Ziel, und das haben wir geschafft. Was für ein Comeback - ich bin glücklich und freue mich für das ganze Team. Und das sind nicht nur alle hier an der Strecke, sondern auch alle Partner und die Mitarbeiter in Ingolstadt, Neuburg und Kempten", erklärte Abt, der mit 120 Punkten, zwei Siegen und zwei weiteren Podestplätzen hier in New York seine mit Abstand erfolgreichste Saison in vier Jahren Formel E fuhr. In der Fahrerwertung belegt Abt den fünften Rang.

Teamchef Allan McNish erklärte: "Ja, wir mussten bis zur letzten Kurve und bis zur letzten Sekunde zittern, aber nun ist es wahr geworden: Team-Champion! Ich werde Lucas und Daniel nun ganz fest umarmen. Diese Saison war ein Auf und Ab, und sie haben immer ihr Bestes gegeben. Auch heute, als es wirklich drauf ankam, haben sie - wie heißt es so schön - 'geliefert'. Großes Danke auch an unser Basislager in Deutschland. Great job." Audi-Motorsportchef Dieter Gass ergänzte: "Als wir hier nach New York anreisten, war klar, dass das eine wirklich große Herausforderung wird. Dass es aber ein solcher Krimi werden würde, der bis zur letzten Kurve geht, hat uns allen den Atem geraubt. Ganz großes Danke an alle Mitarbeiter bei Audi Sport, ABT und Schaeffler auch daheim. Dieses Herzschlagfinale hat wirklich elektrisiert."

Im Rahmen des Formel-E-Finales bot Technologiepartner Schaeffler einen Blick in die Zukunft der Formel E und lud am Samstagabend knapp 300 Gäste - darunter die deutsche Botschafterin in den USA Dr. Emily Haber - auf eines der typischen New Yorker Rooftops und zeigte einen Prototyp des spektakulären neuen Audi e-tron FE05, in dem erneut gemeinsam entwickelte Antriebstechnik von Schaeffler und Audi zum Einsatz kommt. Das erste Rennen Mitte Dezember in Riad/Saudi-Arabien läutet die zweite Ära in der Formel E ein.



Audi
15.7.2018

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Track Brooklyn


 

Audi startet mit Doppelsieg ins Formel-E-Finale

Mit einem souveränen Doppelsieg hat sich das Team Audi Sport ABT Schaeffler im Kampf um den Titel in der Teamwertung der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft in eine deutlich verbesserte Ausgangsposition gebracht. Die Entscheidung fällt jetzt im zwölften und letzten Saisonrennen am Sonntag.

Traumkulisse für ein Traumfinale: Der Rückstand von 33 Punkten, mit dem das Team Audi Sport ABT Schaeffler zum Finalwochenende nach New York gereist ist, ist im Samstagsrennen auf fünf Zähler geschmolzen. Lucas di Grassi und Daniel Abt demonstrierten mit einem souveränen Doppelsieg die starke Performance des Audi e-tron FE04. Nach Berlin im Mai dieses Jahres ist es der zweite Doppelsieg. Eine längere Safety-Car-Phase für Aufräumarbeiten nach einem Unfall verkürzte das Rennen im Schatten der Skyline von Manhattan von 45 auf 43 Runden, im Ziel hatte di Grassi 0,965 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen.

Für di Grassi war es der achte Triumph in der Formel E und der sechste Podestplatz in Folge. Der Brasilianer begeisterte das Publikum mit spektakulären Überholmanövern, die ihn noch vor dem obligatorischen Autowechsel von Startplatz elf auf die zweite Position hinter seinen Teamkollegen brachten. Daniel Abt brauchte lediglich sechs Umläufe, um vom fünften Startplatz aus in Führung zu gehen. Kurz nach dem Autowechsel überholte di Grassi seinen Teamkollegen, nachdem dieser einen kleinen Fahrfehler gemacht hatte. "Ich hatte heute kein Rennauto, sondern eine Rakete", jubelte di Grassi im Ziel. "Natürlich hätte ich mir heute den ersten Platz gewünscht", sagte Daniel Abt, "aber wir haben ein großes gemeinsames Ziel - und das ist der Gewinn der Teamwertung. Wir haben auch für morgen ein Auto, mit dem wir gewinnen können."

Teamchef Allan McNish gab dafür auch schon die Parole aus: "Zunächst mal einen großen Glückwunsch an Jean-Éric Vergne, der Lucas heute als Fahrer-Champion abgelöst hat, aber seinem Team sind wir heute deutlich näher gekommen. Aus dem riesigen Rückstand sind jetzt nur noch fünf Punkte übrig geblieben. Damit sind unsere Karten deutlich besser, und wir haben es selber in der Hand. Ich freue mich auf einen ultimativen Showdown morgen beim Finale."

Der zwölfte und letzte Saisonlauf der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft 2017/2018 startet am Sonntag, 15. Juli, um 15 Uhr Ortszeit. In Deutschland zeigt Eurosport das Rennen live, das ZDF überträgt im Livestream auf zdf.de. Weltweit zeigen rund 70 Sender die Formel E. Eine vollständige Übersicht dieser Sender ist online unter www.fiaformulae.com verfügbar.



FIA Formel 3
15.7.2018

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Zandvoort


 

Wichtige Daten

Veranstaltung: 04 Zandvoort

Session: Rennen 3

Strecke: Circuit Zandvoort / NL

Pole-Position Rennen 3: Daniel Ticktum (Motopark)

Rennsieger: Nikita Troitckii (Carlin)

Wetter: sonnig, 25,6° C

Premierensieg für Nikita Troitckii

Mit dem ersten Sieg von Nikita Troitckii (Carlin) endete das zwölfte Saisonrennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) und Jehan Daruvala (Carlin) eroberten auf dem 4,307 Kilometer langen Circuit Zandvoort die Plätze zwei und drei. An der Spitze der Fahrerwertung bleibt weiterhin Rookie Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing), der im Rennen Rang 16 belegte.

[# 16] Nikita Troitckii (RUS, Carlin, Dallara F317 - Volkswagen), FIA Formula 3 European Championship, Runde 4, Rennen 3, Zandvoort (NED), 13. - 15. Juli 2018

Am Start setzte sich Daniel Ticktum (Motopark) in Führung, doch dem Briten unterlief ein Frühstart. Hinter ihm duellierten sich Nikita Troitckii und Guanyu Zhou um Position zwei, die sich der Russe sicherte. Als Ben Hingeley (Hitech Bullfrog GP) sein Rennen im Kiesbett beendete, schickte die Rennleitung das Safety Car auf die Piste. Kurz nach dem Restart bekam Ticktum wegen seines Frühstarts eine Durchfahrtsstrafe, eine Runde später stellte er sein Fahrzeug in der Box ab.

Unterdessen führte Troitckii zum erstem Mal in seiner Karriere ein Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft an, gefolgt von Zhou, Jehan Daruvala und Marino Sato (Motopark). Als Julian Hanses (ma-con) mit seinem Fahrzeug in die Streckenbegrenzung einschlug, folgte Safety-Car-Phase Nummer zwei, die wenig später in eine rote Flagge umgewandelt und das Rennen beendet wurde. Somit freute sich Troitckii sich über seinen ersten Sieg in der FIA Formel-3-EM. Zhou und Daruvala nahmen als Zweiter und Dritter an der Siegerehrung teil, gefolgt von Sato, Fabio Scherer (Motopark), Alex Palou (Hitech Bullfrog GP), Ferdinand Habsburg (Carlin), Jonathan Aberdein (Motopark), Artem Petrov (Van Amersfoort Racing) und Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP). Für den für das einzige niederländische Team Van Amersfoort Racing startenden Petrov waren es die ersten Punkte in der FIA Formel-3-EM.

Das nächste Rennwochenende findet in zwei Wochen auf der legendären belgischen Formel-1-Strecke von Spa-Francorchamps statt.

Nikita Troitckii (Carlin): "Meine erster Triumph in der FIA Formel-3-EM fühlt sich richtig klasse an. Ich denke, wir haben uns den Sieg verdient, denn wir arbeiten als Team sehr hart. Ich hatte einen guten Start und konnte mich gleich auf Platz zwei schieben. Dann habe ich Druck auf den führenden Daniel Ticktum ausgeübt, bis er wegen einer Durchfahrtsstrafe in die Boxengasse abbog. Danach war ich vorne. Mein Auto war toll, so dass ich sogar einen kleinen Vorsprung auf Guanyu aufbauen konnte."

Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing): "Am Start wollte ich nicht maximales Risiko gehen, so reihte sich Nikita vor mir ein. Für mich ging es vor allem darum, in diesem Rennen möglichst viele Punkte mitzunehmen. Anfangs hatte ich etwas Probleme mit den Reifen, im Laufe des Rennens wurde es aber besser. Beim Restart habe ich versucht, Nikita anzugreifen, aber es reichte für mich nicht."

Jehan Daruvala (Carlin): "Ich freue mich, dass wir hier mit zwei Fahrern von Carlin auf dem Podest stehen. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir haben hier auch das eine oder andere gefunden, so dass ich auf eine bessere zweite Saisonhälfte hoffe. Nikita ist hier wirklich gut gefahren, aber auch mein Rennen war nicht so schlecht. Am Start konnte ich Plätze gewinnen und durch die Strafe gegen Daniel Ticktum war ich dann auf dem Podium."



FIA Formel 3
14.7.2018

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Zandvoort


 

Wichtige Daten

Veranstaltung: 04 Zandvoort

Session: Rennen 2

Strecke: Circuit Zandvoort / NL

Pole-Position Rennen 2: Daniel Ticktum (Motopark)

Rennsieger: Ralf Aron (PREMA Theodore Racing)

Wetter: sonnig, 22,0° C

Ralf Aron feiert zweiten Triumph des Tages

Für Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) war es heute in Zandvoort der perfekte Tag; nach Saisonrennen zehn am Vormittag gewann der Este am Nachmittag auch den elften Lauf der FIA Formel-3-Europameisterschaft 2018. Auf der 4,307 Kilometer langen, ehemaligen Formel-1-Strecke in unmittelbarer Nähe des Nordseestrandes belegten Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) und Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) die Ränge zwei und drei. Aron rückte damit auf Platz zwei der Fahrerwertung vor, sein Rückstand auf den noch immer führenden Armstrong beträgt nun 4,5 Punkte.

Daniel Ticktum (Motopark) startete von der Pole-Position, doch er konnte diese nicht in die Führung ummünzen. Neben Ralf Aron und Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) fuhr der Brite auf die erste Kurve zu, doch am Ende eroberte Aron Rang eins. Ticktum reihte sich als Zweiter ein, während Schumacher nach einem Kontakt mit dem Red-Bull-Junior das Rennen im Kiesbett beendete. Da in der ersten Runde zudem noch Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), Ben Hingeley (Hitech Bullfrog GP) und Ameya Vaidyanathan (Carlin) nach Kollisionen ausschieden, schickte die Rennleitung das Safety Car auf die Strecke.

Auch nach dem Restart blieb Aron an der Spitze des Feldes. Armstrong und Zhou griffen den zweitplatzierten Ticktum an, der so auf Position vier zurückfiel. Elf Runden später verlor Ticktum den vierten Platz an Alex Palou (Hitech Bullfrog GP), bevor auch noch Ferdinand Habsburg (Carlin) an ihm vorbeizog. Als Sechster wurde er schließlich abgewinkt.

Vor Ticktum überquerten Sieger Aron, der zweitplatzierte Armstrong, Zhou auf Rang drei sowie Palou und Habsburg die Ziellinie. Die Top Ten komplettierten Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing), Jüri Vips (Motopark), Fabio Scherer (Motopark) und Marino Sato (Motopark). Der Preis für den besten Rookie im Feld ging an den von Ferrari geförderten Armstrong.

Ralf Aron (PREMA Theodore Racing): "Ich wusste, dass ich einen sehr guten Start benötigen würde und konnte Daniel so direkt unter Druck setzen. Es gab eine leichte Berührung zwischen unseren beiden Autos, aber das stellte auch in den folgenden Runden kein Problem für mich dar. Beim Restart bin ich locker geblieben und habe mich gefreut, als meine beiden Teamkollegen Marcus und Guanyu Daniel überholen konnten. Dass wieder nur Prema-Piloten auf dem Podest stehen, zeigt, dass das Team sehr gut arbeitet."

Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing): "Für mich war es ein relativ ereignisreiches Rennen. Das Duell mit Dan erinnerte mich an unseren Unfall in Budapest: Ich habe daraus gelernt. Mein Ziel war, heute das Maximum an Punkten zu holen, denn morgen starte ich nur vom vorletzten Startplatz. Da werden weitere Zähler dann eher schwierig."

Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing): "Es war ein interessantes Rennen. Mein Start war gut und auch der Restart nach dem Safety Car war nicht schlecht. So konnte ich auch Daniel überholen. Danach habe ich versucht, möglichst konstante Runden zu fahren und meinen Fahrstil so anzupassen, dass die Reifen nicht zu sehr abbauen."



FIA Formel 3
14.7.2018

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Zandvoort


 

Wichtige Daten

Veranstaltung: 04 Zandvoort

Session: Rennen 1

Strecke: Circuit Zandvoort / NL

Pole-Position Rennen 1: Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing)

Rennsieger: Ralf Aron (PREMA Theodore Racing)

Wetter: sonnig, 21,5° C

Ralf Aron gewinnt vor zwei Teamkollegen

Bei sommerlichem Wetter feierte Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) auf dem 4,307 Kilometer langen Circuit Zandvoort seinen zweiten Saisonsieg in der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) als Zweiter und Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) als Dritter durften neben dem Esten auf das Siegertreppchen steigern. Tabellenführer Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) wurde als Vierter und bester Rookie abgewinkt, er baute seinen Vorsprung auf Daniel Ticktum (Motopark), den Zweiten der Fahrerwertung, damit auf drei Punkte aus.

Den Sprint zur ersten Kurve nach dem Start gewann Ralf Aron, der den von der Pole-Position gestarteten Guanyu Zhou auf Rang zwei verwies. Hinter den beiden reihte sich Mick Schumacher ein, gefolgt von Marcus Armstrong und Daniel Ticktum. In der Anfangsphase versuchte Zhou, seinen Vordermann unter Druck zu setzen, musste aber auch auf Schumacher in seinem Rücken achten. An dieser Reihenfolge änderte sich jedoch nichts.

Gegen Ende des Rennens schob sich Armstrong näher an Schumacher und versuchte, Druck auf den Deutschen auszuüben. Einen erfolgreichen Angriff konnte der Neuseeländer mit italienischer Lizenz jedoch nicht starten und somit durfte sich Schumacher über seinen zweiten Podestplatz in der FIA Formel-3-EM 2018 freuen. Vor ihm sahen Sieger Aron und der zweitplatzierte Zhou die Zielflagge, hinter ihm folgte Armstrong. Damit belegten ausschließlich Prema-Piloten die ersten vier Positionen.

Ticktum beendete den Lauf auf dem in die Nordseedünen eingebetteten Kurs als Fünfter vor Jüri Vips (Motopark), Jonathan Aberdein (Motopark), Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing), Ben Hingeley (Hitech Bullfrog GP) und Alex Palou (Hitech Bullfrog GP).

Guanyu Zhou --- Ralf Aron --- Mick Schumacher

Ralf Aron (PREMA Theodore Racing): "Meine Starts waren eigentlich schon immer gut und auch hier ist mir ein guter Beginn gelungen. In der ersten Kurve war ich auf der Innenbahn und konnte so in Führung gehen. Ungefähr in der fünften oder sechsten Runde hatte ich einen Schreckmoment, als ich das Auto fast verloren hätte, weil durch den Ausrutscher eines anderen Fahrers Kies und Sand auf der Strecke war. Guanyu konnte mich dann zwar attackieren, aber ich habe die Führung behalten."

Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing): "Am Start war Ralf besser und er war zudem auf der besseren Innenseite der ersten Kurve. Ich habe dann versucht, eng hinter ihm zu bleiben, damit ich einen möglichen Fehler von ihm hätte nutzen können. Mit meinem Rennen bin ich nicht unzufrieden, nur an meinen Starts sollte ich für die nächsten Läufe noch arbeiten."

Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing): "Mein Rennen kann man kurz zusammenfassen: Ich war am Start Dritter und bin es bis zum Ende des Rennens geblieben. Am Schluss hatte ich Probleme mit meiner Kupplung und bin froh, dass ich überhaupt ins Ziel gekommen bin."



FIA Formel 3
13.7.2018

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Zandvoort


 

Wichtige Daten

Veranstaltung: 04 Zandvoort

Session: Qualifying 1

Strecke: Circuit Zandvoort / NL

Pole-Position Rennen 1: Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing)

Pole-Position Rennen 2: Daniel Ticktum (Motopark)

Pole-Position Rennen 3: Daniel Ticktum (Motopark)

Wetter: sonnig, 20,3° C

Zandvoort: Zhou erstmals auf der Pole-Position in der FIA Formel-3-EM

Im ersten Qualifying der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem Circuit Zandvoort war niemand schneller als Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing, 1:28,861 Minuten). Der Chinese umrundete die 4,307 Kilometer lange, ehemalige Formel-1-Strecke an der niederländischen Nordseeküste als einziger in weniger als 1:29 Minuten. Rang zwei eroberte Ralf Aron (PREMA Theodore Racing, 1:29,004 Minuten) vor Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing, 1:29,075 Minuten) und Tabellenführer Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing, 1:29,123 Minuten).

[# 1] Guanyu Zhou (CHN, PREMA Theodore Racing, Dallara F317 - Mercedes-Benz), FIA Formula 3 European Championship, Runde 4, Zandvoort (NED), 13.-15. Juli 2018

Für Guanyu Zhou lief das erste Qualifying in Zandvoort nahezu perfekt. Rund fünf Minuten vor Schluss setzte er sich an die Spitze des Klassements und konnte sich dort bis zum Ende der Session halten. Für das 18-jährige Mitglied der Ferrari Driver Academy ist es die erste Qualifying-Bestzeit in der FIA Formel-3-Europameisterschaft, nachdem er Mitte Mai im südfranzösischen Pau bereits seinen ersten Sieg in der FIA Formel-3-EM eroberte.

Hinter Zhou reihten sich drei seiner Teamkollegen auf: Rang zwei ging an Ralf Aron vor Mick Schumacher und Marcus Armstrong. Der Neuseeländer ist als Vierter gleichzeitig bester Rookie im Feld. Der in der Fahrerwertung nur einen Punkt hinter Armstrong notierte Daniel Ticktum (Motopark, 1:29,178 Minuten) sicherte sich Platz fünf im Qualifying vor den beiden Rookies Jonathan Aberdein (Motopark, 1:29,334 Minuten) und Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing, 1:29,382 Minuten). Alex Palou (Hitech Bullfrog GP, 1:29,407 Minuten) erreichte mit seiner Bestzeit auf dem in die Dünen eingebetteten Kurs Position acht vor Jüri Vips (Motopark, 1:29,473 Minuten) und Ben Hingeley (Hitech Bullfrog GP, 1:29,483 Minuten).

Die 17-jährige Sophia Flörsch (Van Amersfoort Racing, 1:30,853 Minuten), einzige Pilotin im Feld, belegte bei ihrer Premiere in der FIA Formel-3-Europameisterschaft Rang 23.

Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing): "In Zandvoort ist das Qualifying nie einfach, aber auf einer Strecke wie dieser ist das wichtigste Ziel, im Qualifying weit vorne zu stehen. Die Piste hat viele High-Speed-Kurven, in denen man viel Vertrauen in sein Auto haben muss. Mein Team hat beste Arbeit geleistet. Über meine erste Pole-Position in der Formel 3 freue ich mich sehr und hoffe, diese im Rennen auch nutzen zu können."


An der niederländischen Nordsee durfte sich Daniel Ticktum (Motopark) über zwei weitere Pole-Positions in der FIA Formel-3-Europameisterschaft freuen und konnte sein Konto so auf fünf Qualifying-Bestzeiten aufstocken. Auf dem 4,307 Kilometer langen Circuit Zandvoort verwies er Ralf Aron (PREMA Theodore Racing), Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) und Alex Palou (Hitech Bullfrog GP) auf die Plätze zwei bis vier. Im Klassement der zweitschnellsten Runden, das zur Bildung der Startaufstellung für Lauf drei herangezogen wird, lautete die Reihenfolge Ticktum, Jüri Vips (Motopark), Nikita Troitckii (Carlin) und Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing).

[# 27] Daniel Ticktum (GBR, Motopark, Dallara F317 - Volkswagen), FIA Formula 3 European Championship, Runde 4, Zandvoort (NED), 13.-15. Juli 2018

Startaufstellung Rennen zwei
Gut fünf Minuten vor Ende der Session eroberte Daniel Ticktum (1:28,779 Minuten) Rang eins. Der Motopark-Pilot setzte sich vor den zu diesem Zeitpunkt führenden Ralf Aron (1:28,950 Minuten), der die zweite Position hinter dem Briten bis zum Ende des Qualifyings behielt. Mick Schumacher (1:29,011 Minuten) belegte den dritten Platz vor Alex Palou (1:29,047 Minuten), der fast zeitgleich mit Ticktum seine beste Rundenzeit fuhr. Für den Spanier reichte es zur vierten Position vor Tabellenführer Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing, 1:29,171 Minuten). Guanyu Zhou (1:29,174 Minuten), der im ersten Qualifying nicht zu schlagen war, folgte hinter seinem Teamkollegen Armstrong; Ferdinand Habsburg (Carlin, 1:29,190 Minuten), Jüri Vips (1:29,193 Minuten), Marino Sato (Motopark, 1:29,205 Minuten) und Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing, 1:29,225 Minuten) komplettierten die Top Ten.

Startaufstellung Rennen drei
Auch im Klassement der zweitschnellsten Runden ging Rang eins an Ticktum (1:28,938 Minuten). Vips (1:29,329 Minuten), Troitckii (1:29,409 Minuten), Zhou (1:29,519 Minuten), Fabio Scherer (Motopark, 1:29,597 Minuten), Jehan Daruvala (Carlin, 1:29,660 Minuten), Sato (1:29,696 Minuten), Palou (1:29,782 Minuten), Habsburg (1:29,795 Minuten) und Jonathan Aberdein (Motopark, 1:29,941 Minuten) reihten sich auf dem folgenden Positionen ein.

Daniel Ticktum (Motopark): "In den drei Stunden zwischen dem ersten und dem zweiten Qualifying haben wir uns einzig und allein darauf konzentriert, uns zu verbessern. Letztendlich war die Lösung relativ einfach und mit etwas Fine-Tuning am Set-Up lief es richtig gut. Ich bin sehr glücklich über meine beiden Pole-Positions und hoffe, dass mir in den Rennen gute Starts gelingen, so dass ich am Ende als Führender der Fahrerwertung nach Hause fahren kann."



BMW
11.7.2018

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Track Brooklyn


 

Zeitplan --- [EUROSPORT 1]

Samstag
Qualifying 1: 17:30-18:30 Uhr
Rennen 1: 21:30-22:45 Uhr

Sonntag
Qualifying 2: 17:00-18:00 Uhr
Rennen 2: 21:00-22:15 Uhr

Alle Zeiten: CEST

Doppelschlag zum Finale: Saison 4 der ABB FIA Formula E Championship endet mit zwei Rennen in New York

Saisonfinale der ABB FIA Formula E Championship in den Straßen von Brooklyn (USA): Am kommenden Wochenende endet mit dem Qatar Airways New York City E-Prix für MS&AD Andretti Formula E die vierte Saison in der Formel E. Die beiden Rennen am Samstag und Sonntag sind zugleich die letzten vor der Premiere des neuen Gen2-Fahrzeugs in Saison 5. Bei einem der Saisonhighlights vor der beeindruckenden Skyline von Manhattan feiert das MS&AD Andretti Formula E Team zudem sein Heimspiel. Am Steuer der beiden Andretti ATEC-003 kämpfen erneut BMW Werksfahrer António Félix da Costa (POR) und Stéphane Sarrazin (FRA) um Punkte.

Das Gelände am Hafen von Brooklyn / New York am 'Atlantic Basin'. Es ist schwer vorstellbar, daß man dort eine gute Rennstrecke aufbauen kann ...

Stimmen vor dem New York City E-Prix

António Félix da Costa (#28 Andretti ATEC-003): "Ich freue mich sehr darauf, nach New York zurückzukehren. Das ist definitiv ein Highlight und sicher eines der coolsten Events im ganzen Jahr. Außerdem bestreitet MS&AD Andretti Formula E dort seine Heimrennen - und dazu noch sehr schöne. Ich denke, jeder hat das Ziel, dort ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Saison war lang und voll harter Arbeit. Entsprechend schön wäre es, sie mit Punkten zu beenden und jeden im Team damit zu belohnen. Ich freue mich auch darauf, Michael Andretti als Unterstützung an der Strecke zu haben. Mein Ziel für das Finale von Saison 4 ist ganz klar: Ich will Punkte für MS&AD Andretti Formula E holen."

Stéphane Sarrazin (#27 Andretti ATEC-003): "Es ist toll, wieder in New York zu fahren. Im vergangenen Jahr habe ich dort als Dritter sogar den Sprung aufs Podium geschafft. Ich mag den Kurs. Er ist sehr eng und kurvig. Dort kann viel passieren. Das Layout der Strecke sollte unseren Fahrzeugen ganz gut liegen. Ich werde mein Bestes geben, um für MS&AD Andretti Formula E zu punkten."



Audi
6.7.2018

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Zahlen, Daten, Fakten

  • Datum: 14./15. Juli 2018
  • Streckenname: Brooklyn Circuit
  • Streckenlänge: 2,373 Kilometer
  • Kurven: 14
  • Topspeed: ca. 205 km/h
  • Schnellste/Langsamste Kurve: ca. 135/35 km/h
  • Bisherige Sieger: Sam Bird, Sam Bird (2017)
  • Bestes Resultat Audi Sport ABT Schaeffler: 4. Platz, Lucas di Grassi (2017)
  • Rundenrekord, Qualifying: Pierre Gasly, 1:02,080 Min. (2017, anderes Streckenlayout)
  • Rundenrekord, Rennen: Maro Engel, 1:03,883 Min. (2017, anderes Streckenlayout)

Audi mit großen Zielen zum Formel-E-Finale

Eine kleine Tradition setzt sich fort: Auch in dieser Saison fallen alle Titelentscheidungen der Formel E erst am letzten Rennwochenende. Am 14. und 15. Juli geht es für Audi mit Daniel Abt und Lucas di Grassi in New York um den Titel in der prestigeträchtigen Teammeisterschaft: 33 Punkte gilt es in den zwei verbleibenden Rennen aufzuholen.

Die vierte Saison endet, wie sie vor gut sieben Monaten in Hongkong begonnen hat: mit einem sogenannten 'Double-Header', also zwei Läufen an einem Wochenende. Das bedeutet sowohl doppelte Action für die Fans an der Strecke und vor dem Fernseher als auch doppelte Chancen auf Siege und Punkte für die Fahrer. Gut für Audi: Die Marke liegt mit 186 Punkten auf dem zweiten Platz der Teamwertung und will im 'Big Apple' angreifen.

Dass die Mannschaft um Teamchef Allan McNish am Finalwochenende überhaupt noch eine Chance im Titelkampf hat, ist das Resultat einer starken Aufholjagd: Während Lucas di Grassi und Daniel Abt in den ersten vier Saisonrennen nur zwölf Zähler holten, waren es in den vergangenen vier Rennen 128 Punkte und damit 39 Prozent mehr als bei den Meisterschaftsführenden. "Wir sind während des schwierigen Saisonauftakts cool geblieben und haben an uns geglaubt", sagt McNish. "Wir haben uns diese Chance an der Strecke und zu Hause in Neuburg hart erarbeitet - jetzt wollen wir sie natürlich auch nutzen."

Schauplatz der beiden letzten Saisonrennen ist das Viertel Red Hook des New Yorker Stadtteils Brooklyn mit Blick auf die beeindruckende Skyline von Manhattan. Die in diesem Jahr modifizierte und jetzt 2,373 Kilometer lange Strecke führt direkt am Ufer der Upper New York Bay entlang, die Manhattan und Brooklyn trennt. Lange Geraden, Spitzkehren, schnelle Kurven - das Layout des temporären Stadtkurses verspricht zwei spannende Rennen, die Samstag über 45 und Sonntag über 43 Runden gehen. Doppelrennen stellen besondere Anforderungen an Fahrer und Ingenieure. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, wird Nyck de Vries in New York als Reservefahrer dabei sein, um das Team zu unterstützen. Der 23 Jahre alte Niederländer war auch einer der beiden Piloten beim offiziellen Rookie-Test der Formel E Anfang des Jahres in Marrakesch.

"Dass die Formel E ein Rennen mitten in der Stadt austrägt, ist einfach nur großartig", sagt Daniel Abt, der in dieser Saison bereits die Rennen in Mexiko-Stadt und Berlin gewonnen hat. "Sportlich gesehen war der New York E-Prix in der vergangenen Saison für mich sehr nervenaufreibend. Gerade am ersten Renntag lief es für mich ziemlich gut, ehe ich auf Platz drei liegend kurz vor dem Ziel wegen des Defekts eines Einheitsteils, für den wir nichts konnten, ausgerollt bin. Ich habe mit New York also noch eine Rechnung offen."

Teamkollege Lucas di Grassi kommt mit dem Rückenwind seines ersten Saisonsieges in Zürich in die USA. Dass es sein vorerst letztes Rennwochenende mit der Startnummer eins sein wird, stört ihn nicht. "Wir haben in der zweiten Saisonhälfte unser wahres Gesicht gezeigt und so viele Punkte geholt wie kein anderes Team", sagt di Grassi und fügt schmunzelnd hinzu: "Fasst man die Rennen in Rom, Paris, Berlin und Zürich zusammen, dann wären wir jetzt Europameister!"

Zusätzliche Motivation erhält der Brasilianer von seinem wohl jüngsten Anhänger: Di Grassis Frau Bianca brachte am Dienstag in São Paulo Leonardo zur Welt - den ersten Sohn des Paares.

Der elfte und zwölfte Saisonlauf der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft 2017/2018 starten am Samstag, 14. Juli, um 15:30 Uhr und am Sonntag, 15. Juli, um 15 Uhr Ortszeit. In Deutschland zeigt Eurosport beide Rennen live, das ZDF überträgt im Livestream auf zdf.de. Weltweit zeigen rund 70 Sender die Formel E. Eine vollständige Übersicht dieser Sender ist online unter www.fiaformulae.com verfügbar.



ADAC
26.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

- Sechs Siege für Zendeli, drei für Lawson, je einer für Caldwell, Fittipaldi und Wishofer

- 12 absolvierte Rennen, 209 gefahrene Runden, 887 abgespulte Kilometer

- Krütten vor Schumacher bei den Rookies

- US Racing führt Teamwertung an


 

ADAC Formel 4-Kalender 2018

13.04. - 15.04.2018
Motorsport Arena Oschersleben

04.05. - 06.05.2018
Hockenheimring (mit DTM)

18.05. - 20.05.2018
Lausitzring (mit DTM)

08.06. - 10.06.2018
Red Bull Ring Spielberg/AUT

20.07. - 22.07.2018
Hockenheimring (mit Formel 1)

03.08. - 05.08.2018
Nürburgring

21.09. - 23.09.2018
Hockenheimring Baden-Württemberg


 

Jahreswertung

1. [# 44] Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS), 199 Punkte

2. [# 30] Liam Lawson (16, Neuseeland, Van Amersfoort Racing), 175 Punkte

3. [# 74] Enzo Fittipaldi (16, Brasilien, Prema Theodore Racing), 138 Punkte


Rookie-Wertung

1. [# 4] Niklas Krütten (15, Trier, ADAC Berlin-Brandenburg), 197 Punkte

2. [# 27] David Schumacher (16, Bergheim, US Racing CHRS), 184 Punkte

3. [# 23] Joey Alders (18, Niederlande, Van Amersfoort Racing), 123 Punkte


Team-Wertung

1. US Racing CHRS, 347 Punkte

2. Van Amersfoort Racing, 317 Punkte

3. Prema Theodore Racing, 253 Punkte

Zahlen und Fakten: Die Halbzeitbilanz der ADAC Formel 4

Fünf Sieger in den ersten 12 Rennen - die erste Saisonhälfte der ADAC Formel 4 sorgte für reichlich Abwechslung. Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS) drückte der ersten Saisonhälfte den Stempel auf, gewann sechs der bisherigen 12 Rennen und sicherte sich die "Halbzeitmeisterschaft". Der Vorsprung des Bochumers (199 Punkte) ist mit 24 Punkten allerdings noch nicht so üppig, sodass sich seine Verfolger durchaus noch Chancen aufrechnen dürfen.

Allen voran "Kiwi" Liam Lawson (16, Neuseeland, Van Amersfoort Racing, 175 Punkte), dank drei Siegen und insgesamt acht Podestplätzen erster Verfolger von Zendeli. Auch Enzo Fittipaldi (16, Brasilien, Prema Theodore Racing) liegt mit 138 Punkten auf Rang drei noch in Schlagdistanz. Gelingt dem Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipald wie zuletzt im italienischen Serien-Pendant auch in der ADAC Formel 4 ein "clean sweep", ist der Titel für den Brasilianer durchaus noch in Reichweite.

In der Rookie-Wertung führt bei Halbzeit Niklas Krütten (15, Trier, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) mit 197 Punkten. Der Vorsprung des Trierers ist allerdings nur hauchdünn. Die zweite Saisonhälfte dürfte die Fortsetzung des Duells mit David Schumacher (16, Bergheim, US Racing CHRS) bringen. Der Sohn von Ex-Formel- 1-Pilot Ralf Schumacher hat auf Krütten nur 13 Punkte Rückstand. In der Team-Wertung führt der Kerpener Rennstall US Racing CHRS (347 Punkte) vor Van Amersfoort Racing (317) aus den Niederlanden und den Titelverteidigern vom italienischen Team Prema Theodore Racing (253).

Hochspannung ist also garantiert, wenn am Wochenende vom 20. bis 22. Juli mit einem Highlight in die zweite Saisonhälfte gestartet wird. Dann absolviert die ADAC Formel 4 zwei Rennen im Rahmen des Formel-1-Gastspiels am Hockenheimring.


David Schumacher [# 27] liegt bei der Rookiewertung auf Platz 2

Zahlen und Fakten zur ersten Saisonhälfte der ADAC Formel 4 in 2018
  • An den bisherigen vier der insgesamt sieben Rennwochenenden gingen Fahrer aus 13 Nationen an den Start, davon sieben aus Deutschland. Neun Nachwuchstalente aus sechs Nationen (vier aus Deutschland) bestreiten als Rookies ihre erste Saison im Automobilsport.
  • An den bisherigen vier der insgesamt sieben Rennwochenenden gingen Fahrer aus 13 Nationen an den Start, davon sieben aus Deutschland. Neun Nachwuchstalente aus sechs Nationen (vier aus Deutschland) bestreiten als Rookies ihre erste Saison im Automobilsport.
  • Die Piloten fahren für sieben Teams aus sechs Nationen. Zwei Teams sind in Deutschland beheimatet. Hinzu kommt je ein Team aus Österreich, Italien, den Niederlanden, Finnland und der Schweiz.
  • Fünf Fahrer teilten die Siege untereinander auf: Lirim Zendeli, der 2017 drei Rennen gewann, bringt es aktuell auf sechs Saisonsiege, Liam Lawson gewann dreimal. Je einmal standen der Rookie-Meister von 2017, Mick Wishofer (18, Österreich, US Racing CHRS), und die Prema-Piloten Oliver Caldwell (16, Großbritannien) sowie Enzo Fittipaldi ganz oben auf dem Treppchen.
  • Achtmal - und damit am häufigsten - stand Lawson in den ersten 12 Saisonrennen auf dem Podium. Tabellenführer Zendeli schaffte es siebenmal. Je fünfmal absolvierten Fittipaldi jr. und Wishofer den Gang zur Siegerehrung. Viermal ging es für Vesti aufs Siegerpodium, dreimal für Caldwell und je zweimal für Krütten und Charles Weerts (17, Belgien, Van Amersfoort Racing).
  • In ewigen Bestenliste ist der Champion von 2016, Joey Mawson (22, Australien) mit insgesamt 15 Siegen weiterhin erfolgreichster Fahrer der ADAC Formel 4. Mit inzwischen neun Siegen ist Lirim Zendeli auf Rang zwei aufgerückt. Er liegt damit vor dem Champion von 2015, Marvin Dienst (Deutschland, acht Siege).
  • In der Rookie-Wertung, in der ausschließlich Piloten ohne vorherige Automobilsport-Erfahrung antreten, liefern sich Niklas Krütten (fünf Siege) und David Schumacher (vier) ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen. Je einen Rookiesieg holten Joey Alders (18, Niederlande, Van Amersfoort Racing), Ido Cohen (16, Israel, ADAC Berlin Brandenburg e.V.) und Gianluca Petecof (15, Brasilien, Prema Theodore Racing).
  • Sechs verschiedene Piloten nahmen ein Rennen von der Pole Position in Angriff. Sechsmal führte Lirim Zendeli das Feld in die erste Runde. Zweimal stand Fittipaldi ganz vorne und jeweils eine Pole ging an Caldwell, Krütten, Alders und Andreas Estner (17, Warngau, Neuhauser Racing).
  • Beim engsten Zieleinlauf der Saison hatte Lirim Zendeli im zweiten Rennen auf dem Red Bull Ring nur 0,661 Sekunden Vorsprung auf Verfolger Enzo Fittipaldi. Den größten Vorsprung eines Rennsiegers fuhr Wishofer im sechsten Saisonrennen am Hockenheimring heraus. 5,528 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Niklas Krütten überquerte der Österreicher als Erster die Ziellinie.
  • Bei den Führungsrunden hat Lirim Zendeli ganz klar die Nase vorn. Der Bochumer führte das Fahrerfeld in insgesamt 112 Runden auf der ersten Position an. Liam Lawson, Enzo Fittipaldi und Oliver Caldwell folgen mit jeweils 20 Führungsrunden vor Wishofer (16), Alders (10), Krütten (8) und Weerts (3).
  • 209 Runden wurden in den bisherigen 12 Saisonrennen auf Reifen von Exklusiv-Partner Pirelli absolviert. Das entspricht einer Gesamtrenndistanz von 887 Kilometern.
  • Die Wertung, wer die meisten schnellsten Rennrunden absolviert hat, führen Zendeli, Wishofer und Fittipaldi an, die in den bisherigen 12 Saisonrennen je dreimal die schnellste Runde fuhren. Charles Weerts absolvierte zweimal die schnellste Runde, Frederik Vesti war bisher einmal Schnellster.


FIA F3
24.6.2018

Logo F3


 

Veranstaltung: 03 Nürnberg

Datum: 22.-24. Juni 2018

Session: Rennen 3

Strecke: Norisring (D)

Streckenlänge: 2,3 km

Pole-Position: Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing)

Wetter: sonnig, 23,8° C

Ticktum siegt und nähert sich Tabellenführer Armstrong

Daniel Ticktum (Motopark) gewann auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring sein zweites Rennen in dieser Saison. In einem von drei Safety-Car-Phasen und einer Unterbrechung gezeichneten Lauf der FIA Formel-3-Europameisterschaft eroberte Jüri Vips (Motopark) den zweiten Platz vor Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing). Der neuseeländische Rookie, der mit italienischer Lizenz fährt und vom Formel-1-Team Ferrari unterstützt wird, bleibt damit Spitzenreiter in der Fahrerwertung der FIA Formel-3-EM.

[# 27] Daniel Ticktum (GBR, Motopark, Dallara F317 - Volkswagen)

Ameya Vaidyanathan (Carlin) musste seine Teilnahme zurückziehen. Der Inder, der am Start des zweiten Laufs frontal in das stehende Fahrzeug von Daniel Ticktum fuhr, konnte aufgrund eines vor Ort irreparablen Autos nicht fahren.

Am Start ging Marcus Armstrong vor Daniel Ticktum an die Spitze, bevor noch im Laufe der ersten Runde Nikita Troitckii (Carlin) und Alex Palou (Hitech Bullfrog GP) kollidierten. Während Palou weiterfahren konnte, schieden neben Troitckii auch die ebenfalls in den Unfall verwickelten Jonathan Aberdein (Motopark) und Ben Hingeley (Hitech Bullfrog GP) aus. Die Rennleitung schickte das Safety Car auf die Bahn und unterbrach das Rennen nach zehn Runden mit der roten Flagge, um die Strecke zu reinigen. Kurz vor der Unterbrechung musste auch Palou aufgeben.

Nach einer Pause von gut zwölf Minuten lagen noch 20 Rennminuten plus eine Runde vor den Nachwuchspiloten, die hinter dem Safety Car begannen. Doch schon kurz dem Restart musste das Führungsfahrzeug das Feld wieder einfangen, denn Keyvan Soori Andres (Van Amersfoort Racing) schied nach einer Kollision aus. Kurz nach dem folgenden Restart wurde Artem Petrov (Van Amersfoort Racing) in den Dallara von Sacha Fenestraz (Carlin) geschoben, was das Safety Car zum dritten Mal auf den Plan rief. Vorher jedoch überholte Ticktum Armstrong und übernahm die Führung.
Als das Rennen dann wieder freigegeben wurde, verteidigte der Red-Bull-Junior die Spitze gegen einen insbesondere in der Schlussrunde angreifenden Jüri Vips erfolgreich und feierte seinen zweiten Saisonsieg. Armstrong, der sich zuvor bereits gegen Vips geschlagen geben musste, erreichte die Ziellinie als Dritter vor Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing), Jehan Daruvala (Carlin), Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) und Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing). Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), Ferdinand Habsburg (Carlin) und Sebastian Fernandez (Motopark) komplettierten die Top Ten. Rang zehn bedeutet für Fernandez der erste Punkt in der Fahrerwertung der FIA Formel-3-EM.



FIA F3
24.6.2018

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Veranstaltung: 03 Nürnberg

Datum: 22.-24. Juni 2018

Session: Rennen 2

Strecke: Norisring (D)

Streckenlänge: 2,3 km

Pole-Position: Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing)

Wetter: sonnig, 18,7° C

Marcus Armstrong Zweiter und neuer Tabellenführer

Auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring setzten sich im achten Saisonlauf der FIA Formel-3-Europameisterschaft zwei Rookies durch: Jüri Vips (Motopark) siegte vor Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing), Platz drei ging an Keyvan Soori Andres (Van Amersfoort Racing). Für den Esten Vips ist es der erste Triumph in der FIA Formel-3-EM, Soori Andres feierte seinen ersten Podestplatz in der Serie. Dank seines vierten Podestplatzes in diesem Jahr übernimmt Armstrong die Tabellenführung der FIA Formel-3-EM.

Am Start konnte der aus der vorletzten Reihe gestartete Ameya Vaidyanathan (Carlin) dem vor ihm stehenden Fahrzeug von Daniel Ticktum (Motopark) nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr frontal in das Heck des Motopark-Dallara. Beide Piloten stiegen alleine aus ihren Fahrzeugen, die Rennleitung unterbrach das Rennen dennoch sofort mit der roten Flagge. Sekunden bevor die Flaggen geschwenkt wurden, rollte auch Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing) nach einem Kampf mit Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP) aus.

Nach einer Pause von einer guten Viertelstunde ging es für zwei Runden hinter dem Safety Car weiter, bevor die Nachwuchspiloten wieder im Renntempo über den Norisring geschickt wurden. Der Viertplatzierte Keyvan Soori Andres (Van Amersfoort Racing) fand sich direkt unter Druck seines Hintermanns Ferdinand Habsburg (Carlin) wieder, hielt diesem aber stand. Der Österreicher hingegen verbremste sich in Umlauf 23 und musste seinen fünften Rang an Alex Palou (Hitech Bullfrog GP) abgeben.

An der Spitze ging es nicht weniger spannend zu. Enaam Ahmed, der nach dem Restart die Spitze inne hatte, musste sich gegen einen angreifenden Jüri Vips wehren. In Runde sieben fand Vips einen Weg vorbei am Briten und brachte den Sieg letztendlich ohne Probleme ins Ziel. Ahmed sah die Zielflagge zwar als Zweiter, wurde aufgrund der Kollision mit Shvartzman aber mit einer 20-Sekunden-Strafe belegt, die ihn auf Platz 15 zurückwarf. Somit erbte Marcus Armstrong Rang zwei vor Soori Andres, Palou, Habsburg, Jehan Daruvala (Carlin), Marino Sato (Motopark), Sacha Fenestraz (Carlin), Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) und Fabio Scherer (Motopark).



FIA F3
24.6.2018

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Veranstaltung: 03 Nürnberg

Datum: 22.-24. Juni 2018

Session: Qualifying 2

Strecke: Norisring (D)

Streckenlänge: 2,3 km

Pole-Position Rennen 2: Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing)

Pole-Position Rennen 3: Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing)

Wetter: bewölkt, 17,2° C

Rookies Shvartzman und Armstrong ganz vorne

Mit Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing) und Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) sicherten sich zwei Rookies die Pole-Positions für die Läufe zwei und drei der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring. Hinter Shvartzman reihen sich morgen Vormittag in der Startaufstellung zum achten Saisonlauf der FIA Formel-3-EM Tabellenführer Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), Armstrong und Jüri Vips (Motopark) ein, hinter Armstrong stellen sich wenige Stunden später für Saisonrennen Nummer neun Vips, Daniel Ticktum (Motopark) und Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing) auf.

Weil der Norisring mit 2,3 Kilometern relativ kurz ist, wurde auch das zweite Qualifying der FIA Formel-3-EM wieder in zwei Gruppen ausgetragen. Wie an allen Rennwochenenden der FIA Formel-3-EM, so war auch hier die schnellste Qualifying-Runde eines jeden Fahrers relevant für die Startaufstellung des zweiten Laufs. Das Klassement der zweitschnellsten Runden bestimmte die Startposition für Durchgang drei.

Startaufstellung Rennen zwei
In Gruppe B, die als erstes auf die Strecke ging, entwickelte sich in der Schlussphase ein Dreikampf zwischen Robert Shvartzman (0:48,037 Minuten), Marcus Armstrong (0:48,080 Minuten) und Daniel Ticktum (0:48,129 Minuten) um Platz eins. Zunächst führte der Russe, dann der Neuseeländer, bevor Shwartzman mit einem erfolgreichen Konter wieder die Spitze übernahm. Dort blieb er bis zum Schluss, gefolgt von Armstrong, Ticktum, Jehan Daruvala (Carlin, 0:48,151 Minuten) und Marino Sato (Motopark, 0:48,211 Minuten).

In Gruppe A setzte sich anfangs Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing, 0:48,325 Minuten) an die Spitze, doch dann mischten sich immer mehr Piloten in den Kampf um Rang eins ein. Eine Minuten vor Schluss wurde Keyvan Soori Andres (Van Amersfoort Racing, 0:48,152 Minuten) auf dem ersten Platz geführt, bevor sich im letzten Augenblick noch Jüri Vips (0:48,151 Minuten) und Enaam Ahmed (0:48,041 Minuten) an ihm vorbeischoben. Ahmed durfte sich letztendlich über Position eins freuen, gefolgt von Vips, Soori Andres, Ferdinand Habsburg (Carlin, 0:48,158 Minuten) und Alex Palou (Hitech Bullfrog GP, 0:48,167 Minuten). Weil seine Bestzeit jedoch 0,004 Sekunden langsamer war als die von Shvartzman, wird der russische Ferrari-Junior von Startplatz eins ins achte Saisonrennen der FIA Formel-3-EM gehen.

Startaufstellung Rennen drei
In Gruppe B lautete die Reihenfolge im Klassement der zweitschnellsten Runden Armstrong (0:48,125 Minuten) vor Ticktum (0:48,133 Minuten), Daruvala (0:48,175 Minuten), Shvartzman (0:48,180 Minuten) und Sato (0:48,234 Minuten). In Gruppe A gelang Vips (0:48,153 Minuten) die beste zweitschnellste Runde vor Zhou (0:48,208 Minuten), Ahmed (0:48,209 Minuten), Palou (0:48,228 Minuten) und Petrov (Van Amersfoort Racing, 0:48,311 Minuten). Da Armstrong 0,028 Sekunden schneller war als Vips, darf der Neuseeländer den neunten Saisonlauf von der Pole-Position beginnen.



FIA F3
23.6.2018

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Veranstaltung: 03 Nürnberg

Datum: 22.-24. Juni 2018

Session: Rennen 1

Strecke: Norisring (D)

Streckenlänge: 2,3 km

Pole-Position: Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing)

Rennsieger: Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing)

Wetter: sonnig, 15,9° C

Rookie Marcus Armstrong triumphiert am Norisring

Mit einem Start/Ziel-Sieg auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring feierte Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) seinen ersten Sieg in der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Hinter dem Neuseeländer, der mit italienischer Lizenz startet, sahen Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) und Jehan Daruvala (Carlin) die Zielflagge. Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP), der als Tabellenführer nach Nürnberg kam, musste sich nach einem Dreher mit Position 14 zufrieden geben, bleibt aber weiterhin an der Spitze der Fahrerwertung in der FIA Formel-3-Europameisterschaft.

Marcus Armstrong ging am Start in Führung und konnte sich bereits während der ersten Runde leicht von seiner Verfolgergruppe absetzen, die von Ralf Aron angeführt wurde. Als ebenfalls noch im ersten Umlauf Sacha Fenestraz (Carlin) nach einer Berührung mit Jonathan Aberdein (Motopark) in die Streckenbegrenzung fuhr, schickte die Rennleitung das Safety Car auf die Strecke. Mit Beginn von Runde acht wurde das Treiben wieder freigegeben und Armstrong baute seine Führung sofort aus. Hinter ihm überholte Jehan Daruvala den bis dahin drittplatzierten Daniel Ticktum (Motopark) und machte fortan Jagd auf Aron.

Ungefähr ab Runde 20 kristallisierte sich ein Dreikampf um die Positionen zwei bis vier heraus, in den Aron, Daruvala und Ticktum verwickelt waren. Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) auf Platz fünf konnte den Anschluss an seine Vorderleute nicht mehr halten, musste seine Hintermänner Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing), Jüri Vips (Motopark) und Marino Sato (Motopark) aber verstärkt im Auge behalten. Armstrong störte diese nicht, er hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits einen Vorsprung von fast drei Sekunden erarbeitet und brachte diesen sicher ins Ziel. Die Reihenfolge seiner Verfolger blieb fast unverändert: Somit ging Rang zwei an Aron, gefolgt von Daruvala, Ticktum, Schumacher, Shvartzman, Vips, Sato und Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing). Keyvan Soori Andres (Van Amersfoort Racing) komplettiert die Top Ten, für ihn ist der erste Punkt in der FIA Formel-3-EM.



FIA F3
22.6.2018

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Veranstaltung: 03 Nürnberg

Datum: 22.-24. Juni 2018

Session: Qualifying 1

Strecke: Norisring (D)

Streckenlänge: 2,3 km

Pole-Position: Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing)

Wetter: abtrocknend, 14,5° C

Rookie Armstrong holt Pole-Position am Norisring

Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing, 0:52,529 Minuten) sicherte sich bei seinem ersten Auftritt auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring auf Anhieb die Pole-Position. Der Neuseeländer, der mit italienischer Lizenz startet, verwies in seiner Qualifying-Gruppe B Jehan Daruvala (Carlin, 0:52,624 Minuten) und Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing, 0:52,629 Minuten) auf die Plätze zwei und drei. In Gruppe A setzte sich Daniel Ticktum (Motopark, 0:54,553 Minuten) durch, Rang zwei ging an Ralf Aron (PREMA Theodore Racing, 0:54,771 Minuten) vor Jonathan Aberdein (Motopark, 0:54,828 Minuten). Da Armstrongs Rundenzeit auch aufgrund der trockeneren Strecke besser war als die von Ticktum, wird der Prema-Pilot den siebten Saisonlauf der FIA Formel-3-Europameisterschaft von der ersten Startposition beginnen.

Wegen der relativ kurzen Streckenlänge des Norisrings wurde das Qualifying der FIA Formel-3-EM in zwei verschiedenen Gruppen ausgetragen. In Gruppe A setzte sich Daniel Ticktum auf nasser Strecke durch. Fünf Minuten vor Schluss schob er sich an die Spitze, musste diese kurze Zeit später aber seinem Teamkollegen Jonathan Aberdein überlassen. Doch der Brite konterte erfolgreich und ließ sich danach nicht noch einmal von Platz eins verdrängen. Ralf Aron eroberte die zweite Position erst im letzten Augenblick vor Aberdein, Jüri Vips (Motopark, 0:54,866 Minuten) und Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing, 0:54,883 Minuten) komplettierten die Top 5 der Gruppe A.

In Gruppe B entwickelte sich über weite Strecken ein Kampf um die erste Position zwischen Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing, 0:52,886 Minuten), Jehan Daruvala, Ferdinand Habsburg (Carlin, 0:52,687 Minuten) und Mick Schumacher. Doch kurz vor Schluss fuhr Marcus Armstrong auf immer weiter abtrocknender Strecke die schnellste Rundenzeit und darf morgen von der Pole-Position ins erste Rennen des Wochenendes starten. Hinter Daruvala und Schumacher reihten sich im Klassement der Gruppe B Nikita Troitckii (Carlin, 0:52,676 Minuten) und Habsburg ein.

Weil sie im Freien Training die rote Ampel missachtet hatten, werden Ticktum und Artem Petrov (Van Amersfoort Racing, 0:52,933 Minuten) in der Startaufstellung um jeweils drei Positionen nach hinten versetzt. Schumacher und Habsburg unterlief der gleiche Fehler im Qualifying, so dass auch sie um jeweils drei Plätze zurückgesetzt werden.

Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing): "Es fühlt sich phantastisch an, die Pole-Position erobert zu haben. Es ist ein komplett anderes Gefühl als meine erste Pole-Position im vergangenen Jahr in der Formel 4. Damals war es eine große Überraschung, nun habe ich so hart dafür gearbeitet und meine, dass ich sie deshalb wirklich verdient habe. Außerdem war mein Team klasse und absolut fehlerfrei. Ich freue mich riesig."



FIA F3
21.6.2018

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Veranstaltung: 03 Nürnberg

Datum: 22.-24. Juni 2018

Strecke: Norisring (D)

Streckenlänge: 2,3 km

Rundenrekord FIA F3-EM: 0:47,949 Min. (Callum Ilott 2017)

Distanz: 33 Minuten plus eine Runde

Zweiter Stadtkurs wartet auf die Formel-3-Piloten

Nürnberg heißt am kommenden Wochenende das Reiseziel der Teams und Fahrer der FIA Formel-3-Europameisterschaft; auf dem dortigen nur 2,3 Kilometer langen Norisring werden die Saisonläufe sieben bis neun ausgetragen. Nach dem Saisonauftakt im südfranzösischen Pau messen sich die 24 Nachwuchspiloten nun zum zweiten Mal auf einem Stadtkurs. Der britische Rookie Enaam Ahmed (Hitech Bullfrog GP) möchte bei seiner Premiere auf dem Norisring seine Führung in der Fahrerwertung verteidigen, während die deutschen Starter Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing), Keyvan Soori Andres (Van Amersfoort Racing) und Julian Hanses (ma-con) ihren Heimvorteil nutzen wollen.

Schumacher und Hanses konnten in der noch jungen Saison bereits überzeugen. Schumacher glänzte auf dem Hungaroring, als er im dritten Rennen Rang drei eroberte. Dabei begeisterte der in Diensten des Teams PREMA Theodore Racing stehende 19-Jährige vor allem in der ersten Runde, als er sich vom neunten Startplatz bis auf die dritte Position nach vorne fahren konnte.

Rookie Hanses erlebte sein bisheriges Highlight auf der als besondere Herausforderung geltenden Strecke von Pau. Obwohl zum ersten Mal auf einem Stadtkurs unterwegs, qualifizierte er sich für Startplatz acht des zweiten Laufs und wurde nach 27 Rennrunden sogar als Siebter abgewinkt.

Nach sechs absolvierten Rennen präsentiert sich die FIA Formel-3-EM 2018 sehr ausgeglichen, fünf verschiedene Piloten aus vier unterschiedlichen Teams durften sich schon über mindestens einen Sieg freuen. Einzig Enaam Ahmed gewann zwei Rennen und setzte sich so an die Spitze der Fahrerwertung. Aber auch Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing), Sacha Fenestraz (Carlin), Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) und Daniel Ticktum (Motopark) nahmen bereits einen Siegerpokal mit nach Hause. Und vielleicht gesellt sich auf dem Norisring auch Jehan Daruvala (Carlin) zu dieser Gruppe hinzu. Der Inder triumphierte im Vorjahr in Nürnberg und wird alles geben, diesen Erfolg nun zu wiederholen.

Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing): "Der Reiz des Norisring liegt für mich vor allem darin, dass viele Runden zu fahren sind und dass das Fahrerfeld so eng beisammen liegt, weil die Strecke so kurz ist. 2017 war es gerade das zweite Mal für mich, dass ich überhaupt auf einem Stadtkurs angetreten bin, mittlerweile ist das nicht mehr so neu. Es ist schwer zu sagen, wie das Wochenende laufen wird, denn das kann man gerade am Norisring gar nicht voraus sehen. Aber auf jeden Fall werde ich mich viel wohler fühlen und mit mehr Sicherheit auf die Strecke gehen."



BMW
11.6.2018

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Punkteerfolg für MS&AD Andretti Formula E beim Zürich-Debüt der ABB FIA Formula E Championship

Beim Julius Bär Zürich E-Prix im Herzen der größten Stadt der Schweiz machte Félix da Costa im Rennen sechs Plätze gut und kam auf dem achten Rang ins Ziel. Sein Teamkollege Stéphane Sarrazin (FRA) belegte den 14 Rang. Der Sieg ging an Lucas di Grassi (BRA, Audi). Die beiden verbleibenden Saisonrennen werden am 14. und 15. Juli in New York ausgetragen.

Stimmen nach dem Julius Bär Zürich E-Prix

António Félix da Costa (#28 Andretti ATEC-003): "Ich bin vom 14. Platz gestartet und hatte ein sauberes Rennen. Ich habe alle meine gesteckten Ziele und am Ende den achten Platz erreicht. Das ist gut. Es war ein solider Tag. Jetzt freue ich mich auf die beiden letzten Saisonrennen. Es war ein langes Jahr. Es war nicht einfach, aber es folgt noch ein Event in New York. Wir freuen uns auf das Heimrennen meines Teams und wollen die Saison mit einem guten Ergebnis beenden."

Stéphane Sarrazin (#27 Andretti ATEC-003): "Es war schwierig, mit der Energie hauszuhalten. Ich habe im ersten Stint bei Fights mit anderen Fahrzeugen etwas verloren. Auch im zweiten Stint war es ähnlich. Ich versuche, das zu verstehen und muss mich verbessern. Das System im Auto ist nicht einfach. António hatte drei Jahre, um das Auto zu perfektionieren und er nutzt die Energie perfekt. Ich muss mich in diesem Bereich steigern. Das Team wird hart arbeiten und in New York stärker zurückkommen."



Audi
11.6.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Lucas di Grassi gewinnt ersten E-Prix in der Schweiz
  • Audi e-tron FE04 erneut das stärkste Auto
  • Mehr als 100.000 Zuschauer an der Rennstrecke

 

Ergebnis der Runde 10:

1.   [# 1]   L. DI GRASSI
2.   [# 2]   S. BIRD
3.   [# 7]   J. D'AMBROSIO*
4.   [# 18]   A. LOTTERER
5.   [# 9]   S. BUEMI
6.   [# 23]   N. HEIDFELD
7.   [# 20]   M. EVANS
8.   [# 28]   A. DA COSTA
9.   [# 16]   O. TURVEY
10.   [# 25]   J. VERGNE

* = unter Vorbehalt, Auto wird untersucht

Formel E: Historischer Sieg für Audi vor Rekordkulisse in Zürich

Titelverteidiger Lucas di Grassi hat Audi in der Elektro-Rennserie Formel E einen historischen Sieg beschert. Der Brasilianer gewann in Zürich vor einer Rekordkulisse den ersten E-Prix auf Schweizer Boden.

Seit 1954 hatte es in der Schweiz kein internationales Rundstrecken-Rennen mehr gegeben. Die Rückkehr des internationalen Motorsports lockte weit über 100.000 Zuschauer an den Stadtkurs im Bankenviertel der Metropole. Diese erlebten eine eindrucksvolle Vorstellung der e-tron-Technologie von Audi: Von Startplatz fünf aus ins Rennen gegangen, benötigte Lucas di Grassi lediglich 18 Runden, um die vier vor ihm gestarteten Konkurrenten zu überholen und anschließend einen ungefährdeten Sieg herauszufahren. Nach 39 Runden hatte der Audi-Pilot 7,542 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzieren Sam Bird im DS Virgin.

Für di Grassi war es der insgesamt siebte Triumph in der Formel E, das fünfte Podium in Folge und der erste Sieg in der Saison 2017/2018. "Es war ein großartiges Rennen, und ich bin extrem glücklich", sagte der Audi-Pilot, der den Siegerpokal von Stadtpräsidentin Corine Mauch überreicht bekam. "Das erste Rundstrecken-Rennen auf Schweizer Boden nach mehr als 64 Jahren zu gewinnen ist einfach fantastisch. Mein Audi e-tron FE04 war heute superschnell und hat es mir erlaubt, das Rennen von Startplatz fünf aus zu gewinnen."

Di Grassi schob sich mit seinem Sieg auf den dritten Platz der Fahrerwertung nach vorn und hat vor den letzten beiden Rennen in New York (USA) am 14. und 15. Juli noch Chancen auf die Vizemeisterschaft. Seinen Triumph in der Schweiz feierte der Brasilianer am Abend ausgelassen mit einem Sprung in den Zürichsee - das hatte er seinem Team vor dem Rennen im Falle eines Sieges versprochen.

Das Team Audi Sport ABT Schaeffler machte mit dem zweiten Sieg in Folge und dem dritten Erfolg der laufenden Saison elf weitere Punkte in der Teamwertung gut und liegt vor den letzten beiden Rennen nur noch 33 Punkte hinter Tabellenführer Techeetah auf Rang zwei.

Eine noch bessere Punkteausbeute verhinderte Nelson Piquet. Der Ex-Champion fuhr Daniel Abt in der ersten Runde ins Heck und riss dabei dessen Heckflügel ab. Der Audi-Pilot musste außerplanmäßig an die Box kommen und blieb als 13. ohne Punkte. "Die Jungs haben den Heckflügel superschnell montiert", sagte Abt. "Aber wir hätten ein Safety-Car benötigt, um wieder ins Rennen zu kommen. Das kam leider nicht. Ich bin sehr enttäuscht, freue mich aber für Lucas (di Grassi) und das Team."

"Für Daniel (Abt) war es sehr schade", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Er war bei der Kollision in der ersten Runde absolut machtlos. Trotzdem war es ein toller Tag für uns. Es war ein fantastischer Event mit unheimlich vielen begeisterten Zuschauern, einer schönen Atmosphäre und einer tollen Anlage. Lucas (di Grassi) ist ein fantastisches Rennen gefahren. Es kommt nicht so oft vor, dass man von Startplatz fünf ins Rennen geht, alle Autos vor einem auf der Strecke überholt und das Rennen gewinnt."

"Lucas hat seine Angriffe absolut perfekt abgepasst", sagte Teamchef Allan McNish. "Ich freue mich besonders für seine Crew, die einen schwierigen Saisonstart hatte und nun wieder voll da ist. Und natürlich ist es fantastisch für Audi, nach dem Heimspiel in Berlin auch das erste Rundstrecken-Rennen in der Schweiz nach 64 Jahren gewonnen zu haben."



Schaeffler
8.6.2018

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Zeitplan am Sonntag:


 

Audi Sport ABT Schaeffler bei Formel-E-Premiere in der Schweiz

Die ABB FIA Formula E Championship biegt in Zürich auf die Zielgerade ein: Das vorletzte Event der Saison am 10. Juni hat historisch gesehen einen ganz besonderen Stellenwert. Sportlich will das Team Audi Sport ABT Schaeffler seine starke Form mit weiteren Topresultaten bestätigen.

Die Formel E beweist ein weiteres Mal ihre Einzigartigkeit und bringt den Motorsport in die Schweiz zurück - und zwar mitten in die Stadt. Rundstreckenrennen waren in dem Alpenstaat als Folge der Tragödie 1955 in Le Mans seit mehr als 60 Jahren verboten. Die Formel E erhält als erste Serie wieder eine Rennerlaubnis. Ein starkes Statement, dass im Motorsport das Erschließen von neuen Zielgruppen im Einklang mit Umweltverträglichkeit möglich ist.

Ausgetragen wird das zehnte von zwölf Rennen der Saison 2017/2018 auf einem 2,465 Kilometer langen temporären Kurs in Zürich - entlang der Seepromenade, durch das Bankenviertel und das Stadtzentrum.
Das Team Audi Sport ABT Schaeffler reist in einer guten Verfassung nach Zürich. Seit dem fünften Rennwochenende in Mexiko stand immer mindestens einer der beiden Piloten Daniel Abt oder Lucas di Grassi auf dem Podium. Den vorläufigen Höhepunkt der Saison erlebte das Team zuletzt in Berlin: Beim Heimspiel schaffte Lokalmatador Abt das seltene Triple, bestehend aus Pole-Position, Sieg und schnellster Rennrunde. Di Grassi komplettierte ein perfektes Wochenende mit Rang zwei.

Zürich ist der 19. Austragungsort der Formel E. Die mit rund 400.000 Einwohnern bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz gilt als einer der lebenswertesten Flecken der Erde. Unter anderem auch aufgrund eines Mobilitätssystems, das seinen Blick schon in die Zukunft richtet. Zürich hat ein Strategiepapier erarbeitet, das sechs Ziele bis zum Jahr 2025 verfolgt. So soll zum Beispiel der Anteil des ÖPNV sowie des Fuß- und Fahrradverkehrs erhöht werden. Beim Autoverkehr liegt der primäre Fokus auf der Vermeidung und Verlagerung von Fahrten und damit auf der Senkung des CO2-Ausstoßes.

Hochspannung garantiert
Zwölf Rennen bei zehn Veranstaltungen auf fünf Kontinenten - das Programm der innovativen Elektrorennserie Formel E ist in dieser Saison so umfangreich wie nie zuvor. Mit Santiago de Chile, Rom und Zürich sind drei Locations erstmals dabei. Der Zeitplan ist bei jedem Event straff getaktet: Freies Training, Qualifying und Rennen finden innerhalb von wenigen Stunden statt.

Bereits seit der ersten Formel-E-Saison 2014/2015 unterstreicht Schaeffler mit dem Engagement in der Formel E auch auf der Rennstrecke seine Position als Pionier der Elektromobilität. Seit Öffnung des technischen Reglements zur zweiten Saison 2015/2016 zeichnen Spezialisten von Schaeffler für die Entwicklung des Antriebsstrangs im Einsatzauto des Teams verantwortlich. Auch im aktuellen Modell, dem Audi e-tron FE04, steckt Technik 'made by Schaeffler'. Gemeinsam mit Audi entwickelten Ingenieure des Technologiekonzerns das Herzstück des Fahrzeugs: die Motor-Getriebe-Einheit.



Schaeffler
23.5.2018

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Audi Sport ABT Schaeffler feiert Doppelsieg und optimale Punktausbeute bei Heimrennen in Berlin

Mit einem Doppelsieg feiert das Team Audi Sport ABT Schaeffler beim deutschen Heimrennen in Berlin in der ABB FIA Formula E ein Traumergebnis. Daniel Abt triumphiert mit einem lupenreinen Start-Ziel-Sieg, Teamkollege Lucas di Grassi wird mit einem Rückstand von 6,758 Sekunden im neunten Saisonrennen Zweiter. Den größten Jubel darüber gibt es von einer der vollbesetzten Tribünen im Zielbereich, auf der 400 in Grün-Weiß gekleidete Schaeffler Mitarbeiter - darunter Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaffler AG - den erst zweiten Doppelsieg in der Geschichte der Formel E sehen.

"Was können wir uns mehr wünschen als einen Doppelsieg beim Heimrennen - und das unter den Augen von 400 unserer Schaeffler-Kollegen, die sich für Elektromobilität begeistern und an der Mobilität für morgen arbeiten", fragt Prof. Peter Gutzmer, Technologievorstand bei Schaeffler. "Wir wissen seit dem ersten Rennen, dass wir einen hervorragenden Formel-E-Antriebsstrang zusammen mit Audi entwickelt haben. Und nachdem wir in den vergangenen Rennen schon wieder Stammgäste auf dem Podium waren, hat heute bei diesem Doppelsieg alles gepasst. Wirklich alles, denn mit Pole-Position und schnellster Rennrunde durch Daniel haben wir als erstes Team in der Geschichte der Formel E die maximal möglichen Punkte geholt."

"Was soll ich sagen? Das war wohl der schönste Tag in meiner Karriere: Pole-Position, Sieg und schnellste Rennrunde, dazu Lucas auf Platz zwei - und das alles beim Heimrennen unseres Teams. Das ist alles Wahnsinn. In jeder Runde habe ich die Fahnen der Schaeffler-Mitarbeiter auf der Tribüne gesehen und es einfach nur genossen", sagt Daniel Abt. Im März hatte der 25-jährige Kemptener in Mexiko beim fünften Saisonlauf seinen ersten Sieg in der innovativen Elektro-Rennserie gefeiert - als erster Deutscher überhaupt.
Für Teamkollege Lucas di Grassi, den amtierenden Champion, ist es im 42. Formel-E-Rennen bereits sein 24. Podiumsergebnis - und der vierte zweite Platz in Folge. Der 33-jährige Brasilianer ist von Startplatz fünf ins Rennen gegangen und beweist einmal mehr mit tollen Überholmanövern seine außergewöhnliche Klasse. In der Fahrerwertung belegt Abt vor den abschließenden drei Saisonrennen - eines in Zürich und zwei beim Finale in New York Mitte Juli - den vierten Rang, di Grassi ist Sechster. In der Teamwertung verbessert sich Audi Sport ABT Schaeffler auf den zweiten Platz.

Im neuen Audi e-tron FE04 steckt Technik 'made by Schaeffler'. Gemeinsam mit Audi entwickelten Schaeffler-Ingenieure das Herzstück des Fahrzeugs: die Kombination aus Motor und Getriebe. Schaeffler ist in der innovativen Elektrorennserie offizieller Technologiepartner des Teams Audi Sport ABT Schaeffler. Schaeffler unterstreicht bereits seit der ersten Saison 2014/2015 auch auf der Rennstrecke seine Position als Pionier der Elektromobilität. Seit Öffnung des technischen Reglements zur zweiten Saison 2015/2016 entwickeln Spezialisten von Schaeffler den Antriebsstrang für das Einsatzauto des einzigen deutschen Teams. Die Formel E ist für Schaeffler eines von vielen Betätigungsfeldern, um an einer visionären und nachhaltigen Mobilität für morgen zu arbeiten.



Audi
19.5.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Daniel Abt siegt in Berlin vor seinem Teamkollegen Lucas di Grassi

  • Audi Sport ABT Schaeffler holt als erstes Formel-E-Team die maximale Punktzahl

  • Audi e-tron FE04 in Berlin-Tempelhof das überragende Auto


 

Ergebnis
1. AUDI SPORT ABT SCHAEFFLER [# 66] D. ABT

2. AUDI SPORT ABT SCHAEFFLER [# 1] L. DI GRASSI

3. TECHEETAH [# 25] J. VERGNE

4. RENAULT E.DAMS [# 9] S. BUEMI

5. NIO FORMULA E TEAM [# 16] O. TURVEY

Audi elektrisiert Berlin: Doppelsieg beim Formel-E-Heimspiel

Mit einem Bilderbuch-Ergebnis hat Audi beim Formel-E-Heimspiel Berlin elektrisiert. Dank Pole-Position, einem überlegenen Doppelsieg und der schnellsten Rennrunde ist Audi Sport ABT Schaeffler das erste Team, das an einem Renntag der Elektro-Rennserie die maximale Punktzahl holte.

Strahlender und vom Berliner Publikum frenetisch gefeierter Sieger war Daniel Abt. Der 25-jährige Deutsche lieferte bei seinem Heimspiel eine perfekte Leistung ab. Obwohl er in der ungünstigen ersten Gruppe auf die Strecke gehen musste, qualifizierte sich Abt mühelos für das Einzelzeitfahren der schnellsten Fünf, das er klar für sich entschied und so die ersten drei Punkte für die zweite Pole-Position seiner Formel-E-Karriere sammelte. Es folgte ein souveräner Start-Ziel-Sieg und als Krönung auch noch der Punkt für die schnellste Rennrunde.

"Das war der wohl wichtigste Sieg meiner bisherigen Karriere und ein unglaublicher Tag von Anfang bis Ende", sagte Daniel Abt, nachdem er den Siegerpokal von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer entgegengenommen hatte. "Maximale Punkte mit der Pole-Position, dem Sieg und der schnellsten Runde und dann auch noch ein Doppelsieg für Audi - mein Dank geht an alle, die uns unterstützen. Heute wird richtig gefeiert!"

Den Audi-Doppelsieg beim Heimspiel in Berlin perfekt machte Lucas di Grassi. Der Titelverteidiger fuhr im Qualifying mit seinem Audi e-tron FE04 die schnellste Runde, leistete sich in der 'Super Pole' dann aber einen kurzen Quersteher, der ihn auf den fünften Startplatz zurückwarf. Nach dem Start brauchte der Brasilianer nur zwölf Runden, um sich auf den zweiten Platz nach vorn zu arbeiten. Nach dem Boxenstopp schloss der Brasilianer zu seinem Teamkollegen auf und fuhr anschließend Platz zwei souverän nach Hause. Der Drittplatzierte Jean-Eric Vergne im Techeetah hatte im Ziel bereits mehr als zwölf Sekunden Rückstand.

"Erst einmal Glückwunsch an Daniel, der den Sieg heute absolut verdient hat", sagte di Grassi nach seinem vierten Podiumsergebnis in Folge. "Unser Audi war heute superschnell und der Konkurrenz überlegen, sodass wir den Sieg eigentlich nur unter uns ausmachen mussten. Nach dem Boxenstopp war ich an Daniel dran, aber mit meinem zweiten Auto hatte ich ein Problem, das wir analysieren müssen. Mit dem Doppelsieg ist für Audi ein Traum wahr geworden. Nachdem das Jahr für uns so schlecht angefangen hatte, liegen wir jetzt auf Platz zwei der Team-Meisterschaft."

In der Fahrer-Meisterschaft verbesserten sich Daniel Abt und Lucas di Grassi vor den letzten drei Rennen in Zürich (10. Juni) und New York (14./15. Juli) auf die Plätze vier und sechs. Zu Tabellenplatz drei fehlt Abt nur noch ein Punkt.

"Es war ein fantastisches Rennen für uns", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Der erste Doppelsieg für Audi seit dem werkseitigen Einstieg in die Formel E und der erste überhaupt für das Team - und das beim Heimspiel! Daniel hat das maximal Mögliche erreicht und Lucas den Tag für uns perfekt gemacht. Mein Glückwunsch gilt allen, die so hart dafür gearbeitet haben. Einen so großen Vorsprung sieht man bei einem Formel-E-Rennen sehr selten."

"Ein Doppelsieg für Audi in Berlin ist einfach unglaublich", sagte Teamchef Allan McNish. "Ein 'Clean Sweep' auf heimischen Boden, besser als dieser Samstag in Tempelhof kann ein Tag einfach nicht sein. Ich bin unheimlich stolz auf das ganze Team!"



BMW
29.4.2018

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ABB FIA Formula E Championship: Schwieriges Wochenende in Paris für MS&AD Andretti Formula E

Das Rennwochenende in Paris mit dem achten Lauf der ABB FIA Formula E Championship verlief für MS&AD Andretti Formula E wenig erfolgreich. Weder António Félix da Costa (POR) noch Tom Blomqvist (GBR) konnten den Lauf in der französischen Hauptstadt beenden.

"Leider hatte ich ein technisches Problem, das mich beim Bremsen beeinträchtigt hat. Daher musste ich vorzeitig aufgeben", sagte Félix da Costa. "Schade, denn der Renntag begann für mich und mein Team eigentlich sehr vielversprechend." Félix da Costa hatte eine der besten Qualifying-Leistungen der Saison gezeigt und war mit dem [# 28] Andretti ATEC-003 von Position fünf ins Rennen gegangen. "Aus den Top-5 zu starten, war ein sehr positives Ergebnis im Qualifying. Es zeigt, dass wir als Team gute Arbeit geleistet haben", sagte Félix da Costa.

Das Fahrzeug mit der Nummer 27 von Blomqvist wurde bei einem Zwischenfall in der ersten Runde beschädigt. Die Chancen auf ein gutes Ergebnis waren dahin. Auch der Brite musste das Rennen vorzeitig beenden.

Nächster Halt auf der Formel-E-Welttournee ist Berlin (GER). Hier findet am 19. Mai der Berlin E-Prix statt.



Audi
28.4.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Audi-Piloten machen bei spektakulärem E-Prix elf Positionen gut

  • Lucas di Grassi zum dritten Mal in Folge in der Formel E auf Platz zwei

  • Daniel Abt fährt von Startplatz 14 auf Rang sieben

 

Zahlen, Daten, Fakten

Datum: 28. April 2018
Streckenname: Circuit des Invalides
Streckenlänge: 1,92 Kilometer
Kurven: 14
Topspeed: ca. 190 km/h
Schnellste/Langsamste Kurve: ca. 120/45 km/h
Bisherige Sieger: Sébastien Buemi (2017), Lucas di Grassi (2016)
Bestes Resultat Audi Sport ABT Schaeffler: 1. Platz, Lucas di Grassi (2016)
Rundenrekord, Qualifying: Sam Bird, 1.01,514 Min. (2016)
Rundenrekord, Rennen: Nick Heidfeld, 1.02,323 Min. (2016)

Audi mit elektrisierenden Aufholjagden in Paris

Auch beim achten Lauf der Elektro-Rennserie Formel E in Paris haben Lucas di Grassi und Daniel Abt die Zuschauer mit spektakulären Aufholjagden elektrisiert. Nach einem schwierigen Qualifying machten die beiden Audi-Piloten im Rennen insgesamt elf Positionen gut. Di Grassi wurde zum dritten Mal in Folge Zweiter, Abt fuhr von Startplatz 14 auf Rang sieben nach vorn.

Im Freien Training am Vormittag gelang dem amtierenden Champion di Grassi auf dem Stadtkurs in der Nähe des Eiffelturms ein neuer Streckenrekord. Teamkollege Daniel Abt war nur unwesentlich langsamer. Im Qualifying hatten beide Audi-Piloten bei relativ niedrigen Streckentemperaturen jedoch Schwierigkeiten, die Reifen optimal zum Arbeiten zu bringen. Di Grassi verpasste die 'Super Pole' der Top Fünf um 0,005 Sekunden denkbar knapp. Abt war nur drei Zehntelsekunden langsamer. Bei der extremen Leistungsdichte der Formel E fand sich der Deutsche dennoch auf Startplatz 14 wieder - und das auf einer Rennstrecke, auf der das Überholen als besonders schwierig gilt.

Wie schon so oft in dieser Saison konnten beide Audi-Piloten die Stärken des Audi e-tron FE04 im Rennen anschließend voll ausspielen. Abt überholte in der ersten Hälfte gleich sieben Konkurrenten. Kurz vor Rennende nutzte er den Fanboost, um auch noch Ex-Champion Sébastien Buemi im Renault zu überholen. In der letzten Runde presste sich der Schweizer mit einem Gewaltmanöver wieder an Abt vorbei.

Di Grassi machte am Start einen Platz gut. In der ersten Rennhälfte sparte er so viel Energie, dass er zwei Runden länger fahren konnte als die Führenden. Ein schneller Boxenstopp des Teams Audi Sport ABT Schaeffler brachte den Brasilianer auf Rang vier nach vorn. Mit einer Serie schnellster Rennrunden schloss er zur Spitze auf, überholte Rom-Sieger Sam Bird und in der letzten Runde auch noch den bis dahin Zweitplatzierten André Lotterer.

"Das war ein unglaubliches Rennen und ein extrem hartes", sagte di Grassi nach seinem dritten zweiten Platz in Folge und seinem insgesamt 23. Podium in der Elektro-Rennserie. "Im ersten Teil des Rennens habe ich Energie gespart. Im zweiten Teil konnte ich voll attackieren und den Pokal für Platz zwei holen. Ich bin überglücklich!"

Daniel Abt sagte: "Die Startposition war etwas enttäuschend, aber im Rennen hatte ich gute Überholmanöver. Ich hoffe, den Fans hat die Show gefallen. Leider habe ich in der letzten Runde noch einen Platz verloren, weil mein 'bester Freund' Buemi der Meinung war, mich in der Schikane torpedieren zu müssen. Trotzdem bin ich zufrieden. Danke auch für den Fanboost, den ich heute gut gebrauchen konnte. Beim nächsten Mal müssen wir uns besser qualifizieren, dann gibt es wieder einen Pokal."

"Was für ein Rennen in Paris", sagte Teamchef Allan McNish. "Vor allem die letzte Runde war sehr intensiv. Wir haben tolle Aufholjagden von Lucas und Daniel gesehen. Daniel ist mein Fahrer des Tages. In einem Meeting vor dem Rennen hat er gesagt, dass er in Paris überholen kann, auch wenn alle sagen, dass es unmöglich ist. Er hat Wort gehalten. Schade, dass ihm das harte Manöver von Buemi am Ende noch Plätze gekostet hat. Lucas war erneut sehr stark mit Platz 2 und einer weiteren schnellsten Runde."

"Wir hatten heute nicht das beste Qualifying", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Auf einer Strecke, auf der das Überholen extrem schwierig ist, tut das besonders weh. Doch beide Fahrer sind exzellente Rennen gefahren, ganz besonders Daniel. Er hat schöne, saubere Überholmanöver gezeigt - ohne zu großes Risiko, aber dennoch sehr entschlossen. Mit Lucas das dritte Podium in Folge zu holen war fantastisch."

Vor den Augen von Audi-Chef Rupert Stadler verbesserte sich Audi Sport ABT Schaeffler in der Teamwertung der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft auf den dritten Platz. Lucas di Grassi schob sich in der Fahrerwertung auf Rang fünf nach vorn und liegt vor dem Audi-Heimspiel in Berlin am 19. Mai zwei Punkte vor seinem Teamkollegen Daniel Abt.



Audi
26.4.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Achter Lauf der Elektroserie in Frankreichs Hauptstadt

  • Champion Lucas di Grassi zuletzt zweimal auf dem Podium

  • Audi e-tron Vision Gran Turismo begeistert die Fans

 

Zahlen, Daten, Fakten

Datum: 28. April 2018
Streckenname: Circuit des Invalides
Streckenlänge: 1,92 Kilometer
Kurven: 14
Topspeed: ca. 190 km/h
Schnellste/Langsamste Kurve: ca. 120/45 km/h
Bisherige Sieger: Sébastien Buemi (2017), Lucas di Grassi (2016)
Bestes Resultat Audi Sport ABT Schaeffler: 1. Platz, Lucas di Grassi (2016)
Rundenrekord, Qualifying: Sam Bird, 1.01,514 Min. (2016)
Rundenrekord, Rennen: Nick Heidfeld, 1.02,323 Min. (2016)

Audi bei Formel E: elektrisch durch Stadt der Liebe

Die Formel E setzt ihre Europatournee fort: Am Samstag, 28. April, macht das Team Audi Sport ABT Schaeffler Station in Paris. Bei dem Rennen rund um den Invalidendom will die Mannschaft mit den Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Erneut mit dabei: der futuristische Audi e-tron Vision Gran Turismo. Als Renntaxi begeisterte er bereits in Rom Fans und Gäste.

Motorsport im Herzen der Stadt - kein anderer Austragungsort im Kalender steht so für dieses Motto wie Paris: Der 1,92 Kilometer lange Kurs führt vorbei an zahlreichen Straßencafés und Restaurants und einmal um den Invalidendom. Aus der Garage haben die Teams freien Blick auf den Eiffelturm; und bevor die Strecke für den Renntag gesperrt wird, fahren Busse mit Touristen durch die Boxengasse. "Paris gehört für mich zu den schönsten Locations und ist ein Höhepunkt für uns Fahrer", sagt Lucas di Grassi.

Sportlich will der amtierende Champion den Aufwärtstrend fortsetzen: In Uruguay und Italien stand di Grassi zuletzt zweimal auf dem Podium. "Ich kenne Paris von beiden Seiten: Vor zwei Jahren habe ich die Premiere dort gewonnen und in der letzten Saison einen grausamen Renntag mit null Punkten erlebt", sagt der Brasilianer. "Zwei Pokale in Folge machen Lust auf mehr. Wir nehmen viel Schwung aus Rom mit nach Paris und wissen: Unser Auto ist stark und das Team in toller Verfassung. Wir müssen jetzt alles auf den Punkt perfekt zusammenbringen."

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Zeittraining. Zuletzt hatten Daniel Abt und Lucas di Grassi immer wieder starke Aufholjagden gezeigt, in Paris soll es gleich von weiter vorn ins Rennen gehen. "Wir haben jetzt mehrmals bewiesen, dass wir im Rennen auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf behalten und nach vorn fahren können. Jetzt müssen wir unser Qualifying verbessern für eine bessere Ausgangsposition", sagt Daniel Abt, der im März in Mexiko sein erstes Formel-E-Rennen gewonnen hat. "Die Strecke in Paris ist sehr eng und technisch anspruchsvoll. Die Resonanz der Medien, Fans und Gäste zuletzt in Rom war unglaublich und macht die Vorfreude noch größer."

49 Runden absolvieren die Fahrer auf dem 'Circuit des Invalides', bevor der Sieger des dritten Paris E-Prix feststeht. "Daniel und Lucas präsentieren sich zurzeit in toller Form. Und auch die gesamte Mannschaft kommt mit viel Selbstbewusstsein nach Frankreich, nachdem sie in den letzten drei Rennen mehr Punkte als jede andere Mannschaft geholt hat", sagt Teamchef Allan McNish. "Jeder im Team gibt das absolute Maximum, damit wir in allen Meisterschaftswertungen weiter aufholen. Schön, dass es nach dem tollen Event in Rom jetzt gleich weitergeht. Wir erwarten ein ebenso enges Rennen in Paris, nicht zuletzt, weil es das Heimrennen unserer französischen Konkurrenten ist."

Mit seinem vierten Platz und dem Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde in Rom ist Daniel Abt in der Gesamtwertung auf die fünfte Position vorgefahren. Das bedeutet, er absolviert das Qualifying in Paris in der Top-Fünf-Spitzengruppe der Meisterschaft. Lucas di Grassi liegt trotz vier Rennen ohne Punkte zu Saisonbeginn nun bereits auf Platz acht. Audi Sport ABT Schaeffler belegt nach sieben von zwölf Rennen den vierten Platz in der Teamwertung.

Der achte Saisonlauf der Formel E 2017/2018 startet am Samstag um 16 Uhr Ortszeit. In Deutschland überträgt Eurosport ab 15:45 Uhr live. Weltweit zeigen rund 70 Sender die Rennen der Formel E. Eine vollständige Liste ist im Internet unter www.fiaformulae.com verfügbar.



BMW
26.4.2018

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MS&AD Andretti Formula E möchte in den Straßen von Paris in die Punkteränge zurückkehren

Das achte Rennen von Saison 4 der ABB FIA Formula E Championship findet am kommenden Samstag in Paris (FRA) statt. Nach zuletzt zwei schwierigen Rennen wollen die BMW Werksfahrer António Félix da Costa (POR) und Tom Blomqvist (GBR) beim Paris ePrix wieder in die Punkteränge fahren. In der vergangenen Woche hat BMW Motorsport die Entwicklung des neuen BMW iFE.18 mit einem Test in Calafat (ESP) fortgesetzt.

Die Situation
Nach einem starken Saisonstart lief es für das MS&AD Andretti Formula E Team bei den letzten beiden Rennen nicht wie geplant. Weder Félix da Costa noch Blomqvist konnten in Punta del Este (URU) und Rom (ITA) Punkte sammeln. Pech und Zwischenfälle in den Rennen haben dafür gesorgt, dass die Fortschritte, die das Team gemacht hat, nicht auf der Strecke zu sehen waren. Dennoch gehen beide Fahrer in dem Wissen in Paris an den Start, dass sie in der Lage sein werden, in die Top-10 zu fahren. Unterdessen absolvierte BMW Werksfahrer Bruno Spengler (CAN) in der vergangenen Woche in Calafat ein intensives Testprogramm mit dem neuen BMW iFE.18, der für seinen Einsatz ab Saison 5 vorbereitet wird.

Das Team
Das MS&AD Andretti Formula E Team bestreitet 2017/18 seine vierte Saison in der Formel E. Insgesamt stehen für die Mannschaft von Michael Andretti (USA) bisher 40 Rennen, drei Polepositions und 222 Punkte zu Buche. Als Pilot im MS&AD Andretti ATEC-003 mit der Startnummer 28 kommt in Saison 4 wieder BMW Werksfahrer António Félix da Costa zum Einsatz. Neben dem Portugiesen geht BMW Werksfahrer Tom Blomqvist im Fahrzeug mit der Startnummer 27 an den Start.

Die Strecke
Die Straßen von Paris waren in den Saisons 2 und 3 bereits Schauplatz spannender Rennen. Das einfache Prinzip aus harten Bremszonen vor einer großartigen Kulisse macht den Kurs zu einem hervorragenden Austragungsort für ein Formel-E-Rennen. Die Strecke führt rund um den Komplex 'Les Invalides' und stellt die Fahrer vor eine der größten Herausforderungen der Saison, denn sie ist extrem wellig und eng. Überholen ist möglich, aber Berührungen und Kollisionen sind in der Regel an der Tagesordnung. Die Kurven drei und zehn nach den langen Geraden bieten die besten Überholmöglichkeiten, aber nur für die mutigsten Fahrer.



Audi
16.4.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Audi-Piloten begeistern beim ersten Europa-Rennen der Saison mit Aufholjagden

  • Platz zwei und vier für Lucas di Grassi und Daniel Abt

  • Audi Sport ABT Schaeffler beim ersten E-Prix in Rom erfolgreichstes Team

 

Erfolgreiche Formel-E-Premiere für Audi in Rom

Lucas di Grassi und Daniel Abt haben beim ersten Formel-E-Rennen in Rom für das Team Audi Sport ABT Schaeffler die Plätze zwei und vier geholt und die Zuschauer in der italienischen Hauptstadt mit Aufholjagden begeistert.

Nach einem nicht perfekten Qualifying mussten sich die beiden Audi-Piloten auf der neuen Rennstrecke mit den Startplätzen sechs und neun begnügen. Lucas di Grassi verpasste nach einem kleinen Fehler auf seiner Zeitrunde nur knapp die 'Super Pole' der schnellsten Fünf. Daniel Abt gelang es im Qualifying nicht, seine Reifen optimal zum Arbeiten zu bringen. Beide Audi-Piloten waren jedoch überzeugt, über schnelle Autos für das bisher längste Rennen der aktuellen Formel-E-Saison zu verfügen. Und das bewiesen sie vor einer Kulisse von rund 30.000 begeisterten Fans und den Augen von Audi-Chef Rupert Stadler eindrucksvoll.

Abt und di Grassi sparten in der ersten Hälfte des Rennens geschickt Energie und konnten so eine Runde länger fahren als die meisten ihrer Konkurrenten. Nach den Boxenstopps holten beide einen Rückstand von mehr als zehn Sekunden auf die Spitze auf. Mit sehenswerten Überholmanövern kämpften sie sich Platz um Platz nach vorn. Di Grassi holte kurz vor Rennende sogar noch den Führenden Sam Bird ein und lieferte sich mit dem Briten einen harten Kampf um den Sieg, den er am Ende um lediglich 0,970 Sekunden verpasste.

"Ich bin überglücklich, bei der gelungenen Formel-E-Premiere in Rom für Audi ein Podium geholt zu haben", sagte di Grassi. "Nach dem Start war ich nur Achter, deshalb ist Platz zwei am Ende einfach fantastisch. Es war ein großartiges Rennen, mit dem ich sehr zufrieden bin. Danke an Audi und alle, die für mich beim FanBoost gestimmt haben: Dieser hat mir heute geholfen, Sébastien Buemi zu überholen."

Daniel Abt überholte seinen Teamkollegen am Start, fiel durch einen langsameren Boxenstopp jedoch wieder hinter di Grassi zurück. Zudem verlor er in der ersten Rennhälfte die Funkverbindung zur Box. "Dadurch war ich da draußen ganz auf mich alleine gestellt und hatte auch keine Informationen in Sachen Energiemanagement", sagte Abt. "Ich war trotzdem schnell, und mit dem zweiten Auto war zum Glück alles okay. Sébastien (Buemi) und André (Lotterer) haben mir das Leben nicht leichtgemacht. Hinter den beiden habe ich viel Zeit verloren, ehe ich sie überholen konnte. Nur eine Runde länger, und es hätte vielleicht sogar noch für das Podium gereicht. Aber wir dürfen auch so stolz darauf sein, von Startplatz neun wichtige Punkte und die schnellste Rennrunde geholt zu haben."

Daniel Abt verbesserte sich mit nun 50 Punkten auf den fünften Platz der Gesamtwertung der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft, Lucas di Grassi auf Tabellenrang acht (39 Punkte). In der Teamwertung schob sich Audi Sport ABT Schaeffler auf Rang vier nach vorn. Mit 31 Punkten war das Team in Rom am erfolgreichsten.



Audi
6.4.2018

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Formel E feiert beim siebten Saisonrennen Premiere in der Ewigen Stadt

  • Team Audi Sport ABT Schaeffler will erneut aufs Podium

  • Champion Lucas di Grassi: "Italien ist für mich wie eine zweite Heimat"

 

Zahlen, Daten, Fakten:

Datum: 14. April 2018
Streckenname: Circuito Cittadino Dell'EUR
Streckenlänge: 2,86 km
Kurven: 21

Audi mit Formel E erstmals in Rom

Die Formel E kommt nach Europa. Am Samstag, den 14. April, startet die Elektrorennserie erstmals auf den Straßen von Rom. Das deutsche Team Audi Sport ABT Schaeffler mit Daniel Abt und Lucas di Grassi will in Italiens Hauptstadt seinen Erfolgskurs fortsetzen. Zuletzt verbuchten sie einen Sieg in Mexiko und einen zweiten Platz in Uruguay.

Asien, Afrika, Süd- und Mittelamerika und jetzt Europa: Auf ihrer Welttournee macht die Formel E zum ersten Mal halt in Rom. 33 Runden absolvieren die Fahrer auf dem 2,860 Kilometer langen Stadtkurs. Er führt mitten durch das Viertel der Weltausstellung (Esposizione Universale di Roma, kurz EUR genannt) und entlang des spektakulären Kongresszentrums 'La Nuvola'. Es ist der siebte von insgesamt zwölf Saisonläufen. Nach einem Sieg in Mexiko und einem zweiten Platz in Uruguay kommen Daniel Abt und Lucas di Grassi hoch motiviert in die Ewige Stadt.

"Italien ist für mich wie eine zweite Heimat. Meine Großeltern sind dort geboren, ich habe einen italienischen Pass und viel italienisches Blut in meinen Adern", sagt der amtierende Champion di Grassi. "Die Strecke sieht anspruchsvoll aus: schnelle Passagen, langsame Passagen, mehrere Überholmöglichkeiten - die Fans werden einen echten Höhepunkt der Formel E erleben." Die Zielsetzung nach dem Podium in Punta del Este ist klar: "Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Wir haben viel zu gewinnen und wenig zu verlieren. Ich werde alles für meinen ersten Saisonsieg geben und die vielen Fans und Gäste von Audi stolz machen."

Teamkollege Daniel Abt ist in der aktuellen Gesamtwertung der beste Deutsche. "Eine neue Stadt und ein völlig neuer Kurs sind für Fahrer und Ingenieure eine echte Herausforderung. Schön, dass die Formel E jetzt nach Europa kommt, wo die Fangemeinde und das Interesse sehr groß sind", sagt Abt. "Sportlich habe ich das vergangene Rennen in Uruguay mit null Punkten abgehakt. Jetzt will ich mit meiner Mannschaft wieder dorthin, wo wir in Mexiko waren: auf das Podium."

Für Teamchef Allan McNish nimmt die Saison jetzt erst richtig Fahrt auf. "Seit zwei Rennen haben wir zu unserer alten Stärke zurückgefunden: Daniel und Lucas waren im Qualifying und im Rennen immer vorn dabei. Genau dort wollen wir in Rom anknüpfen. Aber um auf dem Podium zu stehen, braucht das ganze Team einen reibungslosen Renntag, denn das enge Format der Formel E verzeiht keine Fehler", sagt der Schotte. Hinzu kommt das große Interesse an der Italien-Premiere. McNish: "Die Aufmerksamkeit von Fans, Medien und natürlich Audi-Mitarbeitern wird bei der Premiere in Rom mit seiner faszinierenden Kulisse riesig sein. Ich bin mir sicher, wir erleben ein spannendes und hart umkämpftes Rennen."

Der siebte Saisonlauf der Formel E 2017/2018 startet am Samstag um 16 Uhr Ortszeit. In Deutschland überträgt Eurosport ab 15:45 Uhr live.



FIA/F3
6.4.2018

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10. - 11. April 2018
Misano - Pre-Season-Test (Italy)

Pre-Season-Tests der Formel 3 gehen in die nächste Runde

Nachdem Teams und Fahrer der FIA Formel-3-Europameisterschaft im März insgesamt vier Testtage auf den beiden aktuellen Formel-1-Strecken Hungaroring und Red Bull Ring verbrachten, führt sie ihre Reise nun nach Misano. Auf dem 4,2 Kilometer langen Misano World Circuit Marco Simoncelli an der italienischen Adriaküste finden am 10. und 11. April die letzten Vorbereitungen statt, bevor die Saison Mitte Mai im südfranzösischen Pau beginnt. Ende August kehren die Nachwuchstalente dann für die Meisterschaftsläufe 19 bis 21 der FIA Formel-3-Europameisterschaft noch einmal zurück nach Misano.

Die italienische Rennstrecke von Misano steht zum ersten Mal im Kalender der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Sie wurde 1972 mit 3,488 Kilometern Streckenlänge in Betrieb genommen, bevor sie nach mehreren Umbauten nunmehr eine Länge von 4,2 Kilometern, verteilt auf insgesamt 16 Kurven, aufweist. Mit den zwei offiziellen Testtagen haben die Piloten nun die Möglichkeit, sich und ihre Fahrzeuge optimal auf die für die FIA Formel-3-Europameisterschaft neue Piste einzustellen.

An zwei der bisherigen vier Pre-Season-Tests 2018 gelang Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing) die schnellste Runde, einmal fand sich Alex Palou (Hitech Grand Prix) an der Spitze der Tageswertung wieder und einmal belegte Daniel Ticktum (Motopark) Platz eins des Klassements. Dass sich drei Fahrer aus drei unterschiedlichen Teams mindestens einmal Rang eins sichern konnten, deutet schon jetzt auf eine ausgeglichene und spannende Saison hin. Vier Nachwuchspiloten schafften an allen Testtagen den Sprung in die Top Ten: der Deutsche Mick Schumacher, der Spanier Alex Palou sowie die beiden Rookies Sacha Fenestraz (Carlin) aus Frankreich und Enaam Ahmed (Hitech Grand Prix) aus Großbritannien. Schumacher, der in der vergangenen Saison in der FIA Formel-3-Europameisterschaft debütierte und in Monza seinen ersten Podestplatz feierte, war an keinem Tag schlechter als Rang vier und lieferte damit über die vier Tests betrachtet das beste Gesamtergebnisse aller 24 Talente ab.

Der erste Testtag von Misano (Dienstag, den 10. April) beginnt um 10:00 Uhr und endet um 16:50 Uhr; am zweiten Tag (Mittwoch, den 11. April) dürfen die Piloten ab 09:00 Uhr die Strecke befahren, bevor die Motoren um 15:50 Uhr wieder ruhen. Auch von diesen Testfahrten wird auf der offiziellen Website der FIA Formel-3-Europameisterschaft (www.fiaf3europe.com) wieder ein Live-Timing angeboten.



FIA/F3
4.4.2018

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Foto: [# 4] Mick Schumacher (DEU, PREMA Theodore Racing, Dallara F317 - Mercedes-Benz), FIA Formula 3 European Championship Test Spielberg (AUT) - 26. - 27. März 2018

Test auf dem Red Bull Ring: Schumacher vor Habsburg

Am zweiten offiziellen Pre-Season-Testtag der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem 4,318 Kilometer langen Red Bull Ring sicherte sich Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing, 1:22,828 Minuten) die Spitzenposition. Der Deutsche, der in seine zweite Saison in der FIA Formel-3-Europameisterschaft geht, verwies den einzigen Österreicher im Feld Ferdinand Habsburg (Carlin, 1:22,928 Minuten) auf Rang zwei. Sacha Fenestraz (Carlin, 1:23,078 Minuten), Rookie und Renault-Junior, eroberte den dritten Platz der Tageswertung vor seinen Rookie-Rivalen Sebastian Fernandez (Motopark, 1:23,120 Minuten), Enaam Ahmed (Hitech Grand Prix, 1:23,130 Minuten) und Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing, 1:23,173 Minuten).

Mick Schumacher kann bisher auf erfolgreiche Pre-Season-Tests zurückblicken, der Deutsche sicherte sich nach seiner Tagesbestzeit vom ersten Tag auf dem Hungaroring nun auch Position eins im Klassement des zweites Testtages in Spielberg. Eine Zehntelsekunde hinter dem Prema-Piloten reihte sich Ferdinand Habsburg ein. Erstmals in seiner Karriere startet der Österreicher in einem Team, das sechs Fahrzeuge einsetzt. "Es ist toll, so viele gute und schnelle Kollegen zu haben. So können wir uns die Arbeit bei Testfahrten teilen und haben immer eine Menge Daten zur Verfügung, um die beste Abstimmung zu finden. Außerdem haben wir viel Personal, so dass bei Problemen an einem Auto auch mal Mechaniker der anderen Autos aushelfen können. Ich sehe im Moment nur Vorteile von einem so großen Team wie wir es sind."

Hinter Habsburg klassierte sich Sebastian Fernandez. Der Spanier, der auch einen venezolanischen Pass besitzt, zeigte sich zufrieden. "Gestern hatten wir noch Probleme mit dem Auto und ich war fahrerisch auch nicht so gut. Ich fahre zum ersten Mal auf dem Red Bull Ring und konnte mich heute deutlich steigern. Darüber freue ich mich natürlich", so der letztjährige Formel-4-Pilot. "Beim Aufstieg aus der Formel 4 muss man sich vor allem an den Speed in den schnellen Kurven gewöhnen, der in der Formel 3 deutlich höher ist."

Auf Rang sieben des Tagesklassements fand sich Alex Palou (Hitech Grand Prix, 1:23,189 Minuten) wieder, gefolgt von Ferrari-Junior Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing, 1:23,204 Minuten), Force-India-Schützling Jehan Daruvala (Carlin, 1:23,243 Minuten) und Daniel Ticktum (Motopark, 1:23,249 Minuten), der Teil des Red Bull Juniorteams ist.



ADAC
4.4.2018

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Vesti und Zendeli dominieren Testfahrten der ADAC Formel 4 in Oschersleben

Zwei Tage, sieben Einheiten, unzählige Erkenntnisse: Teams und Fahrer der ADAC Formel 4 haben am Dienstag und Mittwoch bei den offiziellen Testtagen in Oschersleben ihre Generalprobe für den Saisonauftakt am 13. bis 15. April in der Motorsport Arena absolviert.
Dabei hinterließen vor allem Frederik Vesti (16, Dänemark, Van Amersfoort Racing) und Lirim Zendeli (18, Bochum, US Racing CHRS) einen starken Eindruck. Aber auch die Neulinge wie Enzo Fittipaldi (16, Brasilien, Prema Powerteam), Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi, und David Schumacher (16, Bergheim, US Racing CHRS), Sohn des ehemaligen DTM- und Formel-1-Piloten Ralf Schumacher, deuteten ihr Potenzial an.
In gut zwei Wochen wird es für die Talente der ADAC Formel 4 dann Ernst: Dann steigt in Oschersleben der Auftakt der vierten Saison der Highspeedschule des ADAC. Und SPORT1 wird die Rennen der ADAC Formel 4 im Fernsehen zeigen.

Mit viel Selbstvertrauen nach den Testtagen werden der Däne Vesti und Zendeli aus Bochum in die Magdeburger Börde reisen. Das Duo dominierte die Generalprobe und sorgte in sechs von sieben Einheiten für die Bestzeit. Vesti war in vier Sessions ganz vorne, ihm gelang in 1:23.649 Minuten die schnellste Runde der gesamten Testfahrten, auch die zweitbeste Runde (1:23.661) ging auf das Konto des 16-Jährigen. Ebenfalls schnell unterwegs: Charles Weerts (17, Belgien, Van Amersfoort Racing), der in 1:23.717 die drittbeste Runde fuhr. In der abschließenden siebten Sitzung war Liam Lawson (16, Neuseeland, Van Amersfoort Racing) bei nasser Strecke in 1:40.576 der Schnellste.

Während am Dienstag die Sonne schien, stellte der am Mittwoch einsetzende Regen die Piloten vor eine neue Herausforderung. Bei den neuen Bedingungen fand Zendeli die besten Lösungen. "Im Regen war ich absolut der Schnellste", sagte der Bochumer zufrieden: "Bei trockener Strecke waren wir anfangs sehr schnell, aber später hat mir teilweise schon etwas gefehlt. Ich denke aber, dass am Rennwochenende alles anders aussehen wird und bleibe optimistisch."

Beim Test in der Motorsport Arena waren die Rundenzeiten aber nur ein Aspekt. Teams und Fahrer testeten intensiv, spielten verschiedene Szenarien durch und tüftelten das perfekte Set-Up für den Kurs in der Magdeburger Börde aus. Dabei standen auch Starts, Longruns, und das Simulieren von Qualifying-Situationen im Mittelpunkt. Das Fahrerfeld lag in allen Sessions auf einem ausgeglichenen hohen Niveau eng beisammen - auch die Newcomer hielten auf Anhieb gut mit.

Fittipaldi junior etwa fuhr in allen sieben Sessions in die Top Ten und lieferte konstante Rundenzeiten ab. David Schumacher war ebenfalls schnell unterwegs, landete mehrfach in der Spitzengruppe und war dreimal bester Rookie. Je zweimal waren Gianluca Petecof (15 Brasilien, Prema Powerteam) und Joey Alders (18, Niederlande, Van Amersfoort Racing) schnellster Neuling.



Audi
18.3.2018

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2018 Punta del Este ePrix (Rd 6)

1 - J. VERGNE FRA TECHEETAH Renault Z.E. 17 37 50:43.809
2 - L. DI GRASSI BRA Audi Sport ABT Schaeffler Audi e-tron FE04 +0.447
3 - S. BIRD GBR DS Virgin Racing DS Virgin DSV-03 +2.611
4 - M. EVANS NZL Panasonic Jaguar Racing Jaguar I-Type II +4.075
5 - F. ROSENQVIST SWE Mahindra Racing Mahindra M4Electro +4.224
6 - A. LYNN GBR DS Virgin Racing DS Virgin DSV-03 +7.672
7 - O. TURVEY GBR NIO Formula E Team NextEV NIO Sport 003 +11.818
8 - J. LOPEZ ARG DRAGON PENSKE EV-2 +12.612
9 - J. D'AMBROSIO BEL DRAGON PENSKE EV-2 +22.242
10 - M. ENGEL DEU Venturi Formula E Team Venturi VM200-FE-03 +26.293

Formel E in Uruguay: Meister Lucas di Grassi zurück auf dem Podium

Titelverteidiger Lucas di Grassi hat beim sechsten Lauf der Elektro-Rennserie Formel E in Punta del Este (Uruguay) mit Platz zwei sein erstes Podiumsergebnis der Saison erzielt.

Der Brasilianer aus dem Team Audi Sport ABT Schaeffler zeigte auf der schnellsten Strecke der Saison eine eindrucksvolle Leistung. Im Freien Training am Vormittag distanzierte di Grassi den Rest des Feldes mit seinem Audi e-tron FE04 um mehr als vier Zehntelsekunden. Auch in der 'Super Pole' fuhr der Audi-Pilot Bestzeit. Doch nicht di Grassi durfte von der Pole-Position aus ins Rennen gehen, sondern der zunächst fünftplatzierte Jean-Eric Vergne im Techeetah.

"Dass die Zeiten der schnellsten Fahrer gestrichen wurden, weil wir alle einen Poller in der Schikane berührt haben, war aus meiner Sicht nicht korrekt", sagte di Grassi. "Ich habe es in der Fahrerbesprechung anders verstanden und es wurde im Freien Training und im Qualifying zuvor auch anders gehandhabt. Statt von der Pole-Position musste ich auf der schmutzigen Seite von Platz zwei starten - und das auf einer Strecke, auf der das Überholen extrem schwierig ist."

Di Grassi lieferte sich das ganze Rennen über ein spektakuläres Duell mit Tabellenführer Jean-Eric Vergne, doch alle Überholversuche des Brasilianers blieben erfolglos. "Ich hatte das schnellere Auto, aber Jev hat sich perfekt verteidigt", sagte di Grassi. "Heute wären 28 Punkte möglich gewesen, so wurden es nur 18. Aber unser Auto ist superschnell und jetzt auch zuverlässig. Ich freue mich schon auf die zweite Saisonhälfte."

Großes Pech hatte sein Teamkollege Daniel Abt. Der Mexiko-Sieger kämpfte sich in der ersten Rennhälfte vom fünften Startplatz auf Rang drei nach vorn. Nach dem Autowechsel musste er jedoch ein zweites Mal an die Box kommen, weil sich die Gurte gelöst hatten. "Wir müssen herausfinden, wie es dazu kommen konnte", sagte Daniel Abt, der auf Platz 14 ins Ziel fuhr. "Die Gurte waren geschlossen, doch nach zwei Runden waren sie plötzlich offen."

"Das Problem mit Daniels Gurten hat uns ein doppeltes Podium gekostet und war eine große Enttäuschung für Daniel", sagte Teamchef Allan McNish. "Positiv ist, dass wir beide Autos ins Ziel gebracht haben und Lucas nach seinen ersten Punkten in Mexiko nun sein erstes Podium der Saison geholt hat. Sein Duell mit Jean-Eric Vergne an der Spitze war von der ersten bis zur letzten Runde unheimlich intensiv und aufregend. Einmal dachte ich, jetzt hat es Lucas geschafft, aber auch Jev ist ein starkes Rennen gefahren."

"Es war ein enger, harter Kampf zwischen den beiden", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Leider gab es keinen Weg an Jean-Eric Vergne vorbei, obwohl es Lucas mehrmals versucht hat. Heute hätte er den Fanboost gebraucht, den Daniel hatte. Auch wenn mehr drin gewesen wäre, können wir mit der Performance an diesem Wochenende zufrieden sein. Die Zuverlässigkeit war da. Wir blicken positiv auf den Rest der Saison."

Am 14. April findet im Rom (Italien) das erste europäische Formel-E-Rennen der Saison 2017/2018 statt. Daniel Abt liegt nach der ersten Saisonhälfte auf dem siebten Tabellenrang, Lucas di Grassi verbesserte sich in Punta del Este auf Position zehn. Das Team Audi Sport ABT Schaeffler liegt in der Teamwertung auf Rang sechs.



BMW
18.3.2018

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MS&AD Andretti Formula E verpasst Punkte in Punta del Este

Im sechsten Saisonrennen der ABB FIA Formula E Championship hat das Team von MS&AD Andretti Formula E die Punkteränge knapp verpasst. António Félix da Costa (POR) beendete den Punta del Este E-Prix (URU) auf dem elften Rang. Sein Teamkollege Tom Blomqvist (GBR) belegte den 16. Rang. Der Sieg ging an Techeetah-Pilot Jean-Eric Vergne (FRA). Der Punta del Este E-Prix schloss die erste Hälfte der aktuellen Formel-E-Saison ab. Nach sechs Überseerennen kommt die Serie nun nach Europa: Der nächste Lauf wird am 14. April in Rom (ITA) ausgetragen.

Das Qualifying
Bevor es ins Qualifying ging, hatte Tom Blomqvist im zweiten freien Training eine Schrecksekunde zu überstehen: In einer Rechtskurve verlor er auf dem Randstein die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte auf der gegenüberliegenden Seite in den Reifenstapel. Während das Team das Auto reparierte, setzte Blomqvist das Training im anderen Fahrzeug fort. Im Qualifying ging er dann in der ersten der vier Gruppen an den Start und fuhr eine Rundenzeit von 1:16,424 Minuten. António Félix da Costa fuhr in der zweiten Gruppe auf die Strecke und kam auf eine Zeit von 1:14,973 Minuten. Am Ende standen für Félix da Costa der 13. und für Blomqvist der 17. Rang des Qualifying-Klassements zu Buche. Nach der Qualifikation sprach die Rennleitung gegen einige Piloten Strafen aus. Félix da Costa profitierte davon und rückte auf den elften Platz der Startaufstellung vor. Blomqvist dagegen wurde ans Ende des Feldes zurückversetzt, da nach seinem Unfall das Getriebe gewechselt werden musste.

Das Rennen
Am Start machte Félix da Costa gleich einen Platz gut und verbesserte sich auf den zehnten Rang. In einem spannenden und von vielen Positionswechseln geprägten Rennen arbeitete sich der Portugiese anschließend noch bis auf den achten Platz nach vorn, verlor jedoch im weiteren Rennverlauf wieder an Boden. Nach 37 Runden erreichte er das Ziel auf dem elften Rang. Blomqvist versuchte von hinten eine Aufholjagd, musste sich aber letztlich mit dem 16. Rang zufriedengeben.

António Félix da Costa, MS&AD Andretti Formula E: "Wir haben heute einiges gelernt, auch wenn es ein eher durchschnittlicher Tag war und wir knapp außerhalb der Punkte ins Ziel gekommen sind. Es war in gewisser Hinsicht ein Wochenende der gemischten Gefühle, denn ich denke, dass Punkte möglich gewesen wären. Das MS&AD Andretti Formula E Team hat viel gelernt, und wir arbeiten hart weiter, um darauf aufzubauen. Nun reisen wir zurück nach Europa und bereiten uns auf die zweite Saisonhälfte vor."

Tom Blomqvist, MS&AD Andretti Formula E: "Insgesamt war es kein gutes Wochenende. Im ersten freien Training lief es recht gut, und die Strecke hat mir großen Spaß gemacht. Aber im zweiten Training unterlief mir ein Fehler, und ich hatte einen Unfall. Dabei wurde das Getriebe beschädigt. Es war erneut ein hartes Wochenende, aber ich werde weiter lernen. Hoffentlich läuft es etwas besser für uns, wenn wir nach Europa zurückkommen und in Rom fahren."



Audi
5.3.2018

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2018 Mexico City E-Prix (Rd 5)

1 - Daniel Abt, Audi Sport ABT Schaeffler, 50:45:164s (25)
2 - Oliver Turvey, NIO Formula E Team, +6.398s (18)
3 - Sebastien Buemi, Renault e.dams, +6.615s (15)
4 - Nelson Piquet Jr, Panasonic Jaguar Racing, +7.015s (12)
5 - Jean-Eric Vergne, TECHEETAH, +7.546s (10)
6 - Mitch Evans, Panasonic Jaguar Racing, +9.050s (8)
7 - Antonio Felix da Costa, Andretti Formula E, +17.157s (6)
8 - Edoardo Mortara, Venturi Formula E Team, +26.511 (4)
9 - Lucas di Grassi, Audi Sport ABT Schaeffler, +29.208s (3)
10 - Alex Lynn, DS Virgin Racing, +29.515s (1)
11 - Jerome D'Ambrosio, DRAGON, +30.418s
12 - Jose Maria Lopez, DRAGON, +31.859s
13 - Andre Lotterer, TECHEETAH, +36.206s
14 - Luca Filippi, NIO Formula E Team, +38.336s
15 - Tom Blomqvist, Andretti Formula E, +38.592s
16 - Maro Engel, Venturi Formula E Team, +44.689s
17 - Sam Bird, DS Virgin Racing, +44.982s

DNF - Nico Prost, Renault e.dams, 36 Laps
DNF - Felix Rosenqvist, Mahindra Racing, 34 Laps (3)
DNF - Nick Heidfeld, Mahindra Racing, 27 Laps

Formel E in Mexiko: Daniel Abt holt ersten Formel-E-Sieg für Audi

Daniel Abt vom Team Audi Sport ABT Schaeffler ist der erste deutsche Sieger der Formel-E-Geschichte. In Mexiko-Stadt machte der 25-Jährige mit einem fehlerfreien Rennen gleichzeitig den ersten Sieg des Audi-Werksteams in der Elektrorennserie perfekt. Teamkollege Lucas di Grassi komplettierte den großen Tag für Audi mit einer Aufholjagd vom letzten Startplatz auf Position neun und der schnellsten Rennrunde.

Riesenjubel im Autódromo Hermanos Rodríguez: Vor einer eindrucksvollen Kulisse und rund 500 begeisterten Mitarbeitern von Audi Mexiko sorgten beide Audi-Piloten mit Aufholjagden für Furore und Jubel auf den Tribünen wie bei einem Fußballspiel. Abt ging von Startplatz fünf ins Rennen, machte gleich am Start einen Platz gut und lag zur Halbzeit knapp hinter dem Führenden Oliver Turvey im NIO auf Position zwei. Mit einem perfekten Boxenstopp übernahm Abt die Führung und fuhr den Verfolgern mit seinem Audi e-tron FE04 anschließend auf und davon. Nach 47 Runden hatte der Deutsche einen Vorsprung von 6,398 Sekunden. Das Podium komplettierte Ex-Champion Sébastien Buemi im Renault.

"Was für ein fantastischer Tag - endlich der erste Sieg", sagte Daniel Abt. "Wir haben harte Zeiten hinter uns, aber nie aufgegeben und hier einen überlegenen Sieg und Platz neun geholt. Ich bin unheimlich stolz auf alle und kann mich bei der ganzen Mannschaft nur bedanken: Beide Autos waren einfach perfekt. Heute Abend wird so richtig gefeiert!"

Titelverteidiger Lucas di Grassi wurde auf den letzten Startplatz zurückversetzt und musste im Rennen zudem eine 5-Sekunden-Strafe beim Boxenstopp absitzen, weil an seinem Audi e-tron FE04 zwischen den Rennen in Santiago de Chile und Mexiko-Stadt der Inverter geöffnet werden musste. Der Brasilianer kämpfte sich Platz um Platz nach vorn und holte mit Platz neun sowie der schnellsten Rennrunde die ersten Punkte der Saison. "Das war ein aufregendes Rennen, das mächtig Spaß gemacht hat", sagte der Brasilianer. "Glückwunsch an Daniel: toller Job! Er hatte seinen ersten Sieg schon in Hongkong verdient. Wir geben als Team nie auf und unsere Aufholjagd hat heute begonnen."

"Nach den Problemen, die wir in den ersten Rennen hatten, schmeckt dieser Sieg besonders süß", sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Wir wussten nicht genau, was uns hier erwarten würde. Nach dem Qualifying waren die Gefühle noch etwas gemischt. Aber das Rennen war von beiden top. Lucas ist super gefahren und für Daniel freue ich mich ganz besonders."
"Daniel ist ein unglaubliches Rennen gefahren", sagte Teamchef Allan McNish. "Einfach klasse, wie er überholt und sich dabei in Position gebracht hat. Auch das Rennen von Lucas mit der schnellsten Rennrunde und einer schwierigen Aufholjagd gibt uns unheimlich Auftrieb - nicht nur dem Rennteam, sondern auch den Leuten zu Hause, die zwischen den Rennen sehr hart gearbeitet haben. Glückwunsch an alle!"

Daniel Abt rückte nach seinem ersten Formel-E-Sieg in der Fahrerwertung auf Rang sechs nach vorn. In der Teamwertung belegt das Team Audi Sport ABT Schaeffler nach fünf von zwölf Rennen nun ebenfalls den sechsten Platz.

Das nächste Rennen der Formel E steht bereits am übernächsten Samstag (17. März) in Punta del Este in Uruguay auf dem Programm.



BMW
5.3.2018

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2018 Mexico City E-Prix (Rd 5)
Driver standings

Jean-Eric Vergne, TECHEETAH - 81
Felix Rosenqvist, Mahindra Racing - 69
Sam Bird, DS Virgin Racing - 61
Sebastien Buemi, Renault e.dams - 52
Nelson Piquet Jr, Panasonic Jaguar Racing - 45

Team standings

TECHEETAH - 99
Mahindra Racing - 90
Panasonic Jaguar Racing - 74
DS Virgin Racing - 70
Renault e.dams - 59
Audi Sport ABT Schaeffler - 40
Venturi Formula E Team - 34
NIO Formula E Team - 27
Andretti Formula E - 20
DRAGON - 12

MS&AD Andretti Formula E stockt Punktekonto in Mexico City auf.

Im fünften Saisonrennen der ABB FIA Formula E Championship hat António Félix da Costa (POR) weitere Punkte für das Team von MS&AD Andretti Formula E gesammelt. Beim Mexico City E-Prix auf dem 'Autódromo Hermanos Rodríguez' mitten in Mexikos Hauptstadt überquerte er am Samstag als Siebter die Ziellinie. Damit hat das Team in vier der bisher fünf Saisonrennen gepunktet. Sein Teamkollege Tom Blomqvist (GBR) musste sich bei seiner Mexiko-Premiere mit dem 15. Rang zufriedengeben.

Das Qualifying
In der Qualifying-Session für den Mexico City E-Prix spielte António Félix da Costa eine Hauptrolle. Zunächst gelang ihm in 1:01,772 Minuten die drittschnellste Zeit. Kein Pilot aus Gruppe 4 konnte die Zeit des 26-Jährigen noch unterbieten, der somit zum ersten Mal seit dem Rennen in Buenos Aires (ARG) in Saison 2 wieder das Ticket für die Super-Pole lösen konnte. In dieser Session brachte ihm seine Zeit von 1:01,852 Minuten dann zunächst den zweiten Rang hinter Mahindra-Fahrer Felix Rosenqvist (SWE) ein. Allerdings wurde Félix da Costa nachträglich noch auf den vierten Rang zurückversetzt, da sein Fahrzeug nach der Super-Pole nicht das vorgeschriebene Gewicht auf die Waage gebracht hatte. Tom Blomqvist kam mit einer Zeit von 1:02,443 Minuten in Quali-Gruppe 1 auf den 18. Startplatz.

Das Rennen
Am Start verlor Félix da Costa eine Position an den späteren Sieger Daniel Abt (GER) und konnte in der Folge das Tempo der Spitzengruppe nicht ganz mitgehen. Dennoch hielt sich der Portugiese in den Top-10. Nach den Boxenstopps zur Rennmitte fuhr Félix da Costa auf der achten Position und rückte nach einer Durchfahrtsstrafe für André Lotterer (GER) noch auf Rang sieben vor. Blomqvist hatte im hinteren Teil des Feldes keinen leichten Stand, zeigte jedoch eine kämpferische Leistung und überquerte schließlich auf dem 15. Platz die Ziellinie.

Die Reaktionen

António Félix da Costa, MS&AD Andretti Formula E: "Wir nehmen heute viel Positives aus Mexiko mit. Die Pace war den ganzen Tag sehr gut. Wir haben es in die Super-Pole geschafft und hatten insgesamt ein starkes Qualifying. Im Rennen war unsere Leistung dann nicht so gut. Das werden wir uns genau ansehen. In jedem Fall machen wir große Schritte nach vorn. Ich freue mich auf die kommenden Rennen. Wir haben definitiv das Potenzial, es an jedem Wochenende in die Punkte zu schaffen und arbeiten in die richtige Richtung."

Tom Blomqvist, MS&AD Andretti Formula E: "Dieses Rennwochenende war eine Herausforderung. Für uns lief es heute einfach nicht ganz rund. Es ging im freien Training mit ein paar Schwierigkeiten los, die uns etwas zurückgeworfen haben. Dann verliert man etwas an Selbstvertrauen und muss dann direkt ins Rennen starten. Das war nicht einfach. Aber vor allem der zweite Stint im Rennen war dann okay Allerdings ist es von ganz hinten einfach sehr schwierig. Für mich war es in jedem Fall ein lehrreiches Wochenende."



Schaeffler
2.3.2018

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Samstag:

Rennen: ab 23 Uhr deutsche Zeit auf EUROSPORT


 

Formel E: Mexico City E-Prix am 3. März 2018



Audi
27.2.2018

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Das Wichtigste in Kurzform

  • Fünfter E-Prix der Saison für Daniel Abt und Lucas di Grassi

  • Champion di Grassi erwartet erneut Rückversetzung in der Startaufstellung

  • Teamchef McNish: "Werden alles geben, um das Maximum herauszuholen"

 

Zahlen, Daten, Fakten

Datum: 3. März 2018

Streckenname: Autódromo Hermanos Rodríguez

Streckenlänge: 2,093 Kilometer

Kurven: 18

Topspeed: ca. 210 km/h

Langsamste/schnellste Kurve: ca. 50/175 km/h

Bisherige Sieger: Lucas di Grassi (2017), Jérôme D'Ambrosio (2016)

Bestes Resultat Audi Sport ABT Schaeffler: 1. Platz, Lucas di Grassi (2017)

Rundenrekord, Qualifying: Oliver Turvey, 1.02,712 Min. (2017)

Rundenrekord, Rennen: Sébastien Buemi, 1.03,102 Min. (2017)

Formel E: Audi stellt sich Herausforderung in Mexiko

Nach einem schwierigen ersten Saisondrittel mit technischen Problemen und Zwischenfällen startet das Team Audi Sport ABT Schaeffler am Samstag, den 3. März, zum fünften Lauf der Formel E im Herzen von Mexiko-Stadt. Die beiden Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi stellen sich einem weiteren herausfordernden Rennwochenende.

In den vergangenen Wochen haben die Renningenieure von Audi Sport die technischen Probleme am Audi e-tron FE04 intensiv analysiert. "Jetzt sind wir zuversichtlich, dass wir sowohl die Ursache als auch eine Lösung gefunden haben", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. "Leider erlaubt uns das Reglement der FIA eine Umsetzung der Änderungen erst nach einer Frist von 30 Tagen."
Das entsprechende Update wird also erst beim Lauf in Punta del Este am 17. März zum Einsatz kommen. Dieter Gass: "Obwohl wir mit dieser Situation natürlich nicht glücklich sind, sind wir optimistisch, dass eine permanente Rennstrecke - so wie bei den Testfahrten vor der Saison - keine Probleme hervorruft."

Bei den ersten beiden E-Prix in Mexiko-Stadt überquerte Lucas di Grassi die Ziellinie jeweils als Erster - im vergangenen Jahr nach einer spektakulären Aufholjagd vom Ende des Feldes.

"Mein Sieg im Vorjahr war sicher mein erstaunlichster in der Formel E", sagt Lucas di Grassi. Auch dieses Jahr muss der amtierende Champion sein Kämpferherz zeigen: Weil nach seinem Ausfall in Santiago das Siegel des Inverters aus einem seiner Autos für eine Reparatur geöffnet werden musste, muss der Brasilianer laut Reglement in Mexiko mit einer Rückversetzung um zehn Plätze in der Startaufstellung rechnen.


Daniel Abt holte in Mexiko bisher immer Punkte. "Die mexikanischen Fans sind mega-enthusiastisch, die Atmosphäre ist toll und ich mag die Strecke", sagt Abt. "Ich fühle mich sehr wohl dort, bin hoch motiviert." Zusammen mit seinem Teamkollegen reist der Deutsche direkt von einer Fitnesswoche aller Audi-Werksfahrer auf Lanzarote nach Mexiko.

"Wir erleben gerade eine harte Phase in unserer jungen Formel-E-Geschichte. Aber wir sind wie immer fest entschlossen und werden alles geben, um mit Daniel und Lucas trotz der aktuellen Herausforderungen das Maximum herauszuholen", sagt Allan McNish, Teamchef bei Audi Sport ABT Schaeffler. "Wir wissen alle, wie unberechenbar ein Renntag in der Formel E sein kann - das hat der spektakuläre Sieg von Lucas im Vorjahr deutlich gezeigt."

Der E-Prix in Mexiko ist nicht nur wegen der beeindruckenden Kulisse ein Rennen der Superlative. Die Metropolregion ist mit rund 20 Millionen Einwohnern eine der größten der Erde. 2016 hat Audi in Mexiko eines seiner modernsten Werke eröffnet. Die Marke produziert dort den Premium-SUV Audi Q5 für den Weltmarkt.

Der fünfte Saisonlauf der Formel E 2017/2018 führt über 47 Runden und startet am Samstag um 16 Uhr Ortszeit (23 Uhr MEZ). In Deutschland überträgt Eurosport ab 22:45 Uhr live. International zeigen rund 70 Sender die Rennen der Formel E. Eine vollständige Liste ist im Internet unter www.fiaformulae.com verfügbar.



Audi
3.2.2018

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Ergebnis (TOP 6):

1.   Jean-Eric Vergne
2.   Andre Lotterer
3.   Sebastien Buemi
4.   Felix Rosenqvist
5.   Sam Bird
6.   Nelson Piquet jr.

Doppelte Enttäuschung für Audi in Chile

Die Elektro-Rennserie Formel E feierte in Santiago de Chile zum Auftakt ihrer Lateinamerika-Tournee eine spektakuläre Premiere, die für das Team Audi Sport ABT Schaeffler jedoch mit einer doppelten Enttäuschung endete: Daniel Abt und Lucas di Grassi schieden beide vorzeitig aus.

Titelverteidiger Lucas di Grassi kämpfte sich in der ersten Rennhälfte vom 13. Startplatz bis auf Position sechs nach vorn. Unmittelbar nach dem Autotausch bei Halbzeit musste der Brasilianer seinen zweiten Audi e-tron FE04 jedoch mit Leistungsverlust an der Box abstellen.

Sein von Startplatz neun ins Rennen gegangener Teamkollege Daniel Abt wurde kurz nach dem Start von Nick Heidfeld am Hinterrad getroffen. Dabei wurde die Hinterradaufhängung seines Audi e-tron FE04 beschädigt. Abt musste nach nur sieben Runden auf sein zweites Auto wechseln und gab dann vorzeitig auf, weil die Energie aufgrund des extrem frühen Boxenstopps nicht bis zum Rennende gereicht hätte.

"Ich bin schon lange im Motorsport: Manchmal läuft alles wie am Schnürchen, manchmal geht alles schief, was schiefgehen kann - Letzteres ist derzeit bei uns der Fall", sagte Teamchef Allan McNish nach dem Rennen. "Es ist extrem enttäuschend, zwei Ausfälle aus unterschiedlichen Gründen zu verbuchen. Aber wir wissen, dass das im Motorsport manchmal so ist. Daniel wurde in der ersten Runde unglücklich getroffen. Lucas fuhr ein starkes Rennen und hatte nach dem Boxenstopp plötzlich keine Leistung mehr. Den Grund dafür kennen wir noch nicht."

Der nächste E-Prix findet am 3. März in Mexico City statt. Dort siegte Lucas di Grassi im vergangenen Jahr nach einer spektakulären Aufholjagd.



Schaeffler
31.1.2018

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Zeitplan 3. Feb. 2018 (Ortszeit)

08:00 - 08:45 Freies Training 1
10:30 - 11:00 Freies Training 2
12:00 - 12:36 Qualifying
12:45 - 13:00 Super Pole
14:00 - 14:30 Autogrammstunde
15:00 Fahrerparade
15:23 Boxengasse offen
16:04 Rennen (37 Runden)

Audi Sport ABT Schaeffler bei Formel-E-Debüt in Chile

Neuland für die ABB FIA Formula E Championship und das Team Audi Sport ABT Schaeffler: Am 3. Februar steigt zum ersten Mal in Santiago de Chile ein Rennen.

Auf ihrer Welttournee macht die Formel E in Südamerika halt: In Santiago de Chile wird das vierte Rennen der Saison 2017/2018 ausgetragen. Mit der chilenischen Hauptstadt erschließt die Rennserie bereits die 17. Metropole seit ihrem Debüt im Jahr 2014 und beweist damit einmal mehr, wie präsent das Thema Elektromobilität mittlerweile rund um den Globus ist.

Gefahren wird auf dem neu konzipierten Parque Forestal Ciudad De Santiago. Die 2,470 Kilometer lange Strecke hält für die Fahrer ein abwechslungsreiches Layout, unter anderem eine Flussüberquerung, mit insgesamt zwölf Kurven bereit. Die beiden Piloten des Teams Audi Sport ABT Schaeffler, Lucas di Grassi und Daniel Abt, haben bei den bisherigen Events in Hongkong und in Marrakesch ihre Siegfähigkeit mit Topzeiten in Trainings und Rennen unter Beweis gestellt.

Hochspannung garantiert
Zwölf Rennen bei zehn Veranstaltungen auf fünf Kontinenten - das Programm der innovativen Elektrorennserie Formel E ist in dieser Saison so umfangreich wie nie zuvor. Mit Santiago de Chile, Rom und Zürich sind drei Locations erstmals dabei. Der Zeitplan ist bei jedem Event straff getaktet: Freies Training, Qualifying und Rennen finden innerhalb von wenigen Stunden statt.

Bereits seit der ersten Formel-E-Saison 2014/2015 unterstreicht Schaeffler mit dem Engagement in der Formel E auch auf der Rennstrecke seine Position als Pionier der Elektromobilität. Seit Öffnung des technischen Reglements zur zweiten Saison 2015/2016 arbeiten Spezialisten von Schaeffler an der Entwicklung des Antriebsstrangs für das Einsatzauto des Teams mit. Auch im neuen Audi e-tron FE04 für die Saison 2017/2018 steckt Technik 'Made by Schaeffler'. Gemeinsam mit Audi entwickelten Ingenieure des Technologiekonzerns das Herzstück des Fahrzeugs: die Kombination aus Motor und Getriebe.



FIA
30.1.2018

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Das physische Modell des Gen2-Autos mit allen technischen Daten wird am 6. März auf dem FIA-Stand auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert.

FIA-Präsident Jean Todt sagte: "Heute zeigen wir zum ersten Mal das Design der nächsten Generation des Autos der FIA Formel E Meisterschaft, und ich bin sicher, dass alle sehr begeistert sein werden, wie futuristisch und fortschrittlich es ist. Ich bin sehr stolz darauf, dass die FIA bei der Entwicklung dieses Autos eine Vorreiterrolle gespielt hat. Ich kann es kaum erwarten, die Abdeckungen vom echten Auto zu nehmen, wenn es am 6. März in Genf zum ersten Mal zu sehen sein wird."

Alejandro Agag, Gründer und CEO der Formel E, sagte: "Dieses Auto stellt die Zukunft des Rennsports dar. Als wir mit der Formel E starteten, war es unser Ziel, die Form zu brechen und den Status quo herauszufordern - eine Revolution für den Motorsport. Dieses Auto der nächsten Generation repräsentiert diese Revolution. Die Autos werden schneller sein und fast doppelt so viel Energiespeicherkapazität und doppelte Reichweite haben, was die kontinuierliche Weiterentwicklung der Batterietechnologie demonstriert. Zusammen mit der FIA haben wir mit der Einführung dieses Wagens einen großen Meilenstein erreicht und ich kann es kaum erwarten, ihn auf der Strecke zu sehen."

FIA präsentiert die neue Formel E Generation



BMW
17.1.2018

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Die BMW i Fahrzeugflotte

Auch in Saison 4 der ABB FIA Formula E Championship ist BMW i der 'Official Vehicle Partner' der Formel E.
Weiterhin geht der BMW i8 als leistungsstarkes und effizientes Safety Car auf die Strecke.
Dasselbe gilt für den neuen BMW i3s als 'Medical Car' und 'Race Control Car' sowie für den BMW X5 xDrive40e in seiner Funktion als 'Rescue Car' bzw. 'Extrication Car'.

Punkte für Tom Blomqvist bei seinem Formel-E-Debüt mit MS&AD Andretti

Tom Blomqvist (GBR) hat bei seinem Debütrennen in Marokko seine ersten Punkte in der ABB FIA Formula E Championship gesammelt. Der Brite belegte beim Marrakesh E-Prix den achten Rang. Sein MS&AD Andretti Teamkollege António Félix da Costa (POR) dagegen erlebte einen schwierigen Tag. Nach einem Unfall im Qualifying zeigte er eine starke Aufholjagd, die jedoch nicht belohnt wurde. Félix da Costa erreichte das Ziel auf Position 14. Die Veranstaltung auf dem »Circuit Automobile International Moulay El Hassan« markierte den dritten Lauf der Formel-E-Saison 2017/18. Während das Qualifying bei Nebel und kühlen Temperaturen ausgetragen wurde, war es während des Rennens sonnig und wärmer bei 16 Grad Celsius.

Marrakesh (MAR), 13. Januar 2018. BMW Motorsport, MS&AD Andretti, BMW Werksfahrer Tom Blomqvist (GBR).

 

Das Qualifying
Blomqvist startete in Gruppe 1 in sein erstes Formel-E-Qualifying. Zwar touchierte er leicht die Mauer, doch er konnte seine schnelle Runde fortsetzen und qualifizierte sich mit einer Zeit von 1:20,870 Minuten für den zwölften Startplatz. Félix da Costa hatte dagegen Pech: Er war auf dem Weg zu einer guten Rundenzeit, als beim Anbremsen von Kurve 7 seine Bremsen blockierten und er in den Reifenstapel rutschte. In der Folge stand für den Portugiesen nur der 19. und vorletzte Startplatz zu Buche.

Das Rennen
Formel-E-Debütant Blomqvist machte gleich in der Anfangsphase des Rennens zwei Plätze gut und hatte sich nach zwei Runden in die Top-10 verbessert. Gleichzeitig startete Félix da Costa vom Ende des Feldes eine Aufholjagd, die ihn Position um Position nach vorne brachte. In Runde 14 kam es zum Duell der Teamkollegen, und Félix da Costa ging an Blomqvist vorbei. Nach 17 Umläufen steuerte der Portugiese auf Rang zehn liegend die Box an. Doch erneut hatte er Pech, denn gerade, als er das Fahrzeug wechselte, sprach die Rennleitung eine 'Full-Course-Yellow'-Phase aus. Dadurch verlor Félix da Costa Zeit, und er fand sich nach seinem Boxenstopp auf Rang 14 wieder. Blomqvist steuerte die Garage einen Umlauf später an und reihte sich als Zehnter wieder ins Feld ein. Er machte noch eine Position gut und überquerte die Ziellinie als Neunter. Da ein vor ihm platzierter Fahrer nachträglich bestraft wurde, rückte Blomqvist im Endklassement noch auf Rang acht vor. Félix da Costa gelang es nicht mehr, sich wieder nach vorn zu arbeiten, und er blieb auf der 14. Position. Der Sieg ging an Felix Rosenqvist (SWE).

Tom Blomqvist, MS&AD Andretti Formula E: "Das Rennen war sehr aufschlussreich für mich. Ich hatte auch etwas Glück, dass es am Ende der achte Platz wurde. Mir war wichtig, mit jeder Runde Erfahrung zu sammeln, denn ich wusste wirklich nicht, was mich erwartet. Ich hatte zwar getestet und im Simulator gearbeitet, aber im Rennumfeld ist alles ganz anders. Ich habe definitiv noch Arbeit vor mir und muss lernen, wie ich das Rennen besser einteilen kann. Es ist so anders als alles, was ich zuvor gemacht habe, und jedes Mal, wenn ich ins Auto steige, werde ich mich verbessern und dazulernen. Ich werde an meinem Energie-Management arbeiten, und auch an der Kommunikation mit den Ingenieuren. Es gibt hier in der Formel E so viele Dinge, in denen man perfekt sein muss. Ich habe noch einen gewissen Weg vor mir, aber mit Platz acht in meinem ersten Rennen können wir sehr zufrieden sein."

António Félix da Costa, MS&AD Andretti Formula E: "Das war einer dieser Tage, die man charakterbildend nennt. Aber wir müssen nach vorne schauen, und ich habe großes Vertrauen in mein Team. Meine Mechaniker haben nach dem Unfall im Qualifying einen großartigen Job gemacht und das Auto repariert. Ich möchte mich dafür entschuldigen, es war mein Fehler. Der erste Stint des Rennens lief wirklich gut, wir waren schnell und haben einige Plätze gutgemacht. Unglücklicherweise begann genau in dem Moment, als wir das Fahrzeug gewechselt haben, die 'Full-Course-Yellow'-Phase. Wir sind noch bei Grün in die Boxengasse gefahren, und die Autos nach mir haben unter FCY gestoppt. Dadurch haben wir viel Zeit verloren. Damit war das Rennen eigentlich gelaufen. Im zweiten Stint war ich die ganze Zeit über allein unterwegs und konnte nicht mehr viel ausrichten. Heute lief es überhaupt nicht für uns, aber wir bleiben optimistisch, und ich weiß, dass wir das Potenzial haben, in jedem Rennen in die Punkte zu fahren. Das müssen wir uns zum Ziel setzen."



FIA
9.1.2018

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ABB wird Titelsponsor der Formel E

Die Partnerschaft ist eine Premiere und ABB wird im Namen der neu benannten »ABB FIA Formel-E-Meisterschaft« erscheinen. Die Formel E kooperiert mit ABB in einer neuen Zusammenarbeit als Titelpartner der ABB FIA Formel E-Meisterschaft und macht den Namen der elektrischen Straßenrennsportserie bekannt.

Alejandro Agag, Founder & CEO of Formula E (li.), Ulrich Spiesshofer, ABB CEO (re)


BMW
9.1.2018

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António Félix da Costa

da Costa

Tom Blomqvist

Blomqvist

Formel E: MS&AD Andretti Formula E in Marrakesch unterwegs

Am kommenden Wochenende findet Saison 4 der FIA Formula E Championship in den Straßen von Marrakesch (Marokko) ihre Fortsetzung. Auf dem »Circuit Automobile International Moulay El Hassan« hatte die Formel E in der vergangenen Saison ihre Afrika-Premiere gefeiert, nun gastiert die Serie dort zum zweiten Mal. Für das MS&AD Andretti Formula E Team gehen die beiden BMW Werksfahrer António Félix da Costa (POR) und Tom Blomqvist (GBR) in Marokko an den Start.

Die Situation
Nachdem das Team in Hongkong (HKG) die ersten Punkte sammeln konnte, sollen für MS&AD Andretti Formula E im kommenden Rennen weitere Erfolge hinzukommen. Beim Saisonauftakt hatte Félix da Costa den sechsten Rang belegt.

Hongkong, 1.-3. Dezember 2017. FIA Formula E Championship, MS&AD Andretti, António Félix da Costa

 

Das Team
Das Andretti Formula E Team bestreitet 2017/18 seine vierte Saison in der Formel E. Insgesamt stehen für die Mannschaft von Michael Andretti (USA) bisher 35 Rennen, drei Polepositions und 210 Punkte zu Buche. Als Pilot im MS&AD Andretti ATEC-03 mit der Startnummer 28 kommt in Saison 4 wieder BMW Werksfahrer Félix da Costa zum Einsatz. Neben dem Portugiesen geht in Marrakesch erstmals Tom Blomqvist an den Start. In Marokko gibt er im Fahrzeug mit der Startnummer 27 sein Formel-E-Debüt.

Die Erwartungen

António Félix da Costa, MS&AD Andretti Formula E, [# 28]: "Die Saison hat viel versprechend begonnen, und nun freue ich mich auf den dritten Lauf. Das Team hat über die Weihnachtspause hart gearbeitet, in diesem Jahr haben wir wirklich Appetit auf mehr. Wir reisen nicht mit übersteigerten Erwartungen nach Marrakesch, aber wir werden unser Bestes geben, um Punkte zu holen. Es war fantastisch, im vergangenen Jahr während der UN-Klimaschutzkonferenz zum ersten Mal in Marrakesch zu fahren. Das ist enorm wichtig für unseren Partner MS&AD Insurance, denn es zeigt, welche Rolle die Formel E global spielen kann."

Tom Blomqvist, MS&AD Andretti Formula E, [# 27]: "Ich freue mich sehr und kann es kaum erwarten, in Marrakesch mein Debüt bei MS&AD Andretti Formula E zu geben. Ich hatte zwar nicht viel Zeit zum Testen, dafür fühle ich mich aber bestmöglich vorbereitet. Es wird eine große Herausforderung, doch der stelle ich mich gern. Ich möchte mich bei MS&AD Insurance, BMW und Andretti für diese große Chance bedanken. Ich glaube, dass die FIA Formula E Championship eine tolle Zukunft vor sich hat. Deshalb bin ich stolz darauf, ein Teil davon zu sein."

Die Strecke
Das Rennen in Marokko ist in der Formel E einzigartig, da es sich um die einzige Strecke mit einem nicht-öffentlichen Teil handelt. Nach der Premiere in Saison 3 ist das Event bereits zum zweiten Mal Teil des Formel-E-Saisonkalenders. Der Kurs wurde von Hermann Tilke entworfen und ist mit 2,97 Kilometern der längste im Rennkalender. In Kombination mit dem nordafrikanischen Klima machen die drei langen Geraden und die schnelle Kurve zwei das Rennen zu einer enormen Herausforderung für das Batterie-Management. Starke Bremszonen bieten hingegen zahlreiche Überholmöglichkeiten.

Die BMW i Fahrzeugflotte
Auch in Saison 4 der FIA Formula E Championship ist BMW i der 'Official Vehicle Partner' der Formel E. Weiterhin geht der BMW i8 als leistungsstarkes und effizientes Safety Car auf die Strecke. Dasselbe gilt für den neuen BMW i3s als 'Medical Car' und 'Race Control Car' sowie für den BMW X5 xDrive40e in seiner Funktion als 'Rescue Car' bzw. 'Extrication Car'.



BMW
8.1.2018

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Formel E: Eriksson und Spengler nehmen am Rookie-Test in Marrakesch teil

Für die beiden BMW DTM-Piloten Joel Eriksson (SWE) und Bruno Spengler (CAN) steht am kommenden Wochenende eine Premiere auf dem Programm: Beide Piloten sind beim Rookie-Test der Formel E in Marrakesch dabei. Einen Tag nach dem dritten Saisonrennen haben beide Fahrer die Gelegenheit, erstmals in einem Formel-E-Rennwagen auf die Strecke zu gehen.
Spengler testet für das MS&AD Andretti Formula E Team, Eriksson ist für das DS Virgin Racing Team im Einsatz.

"In der Formel E fahren viele talentierte Fahrer. Es ist toll, das aus erster Hand zu erleben und einen ersten Eindruck vom Elektro-Rennsport zu bekommen. Ich freue mich darauf, selbst am Steuer zu sitzen", sagte Eriksson. Neben Spengler setzt MS&AD Andretti Formula E auch den IndyLights-Fahrer Colton Herta (USA) beim Test in Marrakesch ein.



BMW
1.1.2018

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Jens Marquardt (BMW) und Michael Andretti (MS&AD) im Doppel-Interview

Die Weichen für den werksseitigen Einstieg von BMW als offizieller Hersteller in der FIA Formula E Championship zur Saison 5 sind gestellt. Im Interview sprechen BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt und MS&AD Andretti Formula E CEO Michael Andretti über die enge Partnerschaft und ihre Erwartungen an die Zukunft der Formel E. Zudem tauschen sie sich im Rahmen einer lockeren Fragerunde auch über persönliche Interessen abseits des Rennsports aus.

Herr Marquardt, Herr Andretti, Saison 4 der Formel E hat begonnen. Wie lauten Ihre Ziele mit dem MS&AD Andretti Formula E Team?
Michael Andretti: "Natürlich ist unser Ziel, besser abzuschneiden als in der Vergangenheit. Das vergangene Jahr war nicht das Beste für uns. Ich hoffe, wir können uns steigern. Ein realistisches Ziel wären Plätze in den Top-5, da können wir hinkommen. Vielleicht springt auch hin und wieder ein Podium dabei heraus."

Und aus BMW Sicht?
Jens Marquardt: "Wir tauchen in diesem Jahr auf jeden Fall noch tiefer in die Formel E ein und bringen uns noch stärker ins MS&AD Andretti Formula E Team ein. Wir haben in dieser Saison drei Mitarbeiter in Vollzeit beim Team und unterstützen, wie und wo wir es am besten können, um zusammen mit den Fahrern das Maximum aus dem Paket herauszuholen. Natürlich nutzen wir auch unsere Ressourcen zu Hause in München. Zugleich sammeln wir bei BMW Motorsport und BMW i natürlich auch Informationen, die uns helfen, den Antriebsstrang für Saison 5 zu entwickeln. Das Programm läuft parallel."

Michael, Sie sind vom ersten Tag an in der Formel E aktiv. Wie hat sich die Serie seitdem entwickelt?
Andretti: "Es ist fantastisch zu beobachten, wie der Traum von Formel-E-Gründer Alejandro Agag Realität geworden ist. Seine Vision war, Unternehmen wie BMW in der Formel E die Bühne zu bieten, um auf der Rennstrecke gegen andere Hersteller antreten zu können. Das hat er erreicht. Für uns ist es eine große Ehre, vom ersten Tag an dabei zu sein. Wir sind ein Teil der Zukunft des Rennsports."

Jens, haben Sie auch daran geglaubt, dass sich die Serie so gut entwickeln wird?
Marquardt: "Ja, das habe ich. Und es war auch wichtig, dass BMW von Beginn an als Official Vehicle Partner der Serie dabei war. Natürlich waren da ein paar Dinge, über die wir mit Alejandro und seinen Leuten diskutiert haben. Unsere Beteiligung hing auch davon ab, ob einige Veränderungen in der Formel E umgesetzt werden. Der Fahrplan, den Alejandro dafür vorgelegt hat, ist mit allen technischen Schritten komplett eingetreten. Das hat uns die Entscheidung leichter gemacht, als Hersteller auch auf der Rennstrecke dabei zu sein. Wir haben dann mit Michaels Mannschaft ein Team gefunden, das auf einem Top-Level im Rennsport arbeitet und viel Formel-E-Erfahrung mitbringt. Für uns war das wirklich ein ideales Szenario. Diese Partnerschaft jetzt auf das nächste Level zu bringen, zusammen in Saison 4 aktiv zu sein und zugleich schon auf Saison 5 zu schauen, das ist für uns alle sehr spannend."

Sie haben beide den Motorsport schon aus eigener Erfahrung in vielen verschiedenen Rennkategorien erlebt. Was ist für Sie so faszinierend an dem Projekt Formel E?
Andretti: "Für mich persönlich sind das an erster Stelle die Austragungsorte. Wenn man an Plätze wie New York, Paris, London oder Hongkong kommt, wo andere Rennserien Jahrzehnte lang versucht haben zu fahren, dann beeindruckt mich das wirklich. Es ist sensationell, was Alejandro und sein Team da geschafft haben."

Marquardt: "Bei mir ist es mehr der technologische Aspekt. Wir haben in der Vergangenheit oft darüber gesprochen, Dinge vom Rennsport in die Serienproduktion zu bringen. Das traf noch nie so sehr zu wie auf die Formel E. Hier haben wir ein wirkliches Entwicklungslabor für unsere Serien-Technologie. Alles, was wir hier machen, ist modernster Stand der Technik. Wir haben genau die Ingenieure, die den BMW i3 und den elektrischen Antriebsstrang des BMW i8 entwickelt haben. Wir haben ihnen gesagt: Legt alle Überlegungen ab, die ihr normalerweise in der Entwicklung habt, und denkt einmal nur an die Performance, die höchste Effizienz, das geringste Gewicht, das beste Gesamtpaket. Wenn wir diesen Punkt dann erreicht haben, dann machen wir uns Gedanken, wie wir genau das in die Serienproduktion integrieren können, zum Beispiel für die BMW iNext und alle BMW i Modelle der nächsten Generationen. Für uns ist das die perfekte Umsetzung unseres Credos: von der Rennstrecke ins Straßenauto."

Bevor Ihre Partnerschaft begonnen hat, was wussten und dachten Sie von Ihren künftigen Partnern? Michael, was wussten Sie über BMW Motorsport?
Andretti: "Ich habe immer verfolgt, was BMW Motorsport gemacht hat und was sie alles gewonnen haben. Unser Team hat mit MS&AD Insurance in der Formel E bereits einen sehr starken Partner, mit dem wir ausgezeichnet zusammenarbeiten. Dass sich nun auch unsere Kooperation mit BMW immer weiter intensiviert, ist für unser Team eine großartige Situation."

Jens, Sie haben viele Jahre in den USA gearbeitet. Hatte der Name Andretti damals schon eine besondere Bedeutung für Sie?
Marquardt: "Das hatte er wirklich. Aber das geht schon weiter zurück. Ich glaube, Michael kennt diese Geschichte noch gar nicht. Als Zehnjähriger bin ich immer mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule Rennen gegen meinen Bruder gefahren. Er war zu der Zeit immer Jackie Stewart, ich war Mario Andretti - weil Michaels Vater diesen wunderschönen schwarz-goldenen John Player Special Lotus gefahren ist. Ein paar Fahrrad-Rennen zur Schule habe ich als Mario Andretti dann auch gewonnen. In den späten 1990ern kam ich dann nach Amerika und hatte mit den IndyCars zu tun, und da war Michael ein Held. Er gewann viele Rennen, auch viele gegen das Team, für das ich gearbeitet habe. Dieser Familienname und Michael selbst mit allem, was er erreicht hat, so etwas findet man im Motorsport nicht oft auf der Welt."

Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Amerikanern?
Andretti: "Ich denke, das passt gut. Es stimmt, die Kulturen sind ein bisschen unterschiedlich, aber am Ende sind wir alle Racer. Nur darum geht es. Da sprechen wir die gleiche Sprache. Wir sehen seit Jahren mit unserem japanischen Partner MS&AD, wie gut sich unterschiedliche Kulturen im Rennsport ergänzen."

Marquardt: "Ich glaube, wir ergänzen uns sehr gut. Was Michael und sein Team mit dem amerikanischen Ansatz einbringen, funktioniert zusammen mit dem manchmal vielleicht etwas technokratischen deutschen Ansatz ziemlich gut. Denn man braucht beides, um Erfolg zu haben. Es stimmt, die Kulturen sind ein bisschen unterschiedlich, aber am Ende sind wir alle durch unsere Leidenschaft für den Rennsport verbunden."

Wie sieht der Fahrplan für Saison 5 aus? Gibt es Unterschiede zwischen den Planungen von BMW und dem Team?
Andretti: "Das spielt bereits alles zusammen. Im Moment arbeiten wir alle schon sehr hart am Antrieb für Saison 5. Gleichzeitig arbeiten wir hart dafür, mit den MS&AD Andretti Autos in dieser Saison so erfolgreich wie möglich zu sein. Der Fahrplan ist auf beiden Seiten der gleiche."

Marquardt: "Es ist schon eine Herausforderung, und ich glaube, dass es im Moment für Michael und sein Team ein bisschen schwieriger ist als für uns bei BMW. Denn die Mannschaft muss natürlich den vollen Fokus auf Saison 4 und die Rennen legen, dazu aber noch parallel das erste neue Auto testen, sobald es fertig ist. Die Entwicklung des Antriebsstrangs läuft momentan zwar hauptsächlich in München, aber im kommenden Jahr werden wir auch auf der Test- und Entwicklungsseite noch enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, vom Start von Saison 5 an die maximale Performance und Effizienz zu haben."

Das nächste Rennen findet in Marrakesch statt. Ist es etwas Besonderes, in Afrika zu fahren? Freuen Sie sich schon darauf?
Andretti: "Ich liebe es, dass die Serie auf so vielen verschiedenen Kontinenten fährt. Es ist cool, von Hongkong nach Marrakesch zu gehen, danach dann weiter nach Südamerika. Und wir gehen ja nicht irgendwo hin, sondern direkt ins Herz dieser Länder, ins Zentrum der großen Metropolen. Das macht die Formel E so einzigartig."

Marquardt: "Das Gastspiel in Afrika zeigt, dass die Formel E eine komplett globale Rennserie ist. Im gleichen Atemzug heißt das auch, dass Elektromobilität ein weltweites Thema ist. Die großen Städte auf dieser Welt, ganz egal auf welchem Kontinent, werden schon in naher Zukunft elektrifiziert sein. Deshalb ist BMW als Vorreiter und Global Player mit dabei. Wir freuen uns darauf, im Januar in Marrakesch anzutreten und danach auch in Südamerika, Nordamerika und Europa."



Formel E
1.1.2018

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Formel E Kalender 2017-2018

R1 | 02. DEZ. 2017   HONG KONG, HK
R2 | 03. DEZ. 2017   HONG KONG, HK

R3 | 13. JAN. 2018   MARRAKESH, MA

R4 | 03. FEB. 2018   SANTIAGO, CL

R5 | 03. MÄRZ 2018   MEXICO CITY, MX

R6 | 17. MÄRZ 2018   PUNTA DEL ESTE, UY

R7 | 14. APR. 2018   ROME, IT

R8 | 28. APR. 2018   PARIS, FR

R9 | 19. MAI 2018   BERLIN, DE

R10 | 10. JUNI 2018   ZURICH, CH

R11 | 14. JULI 2018   NEW YORK CITY, US
R12 | 15. JULI 2018   NEW YORK CITY, US

R13 | 28. JULI 2018   , TBA
R14 | 29. JULI 2018   , TBA



ADAC
1.1.2018

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Vierte Saison der ADAC Formel 4:  Kalender für 2018 steht

Der offizielle Kalender der ADAC Formel 4 umfasst 2018 21 Rennen bei sieben Veranstaltungen. Die Highspeedschule des ADAC fährt dabei fünf Mal im Rahmen des ADAC GT Masters und zwei Mal mit der DTM.
Der Saisonstart steigt vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben, wo bereits vom 26. bis 28. März der offizielle Vorsaisontest stattfindet. Auch 2018 überträgt der frei empfangbare TV-Sender SPORT1 die Rennen der ADAC Formel 4 live im Fernsehen. Zudem gibt es wie gewohnt Livestreams auf www.adac.de/motorsport und bei www.sport1.de.

Nach dem Saisonstart in Oschersleben geht es für die Highspeedschule des ADAC zum Auftakt der DTM an den Hockenheimring (4. bis 6. Mai) und zum Lausitzring (18. bis 20. Mai), ebenfalls mit der DTM. Anschließend folgt das Auslandsgastspiel in Österreich vom 8. bis 10. Juni auf dem Red Bull Ring. Am ersten August-Wochenende stehen vom 3. bis 5. August die Rennen 13 bis 15 auf dem Nürburgring auf dem Programm.

Die vorletzte Station der Saison ist der Sachsenring (7. bis 9. September), ehe es zum krönenden Abschluss für Piloten und Teams schon traditionell auf den Hockenheimring geht. Spätestens beim Saisonfinale vom 21. bis 23. September wird auch der Nachfolger von Juri Vips (17, Estland, Prema Powerteam) gekürt, der die vergangene Saison der ADAC Formel 4 als Meister beendet hat.


ADAC Formel 4-Kalender 2018

13.04. - 15.04. 2018   Motorsport Arena Oschersleben (mit GT Masters)

04.05. - 06.05. 2018   Hockenheimring (mit DTM)

18.05. - 20.05. 2018   Lausitzring (mit DTM)

08.06. - 10.06. 2018   Red Bull Ring Spielberg/AUT (mit GT Masters)

20.07. - 22.07. 2018   Hockenheimring (mit Formel 1) --- NEU !

03.08. - 05.08. 2018   Nürburgring (mit GT Masters)

07.09. - 09.09. 2018   Sachsenring (mit GT Masters)

21.09. - 23.09. 2018   Hockenheimring (mit GT Masters)



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