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Foto - Berichte  und  Infos  2018   -----   ADAC GT-Masters



Team75 Bernhard
18.8.2018

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Track Zandvoort
Zandvoort


 

Samstagsrennen ADAC GT Masters Zandvoort

Frühes Aus

Enttäuschend ist für das KÜS Team75 Bernhard der Samstagslauf zum ADAC GT Masters im holländischen Zandvoort verlaufen, es gab keine Punkte. Für den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 und Timo Bernhard war das Rennen schnell zu Ende. Timo hatte sich nach dem Start von Position zehn aus noch in der ersten Runde auf Rang sieben vorgearbeitet. Doch nach dem Re-Start im Anschluss an eine Safetycar-Phase wurde sein Porsche 911 GT3 R von einem Konkurrenten in der ersten Kurve ins Kiesbett abgedrängt. Dabei wurde das Auto beschädigt und Timo musste das Rennen in der Box aufgeben.

#18

Im Schwesterauto mit Startnummer 18 ging Adrien De Leener (29, Belgien) von Platz 30 ins Rennen und konnte bis zum Boxenstopp fünf Positionen gutmachen. Porsche-Junior Klaus Bachler (27, Österreich) übernahm und brachte in seinem Stint trotz eines Kupplungsproblems den Porsche noch bis auf Platz 21 nach vorne.



ADAC
18.8.2018

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Zandvoort


 

Das Wichtigste in Kürze

  • GRT Grasser-Piloten gewinnen Samstagsrennen des ADAC GT Masters in Zandvoort

  • Van-der-Linde-Brüder vor Land-Teamkollegen Dennis/Mies auf Rang zwei

  • Pommer/Götz übernehmen Tabellenführung

 

ADAC GT Masters-Kalender 2018

  1.   13.04. - 15.04.   Oschersleben
  2.   27.04. - 29.04.   Most
  3.   08.06. - 10.06.   Red Bull Ring
  4.   03.08. - 05.08.   Nürburgring
  5.   17.08. - 19.08.   Zandvoort
  6.   07.09. - 09.09.   Sachsenring
  7.   21.09. - 23.09.   Hockenheim

 

Ergebnis (TOP 10)

1. [# 19] E.Perez Companc/ M.Mapelli | Lamborghini

2. [# 28] S.v.d. Linde/K.v.d. Linde | Audi

3. [# 29] J.Dennis/C.Mies | Audi

4. [# 24] M.Ortmann/ M.Winkelhock | Audi

5. [# 5] M.Hofer/P.Ellis | Audi

6. [# 47] M.Pommer/M.Götz | Mercedes

7. [# 42] M.Jensen/T.Scheider | BMW

8. [# 12] F.Spengler/D.Vanthoor | Audi

9. [# 82] R.Ineichen/C.Engelhart | Lamborghini

10. [# 25] R.Feller/C.Haase | Audi

Zandvoort: Rennen #1 am Samstag

Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. "Ich freue mich sehr über den Sieg", so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. "Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen."

#19

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der "Liga der Supersportwagen" und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

Platz vier ging mit Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) an ein weiteres Audi-Duo. Dahinter folgten ihre Markenkollegen Max Hofer (19/A) und Philip Ellis (25/GB, beide Phoenix Racing). Dank der acht Punkte für den sechsten Platz übernahmen die Mercedes-AMG-Piloten Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) die Führung in der Gesamtwertung. Die bisherigen Tabellenführer, die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (29/Villingen, beide Callaway Competition), gingen als 17. dagegen leer aus.

Im besten BMW M6 GT3 fuhren Timo Scheider (39/Lochau) und Mikkel Jensen (23/DK, beide BMW Team Schnitzer) auf Rang sieben. Dahinter zeigten Florian Spengler (30/Ellwangen) und Dries Vanthoor (20/B) im Audi R8 LMS eine starke Aufholjagd und holten von Startplatz 19 kommend mit Rang acht das bisher beste Ergebnis für das in der Saison erstmals im ADAC GT Masters antretende Team EFP by TECE.

Pirelli-Trophy-Sieger Rolf Ineichen (40/CH) und Christian Engelhart (31/Starnberg, beide GRT Grasser Racing Team) wurden im Lamborghini Neunte, die Top Ten komplettierten die Audi-Piloten Ricardo Feller (18/CH) und Christopher Haase (30/Kulmbach, beide BWT Mücke Motorsport), die von Rang 24 ins Rennen gegangen waren.

Kelvin van der Linde, Sheldon van der Linde, Ezequiel Perez Companc, Marco Mapelli, Christopher Mies, Jake Dennis

Stimmen der Sieger
Ezequiel Perez Companc (GRT Grasser Racing Team, Lamborghini Huracán GT3): "Das Rennen war sehr hart. Ich hatte einen guten Stint, und Marco hat danach den Sieg trotz Druck von hinten souverän ins Ziel gefahren. Die Kollision mit Mirko war unglücklich und sollte zwischen Teamkollegen nicht passieren. Wir werden das intern klären."

Marco Mapelli (GRT Grasser Racing Team, Lamborghini Huracán GT3): "Das Team hat einen tollen Job gemacht und uns ein tolles Auto gegeben. Wir waren bereits im Qualifying sehr schnell und konnten den Speed auch im Rennen halten, auch wenn wir vor allem am Ende auf die Reifen achten mussten. Ich bin sehr happy."


Das Samstag Qualifying in Zandvoort

Premieren-Pole für Perez Companc --- Zwei Lamborghini in erster Startreihe

Der Pilot des GRT Grasser Racing Team fuhr bereits nach knapp zehn Minuten in der halbstündigen Sitzung mit 1.35,785 Minuten eine Rundenzeit, die für die Pole-Position gereicht hätte. Doch der 24-Jährige legt auf seiner nächsten Runde mit 1.35,768 Minuten noch einmal nach. Damit sicherte er sich endgültig die erste ADAC GT Masters-Pole-Position seiner Karriere. Es war gleichzeitig die erste für einen argentinischen Piloten in der Serien-Historie.

Pos. | Start-Nr. | Team | Fahrer| Auto | Zeit/Rückstand
1. | [# 19] | GRT Grasser Racing Team | Marco Mapelli / Ezequiel Perez Companc | Lamborghini Huracan GT3 | 1:35,768
2. | [# 63] | ORANGE1 by GRT Grasser | Mirko Bortolotti / Andrea Caldarelli | Lamborghini Huracan GT3 | + 0,177
3. | [# 29] | Montaplast by Land-Motorsport | Jake Dennis / Christopher Mies | Audi R8 LMS | + 0,194



ADAC
17.8.2018

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Track Zandvoort
Zandvoort


 

ADAC GT Masters-Kalender 2018

  1.   13.04. - 15.04.   Oschersleben
  2.   27.04. - 29.04.   Most
  3.   08.06. - 10.06.   Red Bull Ring
  4.   03.08. - 05.08.   Nürburgring
  5.   17.08. - 19.08.   Zandvoort
  6.   07.09. - 09.09.   Sachsenring
  7.   21.09. - 23.09.   Hockenheim

 

Der Freitag in Zandvoort: Tagesbestzeit für Christian Engelhart

Christian Engelhart gelang im zweiten Freien Training des ADAC GT Masters in Zandvoort nicht nur die Bestzeit der Session, sondern auch des Tages.

#21

1.36,871 Minuten lautete der Bestwert des Lamborghini-Werksfahrers vom GRT Grasser Racing Team auf dem niederländischen Dünenkurs. Damit unterbot Engelhart, der sich den Huracán GT3 mit Rolf Ineichen teilt, die schnellste Runde von Mercedes-AMG-Pilot Sebastian Asch aus dem ersten Training deutlich. Aber auch der Abstand zum Zweitschnellsten im Nachmittagstraining, das aufgrund einer Beschädigung an der Strecke vorzeitig mit der Roten Flagge abgebrochen wurde, betrug 0,716 Sekunden.

"Ein guter Start ins Wochenende", so der Tagesschnellste. "Im ersten Training sind wir nur Long-runs gefahren, im zweiten haben wir für das Qualifying geprobt. Der Vorsprung sagt jedoch nicht viel aus. Denn ich war vor dem Abbruch der Sitzung schon früh mit neuen Reifen draußen. Die wirklichen Zeitabstände werden wir in den beiden Zeittrainings sehen. Es wird dann viel, viel enger. Ich hoffe, wir sind dann auch wieder vorn dabei. Die Strecke kommt uns entgegen und das Auto ist von der Abstimmung her sehr gut."

Platz zwei ging im zweiten Training an den AutoArenA-Mercedes-AMG von Patrick Assenheimer und Raffaele Marciello. Dritte wurden die Aust-Audi-Piloten Nikolaj Rogivue/Frédéric Vervisch vor dem HB-Racing-Duo Luca Ludwig und Dominik Schwager im einzigen Ferrari im Feld. Michele Beretta und Aaro Vainio gelang mit Platz fünf im Team Rosberg-Lamborghini die bisher beste Trainingsleistung dieser Saison.


Zandvoort: Sebastian Asch im Mercedes-AMG zum Auftakt Schnellster

Mercedes-AMG-Pilot Sebastian Asch (32/Ammerbuch, Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) [# 21] fuhr im ersten Freien Training beim ADAC GT Masters-Gastspiel in Zandvoort die beste Rundenzeit. Der Champion von 2012 und 2015 verwies den Audi R8 LMS von Max Hofer (19/A) und Philip Ellis (25/GB, beide Phoenix Racing) und den Lamborghini Huracán GT3 von Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) auf die weiteren Positionen. Die beiden Rennen auf dem Dünenkurs werden am Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen. Mit dem kostenlosen "Dünenticket", das unter www.circuitzandvoort.nl erhältlich ist, ist der Zugang zu den Stehplätzen im Außenbereich der Strecke beim ADAC GT Masters in Zandvoort kostenlos.

#21

Nach zwei Testsessions am Freitagmorgen ging es für die Teams des ADAC GT Masters am frühen Nachmittag mit dem ersten Freien Training weiter. Nach mehreren Führungswechseln setzte sich schließlich Asch, der sich am Lenkrad des Mercedes-AMG GT3 mit Luca Stolz (23/Brachbach) abwechselt, mit einer Bestzeit von 1.37,554 Minuten an die Spitze. "Wir haben auch schon am Morgen sehr viel bei der Abstimmung ausprobiert", so Asch. "Ich bin dann mit frischen Reifen rausgefahren und das hat gut funktioniert. Wir haben bei den letzten Rennen gesehen, dass unsere Schwäche klar das Qualifying ist. Daher haben wir das Augenmerk darauf gelegt, das Qualifying-Set-up zu verbessern, um uns eine bessere Ausgangsposition für die Rennen zu schaffen. Denn diese verliefen bei uns in dieser Saison eigentlich immer ganz gut. Ich hoffe, dass wir jetzt einen guten Weg für Zandvoort gefunden haben. Die Strecke liegt dem Mercedes-AMG ganz gut, auch wenn das Freie Training natürlich noch nicht viel aussagt."

Den Audi-Piloten Max Hofer und Philip Ellis fehlten als Zweitplatzierten mit 1.37,741 Minuten 0,187 Sekunden auf die Bestmarke. "Das Training war gut", sagte Ellis. "Wir haben eine gute Balance gefunden und sind mit neuen Reifen schnell. Daher bin ich sehr zufrieden. Wir müssen noch etwas an der Rennabstimmung arbeiten, da auf dieser Strecke die Reifen stärker beansprucht werden."

Rang drei ging an das Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli vor Kelvin van der Linde (22/ZA) und Sheldon van der Linde (19/ZA) im besten Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport. Die Top fünf komplettierten mit Ricardo Feller (18/CH) und Christopher Haase (30/Kulmbach, beide BWT Mücke Motorsport) zwei weitere Fahrer eines Audi.

Fahrerwechsel beim GRT Grasser Racing Team
Lamborghini-Werksfahrer Marco Mapelli (31/I) kehrt in Zandvoort in das ADAC GT Masters zurück. Der Italiener pilotiert auf dem niederländischen Kurs den Lamborghini Huracán GT3 des GRT Grasser Racing Team mit der Nummer 19. Mapelli bestritt bereits 2017 in einem Lamborghini von HB Racing eine Saison in der "Liga der Supersportwagen".

Dritter Einsatz für DTM-Star Jamie Green
Der Engländer Jamie Green (36/GB) bestreitet nach Oschersleben und Spielberg seinen dritten ADAC GT Masters-Lauf des Jahres. Der Audi-Werksfahrer teilt sich bei BWT Mücke Motorsport erneut einen Audi R8 LMS mit Jeffrey Schmidt (24/CH).



Callaway
14.8.2018

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Zandvoort


 

ADAC GT Masters-Kalender 2018

  1.   13.04. - 15.04.   Oschersleben
  2.   27.04. - 29.04.   Most
  3.   08.06. - 10.06.   Red Bull Ring
  4.   03.08. - 05.08.   Nürburgring
  5.   17.08. - 19.08.   Zandvoort
  6.   07.09. - 09.09.   Sachsenring
  7.   21.09. - 23.09.   Hockenheim

 

Callaway erwartet spannenden Tanz in den Dünen

Callaway Competition reist mit einen Punkt Vorsprung als Tabellenführer des ADAC GT Masters nach Zandvoort (NL). An der niederländischen Nordseeküste will das Corvette Team möglichst viele Punkte einfahren und mit aller Macht die Meisterschaftsführung verteidigen.

Noch liegt Callaway Competition an der Spitze der »Liga der Supersportwagen«, doch nach den Ausfällen bei den beiden letzten Läufen auf dem Nürburgring hat das Corvette Team aus Leingarten einen komfortablen Punktevorsprung einbüßen müssen und erwartet am kommenden Wochenende (18./19. August) in Zandvoort (NL) einen spannenden Kampf um die Tabellenspitze.

#21

Nach den beiden Bergetappen in den österreichischen Alpen und der rheinlandpfälzischen Eifel geht es nun für Callaway Competition und seinen beiden Piloten Daniel Keilwitz (28/Villingen) und Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) ins Urlaubsparadies an der niederländische Nordseeküste, wo auf dem Circuit Zandvoort die Meisterschaftsläufe neun und zehn auf dem Programm stehen.

Ganze 150 Meisterschaftspunkte sind in der zweiten Saisonhälfte noch zu vergeben, von denen sich die Corvette-Mannschaft um Teamchef Mike Gramke noch einige verdienen wollen. Wie eng die Meisterschaft ist, zeigt der Blick auf die Gesamtwertung: einen Zähler trennt Keilwitz/Kirchhöfer nur noch von den Verfolgern Götz/Pommer (MANN FILTER Mercedes AMG). Und deshalb erwartet Callaway Competition am kommenden Rennwochenenden einen richtig harten Kampf.

Die kommende Aufgabe in Zandvoort wird allerdings nicht leicht, denn die 4,307 Kilometer lange Strecke ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Hochgeschwindigkeitspassagen, aber auch jede Menge langsame, tückische Abschnitte zwischen den Dünen, die Material und Fahrern alles abverlangen werden.

Daniel Keilwitz (28/Villingen): "Zandvoort ist eine tolle Strecke. Leider konnte ich im vergangenen Jahr aufgrund meiner Verletzung nicht an den Start gehen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich am kommenden Wochenende dort wieder alles geben kann. Vielleicht gelingt uns ja wieder eine Überraschung."

Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg): "Als Tabellenführer lastet natürlich immer ein gewisser Druck auf uns. Nürburgring war natürlich vom Ergebnis her sehr ärgerlich. Für die Zuschauer ist es jetzt natürlich wieder so richtig spannend. Wir werden in Zandvoort wieder angreifen. Unser Ziel ist es möglichst viele Punkte mitzunehmen und vor unseren Verfolgern ins Ziel zu kommen. Auch wenn das keine einfache Aufgabe wird, wir werden alles geben."

Teamchef Mike Gramke: "Unser Ziel ist es so gut wie möglich Punkte zu sammeln, denn die Favoritenrolle liegt nun sicherlich nicht mehr bei uns. Zandvoort hat schon oft unerwartete Ergebnisse hervorgebracht, daher überwiegt nach wie vor der Optimismus."



Team75 Bernhard
13.8.2018

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Zandvoort


 

ADAC GT Masters-Kalender 2018

  1.   13.04. - 15.04.   Oschersleben
  2.   27.04. - 29.04.   Most
  3.   08.06. - 10.06.   Red Bull Ring
  4.   03.08. - 05.08.   Nürburgring
  5.   17.08. - 19.08.   Zandvoort
  6.   07.09. - 09.09.   Sachsenring
  7.   21.09. - 23.09.   Hockenheim

 

Vorschau ADAC GT Masters in Zandvoort (17. - 19. August 2018)

Ein neues Gesicht beim KÜS Team75 Bernhard in den beiden Rennen zum ADAC GT Masters in Zandvoort: Für ein Wochenende wird Stammpilot Kévin Estre (29, Frankreich) von seinem Porsche-Werksfahrerkollegen Marc Lieb (38, Ludwigsburg) im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 vertreten, da Kévin am Zandvoort-Wochenende einen Lauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Silverstone bestreiten wird.

2016 gelangen Marc Le-Mans-Gesamtsieg und Titelgewinn in der WEC, darüberhinaus verfügt er über jede Menge Erfahrung im GT-Sport. Zusammen mit Timo Bernhard (37) siegte er unter anderem 2007, 2008, 2009 und 2011 auch beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Für Marc und Timo ist Zandvoort nicht direkt Neuland, allerdings gehen ihre Einsätze auf dem holländischen Dünenkurs auf ihre Zeit im Carrera Cup vor etlichen Jahren zurück. Dennoch versucht das Duo die kleine Erfolgsserie vom Nürburgring mit den zwei Top-Ten-Platzierungen der [# 17] fortzusetzen. Im Visier ist das Podium, wobei ein Sieg aus eigener Kraft derzeit schwer wird.


Im Schwesterauto mit der Startnummer 18 ist nach dem ersten Punkterfolg und Rang sechs am Nürburgring der Knoten geplatzt. Klaus Bachler (27, Österreich) und Adrien De Leener (29, Belgien) peilen demnach auch in den Niederlanden einen Platz in den Punkterängen an.

#21

Teammanager Klaus Graf: "Für uns als KÜS Team75 Bernhard steht ein Saisonhighlight auf dem Programm: Der Dünenkurs im holländischen Zandvoort bietet durch die Nähe zur gleichnamigen Stadt und zur Nordsee eine besondere Atmosphäre. Die Piste ist sehr anspruchsvoll mit wechselnden Streckenbedingungen durch den Sand der Dünen und oft schwierige Wetterbedingungen. Nach dem punktereichen Rennwochenende am Nürburgring möchten wir unsere starke Form weiter ausbauen und endlich auf das Podium kommen. Wir freuen uns, an diesem Wochenende Porsche-Werksfahrer Marc Lieb im KÜS Team75 Bernhard zu begrüßen. Er wird Kévin Estre ersetzen, der bei der WEC an den Start gehen wird."

Die beiden einstündigen Rennen werden am Samstag um 13:15 Uhr und am Sonntag um 13:08 Uhr gestartet. Sport1 ist live dabei.



Sebastian Asch
9.8.2018

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Track NBR


 

Ergebnisse der [# 21]

1. Freies Training
1. [# 19] Lamborghini 1:27,371
2. [# 21] Mercedes-AMG +0,027

2. Freies Training
1. [# 28] Audi 1:27,002
14. [# 21] Mercedes-AMG +0,562

1. Qualifying
1. [# 20] Mercedes 1:26,131
3. [# 21] Mercedes-AMG 0,054

1. Rennen
1. [# 48] Mercedes 1:02:11,192
4. [# 21] Mercedes-AMG +12,935

2. Qualifying
1. [# 33] Audi 1:25,68
14. [# 21] Mercedes-AMG +0,465

2. Rennen
1. [# 33] Audi 1:01:35,194
9. [# 21] Mercedes-AMG +34,623


 

Sebastian Asch schrammt auf dem Nürburgring am Podium vorbei

Nach endlos erscheinenden zwei Monaten Sommerpause hieß es vergangenes Wochenende wieder Rennaction für Sebastian Asch. Die vierte Saisonstation des ADAC GT Masters weckte gute Erinnerungen im Ammerbucher. Vergangenes Jahr hatte er in der Eifel gewonnen - das galt es zu wiederholen!

Gemeinsam mit Teamkollege Luca Stolz und seinem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing startete Asch positiv ins Wochenende. Platz zwei im Auftakttraining sowie Startposition drei für das Samstagsrennen verhießen ein starkes Ergebnis. Mit Rang vier schrammte das Duo zwar knapp am Podium vorbei, sicherte sich aber wichtige Punkte für die Meisterschaft.

#21

Im Sonntagslauf waren die Voraussetzungen deutlich schwieriger. Im engen Feld des ADAC GT Masters fehlten Asch auf seiner schnellsten Qualifying-Runde lediglich 0,465 Sekunden zur Pole Position - Startplatz 14. Voller Kampfgeist gingen der 32-Jährige und sein Teamkollege im Mercedes-AMG GT3 zu Werke und arbeiteten sich noch bis auf Rang neun vor. Nach dem Wochenende auf dem Nürburgring liegen Asch und Stolz auf Rang acht der Meisterschaft.

#21

Fragen an Sebastian Asch

Im ersten Rennen hattet ihr mit Startplatz drei eine super Ausgangslage. Am Ende wurde es Rang vier. Wieso hat es nicht zum Podium gereicht?
"Im Qualifying hatten wir ein super Setup und Lucas Runde war gut. Ich hatte das Gefühl, dass es für das Podium reichen würde. Leider lief der Start überhaupt nicht für uns. Luca wurde etwas eingeklemmt und einige andere Autos hatten klare Frühstarts, dadurch wurden wir auf Platz fünf zurückgereicht.
Beim Fahrerwechsel waren die Lamborghinis schlauer als wir. Einer hat uns ein bisschen hingehalten und so kam der andere nach seinem Stopp vorbei. Sie waren beide langsamer als wir, aber Überholen ist mit dem Mercedes nur in der ersten Ecke möglich. Ich habe es ein paar Mal versucht und bin volles Risiko gegangen. Einer der Lamborghinis hat schließlich leider unser Schwesterauto getroffen, wodurch es für uns wieder etwas nach vorne ging. Als nachträglich noch ein Konkurrent eine Durchfahrtsstrafe für seinen Frühstart bekommen hat, waren wir Vierte. Wichtige Punkte, aber letztlich bei unseren Erwartungen nur Schadensbegrenzung."

In deinem Qualifying am Sonntag hat weniger als eine halbe Sekunde zur Pole gefehlt. Trotzdem war es nur Platz 14...
"Im ADAC GT Masters geht es von Jahr zu Jahr noch enger zu. Wäre ich zwei Zehntelsekunden schneller gewesen, hätte es für die Top-10 gereicht. Leider fehlt uns im Qualifying noch etwas der Speed. Daran werden wir bis zum nächsten Rennen arbeiten, denn unsere Renn-Pace ist immer top und auch die Boxenstopps sitzen. Das haben wir im zweiten Rennen am Nürburgring wieder gezeigt. Ich hatte einen guten Start, musste in der ersten Ecke aber außenherum und habe dadurch wieder ein paar Positionen eingebüßt. Damit hing ich hinter einem Konkurrenten fest. Als ich ihn endlich überholt hatte, war der Rückstand nach vorne schnell zugefahren und wir lagen auf Kurs in die Top-10. Luca hat nach dem Fahrerwechsel auch noch etwas Boden gewonnen und so war es am Ende Rang neun. Das zeigt, wie gut unsere Pace im Rennen ist, aber auch, wie wichtig es ist, in der Startaufstellung mindestens unter den Top-6 zu stehen."

Das könnt ihr bereits in zwei Wochen in Zandvoort umsetzen. Die Strecke war in der Vergangenheit sehr erfolgreich für dich. Was ist drin?
"Zandvoort ist wirklich meine Lieblingsstrecke im Kalender, wobei Most in diesem Jahr sehr nah rangekommen ist. Der Streckenverlauf in Zandvoort ist absolut klassisch ohne unnötige Spitzkehren, die keiner braucht. In ein paar Ecken muss man wirklich die Zähne zusammenbeißen. Die Strecke verzeiht keine Fehler und wenn du einmal im Kies bist, ist es vorbei. Es macht riesigen Spaß, dort zu fahren und Zandvoort liegt dem Mercedes-AMG GT3. Ich habe dort schon gewonnen und stand einige Male auf dem Podium - warum nicht auch dieses Jahr?"



Schubert
8.8.2018

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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Honda Team Schubert Motorsport startet mit Top-Ergebnis in zweite Saisonhälfte des ADAC GT Masters

  • Knoten geplatzt: Christopher Dreyspring und Giorgio Maggi fahren in die Top-10 und auf das Junior-Podium

  • Frank Link: "Das Ergebnis vom Samstag zeigt, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und verstehen, wie das Auto funktioniert und in welche Richtung wir weiterarbeiten müssen."

Jubel im Honda Team Schubert Motorsport

Schon im Freien Training machte das Honda Team Schubert Motorsport mit Rang vier für den NSX GT3 deutlich, dass mit ihnen zu rechnen sein würde. Diese Leistung untermauerte Youngster Dreyspring im Qualifying mit Rang zwölf - nur 0,363 Sekunden trennten ihn von der Pole Position.

Dem starken Qualifying folgte ein ebenso starker Start, bei dem sich Dreyspring sofort bis auf Rang neun nach vorne schob. Das Team entschied sich für einen späten Boxenstopp und nach dem Fahrerwechsel kehrte Teamkollege Maggi als Achter wieder auf die Strecke zurück. Er gab sich keine Blöße und überquerte die Ziellinie auf Rang sieben. Durch die nachträgliche Bestrafung eines Konkurrenten rutschte die Mannschaft sogar noch eine Position nach vorne - Rang sechs und das beste Ergebnis des Honda NSX GT3 im ADAC GT Masters!

#9

Über dieses Ergebnis und die Pokale in der Junior-Wertung freute sich ein ganz besonderer Ehrengast: Yoshiaki Ikehata, Präsident von Honda Deutschland, war an den Nürburgring gereist, um das Honda Team Schubert Motorsport zu besuchen und sich selbst einen Eindruck von der Atmosphäre an der Rennstrecke zu verschaffen.

Im zweiten Rennen am Sonntag zeigten Dreyspring und Maggi erneut Kampfgeist. Maggi beendete das Qualifying im äußerst engen Feld des ADAC GT Masters auf Rang 35. Zu einer Top-10-Platzierung fehlte weniger als eine Sekunde. Bis zum Fahrerwechsel arbeitete sich Maggi bereits etwas nach vorne und Dreyspring setzte die Aufholjagd fort. Im Ziel lag das Duo auf dem 23. Rang - zwölf Positionen gutgemacht.

#9

Teammanager Frank Link: "Mit diesem Wochenende können wir zufrieden sein. Wir haben unsere ersten Punkte mit dem Honda NSX GT3 eingefahren und zudem haben Giorgio und Christopher ihre ersten Pokale in der Junior-Wertung überreicht bekommen. Das Ergebnis vom Samstag zeigt, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und verstehen, wie das Auto funktioniert und in welche Richtung wir weiterarbeiten müssen.
Christopher hat am Samstag mit Startplatz zwölf eine super Leistung gezeigt, wobei er sogar noch ein paar Zehntelsekunden drin gehabt hätte. Sein Start war klasse und nach dem Fahrerwechsel hat Giorgio ebenfalls abgeliefert. Natürlich haben wir auch von Ausfällen vor uns profitiert, aber das ist Racing.

Am Sonntag hat Giorgio seine schnellen Runden nicht optimal erwischt und damit steht man in diesem Top-Feld schnell weit hinten. Dass wir es noch bis auf Rang 23 geschafft haben, war ein wirklich gutes Ende."

#9

Christopher Dreyspring: "Endlich hat sich die harte Arbeit ausgezahlt, die das Team tagtäglich leistet. Wir haben unsere ersten Punkte erzielt und zudem den Sprung auf das Junior-Podium geschafft! Das zeigt auch, dass wir uns kontinuierlich steigern und ist eine gute Ausgangslage für die Zukunft. Mit meiner Qualifyingleistung war ich trotzdem nicht ganz zufrieden. Ich hätte vielleicht noch ein paar Zehntel herauskitzeln können, dann wären wir weiter vorne gestanden. Ungeachtet dessen war es ein positives Wochenende, an dem der Knoten endlich geplatzt ist."

Giorgio Maggi: "Das Junior-Podium im ersten Rennen war fantastisch, selbst wenn wir unseren Pokal erst im Nachhinein entgegennehmen durften. Es war für uns Fahrer und das ganze Team toll zu zeigen, dass wir auch um Top-Platzierungen kämpfen können. Mit meiner Quali-Performance bin ich noch nicht zufrieden. In den vier schnellen Runden bin ich zweimal auf ein langsameres Auto aufgefahren. Die beiden verbliebenen Versuche waren auch von meiner Seite nicht ganz fehlerfrei. Ich weiß, woran ich arbeiten muss, damit wir das tolle Ergebnis aus Rennen 1 wiederholen können."



HB Racing
8.8.2018

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Ergebnisse

1. Freies Training
1. [# 19] Lamborghini 1:27,371
16. [# 7] Ferrari +0,540

2. Freies Training
1. [# 28] Audi 1:27,002
28. [# 7] Ferrari +1,189

1. Qualifying
1. [# 20] Mercedes 1:26,131
21. [# 7] Ferrari 0,568

1. Rennen
1. [# 48] Mercedes 1:02:11,192
9. [# 7] Ferrari +20,642

2. Qualifying
1. [# 33] Audi 1:25,68
18. [# 7] Ferrari +0,596

2. Rennen
1. [# 33] Audi 1:01:35,194
13. [# 7] Ferrari +40,624


 

Starkes Comeback von Dominik Schwager

Die vierte Runde des ADAC GT Masters bedeutete nicht nur das Ende der Sommerpause, sondern gleichzeitig auch die Rückkehr von Dominik Schwager. Nachdem der HB Racing-Stammpilot die Rennen in Spielberg verletzungsbedingt auslassen musste, kehrte er in der Eifel in den Ferrari 488 GT3 zurück.

#7

"Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende für uns", so Dominik Schwager. "Unser Auto war schnell, aber wir hatten Pech im Qualifying und qualifizierten uns nur im Mittelfeld. Das ist natürlich keine optimale Ausgangslage, aber wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Für mich persönlich war es wichtig zu sehen, dass ich nach meiner Pause keine Probleme habe und das Tempo des Feldes mitgehen kann. Das stimmt mich positiv für die zweite Saisonhälfte."

Mit 32 Fahrzeugen in einer Sekunde war das Qualifying zum Samstagslauf in der Eifel extrem eng. Dadurch ging Dominik Schwager trotz schneller Zeiten nur von Platz 21 in das einstündige Rennen und setzte alles daran, sich durch das Feld zu arbeiten. Mit Zeiten auf dem Niveau der Spitze fuhr er sich immer wieder an die Gegner heran und machte Position um Position gut.

#7

Nach einem fehlerfreien Boxenstopp der HB Racing-Mannschaft machte Luca Ludwig im Ferrari mit der Nummer 7 dort weiter, wo sein Teamkollege aufgehört hatte und überholte weitere Gegner. Am Ende stand Platz neun zu Buche. Am Sonntag startete die Mannschaft aus Neumarkt nach dem Qualifikationstraining erneut aus dem Mittelfeld und beendete das Rennen nach vielen Zweikämpfen auf der 13. Position.

"Von dem Wochenende haben wir uns mehr erwartet", resümierte Luca Ludwig. "Durch unsere Startplätze war es schwierig, sich nach vorne zu arbeiten. Besonders im Sonntagsrennen, als es keine Neutralisationen gab, hatten wir keine Möglichkeit, erneut zu punkten. Insgesamt ist das Auto aber schnell und ich bin zuversichtlich, dass wir in Zandvoort wieder vorne mitfahren können."

#7


Callaway
8.8.2018

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Track NBR


 

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Ergebnisse

1. Freies Training
1. [# 19] Lamborghini 1:27,371
7. [# 1] Corvette +0,338

2. Freies Training
1. [# 28] Audi 1:27,002
30. [# 1] Corvette +1,230

1. Qualifying
1. [# 20] Mercedes 1:26,131
7. [# 1] Corvette 0,174

1. Rennen
1. [# 48] Mercedes 1:02:11,192
(29.) [# 1] Corvette Ausfall

2. Qualifying
1. [# 33] Audi 1:25,68
11. [# 1] Corvette +0,418

2. Rennen
1. [# 33] Audi 1:01:35,194
(35.) [# 1] Corvette Ausfall


 

Jahreswertung Fahrer

1. 86 Punkte Marvin Kirchhöfer / Daniel Keilwitz

2. 85 Punkte Markus Pommer / Maximilian Götz

3. 72 Punkte Mathieu Jaminet / Robert Renauer


 

Halbzeitmeister: Callaway Competition mit Keilwitz / Kirchhöfer weiter Tabellenführer

Bitteres Wochenende für Callaway Competition in der Eifel. Trotz zweier Ausfälle wird Callaway Competition Halbzeitmeister und bleibt weiter Tabellenführer in der »Liga der Supersportwagen«.

Nach einer achtwöchigen Sommerpause startetet am vergangenen Wochenende (4./5. August) das ADAC GT Masters in seine zweite Saisonhälfte und dabei musste die Callaway-Mannschaft um Teamchef Mike Gramke eine bittere Pille schlucken.

#51

Eine Hitzeschlacht mit über 30° C Lufttemperatur, welche ohnehin schon Fahrer und ihre GT Boliden vor eine enorme Herausforderung stellten, waren nicht genug für ein dramatisches Rennwochenende für das Corvette-Team aus Leingarten.

Nach dem Doppelerfolg in Spielberg wurde die Corvette C7 GT3-R durch die 'Balance of Performance' und durch den Erfolgsballast eingebremst. Dennoch lieferte das Corvette-Duo Keilwitz/Kirchhöfer das gesamte Wochenende eine tadellose Leistung ab, die jedoch nicht mit Punkten belohnt wurde.

Samstag-Rennen
Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) musste am Samstag im ersten Rennen die Valvoline/Roller Corvette [# 1] vorzeitig in der Box abstellen. Nach einem guten Start von der siebten Position aus, geriet der Leipziger mitten in den Starttumult vor der ersten Kurve, wo es eine etwas härtere Berührung mit einen Kontrahenten gab. Die Folgen waren im Verlauf der nächsten Runden immer stärker am Lenkrad zu spüren, so dass man die Corvette aus dem Rennen zog.

In der Gesamtwertung hatte sich an der Spitze nichts verändert, da die Verfolger nicht ausreichend Punkte einfahren konnten. Somit war der erste kleine Titel 'Herbstmeister' sicher. Durch Platz vier im Rennen ist die Mercedes-Paarung Markus Pommer/Maximilian Götz nun der erste Verfolger mit 22 Punkten Rückstand.

#1

Sonntag-Rennen
Am Sonntag, welcher zugleich der Start in die zweite Saisonhälfte war, konnte sich Daniel Keilwitz (28/Villingen) mit der zehnten Startposition in einem sehr engen Qualifying eine gute Ausgangsposition für das Rennen sichern. Und diese nutzte der 28-Jährige mit all seiner Erfahrung aus. Mit einem bemerkenswerten Start schoss die Corvette bis auf Position drei vor, musste sich dann jedoch nach der ersten Kurve hinter Mercedes-Pilot Maximilian Götz einreihen. Doch lang dauerte es nicht, dann ging Keilwitz auch an Götz vorbei.

In Runde 14 dann der Schock. Die Corvette C7 GT3-R wurde plötzlich immer langsamer und musste letztendlich das Rennen in der Box wegen einer defekten Lichtmaschine aufgeben.

In der Fahrerwertung liegen Keilwitz und Kirchhöfer weiter vorn, jedoch beträgt der Abstand zum Verfolger nur noch einen Zähler.

#1


Team Rosberg
7.8.2018

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Die Fahrzeuge und Fahrer:
[# 53] A. Vainio | M. Beretta
[# 35] J. Judek | J. Eriksson


 

Team Rosberg im Aufwärtstrend: Punkte beim ADAC GT Masters am Nürburgring

Die harte Arbeit wurde endlich belohnt. Erstmals konnte sich das Team Rosberg in den Punkterängen des ADAC GT Masters platzieren. Beim Samstagslauf am Nürburgring sammelten Aaro Vainio und Michele Beretta die ersten vier Zählerpunkte der Saison als Gesamt-Achter. Auch das zweite Duo, Eriksson / Judek machte einen deutlichen Schritt nach vorne.

Die Temperaturen, die weit über der 30 Grad Marke am vergangenen Wochenende lagen, machten nicht nur den Zuschauern auf den Tribünen zu schaffen. Auch die Fahrer, die im Rennfahrzeug fast 45 Grad haben, schwitzten deutlich mehr als sonst. Das ADAC GT Masters gastierte zum 7. und 8. Lauf auf dem Nürburgring in der Eifel, zu dem auch der Teaminhaber selbst - Keke Rosberg - auf einen Sprung vorbeikam.

Aaro Vainio und Michele Beretta bescheren dem Team die ersten Punkte

#53

Dass das ADAC GT Masters ein hohes Level an Motorsport bietet ist klar. Wie hoch das Niveau allerdings wirklich ist, zeigte sich Samstagmorgen beim Qualifying, als 31 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde lagen. Aaro Vainio ergatterte dabei die 20. Startposition während Jonathan Judek die 32. Startposition herausfuhr.

Turbulent ging es mittags beim ersten Lauf zu, der kurz nach dem Start durch eine Safety-Car-Phase unterbrochen wurde. Aaro Vainio erwischte einen guten Start und konnte sich gegen seine Konkurrenten behaupten. Als er an Michele Beretta übergab, lag das Duo bereits in den Punkterängen. Michele Beretta konnte den Rosberg Lamborghini schlussendlich auf Platz neun ins Ziel bringen. Aufgrund einer nachträglichen Strafe erbten die Beiden den achten Platz und damit vier Zähler.

"Das erste Rennen war sehr gut", so Beretta. "Nach all den schwierigen Rennen zuvor waren wir endlich konkurrenzfähig und Punkte mitzunehmen war auch sehr gut." Teamkollege Aaro Vainio ergänzte: "Sicherlich hatten wir ein gutes Rennen und die Punkte waren wichtig. Dennoch haben wir noch ein großes Stück Arbeit vor uns."

Auch Jonathan Judek und Jimmy Eriksson überzeugten mit einer starken Renn-Performance. Von Platz 32 gestartet überquerten sie als 21. die Ziellinie.

#35

Zweitbester Lamborghini am Sonntag

Das zweite Qualifying ist im ADAC GT Masters bekanntlich das schwierigere. Jimmy Eriksson erhaschte eine schnelle Runde, konnte sich damit Startplatz 22 sichern. Michele Beretta kämpfte und erzielte die 29. schnellste Rundenzeit auf dem 3,629 Kilometer langen Parcours.

Diesmal war es schwieriger für die beiden Rosberg Piloten, sich in den Duellen zu behaupten. Immer wieder waren sowohl Jimmy als auch Michele mit von der Partie, wenn es um einen Platzkampf ging. Die ein oder andere Position konnte man im Rennen gutmachen. Schlussendlich reichte es für P20 (Vainio / Beretta) und P26 (Eriksson / Judek). "Das Qualifying lief heute etwas besser", so Jonathan Judek. Aufgrund der starken Konkurrenz rutschten wir jedoch weiter ab." Sein Teamkompagnon Jimmy Eriksson: "In der Sommerpause haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Aber noch sind wir nicht da, wo wir tatsächlich gerne wären."

Teamchef Arno Zensen: "Wir freuen uns über die ersten Punkte und wollen an unserer Leistungssteigerung anknüpfen."
Die ersten Meisterschaftspunkte sind gleichzeitig eine Erleichterung für das ganze Team, das schwer an diesem Erfolg arbeitete. "Nachdem wir bereits am Red Bull Ring unter die Top-15 fahren konnten, haben wir am Nürburgring nochmal eins drauflegen können", freut sich auch Teamchef Arno Zensen. "Es geht jedes Mal ein Stückchen besser und ich bin zuversichtlich, dass wir uns auf kurz oder lang im ADAC GT Masters platzieren können. Jimmy, Jonathan, Aaro und Michele haben an diesem Wochenende viel geleistet und auch das Team war top vorbereitet. Wir freuen uns über die ersten Punkte und wollen an unserer Leistungssteigerung anknüpfen."

In zwei Wochen schon startet das ADAC GT Masters ins nächste Rennwochenende. Diesmal geht es ins niederländische Zandvoort (17.-19.08.).



Audi / H.J. Hilger
6.8.2018

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Erster Sieg für I.S.R. mit Audi R8 LMS

Der dritte Saisonsieg des Audi R8 LMS im ADAC GT Masters war der Debüterfolg des tschechischen Audi-Kundensportteams I.S.R. von Igor Salaquarda in der hochkarätigen deutschen Rennserie.

#33 #33

Das Team I.S.R. feierte seinen ersten Sieg mit dem Audi R8 LMS im ADAC GT Masters. Der tschechischen Mannschaft von Igor Salaquarda aus Prag gelang ein dominanter Auftritt auf dem Nürburgring. Die Fahrerpaarung Filip Salaquarda/Frank Stippler war von der Pole-Position gestartet und entschied am vierten Rennwochenende den zweiten Lauf mit 11,499 Sekunden Vorsprung für sich. Der Tscheche und der Deutsche sind als Fünfte nun die besten Audi-Piloten in der Tabelle.

Mit Mike David Ortmann/Markus Winkelhock gelang einem zweiten Audi-Team der Sprung auf das Podium. Die Piloten von BWT Mücke Motorsport erreichten den dritten Platz. Für die Kunden von Audi Sport customer racing war es bereits der dritte Saisonsieg nach dem Auftakterfolg von Phoenix Racing in Oschersleben sowie einem Sieg von BWT Mücke Motorsport am zweiten Rennwochenende in Most.

Ergebnis Lauf 2 am Sonntag:

PlatzStart-
Nr.
FahrzeugTeamFahrerRunden /
Abstand
133Audi R8 LMSTeam ISR(CZE)F. Salaquarda(CZE)
F. Stippler(DEU)
41
247Mercedes-AMG GT3MANN-FILTER Team HTP Motorsport(DEU)M. Pommer(DEU)
M. Götz(DEU)
+11,499 s
324Audi R8 LMSBWT Mücke Motorsport(DEU)M. Ortmann(DEU)(J)
M. Winkelhock(DEU)
+12,736 s

Ergebnis Lauf 1 am Samstag (korrigiert):

PlatzStart-
Nr.
FahrzeugTeamFahrerRunden /
Abstand
148Mercedes-AMG GT3MANN-FILTER Team HTP Motorsport(DEU)I. Dontje(NLD)(J)
M. Buhk(DEU)
39
263Lamborghini Huracan GT3ORANGE1 by GRT Grasser(AUT)M. Bortolotti(ITA)
A. Caldarelli(ITA)
+10,736 s
347Mercedes-AMG GT3MANN-FILTER Team HTP Motorsport(DEU)M. Pommer(DEU)
M. Götz(DEU)
+11,593 s


Team75 Bernhard
6.8.2018

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KÜS Team75 Bernhard --- Das Wochenende am Nürburgring

Sonntagsrennen --- Doppelpunkt

Beide Autos in den Punkten, auf den Plätzen sechs und acht - das Sonntagsrennen zum ADAC GT Masters auf dem Nürburgring hat für das KÜS Team75 Bernhard ein versöhnliches Ende genommen. Im morgendlichen Qualifying musste sich Kévin Estre (29, Frankreich) im Porsche 911 GT3 R noch mit Startplatz 16 abfinden. In einer starken Startrunde katapultierte er sich dann zwar gleich auf Rang elf nach vorne, doch wurde er mehrfach von hinten gerammt. Dadurch wurde die Aerodynamik seines Autos in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem konnte Kévin als Zehnter an seinen Porsche-Werksfahrerkollegen Timo Bernhard (37, Bruchmühlbach-Miesau) übergeben. Durch den optimalen Boxenstopp wurde schon eine Position gewonnen. Der amtierende Langstreckenweltmeister schaffte es dann trotz des Handicaps, noch einen Konkurrenten zu überholen und den Porsche auf Platz acht ins Ziel zu bringen.

#17

Beim Schwesterauto mit der Startnummer 18 ist mit Platz sechs und der ersten Punkteplatzierung der Knoten geplatzt. Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler hatte in einem starken Qualifying Platz neun herausgefahren und bis zum Boxenstopp zwei weitere Plätze gutgemacht. Beim ebenfalls optimalen Boxenstopp übernahm Adrien De Leener (29, Belgien). Adrien fuhr ein fehlerfreies Rennen, konnte noch eine Position gewinnen und brachte den Porsche auf Rang sechs ins Ziel.

Samstagsrennen --- Gemischte Gefühle

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht das KÜS Team75 auf den sechsten Platz im Samstagsrennen zum ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. Zum einen ist Rang sechs nach Startplatz 13 ein gutes Resultat, andererseits wäre ohne eine umstrittene Zeitstrafe vielleicht sogar das erste Saisonpodium drin gewesen. Langstreckenweltmeister Timo Bernhard (37, Bruchmühlbach-Miesau) hatte den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 in einem extrem engen Qualifying, in dem 32 Autos innerhalb einer Sekunde lagen, mit einem Rückstand von nur vier Zehntelsekunden zur Pole Position auf Startplatz 13 gestellt. In der ersten Runde machte Timo sechs Plätze gut, lag aussichtsreich auf Platz sieben, ehe wegen einer angeblich inkorrekten Position beim fliegenden Start eine Fünf-Sekunden-Strafe gegen das pfälzische Team verhängt wurde. Nach einem optimalen Boxenstopp, bei dem kein bisschen Zeit verschenkt wurde, kämpfte sich Timos Porsche-Werksfahrerkollege Kévin Estre (29, Frankreich) bis auf Platz sechs nach vorne.

#18

Im Schwesterauto mit der Startnummer 18 hatte Adrien De Leener (29, Belgien) in einem starken Qualifying lediglich 0,7 Sekunden auf die Pole verloren, was Startplatz 26 bedeutete. In der turbulenten Startrunde machte Adrien gleich neun Positionen gut. Doch beim Re-Start nach einer Safetycar-Phase wurde er von einem Konkurrenten, der sich verbremst hatte, gerammt und musste danach den defekten Porsche abstellen. Teamkollege Klaus Bachler (27, Österreich) kam so nicht mehr zum Einsatz.



ADAC / H.J. Hilger
5.8.2018

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Keyfacts, Nürburgring,
Saisonlauf 8 von 14

Streckenlänge: 3.629 Meter

Wetter: 27 Grad, sonnig

Pole Position: Frank Stippler (Team ISR, Audi R8 LMS), 1.25,681 Min.

Sieger: Filip Salaquarda/Frank Stippler (Team ISR, Audi R8 LMS)

Schnellste Runde: Frank Stippler (Team ISR, Audi R8 LMS), 1.26,812 Min.

Zuschauer: mehr als 20.000 am Wochenende


 

Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der »Liga der Supersportwagen« auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. "Ein großartiger Tag", so Premierensieger Salaquarda. "Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch."

Start

Team ISR souverän an der Spitze
Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der »Liga der Supersportwagen«. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche.

#33

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler.

#47

Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

#24

Vierte wurden mit Ricardo Feller (18/CH) und Christopher Haase (30/Kulmbach, beide BWT Mücke Motorsport) zwei weitere Audi-Fahrer. Dahinter folgte ein Porsche-Duo. Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) schlugen als Fünfte ihre Markenkollegen Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard), die ihr bisher bestes Saisonergebnis einfuhren.

Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) fuhren in ihrem Audi auf Rang sechs, dahinter sahen Timo Bernhard (37/Bruchmühlbach-Miesau) und Kévin Estre (29/F, beide KÜS Team75 Bernhard) die Zielflagge. Die Top Ten wurde von Luca Stolz (23/Brachbach) und Sebastian Asch (32/Ammerbuch, beide Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) im Mercedes-AMG, und den Audi-Fahrern Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kevin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) komplettiert.

Erneut ohne Punkte blieben die Tabellenführer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (29/Villingen, beide Callaway Competition). Keilwitz hatte sich dank eines guten Starts von Platz zehn auf Rang drei verbessert, musste jedoch nach 14 Runden die Corvette C7 GT3-R wegen eines Lichtmaschinendefektes abstellen. Der Punktevorsprung von Kirchhöfer und Keilwitz beträgt nach vier von sieben Rennwochenenden nur noch einen Zähler.

Sieger der Pirelli-Trophy-Wertung wurden erstmals in dieser Saison die Audi-Fahrer Remo Lips (35/CH) und Maximilian Hackländer (28/Rüthen, beide Aust Motorsport).



ADAC / H.J. Hilger
4.8.2018

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Track NBR


 

Zeitplan ADAC GT Masters

=== Samstag ===
1. Qualifying 08:45 Uhr
Startaufstellung 1. Rennen
13:15 Uhr
1. Rennen live auf SPORT1
13:15 Uhr

=== Sonntag ===
2. Qualifying 08:30 Uhr
Startaufstellung 2. Rennen
13:08 Uhr
2. Rennen live auf SPORT1
13:08 Uhr

Update 5.8.2018:
Das Ergebnis wurde Stunden nach dem Zieleinlauf korrigiert. Die Audi-Piloten Ricardo Feller und Christopher Haase [# 25] erhalten nachträglich eine 30-Sekunden-Strafe wegen Frühstarts.

Feller/Haase werden so auf Rang 15 gewertet, neue Zweitplatzierte sind die Lamborghini-Fahrer Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli, das Mercedes-AMG-Duo Markus Pommer/Maximilian Götz schafft als Dritter noch den Sprung auf das Podium.
Dadurch rücken sie in der Meisterschaft auf die Positionen zwei und drei hinter den Corvette-Piloten Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz vor.

Der Samstag: Rennen 1 am Nürburgring

Die Mercedes-AMG-Piloten Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) haben sich in einer Hitzeschlacht beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring durchgesetzt und ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Platz zwei ging beim siebten von 14 Saisonrennen an die Audi-Fahrer Ricardo Feller (18/CH) und Christopher Haase (30/Kulmbach, beide BWT Mücke Motorsport), Rang drei an das Lamborghini-Duo Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser). "Ein super Rennen für uns", freute sich Premierensieger Dontje. "Ich bin glücklich, meinen ersten ADAC GT Masters-Sieg geholt zu haben. Hoffentlich geht es in zwei Wochen bei meinem Heimspiel in Zandvoort so weiter."

Die Sieger des Ein-Stunden-Rennen am Samstag:

#48

Starker Start bringt Feller an die Spitze
Der Start in das Samstagsrennen auf dem Nürburgring verlief turbulent: Audi-Pilot Ricardo Feller setzte sich von Platz sechs kommend in der ersten Kurve vor Pole-Setter Nicolai Sylvest (21/DK, Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) im Mercedes-AMG an die Spitze des Feldes. Dahinter folgten der ebenfalls aus der ersten Reihe gestartete Mercedes-AMG von Indy Dontje und Maximilian Buhk vor dem Lamborghini Huracán GT3 von Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli, der von Rang neun ins Rennen gegangen war.

Feller behaupte bis zum Fahrerwechsel zur Rennmitte die Führung. Da der Schweizer jedoch bei dem fliegenden Rennstart zu früh ausgeschert war, musste das Audi-Duo beim Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel fünf Sekunden länger stoppen. Feller/Haase fielen dadurch auf den dritten Rang zurück. An der Spitze lag nun kurzzeitig der Mercedes-AMG der Trainingsschnellsten Nicolai Sylvest und Kim-Luis Schramm (21/Wümbach), die jedoch schon bald vom späteren Sieger Buhk überholt wurden. Buhk setzte sich danach von seinen Verfolgern ab und fuhr souverän zum ersten Saisonsieg. Für den Norddeutschen war es der erste Triumph im ADAC GT Masters seit dem Lausitzring 2014, für Teamkollege Indy Dontje der erste überhaupt. Der Niederländer gewann damit auch die Pirelli-Junior-Wertung.

Nach einer späten Kollision zwischen Schramm und dem Lamborghini von Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Franck Perera (34/F, beide GRT Grasser Racing Team) auf den Rängen zwei und drei erbten Feller und Haase Rang zwei.

#25

Dritte wurden Bortolotti/Caldarelli im besten Lamborghini:

#63


ADAC / H.J. Hilger
3.8.2018

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Zeitplan ADAC GT Masters

=== Samstag ===
1. Qualifying 08:45 Uhr
Startaufstellung 1. Rennen
13:15 Uhr
1. Rennen live auf SPORT1
13:15 Uhr

=== Sonntag ===
2. Qualifying 08:30 Uhr
Startaufstellung 2. Rennen
13:08 Uhr
2. Rennen live auf SPORT1
13:08 Uhr

Der Freitag am Nürburgring

Heiß war es am Ring, über 32° C am Nachmittag. Im ersten freien Training morgens um 10 Uhr - es wurden aber schon 31° C gemessen - legte das GRT Grasser Racing Team mit ihrem Lamborghini Huracan GT3 [# 19] direkt die Bestzeit von 1:27,371 Min. hin. Am Steuer: Frank Perera(FRA). Die weiteren Plätze:
[# 21] Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing | Sebastian Asch / Luca Stolz | Mercedes-AMG GT3 und
[# 24] BWT Mücke Motorsport | Mike David Ortmann / Markus Winkelhock | Audi R8 LMS.

#28

Im zweiten freien Training konnte das Team Montaplast by Land-Motorsport [# 28] | S. van der Linde(ZAF) / K. van der Linde(ZAF) | auf Audi R8 LMS die Zeit verbessern auf 1:27,002 Minuten. Zweite wurden N. Sylvest(DNK) / K. Schramm(DEU) vom Team | ZAKSPEED BKK Mobil Oil Racing | auf Mercedes-AMG GT3 [# 20] vor A. de Leener(BEL) / K. Bachler(AUT) | KÜS TEAM75 Bernhard | auf Porsche 911 GT3 R [# 18].



ADAC
1.8.2018

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Zeitplan ADAC GT Masters

=== Freitag ===

1. Freies Training 10:10 Uhr

Freies Training Junioren/Trophy 11:15 Uhr

2. Freies Training 15:15 Uhr

=== Samstag ===

1. Qualifying 08:45 Uhr

Startaufstellung 1. Rennen
13:15 Uhr

1. Rennen live auf SPORT1
13:15 Uhr

=== Sonntag ===

2. Qualifying 08:30 Uhr

Startaufstellung 2. Rennen
13:08 Uhr

2. Rennen live auf SPORT1
13:08 Uhr

"Ring frei" für das Gipfeltreffen der Supersportwagen

  • ADAC GT Masters am ersten August-Wochenende am Nürburgring
  • Elf Rennen bieten am Samstag und Sonntag Motorsport-Action satt
  • Boxengasse öffnet sich zum Pitwalk - Tageskarte ab 10 Euro

Die Liga der Supersportwagen kommt zum Nürburgring: Am kommenden Wochenende (3. - 5. August) beendet das ADAC GT Masters auf der Kurzanbindung des Nürburgrings seine Sommerpause. Die Piloten der beeindruckenden GT3 suchen in der Eifel ihren Halbzeitmeister und damit das Team mit der besten Ausgangsposition für den Saisonendspurt. Audi R8, BMW M6, Corvette C7, Ferrari 488, Lamborghini Huracán, Mercedes-AMG und natürlich Porsche 911 kämpfen hier als Rennversion gegeneinander. Am Steuer sitzen einige der besten internationalen Piloten. So etwa der amtierende Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard oder der zweifache DTM-Champion Timo Scheider. In den Cockpits wechseln sich jeweils zwei Piloten ab, und auf dem nur 3,629 km langen Kurs wird es schon durch die obligatorischen Fahrerwechsel jede Menge Überholmanöver und Positionswechsel geben.

Rahmenprogramm
Daneben sorgt ein prall gefülltes Rahmenprogramm für beste Motorsportunterhaltung. So steht im Porsche Carrera Cup Deutschland und der ADAC TCR Germany ebenso wie im ADAC GT Masters jeweils am Samstag und am Sonntag ein Rennen auf dem Zeitplan. Der Renault Clio Cup fährt beide Rennläufe am Sonntag, und last but not least absolvieren die Nachwuchspiloten der ADAC Formel 4 am Wochenende gleich drei Rennläufe. Besonders attraktiv für Zuschauer sind außerdem die Pitwalks am Samstag (10:15 Uhr) und Sonntag (10:00 Uhr), bei denen sich die Tore zur Boxengasse für Besucher öffnen. Am Samstag steht zudem eine große Autogrammstunde u nter dem Motto 'Meet the Drivers' auf dem Programm (ab 16:00 Uhr). Tickets gibt es für alle Tage noch an den geöffneten Tageskassen des Nürburgrings.
Am Freitag lohnt sich der Ausflug zum Schnuppertag, denn bei den Trainingsläufen aller Serien kann man schon für 10 Euro (Tagesticket) zuschauen. Am Samstag und Sonntag kostet die Karte jeweils 35 Euro (Wochenendticket: 45 Euro).
Weitere Infos und News zum ADAC GT Masters gibt es im Internet unter www.adac.de/gt-masters sowie www.adac.de/motorsport.

Das Hauptprogramm
Im ADAC GT Masters warten zwei actiongeladene einstündige Rennen auf die Besucher, bei denen es alle auf eines abgesehen haben: die Corvette der Tabellenführer Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz. Denn die beiden konnten sich in den sechs bislang ausgetragenen Läufen im knallharten Wettbewerb der Supersportwagen einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Neben den Zweitplatzierten Mathieu Jaminet und Robert Renauer im Porsche sind es vor allem Markus Pommer und Maximilian Götz (Mercedes-AMG), die sich für den Ring etwas ausrechnen. Ihr Mann-Filter Team HTP hat es aus dem Rhein-Lahn-Kreis nicht weit zum Ring und hofft deshalb auf einen kleinen Heimbonus: Bislang nutzte das Corvette-Team an der Spitze seine Chance optimal, als es auf den Strecken punktete, die dem Fahrzeug entgegenkommen.

Nun betritt man aber weitaus weniger geeignetes Terrain, die Verfolger wittern deshalb Morgenluft. So etwa die Lokalmatadore in der Top 10 des ADAC GT Masters, wie der gebürtige Lahnsteiner Timo Scheider. Er liegt mit BMW-Schnitzer-Teamkollege Mikkel Jensen vorerst auf Platz fünf. Oder auch Luca Ludwig (Bornheim), der im Ferrari des HB-Racing-Teams derzeit an achter Position liegt. Für das Zakspeed-Team aus Niederzissen greifen Sebastian Asch (Ammerbuch) und Luca Stolz (Brachbach) ins Lenkrad des Mercedes-AMG und wollen ebenso Boden gut machen wie die beiden punktegleichen Piloten im ISR-Audi R8: Routinier Frank Stippler (Bad Münstereifel) teilt sich dort das Cockpit mit dem Tschechen Filip Salaquarda.

Auch im Rahmenprogramm gibt es Actiongarantie
Eine echte Premiere gibt es am Nürburgring im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters: In den beiden Rennen der ADAC TCR Germany debütiert der Hyundai i30 N in der Serie. Der rund 330 PS starke Tourenwagen wird vom Team des Ex-DTM-Piloten Franz Engstler eingesetzt und bringt noch mehr Farbe ins Spiel: Acht Marken tummeln sich jetzt im großen Starterfeld (Audi, Cupra, Honda, Hyundai, Opel, Peugeot, Renault und VW).
Auch auf die ADAC Formel 4, in der sich die Grand-Prix-Stars von morgen ihre ersten Sporen verdienen, dürfen sich die Besucher freuen. Abgerundet wird das Programm durch den Porsche Carrera Cup Deutschland, der mit einem riesigen Starterfeld antritt: 44 Porsche 911 GT3 Cup werden an den Start gehen, denn die deutsche Ausgabe des rasanten Markenpokals erhält Zuwachs durch zahlreiche Starter aus dem Porsche Carrera Cup Scandinavia.
Ebenfalls im Programm ist der Renault Clio Cup, der Markenpokal-Action in bester Tradition verspricht.



Team75 Bernhard
1.8.2018

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KÜS Team75 Bernhard --- Nach dem Rennen ist vor dem Rennen

'Nach dem Rennen ist vor dem Rennen' lautet das Motto für das KÜS Team75 Bernhard. Die Enttäuschung von Spa ist abgehakt, jetzt gilt die Konzentration den beiden Läufen zum ADAC GT Masters am Wochenende auf dem Nürburgring. Dort geht die »Liga der Supersportwagen« nach einer achtwöchigen Pause in die zweite Saisonhälfte. Und in dieser zweite Saisonhälfte will die Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau mit ihren beiden 500 PS starken Porsche 911 GT3 R erfolgreich mitmischen.

#17

Der Nürburgring sollte von der Charakteristik gut zum 911er passen. In der Eifel haben die beiden Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (37) und Kévin Estre (29, Frankreich) mit der Startnummer 17 daher das erste Saisonpodium im Visier, mit der Startnummer 18 streben Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler (27, Österreich) und Adrien de Leener (29, Belgien) die ersten Punkte an.

Teammanager Klaus Graf: "Wir freuen uns auf die zweite Saisonhälfte im ADAC GT Masters. Es geht von nun an wieder Schlag auf Schlag, die Rennen sind mehr im Rhythmus im Abstand von zwei oder drei Wochen, was für uns als Team ein Vorteil ist.
Am Nürburgring geht es immer extrem eng zu, das Feld ist sehr ausgeglichen. Trotzdem sollte die Strecke mit den Brems- und Beschleunigungsphasen unserem Porsche liegen. Von daher ist ein Podiumsplatz das erklärte Ziel. Wir waren schon ein paar Mal ganz dicht dran, sind eigentlich konstant in den Top Ten, jetzt wäre das Treppchen für unsere Startnummer 17 mal fällig.
Für die Startnummer 18 gilt dasselbe für eine Punkteplatzierung. Adrien hat eine große Steigerung hinter sich und war schon im vergangenen Jahr am Nürburgring sehr stark. Am Wochenende sollten gute Resultate für uns drin sein."

Die beiden einstündigen Rennen werden am Samstag um 13:15 Uhr sowie am Sonntag um 13:08 Uhr gestartet und jeweils live in Sport1 übertragen.



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